1883 / 81 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 06 Apr 1883 18:00:01 GMT) scan diff

das;,“ wenn bier die Landesaeießqebung umaangen wird,_ dadurch keineswegs. wie behauptet wurde, irgend ein Eingriff in tbce for- malen verfasunJSmäßiaen Rechte geschieht. Die Gesetzgebung über die Gewerbeanaelegenbeiten ist auf das Reich übergegangen.“ Die Landesgeießaebung ist daher sclbstrcrständlich a_ucb nicht mehr in _der Lage“, die Usbertragung einer Zuüändigkcit in [sieben Angelegenheiten im Wege der De1egation in Anspruch zu nehmen. _

Jeb möchte daher alaubxn, daß der Antrag, die Befugniffe nicbt in die Hand der Landesregierungen, [ondern der Landesgesexgebungen zu legen, weder eivem vraktiicben Vcdürfniß entspricht. noch der ver- iaFung-T'mäßigen Ausscheidung der Rcich5- und Landeékompetenz.

Ich möchte Sie daher bitten. den_ Antrag der verbündeten Regierungen in dcr Faffung der K_ommiifion, all nfalls mit dem Vorschlage, wonach die Zeugmne fur das ganze Reich gelten sollen, anzunehmen.

Die Diskussion wurde gesckzloffkn.

Di? beiden Amendements der Abgg. Meier (Jena) und von Hcydsmaxm wurden angenommen, und zwar das erstere mit 129 gcgen „119 Stimmen. _

Ueber den ganzen „L;, 30 a. in d1eser Gefiait und folgendem Wortlaut:

„Den Betrieb des Huibcicblaggewerbcs kann die Landesgesetz- gebung von der Beibringunn_eincs Prüfungszeugniffes abbäxgig Yackxn. Das Prüfungszeugnig gilt für den ganzen Umfang des

ei es“ wuroe auf Antrag des Abo. Diricblet namentlich abgestimmt.

Für den Paragraphen stitymten 149, gegen denselben 103 Ab:..„cordnkte, derselbe ist (1110 angenommen.

_ Der Präsident von steßow schlug vor, die nächste Sißuna am Freitag um 11 Uhr abzuhalten.

Der Abg. Fthx. von_ Hoereman hat jedoch im Namen der WablprümngßkommisUM die Sitzung eine Stunde später zu beginnen.

Di-(ser Antrag wurde anasnommen.

12 __Hierauf vertagte s1ch dae; Haus um 6 Uhr auf Freitag br. '

Statistische Nachrichten.

Jn dkr Zeitschrift des KöniÜick) ]äÖfiscb-en statistischen Vu- rcaux- FZNU. Jahrgang 1882, Hsit ]. und 11, befindet sicb cin intereffanier Aufsatz über die Fruchtbarkciis- und Sterblich- keitsberbältnissc in sämmtlichen Städten und in den größeren Landgemeinden Sardisns während des Jabr-

[Ztnfis von 1876-1880. Puch demselben fanden in diescm

Zeiiratxm in 142 sächsischen Siädten _251231 Geburten (ein- 1chlteß11ch der Todigeburten) statt oder jahrlich 42,6 auf 1000 Be- wobnec oder 2,6 pro Mille weniger als die Geburtenziffer im gamen Lande. Eine aermgere Fruchtbarkeit als die Mittel- zabl von 42,6 pro Mille hatten 50 Städte, und zwar die beiden quptgtgdte, Dresden (38,34) und Leipzigi36,92). 1 der 6 arö- ßeren M1ttel_]tadte von mehr als 20000 Einwohnern (Zittau 37.86), 6 der 10 kleineren Mittelstädie. 10 der 34 Städte mit 5-10000Ein- wobnern. 18 der 61 kleinen Städte von 2-500() Einwohnern und 13_der 28 kleiystm Städte von weni-Zer als 2000 Bewohnern. Die 1_ne1ste1_1 der hierher gehörigen Städte haben einen mehr landwirtb- [cbastlicben Cbaxakter, nur einige der Mitteljtädte (Zittau, Frei- berg, Großenbayz, Annaberg) find allerdings Industrieorte, aber mxtstens _ Garnnonorte oder mit Bildungsanstalten versehen. Die meisten dieser Städte haben eine seßbafte Bevölkerung, bei genyger oder fast ganz fehlender Einwanderung, in weicher d1e_Zabl der älteren Personen beträchtlich überwiegt. Die meisten Stadte der Laufiß fallen in diese Kategorie, Eine relative Fruchtbarkeit übxr dem Mittel haben 92 Städte, an ihrer Spive die größte Jndustricttth des Landes (Chemnitz 48,18), dann 4 kleinere und 5 größere Mittelstädte, 24 Städic mit 5-10 000, 43 mit 2 bis 5000 und 15Stc1dte mit weniger als 2000Bcwobnern. Nur einzelne Stadt: mit ackerbautreibender Bevölkerung befinden fich in dieser _ Klaffe, die meisten haben eine gewerbliche oder industrielle Bevölkerung, wobei sich dort, wo die Textil- industrie vorherrscht, eine besonders hohe Geburtenziffer zeigt. Von den _58 Städten dsr Kreisbauptmannscbaft Zwickau ge- hören 50 _bierber. Von den 142 Städten Saébsens hatten 8 eine Geburtenziffer bis zu 35 Pro Mille, 25 von 35,1 bis 40, 38 von 40,1 bis 45, 45 von-45,1 bis 50, 21 von 50,1 bis 55 und 5 mehr (115 55_Vro Mille.

Di.- Gosammizabl der Sterbefälle in jenen Städten betrug in _dcn Jahren 1876-1880 165 548 oder jäbrlicb 28,06 pro Mille, d. 1. etxvas weniger als der Durchschnitt im Lande (28,6 pro Mille). 52 Stc_1d1_e hatten eine aeringsre Sterblichkeit. und zwar Dresden (24,7) und_L;1p]1g (23,73), Zittau, Plauen, B::chn und Annaberg, 13 der S_tadte von 5-10000 Einwohnern. 22 der 61 Städte mit 2-5000 Emwobnsxn, und 11_ dcr 28 kleinsten Städte. Ein Parallelismus mit der Geburtenziffer isi_n1cht vorhanden, pur 32 Sjädte batten in beiden Beziebunqen mäßige Ziffern; 20 Städte hatten bei untermitiler Sterblichkeit eine böbcrc Geburtenziffer. 90 Städte batten eine Sterbcßröße über dem Miiiel. und zwar Chemnir, (31.93), 4 der 6 Städte von mebr als 20000 Einwobnern. 8 der 10 Städte von 10*2000 Einwohnern, 21 von 5-10000 Eir-wobnern, 39 von2 bis 5000 Eimvobnxrn und 17 mit weniger als 2030 Einwohnern. Unter diesen 90 Stadten hatten 72 auch cine Geburtenziffer über dem Mitikl, aber 18_eine solche unter dem Mittel. Jn Bernstadt kamen auf 110 Sterbefalle nur 105 Geburten lebender Kinder, Das günstigste Ste_rblicbkeitßverlxältxiiß boite Ma_rkneukirchen (unter 20 pro Mikle), wo 111 dem Jabrsümt auf 100 Verstorbene 216 Lebendgeborne kommen.

Die nächste Staffel baden PylSniv und_Stolven inne (bis 22,5 px, Mille), dann folgen 14 Stadte mit 2226-25 pro Mille, darunter Dreßdezt und Leipzig. sowie die Habrikstadte Plauen und Annaberg, 31 St_adte. meist ländlicher Veoö k-xrung, mit 251-275 vro Mille, 26 mtt 27.6-30 pro Mill.“, 32 mit 301-325 pro Mille (fast sammtlicbe Jnduftrieorte Sacb1ens. darunter Cbemniß und Zwickau), 18_mit 32,6-35 pro Mille, 9 mit 35,1-37,5. 5 mit 37,6-40 pw Mille (vornehmlich in Folge bober Sauglingésterblicbkeit) und 4 mit mehr als 40 pro Mille. Bemxrkenswerib ist, daß die Zub! der gunstig gestellten Stadie in neuerer 3le er- bebxtch uzgenommen hat und daß aus der Reibe diese: Stadte keine der darin schon früher enthaltenen Gemeinden aus- geschieden ist.

_ Z_m Mittel sämmtlicber Städte b-“trug die Sterblichkeit bei dem mannluben Ges cblecbt 30 pro Mille, bei dem weiblichen 26 pro Mille.

_ Ein Einfiuß der WobnungZdiÖtigkei_t auf die Sterblich- keit hat sich ntrgend mit einiger Sickoerbeit feststellen [affen _ In 131 Standksämtern größererLandgemeinden kamen m_dem Zeitraum von 1876-1880 149092 Geburten vor oder (bei 572000 Einwohnern) im Jabresdurcbscbnitt 52,13 pro Mille der Bevölkerung, also fast 10 pro Mille mehr als in den Städten. 68 St:nde§amt§bez_i_rke ba_tten über, 63 unter dem Mittel. Zu den leistet) geböxen fast ]ammtlicbe Jndustriekörfer der Lausiß. im Erzgebirge nnd i_m thgtlande. Ungewöhnlickp bobe Geburisziffern zeigen die von Fabrikarbeitern bewohnten Voxstadtdörfer der großen Städte Nach Gruppen geordnet- batten 4 Standésamtsbezirke eine Geburtsziffex bis 35 pro MtUe; 17 von 35,1 bis 40, 8 von 40,1 bis 45, 22 von 45,1 bis 50. 32 von 50,1 bis 55, 28 von 55,1 bis 60, 16 von 60,1 bis 65,4 über 65 bis 68,88 pro Miile. Wäbrend kaum der fünfte T_betl der Städte eine Fruchtbarkeit von mehr als 50er Miae batte, RLM v.?n den großen Jndufiriedörfern mehr als drei Fünftel eine 0 e (111 .

Die Gxßamxntzabl der Verstorbenen betrug 89090 oder 31,5 pro_Mille [abklich ix_n Mijiel, 3,5 pro Mia. mehr als in den Stadtxn. Uutcr die1em Mittel bliebcn 67 Bezirke, darunter die ubxrwxegende Mebrxabl der Laufißxr cherdörfcr, sämmtliche In- dujtriedörfer dss Votgtlands, so_wu die Mehrzahl derjenigen des oberxn Gsbirgs. Cin Sterbcverbaitniß über dem Mittel weisen 64 Bezirke auf, davon die_ überwiegcnde Mebrzabl der Weberdörfer im Glaucbczucr _und Chemnitzer Gebiet.

Mit Rücksicht auf die [_:_61 Weitcm böbcre GcburtSziffer stellt sixb _das Sterblichkeit§derkälimg bei den Landgemeinden entschicden gun!ttger_ (113 m den Städten. Zn 18 Landaemsirden ergiebt sicb eiu FebburLHUb-Mchuß von 173 bis 221 Lebendgeborenen auf 100 Vcr-

or ene.

_ JZ! den Landgemeinden betrvg die_Sterblicbk-*it§1iffer für das ma_nnliche _Gescblecht 33,8 bro MiÜe, [111 das weibliche 29,2 pro Mille. D1e_ Dtff'crenz zu Gunsten des ]thén ist also um ein wenig (0,6 pro Mille) größer als in den Städten.

V Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handeks- reßifser nimmt an: die Königlick]: Expedition dez Deutsehen ReichI-Jn3eiger5 nnd Königlia'] preußischen Itants-Juzeigers: . Berlin ZW., Wilhelm-Straße Nr. 32. X

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4. ferloosuug. Jmortißadiou . u. s. «. 7011 öä'sutliabau 131111181811.

111111 6108811311116],

'kbeatLr-Yussixsn. kawjljsu-Uaebtiobtsu. ]

7-11152811111113

[111111811181]? 121361138611qu, Fabriken

5.

6. ?ersobieäano Zskaunmaokuogsu. . 178111311112, ?aryaobwyxsn, Zubmissioußn 81:0. €.]41tekkk18ch 411118157811.

9:

2“ Oeffentlicher Anzeiger.

. Steckbkisfs 111111 ÜUt-SkIULUWZI-ZWUSU. . Zubdasmiiousu, Qufgsboce, 7011111111113611 11. äsrgi.

„Invalideudauk“. Rudolf Moffe, Haasenfteiu

& Vogler. G. L. Daube & Co., E. Schlotte,

Büttner & Winter, sowie ane übrigen größeren Annoncen - Bureaux.

] 111 1181“ 13615511- dsüaxs. B R

Steckbriefe und Untersuchungs:Sachen. Fod_l_e_1_11 auf _de? LY _?)iaxi 1883, Vormittags __ __ _ __

, , r, mi er 11 or erung, einen bei dem wi rigenfa 5 er ür iodt er lärt wird;

Steckbriefs Erledigung. Der 9232" den Stein gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. 2)

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser _

Außmg der Klage bekannt gemacht. - 3) an alle Diejenigen, welcbe über das Leben des dem 16. Februar 1883 nir Recht erkannt, daß:

Verscboüenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Gericht zu machen.

seßer Ferdinand Karl Ludwig wegen schweren Diebstahls unter dcm13. Juli 1882 erlassene Steck- brief wird zurückgenommxn. Berlin, ddn 30. März 1883. Staatsimwaitschaxt beim Königlichan Land- gericht 1.

Subhaftationen, Aufgebote, Vor-

[15164]

Coblcuz, den 1. Avril 1883. Gerichi§schreiber des Königlichen Landzericbts. Oeffentliche Zuftellmtg.

Brennig, Mümken, den 3. April 1883.

Hagenauer.

im Geschäftszimmer Nr. 19 1. sich anzumelden,

an die Erbbetbeiliaten, ihre Interessen im Auf- geboisverfabren wahrzunehmen;

Der geschäftsleitmde Kgl. Gerichtssckpreiber:

(ck. des Mühlenbefißers A. Müller zu_Staaken, vertreten durch den Necht§anwalt Osterrdbt 11 Spandau,

bat das Königlickze Amtsgericht zu Spandau unter

9.6 „4. 1. die Hypothekenurkunde vom 9. Juni 1868 bezüglich der auf dem, dim Schuhmacher- meistér Eaul Hierinc: zu Svandau gehörigen, zu Spandau, Brettestraße Nr. 45, 138129611811 und im Grundbuchs von Spandau Band ?.

ladungen u. dergl.

[15183] _ Oeffenilickje Zustellung.

Nr. 12125. Die Firma Pudel & Graf in Mann_bctm, bsrireten durcb Rccbtsanwalt Bräunig daselb]t,_klagt gegen den Kauwnann Mayer Bär in Mannheim, [ext an unbkkanntén Orten abwesxnd, aus Kleiderkaur vom Jabre 1881, mit dem Anfrage auf Verurtbeilung ch Beklagten zur Zahlung von 262 „FC n§b1t 50/0 Zixis vorn K_lagzustcüungstag und das Urtbctl fur vorlaufig chitreckbar zu erklärcn, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verband- lung des _ReÖtftreits vor das (Hr. Amiögericht, Civilreiriciat 11. zu Mannbcim, zu dem auf

Donnerstag. 7. Juni 1883,

_ Vormittags 9 Uhr, bsytimmten Termin.

Zum Zwecke der öffentLicben Zustellung wird dieser AuNug der Klage bekannt gemacht.

Mannheim, 2. _April 1883. -

Der Gericht§1chreiSber _(§_5r. Aintsgericbts: ' tO .

[15176] _ Oeffentliche Zustellung.

Der Wilhelm Schdppb0bcm Bäcker in Metz, vertreten durch Recbiéanwaix Ricbter, klagt gegen 1) de_n Johann Schoppboven, Bäcker in Kaisersesch, in_ er;]enem Ramm und _als Pauytvormund seiner mit [Liner beriebten Ebesrau Eli1abeth Schmidt e_xzeugten Minderjährigen Kinder Anton, Johann, Karl, _A_nna Maria und Jakob Sebobpboven; 2) Christian Scbc-wbdv-zn, Bäcker in Burg an der Mosel; 3) Peter Scbdppboren, Bäcker in Bruttig an_der Mostl; 4) Nikolaus Schopvboven, Bäcker zu Ka11er§e1chz _5) Clmbeib Suddpvboven und dkrcn Ebemaxm Nikolßus Halxen. Ackerer, früher zu Rit- tersdorf bei Bitburg, jeyt obne bekannten Wohn- und_ AgfexitbalTFdrt; _6 Barbara Sckoovvboven, obne Ge1cha1t1n Ka_1[cr521_ , wegen Theilung mit dem Anfrage: 1) die Tbetlung der Gütergemeinscbaft zu verordnen, in welcher _der Beklagte 8111) 1 mit seiner verlebten Ebefrau_ Eli]e Schxnidt gestanden hat, der Art, dczß davon die _eme Hälfte dem Beklagten 8111) 1 und die andere Halfxe dem Nachlaffe seiner be- nanriten verlkbxen Ehefrau zugewiesen werde; 2) die *Tbeilung und AuLeinanderseYung des Nachlasses der verlebien E11]abc_ib Schmidt der Art zu verordnen, YZ]; hiervon zunackosx dem_Bcklagten 5111) 1 Johann Woppbovcnxcmäß Testaments seiner benannten verlebxen Ebenau vom 10. Januar 1880 ein Viertel zur lebenslangiicch kautionSsteien Nuynießung und ein Viertel zum Eigentbum und von dem übrigen Nachlaß_det_n Kluger, den 5 beklagten Minorennen (Mb 1, iVWle _de_n Beklagten 81111 2, 3, 4, 5 und 6 19 1/11 zugewiexexi werde; die Parteien zur Maffe- bildung, gegenseiitgch Berechnung und AuIeinander- [evizng vor den _K_ön1_glichen Notar in Cochem zu ver- wstjen, S_achrcrüandrgc zur Abschätzung der Maffe- Jmmdbilten und Begutachtung deren Naturaltbeil- barkeit oder Untbxilbarkcit zu ernennen, Kosten auf die Mgffe _zu werfen, und ladet die Beklagten 1111 5 zyt mundlxcbeu Verhandlung_des Rechtsstreits vor d12__11. Civilkammec des Königlichen Landgerichts zu

Der Adam Jber von Hergersfeld als Kurator des Aquügch Johannes Freund von da, vertreten durch Rechtsanwalt Schirmkr bier, klagt 965911:

1) den Ackermann Jobanncs Freund von da, jetzt in_Atxterika, bcrtreten durcb dcn Generalbevoll- mgxbtmten _Heinricb Eckhardt in Hergétsfeld,

2] de]]en Ehefrau Martha Elisabeth, geb. Keim, 111 Nordamcrika mit unbékanntem denorte abweiend,

aux; Ansaßvertrag vom _8, Juli 1867 zwischen Klager, deFxxi ersiter Ehefrau und dsffen Kindern Martha Eluabetb und Heinrich Freund als Ueber- gxber und den Beklagten als Uebernebmcrn, sowie (xesfion vom _Jabr 1881 des Klägers an Jacob Goldschmidt m Mübiback) und Ceii'idn vom 12. Juni 1882 des (Holdxchmidt an Kläger mit dem Antrags: anzuerkennen, das; die Grundstücke der Be- klagten Bl. 2 Nr. 57/30, 5, 6, 56/29, Bl. 1 Nr. 66, 146, 169, B1. 3 Nr. 10, 11, 22, 23, 36, 74, 104, Bl. 4 Nr. 15, 17, 20, 53, Bl. 5 Nr. 52 und Bl. 3 Nr. 92_, Gemeindebezirx und Gemarxung Hergetsfeld, für die dem Kläger aus obigem Vertrag und Cesfionen zustehende Noibgeidsiorderung von 67 .“ 50 H byvotbe- kar11chbaxten U'Zd die Bsklagien schuldig zu exkennen, zur Befriedigung d&? Klägers wegen diesxr Forderuyg und der Kosten den zwangs- weiien Vcrkag] der bezeichneten Immobilien ge- schehen_zu laßen, wenn fie nicbt Zahlung vor- zieben wüten,

und ladet die Beilagtsn zur mündlichen Verband-

lung des Recht?]treits vor das Königliche Amts-

gericht zu Homberg auf den 5. Juni 1883, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zweck; der öffentlichen Zustellung an Mit- beklagte 2 Wird dieser AuLzug der Klage bekannt gemacht. __ _

Homberg, Rb]. CaZcel,___den 29. Marz 1883.

o s, Gerichtsschreibkr des Königlichen Amtsgerichts, Abtheilung 1.

[15182] Das Köui [. Amtdgexicbt Miinchen l.. Abt e lung *. fur Civiléatben, __ hat am 31. ärz1883 folgendes Au gebot erlanen:

Nikolaus Grakmüner. aeboren am 25. Mai 1828, Sohn des verlcbten ;De1finateurs Emmeran Graßmßiler und seiner gleichxgüs verlebten Ehefrau Katharina, von München, nt nach Amerika aus- gewandert und hat seit dem Jahre 1869 nichts mehr von sicb hören lassen.

Ueber sein Vermögen besteht bierdrjs eine gericht- liche Kuratel. _

Auf Antrag [eines obervormundschaftiicb hierzu angewiesenen Kurators Rechtßanwalts Durlacher dabier ergeht daher die öffentliche Aufforderung

1) an den verschollenen Nikolaus Graömüller

spätestens im Aufkebotktermine

25. Januar 884, Morgens 9 Uhr. periönlich oder schriftlich bei biesigem Gericht

[15133] Aufgebot.

1. Im Grundbucbe von Hauses Nr. 21 sieben Ab- theilung 111. und zivar:

&. unter Nr. 1 49 Tblr. : (147 „M) Darlebn 311 40/0 jäbrlick) in balbjäbrigsn Terminen zahlbar auF- der gerichtlichen Obligation vom 12. Mai 1857,

1), unter Nr. 2 84 Tblr. = (252 «M) Darlebn nebst 5% jäbrlicber in halbjährigen Tbcilen zadlbarer Zinsen aus der Obligation vom

__ 23._September 1857 [ur den Rittergutsbcfißer Leonbardt in Sorau ein- getragen,

Ueber diese beiden noch wachenden PWW smd

Z Ö 9 k n 9 Z'" ___1„-_«_5_U_Ll__ au en Hyp the e buchoau .ugen vom 28. Septbr. 1857 den Ausfertigungen der gedachtcn17OHTl_iga_tio- nen und den Eintra s e m en vd - _“- «UM-

gung v r erk m 30_ Septbr. 1857 Dokumente gebildet Worden, welcbe angeblich verloxen aegangen find.

Die (_Trben des Rittergutsbefißers Leonbardt haben das Aufgebot dieser Urkunden zum Zweck der Neu- bildung beantragt.

11. _Jm Grundbuch von LäSgcn Nr. 10 [lebt, Abtheilung 111. Nr. 2 eine Resikaufgelderforderung von noch 100 Thlr. : (300 „,x-) nebst 5% jährli- cher in halbjährigen Raten zahlbarer Zinsen aus dem Kaufoertrage vom 26. April 1870 für die un- berebelichte Gärtner Schulz, Clementine, geborene Schulz, in Läsgen eingetragen, über welcbe Post aus der Ausfertigung des gerichtlichen Kaufvertrages 6. (1. Forst, den 26. April 1870, dem Auszuae aus dem Grundbucbe von Läsgen Band 1._ Blatt Nr. 10 vom_ 26. April 1870 und dem Löjcbungs- bezw. Um1chreibun90vermerke vom 18. Oktober 1872 eine HYotbekenuckunde gebildet worden ist.

ieie Restpost wacht noch, das Dokument über

dieselbe ist jedoch verloren gegangen. Die Gläubi- erixt hat das Aufgebot deffelben behufs neuer Aus- ertigung beantra t.

Es werden des „aid die Inhaber der z_u 1. und 11. bezeichneten Urkunden auFefordert, spätestens in dem vor dem unterzeichneten mtsaericbt auf den 18. Juli 1888. Vormittags 10 Uhr, apberaumten Termme ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraft- loserklarung behufs Neubildung erwlgen wird.

Triebel. den 15. März 1883.

Königliches Ymtßgericht. Heffe-

[15153] _ Im Namen des Königd! Auf die Anträge

4. des Kaufmanns Ferdinand Reichow 111 Berlin,

Fttixtm durch den Recthanwalt Rieß 1. zu er in,

13. des Gmndstücksbefißers Albert Busch _:u Velten, vertreten durch den RechtSanwalt Osterrobt zn Spandau,

Blatt Nr. 165 verzeichneten Grundstücke in Abtheilung 111. unter Nr. 12 aus der Schuld- urkunde vom 19. Mai 1863 und der Cesfion vom 8. Juni 1868 für den Direktor Hermann Geber zu Berlin eingetragenen, durcb notaricli beglaybizte Cejsion vom 5. November 1879 au] den Kaufmann Ferdinand Reichow zu Berlin übergegangkncn 250 Thaler,

1111 13. 11. die Scbuldurkunde vvm11.0kto_ber 1871 bezüglich der auf dem, dem Tischlermeirier Albert Busch zu Velten gehörigen, zu Velten belegenen und im Grundbuckoe von Weiten, Band 17. Blatt Nr. 126 verzeichneten Grundstücke in Abtheilung 111. unter Nr. 2 für den Gastwirt!) Friedrich Falkenberg zu Grönefeld eingetra- genen, durcb Erbbescbeinigung vom 25. Nowexzi- ber 1881 auf die ve11_vitt1vete Falkenberg, Wil- belmink, «eb. Kautich, den Kruagut-Zbefixzer Friedrich Falkenberg, die verebelichte Baux! zzalkenberg, Bertha, geb. alke-bera. sämmtltcb zu Grönefeld, und die verWrttwete Mühlenmeisier Gutscbmidt, Emilie, geb. Falkenberg, zu Febr- bellin übergegangene Forderung von 300 Thlß.

1111 0. 111. die Schuldurkunde vom 4. 211511111 1832 bezüglich der auf dem, dem Mühlenbsmyer August Müller gehörigen, zu Staaken belegenen und im Grundbuchs von Staaken BandU- Blatt Nr. 41, früher so]. 9, 1701. 4 vkrzeicb- neten Grundstücke in Abtheilung 111. unter Nr. 14 als Theil der da[elbst eingetragen_gé* Wesenen 650 Thaler Dariebn für die verebeltcbk gewesene Büdner Thiele, Louise Charlotte, syb- Nickel, und die vexebelicht gewesene Schasek Bugs, Caroline Wilhelmine, geb. Nickel, 31!

_ Staaken nocb haftenden 300 Thaler, fiir kraftlos zu erklären undldie Kosten des betreffender! AufgebotSvcrfabra-ns den bezüglicben Antragstellern zur Last zu legen find. Von Rechts Wegen.

[15152] Km Namen des Königö!

Auf den ntrag des Wirtben Friedrich Scharemä aus Grieslienen, _

erkennt das Königliche Amtsxzericbt zu Allenitein durch den Amtßgericbts-Ratb Neumann

für Recht:_

1) das Hypothekendokument uber das im Grund“ buche Grießlienen Nr. 102 Abtbl._111. Nr. 3-11. [)“/0 verzinSlich für die römiscb-katbolitcbe Kirche zu Gnes- lienen, am 21. August 1880 eingetragene Darlehen von ............400o“- gebildet au? der notariellen Urkunde vom 4. AUKUÜ 1880 und dem Hypothekenbriefe vom 21.Auguft 1880 wird behufs Ausfertigung einer neuen Hypotheken- urkunde für kraftlos erklart; _

2) die Kosten des Verfahrens werden dem Wirth?“ Friedrich Schareina aus GricSlienen auferlegt.

Allenstein, den 2. April 1883.

Königliches Athericbt.

zum Deutschen Reich

M 51.

Zweite Beilage

Berlin, Freitag, den 6. April

„Inserate für den Deutschen Reitbs- imd Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- regifter nimmt an: die Königlilbe Expedition

de- Deutslbm Keihsoxuxeigeu und 13111ng

preußischen Staats-aneigeej: verlin IN., WilhelU-Straße Nr. 82.

1. Ideekdrisfs 111111 Untomokaugs-Zwbev. 2. Iubbxonüousu, &ufgedot-o, ?otMupgou 11. o

3. ?etkiafs, sorpaobcungou, Zudmizsiousu sto.

4. ssrlooaaox, Wonüaüou, Jinsubjung n. a. «. 7011 öü'eutliebsn kapieren.

..,

Oeffentlicher Anzeige?. *

s-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Auzeiger.

1Z83.

5. loäutrisUs Utahljuemuu, kabtikeu 111111 (3108811qu

6. sombioäsno Zskmntmaoboogou.

Z. literarische Weizen.

X

Inserate nehmen an: die Annoncen-Expeditioneu des „Invalidendank“, Rudolf Mosse. Haaseußein & Vogler, G. !. Daub: & Co.. E, Schütte, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größen

Annoncen - Bureaux.

'Kinder-maison. [111 (161' Zöriov- 9. kunsliou-Raabkiabwv. beüags .

Subhaskationen, Aufgebote, Vor- laduugen u. dergl.

12 Oeseutlilke Znfielln

[»Hieijefrau des Goldschmieds eibele, Louise, eb. Baeberow, zu Rostock, vertreten durch_ den Ziecthanwalt 131“. Behm daselbst, _klagt gegen tbren genannten Ehemann, desen gegenwartiger Aufenthalt “unbekannt ist, wegen Ehescheidung mit dem Anfrage, die zwischen ihr und dem Beklagten bestehende Ehe dem Bande nacb zu trennen, und ladet dcn Beklag- 'ten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Civilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Rostock auf den 4. Juli 1883, Vormittags 10? Uhr, mit der Aufforderung, emen bei dem gedachten Ge- richte zuaesaffenen Anwalt_ zu bestellen. _ _

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser AuJua d;: Flagx b__e_karxt_11_§e8:_t_1acht.

o o en . pn | C. Müller, [ck 11 ?LkrÉ'SZbst' [ M ck !; Geri ts re er es ro erzog . e en urg- ch Schwerinschen andgericbts.

___-__..-

[15319] Oeffentlilbe LaduuY.

Nachdem der Pflasterer Conxad vrch und deffen Ehefrau, Elisabeth, geb. Schmidt, von_ Dreibamen die Eintragung des bisher nicht katastnrten, m_ der Gemarkung von Dreibausen belegenen Grundeigen- tbuu1S, als: _ _

Kbl. 17 Nr. 177/37 91 qm em Wohnhaus mix

Hofraum, _

Kbl. 17 Nr. 176/36 50 qm ein Haußgqxtcbxn, unter glaubhafter Nacbweisung etne_s zebnxabrtgen ununterbrochenen (_thentbumsbefißes m_das Grund- buch von Dreibamen beantragt baben,_1o werden alle diejenigen Personen, welche Rechte an jenem Grund- vermögen zu haben vermeinen, aufgefordert, solche bis zum

6. Juli er., Morgens 10 Uhr eont., _ _ bei der unterzeichneten_Bebörde anzumelden, widri- Lenfalls nach Ablauf diese]: Frist der bisherige Be- 11ßer als Eigentbümer in dem_ Grundbuch ein- getragen werden wird und der die ihm obliegende Anmeldung unterlaffende Berechtigte mch_t nur seine Ansprüche gegen jeden Dritten, Welcher un redlicben Glauben an die Richtigkeit des _Grundlxucbs das obenerwäbnte Grundvermögen erwirbt, nicht mehr geltend machen kann, sondern auch em_ Vorzugsrecht gegenüber Denjenigen, deren Rechte m Folge der innerhalb der oben gesetzten_ Frist erfolgten Anmel- duna eingetragen find, vexltert.

Marburg, am 2. April 1883. Königliches Amtsgericht, Abtb. 1. gez. v. Stiernberg. Wird veröffentlicht: _ D:: Gerichtsscbreiber Königlichen Amtögenchts, Abtbxiliétzig 1.2

1. . Neidhart.

Verkaufs - Anzeige nebst Ediktalladung.

In Sachen, betr. den Konkurs über das Vermö en des Gasiwirtbs Christian Ciausen zu Reibem, oll die dem 1). (Elumen gehörige, zu Reibem unter

aus-Nr. 1 belegene Bürgerstelle, bestehend aus den in der Gebäudesleuerrolle von Reibem unter Nr. 1 zu einem jährlichen Nuyungswertbe von 198 „M einge- tragenen Gebäuden und den in der Grundsteuer- mutterrolle unter Artikel Nr. 1 zu einem (Hesammt- areal von 6 1111, 27 a. 5 qm mit einem Rexnertrage von 1815/1011 Tbalern eingetragenen Grundstucken,

auf Antrag des Konkursverwalter, Kaufmanns Tb. Müller zu Rethem, 111 dem dazu auf Mittwoä]. den 23. Mai 1883, Voxmittags 11 Uhr. im Gerichtslokale zu Retbßm, anberaumten Termine öffcnilich versteigert werden.

Kaufiiebhaber Werden damit geladen. Die Ver- kaufsbedingungen können 14 _Tage vor dem Termme auf der Gerichtsschreiberei Angesehen werden.

[15330]

Alle , welche daran Eigentbums-. Näher-, lebnrecbtlicbe, fideikommiffariscbe . Pfand- und sonstige dingliche Rechte, insbesondere Servi-

tuten und Realbercchtigungen zu haben vermeinen„

Werden aufgefordert, selbige im obigen Termine an- zumelden und die darüber lautendeti Urku_nden vor- zulegen, unter dem Verwarnen, daß nn Ntcbtanmel- dungsfalle das Recht im Verhältnis; zum neuen Er- werber des Grundstücks verloren gebe. Ahlden, den 28. März 1883. Königliches Amtßgericbt. Ros cher.

[15336]

Verkaufsanzeige uebsi Ediktalladung.

In Sachen des Kaufmanns Wilhelm Büsing in Oldenburg, Gläubigers,

gegen den Kaufmann und Färber I. D. Franzen zu Horsten, Schuldner, _

soll die dem Leßteren gehörige, tm Grundbgcbe von orften unter Nr. 110 verzeichnete Hausstatte Nr_. 6. bestehend aus Haus und Garten, zwangs- WUse in dem dam auf

den 23. Juni 1883, Vormittags 10 Uhr,

allbÉer anberaumten Termine öffentlich versteigert wer en. Kaufliebbaber werden damit geladen.

Ale, welche daran Eigentbumsn Mädch, leben- rechtlicbe, fideikommiffari]che, farzd- und sonstige dingliche Rechte, insbewndere ervttuten und Real- berechtißungen zu haben vermeinen, werden aufgdefor- dert, se bist im obigen Termine anzumelden un die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Ver- warnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Rxcht im Verhältniß zum neuen Enverber des Grundstucks verloren gebe.

Wittmund, den 2. April 1883.

Königliches Amtßgericbt. Abtheilung 11. I. V.: Hey] c.

[15313] Aufgebot. _ Nachdenz das Schneideramt zu Rostock [eine Auf- lösun bejcbloffen bat, Werden auf seinen Antrag we s der (Zemäß §. 93 der Gaiderbeordnung er- orderlicben Eicberstellung seiner Schulden alle die- jenigen, welche an dem Vermögen deffelben aus irgend welchem Rechthrunde Aysprücbe und Forde- rungen zu haben vermxinen. aufgefordert, bei Ver- meidung ewigxn Still1chweigens_ und der Abweisung mit ihren Aniprüchen von die1em Vermögen, ihre Ansprüche_ unter Vorlegung der bezüglicben Original- urkunden in dem auf Sonnabend, den 16. Juni 1883, Vormittags 11 Uhr, (Zimmer Nr. 11 des unterzeichneten Gerichts) bestimmten Aufgebotstermine anzumelden. Roftoek, den 21. März 1883. Großberzoglicbes Amtkgericbt. Abtheilung 13. für Civilsachen.

Haupk Rudd1i Krauel, Amtsgerichts-Sekretär.

[15327] __ Aufgebot.

Der evangelUche Gemeinde-Kircbenratb bierielbst bat das Aufgebot des von der_biefigen evangelischen Kirchengemeinde befeffenen, m der Gemarkung Sclowanenland belegencn Wiesengrundstücks von 248,40 Hektaren Größe zum wacke der Eintragung des Eigentbums der Kirchengemeinde beantragt.

Es Werden deZhalb alle unbekannten Eigentbums- Prätendentcn ansgefordcrt, ihre Rechte und An-

sprüche auf das bezeichnete Grundstück spätestens in.

dem vor dem hiesigen Königlichen Amtsgerichte am 2. mtl 1883, 12 Uhr Mittags, Zimmer Nr. , anstehenden_Ayfgebotstecmine anzu- melden, widrigenfaas sie mit ihren Ansprüchen auf das Grundstück werden au8gcsch_loffen werden. Marienwerder, den 30. Marz 1883. Königliches Amthericbt. 1.

[15320] Aufgebot.

Auf Antrag:_ 1) dZs Mühlenbefiyers Reinhard Siebert auf Gruneismuble, die Grundstücke: Beiße- förtb Bl. 16 Nr. 53 3 a 62 qm Wiesx, Nr. 55 89 qm Wie1e, Nr, 79/56 44 qm Wie1e (Mühl- graben), und_ Nr. 80/56 6_ ;_; 79 qm Wiese, stimmt- lich im Bcißegrunde auf [emen Namen, und 2) des Korbmacbers Georg Eüßnberger und seiner Ehefrau Maria, geb. Schmelz, m Beißeförtb, das Grund- stück Beißeförtb Bl._ 11 Nr. 257/214 im Dorfe Fausgarten 49_q_m aus ihren Namen in das Grund-

ucb von Beißesörtb einzutragen, werden alle die- jenigen Personen, Welche Rechte an jenen Grund- stücken zu haben vermeinen, azxfgefordert, dieselben spätestens im Aufgebotstermme, am 23. Mai 1883, Mittags 12 Uhr, anzumelden, widrigen- falls nacb Erlaß dxs AuFscblußurtbeils die Antrag- steUer als Eigentbumer tm Gruydbucbe eingetragen werden und Diejenigen, w_elche die ihnen obliegende Anmeldung unterlaffen, ihre Rechte gegen eine_n Dritten, Welcher im redlickoxn Glauben an die Richtigkeit das Grundbuch die Grundstücke erwor- ben hat, nicht mehr geltend niacben können, auch ihr Vorzugsrecht gegenüber_Den1en13en, deren Rechte bis zum Erlaß des_Au§1chlußurtdeils _angemeldet und demnächst auch emgetraxzen sind, verltkren.

Melsungen, den 24. Marz 1883.

Königliches Amtßgericht. Fürstenau, t. V.

[15314] In Sachen _

des Vorscksuß- und Sparverems zu Celle, eingetragene Genossenschaft, vert_re_ten durcb den Rechtßanwali Kirchhoff ir“. CeÜe, Klagers,

06an den Abbauer Heinr. Carl Sprenger in Gr. Eicklingen,

Beklagten, wegen Forderung,

.. 1 . v. , ist auf Grund der Wandung vom-ÜTY Mis. die

S [) tation 11 [1,1213 sub Nr. 46 in Gr. Eicklin en belegenen

Abbauerstekie des Beklagten mit a em Zubehör, namentlich mit den unter Art. Nr. 52 Karten- blatt 3 Parzelle 144/34 und Karthblatt 4 Parzelle 104/12 eingetragenen Grundgutern von 56 a 89 qm

im Wege der Zwangsvoustreckung erkannt und Ter-

i da auf mn 8" Mittwoch, den 23. Mai,

1 r, angesetzt Worden, in welchem Kauflustige sich ein- finden wollen. _ Auch sind alle Eigentbums-,Näber-, lebnrexbtltxhe, deikommi (irische, Pfand- und andere dingliche echte, au Servituten und Realberecbtigungen an-

zumelden und durch Vorlegung etwa vorhandener Urkundxn klar zu machen, unter der Verwarnung, daß dte1elben im Verhältniß zum neuen Erwerber des Subbastations-Objekts für verloren erkannt werden sollen. Tele, am_ 29. März 1883. Königliches Amtégericbt, Abtb. 111. le Inge.

[153189 Ge (beben Königliches Amthericbt. 2515. 1. amelu, den 31. März 1883.

r. Athaericthratb Kern.

Referendar Haase. _

In Sachen, betreffend die Zwangsverstemxrung der dxm Fabrikarbeiter Wikhelm Helmdacb in Ltnde_n Jebönaen unter Nr. 23 in Holtemen belegenen Bet-

auerftelle. - 11. 1/83. -

vp. Pp- Pp- Es ist darauf_ folgender Beschluß eröffnet: alle Diejenigen, welcbe fich ungeachtet des 5Yuf- ebots vom 29. Januar d. J. mit ihren dmg- ichen Ansprüchen an die in der Ladung näher bezeichneten Jmmobilien_nicht gemeldet haben, werden damit im Verbaltniß zum neuen Er- werber der Grundstücke außgesckoldffen.

PP- pp. Pp- Zur Beglaubigung: _ gez. Kern. Haa1e. C [) ri ck

5- Gerichtsstbreiber Königli en Amtögericbts. 1.

[15321] Auszug. Sa en _ der obne Geschäft zu Mülheim a. Rhein wohnenden Katharina, geb. Boellinger, Ehefrau des Sattler- meisters Wilhelm Dücker daselbst, Klägerin, vertreten durch Recht§anwa1t Vr. Dunker,

gegen

1) den genannten Wilhelm Dücker, _

2) den Rechtsanwalt 01. vom (Hrafxn zu Coln, als Verivalter über das Vermögen des im Konkurs- zustande befindlichen Beklagten 1111 1, Beklagte,

vertreten durck) Rechisanwalt 1)r. vom Grafep,

bat die 3. Cibilkammer des biefigxn Königlicbezi Landgerichts durcb nunmehr rechtskraftig_es Uribetl vom 5. Januar d. I. die zwischen _der Kl_ager1n u_nd ihrem Ehemann: bestehende gesetzliche Gutergemem-

?" schaft für aufgelöst erklärt; an deren Steüe völlige

Gütertrennung mit allen gesetzlichen Forme_n ange- ordnet, die Parteien zum Zwecke der Auseinandxr- setzung vor den Königlichen Notar Wagner zu Mul- beim a. Rhein verwiesen und die _Kosten de_s Rechts- streits der Konkursmasse des Wilhelm Ducker zur Lastgelegt. _ _ Für die Richtigkeit des AuSzuges: Cölu, den 8. März 1883. 1)1'. DüntZer, RechtSanwaYt. _ __ _ Vorstehender Auqug wird biertmt veroffentlicht: Cölu, den 3. April 1883.

RUstorfi. Gerichtsscbreiber des Königlichen Landgerichts.

15322]

[In der Gütertrennungssacbe der zu Mannsfeld rvobnenden gewerblosen _Magdalena, geborene Schneyders, Ehefrau des da]e[bst wohnenden Rentners Leonhard Moeker, wider tbren vor e_nannien (_Ebe- mann, hat das Kgl. Landgericht zu ö_ln_11. Civix- kammer durch das nunm_ebr rexbtskrasttge Urtbetl vom 13. Februar 1883 die zxvi_1chex1 dZn Parte1_en bestandene Errungen](hafisgexnetnwbast fur aufgelost erklärt, an deren Stelle völlige Gutextre_nnu_ng aus- efprocben und die Parteien behufs Liqmdatton und Zu:";einanderfetzung vor den Kgl. Notar Graffweg zu Cöln verWesen. _

Cöln, den 3. Aprtx 1883. Der Prozeßbevollmacbttgteckder Ehefrau Moeker. au , Re tSanwalt. Veröffentlicht: Breuer, _ Gerichtsstbreiber des Königl. Landgerichts.

[15340] Bekanntmatlmng. _

Durcb Beschluß der Strafxammer des Katserl. Landgerichts dahier vom 31. Marz 1883 w_urde das im Deutsckjen Reiche befindliche Vermögen des Alois kühler, Fabrikarbeiter, geboren zu Cafis- beim am 20. Juni 1862, Sohn von Johann, 3111th in Mülhausen, Badgaffe Nr. 8, wohnhaft, zur TFM obne bekannten Wobn- und Aufenthaltßort. der er- leßung der Wehrpflicht geniaß §. 140 Ab]. _1 Nr, 1 des R. St. G. B. beschuldigt, bis zur Hohe von 3200 „44 mit Bestlxlag [vel_egt.

aufen, den 3. April 1883.

er KaiserlicheÉErstx Staatsanwalt: et .

[15341] In der Strafsache

gegen _ den Rekruten Karl Gully vom Bezirkskommando Altkircb, geboren den 6. Februar 1860 zu Geis aufen, katholisch, S reiner, wegen Fahnenflucht, wir da der ngeschuldigte Gully des Vergehxnö gegen . 69 des Mil. Strafgeseyßbuckps beschuldt t ist, an Grund der §§. 480, _26_ der Stra - prozeßordnung und §. 246 Militarstrafprozeß- ordnung

zur Deckunßöxer "den Angescbuldigten möXlicherweife "

treffenden sten Geldstrafe und der osten des

Verfahrens auf Höhe von 3200 „16 das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen del Anne_s uldigten mit Beslhlan belegt. Mul aysen, den 2. März 1883 aimlicbes Landg_ericht, Strafkammcx.

gez. Aretx». Hamm. Wolfs. [15323] Bekanntmachung.

_Jn_ Sachen, betreffend das Aufgebot der Nackolaß- giaubtger und Vermächtnißnebmer des am 30. Sep- tetxiber 1882 zu Voiqtstedt gestorbenen SteUmacber- meisters August Enzelbardt, ist das Verfahren beendet.

Artern, den 24. März 1883.

Königliches Amthericht.

[15339] Bekauuxryaäjung.

Durch Urtbeil der 1. erlkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld vom 28 Februar 1883 ist die zwischen den Eheleuten Kan mann Ewald Wolfsbolz zu Elberfeld und der _atbarina, geb. Naß, daselbst bisher besiandenx gewßlicbe eheliche Gütergemeinscha1t_mit Wirkung [eit dem 9. Dezember 1882 für aufgelöst chkärt worden.

11 | e :, Gerickptsichreiber der 1. C.-K. dcs Königl. Landgerichts.

[15136] __

Rechte an deu folgenden Grunditucken:

a. der Gemarkung Renger§_bausen_ _ Bl. 2 Nr. 35, die große Wieie, Wi_e12,28 861 qm. 1). der Gemarkung Hommersbauixn Bl. 2 Nr. 95, die Winfelwiese, Wiese, 3 116214111, 96, . . 25 . 12 ,

sind bis zum Termin

den 10. Mai d. I., Vornzittags 310 Uhr, _ anzumelden, widrigenfalls die bisherigen Bxsitzer,_dte Kinder des Heirxricb Müller_ von der__ Rüiielsmuble bei Rengersbamen a. Marre, b._E11]abetb, o. L_ud- wig , (1. Friedrich, 6. Catharme , f. Mathtlde als Eigentbümer im Grundbuch Werdcn eingetragen werden und der die ihm dbltegende Atzmeldung unterlaffende Berechtigte n1cht nur_ seine _An- sprüche gegen jeden Dritten, Welcher im redlicben Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das oben erwähnte Grundvermögen erwirbt, nicht mehr geltend machen kann, sondern auch em_VorzugSrecht gegenüber Denjcnigen, deren Rechte in Folge der innerhalb der oben gesetzter] Frist erfolgten Anmel- dung eingetragen find, verlierx. (17. 10/83.)

Frankenberg, den 16. Marz 1883.

Königliches Amtsgericht. Ducke.

Wird veröffepilicht: W e b e r , GericbtsscbrerOer des Königlichen AmtßgeriÖis.

15172] [ Auf Antrag der Kinder und Erben des zu Deides- beim MMB“?! Ic_weierzenIsunkkx Ze_rl_§_1;_tenWRen__t_1_1e_r_s oseth ,as:1_ aa_r, eman- lIer, in Neusiadi wohnhaft; 2) Judith Hirsch, ge- werblosen Ehefrau von Julius_St_ern, Kaufmgnn, und Le ierem, der ehelichen Ermacbttgung und Gutxr- gemein cbaft wegen, Beide in Oberxnoichwobnbast; 3) Auguste Hirsch, Rentnerin, m B111gcn_wobn- haft, Wittwe des allda verlebten Fabrikanten Adolph Dre del; 4) Amalie Hirsch, le_drg, ge- werblos, in ingen “(ck aufbaltend, zu Deidesheim wohnhaft, und gemä Beschlusses des K.?Lmtsgericbts Dürkbeim vom Heutigen werden dem Theobald Hoefer, Säoubrnacher, früher in Hardcnburg wdbn= haft, dermalen ohne bekannten Wohn; und Aufent- baltSort abwesend, als Sohn und Miterbe deH zu Hardenbura wohnhaft geivesenen und verxebtcn Schusters Franz oefer, dieser_gewesener Stcrgerer und solidarischer ürge fur fernen Sohn _Jakyb Hoefer, Steinbauer, in Hardenburg wohnhaft, bis- mit abscbriftlich zugestellt: _ _ _ _

1) Die voUstreckbare Ausfertigung eines YcrtiZtgc- rungsvrotokoüs, errichtet durch den K. Notar Koster von Dürkheim am 24. NOVLmber 1871, wornacko ge- dacbtcr Franz Hoefer für seinen benannten Sohn

akob Hoefer Plan Nr. 96, 37 Dez. Acker _am

ingertsberg, Ha_rdenburger Vannes, unter seiner solidarischen Bürgicbaft steigtx;

2) die auf dieser Ausfertigung bcfindlickxe Vol]- streckungsklausel, ertbeilx durch den K. Notar Hepp zu Dürkheim am 9. Marz 1883; _ _

3) die durch den K. Notar Koster my 2. Mai 1872 zwischen Johannes W9lf,_ Schreiner, und Daniel Wolf, ckerSmann, beide tn Netvark wobn- haft. als Cedenten, und gena_nntem verlebien Joseph Hirsäj. als Cessionär, verbriefte Cession;

4? die dem benannten Isaak Hirsäj von den übt gen Antra stellern am 22. September 1880, 14, und 30. “Zugriff 1880 ertbeilten Vollmachten,

und _

5) die durcb Isaak Hirse!) am 14. Marz 1883 ausgestellte Zahlungsaufforderuyg,_wornacb dem ge- nannten Abwesenden und den ubrigen Miterben des verlebten Franz Hoefer aufgegeben wurde, binnen drei ig Tagen, von der _Zyftellunq an, unter An- dro ung der vertragömaßtgen Wiederversteigerurzg des beschriebenen Grundstucks, den Resterwerbsprets deffelben mit „44 80. 86 43 nebst Zins zu 60/11 vom 23. November 1877, VerzugSzinsen und Kosten zu

1 . zabséi'i'rklxeim, den 27. März 1883. H amm e r Ed 1) r f , K. Amtögericbtssekretär.