1926 / 158 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 10 Jul 1926 18:00:01 GMT) scan diff

Die Annahmestelle erteilt der Vermittlungsstelle über die er- Yaltcncx_?lnmc_ld_x_rngen gnd Schul_durkunden, nachdem sie diese in ankmaßiger Weme gepruft hat, LME Empfangaescheinigung.

_ § 8,

Dre Annghmestelle übersendct die ihr zugeleiteten An- m_elZungen rmt den z_u ihnen gehörenden Sckxuldurkunden und KWK und Erne_uerung§1cheinen unmittelbar an die Hauptstaats- a1_se m Schcrm. Die Anmeldungen sind in besonderen Liten

_fuqunmenzustyllcn *die der Sendung beizufügen sind. Die or- chrmen des § 7 Äbx 3 und 4 finden sinngemäße Anmendung.

Jm Fa_lle be:“: 6 Abs.2 r_uft die Annahmestelle die hinter- lxgten Anlexhestucke Von der Hmterlegungskasse ab unter Bei- uguxrg O_e-Z Antrg s, au_f dem die _hinterlegten umzutauschenden n(qzhestucke bczer )nct_sind, dcs Hmterlegungsickxines und der Erklarung des Antragstellers, daß er mtt der Herausgabe der Marxanletben durch die Hixiterlegun-gskasse und mit der Aus- andtgxtng der _neuM Stucke an die L_)interlegungskasse einver- tcznden 1st.__Dl_€ Hmterlegungskasse endet den Antrag, den mterlegungvsxhxm und die_ in dem Antrag bezLi n-eten hinter- cg_tcn Awlctl)e1tucke nebst Zth- und Erneuerungsschinen an die ansordexnde_2ln11_(1__k)mes_t€lle. Die Erklärung des Antragstellers LLTeibtsttk-T'EZUUEYWWZ mitskde_r Aushändigung der Anleihestücke

! er mereung ae. ür as W'te gelten die Vorschriften dZs Abs. s1.F d A re Verfahren

Sofe fck ' Ver 'ttl § 9ft 11 S

_ rn 1,_ eme_ m-t ungs e am 'ße de * 1 ts-

sse_1n Sbwerry befmdek, kann sie, abweich€nd von dern YFLTTZTM

Kies ZZUJYÖIMZZYF AgFelFqué-n UFJ SÉuerktxndendeunmittekbar an e u even en. -.

Satz 2 u- ]b 3 und Abs. 2 fiUdM A'nxbaé-nduxtxx. Uf en 5 § 8 Abs" ]

§ 10.

_ Als Tag der Anmskd-ung qilt der Tag, an dem die Anmel'dun der Hauptstaqtskasse zugeht. Die AMALWUNK gilt als recbtzeitig cx":LZ foigt, wenn sie _516 zum _Ablauf der_Anm-LlDUU-gsfrist bei einer Ver- mutklungssielle CMMWTÖÜ 1L_U-11d sie _tnnerbalb von einem Monat nach dem (Ende der Anmeldungs- rtst be1_ eme? Annabmesbelle oder im Falle des§ 9 bet der Hauptstagtskasse ex-ngSYangLn ist. Die Vermittlungs- stelle bat den Tag bes Eingangs der ? nm91b1mg bei ihr auf dikier zu vexmerkyn, sysern sie die Y_nmxklduuq nack Ablauf der Anmkldun - frist Miterr91_cht. Sofern die Abmeldung urch eine im Auslande ?ck?- LMM Vkrm'lkUUUasft'CUe e*rfolgt, (till als Tag der Anmeldung der «ag, an dem dre An.r_r1€bd-U__1vg_d€r VexmittlUngé-stkkle zugé-bt.

_ Wohnt dsr An-[exheg-laubrgß im anßykeuropäischn Auslande, so Ut dll? Anm-Clduxia als r&btzktiig erfolgt, Wynn die Absenldun-a der __NMLidungdanffckétne VFWttkUFssZCUeWin-nekbakb der AWLÜderist on 611121: 611 .eu am : en «ic e er bon einst auslänbickzen Postanstakt bbscbeinig-t wird. __ s

. § .- __Dle HauYstaqiSkass-s iibsrmitkélt dsr A:];ixbm-Isixlié, im FMS des „H 9 DLZ" BxxnUiTkungZstclss, die fiir die' aiixxöx11€11€ten Scbledur- kunde'n 311 __gswabrkndsii SÖUWVNsÖWiÖUNALU dé! A'blös-ungSM-leibe mier Mifuauxig bon LLst-Ln nacb den born Deutschen Sparkassen- und Giroverband eraysgengMn _Vordrncbsn. Die AnnaansbSlle leitet dre Skbnldbsrsckbeungen an die Vbrm'ittlunxissieäe za-r AushändigUng cm dcn- Anmskbkndbn. Jm FaÜe dss § 6 Abs. 2 1611st sie die Schuld- verskbrechxggxn a_n die_thtxrlegUngskasse.

__ Sowcxk glewbz-intg m1-t der AandUng ein Antrag auf Gc- wal)r1mg e_msr Vorzugsxeixtk [Misr Vkrzikbt anf das Auswwnpscht 699111 Wird, __u-nierb1erbi die AUÖst-LUUUN bon Schu1dVLrskbrei- UMM dsr Ab10sUn95011121b-6, s:)Mii diy, VorzuxiMntx Uéwäbrt wird DW éanpisiaatskasse hat biern im FÜUL 166 9 der Vérmiii- langs 19116, tm ubrtg-Cn dsr Annabmestclbe und dicse dEr Veriii- [xingssislle Kktinims zu (160011.

13) Der Umtauscb dsr Na_m€nsscbu1durkunden und Schukdscbsindaxlcben. §_12.

_ Anf _den Unrimxscb der m_ Naansscbul'd-urkandén bkkbriéfien M-xx'kmikmbsn 11111) d."; Sbuldscbkmdarksbsn dss Landks M-€-*k[€11b11rg- Sibw-me in bis AblösxmgSanlexbL findcm die Vorscbrifisn des § 4 Anwcnbung._D1€ Axinwldxxmg ist mifkr Vsifügnng dér Stbuldurknnden dxtrck) VSrzntttiung dEr fUr 1611 Wohnort des Antragsikllers zustän- dan BézikksiiQafstsse a_n die Haubistaaiskasis zu ricbtcn. Amszsr- halb M'cckk-Lnbum-Schrins 113061187152 (Hlänbiger 17be MW An- mädnng an 1719 BLZlkksstQakÖkQsW Écbwcrin zu ricbiLn. Die Haupt- sißaiskassk Wicht diE ftir_ die amgémklbstCU Markanksibkn zu ge- w-abrkbdkn Skb-UkbbkrskbréibUmsn de:;- Abkbkmmsanwibe dém An- m*€_1“ds11dcn dtxrcb Verfoklnn-K dsr gMaimiLn Bezirksstaaiskassen aus. Dx? Vo-i'scbrtftcn dcs § 11 Abs. 2 Saß 1 findén Entspreckzk'nde An- Wexidnng.

13.

§

Hai sicb Lin Gkättbiger géiilgikr Markank-Gib-Ln bei der Anqrabme 1724 TilJU*Ugsb“»-t:“ax7€s seins Recbie borbxbnkién 32, Abs. 1 des An- letbcab[osunxxsabssßxN, so fmchn auf di? Geliénbxnakbmm dks An- sbrmbss auf Gewabruna von AblösungsaUleibe die Vorschiften des 4 enisprccbsnd-Z AbwsndUng. DWAnmeldu-Ug ist unmiiißkbar 0.11 die uYtaatskaffe zu bewsrizi zn_r:ch1«0n, und zwar unter Bkifiignng der__ _)ulbtzrkunden, sbsMi d-Wse ntchi bbrcifs d(xr Hauptstaatskasso aus- gebandtat smd. _ In der Atichlkung ist anzng-Zbcn, in Mlchr Form, 3? wslcbcm Zeiibmiki umb unt-€r_ MMM 1151)?an UmsiändLn dsr _orbcbakx gbnmcbi wordßm tft Für die RikbtixikCii dsr Ajmab/Zn sind dlk Vsjbélsmßiel zu_ [Me:chxién. AUf das weiter?, VLi'faan fiUÖEN die Vorschriften uber dW Géwabrung Von Auslosungérkcbien Knisyéékbcnde

AnnéM-Hung. _ WW 2111111118726“, daß dem _Gläubiasr _Ablösnngsimlciby zusteht, x_o Wicht dl? HauptstaatHkasse dis zu gcwa'brendLn Scbnldbcrscbrsi- ungbn _de": Ab[0sunaSanke-1be dßm AnixagstElkLr 11111161141er ans. Dis Vorscbrxfisn ÖW § 11 Abs. 2 Satz 1 fmd-Ln entsprcchide Anwcnsdung.

2. Die- kaäbrung der AuslosungSrchke. § 14.

Zur SWÜUUJ Links Antrag:?» auf Gswäbrn'tig bon Auslosungs- kai-Ln_au_f Grund bon Maékatikkibkn bös Landks MkckkenbUrg- SÖWer ist bcrcwbtigi, wxr an dcn Markankk'ib-Ln, naf Grnnd dersn die Axtbkosnngsrkcbie bkaniragk wevdcn, eiU ÖZWÜÖL'Z RLkb-i bat odsr dxksé zu bemva1t€n befugt ist. Anfragsbcrkkbtigi sind nicbk die auskändiftbkn Zwangébkrwal'Wr d-ouisckisn Vermögsns.

„H 15.

In dem Amtraqe sind bis Tatiachn darzulsgen, (1th WM sub ergibt, däß die M*Urkanleibkn, ams Gqui'd dkkén die Auslosangsrecbie beantragt 1136701211, Z))éarkanleib-xn altkn BciiiZLs sin-d (Mr als s01ch2 zu «411911 babM. Dkk Anira_411€l[9x [7-91 zu bkstäiigsrx das; er die An- gabe'l des Antragss 11ch1ch byxicm Wisisn und GQvisWU (1911111661 [)41, und swb b-OTLix zn erklärc-In, diE Ricbtigkcit dicser Angabsn M Eidés- Statt zu 1161111178111.

§ 16,

DSL“ A-ntragstéüer bat dis Bviislast “dafiir, daß di? angemeldetkn MsikkÜUÄLZÖL'N Aitb-Lsißanlkibén sind, Der BWW kann anf jédé WLise Mührf W'CXÖLU; nacb Yköglichk'äit sOÜ-LU Urkuchn, inZÖLsOUÖLTS von Ba-nüzn, Sparkassen, GLUOssLUstbkiftYU VDSL“ Vcbördkn aas- Ysikllie N_u1“nr_nbrnb€rxcicbnisis, als Béw-Wmiiiel 5811136111361 werden.

11' BM1H111111€[,__aus ckan sich 016 Ricbttgkett der znr Bégründung dss Anfragss amgäabribn Tatiackxcn ergibt, smd 'm dkm Antrag anzu- füan und ihm. sowert möglich béizU'fÜÜ-L'U.

§ 17.

W€r dic- Anfbéwabrunq von Wkripapierew oder ibren Ankauf und Vcrkmtf für frémde Rechnu1m KLWLTÖZMÜÜM betreibt od€7__be- triebcn bai, ist Verb'flicbiet, deri Aniraastall-xry auf Erforbcxn mund- lick»: und schriftliche Auskünfte? und Béscbßtmqungßn 1"!be Tatsachen u erbsilsn, 012 zur BEarii-ndu_ng bon Antxagkn _auf kaabruna_ von

11S-101U11JÖYEÖWU erbeblicb smd, sofern tbm eine soche _Erierlung auf Grund der Gsscbäftsbücber oder Ges_ afkspapzrkre moglich ist _und WM Berücksichtiamig der für die Erik! ung LrsOdeXllÖLn Arbetién zu;]emuiet wsrbkn kann. _ _ __

Die Erteilung der Auskünfte und Veschemtgungerx erfolgt Tyr die Antra steller grundsätzlich gebührenkrei. Eine Gebixhx darf ur sie nur erLoben Werben, mann die für ie Erteilung nottgen Vor- arbbiten ungewöhnlich zeitraubend sind, insbesondere außer Ver- Zältnis zu dem Werte dxr u beantragenden ?_111slo_sungsrech!e__n_nd

orzu-gsrenten stehen; die rhebung der Gebuhr it ntcht zulasstg,

[

w_em_1 die Auskxmftj'öbek Veßelnl

Etnsrchtnahme m die Geschä tsbüczser erteilt Werden kann.

* .. .. §18.

_ Antrag? auf GeWahrun von Auslosungsrechten könnén nur nznerhqlb e1n_er Ansichlußfrrt von drei Monaten estellt werden, dre Fkkst beLJtmxt am__1 Juli 1926. Die Vorschrt ten des „H 52 Ah!. 2 de_s nlxtheablosun deießYZZ sowie die Vorschri'ten des § 4“ Ab. 3 bxs 5 dieser Vero nung smden entsprechende Hanendung

55 19.

Der Antra au Gewährung von Auswsun Zrechten an Grund von In abe chyldurkunden ist leichzeitig gmit der An! meldun der Markanlethen z-um Umtaußch dure? eine Vermitt- lungsste e 5_Abs. 2 an den Landeswmmissar ür die Ablösung der Jaydesanlethen a ten Besi es zu Schäverin zu richten. Die Vorschrift des § 5 Ab. 4 finyet nWend-un .

De_r _Antrag an Gewährung von Kluslosungsrechten kann rechtsgulttg nur auf den vom Deutschen Sparkassen- und Giro- verban__d he_rausg_egebe_nen Vordrucken gestelxt werden.

Fur die Wetterlettung der Anträge gelten die Vorschriften des § 7 Abs. _2, des § 8 Abs. 1 und des § 9 entsprechend.

D:e_tm AuZlande bele enen Vermittlungsstellen sowie die im Sayrgebzex belegene _AnnaJmesteÜe haben die Anträge den vom Rxxchsmmrster der Fmaxxzen fur ihr Gebiet besteüten Anleibealt- bqjtßstellen 4 der__ Welten Verordn-ung_ des Reichsministers der _manFn z_ur A-usfu rung des Gesetzes uber die Ablösung öffent- tcher _ nlexhext vom __29. September 1925 - RGBl. 1 S. 383 _) zuzuleiten. Drese prufen die Angaben un-d_ die beiÉebrachten Be- Wersnnttel und sorgen erforderlichenfalls für ihre rgänzung; ie ;eben den Antvag mit den BeWeiSurkund-en nebst einer g-uta t- tckßen Aeußevurxg der __Vermittbungsstelle, im Saargebiet der - Jas nÄebsZelZe, zuruck. Fur das Weitere Verfahren gilt die Vorschrist e . .

§ 20. Der Antrag an Gewä-bvung don WuZlos-un-ngechten auf Er_undbon _Nam-ens chuldurkwmden und S uldscheindarleben Y ?letckßettig _mtider nmeldun, der Mavkan eihen um Umtaus § 12) uxtmrttelbar an die (im 12 bezeichnetbn Ste en) zu richten, Das glerche g-tlt, Wenn der lntr-ag auf Gewäbrun von Aus- losun-ngechten damit begründet Wird, da sich der läubige-r bei der Annahme des Til-gungsbetrags geti gter Markanleiben seine Rechte vorbsbalten hat. 13.) ' § 21.

Als Tag der Stellung des Antra s au Gewährung von Aus- losungsrechten gilt der Tag, an dem er ntrag der Hauptstaats- lasse z-ugebt. Der Antrag „((ist als rechtzeitiÉ gestellt, Wenn er bis zum Ablauf der Antragsfrist bei einer ermittbun sxtelle ein- qereicbt ist, Und er innerhalb von einem Monat na em Ende er Antragsfrist bei einer Annahmestelle oder im Falle des § 9 bsi der Hauptstaatskasse zu Sch-Werin einzßugangen Lst. Die Ver- mittlung'Istclle hat den Tag des Eingangs es Antrags bei ihr (mf diesem zu vermerken, sofern sie den Antrag nach Ablcyuf der An- tragsfrist Weiterreicht. _

Die Vorschriften des § 10 Abs. 1 Saß 4 und Abs. 2 finden ent- sprechende Anivend-ung. 22

Einem Anjr-age a-uf GeWä rang von Auslosungsreckzten darf nur stajtgcgeben Werden, Wenn die entscheidende Stelle unter Ve_- rücksichtigung des gesamten Inhalts des Antrags und der bei- cbracbten Be-rveismittel sowie allLr sonstigen_ ihr bbkannxen Um- ?tände die Uebcrzbugung geWonnen hat, daß d1e Mark-anletben,_aiuf Grund deren die A*UZWUMJSWTHTL beantragt Werden, Markanletben alten Befißes Kind oder als solche z-u_ qelten haben.

Die über ie Anträge auf Gswäbrnng von AuZlosungsr-echten entscheidenden Stellen haben die Angaben _der Antragsteller und die beigebrackzten Verveismittel in jeder g-eeignxten W-e__1se nachzu- erüfsn. Sie iol1en vor einer Ablehnung auf 61116 Erqanz-nng dss - ntrags Und der BcWeiSmittel hinlvirken, iofxrn ste nicbt dr-e Uxber- zeatigung haben, daß eine solch-L Erganzung nicht zu charten lst.

§ 23.

Jkdermann, mit AnLnabme der nuhen Angebbrigen 178 Abs. 2 der Rcick)sabgabenordnnng) des Anlerheg anbtgcrs und sofern der Antrag Von einem anderen Antragsberechtigt-Nx 14) qestsllt wird, des Antragstellers hat auf Vcsr-agsn den uber dre Anträge entschoidende11 Stellen über T-at-iachen Auskunft zu er- teilen, die fiir die Entichcidnnq über einen Antraq bon Bkdentunq sind. Die Auskunft ist xvabrbkitsgemäß nacb bcsicm-Wissen und «Wissen 31: erteilen. Die Vokxhrtften _des § 177 Abs. ] Satz 3 und 4, Abs. 2 und 3 sowie der 178 bxs 183 der R-erchsabgab-en- ordnung findsn entiprecbeude Antvendung. __

Die über den Antrag entscheidenden Stellen ko_nnen berlqngen, das; Ein Antraxxstellsr oder eine Ausknnftsberion die Wahxbktt der Angaben an Eides Statt versichert. Sie konnan ferner die _Ath- (gerichte um eidlicbe VLrnehm-ung Von Asnskunftsbexsonen eriuchen; in diesem Faüe finden die Vorschriftsn der thixprozoßordnunq über dbn ZbugsnbeMis und über das Veriabren ber der Abnahme von Eiden entsprechende Anrvendnng. DLL Auskunftsperionen gelten als Zengen im Sinne des StrafgxeseHb-uchs. _ _ _

BZW.“ Auskunft zu erteilen hat, hqt auf V_erlan_ge_n drexni en Urkunden und Schriftstücke cinschließlich der eipsckxlagigen «18 en seiner Geschäftsbücher z-ur Einsicht Vorzulcgen, dre s1_ch a-nf besttxximt zu bbzeicbnen-de Vowgänge bszieb-en, oder _m __ sLMLN GeFÖxi-fis- kämmen die Einsicht m die Urkunde__n, _Sebrrfxstucke und Ge1chafts- bücher zu gewähren. Der Anleibeglaubtger, die Ausk-unftspersoncn und, soWeit der Antrag von einem anderen Antragsberechttgten _ge- stellt wird, der Antragsteller kann die Vbrl-cgnng odex dre (_Hewgh- rung der Ein1icht Vechigern, soWeit sie dre ?[uskunft uber d1e Vor- gänge DerWLigern könnten. Z 24

Die Entscheidung über den Antrag auf Gewährunq __v_on Aus- losnngsrccbten trifft der Landeskommiffax fur die Abloipng der Lanchanlcihen alten Besitzes zn Scthrtn. Er kann die Ent- scheidung für bestimmte Arten von Fa-llen der Haupxstqatskasse Übertragen. Die Entscheidnng ist dem Y_ntxagsteüßr schrrftlick) nnt- zutbilen. Wird einem durch eine a.us_land_1sche Vermtttlqusstcnß eingereichten Antrags stattgegeben, so 1st_ die Enischetdung M szt Ausscrtigungen an die zuständige Anlmhealibeitßstelle_zu sen_-en, diese hat eine Aquertigung an den Anxraasteller Weiterzulerten. Die abls'bnende Entscheidun_ ist u begrunden_und dem_Antrag- stLULk 3115119696» Für die ?thclung gelten dW Vorschriften de_r Zi-bilvw:cßordnuuq iibcr Zmixklluna-en Von 521th Wegen, sojvie die Vorschriften des § 70 Abs. 2 bis 4 der Reichsabgabenordnung

"und des HZ 5 der Z'jvciten Verordnung dcs Reichsministkrs der

Finanzen znr Llquübr-ung des Gesetzes über die Ablösung öffent- lich-cr Anleibun Vom 29. S2pten§1b§x 1925. (RGW. [ S. 389.) €).

Mm Antragstsll-er steht die Beicthrbe gegen die En_tscheidung, durch die ein Antrag ganz oder um Tetl abgelexbnt Wird, mne;- alb von zivei Wochen nach Zusitellxmg _zu. ““.-Yte VeschWcrde tst christlich bei dem Landeskommxssar fux dre Ablosung der Landes- anleibcn alten Besitzes einz*ur-eichcn._ Dre Beichm-erde kann auch auf nc-ue Tatsachen und WM Bemetthttel g-estußt Werden. _

Die Beicbaverdefrist ge-g-en ein*e__im Aysbande oder 1m Saar- gcbiet zuzustellewde Entscheidung ubxr einc_n Antrag axxi Ge- währung von AuslosungsrechNn betragt drei Wochen. Dix Be- schrverd-e kann auch bei einer im AttSlawde oder im Sa-qrgebiet be- lcgensn An-[eibealrbcsißftellc oder bei" eincr koniukartschen Ver- trktung des Deutschen Reichs eingelegt Werden _

Zuständig für die Entscheidung der Beschiverde 1st die__ durch die zweite Bekann-tmachun-g vom 10, Oktober 1925 zur Ausfu'hrun-g des Reichg-sssßes über die Ablösung öffenflixber Arcleibxn vom Minisberium des Innern bestellte Spruckxbeborde. (Regierungs- blat-t 1925, Nr. 60.) § 26

Wird entschieden, daß ein-em Anlei'hegläu-bigter ein AuSlosu-n &- recht zusteJY, ko hat die Hauptsbaatsbasse,_ Vorbehaltlich der e- sonderen ge un, für den Fall der Gewäbrung einer Vorzugs- rente, die Aquei ung eines AuslosungsWeines an den Anita steller zu veranlassen, Die Vorschriften des § 11 und des § 2 Saß 4 und 5 finden emCPrechende AwWen-dmtg. '

„ck16de kuf "Gruß L*ktt'ér * "

_ Die“ andißHen " “""ritkkk-ÜUÜZ' n?" W.- UW glgu-btg-x:n_ Bescheinigungen über die Aus?)!"indigung der Aus- lo]u-“.JS]chem-e zu erteilen, _aus Welchen Buchstaben, Gruppen und Nummern der AUZLYungsxchein-e ersichtlich sind„ Die Antrag- steller haben _dex: ermittluwgsstellen bei der AuZhändigung Empfangsbeschetmgungen u erteilen, in denen die Auslosungs- zch_eme n-ach Vuchkt-aberz„_ rappen und Nummern vermerki sin-d. Mee Empfangsbes emxgun-gen haben die Verm-ittlunqsstellen 30 ahre l-an-g aufzu ZWahren, und falls sie ihren Geschäftsbetrieb vor. er aufgeben, an die Hauptstaatskasse zu Scb-Werin abzuliefern.

8. Die Gewährung der Vorzugsrenten.

_ § 27. _Der__Antrag a-uf Gezwährung einer Voergsr-snte ist bei der szrrxsfursorge-stelle zu stellen, in dean ezirk der Anleihe- g-xaubtger wohnt oder sich nicht nur vorübergehend aufhält. Die? 111 Mg!) „_dcmn, tyenn die Wohnung oder der Aufenthalt des An- eray-btgxrs um__ Dxutschen_ Reiche a-ußerhalb Mecklenburg- S erms liegt. Fur die Anträge sind die amtlichen Vovdrucke zu ver-Wenden. 28

Der Anleihegläubiger bat Zu dem Antvag Ta und Ort Feiner beurt, se1_ne St-aatsawgehorigk-eit und seinen obwsiß sthe die ohe und die Quellen seines Einkommens in dem der Stellung des l_mrgges vorbergeben-den Kalenderxashr a-nzugsben. Soweit die Emkunfte den Betrag von 800 RM übersteigen, ist ' _Ju begründen, weshalb einzelxie der Ein-kun-fte außer Ansatz zu leiden haben G _37 Abs. 2 xn Verbindung mit §__19 Absatz 2 des Amleihe- gblosunNSgeießxs), Es ist ferner zz: erklaren_, ob unid gegebenenfalls" 111 _Mer Hohe der Anleiheglaubiger eme Vorzugsrente vom Rettrckx oZer von einem Lande bezieht, ober ob, er eine solche be- an ag-t at.

Jn bem_ Antrag ist anzugeben, Welche AuZ-losUn *srechte der_n Anleiheglaubiqer gehören und wawn und au): welche eise er, sie eonrben bat; soWeit über sie Aus'losun*gs"scheime wng-ege-ben imd, ist deren Nummer u bezeichnen. __

Hat der Awlei gläu-biq-er di-e GeWabvung vm) AuZ-los-vxngs- rechten beantragt und ist über diefen Antrag noc!) mcht ent's le_den wovden, so hat er anzugeben, Welchen Betrag von Mgrka_ Liban des Landes M-eckl-ewbuvg-SckyW-erin er zwm Umbausch m dw Ab- löjungSanlei-be angemeldet hat, Wann und durch_ Mlche__ Ver- mrttlungsst-elle die Anmeldung vorgenommen und die GeWabmmg von Ausrosungsrech-tc-n für ibn beantragt ift.

§ 29.

Wird die Gewährung eiwer erhöhten Vorzuqsren't-e 87 Abs. 2 in Vevbin-d-unxx mit § 20 2161 2 des An-bei'heablöiungng-eßes) bean-tvagt, so hat der An'leibegläubiger für den Fal! der Ge- wii-hvnn-a eincr Vorzugsrente in seinem AnErag den Verzicht auf die die Vorztt-ngente beqriinden-dsn- Aatslosungsvechte auszufprecbew 1th sich zur U-e-bertragunxq von Ablösmxgsanleihe in Höihe des Nenwbetra-ges seiwer Auslos-unngechte auf das Land Mecklenburg- SchMrin xu verpflichten.

Sofern der Anlbib-cgvläubiger lelösung-San-l-eibe un-d 21-qu los-ungsrecbte für seine Mgrkanbei'ben noch nicht erhalten hgt, bak er für den Fall der G-erväbrun-g einer Vorzu-gsvente auf dre kbm- zuitebenden N11§losnwg§rechche, so'weit sie die Vorzugsr-ente be- qrünben, zu verzichtsn [md seinen Anspruch) auf Gewabmng__von AblösungZanleihe auf »das Laub M*ecklenburg-“SchrWerm zu uber-

tragen, § 30.

Die Bczir-ksiürsoxg-eit-elbe Prüft die Angaben des Antrwostelxers über die Person und die EinkOWmenDevbä-ltyisse des" Anleihe- „(iläaxbig-ers naack). Den Antrag und das Ergebnis der Prufung. legt sie “dem Ausstbnß fiir Vorzugsrknten („€ 41 Abs. 1 der_Eriben__V'er- or-dtmma znr Dnrchfiibrnng des Geieß-es über die Ablosnnq öffentlicher Anleihen vom 8. S-cptgmber 1925 -- RG'Bk. [, S. 335 -) vk-r. 5 31

Der AUssckWß für Vorzu-Wrentsn entFÖS'vdLl: _dariibßr, 95 “OW AnTeib-Sa-[äu-big-cr nach dem § 37 ?lbs_ 2 111 V__evb1_n'dnn_ag rnit dM §§ 18, 19 des 21n1-eibe-a-blöi'itngSaeMtz-es als deUrfitger tm _Jnland Wohnen-der dtbut-kcbbx“ Reichsangcb-öria'er zu (nLit-en bat, Dre Vor- icbrif-t-en des (I 41 Abi. Z uwd 4 der Erstcn V-crbrdnnn-q zit_r Durch- fühmmq des Gosebks iiber die Ablösnn-g öffentlicher Anlct'b-en vom 8. prbembcr 1925 - RGW, 1. S, 935 .- finden Anwendung.

§ 32.

Eine ablehnende Enck'ickxidnng ist_ dem AptragisteU-er _z_u- zustellen, Fiir die Zn-st-ellung gelten dre V0rschrrft4n_der_Z1vtlo prozeßoan-nnrg iiber ZUÜEÜUU-gén von 217111? Wegen sonne dre Vor- schriften des ,I 70 Abs. 2 bis 4 där Reichs-a-bgabenordnung. (5129er: diesc Entscbeid-una stebt dem An-tra-g-st-ylker innkr-b-al-b von 2 mexn nacb “QQ“ Zustelbmg di-e VLsÖWLde an den Oberausscb-uß fur Vorz-ug-srenien 41 Abs_ 2 der Ersten" Veroxdmtnq zu_r Durch- fükhrUng dcs Gkietws iiber die Ablösung öffentlicher Anleihen _vom 8. SWbcmber 1925) zu. Die B*Qich-Mrds ist bei der V-thrks- fürsorgestsll-e ein-zuleg-en. Eracbtet d-er Ausstbnß fur Vorzwgsrenten die Beickyivcrde für begriindkt, so bat er dEr BeickWerde abzubxlfbn, andernfalls hat er die B*eschr'de dem_ Oberatxsscbuß un-perzug-lich vorzulegen. Auf die Oberausscbiiffe finden die Vorstbmft-en des § 41 Abs. Z und 4 dsr Ersten VkrordnU*ng_ zur Durcbfubrnng des Gesetzes über die Ablösnn-g öffentTicber Awleihen vom 8. Septcmber 1925 AnWondUng.

§ ZZ. __

Die En-ts-chEidxt-ng des AuZ-s-cbxzffes oder ObexaatZsÖUsses fur

Vorzung-enten, daß dsr AnleibegEa-ubiger als bedurjtig-er M1 Jm-

land jvobnender Reichsangebbriger zu__g-elben hat, ck der Humbl-

staatskasse zu Schivcrin unFer Beifucyxqu des Antraxges 111-11- zuteiken, Dcr Antra-grst'cll-er ist zu benachmchii-gcn.

§ 34. --

Uebev den Anwag auf Gewährung der Voxzugsrente _enit- scheidet der Lan-deZkommiffNr für die ?sb1ö-sun-g dexr Landesanketben alton BeiißeZ. Die Bestimmung des H 24 Saß 2 findet AnWenxdnng. Die entscheidende Stelle ist bierb-ei an die Entscheid1ma-en der Aus- schiissc und der Oberansicbüss-e fiir VorzU-„a-sren-t-en und an d'pe EUL- scbeian iiber die Gewährung bon AuZTofungWchWn an 5211 An- beihkgläubiqer Mbunden. _

Die ablnn-g der Vorzxmsren-te darf erst b-sqm-nen, nacbdbxn sicb-ergeste t ist, daß das AuZloinn-gsrecht, aruf Grund dessen die Vorznqsrente „ae-wäbrt w-ekden soll, von er Tetlngbm'e an__ der Zi-ehun-g ausgeicblossen ist, Wird die Gemabrunq einer e_rbobten Vorzn-geri-e be-ankraqt 37 Abs. 2 in Ver-bindUN-g mrt § 20 Abs. 2 des AnkeibeablösungÖg'esest), so darf dix Za-bl-nna der er- höhten Rente erst begin-nen. nachdem ber Verzicht auf das Aus- losu-nMWckst erklärt und le1öiungsan'141be oder der Anspruch auf deren Gewährung in Höhe des Nenn*be_tr-a_g-es des Ath-losungs- vechtes auf das Land Mecklenbuva-Scbw-Erm iibertragen 1st_

„Z 85. . EML z-uerkannte Vorzug-srcnbe ist so zu beban-de-ln, als Wenn sie beveits in dem auf die Antraßrsbelbmag Holamxnden Monat znex- kannt worden wäre. Wird sie in demsebben Monat zuexkan-nx, 111 dem sie beantragt Worden ist, so läuft sie Von dem Beginn dieses

Mowats an. (H 36.

Die Haupksbaatskasse iibexWacht„ ob ein Grund Mr_das Er- löschen einer Voxzuasrente ein-kritt. Stellt sie fest, “(_xaß em solcher Grund eingetreten ist, so hat sie die Vorzugsrenbe fur erlosckxM zu evklären. __ _

Ist eine Vorzugsvente erloschen, so bandtgt die Hauptstaats- kaffe dem Vevecb-tiqten einen AuSlÉun-gssckx-em aus. sofern der Vorznngenbcnglä-u'biger nicht auf sein AuSlosxngr-ecbt ver- zichtet at. .

§ 37. __

Die Bezirksfiirsorqestellen haben dem Ersuchen der A-usichusse

un-d der Oberausstbüsse für Vorzugsrent-en und der Haupzstaatß-

kasse in den die Vorzugkventen betreffenden Angelegenheiten zu Mkspkéthen. '

“***: " .'.

* Be irksfürsorgestelkn werden die ihnen durch ihre Tätigéxikt enrétehen-den Kotenund Außlqgen von dem _Lande MccklenburgSchwerin wa naherer Bestimmung des Finanz- minisberiums eritattct. § ___-_

So"ern der Anlei e äubi er im Saargebiet wohnt,__trttt an die Stexlle der Ve'zivkskZügrlsorg-cxsztelle der Landxat des Kretjes oder der Bürgermeister der kreisfreien Stth, in des1en oder txt deren B__e- irk der Antragsteller ;yobnt, an dre Stelle_ des Y_usichusjes fur DorzugSrenten der Deut1che Finanzkom-mrssar fur das Ver? jovgun-gsweien.

Kü:

Deutickxcn Finanzkommissars für das err-g-ungswesen im Vor-

ist, sofern der Anna steller im preußischen

„=: "a r n .. . , Jg-renrenvers he __ Wohnt, der Oherauss fm- Vorzugsrcnten

eil dcs Saargebiet

in Düffsldorf, sofern der Antragsteller im baberischen Teil des

* ** SaarZebiets Wohnt, der Oberaußichuß für VorzugSrenten in Speyex.

em Wohnen steht ein nicht nur vorübergehender Aufenthalt

' § 40. Bei der Feststeüun des Einkom-mens, das ein im_ Saargebiez Wohnender Anleihegläu i er Während des KalxriderxahreZ 1925 gehabt hat, ist eine Rei )smark 5 Francs franzoitsclxr Wahrung

gleichzuse-ßen. 4. Die Barablösun§g41von Markanleihen.

1. Den Gläubi ern der nach dem 30. Juni1_920 bis End_e 1923 ausgegebenen Mar anleihen und Markschuldichcmdarlxhen x_st die Abfindung ihrer Rechte aus dem Gesetz über die Ablomng offxnx- licher Anleihen durch Barzahlungen anzubieten. DSZ Finan mtxit- ksterium erlä t das ?n- ebot. Es ist ermächtigt, die na-beren - edm- gungen des «ingebots est u eßen.

Die Einxlösun? der uldurkundcn auf Grund des Angebots kann nur innerha b einer Ussck)lußfrist von 3 Monaten verlangt Mr-den; iiL beginnt am 2. August 1926 und endet am 1. No- vember 1926.

Die Vorschriften des § 4 Ab'iaß 2, Satz 2, Absatz 3 bis 5 finden entf rechende Anw-endung. Einlösungsstelle ist die Hauptstaatskasse zu ““ck-merkt. _

_ 2. Das Finanzministerium ist ermächtiYT Anleibegläabtgcrp, dre Markanlerhcn alten Besißcs des Landes eckkenburgScbWexm im Geiamtgoldmerte von Weniger als 1000 Mark haben, 81le Bar- *"QLZTUUN imc!) Maßgabs der Grnndiäße des „H 47 Abs, 2 und 3 des

nleibelöthx-zsgkixxcs anzubith. Dic Gcsamksnmme der hier- Pack) in einem Jabve zur AuZzablnng kommcndkn Bsträge ist in jedem Rc-cbn-nnquahre im Staatshanshaltsplan fcstzuseßen. Das Angebot ist im Deutschen Reichsanzcigcr bskanntzugeben.

111, Die Ablösung der Markanleihen der mecklenburg- schiUerinschen Gemeinden und Gemeindeverbände.

1. Der Umraaéck) der Markanl-eiben in die Ab ösungZan-[eibew § 42.

(1) Anf dcn Umtausch der Markan-leibcn dcr Gentbinden und Gemeindeverbände finden die Vorschriften der §§ 4 bis 13 An- Mnduug untcr besonderem Hinrveis auf die Vorstbriftcn des § 8 Satz 2, des § 4 2111913 2 S9? 3, des § 5 Abiaß 4 und 5 und des §7 ANY; 2 Satz 1 Mix der A aß-gabe, daß an die Stclle dcs Lando?- Mc enbnrg-S «erm, des FinanYninistcriums und der Haxtpt- Ftaqtskcxss2_ das VWba'ltungsorgUn dcs Anlcihcschuldncrs (Ge- 1112111d2b0rßand, Rat, Amtsausicbnß), an die Stelle der staatlichen Kasson die Kassen des ?Ynleih-csckxrldners trctén.

(2) Bei Jn*1)ab-2r1chnld1)crsck)rci'bungcn können die Anmel- dnn,6n innerhalb dEr Ausscl)-lußfriß_en des § 4, abiv4ich2nd Von der V0r7christ dcs § 5 auch bei den affen der Gemeinden und der Gemwindcbkrb-ändc cingcreickß MT-den.

(3) Bei Ncimen»Zscb111d-Vexichkbibmig-cn muß die Anmeldung ausstblicßltck) bei 9911 in lesaß (2) 921101111th Kasssn erfolgßn.

§ 49.

__(_1) Will ber An_[-cil)eschn.ldncr fiir angcmeldcte MUrkatvleiben lelbzimgsanlet()en_nicht gewälr-cn, so hat er dem Antragsteller Ziera'bcr eincn schriftlian Bes )eid zu erteilen. Der Beicbéid istzu

egründen un_d *uznst-ccht 24 21111613 1 Say 6). Der Antrag- !wllxr kann die &ntickxxdnng dcr Spruchstclle 11691“ die Anmeldung christlich beantragen.

(2 DU Antrag ist innkrbalb einer Aussckylxißirit Von 2 WF )*211 nach Zusteljnng des Bescheides bei dym Anleibcscmldner schriftlich zn stCÜLU. Die Vorschriften dcs § 25 Absatz 2 finden cut- .sprcchende Anw-endxxzig. Der Anleilwsckxulbner hat den Antrag un- Dckzüglick) der zustandigcn Sprncbstellc unter Beifügung Miner Akton 1301311129611.

(9) Zustän-RM Spruchstclse ist der Treuhänder zur Wahr- nchmnng dcr . -Lch_1€ der kommunalen Anleihe liinbiger in Schwerin i. M. Die Enticbeidung Nr Sprncbstc e ist zu be- xriinden und dein Antragsstcllér und dem AnkKLlMsckMWULT znzn- iellkn 24 Abiaß 1 Saß 6).

§ 44.

__(1) Mm Antyagstcllcr und dem Nn-lcihcscbuldnkr steht die

Be „“hab-Erde gegetx die Entscheidung der Sprucbstcllc innerhalb von 2 9ochen nach ihrer Zustellung zu. Die Vorschriften des § 25 Absatz 2 findan entsprechcndb AUWMÖUNJ. * _ (2) Dr_e Beichwerde ist schriftlich bei dcr Spruchstclle einzu- kk!ch€k_1. Dre BéjckYVLsde kann auch auf nene Tatsachen und neue BWUZmitt-el gestuxt Werden. Eracbtct die Spruchstcllc die B8- xscb-w-erde fiir be-_undek, so hat ie dcr BcickUvchc abzuhelfen, "?ndcrnfalls bat le diese der Bei )WerLstCÜe unbkrziiglick) borzn- "* WM.

__(3) Beschwerdestslie ist die im § 25 Absatz 3 bozcicbn-cte Spruch- beborde. Die Entscheidung der BeickWcrdest-clle ist dem Antrag- Ftellér und dem Anleikwicbuldn-er schriftlich mitzuteilen.

(4) Eine Weitere BcschMrde findet nicbt starr.

§ 45.

Wird entschieden, daß dem Anleihe käubtgcr Ablösungs- an-[eibe zu gckvährcn ist, sq Hat der Anlei)esck)uldn-cr die Aus- reickxung von Schuldbetsxhrerbungßx der Ablösungsan-[cibe zu vor- FFWYLÉ Für das Wetters Verfahren gelten die Vorschriften

9 .

2. Die Géwäbrung der4621uslosun'gsrecbte.

_Auf die beälerna 021“ AUSWsUUQ-ZWÖW auf Grund bo-n Mark- anlxxhen dEr Gcmoindcn und Gemeindchrbände findkn die Vor- schrt_f1€n dsr §§ 14 bis 23 mit dEr im § 42 ÖMÜÖMWU Maßgabe An- wkwung.

§ 47.

(1) Der Anleihefchuldner bat die Anträ_c auf Gewährung bon__Y_uslo]»ui1gsré_chten zu prüfen und dkm lntragstellcr einen 'sck)rist!1chen Ve1chvexd daruber zu erteilen, ob er dem AntraJe stativ geben Will odcr nicbt; dxe Vorschrift des § 24 Saß 4 fin et An- wendnng, Mr ablehnende Bescheid ist zu begründen und zu- zustellen 24 Saß 6),

_ (2) Lehnt e? der Anleihesckyuxdner ab, dem Antrags stattzu- ßebkn, so kann der Antragsteüer dve Entscheidung der Sprucbstelle cantragcn. Für das Weitere Verfahren gelten die VoksckWften des „6 43 Absenz 2 bis 8 und des § 44 entspreclzbnd.

§ 48.

Wird entschieden, daß einem AnleihegXäUbig-er ein Aus- losuy-gsrecht zusteht, oder hat der An-leiheschuldner einew Bescheid erteilt, daß er dem_ Anfrage auf GeW-äbrung eines AUS'losungs- L_echtes sta1:t_eben M11, so hat der Anleihe chuldner die Auskeichung eine?; Ausw ungsxckxmes an den Antragsteller zu veranlassen. Die Vorxchriften des 11 finden entiprechende Anwendung.

3. Die Varablösung49von Märkanleiben. SoWeit Gemeinden oder Gemiziwdeverbände den Gläubigern

von Markan-leilsext eine Varabfindung anbieten, soll das An bot innerhalb von einem Monat nach Veröffentlichuwg dieser er-

Juständig für die.Beschrverden __?egxn Entscheidungen des.

“richten.

., - .., .. ..x. .*-;u--*M*W«M1W *

"orbnuÉYbe-kmxmtgeygeben werben.- 4 Angebot und die Ein-

lösun rist_siwd tm Deutschen Reichsanzeiger bekanntzugeben. Die Einlö ungskriét muß mindestens drei Monate von die1er Vckgnnt- machu an aufen. Die Bekanntmachung kann durch Mitteilung „an die troffenen Gläubin erseßt Werden. Die Mitteilung ist Izuzusbellen 24 Absaß 1 Satz 6).

17 Die Ablösung der Mgrkanleilxen anderer öffentlich- rechtlicher Körperschaften. ' 50

9 .

__ (1)__€_-;ow?it au Gxund des 46 des Geseßxes über die Ab- loiung össentlxcber nletben die Vorschriften die1es Gcikßes Übkl die Marxgnl-etkwn der Gemeinden und Gemeindeverbände auf Markanletlzen an-derer öffenklich-rech'tlicher Körperschaften für an- Wen-dbar erklärt Werden, finden die Vorschriften der §§ 42 ff. sinn- gemä AnWendnn . ( ) DZr Lau? für Ausschlußfristen für die Geltsndmaclxung von Ansprucben aus den im Satz 1 bezeichneten Markanleiben beginnt frühestens txzit der Bekanntmachung der auf Gvund des § 46 des Anlethqablosungsgescßes _?u erlassendkn Erklärung.

(3) Fujtändtge Spruchstclle ezw. Beich-Werdestelle sind die im § 43 meß 3 und § 44 Absatz 3 bezeichneten Stellen.

SchMrin, den 15. Juni 1926.

Mecklenburgische Ministerien des Innern der Finanzen J. A.: Dr. Schlesinger, Dr. v. Oerßen.

Verordnung

über die Durchführung des Anleihe- ablösungsgeseßes,

(Mecklenburg-Streliß.)

Au Grund der chiten Verordnung zur Durchfiihrung des Ge eßes über die Ablösung öffentltcher Anleihen vom 2. Juli 1926 (RGW. ] S. 343) wird verordnet:

1 Allgemeine Vorschriften. § 1.

Anspxücke auf Grund des Gcießes iiber die Ablösung öi'ent- licher Anlei)en vom 16. Juli 1925 können gegcn das and Mccklenburg-Streliß, g-c en Gemeindkn, Gemeindebcrbände oder xonstige öffentlich-rechtli e Körperschaften nur in den Verfahren geltend gemacht Werden, die in dieser Verordnung oder durch andere zur Durckxführung dieses Gesetzes zu erfassende Vorschriften geregelt Werden. Der ordentliche Rechts'w-eg ist ausgesckxkossen.

§ 2.

Die Teilbeträge der Ablösungsanleibe eines Anlsilzeschnldnsrs sind ohne Rücksicht darauf, ob sie gegen Markanleihen alten Vciitch andegebc-n Mrden oder nicht, gleichmäßig auézustatten Den Gläubigsrn bon Markanleiben alten Beiibes ist nebén der Ab- lösnngsanleihe ein Ausloinngsreckß zu gewähren, auf Grund desscn sie an der Tilgung der Ablöiun Zanleilx nach Maßgabe der §§ 34 un_k_) 43 des Gesejx-es iiber die blöiung öffentlich Anleihen teil- n-e men. ..

Ucb-er die AblösungZanleiben und die AUZkUsUUJZWlbke Wordcn S_ckmldurknndcn aquestekli; sie können auch nach näherer Vc- sttmmnng dcs Anleibesckmxldncrs in ein Sébnldbuck) eiUgstragcn werden. Die Teilbeträge dEr Ablösungsanwib-Cn und die An?»- losnngsreckitc' sind Unabhängig boneinandcr bcriinßcrlick), ioWeit nicht der Anleibcscbnldner etwas anderes bestimmt.

Die Tilgung des Teil?: einer Ablösungsanlcihc, der im Um- tansck) gchcn Markanlcib-kn altcn Bcsißcs anZg-cgybcn Wird, wird durch Ziehmpg Von Auslosnng-ZWÖWU und durcb dchll Einlöinng vollzogen. Wbr_ein Auslosunasrcckß einlöst, [)at in 5313132 seines Nennbetrags Tetlbcträgc der Ablösnn Zanléibe abzulisfsrn.

Hat ein Scbuiwncr nur einen Giinbiger, der eine Tilgung seiner Ablöinngsamlcibe v-Lrlangcn kann, so erfolgt die Tilgnng gnstcitt dnrch Auslosung in der Weise, daß an den Gläubiger in 180011! Jabrb dEr Vstmg 94.2699 wird, den dEr Sckznldncr gcméiß h_en Vorschriften des § 34 Abs. 1 oder der §§ 4.2, 43 “066 (556161222 uber die ?11115snng öficnklicher Anleibcn in dem beir-cffendcn Jabke fur die Ttlgnng mid Verzinsnng seiner Ablöinngsmileibe zu bei“- axxsgqbsn hat. Mit Zustimmung der bstcikigten (Miinbigcr kann die Tilgung aucb m andercn Fällen in entsprecbendcr Weise durch- gefübr_t Warden.

Erno Tilgnng dcs Teils einer ?lblösnngsanici'be, dcr nicht im Umtausch gegart Markanleihcn alten Besitzes ansgrgeben Wird, kann bis zum Exloscben dcr Reparatioanerpflicbtungkn nicbt ge- fbrdcrt Werben. Einc_Ver insung 1324 in Saß 1 bczsicbnctcn Teiles ei_1_1_e_r __?!Zlbsunchairlmlw ?indet nack) dcn gklkcndcn Vorschriften m) cr .

€) 8.

Gebiibre_n oder Auslagen dürfen den Attléibcgkänbigcrn in dem durck) dtese Verordnung ger-egeltcn Verfahren nicht in Ansatz gebracht Zverden. DLM Deutschen Sparkassen- und Giroverband smd die 39111 durch Herstellung und V-krscndung von Drmckiacben unb sonstrxxerx Maixrtakien erwacbscn-dsn Kosten n-Qck) nc'ibchr RMS- kung der Ministcrten, ?lbtc'ilung für di? Finanzkri und A'bkcilung des Innern, von den Anleibeicbuldncrn zn ersctzcn.

11. Die Ablösung der Markanleiben des Landes Mecklen- burg:Strelilx. 1. Der Umtausch der Markanleiben des Landes

I)iécklenburg-Sirekiß in die Meckl_ewburg- Strelttzscbe AbbösungsMileibe.

&) DcrUmtausck) der Jnhaberschuldurknnden.

§ 4. Der Anspruch anf dcn Umt-ausck) der in Hnbabcrscbnldurkunden

verbrieftsn Markankeibcn de»? Landes Merk cnburg-É-trcliß in die MecklenburgEtrelißsckxc Ablösungs-anleibe ist durch innerbalb cincr 21u§schlußfrist aeltend zn machn.

Dic AuZschlußfrist für die ?lrmwldnng von MarkanlcibM alien B-Lsitzes bsträgt 3 Monate. Sie beginnt am 1. Angnst 1926. Dauer und Béginn dor Ausschlußfrist für die AnmUdnng bon Mark- ankeiH-cn netwn Vesivas !ve-rden von den Ministkricn, Abteilnng für die Finanzcn nnd Abteiluna des Innern, festxieseßt. Die Vor- schriften dcs § 52 Abs. 2 dcs Gcicvks iiber die Ablösung öff-ontlicher Aulvibcn finde'n entiprecb-Lnde Aanndung.

Werden Markanloiben, die der BÜÖlagnalmic einer aksiicrton Macht unterliegen, freigkgchn, io ['n-det dic NnZschlußfrist friibcsfons 2 Monate, nachdem die Ankcibkn den Glänbigsrn ans- gebändiqt 70010911 sind.

Wird ein NnsP-rucl) auf Hcransg-abe bon an*Zgbwsth oder ge- kündixxten Markanleiben de Länder, Gcmcindcn nnd Gomeindc- verbände, dex 1:5?an gelstiiizt wird, das; 'die Markanleiber? _b€i ein-cr Bank Kur Einlösung cinMreicht sind und daß sie sich noch im Besitze der Bank befinden, „aeltc'nd gemacht (.I 32 “Abs. 3 des G?- 19884 iiber die Ablösung öffentlicher Anleihen), so endet die Aus- chl1tßfrist für den Umtausch der Markan-kkiben, auf die sicb der Anspruch bezieht, frühestens einen Monat nach Herausgabe der Mark- anleihen an die Anlcibealänbiger und, saß? ein? Klas? auf HerausNabe der Markanlvibcn erhoben ist, fruhcstkns einen Monat nach rechtskräftiger Entscbkidung über den Klag-eanspruch,

Das Ministerium, ?sbtkilung für die Finanzen. Wird er- mächtigt, in besonderen e7c'illert aus Gründen der Billigkeit den Umtaus Von Marknnleiben (mch de_mn anzuordnen Wenn die in den Absätzen 2 und 8 festgesetzten Fristen nicbt eingebaltcn Werden.

Anmkekdnng

§ 5. -

Die Anmeldu_n ist durch eine Vermittlungssbelle an die Mecklenburg-Strelttz che Staatsiclxaßvervzaltung in Neustrßliy zu Die Anmeldung kann_ rechthulti nur aux den vom Deutschen Sparkassen- und Gtroverband ?)erausgege onen Vor- drucken vor enoxnmen_werden._ Vermittlun-gsstellen im Deutschen Reiche sind ie bffcnvlickxreebtltchen Kreditanstaltem die öffentlichen oder unter Staatsaufficbt stehenden soWie die vom Ministerium, Abteiluwg für die Finanzen, besowders zur Vermittlung zn"

Ylasßnen S arkassen,.die in_ das Handelsregister_ et rq enen aufleute, dte Bankiergescbäite betreiben„ dre den v tons- verbänden des Deutschen GenossenschaftHVerbandes angehörenden Kreditgenossenschqftxn, dj_e Zentralkassexz des Reichsverbandes der Deutschkn landavrrtxehaftltchen Genossemchaften, die Raiffeisenbank A.-G. in Berlin und ihre ZMtgstellxn od_cr .Hauptgeschcigtsstellen; Vcrmitklungsstellen im AuZlande smd die in der An age auf- geführten auIländtihen Bankanstalten.

Die Reichsban ist Vermittlun-gsstelle nur dann, wenn die an- znmcldcndcn Markanleihcn sich im Depot des__Kontors der Reichs- lx-auptbank für Wertpapiere befinden oder Mundeldepots bei einer Reickysbanfanstalt sind. _

Die Vermittlungstellcn sind Beauftragte der Ankers)?- gxäubiger, das Land ccklenburg-Wreliß haftet für ihre Hand- lungkn nicht; die VermitjlunFstellen diirfen Von den Anmeldench Gebühren n1cht erheben. *ie Ministerien, Abteilung für 010 Finanzen und Abteilung des Innern, wevdkn ermächtigt, in einzelnen Fällen die Haftung der Vermrttlungsstellcn zu be- schränken.

Den chmitrlun'gsstellen stehen Vergütungen für ihre Tätig- keit nach näherer Bkjtimmung der Ministerien, Abteilung für die Finanzen und Abteilung des Innern, zu. Die Vergütungen sind von don Annahmestellen 7) zu zah'lcn uwd nach näherer Rege- lung der Ministerien, Abteilung für die Finanzen und Abtetlung des Innern, auf die Anleihesckxnldnsr' u verteilen. Im Falle des § 10 sind die Vergiitnngen von der «taatHschaßberWalfung zu zablen. __ 6

Der Anmeldung sind die &mzutauickwnden Schwldurkunden nebst Erneuerun s- und Zinsscheinen und, Wenn auf Grund der anzumeldenden .)Zarkanleiben die Gewäbrnng Von Auslosnngs- rechten beantragt wird, ein nacb den verscbicdcnen Anlei on ge- ordnetks und die Beträge, die Anzahl und die Scricn, Bu tabexj un_b_ Numqnern dcr S-chu[dnrkundcn enthaltkndcs Vcrzcichnis ber- zu ngen

Marka-n-keibsn, die bei einer fobntlicbén K.]ssebder einsr Rci s- bankkasse hinterlegt sind, können auch ohne Beifügung der Schu d-_ urknnbsn xwm UmMuscb in bis Ablösunan'leibe anqsmcldek werben, Wenn der AnNielxdung beigefügt sind:

1. eine Bkicb-Linignng der «Hüxiiscle'ungskaffe aus der fich ergibt, daß die anzum-cldend-en arkanlei- en bei der be- scheinigcndcn Stelle bintsrlcgt sind,

2. eine Erklärgng des Anmeldcndsn, daß er mit der HLTÜUZ- ?abe dcr hlntL'chgtM Maikanlcibcn durch die Hinter- *gung§kassc an die .?"in dic VCL'mifkkLMgssfLÜL zuständige Annabntcstclkc und mit dcr Aushändigung der Ablösungsv anl-cibe uxtd der WM zn Lrtcikcn-dcn Auslosungsiibetne

_ an die Hintcrkcgnnchibssc cianxsiandon ist.

Smd die anzxmwldcndcn Maxfnnlcibon dnrch cin Ausschlnß-

urtcil fiir kraftlos erklärt Wordcn („Z 1017 Z;P.-O.,) so ist an Stolle dcr Schnldnrkunden da?, Ansichlnßnricil beizufügen.

§ 7.

Die Vermittlnngsstellx» erteiit dym Anmeldendcn über die il'r übm'ge'b-cnkn Scbnldnrknndcn eino EmpfangÖbcscheinigung. SZ“: prüft nnd beschinigt die Usbcrcitrstimmnng der ein elicfertm Skiickc mit dsn Angabcn dcr AnnWldnng und mit dem mnmcrn- warzeickmis, 10111th ein solches bsiznfiigén ist. Sie bersikbt die ein- Sx'oicbt-cn Scbnldurknndgcn mit einem dctktlicbcn, den Namen de'r kcrmittintUSstch angcbcn-den St-empclanfdruck und cxtt'jbcrtct die Skbnldnrknndkn nacb niibcrér Vcstimmnng dcs Tkutsckxn Spar- kcisscn- und Girobcrbanch.

Dic Vormitt11mgé§stolkc sammwkt dic bci ihr eingélwnden An- mcldnngcn, sksllt sie in Lisisn maxb d-cn Vom Teutschcn S-parkasscn- und Giroverband boransgcgobch Vordkncken znsammcn und iibcrscndct dic ?[nnwldungcn mit den Liston und den Schib- Urktmdcn, dcnc'n dic Ernenernngé- nnd „Zinsickwine bcizufiigvn sind, soweit nicbt dcr VET"!1111111111611-2118 die' Vernichtung dsr Zins- nnd Ernencrmmsscbc'in-e Von den I.)?ixiistcricn, Abteilttng fiir die Fimmxcn nnd Abiciwng dc? Innern, iibcrtragén wird, (111 die zuständige 21111111111116stcllc. ?lnmabnwstclkca sind die in "dom cm- liciic'ndcn Veroicbnis anfgcfiibrWn GZWFcntraWn und Z1vcig- anstaitcn von Girozéntralcw. Znständig ist im Jnlandc die An- nabmestclle, die der Vermittlnngsstello am niicbixcn gelegen ist. F_j_1r_die im Auslande „(191941611211 VovmittlnngYW[[an ist die zu- 1101101119. Annabmc'stch dié Mntsch (ML“OZOUN'ÜW in Vcrlin, die sick) fiir den Verkehr mit cinzclusn axtzléitldiscbcn Verntittlnnas- stellen der Mitwirkung dar R-xie'bsbank aks „HilfSVcrmittlnngsftélke mit 11431191 Zustimmung bodicncn keimt. '

Die 311 den cinzclnam ?knmcidmxch „((khörc'ndcn Skbxtld- urkitnden smd bei dcr Uebcxscndnng Doncixmndcr getrennt zu 1711110", sofern anf Grund der mtgcmckdEtcn Markankcihcn die Ge- 117119111th boxt ?lUÖTosnngerckUcn beantragt wird.

TW ?[nnabmcsickse erteili dcr BerniittlnngMolke iibcr dke erhabenen Scndnngcu einc CmbiaUgsbcickxixiignng,

„Z 8.

Die ?_[mrabmcstblke iibc'rscndc't dic ihr zng-cseitstcn Anmel- durmcn_1nxt dcn 51x 1911911 gehörendcn Schnldurkunden“ und Jin!- 1tnd _Crnmw1*111tg§1ck)€1ncn Unmitkekbar an die Mcck'len nr S_trslixzsclxc Stautsickmßbcrnm[tung. Die Anmeldung?" sind I ?rst-(n zxxsam1116115101090". die der Scndnng beizufiizwn- sind. Di'e BOULWUWU des „6 7 Abi. 9 und 4 finden Nnavyndnng,

«jm Fase d_9§ § 6 Abs. 2 ruft die Annabmeskckse die hinter- lthien Anierbestqtcke Von d:"r Hinicrlsgnimskasse ab un-acr BSZ- fugnxtg d__es Antrqucs, auf dem die binterlcgten 1111151ttauschcnden Aanbssiuck» bkzercbnei sind, des Hinisrikgnnaösckyeines und der (Erklammg dcs Antragiiellers, daß er mii der *HemUs-gabc der Marxanlcrbbn dnrch dlL Hinterlegnngskaksa und mit der Aus- handaxung der_ncttbn Stiicke (m bis Hin-ich egimgökasse cinberstanden tst Die_thierlcgungskassc sendot den Antrag, den Hinter- legmxgsschn und du: 111 dem Antrag bezeichneten hinterlegten Anleihestucke nebst Zins- und Erncuernngsscheinen an die an- fo_rdcr1_i»d*e 2ltt__nahn_testclkc„ Dic Erklärnng des Antragstellers iiber sct_n Emvsxstandnts mir der Anshéindignng dcr Anlcibestückc bleibt bet der Hrztw['s-annasjkasse. Fiir dos Wciterc Verfahren qclten die Vorschriften des Abs. 1.

§ 9.

_ __ _ § 10.

Yosern 11ch cine Vermittlnngsstcllc am Sitze dcr Mocklcnbnrg- Sixrckxß-sébexr Sk0*01_9schaß116k11cka[1111741 odsr cm 81116111 dibsem n-aTFe qeke'gcnen Orte befindet, kann sic, abivcicbend von den Vorschriften bes § 7 Abs. 2 dre Anntßldungcn uni) Scbuldnrkunden un-mittekbar an_ die Mcckicnbnrg-Strelrßsck)e SfaatssckmßvUWaltnng übersenden. Dire Vorsckxriften des § 8 Abs, 1. SW 2 UND 3 und Abs. 2 finden Antvcndnng.

Z 11.

Als Tag der Zlnntxkdnng gilt der Tag, an dem die Anmeldung der Mccklcn:b1_1rg-Strclthschcir StaatssckMßvchaktung zugeht. Die Anntgldtttvg gilt (119 rkkbtze1_tig-erfbkg*i, wsmr Zi? bis zum Abkauf der Anmeldungsfrxst ber _emcr Vermittlungstcüe eingereicht ist und sie inxterbalb bon emem Monat nach dem Ende der An- meldungsfrist bet emer Annahmetclle oder in den Fäben des § 10 bet dxr Mekanburg-Strelißs en StaatsschUHVerWaltung ein- Fegangen it. DW Vermittlungsételle hat den Tag des Eingangs er Anmel ung bei ihr auf die er zu vermerken, sofern sie die Amneldung na Ablauf der Anmeldnngsfrist jveitcrreicbt. Soth die Anmeldung urch eine im AuLlande bekegene Vermittlungsstelle erfolgt, gilt als Tag der Anmeldurx der Tag, an dem die Art- meldung der Vermittlunasstelke zucht.

Wohnt dcr Anleihegsäubigerim außereuropäischen Auslande, ko gilt die Anmeldung als rechtzeitig erfolgt Wenn die Absendung er Anviebdunq an_ eine Vermittlungs'ste e innerhalb der Av- meldnngsfrtst von einer dent chen amtltchen Stekle oder Von einer ausländischen Postanstalt bes inigt wird.

§ 12. Die Mecklenburg-Strelißsche Staatsséaßvcrwaltung über- mittelt der Annahmestelle, im Falle des 5 0 der Vermittlung]-