1854 / 62 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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' Aus Salonichi sind Nachrichxen vom 1. _März in Wien ein etrofsen, welche melden, daß türkische Landun Struppen axn 28 ten nach Janina abgegangen find, zam gegen ie Aufständt- schen zu operiren. Anderweitige Nachrtchten vom 26s1en, 27sten und“ 28|en v. M. aus verschietzenen griechischen Grenzgegenden melden, daß die Znsurrection bas 1“th nur einen ganz unbedeu- tenden Erfolg gehabt hat. Am 28|en hielten sich die Türken noch in dem Fort von Arta. Der Pascha von Janina hat sich mit seinen Truppen am 26s1en in Bewegung geseßt. Die Insurgenten |ehen noch immer an dem Engpasse an der Straße nach Janina und scheinen keine Lust zu haben, irgend eine Vorwärtsbewegung

zu machen.

Troß aller Siegesbcrichte aus Athen scheint der griechische Aufstand keine schnelle Ausbreitung zu gewinnen. Wenn sich auch das ganze Königreich Griechenland anschließen wollte, so würden dadurch die Kräfte der Jnsurrection nicht unüberwindlich Werden. Das Königreich Griechenland ist kaum in der Lage, sich selbst zu schiißen, viel weniger den Krieg mit Erfolg in das Nachbarland zu tragen. Die Festungen sind ohne alle Vertheidigungsmittel, an regelmäßigen Truppen sind kaum 2000 Mann auf den Füßen und in dem Schaße ist gänzliche Ebbe eingetreten. - Aus einem Briefe des Pascha Von Jgnina an den Sami Pascha nach Widdin geht hervor, daß das ägyptische Hülfskontingent, wie schon friiher berichtet wurde, in Der Stärke von 20,000 Mann und

80 Kanonen wirklich nach Albanien bestimmt ist.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 4. März. In dem gestern bereits erwähnten Memorandum dcs Kaiserlichen Kabinexs vom 2. März, welches gegen 10 Spalten einer außer- lc;r1)ßentlrchen Beilage dcs „Journal de St, Petcrsbourg“ einnimmt,

ei 1 es:

„Das Gewissen der Kabinette beunruhigt und scheut fich mit Recht v_or dem Gedanken cincs allgemeinen Krieges, in welchem die Wohlfahrten cmcs langen Friedens untergehen und die von den chten Erschütterungen fich kaum erholendc Gesellschaft neuen Gefahren preisgegeben werden kann Es ist fern von unsern Gedanken, einen ZWeifal an ch frtedlschen Gefinnungcn ker Mächte erheben zu wollen, die eine 1o nahe an Feindsetigkeit straifendc Haltung gegen uns eingenom- men haben. Sie haben gewiß den Frieden geont, wie wir selbst ihn woxlenz aber die Präventioneu, die mißtrauischen Gefühle, die unbillige Wurdigung unserer politischen Anstchten in Betreff des oEmanischen Reiches, Me von 5.),Lnfang herein das Prinzip ihres Verfahrens gebildet, mußten sie uothtyend1g zu den ihnen selbst widerstrebenden Konsequenzen führen. Ihre Posttwn und die unsrigc Waren von Anfang her gejälscht: 1) 1711111) den Gesichtspujnkt, aus welchem sie die Frage angesehen, 2) durch dée Maß- regeln, M zu deren Lösung ergriffen worden,“ Anlangend den ersteren Punkt, so wird von Seiten Rußlands kin moralischer Einfluß auf dre Türkei in Folge der unvordenklichen Glaubens- und Stam- mes - Identität mit der Mehrzahl der chrißlichen Unterthanen des Sultans als eine aus der Natur der Dinge hervorgegangene Thatsgche hingestellt. Daher das Mißtrauen der Pforte gegen Rußland und zhreYbneigung gegen die grikchische Kéxchc insbesondere, zu deren Bewerse eme Menge von ärgercn und geringeren Gräucln,Rechtswerchun- gen und Schikanen angeführt werden, die gegen die Bekenner dieser Kirche be„gangen und durch deren Uebervortheilung in der heiligen Grabfxagc ge- kront “worden., Weiter wird. nun die Forderung des Fürsten V)éentschitoff als eme naturliche Folge des Vertragcs von Kainardjchi und der Hinter- gxdanke eines polixischcn Protektorats als cin Phantom, zugleich cbcr auch Ye Anwendung des christlichen Staatssechts auf einen muhamcdanischen Staat als eine unprakiische Abßraction gcschildert. Dic Argumentatéon des Me'myrandums in Beziehung auf den znwitcn Punkt ist so zicmlich cine Ampltficgtton dcr Nrsselrodeschen Noten, namentlich Wild dic O_xcupatton ,der Fürstenthümer mitten im Frieden durch die fruhere „englisch - französtsche Expedition nach Morca, durch die Occupatwn yon Ancona und die Belagerung von AncWexpen, die eben- falls nxitxen 1m Frieden ßattgcfunden, endlich durch die englische Blokadc des„Prraus gerechtfertigt. VemerkenSWerth ist die Behauptung, daß die Ve:offent|ichung_ der Neffelrodeschen Erläuterungsnotc, die Weder formxll no'ch materiell dre ihr beigelegte Wichtigkeit habe, und nur Oesterreich of- fizxellx den andern Höfen konfidenziell mitgetheilt worden, „durch einen skkafltchen Vertrauens-Mißbrauch einer erschlichencn Okffc0111ch1kit preis- gegehm worden sexi“. So wäre die öffentliche Meinung ixregclcitet, die Negwkuggen zu_ emer entschiedeneren Haltung gedrängt worden und die m leus erthetllen Aufschlüssc über jkne Note, die Oesterreich befriedigend "séxmn-„sruchtlos geblieben. Weiterhin beschäftigt sich das Memorandum 1311? 2311 Et'nlaufen der Flotxen und dem daraus für die Kriegsführung sowohl

“mf * NZ? kUsßsche__ Natwnalehre entspringenden Nachtheile. Nach ein- Jfich seomlr rixgöerklarung “habe Rußland aus freien Stücken erklärt, und sein:"! : m der Defenswe„ verhalten zu wollm, als seine Interessen aus dem Kbit? es gestatten wurden„ so lange es nicht gezwungen würde, wünschte “Isk herKUSzutreten, Zvorm e„S selbst seine Action einzuschließen widert 'N ß!" éeziehung auf "dt? vorgangige Anzeige Englands Wird er- sch .. 17 " an habe dte Pratention, seine Kriegöführungßrechte zu be- LoZJanÉieothFr-ieg mit 1bm zu führen, niemals eingeräumt, und zu serl'ch K bizu . Pexeerurg hatten der russische Gesqute und das Kai-

! ? a "U selbs d,!ks? Rechte stets in ihrer Zntegritat vorbehalten und Yskéchk erhalten. Dre Schritte der Westmächte seit dem Treffen von inope _wcrden nunmehr als cine nothwendige Folge ihrer frü- heren Handlungsweise geschildert. Auch wird den fremden Re- gierunsfen, namentltch der französischen , der Vorwurf gemacht daß e der Presse geßattet, die öffentliche Meinung gegen Ruß.“

Rußland auSübcn, den die Wiener Note m' t einm ' beansprucht habx. Mxm xade es vor die Öchranketk [ e111e1'gsu111111echj'fc1xreT Gerichts, obglnch zwe: Mttglieder des leßtern sub schon zu bewaffneten Bundeßgenossen eayer der Parteien aufgeworfen hätten. Man stelle Ruß- land e1ne Alternatzve zwischen Krieg und Demüthigung. -- Nach einem Yxsumé; der Bewetse fur dte Mäßigung Rußlands wird das Treffen bei »mqpe als „das Nesultqt der Nothwmdigkeit dargestellt, cinen energischen S11e1ch zu fuhren, um da Janson von der Ueberlegenheit rerTfirkm zu zer- streuen; und „[I-och habe mmx dtcsen glücklichen Erfolg als Vorwand zn gewalt- samen BesZYluffen bUenqu. Ha.tte man fich noch mit einem maritimen Waffenstill- stgnd bcgnugt, so wmde vrcllxxcht die Abbrechungderdiplomatischen Beziehungen n1cht11othWendig gewesen sem. Da man aber nur der rusfischen Marine Hinder- mffe 111 pen We.»,g gelegt habe, so konnte jene SuSpenfion nicht an§bleiben Schließlich 1111011 daS„Memorandum, die Frage habe ihren jkßigen“ Ch.“; rakter nur,errc1cht, Wkll man ein Wesenloses Phantom bekämpft, und dér crße, Schrxtt aus der. thn der Einschüchteruug und des Mißtrauens all- letg Rettcre herbeigefuhrt habe, die allen Parkeien eincn ehrenvollen Ruckzug_ zmhr und mehr erscth hätten. „Wenn die plösiichcn Kon- fltkte, dtc xedxn Nugenblrck aus einer so gespannten Lage entspringen kön- nczt, dcn Keteg, zw1schen uns und den beiden Wcftmächten zum Ausbruch 111111181111g2111n1ve1111tn dZnselbch alle Leiden, die daraus für die game Welt "* , ma "1 1 ' ** die JYWM TKZ" crgriffcx11 bunté-W nchten, Wer in dlkskm Augenbltcke schon we en und Norwegen. Stocklolm 3. Mär. YF ddrex Ixtra? der Sstände lhat FTU König die Éerläégerunq dezs onaen Ver ammeten- " ' . - nehmigt. exchstags um emen Monat ge Unterm 25sten v. M. ist Befehl ertleilt worden da die :“ llyaelfliZDthéeuAbtheilung BombenkanoncnschaZuppen am 20. Yßéärz LFZ 1 o . Es finden im Lande bedeutende Tru en-Dislocationen n den ostlrchen Provinzen deSReiches hin sta11), namentlich wird 11? Besaßung'ayf Galland stark Vermehkt,

, Chrxsttanta, Z.'März. Vorgestern überreichte StaatSrath thdchold Dxm Storkhmg eine Königliche Proposition um Bewil- lrgung von 300,000 Sp.-Rthlr. zur Bestreitung von AUEgabcn, Welche auf den Grund der politischen Verwickelungen in Europa und zur Aufrechßhaltung der Neutralität der vereinigten Reiche untex Denselben “fur nöthig befunden werden möchten. Diese Pro- pofithz erd zmt 56 von 102 Stimmen einem besonderen Comité Yon 15 Mttglreyern, Die sofort erwählt wurden, zur Begutachtung ubxrxvxßsen. (DteseZZ Comité hat bereits einstimmig beschlossen, die Komglrckxe Proposttwn“ dcm Storthing zur Annahme zu empfehlen.)

Danemqu. Kopenhagen, 8. März. Bei der qestern begonnenen zwetten Berathung des Lands things iiber die Grund- geseH-Nngelegenlxit wurde die vom Premierminister vorgeschlagene Acndemzng des neuen anWUrfs (nach welcher der Reichstag nicht mehr dxc Gesxygsbung, sondern blos noch die Theiluahme an der Verw11ltatnL11ber das RekrutirungÉWesen behalten sollte) mit 37 gegen 10 (Htrmxnezr verworfen, und 5. 2 in Uebereinstimmung mit dem Vom Volkßthmg, gefaßten Beschlussc einstimmig angenommen. Heute wurxe 7.716 31110113 Berathung dcr (Hrundgcsey-Anqelegenheit im Land 5 tlxxng beendxgt. An der Diskussion. nahmen Cläusen, Krabbe, Dreyer, Bardetzfletb, UusZaard und Moltke Theil, die sich sämmt- ltch gegen 1011 un Vo!kst(,)ing von Tscherning gestellten, dann aber 11110111“ von thm, zurückgcnonmecn und seitdem wieder vom Premier- Mrmster adopttrten Vorschlag zum „H, 5 („Es soll durch Gesetz, festgesetzt, wefxdcn, Wann die gegenwärtigen Grundgesetz : Verände- (rungcn 111_Ikt*aft treten sollen“) ausspracheU. Dcr ministeriellc AenderungévorsZHlag wurde einstimmig mit 47 Stimmen Vcrworfen und daran] H,. 5 'mrt 84 gegen 2 Stimmen, und die iibrigen Para- graphezx ernsttmmrg angenommen und der Gegenstand 11111 36 St. zm: Drrtken chattznng Verwieskn, - Gestern Herwies das Lands- thrng 0.05 Jmanzgescß und das isländische Handclsgescß nach kurzeZDDsW-kusyltYZF 3,1191“ zweiteZ Beratl)ung.

„„a en 1113 “rics- -am*“ i F * ' * hier no1*dwär€1s'a)b. g pssck) ff Qckla gtng gestem Von

Amerika. Den neuesten New-Yorkcr NachricHtcn vom 18. Jebrnar_znfolge sßxxd in Verschikkenen Theilen der Vereinigten Staaten rusjtschx Offtzxcrc beschäftigt, Schiffe und Mannschaften fur den Kaperdtenst zu werben. Sie sind unter dem Vorwande nach Ncw-York gekommen, die bei dem Fabrikanten Webb für den Katser Von, Rußland bestellten Scrcw-Propellers zu besichtigen. Dxr „Conrxer des Etats Unis“ und der „New YorkHerald“ méssen bctde den rusfischen „Offizieren die Absicht bei, Kaperbriefe auszuge- ben. Das leHZexWahnte Blatt behauptet, dieselben hätten schon mehrfach abschlagtge Antwort von amerikanischen Rhedern erhalten. Das „Boßon Commonwealth“ will wissen, daß sie Schiffe für die rusfische Marine kaufen wollen. - Die Legislatur von Mary- la11d hat Has „sogenannte Maine liquor law (Verbot der Brannt- weUZ-Fabxtcatton und des Branntwein-VerkaufS) angenommen; dam1t es m Rechtskraft trete, “bedarf es „indeß 111.30) der Zustim- mung des gesammten Volkes.

Nack) Bexrchten aus Havana vom 14. Februar hat der Ge- neral- Capitam Pezyela scharfe Maßregeln zur Unterdrückung des Skavenhandels ergrtffen. Der Gouverneur Von Trinidad ist nach

land aufzuhesen. 3ka wolle man sogar einen Zwang gegen

HaVana beschieden worden, um sich dafür zu verantworten, daß er

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die Landung von 280 Sklaven gegen Empfan eines Douceurs von und Schwimmen ib: Lth “M??- Tage auf der Jnftl verweilt hatte, wurde fie von dem englischen Schiffe

„Gilmore“, Capitain Scott, aufgenommen und nach der Kapstadt 8?“ bracht, ste am 15. Dezember eintraf. dortigen preußischen Konsuls erhielten die Leute nach Verlauf weniger Tag; Matcosenstellen au] .tnglischen, uach Süd-Außralicn bestimmten Schtffcn, was. se der Ruckkebr nach Europa vorzo en. Nur der Capitain Daynenbekg 10 an Bord der nach Hamburg betimmten Barke „Lima“ zuruckgekehrt. (Pr. C.)

6000 Doll._ges1attet hat. Er befindet stch in aft und ist in seinem Posten beretts erseßt worden. Auch der offene Verkauf von SklaVen in den Straßen von Trinidad wird ihm Schuld gegeben.

Berichte aus Quito bringen den Text eines am 26. NoVem- ber v. I. Vom Präsidenten von Ecuador bestätigten Beschlusses der Legislatur dieses Staates, durch welchen die Schifffahrt auf dem Amazonen-Strome und dessen Nebengewässern im Staate Ecuador auf 20 Jahre freigegeben und die Einfuhr auf Denselben fiir zoll- frei erklärt wird. Zugleich wird Den verschiedenen Provinzial- ? Behörden gestattet, fremden oder eingeborenen Familien, Welche sick) längs diesen Flüssen ansiedeln wollen, 30 Cuadras Land zu bewil- ligen, unter der Bedingung , daß dasselbe innerhalb fünf Jahren kultivirt Werde. _

Die offizielle Zeitung Der Republik Mexiko veröffentlicht 3 cine vom Ministerium des Innern erlassene Verfügung, durch wclche den Departements -Regierungen Der Befehl erthcilt wird, „keinen vom Ausland kommcnven Fremden im Gebiete der Republik zuzulassen, sofern nicht sein, Wenn auch übrigens allen Erfordernissen entspreöhcndcr Paß mik einem Visum des diploma- tischen odcr konsularischen Agenten Mexikos versehen ist, welcher in dem Heimatlandes des Fremden seinen Sixz hat.“ Paßlose Indivi- Duen werden natürlich eben so Wenig zugelassen. Die Regierungen sollen für die strenge Ausfiihrung dieser Vorschriften verantwort-

lich sein.

9 kk. [1053011 2 1111111. 27 Zgr. 6 Lk., 311011 2 1111111. 15 531. 901510 2 311111. 7 831“. 6 kl., 311011 2 1111111. 6 Sgr. 18 Zxk. 9 911, 311011 1 1111111. 14 ZF: 5 kl.

Nach Berichten aus Veracruz vom K. Februar hat Herr 6 Pk.

Nachdem die Mannschaft mehrere

Durch die Vermittelung des

_ - Die Kaiyserlich russische Regierung hat, wie aus St. Petkrsburg angehende Nachnchten melden, m den Beüimmungen des Erlasses vom

7.„_Dezcmber 11. 3. über das Verbot der Einführung polnischer Scheide- munze, neuerdmgs érhebliche Ermäßigungen eintreten lassen. neuerltch getroffenen Bestimmungen Werden Individuen, welche die Gränze pasfiren, ermächtigt, zu ihrem Privatgebrauche 5- und 10-Groschenstücke zu dem Velaufc Von 1 Rubel einzuführen, während der Termin, Welcher bis

Nach den

um Eintritte des gänzlichen Verbots feßgesexzt war, vom 1. Februar auf

W: 10; leril hinauégcschoben Und folglich um zwciMonatc verlängert wird. ' ro * .

_Uarkt ;;11'0180.

13011111, (1011 11. 11/1513.

311 [..“-111110: 177012011 3 1111111. 23 Zgr. 9 Lk., 311011 3 1111111. 18 531. 1310150 113101 1 1111111.

111115011 3 17111111. 2 531.

Lizardi das ihm angebotene Portefeuille des Finanz-Ministeriums abgelehnt. Es ist darauf von Herrn Parrcs angenommen worden, ker bcdcutenke Zollreformen und Ersparnngen im Staatshaushalte

515011-83101150110 79 131. 27 131. 11135110111115711011111§01 218 6. 3011511-1111113111501.0 98 131. 1301-

QEJNTÖY. 10. 11911112. [.SZDTZx-Z103c10n01 162 1312, 161 (Fr. 3501;- 55011515011-§011105150110 96 131. 11011311-211131101

beabtckti t. - Gcncj'al B'lancartc war am 25, Januar mit einer s ) Z ck 11n-810ttin01 112 131“. 711111111301 89§2 Zu, 1115 90 1103. „511111311-Ü055au01

Truppen- Abtheilung von Guadalajara nack) Sonora abgegangen, um die am21*ikanischcn Freibeuter aus Nieder-Kalifornien zu ver- treiben.

Turin, Mittwvc'h, L. März. (Tel. Dep. D. C. B.) Der Finanzministkr hat Das Budgel für 'Das Jahr 1855 vorgelegt. Ein Anlshcn von 35 Millionen Lire wird im In- und Auslande

kröffnet. Paris, Freitag, 10. März. (TU. Dep. D. C. V.) Der

[Mutige „Monitcur“ bringt die Ernennung des Herrn de Lacour zum Gßsartdten in Neapel, Des Herrn Marquis Ferricrc zum Gesandten in Wcimar und des Herrn Baron Tallcyrand zum

(Gesandten in KarlSruhe.

London, Freitag, 10. März, AbcndS. (Tcl. Dep. d. C. B.) “Jm Dcr Oberhaussiyung am Freitag erkannfe Lord Shaftes- (* 1111) die religiöse Duldung der Christen in Der Türkei an. Cla- rcndon theilt eine kaesche aus Konstantinopel mit, wonach jeßt das» Zcugniß der CHristcn an Gcrichtshöfcn ebenfalls zugelasscn 1111119. - Jm Unkcrhause kommt keine Sitzung zu Stand?, weil viele Mitglieder der ReVue dcr Ostskcfkottc “bci Spithkad bci; wohnen; diLsclbc wird, wie bereits gémchct, am SonUtag abscgkln.

(Hewcr'be- und Handels-Nack)richten.

Berlin, 11. März. Seit einigen Wochen kifferircn rie Börsrn- Course dcr chtcnbriefc dcr verschickensn Proyiyzsn [W 7 pCt. Dich beruht auf einer Täuschung 11er ch Natur dum Wertypapxcrc. Die chtenbriefe aller acht Provinzen haben genau ern und denselben Werth, Weil fie untcr gleicher Garantie stehkn und nach gleichen Grundsäxzen vkrzinst, so wie durch Verloosung, nach dem Nenn- wcrth amortisirt werden. Die Proviwzial-chtenbanken smd 111chtsAndexes, als Organe einer und derselben Central-Smatsbehörde. Sothn wwer Erwarten die Kassenbeständc dcr einen oder anderen zur planmqßxgcn Ver- zinsung und Amortisation der von ihr ausgegebenen Renket-jbltkse einmal nicht ausreichen, so würde das Fehlende sofort aus antrglfynds zuge- schossen Werden. Aus diesen Gründen müssen die am medrtgstcn nottrtrn chtenbriefe jederzeit für die preiswürdigsten erachtet werden. (Pr. C.)

Berlin, 11. März. Hier eingegangenen Nachnchtcn aus der Kap- stadt vom 28. Dezember v. J. zufolge, hat die Danziger Brigkg „Therese“, Kapitain J. R. Dannenberg, die mit einer Ladupg W011 von Bordeaux nachMontevideo bestimmt war, in der Nähe der südanzenkamschcn Küste an der unbewohnten Insel Trinidad Schiffbruch ge11t1en. Das Schiff, welches am 25. August von Bordeaux abgesegelt war, hatte bxs zum „28. Oktober gutes Wetter gehabt; es hatte fich aufderFahrtnichts Bemerkensjpetthes zugetragen: am Abend des genannter: Tages aber wurde es sehr 11213119, und gleichzeitig trat ein starker Wind und schlechtes Wett-“r km. .511 FVP“ dieser Umstände, verbunden mit der Unrichtigkeit dcs Chrouometers, der sich am Bord des Schiffes befand, strandete die „Therese“ am 29. Oktoher, des Morgens um 2“; Uhr, wobei die Ladung, Provifionxn, Schaffspaptere und persönliche Effekten der Mannschaft verloren gingen, die lkßke "doch, aus dem Capitain Dannenberg, dcm Steuermann Schals und 8 Matrosen be|ch711d- ""

[1311110511311k -11011011 125 31". 1770111131150110 3311113011011 93 1312, 92 (3. 1711101101 3311111101011 771, 131,

771, 0.

81311105011v701g01 1331111301101: 100'Z S.

lßkßßlan, 11.111513, 1 [1111 10 171111111011 11130111111th55. (“[*01. ])01). (1. 513315- Kn2015015.) 005101101011150110 ZankuNen 751€ ]31. 1910111111Z01 151011011 861; (Z. 011015011105150110 11011011 11111. K. 188'501. ()11015011105150110 11011011 [str. 13. 1163ch 01. 0001501110515011-1113151101 76'7, 131. R01580- 3110501 4771/2 C!“- (3011011101110150: "MUMM, 17011501, 87-104 350, 5011101 87-101 551. 1111§80n 72-81 551. (31015140 65-72 551. U3101 38-45 851. JTLCTÜLQ, 12. 11131», 2 [1111 - 1141111111011 Racünuittags. (701. [ckL]). (1. 813315-5112013015) 11701200 86-91 1107. , M31 92 1102. Loggen 1000 62-66 1102., Mni-Jnni 63 1)07.., 171111671111 61“? bLB. 5331111115 1000 1215 1:0z., .111111*.11111 113ch 1107.., [9111160111 1217 (Z., 12.-25 131. 11111101 1000 11? 1107.., 1111111-11131 11? 11014. Xlnjnbnkéx, 11. 11/1513, 2 1,1111 55 1111111111011 R317bw111355. ('1'01. [.):-xl). (1. 513015-1111201Z015.) 130150 3050115115105. (3101110011150: 13011111- 11311111111501 84“? [(0111- 1111111101101 94Z7. JLößäybUl'J-Wittevbéxkßßk 2915. M00k10nbu1*Z01* 31, 1110101 89T. 371102. 89311101 3175. 111102. 511311101 162;- 5316111101 7174 [11155011 8377. (:*-01101110111111111: 1717013011 501.1 11.111, 011110 ;1110 171.130. Z0Z§011 50111“

11.7111

001 2434, 23-75, 2225. [(:11100 4-1, 11. 5, 1051. 211111, 500 (3112, 1911111-

50111" 14/25. _ K*U“ÜYZHK§'ÜK*T K. YZ"; 1*"1e;113Z, 10. 111512, R3011111111385 2 11111.

(101. ])0p. (1. (I. L.) 51:111111'5- (1011150: R01't1ba11n Zö'Z 81. 511103.

0101011101105 64. ÉYpros. 171018111111105 57*ch. 3111011. 511311101 3855“. 171102. 511311101 17ZZ5. 11111'11035150110 110050 ZLF. 1171011 91. 113111111113 89. 110110011 1719 [).-1115 94-19“. 1101510111311] 10034 1.011Nig511nk011-1301b3011

102. 11131111-1.11c1„1'§5511:11011 81. [**17111111'1111-11011311 80.

KÜUigliäxe ScYaUspiele.

Sonntag, 12. März. Jm Opernhausc. , (4701? Vorstellung): Curyanthe, große 10mantischcOper in Z Abthetlungen, vonHexnxine von Chezv. Musik von C, M. Von Weber; Tanz vom Komgl. Vallctmeistcr P. Taglioni. Mittcl-Prei1e. _

Jm Schauspicllzause. (69ste Abonnements - VorsteYnng): Was ihr wollt! thstspiFtn ? Akten, von Shakespeare, ubersexzt von S le el. “Kleine rei ?. '

Mäzntgag, 13. März. Jm Schauspiclhaus0 _(70ste Abonne- 111c11ts-Vorstellung): Strucnsee, Trayersptelp m 5 Abtx)e1lun,gen, Von Michael Beer. Die Ouvertüre, Tae Mußk zu den sgmmflrchen Zwischcnakten und die znr Handlung gehörige Mustk 10 von G. Meyerbcer, Kleine Preise.

Dienstag, 14. März. Jm Opernhamse. (48ste Vorstxllung): Der Feensee, große Oper in 5 Abtheilungen, Von“ Scrrbe nnd Melesville, aus Dem Französischen übersth von J. 0. Grünbaum. Mufik von Anber. Ballets vom Königlichen Balletmcister Hoguct. Mittel-Preisc. _

Jm Schauspiel'haufe. (71stc Abonnements-Vorstellung). Dze Komödie der Irrungen, Lustspiel in 3 Akten, Von Shakespeare, „fm; die Bühne eingerichtet von C. v. Holteé. Hierauf: „SCHANZ. Séherz in 1 Akt, von F. W. Hackländer. Kleine Pretse.

Der Billet-Verkauf zu den beidenIDieUskags-VNNÜUWM be-

mit Ausnahme eines Matrosen, des Matthias Nyloff, der bei dem Versuche, an das Land zu schwimmen, verunglückte, mit Huis? M BW?- dUlch Taue

ginnt erst Montag, den 13ten d. M.