1883 / 97 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 26 Apr 1883 18:00:01 GMT) scan diff

. 17 lautet na dem Kommisfionsbeschluse: §Eine Erbbbungchund Erwöitéung der_ä_1;_e_i_ftungen der Oris- en it in ol endem m ange zy : KrananYiü Hauerf dger Krankenunterstu ung k_ann auf einen längeren Zeitraum als dreizehn Wochen 13 s zu einem Jahre fest- geseßt werden. _ ranken eld kann auf einen_ höheren Betrag und zivar bis Y: e“YZ KViertelg des durchschnittltcben Tagelobns festgeseßt werden' neben freier ärztlicher Bebaudiung und Arzzm können auch andere ,als die im §. 6 bezeichneten Hetlmttiel g_ewabrt werden. 28) Neben freier Kur und Verpflegung 111 einem Krankenbaufe kann Krankengeld bis zu einem Achtel des durchschnittlicben Tage- lobns auch solchen bewilligt werden, welche nicht den Unterhalt von Angeböri en aus ihrem Lobne bestritten haben._ 3) öcbnerinnen kann die Krankenunterstußung bis zur Dauer von sechs Wochen nach ihrer Niederkurift gewährt werden. _ 4) Freie ärztlich Behandlung, fre)? Arznei_uxid sonstige Heil- mitxel könncn für erkrankte Famtltenangebori e der Kaffen- mitglieder, sofern fie nicbt selbst dem Krankenver cherung83wange unterliegen, gewährt werden. Unter berselben Vorausse ung kan_n für Ehefrau“. dsr Kaffenmitgliedu; im Falle_ der Enib ndung die nach Nr. 3 zulässige KrankenuntersiuHUYg gewahrt werden. _ 5) Das Sterbegeld kann auf einen hoheren als den zWanzrgHacben

Betrag und zwar bis zum vierzigfachen Betrage des ortsü lichen

116 er 651 Werden. _ _ Tc!geZZlZHBeimb Tode der Ebefrau oder e_tnes Kindes eines Kassen- mitgliedes kann, sofern diese Personen nichtselbst d_em Verficberun s- zwange unterliegen, ein Sterbegeld und_ zwar fux erstere itzt e- trage bis zu zwei Dritteln, für letztere_bts zur Halfte des fur das Mitglied festgestellten Sterbegeldes gewahrt werden. _

Auf weitere Unterstützungen, ridmxntlich _auf _Jnvaliden-, Wittwen- und Waisen-Unterstü „ungen, durfen die Leistungen der

beer Verkäufer diesen die Coursfähigkeit der Papiere aus-

lben bereits audgeloofi oder gekündigt sind, ohne daß

li enden Um tand dem Käufer_ _mittheilt, nach einxm 161631 des ReiZSgerichts, 17._C1mlsenats, .vom 1. Marz d. I., vom Käufer, Fans; dieser mcht durch eigenes Versehen seinen Irrthum verschuldet hat, Wieder rückgängig gemacht werden.

_ Der Vevollmäcbtigtezuxn _BundeSrath, Füriilich schwax - burg-rudoifiädtische Staats-thfter Dr. von Bertrab 1 hier angekommen. B) D V den. Karlsruhe, 25. April. (W. T. . er Großxerzog wird fiel» im Laufe dieser Woche zu einer mehrwöchigen Nur nach Kissingen begeben.

O errei :nu orn. Wien, 25. April. (W. T. B.) Das AFeordYeteßhaus nahm heute die Paragraphen der Schul esevnovelle, betreffend die LehrerbtldungSansialten, an, nachem der Vertreter der Regierung ausgxfuhrt hatxe, daß der Vorwurf der Herabseßung der pad_agog11chen Ausbil- dung der Lehrer vollkommen unbegründet se1._ _Der Paragraph, betreffend das Giaubensbekenntniß der Schuldirtgepten, rixf _eme lebhafte Debatte hervor, im Laufe derext dex Untxrrtcbts-Mmister erklärte, daß die Novelle selbstverstandiub nicht rückwn'kende Kraft habe. Die Behauptung, _daß d1_eser _Paragraph_ nur eine AbschlaZSzahlung an die Klerikalen set, _we1_se ex: entschieden zurück. Der Abg. Sturm hob hervor, er erbltcke m diesem Para-

Zeitungsfiimmei.

Die ,Elberfelber Heilung“ führt in emem Artikel ,Der Anfang der Sozialre orm“, m welchem das Blatt bie Verhandlungen über den Zrankenverficherungs-Entwurf mt Reichstage während der _dret ersten Tage der zweiten Lesung einer Beiprechung unterzieht, u. A. olgendes aus: _ Wenden wir uns von dem unmittel aren Ausfall der Beschluse u den moralischen Ergebnissen der Verhandlung, so f_ällt daran nichtk Zeller in die Au en, als daß die Fortschritts artet mit der Fahne der „wirtbscbaftl chen Freiheit“, wie sie diesel e berauSgepu __t hat, nicht nur von den- ezes onisten, sondern auch von den udbeut- chen Demokraten völlig m Stiche gxlaffexi x_nrd. Die Gegner- xchaft, Welche troß der angeblichen Berettwilltgxeit, zu dem Gesetze mitzuwirken, der Abg. Richter m mebrstundrger Rede gegen die Grundlage desselben enifaltete ganz nach dem beißenden Epigramm des Reichskanzlexs: ,nur so nicht nur anders, so wie es nicht geht" dixse Gegnerschaft konnte, soweit fie sich den Anschein der S_achlicbkett gab nicht schne1dender getro-“fen werden als durch die Saxe des Abg. onnemann :_ „Wit fürch“*en nicht, daß durch den Ver 1cberung§zwang der_ personlichen

reiheit der Einzelnen zu nahe getreten werde, wir hoffen im Jegentbeil, daß der Arbeiter moralisch geboben werdxn wird, wenn er im Falle der Erkrankung nicbt mehr der Armenfursorge zur Last fallen wird. Ohne Zwang ist eine allgeme_ine Krankenversicberung eben nicbt zu erreichen, das beWeiTt ja _das Hulfskaffengese von 1876, welches nach sieben Jahren nur 5 e kleine Zahl von 342 _rtsstatuten zu Tage gefördert bat, worunter einzelne Lander, z. B. Wurttembetg, gar nicht vertreten sind, Wenn dieses Gesetz den wang von Reichs- wegen ausspricbt und zum allgemeinen ma 1, so ver_dtent dies nach unserer Ansicht den Vorzug_, _da *die meemden gerade in solchen Fraéxen sich oft vo_n klemltcben, engberztgxn Ge- icbtspunkten leiten affen. Die freie Bevoegung der Arbeiter in

die Einfuhr 48184 t, zusammen 80808 t, 4487 t, das zur Verarbeitung bleibende Quanwm Cigarren fand im Durchschnitt (die im Jahre 1872/73 no_ch 2111 1881/82 auf 0 gesunken), m Kau- und Schmupftaback fob!" von 15 1: (1879/80 noch 145 t- Mehrein- 25 t Mehrausfubr), beim Rauchtaback 1418 r 2336 t, 1881/82 456 t), im Ganzen 1993 : Tabackfabrikaten (1872/73 3413 t, 1881 einer Robtabackmenge von 2193 t (1872 De_r Verbrauch von fabrikationSreifem gebiet un Durchschnitt 74128 e oder 1,7 1876/77 1,8 kg, 1877/78-1880/81 1,7 kg, D_er_Salzverbra_uch im deuticben zwölfjabrtgen Durchschnitt 1870/82 auf 536 278 e oder pro 12,7 kg, dqvon 327 786 1; oder 7,7 kg zu Speisezwecken und 208 zu steuerfreien Zwecken. und 90051 1_: nach dem Auslande 580 050 t, dre Einfuhr 47 076 t. ist vor_i_1870/_74 von 7,8 kg pro auf 7,1 kg- m 1880 82 gesunken,

die

Mehrausfubr vo 82 4811), entsprecben

obtaback 1881/82 1,6 kg

492

verminbert. Die Produktion von R o b zu ck e 1:

49755 i auf 5841 8 14404 t; auf 317 582 !: gestiegen, 2.21 6329036116 28É981 1 oder von 5,4 ur n er ampa nen 187176 b li 187641881mef 6,3 Fx pgro Kopf. / e ef fich der n er war en im Deutschen Reich ohne die olia s l" 1872 33545000 111 produzirt, 1881/82 39036000 Z u fcbuffe

'! s

76 321 tu ck20: eine MehraUSfubr von 590 1 statt 1 betragende Mehrausfubr ist bis “uh ___Jx/iZZVZebrein- - r, a e en Mehrausfubr (18784775

3 3755 t,b1_8_81/82 529 t,). e ug im oll- kg' pro Kopf; 1871/72-

Zollgebiet steate' fich im Kopf

Der Absaß betrug 489 999 t im oll ebit

und den Zoiiausschlüffen, ZsathHn Der Verbrauch zu Speisezwecken Kopf auf 7,7 kg in 1875/80 und

_ der zu steuerfreien weck von 1870/82 allmabl ck von 142 388 : auf 291 074 696113366313

Einfuhr hat sich in demselben Zeitraum von 51 696 t auf 36 074 1

_ hat fich im chi chen ll- gebtet von der Campagne1871/72 bis zu derjenigen 1103 18851782

von 186422 auf 599 722 !: gehoben, i_vogegen die (Einfubr von zuruckgegangen ist. Die Ausfuhr ist von der Verbrauch mithin von 113 01116411 pro Kopf, Im

Selbe auf 6,7 kg,

[img des Kaiserli eme Buchdecke an

n d

die A

nach einer _ sind dem

Abbildungen. sche.

Getbeilte

Freud von Fritz

von ) futter.

_ Nach Skizzen von tvobner von Nicolosi am 22. März. A _ Rudolf Leuckart.

Ausstellung in Berlin.

Reiß. russischer Arbeiter. Ansichten von der Niederelbe.

eben Museums 6 dem 16. J

eitung'

re ierender

e ist

doppelte Bilder aus Originalzeicbnung

4) Flußpolizei.

breßten Buchdeckels aus der S feums (17. Jahrhundert), ein Ornamentmotiv vom Palazzo ducale in Mantua, ein phantastisch geformtes Glas eicbnung von Stefano deUa Bella 2c. _ A tft die Nrn. 6 und 7 der . rischen Gewerbemuseums angelegt.

Die in Leipzig am 28. April erscheinende Nr. .Illustrirten Z Franz_11.,_ Großherzog von M _ Frtexrtch Franz 111., _cbwerm. _ Das am 4. Ztner photographischen Auf

roßb

Freude.

17 Abbildungen. Hans Petersen. (Zweifeitig): 1) Wrack am E 3) Schlepper.

5 7) Schwimmendes Dock. 8) Elbansicbt

Yori den beigegebenen 3Kunstblättern zei en die beiden ersten in vor- iugllcbem Gold- und Buntdruck eine we tere Serie Schmucksachen aus Gold 'mit Email, deren O

einem

San M

[S

Rußland :

von G. Broling.

_ _ jener prächtigen ngmale in der Samm- ZU Wien aufbewahrt werden, sowie 1: F" 113, W [[ rst inscb 2516173673 "66 1

er uri aee en oe zu aihnen; das (etc eine Auxnabme der prachtvollen Stuckdec_ke g B Grabkammer des Dogen Andrea Doria in Auch im Text sind wieder mancherlei anregende un gewerbtrxibenden nußbare Vorbilder und Motive ei bbildung eines ge1 Bayerischen Gewerbemu-

Original in

des Tonnengewölbes der att_eo zu Genua. 1) fur den Kunst- ngestreut, so z. B. ammlung des

_ _ Beilagen Mittheilungen“ des Baye-

_ 2078 der enthalt folgende Abbildungen: Friedrich ecklenbur 'SÖWLUU. '!" am 15. April. erzog von Mecklenb'arg- pril abgebrannte Kasino in Nizza. Nach nahme, _ Der _Yusbruch des Retna. R. Saporm: 1) Flucht der Ein- 2) Bestandibeile vulkanischer _ - Pas Hauptgebande der Hygieine- Originalzetchnung von G. Tbeuerkauf. _ Originalzeicbnungcn Mittagseffen

Originalzeichnung lbstrand. 2)Zo11- )qubafen. 6) Blankenese.

ber Hamburg. 9) Aus-

Statistik der Crefelder SamMe_t_-_81_i_nd Seidenfärberei.

_ _ "88 4. Durchschmtiltcbe Zahl der im * 1 Laufe des Jahres beschäftigten

1882

Arbeiter . . . . . . 13. Quantität des gefärbten Rob- matextals: 1) Fur Crefelder Fabrikanten: s.Setde ..... b. Schappe. _e, Baumwolle . . . 2) Fur auswärtige Fabrikanten : a. Seide . . . . b. SCHULTE c:.Baumone. . . . 0. Gesammtbetrag der im Laufe FZZ Jahre! gezahlten Arbeits- o ne. . .

Danzig, 25.218101 (W “T.

1406 1539 1648

473335

294 365 1076 073

271 082 178 280 431 553

kg 393 589 210 670 814 135

227 519 112500 183 920

kg 428160 239 800 804 600

289 696 105 800 193 039 „46, „44 „ki

1 326 867 1416 387 1454 009

_ B.) In der heute Abend ier abgebaltenxn Sixung des Verwaltungsratbs der Marienbuxa -

Mlawka_er_(_8i1enb_abn wuxde die Dividende pro 1882 für die S_tammprtorrtaten aus 5 und für die Stammaktien auf 6 9/0 fest-

ge1exzt. Antwerpen“, 25". April. (W. TB. W [[ kt“ . Angeboten 2277 B. Lapiatawoiien. verkauft 1392 BV Hrlxiscthfrij,

vornehmlich für schöne Montevideorvoilen.

Verkehrs-Auftalten.

Bremen, 25. April. (W. T. B.) 11 dem Geri": 1 neuerlichen V_er111st _eines_ große) Schiffe? des NordYeZFcFLemn Lloyd bat dre bis jetzt nicht e_rsolgte Ankunft des am 7. Abril von New-York abgsgangenen Dampscrs „Habsburq" Vcranlaffung ge-

rts- k ka e nicbt ausgede,nt werder). _ O DeziérXbX 133: Hirsch beantragte, die Bestimmungen unter

Nr. 4 dieses Paragraphen zu iireichen. Mgn diirfe den_ Kassen _ Mt lFFeéexxftiItrYW'auiifceibleeige1'60rFchsiFr eidrie 2133363 661 02907211 YMÖDLS Gesel?“33:5inYZMZYFncheirschYt'YXYZ 13332?

' ' ' ' ara ra . FanTZilie und mit starker Famtlie beffer stehen als einer ohne hieram er , 8 1_)_sch__st des Minister-Präsidenten, Grafen o

ra en eine Abänderung des Staatsgrundgeseßes,_ Der Prä- ___ eingeführt Zdetpikt) erklärte, er erkenne eine solche Aenderung in diesem Para-

graphen nicht, überlasse aber die endgiltige Entscheidung dem

eu au das Kaffemvesen ist durch die Voxlage nur Wenig be- schZätht.“ fDazu bezeugt Hr. Sonnematxn, daß zu Franifurt die Ver- treter der sämmtlichen Krankenkassen unt an Cmsttmmrgkeit grenzen- der Mehrheit sich für das Prinzip der Vorlage ausgesprochen haben. Damit sollte die sittliche Entrüstung uber Versicherungszwang für ernsthafte Leute ein für allemal ein Ende haben. __

_ Der „Berliner Börsen-Courier meidet aus

wandexerschiff vor der Abfahrt. 10) Feuerschi . 11 [ ' . 12) Eisbrecher._ 13) Fischerboote an der ElbmürTuna.) 341283in- dampfer nach Helgoland. 15) Weitfahrten auf der Elbe. 16) Koblen-

53000 bezw. 122000 12], ausgeführt 295000 bezw. 1256000 111. Es stellte sich hiernach der muthmaßliche Verbrauch auf 33303000

bezw. 37 902000 111 oder 81,4 bezw. _84,3 1 pro Kopf. Da der Bier- abiadestclle der b 17 " veriétlraiß?) dbtuszum Jahre 1875 aus 93,1 1 pro Kopf gestiegen wgr, vögel im AquanJanzi?rZZLrlciHnésuZY-xxginalzeiciYTFIit €)*? Y_Y_)NT (87 6?) zureijick cnsum 1881/82 noch gegen den Durchschnitt 1872/82 Mbden: Gesellschaftstoilette. _ Polytechnische Mittbeiiurigcn: Siock-

Die Produktion von Maffein nahm im deutschen Zollgebiet vom scbrrzn fur gleichzeitige Benußung als Stock und als Schirm.

Leben. Man meint hier, daß zu crnftiichen Besorgniffen kein be-

onderer Grund v26kcka21denlstj*

_ ... pri. (W. T. B.) Der Dauw d Norddeutjcben Lloyd „Fulda“ ist Jkstckii mit 2419fe_r_a____e__: paffagieren von New-York a_ gegangen.

Hamburg, 25. April. (W. T. B.) Der Hamburger

Postdampfer .Rugia“ ist heute früh von Havre nach New-

Bremen,

Figuren.

nommen. _ Eine Z _ _ _ _

Der Nbg ]), Hammacher wandte ein daß wenn man Taaffe, fordert das Haus aux, die Delegationswah en die Ausvehnung der ärztiichcxn Hülfe auf die Famtltentmt- glieder streiche, man damit die fundqmentalfte Grundlage der Fabrik: und Knappschaftskaffen erschüttece.

Der Direktor im Reichsamt bes Innern Bose bemerkt?, daß die Beschlüsse der Kommission dem Prin ip bez: Soli- darität des deutschen Hauses und 5er deutschen _am1lte Aus- druck gäben; also aucks _Zom s;ttl_1chen und ethischen Stand-

kt aus mii 8 man a "1: ein re en. _ mm Der Nbgßiizüchtemann befürwortet; den Antxag Hirsch, während die Abgq. Eberty, Leuschner (Eisleben), Prinz Radzi- will (Beuthen), ])r. Buhl und der Referent _Abg. Frhr. von Mal ahn-Giilß fiir die Fassung der Kommiision eintrafen.

. 17 wurde unverändert angenommen; ebenso ohne De- batte die §§. 18 und 19. _ _

„L;. 20 lautet nach dem Kommissionsbeschluß: _

Das Kaffenstatut bedarf der Genehmigung der boberen Yer- waltungsbebörde. Bescheid ist innerhalb sechs Wochen zu ertbetlen. Die Genehmigung darf nur versagt ive_rden, Wenn bas Statui den Anforderungen dieses Gesetzes n_icht gßnugt. Wird die Genebmrgqu versagi, 102€» die Gründe mxtzutbeilen. Der versagenbe Bescheid kann im ege des Verwaltun sstreiwcrfabrens, wv em solches nicht besteht, im Wege des ekurses nach Maßgabe der Vor- - schriften der §§. 20, 21 der Gewerbeoxdnung angefbcbten Werdeq.

Abätiderungen dcs Statuts unterliegen der gleichen Vo;§_chr1st.

Der Ab .Kriicker beantragte, den) Absaß1 hinzuzu_ 'gen: „Erfolgt inJerbalb sechs Wochen kem Bescheid, so gilt das Statut als ene m'igt.“ _

Der 216311. Khayser schloß sich diesem Anfrage an,_ indem er mehrere Beispiele dafür anführte, daß ]eßt ben _freien Lassen viele Schwierigkeiten ge_r_1xacht würden, wenn sie emgeschmebene

"[ ska en werden wo en. _ HUFDeß Geheime Ober-ReaierungsRath L_obmann 11115 der Direktor im Reichsamt des Innern Bosse widersprachen diesem Antrags; die von den Vorrednern angefuhrten Thaxsachen seien nicht ausreichend , um diese Maßregel zi; begriinden, auch genüge die Frist von 1601628064211 zur Pruning nicht.

Der Abg. Ebern) iprack; sich fiir den Antra Krcick_er aus; er habe soviel Vertrauen zur Vernyaitung, da fie m sechs Wochsn die Statuten wohl prüfen könne.

Der Abg. von Schirmeister beantragte folgc_nde _Faffung_: „Die Genehmigung gilst als ertheiit, wenn sie mchi innerhalb

8 Wo en versagt it.“ _ sech Der ci2109. 01". Ha_mmachder _fttZ_l_1_te h_erzu den Zusaßantrag,

it 2 6 Wo en 11 28211 161 * onae. _ fta 936? Abg.chKrä?ker zog zu Gunsten dieses Antrages den

“ni en uriick. _ s" LBeizSchluß des Blattes wurde dex Antrag von Schir- meister abgelehnt und §. 20 unverandert angenommen,

ebenso §. 21.

_ DurchDilierhöcbsie Ordre vom 31. März 1883 ist ge- nehmigt worden, daß bei Erwerbung der Grunbflacheii, welche behufs der für Rechnung des Staates aus-znfuhrenden Kanalisirung der Unterspree auf ber Streife v_on der Berlin-Charlottenburger Weixhbildgreuze bis zur Einmündung der Spree in die Havel bei Spandau zur dauernden oder vorübergehenden Venußung m Anspruch genommen werden müssen, das Enteignungsverfahren nach Maßgabe des Geseßes vom 11. Juni 1874 zur Anwendung gebracht iperde.

Das Enteignungßrecht ift fern_er der Geixiemde Frielen- dorf, im Kreise Ziegenhain, Regtexungsbezirk Ca _el, _unter dem 2. April 1883 Alierböchst verliehen _wordey fiir die zur Herstellung eines den Anforderungen des öffentlichen Verkehrs entsprechenden Verbindungsweges von dem Dorfe Frielenborf nach dem Bahnhofe gleichen Namens und von dor_t weiter bis zum Anschluß an den vo_n Ropperhausen nach Spieskappel führenden Landweg erforderlichen Griindsiücke. _

Dem Kreise Teltow, tm Regteruiigstrk Potsdam, welcher eine Chaussee von Groß-Beeren iiber etishagen u_nd Löwenbruch nach der Zoffen-Siethenex Chaussee 111 der Rich- tung auf Kerzendorf herzustellen beabsichtigt, ist gegen Ueber- nahme der künftigen chauffeemäßigen Unterhaltung der Straße das Recht zur Erhebung des Chausseegeldxs nach den Bestimmungen des Chauffeegeld-Tarifs vom 29. Februar 1840 einschließlich der in demselben enthaltener) Bestimmungen über die Befreiungen, sowie dxr sonstigen, die Erhebung be- treffenden zusiißlichen Vorschriftep _ vorbehaltiich der Ab- änderung der sämmtlichen vorausgefuhrtetz Bestimmungen _ unter dem 31. März 1883 Allerhöcbst verliehen worden. Auch soilen die dem Chauffeegeld-Tanfe vom 29. Februgr _1840 an-

ngten Bestimmungen wegen der Chauffee-Ponzewergeben auf die gedachte Straße zur Anwendung kommen.

_ Der Verkauf von I n h a b e r p a pi e re n (Pfandbriefen,

vorzunehmen.

Großbritannien und Irland. London, 24. _April. (Allg. Corr.) Die Dynamitpgnik dauert fort. In Windsor, Richmond, Yarmouth und mehreren anderen Orten hat i_nan außerordentliche_ VZrfichtsnFßregein getroffen, da femfche Gemailt aten be ür tet wer en. _

DFblin, 25. April, (W. T. B.) In der zwettxn Ver- handlung des Prozesses gege_n Kelly hat fich die_I_ury viermal zurückgezogen, ohne sich uber den thrspruch e_imgen u können. Dieselbe wurde darnach aufgelöst. _ _Wcihrend ie Jury fich zur Berathung des Wahrspruchs zurückgezogen hatte, begann die Verhandlung_ gegen Fagan, den merten wegen des Mordes im Phömxpark Angeklagten. Joseph Hanion wird als Angeber gegen denselben auftreten.

ankrei . Paris, 25. April. (W._ T_. B.) _Der SenFart verwit? auf Verlangen des Finqnz-MrmstexßTward die Konvertirungßvorlage an die Finanzkommission u_nd vertagte steh sodann bis Nachmittags 4 Uhr, um den Bericht der Kommission abzuwarten. Die Mitglieder der Rechten hatten lebhaft gegen “eine*iibersiiir1t2 Berathxing protestnt.

_ 25. April, Aben s. (W. T. B.) Die Bud_getkom-

mission der Kammer ist heute m die Yara _hung der KreditfordeÉunxkivM 5 ?)?itilionen Francs fur die Expe- dition na on in cm ere en. _ Die FJanzkommiiXion des Senats hat d1e_Kon- vertirungsvorlage unverändert mxgenommen. D1e_Be- rathung derselben im Plenum ist aux morgen Nachmtttag 2 Uhr angeseßt.

Spanien. Madrid, 25, April. (W. T. B.) Da die Budgetko mmission auf einer Red_uktion der_ Kredite der Minister des Krieges und der öffentlichen Lirbetten _behaxrt, Leßtere sich aber dazu nicht verstehen wollen, so mird eme Ministerkrifis befürchtet,

Italien. Rom, 25.81pril. (253. TV.) Dem „811010- 2111: de Rome“ zufolge ist der Vatikgn direkt benachrichtigt worden, daß die Krönxing des Kaisers von Rußland auf den 27. Mai festgesetzt sei.

Türkei. Konstantinopel, 26. Apxil. (W. _T. B.) Fürst Aiexander von Bulgarien 1st_ nach 01er em: gegangenen Meldungen gestern 111 Jqffa eingetroffen und beabsichtigte, Abends nach Jerusalem we1terzure11en.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 26. Aprii. (W. T. B.) Der Erbgroßherzog von Oldenburg, der im Winterpalais wohnt, besucht? gestern Morgen bie_Ka1ser- lichen Majestäten in (Hatschma und nahm mrt ihnen vgs Frühstück ein. Nach seiner R_ü_ckkel)r stattete er den Mit- gliedern der Kaiserlichen Famxlie und_ _dem deutschen Bot- schafter, General-Lieutenant pon_Schwe1mß, Besuche _ab. _ Der Großfürst Wladimir ist gestern wieder hier an-

ekommen. _

g - 26. April. (W. T._ B.) Türkische Nemontx- Kommiss arien sind hier eingetroffen und begeben fich m die Provinzen, um Militärpferde anzukaufen.

Amerika. Washington, 25. Ayril. _(W. T. V.) Vom Kabinets-Rath wurde gestern eme nicht formelle Berathun betreffs der jüngsten Mkidimgen von der Anwesen- heit gewiZer Personen in den Verximgten Staaten zum Zweck der Organisation eines Dynamxtkomplytts abgehalten. Die Frage wurde, weil dix Meldungerz vifizlebl noch nicht b_e: siätigt seien, als eine rem bypothet1sche_behqndelt, und die Mitglieder des Kabinets _ tauschten lediglich ihre Ansichten darüber aus, welche Politik _vo_n der Regierung zu befolgen ein würde im Falle von Ere1gmffen, die in Folge 5121: Ver- ;uchs gewisser Jrländer, sich Amxrikas ais Angriffsbasis gegen England zu bedienen, eintreten kynnten.

Philadelphia, 25. _April. (W. T. B.) Parnxli hat hier eine neue Landliga gegriindxt, zu dererz Präsi- denten Mooniey erwählt wurde._ Anlaßltcb der Konstitmrung derselben hielt der Präsident eme Rede, m weichex er die Verdienfie Parnelis um Irland h_ervorhob und_ d:e Hoffnung aussprach, daß er dereinst die Jriänder zur nationalen Unab- hängigkeit führen werde.

2! ka. Egyvten. Kairo, 25. April. (W. T. P.) Die „NYKO? Havas“ meldet : Lorix Dufferin hzit das Projekt aufgegeben, demzufolge die G eri ck t sb a rke_1t d e _r a u s Eingeborenen zusammengeseßten Gerichtsvöse auf die Streitigkeiten zwischen Europäern untereinander oder zwischen Europäern und Eingeborenen auSgedebnt werden solle,

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atis: _ _ V Der Senator Claude, Besitzer großer _Baumwollspinnereien _m den Vogesen und bekannter Schuyzöllner, wird am Donnerstag tm Senate den Antrag auf Einsetzung einer p_arlamentariscben Komm1ssion behufs Untersuchung der industriellen Krrs1s st_ellen. In einem des- balb an den Handels-Minister gerichteten Briefe schreibt Claude das Leiden der französischen Industrie hauptsachlich der deutschen Kon- kurrenz zu. _ _ _ Die „Neue Preußische Zcxitung“ berichtet: _ Aus den Städten des Regierungsbezirks MarienWerder erfgbrt man, daß die Bildung von reorganifixten Innungen daselbst rustig fortschreitet, Bis Ende Januar sind die Stqtuten von 18 Innungen in den Städten Dt.-Eyla1:, Riesenburg, Koniß und Scblocbxm vom BezirkSrati) bestätigt worden; andere Innungsstatuien sind 111 Vor- bereitung. Man hofft in den Handrverkerkretsen immer lebbafter, daß durch die neuen Innungen eit) Aufschvung de? HandWerks erfolgen werde. Die pekuniäre Lage des kleinen Handwerks ist zwar zur Zeit nock) keine glänzende, jedoch weisen die Sparkassen, welcbe _vorzugsweise zur Anlegung der Sparpfennige des Handwerkers und Klemburgers dienen, einen erfreulichen Fortgang auf. So hat sich z.B. bei der Spar- kasse der Stadt Thorn im verflossenen Jahre die Einzablyng um 16 313 M, der Rescrvefonds um 3964 „46 gegen das Vorxabr ge- oben. _ _ b _ Aus Schleswig-Holftem isi der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ folgendes Schreiben zu egangeri: Jm Berichte für 1882 veröffentlicht der Angler Zu tvieb_1)erem einzelne Details, die aligemeines _ Jnterxffe beZnspruchen durften. Derselbe konstatirt für das Vorjahr einen Ruxkgang der Export- ziffer, Weil durch die Mißernte 1881 hier sebones Zuchtvixb zu Spottpreisen dem Schlacbibeil verfiel und das Verbot der Einfubr der biefigen Rinder nacb Dänemark _ durchschnittlich 10000 Stuck aus dem früheren Herzogtbum _Scblesrvtg zum Werthe von_ 2-3 Millionen Mark jährlich in giinstigen Jabren _ lahmenb (1111 das Viebexportgesckpäfi im Allgemeinen ein_gew_1rkt _babe. Bei der hohen Blütbe, in der das Milcbereiwesen sicb m_Danexnark befitidet, bei der großen Vorliebe, mit Wölchkr boribie btcr gezucbtete tntlcb- reiche Angler Rixdviebraffe begebrt wrrd (jedenfalls wvhl auch mit Rückficht auf die wirtbscbaftiickye Bedcutung de_s nabegelegmien Absatz- gebiets für unsere coduktion. D_er Verf.), ist vereinsseittg an den Herrn Minister ü Landwirtb1chaft eme De_nk_1cbrift gerichiet worden, Welche zahlenmäßig auf Grund statistischer Angaben die ungebeuren Nachtbxile klarieate, die durch _dte wertung den Züchtern erwachsen. Dieselbe wurbe_ durch_eme Depu- tation überreicht und hatte Dank der bexeithlizgezi Fixrsbrge des Herrn Resort-Ministers den Erfolg, _daß die Komgltcb damsciZe Re- gierung sich bereit finden ließ, die Einfuhr i_mter der Beschra_nkung zu gestatten, daß die Käufer fü): jeden _spezreiien Fall der Einfuhr eine Erlaubniß des Königlich dänischen Ministeriums einzuholen haben. Jene Vorgänge find um desWegen erwabyenswertb, _als sie erkemien lassen, da auch benachbarte Staaten es fur uneriaßltcb eracht_en, die- jenigen aßnabmen zu treffen, welche zum Schu_e der heimischen Produzenten der fremden Einfuhr gegemxbex uner aßlicb sind. Das dänische Einfuhrverbot tesultirte seiner Zett aus dem Auftreien vex- einzeiier Viebkrankbeiten. Dänxmark versorgt m_:fere Propmz fur ihre Weidebistriktc mit Magermeb, ba_t aber glercbWohl keinen An; stand genommen, das Einfuhrverbot fur deutsche_ Waare dieser Ar zu erlassen und eine Milderung dejselben an _bestrmmte Bedingungen seinen ei enen Importeuren gegenuber zu knupfen. Die Anhänger des Freißandels mögen mit Rücksicht auf ihre Stellungnahme zur Säcke); des amerikanischen Scbweineimports und z_u dem Erlasse eines Gesev_ß gegen die Einkubr dieses Artikels von diesen TbatTacben Kenn1n_1_ nebmen. Die deutsche Vicbausfuhr bat ubrigens, e ngesYloffen d_t_e_ jenige der norddeutschen Distrikte, anderen Landern ge_genuber bere _ mancherlei Schwierigkeiten der schlimmsten Art zu uberwinden __ßkß habt, bevor die Reform unserer ?ollgeseßgebung geplant War. so___aä_ der Gedanke, daß Sicherheitsma regeln der besprochenen Qua ck nur als Vorwand einer Schädigung der beutscben Produxtion “duxn das Ausland aufzufassen sind, von vornberem als img zuruckgewieie

werden muß.

*

___-

Statiftische Nachrichtem

Das Kaiserliche Statistische Amt bat den vr_erten Iabrgan “__ 1883, des „Statistischen Jabrbuchs_ fur das DF." _, Reich“ (Verlag von Puttkammer und Mubibrecht,_ BFH,. _ » öffentlicht. Dasselbe bringt in 15 auptabstbmtten f1_1_r *- .'me_iarx_5_z_t_ Reihe von Jahren Nachweisungen "ber Bevölkerung LandwirtbsV und Gewerbe, Handel und Verkehr, Geld- unbm, Kreditivexep, M brauch Reichstagswahlen, sowie Uebersicbten _ck,»qu dem Jutizy _ diziua -, Kriegs- und Finanzwesen. „WFM Verbraucbsberecbnuxe entnehmen wir Folgendes: die Produkzrxxön von _Robtaback tm schen Zollveremßgebiet ist mim Erytexabre 1871 7'2'111' 1881/82 von 28716 auf 49 0,3432 1: Kesttegen. Das m_! __ mit 22 727 : fiel in das Jabs“ 1879 80. Die Emfußx is . 48 882 auf 27 213 1: gesxmkxev, das Maximum betrug tm ___ 1877/78 100 030 1, das Minivamum 1879/80 12 005 t. Das ©3965 quantum stellte fich 187181772 auf 77 598 :, 1881/82 auf 7 _ das Maximum in 187178/79 auf 123 941 :! das Minin2118nt 34 732 U in 1879/W "Die Ausfuhr bewe te 1ch zwis en ___ü 1880/81 und 8939 t. in 1875/76. ur Verarbe tung 187 1871/72 74 022 * ., 1881/82 73 458 t:, im Maximum D__- 107 447 t. im Minimum 1879/80 33 960 17. Im

wenn beide Parteien damit einverstandenieien. F _

«....-. .*...- - .

Obligationen 26), welche Börsencours haben, kann, wenn die:

„;.-*.» «““)-„0.3. ".“!

schnitt 1871/82 betrug die inländische Produktion 32624

Jahre 1862 bis 1881 von 645 693 152 815 auf 250 246 i (1873: 744121 8), auf 312 570 r, der Verbrauch von 785 381

auf 2800 349 1. produzirt, Die Produktion von Kup

gefaÜen und die Ausfuhr von 3883 auf 6717 r gewachsen. Der Ver-

brauch ist daher im Ganzen ziemlich unverändert geblieben, 1872: Kopf aber von 0,47 auf 0,42 kg

19 224 1, 1881: 19106 t, pro

zurückgegangen. Im Jahre 1879 war derselbe in Folge starker Aus-

fuhr bis auf 0,31 kg gesunken, hatte sich aber 1880 wieder bis auf

0,44 kg gebyben.

Yon Zinn betrug die Produktion 1872: die Einfuhr 4234 bzw. 5981 t, die Ausfuhr 850 bzw. 1107 t, der Verbrauch 3488 _bznZ. 4980 1; oder 0,09 bzw. 0,11 kx pro Kopf.

_ Die Statistik uber Yen Z_inkkonsum reicht bis zum Jahre 1866 zuruck. Damals belief sich die Produktion auf 60221 t, 1881 auf 105478 1, die Einfuhr auf 3375 bzw. 4238 t, die Ausfuhr auf 40766 bzw. 59962 r, der Verbrauch im deutschen Zollgebiet auf 22 830 bzw. 49 754 _e oder 0,63 bzw. 1,11 kg pro Kopf. ' _ An Blockblet Wurden 1871 53618 t, 1881 86729 t produ- zixt, _4836 bzw. 2658 1: eingeführt, 19921 bzw. 46 799 : außgcfäbrt, mithin 38533 t _bzw. 42588 b oder 0,99 bzw. 0,95 113 pro Kopf im dcuts_c__b)e_n ZVÜFLF'Ü konsumSirt. _ te r_o u 1011 von tein ohlen im deut en 011 ebiet ist von 1872 bis 1881 von 33306418 auf 4868816s1hr Zstieggen, die Ausfuhr von 3819789 auf 7458247 t., die Einfuhr dagegen von 2267418 auf 1953132 v gesunken. Die Konsumtion ist daher von 31754478 auf 43183046 1 oder von 776 auf 960 kJ pro Kopf gewaYstnB k hl st

xn rayn o _ en i von 1872 bis 1881 die Produktion Von 9018 048 aus 12 852 324 r, die Einfuhr von 1016 734 auf 3064 080 b, die Ausfuhr von 19 723 auf 23570 t, mithin der Ver- brauch von 10 015 053 auf 15892834 1; oder von 245 auf 353 kg pro Kopf gestiegcn.

Von folqcndcn nur im Auslande erzeugten Artikeln Wurden im deutxchen Zoilgkbiete verbraucht (Ueberschuß der Einfuhr iiber die Aus uhr tm besondern Waarenvcrkebr: Roher Kaffee 1862 67 414 t, Netw, 1881 104115 1: oder 1862/65 1,95, 1881 2,32 kg pro Kopf. Genzurze 1862 3098, 1881 4460 O Netto oder 0,10 und 0,10 112 pro Kopf. Cacao in Bohnen oder Schalen 942 11:11) 2457 t = 0,03 und 0,05 kg. Reis poltrt und unpoltrt 28089 und 81397 8 = 0,82 und 1,81 RJ. 28? 10,03 ?. sZeriÉgß _420ck140 , g. ri e 1": te 2986 und 8832 b 0,09 und 0,2 kg. Robe Baumwolle 37 877 und 139 268 i = 1,13 und 3.1 1157. Mandeln, Rofincn, Korinthen, getrocknete Datteln und Feigen 9227 und 193311: = 0,28 und 0,43 kg. Jute 1866/1881 1020 und 18 400 t = 0,06 und 0,41 1:2. Petroleum 1866/1881 32 589 und 291148 t = 1,87 und 6.47 kg. Cochenille 1872 _1881 583 und _157 t, = 0,01 und 0,003 kg'. Palm- und KokoSnuffe, Palmkerne 1872/1881 27 857 und 48645 6 = 0,59 und 1,08 kg. Catecbu 1872/1881 2859 und 5470 l; = 0,09 und 0,12 kg. Cbinarinde 1866/1881 303 und 2026 t: = 00,1 und 0,05 kg. Sumach 4999 und 5147 = 0,11 und 10,11 kg. Jarbbölser 1862/1881 24 890 und 39 388 = 0,67 und 0,88 kg'. _ ndigo 1862/1881 710 und 1094 t = 0,02 und 0,02 kg. Gummi arabicum 1872/1881 1530 und 1868 t = 0,03 und

0,04 kg. Cbilisalpeter 1872/1881 29622 und 89033 t = 0,82 und 1.98 kg.

Knust, Wissenschaft und Literatur.

In dem Avrilheft LW]. Jahrgangs 1883 der Zeitschrift „Kunst und Gewerbe“, herausgegeben vom bayerischen Gewerbemuseum zu Nürnberg (redigirt von Dr. Otto vo_1_1 Schorn, Druck und Verlag von G. P. I. Bieling (G. Die )in Nurnberg) sYt CarlFriedricb seine Schilderung der reichen Kolle tion altdeutscher läser fort, welche die Musiersammlung des Bayerischen Gewerbetzmseums aufzuweisen hat. In dem neuesten, 10. Abschnitt werden dte ge chliffenen und gravirten Gläser beschrieben. Unter dem Tilt! „Zur eschichte der Salzburger WeißgesÖirr-Fabrikation“ ist in die em Heft der erste Theil eines für die Geschichte des Kunst- gewer es sehr werthvollen Vortrages abgedruckt, Welchen ber bisherige Leiter der Kaiserlichen Gewerbeschule in Salzburg, jeyige Direktor der Staathewerbescbule in Wien, Architekt Camillo Sitte, in der Gesellschaft für Landeskunde zu Salzburg gehaltext hat. Der Vortra ende beklagt darin mit Recht die Vcrnachlqssigung unJerer beimichen Majolikafabrikation und -Malerei, name_ntltch der Nurnberger, der _Hirscbvoqelscben Werke und_ der österreicbtszben Ar- beiten in der kun tLewerbltchen Literatur, wabxend die_ italieniécben, die französischen, d e Delfter Fayencen lanßst tbre sxezteliste Be and- lung gefunden haben. Die von ihm an aktenmaßiger Grundlage zusammengesteilte Monograpbie der Salzburger Weißkefcbirrfabrikation ist daher ein dan enswertber Beitrag zur_ usfuiiung dieser Lücken. sind mehrere MMerstucke der im vorigen

ann Michael oser auf der Rieden- burg betriebenen Fabrikation_ in Abbildun en _eingedruckt. Den weiteren Inhalt des Hefts bilden, wie sonst ittbeilungen aus

104 r, 1881: 106 r,

Thee 565 und 1447 c = 0,02 und 853 264 Faß = 1,83 und

k Dem Au a Jahrhundert vonfs Zo

auf 2862 673 t:, die Einfuhr von die Ausfuhr von 1655127 waaren aus Erzen wurden im Jahre 1862: 50 657, 1881: 34 6422 so daß sicb der Verbrauch an Roheisen von 836 038 auf 2834 991 l: oder von 24 11 auf 63 kg pro Kopf gesteigert bat.

_ ?eg; ist von 1872 bis 1881 von 6356 auf 14 803 r gestiegen, dagegen die Einfuhr von 16 751 auf 11020 1

Dem kürzlich

ununterbrochen bis

schlangerbältniffe b Lagen trocken und

Monate

nur in Tirol vor. warme Tage, aber

die

versckoiedcn. Es

müssen.

rech1 gut, _rung der ersten tn dcn südlichen und in der Bukowi

theils und selbst

wacht. _ D leren Ländern meist

Saaten aufgegangc Hafers in dcr Haup

nicbt überal], s Beziehung auf Beriibte günstig

FeLruar _ im siznd gezeigt; auch mcb_t geschadet.

Blutbenknospen.

retcb um die Mitte April d. I. Der verfioffene Winter war in de der Westlichen Reichsbälfte im Allgemeinen zwar keine ungewöhnlichen Kältegrade,

haltend und dauerte ungewöhnlich lang,

eixie seltene Exscbeinung zu verzeichnen, mittel vom Marz niederer war, als jenes

Felder mongteiang der scbüxzenden Decke Marz vcrbältnißmäßiq ziemlich bolte_s Schmelzen des Schnees kam _ so

vixlen Gegendcnbeinabe täglich sicb frosten tmt tbetinieise ziemlich bedeutenden Stand der vorjährigen Herbsts Ueberwintcrungst _ _ i voraussichtlich, Theil der Wrntersaaten als gewöhnlich wird umgeaci'ert

chr nicbt gelitten haben, läßt 11cbc_r tft ix_ur, daß _die Raps geblieben imd. _ Klee hat sicb in_ dcn mittleren Ländern meisten- nordltcben vorwiegend ganz gut er-

halten. _ Auf den Wiesen ist die Vegetation bisher nur in

den südlichen und in den wärMerM Lagen er Anb

exst in der_ zweitsn Woche des Monats ging zumeist gut von Statten, da der B ar_men Winter gelockert kbar. In Xalien wegen ungenügender Feuchtigkeit find

bau des Sommergetreides,

, _Jn Südtirol und im April Kirschen, Frubbirnen und Zwetschken. Gewerbe und Handel.

_ Das Centralbl licht folgende Statistik

Land:__n1_1_?chForstwB ir_thschaft. _ _ _ verö en ten erich e des K. K. "“t ' ' Aexerbau-Mmtstenums über den Stand der Saates'ifirrZéi'iéxn

enixtebrzten wir folgende Angaben: 11 nordlrchen und mittleren Ländern

gegen Ende März. daß vom

etrifft, so war der vergangene Winter in den meisten

s chneearm ; in vielen

Die erste April-Hälfte noch immer

aaten

derselben lauten

Die zeitlich gebauten erb t'aaten te en a "

und Wurdx dxrcn kräftigeHBesYckung dusrckx) f st uberali Aprrlhcxlfte n*esen_tlich gefördert sowie in dem warmeren Theile der mittleren Länder _ Fruchtar_ten mehr, Welche Weniger Fill) gegenwartig 11011) nicht angeben,

Welche

na.

aaten in

in den

au'der erst mit Anfang, Avr

Ju

11. Südtirol

att für die Terti der Crefeldkr Sa

Industrie für 1882:

in Stoffen in Stoffband . .

13. Umschla : 1) mit DeutschlInd

3) mit England 4 mit Frankreich . ändern .

andern .

0. Verbrauch an 1) an Robseide . . 2 an Scbappe

3) an Baumwolle

1) Weblöbne

„2 Windlöbne . . 3 Scheerlöbne. 4 arblöbne . . 5) ppreturlöbne .

und über Maßen,. Vereine, Schulen, Ausstellungetz 2c„ Ratbscbläge für die Werktatt, literarische und kleinere vermischte Nachrichten.

&...-„HO.. O. . .

bezei nei bier die Su

.4. Durchscbnittlicb Webstübl

2) mit Oesterreicb-Ung'arxi

5) mit anderen europäischen

6) mitL_ außereuropäiscberi 1). VeraUSgabte 'Lö'hné: *

_Anmerkungen: wärt: e Etabliffements

242 15 196 106

33 008

.“ 23 831 708 . 1056 230 . 23 731 620 3 906 030

2 835 420

19 120 750

74 481 758 Rohmaterial: 118“ . . . . . 357 563 . . 210 633 823 544

.,“

16 575 935

1 683 177

726 455

3 940 100

1 885 200

32

dycb War die Kälte meist an- in _de_r nördlichen Zone fast Bezugitcb Süd-Tirols ist als

gä_nzlicb. Dagegen fiel im vte_l S_ckynee. weit die Berichte reichen _

kalt? Nächte mit zablreicben, in wiederholenden Nacht- und Früb-

daß

Sommersaaten konnte in den mitt- in den nördlichen sMak häufig

oben duxcb den kalten, schnee- Folge der Kalte, und in manchen

i d ____und LEM d (3 n en mx eren an ern ie «aaf de __ _ tsache beendet. _ Der H s Der Schnitt desselben bqttc Mitte April in den meisten Lagen, jedoch 1) 91111) ntcht_ im Sauser Bezirke, begonnen. die Ueberwmterung des Weinstockes lauten alle _ _; das Holz hat sicb beim ver Öiedenen Zetterz ausgeführt wurde _ so Wixner Bcckcn Meist erst zu die Nachtfröste haben, so _weit die Berichte reichen, Obst zeigte großtenibxtls reichlichen Ansatz von Kuftenlande blühten Mitte

e Zahl der im Laufe des Jahres beschä 1 ten e (Meister, Gesellen und Lehrlinge): ft g 1880 1881

in Sammet und Schlingdrabt . 17 464 15 716 17 812 Handst.

in festkantigem Sammetband

16 125

28 387 940 20 960 920

17 743 610 76 528 590 83 927 136

1) Die Angaben umfassen auch ettvaige aus- für Rechnung Crefelder Häuser. 2) Umschlag mme der verkauften eigenen Fabrikate.

ziemlich streng; er zeigte

das Temperatur-Monais- Februar. Was die Nieder-

Gegenden entbehrten die Ein wieder- brachte zivar schon mäßig

Kältegraden. Ueber den , _beztebiingsrveise über d1e_ Nachrichten sebr em etwas größerer Werden

die kühle Witte- ; namentlich gilt dies

der Entwickelung zurück-

der mittlercn Ländcr er-

Dcr A

il beginnen. nbau

jedoch bisher nur Wenige ist der An-

opf e 11 zeigt sich gesund.

In

Rebscbnitte, dcr zu sebr ber Marburg schon, im Anfang April _ ge-

l-Jndustrie Veröffent- mmet- und Seiden-

1882

299 mech. St.

541 H

72 mech. St. 16 425 Handst.

460 mech. St.

58 Handst.

25 mech. St. 126 35 692

.“.

250

45

.“ 31 898 965 1 104 456 19 384 501 6 736 306

3 829 431 20 973 477

1 059 250 4 800 450 3 576 420

118 456 085 274 540

1 024 478

.“ 17 773 984 2 154 826 855 700 4 773 877 2 316 542

kx 431 552 215 555 940 014 .“

15 989 078 1 989 264 851 482

4 479 656 2 123 196

York abgegangen; der Hamburger Postdam« er „R - -

von YFM kotmhmen“; dicAScin-FYWZLTPYYÜ henama bat mou , .5_ pxj_ 5 _ _ _) "Dcr amb

POstdampfer .Rhenania' ist hier e*ingetroffen.H urger

Berlin, 26. April 1883.

Konsulatßbericbte.

W o l l b e r i ck t. Melbourne, den 15. Februar 1883.

Schluszbericht über die Saison 1882-83.

_ Die Zusuhren von Wolie am Schlusse der Saison waren bedeutend unter den) Durchsxhnitte und das Geschäft war in 570ng desssn pon keiner großén Bedeutung, von 14184 in 2111111011 offerrrten Ballen wurden 13030 B. verkauft. Ob- gleich die Angebote wie_ 9210012111161) gegen, Ende der Saison sich auf kleine PostSn Victorianischer Züchtung, auf Ueberreste yon Schu_1'2n_und anstgnaiionen des Darling und der ent- ferntcii nordlichen Distrikte beschränken, war dic Betheiligung der _Kaufer d_och gleixi) stark 11110 die Preise hielt-xn sich durch- schntttlich aii) der fruheren Höhe; _nur rotheerdige Sorten und grobe Krenzzuchtung§wolien zeigten s1chschwach. Einige große Sebu- _renw11rdenn9ch9rwariet, da 16006) d-cren Eiiiti'kffkn unbestimmt ist, WS_rÖéii die öffentlichexi Auktionen nicht mehr mit der ge: wohnlichsn Regelmäßigkeit stattfinden und die Saison 1882/83 kann ais thatsäcblich beendigt betracbtit werden.

Einen Ueberblick _über die Operatimxen der Wflossenen 12 Monate nehmenb, ist es genugthuend, die Vorliebe, deren der bissige Markt sich foktdauernd zu erfreuen bat, erwähnen zu konzicZn, d_r*nn_ungeachtet, daß die in der Kolonie vxrkaufte Quantitat 1]1ch_t 10 groß, ais m dsr vergangenen Saison ge- weien__1st, 10 ist dennoch em sehr großes und befriedigendes Gejchast gemacht worden. Die Toialverkäufe beliefen sich auf 155 800 B. gegen 157 974 B. in der „vorhergehenden Saison. Dieser Abfall ist 21065 111 Liliem genommen nichi bedeutend und ist der großen Diixre_dcs_ießten Jahres zuzuxchreiben, in deren Folge nicht allem 111 einem sehr_ bemerkbaren Grade die Zahl der ge- sck)orem'_n Schafe__verrmgert wurde, sondern auch der Ertrag pro Vlix-ß der uberlebenden Thiere bedeutend geringer als gewöhrilich war.

Die Saison wurde am 18. Oktober mit einem kleinen Versucbsquantum von 1156 Ballen eröffnet. Die Betheiligung von _Kaufern 2c._wa_r größsr, denn je zuvor. Vertreter von _englischen, amertkamschcn und kontinentalen Häusern waren 111 großer Zahl zugegen. Außerdem waren die lokalen Woll- ?andler, Spinnereien und Wollwäschereien, wie gewöhnlich 1qu vertreten. 5019 Gebote begannen mit großer Lebhaftig- ke_1t und__vom Beginne an war es augenscheinlich, daß Käufer bis zur außerstexi Grenz_e der ihnen gestellten Limite gehen würden, namentnch da die Begehr zum Kaufen Seitens der kontinentalen Käufer besonders lebhaft war. Da einige der bedeutendsten Woilzüchter, bevor sie ihre Schuren an den Markt brachten, erst abwarten woiiten, welche Richtung der Markt nebmen würde, bestanden die in dieser und den bald darauf fo genden Auktionen offerirten Wolien hauptsäch aus kleinen Posten Qualität.

Am 1. November wurde die bedeutendste Auktion der Saison abgehalten und obwohl geringer in Quantität, als im vergangenen Jahre, wo 16 675 B. offerirt wurden, war die Qualität, der Charakter und bie Kondition der offerirten Wolle in jeder Beziehung der vorxährigen gleich. Die offerir- ten Schuren waren das Produkt des Riverina-Distrikts, von Süd-Australien des nordwestlichen Theiles von Neu-Süd- Wales, von TaSmanien und Victoria. Die lebhafte Nach: frage, die fich in der Eröffnungsauktion zeigte, hielt an und der rößte Theil des offerirten Quantums wurde placirt zu Prei en, die einen Avance von 1/2_3/4 Pence per Pfund oder von 5-7 Proz. gegen die Preise bei Eröffnung der vori en Saison zeigten. Dieser Avance hielt sich auch bei den ol- genden Auktionen und selbst, wenige Schwankungen aus- aenommen, bis zum Schlusse der Saison, bis zu welcher Zeit 72 872 B. Käufer gefunden hatten. _

Im Dezember herrschxe eme gleiche Lebhaftigkeit vor und der größte Theil des offertrtenOuantums fand willi e Käufer. Die Preise für die meisten Gattungen blieben ast ohne nxnnenswerthe Aenderung, und wo eine solche stattfand, war dieselbe zu Gunsien der Züchter. Gesunde, gutgewachsene, ungewaschene Mertno-Kammwollen, welche während der ganzen

fettiger Wolle von geringer bis mittlere:

Saison guten Begehr hatten, waren besonders fest und saß;