1854 / 139 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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"tn von den ier anWesenden Herren Erzherzogen dem Majestckzxouverneur Frxiherrn von Kempxn, dem Herrn Staéthalter Emminger erwartet und m dre Kaiserlcche Hofburg be-

Herrn Dr. von

IMWÉZ“ mehrerwähnte Artikel der „Oester. Corresp.“ iiber die

knt der Monarchen Preußens und Oesxerreichs zu Éxßhéxxnßjqutfwöx-Uick) wie folgt: „DZe Zusamrxzeykunst Sr. K.K. apostolischen Majestät mit SY'Maxestat Dem ,Kom'ge von,Pr,eußcn zu Tetschen 1,7 ein augeyfallrgex BeWeis fur d1e Jn111gke1t der Freundschaft und der 2111111113 be1der Herrscher und Retche. In einem Augenblicke, wo Dte allgemeine Aufmerksamkeit auf Oeßer- reich und Preußen gerichtet ist, kann es nicht fehxen, daß der per- sönlichen Bcsprechyng dcr Monarchen txztd ihrer Minister eine hohe poli- tischeBedeutung betgelcgtwird. Ohnenaher belehrtzu sein, Yarfman Doch als zuverlässig annehme11,daß der pers 51111cheAustaus ck Der Gedanken und der Auffassungswäse zwischen Den eng befreundeten Souveraincn dieWahrung der allgemein europäischen und besonders der deutschen Interessen in dem Kriege Rußlands gegen Die Türkei, die feste Durchführung des Schuß; und Truybündniffes vom 20. April 1“. I. unter allen EVcntualitäten nnd die Regulirung dcs hicrdurch gegebenen und feststehenden Verhältnisses mit den übrigen dkutschcu Bundesstaaten zum Gegenstande hatte. Gchnigt mit der ausge- sprochenen RechtSansicht Europa's über den gegenwärtigen Konflikt im Oriente, sind Oesterreich und Preußen vorzugsweise bc- 111fcn, ihr mächtiges Wort zur rechten Zeit entscheidend auszu- sprechen. Wenn die Stimme alter Freunde gerechte Beachtung fin- det, so ist es noch erlaubt, an eine friedliche Auleeichung zu glau» ben. Jedenfalls aber wird den Unterthanen Oesterreichs und

Preußens, so wie dem deutschen Bunde in seiner Gesammthcit cine ?

hthBeruhigung dadurch gewährt, daß sie die innigen Bande Der personlichen Freundschaft, wie der politischen Allianz unter den er:- habcnen Herrschern Der beiden deutschen Großstaaten in allen Wechsel-

fällen der Zukunft gesichert wi1sen.“

' Belgien. Brüssel, 18. Juni, So weit die Nachrichten Wehen, find bei den 1th stattfindenden Wahlen für die Kammer Der Repräsentanten fast überall die früheren Repräsentanten wieder- gewahlt; die klerikale Partei zog den Kürzeren.

Frankreich, Paris, 13, Juni. Der „Monitcur“ ent- halt nachstehenden, am Bord der „Ville de Paris“ bei Baltséhick, vom 25. Mai datirten Beriéht des Vice-Admirals Hamelin, welcher “das Mittelmeer-Gesch1vader befehligt:

„Herr Minister! In meinen früheren Briefen hatte ich die Ehre,

Exo. Excellenz zu benachrichtigen, daß das Gerücht Ikhs- die Russen hatten ihre Forts und Etablissements in Tscherkessten und Georgien und untex diesen selbst Sukum-Kale und Redout-Kale, welche doch die Ver- pxovmntftungs-Häfen ihrer Armee und für dieselbe so wichtig sind, 8?“ raumt. Diese Gerüchte wurden mir durch die Ankunft 73“ französtschen Frxgaxte „Mogador“ bestätigt, Welche zu der englisch -sranzösischen D1v1ston gehört, die der Admiral Dundas und ich nach dcr Kustx von Tschcrkessten „abgesandt hatten. Aus dem bcifolgenden ertcht des Charlemagne “, worin die Einzelheiten der von dieser Dtvision aUSgeführten Operationen enthalten sind, werden Ew. Excellenz cxschen, daß Anapa und S11dschad -Bap die einzigen Pu.“;ktc sind, Welche dte Russen noch beseyt halten; die Garnisonen sind sogar noch vermehrt quden und haben gegenwärtig eincn Effektivbestand von 20,000 Mann, Dtes Konzentriren der Streitkräfte nicht weit von der Straße von K'crtsch zeigt an, daß der Feind die Zugänge zu der Haibinsel Taman, welche jk"? Stzaße 'beherrscht, verthcidigen will. Redut-Kale War noch Uicht vqltstandtg geräumt, als das englisch -französ1sche Geschwader an seme.m Gestade erschien; indcß genügte eine Demonstration unserer Sch1ffe und eines türkischen Bataillons nnter Selim Pascha, 11n1diescn Jas in unsere Gewalt zu bringen, der von jenem BataiUon beseyt wurde. bgleich dtese Resultate befriedigend waren, so erhielt“! d" Admiral Qundgz und (ck doch die Nachricht, daß nicht ein Augenblick zu verlieren s", kme Versiarkung an türkischen Truppen und Dampfschiffcn abzusendcn, um" Sukum m Bcsiß zu nehmen, wo die Georgier und die Tschcrkesscn MUNLV, slch dje, Gewalt steitig zu machen und sklbß türkische Streitkrgfte herbetrZefen, um fich der Orte zu bemächtigkn- WV bk- re1ts dte ottomamsche Flagge Weyt. Wir hattcn gestern zu die- sem ZWecke eine Konferenz mit dem Vice-Admiral Ahmed Pascha, “ZW es wgrYe beschlossen, in Ansehung der Dringlichkkik der UMÜÜUDQ das

„ÜFWf-Wmenscwff „Sans Pareil“ und chi türkifche Dampfboote unver- M Zch aszsenden, um Trxxppen und Kriegömaterial, mit einem Worte Ewe ,E tvas Ahmed Pascha fur nöthig hielt, nacb jener Küste zu bringen. Gez ,xcellenz ersehen daher,“ daß die Angelegenheiten an den Küsten von die !Men und Tscherkesfien eme gute Wendung genommen haben und daß wird omianische Flaggx bald wieder eben so als die herrschcnde dort wchen von ,wzv emT-rsuhtLrÉ KY haben Bardßar) als denjenigen Punkt auSgcwähU, AbgeoZneten in ?LZerbindthFgf sk-FIYFÉFXWMe m“ Schamyl und sctnen

riecbenland Der am 5 Juni aus Kon a '

. , . * nit - lJ'a'1111g12ne9sk1md=zu Trtest am 14. Juni angelangtestLloyj'F-YÜZMZ 1111111» 101-9111 W «11111

- raus Möge. )ifft. Die Re ie “d Hadschi Petros zur Rückkehr auf De ' g, UMS fOL M

. :? Kr1egsm1m ter lat Den Offizieren jede Aeußerung uber d1e NCUtralitätS-Erksäruxsg ve)rbotcn.

D , , abZTrxéFußische Gesandte, Herr Von Thile ck 1117111) Konstantinopel

Dampfer aus Konstantinopel bringt Na ri ten v ' 5. Zum. an in der „Triester Ztg.“ verökifxnFick)teUOZ'ZFZM301311z net?? zufolgx hat stch Reschty Pascha von den Geschäften zurückqe o gen 11nd Hehe ktb Ef f LTZ 391 interimistisch das Ministerium des ÄuzerärF ttgen nbernommen; K'ramil Pascha Wurde zum Conseil-Präsjden; ten, Kema! Ef_fend1 zum Gesandten in Berlin Karad'a um Gesandten 1m Haag ernannt. 17,000 Cngländeé und Frzn Ösen sind bisher; 119€!) Barn? abgegangen. Die Ankunft der franzöfizschcn sechsten Dwijton 10 fur den 8, d. angesagt. Dieselbe ist für Varna best1n1mt, und bl_e1ben'4000 Mann davvn in Konstantinopel „_ _Azxxé Galltpßch wird gemeldet, daß Vom 27, [11,350 Mai ZZYZYWYL(HFLZLZWM éruppcn anZeko1111ne11 seien. Das ettYlisch- » er , - ' * - * -- kischeEVOr Kavaer. ag am 1. „511111 Vor BUMM Das tur- 111 111118. d. M. 111 Bukare't aus e c * * -' - *- uché- eme ?Maixe Vor Silistria ,(die JstZOTLUifZ-üßxtlssÄéaF BHUTAN wwttgcn M11ckc11u11gcn erwähnt Wurde, S. Nr. 131.173“? JULI“; (])autetä „Kalaxasch, 19. (81) Mai “1854. In der MWM, 1130111 7.8. aus Den :S). Max grtsfcn die Türken unsere Belaqcrun s.- erppen vor „©111st1'm im Centrum und von Den zwci Fla11kcn IW ZW.“, """,rch “WU“ 3U1“Üch891V01'f211. In M' Och dchVc1'folg11118 F)“!ZTFYNÜ) „unsere ,TYZYPPM der UUkkU FWUkL 311 einem Bajoünek- .1ng11n ans- eme 1111111191 Rchtte hinreißen; sie batten bereits bc- 891171911 d1e BrustYehr zu erjteigeu, da aber sjjs- die Nacht kßiUe QVJÖLOLÜUUJ 3741111 SÜU'M gctx'offcn war, MUßtcn sik (ÖLU MkrsUckß Jusgeben nnd _!Uck) 3111111131111611. Tics? ganze Zt'it 111111 dcm 111111118" W?"- und MWÜMMULL des JÜUNÖ ÜUIJÉsMt haben sie Verlusts ?:TktxeY' YYY hatte" “ICOM UUD 19-3 ÄLZWUUWW. In. der YNZULZZTJZ- 1121 W111dc DW RLWU“ M" MMM IMPORT 8?- d NÜWÖWY Des „Wanderexs“ aus (Tze 1110111113 vom 121111 . M. 13115 1111119181“ Q„ueYe aux tt*lcgrap'tziscl)6111che JM„ fol- Jenxes BUL MUSU“ kUszck) Von Sr. Duéckylaucht “dcm Kaiserlich Mskxskhcn Y-xber-Flldhxrrn Fürsten von Paskewitsck) in M “'„DYZ MSLNDUUM„Truppenbewcgunqen: Nach Raman Wurden IWA «,;ragon'er - NLIUWUWU, dic Bärteriecn Nr 21 und *)“) un? Line rettende Pionuicr -Division diriqirt. In das Tag?»? b“ TUM, JOMWÖ, haben am 18101 T). Jie Infantéric-Reqi- MMW MUMSWDM und Maromski mit 4 Battcricen 1013111111011.

Turkei. Der in Fries? am 11. Juni eingetroffene 5310191)-

5 -- YTFZOYTZJUQÉZFL 1xklckst Jasy sind- für den 281“th d. M. Das 2th ticzenyer Distéikc n "?ckde dre Batterie Nr. 28 beordert. Jm Fol- In Das Lager zu Zielrl da? 1111). Ural-Kosafen-Regimcnt aufgestellt. Regimenter Sintborskxc,umZ B0111scha11er kaise, habcn-die Jäger:- rükken Nack B t 2 n Uzschawsky 111112 Batterwen 1111311- K _ k. -R ? **)“)?qu und Duroschoy ist das 46112 Donischc „,“-„1111 en; LLUULUL d11tg1rt. “Wie verlautet, bereist Der-Gencral dcr KÜMUUW YYLÖUYÉU DLL Dlstriktc Botuschan, Drtroschox) und Na- "W- um VW **)nsPTZU'UUJ Ök'k in selben stationirtcnTruppen 1111111111- 11chcr WÉffLUJattszen Vorzunehmcn.

«- «m er „, 1“. C,“ vorlicqenDcs Sck*-1*cibc11 11111“ *“ - * *

„„ „„ , 1chc111salem 2330111?tä17k11cs1tknd»39.11 VKL €ut1vtrft 1111 wenig erfreuliches Bild 11011 Dun Der bekannt;? ÉLTJLU Yandßs. 221111 TZZL vorher 111111111 in Folge“ Daselbst sich aufhcéljx YU" Psorchezxxzrthgn L))kaßrchl sämmtliche reist Even so wi ende odcx amgxnge r11s|ischc Unterthancn abge- t'11.*ch M c U“ grikä)1sche war auch Der [1111111111111 "Ya. 1!“ - ' ')UUIUN- Vaterga, von Jerusalem 111111110111“, dcr USW FWU? UWUJMkancr Auftritte, wclche ihm dé? 11111011“:- schle" “baélx'ZxU DW DUNI Beil “Diala in der Nähe 111111231111:- ss: LM YR“ “WWW, und die ihn bestimmten, seinen Wohn- ÜH UW) YUM oU MUMM, bis er die von ihm verlangte Genua- thuung elMUMM Der Erlaß der Pforte, welchcr alléihrc 11111171“.- UW"ch ,VW? YUMYUM?) Des Glaubcnsbckcnntnisscö auffordert, Dnrck) skelMUkJM C'U'ltrltk m Das Heer sich an Dcm Kricqc 11111611 Ruf;- land JU ÖLÉHUNZM, War in den Kirchen wie in Dcn'VÜWéOccn 1111». lesen "ZOOM, [MUL üb?!“ mir einen geringen Eindruck 131111111111, 11118 FWU]! UÖUYLUPÉ Von Dem aus andern Theilcn dcs *138111a111schc11 NAME ÖMWÉYLU Aufschwunge 1'11Jcrusalcm 111211111311 ÖLMCkkUk W&W D,?“ „*Uéklschen Escudis schien das Wohl “Des Réickxs vollkom- mxn glerchgultrgz ZÜJLZLU interessircn sie sich lebhaft fiir die 811101111;- kexten 11111131 den «811811 Der orientalischen Kirche, weil sie “111 11111: selhen “111€„G97989Uh91t zu finden hoffen, Geschenke von den ver: fck».kenen «trftcn zu erhalten, die sich 'um ihre Gunst 1111111111111.

NUßlUUÖ 11nd Polen. Naéh Libere'111sti111111c11dc11 telc- graphlsckMtx M1ttyetlungen, die in Kopenhagen und Lübeck, Dort 11111 1-Zten, hter am 141611 D. M., eingetroffßn sind und die sick) guf Prwaxnachrtchten ans Abo vom 91011 D. M. gründen, hat 1181“ W Bottn1scheanerbnsen kreuzende Theil der englischen Flott? AUSUffe Mf MMÖNJ (an Der Mündung der Ulca- Elf unter 65 " 87.231.) und das „etwas südlicher gelegene Brahcsfad gcmacht und 1_n bekden Orten d1c Zerstörung Von 28,000 Tonnen Thcer, von Holzlageru und vorgefundenen Schiffen ausZcführt. Anek) sollen idnnVsUZtlestad von den Engländern Kanonenböte weggenommen wor;- e e .

Das 1chwxdische „Aftonbladet“ enthält in Bezug auf VN“ anstehende M1tthcilu11g nach Berichten aus Abo noch Folgcnch:

10

Englische Kriegsschiffe fanden sich vor Brahestad ein zmd verlangten die Auslieferung der dort im Bau begriffenen rusfixchen Kanonen- böte. Als dies verweigert wurde, seien Die Schiffe in Hen Hafen eingelaufen und haben sowohl die Kanonenbö'te, als eme große Anzahl von Kauffahrtxischiffen entWedcr weggenommen oder zer- stört, auch die Werfte 111 Brand geschossen, wodurch gegen 10,000 Tonnen Theer verloren gegangen und ein Schaden von mehr als 300,000 Rubel Silber angerichtet 111011111 sein _soll.

Manséhreibt aus Odessa vom “22. MM (3. Juni): Erst heute fand die Beerdigung des englischen Capitain (Hifford statt. Der komnmndirende General Osten-Saäen begleitcte mit seinem Stabe die Leiche und ließ hierzu zWei Bataiklons Jnfanterieund zwcr (He- schütze ausrücken. Die Lsiche selbst wnrkc nach englischem Seemanns- aebranchc auf einer Kanonenlafcttc gcfiihrt. DU" erste Lieutenant Yer- Zrat Di? Stelle eines anglikanischen Geistlichc'n. «)em Lcichcnbegang- nisse wohnten sämmtliche Offiziere und Matrosen der_gxstraydßtcsn Fregatte „Tiger“ ohne Waffen, 1111111) in Reihe und GUN), 11411111? sämmtliche fremde Konsuln 111 Cévilflcidcrn "1191; «; „Dax? r117111che Da111pfschiff „Aädia“, welchss 11.11'1111'111d _dcs B1111111arde111ents von 10111131 1113111011 Mannschaft 1111 Z))TLcrcshaW Vorxcnkt W111, 111111116 wiedcr unbeschädigt aus Dem Wasscr [)(-1811111111011 11118 Oerhcß 911112111 den Hafen, um nach Nikolajcff «1131113111111, was ck11) ']LÖOÄ) “Mcht gelang, Da es axxf feindliche Krcnzcr stieß, 111111111 181111tl)1gtc11, heute 111187281“ 111111) Odessa zuriickyckchrcn. _

Schweden und Norwegen. Stockhoklßm, 15.311111. Sc. Majcstät “111" König [11911111 17111 in DM UMWELT 488?" M B9; “1111111111111 1715 Kronprinzen 1111111 (53011111111d zur “;)11sp1z1rung der "Truppen. _ , .

Den Reichsstänkcn wurdc 1111111111 "21119111“ eme 10111gl1cke Pro- „Position 111 BUWff Dcr *,“11 111116 Sékywicrigkkitcn darlqctenven Preß- “1'11011'15'11118 Vorgclkgt, 11111 mans scIit [5111111113111 1“wic 15 in der Regierungsvorlagx, herßt) Hen 11111 jedem Jahrs steigcnden Mißbrauch eines co11s11111119112112n ?)?eäscs [1101111111101 können, der 111 glcich1m Grad? dre [)etl1gsten Fntcrcssen des Glaubcns wie die bürgerliche GcscUschaft .und Das Privatlslwn bedroht. Der Wunsch, daß diesem M1ßbranch1m„Wege Der (Heseßgébung endlich eine Grenze gesexztwerde, war sc) allgememMuß Se **))kajsstät es für eine unabweisbarePfticHt xrachtet, Weser J'ordßrung 111111111011 zu kommen. Denn eineFrciheif, DemAuSgelaffenhUt(Z]les- 141111) ausartet, darf auf 211211 so wemg Acktu11g als Schuy An- Ä'PrUck) erheben. Wenn schon d1cC1faickrung chesen hat, Daß selbst ein in seinen Grundziigcn qut angelegtcéPreßges'ch, 111cht Uherall zur Verhinderung eines Mißbrauchs ausrcxck», so 1st es um “10 Je- wisscr, daß eine allzu 11achs1chtige (8111781111211) 11117) unonstanMgc (“»Kcscnge'bung ihre Aufgabe gar nicht erfitklt. Dxxse Erwagungen "l)aben Dic Königl. Regierung Veranlaßt, eine 811111111111 Dcis Meßge- sctzcö 1111111 11105 in Hinsicht auf Die geltenden Str)]sbestmrmungen, soßdcrn insbesonkere 111 Betreff kes zuständigenGerichtsstandes und “Der Verantwortlichkeit fiir Zeitungsorganc zu bcantxagen.

Amerika. Nack) B11'1chtcn aus Der Hauptstadt Mexiko PVM „18. Mai hatte Santa Anna, 8011 Acapulco J111'iickfcl)re_11d,fan110.010101 Einzug in Mexiko gehalten. Seine Freunde bczc1ch11cn DMW]!

. -, ,' 9 '"“ : B*s 211111112 und 011: . , CMMI «11 MW «MMW "“ck WUIMS * * 3 - ; 1828 m Heffen-Kaffcl, 1131 111 Düsseldorf; Bacharach, von A.Gchulken, geb'

“dcn"dic Bestätigung Darin, daß ein allgemeines Freudenfest aus-

qcschrisbcn worden war, 1111111103 8 Tage lang Dauern sollts, 11111 , ; dcr Eiskl, von Balduiu Wolff, geb. 1820 in Schlesien, 1“th in Düffclde?

ken cntsckxidcndcn Sieg zu feiern, Den Santa Anna, nacHdem er

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“dic Bclaqcrung Von Acapulco aufgehoben, am Berg? PMAUM

111111“ Die Truppen Dcs Alvarez Davongktragcn hat.

11111 Reste sci11chr11pp1n als Jliichtling 111 Mexiko 1111111509111.

ciner neuen Regierung entworfen 1701,

und bereifs das Programm * _ , W Von 131111 Qtws Dcr 3111111":-

1111 deren Spißc Cevalws treten solle.

rcction, General Mvarcz scWst, ist 17111 ausführliches 2511112011 “111111 ' ' nakiskirchc bci Rcmagcn und das Siebengebirge, von A. Weber, 8?“

Die Ereignisse 1111 Acapulco veröffentlick)t 111011911, 111111th 119211111111

Santa Anna's ebenfalls als 11131115 Vcr11ick)tct schildert. * J11Bc1*icl)tc11 aus Carthagcna Dom 8. Mai 117111111 1111111

iibcr Tie Revolution in Bogota, Daß General Jost; Maria Mew,

erklärte, “Den Präsidcntc'n Obando, dcn Vicc-Präsidcnfcn nnd d_c11

von Dcsx'cn Mitglikdcrn indeß Viele cntkamcn, unter 11111111 1511111111! Herrera, auf den verfa1s1111gS111äßig nach Abgang Des PWWMM

Ankerc Bc- ;

4_ . .. „_ -- ,. ; 91111111 11111, Uchte 111111111111 1110111111011, Alva», hals 11011 171111111 . 1 ,_ , , 1:1111'1'111111101111 SW 111111161111 1111D “Letzterer sei 11111 nur 111th1 Mi:“- 111 Duffeldorf; Coblcnz und Ehrenbrextstem, „M K. Adloff, geb. 1819 zu

; tung ausgeführt; der Einband is? vom Hofbuchbinder Wenkcr in , . , dorf gkfcrtigt. Nicht 011111? Besorgntß fur 7312 Zukunft *

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„Kunst und Wissenschaft. .

Berlin, 15, Juni. Eines der finnreichsten und schönsten Weib- geschenke, nut denen preußische Treue und Liebe für das hochverehrte Komgshaus dcm erlauchten Paare, Welches dem Throne am nächßen steht- zu dßm am 11. Juni begangenen Silberfeste seiner gesegneten Ehe ihre Hu_ld1gungen darzubringen stch beeifene, ist das den hohen Gefeierten, dem Punzen und „rer Prinzessin von Preußen, bei dieser Gelegenheit von_ der,- Rhempxovmz untcrthänigst gewidmete Album, _ zu dessen Yu61chmuckung em'e ganze Schaar von Künstlern mitgewirkt hüt- dtx 1111115 am“ Rhcm geboren sind, theils jest daselbst leben oder |ck fruhermeme Zettlang dort aufgehalten haben. Von der auSerwählten Reihe malxr11cher Darstelluygen aus den Gcbietm der landschaftlichen und Städte- Anstcyten, der Reltgion und Geschichte, der Sage und des VolkSlebens, welxhe dies Album umfaßt, ist zugleich eine erläuternde Beschreibuns ange- ferngt worden, Welcher einige einleitende Worte vorausgehen, die in dem AUSOrycke xankbarcr Verehrung für das hohe Jubelpaar den Gedanken und M chmnung bczeichnen, aus denen dies bedeutungsvolle Kunstwerk yerfvor-gcgangen. 'Die Bewohner der Rheinprovinz hofften, außer dem Be- w11sc 1yrcr mmgcn Anhänglichkeit auch die Fortschritte in Kunst und In“ dustrie dadurch an den Tag zu 119111 und seh ein bleibendes Andenken in

= dcm Hlkan des erlauchten Fürstenpaares zu stiften. Daher sollte Alles,

was dicscs Werk darbietet, uuminelbar oder Wenigßens mittelbar mit der Nycinprovinz in Verbindung stehen.

Der Einband des Albums sollte in den VerYerungen Wesentlich den monumentalen Charakter dcr Rheinlande auSsprechen, es find daher die Decke,! im byzantinischcn 111-1d gothischen Style auSgeführt. Die Idee war dab“,

= die Wappen Zyrer Königlichen Hohliten des Prinzen und der Pri'nzeffm von P-cußcn, so wie die der Hauptprovinzcn, aus Welchen die thmlande be-

stehen, mit den Wappen der bedeutendsten Städte derselben zusammenzusteyen. Die Erfindung und Anordnung dieser spmbolischen Ornamente ist vom Hifi?" rienmalcr Andreas Müller, geb. zu Heffen-Kaffkl 1811, gegenwäktkg ZU Düffeldorfz auch sind alle einzelnen Arbeiten unter seiner besonderYFek- u e - Der Text zu dem Album giebt dann auch die nähere Be“ schreibung aller Vcrzierungcn und die Namen derjenigen, welche an den verschiedenen Details geaxbeitct. Das im gothischen Style aus Polysan- derholz gearbeitete Pult, auf welchem das AlbUM ruht, ist vom Hof-Mobel- Fabrikanten O. Pourroy in Düffeldorf nach einer Zeichnung dks Professors Wiegmann auögcführt.

Das Titelblatt, mit Welchem die Reihe der malerischen Darstslmmgen eröffnet wird, ist von Eduard Bcndemanu, geboren zu Berlin 1811, gegen- wärtig Professor an der Akademie zu Dreöden. Dem hohen Jubelpgar wird auf diesen) Blatt ein frischer Kranz dargebracht von der Rheinprovmz- umgeben von Knaben, Welche die verschiedenen Stände und Beschäftigung?" der Provinz charakterifiren; hißorische Arabeöken umranken das Bild. Hieran schließt sich das Zaeignungsblatt von Levy Elian, qeb. 1808 zu Cöln und daselbst wohnhaft; sinnbildliche Gruppen verschiedeUer Art, immer in Be- ziehung auf die Rheinprovinz, ihre Geschichte, Kunst und Industrie, 11m- gcben die Schrift. Eine Zeichnung, welche diesem ZucignunngLatt fich M" zureihcn bcsttmmt ist, wird vom Direktor Peter von Cornelius, geboren zu. Düsseldor_f 1787, noch geliefert Werden,

Es folgen nun dix Landschaften und Anfichien von Städten und Kunst- Monumenten der Rhegzprovinz, 31 an der Zahl; ste steUen dar: Saarburg 11111) 1116 Kapelle pcs Konigs Johann von Böhmen, von N. G.Lafinski, geb. 1812 zu Alt- Stmmern, 1th in Finthen bei Mainz; Trier, von OSWald Achknbach, geb. 1827 zu DUffeldorf und dortWohnhaftz Gegend vo11Trarbach anßdcr Mom, von R. v. Nordmann, geb. 1806 zu Stettin, seit 1834 in Dasseldoxlz O_M ROUUJfolnstein, von Graf Stanisl. v. Kalkreuth, geb. 1821 zu Kozmm, 1ka M DUULLdOks; Burg Rheinstein, von Aug. WWU“, SÜW

1811 zu Düsselxorf und daselbst wohnhaft; den Lorelcyfelsen, von A.?chhcy“ bach, geb. 1810 zu Kasscl, Wohnhaft in Düffeldorf; Gegend beiGeroUtcm 11-1

Schloß Elz, von CaSpar Sazeuren, geb. 1810 zu Aachen, 1th in DÜW“ DWZ Bad Bertrich, VM Gust. Zick, geb. 1810 zu Coblenz unkz lbkpda wohnhaft; Schloß Stolzcnfcls, von Alb. Flamm, geb, 1823 111 Col", UW

Düffcidorf und daselbst wohnhaft; das Wohnsmmér Jhrcr Königlich“?

. , , . - 1 * , - - ar Hinznqchgt wird. Das; 731191110th Überaü 111131111111111911 bkgrtftey ? Wyk" 17“ Prénzcssm WU Prluch 1m Schlosse zu Coblenz, von K

Cman. Conrad, geb. 1810 zu Berlin, jetzt in Diisseldorf; Kloster Laach,

von J. W. Schirmer, 911). 1807 zu Jülich, jetzt Profissok an d“ Aka-

? demie zu Diisseldorf; Gegend an der Uhr mit dem Calvarienbcrge, von

Const. Schmidt, 9111. 1817 zu Mainz, jcßt in Düsseldorf; die St. Apolli-

, borcn 1817 zu Frankfurt am Main, je:,zt in Düssldorf; die Ruins. ? Godesberg, von 21111, Michelis, geb.1828 zu Munster, wohnhast ck

und Mcc-Präsidcnréen dic Präsidial-Functio11en übergehen. Di»

Provinz Cipaanira hat sich für Mclo erklärt und General 2511111131? .

11111 8000 Mann Honda besetzt.

Dagegen soll (5511111111 **))1116111111111 :

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1,820 in 273112311111, 11131 in Düffeldorf; südliche Ansicht dxs Domes „„D-„YUKON- von Joy, Gottfr. Pulian, geb. 1809 zu Meißen, wohnhaxr 311 Yuwldorf'.

' Marktplatz, 111 Düsseldorf, [von K. Hilgers, geb. 1818 zu Düffe'ldorf 131172 ; ebenda wohnhaft; Düssejthal, von V. Nuths, geb. 1827 zu HUUÖUM- WU ' 111 Dij'ffcldorf; Elberfeld, von W. Klein, geb. 1821 zu “Dusseldorf JUW- wohnhaft dasclbstz KaisUswcrth mit dchiakoniffcn-Anstalt und 7311100101111 * des Barbaroffa -Pa1astcs, von J“. Hocgg, geb. 1826 zu Coblcnz, 111,11 111 Düsseldorf; Mülheim an der Ruhr und Schloß Broich„-„WU FMN“ Heuncrt, geb. 1808 zu Socß, jetzt in Düsseldorf; die St. Vtktorsxnckyc ZU Xantcn, von Rad, Wiegmann, geb. 1804 zu Hannover, jkßt PrOsksox an der Akademie zu Düffeldorf; Clevo, von B. C. Koekock, geb. 1811;- zu Middelburg in Holland, jeyt in Cleve.