dann würden die alten schwachen Arbeiter den Aber er fürchte, daß die freien Hülfskaffen zu sehr belastet würden. Dann würden nicht nur fie, sondern auch die Invaltdenxaffen, deren Fundamente fie seien, zusammenbrechen, und die ganze Wuth der Sozialdemokratie würde fich geaeri diefe Geseßgebung wenden. DeShalb ziehe er den von thm gestellten Antrag
vorläufig zurück. . Bei Schluß des Blattes bekämpfte der Abg. 1)1'. Günther
(Berlin) die Behauptungen des Vorredners. d In der heutigen (60.) Sißung des Hauses der
nenommen, Gemeinden zur Last fallen.
Abgeordneten, welcher der Vize-Präfident des Staats- Minifieriums, von Vutxkamer, der Minisier _der öffentlichen FFZJZUZ“ Abg. Frhk- von der Arbe1ten Maybach, sonne mehrere Komm1ffar1en beiwo uten, Der Zlbg. 1)r. Windthorst erklärte,
berieth das Haus zunächst in erster Berathung den _ efes- eniwurf, betr. A bäiderun gen des Geseßes über d1e Er- weiterung, Vervollständigung und bessere Aus- rüstung des Staatdeijenbahnneßes, vom 15. Mai 1882.
Der Abg. Prinz von Arenberg dankte, dem Minister für die Erleichterun? und Hülfe, welche die Voriage der schwer bedrängten Eise gewähre.__ Er beantrage, die Vorlage der verstärkten Budgetkommisnon zu Überweisen.
Der Abg. Berger (Witten)_ fand in dem Geseßéntwurf eine Rektifikation eines im Vorjahre begangenen Fehlers, der darin bestanden habe, daß man von den Eifelkreisen die un- entgeltliche Hergabe von Grund und Boden verlangt habe.
der Verwaltungßgeseße auf große Eile habe, den neuen Geseßen die Westens genügend berückfichtigt würden. In die jeßige Organisation beser als Der Abg. Dirichlet bemerkte, daß der Abg. Windthorsi selbst früher stets die Ausdehnung der “Verwaltungsxzeseße auf dem Westen gewünscht habe. " Der Abg. Lauenstein hielt eine baldige Ausdehnung der Organisation auf Hannover für dringend wünschenswerth.
Hierauf wurde (5. 89 und der Rest der Vorlage unver-
ändert angenommen. _ Um 12 Uhr vertagte fich das Haus auf D1enstag 9 Uhr.
besonderer Gesc e neue sein werden. er betreffende
Absatz 1 wird jedoch hierdurch
ständigen bleibt der Der Abg. er Kreis- und
wä e Gesc ert in Kra , e na dem für rtig " ' !ikxteis-j undcb Provinzialordnungen erlassen
durch Königliche Verordnung bekannt gemacht Die Geltung der Bestimmungen
Inwieweit die Bestimmungen der Städte in der Provinz Kreißordnung für diese Provinz _ _ nffen verlangte für diese Provinzen rovinzialordnungen zunächst als Grund..age eine neue Landgemeindeordnung. _ _ _ Der Abg. Schreiber (Marburg) hielt eme solche für
den Westen _ _ und nur dann wünschenswert!) sei, wenn in historisch gewordenen Verhaltnisse des
dieselben auf Grund Zeitpunkt wird für jede Provinz
des §. 15 und des §. 22 berührt. "§§. 63 und 64 auf die selbst- Hannover Anwendung finden, vorbehalten.
'Mit
nicbt
Reck für Westfalen nicht für daß dis Ausdehnung überhaupt keine allzu
Hannover sei , die hier gescha ene.
besonderen Uebertragungßaktes, _ Eintragung in öffentliche Bücher, erfolgen kann, so ist dieser Akt und seine F FMF der Schriftlichkeit n geschäften die mündliche Cesfion von verbrieften (auc!) hypo: thekarisch eingetragenen) des Schulddokuments an Allg. Landrecht die Cesfion verbrie schriftlich zu erfolgen hat, ohne daß aber dazu die Besik- übertragung der
rxußiscbe Staats=Minifter Dr. von Veulwiß hier eingetroffen.
Sekundärbahn von welche sofort dem ständischen Kommunalausschuß überwwsen wurde, trat der Kommunal-Landtag in seiner heutigen 7. Sißung in die Tagesvrdnung ein. dazu erwählten Kommission über den Entwurf eines Geseßes, betreffend den Forstschutz im Regierungsbezirk Wiesbaden, wurde beschlossen, _
dahin abzugeben, daß der Erlaß eines Gesetzes im Smne des vorliegenden Entwurfs
z. B. Besißübertxsagung oder
örmlichkeiten, mithin auch das Etwaige Erfor- von Art. 317 unberührt geblieben. reußen genügt zwischen Kaufleuten bei ihren Handels-
Forderungen auch ohne Ue-bergabe
den Cesfionar weil nach dem Preuß. iter Forderungen zwar
Schuldurkunde erforderlich ist.
- Der Bevollmächtigte zum Bundeöratb , Fürstlich ist aus Gera
-- Als Aer te haben sich niedergelassen die Herren:
Vr. Dluhosch in eubus und Dr. Fermer in Colmar i. P.
Wiesbaden, 26. April. Nack) Genehmigung des Pro- okolls und Besprechung eines Eingangs, den Bau e_iner Oberursel nach der Hohen Mark betref'end,
In Folge eines Berichts der
das Gutachten des Kommunal-Landtages zur Zeit nicht könne befürwortet
Ueberhaupt seien die von der Regierung gesiethen Anfor- _ _ _ _ _ derungen vielfach willkürlich und nur oberflächlich erwogen. - Nach M11theilungen aus dem Auslande sind fol: werden. We1ter_wurde beschlossen, in Folge der Berichte der Der Minister der öffentlichen Arbeiten Maybach erklärte, gende Submisfionen auSgeschrieben worden: _ Emgabenkommission: 1) zu _der Beschwerde des Johann die Vorwürfe des Vorredners zurückweisen zu müssen; die 1) von der Königlich italien1sche11Prafektur_zu Weimer 111. zu Dehrn 111 Betreff _ der Festsetzung. Annahmen desselben seien durchaus unrichtig. Die Anforde- Ravenna für den 4. Mai d. I. bis Nachmittags 1 _Uhr eme der ihm zuxommenden Brandentschadigung d1e Be- rungen, welche die Regierung an die betreffenden Submisfion auf die Lieferung diverser metallener Eiseybahn- schwerde abzuweisen ; 2)_aufdas (_Hesuch des _Gustav ("Strauß Kreise stelle , würden sorgfältig erwogen und auch Ausxüstungsgegensiände für die Summe von 78250 _Lire; zu Willmenrod um Gewährung einer Entschädigung fur sein von den Provinzialbehörden begutachtet. Seit dem 2) von der General-Eisenbahn=Direkt1on _zu am 1. Januar _1881 verendeies Pferd dem Gesuchsteüer
der Rom für den 9. Mai d. I. bis Vormittags 10 Uhr eine 120 «44 Entschädigung zu gewahren; 3) das Gesuch des
vorigen Jahre aber hätten sich die Verhältnisse Eifelkreise namentlich durch Ueberschwemmungen so geändert, daß sie 1th die ihnen im Vorjahre auferlegten Leistungen nicht mehr aufbringen könnten. Er bitte, die Vorlage, welche die hart getroffenen Eifelgegenden etwas_erleichtern ioÜe, mi- oerändert anzunehmen; auf eine Mehrwrderung könne die Regierung nicht eingehen, eine Folche käme einer Ablehnung der Vorlage gleich. Der vom Abg.Prinzen vdn Arenberg beantragten Ueberweisung der Vorlage an die verstärkte Budgetkommission stimme er vollkommen zu; am zweckmäßig- ften wäre es, in der Kommission die Berathung dieses Gegen- standes mit der der Sekundärbahnvorlage zu verbinden.
Der Abg. von Benda sprach sein Bedauern darüber aus, daß einzelne Provinzen sich von der Subvention der Sekundär- bahnen ganz und grundsätzlich zuriickzögen. Doch wolle er die hier geforderte Summe bewilligen, und er bixte die Mit- glieder der verstärkten Budgetkommiffion, sich schon heute Abend zu versammeln. Er bitte ferner den Minister, die in der Be- wikligung von Staatßzufchüffen an die einzelnen Provinzen hervortretenden Ungleicheiten zu beseitigen.
Nach einigen weiteren kurzen Bemerkungen der Abgg. Bachem und Dirichlet wurde der Geseßentwurf dem Antrage des Abg. Prinzen von Arenberg gemäß der versiärktenBudget- kommission überwiesen. **:
Hierauf folgte die Fortseßung der zweiten Beratbung des Geseßentwurfs, betr. die Abänderung des Gesetze?) über die Organisation der allgemeinenLandesverwaltung vo_t_1;__ 26. Juli 1880. §. 45,2 lautet in der Fassung der Kom- m1 ion:
Ueber das Ablehnungsgesucb beschließt das Gericht, Welchem der Abgelehnte angehört, und wenn der Voriißende abgelehnt Werden
soll, das 11ächstböbere Gericht. _ Der Beschluß, durch Welckxen das Geiuch für begründet erklärt
wird, ist endgültig. Wird das Gesuch für unbegründct erklärt, so steht der mit demselben zurückgewiesenen Partei innerhalb zwei Wochen die Bcicknvcrde an das im Jnstanzenzuge zunächst höhere Gericht zu. Das letztere entscheidet endgülüg. Die Ver- handlung iiber die Ablehnung erfolgt in nicht öffenilicher Siyung. Das im Jnstanzenzuge zunächst vorgeseyte Gericht entscheidet dc§glcichen endgültig und bestimmi das zuständige Gericht, wenn das Gericht, dem das außgeschloffrne oder abgelehnte Mitglied an- gebört, bei deffen Ausscheiden beschlußunfähig wird. Hierzu lag vom Abg. Dirichlet folgender Antrag vor: Da,? Haus der Abgeordneten Wolle beschließen: Jm §. 45, 2:
a. im ersten Alinca die Schlußworte: .und wenn der Vor- fißende abgelehnt werden soll, das nächst höhere Gericht“ zu streichen;
1). 1:11 zwciten Alinea den SÖlußsaZ zu streichen.
Der Abg. 01“. Köhler beantragte:
Das Haus dEr Abgcsrdneien wolle beschließen:
Ö. 45, 2. Absatz 1 wie folgt zu faffen:
Ueber Ablcbnungsgesuche gegen Mitglieder des Kreis-, Stadt-, B731rkßau§schuffes, beschließt das zunäebst höhere Gericbk. Ueber AblehnungSgesuche gegen Mitglieder des Ober-Verrval- tunaögerichts entscheidet dieses selbst. Die Abgg. ])r. Barth, von Raucbhaupt u. Gen. bean- tragten, hinter dem Worte „Vorsißende“ einzuschalten: „des Kreis:, Siadt- oder Bezirksausschuffes.“ Der Abg. Dirichlet glaubte, daß die Mehrheit der Kom:- mission in einen FanatiSmus des Beamtenkultus hinsm- getrieben sei. Man fürchte mit Unrecht, daß die Auiorität des Vorsißenden untergraben werden könne. Er bitte, das von ihm gesteilte Amendement eventuell das des Abg. Köhler anzunehmen. Der Abg. von Rauchhaupt trat diesen Ausfiihrungen entgegen und bat, den Kommissionßparagraphen mit der von ihm beantragten Modifikation anzunehmen. Der Abg. Dr. Köhler plaidirte für den von ihm gefüllten Antrag, der namentlich verhindern wolle, daß eine Beschlußunfähigkeit des Gerichts entstehe. Nachdem der Abg. Dr. Meyer (BreSLau) fiir den Antrag Dirichlet eingetreten war, wies im Schlußwort der Referent Abg. Dr. von Heydebrand und der Lasa den Vor- wurf des Abg. Dirichlet, daß die Kommission Beamten- kultus getrieben habe, zurück, und bat, den Paragraphen in der Fassung der Kommiffion mit der Modifikation des An- trages Barth anzunehmen. Dies wurde auch vom Haufe in der() Y_bTUmmung unter Ablehnung der Übrigen Anträge ge- ne m1q. Ohne_ erhebliche Debatte wurden die folgenden Para- araphep bis zum Schluß des Abschnitts angenommen, ebenso Abschmtt 111. (Beschlußverfahren) 17. (ReckKSmittei gegen polizeiliche Verfügungen); U. (Zwangsbefugniffe); 71. (Poli- zeiverordnunguecht). Im Titel 11, (Uebergangs- und Schluß- bestimmungen) lautet §. 89 nach dem Beschlusse der Kommission:
Submisfion auf die BeUuno-FeitreTrevi summe 1 617 000 Lire); _ General-Eisenbahn-Direiirdn zu 11 der Königlich italienischen für de:: 12. Mai d._ J. 1116 Vor- mittags 10 Uhr Submissionen auf die Vorarbeiten zu1n_ Bau zweier Eisenbahnstrecken auf der Linie Cuneo=Mondov1, so- wie die dazu erforderlichen Lieferungen (Vausummen 964 000
No 111, beziehungsweise vo Präfektur zu Cuneo
3) von der
und 1 066 000 Lire).
und Stelle einzusehen.
zwangSverfabrc-n wegen
Minister unterm troffey: 1)
Entscheidung zu treffen.
Kosten anzuordnen und das
die Bezahlung der voüsireckung wegen
3) „„Ist dem Verurthei Frist ertheilt, so wird die Kosten des Verfahrens dis
aUSgeießt.
des Justiz-MinisterE, vom theilungen von Straf GeburtSort außerhalb des
sandt worden.
urtbeilungen in mm wird jedoch Verordnung des
die Einrichtung von St
stehenden Mittheilungen ste zu lassen. _ Wenn in denxenigen
ihrer Staatsangeborigen
urtbeilten ausländischen Reiches belegen und nicht Seitens der Beamten der
sendung der Urtheilsforme
der in den
Momente zu benusen.
bedingt ist, bezieht sich, ]. Civilsenats, vom 21. selbst und will für diesen
In den Provinzen Posen, Schleswig-Holstein, Hannover, Heffen-Naffau, Westfalen und der Rheinprovinz tritt das gegen-
delt sich
aus dem Vertrage allein,
Vorarbeiten zum Bau der Eisenbahnlinie so und dazu geßörige Lieferungen (Bau-
Ueber die speziellen Bedingungen ist das Nähere an Ort
- Auf Grund des I'. 3, Absatz 2, der Allerhöchsten Ver- ordnung vom 7. September 1879, Beitreibung von Geldbeträgen und im Anschluß an die Bestimmungen der §§. 511nd 18 der Anweisung vom 30. August 1879 über die Behandlung der Kosten des Strafverfahrens, Verbindung mit““ der Einziehung einer _ ist, Hat der Justiz-Minisier im Einvérsiändniß mit dem Finanz- 19. d. M. die nachsieh2nden Anordnungen ge-
Wird nach Bezahlung der Geldstrafe um _Stunduwg der noch nicht registrirten Gerichtskosten gebeten, 10 hat die Strafvousireckungsbehörde iiber das Gesuch eine vorläufi e
Findet sie das Gesuch begriindet, ? ist die: ZwangsvoUsireck11-1g einzustellen, die Registrirung der
Kostenregisiers der Steuerbehörde zu übersenden. 2) Der Gerichtsvouzieher, der Geldstrafe und der Kosten beauftragt ist, hat, wenn nur Geldstrafe nacbgswiesen und die Zwang?- der Kosten nicht eingesteüt isi (Nr. 1), die Kosten von dem Verurtheilten in Empfang zu nehmen und dieselben, faUs Zahlung nicht erfolgt,
stattung“ von Theilzahlungen bis zum
- Wiederholt sind, laut einer aügemeinen Verfügung
der Justizbehörden dem Auswärtigen Amts des Reiches einge- Das Register iiber die rechtskräftigen Ver- Straffachen bezüglich der bezeich11ete_n Verso- in Gemäßheit der §§. 1 und 7 Ziffer 2 der Bundesralhs vom 16. Juni 1882, betreffend
Mittheilung der Strafur-theile, nicht bei dem Ausivärtigen Amte, sondern bei dem Reichs-Jusiizamte geführt. Die Justiz- behörden sind deSHalb daran
dischen Regierung von der rechtskräftigen Verurtheilung eines Nachricht zu geben ist (vergl. Ziffer 17 der allgemeinen Verfügung vom 25. August 1879, betreffend die von den Beamten der StaatSanwaltschast an andere Be- hörden zu machenden Mittheilungen) der Geburtsort des ver-
Einsendung der Urlheilsformel an den Reichskanzler (Aus- wärtiges Amt) die Einreichung ReichS:Justizamt nicht aUSgeschloffen. diesen Fällen beide Mittheilungen zu erfolgen (vergl. Ziffer 6 der AusführungSverfügung vom 12.
Amt) ist übrigens stets das der allgemeinen Verfügung vom 25. August 1879 angehängte Muster unter Berücksichtigung Cirkularverfüqungen _vom 21. Oktober 1881 (1. 4066) und vom 14. April 1882 (1. 1414) hervorgehobenen .
-- Die Bestimmung des Art. 317 des Handelsgeseßbuchs, wonach bei Handengeschäften die Gültigkeit der Verträge durch schriftliche Abfassung oder andere Förmlichkeiten nicht nach einemUrtheil des Reictherichts, März d. Z., nur auf den Vertrag
es aber um einen Rechtsübergang,
betreffend das Verwaltungs-
deren Beitreibung in Geldstrafe angeordnet
()
SLitndungSgeiuch dei Abgahx des
welcher mit der Beitreibung
beizutreiben. lien zur Bezahlung dsr ledfjrafe Régisiririmg und Beitreibung der zum Adlaufe der Frist, bei Ge- Liblaufa der leßten Frist
19. d. M., in leßter Zeit Mit- urtheilen gegen Personen, deren Reichsgebieis brlegen isi, Seitens
rafregisiern und die wechselseitige
erinnert _worden, die in Rede is an das Reichs:Justizamt gelangen
Fällen, in welchen einer auslän-
Staatsangehörigen außerhalb des zu ermitteln ist, so wird durch die Staatsanwaltscbast zu bewirkende
einer Strafnachricht an das Es haben vielmehr in
Juli 1882). Bei der Ein- 1 an den Reichskanzler (Auswärtiges
beseitigen. Han-
al1e Förmlichkeiten welcher niemals
Beihiilfe zur ten Mühlenwehre-Z abzulehnen; Bock 311 Idstein um mrchträgliche seiner Forderung an die Nassauische Landesbank zur Tages-
August Oppermann zu RückerShausen um Gewährung einer
Wiederherstellung seines durck) Hochwasser zerstör- 4) über das Gesuch des Adam Vergütung der Zinsen von
ordnung überzugehen; 5) das Schreiben der Königlichen Regierung, vom 12. Juli_1882, betreffend das Reglement zur Ausführung der Vorschriften der §§. 57 bis 64 des Reichs- viedseuckzengeseßcs, dem komwunalsxändifthcn Ausschuffe zur geeigneten weiteren Verfiigung zugehen zu lassen; 6) wegen der Eingabe des Glasermeisiers Werz und Genossen in Betreff der Vergebung von Bauarbeiten in der Jrren-, Heil- und Pflegeanstalt zu Eichberg das Gesuch, so weit es dahin geht, die Bauarbeiten nach den landeSüblichen Geschäftßverhältniffen getrennt zur Konkurrenz ausschreiben zu lassen, dem kommunalsiändischen Ausschuss zur Erwägung und möglichsten Berücksichti ung zu unter- breiten; 7) in Betreff des Schreibens des ber-Vräsidenten vom 28. Juni 1882 wegen der Kommunalsteuerpflicht der RechtSanwälte 2c. den _kommunalständischen Ausschuß zu ersuchen , den Kommisstonsbericht dem Minister des Innern zur Kcnntnißnahme zu unterbreiten in der Annahme, daß nach den Ausführungen desselben wohl kein Zweifel mehr bestehen könne an der Richtigkeit der Auffassung des Kom- munal-Landtages in der vorliegenden Angelegenheit und danach kein weiteres Bedenken werde getragen werden, Verfügung dahin zu treffen, daß in §. 69 der Gemeindeordnung vom 26. Juni 1854 erwähnte Steuerfreiheit nur _auf das Dienst- einkommen zu beziehen fei ; 8) auf Bericht der Finanzkommission das Gesuch des Vorstandes des WieSbadener Hülfs- vereins des Victoria-Stiftes zu Creuznach um 1äbrliche fort- laufende Unterstüßung dem kommunalständischen Ausschuss zur Verfügung zu überweisen; 9) auf Vericht der Finanz- kommission zu dem Bericht der Landesbank-Direktion vom 9. Dezember 1882, betreffend die Durchführung der Herab- seßung des Zinsfußes iiir die aus der Landesbank aus- geliehenen Darlehen von 5Proz. auf 41/2 Proz. zu beschließen, zuzustimmen, daß zum Zweck der Tilgung der 41/2vroze11tigen Obli- gationen 1.111,12. iin Nominalbetrage von 12 Millionen Mark eine neue Serie von Obligationen im Nominaldetrags von 12 Millionen Mark J!! 4 Proz. Zinsen emittirt werde; 10) auf Bericht der Rechnungs - Vrüfungskommission verschiedener JahreSrechnungen von Fonds und Instituten der kommunal- ständischen Verwaltung Decharge zu ertheilen.
- 27. April. Die Tagesordnung der heutige118. Sitzung. des Kommunal-Landtaqes betraf nur diedondemfelben vorzunehmenden Wahlen. Es wurden gewählt die Mitglieder der Bezirkskommission fiir die klassifizirte Einkommen- steuer und gingen aus der Wa [ hervor die Herren Grimm aus Emmerichenhain , S neider aus Muffen- heim, Fried. Haas aus Dillenburg, Glaser aus Wiesbaden als Mitglieder und Wilk). Cron aus Wießbaden, Bürger- meister Unverzagt aus Biedenkopf als Stellvertreter. Für die Klaffenfteuer wurden gewählt die Herren Bürger- meister Körner aus Wehen, Bauunternehmer Schrupp aus Nassau, Jacob Flü el aus Montabaur als Mitglieder und- Groos aus Offenva , Stricker aus Esch als Steuvertreter. - Sodann wurden die Mitglieder für die naffauische Deputation für das Heimathwesen gewählt, und zwar die Herren Büraer- meister Graßmann aus Weisel, Recthanwalt von Eck aus Wies- baden, Bür ermeisier Aumüller aus Oberursel als Mitglieder und Bürgermei er Rott aus Eltville, Vr. Schirm aus Wiesbaden, Bürgermeister Ernst aus Edelsberg als deren Stellvertreter. - Ferner kamen zur Wahl die Mitglieder der Aufsichtskom- mission für die Korrigendenanstalt zu Hadamar und wurden gewählt als Mitglieder die erren Bürgermeister Schön aus. Hahnßätten, Bürgermeister chmidt aus Ober-Tiefenbach und als Stellvertreter BezirkSgeometer Baldus aus Langen- hahn. - Endlich wurden als Landesbank-Beiräthe durch- Akklamation gewählt die bisherigen Beiräthe Herren Hesse aus Heddernheim, Lotichius aus St. Goarshausen und Justiz- Rath Hilf aus Limburg.
Neuwied, 30. April. (W.T. B.) _Die Königin von Rumänien ist heute Morgen hier eingetroffen und am Bahnhof von dem Fürsten empfangen worden. Vereine, die Spalier gebildet hatten, Reserve-Osfiziere und das Publikum bereiteten Ihrer Majestät einen festlichen Empfang. Die Königin ist im Fürstlichen Schlosse abgestiegen.
(W T. V.) Dea
Bayern. Kissingen, 29. April. . Großherzog von Baden ist gestern Abend 111/4 Uhr zum Kur ebrauch hier eingetroffen und hat im Königlichen Kur-
hau e Wohnung genommen.
sondern nur unter Hinzutritt eines
DexterHeich-txuganfa. Die zu er am e an der S mel * Truppen bestanden aus 12 JnfanLrieH z3 häßdeaUTYeZeFJeZ
Wie n, 28- April.
(W. T. B)
Gesellschaften na e u t - Vroglie brachtéßixtech worden se" De
P a lotte wegen Uebertretung des Gesehes über die finanziellen r H e r z o g 11 o n
ftütßtetx fick) an Bord des „ ascon“. D' schließlich wiederbergestellt, untZr der BevökxerYughe «"rx-'I?
JJZTUZ'Y'YYYF FFI kFZmÜnFiZffeL aSthngZFit __!ka ?Yanszsetin. Ye Disku |U" rd'e'xsxlllßxiiow'urYeßux'eDZÉ'ZF aber "Nh große Erregung. eit er rin W'l ' ' egee „_ ieder„ '“ ' - , JZ der Parade 1Z1it JUL“ [JffißiodxcoYTe Udßen nahm e11te des Senats die Regierut'tzk1mex'11'1kl'11"übe!?'ktxtitehe'Sltci)nuR;rd dw Rechte Regiments in der Alserzxaseme dasZFTÜhßieÄTk F1 Infantßreis; Howie über den jüngsten Anaspruch des Staatsracklz'sd 21? Yer tüm. Maa'rkes WYWQYUKWmaydanten und de111 ffizier- preell red;? Streichung der Gehälter der Kirchendiener inter: A f d 8 gsftimmen. co_ _ emp*'angen,. drückte d . _. u as an den Nei skanl ' seme „FMM. aus, 1m_ Kreise des RegimentS, er der?? "'e'? KretIZI'tte Kammer der DeYUUrUU genehmigte einen Kxeuzburser Vereins FUL SFZ?SFYYÜUFZTYFFWWFZ angebore- weilen zu, können, Mehrere Offiziere m d 1_ von 370 000 Fr. für d1e Vertretung Frankreichs bei sem“ lebten großen Versammlun ' C lch von dem PWW etgenhändig dekorirt. _ Um fünfurui')? 1d__e_1:_sKa1L_erkxönunsr111 Mos_kau. _ Die gesammteKom- „Schlesischen MorgenblattZ '?ufolzxstadtvaZ dedne' fand „: der Hofburg großes militärisches Diner der Y_Y_ferrlxéeanostFm=Kred1tvorlage ist dem Entwurfs Antwort eingegangen: ehen , „Berlin, den 23. April 1883.
statt, zu welchem 160 der Generalität und liche IOLFffZn vefrtre_t__en der er - omei er rin u
Kämmerer „raf Crenanillx , ' Hohenlohe, Graf Hunyadt, Graf Neipperg, von Thurn und
Einladungen ergangen waren.
Prinz Wilhelm, dann Kronprin Rudol Ferdmand von Este, Ludwig ?Lictor, " ohann Eugext, sowie der ___eucßH ; hzur L1112k1e_1_1_ Y_s Yisers 1e rz erzoge re , tto, Carl Salva “ - tor, Friedr1ch imd Rainer. Der tLXTZiFanz ZKF ?Lgsef brachte emen _Toast auf das Wohl des Kaisers 1lhel111, _des Prinzen Wilhelm von Preußen und age),- M1t_glieder de? preußischen Königshauses aus Prinz Wilhelm ermiederte darauf mit einem Toast aui den Kaiser Franz Josej und die Kaiserliche Familie. Nack? dem Toaste de_s Ka1ser§wurde die preußische und nach dem]emg_en des Prtyzen Wilhelm die österreichische Volks- hymn€ 1nton11t._ Wahrend der Tafel konzertirte die Kapelle des 34.Jnfanter_1e-Reg1ments_. Nach Beendigung des Diners UÉYHYiw/Zuxnhrfnhlxlt FZZ ch'sezji Cercle, worauf derselbe nach ._., __ , ren ron rin ' ' Erlauchth GIRL" in ddie Oper begeéb. ' Rudolf slch wir den _- m geor netenhause Mi 9 nete eu ' weitdron Vergtbung der Schulnovßl'Ze dehr tZFZli'L'istTTr Prasident Htg! T_aaffe au_f die gestrige Behauptung Pleners dgß das Mzmsterium sich n1cht um Oesterreich und die Armee, iinnmere, d1_e Regierrxng kenne genau ihre Pflicht, sie wolle xür Ocsterreich nur _emen__ österreichischen Gedanken und habe geglaudt, einen spezifijch osterreichischen Gedanken zum Ausdruck 1111111119911, we_nn ste alle Nationalitäten und Völkerschaften erterre1chs tlz-e1l11eh111en lasse an den Freiheiten welche die _Verfxissung knetet. Die Regierung séi stolz daraux, sich auf_ eine _zusammengewiirfelte Majorität zu _ftußen, auf "eme solche Majorität, in, welcher alle _Natmtzexi und Volker des Reiches sich befindet:, das sei echt o!ierre1ch1sch_. Auf d1e_ Behauptung, so könne es nicht weiter- gehen, erk_larte der Mimster-Präfident, er hoffe, die Regierung werd-Z 1111t Gottes Hiiife, m1tAusdauer und Energie eine Verstandtgixng _der Volker herbeiführen und zwar noch durch _d1efes M_1n1ste_r111m,_ das nicht ein Ministerium des Handels 1ondern ew. Ministerium des Handelns sei. Die Rede wurde oft; mals durch lange anhaltenden Beifall von der rechten Seite des . HauseSunterbrocheti. Sodann wurde eine Resolution angenom- mzxn, durch welche_ die Vquegung eines Gessßenlwurfs verlangt w1rd, welcher lediglich dis Grundsäße des Volksschulunterrichts . th Ausschluß aÜer in denWirkunngreis der Landtage fallen- en Bestimmungen frsistclit. Von der Opposition war diese Neioluiwri heftig bekämpft worden. Die Schulnovelle warde schließlich 111 drttter Lesung mit 170 gegen 167 Stimmen an- genommen. 291: Abgeordnete TomaSzczuk hatte im Namen d_er Lmkezx drklart, d_a_ß_ duselbe die Novelie, wenn sie nicht FLEIFFÉOFZFFZFT'OUFD' er__l_an?e, 11icht als verfassungsmäßig _ _ _ e. er rä ident des an es ' :- aux, daßLFwAcuiLach? 2L_)31211TjorBität genüae. H ' entschied dar _ - . pr1 . . . .) Se. Königliche “o eit rin Fxlheim von_ Preußen nahm hsute inOdYr dYTscher? boschaxt das De_xruner em. Um 5 Uhr findet in der Hof- engzrxßf K_athentafel stCYxt.b Nach dem Besuch der Oper _ _rvom «'danoc aus ' Auirhai)_1)_1_1)ag_'3)1 na_ch JeieZmark. " h ' die Abfahrt zur _ _- . pri. . * . V.) Nach dem etri en Dé'e 1 21 Kein _deytschen Botschafter Pinzen kaußg begalz msiF _?._ ontgl1chc Hoheit der Prinz Wilhelm in Be- 121qu des Kronprmzen Rudolf zum Hofphotographen, wo 1__chd1esel_ben einzeln und gemeinsam photographiren ließen. __ _r_1nz Wilhelm bes1_1chte sodann die Jahresausstellung in dem _ dnstlcsrhause, fuhr im Laufe des Nachmittags bei den Ministern nd versch1edenen M1tgl1edern des hohen Adels vor _ begab s1ch um 5 Uhr zu dem Familiendiner in __e Hofburg, _an welchem außerdem der Kaiser, Kron- _ nz Rudolf, Prinz Leopqld von Bayern, die hier anwesenden rzherz_1)ge und _Erzvexzogmnen, die Herzogin von Modena, on 5LCZZrmz, und d_1e Prinzessin von Koburg-Kohary. der Prinz a __ achfep-Wetmar und der deutsche Botschafter mit Ge- m_the1lnah_men. Abends erfolgte die Abreise des Kaisers, ___ Plrmzetx Wilhelm, des Kronprinzen Rudolf, des Prinzen eupbo d mit großem Gefolgt: zur Auerhahnjagd nach UML: von wo du Rückkehr wahrscheinlich am Mittwoch . Pest 28. April (W T B) Im ersten Quart _ , _ , , , . al ?_83 betrugen die gesammten ungarischen Staatsein- e_xzmen _80 855 511 J'l. 51 Kr., 13664751 Fl. 54 Kr. ___1 als 111 der gleichen Periode des Jahres 1882; die Ge- _ _!Ytausxzaben be_trugen 90 475 643 Fl. 90 Kr., 1 758383 Fl. __ r. mehr als 1m xrsten Quartal 1882; das Totalergebniß sonach eme Mehremnahme von 11 906 367 Fl. 96 Kr.
Großbritannien und Irland. London 29 A ril __ B.) Dem „Observer“ zufolge ist General-Lieutetxi'ant bLLLTilesholnshZ'dne' KachfolgeY des General Alison als r .
“"It Zvlorden. er eng1schen Armee m Egypten _ u in, 28. April. (W. T. B.) Die Be oitione _suKronzeugen Devine werden voraussichtlich zu thYreicheL rden Verhaftungen führen“ bereits heute Morgen lizee'i' wFYdeen __?uTlZerTZonequHaftbxf'eiÉech erlassen. Von der , e ormt ag em neider Namens
-1n verhaftet, der als Fenier bekannt ist. John
Jtankreich. Paris, 28. April. (W. T. B.) Der
deixtsche Botschafter rin Prmz Leopold von VaYern?
. d .
_ Au
den Stabsvffizteren, in welchen sämtfrztetx waren, waren unter den Anwesenden der Oberst- 2§1_:r_c___Ober-(ö.?ärcümonie1_1_meifier _ _ __ von o:**un '
R _ Taxis, die thster Graf Kalnol'y undPÉY Vylgtxdk“ he1d_t, Admtral Freiherr von Pöck und der deutsche Militar-Attachs Graf von Wedel. Zur Réchten des K a i s e r ?- saßen die Erzherzöge Franz, Leopold Salvator und
__ _ 29. April. (WTV. Das verqffentltcht die Dekrete l))ezüglich erklarung gegen mehrere Bischöfe
ihrer Verfügungen gegen wegen Veröffentlichun
wird als Recht des Staates hingestellt: Fingeurinzu cLeisen.
ga 1ani en Kirche unter de ' durch das Konkordat bestätigt sei. r Monarchte
Toulon, 28. April. bejeßte Geschwader-Schaluppe Bci erfaßt, auf hzefiger Rhede gekentert. wurden gerettet; die übrigen sind ertrunken.
Italien. Rom, 28. ' YietxZoghynddieZ April. (W. T. B.)
a _1xr emgetro en und an der ““a rt v zu;)n erinal __von der Bevölkerunfg mit'xdeXZi wäYstYaYYd? Ze 1111ng bcgrußt worden. Von der Königlichen Familie und em Prinzen Arnulf von Bayern wurden die Neuvermählten am FUßZ9de311Zr1erp€WumTKJZJUZMtVKM empfangen.
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Qytrmal d1e_C1vilirauung des Herzozxjtz'dgn '(Zt'ednÜnL Ext der Prryzxssm Isabella durch den Präsidenten des d mz_s, als C1v1lstandsbeamten des Hofes, und den Minister ?_s eyßexn, als Notqr _der Krone, statt. Anwesend waren 11 e__ M1tglieder der Komgltchen Familie, die Minister die Z_[xras1de11te1_1_ des Senats und der Kammer, dis Mitgiieder er bayer11chen Gesandtschaft und eine Deputation der
MtiéégtFeetliFde' Zeugen waren der (Hensral deUa Rocca und
_ Serbien. Belgrad, 29. April. (W T ' K_önutgin _wn'd am Donnerstag in Wien eintreffen YZ MY? e111wochentl1chen Aufepthalddaselbst nehmen. - Der General: direktor Am1lhau_ beg1ebt sich nach Risch, um die Arbeiten Zum Bau der Eisetzbahnlinie Nisch=Vra11ja ein uleiten _)(1 _Zwischen der Regierung und der Unternehmer-Gcéellschaft, _ez gl1ch der _Tracß _em definitives Einvernehmen hergestellt 1st und aÜe e1nschlag1gen Fragen geregelt sind.
Rußland und Polen. St. Petersbur 29 A ' (TW'dT' B.),Jn der Fxstu n g s kir ch e fandgestern eit'Ze'fei'er [Wld ? tenmesse_ für den Kaiser Alexander 11. statt ZUM). der Kaiser, d1e_Ka_1serin ur1d die Mitglieder der, a1ssrl1chen Fam1lie soww d1e Prinzessin Marie von Baden und der Erbgrqßherzog von Oldenburg beiwobnten. Später YUM der_ Kaiser dem Erbgroßherzog von Oldenburg im m_tFrpqlats einen Besuch ab. Heute findet im Winter- pulaiMthn offJZYÜterlEanfang statt. rere _1 g ie er des Kai e ' begeben sich bereits am 13. Mai nach kaorsl'kékté' Hi? "Wir? _gIlieder der Kronitngskommifsion reisen kurz nach dem deßexifceiß'zleli'eramKrIuMZ'CFML'ÜMYL'ster Graf Pahlen mit . 511 yr_in a . Der Erb r
12119th (FWYTUFWYZL gmsx Rücksicht auf seine GesuZdeZihterzd'i? , tu . morgen St. Petersburg. z wohnen, aufgegeben und verlaßt veröffentlicht folgende
ErnéérnJRegieruÉgZ-Anzeiger“ _ngen: u raganbischof von lo k ' Zum _Erzbtschch vo11_ Mohilew, MetropolitaY3 ZÜZr 261111!in katiwlzschen K1r_che_n 1n Rußland und Vorsißenden des römisch- _at.)olischen Getsil1chen-K9Uegiums; der Rektor des Seminars W'lSt: Petersburg, Pralat Grinewi ky, zum Bischof von W;_na_, der, Domkapitular _quluion zum Bischof von Wi _:_1a,_ der Rektor der rcim1sch=katholischen geistlichen d a emKe qulowsky zum Bischof von Lußk-Shitomir* Tex a_non1kus _Zerr zum Suffraganbischof von, b_1ra6pol, der Bischof Popel von Kalisch zum Erz- 1schof _von Warschau; der Suffraganbifckwf VereSnewitsch Wm Bischof von_ Kalisch; der Kanonikus Sotkewitsch von KUFLYFYU Fkk?! YFM? Lon ?gtkdomirr; "ij Suffraganbischof _ _ on ]eze; er rälat W zÉmZ B1_schof von Lublin ; der Bischof Borowski) ULTYÉY htomtr zum Bischof von loßk; der Priester Golljak in
Warschau zum Suffragandicho von Se'n -- bSesondere Kaiseiliche VerfügunH sind eserYnt woéd'eßck? enator Frisch zum Ober-Dirigirenden der Kodifi-
kationsabtheilung beim Neichörath' Botscha tSr , at - doff in London Zum außerordentlicben 'Gesax'idtxawi'n Japan, der erste Bot chafts-Sekretär in Wien, Fürst Kanta- 5r[1_1zeno zum Votichafts-Rath in London; General=Konsul oxyw_111 Marseille zum außerordentlichen Gesandten in Px 1ng_,(der b1shenge Gesa_n_dte von Bü ow daselbst wird auf sCezm Er nchen wegen Fam111enverhältnisße verabschiedet)“ der Deheimrath PobedonoSzew_ zum wirklichen Geheimen Rath. em Gehe1men Rath, Universitäts-Kurator Apuchtin ist der Alexander-Newsky-Orden verliehen worden.
_ _Axnerika. Philadelphia, 28.21 ril. W Dwt irische Nationalkonvention hat'i'Tch au(f1111b§1m§iz Zei vertagt, nachdem vorher von dem Nationalcomité ein
WSDL mI_1_kri_tgliedern bestehender Exekutivausschuß ernannt
Afrika. Egypten. Kairo 29 A ril Das „Offizielle Journal““ verö , ' ' p' ' tisYonkaasfßng- A ffentlicht d1e neue egyp- ___ r__a_1,_30. pril. (W. T. B. A ' ' reltgnisen Feteriichkettexi bei Gelegenheit des (Zriechijicllkeßtk'ZstY FFW kam es hier zwffchen der griechischen und ara- l_1sch_en BevcilkerungÉu Streiti keiten und Thät- 1chke1ten, wobei mehrere ersonen - owohl Griechen und Araber, Wie auch Gand'armen, die die Ruhe wiederherzu- stellen suchten '- getodtet oder verwundet wurden. um Schuße der den (Hrtechen gehörenden Kirche bildeten. engYsche
(W. T. B.)
räsident des Senats theilte in der heuti ' ' _ _ _ _ _ _ gen S1 un m1t, ß d1e ErmächUgung zur gertchtltchen Verfolgung deY anators
Truppen und englische Matrosen von dem englischen Kanonen-
„Iournal officiel“ der AmtSmißbrauchs-
- , gewisse Handbücher ür d ' '- untermcht. In dem d1e M*“rete begleitenden MiListerTxthBt
_ _ _ zu ver in der Klerus seine geisttgen Gewalten gebrauche, Zmdiän'zeixicx'xß
ein Recht, welches durch die Grundfäße aufgestellt und
(W. TV.) Die mit 17 Mann „Ocsan“ Lft, von einer Zehn Matrosen
_ Der erzogin von Genua sind heute Nach=
Cw. Woblgeboren und dem Vers" “ werks in Kreuzburg danke ich verbliLdZilxbmt (;ck _ _ d s 131.3...1'12451192" 5112312dekLVeM-ÜÉL'ZXW r. a e a es aisers in An riff e- n_omme11en Reformgesetxgebung arbeiten w g' (; d „ erde, so lqnge mtr Gott K“ i_e _?aleZaFnscbenkt. von VW marck. . omgt en mt§gerichts-Asfistenie *" ' Wohlgeboren Kreuzburg, Obe'r's [Firerr'v'ßomg
. _ Der ,Norddeuts en 911 - - W1rdJau?)_Gre,sixbs r?Üld berichtY: lg e m e "' e n Z e ' t U n 8 “ m urgcr a tl_ichen KoUegium theilt d ' ' 3133139332? 111233118 .. Rvckiüniini'kii?"diidäxiék _ _ L_ o arnte er, wie von ewiffeé S 't b werde. Es ser 1a fe1t etwa 15 Wahren w' "b 21 e_ ebauytet wald ein Rückgang der SL elscbißfahrt [) te1.116 LMU auch 111 G'e'fs' fick) in den leYten drei ("a ', “ em_e ar gxwesen, dock) mache wie aus den HafenintradFen 'ZYrFZTZeJ'e'"'""ch' Ste1gerung bemerkbar,
_- Die „Elberfelder Zeitu “ " ' ' __ _ -_ ng enthalt emenAt uber d1e Hanalvorigqe, dem Wir folgende Stellen cxr1t11el)xn'ekt?:l frucbib' „_ 1e p_rcußtyche Reawxunz hat 11ach jahrzehntelangem un- 11ntern[Z;QKenRZQ'dme'Teimthtk) LWT'chÜZ'Jtn SMM zur praktischen 'Tbat _ _ ;_ M.tuneni' "' '- _T_1_te_?_5xckdr_91ekt zur unirztttcldaren Ausfiibé'ung hv'dr'gYIxat'nchxorsYßesi- ___;eraHYblch uun11___d baexéértlebd'd'eé' LPrx_)_jtei't _gegensTHZr die freiesie Kritik wiederum die alte deuts'ckw (Iieiahranibag'd' LÖ L'nt' so “[Ein doch kbekiscben Jdrak _" VPfÖM . 0 M ,e, 99 rretchbZre emem beo- _ _ ._ .. . «511 dem 1613114611 Stadium d S muß endltch em zielbewu t * ' 'r ' ache aus;;eLiOyrndcr Entsélaß grfx'ß't'r'tchrYud'n, Schranken der Wtrkl1chke1t _ 1e aux en_geacnges_rt_zten Pol der Uekcrzeu U11 1" * - _f_c_b_11eß11ngk_fur cmc rollstandiac Ausführung des9 dtxk'utsxYndZaXR- xemv r„nkt an dzr _Unkiarbcit über die finanziellen Konse- SVTTJZTLnunJFZYYcKY'vW'l'(bk'*' dtes WiÜcns in Bezug auf die noth- _ , __ _ tee, groxzarigcn Unternehmens. H' i' d1e spezlfi'kb 1v1rtbsch1ft[ich-tcchni' “' ' rer r'fft _ . ,- 1che ra e mt 1: ' FMF“ dJ1 d de_111§1_ck)én dStculecfoM qusmeeé. erDi'eUgchIch __ “eon ere te ebrzahl ihrer be 1" - lamentar11chrn Vcrireter ist disc 1 ck ' "U 1ge11_ par barten Noibrrendigkciten deä/staaiZ'Zb Z'?“ zu der EMRK m_die Zugeständniß kcr unerläßncéen Mikt 1" el "" W ""'"M'L'MM'" theoretischen oder taktiscbén Bedenkeix da?;awgt Md stkant fich aus _ _, _ , *oik ' Fyßrctcbendcn Systems 111d1rektcr Steuern zu bee'wiFilézseFu dSLZ 1113183? axf'e dFrage schwebt, 1si_a11 eine_freie Vervegumi der Nation nicht ZU __YYFK DarixßererßcksYrstlhssckpafJichFr Unternehmungen schen Lebens und die sckzließl'ich l'cxe "'qu "' Wk"- _ _ , uch an Y_WYYYFÉYZB_r_)[xsver_tr_;:ter sherandrängcnde WFM aFLsZ-WFFFI » , _111 e Wu ert die Bereitwilli keiti V lk Parlament herberfubren den einfachen d g m ' o und _ , - , urch fremde d - YFIquxechnvxirtchet'thMn chckIderAWcitercn Ersckylielfsznge'igned'ierchr _ _cn. an e nzcickoen sprechen War d '" daß iros drr Gefahr fur den Bsfil'strnd drr ' ' z ' asur, _ _ , . 1111119, dceirft damFiYnchnérkkan'I'Y) auchder (Entschluß [trTxhrPaurttikd'enmte'YF , 111.1 c1 1 e_11_ icchtbum 1367 “St - Komrémnallcbcnéz dnrch energ11che Heranziehung indirektItsSteule'Y vdrzu engen; D1e_ Stadt Berltn, jeizt im Hinturtreffen der Be- ZLFMI'chVWMYx FTTÉZUM (Siche*1_7_kckeit_d inTrxenigen Jahren an der 0 „_ „ „„ _ . a 1011 gegen en ic )atsachcn inorir d sdealtsmus cc1chemcn Dre Zeit ist rielleicbt n' g en 5-11 _. _ * 1 t XrbxnatZ von der Anszckxi zurnckkommt, daf; Bier,chBr?1'1€1?1rtwfecxirr?u11§ __a ack „edenstmitel 1131211, imd die Abwsbr gegen ihre Höhere BL- eueruna unter dem Gc11cht§punkt der „Volksbelastung“ fiir ein? ab-
straktÉluThorhcit hält.
_ em gegenwärtig und für unsere Frage ist mit di ' '
1831111) n1cht_zu rrkhnen. Daber ist das Verlangen aUer de'Ö-Éx FIETZ -1z1e -_c11_1 umfaffendes Kanalnetz _, nicht aber das A'ndcre - MMZ? __111d1rekte Steuern__, wollen, nichts als die naive Aeußerung von unschen, deren 1111t Kosten Verbundene Realisirung man in
ZZdewéddwpfer Weise Anderen, d. b. einer unklaren Zukunft über-
uxze des Hand-
Aus dcm ganzen Dilemma könnte ein mut 1 er ' be1a11sfuhren: die energijche Richtung des WilTebnY aZn'LéÉusngYtde Proxeft- 611182; Aqsbaues des ganzen deutschen Kanalsystems. . . Die ganze Frqge1ste1ngSteuerf1-agc'. Kommt die Nation endlich zur Crkenntmß, daßNtcmand, auch die verdächtigc preußische chierun nichtt, Ste_uerpronkte aus _fiskal1scher Habsucht und einem psychologiscéx F1?) __derstandltchewVerqnugen an aufreibenden Parlamentskämpfcn e_ret t, sonderti tm klar erkannten Interesse des Volkes mit en sage1_1de_r Arbett durchzusetzen sich bemüht, so wird leßteres seinen gSegeanc-rttgen, entbehrltchen und tbeil1veise excessiven Konsum an p_trttuosen, Taback und Zucker mit vernünftiger Resignation einer erbyhten Steuer unterwerfen, Welche durch die Ermöglichung groß- ÜrstZJFcranxeudeQvX S_taTtschuien FFllen zum mittelbaren und - wte _ au en en elm "“ ' ' _ zum LMJZWÜYthTkM T_YUVM gereicht. analbau beschasttgten Arbeitern er _er 1 as ißtrauen in die Praktische Vernun dc Vol_kcs 1o berechtigt, daß man nicht einmal hoffen fkiann? Tßußtsckdßtr' beze1chnete Weg zu_ etner e11d11chen Lösung der Steuerfragc betreten werde. Daher ble1bt zur Zett _von allen Kanasprojekten nur der be- schrankteste, 111 der Vorlqge fertiggestellte Plan übrig, der allerifälls mlt den vorhandenen Mitteln des Staates ausgeführt werden kann. . . . . Der M_angel an fretcr Selbstthätiakcit im deutschen Volk xai fasd aUc Initiattve dcn_Organen der Regierungsgewalt über- ?ffen _ Zur Zeit hat sie fur das Gebiet der öffentlichen Arbeiten e n Mttiister 111 die Hand genommen, welchen die Geschichte einst uriter d1_e groHeFt _Vertreier preuß1scker Staatßverwaltungskunst ein- reiben mtrd._ tntster Maybach__hat aber, ganz abgesehen von den Erfolgen semer _bewunderungswurdigen Energie und Arbeitskraft das erst im we1teren Verlauf der Zeit zum öffentlichen Bewußtseiä komxnende_ außcrordentltcbe Verdienst, die zwischen Regierung und ?statton _letder noch vielfach fehlende Continuität, die lebendi e Füh- ung zwischen Staat und Volk guf dem weiten Gebiet seines efforts Fggebgbnt zu baden. DJs emficbtsvolle Verständniß für die Be- urfntffe des Landes wie" fur die Nothwendigkeit einer unmittelbaren ._erranztxbung der Bevolkerung zu praktischer Mitarbkit wie zu 0 onomtscben Leistungen hai den Minister eine mit voller Klarheit festgehaitene Methode _eptwtckeln lassen, Welche im V2rlauf weniger Jahre tbre Fruchte zetttaen wird und schon heute hoffnungsvoll" Gnsaxze zu emer wtrxbsckpafiltchen Kraftentfaltung auf breitester rundlage erkennen _laßt. Aber auch diesem eminenten Manne Sgenuber k_ann anschemen_d die preußische Volkßvcrtretung * wie der eutsche fernen verdiensthchen Männern gegenüber bekanntlich über- ZHupt - nicht das richtige Vertrauenöverbältniß gewinnen.
YU sollte sich besinnen, einem tbatkräftigen Minister _ dcm "11111 vor ligen u_nd ubertrtebenen Lobsprücben allerdings nicht gedient ist und aucb bter gewiß nicbt gedient werden soll - mit dem pedantiscb angelegten Hemmschuh oder dem, im Erfolg meist zerstörlichcn Ein-
boot „Falcon“ einen Cordon um dieselbe, der griechische Konsul
wand des besseren Planes die Freudigkeit zu rauben, welche Voraus-