wird die L_änge der Linien im Ganzen 12 680 kw betra e Der Antheii der Gesellschaften an dem Bruttoertrage Ziyd „extragsmäßig festgeseßi werden; bei einem Ertrage von mehr als 81/, Proz. für die Aktrqnäre soll der Staat an den Ueberschüssen partizipiren. Die weiteren Bestimmungen der Vorlage betreffxn d1e_ Bildung eines Resewefonds, Tarif- akgTLenX' thJeiejeYZienäirig Üünschx das Südney zurück- :;iattüm, _u müffm z ung der Kosten eme Rente J„ Grünberg hat vor einigen Tagen die Grundsteinlcxung der Tuchmachergewerks-Fabrik stattgefunden, der ersten von einek preußi-
Tükkkio Konstantinopel, 24. April. (W. T. B) fck?" Innung auf Grund der revidirten Gewerbeordnung vom
Ein eute veröffentlichtes ade bea ' -' 18, Juli 1881 erricbtt t'bs tlt, wl ' . h Jr uftragt die Pforte“ hte macbern die KonkurrexizeantzedFe FZR TUÖZaFFikeZeTrukilöeYiFeZsurZ.
raebeüli derWalein .
_bganoY L_ 1:11 WM 9 DMZZJZZZUÜSZ: KMT ds." T_JteJdee selbstist nicht neu, in (55:53 baben fich sÖonseitJabrzebnten Doda's beseitiat zu sein; man hofft, daß die anze 7113523111? Yi AYZi-isanM YWWM YZHZYÉWW 'Errichtm'g "nd . . ., L e k e e von 1 en 5 ' Lans? dieser Woche eme Lasung ünden werde. bemer enswertb ist die Errichtung dieser Gewecksfxbxr'iciuiéxxbxeckaéil' Serbien. Belgrad, 24. April, (W. T B) Die ite das Werk einer Innung ist, und damit der Beweis geliefert Wittwe des Obersten Markovic, welche am "23.*Oktober ZX?“ kann““ daß die neuere Gese'ßgebuna kein' Hindemjß eines that“ 9. J. in der Kirche mit einern Revolver auf den König schoß, haaxidY-enßxerkmg d“ Innungen tt“ wo IMMI?!" und Energie M'
[| heute zum Tode verurthetlt worden. * '
- Das „Deutsche Tageblatt“ schreibt:
Rußland und Polen. St. Petersburg 25_ April Als die Arbeiterunfallverficberungsfrage mit dem neuen Grund- (W. T. B.") Der Erbgroßherzog von Olenburg ift. say des Unfgllverficberungszwanges zum ersten Male vom Reichs- gxßern hier eingetroffen. Demseiben M für die Zeit seines kanzler auf die Tagesordnung gesetzt wurde, glgubten die liberalen hrefigen Aufenthalts der FlügeladxutantDawydoff beigegeben.
Parteien kurzer Hand damit fertig zu werden, ab
A er" N Y _ JFJerdZßeiH YF?“ WichtÉ-xkseit ?ieserf Y_n elFtheeiri JZ askberbYZtX
m m ew= or _ 24_ A ril. W. T. _ , a :e _a er emen ee en wur_e_1n ra ten, um durcb Ausdeh-
wii teren Veri c_hten aus den vonp einen? WirbYZst ZFI nung der Haftpflrchx das volkswintbschaftltche Problem auf privatrecht- hermgxiuchten Bezirken des Staats Mississippi beläuft sich die Zahl der m Folge des Wirbelsturms ums Leben ge-
-DieSchlußberichteüberdie geüriaenSisungen des Reickistages und des Hauses der Abgeordneten befinden fich in der Ersten Beilage.
- der heutigen (57.) Sißunxz des Hauses der Abgeor neten, welcher der Viszrafident de_s _Staats- Minifteriums, von Puttkamer, der Minister der getfilzchen 272. An elegenheiten, von Goßler, und mehrere Komxmffanen _bet- wo nten, zeigte der Präsident zunächst den Eingang _emes Gesehentwurfs, betr. Abänderungen des Geseses über die Er- weiterun , Vervollftändigung und bessere AUSrüsiung des StaatSei enbahnneses vom 15. Mai 1882, an.
Auf der Tagesvrdnuns stand die erste und zweite Ve- rathung des Antrages des Abg. Dr. _Windthorft aui Annahme eines Gesehentwurfs, betreffend die Strafkreiheit des Sakramentspendens und des Messe esens. Der Antrag lautet:
Das Haus der Abgeordneten wolle beschlixßen, dem nach-
stehenden Gesebentwurfe die Zustimmung zu erthetlen: Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Straffreiheit des Sakramentspendens und des Meffelesens. _
Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c. verordnen, unter Zustimmung beider Häuser des Landtages der Monarchie, was folgt:
Einziger Paragraph.
Den Strafbestimmungen der Gesc e: vom 11. Mai 1873 über die Vorbildung und Anstellung der
Geistlichen, _ vom 12. Mai 1873 über die kirchliche DiSziplinargelet _und dre
(Skricbtßxnxtz des Königlichen Gerichtshofes für kirchliche An-
ge egen et en vom 20. Mai1874 über die Verwaltung erledigter katholischer
Bistbümer, _ vom 21. Mai1874 wegen Deklaration und Erganzung d_es Ge-
setzes vom 11. Mai 1873 über die Vorbildung und Anstellung
der Geistlichen, _ vom 22. April 1875, betreffend die Einstellung der Leistyngen aus (FTFXZFÜÜÜU für die römisch-katboliscben Bistbumer und U 1 en,
als der Hr. Abg. Schneider, wo es dem durch das Unween des Hausnbandels, insbesondere des sogen. Detailreisens, gescbädigten Theile des Handelsttandes feblt, und es kann daher nur gewünscht werden, daß die betreffenden Paragraphen im Juteteiie des Ansehens des Kaufmannsstandes vom Reichstage m dritter Lesung unverändert angenomuZn weYen _?Fbcßen. „3. "t.
-_ er „_ o , en er ung“ wird aus S le en, 22. April, berrchtet: ck fi
Berlin, 17. April. Rothen- zum Brigadier der auptmann von der
übergegangene Kadaver eines jagbbaren ieee! („Aas“ ' mehr als Fallwild zu betrachten und Zen Aneignunxzmdks halb auch nicht als unbefugte Jagdaukübung zu beftrafen.
- Die Entwendung von Blumen, die auf Grab- stätten gepflanzt find, ist in Preußen, nach einem Urtheil des Reichsserichts, 111. Strafsenats, vom 8. Februar d. I., nicht als Diebsiahl, sondern als eine Uebertretung des preu- _7eld- und Forftpolizeigeseßes zu bestrafen, wenn die én gartenähnlich angelegt find.
- Der Generab-Lieutenant Wiebe, specteur der 1. Fuß-Artillerie :Jnspektion, ist von der ufterung des Schleswigschen Fuß-Artiüerie-Vataillons Nr. 9 aus Bremer- haven hierher zurückgekehrt.
- Der General-Lieutenant von Verdy du Vernois, Commandeur der 1. Division, ist zum Antritt seiner Stellung nach Königsberg i. Pr. abgereiß.
- S. M. Kanonenboot „Wolf“, 4 Geschüße, Komman- dant Kapitän-Lieutenant von Raven, ist am 13. März er. in Shanghai eingetroffen.
Bayern. München, 25. April. (W. T. V.) Der General-Adjutant, General-Lieutenant Frhr. von Ieehe, :|
gestorben.
Mecklenburg. Schwerin, 24. April. (Meckl. Anz.) Nach den leßten, bis zum geiirigen Tage datirenden Nach- richten aus Mentone isi das Befinden des Großherzogs ein durchaus gutes. In den ersten Tagen nach_Eintreffen der Trauernachricht aus Schwerin war Se. Königliche Hoheit auch körperlich sehr angegri en, hat sich jedoch alsbald wieder erholt, und seine Rekonva escenz ist nunmehr wiederum m normalem Fortschreiten begriffen.
Sachsen-Weimar-Eifenach. Weimar, 24. April. (Thür. Corr.) Die Großherzogliche 3mmedi_at-Kom- mission für Postangelegenheiien wird imEmverständ- niß mit dem Reichs-Vosiamt vom 1. Juli d. J. an aufgehoben werden. Dieselbe war 1867 nach Uebergang des Postwesens an Preußen gebildet worden. Künftig wird der Verkehr Zwische_n_ den Behörden des Staats und der Post ein unmittel- arer em.
prrußiscbe StaatSanaebörigkeit und 99008 (darunter 8929 Militär- piltcht19e)ver_lorendieselb_e. In Folge des Ueberscbuffes der Aus- wanderung__ub_er die Einwanderung verlor der preußische Staat 1871-80 jahrlich nn Durchschnitt 1,47 pro Mille seiner Einwohner, die Zahl der Ausgexvanderten stellte sich jährlich auf 2,33 1). M wovon 1,23 b. M. in den Tabellen verzeichnet waren. “
Auf 1000 Lebende enifielen 1881 von Geburten, Eheschließungen und Sterbrfallexx in den 7 Großstädten 39,0 bzw. 18,7 und 28,9; in den 62 Miitelstadten (von 20000 bis 99 999 Einw.) 35,9 biw. 16,2 und 27,3; in den 1210 Kleinstädten 37,2 bzw, 16,8 und 27,4; auf dem platten Lande 38,8 _bzw, 14,4 und 25,9; im Ganzen 38,6 bzw. 15,3 und 25,9. _Jm Mittel 1867-81 waren diese Ziffern 40,3 bzw, 17,3 und 28,3; msonderbeit für die Städte 39,9 bzw. 18,3 und 29,9, fur das platte Land 40,4 bzw. 16,4 und 27,2.
Auf 1030 Bewohner entfielen in 1881 durchschnittlich 38,6 Ge- bur_ten und unter 1000 Geborenen waren 514,5 Knaben und 485,5 Madchen, 960,4 Lebend- und_ 39,6 Todtgeborenc. 921,8 ebelicbe und 78,2 uneheliche Kmdrr. sonne 24,5 Mehrlingskinder. Das Mittel 1867-81 kbar 515,1 Knabsn, 484,9 Mädchen, 40,7 Todtgeborene, 77,4 Unebeltcbe und 24,8 Mehrlingskinder. Von den leßteren waren in den Jabren 1875-81 im Mittel Todtgeborene: bro Mille 80,1, von den Etnzelngeburxen 40, von den Zwillingsgeburten 75,4, den Drillmgé eburten 157,6, vbn den Vierlings- und Fünflingsgeburten 201,4; _n _ lebenden Fmdlmgkn wurden in den Jahren 1877-81 durcbicbnzttlicb _pro Jabr _11 Knaben und 11 Mädchen, von ausge- setzten Kinderleicben 60 _mannlicbe und 48 weibliche gezäblt.
_ JmoStaate war die Gcbnrtsziffer des Jabres 1881 38,61 pro Milli. «zn den Regierungsbezirken stieg fie in Arnsberg auf 44,29, Manenwerdcr aus_43,_60, Bromberg 43, Düffcldorf 42,20 und sank 111 dem_Landdrostet_b751rk Lüneburg auf 30,51.
_ Dre Heiratbsziffer sielli 716» für das Jabr 1881 auf 15,3 pro Mikis; unter 1000 ncuvermabltcn Männern befandkn sicb 865,3 Jung- geiellen, 129,4 Wittwer und 5,3 Ge1chikdene ; unter 1000 neurerbeiratbeten X_rauen 912,6 Jungfrauen. 81,8 Wittwrn und 5,6 Geschiedene. Von 1000 Frauen, krelcbe Manner Über 60 Jabre beiratbeten, waren 10,50 unter 20 Jabren, 84.56 20-30, 169,64 30-40, 340,34 40-50, 287,29 50-60 und 107,67 über 60 Jabr. Die Zabl der Eben, bei Welchen ern Gatte das 20. Jahr norb nicbt erreich1, bar fick) seit1875
In der Gensd'armerie. _ bücher, Major von der 10. Gensd. Bug., 11. Gensd. Brig. ernannt. v. Alvensleben, _ 2. Eensd. Brig, zur10. Gensd. Brig, von der sien, Major v_on der 6. Genéd. Brig., zur 2. GenSd. Brig.,_versevt. v. Sobbe, Majyr :. D., zuletzt Rima. und Escadr. Chef im Drag. Regt. Nr. 12, m der 3. Gensd.,Brig., de Salengxe Drabbe. Hauptmann a. D., zulest Pr. Lieutenant im Inf. Regiment Nr. 16, m der 8. Gensd. Bri ade, Tiex, Major a. D., zuleßt Hauptmann und Battr. Che? im Feld- rt. Regt. Nr. 3, v. Heyden._Pk- Lk- a. D., dnl? t im Gren. Regt. Nr. 4, Beide in der 1. (Gensv arm. Brig. angesie t. r. Zastrow, Hauptm. agareg. dem Inf. Regt._Nr. 84, _kommandirt zur Dienstleist. bei dem Cbef der Land-GenSd axmq mtt_Pens. zur Disv. aTstellt und gleichzeitig in der 6. Gensd arm. Brig. wieder- an e _ _
gestJm Beurlaubtenstande; Berlin, 14. Avril. mann, Sec. Lt. vom Landw. Tram des Res. Landw. Negts. zur Landw. Kar. verse t. _
Abschiedsbewi ligunaen. Jm aktiven Heere. Ber- lin, 14. April. v. Gaza. Maior z. D., von der Stellung _als Bez. Commandeur des ]. Bats. Landw. Regis. Nr. 27, v. 2111"- ström, Oberst 3. D., von der Stellung als Bez. Commandeur des 2. Bars. Landw. Regts. Nr. 71, entbunden. Schwenk, _Oberst-Lt. aggreg. dem Inf. Regt. Nr, 66 und zweitxr Stabsoffiz. bet der Ge- webr-Prüf. Kommission, mit Pens. zur Disp. gestellt; v. Kamps, Oberst-Lt. vom Inf. Regt. Nr. _27, mit Pens. zur Dtsp._ gestellt. _
In der Gensd'armerie. Berlin, 17. Yprti. v. Pil- grim, Oberst und Brigadier der 11. Gensd arm. Bug., in Genebm. seines Abschiengesuches mit Pens. zur Disp. gesteilt. Frhr. v. Ham- merstein, Hauptm. von der 3. Gensd'arux. Brig._, _mtt Pens. und der Unif. des Inf. Regis. Nr. 48 der Abschied bewilligt. _
Nachweisung der beim Sanitäis-Corps tm Monat Marz 1883 eingetretenen Veränderungen. ' _ _ _
Durch Verfügung des Kriegs-Mintstcnums. _ 3. Marx. Dr. Werner, Stabs- und Bats.Arzt des 2, Bats.Fus._Regts. Nr. 33, bis auf Weiteres als Hülfsarbeiter zur Milit. Medizin. Abtbezl. des Kriens-Ministeriums kommandirt. - 20. Marz. 1)r. Happe, Assist. Arzt 1. Kl. vom 2. Gardx-Regi. 3. F., kommqndirt als O_ülfs- arbeiier zum Kaiserl. Gesundheitsamt, unter Cntbmd. von _diesem Kommando, zur Dienstleist. zum Inf. Regt. Nr. 61 kommandtrt.
Ern ennungY: “YT??TYYZT gYariYoer s e 13 u n g e n :e unterliegt das Spenden der Sakramente und das Lesen der Meffe
. . t erlin, 14. A ril. Koe ter, Kapitän zur See im Admiralstabe, mcb '- -
Zier Entbind. pvon dem sKommando als erster Adjut. beim Kom- ]) Ye BegrünleZ .?leses_AY;tragZLFZFYÜYUUIeSdeLZFZi mando der Marinestation der Ostsee, in das Seeoffiz. Corps versetzt. „'*' (khr. von or_emer- ' . . i U b _ Koch, Kapitän-Lt., zum Korv.Kapitän. Aicber, Siegel, Rosen- bm, daß den Ungläubigen, den ChrtßUSfemden M e, er- dahl, Lts. zur See, zu Kapitän-Lts.. Scheibel, Gäbler, Schön- zsugung resp. Kultusfretheix gelassen sei, nur den Katholiken felder 11., Wislicenus, Vanselow, Neiyke, Peters, van nicht, denen man nicht einmal das Meffelefen und Sakra- Semmern, Un1er-Lts. zur See, zu Lts. zurSee. befördext- v. Pon- mentespenden ungeßrast gestalte. Damit stelle man sich anf cet, Kapitän-Lt., v. Cbaultn, Lt. zur See, 313 anne des See- den revolutionären Standpunkt Frankreichs von 1789. Die "ifi?“ Corps IestM- Folge sei wie damals ein Abnehmen der Neligiofitiit, eine unahme der Sittenlosigkeit bei wachsender Staatsommpotenz. rade das Ansehen des Staates, die Grundfefte des- selben sei durch den Kulturkampf erschüttert_ worden. Das Yiehiamtlishes sei ja gerade der Jrrtbum der Liberalen , daß ' fie (Fickubtelnéhwch? KZeÉXneckYuxg derMßttrébe LFtn SWW utnd , die 'rgeri e e e a zu ü en. 1 en ären rz en D e " t s ck e s“ R e i ck _ auch die Throne. Und warum denn die Beschränkung des Preußen. Berlin, 25- APTU- SL- Majestät der Meffelefens und Sakramentespendens? Um_ Rom zu unter- Kais er und König machten, Wi? „W T. B.“ aus Wies: drücken. Also nichts weiter als die Proklamirung des Grund-
baden berichtet, gestern Vormittag mit Ihrer Königlichen
_ fakes: „Der Zweck heiligt die Mittei“. Man täusche sich dar- Hoheit der Großherzogin von Baden eine Spazrerfahrt und über nicht: es handele fick) um die Freiheit mcht nur der empfingen sodann den Vertreter des Auswärtigen Amts,
katholischen Religion, sondern des Christenthums über- Wirklichen Geheimen Legations-Ratb bon Bülow, während die haupt. Die Katholiken und das Centrum hätten die Rechte Großherzogin das Paulinensiift besichtigte.
der evangelischen Kirche stets respektirt; statt dessen habe eine Zum Diner bei Sr. Majestät hatten Einladungen erhal-
_ akatholiM Majoxüät in die innersten Angelegenheiten des ten: die Prin efsmnen von Lippe, Thurn und Taxis und „
katholis Glaubens eingegriffen. Ja stock) mehr, die Re-
Sayn-Wiitgen ein, Prinz Nikolaus von Nassau “ck| Gemah- gierung habe es nicht verschmäht, das _ Cantrum gegen Rom
lin und der Ober-Präsident Grafzn Eulenburg. und Rom gegen das Centrum auSzuspielen. Redner ging so- Am Abend besuchten Se. Majestät das Theater.
dann zu einer Schilderung der geistlichen Noth in den weft: Heute Vormittag hatten der Hofmarscbali Graf von
_ lichen Diözesen über und warf demgegenüber die Frage _auf,
Verponcher=Sedlnißky, der Chef drs Civilkabinets, Wirkl_1ch_e ob es der Regierung wirklich Ernst mit der Abstellung dieser
Geheime Rath von Wilmowski, und der eingetroffene Pol1ze1- Mißstände sei. Er glaube diese Frage vxrnemen zu sollen.
Präsident von Madai Vortrag. Wenn eine Rede des Abg. Windthorst, em Programm des - Ihre Kaiserlichen und KöniglichenHoheiten
Centrums genüge, um die Unterhandlungen mit Rom ins der Kronprinz und die Kronprinzessin find, laut
Stocken zu brin_7_;_en, so müffefnian ÖM Idzen ftredlächxx) Fn-
. . tentionen der egierung zwei e n. er ap w'n e en
Meldung des „W. T. B.“ aus München, gestern Abend - - - d - S =
91/2 Uhr von dort nach Italien weitergereist. _Am Bahnhofs FROM“ das zeige der Briefwechsel, en er MH )ener chuck) waren die Mitglieder der preußischen und englischen Gesandt-
züge nicht abgebrochen habe_. Er,_RZdn€_r_, verzweifele _,an dem schaft, sowie der Graf und die Gräfin Usedom zur Verabschie= rieden. Um so nothwendtger W die nbrtngung es vor- dung anwesend.
'-
err- r. 35,
lichem Wege zu [bien, was von vornherein bedenklich ers einen mu“te
FYWYMFÖ baben sicb viele liberale Nationalökonocxien zu dßem
er “ " ' ' - -
kommenxn Personen auf 83, die Zahl der Verwundeten, von sichern"118c1111sek§12ä1 IFM??? YZ LYRARYISMbeetxkFZckZtTieZéékLTfauvZu
denen mxle schw_er und lebensgefährlich verletzt sind, auf circa diesen Männern qebört u. A. der Recthanwalt Dr. Karl Fiesch in
300. Die sonstigen von) Sturme angerichteten Verheerungen Franifurt, “' M- MM“ in “i"“ bemikkknÖwmkk-U Schrift
find ganz außerordentlich groß. Eine Depesche des „New- „Haftpflicht, Unfaklverficberung_und Normalarbeiistag', München
York-Herald“ aus dem Staate Georgia meldet daß der 1883) das Probletn der Arbeiterversicberung ganz richtig darin
. , , . “ gefunden bat, daß die volkswirtbscbaftltcben Gese«e wl ' "
Wirbelsturm axel) dor: senxüthet hat, und die Zahl der ae- des Arbeitslobnes reguliren denselben ni t“ zuLÖÖeFWZÉZL ?ck?le vermindM' in jenem Mrs scblcsien 2167 Männer und tsdteten Personen auf 20, die Zahl der Verwundeten auf 200 V 2 ZZ 214 Frauen (9,4 bzw. 122,2 rro Mille der Vermäbltcn) unter 20 Qabren Ebcn,1881 nur 242 bzw. 17884 (1,2 bzw. 85,3 bro Milie). Eben_zwi_1chcn Pétioncn bon Weniger als 20 Jahren kamen im Yurckxichmtt 1867-71 jabrliap 533,4, 1872-75 10783, 1876-81 73,8 vor, davon in den Städten 146,2 bzw. 336 und 73,8, auf_ dc_1_n platten Lande 387,2 bzw. 742,3 und 61,8. Jm Jabre 185111: drr Zabl wirber Eben auf 52 gssunken, in Berlin, der Provinz_ Pozmnern und Hobenioliern sind dergleichen Eben gar nicht gexcblonen woxdkn; Von 1000 eran elifcben Männern beira- tbxxeri_9_4_9,20 evangelncbé, 49,33 katholiÜZe, 0,76 sonst (bristlicbe, 0,75_1ud11che Frauen;_ von 1000 katboliscben Männern 115,79 bezw. 883,70, 0,23_i_1nd 0,28; von_1000 sonst cbristlicben Männern 366,75 bzw. 44,01, 557,46 117117 31,78: von 1000 jüdischen Männern 43,07 bzw. 4,18, 0,84 und 951,91. Im Durchschnitt 1875-81 wurden in Ebru zwischen erangcllicben Personen 4,30 lebende Kinder geboren, zwrxcben Katholiken 5,20, zwngben Evangelischen und Katholiken 3,25, JW1schLn gnderen cbxiytlichen Personcn 4,56, zwischen Juden 4,41, ziriycben Cbristen und Juden 1,65. Zwischen Blut§verirandten_wurden ix_n Mittrl 1875-81 (bsi 213 704 Eben xm (_Zanzxn) 1685_Eb€n__gexcbloffen, und zwar 1520 zwischen Ge- icbwnterktndern, 132 _zw71cke11_Obeim und Nichte und 33 zwischen Neffe und Tante. Wabrend dte_a[1gemeine Heiratbsziffer im Jahre 1881 15,34 b. M. war, stieg _fie tn Berlin auf 19,84 und im Regie- rungsbezirk_Magdcburg au1_17,10, blieb dagegen in drn Regierungs- brzirkrn _Coslm 13,68, Trier 13,86 und Aachen 13,72, dem Land- drosteibezirk Aurich 13,92 und im Regierungsbezirk Sigmaringen
nur 12,92. (Schlaf; folgt.)
kommen lancn, die er haben müßte, damit firb der Arbeitrr selbst gxgen die Folgen der mtt_seinem Beruf verbundenen Gefabren sichern _anne. _Ayi Grundlage dieser Formulirung des Problems kommt D!. 731071) in 1emcr_Schrift__z_u dem Schlusse, daß Seitens des Staates dlZ Korrektur dreirs Mtßrtandes vorzunehmen sei, dax"; drr Staat die Halse,_ zu der _cr Verpflichtei ist, weil dieselbe durch die bestebends volkswirtbsckoaftlzcbe Organisation hervorgerufen Wurde, selbst bringen znuß. _ In Brrltncr liberalen Kreisen scheint man sich noch immer xeder 1olcben befferrn Erkenntniß versperren zu wollen.
-_Jn der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ [ssean1Öx _
„n ezug an das Einfuhrverbot amerikanischer SchineTei' '- Yrodukte in Deutsch_land ist eine __Mittbeilung der „New sYbék „51mLS' vom 30. Marz_von Interene. Das Blair bringt folgende:“; aus Havana den 29. Marz datirtes Telegramm:
.J_n_ BS_treff mebrrrer Marken_amerikanischen SÖweinescbmalzes, Welche 1811 langerer Ze_tt gewobnbettsgemäß nacb Havana importirt wurden, ist die Anzeige aernacbt worden, daß sie gesundheitswidrige S_wffe enibalxxn. Dre Regierung _hat den Zollbebörden befoblen, vrer_amertkan11cben Marken die_Emfubr zu versagen - Rosedale, ering, Peacock imd 1crone_ _ bis zur Beendigung der Untersuchung der1elben durch bis Akadcmie der Wissenschaften.“
angegeben wird.
Zeitungsftimmeu.
Der „Bre_1§gauer Zeitung“ wird über die Rede, welche_ der badischx Abgeordnete, Handelskammer-Präsident Schneider, über die §§. 44 und 443. der Gewerbeordnung (den Handel der Haustrer und _Detailreisenden betreffend) im Reichstag gehalxen hat, aus Freiburg geschrieben:
Er sagt _in 1einer Rede: „Eine Menge kleinerer Geschäftsleute und i_ogar Einzelne Handelskammern bätten einer Erschwerung des kaufmanntscben Geschaftsbemebs, i_vie solche in den §§. 44 und 44a. vorgeschlagxn worden seien, zitgejtimmt. Aber er glaubt bestimmt sagen_ in_konnen, daß dies nur in Folge vollständiger Verkennung der Verbaltmffe geschah, wre m nach Einführung der neuen Bestimmungen sich gÉfialxn _werZen.:H __ _ k _ te ._ ar sru er an e s ammer mag fich bei rn. Scbneider, ibrem Prafidenten, für das Kompliment, das er ihr Ymacbt bat, be- danken, _denn tn einem Sitzungsberickpt derselben vom 17. November 1882 Y_tßtt es wétldicb: d F __
. el_er wir_ ie bon er rei urger Handelskammer an ere te Idee freudig begrußt, die Frage der Besteuerung der Haufire? UT?)
OMeneich-ngam. Wien, 24, April. (W. T. B.) Die feierliche Beiseßung der Leiche der Erzherzogin Marie Antoinette hat hrute Nachmittag in programm- mäßiger Weise stattgefunden. In den zur Kapuzinerkirche führenden Straßen bildete Militär Spalier. Der mit 6 Pfer- den bcfpannte Leichenwagen traf um 4 Uhr vor der Kirche ein, der mit zahlreichen prachtvollen Kränzen bedeckte Sarg wurde in die Kirche getragen, in welcher der Hof bereits ver- YamnFieit war. Die Einsegnung der Leiche bildete den Schluß er eier.
Großbritannien und Irland. London, 23. April. (Allg. Corr.) Troß ihres leidenden Zustandes führte die Kd“_;1higit_1_aJnCSorlmabi-„nxinEleerne bei e_ineY CYZLU“ we em or ar ing or r ydney un ?*in i iavr . . , „
Harcourt beiwohnten, den,Vorsiß. Nach der Sitzung ertheilte FZTTÜUÉXFFYandFF „TNFÖOWUFJ, d§s FÜYÜÖMÖIVZÜWALS zu die Monarchin dem Dr. C. William Siemens, dem Professor ' .*" . er “ “ “ß “fkn,Geichait:[eUte,dUkch
, _ „ das Gebabren der Detailrei enden scbWer escbadt t und in kleineren Abel UNd Ander?" dle NMLWÜWL' Orten theilweise sogar in ibrer Existenz b?brobt.“g .
- 25. April- (W. T B-) Im UntxrhaUs e erkläxte Warum find in der Schweiz mit ihrer freien 'V'er'faffung äbn- der U_nter-?taatSsek_retgr Ade_s Ausdlpäßnkxen öL_qrsdch FUlkß- liched Bxstämmxtcrégenkwiest die, _wlxlcch durch die Novelle geschaffen maurire ge ern au eme n rage: ie ranz 1 e e: wer en 10 en, on ang einaxü r gierung habe von einer angeblich am Loango erfolgten _ „„ eil man York vom prakwcben Gefickotsxxunktx ausgebt und den franzöfischen Gebiets-Okkupation keine Nachricht. “"iäWe" Geschaftsman" Md Steuerzahler zu 1chuksen UW.
_ _ Hr. Schneider spricht von einer M kl" [
Frankreich. Paris, 24. April,_Nachm. (W. T. B.) und sogar_ein_zelnen Handxlskammern _c__enxz_e_e eierliereLFrJrlbferTiuntZ
I)etsr Midnisterr_c_:thdbe_r_1ethdheute VormutagkdiFHÜseßvorlage, deIß kaÄZanntsYen (Y_Y_!cbsxftkbetrZekHs zugextimth HätMZ' dHier
e re en die re i or erun von i ionen ur MU Wm 8,11, er en, „ (: er eine enn ni avon
Sichefxung der Rechte Frankreichs gin Tonkin. Es solZen __b_a_t_t_§__d_cx_ßak_7_tse YYYUWw-eltée Z" Biz"? (Y Fiese AU,s_elesean_eit_de1_n
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Rentenfonverfion nur ein unzureichendes NuSkunftémittel sein Herr Schneider. 9
würde, da das Budget für 1884 nach seiner Anficht ein Defizit von 350 Millionen aufweisen werde. Er glaube, daß es un-
Centra_1blatt der Bauverwaltung. Nr. 16. - Inhalt: Amtliches: Czrkularerlaß vom 11_. April 1883.-Personalnachrichien. -_- N_icbiamtltche_s_:_ Das neue Dienstgebäude für das Königliche Mi- nisterium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangeleaenbeiten in erlm. (Schluß aus Nr. 14.) - Dre Entwürfe zur Stephanien- bru_cke in Wien. - Das _bbarmakologische, das 11. chemische Labora- tor_mm_und das iccbnblo rstbe Institut der Universität in Berlin, -- Mtitbetlyngen uber die egyltrxmg des Missouri. - Asphaltpflaster in W9_sbmgton. -_ Der dtesiabrige Eisgang auf der Weichsel. - Vcrmnchtes: Gesckzaftsbaus fur ix_as Landgericht in Guben. - Ver- wendung des Dampfes zu Feuerlö!ch31veckcn._Stadtbabnentwurf des _Wiener Stadtbauamtes. - Konkurrenz für das Nordische Museum in Stockholm.
Kunst, Wiffenschaft und Literatur.
In _kcm Abrilbrft _21. _Jabrgangs 1883 der „Erwerb eballe, O_rgan fur den Forxichrrtt m allen ereigen der Kunstindustrie' (redi- gtrt von Ludwrg Et1enlobr und Carl Weiglc, Architekten in Stutt- gart, Verlag von J Engelhorn ebendasclbst) ist das moderne dcutsche K_unstcherbe_ besonders glanzend vertreten. Schon das erste Blatt fubrt uns ernes von den bräcbtigen Wohnzimmern bor Augen, die das Enisucken de_r Besurber der Bayerischen Landesausstellung in Nürn- berg erregxcn, namlich ern rercb dekorirtcs, aescbmackvoch Interieur nn Nenainancestbl cms d.“;r Möbklsabrik von J. A. Enser in Bayreuth. Gleichfalls von der vor abrtgen NUrnberger Aussteilung ber bekannt Ui der aus der zweiten ase! abgebildete, rracbtrolle filberne Pokal von EdugrbWoürnwebcr,_§iöniglichem Hof-Silbcrarbeiter in Mün- chen. _Em !cboncs Musterituxx ist ferner die anf dem vierten Blatte _abgebtldete Standuhr (Rxnatnance), entworfen vom Direktor H,Göß in_Karlsrube_ und ausgerubrt yon den Ubrenfabrikanten L. Furt- wangler _Sobnx, unter_ Mitworrkung der Großberzoslicben Übr- macherscbmyeretickoule tn Furiwangcn. welche der Gewerbe- verein Furtwangen Ihrer Königlicben Hoheit der Kron- prinzessin von Scbweden als Hochzeitsgescbenk dargebracht bat.
Statistische Nachrichten.
Der soeben eriÖienene_1-F7111.Band des amtlichen Quellen- 1veris_Preuß11che Statistik, herausgegeben von dem Königlicb statistischen Bureau _tn Berlin (Verlag desselben) enthält die Be- wegung der Bevolkerung, mit Einzchluß der Wande- rungen, tm preußischen Staate Wahrend des Jabres 1881, in welchem daselbst 1054362 Geburten, 209586 Ebe- scblteßungen und 723 937 Sterbefälle stattgefunden baben. Die Zahl
liegenden Antrages, welcher recht eigentiicb ein Notbftanngeseß der dringendsten Art sei. Nach wie vor würden die Matgeseße m der alten Scharfe
Un_ter den Unterzeichnern_der _Petiiion find viele, die unter den gegemxartig bestehenden VerbaltniUen Detail reisen laffen, weil fie förmlich dazu gezwungen find, sie haben aber die Petition in der
- Der Kaiserlich türkische Botschafter wird, wie aus der bereits veröffentlichten amtlichen Ansage hervorgeht, nunmehr die zum Allerhöchsten Hofe_ gehörigen oder daselbst vorgefieliten Herren empfangen. Dieser Empfang mird am Freitag, den 27. und am Sonnabend, den 28. d. Mis, jedes- mal Abends von 9 bis 11 Uhr, stattfinden. _ _
Der Anzug ist: für die Herren vom Militär 111 kleiner Uniform, fiir die Herren vom Civil m Frack mit Ordensband über der Weste.
- Unter dem Vorsiß des Königlich preußischen Staats- und Finanz-Ministers Scholz wurde am 24. April eine Plenarsitzung des Bundesratbs abgehalten._ Der Vor- fißende brachte zur Kenntnis; der Versammlung die Beschlüsse des Reichstags, betreffend die Decharge der Rechnung _der Kasse der Ober-Rechnungskammer für das Etatsiahr 1881/82, und betreffend Liquidationen über gemeinsame Kosten des Krieges gegen Frankreich. Die Vorlage wegen
ausgeführt, während das Duell, das geießlicb verboten sei, gefördert und verherrlicht werde._ So sei es nicht zu ver- wundern, wenn die größte Erbriterung der katholischen Be- völkerung sich bemächtige. Wahrscheinlich werde der Kultus- Minister auch heute antworten: das Centrum wolle? der Re- gierung drohen, fie einschüchtern. Diese Absicht liege _dem Centrum vollständig fern. _Es erfü_lle nur eme patriotische Pflicht, bei jeder Gelegenheit auf die_Gefahren hinzuweisen, welche die Unterdrückung der Religion auch für den Staat mit sich brächten. Die drohende Revolution könne nur das Kreuz besiegen. Um dem Kreuze zum Siege zu verhelfen, schlage das Centrum dieses Geseß vor, das allen Parteien zur Annahme empfohlen wrrde. Hierauf nahm bei Schluß des Blattes der Minister der geistlichen 2c. Angelegenheiten, von Goßler, das Wort.
Submisßonen außgeschrieben worden:
Rom für den 4. Mai d. J
seßen. Stelle der Konvertirung eine Herabseßung der Gehälter der Minister und aller derjenigen_ Civilbeamten, welche mehr als _50_00 Frs. jährlich beziehen, eintreten zu lassen, wurde abge- e n .
- Nach Mittheilungen aus dem Auslande find folgende
1) von der General-Eisenbahn-Direktion zu bis 10 Uhr Vormittags _eine Submission auf den Bau diverser Brücken auf der Eisen-
möglich sei, das Gleichgewicht wieder herzustellen, wenn man
nicht auf die früheren gesunden finanziellen Traditionen zurück-
komme, und wenn der Staat nicht davon absiehe, sich bei Aus- führung der großen Arbeiten an Stelle der Privatzndustrie zu Ein Amendement Baudry d'Assons (Legttimift), an
- 24. April, Abends. (W. TV.) Die Deputirten- kammer nahm schließlich den Artikel 1 der Konvertirungs-
vorlage nach Ablehnung aUer Amendements mit 407 gegen
99 Stimmen an. Bei der Berathung des Artikels 2 wurden mehrere zu demselben lx_zestellteAmendements abgelehnt und die Sißung sodann bis A ends 81/ Uhr vertagt.
- 25. April, früh. (W. , B.) In der Abendsgegen 9 Uhr wieder aufgenommenen Sißung der Deputtrten- kammer wurde die Konvertirungsvorlage mit 400 gegen 104 Stimmen angenommen. Der Antra , den Ertrag der Konversion zur Entlastung der szndwwth chaft zu ver: wenden, war vom Minister-Präsidenten Ferry ent-
Hoffnunxx unterzeichnet, daß durch das vorgeschlagene Gesetz eine Besie- rung erzielt und sie der Notbwendrgkeii dieser Art des Geschäfts- betriebs überboben würden.
_Glagbt Hr. Schneider etwa auch, daß den schlechten Kredit- verbaltninen, _über die standig geklagt wird, durch das Dctailreisen aufgebolfen nourde, so würde uns der Nachweis darüber sebr freuen. Wir wbllen ibm die Suche von unserem Standpunkte beleuchten.
__Dte Kundschaft der großen Bazare besteht hauptsächlich aus der Klaue der Offiziere, Beamten, Rentner_ und bier wird nur gegen baar bezogen. _ Diese fragen natürlich nichts danacb, wo sie kaufen. Ob der Gc1chaftsmann am eigenen Orte brosperirt oder nicht, ist ihnen meistens gleichgültig. Beim Detailreijen kann, da das Geschäft durcb Vorzeigung von Mustern gemacht Wird, nur auf Kredit ver- kczuft nxerden und kommt daher noch ein großer Tbeil dessen, Was bisher m den uten Detailge1chäften für baac verkauft Wurde, ins- besondere ist d es bei der Landbevölkerung jetzt der Fall, nun auch ms Buch, nm nacb oft jahrelangem Warren endlich bezahlt zu werden. Hr. Schneider hat von solchen Verhältnissen _im Reichstag natürlich nichts gesagt, da er wohl kaum darüber orieniirt ist.
Was nun die durch Novelle berbeizufübrende Beschränkung über- ba_upt anbelangt, so darf wobl behauptet werden, daß fie von dem großteil Theil der durch fie betroffenen Geschafté-welt so rasch als moglich berbeigesebnt wird. _
Redensarten von einer durcb dieses Geiss stattfindenden Herab-
der Geborenen hatte im Jahre 1871 zufolge des vorbergebcnden Kriegsxabres nur 868 457_betragen, war sodann bis 1876 beständig, auf 1102203, gestiegen, _m den beidsn folgenden Jahren wicder ge- fallen, 1879 wieder gestiegen, 1880 und 1881wieder gefallen, im letztgenannten Jahre sogar unter den Betrag von 1874.
_ Dre Zabl der Eheschließungen batte im Jabra 1870 unter Ein- Werung des Krieges nur 181869 betragen, war im folgenden Jahr auf_196 330 und in 1872 auf den ungewöhnlichen Betrag von 255 886 gestiegen und ist settdem bis 1879, wo fie den niedrigsten Stand von 206752 Failen erreichte, fortwährend gesunken. Im Jahre 1880 stieg die Zahl wieder auf 208 456 und in 1881 auf 209 586.
Die 35171 der Sterbefälle scbWankte innerbalb der letzten zehn Jahr_e betrachtlich, erreichte im Jahre 1874 mit 695105 den niedrigsten u_nd tm Jahre 1872 mit 766 565 Fällen den böchsten Stand._ Wahrend des Jahres 1880 sind mehr Sterbefälle (735 678), als in xedem der 6 vorhergehenden Jahre vorgekommen, aber weniger ais in den Jabren 1871 bis 1873. Das Jahr 1881 weist wieder eme Abnahme der Zahl der Sterbefälle nach.
Mit Einschluß al1er bis zum 1. April bekannt gewordenen Fälle haben in den letzten 11 Jahren im preußischen Staate einscblie lieb des_-Herzogtbums Lauenburg 11565770 Geburten, 2446 692 be- schließungen nnd 7 998 954 Sterbefälie stattgefunden, wobei die Todt- gebbrenen bet den Geburten und den Sterbefallen mitgezählt sind. Seit der Wiederhersteliung des Deutschen Reichs vermehrte skb bier-
E_nd_lich verdient auch die lcxxte (Farbrndruck-)Tafe[ mit einer Anzahl h_ubnb erfundenrr und der chbnik angcpaßter Ornamente für Holz- etnlagen, von den Arcbttekten__ane und Stegmüller bierselbst, Her- vorbrbnng. - Das Auslanb Ut rxpräsentirt durch ein scbmiedeeiserneö Grabgttter bon Fabbroni in Mailand und eine dekorative Füllung xon_ P. Sober, Maler und Emailieur in Paris, die aber trotz ihrer up5_1_gen grotesken Ornamente und dem in farbigem Email aus- gefubrten, anztebenden Mittelstück (eine Weibliche Büste) an einer gewissen, BUZÖ die schroffe Ranxntbeilung bedingten Unfreiheit leidet. Kunstbistoxuch sebr tntereffant Ut endlich die dem Heft beigegebene Rxprodui'iton eines Grabdenkmals aus Treviso. Dieses Monument, bxt weichem _Skulptur__und Malerei Wetteifeknd zusammenwirken, bildet eine Zierde der Kirche San Niccolö daselbst und ist dem im Jahre 1490 _verstorbenen Senator Agostino Onigo errichtet. Die Marinorarbetten daran stammen aus der Schule der Lombardi, wäh- rend m den figurltchen Theilen der Ornamentik unverkennbare Züge der Uebereinstimxnung mit den Gemälden des Jacopo de' Barbari hervortreten. Die Engelbornscbe Verlagsbandlung giebt mit dieser schönen quz'l den Abonnenten der „GeWerbeballe' zugleich eine robe aus dem bet tbr erscheinenden neuen großen PrachtWerk : ,Die Kunst cbäße Italiens; Diese mitRadirungen und Textillustrationenreicb ausgestattete Publikation, dere_n erste Lieferung kiirzlich ausgegeben worden ist, wird von C rl von_ Lußow besorgt, der die textliche Schilderung übernom- men ai, wabrend eine Reihe bon namhaften Aquafortisten und
Umprägung von Zwanzigpfennigftücken in Ein- und Zwei- marksiücke wurde den zuständigen Ausschüssen zur Vor- berathung überwiesen. Ein Vorschlag_ wegen der ge_schäft- lichen Behandlung der auf die Revinon des Zuckeriteuer- geießes bezüglichen Eingaben, sowie die Vorschläge nyegen der Wiederbeseßung mehrerer erledi ter_Stellen bei Kaiser- lichen DiSziplinarbehörden fanden die usttmmung der Ver- sammlung. Genehmigt wurden: die Ausschuß-Anträge, betr. Vorschriften über die statistische Anichreibung des Veredelungs- verkehrs; _der Freundschafts-, Handels- i_md Schiffahrts- vertrag mit dyn vereinigten Staaten von Mexiko; der Kon- iularvertrag mit Serbien. Mehrere Eingaben von Privaten, betreHiend die Zoütarifirung eiserner Oefen, die Rückerstattung von ol] für_Petrol_eum,für Marmorplatten und für Stiefelmichse, wurden zuruckgeiyiesen. Den Beschlüssen des Landesausfchu es von ElsaßzLoi'hrmgen zu dem Gesetzentwurf, betreffend ie Zagdpoltzet, stimmte die Versammlung unter Streichung eines “ usaßes bet. Nachdem für die Verhandlungen im Reichstage mehrere Kommiffanen gewählt worden waren, faßte die Ver- sammlung Beschluß iiber die geschäftliche Behandlung mehre- rer Eingaben von Privaten.
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bahnlinie Iorea=Aofta sowie dazu gehörige Lieferungen zum Taxwerthe von 236 690 Lire; _ _ _
2) von der Direktion der Werkstatt_für Militar- auSrüstung in Turin am 7. Mai 5. I. bis 3 Uhr Nach- mittags eine Submission zur Lieferung * von 50000 Stiick Gewehrriemen, 48 600 Stück Säbelkoppel und 45000 Stück Patronentaschen im Taxwertbe von zusgmmen 323 710 Lire;
3) von der Artillerie-Direk_tion d_es Arsenals für Bauten in Turin am 10.211711 5.3. bis 3 Uhr Nach- mittag eine Submisfion auf zwei Lieferungen von 25 092 und 22 714 kg Rohstahl in Barren im Taxwertbe von 20 073,60
ieden und mit dem Bemerken bekäm: worden da das _ _ sch 4 st “ ß druckung des inteUigeniesten Tbeiles des Kaufmannsstandes sind nichts
i e Bud et demnä werde vor ele t werden _ , „ , ZWerdFZetTanchdann igvählen WIL zwischen degr usführung, ais Parteischlagworter, dre berbalten m_usen, m_n der Masse Sand m 3 entlicher Arbeiten im aukgedehntesten Maße oder der Ent- dte Augen zu streuen. Kein Handlungsrecsender eines besseren Gescbaftes
, wird sich mit einem Detailreisenden auf gleichen Fuß steÜen lassen,
la ung der Landwrrthscbaft. w' , , , _
_ 25_ April. (W. T. V.)_ In der heutigen Sißung hättlis? eben m diesem den Hausircr steht, was er auch in Wahr
des Senats wird die Kon„verx1rungsvorlage zur Ver- Wenn r. Schneider von den Belästigungen auf dem Polizei- handlung kommen. Man halt die Annahme für geficbert.
bizreau spri t, so vergißt er, daß “eder Gesaoäftsreisende ja alle Jahre Der „Gaulois“ meldet, daß der frühere Minister-Präfi: seine Legitimationskarte auf dem Polizeibureau ausstellen lassen muß dent Duclerc ernsthaft erkrankt sei.
i_indcbdaH Fixx) __di; NINE de_r dorkt i_iundeanng __txkartteudetk Feuie xa- , ur , a 71 er e imaionSareeme aur aregeö weren und 18171 20 Lire Italien. Nom- 24- Apkll- (W- T- B-) I,)?!" Pak : soli, nicht sebr_verände§t i_vürde, und der Polizei also dadurch keine Ueber bie spezi'eilen Bedingungen ist das Nähere an Ort lament ist he_ute der Gesehentwurf des Ministers der weiteren _Gesckoafte aufgebuxrdet xverden. _ _ _ d St lle ' us hen öffentlichen Arbeiten, Baccarim, zugegangen, durch welchen „ Die Ansicht des hauptsachlich dyrcb das Emreißen des De_tatl- un 2 emz e ' die Grundlagen für den Abschluß von Regierungs- rxisens betroffenen Theiles der Gesckoafiswelt ist die, daß man einem - Nach der Rechtsprechung des ehemaligen preußischen verträgen wegen Ueberlaffung des Eisenbahnb_etrie- ;)?me[»TÉIWFKHFÜFM? chvTZFLLfÖUJZYÉMYtMM kann- und Ober-Tribunals und des Reichsgerichts ist die Aneignung von bes cm die Privatindusirie feßgeßellt werden. Die Ver- “Was den ÖesZäfetkséZeander großen Lager (_ck-klang, so wird Fallwild, selbst wenn dasselbe völlig werthlos ift, auf frem- träge folien danach am 60 Jahre geschloksen _ werden, fich wohl auch „W M Mittel finden, um hier mehr Gereéhtrgkeit in dem Jagdterrain als unbefugte JagdauSübung zu beßrafen. aber nach 20 oder 40 Jahren _kündbar sem. _Die Eisenbahn- Nach einem Urtbeil des Reichsserichts, 11. Strafsenats, linien werden in 3 _Nese gethetlt: das adriatischx, das niitikel- vom 16. Februar 5. I., ist jedoch der bereits in Verwesung ländizche und das fizilische. Nach Ausbau der Erganzungölmien
Zeichnern _die künstlerische Reproduktion der bildnerischen und maleri- schen Schaye Hespericns übernommen hat. Das Werk ist auf 25 Lieferungen zu je 3 „76 berechnet.
-Die „Statistische Skizze der österreichisch -ungari- schen Monarchie“ von Dr. H. F. an_chelli, K. K. Hofrath und o. 6. Professor, Vorstand des statiitircben Departements in: K; K. österreichischen Handels-Ministerium :c., ist jetzt in der I. C. Hinricbsscben Buchhandlung zu Lei zig in neunter verbesserter Auf- lage erscbtenen. Diese trefflicbe Ar eit, in welcher der Verfaffer auf dem v_e_rbä_ltnißmäßig beschränktem Raume von wenigen Druckbogen alle bauptiachltcben statistischen Daten über die ganze österreifcb-ungariscbe
nach die Bevölkerrxng des preußischen Staats durch den Ueberschuß d_er _Geburten uber die TodesfäUe _ um 3566816 17. l). 1abrltch_ um 13,56 pro Mille. Diese natürliche Vermeh- rung tft _aber durch Auswanderung zum Theil wieder verloren gegangxn, immerhin a,ber stieg die ortsanwesende Bevölkerung des preußncben S_taats in seinem je igen Umfange von 24 655 730 (12137717 mannlichen und 12 52 013 weiblichen) Personen am 1. _Dezember 1871 auf 25 742404 (12 692 370 männl. und 13 050 034 weibl.) am 1. Dezember 1875 und auf 27 279 111 (13 414 866 männl. und 13 864 245 Weibl.) am 1. Dezember 1880. Die wirkliche Be- volkerungszunczbme hat daher in den_ leßten 9 Jahren 2623 381 (1282149 mann!. und 1341232 weibl.) Personen betragen oder Monarchie mit nger Sorgfalt zusammengetragen hat, ist in der durckzsxcnitxlich jahrlich 11,29 pro Mtlle_und zwar 10,84 pro Mille neuen vorliegenden uflaae bis auf die neueste Zeit fortgeführt wor- m 1871-75 und 11,66 pro Mille in 1875-80. den. Man findet in derselben die zuverlässigsten statistischen Angaben _Die statitischen Tabßllen _über den Erwerb und _Verlust der überFlacheninbaltundBevölkerung,Land-undForstwirtbscbaft,Bergbau, Reichs- und taatSangeboriqkeit enthalten nur einen Theil der Wan- Hüttenwesen, Salinen, gewerbliche Industrie, Handel und Verkehr, derungen, denn nach den Tabellen haben in den Jahren 1872 bis 81 Unterrichts- und Kirchenrvesen, StaatSverfaffun und StaatSvemal- im preußischen Staate nur 396 459 Personen die Staatsangebörigkeit tung, sowie über den StaaWbaWbalt und das riegswesen der ösltt“ verlo_ren und 61491 dieselbe gewonnxn, wodurch sich ein jährlicher reichiscko-ungarischen Monarchie. Aue!) über die okkupirten Länder. Berolkerungsverlust von 33 497 Perwnen berechnxn würde,wäbrend er BoSnien und Herzegowina sowie über das mit der österreichisch- Ticb nach den Ergebnissen der Volkszählung _auf 1abrlich 54 323 Per- ungarischen Monarchie zolivereinte Fürstentbum Liechtenstein nd in onen stellt. Nach den Tabellen erwarben tm Jahre 1881 6441 die kurzen Abschnitten am Schlusse der Arbeit die wesentlichsten aten,
Vesna auf die Vertheilung der staatlichen Lasten einzuführen. _ Wir find der Ansicht, daß die Retchregierung, als sze die Ge- werbegesehnoveüe dem Reichstage vorlegte, beffer unterrichtet War,