den Schauplatz der Ereignisse ?ewesen smd. So findet man auch kxincn zusanzmenhän enden Ab chnitt über Goethe, wie, ibn jede L_tteratuxgescdtckote au eist, wohl aber begegnet man dem Dichter- sursten m setnex Geburtsstadt Frankfurt a. M., man trifft ibn wieder bez der Beschreibung von Leipzig und Straßburg, und er steht dann 11111 seinem Wtrken im Vordergrunde des Bildes Weimar. Durch solche Grupptrung des Stoffs tritt der Zusammenhang aller einzelncn Erscheinungen des Kulturlekens, wie der Volkswirtbscbaft mit den Bodenvgrbaltngffen u. s. w. klar und verständlich hervor, und das viele Bande fallende Material, welches in fachwiffenschaftlicher Ord- nung den. Leser ermüden würde, konzentrirt sicb in einzelnen lebens- voÜen Büdern, deren jedes _für sich ein abgerundetes Ganzes ist und du_rch semen reichen, manmgfatben Inhalt, in welchem Dichtung unt Prosa abwechseln, 1v1e durch die fließende Sprache das Interesse jedes gekixdeten Deutschen fesseln muß, Zahlreiche Portraits und 1rcff11che JÜustrationen von Landschaften. Bäu- u11d anderen Kunstkocrken, Volkstrachten, aus dem industriellen Ge- biet u. A. _(1111 Ganzen über 1200), auch saubere, gute Landkarten veranschaultchen die Dars11-1111na. Das eigenartige vaterländiscbe Werk, welches 11'kc1111'r Volksbtblwihek fehlen sollte, und auf dessen Aus- statturg “*):e Verlaaßbucbhandlung die größte Sor falt verwendet hat, kann en1111eder in Lteferungcn zu 50 „_! oder in änden bezogen wer- den. Von ***-11 [“Per-"11 sind bisher folgende erschienen:
Unter Rcdaktion von Prof. Dr. G. A. von Klöden und Fedor von Kövpen:
Erster Band Bilder aus den deutschen Alpen, dem Alpenvorlande und aus Oberbayern. Unter Mitwirkung vgn 131: H; v, Barth und A. chnet bearbeitet; nebst einer Ein- leitung: Dre Entw1chelung dcs deutschen Volkstums (Stämme, Mund- artc'n, Heimati) und Wohnstätten) von Fedor von Köppen. M11 120 Tcxt-Jllustrajionen, buntem Titel- und Tonbildc und drei Karten. Geheftet,4 „M Elegant gebunden 5,50 „js.
Z_wc_1ter Band. Bilder aus der schwäbisch-bayriscben H'ochslacbe, den Neckar- und Maingcgenden. Unter Mit- W1rku11g von Dr. O. Fraas, Dr. Hermann Fischer, Prof. 131.0). McHliF, I. J. Pricm, Dr, F. L. Dammert _und ])r. F. A. Finger bearbeitet und herausgegeben von chor von Köppen. M11 110 Text- Jüustrationcn, drci Tonbildcrn und zwci Karten. Geheftet 4,50 „1- Elegant gebunden 6 „111.
U1111-r R1daktion von Prof. Dr. G. A. von Klöden und Richard Oberländer:
Drktter Band. Bilder aus den neuen Reiébslanden und «7115 dem 1üd1vestlichen Deutschland. Bearbeitet von Konrektor 131". Albrecht, I. Butters, Dr. F. A. Finger, Dr, Nikolaus Hocker, Fedor von Köppen, Stadtpfarrer J. Längin, Professor [):-. C. Meblis 11. a. Mit 140 Text-Illustrationcn, drei Tonbildcrn und 31121 Kar1cn. Geheftet 6 „46. Clcgant gebunden 8 9-11.
Vikktkr „Band. Bilder aus den Landschaften dcs Mitteltlxetns. Unter Mitwirkung von 1311. F. A. Finger, Dr. N. Hocker, Jojef S'tcinbach verfaßt und herauSgcgeben von Professor Dr. C. Meblis. M11 98 Tcrt-qustrationen, drci Tondildcrn und einer Karte. " Geheftet 4 «M Elagant gebunden 5,50 „46.
_ Funftcr Band. Bilder vom Niederrhein. Unter M11- wtrkung 11011 Dr. Jakob Hcinzerling, Dr. W. Kaiser, 1311. H. Keußen, Dr. I. 51111111, ])1'. F. Preiser u. 11. bearbeitet von 131". J. Nover. Mtt'110 Texi-Jlluftrajioncn, vier Tonbildcrn und einer Karte der Promnz Westfalen. Geheftet 4,50 „M Elegant gebunden 6 „li:
Sechs1er Vaud. Bilder aus dem Westlicbcn Mittel- deutsch1and. Das besfiscbe Bergland und, die Wesergebirge, Das Fichteloebtrgc und seine Ausläufer. Die Harzgegendcn. Der Thii- rmgcr Wald und die Thüringische Hochebene. Unter Mitwirkung von ])r. J. Nover, Ludw. Molcndo und Prof. Dr. A. Strudsncr, bear- heitet von Dr. J. W.O1w Richter, Rektor des Real-Progymnafiums 111 Eisleben. M11 140 Text-Jlluftrationen, 4 Tonbildern und 2Karten. Geheftet 5 916, elegant gebundcn 6,50 „M.
Siebenter Band. Bilder aus dem sächsischen Berg- lande, der Oberlausitz und den Ebenen an der Elbe, El_ster und Saale. Herausgegeben von Heinrich Gebauer. M11 130 Tcxt-JUustrationcn, 5 Tondildsrn 1111d 1 Karte. (Hsbestet 6 „M, elegant gebunden 7,50 „15.
Nc'untcr'Band. Bilder aus der Mark Brandenburg, Vorpehmltcb der Reichsbaup1stad1. Bearbeüct von Ernst Friedel und Oskar Scthel. M11 176 Tcxt-Jüustrationen, 4 Ton- bildern, eincm Plane und einer Ansicht Berlins aus der Vogel- schau, 1111111 cincr Karte der ProvinzBrandenburg. Geheftet 5,50-“1, clcgcmt gebunden 7 „16.
J11 ciner Scparatausgabe ist erschienen:
Die deutsche Kaiserstadt Berlin. S1adtgesch1ch1em Skbens- und W1ffcnswer1hes aus der Reichshaupistadt und deren Umgebung. Von Ernst Friedel, Stadtratb von Berlin und Direktor des märkischen Provinzialmuseums. Mit 110 Tcrt-Iüustrationen, 3 Tonbildern, eincr Ans1ch1 Berlins aus der Vogcucbau und einem Plane dcr Rcsidcnz- Gchkftet 3 „15, elegant kartonnirt 4 ask
- Das soeben erschienene März-Heft der von Julius Roden- berg berausgcgcbcnen und von den Gebrüder Pactel 111 Berlin verlegten .Deu1scben Rundschau" wird eröffnet durch eine Er- zählung .Das 16131? Glück“ von Wilhelm Bcrger. Dcr Verfaffcr ,be111-rrscb1 die Sprache und versteht es, seelische Konßikte zu ent- wickeln und den 2111111111 des Lesers für seine 1111111111111; [181801138 zu erwecken. Dcn 3111111211 Beitrag dcs Heftes: „Die Aussichten des Hauses Hannover auf den englischen Thron 1111 Jahre 1711“ 13111 der 1eincr Wiffrnsckxaft zu früh cntriffcne Profcffor Reinhold Pauli ge- liefert. Dcm geschiedenen Fremxde widmet, im Anschluß an dcn acnanntcn Artikcl, Profes1_or Frensdorff cinen warm empiundcnmi Nachruf, , iyelcber 111 kurzen Zügen ein über- fichtltcbes 'Blld dcr Verdtevtte Pauli's um die historische Forschung giebt. Die dic§maligcn Forschungen der Erzählungen eines deutschen Offiziers: „Aus zwei annektirtcn Ländern" bringen 1vc11ere M11- theilungen über das hannoversche Ministerium im Jahre 1864, über die lritsndcn Pkrsönlicbkeitkn am Königlichen Hofe von Hannover und über die Bezicbungen dcffelben zu Preußen. Sodann wird die von dem Rektor der Berliner Univcrfität, E. du BoiE-Mwnoud, zur Feier des Jahrestages Friedrich 11. in dcr Akadrmic der Wissen- schafien z_11 Berlin am 25. Januar1883 gehaltene Rede: „Friedrich 11. 111" cngli1chcn Ur1beilcn“ den Weitesten Kreisen mitgetheilt. Dcr nachste 11113119 211111121: „Die deutsche Dynastie in Rumänien“ 111111 in prägnanter Weise dar, vo11_ welch Eminenter, gradczu vitaler Bedeutung die Besteigung des rumän11chen Fürstentbroncs durch einen deutschen Prinzen für die 1111121211112 äußere Entwicklung des junßen König- rkicbs war. Ein 2111111115 über ,ScbiÜer" von Professor Wilhelm Scherer giebt nicbt etma längst Békanntes und 111 j1der Literatur- gescbicbte Vorhandenes, sondern in großen und kühnen Strichen eine meisterhafte Studie. Die zweite NodeUe des Heftes istcin mitHumor geschriebenes ficilianiscbes Sittenbild: .Die Erlebnisse dcs heiligen Pancrazius von Evolo' 11911 A. Schneegans. Die „Politisck'e Rund- säoau“, ein Artikel über „Kunst und Kunstgesckpicbte', cin Nachrufdes Herauscebcrs (111 Ernst Dohm, cine Entgegnung von Franz von Holßendorff, dcr einen Brief von Karl Schurz über den politischen und demeincn Mord in den Verrinigtcn Staaten enthält, sowie lite- rarische und bikliograpbiscbe Notizen schließen das Heft.
_ Jm Verlage von Albert Gold1chmid1 111 Berlin ist so- eben ein eigenartiges Miniatur-Reisehandbuch veröffentlicht Worden, das den Titcl 1111111: „Italien. Taschenkompas für die Reise. Vcn Woldemar Kaden. Supplement zu allen Rc11ebückern für Italien.“ Das Buck) _ist 1111 kleinsten Scdezformat und in eleganter Ausstattung erxchienen. Es hat den Zneck, in Form eines Wéstentafchen -Büch1eins den Jtalienreisenden 111 gedtäng1cr und leicht überficbtlicber Weise die aUerneuesten Notizen betreffs der hervvrragendsten Städte und O111ckaftcn der Halbinsel und Siciliens zu bieten. Die zicrliche Form 11111112 dem Büchlein gegeben, 11111111 15 übrrall zur Hand sei. wo es das umfang1eicbe, oft «cbt unbeqULme Reisebuch für Italien nicht immer ist. Der „Taschknkompd'S' 111111 demnach andere Reisebüchr n1ch1er-
' industrie, bci Welcher der Bau von drei neuen Fabriken zu verzeich-
der Verfasser des größeren Reisebuébes über Italien (2 Bände, Verlag von Albert Goldschmidt in Berlin), das soeben neu berauSgegeben wurde, zeigt ficb auch in diesem Buche mit dem Bedürfniß des nach ,Ita„lie11 reisenden, deutschen Publikums vertraut. Für die kleinen ttaltemscben Papierscheine und für Visitenkarten bietet das kleine Buch zwei Taschen, zu Notizcn sind einige leere Blätter reservirt. Der Preis von 1 .“ 50 „3 macht es dem Reisenden möglich, den Taschenkompas noch nxben einem grYeren Reisebucbe mitzunehmen.
Dem Verzeichnis; der orlesungen, welche an der Großherzog! Herzogl. sächsischen Gesammt-Univetfität Jena im Sommer 1883 gehalten werden sollen, geben in lateinischer Sprache abgefaßtc, kritische Bemerkungen des ordentl. Professors der alten iteratur Georg Götz vorauf. Dieselben betreffen den coäsx Zenevsis des 9. Zereuua Zammoniaus, aus dem die von Bäbrens Ausgabe abweichenden wichtigeren Lesarten mitgetheilt werden; ferner eine Stelle (71. 6,1) aus einem Briefe Ciceros an Attikus, den 69sten Vers aus Ttbullus' 3. Gedichke, mehrere SteUen aus Plautus und einen Brief des Apollinaris Sidonius.
Gewerbe und Handel.
In den „Amtlichen Mittheilungen aus den Jahresberichten der mit Beaufsichtigung der Fabriken betrauten Beamten" für das Jabr1881beißtcs über die Lage der Industrie im Regierungs- bezirk Oppeln:
„In'der Lage der Industrie war im Jahre 1881 im diesseitigen Bezirk eme langsame und stetige Besserung auf fast allen Ge-
bieten bemerkbar, und es ist in Folge hiervon auch die wirthscbafjlicbe Lage der Arbeiter gegen das Vorjahr wvhl cine ctWas bessere gewordcn. Die Löhne stiegen zwar weniger
in ihren Einheitssähen, aber die Arbeit war namenjlich in der Montanindustrie meistens eine regelmäßige, so daß überall volle Sch1ch1en verfahren werden konnten. - Als besonders hervorragend sind für Oberscblcfien die Eisknindustric, die Zinkbüttenindustrie und die Ce111c111fabrikation zu bezeichnen. Auf dem Gebiete der Eisen- industrie, wckcbe zu Anfang des Jahres roch in hohem Maße an sehr niedrigen Preisen bei odcnein geringem Absatz 1111, ist eine wesentliche Besserung Eingetreten, die ziffermäßig dadurch nachweisbar wird, daß die Preise für Roheisen um „1111111 25%, und die Grundpreise für Stabeiscn (Walzcisen) aumähltclx um 1111111150/0 stiegen. Der Grund hierfür ist zum Theil in einem 181)! Wesentlich gesteigerten Bedarf an Cisenbabnma1erial und in Folge dessen stark erhöhter Nachfrage zu suchen. Außerdem ist aber als Wesentlicher Fortsckzritt nach dieser Rick11mg das Beftrcben zu bezeichnen, feinere Eisensortcn zu pro- duziren, rvc1che selbst den bobcn russiscbm EinganJSzolL zu tragen vermögen. So find im vorigen Jahre gzvße Mkngen von Feincifen, feinen Blechen und auch von gezogenen 1chmiedeeise1nen Röhren nacb Rußland aukgefübrt worden, und vorübergehend Wurden auch auf einigen Walzwkrkcn große Mengen von starkem Stahldraht zu Um- wehtungcn für Amerika fabrizirt. - Auch bei der Zink-Jndustrie ist eine Preissteigerung von etwa 8 0/111m Laufe des Jahres zu verzeichnen. Bei der sehr bervorragcydcn RoÜe, 111e1ckc ObrrsÖlcfien auf dem Weltmarkke bezüglich des Zinké- Wielt, ist vgturgemas; dcr Überwiegende Theil der Pro- duktion für die Auswhr b1s11m1111, und gebt theils als Rohzink,1l)eils als Blech in alle Welt. Die Ccmentfabrikation bat fich, ent- sprechend dem allgemein mehr geskigerten Verbrauch an Cement auch für fast alle Privatbauten, sehr crbcblicb entwickelt und ist innerbalb der [exten drei Jahre etwa verdoppelt wvrden, während allerdings gleichzeitig die Preise auf die Hälfte gegcn frübkr sanken. Das Absalzgebiet erstreckt sich auHer a1_11_ die nächsten Preußischen Landes- tbcile und Sachsen auch an, Ru1111ch-Polen und Orstsrrcicb. _. Eine besondere Entwickelung zetgie
im vergangenen Jahre die Zucker-
nen ist.“
Als eine eigenjbümlicbe, durch die bedeutende Erhöhung der rus- fisÖl'n Grenzzöüe hervorgerufene 5111111111111 erwähnt der Bericht, daß unmittelbar an der Grenze bei Sosnovice aus rusfiscbem Gebiete, seit den 1e131c11 zwei Jahren cine bedeutende Anzahl von größeren Anlagcn dcr Eiscn-, Talib, Papier- und Glas-J11dus1rie von solchen obcrschlesischcn GeWerbeireibcr-den errichtet worden sei, welche der- artige Unternehmen bereits 1111 dortigcn Bczirkc besäßen. Diese An- lagen Wükdkn meistens mit deutschen, aus der Stammfabrik entnom- menen Arbcitern betrieben, deren Familien dann vielfach auf deutschem Boden zurückblieben. * -
Was die jugmdlichcn Arbeiter betrifft, so hat dem Berichte zu- folge, eine Zunahme der jugendlichen 211111111 111 dkn 611136111611 An- lagcn nicht stattgefunden. Die Mehrzahl" der jugendlichen Arbeiter von 14 bis 16 Jahren entfalle auf die Hutten-Jndustrie, bei Welcher 848 beschäftigt, seien. Diese Beschäftigung sei 1111 AÜgemcinen eine durchaus gesunde. Schulpflichtige Kinder würden nur noch 10 gegen 23 1111 Vorjahre beschäftigt; die GeWerbetrcibcn- dcn nähmen nur noch 11611111 ungern schulpflichtige Kinder 111 Arbeit und dies meistens nur da, Wo sie den Eltern oder W1111vcn cine Beihiilfe gewäbrcn woüten. _ Arbeiterinnen würden außer auf den Hüttenkverken und den (Eijcnerzförderungen in größeren Mengen nur noch in einer großc11_ Damastweberei und 111 den z1emlich zahlreichen Cigarrenfabriken beschaftigt; in keinem dieser Jndustriechige sei zwar eine strenge Trennung der Geschlechter durch- gefübtt, indeffen gebe dock) das Bestreben der Industriellen schon in ihrem eigkncn Interesse dahin, solche zu bewuksteüigen. Weiter entncbmen wir de1x1 Berichte, daß auf den meisten größe- ren Anlagen des Oberschlesich Jndustmelxezirks im Laufe des Jah- res1881 für die wirtbschaftlichen Verhaltnisse der Arbeiter eine große Umwälzung eingetreten sei und zwar dadurch, daß die Werk- Verwaltungen durck) unentgeltliche Hergabe von Lager- und Verkaufs- raumen, sowie durch Gewährung unverzinslicber Darlehen die (Gründung von Arbeiter-Konsum-Vercinc11 ermöglicht hätten, in deren Verkaufsstellen alle Lebensmittel und nöthigen Gebrauchs - Gcgenstände zu haben seien. Für die soziale Lage und die Sparfäbigkcit der Arbeiter seien diese Anstalten Von großem Vortheil, da dieselben dadurch an Baarzablung gewöhnt und aus 1911 1111111119811 AbbänaigkeitWerbältniffen befreit würden. Da die Waaren in guter Besckoaffcnbeit im Großen bezogen und des- halb den Leuten (111 fich 1chon billiger abgelassen würden, so erwachse den Arbeitern auch ein direkt in die„Augen springender pekuniärcr Vortheil. Bei allen diescn Konsumveremen Hätten die Arbeitgeber fich zWar eme Konirole durcb ihre Kaffenbeamten Vorbehalten, aUein die Ver- waltung_n1erde von den Aufsehern und Arbeitern ewählt. Die Aktiengr1cl11cha11 der „Vereinigten Königs- und Laurabutte“ sei noch einen Schritt ivcitsr gegangen, um ihre Arbeiter aus den Händen der Wucherer zu retten, indem fie aus einem für solche Zwecke besonders angesammelten Fonds eix1e dedcutende Summe dazu verwandt habe, um _an den Arbcitcrkxämern lastende, zu unglaublich hohen Zinsen gcwabrte Hypothekcn zu errverbcn und das Geld den Leuten zu einem den Verhälwiffen entsprechenden sehr maßigen Zinssatze zu überlassen. - In dem Kost- und Quartiergangerwescn sei ebenfalls eine bedeutende Verkefferung in Folge der Ober-Präfidial- Polizeiverotdnung vom 16. Februar 1880 eingetreten. Die Mißstande, welche in diescr Hinfick1 in Oberschlesien ge- be111ch1 hätten, seien durch die strenge Handhabung dieser Verordrzung mehr und mcbr gehoben worden, obgleich anfänglich der sxhncÜen Turckpfübrung dadurch Schwierigkeiten entgegengcstanden bajten, daf; fich eine sehr große Anzahl von bisher 112111113th Ouartiergänger-Wobnungen als nicht den Anforderungen entjprccbcnd erwiesen und die großen Werkvcrwaltungen daher, um die unverbeiratheten Arbeiter unterzubringen, genötbigt gewesen seien, so schleunig als möglich große Schlafhäuser zu erbauen, sowie dort, wo dieselben bestanden hätten, aber von den Arbeitern nur ungern und wenig benutzt worden seien, auf ihre Benu ung mit Energie zu dringey. Diese jeßt überau vol] belegten S [afhäuser seien fast durchgangig den Anforderungen entsprechend.
__ 21115 Leipzig wird der „Boss. Ztg.“ geschrieben: Die gunstigen Erfahrungen, welche mit der währcnd der vorigen Oster-
anlaßt, auch für die bxvorsiebende OftermeTe wieder die erforderlichen Veranstaltungen für eme solche zu treffen. Von der Ueberzeugung aus. gebend, daß eme solche Waarenbßrse n_ur *.)ann Aussicht auf zahlreichen Besuch bgt, wenn sie möglichst tm Mtttclyunkte des Verkehrs elegen ist, hat dze Handelskammer wieder die Raume der Leipziger Äörsen. balle dafur auxerseben, welcbe vermöge dcs Ausliegens einer großen Anzahl von Ze11ungen und Zeitschriften aller Art, sowie der nxuesien telegrgpbtscben Marktberichte und qlitiscben Depeschen obne. bm etnxn Annehungßpunkt für die Meß ejucher bildet. Zufolge fxeundl1cben Entgegenkommens des Vorstandes der Börsenballc ist diese den Besuchern der Waarenbörse egen Einzeicbnung ihres Namens unentgeltlich geöffnet. Ihre Briekxe und Tele ramme können Meßbesucher .Börsenballe' adressiren lassen. Auch önnen an einer dafur besttmmtxn quel Karten mit geschäftlichen Anzeigen angeheftet werden; Als etgentltche Börsenstunde ist die Zeit von 4 bis 5 U r Nachm111ags_ bestimmt wordxn, welche nach den bisherigen Wabrne . mungen dafur besonders geeignet erschien, und zwar an den drei ersten Tagen der Vorwoche, _dem 2., 3. und 4. April. London, 5. Marz. (W. T. B.) Bei der am Sonnabend abgehaltenen Wollauktion waren Preise unverändert.
Verkehrs-Austalten.
Plymouth, 5. März. (W.T. B.) Der Hamburger Postdampfer .Stlesia“ ist hier eingetroffen.
Berlin, 6. März 1883.
Der Deutsche Fischefreiverein bielt gestern Abend unter Vorfiß des Kammerherrn von Behr-Scbmoldow 1111 Herrenbause seine Gcneraltzersammlung ab. Der vom Vorsißcnden erstattete Bericht, der fich uber die Jahre 1881 und 1882 erstreckte, konnte konstatiren, das; der,Vere1n in dieser Periode der Arbeit gar viel gethan hat. Aus “seiner Anregung heraus entstand jene Konferenz in Lindau, 111 der d1e schwierige _Fragc der Ordnung der Fiscberciverbältniffe im Bodensee einer Lö1ung entgegengefübrt Wurde. Oesterreich hat für Vorariberg bereits ein Schongesexz crlaffcn; für Bayern und die Sckpkveiz steht der Erlaß gleicher chetzc in Aussicht. - In der Hoff- nung, die praktischen Fischer selbst an den Aufgaben des Vereins zu betberbgen, hat derselbe Preise für künstliche 3111111111111 ausgcseyt. In Bezyg auf die künstliche Züchtung 111211 Hecht und Barsch find bereits die besten Resultate erreich1;b1nsich111ch des Zanders hat man zwar noch nicht gelernt, ihn kiinstlich zu erbrüten, man Weiß aber, daß fick) junge Zander schon 1111 Alter von drei Monaten Versenden [affen 1111d 1ucht nun durch Versandt derartiger junger Tbterc, die 1111111 im Bodensee, im Rhein und im Main aus- gesetzt hat, der Verbreitung dieses wohlschmeckenden Fisches Vorschub zu le1stcti. 21116) für den Stör sind Preise aus- gesetzt worden. Kern Fijch ist mehr bedroht 11116 der Stör, dem durch die Flußregulirungen alle Laichpläße genommen find; gerade aber der Stör verdient besondere Beachtung, da er eine überaus ge- junde Nahrung bictet und schon ein paar Wochen nach der Geburt ms Meer zvandert, um Von dort als Riese zurückzukommen, seine Zucht sonnt hesondere Kosten nicht verursacht. Auch die auf ihn be- zuglichcn Prcrsaufgaben find bereits gelöst. Außcrdem bat fiel) der Vercm bemüht, aus dem Jiscbreicbtbum anderer Länder Geeignetes
nach Deuschland zu verpflanzen; Es find auf diese Werse (Eter von 6 amerikamssben Salmoniden, sowie der glcichfa11s aus Amerika stammenden Black Baß, Von der Seeforclle des Gardasees und von der schönsten
Fore1le Schottlands hierher gelangt. Sein Hauptbestreben hat der Yerem in beiden Jabrrn jedoch dem Rbeinlachs zugewandt. So viel uberhaupt Pur zu. b_eschaffen waren, sind angekauft wvrden. Die Ausscxzung ist so vrrl wie möglicd schon im Gebirge erfolgt und die Resultate sind überall glänzende aenwsen, so vor Allem auch in der Elbe. Allein in "diesem Jahre hat der Verein 300000 Eier nach Böhmen gesandt, damit- sie dort in die Elbe gesetzt Werden. Leider klagt man noch immer über den zu geringcn'SchuZ des Fisches. Der Bericht beklagt sodann dqs geringe ntereffe, das im Allgemeinen in Deutschland der F11cbzucht entgegengebracht werde. Dieses geringe Interesse doku111c1111re 1111) vor Allem auch in dem aktiven und PaffivenWider- stande, den man der Aufsteklung von Lachs- und Aallcitern entgegen stelle. Was den Aal an fich anbetrifft, so fck)1veb1 über die Art 1eincr Forwflanzung noch immer das alte Gebeimniß, dagegen hat man mit der Aalversetxéung viel Glück 1111711111. Al1ein in die Donau FW in den lcyten drei Jahren 350000 S1ück ausgesetzt wvrden. , ie O_txersunde, die sich in England sehr bewährt haben, sind neuerdings 111 einigen (Exem laren auch in Deutschland eingeführt worden. Die vor zwei Jahren angeregte Frage der Errichtung eines Schußhafens bei Saßnixz hat zwar noch keine Verwirklichung gefun- den, die Regierung steht dem Projekt aber wohlwollend gegenüber. In dem 13111 der Insel Die bereits bestehenden Hafen haben in 5 Jahren 22000 Boote Schu gefunden. Was nun das Gesammt- resultat anlangt, so hat der erein im Jahre 1880/81 6, im Jahre 1881/82 knapp 5 und im Jahre 1882/83 etwa ebensoviele Millionen Eier gekauft, drrtbcilt und ausbrüten lassen. Die Zahl ist zurück-
gegangen, w_ei[ 1115111 so viel (Fier vom Lachs zu beschaffen waren. Dre Gesammtausgaben betrugen im Vorjahre 40 000 «M Während der Hauptverein 30 Mitglieder ver-
loren hat, hat fick; die Mitgliederzahl der P;ovinzial- und Lokalvereine um 3000 vermehrt. In Bayern allem ist die Zahl Von 2000 auf 4000 gewacbxen. Die Ver ammlung schritt sodann zur Wahl des Vorstandes, betraute von euem die Herren von Bebr-Scbmoldow, von Bunsen und Professor Peters mit dem Vorskß. erwählte aucb die übrigen Vorstandßmiiglieder wieder und berief außerdem den Ge- heimen Reg.-Ra1b Friedberg, den Dezernenten fiir F11chereiangelcgem beiten im landwirtbsckoaftltchen Ministerium, sowie den Stadtrath Ebern; 111 den Vorstand.
„Der Louisenstäd11_sche Stenograpbenvcrein, nach Roller, beginnt am 8. Marz, Abends 81 Uhr, in den Thüringer Bierballen, Oranienstr. 64, emen unentgeltlichen Kursus für Damen und Herren 111 der Rollersckycn Stenograpbie. Nur für Lebrxnittel sind 3 „M zu entrichten. Anmeldungen werden von dem daselbst an- Wesenden Lehrer entgegengenommen.
In der Singakademie wird am Freitag, den 16. 11. MW., Abends 61Ubr, S. Bachs Passiv nSmusik n.d. Evgl.S1.Ma11bäi, aufgeführt werden. Einlaßkarten zu 4,50 „kk (Loge 3 ck15, Balkon2-M) find bei dem Hauswart der Singakademie zu haben.
Das gestrige zweite Abonnementsconcert, Welches das Philhar- monische Orchester unter der Leitung des Proieffor Rudorff in der Sing-Akademie veranstaltete, hatte fich Wieder reger Theil- nahme zu erfreuen. Das Programm war aus Kompositionen dreier gleichzeitiger Tondichtcr, Spohr, Weber und Schubert, zusammengesetzt und bot dem Auditorium eine Fülle ansprechendec Melodien, die der meisterhafte Vortrag bis in die feinsten Nüancen zur vollsten Gel- tung brachte. Besonders gelang die Oberon-Ouvertüre. _ Das nächste Abonnementsconcert des PhilharmonischenOrchesters findet am Mon- tag, den 9. April, im Saale der Sing-Akademie statt.
Redacteur : R i e d e [.
Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. ElSner. Sechs Beilagen
Berlin:
messe und sodann während der Michaelismeffe abgehaltenen Wa a ren;
seLen oder üi1erf1ü1fig,mackckcn, sondern denselben nur als unentbehrliches, a jährlich neu erschemendes Supplement dienen. Woldemar Kaden,
börs e bier gemacht worden sind, haben die Handelskammer ver-
(einsckxließlich Börsen-Beilage).
„ 56.
"
zum Deutschen Reichs-
Erste Beilage
Anzeiger und Königlich Preußischen
Berlin, Dienstag, den 6. März
Staats-Anzcigcr. 1883.
Yichtamiliche2
. ? klin - 6“ März 3 m "' ei teren V er: Bei Titel 29 1chei11cn mir in der D1s_ku1fion zwei Fraaen zu-
PreKY,“; e stéig en (41) S is U ns d 9 5 H a U 1 e s d e r sammengeworfen zu sein , die' doch nicht _scharf (1111113 Jethn'1x) werdcn
' fe 11 net en wu“ de die IWM? Verathunn des ENTWkas können, wenigstens, Wenn dix Bxdurftzißfrage _c1_11e'_r1cb11ge .Zntrvoxt ge or es betreffend die Feststellung des S t aat sb (1 us = finden „soll., Die eine Fra-xe 1s1: 1st em Bedurfmx; dq, fu r d 1 e 118111118 pro1883/84 ..1tderD111111on des der KR“- 101111292 "111 1111321121? 111-. “11,“ : ' 11 u e e n, 1111 » : "* , , - "sion überwiesenen „Katy: 121 XWYLF LRT 9791111322 IIHF)?- Jeseben yon dieser Gcseßgcbyngsstage g r 0 ß e r e M 111cl zu r nikkÜums der gelsl "hen ' g Unterstutzung der emerittrten Elementarlebrcr zur
“UWH dieftm Etat waren Tit. 25 und 29
Antrag des Abg. von Benda an die
ückvcrwies mme tvon ta um _ _ (111th für die Schu11131pe11jqrem t bekleiden, und M1 „.:-11. 29 1che bisher 700 000 „11: betrqaen haben. Der Abg. Knörcke hatte hierzu beantraat, der Regierung mehr gesorderten .100 030 egen den Tit. 29 11111 1- " Die B11dge11on1m1sston hatte beantrag . Das Haus der Abaxordnetep wolle ]) Kap. 121 Tit. 23 und 29 der
. willi en“ - "d*r-.Z)zlÖe?1eA111Zag 'des Abgeordnkkc" KWÜ:
Zn Kay. 121 Tit. 25 nur die 427 470 «15 zu
dauernden
La, e der Emerétcn xinzustcücn. 111111 chchesZWß über T11. 2.) und 29 Mr Referent Abg. Graf zu
diesen nur
1131 Geist11che bestimmt, und solle habe den
ren Auslagen gewähren; man 11111che11 30Sc11111e11, dee würde zwsi dieser Satz 111111: gering damit auLzukommen. -' regeln, fei, .
hierfür se1en 11111
11111 11111111 ' 11 dv) „ 113111011 geseßltch zy 111), die» GLunNaße 112111. 11 er _ ' 1gersiten 1J§1ndestens e1_11 ,Dr111e1 -; feste Pension, das übrige als 11111111 vertheile die vorhandenen ' ovinzialrcgierungen, und behalte s1c1) ds von 100 000 «45,3ur11ck, um Ung1e1 1111111111612 111 111311 E1_ngaben ' 111112 Bedürfnisse se1e11 aus d1e11111
des Zuschuß.
111 1111) eine Mehrbewiüiguna vom
1e11. , ' ändert zu bew1111gen.
é111111'1on zu vereinigen,
[1111 noch vor V9g11111 1191: ' ' Hierauf ergr'1fsIZ1er Finanz :M1n1ster Meine errcn. te, „
111111 anfcheßen, die T111. 2,5 und 29 des Kap.
1 511 diskutiren. An fich mochte 10) aber
". irgend ein Votum 511 T11. 25 irgend 111111111 dec Regierun 11111 an der einen
fitionsfonds zu Zuseßungen an * muß die Regierung auf das 1111111, 1111) das ' 1151; fi11det,daßda9, Was die
Stelle zu machen, anderen
1711, 111 cs Ihr Recht, einen Abstrich erfolgen 1111111111; wird ihrerseits zu erwaaen haben in 1) 111111) 11) groß 111,
.. das Weitere ergeben. IM
ines Eracbiens außerhalb 132 der Bcfugniß, dcr end eines Budgetposienß 1111 genklick dahingestellt sxm lassey, " 1“ Umständen recht 11111511ch Fem moge, 1111111111 auInabmßWeiw zu einer FOWL" reift. ch [affe diese Frage dabmnesxeÜk- aber bständiger Akt, der m11 cinem Abstnck) an an
Wenn
d nimmermebr etwaSzu 1111111 lÖzeitige Diskussion der , . der eine Titel den anderen n1ch1s apgeht und * aUerWenigsten in der Lage 111, 1111: Urtbe bei dem einen T111'l empfiehlt
Verwaltung von Schuli11
'szuwaltung geaenüber als ein
, der einer Erhöhung um 100 Uomm-m aus den bisherigen Diskussionen,
Unterrick1sverwa11u11Z „dargeleßte , vo Zvaltung anerkannte Bedurfmß m
ziehung, bier näher in die
e erklärte, überzeugt, daß es der, diechr Mehrausgabe gefördert wird, und ich 11 Sie an diesem Titel
diefer Stun
ettunq des Etats und bis zu
". “Uk bestätigen. daß einer Erhöhung kttgen Verhältnissen jext schen werden würde. «T(b tZWL einverstanden, den Ihre Budgetkommi
MIM auf die ausdrückliche Frage des Herrn
B11nge'ko111misfikd11 orden. Es handelte sich 111 11. 25 um 112 2227470 „4111111 Schulauffichtskosten, welche nach 100030 „16 erhöht werden soll als Staats- welche dieses Amt als Nxben-
um die Emeritengehalter,
diése Summe zu erhöhen.
besch1ießcnt
1111111211517)?"é bSymme von bewilli1cn, dic gefordert? e r1u_111111e von 100030 „411 daaegm h&m T11. 29 zur 1vc11crc1121usbefferang
für erlediat zu erklärcn. L1111b111g-Stirum bemerkte,
im T1tel 25 geforderte Summe 121ha11p11äch11ch1ürka1hoa
b , 13 unterständen jedem der
.net, daß n1a11a11geno111men 11a e e Mal jährlich WMH?- “ und Schreibgrbüvren '
d “WM a" W'hrkoste" sei, so glaube die' Regie-
Di? Verhältmffe der
durchaus wünschens-
nb11ck11 en Situation werde jedem auge ck Gehalts gewahrt
Mittel an die einzelnen eincn DiSpositions- cbheitsn zu beseitigen. der Provinzialregierungep ent- CentrYYxFH biJ-asux ei erledigt worden. DaB Vedurfxnß der r_o ung 1ee e terun be ritten,
nds werde demnach von der R g HaZse Yicht aufdrängen
Er bitte deBHalb, die Positionen nach dem Etat 1111-
' c1“'tel in der . von Benda 11111 das Haus, 11810? „1 Der Nbg und die SZxaftc-regixxung,d E H ses . Materie der befferen_ 11 11111111 ton e an
I zu der Diskusston klar zu legen. Scholz dassZLort: ' kann dem Vorgang ja 1 uon- Regierung 121 gemeins chaf111ch nurl bitten,“r dYraustni 11
Zustimmung d1'r Regierunß dazu, zu e111ne1111e11, 1a 11111 erte ' 11 be1den T11e111 bestande mid end ein Zusammenhang z1v1sche11 die1c eineiÖ Einflußddäite auf die ' . 29. Meine erren, te ' 11111 Tit um dadurch einen'Dts- S1ellcn zu gezymnen, Allerentscbicdenfte „zurückwmen. _ Haus seinen gu1en konstitutwneUen Rechten Regierung im'Etat' propdn1rt,zu -*1111-;-.e11, über das Maß hinausgeht, welches hter d1e Z11s11n11nurig
d' Wirtbschast unmsstchmYat' FÜIZ mit geringeren SuYZeenr aQLZUkoZUJYF s111t1iioé1cRde? ls1t111eéaeiixiic"1111kz WN“ SWM “"V ““YZYYFYÉ' 181251111111" ZLWÉWYZZ 1111111111111111 ob es nich1vielleich1 auch (1111 und (815511333 die Initiative
hat. Von dem Standpunkte aus in die beiden Titel eintretend,
und bei dem anderen nicht,
: ein 1 ' beider abhängig zu machen. , , „ulaäxfiTTZFJeÜwxnd zwar zu 1111derr11fl1che11 Remuncrattonen fur spektionen, Z| rechÉzeilttigxZ F)? dsxr IVF; Lit c“eiten des errn 11 u - 1111 er
ung des Etats von C solcher dargelegt, und ich kann
'M- * ' Ueber eugung als ein solcher dargelegt wor- ou memer vollsten z 000 „M bedarf.
semen Grundlagen irgendwie er-
utt, 1 ', - s der nich1 als meine ' er sei Ich betrachte e ETörterung der Verhältyiffe einzutreten. kann nur sagen, als Finanz-Ministétr, bin 1ch in dtäsesm YIZWFF 11 ' ' ' 11 tmmung zu e er e -
so wie damals, als :ck meme Z Nutzen des Landes ist, welcher
einen Abstrich _vorrzebmeq. 1. Mine Herren, hat die StaatSregierung 1brersetts bei der Vor-
“ Erhöhung der Summe nicht empfunden und
von" der StaatSregierung wider- bin deshalb durchaus
des Kap. 121
die im T11. 25 «115 abzusetzen,
AuSgadcn unver-
Ersaß für ihre
ZU1chUß so be-
och noch nicht
Die Cyntralner-
und fie
ihre Stel-
ck11
Jdee, Ab-
zu lassen, und die
zur Erhöhu'ng Ich 111111 1m
Haus hier und
das ist ein ganz deren Stellen nun
Halte ich auFrecbt, daß die Regierung 11 über das, was
Der Tit. 25 zu
Ich babe nicht daß dieses von 11 der Finanz-
Auigabe in dieser
möcbie es beklagen, Bei Tit. 29
de das Bedürfnis; ich kann unter den gegen-
mit dem 1 wn steUt und darf
von den Kommiffaren 111 der BudgeZkympiisfion abgegcbxncn Erklä- rungen allerdings Erk ärungen der Komgltcben StaatSremetung sind, wie Sie das auch ohne Weiteres wobl voraUSseßen konnten.
Verfügung zu stellen?_ Das Bedürfnis; nach der Sc11e der erstcn Frage bin ich weit ez111€r111 bestrcrten zu, 111011111, 16) mochte es aber auch jetzt nicht diskunren, denn T11. 29 111 111161 dazu da, um die Mittcl zur Durch1übr1111g eines ncuen_LebrsrpennonO-QHUeyes. zu gewähren, sondrrn 11111 möglichst Uyterstuyunxzen ,da an pensiNnrte Lehrer zu gewähren, wo ein 11111er111115ung§dedurfnch vorhanden 111. Und da kann ich nur sagen, wie das auch vortars' ;_zabr _berens 1011- statirt ist, es ist dnrch die große Vermehrung 1111181: T_Ucls, der,1n etwa 10 Jahren von 30000 auf 700000 „461 gcstregcn 111, dem drm- gendcn Bedürfnis; auf diesem Gebiete in der T_bat Bcsrtxdtgung gx- wädrt, so zwar, das;, 0111110111111) weit entfernt 11111, n1ch1'a11ch d11seU1Kre11e von penfionirtsn Beamten jede wünschßnßzverthc 11ze1terc Yerbcffcrupg ihrer Lage zu gönnen, doch 6111 v119111a111chxr 2111111111119 d1'c1er,Per1o- nen auf eine Weitere Erhöhung der Unicrstuyixngcn „ZULZÜ 1111131 be- steht. Wir find 111111 der Lage gcwe1en, 131-1111 d1c§1a11r111en „Exais- entwurfe manches Bedürfnis; zu befriedigen und haben 111be 111111111111 1111 Etat Alles so bernmzuscbraubcn gesucht, dans; etwa 21111 Balanze erzielt wäre. Dieser Ekdanke wäre mc 11111125111111111'11 1151121211 11111: er hat auch nie bsstanden. Die Regierung War, 1v1e 1ch 01111) 11111111 der der ersten Bcra11)1111g des Stad.? a11§zufüdrcn_dix Ehre 11.1111, 1111131111 der Lage, zu sagen, weil die Finanzlage 11.1 ist, da[; cm 11a1a11z1rcn1cr Etat ohne Anleihe 1111121 Hergestellt Werden 1111111, ch- 11a1b muß jedes Bcdürfniß zurückgedr'angt _ wcrden , 11) wichtig und dringcnd 83 1711111,» 11111 mag.. NMT, imme .Herren, _das ist die Position der Königliäocn Staatsrcgtcrqng nicbt (121110111, 1911- dcrn sie [7111 1111) gesagt, daß disscr Manch etch1 balantrcnden (811118 2111 vorübergehendes Uebel sci u11d111chtda13111 111111111 d11111', d1eW11111- 11111111 1113111111111" verkümmern zu lassen, 1onder11 d.1ß 1111911111 J, 11.11) wirklich dringend? Bcdiirfniffe sind, der Staat 11:01; diescr 2111111113- lage die Hand bieten 11111111". Wenn _also nach, der 5111211111111] der Re- aiarung cs fich bei T11. 29 um ein W[ÖSZ _d1111gendcs 2311111111111; gc- bandklt hätte, 11) 1111111111 11111, ganz unabhangtg da11o"11, 1111 11111111 Sébulaufsichtskost'sn 100000515 311 _ersparcn (1211111111 waren _oder_111c1)1, vorgeschlagen 11.111c11, bc1T11.29 11) oder 11) 11111 111-8111 211151111111c11. Es hat aber für 1111: 11111116 Annahme cm Anhalt gefehlt und 1711111111) haben wir 1)1c1* 11111915 Weiter ci11ste11€11 kön11cn, 112131)le 1111111111111 keine Vcrmobrung vorgcsOlagcn, und 111 1111151111111 198 1101)": Haus, mit seiner Budgetksnnnission es unvarandcrt 1111 den B011ch1agc11 dcr S1aa1§rcgicrung zu bklaffcn. " ' DLL? Abg. 01“. Windthorst bemerkte, 1110111 hatte er eme getrennte Behandlung beider'Titel für beser _ gehaltsn, doch sei er 1111111 gegen die Vere1111g1111g. Has Verxghren des Abg. Knörcke, das der Ministor als 11111111a1stg erklart habe, ,habe einfach darin bestanden, daß derselbe [1211111111511 habe, be1e111e'm Titel 100000 «15 abzulehnen, 111119 der M1ms1er als berechttgt zugegeben habe, und sie'einem andern zuzyle _11, mw; edenso unzweifelhaft zulässig 181. Nur dadurch, r Abg.K11ör_cke die Motive seines Handelns klar _gelegt ha , ». er 1110116 hier sparen, 11111 andexswo, ohne „Erhohung dea Ku1111seta15 1111 Ganzen, mehr a1'1saebcn zu können, ser d1e ganze Unordnung entstanden. Zulässig sei das ganzs Vorgehen 1111511121121ha11 ewesen. „ _ ' . g Der Präsident von Köüer 211111111», da 11ck) kc_111 Wtdsr- spruch erhebe, werde die Debatte ubsr 5171111 25 und 29 vereinigt. Hidrzu tion: _" RSsOlu.Da§ Haus der Abacord11c1en 11111110 11c1ck1icßc11, zu 111111111311: Bei dem destinnntkn Widerspruck) dcr K*ö111-111che11 S1aa1§reg1cr1111g von einer (8111511111111 des Titels 29 Kap. 121A11s1a11d zu nehmen, 1111181: diesen U111s1ä11de11 aber der Er1vart1111g_ 521116511151 7.11 11111911, daß, wenn nicht mehr 111 dieser, jedenfaüs 111 der nachsten Scmwn 6111 Gessßenthrf über die Pen1'11111111111g der Ele1ncn1arlebrer vorgc1cg1 Werde.“ , , „ '
Der Abg. Knörcke erklärte, der F1nq11z-M1111ster 1111112 das Bedürfnis; einer Erhöhung der Lehrerpcnszonen nicht anerkannt. Diese Erklärung 1)abeihn(de11 Redner) 11111Befre111den und Be- dauern 11111111. Nur. in Mecklsnburg 1111111 d1e Volksschullehrer- Pensionx'zverhältniffe so schlimm 11.118111 Preußen. D1e preuß1- schen Volksschullehrer seiendte e111z1s1111 Beam1e11, derenßPen- fionsa11spriiche nicht geseßl1ch (191211111 1211111. Se1te111em 111111- sche11alter habe die Regierung das Land 11111 der Zusagß emes PensionSgeseßös hingéhalten. Von 111013911Hoff11u11g011 könnten die Emeriten doch111chtleben. Nun soUeem Lehrerpenstqnngescv 1111511111118 Ministeriumfertigliegen. Warmn werde es n1cht"1)or- gelegt? Vielleicht werde ei11g1wend81 Lerden, dcis Gescß konne nur im Zusanmtenhang mit dem «(11111dotat1o11s139seß vor- aelcgt werden. In vie1e11a11deren S1a111€11 habe man 111111111 1111?» Psnsionßgeseß ganz alleiti beschlossen., Warym soÜte es, in Preußen nicht möglich sem? Ueber die Grunde der Verzöge- rung habe er nur Vermuthungsn. JedsnfqllS Wen an der Verzögerung nicht die Räthe des Kultuß=M1n1s1e11ums schuld, sondern jemand anders. Die Lehrxrpensmnen 111 Preußen seien voükommen unzureichend. Dre Volkßschullehrer soll1en 331/2 ihres Einkommens an Pension bezxx'hexi, m quderep Sta'atcn bekämen fie nach 40: oder "5011113111121 Dtetzstzett 80-100 Proz. ihres Gehalts. P19Z111chus1e zu den'Penftonen seien in das Belieben der Behorden gestellt, und mtrkten doch
beantragte der Abg. 111111 Bennigsen folgende
' ls Almo en. 5016 Zuschüsse zu den Pensio- LY Hürden Lußerdem gemacht unter Anrechnung des Vermögens, der Ersparnisse der Lehrer, danach,
Vr-r111a11dteYabe11é ja sczgax, 1111? ex
11 dana , ob der betreffende mer111s au emer re1- Tiflcheä Hülfcshkaffe, die die Lehrer selbst geb11det haben, etwas erhalte. Der Mmister von Puttkamer, habe 600 „45 als Minimalpension der Volksschullehrer beze1chnet. Troßdem'be- kämen 60 Proz. der Lehrer 111111) unter 600 «15, davon v1e1e nur 300 «116. Die niedrtgstsq Beamten erhieltkn er- heblich mehr Pension als die leksscbullehrer. Nach Art. 23 der Verfassung hätten offen111che Lehrer die Rech1e und Pflichten der Staatsdiener. Wenn das'der Fal], se1, dannbeareife er nicht, wie man das Bedürfmß _e1nes Penstons- geseßes im Interesse einer Gleichstelluna der Penstonen der Lehrer
ob sie vielleicht bemittelte
ihre Berufsfreudiqkeit verlieren, und Für 1112 Schule xrmachse daraus der Nachthsil, daß die Lehrer 1111 21me verbleiben, „so lange es ihnen irgend möglich sei. Er wurde swb herzlich freu-n, wenn der Kultus:»Minister zusage, daß _der1elbe unter allen Umständen im nächsten Jahre em PenstonSgescß vor- zulegen gedenke.
Demnächst nahm der Finanz-Minister Scholz w1e1019k das Wort: „ Mir scheint, daß der Herr Vorredner die _Bedürfniß1xage doch nicbi ayseinandcrgehalten 1.11, 10 M11 fie 11111 .1111„den Unterstußnngß- fonds und soweit ];11 sich 11111 die (Y_cxeygebung bezteb1,_1vclche_ fur die Penfioniruxg der Kehrer be11cre Vemmmungcn 1121111111111“; 1911.“ Ich mö;1:1e mir aber, da seine Worte nicht zu O_erkennende 'Un11bu1d1gun- gen enthielten in Bezug auf das, 115143 i1b dte (Ebre gehabt habe, 111 erklären, doch eine kurze Erwiderung erlaudsn. Er 11.11 gckggk, die (111151111511, die 111) Namens der chie:ung_abaxae_ken, 111111811111 _m_1_t Befremdkn und Bcdaucrn erfiillt, indcm d1e1c_C'r_k1aru5111 1:15 Bcdursmß bestritten habe. Jeb weiß nicht, welches Bcdürsniß der Herr Abgeordnxte in diesem Augeäblick 1116 Aug: gefaßt hat. Wenn er 11511111 11811011 bätrc, was 1111 gesagt 111112, würde er gefunden 11.113_en. daxz 1111 1111er- baupt kein Bcdürfnik; bestritten 1151111, hier 311 h_elfen. Nam11ch _was das Bedürfnis; betrifft, den Unterstüy 111111511 nds 3u„1*er1*c1xerx1, so habe 1111 au5d111ck11ch gesagt: 5111." Zeit k111111 165 «1111191111111- scbes 2361111111111 nicht anerkennen, und 1111 11.71): 171115113111111, 1:1) würde mit 113111 1211 emeritirtsn chrcrnljede Vsrde11cr1111g 511-111 gcnnen, die 11111 ihnen 11111111 kön111en, aber es 1e1'1e11e zur Zett nicbt e111éYc- d1'11111111, vor andercn ihnen etw Mchrercs 311_ch1€11*a11re11. «1,1118 ist dc111 also etwas andcrcs „115 11*1c die ci111a11*c Be1tre11u'1111 des Be- 111111111153 gewesen. Ick) 111111; 1111111 sagen, d1e S1aa1§r_c;11cr1111_a kann 1.1 1111111 cinscitig 111 dicscr Beziehung nur nach don21111111111111821112111 111111111111, sie hat ja die Gcsamnttdett dex Zkrwen 11111: 1111_1':cr_211a11g- 1111 getretenen Bcamtcn ins Auge zu 1.11.1111,“ 11:11 (C: 111 c1:1c garzz irrige Vorstellung, 111121116 Herrcn, 1.115 1111151111) 121 de_n c111cr1- 1111111 chrom 1011112 S11111-111s11 rorkamrn, 11*1c dcr Oorr Ad- aeordncte sie als 11115111ä11ch111ch 311111 Lcdc11§u111crka11 ke-rrvrge- lyoken. Wir 112111111 Hundcrtc 1*9_11 chntcn, dx“ 11111 «161111113 Weniger als 600 „44 1111 Penfiouszmtnnde 1311111 1111111c11, denen 1111: a11ch nicht die 600 „15 «91113111 511 k11n111'11W111dcr L.1gc_]111d, BM eincm 1121131111111, g1cic11111äf1111 1110111111111c11d111 (2131111111111 1111" 21111", 1st die Erklärung a::Egcganacn, die 111) «11.31g111211_115_1§c, 1.11; 111.15 [Zier den 1111111119151111§1§1911dszuerhökßcn 1115111113 1,*r11*1*1111111chc§ 2511111111113 1111191 anerkennen önnen. . _ . - Auch die Modalitäün, 11111: beider Be111111111chc111111111 cines 101che11 1111111111111111111§fonds verfahren wird, find von dem Herrn Abge-Zrdneten 511 1111111191 e'mcr 111191111811 Kritik ur1cr1vdrfc11. _ Alle 1111191111115011118- fonds im ganzen Staatsbauxlmü wcrdkn 111 111171211411 mee 111111111)- 1111111111, daß man nicht dem, der 13111, _mehr 11.111)_ trgcnd einer Scdablone, sondern daß man dte 1,*c1“1111111111c1_1 Verl1a1t111ffe des zu llnfcrstiitzcndcn untcrs11ch1 und danach soyiel e1'11131152nd 11111311111111,_dc1ß cr bestehen kann. Wenn dieser Fonds 11111 xtncr111r1e Lehrer 1“.1 dicser Wsisc gehandhabt wird, dann Wird er r1ch11g gehandhabt, und es be- steht kein Grund, 1111) darüber zu beklagen. _» ' , Der Herr Abgeordnete 11111 111111 aber dcn groxzcrey 111211 seiner Rcde,1v1eich glaube, doch wohl der Bedanpiung 1v1d111en wol1en, daß das Bcdürfniß dcr Geseßgrbunq 111, dixser Bezre1ck11ng Lehr dringend sei, und darauf beztefyt 1111) 11111111 ferne Bemerkung, 1111; dem immer bloß mit Zusagen begegnet Werde. Ich glaube, dcr Herr Abgeordnete 11111 n1ch111nd211111ch zu 118111811211 gegeben, das; er an- nimmt, die' Finanzverwaltung ist der SM ch Uebels. Er_hat (zus- drücklicb erklärt, die Räthc, Miche die Suche 1111 Kultus-Mmtstermm bearbeiten, und dcr Herr Kultus-anter wurd211 schon w§11cc ge;- kommen sein; aber e; anncswobl annehmen, dax; wo anders die indrrun *I ründc zu in en eien. _ck _ . H Nun,g ?ncine Herren„ 1111112112 das 1.1 „111; 151.11vc111, dcr Letter jcdcr Finanzverwaltung wrrd darayf gefaßt 1111111111111'11 1111d d1e_Erfa1)- 1111111 1115111111, (1215111111111) Hartbcrztg, _c11gbcrna11_11d1*1*1chra11kt(190111111211 311 werden, nurnkntlick) Wenn er Popularcn S1191111111§1111 gegenuber die Ordnung des Haushalts und f1111d11111c111alc Oir1111d111116 1015111151191 fick) drmülxl. Dcr K11111merc'rdcr f1c111s1e11 Stadx 111xrd das'cdcnw erfahren, wie der Finanz-Mnnjtcr Lines großeti Landcv, und 111) 1111 auch fern davon, 1111111 daruber zu beklagen. Ick 111'1111121'1113 Oduxm gern (1111 mich, es ist untrenanr von ds1112111112. 1111111811 111) auf nach 1101111111111e11 bade. Wsn11ich'abcr„dc111,1och3111918111Frage 111111111116) c1111as Writer ("1111“zc1'11d mich e11111111chen 111111, „meme 391111107111 hal1cn Sic 11111: das 311 gut wegen der Bcdxutung der «1111121111 d1c 91; 1111) 1111111011, und Wegen des unangenehmen E111dritcks„de11 es 1111811111 11n Tandc macheri müßte, Wenn ein solcher 11111 die F111a11zvcr11§31111113 11:1d damit 11111 die chierung g€111orfe11er 11111111 Sch2111 als 11ch11g und z111reffe11d an-
e'elcn würde. , _ g ] )Mcine Herren! Ick» 11111 fixbcn Jahre lang 211111118er 511111115- Ministerium gewesen. Die Er1a11r11ngen 1111d d1c 6111117131111, die ich da gewonnen habe, habe 1111 aucb kemxn Tag 1111111111211. «5111 [1111151111 Kultus-Ministerium immer zu bkarbeiten 1111111111 dre Angelegenheiten der Verbesserung der äußeren Lage der Geistli111111 und, der „Elc- men1arlc1yrcr, und ick) kann J11nc11 sagen,.icl) glaube, in meinem Leben nie ein befriedigendcres (1111111111611 W1rk§11 gc1).1111,zu „haben, als in d161em Dezernat. Ick habe, auch de11111a111st, als 111) 111“ das Finanz-Ministerium ei111ra1, zu 111e111cr Frrude sechs odcr'siedcn «_zahre die spezielle Fürsorge für dc11K111111§e1a1 1311111111 und 1111 darf be- kennen, das; ich mit meinem damaligen Herrn Chef, dex) verehrten Hrn.M111ister Camvhauscn, in 1111111511601 U([Qerezngcst'nxnnt babe, 11113111 dcr Sympathie und iirsorgc fur alle „2.17.1111: dmss (815113. Der Hr, Minister Campbau cn 111111 niemals; karJ- 11:11 es galt, 'die VRittel flüssig zu machen 1111: die Pflege der idealenGuicr der Nation und vor allen Dingen den Kultusctat auszustatten, der [ange vorher vernachlässigt worden war unter „dem Drucke“ fi11a11z1e11er Verhältnisse. Unter seiner Verwcxltipgq ist dc1§1 O'rd'marm'ry dcs Kultusetats von 18 Miüionen 3111ch111sc (1111 411 911111101311 jahrlich 116111119911, und ich glaube danach eme Art Prasunwtton fur m1ch zu baden, meine Herren, daß die Angelcgendettcn ,der _Elen1c111arschule, daß die Angelegenheiten des Lebrersta11des „11111: 1111131 n1111der_ a111 Hrrzen liegen, auch nicht einen Augenbltck mmder am Herzen l1ege11, wie dem Herrn Vorredner,
Wenn nun , wie 111) Hoffe, von 111111 1811111 _dies nicht bestritten Werden wird, so glaube 1ch 1ntr JNVMCk- maßen den Boden geebnet zu 111113211 . nm (11111) von
as Anerkennini zu erbitten, daß es sich bei der Tba1tgkc11 ZLUFZexicrung auf diescßm Gebiete nicht [11011 um 111111111111, ble1dZ11de Zusagen Handelt. Die Dinge haben eben Sch1v1artgkc11cm 1111er We1che binwegzuhelfein mir 1111111 cheinttals ob der Herr Vorredner
e We entli e naerzeige gcge en a e. '
geradM11nse Hechéx7 Wenn die Frage der Pcnfwxirung dcr Cle- mentarschullebrer gesetzlich neu geregelt werdeii sollte fur fich nnd außxr dem Zusammenhang mit einem Schuldota11onsch1ese11e,' 11) 1v11rde11c natur emäß doch nur geregelt werden könnxn auf der asts derxeyt ,be- stehen en ges ey11chen Schulunierbaltungspfhcbt, denn das; eben die Pflicht jedem zu emeritirenden Lehrer sein Emerttenaxbal1 zu bezablxn, n11r ein einzelner Theil der Schulun1erbal1ung§pflrch1 111, das nnrd Nte- mand bestreiten. Allc Pensionirung 1st eben 11111: eine aufgesvar1e Bcsoldung. Wer Jemand zu besoldc11,1)a1, bat 11111 5111cb zu penfiont- ren, Niemand anders, und wenn ich eme nene aeseßltche Regelung der
mit denen anderer Beamten leugnen könne. Wenn die Lehrer
orredners, daß die
mit bloßen Versprechungen hingehalten würden, so müßten sie
Penfionirung der Elementarlehrcr 11151 1111 fich vornehmen will, so