1883 / 71 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 24 Mar 1883 18:00:01 GMT) scan diff

Sammlungen bilden, in einer die Originale fast erst enden getreuestea L_:chküdung so preiswürdis für den eigenen Genu uud Befis zu er en.

.eu-erke und Handel.

_ Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Erjen- rand Stablinduftriellxr belief ficb die Roheisen- produktton des DeutschenReicbs (einschließlich Luxemburgs) tm Monat Februar 1883 arif 269 220 t, darunter 155 711 t Paddel- robczsen, 12 6231: Spiegeleüen, 41403: Beffemer-, 2.1097thomas- robnsen und 31 986 t Gießereirobeisen. Die Produktion im ebuuar 1882 betrug 241600 6. Vom 1. Januar bis 28. Februar 1 3 wur- den produzirt 543 215 1; gegen 526 817 t im Vorjahre.

__ Der AufiickotSratl) der Weimariscben Bank hat den von der Direktion vorgelcgten Abschluß für das Gesckäftsjabr 1882 sowie die aufaesteute Bilanz ?_Tnxbmtgt und auf Vorschlag der Direktion beschlossen: aus dem emgewmn von “416 046 .“ den Betrag von 68297 .“ zur Erhöhung des Delcredere-Contos auf 150W0 .“ zu verwenden, eine Dzvtdende von 50/0 zur Vertheilung zu bringen und den Rest des Gewmnxs von 4760.“ auf neue Recbvung vorzutragen.

Wien, 23. Marz. (W. T. B.) Die heute veröffentlichte Bilanz der Kreditanstalt für das Jabr1882 weist folgende Ziffern auf: Aßiva;_ Effekten 3612 792 Fl., Portefeuille 30 393 444 Fl., Kanabeytande 4089 956 Fl., Vorfchüffe auf Effekten 10007206 Fl., auf Wanken 12390 Fl., Inventar 62 720 Fl., Realitater] 1 554000 Fl., Debitoren 110500931 Fl. Passiva: Aktienkapital 40 Millionen Fl., rückständige Dividenden "Lk ' 866 Fl., Accxpte 14 474 357 Fl. , Reservefond-Conto 2815 308 Fl., verzirzslickye Einlagen 11752 347 Fl., Kreditoren 86721920 Fl., Gewinn 4448641 Fl. Gewinn- und Verlust - Conto: Gehalte 830 939 Fl., Spesen 336221 Fl., Abschreibungen 7460 Fl., Stcuern und Gebubren 600910 Fl., Beitrag zum Pcnfions- fond 25000 Fl., Saldogewinn 4448 641 Fl., Effektengewinn 269919 Fl., Gewinn aus* Konsortialaesckzäften 873 884 l., Jnienkonto abzüglich der Zinsen für Depofiten 3182622 l.,

apkprovifion 877 728 Fl., Waarenvrovifion 185664 c“[., Mietbßzinserträgniß 27 305 Fl., Devisenkonw 579 585 [„ Waarenkonw 17 676 Fl., nachträgliche Eingänge abzüglich der erlittenen Verluste 11074 Fl., Arxtbeil an dem Gewinne der Bank- und Waarenabtbeilung der ungari1chen Kreditbank 213090 Fl„ vcr- faüene Dividenden 516 Fl., Gewinnvortrag vom Jahre 1881 10108 Fl. Das laufende Geschaxt ergab ohne Rücksicht auf den Effckten- und Konsortialaewinn eine Verzinsung des Aktiénkapitals von 8958 0/0. Der Effektenbesiand Weist auf an ungarischen Staats- papieren 2201979 Fl., an Theißprioritäten 222 750 Fl., an Aktien von Banken 385 790 Fk., an, Jndustrieaktien 626 035 Fl., Diverse 176 239 Fl.

Wien, 23. Méxrz. (W. T. B.) Die Einnabmen der Karl- Ludwigsbabn (gemmmtes Ney) betrugen in der 3211? vom 13. bis zum 22. März 240 667 Fl., ergaben mithin gegen die entsprccbende Zeit des Vorjahres eine Mebreinnakyme von 3545 Fl.; die Einnabmen des alten Netch betrugen in der Zeit vom 13. bis zum 22. März 190728 Fl., crgabkn mithin geg». die entsprechende Zeit des Vor- jahres eine Mebreinnabme von 6515 F1.

London, 2_2.März. (W.T.B.) Die gestrige Wollauktion schloß obne Veranderung für Capwollen.

Verkehrs-Anstalten.

Triest; 22, März. (W. T. B.) Der ,Aglata“ ist aus Konstantinopel bier eingetroffen.

Lloyddampfer

Berlin, 24. März 1883.

Die englische Post vom 22. Morgens, planmäßig in Verviers um 8 Uhr 13 Minuten Abends, ift außgeblieben. Grund: Anschluß in Ostende verfehlt, Sturm im Kanal.

Auch die englische Post vom 22. d. M16. Abends, plan- mäßig in Verviers um 8 Uhr 39 Minuten Vormittags, ift aUSgeblieben. Grund: Sturm im Kanal.

Der von dem Königlich preußischen Ober-Forstmeister 1)r. Danckelmann herausgegebenen Br01chüre unter dxm Titel: ,Die deutschen Nu holzzölle' entnehmen wir ferner Folgendes (aft. Nr. 70 drs eichs-Anzeigers):

Die Waldwirtbschaft_ i!t_ durch das_ l_angsame Waciosibum des FOM? gebunden an lange_W3rtb1chaft§zeiiraume von 100 und mehr

abren; sie ist die Wirtb1chast_ dcs Abwartens, der Festlegung von Kapital und Arbeit, der langwmcn Kapijalbildung und dsr rasaben Kapitalzerstörung, die fast überaU durch_die stets bereife Vermittelung des Holzhandels einiriti, wo der_Waldexxenthümer der Not!) mad der Wald der Rentenlofigkeit anbeimfailt. _ Sie ist ferner die Wirthscbaft des Bodemcbuxes, des Waffer- und _thidjchußes und leistet in dieser Eigen- schaft selbst dann noch_ uner1ex«_11ch_e Dienste, wenn der Wald die Rente versagt. Ju dieyen Verbaltmffxn sind die Ausnahmestellung des forstlichen Gewerbe? und die Gefahren der freien Waldwirtb- schaft begründet, deren verderbliche Folgen namentlich durcb Zerstörung der Bodenfmcbtbarkeit, durcb verbYerenve Ueberschwemmungen und durch Beeinträchtigung der Flußichiffaßrt s0_ Offénkundig hervorge- treten sind, daß in_ fast aUexi Kulturlandern eme mehr 17de minder eingreifende Wald1chußpolitik zur Anerkennung und gesetzlichen Gel- tung gekommen ist. _ _ _

Die V:rtbeil11ng_ des Waldes ist in Dqucbland höchst ungleich. Es enthalten Waldflachen in Prozexten der Landeßsiäébe:

unter 1079 Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Oldenburg,

von 10,1-203/9 Lubeck, Hannover, Mecklenburg-Schweriu, OWreußkn, Pommern, Mecklenburg-Streiiy,

von 20,1_259/o ProvinzSach1en, Poxen, Westpreußen, Schaum- burg-Lippe. Anhalt, _ _ _

von 25,1-30 0/0 Sach1e_n-W2imar,_Könrareich Sachsen, West- Zalexi, Sackosen-Altenburg, Lippe, Schlensn, Schwarzburg-Sonders-

aujen,

von 30,1-35'70 Braunschweig, Kobgrg-Gotba, Elsaß-Lothringen, Rheinland, Württemberg, Henen-Darmitadt, Brandenburg, Bayern, Hohenzollern, _ _

von 35,1-400/0 Jem; er L., Baden, Reuß j. L.._Wa1deck,

über 409/71 Hxnm-Naffau (40,1), Sachsen-Metningen (41,7), Schwarzburg-Rudolnadt (45,4). _ _

Die ungleiche Waldvertbeilun-Z innerhalb des Deut1chen Reich deutet darauf hin, durch Erleichterung des Holztransports eine Aus- gleickung zwischen waldarmen und_w;1[dreichen Gebieten herbeizuführen und auf diese Weise die Naßbolzemfuhr aus dem Auslande möglichst entbehrlich zu machen. _ _ _

Neben den Bewaldungkziffern find die Beitockungsverbältmffe in Bezug auf Holzarten, Vetriebéartm und Alterxklaffen von wesexit- lichem Einfluß auf die Befriedigung das_Nquolzbedarfs durch die m- ländiscbe Holzerzeugung. Von den Betriebsarxen nimmt dxr nuyboiz- reiche Hochwald über 900/71 der StaatßwaldftaÉe _ixi Deutichland em. Ebenso überwiegt der für die Nu bolzlteferung leistungßfäbtgeNadel- Wald in Preußen mit 64%, in ayern mit etwa 62 0/c;, in Wurl- temberg mit 59 %, in Sachsen mit etwa 910/«_ Das Altersklasen- verhältnis; ist in den preu“i1chen Staatsforsten em dßrchaus günstiges, indem die nußbolzreicben tbeftände stark yertreten nnd. _

In den Waldbesi stand tbeilen sicb dte Staatsforsten mit _etwa 33 0/0, die fast übera der StaatSaufficbt unterliegendey Gemeinde- und Anstaltsforsten mit evva 19 0/0, die Prioatforsten mr_t 48 %.

_ Nach der über die Holzertragsverbaltniffe angestellten Er- unttlxmg würde die Holwroduktion bezw. der Nuxbolzabsaß tm Dqucben Reiche zur Zeit pro Hektar auf 5575 tens 3,76 km Gefammtbolz_ _und 0,99 km Nußbol (=_ 26,3 ')/0) xa ver- anschlagen mn , was für die aldflacbe des Deutschen

Reichs mit rund 13 873M1u einer Gesammtbolzemugung von rund 52,2 Millionen Feümeter und_ einer Nuäbolzausbeute von rund 13,7_ Millionen Fesimeter entspricht; diese queute würde ungefähr L_eyueZen. mu dxn Bedarf Deutschlandö_an Nußbolz zu decken, zumal

1 nem mäßig erböbten Schußzok dre bauptbolzproduzirenden Län- der, Rußland und _Oefterreicb, sich durch den erhöhten Zoll doch nicht abhalten lassen wurden, den envaigen Mehrbedarf an Nußbolz in Deutschland dorthin zu expottiren. Es verdient _bemerkt zu werden, daß der größte Tbeilder Waldungen Deutschlands, 1owobl im Gebirge, als auf dem _nalxrungsarmen Sandboden des Flachlandes. unbedingten Waldboden einnimmt, auf welchem der Wald, als die einzige Art der Bodenwzrtbscbaft erhalten bleiben wuZ, wenn nicht ein sehr bedeuten- der Theil der Bodenftäche in Deuts land unproduktiv bleiben soll. Ferner daß allxm in Preußen 2,5 Millionen Hektar Oedländereien und geringwertbtge landwirtbjcbaftlicb benu te Grundstücke vorhanden L_nd, denen nur durch forstliche Bewirtb (haftung eine angemessene

ente abgewonnen werden kann.

Wald,_Koble und Eisen bilden die natürlichen Reichtbümer der deutscbxn Lander. Die Wirtbscbaftspolitik würde sich eines schweren M1ßgnffs schuldig ma_cben, wenn sie die darauf beruhenden Erwerbs- zweige _durcb Vernacblassigung dem Niedergangc Preis geben wollte.

_ Die Waldwirtbfcbqft in Deutschland hat seit den Freiheits- krt_egen unter dem Cmfluffe der Volkövermehrung einer auf- blubenden Holzindustrie, der Markterwäterung durcb Schienen- wege_, _ dcr Waldentlastung von Grundgercchtigkeiten, der Jortrcbrttw endlich_ _ in der fo tlicben Wissenschaft und

echnik eme befriedigende Entwi elung gezei t. Holxpreise,

Waldrenten und Waldgüterpreise sind demzußolgr gestiegen. Erst in den le i_en 5 Jahren ist ein empfindlicher Rückjcblag einge- treten, die Jän 1156 Lage ist in eine gedrückte und bedrängte verwan- dsl: worden, deren Fortdauer geeignet erscheint, die Fortentwickelung d_er Waldwirthschaft zu bemmcn,_ die Waldrentabilität zu vernichten. die Ruckkebr zu extenswxr Wirtbgcbaft herbeizuführen und schließlich die Walderbaxtung selbjt auf abxolutem Holzboden in Frage zu stellen. In dtesxm Ruckgange und Notbitande der deutschen Waldwirthscbaft finden d1e_Wald1chu_tZzöÜe ihre Begründung.

Die xeßigcn Reinerträae der Staatsforstßn von Preußcn, Sachsen, Brauzischweig, Bayern, Württemberg, Henen, Baden und Elsaß- Lotbrmgen find, wie der Verfaffer in eingehender Weise nachweist, in den l_e ten 5 JZbren in stetem Rückgang_ begriffen, vorzurSweise die westlt en und 1udlichen Staaten_in Deut1chland und die Westprovin- zen von_ Preußen smd am meisten von dem Rückgangs der Wald- reinertrage betroffen worden.

_ Troy des in) Jahre 1879 auf Nußboiz gxlegien Zolles bat ficb die_Waldrentabilitat nicht nur nicht gehoben, wndern ist sogar um einige Stufen_tiefer gesunken; deshalb find die Hölzzöllc, wenn sie den Wald schuiZen und erhalten sollen, der Erhöhung bedürftig Von der preußischen Regierung ist deshalb ein Antrag auf Abänderung des Zolltarif-Gejeßes beim Bundesrats) eirzgebracbt, von [exterem als zwexkentsprechend genehmigt und theilweije erhöht worden und dem Reich9tage zur Beratbung zugegangen; es wird vorgeschlagen, die ZöÜe auf Robnußholz von 0,10 „46 auf 0,30 314 pro 100 kg oder von 0,60 „44 a_uf 1,80 “_pro Festmeter, und auf vorgearbeitetes Nusbolz ei_nschlleß[lch ungeschalter Korbweiden und Reifenstäbe von 0,25 .“ auf 0,70 „44 pro 100 kg oder 1,5") „46 auf 4,20 „16 pro Fest- meter zu erhöhen. Da nun die Rentabilität des Waldes, seit dem das Haupterzeugniß des Waldes (Has Brennholz) durcb Braunkohle und Steinkohle, deren Verbrauch jahrlich rapide zunimmt, fast ver- drängt ist, allein auf dem Verkauf des Nußbolzes beruht, so dürfte dixse Erhöhung des Holzzolles zur Erhaltung der deutschen Wälder dringend erforderlich sein.

Zollaufiaqen haben stet_s den Vorwurf zu gewärtigen, daß fie, Sonderintereffen dienend, die Interessen der Ge1ammtbeit verletzen; aucb den_Holzzöllen wird die Bsngchtbeiliaung dkk Holzkonsumenten, der Arbeiter, kurz der Gesammtbeit des Volkes Schuld gegeben.

Was zunächst die Holzkonsumenten, d. f). alle diejenigen, welche Holz oder Holzwaaxen ge- oder verbrauchen, also die gesammte Be- völkerung betrifft, 10 wird behauptet, daß der Schutzzoll den Preis des Rohmaterials erhöhe. Die Behauptan wird am besten dadurch widerlegt, daß von 1879 an die Holzprein fich nicht erhöht, sondern im Gegen'tbeil vermindert haben. _

Nicht die Holzkonsumenten, auch nicht dieNusbolzbandwcrker und Fabrikanten fertiger olzwaaren, sondern ein Theil der grokßen Holzbändler und Sägsmühlenbe 18er, welche vom Auslande billig aufen und dem Jnlande tbeuer verkaufen wollen, beklaaen fich über Holzzölle. Die Klagen würden begruxidet sein yxid mebr_WiedcrbaU b_ei den Holzkonsu- menten finden, wenn die Holzprcneboä) standen. Da diexelben aber relativ viel tiefer stxben, als vor 20 Jahren, 10 ist wahrlich keine Veranlassung zu Klagen uber Holzvertbeuerunxi vorhanden. _Was nun die einzelnen Leben;“ und Erwerbskreise betrifft, welcbe bejonders durcb WaldzöUe und Holeertbeuerung betroffen wsrdcn sollen, so soll der Bauernstand und das ländliche Handwerk, endlich die Arbeiter auf dem Lande, im Gegensaß zum GroßgrundYesiY, von diesen Zöllen erheblich getroffen werden. Um diese und a_bn_liche Aeußcrungcn richtig zu würdigen. hat man fich zu vergxgenwartigen, daß Brennholz, welches noch immsr das Hauptbrennmatertal_ auf dem Latzdx bildet, und der Masse nach den bei weitem grö ten Theil des Holzeimchlages ausmacht, zollfrei ist und bleiben so . V0n_den Privatwaldungen befindet sich nur ein geringer Theil in den Handen der GroßgrundbefiZLr-(z. B. in Württem- berg befinde! sich nur & in_ dkn Handen der Großgrundbefißer, Y da- gegen in den Händen kleiner_ esitzer). _Auch allen die Vortheile schwer ins Gewicht, welcbe d1e_k[emen laixdltchen Grundbefixzer, die Viebbalter, die svannfäbigen Wirtbe und die ländlichen Arbeiter aus den Waldungen der Gronundbefißer durch Holzansuhr im Wintsr, durch Zulaffung zum aldroden, durch_ Streu -Verabfolgung in Notbjabren, durcb _Beeren- und Pilzepflürken und end- lich durch die Erlaubxiiß zu Raff- und_ Le1ekxolz beziehen. Nack) sebr mäßiger Veramchlagung kann der_ jabrlicbe Leseholzertrag pro Hektar Wald an Abraum auf den Schlagen, an trocke-«en Aesten und an geringen trockenen Stangen auf 0,5_fm, ferner der Brenn- bedarf einer Tagelöhnerfamilie auf 10 km Lexeholz angenommen wer- den. Daraus ergiebt sich. _daß der Lesebolzertrag der deutichen Wal- dungen mit nahezu 7 Milliotzerr Festmeter Le1ebolz den Brennbedarf für 700000 Arkeiter zu befriedigen vermag. Jn alien Jahreszeiten, selbst im Winter. liefert _das Sammeln von Waldfrücbten und Wald- erzeugniffen den Armen eme Unterhalturxgs nelle. In den Lebrforsten von Eberswalde hat im Jahre 1882 die eer- und Pilznußung der befißlosen Volksxlaffe einen Verdienst 13011 45000 „44 eingxbrackpt.

Bei der Gejammtwaldfiäche von 13 873000 1111 beträgtdas jähr- liche Arbeitslohn für Schlagen, Roden und Verarbeiten des Holzes 83 Millionen Mark. welcbe Surxime doxb die Arbeiter erhalten- Be- denkt man nun endlich, daß dieje Arbeiten größtentbeils im Winter vollzogen werden, in welchem die landwirtbfcbaftlickyen Arbeiten, Maurerarbeit und Schiffahrt ruhen, so kann doch selbst von den größten Ge nern des Schußwlles auf Nußbolz nicbt geleugnet werden, daß die Er altung des Waldes aucb de_n Arbeitern zu Gute kommt.

An der Erhaltung des Waldes h_angt außerdem die Bewahrung der Bodenfrucbtbarkeit, der Wafferbetnebskraft, der Schiffbarkeit des geregelten Wafferlaufs innerhalb der Ufer und Dämme. Der Ver- faffer schließt daher, daß sich kxin Zoll mehr berechtigt erweisen wird, weil keiner gemeinnuyiger sei als der Nußbolzzoll.

Die Deutsche Pestalozji-Stiftung veröffentlicht ihren vierunddrei'igsten Rechenschaftsbericht auf das Jahr 1882, welchem folgende inbeilun en entnommen sind. Die erste Anstalt der Stif- tung zu Pankow lte im Jahre 1882 22 Zöglinge, welche sämmt- licb Kinder von Lehrern find. Die leßte Aufnahme von drei Zög- lingen fand am 21. April 1881 statt; der ZHaling, der am langsten der Anstalt angehört, wurde am 13. April 1874 aufgenommen. Im Laufe des Jahres wurden 3 Zöglinge aus der Stiftung entlaffen. _Die zweite Anstalt der Deutschen Pestalozzi-Stiftung zu Pankow zahlte im Jahre 1882 23 Zöglinge, von welchen der zulevt eingetretene am 6. Dezember 1882, und der der Anstalt am längsten angebörende am 25. Oktober 1874 aufgenommen wurde. Der älteste

Zöglinß der An alt wurde am 15. September 1866, der üague „. |_1. Fe war 18 6 geboren. Im Laufe des Jahres versie 8 Zz“, [tag: die Anéßalt. _ Die Einnahmen der Stiftung belie en sich [. S_amen ans 18 920 .“, und zwar an Bestand 142 .. Cmngbmen zum Kapitalvermßaeu 5580 .“, an Erziehunggs beitra en 5335 .at, an tt_nlden Beiträgen 5710 «44, W der _erwaltung des Grundstucks 855 .“. aus der Verwaltung der Laudereien des früheren Bauergutes 1297 .“; hierzu tritt ein Vorschuß des Schavmeifters von 1895 .“, macht in Summa 20815,“ Die Außgaben beliefen sich auf 20390 „“i, so daß uli. 1882 em Bestand bleibt von 425 „Fi Unter den Ausgaben figurjm fur Gehalt und Löhne_ 3624 .“, fur Unterhaltung der Zöglinge und der gxsammten HauSwtrtbscbait in beiden Stiftungen 5656 „46, für Bekleidung der Zöglinge 23101“, für Verwaltungskosten 951 .“ rc _ Von den nngegaxizenen Beiträgen entfallen auf außerordentliché Gaben 2046 „44, auf laufende Beiträge aus Berlin von 665 Geben 3452 „44, auf 48 _Geber außerhalb Berlins 212 .“; außerdem gingen zu Weihnachten em 582 .“

Das _Berliner Intelligenzhlatt vom 17. d. Mts. bat die bekannte, am 9. Juli 187Z_erlass_ene Polizewcrordnuvq, betreffend die vorüber. gebende Paßpfltcbttgkeit für Berlin und die in dieser Verordnung entbaliene Vorschrift, nach welcher zur Vermeidung einer Geldstrafe vor) 5 bis 30 Mark alle in Gasthöfen oder bei Privat. personen absteigenden Reisxnden binnen 24 Stunden polizeilich anzu- me!den_ und durch Vorzetgung ihres affes oder ihrer Paßkarte zu legiximtren sind, _ neu abgedruckt nd dem Publikum in Erinnerung gebracht.

_ Jm ausettigen Jnteresie muß der Wunsch auSgesprochen Werden, daß dieser 5Yubltkatton sowohl von den Zeitungßredaktionen, als Seitens der Zyztqusleser (und zwar der einheimischen und der auswgrtigxn) _dte gxbörrge Beachtung gewidmet werde. da, wie uns mitgetheilt wird, eme _ftrenge Handhabung der Verordnung vom 9. Juli 1878 in der Y_bstcbt der Polizeibehörde lie fund da der ftir den 1. Mai d. J. _ den Termin der Eröfßnung der H ygiene-A us_stellung __ bevorstehende Zudrang einer großen Zahl von _Fremden cin; solche gebieterisch erbeiscbt. Die bejreffenden Bearnten _smd anzewmen, jede Verletzung der Vorschriften. betr. die Anzeigepflicht d_er Wohnungsgeber und die Vorlegung von Pässen und Paßkarten Selxens der _Reisenden unnacbsichtlich zur Anzeige und B7 xrafung _zubrmgen. Fur Personen, welche Berlin aufzusucksen beab- fich_ttgen, wird es sich darum zur Vermeidung von Unannkbmlichkciten dringend empfehlen, _Päffe und Paßkarten mitzuführen und dadurch der gesetzlichen Vomcbrist zu genügen.

Gestern, Cbarfreitag,Mittag wurde die Ausstellung der Bau- ae_werksschuledesBerlinerHandwerkervereins indenoberen Raumen des Vereinshauses (Sophienstraße 15) eröffnet. Die Aus- stellung besteht aus Modellzeichnunaen und ist in drei Abtheilungen, entsprechend den drei Lehrgängen der Schule, eingerichtet. Die ]. Abthei- lung, in der die Schüler des dritten Lehrganges ihre Arbeiten aus- gxsteat baben, bietet aucb für den Laien vielJntereffantes und liefert ein beredtes Zeugnis; für die Fortschritte der Baukunst. Die mannig- faltigsten Modellzeichnungen von Palästen, Kirchen, Einrichtungen von Verkaqumagazinen, Gartenwohnungen, Scheunen Ic; find hier in bunter Reihenfolge auszcstellt. Bereits am geftriaen|Cbarf_reitage war die Ausstellung von einem sehr ahlreicben Publikum bejucbt. Die BaugeWerkacbule wird, unter Affiitenz von etwa 14 Baumeistern, von dem Baumeister Knoblauch geleitet und zählt ausschließlich Maurer- und ZimmergUellen zu Schülern. Diese üben im Sommer raktncb ihr Handwerk aus und besuchen im Winter die Baugewer sscbule, deren Unterricht am Tage stattfindet. Nach Absolvirung von_ drei Semestern sind diese Schüler, obwohl zumeist nur mit VolkSJckoul- bildung ausgestattet. bkfäbigt, vor der staatlichen Prüfungskommisfion das Examen_ als Maurer- resp. Zimmermeister zu machen. Das [este Semester zahlte 90 Schüler. Vom nächsten Winter ab werden 4 deme_st_er behufs Absolvirung des gesammten Lebrkursus noth- wen ig em.

Die internationale Hunde-Ausstellung, die der Verxin „Hektor' im Mai dieses Jahres auf Tivoli veranstalten wird, wird in der That einen internationalen Charakter tragen. Für die eng- lischen Racen, für die in_ Mr. Doualas-Mancbester ein besonderer Manager bestellt ist, sn_1d Mr. S. E. Shirley, EM., Par- lamentSmitglied und Prasident des Kennel-Klubs zu London und Mr. Rev. W. J. Meilor, Rodinersham Vicarage Citingbourne (Kerri) zu Preisrichtern ernannt worden. Das Preißrichteramt fur die franzöfischen Klassen hat der Direktor des Zoologischen Gartens zu Paris, Mrs. Geoffroy St. Hillaire, übernommen. Cbendersclbe wird auch, und zwar in Gemeinschaft mit Direktor Bodinus, über die arabischen, verfischen und russischen Hunde zu urtbeilen haken. Einen Begriff von der Aus- dehnung der Aussteüung kann man fich machen, wenn man erfährt, das; die auSzustellenden Hunde in 115 Klaffen gruppirt find. Die _Hunde werden, jeder für fich, in_besonderen, dyrcb Eisengitter v_er- cblo enen Boxes uritergsbracht. Diese zwar kostspielige, aber nu ntercffe der unde bedeutend zweckmäßigere Art der Unterbringung macht es möglich, daß die Hunde nicht an die Kette gelegt zu Werden brauchen. Für jede Kollektion wird ein be- quemer Zwinger gebaut, in dem die Hunde frei herum- laufen können. Um den Hunden Bewegung zu verschaffen, werdsn eine genügende Anzahl ßroßxr Laufylaxze vyrbanden sein, in wslche die Hunde mindHstens zweimal taglich einzeln eingelassen werden sollen. Außerdem wird ein ganz besonders eingefriedigter Laufplaß eingerichtrt, der den Aussteüern auf Wunsch für 10 Minuten zur alleinigen Benußung überlassen Werden karin. _ Förster und Forstaufseher werden stets, sobald fie in Uniform ers eine_n, freien Zutritt zur Auöxteüung erhalten. _ Von Sr. Majestat dem Kaiser ist eine goldene Staatsmedaille erbeten Worden, vom Minister für Landwirtbscbaft 2c. find eine Anzahl filberner und b_ronzener StaatSmedaillen bereits ertbeilt. Im Allgemeinen werden fur je 10 Hunde drei Preise zur Verfügung gestellt Werden.

Die Sing-Akademie brachte gestern, wie alljährlich am Cbarfreita e, den „Tod Jesu" von (_Hraun zur Aufführung. D_as populäre erk mit seinen vielen melodt_ösen und ergreifenden Sch9_n- heiten fand auch dieSmal durch den langst bewährten, künstlerucb woblberufenen Verein eine sehr wirksame und wvhlgelungene Inter- pretation. was auch von den Soli gilt. die von den Damen r. Müller-Ronneburger, Frl. Hoppe, Frl. Bindboff und den Herren 5- Hauptstein und rhr. Senfft von Pilsach (an Stelle des plötzlich e rankten Hrn. Betz) gesungey wurden. Den instrumentalen Theil füllten die anerkannten Leistungen des Philharmonischen Orchester und des Organisten Hrn. Kawerau glei tüchtig aus. Der von einem distinguirten Publikum besucbxen Auf“ führung wvbnten Ihre Kaiserlichen und Königlichen Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin bei. _ Am Bußtage, den 18. April, wird übrigens zum Besten des Vereins zu_r Pflege und Ynterstußuns armer Wöchnerinnen der .MesfiaS“ von Handel zur Ausfuhrung om“ men, zu welcher Einlaßkarten zu 4 „M (Log_e 3 „44, Balkon 2 4“) schon jevt bei dem Hauswart der Singakademie zu haben sind.

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Redacteur: Riedel.

Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Clone!- Fünf Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).

Berlin:

Erste Beilage _ zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Premzqchen Staats-Anzctger.

„UZ "71. Berlin, SonÉend, den 24. März 18833.

. .. . LiterarischeNeuigkeiten und periodischeSchriften.

Beiheft zum Militär-Wocbenblaxt. 1883._ 2. i_md 3. Heft. _ Inhalt: Roßbach und Jena. (Eine k_rtcg§ze1ch1ch_tl1che Stu__k_i__e tFon Colmar Frhr. von der (Holy, Major tm Generalstabs. 11. 1" niit. .. Preußisches Verwaltunas-Blatt. Nr; 22. _ anali: Befugnis: der Gemeinde- (GUW') Vorsteher (Yoritande) resv; Orts- armcnbeixörden zur Au-Zweisung ron au=waxttaen Unterstuyungß- bedürftigen obne rclizeilicbe Mitwirkuna aus §. 68 des Organi- sationsgrs. vom 26, Juli 1880. _ Vérpflichmng ron _Ge_werbc- treibenden zur Entrichtung ron Bürgerrcch1§ge|8 Verhaltnis dekz §. 13 Reichsgewerbcrrdnung zu §. 5 Stärteordnung_vom 30. Mar 1853. _ Zur Bekämpfung des Vagabondenunwejens. Arbeiter- kolonien; Versorgung von entlaffenen Gefanzenen. _ Bexezxnuxig der Kosten für den Tranxport der Gcfangcnen. _ _Un1_u1_a]ngkert dkr Pfändung von Nähmaschinen. _ Gewerbsstcuerpfithigretdvon G6- noffenschaftömciereien. _ Verbotener Verkehr, Haujiren m_lt Arznei- mitteln. _ DisZirlinarvrrfabren ini Verbäitnißxzum Strafverfahren. _ Polizeiliche Verfügung während 7chweöende11 Oeeratwysverfabrens b 115 M' auf Ausbau eines Verbindungswege§_als_ cmes offentltcbetx. _ch- 28" Fe r. * ' - arz bindungs- und Wirtbsckzaftxzweg oder önentlxcha W'J? Zustandißzkeit 11 112 der Generalkommisfion bkzüglicb dxr öffeniltcbcn Wegc, so auch uber 112 T die Oeffentlichkeit eines Wach Bsiiimmung zu Neffen. Umwandlzmg . ' eines PrivaÉvege-Z iZ einen öffeéixlich611_b1'zr?. Y_ewickdgéißtigd enZes öffentlichen eges; wangSvcrsa ren 61 ens _er :) tzet : or 6 0 cr 299900 400000- 699900 während schwebendén Separatwnsvcrfa rens seitens der Au.?emgnder- 14 818 764 271283317531597 scßungsbehörde. _ Vcrwaltungsstrciwerfabren in Wegehauiachen. 340 ]W 421400" 761500 V'ersäumung der Frist zur Erhebung der_Klagc dqrch szirerchuxig bet "" _ "" dkm Amtsvorsteher, gegen dessen Bsscbiux; _sze gsrtchtetgst. Wirkung der Abwsisunq dcr Klass wcgm Fristverjaummß 0111_ das Recht:?- verhältnis; zwischn dcm von der Poliz-2i[*_1'i*_örde_m Anjmucb genom- menen Kläger und dcmjenigsn, welchen dicker fur den zum Wegebau Verrflicbtetcn eraÖtct. _ Bau von Zä11_nen n_ich1_ komenspflrchtig. ___. Polizeiliches Verbalrcn bci Cile nicbt k9111611spf11chtigen Bau. «5161116 83 762098 13 782 353 97 544451 Klage aus* §. 155 Zuständigkeitsgewßes, wenn dcr_ Baukonsens fur einen nicht konsenspiliOTiaen Bau vermgi ni. Ungulngkcit der Bau- 92 488 _ 92 488 polizeiord118un7g für die SUtädteGdes_ch1cr11121_asb_ezrr_ksHz_cletkvoFr _ _ _ 1. Mai 1 5 aus forme cm rums. _ (111011 611 1 6, 6,611- _ _ lung des Erkerbach im Dachgescboffe eines Hamx-I, wclch2r nur zur 59 950 69 900 Verschönerung des Hauses Und der Stroße und nicht zum Bewobncn 19 820, 467 966

-- _ des Dachgeschoff2§ckdienen Yüt __ MKM"?! vor_1___ZZrunn_en au__fffdet_n

-_ * * » *“ - eigenen Grundstü c. _ . .1 ur 66 5 uHunarrs an einem 0 en - 102_7_062 423886 1493948 .- 2319228 328 8324 2648 060 .- 5 - _ 154 600 76 6171 231217

lichen, ein Privatgrundstück diirckxzishendcn Waffxrlaufe. ___Durch Gc-

__ . wohnheitsrecbt kann ksins verwnellc Bcitrangflicvt cmcs zoremcn zu 2) 7 876 249 1 999 307) 9 875 556 I) 6 398 041? 1 102 WM 7 5W 275 2) 86 786 510,14 267 572101054082 öffentlichen Niederlage abgefertigt

den Gemeindesäxullastcn crzcuat werdcn. Mengen.

Deutsches Reich.

N a (5 w e i s u n g _ _ ' "eit vom 1. nuar bis 15. März 1883 innerhalb _des deutschen ZoUgebiets tut dem Anspruch auf 3011- der m der 3 Ja oder :teuerveraütung abgefertigten Zuckermenaen.1)

Menge des abgefertigten Zuckers.

Aller übrige batte Zucker. sowie alle weißen, twc_kenen Zucker in Krystalb, Krumel- und Mebiform voxi rxnndeftens S t a a t e n, 98 % Polansaitot) bezw (Nr. 471 des [tatrstücben [ t n s, Waarenverzercvmffes) V e r w a u g _ _

. in m *- B e z t r k e- der Zeit der Zeit

vom vom _ zusammen 1. Januarbis 1. bis „zufammeu

Rohzucker von mindestens 88 % Polarijaxuxn (Nr. 472 des statistischen WaarenverzeicbniffeS)

KandiSzucker und Zucker in weißen, vollen, bart_en__Broden, (Nr. 470 des [tatrstucben Waarenverzeichmffes)

in in _ der Zeit der Zeit

vom vom zusammen 1.Januar bis 1. biZ 28. Febr. 15. Marz

in in _ der Zeit der Zeit vom vom 1. Januar bis 1. bis_ 28. Febr. 15. Marz

ko.- kg 112 ka . 112 kg

705160 5 543? 1

Preußen. _ PWVZUIJÜZWUÜF . . . . . : : _ ' e Mu en ' ' 567 637 137 523

10000. _ | 570 799“, 1 956 058 2 026 932; 368 4919 2 395 423 2 553 115? 86 447, 2 639 562 8 017? _ ;_1 8 017

' ;. ommern. . . . . 66-543 chles1en . _. _.__. . . Sachsen eimchlie ltcb der SÖWarzb. Unter_errschaft S (bleswig-Holstem . Hannover. . . .

Rheinland . . . . Sa. Preußen

8 642 263 1 475 723,10 117 986 20 535 151 6 356 3381126- 891489 38 280 466 2 121 759,40 402 225

845 454 294 300; 1 139 754

572 1931 2 759 277 1 385 259; 1547351 9291-23

12767 11271 13894 2 157 537 501 6241 2 659 161

5 699 413? 1 867202? 7 066 615 6 029 866 1 035 737, 7 065 603

2) 941862 159616511014789) 1145631 177 1467372) 16982 91783 26160 - -

190 930 37.3" 425 230 355

2 187 084 774 388

Bayern .

Sachsen . .

Württemberg

Baden . .

Mecklenburxx

Braunschweig

Anhalt .

Luxemburg . . . . . . Ueberhaupt im deutickyen ZoUgebist

1 ' w ' u de ie : :ck auf diejenigen Zuckermengen, welche zymCxport oder zu xine: _ und daduréh dZmIJitFlJFÉcbeerisIZigarktze Yntzßgen worden find, nicht 6110 auf die wirklich 7,111: Ausfuhr ulxer die ZoÜgrenze Éxelczngtexi 2) Die Abwéicbungen gegen die leytveröffentlicbte Nachweisung beruhen auf einer nachträglich eingegangenen rganzu: g.

- - ' * 883 BW" "" MM ] Kaiserlicbes Statistisches Amt- B e ck e r.

- 9950

3.3 287935 448146

0:- U: [**-| | | !A o:-

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1

Selbstverwaltung. Nr. 10. ___onbaltz Der Amtsvorsteher. _ Höhere Entscheidungen: SchankkonzesnonHeptztebung Wegen Hebierxc und Duldens von SchÜlerverbindungem _Civtlvcxsorgung. _ qutzei- liches: Trickyinenscbau im Regierungsbezirk Mu:1s_ier._-_Praktischer Dienst: “ormulare zur Verordnung, Öeireffxnd die Einrichtung yon StrafregiJern und die Zveghselseitige Mittheilung der Sirafurthetle. _ Literarisches. _ Briefkasten.

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OsFentlichev Anzeiger. “...... ..

' - - - Juvalidendauk“, Rudolf Mosse, Haasenßein 5" UÖÖKZZFFÉYWMW' k“'“*"" '8 Vogler, G. L. Daube & Co., E. Sckxlotte,

X Jnseraie für den Deutschen Reichs- und KöxiFSl. - t l- a e - PKW. Staats Anzeiger und das Cen ra H n Stockbrisks 111171 Uußersuobuvga-Zaabsn.

register nimmt an: "die Königliche Expedition _1. _ __ _ _ d'“ D'MÜ" WWSMUÜIW "nd MUSU“) 2" HUFYM», QWSMW' 70" WM 6. ssrsobisäsus Zakßuuimaobnuxeu. Büttner & Winter, sow1e alle iibrigen größeren preußischen Itaaw-Auzeigers: . ssrkäufs, ?eryaobruagox, Submissionen 61:0. Ureruiaobs „411-61gsn. Annoncen . Bureaux.

3 7- . - Nr. 32. sst] 811 , zmonisaiiou, 2111823511138 8. ?bsaxtxr-Woxxßu. 111 (161: 13313611- * Berlin Zs“, Wilhelm Straße B 4- 11. 53.07.2801; 6116051101161: kapisrsn. 9. kaeu-Uaoimakrsn. ; bsüaxs. „_

Mittwväj, den 16. Mai 1883, und das Darlehn noch innerhalb 4 Wochen zurück- Vormittags 9 Uhr,

zuzadlen. _ _ _ _ mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- Es werden daher aUe Diejenigen, welche als Eigen- richie zugelassenen Anwalt zu besteüen.

thümer, Cessionaricn, Pfand- oder sonsti e Brief- Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser inhaber auf den vorstehend bezeichneten SYuldschein An:?zug der Klage bekannt gemacht.

Ansprüche erheben, aufgefordert, solche spätestens in KarlSrnhe, den 20. März 1883. dem am 15. Juni 1883, Vormittags 11 Uhr, Amann,

Zimmer Nr. 1, des hiesigen AmtherickÜs anstehenden Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts

T m'n anzumelden und den Schuldsche_in vorzulegen, -__-__- wiexrixlxenfaljs derselbe für kraftlos erklart Wird. Kaisers. Amtsgeriäpt Molsheim (Elsaß). [13296] Oeffentliche Zustellung.

einri swalde, den 13. Novexnbcr 1882. H ck Königliches Amtsgericht. Der Theodor Schaeffer, IKxänÖerMunZ UYr_t_5__zu (gez.) Baumbach. Altdor, kla t e en den 0 ep ae , r er er, ___-“““ früherfzu 07596398 wvbnend, cht ohne bekannten [13069] Auszug. Wohn- und Aufenthaltsort. (zus baarem Darlehn

1 cht Durch Urtbcil Mm 28CIZezethbcr_1_8_é_5_2 bßtndR u ' ' 't dem Königl. Landgeri zu 15 n te le en e 1 » , 21. Mar 1883. laut Schein vom _ 8. Mai 1876 un

WölvlnliY,__Z?_i)_nebvrßllxinigKKLWe F?,?schGeKfilYt BerlinOnK-"Ftii'gliches Aszgerickot. Anfrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zab-

ova, ei oare eu , - -_..________

Oclchen wobneuden_(_-szel_eut_e_n Fdxtabrdfi Y_Y_mmerd, lung von 157 16 50 „] sam_mt_Zinsen seitKlage_tag Kleinhandlcr, ge cnwar ig n 011 gr e 11 ,_un_ dung: 1 schwarzer Stoffüberzieber,_ 1. graucxrünes [13390] K. württ. Amtsgericht Ehingen. und_Kosten, s-Z/wie gui vorlaufige Vollstreckbarkerts- Henriette, geb. ck1rP, obne Geschaft, bestandene gx Iaqurt, schwarze Lederhosen, [langscbaftige Stiefxln, Zu dem Steckbrief vom 15, d, M, wird Hiermit erklarung des Urtheils, und ladet den Beklagten zur s(bwarze Stoffweste und eme schwarze Pelsmuße' nachgekragen, daß die beiden verfolgten Zigeune-

scleicbe Güterqemeinschaff au§ges_prochen und die mündlicben Verhandlung des Rechtsstreits vor das Pgrteien zum Zwecke der LMtTßan vor Notar [)r. Besondere Kennzeichen: keine. rinnen die Namen Katharina Franz und Anna Jgell Kaiserliche AmiMericbt zu WOW!]??ZY Kirkb in (Hammers arb ver e - wahrscheinlich fälschlich sicb bxigelcgt baden, daß _die Dienstag, den 29. Ma , ältere blonde _ nicht sébwarze _ Haare und eme

Cöln, den 3. März 1883. Vormittags 9 Uh? _ __ __ _ Für die RichtigkeitSdes Außzugcs: [13261] Lahm: ' b i G “(cht haben soll und möglicher Weise Zum Zwecke der öffentlichen Zusi? uns Wir ? er Die Händlerin unvereheiichte Anna Schindler, ZZZ Z„„Y; PFW, mit M führt.

ieger, Auszug der Klage bekaÖnt gemacht. RechtSanwalt. 21 alt, 11 Ri dor wohnhaft gewesen. deren : _ - 1883. _ _ r o_ve,_ _ AUfYtWÜ Ukakanntxist-f unk) welcher zur Lüst ge“ Den LZ Mar] Oberamtörichter GenchtSschre15er dcs Kaiserlichen Amtsgerichts.

Vorsichender MMW 313€th hiermit veröffentlicht. Cöln, den 19. ärz .

let wird, am 10. Februar 1882 zu Lichtenberg um T obel.

[t?nene Waaren _feilgeboten zu haben, ohne im Be- * [3561] Aufgebot. _ _

[13260] ' Der 1)!. 1151]. Eduard Wilhelm Martin Belimg,

Rustorff, si e des zu die em Gewerbebetriebe erforderlichen Der unterm 2. Januar 1876 gegen den Schb- Gymnasiallehrer zu Lissa, hat das Aufgebot einer

Gerichtsscbreiber des Königlichen Landgerichts. ewerbeschcins gewesen zu sein, Ueberiretung gegen Beschluß. Auf Antrag der Königlichen Staats- " 1 und 18 des Gesefzes vom 3'/7' 76“ Md auf macher Bernhard Köuiher aus Berlin crlaffeneund angeblich in Verlust geratbenen Lebensverficberungs-

polize der Frankfurter Lebensversicherung6gesellschaft

anwaltschafx h_ierselbst_vom 10. März 1883 und in nordnung des Königlichen Amtherichts 11. hier- zuletzt am 16. März 1882 erneuerte Steckbrief wird 13 984 vom Folge chmfittonsfckoretbens des Komalichen Gerichts selbst anf Wiederholt erneuekk- zu Frankfurt a. M* Nr. 5372 g' 5*sisre'antrcxgt. Der Füsilier Jacob Nicodemus der 9. Compagnie

Steckbriefe und Untersuchungßß Sachen. “laden. Auch bei unentschuldigtem Ausbleiben wird

Steckbrief. Geaen den unten ',beschricbenen Kut- SUZFKFVFZRYÉMZYYFZ" Werden. stber Wilhelm Huhudorf, früher 311 Goerbersdorf, Drabner, _ 3538871085?xexe ];)???“ YFUJHZLÖZJZUYJFZ Gerichtsschreiber de_8__Köriiglichen Amtßgcrtcbts 11. des Königlichen Schöffengerichts zu Friedland [)./W. [13263] Strasvollstreckuugs-Er uchen. vom 26. Januar 1883 erkannte Gefangmßstrafe von Der Arbeiter Friedricko Wustra aus BLUME" dEjFsUFb JToÜathxlasTFt Kedrdxx. __Fss UMLAYYYY ist durck_vollstr_cckbck_:_e__1 StrafZZfebÉxres 15881181Y§§2 gxrixotsegefäiigniß abzulieferti, hierher aber Nachricht YZFZFYZÉWM eincrvtéjmeldftrafe vkm 4 __M W, 8633633935383 HYÉZZ'ZZIÜ'ZYMTZ 7914165) 1,2: 'A'-«8 fim 8138536818347818'

. ' * ' .. a1e_eangn1rae _rt; _-

?ZZF“8?Z5MKZZ“YJYÉ373363623388 voMrexkuns "2892132899 39122918er293: Bart “blonder SchnurrZart, Au_genb_rauen rötblicß- Forsta ten pro Fe r ar ' ' ' blond. Augen blau, Nase gewöhnlich, Mund ge-

dcr 15. Dwision vom 28. Februar 1883, Wonach der

den 29. Mai1883. Vormittags 10 Uhr, _ _ d 19_ M' 1883. 8. an ___ 1873 über ___00 Thlr. _ _ _ _ vor Rs] 1K_Wnialicbe (?_?öffengZich§__§_1_bZl_F-l?_)__kxab__iet- MeiningexZer e(Zrste 818551445. Inksabe? der Urkunde wird aufgefordert, spatestens m;):b353oJiZLWYFFLZYJYRÖWFZX YYY), e:)ivsrcY

or ., ' mer . zur an _ - a _ _ _

dené AuchZ5reti unentsckouldigtem Ausbleiben w1rd Subhastationen, Aufgebote, Vor- in eIouktferflan, den 22. September 1883. Yelyxibetkia-UYFLF, FFMFYF? MYLÖYZWYLYF zur Hauptverbandluna geschritten werden. ladungen u. dergl. Vormittags 11 Uhr, Korn- Uetr11t1ersucbung anhängig ____ wird !*icrmit das im Deutsckzen Reiche befindliche Ber- mögen des genannten Jacob Nicodemus zur Deckung der denselben licherweise treffenden höchsten Geldstra en und Koten im Bclgu e von 3100 „16 - in orten: Dreitauscnd em undcrt Mark _ für den Fiskus mit VxslklaJJl-elegt.

Dieser Beschluß ist nur_ durch den eutschcn Reicbs-Anzciger zu veröffentlicbxn.

Coolen? März 1883.

, den 14. ' _ König1ches Landgericht. 11. Strafkammer. gez. Schorn. (Flenz.

' d unter eichneten Gerichte, Gr.

[13110] OeffentÜÖe ZUsteÜUUg. L?ckrkt e1n2, Zimuzrer 16, anberaumten Aufgebots-

Nr. 3574. Die Meblbandluna N. J. Homburger termine seine_Rechte anzumelden und die Urkur_1_de in Karlsruhe, vertreten durch Anwalt 1)r. Vins, 1_o_or_zul§gen,_wtdri(?_e_t_1_f_c_xlls die Kraftloöerklärung er

' ißt ge . r un e erogen . [13262] Ladung. klagt gegen 1) die Handelsfrau Bertha Fa , J „__ rt a M den ___ Januar 1883. ' ' ' - Nau orks, eb. erlan, 2) deren Ehemann Er_nst Faißt, Beide ra u . .. _

PIK? ZYechkéeteaLlltrbZielreanxfexWalt un ekann? ist Füber in Karlßrube, zur Zeit Beide_an unbekannten Königliches AwiWrriéix'Zlbtheilung 17. und welcher zur Last“ gelegt wird, am 22. Februar Orten abwesend, aus Waarenkauf, rm anerkannten

' il [* tn Betrage von 519 „14 15 «3, mit dem Anfrage auf [49289] UU gebot- ,

31.3.“ 3333333313333MWF“???- 33931393 BM?" ""*“ 6323196 333333253311933739353 1187»? . .

betriebe érforderlichen Gewerbescheins gewesen zu c n, t er a a e zur a xing von _ , blieb rloren __ migenen Privatschuld- _ ewen g_

* bt 6"/ ins vom 7. Marz 1883 mit dem An- eines ange ve laubt t:

YFUJZÜUUJ» Fcßu §U1noti§12u213 d:?egs GJZZFUYY Faxe, dcksLÜrtbeil gegen Sicherheitsleistung für por- scbeins aus dem Herbst 1879 eTntÉanrrtxZ YYY Cobleuz, ___" 16.B9„e1?ärz 1883.

Äm'tsßeriibts _r_ hierselbst anf läufig yxxdlkktreckbaÉzuberkFren- uxßlaertcbthstrBeitkHagxßk: 551 YnydeernZ-FFFIFYZY Wu nDarlekn von 100.44 meeki- L d . ck16

. !- _ e , . o x ' rl ' voerJ's213187178erZsffYxFé'i'oi-itai'x5211512513716, Jer IYYmYPÜr anßkrss? en des Geroßberzoglicben am Tage der Aussie uns erhalten zu aben UNd Gerichtsschreiber_dcs König-iécn an gr

MM! 111, thmmer 33, zur Hauptverhandlung ge- Landgerichts zu KarlSruhe auf verpflichtet, an Zinsen zwciScheffcl Gerste zu liefern

Berlin, den 18. Marz 1883. Drab e

n r, _ Gerichtsschreiber des Königlichen Amtßgerickts 11.