1883 / 91 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 19 Apr 1883 18:00:01 GMT) scan diff

einem Etat eigenen Ressort, herausüelie, zu treffen, Der Minifte aber wenn genii die Landesve

Er ruhe in Frieden! Die

eliebt und betrauert babe. räfidenten

itglieder des Hauses hatten diese Worte des P Trat der Reicthag in seine Tages-

ck

die Nothwendigkeit Sl.!)erheit Einrichtungen so e diese Einrichtung getroffen werden. r werde ia dieselbe vor dem Haus e zu vertreten haben; gende sachliche Gründe vorlägen, rtretung diese nachträgliche Genehmigung nie en. Er verspreche im Uebrigen, daß die Regierung auch Bewilligung der Summe sich bemühen werde, mit einer kleineren Summe außzukommen. Damit möge man sich begnügen_und der Regierung die Verantwortung für einen unerträglichen Zustan Der Abg. Frhr. von Summe im Interesse der Sicherheit des Verkehrs at6überschreitung glaube er, d 2 dieses Hauses die Verant- Maße bestehen bleibe. daß bei dieser neuen Für unmittel- en, aber dafür gaben; you- te dürfe der Minister ie der Abg. Wolff Potsvamer Bahn

, |. V. nachträglich

Yiehtamtlichez. Deutsches Keilb-

Verlin, 19. Apri Kaiser und König sind am zuges vom Potsd und geiiern V eingetroffen. n der Militär- en erschienen waren, Wagen durch die fe zahlreichen VolkSmenge prachtvollem

siehend angehört. Bei Schluß des Blatts ordnung em.

_BerSchlußbericht über die vor Hauses der Abgeordneten be

Ersten Beilage.

In der heu Abgeordneten, welche Ministeriums von Puttkamer, Arbeiten Maybach und der Iu_ wie mehrere Kommiffarien der zunächst ohne Debatte in drit_ter seßes, betreffend die nochmgli e 12 des Geseßes über die dem sächstschen Leh und dem longobar preußischen Landrechte unterwor Sachsen und Vrandenb lung 1877 Seite 111 jährigen, durch das G lung Seite 215) um zwei fernere zwei ,I h _ Es folgte die Fortseß Entwurfs eines Geseßes ,

Mitteln für die Erweiterung, AUSrüsiung des des Staates bei nach Löbau, Umgestaltung der Stadt Cöln.

Zur Berathung stand zunächst Nr. 17. des §. 1 Nr. 17. 1 lautet nach der Umgestaltung und Erweitrung Summe von 42 000 _ Die Kommission hatte beantragt, diese

den Abgg. Wolff und Gen. lag zu Nr. 17. 1 fol-

one beschließen:

erung des Babnho . . . 422000

Majestät der ienfiag Abend 101/- Uhr amer Bahnhof nach _ ormittag 10 Uhr 20 Mmu- Vom Bahnhof und Civilbehörden

stlich geschmückten

Preußen. werde so hoffe estrige Sihung ,

mittels Extra 1“.st fich in der

ten wol) behalten aus, wo die Spiße Empfange des Monarch Se. Majeßät im offenen überall von der enthusiastischen Kundge Wetter nach dem Schloffe. Gestern nahmen Se. Ma den Vortrag des _ men Raths von Wi ine Spazierfahrt. ::! vnn Wurmb ein Vormittag hatte der Che General-Lieutenant von Albedyll Vortrag b

Maj iiät die Kaiserin und dem Gottesdienst in der Kapelle des A d empfing später den Besuch Ihrer inzessin Wilhelm von Baden. _ e Kaiserin hat Sich heute Vormxttag zur r nach Baden Baden begeben. leitung Ihrer Maxc dame Gräfin Brandenburg, die Ehren der Kanimerherr und und der Kabinets-Sekretär J

_ Se. Kaiserliche un Kronprinz nghm am gegen und empnng den

Abend?- 7 Uhr begaben Sich Ihre Kaise Königlichen Hoheiten Kronprinzes _ Wilhelm und Ihren König Sophie un Palais, um Si abfchieden. bei der Ab

rn Vormittag wohnte Se. Kroxiprinz dem Gottesdienst _ Kaiserliche Hoheit die Kronprmze Lyceum bei.

dieselben begaben den Prinzessinnen Victoria, 1 Uhr-Zuge nach Potsdam un

liche Hoheit geleitete s Kaiserin nach dem Kunst:Gewerbemuseum, selben die Ausstellung der in Augenschein nahmen, Kaiserlichen Hoheit der P_ Gegenbesuch im Hotel Royal ab.

tigen (53) Sitzung des Hauses der r der Vize-Präßdent ;des Staats-

der Minister der öffentlichen ftiz-Minister 1)r. Friedberg so- wohnten, erledigte das Haus hung den Entwurf eines Ge- Verlängerung des in den §§. 9 und ujlösung des Lehnßverbandes der Polizeiordnung

!) abnehmen. Minnigerode erklärt bungen begrüßt, Bezüglich der Et mmen zu 3 eines Majoritätsbeschluffe wortlichkeit der Verwaltung in vollem Der Abg. Büchtemann glaubte, das Vudgetrecht nicht bestehen könne. i_ahren müsse der Minißer Abhülfe treff abe er ja den Fonds für unvorhergekehene Aus ändige, vom Hause abgelehnte Proje! nicht ausführen. Die abfällige Kritik, d über die ehemalige Verwaltung der solle wohl nur ein Dank dieses Abgeordneten an Er selbst danke dem Minister dafür, daß genommen habe. Für das ;mmen; er ho e, daß die Re- teren Umarbeitung desse ben zu besseren

laut Meldung des Chefs des Civilkabinets, lmowski entgegen und Zum Diner war der

des Militärkabinets, ei Sr. Majestät.

„W. T. V.““, Wirklichen Geher machten sodann e Regierungs

nrechte, der Magdeburger _ dischen Lehnrechte sowie dem allgemeinen fenen Lehen in den Provinzen 28. März 1877 (Gefeß-Samm- den Lehnsbefißern gestatteten vier- vom 10. März 1880 (Geseß-Samm- Jahre verlängerten Wahlrechts um

_ Ihre wohnte gestern Hospitals bet un lichen Hoheit der Pr

Ihk? Majestät di

gefällt habe, seine Wähler sein. er diese Verwaltung in Schuß jeßige Projekt könne gierung bei einer wei und binigeren Anlagen kommen werde. Die Dinusfion wurde geschlossen. Persönlich bemerk daß seine Freunde dur Ministers sich veranlaßt sähen, vorlage zu stimmen.

n der Abstimmung wurde die Position mit 173 gegen 141 timmen abgelehnt. In Nr. 2 werden des Bahnhofes Wildpark 355 Auf eine Anfraae des

ung der zweiten Berathung des betreffend die Beschaffung von Vervoliständigung und bessere hnneßes und die Betheiligung dem Bau einer Eisenbahn von Zaxonskowo 5 eines Geseßes, betreffend die der Bahnanlagen innerhalb des FestungSgebietS

er nicht st"

Frühjahrsku

In der Beg Staatseisenba

e'finden fick) die Hoi- dame Gräfin C. Vißthum, ster Graf Oeynhausen

hrer Majestät, von dem Knesebeck.

d Königliche Hoheit der ilitärische Meldungen ent- Wirklichen Geheimen Legations-Nath

und des Entwurf te der Abg. von Tiedemann (Vomft), ck die heutigen Ausführungen des

nun doch für die Regierung;-

Ceremonienmei

Dienstag m Regierungsvorlage: des Bahxihofes Steglitz die r die Umgestaltung und Erweiterung 000 „46 gefordert.

Abg. von Rauchhaupt bez. der cke in Potsdam erklärte der Staats-

ß das Projekt noch nicht voiiständig ausgear-

ann sprach sich für eine Erweiterung ber gegen eine Erweiterung der Ge- ie Forderung wurde bewilligt.

fionsbeschluffe für die Her- und Rangirbabnhofes bei Frintrop und böse bei Wanne, owie fiir die

rlichen und der Kronprinz und_ die

Königlichen Hoheit dem Prinzen lichen Hoheiten den Prinzesnrmen the nach dem Königlichen Sr. Majestät dem Kaiser zu ver- Kaiierliche Hoheit der Kronprinz war auch fahrt Sr. Majestät auf dem Potsdamer Bahnho

Kaiserliche Hoheit der Nicolai-Kirche und Ihre ssin der Feier im Victoria-

s i n mit Sr Eisenbahnbrü

Maybach, da beitet sei.

Der Abg. Büchtem der Empfangsräume n leiseanlagen aus. In Nr. 3 wird Nach dem Kommis stellung eines Sammel- fiir die Erweiterung der Bahn Hamm zu solchen thnhöfen _ s Umgestaltung und bessere Verbind Hüttenanfchlüffe und der Bahnhöfe im Summe von 61600 _ 17. von Schorlemer-Alst bat den Minister, die Anlage einer Bahn von Pommern nach Witten 3

Der Staatß-Minifter Maybach erwiderte, _ augenblicklichen Verhältnissen weder eine zufagende noch eme ablehnende Antwort geben könne.

Darauf schlug der Präsident vo Vertagung vor, morgen um 10 Uhr

gender Antrag vor: Das Haus der Abgeordneten U

. 17. . ,

r die Umgestaltung und Erweit teglitz die Summe von zu bewilligen.

Nachdem der Nefere Kommission beschlossen hatte, führte der größeres Ju

d Margare

nt AbZ. 131“. Hammacher die von der Ablehnung der Nr. 1 kurz motivirt Wolff aus, daß Stegliß für Berlin ein e als das eines bloßen Vergnügungsortes Hälfte der Eisenbahnabonnements w Personenverkehr 000 Personen, sei also durchaus nicht die Unterführung habe auch die Kommission anerkannt. Der worden; dies sei ein Fehler die ja 1th Gott sei Dank Auf den eigentlichen n verlangten 422 000 „ck nur hohe Summe. die Regierungsvorlage

erdecke und rweiterung, ung der Gruben: und rheinisch:wesifälischen 00 3/6 gefordert.

iirde dort an

Sich mit Ihren Königlichen Hoheiten in Stegliß

Sophie und Margarethe mit dem d kehrten mit dem 4 Uhr-Zuge

odann Jhre Majestät die wo Allerhöchstdie- Silbernen Hochzeit und stattete Abends 7 Uhr Ihrer rinzessin Wilhelm von Baden emen

Arbeiter aUSgetheilt. betrage jährlich 1.400 unbedeutend.

nothwendig sei, _ jesige Bahnhof sei falsch angelegt der früheren Eisenbahnverwaltung, in bessere Hände überge Verronbau kämen von de 69 000 «rz, also eine sicher nicht zu , seinen Antrag anzunehmen und so wieder herzustelien. '

Jndustriebezirke die

hierher zurück- Ylbrechtsiraße Der Aba- Frb

Se. Kais er

Geschenke zur daß er nach den

gangen tei.

n Köller dem Hause die solle die nächste Sißung

ickert bat den Präfidenten um Mittheilung der weiter von ihm beabsichtigten DisPositionen. Unter H weis auf die Kaiserliche Botsch die Königliche Staatswgierung

unterstiisen woÜe,

gehalten werden. Tiedemann (Bomsi) erklärte, daß seine Der Abg. R olcber Bahnhofsanlagen in und daß sie im nächstenJahr ustimmen würden. ffar Geheime Vaurath Schrö- gegenüber kehr die Unbequemiichksit der jetzigen _ fick) bier würde die Regierung die betr. der Anlagen veranlassen.

sei gar keine Rede, es handele fich nur

öffent1ichcn Arbeiten Maybach er- ch entschlossen, die verhältnis;- n, weil eine Aenderung der geringem Mitteln nicht möglich eine technisihe Untersuchung feßgestelit Man könne

gs-B lat!“ veröffentlicht d Anlegung der Trauer l-Oberften und General- zo gs Fried- Königliche

_ Das „Armee-Verordnun folgende Alierhöchste Ordre, betreffen aus Anlaß des Ablebens des Genera der 11. Armee:Jnfpektion, G r o_ß h e r 11. von Mecklenbur g-Schwerin,

Freunde die Nothwendigkeit s Steglitz voÜständig (merke einem billigeren Projekte Regierungskomini

ait bemerke er, daß wenn die Absichten Sr. Majestät al1e Hinderniss,

es ihre Pflicht sei, und Unfall-

welche einer Durchberathung des Krankenkassen: n Reichstage entgegenständen, stage für seine Berathungen völlig ireie Er bitte deshalb den Präsidenten, die Ver- unächst nicht auf die Tageßordnung zusehen. nt des Staats-Ministeriums von Putt- ßman von einer Unterstüßung durch das Staats-Minifterium Vorredner g der Absichten Sr. Aufgabe betrachte,

Rauchhaupt wies darauf hin, daß die linke über die fie

Znspecteurs r i ck F r a nz

Durch den zu Meinem tie

versicherungßgesehes ii und dem Reich Hand zu lassen. maltungßgeseße 7. _ _

Der Vize-Prästde kamer protestirte dagegen, da Sr. Majestät de:: Kaisers konditionell spreche, wre Ministerium, welches die Unterstüßun des Kaisers nicht als seine einen Eid.

waltigen Personenver Anlagen beseitigen müsse. eine Privatbahn handelte, Verwaltung zu ei Von Luxusbauten _ um die. Frage der Nüßltch Der Minister _ klärte, die Regierung habe sr mäßig hohe Summe zu forder Anlagen auf anderm Dies sei durch und auch in der Ko der früheren Vorwurf machen, richtet worden. Tunnel gebildet, der 25 000 diesen nicht bauen wollte, mii und Gepäckexpeditio gelehnt würde, mit fordern, 1a, wenn some, auf die G Bauten vornehmen. Der Abg. von Lu geliebten Berliner _hande wenn sie an zwöls Sonnta deckten Perron war er werde deshalb _ Erft müßten alle kleinen land so viel Komfort haben, wie Stegliß schon b s 23 _ _ D A Wolff bestritt, daß es_sich hier nur um die Vergnügungsfahrten bemittelter Berliner handele und nochmais um Ammh Der Abg. Lieber Ludwig an. großen Schwierigkeiten "ooch nicht zmnuthen solche Summen auSzugeben.

fen Schmerze am 15.d. Mis. erfolgten Tod Meines geliebten Neffen, des Großherzogs Friedrich Franz 11. vum Mecklenburg-SchWerin Königliche Hoheit, General-Jnspecteur der 11. Armee-Jnspektion, hat Meine Armee aber- mals einen schweren Verlust erlitten, da ihr der Verstorbene nicht nur in hohen Ehrenstcllen und mit dem regsten Interesse, sondern auch mit wärmster und voiister Hingabe als ein im Kriege und im Frieden rühmlich bewährter Truppenführer angehörte. Empfindungen schmerzlicher Trauer und ehrender Erinnerung, in denen sich die Armee mit Mir um den in Gott Entschlaienen bereinigt, noch besonderen Ausdruck zu geben, bestimme Ick hierdurch:

1) Sämmtliche Offiziere der Armee und Marine legen, vom Tage des (Eingangs dieser Ordre ab, 14 Tage hindurch den Trauer- flor um den Arm an.

2) Bei dem 4. Brandenburgischen Jnfanteric-Regimsnf Nr. 24 (Großherzog von Mecklenburg-Schwnin) und bei dem Hannoverifchen Husaren-Regiment Nr. 15 währt dicse Trauer drei Wochen.

3) Für die Truppentheiie der 34. Infanterie-Brigade (Groß- herzoglich Mecklenburgischen), der 17. Kavaüerie-Brigade und der 1. Abtheilung (Großherzoglich Mecklenburgischen) dcs Holsteinischen Feld-Artilierie-Regiments Nr. 24 wird besondere Bestimmung er-

General-Oberft und ner Aenderung

Wege mit handele ja gegen s

Der Abg. von aus in diese Situation gebracht habe, Die Kaiserliche Botschaft habe gar nicht die thung des Unfaiiverficherungsxzeseßes

mmission anerkannt worden. [tung aus der Lage_des Bahnhofs keinen denn jener Bahnhof 1ei vor 45 Jahren er- Die Hauptdifferenz werde jeßt durch einen „46 kosten folie; aber wenn man ffe man eine besondere BiÜet- Wenn heute die Summe ab- ffe er _im nächsten Jahr dieselbe Summe Laure des Jahres es nothwendig werden efahr einer Etatsiiberschreitung hin die betr.

Seite das sich jeßt bek sofortige Vera die des Etats für 1884/85 “gewünscht. aus dürfe nicht resultatlos nach Hause gehen, das Land ein schweres Ver Der Abg. Fr gerade Diejenigen, geseße einträten, Der Abg. _ bestritt ferner, daß die Linke es ge in diese Situation versetzt habe. fem Hause von 10 bis 1 Uhr und da bis 6 Uhr die wichtigsten Vorlagen erklärte, daß der Minister von Putt: test keine Veranlassung gehabt habe. welche die Berathungen des Reichs- die Verantwortung dafür zu. Rauchhaupt hielt ein gleichzeitiges Tag des Land: und Reichstages für sehr gut möglich, um so me da 350 Abgeordnete dieses Hauses dem Reichstage nicht an-

Abg. von Ludwig erörterte die Art und Weise, wie die Vertagung des Landtages bis zum 16. zu Stande ge-

trat für eine sofortige die durchaus im Sinne e Wintersession sehr erleichtern

1“. von Schorlemer-Alst hatte gegen die ung nichts einzuwenden, im Uebrigen e weitere ausführliche Geschästsordnungck 1)r.Hänel schloß sich den Ausführungen der orst hielt es für ein AuskunftS- zu vertagen. brauche noch kein

der Abgg. Diriehlet

, sondern Das Abgeordneten- sonst würde dikt dariiber fällen.

Zedlitz und Neukirch erklärte, daß die fiir die Berathung der Verwaltungs- f dem Boden der Botschaft ständen Dirichlet bestritt diese Behauptung;

wesen sei, welche das Haus Es sei völlig unmöglich, nn im Reich;- zu beratben.

n einrichten.

dwig glaubte, daß es sich hier nur um die ie; denen würde es aber nichtsschaden, gen im Sommer auf dem unbe- aiiir seien die Kosten doch zu groß, mit der Kommission gegen die Bahnhöfe in ganz Deutsch- der ]ißige Bahnhof in

erst in die tage von 1

Der Abg. Rickert kamer zu seinem Pro

Sie haben hiernach das Weitere zu veranlassen. Berlin, den 17. April 1883.

W i l l] e l m. tages jest ftörten,

An den Kriegs-Minister. * Der Abg. von

_ Die vereinigten Ausschüsse des Bundesraths für andel und Verkehr und für Justizwesen sowie der Ausschuß [ und Verkehr hielten heute Sitzungen.

_ In der heutigen (67.) Sivung des Reichstages, welcher der Staats-Minifier Scholz sowie mehrere andere erouinächtigie zum Bundesrath und Komm benvohnten, theilte der Präsident von Leo den 15. d. MW., Vormittags

Königliche Hoheit der Großherzog von Mecklenburg = Schwerin abgerufen

nixchs_ei_r_ic?chAd A " h d Ab o i en usxü run en es g. für Hande So lange man noch in allen rovinzen mit zu kämpfen habe, solle man dem Hause für die Bequemlichkeit der Berliner

Der Minister habe erklärt,

auf dem Wege der Etaisiiber- n errichten werde. er übernehme damit die konstitutioneüen Vorgehens, und das roneten, wie es auch zusammen- se Verantwortlichkeit nicht leicht : sei bereit, das absolut Nothwendige zu bewilligen; da die Regierung sich damit nicht begnüge, bedauere er, gegen die Vorlage stimmen zu müfisn. _

Der Minister der öffentlichen Arbeit nete dem Vorredner, daß es sich hier nicht um die Bsquem: um die Sicherheit des Publikums EtatSÜberychr-eitung bemerke er,

kommen sei.

Der Abg. Frhr. von Minnigerode Berathung der Verwaltungßgeseße ein, der Botschaft sei und die nächst

Der Abg. Frh morgige Tagesordn würde ja morgen ein debatte stattfin

Der Abg. Redner der Linken an.

Der Abg. Dr. Windth mittel, den Landtag bis zum Oktober Verwaltungxgeicße jetzt nicht berathen wolle, Gegner derselben zu sein.

Nach einigen kurzen-Bemerkungen

iffarien desselben eßow mit, daß zwischen 10 und und der Verkehr es erfordere, schreitung die nothwendigen Anlage dauere diese Aeußerung; Verantwortung eines un preußische Haus der Abgeo werde ihm

am Sonntag, 11 _Uhr Se. Friedrich Franz diesem Leben Reichstag insbesondere für die mecklenburgischen Landsleute schmerzlichen Todesfall Kenntnis; nahm, werde derselbe das Andenken eines echt deutschen Fürsten ehren wollen, in welchem Se.Majeftät der Kaiser seinen treuesten und anhäyglichsten Freund und_ Bundesgenossen verliere, der alle Zeit _ im Kriege, und Reich gestcznden habe, der deutsche Heere tapferen Muthes zum Siege gefuhrt habe, und den sein Land als einen Vater

der Minis:

geseßt sei, machen. E

Verwanden, , im Frie- zu Kaiser

.*n Maybach entgeg-

mit voller Hingebung

lichkeit, sondern hauptsächlich

und von Eynern erklärte der Präsident von Kölier, da der

Priifident des Yeichstagex ihm verfichert habe, daß5 der

Reichstag in nachßer ett immer erst von 1 Uhr an

und außerdem an einem age in der Woche gar nicht stßen

werde. Wenn der Landtag diese eit benuse, könne er die

ZervÉtrungSgeseße bis Pfingßen er edigen. Schluß der Sißung Nächste Sitzung Freitag 10 Uhr.

_ Seit Kurzem werden die Briefsendun en aus Deutschland nach den Vereinigten Staatgen von Amerika auf dem Wege über Bremen nicht nur mit dem am Sonntag, sqndern auch mit dem am Mittwoch regelmäßig abgeheydenSchiffe des _Norddeutschen Lloyd befördert, soweit nicht die Einhaltung eines anderen Beförderungsweges vom Absender dUkch Vermerk auf der Briefaufschrift austzrücklich verlangt wrrd. Für die veränderte Briefleitung ist lediglich die Ruckfichx der Posinerwallung auf die zur Zeit meist- b_eschleun1_gteBeforverung maßgebend gewesen. Der in einzelnen Zemzngen _enthal_tenen abweichenden Beurtheilung der Maßyahme liegt eine mcht zutreffende Auffassung der Ver- haltnisse zum_Gr_unde. Das seit dem Jahre 1867 bestehende VertragSverhaltmß der _Hamburg-Amerikanischen Packetfabrt- Aktiengesellschgft zur Re1ch6poft ist durch die getroffenen An- ordnungen nicht aufgehoben worden, vielmehr gelangen mit den_ „Hamburger Posidampfern _nc_ich wie vor alie diejenigen Briefiendungen nach den Vereinigten Staaten von Amerika zur Beiorderung, welehe nach dem Verlangen der Absender uber Hamburg zu leiten find bezw. diesen Dampfern mit Vortheil m Havre zugeführt werden können.

_ _ Jn_ diesem Jahrewerden GeneralstabsUebungs- reifer: bei dem Garde-Corps, dem [„ 11., U., 171, 711. 17111, U„ I. und 11117. Armee-Corps stattfinden.

_ _ Mittelfr Allerhöcbster Kabinets-Ordre vom 28. Märzcr. iftbLstUPml worden, daß das Füsilier-Bataillon 1. West- preußrschen Grenadier-Neginients Nr. 6 am 1. Ok: tober d. Js. von Samter nach Posen zu verlegen ist.

_ Der Kaiserliche Gesandte bei der Schwei irischen Eid- ger;offenschc_1ft,_ Wirkliche Geheime Legationsé Rath von Bulom, ist hier erngetroffen, um fick) behufs des meediat- vortrages m Aixswärttgen Aixgelegenheiten im Gefolge Sr. ngeftat des Kaisers und Königs nach Wiesbaden zu begeben. Wahrend der Abwesenheit des Gesandten von Bern ist der Legattoxi§:Sek_reiar1)1*.Freiherr vo n G aertn er-(Hri e benow mit der interimtstischen Führung der Geschäfte betraut.

_ Der _hiesige Geschäftsträger dcr Vereinigten Staaten v_on_ Colrzmbien, Lorenzo Marroquin, hat Berlin auf einige Zeit verlassen. Während seiner Abwesenheit wird der cblumbifcheGeneral:Kons_u_l in Hamburg, Tomas Herran, die Geschatte der columbiychen Vertretung wahrnehmen.

_ D_er Bevollmächtigte zum VundeSrath, Großherzo lick kaezifhxrgische Geheime Staatsrath Selkmann ist hier Leim)

_ Se. Durchlaucht der Prinz Friedrich von Hohenzollern, Oberst und Commandeukr des 2. Garde- Dragoner-Regnxtents, hat Sich bis AnfanZS Mai 11. Z. mit Urlaub nach Sigmaringen begeben.

_ __Der General-Lieutenant W i e be, Jnspecteur der 1. us;- Zrttllerte-Jnjpektioq, ist zur Musterung des SchleswigZs7chen suß-ArtrUerte-Batatllons Nr. 9 nach Bremerhaven abgereist.

_ Der General-Lieutenant von Verdy du Vernois von der Armee,_zuleßt _Dzrektbr des Aligemeinen KriegS-Departe- ments? _ini Kriegs:Mimsterium, ist zum Commandeur der 1. Division ernannt worden.

__ S. M. S._„Mo_ltke“, 16 Geschütze. Kommandant K_apitän zur See Pirner, ist am 20. Februar cr. in Coquimbo eingetroffen. .

_ _ Has „Marine-Ver.-Bl.“ veröffentlicht folgende Nach richten uber Schiffézbemegungen (das Datum vor dem Orte bedeutet A“-1kunit daselbst, nach dem Orte Abgang von dort). S.M.Kt_1bt. „Albatroß“ 13/2. Rosario 5./3._8./3. Campana. (Poststation: Momtemdeo [Uruguay].) S. M. S. „Arcona“ Kiel 3/4. zur_Abhalt_ung der 1. Heizerübungsfahrt. 10./4. Kiel. (Poststatiozr: Kiel.) S._M. S.„Carola“ 11./2. Sidney. _ Letzte Nachricht telegraphisch von Auckland vom 7./4. (Poststation: Aden.) S. M. Knbt. „Cyclop“ 22/2. Alexandrien. _ Leßte Nachricht von _dort 31/3. (Poststation: Alexandrien [Egypten].)S. M. S. „Elisabeth“ 26. /1. Kagos hima 28./1. _ 28./1. Tarahama-Bucht 5/2. _ 11./2. Kobe. (Poststation:Kapstadt.) S. M. Knbt. „Hyane“ 20./12. 82 Hafen von Nusa 20./12, 82 __ 24/12. 82 Anachoreteninseln 24./12. 82 _ 11./1. Matupi. Verbleibt bis Ende Februar zu Vermessungen in NeuzBrttanmexi 2c. 13111) geht dann nach Auckland, um Ende April nach Apia zuruckzukehren. (Poststation: Sidney [Austra- lien].) S. M. Knbt. _„Jltis“ 6./2. Amor). 24/2. _ 25/2. Hongkong. _ Beabsichtigte am 12./3. nach den Varacelinseln zu gehen. (Poststation: Hongkong.) S. M. S. „Leipzig“ 30./1. Valparaiso 26/2. nach Honolulu. (Poststation: Hongkong.) S. M. Ap. „Loreley“ 28./11. 82 Konstanti- nopel. _ Leßte Nachricht von dort 9./4. (Poststation:

Konstdntinopel.) S. M. S. „Luise“ Kiel 31/3. _ 2./4. Danzig. ._ . S. „Moltke“ 23/1. Valparaiso. _ Lehle Nachricht von_ dort 12/2. (Poststation: Pa- nama.) S. M. S. „wae“ Danzig 10./4. _ nach Kiel.

S. M.S. „Nymphe“ 15/3. Rhede Larnaka (Cy ern 16./3 _ 18./3. Ve rut. _ 27./3. Pixälis 29./3. _ 3/4? Neapel 6./4. _ 7./4. enua.__ Beabsichtigte am 16 /4. nach Malta zu gehen._ (Poststation: Malta.) S. M. S. „Olga“ 24./2. Port au Prince 6./3. _ _11./3. St. Thomas. _ Beabsichtigte am 24./3._ _nach St. Vincent zu gehen. (Poststation: Bahia [Brasilien]. S. M. S. „_Stosck)“ 24/12. 82 Amoi) 6./3. _ "YolfYVYkZFL' ZZPYstaxrson: HongTngÖT S. M. Knbt. . . ten in. _ e e a ri t von dort 19./1. (Poststation: Hongkong.) H ck ck

_ Wiesbaden, 16. April. In der heutigen 3. öffent- lichen Sißupg des Kommunal-Landtages des Regiermigs- bezirks Wiesbaden kam zur _Verhandlung und wurde be- schlossen: 1) auf den Bericht der Finanzkommission in Betreff der Gehaltsverhältmsse der Lehrer am Taub- Zummen - Institut zu_ Camberg den Betrag der Ge- iilter von 800 bis 1200 „44 jährlich auf 1000 ck 1600 „16 zu normiren; 2) auf den Bericht der

Emaabenkommisfion a. das mit dem kreisftändisrhen Verbande Ju Frankfurt a. M. vereinbarte Reglement für die Errichtung und Verwaltung der Korrigendenanstalt zu Hadamar nach dem vorliegenden Entwurfs en 5106 zu genehmigen; b. in die

Aufstchtskommission für die genannte Anstalt in Aus ü run de_s §. 5 der Vereinbarung mit Frankfurt a. M. zwfeihMitg- glieder zu wählen; 3) den Antrag des ständischen Bemal- tungSausschuffes auf Einführung eines achtjährigen Lebrkursus an dem T_aubßymznen-Znstitut zu Camberg, anstatt des der- maliaen siebenjahrigen, zu genehmigen; 4) nach dem Anfrage der Wegebau-Kommission die Ein abe des Dr. Widerstein und Genossen zu Herborn wegen In andseßung des Weges von Vicken nach Eisemroth an den ständischen Ausschuß zur Ver- fügung abzugeben; 5) über das Gesuch der Gemeinde- räthe zu Sternfischbach, Riedelbach 2c. auf theilweise Veranderung der Richtung der Verbindungsßraße Idstein- U_smg_en zur Tagesordnung überzugehen; 6) die Anträge des stapdischen Verwgltungsausschuffes auf Veräußerung 2c. ver- schiedener Abschnitte von_ Chausseegrundsiücken zu genehmigen; 7) dem _Antrag des_ standischen VerwaltungZuu6schuffe6 auf Genehmigung des mit der Miß Grainger zu Tiefenthal abge- s_chloffenen VertrageH wegen Verlegung einer Strecke der Be- zirksstraße von Eltville nach Schlangenbad zuzustimmen, und 8) auf das Gesuch des Comités für den Bau einer Sekundär- lerxréxsotiDHiftZzenbaäÉ _nach Gladeéich resp. Biedenkopf _ orerzu rda_um nerüun i ' zur Tagesordnung überzugehen. ft ß g deses MMW

Bayern. München, 18. April. W T. B Die Kammer der Abgeordneten erledigte( heute die )Noth- stand?:vorlczge. Die Regierungövorlage wurde abgelehnt und dre ALtrage des Ausschusses in allen Punkten mit 83 gegen 68 Stimmen der Linken angenommen.

_ 19. April. (W. T. _B.) Der Herzog und die Herzogin von _Genua sind heute Vormittag 11 Uhr Über Lmoqu und Zurich, wo dieselben übernachten werden, ;FTU'TFTUFL ?_bgereksx Sämmtlicheb Prinzen und Prin-

. c: omgien aues aen , ' BUÜYWAÖFE Geleit. H s g denselben bis zum

te geordnetenkammer hat den Antra-x des Ab- geordneten Keßler, betreffend die Aenderung der“ Sozial- geseßgebung, _an eine rms 21 Mitgliedern bestehende Kommmston vermiefeix._ Der Minister des Innern hielt den Zeitpurikt zu eiiier Revxfion namentlich des Armengeseßes für nicht gunstig gewahit, da das projektirte Reick)6geseß über die Krankexwersichermig auf das bayerische Armengeseß von Ein- fluß sem werde.

Sachsen. Dresden , 18. April. (W. T V Da die Konrgrn aur ärztliches Anrathen ihren Aufenchlt in Meraii auf unbesiimnge Zeit verlängern wird, so begiebt sich K_onig Albert vczn Sigmaringen aus nach Meran, um dort seinen Geburtstag M alier Stille zu verleben.

Hessen. Darmstadt, 18. April. (W, T. B. Der Großherzog, schie die Prinzen Heinrich und Wi)ll)e!,m begebe" [ich am Zz-reitag nach Schwerin zu den Beiseßungs- feierlrchkeitcn.

_ Mecklenburg. Scixwerin, 17. April. 28. T. B. Die Prinzessinnen Mathilde und Thekla vm? Schwarzburg-Yudolstadt, die Mutter und die Schwester der VLL'WLUWLTM Großherzogin, sind heute Abend 71/2 Uhr mrttelst_ Extrazuges hier eingetroffen.

_ DLL_ sterbliche Hülle des Großherzogs liegt in- iintten__et_ner Pflanzetzgruppe imSchlafzimmer des Verewigten. Se._Kon1§3ltche Hoheit bestimmte selbst als Todtenanzug die Uniform "oe? Mecklenburgischen Grenadier-Regiments Nr. 89, und zwar emen Ueberrock. Am Halse erblickt man das Groß- kreuz und auf der _Brust das Ritterkreuz erster Klasse des Eisernen Kreuzes _sorme das mecklenburgische Militär-Verdienst- KreUz erster Kiaße. Bestattet wird der Großherzog nach eige- ner Ynordnung in dem Mantel, welchen Alierhöchstderselbe in den xyeidzugen getragen _hat, Am Dienstag Nachmittag führte der Großherzogliche Leibarzt 132". Meitenheimer und der Rbstocker Professor der _Anatomie 1)r. Meckel die Sektion und Embaliamirung der Leiche aus. Die feierliche Beiseßung er- folgt am 21. d. _M, Nachmittags 21/2 Uhr.

__ 18. April. 'Die neuesten Telegramme aus Mentone beweisen, wre schwer eS_ dem_ Großherzog Friedrich Frenz 111. geworden,_1eßt nicht sofort nach Mecklenburg zyriickzukehren. Aber mcht_al]ein der in [ester Stunde in liebevolier Sorge von dem 1631 verklärten Vater ausgesprochene Wunsch. sondern auch das Verbot der Aerzte wegen der mit dem Klimawechsel verbundenen Gefahr haben nach Angabe der „Meckl._Anz.“_ bestimmend auf den Entschluß Sr. König- lichen HZZLLtLigeéWktéW T B

_ . pri. . . .) Heute Vormitta 11 U r i GrtoürYt YladFmirYier s;x_t_igekommen. g h |

ie e e_ es ro erzogs ift na er ol ter Qeffnurxg und Embalsamirung Nachts nach der ckL“";chlofßkikZche iibergefiihrt worden. Morgen und übermorgen findet dort die Paradeaussieliung der Leiche und am Sonnabend Nach- mittag 3 Uhr die feierliche Beiseßung im Dome statt.

_ __18. Ayrih Abe_nds._ (W. T. B.) Fürst Hugo von Wrndrschgraß ist Mit seinem Sohne hier eingetroffen,

_Sarhsen- Weimar-Eisenach. Weimar, 17. April. (Thür. Corr.) Am Großherzoglichen Hofe ist in Fol e des Abiebens des Großherzogs von Mecklenburg-Schwer n eme dreiwöchentliche Tr an er angelegt worden.

Sertens des Großherzoglichen Staats-Ministeriums, Departement _der Justiz, ist in Veranlassung der großen Zahl von Verurtheilungen wegen vorsäßlichen Falscheides, die in neuerer Zeit statxgefunden haben, den Gerichtsbehörden die Beachtung der Bestimmung vom 4. Januar 1881 dringend arzempfohlen Horden. Danach soll, f_aus gerichtliche Eibe zu leisten sind; bei _denen es zweifelhaft ist, ob der Schwurpfiich- tige den_E_io mit gutem Gewissen leisten kann, das Gericht dem Geistlichen der_Schwurpflichtigen davon Kenntnis; geben, um dadurch den Geistlichen zu seelsorgerischer Ermahnung und Einwrrkung zu veranlassen.

Oefierreirh-Ungarn. Wien, 17. April. (W. T. B.) In der _heuttgen Sisung des Abgeordnetenhauses bc- tbnte bc1_ der Debatte über die Schulnovelle der Unter: rtclxts-Mimster, daß die Schulnovclle keinen politischen Cha- rakter habe und von dem Standpunkte der praktischen Wirk: samkeit beurthcilt werden müsse. Die NoveUe molle keinen Umsturz, sondern eine Verbesserung der Mängel, deren Vythandenscin konsiutirt worden sei. Der Minister tvtbcrlegte alle einzelnen gegen die Novelle vorgebrachten Einwendungen und wies nach, daß die Bestimmung

über die Unabhängigkeit der Acmter von der Kon:

fesfion_ nicht alterirt werde, daß inde eine der religiös:fittlichen Ausbildung, die troß dßr ausseze'ißckßtlixtnergr Leistungen der Volksschule zurückgeblieben sei, nothwendig er- schiene. Der Inhalt der Novelle liege unleugbar im Interesse des Staat der Bevölkerung, der Familie und der Kirche und werde x Besserung der Schule gereichen. Der Abg. Giovanellt_erklarte, dre Tiroler Abgeordneten würden für die Vorlage stimmen upter dem Vorbehalte einer weitergehenden YTWÉWYLSZ YkaxoritFt des Tiroler Landtags. Der Schluß aeaewureierau “15 «' angenommen. [) f mit 3 gegen 143 Stimmen _ 18. April. (W. T. B.) Wegen des Ablebens d Erzherzogin Marie Antoinette ist Hoftrauer für die Zeki? Gleichzeitig

ZioeémF'derck bisL11. Y_Xai_angeordnet worden. __ ir vom . pri ab zehn Tage hindur Trauer fur den _Großherzog von Mecklenburg-Sckxhwerin und den „Herzog von Parma getragen. _ Der Studenten- k_omm_ers, durch welchen man gestern Abend der Sympathie fur die zwei relegirxen Studenten Ausdruck geben wollte, FetrrYlYtYr dxxr Y_Yizer FngYöst, wobei sich nach Meldung . :teor ne ' ' ' renitent benahm. „„ e chönerer der Polizei gegenuber Pest, 17. April. (W. T. B.) In Folge der etri en J_nt_erp_ellat1_on des _Abg. Füzessery (von des:; sUn?!)- herngigkeitsxrartei), daß die Grazer Polizei cinen Abgeordneten mit eurer hier _1hr Wesen treibenden internationalen Diebes- bande in Verbindung gebracht habe, hatten die Parteiklubs in der Nacht Kopferenzen abgehalten. Heute wurde im Abgeord- netenhause die Angelegenheit auf die Tagesordnung gebracht. Der Abg. Polonyi_(von der Unabhängigkeitßpartei) erklärte, daß die therpellatiqn Füzesiery's sich auf ihn bezogen habe, er sei von seinem Advokaturgehiilfen darauf auf- merksarn gemacht wordexi, daß die Abgeordneten Verhovay u_t_1d Fitzeffery sich zu einem Angriff gegen ihn verabredet hatten u__n__d daß er deshalb die Sitzung nicht versäumen möge. Der Prasident seiner Partei habe gestern bei dem Ober:Stadt- hauptmann diirch Einsichtnahme von den Liften festgestellt, daß weder sern Name,_ nach auch der Name eines anderen Abgeordneten in dem Diebesverzeichniß der Grazer Polizei vor- komme, daß aber_1n der_nselben ein Brief an die Grazer Spar- kasse enthalten sei, tyornr er in seiner Eigenschaft als Advokat a_i_1f Grund _der Anzeige einer Privatperson um nähere authen- t1_1_che_ Details Über eiiien Diebstahl nachgesucht habe, um norwgensglls wegen i_veiterer Verfolgung der Schuldigen das _Eriorberliche verarilasxen zu können. Volonyi wies die gegen ihn erhobene Berdqchtigung daher als eine grundlose zuriick und bemerkte, er wrffe m_cht, ob eine internationale Diebebbande hier exrstrre, aber daß eine Ehreziräuberbande in Pest existire, das sehe er der dem gegenwartigen Anlaß. Demgegenüber könne er nichts anderes_ thun, als den Abgeordneten Füzeffcry, wenxr derselbe seine Verdächtigung nicht begründe oder m_emgstenéZ erkläre, daß er 50113 1166 gehandelt habe, als einen niedrigen Verlaumder zu bezeichnen. Der Präsident rief Volbnyt wegen des letzteren Aqurucks zur Ordnung und be- merite, daß_er eme von 10 Mitgliedern des Hauses verlangte gebenne__ S_ißiing sofort anberaumen werde. Verhovay (UnabhangtgkettSparter) trat der Anscimldigung Polonyi's entgegen, als _ob em Komplott gegen ihn existire und vcrtheidtgte FUzeffery gegen_ die Angriffe desselben. In der darauf _folgenden geheimen Sißung wurde beschlossen, von der Regieruiig _Aufklcirung Über die Angelegenheit zu verlangen und bis diese erfolgt sei, von einem weiteren Vor- gehen Abstand zu_nehme_n. Morgen Vormittag 10 Uhr wird Wieder eme geheime Sißung bezüglich dieses Gegenstandes stattfinden rind m der um 11 Uhr zu eröffnenden Plenar- sitzung foÜ die Beantwortung der Jnterpeüation erfolgen und die von der Regierung verlangte Aufklärung gegeben werden. Das Haus seßte nach der geheimen Sißung bie Plenarsißung :ncht fort, befchlbß vielmehr die TageSordnung zu fistiren.

_ _ 18. April. (W. T. ;B.) In der Affaire Volonyi- Fiizeisery gab der Vkirrifter-Präsident TiSza heute zu- nächst in einer geheimen Sißung und dann in der Plenar- sißung _d_eS Abgeordnetenhauses die gestrigen Aussagen Poionyis vollkommen bestätigende Erklärungen ab und kon- [tatrrte, das; weder der _Name eines Abg. Polonyi noch ein al;nl_1cherNa__me m der Liste der Grazer Polizei vorkomme. Die Regierung uberlaffe es dem Hause, sein Ansehen zu wahren. Der Abg. Füzeffery_ erkannte hierauf, i:: der Mitte des Hauses stehend, sem_ inkorrektes Vorgehen an, welches auf emer_falschen Information beruht habe. Er habe die Inter- pel_l_at_ion dona fich; gestelit, das Ansehen des Hauses nicht schadigcn und_ den Abgeordneten Polanyi nicht beleidigen wollen._ Er bttte__das Hauß m nlier Form um Entsckzulbigung. Der MmrsterWrasrdent Tisza ersuchte das Haus, die Ange- legenheit alserledigt anzusehen, da Fiizeffcry freiwiÜig um Ver: zeihuxg gebeten habe. _ Das Haus stimmte zu und beschloß, das zyaktum der fremnliigen Bitte um Verzeihung ins Pro: tokoll aufzunehmen und znr Tagesordnung überzngehen.

_ Niederiatide. Haag, 18. April. (W. T. B.) Der ananz-M 1_nts_ter mach: amtlich bekannt, das; die Gesammt- zeichnung aus die neue Anleihe 760 Miiiionen beträgt Y_hdedbß nur etwa 8 Prozent der Zeichnung angenommen

Großbritannien und Irland. London, 17. A ril. (W. T. _B.) Die Königin hat sich heute nach OSbornepbe- geben. Zum Schuhe Ihrer Majestät waren aUe Zugänge zum Bahnhof _yon Polizeiagentetr bewacht, und an aÜen Orten, wo der ZUJ a_t_1h_0l_t, smd die nämlichen Sickwrheitsniaßregeln getroffen. Die Komgm legt den Weg zum Bahnhof, da fie noch nicht Wieder gehen kann, in einem Fahrstuhl zuriick.

Nac!) emer_Meldung_ aus Zanzibar vom heutigen Tage hat das englische Kriegsschiff „Dragon“ Befehl cr: l)alten,_ sofort nach Madagaskar abzugeben.

_Lwerpool, 18. April. (W. T. B.) Heute wurde ein gcwrsser ngsion nnter derAnschuldigung der T hcilnadme an den Morden im Pliönixpark verhaftet.

Dublin, 17. April. (W. T. V.) In dem Vroieß gegen Courier) begann der Verthcidiger brut? icin Mai: doyer, in _wclchem cr umi) nachzuweisen mchte, daf; "Courier- sich zur Zcit dc6_ Mordes im Phönixpark nia): dort beinndcit F;:ÜIQZ Jm Uebrigcn ergab die heutige Verhandlung niehts .icui' .

_ _ 18 April. (253. T. B.) Nmbdcm die G;"erorcnm ihr Verdikt genen Courier) abgegeben batten. bieit dicser eiiie lange Rede, in welcher er siegen die Ausfiihrungen des Richters den Grfchmorencn amcniibcr Urotestirte und sie als ungerecht und parteiiscb bezeichnstc. Er gab zu. Fmicr mid Mitsilwd dcr UniiberwindliMn zn sci", lciignctr abrr seine

Mitschuld an dem Morde im Pbönixpark. Am Sibini: dcr