1883 / 88 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 14 Apr 1883 18:00:01 GMT) scan diff

“. 4; „„-«„.me “**-=ka

werbe das Privilegium haben, das Publikum zu bedtenen __ die reine Kastenverfaffung, und dabe1__ crxnnere_ man fich doch _ schreibe man 1883! Der Vehorde dte Pfltcht qufzu- legen, für die Reinlichkeit eines Standes zu sorgen, set do_ch mindestens gewagt, und der Stand w_erde_ auch_se_lb__st em schlechtes Geschäft damit machen, m_enn sich dxe Poltzet uberall in seine Angelegenheiten mischen konne. Dre Hanstkex Z; B- seien arme Teufel, die nicht von dext Hohen 11111) Macht1gen vrotegirt würden; deshalb nehme sexne Paxtex steh threx an, nicht, wie man seiner Partei vorwerse, we1_l ste xtwa dachte, es seien nur edelgesinnte Leute. Es werde 1a_be1 den Hau: sirern wie in anderen Ständsn Leute geben, d1e fick) kompro- mittirten; aber deshalb diesen Stand 1_mter_ em ganz_b_es_onderes Interdikt zu steüen, dafür sehe e_r keme Nothwendm1e1t. So sei es auch bei den Handlu11g§re:s_enden_. M1t_dcr Hebung_der Stände durch den KorporationSgetFt set _§_s eme sehr zwetfel- hafte Suche. Wenn er sehe, daß gewme Veruszweme m_n Korporationsrechée petitionirten, dann penke c-r 1_mmer: _sre wol1ten nur deshalb zusammengefaßt sem, um_ m11 gemem- samen Kräftsn das Publikum mehr oder wemgcxr zu unter- drücken. So 1ei es mit den alten Zünften und Zunftper- faffungen gewesen, gegen welche als einen Schaden die NRW: verfassung 200 Jahre lang angekämpst hqbe, w1e noch der Reichsrezeß von 1731 beweise. Der vorltegende Paragraph woÜe nun die Annäherung zwischen Produzenten und Konfu- mentcn verhindern. In der Zollaeseßgebung habe ma1_1 gege_n das, was man heute wolle, polemifirt. Da habe man über d1e Bäcker geklaut, daß diese fich Mischen Konsumenten und Pro: duzenten drängten und allein das Getreade verthsuexten. Ja, man habe sogar in höheren egiynen das Sttgma dafür erfunden, daß das, was nicht unmxttelbarProduz-snt oder Konsument sei, mit dem Namen unproduktive Klaffen bezeichnet werde. In welcher Nation lebe man denn, daß man sich heute noch dafür erwärmen müsse, daß der Handel ein Kulturmoment, eines der größten un_d edklsten Kultur: momente sei. Handele es sich darum, eme arme entfexnte Kolonie zu erwerben, dann ströme AÜes 1n Entzücken uber die Vsdeutung des Handels, wenn es steh 11er um den nächsten Nachbarn handele, der sein Brok) verd1enen solle, so finde man taube Ohren. Er könne ja du; Bestrxby-Ugen der- jenigen Mitbürger verstehen, die glaubten, mu emmem Nach- denken und gesammelten Geldern _eine blühende Kolome_ zu gewinnen, die sämmtliche überflüssrge Untergebene Her sach- sischen Industrie zur Bekleidung der _Wilden aufnehmen werde. Aber wichtiger erscheine es 1hm doch, dafü_1_: zu sorgev, daß der nächste Nachbar sein Brod ve_rd1encn konne. Mit diesem Gsseß lege man für Diejenigen, d1e _dexn Lande dienen woÜten, indem sie dessen Vedüfniffen _Best1ed1gung g_e- währen wollten, überall Wolfsfaüen, Fuch§e1sen und Selbst- schüffe! Daß man auf diese Wkise aus d_em großen Deutsch- land nun ein großes Krähwinkel mache, 1o11te _ man stch noch zweimal Übexlegen, Man spreche von der steten Konkurrepz wie von einem überwundenen Standpun_kt und dabei 112118 111 dem Sozialistengeseß von 1878, daß jeder Angr1ff auf den auf dem Grundsatz der freien Konkurrenz exrichtexen Staat verboten sein solle. Daß Deutschland noch ]LYT_ em armes Land sei, erkläre sich zum Theil daraus, daß M1 deutscbßn Vaterlande Handel und Gewerbe länger a1§_and2rswo m Fesseln gelegen hätten. Der Aufschwung sei mcht Folge der SchußonPolitik von 1879, sondernKolge der Entfeffeluygpon Handel und Gewerbe, Folge der ufyebung 1ener klemltchen Polizeimaßregeln, die man jeßt wieder einführenzvoüe. Ue_ber_- lege man sichs doch zweimal, ehe man die mögltchste Fre1hett der Bewegung auf wirtbschaftlichem Boden, die man wünschen mü_ffcß durch so einschneidende Bestimmungen wie §. 44 wieder au 0 e. hDer Abg. Dr. Windtborst erklärte», die eben gehörte RLde babe sich wenig mit dem Gegenstand beschäftigt, um Den c-S sich handelc; es sei eine geistreiche Verthsivigung 11813 Frsi- handels gewesen, der auch bei dLn Bswegungen, um die es sick) hier handele, betheiligt sei. Ueberall und nach allen Rickztungen hin voÜe Freihéit detZ Handels, das 121 daes Re- sultax der Rede des Awg. Bamberger. Nichtsdeswweniger habe derselbe nicht so ailgemeine Konklusionen gezogky, son- deR gesagt: möglichste Freiheit! Die ganzen Differenzen zwischen dem Abg. Bamberger und dem Centrum lägen in der Auffassung über diese I]“köglicbkeit. Auch er wolle mög- lichste Freiheiten, aber so, daß auch die Nachbxrn nicht be- schränkt würd-zn. Dis vom Abg. Bamberger 1111: Einzelne verlangte Freiheit hebs die Freiheit NULL? anf. Das CSU- trum wolls die Gewerbsordnung nach den gemacbten Erfah- rungén revidiren, nicbt ab€r sie aufheben; die 9 1orte OLS RegierungskommiffarS, wie die Motive .slest, bestätigten das. Die vom Abg. Bamberger gkforberte Frcziheit würds die größten Mißständs herbeiführen, wis man jeßt schon unter d€n Mißbräuckxen dieser Freiheit zu [ciden habe, Betrügerei, Belästigung, viel herumziehendes Gesindel seien die Folge gewesen. Man sci in Deutschland nicht in ein Krähwinkel gerathen, wiS d€r Abg. Bamberger meim», sond-srn eher in ein TollbauZ. Wo Menschen zusammen wohnten und arbeiteten, müßten ihre schlimmen Eigenschaften durch Geseße zurückgehalten werden. Das müsse man 1213111111 so mshr, alE die Wirkungen der Religiosität sich ver- ringert habe11, die früher allgemein geacbtéten zeshn Gebote würden seit dem Bsstehen des Kulturkampxes nicht mkhr gehalten, und die früher von der Kirche nieder- gchaltenen Wildon Gewalten seien jeßt nur durch Polizei- gewalt zu dämpfn. Haben die Herren so wenig Gsdäclnniß, daß sie nicht wüßten, was die Kirchc: für Deutschland?: Kultur gethan habe? Er frage: welchcr Grad von Frsiheit dürfe géwährt werden? Dcr Abg. Bamberger 11121110 auch, LG sei in diesem Geseß einc partikularistiscbe Richtung zu finden; 81: gebe das nicht z11,_ und seine Worte: von neulich hätten sich eben nur aus Einzelnbeiten und bestimmte Fälle bezogen, im AÜgemeinen finde er sogar, daß das Geseß dem Reich mehr Gewalt gebe, als demselben eigent- lich zukomme. EH ssi keine nothwendige Eigenschaft der Einzelstaaterei, daß sie die Polizeinörgeleien sich entwickeln lasse. Zum BSWLise dafür verWLise er auf das frühere König-

reich Hannover; hätte man dessen Gewerkeordnung auf das _ ,“; [cn angeführt Werden.

Rsick) Übertragen, so hätte man alle diese Streitißkeiten ver-

mieden. Nirgends habe man eine so starke Entwickelung der *-

Polizäaewalt als in Preußen in dLn leßten zehn Jahren. In dtesem _vyrliegenden Paragraph sei aber keine Bsschränkung de? leg1t1men Freiheit nachgewiesen; man wolle nur Garan- tien dafür, daß der Handel nicht von ungeeigneten Individuen außgeübt_werde. Da keine Bkstimmung das Versehen mehre- rer Geschaftß durch einen eiuziaen Reisenden untersage, so seien dte me1ste_n der gehörten Einwendungen gegenstandslos; wer neben semem stehenden Gewerbebetriebe ein Hausir-

gewerbe betreiben wolle, brauche slch dazu nur einen Hauste- "cbein zu lösen, und 'die Handelsfreiheit sei gewahrx. Die Rede des Abg. Bamberger sei ein Angriff so ziemluh auf alle Parteien gewesen, denn die Abstimmungen drehten fich nur um das Maß der aufzuerlegenden Beschränkungen, nicht aber um das Prinzip, daß überhaupt Beschränkungen auferlegt werden sollten. Durch die Nothwendigkeit, einen Haufirschem zu nehmen, sehen die HandlungSreisenden ihren Stand vor unlauteren Elementen geschüßt. Tatum glaube er, es sei am besten die Vorschläge der Kommission anzunehmen. Erseinicht für eine absolute Freiheit, sondern nur für eine relative. Den Wünschen der HandlungSreisend-en könnte man jedoch nach einer gewissen Hinficht mehr Rechnung tragen, als es die Kommission jhue. Man könnte denjenigen Reisenden, welche sich nur auf das Anbieten von Waaren beschränkten, den Haufirfchein erlassen und darum wünsche er, die Worte des Schlußfaßes, welche fich auf das Aufsuchen von VesteUungen bezögen, gestrichen zu sehen. Auch die Schlußworte des Para- graphen, wonach der Bundesrath AUSnahmen gestatten könne, müßten wegfallen, damit nicht das Reich in die Kompetenz der Einzelstaaten gar zu sehr eingreife. Ec bitte den Präfidenten, über diese beiden Säße besonders abstimmen zu lassen.

Der Abg. von Kleést-Reßow bemerkte, der Zustand, den 'der Abg. Bamberger im Anfang seiner Rede geschildert babe, zeige, daß der ParlamentarTSmus nicht das Heil der Welt sei, und daß die Linke nicht mehr auf die Majorität unbe- dingt schwöre. Auch die Linke rufe jest nach Autorität und nicht mehr nach Majorität. Auch den Andeutungen, die er in der Rede des Abg.Bamberger finde, man soue nur im Großen und Ganzen über die Gefcße abstimmen, könne er nur bei- pftichten. Freilich gebe es hier Abgeordnete, die ihre “eigene Meinung über jede andere Autorität steuten, und die ver- langten, man solle ihnen darin Recht geben. Der Abg. Bam- berger mit dem niagaraartigen Strom seiner Rede wünsche, man möge den HandlungSreisenden nicht zum Hausirer degra- diren; aber seine Partei wolle ja nur das, wofür sich auch große kaufmännische Korporationen selber ausgesprochen hätten. Der Abg. Buhl habe sich gegen die Polizeimaßregeln und gegen die Art der Besteuerung gewendet, um diese handele es sich hm: aber in zweiter Linie, den springendén Punkt treffe der Abg. Baumbach, nämlich den letzten Saß „§. 44. Man habe nun einmal rech111ch den Unterschied zwischen Hausir- und stehendem Gewerbe, man müsse demselben also auch thatsächlich Ausdruck geben, und er wundere sich, daß der Abg. Windthorst in seinem Mitleid mit den Kauf- leuten diesen Unterschied zu verwischen strebe. Das Haufir- gewerbs habe keine stehende Niederlassung wie das stehende, und ein Reisender sei ganz so wie ein Hausirer zu betrachten, nur daß derselbe feine Waaren nicht bei sich führe, sondern später sende. Die ursprüngliche Regisrungsvorlage scheine auch ihm in den Beschränkungen etwas zu weitgehend, die Kommissionsfaffung habe das Richtige getroffen. Die Be- schränkungen, vor denen der Abg. Rée gewarnt babe, würden nach dieserleßteren Fassung gar nicht eintreten. Ganzbssonders müsse er betonen, daß die internationalen Handelswerträge die Vorlage nicht verbieten, da Deutschland nach jenen Verträgen unzwerfelhaft so viel Rechte habe, wje die jeßige Vorlage be- ansprucbe. Er könne dem Hause drastische Beispiele aus dem Leben für die Belästigung dss Publikums durch die Reisen- den anführen; als er als Beamter in Coblenz gewesen sei, habe ein Reisender seiner Frau Waaren 51111151an angebotsn, und als derfelbs gehört habe, er (Redner) sei nicht anwesend, sei derselbe nicht weggegangen, sondern habe sich auf einen Stuhl geseßt, um ihn zu erwarten! _ Einer seirier Freunde habe um Jemanden zu befucben, cinen Wagßn benußenmüffen dsffen HandlungSreisende sich zu bedienen pfkegten; vor dem Gehöft angekommkn, habe er den Zuruf hören müssen: „Lr möge nur erst gar nicht absteigen, man brauche feine Waaren nicht!“ _ Der Hausherr habe ihn für einen jener Neissnden gehalten, die durch Aufdringlicbkeit ihn sehr oft 111511611! Wie oft verkauftén Reistnds Jnsolventcn Waare, blos um eins hohe Tantiéme zu erhalten! Wie oft erhiéltM die Käufer ganz andcre Waarcn zugesandt, alS sie bestellt hätten! Man könne den Handlungexreisßnden schon darum keine andczren Verkehrsbedingungén anwsisen als den Hausirc-rn, weil 1eßxere sonst an irgend einem Orte ihre Waaren niederlygten, und unter dsm Anschein vom HandlungHreissnd-en ganz frei ihr Hausir- geschäft betreiben könnten. Darum bitte 21“, dis: Kommissions- vorfcbläge anzunc-bmen. DEU Regierungskommiffar möchte er “witten, dem Hause, wex-n es ihm möglicb sei, einige statistische Daten Über die Aquehnung und Entwickelung dss STUUDLS der Handlungleeiseuden zu asben.

.Der Abg. Schneider bat, dsn Antrag Bamnback) (111311: nehmen, wennglcxich er anerkénne, daß das Amendement Windthorst die Kon1n1issionsvorschläge Exheblich 111110216. WENN, was Jedermann zugeben wcrdo, dsr Volkswoblstand durch dsn Kaufmannsstand bLeinflußt wsrde, dann müsse man hisr auch auf die Eingaben der Kaufleute 9011611 dißsen Para- graphen achten. AÜLTVMJÖ wünschten auch «1111112 Kauflßute die hier vorgeschlagcsnen Vxschränkung€n, aber diese gslangteu dazu nur durch ein vöüiges Vsrkennen der VLrhältniffe, die nacb Erlaß dieses GLseHes eintréten müßten. Die Konkuxrenz werde durch solche Vsschränkung-en gewiß nicht gemildsrt. Durch die Volizsibescbränkungen werde man höchsteus er: reichen, daß kleine Stäbte, die sich nicht für (111€ Zweige des BWarf-Z Läden halten könnten, in Zukunft auch nicht durch Rsisenke ihren Beöarf erhaltun köx-„nten. Er bitte also noch- mels, auI diLsen Gründen die AUträge Baumbach anzu- ne men.

Hierauf nal)»; dM Bundeéokommiffar Gebéinw 9163101111154- Rath Bödiker das Wort:

chine Herren! Der Hr. Abg. von Kloist-Roßow wünschte eine Statistik zu Haben in Bezug auf die AttskcbnuM, Wache 13er Gewchrbebcxricb der Hankungsreisenken, inkl. Detoilréiskndcn, ge- wonnen babe. Ich bin in der Lacse, dem WWW:! cntéprecvc-n zu können und tbeile Ihnen bezüg1icb einiger Staakkn, für 1rc'(che die Zablcn vorliegen, dicselbcn 11111. Preußiscycrstixs können die Zahlen nich erbrmbt werden aus dem Grunde, 113111, skifdem im Jabre 1874 die (Gesetzgebuna geändert und die betreffenden Hand- lungIrciseuNn steuerfrei gestellt wurd-eu, eine Kontrole 111111 mehr geführt worden ist. Dagsgen für einige andare: Ssaaxen können Zak)-

Jn Bayern ist di? Zahl der Legitixnationskgxtcn _ es werden dort fast nur chitimationskartsn gclöst _ gcfticgsn 1211 1873 yon 1400 _ ich lasse die anderen Stsaen Weg _ auf 4300, _in Würt- temberg von 1500 auf 4000, in Badsn von 900 au1_2800, in Mecklenburg (Sckxwerin) die Zahl dxr Hausir-LegitimationS1cheinx_von 1800 auf 3000, die der Legitimationsfarten fur Handlungßrxnende von 200 auf 8170, also eine Vcrvierfacxnng für dieHandlu:1g§rei1enden, in Lübeck von 94 auf 198. _ _

Meine .Herren! Sie sehen daraus, Wenn Sie mit hmzunehmen,

was diesseits schon bei einer anderen Gelegenheit gesagt wurde, daß

anzunehmen ist, Yaß nacb _“cer Prcußiscben Statisiik in Folge der Aenderung d_er Gequebung tm Jahre 1874 zwölftausknd Haufirer in dre Kategorie der Handlungsreijendcn ük-exgegangen find, daß die Vermehrung ein_e ganz außexordentlicbe gewesen ist.

Ich kann ubrigens dtejen Anlaß nicbt yorübergeben lassen, obne dcm Hrn. Abg. Bamberger _ ich würde yonst nicht noch besonders ums Wort dieserbalb gebeten haben _ mit zweiWorten zu antworten, Der Herr Abgeordnete sagte, es müffen 1vobl politische Gründe der Vor. lage zu Grunde liegen. die 1achlickcn reicbkn_nicht aus. Ich erkläre auf das Bcsttmmteste, daß irgend welcbe politijcken Rückfichten, oder was KUZU so nennen könnte, bei der Vorlage in keiner Weise mitgesprochen a en.

_ Der Herr Abgeordnete sagte, die Vorlage sei eine Arbeit im

Sinne Deter. die ein Interesse daran haben, daß kein Reich zu Stande kam oder bestehen_ bleibe. Meine .Herren! Wer ist besser im Stande, die Wi'rkungen dreser Vorlage zu beurtbeilen, insbesondere die Wir. kung auf_ das Interesse am Bestebcn des Reiches zu bcurtbeilen, und zrxar daruber_e1n maßgebendes Urtbeil abzugeben, als die ver- bundetey Remerungey? Die verbündeten Regierungsy, Preußen in erstxx Lmie, haben dtese Vorlage eingebracht. Darum kann in keiner We11e_ zugegxben Werden,_daf; mit_ der Vorlage im Interesse derer gearbettet wird, rvelcbe ern Jnteresje daran haben, daß kein Reich bestehe oder zu Stande gekommen sei. _ Dxr Herr_Abgeordncte sagte, aus einem Reich der Freiheit werde em Re_1_ch .Krabwinkel“ gemacht werden. Meine Herren! Der Aus- druck 111 mch_t neu. Im Jahre 1880, als die Wanderlagersteuer- Gesetzgebung tm Abaeordnetenbause beratben wurde, wurde von einem Freunde des Herrn Abgeordneten in Bszug auf eine übrigens vortreff- 11che Ei_nx1abe der Handelskammer in OSUabrück, einer Handelskammer, bie in xeder Beziehung vorzüglich arbeitet. wenn ich auch nicht al1e 1bre_Anfichtetxvertre1e, auch gesagt: ,Die Eingabe ist die reinste .Krahwinkelch Wtr fiztd gewohnt. die1e und ähnliche Ausdrücke zu hören. Jyzwnfben crklare ich: Wenn das ein Reich der „Kräh- wirzkelei“ nt, welches die verbündeten Regierungen Wonen, aber ein Retch, in Welchem _c_s Denjenjgen, die darin wohnen. wobl wird, so tstxm solche_s praktUcb wvbnltcbes Reich „Krähwinkel“ dem grau-tbeo- rct11cken Reiche des Hrn. 1)r. Bamberger vorzuziehen.

Was d_er_1 Antrag des Hrn. ])r. Windtborst anlangt, so ist es außerordentlich zu bedauern, daß derselbe gestellt worden ist; derselbe bucht der Vorlage die Spiye ab m_1d widerstreitet auch den An- schauungen gerade der Hazndelgkammcr 1ciner Heimath, Welche dieffeits vorhin genannt Worber) 111.

___Jch würde Sie b1tten, da ich einmal das Wort babe ergreifen munen, den Aner 131". Windtborst abzulehnen und die Regierungs- vorlage_in de_r Fanbus; der Kon1mi1fionöbeschlüffe anzunebxnen.

Dxe Dtskufston wurde geschlossen und ngch emer Reihe persönltcher Bemerkungen zur Abstimmung ge1chritten.

D_er Antrag_Baumbach, im Absaß 1 des §. 44 die Worte „f_ür dte Zwecke 1911122, GewerbebetriebL-Z zu streichen“, wurde m_tt 150 gegen 144 St1mmen angenommen. Ebenso wurden dre Stxeichungen 1m Absatz 3 nach dem Anfrage Windthorst genehnugt. _ De_r Abmß 3 dss Antrages Baumbach mit St1111mengle1che1t (146 gegen 146) abgelehnt, und der §. 44 in d1eser Form angenommen.

§. 44:1 lautet nacb dcm Kowmissio11Sbeschluffe:

Wer 111 Gemäßbeit des § 44 Absatz 1 und 2 Waarenbestel- lungen auf1uckt oder Waaren aufkauft, bedarf hierzu einer Legiti- mationskarte, weläoe auf den Antrag des Inhabers des stehenden (kaerbkbmikbcs von der für dessen Niederlassungsort zuständigen VerxvaltungT-bebörde für bis Dauer des Kalenderjahres und den Umfang des Reichs ausgestellt wird. Die Legitimationskarte cut- bält den Namen des Inhabers derselben, den Namen der Person oder der Firma, in deren Diensten er Handelt, und die nähere Be- zeichnung des Gewerbebetriebes.

Der anaber der Legitimationskarte ist vckpflicbtct, dieselbe während der Ausübung des GeMrbebetriebes bei sich zu führen, auf Erfordern der zuständigen Behörden oder Beamün vorzu- zeigen und, sofern er hierzu nicht im Stande ist, auf deren Ge- heiß den Betrieb bis zur Hkrbeischaffung der Legitimationskarte einzusteÜcn.

Die Legitimajionskarte ist 311 versagen, wmn bei demjenigen, für Mkchn fte bmytragt wird, eine der im §. 57 Ziffer 1 bis 4 bezeickxnetkn Vorauswtzungen zutrifft, außerdem darf fie nur dann versagt wsrdcn, wenn die im §. 57 1). Ziffer 3 bezeichnete Voraué- 121511119; vorliegt.

_ DiaLegitimatimtskarte kann durch die Bcbörds, welche sie aus- gestellt bat, zurückg2nr-mmcn jverkcn, 1v€1111 sick) ergiebt, daß eine der im §. 57 Ziffer 1 bis 4 bezeichneten Vorauéscyungen zur Zeit der Ertbcilung derselben vorhanden gewesen, dcr Behörde aber 1111- bekannt gcblicbcn, odcr nacb Ertbcilung derselben eingetreten ist, oder Wenn bai dem Geschäftsbetriebs die im §. 44 gezogenen Schranken überscbritten xvsrden.

_ chen dss Vcrfabscxs 13911811 “eic Vorsärristen des §. 63 Ab- W;» 1. Einst: Legitimationskarje bcdürfen diLjLNi-JLU Géjverbctreibcnden

1111131, 1rclche 7711er die in den Zollvsreins- odcr Haudelsvcrträgen

vorgespbcne(Hc1vsrbelegitima1ionÖkarte bereitö legitimért smd. Ju

Bctrsff déeser Gcn'crbetreibeykken fmdcn die vorstehenden Bestim-

111111191311 iibcr die Verpflichmg zum Mitfüsuxn der Legitimations-

katie, iibcr dis Folgsn der Nichterfüßung diescr Verpflicbtang,

sowie Über 1719 V?xsagung und Zuriickna1xme der „MM cntspreckyende

Aannkung.

Die Abgg. 1)1". Baumbacb und Genossen beantragtsn:

DTT Reick§1ag one bescbükßen: _

J1181bsa151 ch Worts: „und di? nähere Bkzeiäénung dcs

GewérbxbUriebcö“ 3.1.1 11k81ch€11, und

die Absäxxe 3 und 4 ganz zu str21chcn.

Mr Abg. Richter (Hagen) beantragte, dikscn ganzen Paragraphen abznlsbnen, W211 es sich ja nur darum hqndele, die Haudlungsreissndßn den HaUstrern voUständég gle1ch zu steÜen, 6111 5131111311), welchch der Reichstag eben bei der Ab- stimmung über §. 44 verworfen habe.

Dsr Abg. von Köller wünschte diese 1131111671192 Sacbs doch nich? so schnekl Übers Knie gebrochen zu 1911811. Daß dér Stand der Hanunchreisendsn herabgedrinkt werden solle, daß der ganze HandslSvsrkShr unter Polizsicxynicht gcsteUt werben soll?, seien Usbertreibnngen, vor denen nei) gerade diE Berlmer Kaufmannschaft, von dsr eine Petiiion in dieser Sache dLm Hause vorlisgc, 11111211 1131119. Welchessei€nd911nd1eVersagungs- gründe? Wer an einxr ansteckenden Krankheit leise, unter Volizsi-zufsichk stshe, 16111 Gewerbe zu scbzvindeWaften Zwecke)! mißbrauchen 1110112, notorisch an Trunkmxcku lxide, _oder_ mit Zuchthaus bestraft sti, dem solle der_ ch1timat1ons1chem versagt wsrvyn. Vor dérattig charakteristrten Elementen werde 8011) dsr .Öandklsxstand scLbst bewahrt blsibsn wollen. Dur_ch die Vérpflich'tung, Line Legitimationskarte zu lösen, werde ke1_n Mensck) weder im Ansohßn gehoben, noch e111würdigt. _Dle Einmsndungen gegen dieyen Paragraphen se1en eben Uder- trieben, er bitte daher den Antrag Baumbach _ abzulehnen-

Der Abg. Richter (Hagen) erklärte, allerdmgs _fet ?S richtig, daß man nicht Uebertrßibungen, namentlich m Beschuldigung eines Standks vorbringen soate, aber der Abg- 13011 Köller möge fick) nur an sein2n Nachbar wenden, damit dieser 69 sich für seine christlich-sozialen Vérsammlungen ZU Herzen nehme. Wenn die Petition der Berlixrer Kaufmann- schaft die Bestimmungen der Vorlage so aufgemßthabe, werbe fie wohl Ursache haben, anzunehmen, d_aß in denselben em schwerer Angriff auf die Rechte und du: Stellung der Kor-

porationen und ihrer Untergebsnen liege. Es wäre falsch-

wenn_d1e Korvorationey ihre Gefühle in dieser Beziehung ver- schw-tgen wollten. N1ema_ls sei dem Handelsstande mehr zugemqthet mo_rden, mte in der jeßigen Vorlage. Derarttge Besttmmungen hätten weder in der Zeit vor 1869, noch vor der Gewerbeordnung von 1845_ gegolten._ _ Untex hen_ Versagungögründen seien solche, daß ]eder pql1t1sch m_1ß11eb1ge Mensch von der Polizei als HandlungSretsxnper mcht xugelassen werden brauche. Das sei der alte Poltzetstandpunkt, wonach Jedermann, der seinen Wohyfis verla11_e_, als verdächtig erscheine, weil derselbe fich da mcht wohl 1uh_le, wo er_ geboren sei und lange gelebt babe._ Es bestehe ooch auch em bedeutender Unterschied zwischen Haustxern und Handlungßreisenden. Bei jenen könne es allßrdmgs yorkommen, daß derselbe ein schwindelhaftes Ge: schaft betrctbx; dxrselbe verschnxinde dann aus dem Orte und du Sache sex mcht zu repartren. _ Ein HandlungSreisender aber mache memals em Geschäft d1rekt fertig, sondern der- selbe nehme nur Bestellxmgen an, und wenn die Waare nachher dem Abnehmer mcht konvenire, so sei das Geschäft immer noch rückgängxg zu machen.

Der Abg.1)r.Wmdtbc_1rst führte aus, daß für den Betrieb als _HandlungUeisender mcbt Jeder oyne Weiteres die Legiti- mgFZonsskthläxhaYen soUe. YeshalZ werds er für die Kom- m1,1on e ne 1mmen im ntere eder andlun Sreienden und des Handelsstandes selbst. H g s

Der Bundeskommffsar Geheime Regierungs-Rath B 6 d i k e r e11tgeqne_te :

Meme Herren! Ich habe den zu Gunsten der Vorlage vorgetragenen_sachlichen und erjchöpfendcn Ausführungen der Hrn. Abgg. _1)r. _Jdetborst uyd_ von Köller materiell nichts hinzuzufügen. Ich bttte Sie nur, _gefathst das Eine bedenken zu wouen, daß, wenn der Hr. Aba.R1chter sagte, wir wollen auch den Legitimations- ztyang, _er dam1t_ den Ausdruck, der eigentlich der Sache entsprochen batte, m_ so wert nicht getroffxn hat, als es sich nicht um einen LegitrmatronSzwaztg bandklt, wndern darum, daß jeder Reisende, er 1_n_ag gxwesen 12111 oder 11011) sein, was er will, ein Recht bat, die Legtttmatton zu verlachn, Der Mann kommt zum Büreau und 1agt: Ich ko_mme fretlrch aus dem Zuchthaus, ich bin freilich ein Mank), der kerneSMgs Vertrauen verdient, aber ich wünsche eine Legi- ttmaansxarte. Ein _Paß _wird nicht Jedem gegeben, der ihn ver- lgngt, Paffe Werden ]ebc bayfig versagt, aber bier sol] der einzigeFall 1111; eretgnen, daß dte Bcbbrde ohne Rückficbt auf akle Verhältniss gezwungen 1st,__ Jedxrmazm eme Legitimation mik auf den Weg zu geben. Das 111, kme gejagt, beim Paffe nicht der Fall. Hier aber w1rd ein solcher außcxordsntlickyer Fall statuirt. Man bat bei Beratbung der Gewexbeordnung nicht AÜes so genau bedenken können; damals bandeltx es sub darum, das Gebäude erst Mak unter Dach _u_nd Fach zu br1nge11._ (Zuruf links.) _ Wie meinen Sie? (Zuruf lrnks: Man Wollte 111cht_!)__ Jab meine, das; man nicht daran gedacht bat __an solche cxtraordmarc und exorbitantc Verbältniffe, daß die Y_Zsbordcn aczwuyxzen find, Leute mit Leßitimajionsscbeinen auszu- ru_sten, welcbe Paße und anders chitimationSpapiere nicht bekommen w_urden.„(Zurus 111315.) _ Wie Meinen Sie? Ich verstehe Sie mcbt. Sprechen Ste nachher und 11111?rbrechen Sie mich nicht.

_ (Nach emcr cherkung des Abg. Richter, daß er gar nicht ge- 1brochcn habe, und Jntervcntion dcs Präfidcnten, man habe den dener nicht zu unterbrechen, fortfahrend):

_ _ Ste b_aber_1 nnch zweima1 unterbrochen, Herr Abgeordneter! _ Ww es 1911. htZr m de_r Geseßgebung der cxorbitante Fall konstituirt werdxn, _dgß dte _Bebo_rden aezWUngen sein sollen, einem Manne, der m ketner Wetse e1n_en Leaitimationöschkin Verdient, den Schein Bock) ayszysteUen. Ich_brtte Sie namens der Behörden Deutschlands nacbdruckltcbst, fie 111 enz: solche Zwangslage nicht zu bringen.

__ Der _Abg. Schrxndt (Elberfeld) erklärte, als Industrieller durfe er s1ch wohl §1_n Uxtheil 111 dieser Sache anmaßen. Die Versagung der Leg111mat1on solle erfolgen, wenn sittenpolizei- 11che Be_denken vorlagen. Diese möchten bei weiblichen Hand- l11ng§r_etsend2_n, 1121911 es 9211911 soÜe, in Frage kommen, aber boch 111cht 1121 marxnltcbs'n. Man würde mit dieser Beschrän- kung allzxrdmch; smc Hßrabstßung VLS Handelsstandes errei- chen. M11 Recht sage_ me HamburgLr Handelskammer: „Die moraUscbe Haltung exnzelner Stände richte sichnach der Selbst- c_1chtung 111111 YLT'YCMYUJ, diederselbL beiAndern genieße. Nichts 19,1 der_S:tt[1_ch_k21_t eme?- Standngefähriichcr, als wenn das Gesßß 111111 dwxemge Achtung verxage, die ihm zukomme und 85111118 i_eme S21bstachtunxx _1111tergrabe.“ Die Kaufleute und Judujtrwlls 112dürsten_ dieWr Fürsorge Der hohen Polizei 111ck)!_. „Auswü-xbfs be!ch11ei?5€n_“, heiße hier Jemandem den Kopf Übsch118108W _Wer 911116391179, was em „schwivdel- hafter Zweck“_ 191? Die Polizei und der Konkur- rent. ?Lexm em 111111121: Mann einen Nachtwächter prügele, 11118 dazixr 6 Wochen 391171 verbüßxu müsse, könne ihm die Le- g1t1111at1o11 entzogex, und dersalbs dem Proletariat in die Arme getrrebetz werden. Jeder Reisende solle seine Legitimationez- karte bex 1111) führen M11) 118 Der Polizeibehörde zeigen. Wel- chen Chtkcznen könne da nicht nur 081? Reisende, sondern auch das_Pubnkum auMeskßt Werden! Die Einführung dEr Legiti- matwnsquten werde O_ie kleinen Kaufleute belästigen, die gxoßen mcht_._ DET Chef werde sie eb-enso gut haben müssen, wre_ Yer NSUEUDL. Wenxx Krupp hZer bkim KrisgS=Minister Geyehaftc: machen wolle, 10 müsse derselbe sich beim Bürger-

straft_sei. Das Ganze laufe auf nichts Anderes hinaus, als auf eme Bevormundung der Produzenten und Konsumenten.

1611. Ganz _anders_ aber 11-291 di.- Zaä=:, Wenn diese Be- stimmungen tn emen Gesetzentwurf eingxscbobcn werdsn, der

Man wolle die Unabhängigkeit eines Standes schmälern, der W" Un "?kbünkktkn RLIÜMLL" "“ck länger Vorbereitung

mit der Industrie Deutschland groß gemacht habe Er bitte deshalb, diefen Angri" urück uwei en dur ? ' AntrFesTLLZaumbackj. " z z s ck lnnahme des

_ te _orte „und die nähere Bezeichnung des Gewerbe- betxteves“ mr Abjaß 1 des §.443. wurden mit 149 gkgen 142 Stimmen nach dem Antrags Baumbach gestrichen.

_ Ueber den Absatz 3 des H. 443., den Abg. Baumbach zu stre1chen_ beantrage, wurde auf Antrag des Abg. Richter namentltch abgestimmt.

Der Absaß 3 wyrde mit 149 gegen 142 Stimmen abge- lehnt, ebemo der Abjaß 4 mit geringer Majorität, der so gestaltxte §; 443. wurde mit großer Majorität angenommen.

Jm 12v_1e_de;13olter__éertaguxgsatxrag wurde abgelehnt.

_ er r. a. 1 von er ommi“ ion ' " der1elbe laut_et: neu emgefugt,

_ „An dle _Stclle der §§. 83 und 86 der GeWerbeordnung treten wlgeyde Bestimmungen;

J, 83_._ Von dem Eintritt in eine Innung können diejenigen ausge!chlomen wcrden: finder? welcbe fich nicht im Besitz der bürgerlichen EHrenreÖte be-

))odetich __

_ :_ we e in HOW? gerichtlicher Anordnun i 57“ “" uber tbr Vermögen beschränkt sind. g n der Okksugung

_ §. 86. Durch Beschluß der Innung kann von Ausübung des Stzmmrecbts, xokxte der Ebrenrecbte innerhalb der Innung, Der- jentge au_5ge1cklo1„1en werden, welcher in einem der in §. 83 unter 1, 2 bezetchneten erhältniffe fich befindet.“ 7 _ Der ganze 21111121 wurde ohne Diskussion unverändert

m1t grpßer Maxorttät angenommen.

zxmterArtixel 10:1. beantragten die Abgg. Dr. Hirsch und Genossen dux Enzschaltung eines Artikels 101). in 11 Para- graphenÖb-xrsp ertter___1autet:_ G _

,. te]_cn_1g211,rvc ,e in enem cWew-e gegen Loba oder e- balt beschäfttgt fixxd, können zur Förderung der gemeinsamenée- Werblichen Juterenen zu einer Geselleninnung zusammentreten.

Aufncxbe dx: (Heselleninnungen ist:

1) FM Pflege des Gemeingeistes sowie die Aufreclxterbaltung und Starxuna der BerufSebre unter den Mitgliedern;

_2) du: Fördxrung eines gedeihlichc'n Verbältniffcs zwischen Metster_n und Ge]e1_len, sowie die Fürsorge für das Harbcraswcsen dex Geß-Uen und für die Nachweisung von Gcsellcnarbeit, wo- mbgltck) 111 Gcmcinscbaft mit den Meisteriunungen;

__ 3) die Unxerstüxzung der Meister in der Fürsorg2 für die tech-

mxche, gexverbltch und fittlickye Ausbildung der Lehrlinge;

4) d1__e Unterstützung dsr reisenden und arbcitslosen Mitglieder.“

Dte ubr1gen Paragraphen stellen in Anlehnung an die

bkzüglicben Bestimmungen des Innungsgeseßes di»: Modali- '

täten_ fe_s1, Unter denen die Geselleninnungen bestehen und funknomren sollen.

_ Der Abg. _1)1'. Hirsch ßmpfabl seinen Antrag mit dem H1nwe1s dargux, daß es steh hier nicht um Beschränkungen der Gewerbetreiheit handle, wis bei den Zünftén, sondern daß der Antrag d_en (821611211 die Möglichkeit organischer Vereinigung zuxn Schuße1hrer Interessen gewähren one. Pflege des Gemein- gxxstes m_w der Bexuf-Zehre, Herbeiführung eines guten Verhält- n1s1e§ztmschen Me1ster11 und GefeÜen, Ausbildung der Lehrlinge, Unterstüßung Vedürfttger, das seien die Hauptaufgaben für dxe Geselleninnungen. Man möchte namentlich deenken, daß dte (Hessllen heute nicht wie früher sämmtlich später Meister würden, sondern daß ste zum großen-Theil ihr ganzes Leben lang Gesellen, d. h. Arbeiter blieben. Das gebe ihnen eben- faÜs einen erhöhten Anspruch auf korporative Vereinigungen.

Hierauf ergriff dcr Bevoümächtigte zum Vundesrath Geheime Ober-Regierungs-Nath Lohm ann das Wort: Meine ngrkn! Ick bcdaure, Sie noch mit einigen Worten auf- balfen zu müßen. _ Wenn man von dcr Vorausscxxung ausgeht, daß von den Bc- 1timmungkn, die hier beantragt wkrden, cin irgend Lkbéblikbek (Ge- braucb von den Betbeiligten gsmacht Werden soÜte, so muß 111“) dem

Herrn Vorredner darin beistimmen, das; es sich hier um eine“

sebr bkdeutungsvolle Und einscbmeidende Neuerung handelt. Um so mxbr, meine .Herren, würden die Verbünde'tcn Regierungen in der Lage 11111, schon die Frage, ob Überhaupt dicscr Weg zu bLtrctcn sci, nur auf Grmxd schr eingehender Erwägmmcn ibrerseits zu «11- scbcidcn. Zu solcch ErwägungLn sind die verbündet?" Regierungen biIch UWE in der Lage gkwcscn; dicser Antrag ist erst 111 1013191: Skunk)? Vor das Haus gebracht, nachdem die KNUMisfiM-Zverbandkungen vöklig abgeschlossen mxd schon ein Tbeil der zweiten Beratbuna crlcdigt war. Ick) glaube, daß c? (11163 bis zur dritten Bcratbnng dcn verbündchn Regisrumgcn 11.111,11 mbglichscin würde, 111321 die FMM, ob dieser W611 511 bstreren sei, Und ob. die Art und Weiss, wic' er von den HsrrenAntmgsteUcrn betretcn wird, dsr 111131118 sei, sicb 10111111 zu entscbc-idc", das; sie bei dcr dritten Lesung cine bestimmte Sfellung dazu einncbmcn kbnntcn.

Das würde ja mm unerbcblikb scin, wenn die Hcrrcn Antrag- stelk-Zrdicse Bsstimmungen als 6111011 bcsondcrcn Gc1cxxcntwurf ein- gebracht 17511111, dic vcrbündcten Roaikrungkn würden dann die Be- schkußnabmc de-Z hohen quscs abwarten und fick) dann ibrsrx-"cits darübsr scbxüssig machcn 1131111211, ob 11? diesem WSJ? znstimmen wol-

d:_tx1__ Hause vorgelegt und von dem hoben Hause "2 s ' - 1111111011 eingebcny beratben ist. SoÜten Sia, 1112111121.bÖtertrlZnMFiéK TFL“ bcaytxagtey Bxsttmmupgen tn diesen Gefkßcntwurf cinzusckZiebcu be- 1691121581319 wurden dre verbündeten chixrungen in eine Zwangs- Zage vermzt werden. _Sie würdsn nämlich möglickoer Weise eine Kefoxm der Gejverbxgexeßgebnng, die Sie Jbrerseits für dringend noth- wendig balxen, unk? dxe auch von der Mehrheit des Hauses für nothwendig gebaltxn wtrd, ledtgltcbbesbalbpicht zu Stande kommen lassen können. werlOezqganz neuer gejxygeberncher Gedanke mit diesem Entwurfc in dxr «vetje verbunden ware, daß obke denselben auch der Entwurf ntcbt angenommxn wexdsn könnte. Unter diesen Umständen, meiné Yerre,1_1,_gla1_1be1ch, m1ch_der Aufgabe überboben zu sehen, auf die Schnyerlgketten, wslche 111 dem Antrags der Herren Antragstekler an _fick) ltsgxn gnd ayf dre sebr vcrwickslten Einxelbestimmungcn dieses Mr_xtrach yaber etnzugxbcn. Ick l_cmn mich darauf beschränken, Hervorzu- bx _Tg, dar; es eben 1o wenzg un Jnfcreffe dieses Hauses wie der 1.1; unbeten Rc_gtcr_ungcn [legen kann, die von mir dargelegte S_ÜUÜÜFU berbet_5_ufubren.__ Ich bitte Sie deshalb, meine .Herren, 1811-14?) „(nfrage “zbre Zuxttmmuxtg nicht zu geben und unter allen Bry___a_:1dd_e__n___d_1e_be__an1r11gten BcFUmmungcn 1111111 zu einem integrirenden WerdZBza lassen? 18191 zur Beratbung stehenden Gesetzentwurses er Abg. ])1". Windthorst wünschte gründli e Dur - berathung des Antrags; und deshalb Verweisung (Thu die G?- weerireYFgg-FMTMZYUÖ Das Haus beschloß demgemäß. ' v9rae1 (14 11“ “““-"* : abend __ Uhr. g Ha 14 um 6 Uhr aux »onn

LiterarischeNeuigkeiten und periodischeSchriften.

Dcutschc Landwirtbschaftlicbe Pre e Nr 29 _ ck - Halt: _SÖUllZ-LUPUZ und keia Ende. Ein Wosrst zur Verständiqbzxg uber_ dteQAnwendung dcr Lebte Liebigs 1:1 der modernen Ersaxztsirth- fcbast._ 73011 H. Settcgast, Gebeimer RegicrUngs-Ratk) und Rektor 17er Konr_gl. landw. Hoch1chgle 111 Ber[i_n. 11. _ Molkerci-Ausstellung m Danztg. _ Dt: Fowlerxchen Dampspfll'tge auf der großen Pflug- konkyrrenzcn 511 Lugxdenburg und Agard. _ Hauswirtbsäoaft. Wirth- schaxtöplaudcretxn 1111: Landwirtbsfrauen. _ Fischerei. _ Die nutz- bxtnacndstcn Hu_bne_rgrten. (Mit Abbildungen.) _ Ist die Schlempe- futtcrung vom 1an11arcn Standpunkt aus zu beanstanden"? _ Corre- ;__p__o__n_?_c_n__5_en.__ __AusstdF Provinz Sac_1_1_sen.__ Pcrsonalien. _ Landwirtb- ,._ _j„eera11aen._Spre'aa._ e' ' _ ! ?UunM94ck_Z-Handcl undJVcrkcbx]. D "MW RAUM].

1 _. - eitunn. _ kr. 15. _ analt: Ueber ervirte Bytécr, Vortrag 1*0n_Pros. 131". Fleischmann-Raden. _ VTrscLied-xne M111be11unaen. Dcut1ckland. Brkslau. Handel mit Butter. _ An- steckendx Haustbwrßrankbcitcn. Deutschland. C'mfubrverbot für | SOwctne, __5Ilu_§112[1ungcn_. Deutschland. Molkerciaussteklung in D_an_z1;1 voxn 15. bts 18. Marz 1883. _ Erfahrungen in dcr Praris. L_xcrmche 11bcr_(§u)ol_c1*s System. _ Dic Scbafräude und ibre Ver- trlgum. _ Stattstzf. Niadcrlandc. Käsc- und Butterausfubr aus den Nxcdcrlanrcn wabrcnb des Jabrss 1882. _ Gerätbe, Maschinen- und __Baukuyde. _ch1trimg9n._ Biologie. Ueber die Ablagerung bon Jett bs: ge1nastctc1x Tbrcrcn. _ Sprccbsaal: Einheitliche geseß- 111111? Regelung des 9211111116211 Abdkckercijvcscns in Deutschland. _ Kalberstc'rbkn. _ 1181730011 U01'JS 11a)“ 17011: 1111111'01'Sä, _ Milch- tranßporlkzmnetx. _ Marckmnds 0aktobutyromctcr. _ Die Bedeutung Her Medaille fur das Ausstellyngswesen. _ Deutsche Viehzucht- und .Hexdbuch - Gcseklschaft. _ M11chwixthschaftlicher Verein. _ Markt- ber1chÖ6_.__stAnzeigen. B

u rirte crliner Wochen (brit „Der " “. Verlag von Gebrüder _Pactel in Berlin Ms Nr? 28 9. JabYaYk-zs. _ Inhalt: D1e Exstuxmung und Plünderung der Stadt Cottbus vom Jahre 1631, btstoxtsche Erzählung von Heinrich Busch (Fort- scßung).__ V_om Berlnzer Weißbier, wie es gebraut und getrunken wtrd (11111 311121 Illustratrqncn: Dic Braustube der Weißbierbrauerei von A. Landré. 1_1_nd T_rnzkgcfäfxc von früher und Heute). _ Der Wechsel 1111_preuß11chc_n Krwgs-Ministeriuna von Emil Dominik (mit dexn Portra1t_dcs Krtkgs-Mmiftcrs Bronsart von Skbcüendorff). _ Dtc Probhczerbyngcn dcsSchloffermcistcrs711bode (Schluß). _ Rafael" Sanng. _ Dre neue Y_auoxdnung. _ Unser Zoologischer Garten. Gottxrted Lobgebe. _ FUchLÖ der Groß: als Operettenbcld. _Am VerlZer Hoffe oed. :c. _Winwrate.

_ie ge ic erte e 1. Zeitschrift für Vo clliebbaber, " ynd Handlcx. Herausgegeben von Dr. Karl R11ß.gNr.15. _ FIL??? Zum Voaclchxuy :_Gc1e1511che ngclung (Fortsexung und Sch1Uß). _ 52111 den Vkrcm _sur _Vogclsämxz und Naturkunde in Forst i. L. _ Dte14.a_l1(xct_11e1ne Geflügel-Ausstellung in München (Schluß). _ ! Nordaxycrrkaxchhe Vögcb im Freilebm aestbildcrt: Der blaue Bischof z odcr _K-xrnbetßer (Fortwtzung). _ Mein Jako. _ Der wilde [ Kanamcnvogel und 161116 Vcredclung in der (Gefangenschaft (Fort- ; schung). _ Aus Haus, Hof, Feld und Wald. _ Anfragen und Aus- ! Fg.“;ft. _ Ach ben Vsrcincn: Münchexx, Rostock, Lndwigsbnrg, 1 Stßv-Inhagsn, Udenheim, Nicdcrodcrwixx. AUFstcUungcn. _ Ehren- Z bezcxgtxmg. _ _? ancberlci.

: :;sxs. Zeitschrift für (111€ 11atur1viffenscbaftlichen Licbbabkreian. _! HöraUsgchében von O1". Karl Ruf; und Bruno Dürigcn. Nr. 15. _ 1 1 Z'

J11Ha11:_Z_o_ologic: Dcr Miln odsr Davidöbicsxb. _ Zücbtung aus- 11111) 111land1jcher Schetterlinge (Scbluß). _ Bbkanik: Varietäten- F1ora_ch 1381111113211 Sprackyzsbicts (Fortjcxzung). _ DicKaktecn._ CHEMW: Ueber dtc Anwendung dsr Flußsänrc zmn Acycn dcs (Mascs. _ Anrcgcndeö Und Unterbaltendös: Ein zoolockischcr Garten. _Reiscn und FMchngcn. _ Nachrichten aus Den Näkuranstaltcn: Hamburg. _ 5.1.12111111101161 _ Tbiernmrkt.

M M 1 Inserate für DL:? DeufsÖen Reich- 1171!) Könégl. Prsuß. SW:?S-AnzeigLr und das Central-Handxks:

des; Deutschen Reiüxs-Anzeigers uud Königliü] Preußischen StaatH-aneigerZ: Berlin ZW., Wilhelm-Straße Nr. 82.

z 1 1 1 RS

mejstcr besckxcinigsn lasen, daß er nicht mit sechs Wochen bs-

HDLÉFMMÉM

' r*:gister nimmt an: die Königliéhe Expedition 1. erokbrißés 111111 UÜBUZÜEUTLUJI'ZJEÜSU. 0. 111111131116118 121311115581361133,

". ZUbbana-TÜWSU, LUFJSÜOYS, 1/011M1ngsu ck 11. 637.231. 6. 1781'80111868118 Zezlxanu7,umobzx.uxchch11.

178111111156, ?srpaabcnquU, ZUbUÜZIjGULU 810. 7

. 76110081111Z', Qmorrißarjm]. JÄUJFQUWUJ 11. 8.17. 7011 6116116119118!) 1311111611311.

umi (711'0881114111181.

. Qirsrarjzods 1111381137611. . *1'1163181-411381xx13u. [ 111-113

. TO“- 7 , . 2 «.- W “4366 W? * Inx'crake nehmen an: bis 21111111»:(„*-n-ExHTbitionen dés

„Juvalidcudank“, Rudolf Mosse, Haascuftcin

& Bonker, G. L. Daubs & Co.. *. Säxlottc,

Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren | Annoncen - Buxeaux.

kaerjk 1711

1" 1361'5811-

; 9. 173111111811-Uaobriubwy.[ 118113110. 217

SteckbriefeA1-111d7 Untersuchungs =Sachen. [16730]

111 Spandau, geboren am 12. Dezember 1843 zu

Steckbrief. Gegen den unten beschriebenen ],) Dcr BUWWU Maxx Wendt, „M?*- PMW?!“ Pulverarbeiter Albert Hintze, 31111151 wohnhaft ZYLW;teYUlZJfLFWYÉM"WM" ""HWÜW 5" Z'

2) der Klempner Wilbalm 512111110113 Sahlender

1883 vcrurtbcilf werden.

© op ! s' ' s * . . ! *K- «amen, Welcher f1nch11g 111, ck “Re Unter1uchunas bon Waltershauscü, ;„ Z. unbekannten Aufentchts, rmgcn, den 12. “2111111 188.1.

baff wegen schMren Diebstabks in den Akten *)./a. Hintze und Genossen, 11. .]. 632/83. verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Unter]uchungsgefängniß zu Bcr'lin, Alt-Moabit 11/12, abzuliefern. Berlin, “0211 9. April 1883. Der [luxersucvungchbter bei dem Königlichen Land- gcrxcbte 11. Beschreibung: Größe 1,72 111, Statur brettschultrig, Haare blond, BJU, VoÜbart. aus- rafirtes Kinn, Augen fimtercc 1ch9uer Blick. Klei- [) bn dung: schwarzer Filzbut, blauer Winterüberziebcr, a e dunkle Hose, Weißes Oberbcmde, USUS Schaflsticfeln. _ _ hierselbst auf

Der gegen den Kabnknecht Friedrrxb lebelm Carl Sckjneidihky am 23. März 1882 Wegen

mZt_er_ueuert. Oranienburg, den 12. April 1883. Komgltcbes Amtögericht.

Welche hinreichend verdächtiq erscheinen,

als beurlaubtcr Lar_-.dwebr1nan11 obne Erlaubnis; aUSaewandcrt zu ssm, __

Erstcrcr dcs Herzogl. Sächs. Amtsgc Brohmcwcr.

Letzterer

als Ersaßreskrvist_1.§11affc ansgcwandert zu [7381] sein, ohne von [emer bevorstcbcxden Auswan- derung der Militarbebördc A11zc1ge erstattct zu

siYc cines chvcrbcscbcinö zu sein bach, Ucbcrtrc11111a_acgc11 §§. ], GC!- V. 3. Juli 1816, wird anf

Schloß Tcnneberg bci Wältkkx

Dcr (JeriOtHsÖrcibcr

Ladung. Dcr Drabtbindcr Spcban Skbiiczth. . L;") Jahre alt, mrs Pctrowiz in Ungarn, zucht in *VUUWM MÖLUUUÜ- Stow und Umgcgcnd gcscben, dessen Aufenthalt 1111-

Uebertrctung gcgen §. 360 z. 3 des S1.G.B, bekannt ist, und Welchem zur Last Werden auf Anordnung des Herzogl. Amts-zcrichts Umberzicbcn Drabt- und Blccbwaar

den 29. Juni 1883, . Vormittags 9_Uhr, 1chweren Diebstahls erlassene Steckbrief wird hier- vor das Herzogl. Schöffengericht Tknncbcrg zur

Hauptverhandlung geladen. _ _ _ BeiunentschuldigtemAusbleiben werdcn dieselben auf Schoffcngericht zu Stolp zur Hany

Königlichen Amtsgerixbts bicrsclbst auf den 7. Juni 1883, Vormittags 10 Uhr, vor da?? Königliche

Grund dcr___na_ch_ §. 472 der Strqurozcßordnung ladkn. 5311111) bei 1111cx1ts§bnldix11c111Ansblcibcn wird von dsm 51'on1g_[1chcn L.xndrycbr-Bsztrts-Komm111111) zur Hn11btbcrbm1d1n1tg achittcn decn. F, 9/"2, zn Gotha ausqejthtcn Erklarungcn vom 31. Mar; Stulp, dcn 31. Januar 1883. Rctn 11 ard t, Gc-

_ _ __ richtssWrcibcr dcs 3181119111811 A11112gcr1ch1ck 1111111111 111 TDU:

Ediktalladung.

rjcht§_][_ Zn Di§*zi1*[in.1r-Untersnchxms[akbcn wider dcn , “Stations-Vlssistcntcn Ferdinand Barrall, früher zu Nicdcr-Wöllsmdt, 51111151 511 Marburg, ist Termin znr "1111117111110" Vcrbmxdlnxm anf Dienstag, den 2:3. Akai d. J.. Vormittags 11 Uhr, im Ge- scbäfxlokalc dcr Kbx1i5111bc11 S'tscnbabn-Dircktion 511

Zu Y_icsxm Tcrxninc1vi1d dcr“Ilngcsthldigtc, dcffcn gclcgt wird, im nogcnwartnd'x Auscntbaltsbr! unbckxzmxt isx, hicxdurcb ck11, [.],xe im 21... 1111181“ 17er Waxnnng vo1'11c1adcn, Fax: 1111115111" Pines _ scimcbotcn 311 Ansblclbcnö c111_*_1u*11bc1dtgcr zu xcincr Vertretung 18, -_);,»_ “.'6 des mcbt Wild zugelamcn jvcrch. SUUOL-Dnung dcs Hannovkx. dé" 10. AP!“ 1383. Der Etscnbahg-Dircktious-Präsident. v. Schmcrfcld.

werdandlnng gc-