Tm „Vorwärts“ mit der Uebbrschrift: „Abbau der Erwerbslosen- 1im„rstiißimg? Die Ncbcnregierung im Reichsarbeitsministcrium gegen die Erwerbslosen“ erschienen .ist. Eine Aufklärung über diesen Artikel Und eine Widcrlegitng der Schlüsse, dk? in diesem Artikel gezogen sind, ist bon! Arbeitsministerinm bereits an den „Vorwärts“ gegeben. (Ziirnf von den Kommunisten: Damit seid Ihr fix bci der Hand!) Ein Zeichén, daß wir eine Antwort darnnf haben, (S-chr gut! in der Mixte)
Wclchcr Tatbestand lisgt d-Lm Artikel dcs „Vovwärts“ zit-
griindc? B-ckamitlich ist die Frage einer Aenderung der Er-Wedbs- Toscnii:itcrstiißungssäße dahingethen'd, daß sie in ein gewisses Ver- hiiltnis ziim Lohn gSs-etzt Werden, allen Ernstes hier im Reichswg bon dcn bcvschicdcnsten Seiten erörtert Worden. Auch die GeWerk- schaan haben diesem ch-anban grundsätzlich iihre Znstimmnng gc- g-obi'n. Tie Reichsregierung hatte bereits eine Boriage in dieser Richtiiiig, Wenn auch mtr cine v-orlänfige, anZ-gearxbcitct, Es bcsmiwd ebnfalls im Reichsrat diE Absicht, diesen Weg zu befreien. Man hat nachher Abstand dabon genommen, Die Gründe dafür brauche ich hisr nicht Weiter zu erörtern, ich will nur den Zu- smniiicxil)aiig dcr Dinge Hier erklären. Nun kam jeYE der Ablauf des Tcrmiiis, mit dem die gegsiiwärtig-en Un-terftützungssäße bc- giciizt W(U'L11, der 3. .IN-li, und im Zusaimnenhoang dmnit ist dann die Frage anfchoxfcn Worden, ob man bei bor-länfigem V-ericht auf die Einfiihrung von Whnrklasscn Wenigstens diE zum Teil in Dcxirschkand schon im Branch b-cfin-dlichk Grenze Von 75 vH gisgen- iibcr dcm Lohn einführen kön-ne. Tie Regiernng hat ebeitfaÜs zcichilig mit d'ik'sLk Mö-gilichkeit gerechnet, Ich glaube sogar, daß ich dem bon dicsér St-Lllc (nis AUÖdUlck FLIESEN hab?. Eine der- artige Möglickxkcii hat aiich friier schon _ frsilick) in andsrem ZiisSUl:!lkithi-g nnd untcr andcrcn Uiiistiiuidcii _ im Sozialén Ikiisscbiifz znr chiittc gVstÜ1l*Ö-k11, (*)[ÖJWUsdile-LU Esser: Ist dort GMkUstÜU'd eiii-cs Antrags gbwcscn!) Abby auch Von dieser Lösung heit dic Reich:“;rcgicrnng fiir den gcgcnwiirt'igcn Zcitpiinkt Absiimd gsiidiiimcn, Dic Reichsregierung hat im Sozialen Ansschnfz und auch hier im Pscnicm crfléirt, daß auch dicse'r WSJ» jetzt nicht bc- scbritti'xi w-cr-d-en solle.
11:1;th diesein Umstiinden War es nötig», diesen Verzicht auf die' 75-szcnt-(Hr-ciize nicbt bldsz im R-EickHkabin-ctt durchzn'bringen, sbiiidcrn aiich bcim Noichsrtat. Zn dcm Z'WLck ist fiir eincn Ans- schnß drs Reichsxats dcr Bcicf gdfthricbcn Wordsn, (Ulf 'OLU Hier im „.Vbi'wiiits“ Bczitg gcndiiimcn jbbrdcn ist,
„Fir dcm Zusantntcnsbang muß das gcidhdn Werden, Mis iibcr- haupt in dem Briefe ausgefiihrt ist. LEDER sitvd die Aquiihrnngen W „Vorwärts“ wicht Vollständig gieibc'seni (Hört, hört! vechtß.) W-cittc Sie den Absatz Hörcn, dsr Vor dem im „V-ovwiirts“ wieder- giizßbbciii'n Absaxz sicht, wird bei:? Bild sofort ein' anderes Es Heißt “][-aiiiiiii) Unmittelbar Vorhcr Wörtlich in dM! Schreiben an den Iiciibdxat:
“Dic ansz-eriddnlick) schwierigc Lage dLs Arbeitsmarktes läßt eine K.““criibscizatiig dsr UntCi'stiiizniigmt zurzeir Uii-diircbfiihrbar er- [“ck-cinen. («L*xi't, [)B-11! in dcr Mitko.) Tic Zabl dcr iinicx'stiißicn EriworbIkdsen ist in dcr crstbn Hiilfw dcs Mdiiiits Mai nnr Un'idcstntlich gofall-cn, in dcr z-jvcitcn [(OW wicdcr gcsticgcn, und die NSHLÜFLU Meldunagcw fiir Jimi de.iiicn daranf hin, daß der biZHerigre Stand Von riind 1% Millionen 11ntecrstiiiziingsUnpfänger sick) iiizwischen kaiim WSUULNZWLU ber- c'indert hat, Die Reichsregiédnng_bcrkcnnt nicht die außer- drdcntlich sc'bxbci'e Bckastnwg, die die Fin-anzcn, dcs Reichs, der Léindcr Uiid dcr GUUWZUÖLU diirch dic Eribcrbs-[dscnfii1*'sdrg-c cr- fii-hrcn. Sie kökl'U-ÉC es aber aus sozialpolitischcn wie an?- all- zisiircinx'dsirischs]: E171Vä511l11g01! Heraiis im ?lngciiiblick nicht der- SUZWOTÖDU, das“ ?(“iismiiß dcr Lcistiiiigcii (illgcmcin zn Verkürzen. TUI Wort „allg-oiiicin“ ist dcs-haW b-cgriinid-ct, Mil, wie “Sie ja aiko wissoir, dic Mbgjichkcit bdstcbt, dasz Cin VérivaltitngsmiIschiiß beim “.?li'boitsnacbénwis in Einzelfällen solche Kiirzuri-g-cn vdriiimmt, Die 05riindc branch ich nicht niiher aiisbiitaiidbiziisetzi'n; die Tatsache ist iiiicl) im „Vorwärtb“ anerkannt Wordcn.
Ziiiciiic Hsi'réii! WWU Eis dicsi'n Pässiis ami) [»siicbxcn, darm bskoiiimt dic Sakbe cin ganz anderes Gsfikbt, Ick) sagte ech sebdri, das; der im „Vorwärts“ abgedruckte Teil Lediglicbdcs'ba'kb geschrisbeu Miimi ist, um dcn Ländern zn ZSiJCU, daß an dym status quo “l'C'ÖÜZÖ nich Jdiin-dcrt wxrdéii soil. Dis abcr mußten wir den Lciiidkrii sagcn, um dcn ?liifkägM, die dort zu erwarbLn waren, die ans cine Vkrpflicbtung zm“ 75-Proz8ni-Grenze hiimusliefen, enigégeii- zntrcten. Daraiis g€bt doch klar berbor, daß von einem Abbau der Eriv€rbbloscnfiirsorgc odsr Von einer Nebenreg-ierung im Réilhs- arkditsniinistér-ium nicki die Rsie sein kann. (Sehr richtig! im anirnm.)
Was die R&bislags Unlangi, so möcbts ich nochmals aubdrücklick) bsidkr-b-Zbéii, das;- dér Véeriungsaitssibuß des ArbeitSnachWeisLs zidcifclids das RSÖÜ bat, aus gswisscii Griindsn die *HÖÉZstsäize zu untcrscbrciikn. Es kann bökbstkns diE Frags SkitftkkMU, ob auch die Länder dazu er-Cck)tigt sind, soscbe UniLrschroitungen der Höchstsäße Wrzuscbrcib-In. Wenn dies? Frage aufgeworfén wird - und sie wird, glmtbe icb, Mick) in dLm Artikél des ,.Vorwärts“ gkstkllk -, dann kann ick) dazu mir sagcn, daß wir dadurch b€st€nfalls iii cinen Rcckyts- streik b-ineiiigeraicii. I)ie Ländkr Werdmi darauf Bcztig ncbmcii, daß Mick) § 1 dis Gcsclxbs das Zisl dcr “AL[*LiiSlOs'LmUitkTÜÜWMJ die WiCdcianfiiakxnic dexr Arbe'ii: séiii masz, nnd sid Mrdcxi fick) (inf dcn .§ 43 bi*i*iifm!, dcr iléiisii die' Nidglikbkoii don AilIfÜHUMgÖÖCstiUUUUUJCU ini (Jdisie dcs § 1 gibt. Auf diEsC Wbise wsrden sie auch fiir sick) das ?)ii'ibt dcr Uiiicrscbieitimg déi" HWstsäye rskiamiel'kn. Ick) glaubE aber, es bai kéiliEU Zwsck, uns in eirie-In solchen Rechtsstreit ein- znicisseti. Die Reikbsrxgi-crung, und ich für meine P€rsdn b-esdndsrs', w-ir stdbstt fcst zii dsm Wort, das ich im Ausstbiiß gkgl'ÜCU und aucb hikr im Plsmcm Verkündet babe.
*«Uczciiliiimid ist ami“) dic zcikliÖL Aufeinandsrfdigc dsr in Red? stdandcii Vorgänge. Das Schrsibcn, das dcr „Vorwärts“ Henke zum Mik abdriickt, ist am Ls). Jimi Criimigcn, maine Erkiärung im Lkiibickius; ist am %. Jimi, sifdlgi nud iiiCiLiC Erklärung im Plenum 0111 375 Jimi. Auck) dariiiis gcbt klar bmdor, das; die Kombination de's *Ysri'ii VOkr-Ldilßks, als biiiien wir mit dsm Schrsibén das, was Mk Mé- AUSWUÜ erklärk [)aiicm, (ibc'indcrn odcr in scinsn Wirknngcn «['sÖWÖM WUW- falskk) is?. Um cibi'r ailcm VOkZUÖCUgLi! erklc'ii'e ici) mich dazii bcrc-ik, diii'ck) cin cmsniss ?)kimdsihrcéibe'n mi dié Läiidcr dafiir zu sonxén, Ws; solck)? MiszWiiändniffc «Mink misgksibkosscn bleibsii. ,
Dar Anii'ag dcr .K'ommunistcn bringt keine Lösung. Nack) diesém
“Wechss sie als
schreifen, ja, nicht bloß den Ländern, sondem auch den Verivakkung's- ausschiissen der Arbeitsncxcbwkise. Ick) habe Sie eben bersits dar- auf hin-Zéwiesen, daß wir dadurch mit dem Gksééß in einer grund- fäßl-ichsn und überaus wichtigen Frage in Widerspruch geraten. Ich bin der Uaberzeugung, daß wir mit einem solchen Vorschlag bei den Lälldérn absolut nichk durchdringen würdkn. Die Konsequenz wiirde höchstens die sCill, das; Ein solcher Beschluß, wenn er bunte im NÄCHS- tag gßfaßt würds, dom ReichSrat verwvrfen würde. Erreicht wäre mit diésem Beschluß zum Wohle dsr Erwerbswßn gar nichts. Ick) glaube, maine Aufklärungén Werden b-inreicheii, daß alle davon über- zeugt werden, daß die Erwerbslosen keinen Grund haben, sich über diese Dinge in der Weise aufzuregen, wie es eben der Herr Vor- redner getan hat.
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223. Sißnng vom 2. Juli 1926, nachmiltageZ 1 Uhr. (Bericht des Nacbricbténbüros des Vereins deutscherZeitungbberlegerk)
' _Am Rxgicrnngstjische: Reichskanzler Dr. Marx, Rei s- mxnister des Auswärtigen Dr. Streseman n, Rei 2- mrmsterdes Jitncrn Dr. Külz und die anderen Mitglieder des Kabinetts.
_ Prasident Lbbe eröffnet unter allgemsinU' Spannung die Stbnng Uni 3 Uhr 30 Minuten. Er kündigt, um allen borlregendcn Arbeitsstoff aufarbeiten zu können, eine Abend- stßung, cbcntuekl auch noch eine Sonnabendsißung an.
Alls. dcr TageSoxdnuug steht zunächst die dritte Beratung der urstxnabftndungZVOrlage. Zunächst findet eme a gemeine Aussprache statt. ' „ '?lbg. Wels (SM,) gibt namens seiner Fraktion folgende ELÜÜTYUJ ab: Dis sozialdsmokratiscbe Fraktion War in der Frage dLX Fiirstcnqbfmdung jederzeit auf das eifrigste bestrebk, eine LopUng zu finden, ÖW dem allgemsinsn Empfinden und dsr Not- kalg€ dcsdeutscben Volkes Rechnung trägt. Am 4. Mai 19123 Haben Wir. Sozialdsnwkxatc'n mit dem ?lntxag Miiller-Franksn den Ver- suck) gßmncbi, cine ngklimg dkr Abfitidungsfrage durch die Landesgescßgebmig herbeiznfiibrsn. Wir fanden damals nicht die gxnugcnde Unterstiitzung dk): bürgérlicben Peirteien. Jm Friihjahr dieschaHrcs crlbbtc dcr Antrag _MÜUer-Frankcn in seinem wesentlickxn Inhalt Lim: AUkastLHUUg im Antrag? Koch-Wescr. Auch diesem 82111ng b-[iéib dcr Erfolg versagt. Eine W(zkle un- JL,.HLUWU Empörung ging infolge des unerhörten VLUHÜULUS der Fiirstcndurck) das Volk. Das durch den berkorsnen Krieg und die _Rcebdlutton LilJU geschaffene R€cht Wurde in PWZSffCU der Fürsten, UrsbesondYW dsr Hochzdlwrn, JLJLN das dexttsche Volk durch eine borrbbdliitioiicirc GeseßgebUng und Recht prechung b::seitigt. So Wurde der Geseßsbtivurf geboren, dsr em Vdiksbegebren zu- grnnde lag. Zwbkfeinbak-b Miklionßn deutscher Männer und Frauen forderten durch ihre Unterschrift im Volksbegehren, daß der GeseßcnthrHGZscß w-ere, Dafür Wurdcm sie in dem Kampf uni denßdeiksenUcbetd als Diebe und Räuer b€schimpft, Der Ne1chsprcistdent Wurde in den Streit hineingkzdgen und Nahm gcg€n _Millwnen deuischer SF-aatsxbiiirgbr Stellung. Man behanp- tete, die Grundlage:) des Recbfsstaates wiiirdcn erschüftbrt, WENN da_s Eytßigniingsgkicß JLJLU die Fürstcn angénommen- wiirde. Die Millionen dsr, SparkxassLnH Hypotheken- nud Anleibegläu-biger, 2112 nach den Bestimmungcn dcs sOgLUMMtCU Anftvertnngsgeseßes béhandelt Wurden und sich ziim Volksciitscbeid bekannten, Wurden ais Lbute bezetcbn-Zf, die für Recht und Moral kein Verständnis Haiten. Troß cillsde_m habsn bisrzébncinhalb Millionbn deutscber Wahlcr und Wahldrimwn sick) ibeim Volksentscbeid zu einer Gessß- gebung bekannt, "Me sie auch in Deutscb-Oesterreick) 1919 mit den Stimmsn dL): biirgizrkichen Parieien, insbesondkre der christlich- sozic'ckcn Bruderpartei dcs chirums, gcgen dic: Habsburger bc- sck]ldffcn wiirde, Unerhörisr Terror machte Millionen von dent- schcn StanisbyrgsrU die Beteiligung am Vokké-eniscbéid unmögiick). Zu ddr Unglmckibbit in dsr Vsbandlung der Spare); und Fiirsisn traf die “brittalexGßsivaik, die' dM wiktsckmftlick) abbc'iiigigcn Teil ch Volkes dem pdiitisibcii Willen eincr Herrsnkasts UUTLrwars'. Ta- xdurck) Wurden in Wahrheit die Griindkagén dcs Hsntigcn Stcmtcs bedroht Und ÖKK! Grundsatz der Vérfassnng, daß die Stanis- J'Wcill vom dek aitsgLHt, zunichke gemacht. Wir fOdeL'it dcn 17131113» dcr politisocht R€chtc des Vokkes, dcn Schuß dcr wirtsckziist- lick), Oehlbacheii zur AUsii-bmig ÄHTCU StaaksbiirgMécHtc. 'Die sozialdezmokraiisckx Rsickstagsstciktion bat, als dsr Vdikssnischid iiicht 'dW beriangte Msbrbcit bra te, dcm Rsicbswxxe die Arbeit Hm: eine befriedigeiide Lösitng der as gcmze Volk tief ÖLWLJLUÖLU Fragx 11118de aafgcnommen, Sie konnte sich dabei anf eine Erklarnng stiißen, die (im 10. Juni in der 210. Sitzung dss Rbickzs- tags,_chn Tage vor dem Volksentscheid, namens der Regierungs- parteien vom Hern A*ÜJSOL'ÖULÉLU von Guérard abgegebcn Wurde. JU d1eser"Erklarung hieß es: „Angesichts der Tatsache, daß im Land bsfurchtext wird, im Falle dsr A-bléhnung des Volksent- schcids Werde ]ede reichsgeseßliche Regelung scheitern, Wollen die ngierun'gspart-eien keinen Ztveifel d-ariibcr lassen, daß sie den Exlasz eines die ?litseinandcrscßung zwischen dsn bbteili'gten Landern und dizn Fiirstenbäuéern regelnden Geseßes für im- bcdingt notwendig erachten. «ie erklären mit nachdrücklichstem Ernst, daß sLS alles daranseßen Werden. den vorliegendkn Geseß- LU'UVUXf m' o_[lcn- Wesentlichkn VestandWilen zm: Annahme zu bringen. In ibm so_ll ein Gesetz geschaffen WETÖLU, das der ver- anderfsn staatsxccbtlichcn Stcllung der Fürstenhäuser entspricht. Das Gkskß Wird den FÜrsten nur das Vermögen belassen, nnztveifelbaftés Privateigentum er-tvorben. Den Folgen des bexiorensn Kribgés, der Verarmung des Volkes imd der gosiimtsn Veriinogenska e der Fiiriten- wird &us-reichend Rechnung getmi M, DLU' Latrdern- so zugeteiit wsrden, WOWUf sie aus Gründen dcr .Kiiiilur oderder Vivlksxgesnndbeik Anspruch hinbkni.“ Die sozial- dénkatiksxbe Reichst'agsfraktion Ums; beute fsststeÜen, das; dieses dor dßxn Vol'sentscbkid abgegkbéne Vexsproibsn nicbt eingelöst wordcx? ist. Die chxeréungbpartciew Haben unter dsm Druck inLs rerbten; Flügels fast alk?" Bkssér'ungsantra-gen. der sozidldemokiratiscben- Fraktion, die in dex Richtung dcr bon HELM! don Guérard abgege'ben-cir Er- klarung gestkllt Waren, ihre Zustimmung chvcrgert. Sie haben es insbesondere abgelehnt, die AuSeinandWcßnng nn- niittc-lbax dnrch _Gescß zii i-cgcln, die Entscheidung vick- mxizr cinemwGerickx iibertragen. Sic "l)(ibcn abgelehnt, die Yiayicr dcs (andcrgericbis »durck) den Reickx-sbag wählen zu [assém ZM [)ÜÖM ii'bgckiimif, dcm GSW riickwirksnde Kraft u ngM. Sie :*.ibcn (1Ö*IC[L'[J,111_,'ÖL*1 dex Trémmmq don Fürsten- und Ékadtséikidninni dkm “VOTE gic111tig€re Grenzen fLstZUch-i, und H(iben un Eren Antrag azbgbiebnk, A-ufwertuxxgcn des Fürstenbermbgens bis zu 1 50 vH, wie sie_ borgckommcii smd, unbedingt auszusch1i€ßew Aus diesen zwing-xndcn (Vrmzden lehnt die sozialdcmokratische Reichstaas- skÜkUVU dic Zitétimmnng zu dem Gesetz ab, Das Schkitcrn der Léokiagy in dicbm Stadium entbindet die Regiedmig und die YM[CL'UUJÖPMUÉLWU J1ich1 von- il)rcn feierlich geg-Lbcncn Zusagen. Eine aiich Lbsnng ist _notivcndixi. Diese andere Lösnng kann nach dem Volxlsx-ÜUFDKJCU _Bcrzagen die.??? Reichstags nnr Von eincm iicncir Y_LlckPWg gc1chaffcn- Werden. Die YzinldcmokrajisckM NEWs“ jagsiriiktion [drdai't daher die sofortige “*crlängcrmvg dcs Sperr- gxikßcs Und die Anf _bsung des Noichsta s, damit das Volk dnrch Fine !xclle,osetltk'n1 Willen entsprechende crtvetung die Frage der Bier-1_n_ogen»c1uéZemanderseßn-ng niit den einst regierenden Fürstent- familicit zn einer das 'Rechtsjgefiihl befriedigenden Lösung führ?“ kame nnd den durch, die (32-17 anten Zollerhölmngcn beabsichtigten neiixn Angriff auf die Lebenshaltung dcs schchr leidenden Volkés 511111cksck)*[ngüjt kann. (Leb-hajtcr Vcifall UUÖ Händeklatxsckxn bei den Sozmldemokrgten folgten dics-Lr Rede, die ivied*orl)olt Von großer Unruh? nnd Zurnfcn auf der Rechtcn und bei den Völkisch'cwunter- brochen XUUTÖLU War.)
Antrag sdll dcn LcindLrU Untersagt Werden, die Höclystsäße zu unter- ]
" *) Mit AuSnahme der durch S errdruck e v 5 der Herren Minister. die im WortlaYite wiedngngbYTHZnJM Reden
, Abg. Graf Westarp“ (D. Nuk). urufe der Kommunisten“: Fxxrxten.knxcht_! Der Mann, der für die Faitressen sorgt! Präsident L o b e ruxt d're A'bgg. To r g_l ? r mod Ne ub a u e r ur Ordnung.) Ich" kann m1ch heute quf emrge gru_ndsä13liche Ausiührungen be- churank'en. Es liegt mrr dara_n, zunächst einen kurzen historischen
uckblick zu gebext. „(Lachen linksZe Seit dem Umsturz bis 1925 haben die redolutionaren Machtha r ebewso wie die neuen Regie- rurdgdn es sxets als eine Sache des Privatrechts angeßehen, die Azzsmnarxderyßnng zivischen den Ländern und den 2 emaligen Faxstenhausern [)erbetziifül)ren; In den meisten Ländern ist diese 5 uxgabe auf dem Wege der prtbutrechtlichen Regelung befriedigend“ elost Worden. (Lachen und Widerspruch links.) Wenn der Abg.
_ls behauptete, daß uner-hörtcs chhalten der Fürstenhäuser (Ruf ber den Kommuxnsten: Schamloe Forderungen der ürsten und“ ihrer Kne te!) die Reselun-g er Werte, so stand diese ehauptung awf_ dem oden- der Uxt-wahrha tigkeit. (Lärm und stürmische Zwischenivufe von der Lm-ken. er Abg. SoÜmann [Soz.] Wird
Zur Ordnung gedufen.) Ob'nwhl in Preußen die geseßliche Lage csonders schMerig War, War es dem Wettest-gehendsn Ent egen- kommen des Hohenzollerndauses (Skür-misthes Lachen und Öumfe-
._.- ..
[in_ks, lang andauernder Lärm, Ruf lin-ks: Räuber G. m. b. . W112 sollten e_m-mal feststellen, Wieviel Zeit dadmxck) in Anspruch genommen wird, daß; die eren._es für nöti halben, “uns nicht!. reden zu lassen (Praitdenx obe bittet, die Zw: chenrufe zu unter- lassen) _ War es dem Weitestgehendew Entgegen MMLU des Hohen- zbllexnhauses ZUUWM- zu einem V-ergkeick) zu gelangen, der die exn-[tinxmige ustmx-mung des preußischen Staatbmiwistcriums eiii- chlreßlicb der Mmi-ster Braun und Sebering fand. All dev haßlicbe „Streit dex leßten Monate hätte vermieden Werden können, 11Z21111_die preuß11che Regierung Und die hinter ihr st-LkEndM PZrteien zu dem Worte der preußischkn Regierun-g gestandensätten. (Sehr i_vabr! rechts.) Ick kann der Demokratischen Partei den Vor- Wurf n1cht-er1paren,„daß, sie durch ihr Verlangen, "“ein-e reichsgeseßz liche Regelung h-erbetzufuhren, in die organische Entwi'cklung stbrend' eingegriffen hat und dew Anlaß Hu all der Hebe und Aufpeitschun de's Volkes gibgcbcn ?at. ( ärm links, Zurufe: HeuchlerZ Six bak dadurch das YU EHM Deut (blands im Auslande schWLr gx,- schadigt., ((Erne'iitsr Lqrm links.) ie erU Von der Dénwkxatie soÜt-Cn sicb darubbr beim R6ichsbanwchisid€nchen Wacht erkundlgM- NQÖÖLTU'ÖEY SWM sx) ins RoUen «brach tvar,'hchzbeni aucb Wir deq Notwendigkeit uns mcbt derschloffen einen befriedigender» Ausglbick) schäffé1l zu békfén- Wir [)QÖ'M im Plsnum und im Ausscbuß uiiter: Zuruckstxllumg €Zchwercxr gruwdsäßlichsr Bedenken positiv (111 einer den 'FY-[LÖM s UZLU'PLU Lösung mit darbeitki. Vorausssßunq win: dgbsi fur uns, da die stzatsbürgxsxli n Grunerchte der V€rfi1ssitng nicbk berlßßt Mrden und daßkdie Finidamenfe dks Rschtsstaatss mcbk erschutkert werdsn. Auf diesem Gebiete gab es für uns keine KomprOMiffe. Um so Wenigex, als es von Woche zu Wocbe denk:- likbér wurde, das; der ang-Yblick) gegen das stkum dér Fürsten gerichtete Angriffs nichts wsxier War aks «i_n )rikt aulf) dem Wege zur boisCH'LWLsUÖLU SiaakSordnmxg. Wir Waren da er bkmiibk, alis Bestimmmigen aus dem RegisrUUgsiJ-niwurf zu beseitigen, die Mit unsLren Gritii-dauffas 1121an mihi im Einkiaiig standen. Man bak UP den Vorwurf gema 1, as; _Wir dabéi einseitig di-E Inkerkssen der ursten WÜHMLHMM. (Zizkuf _l-inks: Sehr Wahr! Ihr seid cFürstén- 'nccbie!) Ick) stLÜE gar mck k" 111 AbrL-de, da „aucb wir der Äéeinung ZP, daßden Re isn dEr ursten und der östlißlslhen Stellung der; UTstZJckWUsEk Rxciiun gkiragcn Wsrdsn so . (Zuruf links: Un- berscbamibeik!) Ber UNFALL? StcllUti-gnabme ziim GssejzeiiTWUrf [Litske UNTEN]; nich nur die Absicht, uns schü߀iid Vor ,die staatsbürgcsrlicha Gleicbbsrkcbtiung, dil? maierieUe und die: i-deélle, aÜ-zr Skaaisbijrgeu “u [KUW ( bg, Ns'ubauer [Komm.]: Was kr-ic' LU“ Sie an Provisidw dafiix? _- "Stiirn'nsche Entrüstung rechis un Rufe: Rays! -- Praftdent Lobe WLlst ÖM Fiiruf als unparlamenfar-is zurück und“. ersucht dsn Abg-eordU-ébsn Hö sm, dekaeikere . UrUfe ma )t, nochmals, Rube zu chiken, dgrmt er der Prasident, ni )1 zu chärf8r€n Maß- nJHMM greifM musse.) Mr Gefahr, daß das Nc 1 aller Ska-a-kse burq€r Und dsr Eigen-tunisbegriff in Zukuyfi eopf-erbwerden wiirdsn, sts'kktcn Wir qNs-Zren Plan enkgczgxen. WW NÖM bis LtSMi nacb- nxrtfag, Rock) in [Lister Stunde, Lersönl'ick) dem Herrn Zkeichskan [eu dws ailes Vorgetragen. und wir aben auch heute noY unseren *n- W exNgeercht, dex d-iessn unseren: Plan zum Ausdru bringt, Dm. UMTS smd Wir ereit, an “(38111 Gsseßemiwurf Mitzuarbeiien-x unter der Voraussichi, daß aus d€m Negixru11g56ntwnrf aUe jen-e Bssbimniungew ber'misgxstrichn werden, die emew umeckximä TFM Eingriff in das Pri-dgteigetitnm bédeuteii, smd wix bereit erri-er «Mkitng zuznstinnnM, die di-Z ,gssamt-Yn no iiiclit erkédtgi-en Aubemanderssßungen der freien Entscbsidiiiig LMLs RLicbssondLrgcricbts u111€rwirfk Wir geben dabei dciddn aUH, _daß dieses Rcicbssorzderger'iÖk_zunächt den Ländern und'. Furftbn di-ezemgkn „Vermögensybxekke„zuspricbt, ü er die zwiscb-LU dM ?)!artei-ZN kein Sireik béstebt. Wir wardsn WLitcr damit einbsxstanden ein, daß die zwichen den 'PßrkSlM striitixien- Vermögensobjckfe von dem Sond-Lrgcri t nach bilTing'ErmLssen Verteilt Werden. Wiv WOÜLW dabei anerkennen, daß chböi nebew der Riicksicht auf eine an- gLUl'LssLNL Lebénsbaltung dsr Furften auch der allgémeincn Notlae des Wutsch Volkes Rcchnyng_getragen= wird. (Lärmende ?urue links.),- Mir sind auch damik emberstanden, daß die Answer ungs- ans rim)? ÖL): Fursten ,U-ack) den allgemeinen Aufiv»€rtung»Zgrundsä߀n ewt chi€de_n werden. Wir Verlangen keine Privile 'ien für die Für tem andsrsrseitstlien Wir aber auch nicht, daß ie schlechter Ltéll'k: w-erdbn. Wix wurden zu einer Mitarbeit Wetter berEit sein, fa s jada verfgssimgstri e Regeluxig u'xiterb,leib1,' auch selbst, Wenn auf diese Weise das'Ge amber bms fur die Fürsten un iinstigcr aubfallen-s wiirde. Bei an's-Zrer nregung und bei unserem ntrag ab€n wir, Wie ich [Yon einmal auSgesprochen Hgbe, schwere Beden en urück- ZFUW musen. Ick) selbst bin der Meinmz , daß es n-ichk Sa e der eichsgeseßgebxmg, sondsrn ,der Lander Lt, diese Verhältniss zu WWW! JU dWsLm F*ÜÜL,['l€k kein Anka vor zu einem Eingriff dex Reichsxiesetzgebung. E11) ondergeseß und ein Son-dergericbt find)" bei1streng€r Ausleggmg nut den Grundsäßen der Verfassung un- vereinbar. „Troß, dieser Bedenken haben wir unsere pofiUde Mit- arbeik «leistek immer beseeit von: dem Wunsche, diese schwierige und dÜbLl dio Sidensckmfien im Volke in- ok € einer unerhörten» Ver- Heßung so errcgqnde Angelegenheit zum bßäzßuß zu bringen. Nock) gbstern baden" Wir ,dLr Reg-iermig' _und dew egierunigspartdien mil: ix_nseren Antragbn „einen Weg 'g-ezeig'k an dem mcm zu einer gsseß- [xch Re „elung dl'Yskr Frage M dix exn oben Hause bäite kommM kdxiigbn. ndkm ww unsere griindsaizlich€1i_Bedsiiken «egen die Ein- grifsd iii- ÖLJD'ÜKLÖÜZ- ix_nd Eigdntumsbegrirf zuriickstsUi-cii, bisseitigi-M Wir gchichzeiftg dcn dsrxassim sanderndLanaraktcr des Gc-xseßés, so d-(iß ('s 111 dsr ddn mis dorgds iagencn Fa „ung mit eiiifacber Mcbrbsiü batte (*(UZLUOUUUCU iverdkii können." ir WLXÖCU beute; Wir baden noch keine Erklarung. deer pom Rcichskanzlsr iioch d&g RL-sziérungsparteien gehort, mie fick) die! Régickqu und die TKCJTFMUJIPÜÜALU zu UnsLr-em Antrag _stLÜLU _WerC'n. Bis jclzi, das WWW wir [eidkr feststellen, haben die Reziierungsparteisn die ruxidsaßlicbe Bedeufung iind den. praktischen Wert unserer VVT“. chlage nicbk anerkxnnen konnbn, sie habßn nail) Wik vor gealaiibk, das Gesstz nur mit der Soztczldemdkxatie Verabschieden zu dürfen. Aus diesem Motiv [WNW d'r? RLgi-erungsparteien der Sozial- demokratie jvxihg-ehewdes EnTYg-enkontmen gezeigt. (Widerspruch bci den Sdzt-aldemo-kraten.)_ cr Kompromcißantrag der Regie! rungspa-ct'eien bat den Auffassungen und Wüwsckxu der Sozial- dcntdkvaiix in w-eitgehexi-dcm Maße Rechmmg getragen, Jm Rechts- ansqchuß ist man Wx'lt uber dib ch-terungsborlage hinans-g-cgaiigcin und hat der SonldLmokrdttc immer neue, Weitgeh-cudc Won- zessroncn-gx11racht. Der Sozialdemokratie ist auch das ?(:Wx'vjctgn gerxmcbt wordeix, daß, falls das (Nse'ß egew uns nicht angendmmeii Wurde, aufgelost ivcrd-cn soll. Dicjcs ntgbgenxommcn ist *dLl" Rc- qrcram-g von den Soziaidmnokratcn schlecht gedan-kt decn, chcs *n-“rgeg-cykmmncn hat neue Forderungen und neue Bcdinqichii dcr_ So?;raldemokratcn hervorgerufen, bis gestern Ikhr ab'l-cljncn'dcr Bc1cbl-n „W.? 72 «Weir ZZ'Simxmi-n cr olgt jst_ Fiir uns geht dikso Sa_-chc Wait ubi'r dic parteipolitische Seite hinaus. Wir haben, dnrch xinqeren Antrag u ßrkcxvn-cn cge-bcn, daß jvir anch Weiterhin zu einer Regeluzvq „dreibsmd, *ird abcr ums-ar Antrag a“b-goelcl)u't, dawn sind Wir emmutiq „gegcn das Gesch. Wir halten eim' M'r-
artiigc Lösun» fiir Unm-o lick). Wir iibcrl-a en « nen 1: den Regierungsparteien) die craniivort-ung für sleLstYSjen'jZT, was
abibarfkn, anch “
1": Weiter aus dieser Fvage exgeben wird. Was soix mir) weiter ] JZTXÉYLU, Wenn unsere Antrage a elchm Werden, 19 wird aiick) das e*seß abgel nt werden. Dann. t auch das Sberrgeseß kOUW BerechmgunYlm r. Wir stehen auch dem Sperrgewß ablehnend _em'cber, Z nach uwserer Auffassung nach Wie vdr als der- És u Zäwdernd anerkannt Werden nz-uß, weil xs Artikel 105, der erfMun-g widerspricht, Wowach jemarzd [einem ordentlickxeen Richter nicht entzogen werden darf, Mit diesem A-xtsgaxvg r gejeygeberischen Aktion ist aber nach unserer A*uff'affxmg die Not- Wendigkeit einer sachlichen Rxgelung der Fra _ keinests cr- schbpst. Gemde wir als Tra r des mynar ischen Gedankeris wünichen, daß eine Regelung _er olgt, Zu die m _ZWeck halten wir es "t erforderlich, daß die preußisch? egierung mit dem reußischen Köningu-s Bu eiwem Vecgleixb l_ommt, der den An- xxrderung-en von illig eit und Gerechtigkeit entspricht. Der Während der Verheßung_ der „lebten Woche Wiedcr'bolx erhobene Vorxvurf, daß das prcußi1che Komgßbgixs sich aller Rucksick) (mf die Noblage des Landes unzugangiich Mmeieii de, ist un-Wahr. Schon bei dem Ver leich, dem der sozmldemokraiis e Minister in Preußen ugestimmt l_te, hat das Konigsbausz rechx1iche Anipriiche, die „es chon vor GLNcht dmchgeseßt hatte, m grqßtem Umfaxige preis- gege'bcn. Die VcrtreT-un-g des Königshauses ist auch bereit gc-Wesxn, m neue Vevhandlungen wuf einer bindenden _Grunidlagx ein- zutreten, Obwohl diese Bereitivilligikeit der preußischcn Regierung m_allen Stadien der Verhandlung bekaimt sein mußte, 1st ste do mxi Ablehnung gestoßen Diese Bereitwinigkoit des Vertxeters des Koniißshauses besteht auch fiir die Folge fort, und es liegt allein * an der preußischen Regierung und dem preußischen Landtag, Wenn eine Bereinigung zwischen dem preußischen Staat" und der preußijchcn KWne nicht zustgnde kommt,_ und die Lbsunviex- hiwdsr“: Wird, die geeignet Ware„ endlich diese HÖHE, dteicn Stkétf und diese AußpeiFhung der Leidenscl ften zu beendenmuii-d die Moglichkeit der 7eiterarb9it zu der ckaffen, die unerlaßlich ist. Den Sozialdemokr-atew möchte ich sagen.: ein großer Aufivand ist von Z 11211 nnßlos dertan. (RUf bet den Sozialdemokratem Ab- Evartcrx. Lärm.) Eiw Ende Werden Sie ja nicht machen. (Z'jvischciz- Uze lmks. Gegenruf rechts: J-udcn-freckWeit!) Es _ist „FHNW! ja 111 t zu bun kum Recht und Gerechtickcit (lachen links), sorzdern um andere Dinge, davum, dcm deutf en Volke den monarchxsxhen Gedanken, der troY alkcm Fest besteht (Beifall rechts), ÜLLZZUÖTLTÜCW es gbht threw in chter Linie diax-um, der REPOUULOU der Masssn einc Weitere Folge zu geben. (ZzWiscbenruJe link?.) JLU? Zimschcn- rufe beiveiscn mir nur, daß ich recht hab, Ste Wollen die Auf- kösilnisß und den Wahlkampf, deri HLW: Wels als Forderung der sozialdemokr-atiscRn Fraktion vo-rg-Ltvagen (Mt, und Von“ dem ich ancrkcnn-cn Wiki, da er" bicklcicht bon xincm „Teil der Sozial- dbiiiokxaicn Wii'klich goivun*1cht wird. Seren Sie xibcrzeugat, das; Wir nach wie vor die.idti Kampf (UlfUCÜMDU. (Stiirmische RUHE links: ?[uftbsnn-g! Nurloiiing!) Dic Regibrungs'partcien stehen Vor eincm pocht großen u'nd deutlichen Mißerfokg ibxez: Politik der letxtsn Wochen, Ick) will über. die Gründe fiir d-ieibn- Mißekfolg mit ihnen nicht rscbt-en'. Ich_Weiß, daß Sie es ich selbst ubericgcn Wcrd-Zn, ob dcr Weg. der richtige ,eWLsLw ist, ob «ie'noch immer den desncb m-achcii focht, mit dcr «*dzialdcmdkratie eme Régléklmgs- gcmeinschast zu machen. Wir sind in den lobten Wochew und [WM niir in Unserer. AufWssnn-„(y bcstark-t Wunden, dciß mir OikMi-e nnd gcgcn dio Soziaidcmokratie in ToutW-[an-d iibci'haupt regierf jvxrcn kaun. (Lärm bci dbu Soz'iaideniokxa-ten.) Dcr jebigc Kampf ist mir ein Glied einer großeren Kalte, eme Etappe anf d-em- Wege“ Zur ncnen Rebblntion. (Öli, hn"! bei den Sozialdemokraicn.) Gegen dicie 'r-obo'intibnäre Gefabr mussen. akle, di? anf dcm Wobei: der Sfii-iiks- und GcsclksthaftZor-dnnng stehen, sick) ziisgiiiincnich11eßew um Tentsch1and vor dsr (Heivalt zii rettdn. Bei dic19m Zummmcn- sch*liiß sind wir iroy der Erfahrungen, die Wir in leßtér Zett Haben mack-M müsse", ii'bcrzcngf, daß diese St11nd9_kommt, "(LébhélstLk Beifall recht; Ziscbcw "links; Rufe liniks: AUkach! Auflosen!)
Reichskanzldx Dr. Marx: Meine Damen Und Herren! Da nach den Darlegungen dev bciden- Herxcw Vorredner namens der bkidcn Fliigelpaktcisn sssistcls, daß die' ÖLidLU- genaniiteiv Parteien das Gesetz in der Schlußabstimmung ablébncn Werden, habe ich miuxsns dor R2ick)sregiermig folgende Erklärung abzugeben:
Die Regierung [Egk anf die Weitexberafung dcs Geseßenbivurfs
keinen Wert mehr und zieht 13er Geseßcntivnvf zurück. (Große Hciterkeit. Lachen und stürmische Zuriife auf der äußersten Linken. Niidmicrnde große Unruhe. Glocke.)
Tie Rogisrung sieht sich zu i-[zrem leb'kzaftcsien Bedanortr dcr Tatsacbe gegenüber, daß der Reichstag bisher. nicht inistnnde ge- niesen ist, die außerordcnklick) Wichtige und das Volk in (11an seinbn
*:iisn aufregende Frage “de Aiiseinandersctznng zivischen den Ländern und den ehemaligen Fiirstengeschl€chtern gescßgeberisck) zu Wien. Sie erivartete auf das bestimmtcsts, daß der vorliegende Eniivnrs aus den in ihm liegenden gewichtigen sachlichen Griinden „doch schließlich mit Zjveidriiielmehrheit Gcseß Werden- würde. Falls diEie Erwiirtung infolge des Verhaltens nur einer der Flügel- parfcien sich nicht Müsli "Hätte, hatte das Kabinett einstimmig. bc- Wiosfen, vom Herrn Reichspräsidenten die Auflösung des RLichs- tags zu erbitten. Nachdem aber beide Flügelparteien (große Hciterkeit) gegen die Annahme deZ Gesoßentavurfs gestimmi haben, kann eine Auflösung des Reichßtags keinu Klärung mehr bringen.
(Lachen und Zurufe von den Kommunisten. Nndauernde große Unruhe.)
Das Kabinett hat ferner die Frage der Demission eingehend erörtext und jr“: zu dem Endschluß gekommen, dem Herrn Reichs- präsidenten die Aemter zur Verfügnng zu stellen, Von diesem Entschsuß hat die Reichsregievung mit Riicksicht auf dM ihr zu- gegangenen dringenden Wunsch des Herrn Reichspräsidenten Ab- stand genommen (Brado! rechts), der a us inne n - w i e a n ße n=- poliiischen Gründen cinen Rücktritt der Reichs- regierung für untunlich erachtet. (Lebhafter Beifall bei den chiernngMarteien.)
Dib Reichsregierung kam: ihrcrstiis die Initiative zu einer Regelung der Frage im Wégc der ordcnblichew Gesetzgebung nur dann wieder ergreifen, Wsnrr- die polixisck)? Lage die parlamen- tarischen Voraussetzungen dafür schafft. (Lebiwfte Zustimmung bei den Regierungsparteicu. Wiederholte Riifc Von den Kom-nmnisten; Abbkcten! Große Heiterkeit.)
Präsident Löbe: Damit ist die Weiterbsratung des von der Regierung zurückgezogenen Geseizentwurfs erledigt. fahren in unsexer Tagesordnung fort. _ , ordnung hat der Abgeordnete Stoccker. (Große Herterkeit.)
Abg. Stoecker (Komm.): Der Minister Milz bat vor drei Taqsn erklärt, daß die ReQSr-egierwg aus der A-blchnUng dcr Vdi'l-«Ie alle Konsequenzen zicbsn Werde." (Ungebcurcr Larm.) Die Reichskegierung hat sich mit ihrer Erklarun-g ni dcrx'kr-asscsteir Wideripruch geseßt (fortge'seizrcr großer Larm), anch lil. .WWENPTUÖ 907113? mit der großen Mehrheit der Rutschen Arberter d-außen, die die rcstlo'e Entei imm; der Fürsten gefordert beiden. (Der (iiiszcrdrdent'li ) stcwke
Politiscbcn Lnge gieiprochcn [)a
mii" die Angst vor den Wiihlxxn, „Sichcriunq des Raubes der Fu
xbom 1. Juli ab gelten, Aussthuß fiir erlcdigt zu exilärcn.
Wir Das Wort zur Tages-
iirm im ganzen Hause zeigt, daß das Haus Un Reer nicht mehr Hören will. "Der Ne-dmibrnst dem" Hause 5314 Ihr Llf'fcn-gcbrüll! Er wird dafur Vom Präsidenten Lobe znr L.;,xiung gernfen. Der Präsident bemerkt au eddem, daß der Ab- L-sdidn-ete Stoecker bischen 11in zur Tage-Z-or; ming, sondern zur
“ . ErUfordert ihn auf, zurnTagds- ordnung zu sprechen.) Der Redner fahrt fbr't: Ihr Geerll zeigt * vor der ?librschnnnig Wegen der *tken, Wenn die Regierung Marx
Präsident Löbe enizieht dem Abgeordneten Stöcker das Wort und teilt dann mit, daß Abgeordneter Stöcker ein Miß- traucnsvotum gsgen die Regikrung beantrage,
Abg. von Gräfe (Völk) betont, daß der Eindruck nicht schön set, wie hicr im Hause ziim Ausdruck gebracht Werde, wie vielen ein Zentnergewicht Vom Herzen falle.
Gegen die Beratung des Mißtrauensantrags im Laufe der heutigen Verhandlungen wird Einspmck) erhoben. Der Antrag ist dadurch erl-edigt. (Zuruf rechts: Ein großer Anf- Wan'd schwächlich Lvavd bertan! - Heiteckcik.)
. Es folgt die dritte Beratung des Entivurfs eines Wciicren Gesetzes iiber die Aussetzung von Verßahren SperrgexKe H). Tanach wivd das Gesetz über ie Aus- Zung der - echtsstreitigkciten iiber die Auseinandcrsbßung mit den ehemals regierenden Fiirstcnhächrn bis zum 31. De- zember 1926 Verlängert. Die Abstimmimg ist namentlich. Tas Gesey wird mit 333 Stimmen der chibrnngsparteien und de: Kommunisten gcgen 17 Stimmen _- daruntcr die der Völkischen- bei 97 Ent [tungen ddr Tcutsckxmtionalcn angenommen. Präsident Lö e steUt est, daß das Gescß mit der verfassungsmäßigen Zweidrittewte rheit angenommen ist. '(Bcifal! bei den Regierungspartcicn.) Es folgt die chite BcraUmg des dom Abg. Trent 11: el (Zentr) eingebrachten Entrvmis über Abänderung de:“; R e i ck) s m i e t e n g esc Y 2 s in Verbindung mit dem Aniiiizi Dr. Scholz (T.Vp.), betr. Aufhebung des Reick; mietengeseßcs. , Ter Ausschuß hat den Antrag Tremmel im Wesentlichen angenommen. Die Hau tbcstimmung darin ist Umlagxbsr- pfltchtung des Mieters "r die Kosten bauliche): Verande- tun en, die den Gebrcm Hivert erhöhen und nicht als (“:n- staw scJngsarbeitcn anzu 9 en sind, auch nicht aus der ge etz- lichen iete obne Veéintrci tigung der ordnungsmäßigen 5 c- wirtschastung bez “hlt Werden können. Der Mieter oder die Mehrheit der Mieter muß seine Zustimmung zu den baulicbcn Veränderungen gegcben haben. Die Vcstimniimgen sollen Ten Antrag Scholz beantragt der
Nach kurzer Debatte, an der sich die Abgeordneien ,L n ck 6 (Wirfschaftl.Vcrcinig.), Menßel (D.Nat.), Hölle i n (Komm.), T re mm el ( entr.) bkteiligen, Werden die von ÖLU Abgéordncten Lucke un Mcnixcl ge teilten Abändernngs- anträge abgelehnt und der LlUSsäÉuß'bcs lnß angenommen, der nur insoiveit geändert wird, da an «telle dcs 1. Juii der 15. Juli triff. Ter Antra Tremmsl wird aUck) in dritter Lesung und in der SchlußaJstimmung angenomnwn,
Abg. Dr. S (b r e i be r (chtr) bcfiirivoctct bicchtf fosgcndcn, Von allen Piirtcicn, mit Lliisnabme der Kdnimnnistcn, cin- gebracbten Anirag: „Tic Reichsregisrung zii ersUchcn, ziir "För- derung (311121; RciÖZkUtistw-ocbe im BCULHMLU mii dcn Läiidsrn eincn angsmeffcncn Vétrag in dcn Nach1ragsbansbasi 1926 ein- zuseßM." Rednßc hebk die kniturelle Bedeutung der KUUst aiick) fiir diE internationalen »Bezisbungen der Völker hervor. Anek) Werde die Kittistibockx dcn notleidenden Künstlern zugnte kommen. Simatssckrstär Schulz fiihrt aus, daß bcrcits mit ÖLU LändLrU Verhandlungén schiwebten, wie man den Künstlern belfdn könne und äußert sich zustimmend zu den Tendcnzmi- ch Anfragcs.
Abg. Dr. He nß (Dem.) gibt dex: Hoffnung AUÖÖTUck, daß der Reichle) * die Mittel einmükig betviüigen tvsrde. Hoffentlich Werde dis Rei Zrcgicrnng die Kunsbivdche zum Ankaiif dcr Einkyikiing eincr umfasskndcn Kunstpokitik nehmeu.
Der Antrag Wird einstimmig angenommen.
Der GeseZZenüvurf über die Verlängerimg dev Amts- daiter der eisißer der Getverbegcrichte und der Kaufm an ns g eri-chte wird in allen drei Lesungen angenommen. Die Vbrlän erung erfolgt bis zum Knkrafi- trétcn dcs Nrbcitherichtsgekzcßes, längstens bis zum 1. Dc- zcmber 1927.
Hieraus folgt die zivcitc Berufung der Aniriigo, betr. Abänderung des Handelsgeseßbnckws (Ver- längerung dev Kündigungs rist für ältere Angestellte), Er- Wevbslosigkcit der älteren ngestellfen und Unterbringiinxg erevbsloser Angestellten, sowie: des Antrags, bctx. Er“- tverbSlosigkeit und Entlassungen, bet der Reichsbahn. Der Ausschuß schlägt zu diesen Fragen Entschließungen vor, die die Regierung zu „gesebgebexischém Vorgehen cmffordern, In Verbindun damit wwd die Re- ierungZdorlage beraten, Wonach die iindiguzigsfrist iir ältere Angestellte (iiber 49 Jahre), die der An- gestelltenberficherung unterstehen, Verlängert wivd.
Abg. To 1“ gr! e 1" (Komm.) erklärt, daß nickß?» bcssev das Wexen dcr biirgeriichen Parteien kennzc'ick)nc, wie die Vchandkimg er älter€n Angestellken. Nachdem im Unierausschuß alle Parieien sich über ein Programm geeinigt hatten, hätten die bürgerlichqn PartEieir dann einen vollständigen Rückzug angetrekcn und die (iitercn Angesteüten wieder im Stich gelassen. Der Redner befür- wortet eine'n kommnniftischcn Gescßentwurf iibcr den Schuß dec (ilteren Angastclkten, der sick) im xvcscntlichsn auf das Programm des Unteraußschuffes stiitzt.
Reichsarb€iisminist€r Dr. Brauns: Meine Damen. und Herrcxi! Dcr HIN“ Vorrcdncr bat in seiner Ari eben Von der „*kcicber- iichcn“ Vorlage' dér Régiérimg gcrcdek. Dic Faksimg, welckw der Ncgicrnugseniimrii aiif Nr. 2534 des Goscßcs iibcr die Erhohung der Kündigungsfrist fiir (ikf-xrc Aiigcstcllik erbakicn bak, etiiftmnmk eincm friibcrcn Stadium der Erörterungsn iiber die. Zbage und bcrukkt auf einem einstimmigen Giiiacbten des RciÜJvirt'xchaftsrai-F. Wii- babcri aiif dikscm Gniäibicxi gefiißk Und daran niiiyts niebr geändxrf, Mil wir dcn Eiiiidiirf miigiiébst sck;11di[ dkm Kabinett und dom Reichsrar Uiitcrbr€iicn ivdlktcn, um eine baldige Crkcdigung der Frage möglich 311 machen. « ' „_ . -„
Es sind mm gegeniibkr dicscr 'inssmig dcs Jicgidritxigsbiimvniso Dixie Rcibe don Abändcrmigéanirägcn eingsgimgcn, cm sdicbcr dcr R-kgicriUi-gMartSien auf Nr. 2553 und aiich Tilbändcrmi-gbaiiirage don seiten der sozialdcmdkraiisch und kommimiftisckécn Partei. ““O-«zu miiibfe ich folgciidks wenigstens gru-ndsäßiich bcnicrksn,
Die Reichsrsgieruiig ift zn allen Maßxmbnikii b€r€ii,kdie gcoigiidi sind, die Notlage der älteren Angestc-[licn wirk'kicl) Jilxliii'kkrn. Wir geh€11 infoigdesscn ami) eins mit dcm Anre'giiiigkn dis &:dziaien 'AME- skHUsscs, die in dem 111iindlich€n Bcricbt auliuci'sacbe 2492 Wiede'r- gcgcbii Wordcn sind. Vor allcm Wolken Wir dafur sdi'gicn, dasz dic Anwartskhafien in dsr Sozialversiibérung undeiiigt erhalten Werdén. E43 ist aber bc-i aTl diessn Maßnabm-xn, die biLc in FWJS komnien, zn bcacixisii, das; cim: Usbkrspmiiiilng dcs Kiiiidignngsschßés [€th in das ngdiijcil dcs B?,zircskisn umschlagen und durcb Erschidcrniig dEr Einsicllimg dic c'ikli'rsii Angostckli'cn sogar s(béidigsn kann. “Aus disscm Griinde basis ick) bssinidcrs aucb Lina Glcicbstsllimg ddr (iiicrmi Angestelltbn bczii-glick) dcs KiindigungésÖnch mii dcn Mitglicdci'ii dEr BsirisbsdértWtung odér die Einfiihrung ciiicr gswisscrnmßcn [e“:bcnss-
thältnis, für unmöglich und in der Praxis für schädigerch kür dio AngestClltkii.
Akbtllick) licgi cs aucb mit der Frage des Einstellimgszwangcs. Ick gianbs, imm wird aiich iiber die Zweckmäßigkeit eines solchen Vorschlages sebr verschiedener Meinung seins können, (Sehr richiigk, r€chts.) Die Anträge der Regieru-iig-spartcien auf Nr. 1553 scheinen mir die Grcnzc dcs möglikben'Scbußes gerade noch einzuhalten, so sehr «mb diesén Anträgen gcgenübsr im einzelnen schon Bedeiikcn“ béstcben können. (Scbr richtig! im Zentrum.)
DWZTZEU möche ick; bitten, Weitkrgek)sii-de Anträge abzulehnen, und ich glaubs, dicse Biite im Jiilercsse dér Angestellten stellsn zt: kiirfcn. (Zuruf don den Kommunistkn.) Ia, darüber kann man ganz dorschisdech Meinung sein. (Sebi? wahr! bei den Kommu- Uistbii.) MM briiixckét iiiibi Uiikidiiigi dic ?liisicbd der KOMMUNistCU zii Ü-Jiikii.
Meins Herren, ich glaube abér, dus; zu den Antiägcii anf Nr. 2.3.53 Lins Ksaistkikimg noiirciidig ist. Da beißt es niiiiiiikkx im Z Z:
Kiindigungcii, die zwischén dem 15. Miii 1926 und dem Jiikr-afiiröidn kiésés Geseßss mit kürzerer als der im § ?- Absaß Li Vorgeschicri Fiist «iisgssprockkeri siiid, Jelic" ass mii diéscr FrisY crfdigi.
Die: Bszugniibmc dcs Woxics „dicser“ kömiic zavcißibafi: €!"sch€iii€kk._ (Z:; bkziebt sia") natiirlicky auf die [eßigctiaimtkn Bestimmungéii; ge-
“ msint sind die Fristén dos § ?; die Fristen diirfcn nicbt kiirzcr skin
ais die im § 2 bci'gcskbc.icii. Damit diii'fic ami) dicse Frage gckiärb ssim.
Ll'bg. Anihäiiser (Soz.) begriindet dic iozi'gldxiiioqutiickmte Anirägo. Dmiack) sind u. a. folgeiidc Mindesifundigungsfristen innczuhasicn: bon 5 Tienstjabrcn an 3 Monate", Von 10 “Dienst- jabrcii an 6 Monako ziim Sibliiß eines Kaicndcrjabrcs. Nackj “20 DiOUstjaHLLU darf Iltigcstclitcii nur bei Vorliegen cinss wick)“- tig€n GULUÖCI gskiiiidigt chrdcii. Ferris); soll bei Kiindigititigcn bon Litigcstkkltdn dnrib dcn ?'lrbciigsbsi' cin€ ?lbgcliung ('Ukkilhtek Werden, die bci cim'r drcijc'ibrigi'U D(Ulér dcr Zugebörigkcit zit dcm .Bciricbc der ][XitkrUÜNUUUg VdK); der 11iitcrnck)UiUiigWrUM cin; Mdimiögcbalk, mick) js FWU wi'iici'cii Jabrcn cin wi'iicrcs Mo::iiis- chaif betriigt,
Nbg, Thiel (T. VP,): Dcr Vdi'iriiif, das“ die Aiigiiii'litcn- b8r1r€t€r in den biii'ge'clicbcn Partcien JLMU die'. Yiiisrcffcii der 52113- gkstcilen Sicilmig gcndmnicn bäii-sii, isi Uiibcaründcf, dsiiii wn: niuszfcn ans rcaipdiiiischi Grütidcn wcnigstxiis dax? derfrktkii was bsnik sck'kii dnrkbzussizcii ist. (Fs ist iibrigkns lilÖx'UÖUZ, _dasibanpt- säcblicki die (iiidrcn Angkstdlkicn iibg-cbmik irdidcn Und. Vir sind da- gegéQdaß Nngcstcliis, die UVÖ im Bktr'icbe iii)!)iilicn. weich koniiicw abqebauk wsrdsn. Eiiii' große Axizabi dom Kaufman11sgekichi€n bak sick) niissrsr Stkllimgimbiiic i'liigssckiioffsii. Die gimze Fragc isi «iso d("r Priifntiq diirck) das T)ikiciösarbi'itsministcrium dvingcnd [**xdnrftig. “Vida. SÖ 119id€1“-Bi'riin (Mm.): Wir kurieren [RCT nm: «11 dcn “beiidiomkit [*ki'itttt. M*." Nbbait déi" ÜUTWU Angesislkiéii muß bdrbiiidkik ii“c1'di*ii. Von 33 iibxidbaiitc-i Aiigkstclltsn L'ÖLWÖ grdfzeZn' [iiiicriicbiiiciis warcn 19 iibsr disrziii Jabrc aii, imd chiie» niiidisißig imd msbi' (?ubrcm Diknstzkik babsi! eiiiC Abgdlfimg don mir 1700 «. crbaiicn. Wiik dcr Voriiixic skÖÜLkii wir nm" die in Steiiiiiig bc- iiidlichii iilti'rsii Migéstclllkiix dicjkiiigicn, die schon dlwe GWUUUJ iind, jiiiissi'ir diirib eincm Wii'dm'ansti'ilimgszwan dbrsorgf w'srdsxi, wis wir ibn bcmiiraxii [)dbkii. DiE Lags der IiiMstslltcxi, dix die Träg-Lr dks MMée'iiumliiufö siiid, wiid iich [*i'rsck7liitiii*1€rt, wcxkii dcr Warenumlanf diirck) Haiiddisdcrirägc mm) bkskbsanki Wird.
Die Vorlage Wird in dcr Fassimg „dor Abäudcrxiiigs- anträgc der chisrungspartcic'n in dcr ZWLiicn _mid [[)de aiich in der dritten Lesung angenommen. T_dxiack) wird JUU1__“;ch(UH€ von An-gestéllten, die nach dem V2'§1_1c_k)criinch-gcicß my Un- gkstsilte versicherungspflickxig smd, bcitmmii: .
„(Fin Arbeiige'bßr, der in déi" ngyl nichr (11,5__;k1“:i_Zi.,)".j-iki'ÜTe ausschließlich der chrliiige bkschästigk daqrf ('lm'tii Angqxxiiixxxi, dm er Vdér skins N€chts-ddrgäng€r mindcstcns funf Jahrs bcscbaftisxx babM, nur mik :iiindéstsns drc'i MOU-(ikéji Frist für _den " ,[ixxz eines Kakc-nd9rdiert01jabrb kiindigcti-. Dic Kündigumgbfrxsd erhoht Ni!) nach 611161" Mscbä fidimg-delcr ddii z€bn qugrkii aiif funf MMW und nacb ciner . OsckäffigungbddiiCr don zwdis Jabrsn auf sechs, Mdnate. Bci dsr B(k-AHMMJ dsr Beschäftigungsdmicr Mr_dM Dixii]11»7k)re, die dor Boilciidniig dss 25. LCÖMZjaHWÖ liegen, iiicbi b€ruchk1ixbtigk Die nail) Absatz 1 eintrcibndß Vérlängkrimg dci: K ndignngsfriit dss Arboitgsbsrs gkseniich dém Anéicstellitdn berukyrt" LME vértmglick) bedungknc? .K'iindigniigsfiist dss Vngksikllicxi (364181111156er Arbeit:- iisber nicht. iiiibi'i'iibrk bleiben dis Vcsdimmimgsn ubcr fristlose Kündigung.“ ,
Es folgt die erste Beratung des bon den Regtcrnngs;1 arteién eingebrachten Gcscßenttvnrfs chr Aetztdernn „des, csctxes zur Abänderung des Gesetzes uber «in-
stellnng des *ersdnalabbaues und Aendeq vun? der Per onala-bba'UVerordnung. Dnrch den anWnrf wird das Gesey bis zum 31. T-ezczn-ber vex- längcrt. Ter Gcscizentivurf Wird nach kurzer Aussprache m allen drei Lesungen angenommen.
Es fol t die NYC Ber-aianedes bon dM Abgeordneten vo n Grö 2, Dr. est und noffen (Volk.) eingebrachten Entivurfs eines Geseßes zur Ae nderung des G eseß es über den Staatsgerichtshok. Nach dem E_ntivurf oll über die an-iickWLisung cines Yolksentschetds „nacht die
cgierurx , sondern nur dier Staatsgerick ts'hof entschetchn. _
Abg. FN. Best (Völk) begriindet din lntmg-: Gerade in e_inex Demokratie müsse das Volk übér wiibtigc.» Fra en 11_n W998 ClULv Volköcntscbcids sblbcr béstimmen kömign. Vor (1 cm diekdom Sixaie enteigneten Sdarsr bätixén ein bkgrundkisH 911116ch17bikkßuf. „Us Frage Isiei einfach dis: Will man der Willkiir frCicn “„Niif liisieii 0de c'men - iegcl dorskhicben? " _ _ ,
Die «Zorlagc wird dem Ncckxsansschuß uberwicicn.
Es folgt die zivcite Bcrthrng'dßs von den Abgcordnctcii Dr. F r i ck und Genossen (Völk) _ngcbrackscn Gcictzcmwuxfs zm: "Ergänznnq der., Reichsver as nxig „WHM- daß auch Einzelpcrfdnon dic Behauptimg, 1111" ) dio, Zatichit einer Behörde in ihrem Recht untcr Vcrlcßmig NMI Mx: fassung gcsckZädigt zit_scin, ihre Bcschjvcvdcn Vor dci: ",-max::- gerichtshof ringen können.
Der Aussthuß boantr-aLt Ablcl)1111__11g dcs'9l1111'11gbs._ “Dcr Abg. Dr. Rosenfeld (Soz.) bccxruudct' cincii sdziaiddzno- kratischcn Acncdcrungsantrag auf Erlaß Mios 0593515» iibri: das Vereinsrecht, Wonach das Verbot odcr _drcßlnfioxung _cmci chffammlung im Wege ch Vcrivqltnngsxtrgitvcrfa„13711; im» gofochten Werden kann. Dieser Adandcrnngsdmimg „mi x.d- gelehnt. Der Ansstl)ußantrag Wird angenommcm.
Dic Borsa c iiber die vor1i1' nfzg cm 9111111 c nd n ?Zz: von Wirts )aftsa bxo 111 men“ (D'i'iiicXI'ZIUKUKJ di:? Nv- gierung, mit andcrcir Stimtcn aogcsckiioxßiic vaßidaxxi; abkommen dorlänfig fiir drci Monat)" 111 „(WIN 5,11 JWT?" 'N'-ck71 'in zivoitcr und dritter Losmng_nnd 111 Nds)" “***-*MUXVJWMWP? endgültig aitgciiomiiicn, Ziwnw chi“ Wcicx:ch;:1_111i;i*x _;m *..»- hebung dcs Rciciisgcftßcs iibcr dic «WiiydeZO: dm *I-UOxx
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