1855 / 26 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Fiuauz-Mnmernm. Haupt- Verwaltung der Staatssthulden.

Bekanntmachung vom 15. Oktober 1854 -- wegen

des Präklusivtermins zum Umtausch der König-

lich preußischen Darlehns-Kassenscheine vom Jahre 1848.

Bekanntmachung vom 2. Dezember 1853. (Staats-Anzeiger Nr. 293

S. 2004.) Desgl. vom 2. März 1854. (Staats-Anzeiger Nr. 79 S. 600.) DeSgl. vom 15. Juni 1854. (Staats-Anzeiger Nr. 152 S. 1173.)

In Gemäßheit des Gesehes vom 19. Mai 1851. (Gefes- Sammlung Seite 335.) smd durch unsere Bekanntmachungen vom 2. Dezember v. J., 2. März und 15. Juni d. I. die Inhaber Königlich preußischer Darlehns - Kassenscheiue vom 15. April 1848 aufgefordert worden, dieselben gegen neue Kaffen-Anweisungen vom 2. November 1851 von gleichem Werthe, entweder hier bei der Controle der Staatspapiere, Oranienstraße Nr. 92, oder in den Provinzen bei den chierun s-Haupt-Kassen und den von den Königlichen Regierungen bezei neten sonstigen Kassen umzutauschcn.

Zur Bewirknng dieses Umtauschcs wird nunmehr ein leßter und präklufivischer Termin

auf den 15. Mai1855 hierdurch anberaumt.

“Mit dem Eintritte desselben werden alle nicht eingeliefertc Königlich preußische Darlehnskassenscheine ungültig, alle Ansprüche aus denselben an den Staat erlöschen, und die bis dahin nicht umgetauschten Darlehnskassenscheine werden, wo sie etwa zum Vor- schexdn kommen, “angehalten und ohne Ersay an uns abgeliefert wer en.

Jeder, welcher Darlehnskaffenscheine besißt, wird daher zur Ver- meidung von Verlusten aufgefordert, dieselben bei Zeiten, und spä- testens bis. zum 15. Mai 1855, bei den vorstehend bezeichneten Kaffen zum Umtausch gegen neue Kassen-Anweisungen einzureichen.

Berlin, den 15. Oktober 1854. _ Haupt-Verwaltung der Staatsschulden.

Natan. Roläe. Garnet. vailing.

Tages = Ordnung der Kammern.

Zweite Kammer. 11te Sißung am Mittwoch, den 31. Januar 1855, Vormittags 11 Uhr.

1) Bericht der Kommission zur Prüfung des Staatshaushalts- Etats, betreffend die Etats: 1) für das Büreau des Staats-Miniskeriums, 2) für das Geheime Civil-Kabinet, 3) für die General-Ordens-Kommission, 4) für dje Ober-Rechnungs-Kammer, 5) für dte Ober-Examinations-Kommission, 6) für den Disziplinarhof, * 7) für die Archive. Bericht der Kommission für Handel und Gewerbe über den

Bergamts-Bezirkes Essen-Werden, in welchen das Allge- meine Landrexht keine AnWend-ung 'ndet.

3) Bericht der Kommission 'für das wurf _des Geseyes, die Kompetenz der Gericht6behörden in atz1_ilten - Jtdei - Kommiß -- Sachen betreffend.

4) eruht derselbxn Kommission über den Geseß-Cntwurf, be- treffend die Einführung der Schiedsmänner in der Provinz WestsaleU.

etiktonen.

des Demminer Kreises.

10ten Jusanterie-Brigade, von H obe, von Frankfurt a, 7). O.

Abgereist: Der ObersPr ent der“ v“n _- hk“ Senfft von Pilsach, FZ, Stettin ' * PMMW Fr“

ustizWe-sen über Den Ent- . F hegten, hat nä) leider nur zu bald als gegründet erwiesen. D“ Prinz starb heute Morgen 3,2; Uhr.

MUM, W. Januar. Sc. Majestäk der König hakaAuu ,

gnädig]! geruht: dem Profeffor an der Universität u heimen Regierungo-Rath Ur. Brandis die ErlauKnLßBIx-AZT.

ung kes von Sr. Majestät,rem-Könige von Bayern l . enen Maximilians-Ordens für Wissenschaft und Kunsi, sßmwä'?“ an der Luisen-Schule zu Posen als Lehrer angestellten Reken“ Hensel zur Anlegung des ihm verliehenen Ritter-Kreuzxs dor Königlich portugiesischen Chrißus-Ordens zn ertheüen.

Nichtamtliches.

Preußen. Stettin, 29. Januar. Heute ist hier der Altpomtznrschc Kommunal-Landtag eröffnet worden.

_ Ko1_1_1, 28. Januar. Herr von Usedom ist aus London über Bruxscl direkt nn Berlin hier rurchgereist.

Frankfurt a. ., 29. Januar. Die von Preußenj,1 p_er Buydeotags - Sißung vom 25. d. MB. in Betreff x,; osi„erre1chi_schcn_ Mobilisirungs-Antrages abgegebeneCr= klaruug ast, wxe das „Jr. I.“ mittheilt, rem Vernehmen nach folgende:

Unter Hinweis auf die durch Rußland am 28. Novembe . erfolgte _ Annahme der vier Punkte wird hervorgehoben, k__:;ck__r._3__ den Frtcdcns-Verhandlungen, sobald diese durch direkte Velbeilj- gung Preußens und Oesterreichs einen allgemeinen europäischen Charakter angcyommen, die preußische Regierung mit dem Bunde auch fer_ncr m_ Einvernehmen treten Werde. Ob die West- mäch_tc _uber die L_luslegung der vier Punkte cinen Beschluß gefaßt, ck der chtcrung nicht bekannt; fie dcrmag also njcht zy _yberschen, ob die Interpretation derselben mit derjeniqen über: e1njt1n1mer_1 Wird, w_el e die Kontrahentcn des Vertrages vom'20.Avrj1 mzd des_ Zusaß-Art1_ke s den 4 Punkten geben möchten. Es wird sodann 1mtfg_ethe1[t, daß wxederholte und bündige Versicherungen Rußlands die B9 urchtung ausschl1xßcn, als könnte ein Angriff Rußlands gcgen Oester- reich erfolJen;_ es [ck e daher der Fall einer aktiven Vetheiligungder deutschen Strettkräfte _n Ausführung des Zusaß-Artikcls nicht bor. Eine Au_Sdehr1ung der Vcrpfitckytuy en, wie sie die Bundesbeschlüffe vom 24. Au: g_u]x_und *.). Dezembex enthte tcn, könne nur erfolgen durch freieUeber- xmmmmung dcr Thcxlnebnzer und auf Grund gegenseitizcr klarer Einficbt 111 dw Beste ungen cmcc» ]cd_cn derselben zu den kricgfüJrcndcn Mächten. Es konn_nt htcrbet haupxsäckylrch auf die Umgestaltung der" Beziehungen Oezsterrcxchs zu den Wejtmächtcn seit dem 2. Dezember an. Preuß" erd die Verträge treu erfüllen, aber alle Weiteren Fo:-

'.derungen_b_eanstandcn, bis sie nach ihren Wecken unddev ; erhältzzxß derselben zu d_en Opfern sich ü“ ersehen lassev. Z Dtc preußtsche Rxg1erun_g h_offt. m dem cinmüthigen Iusammenstehen dex , Bundesgltedcr eme Burg1chaft gegen jede die Würde Deutschlandck

becinträchtigcnde Anmut [ng u ndm, au Wenn 's nicbt €* “dex kommt. Für diesen Fallhk“ z fi ck * , zum txm

dafür zu gewinnen, daß Deutschland nur nach M

in der eigenen und in Deuts lands Macht wie in den Fundamenten det

Bundesversammlung hinlängltéen Schuß für die Würde und Sicherbek

Deutschlands. _(Die Vcrsammung hat diese Erklärung, so wie die Er- deerung des Herrn von Vrokesch dcm orientalischen Ausschuß übers

? wiesen.)

Sachsen. Weimar, 27. Januar. Nächsien Monta wer- ken Abgeordnete der Großherzoglichen und Ort_zoglich säcZfischxU

; Staatsregierungen hier zu einer Konferenz zugmmentrcten, m

welchcr dic gemeinschaftliche Justruetion fiir .den Buntestags-

; Gesanrten behufs rer iiber den ösierreichischeu Antrag auf Mobilz _mgchzmg/ ;c, abzugebcuden Erklärung berathen Werden soll. Gesey-Entwurf, betreffend: die Abtretung von Grund und Z (WUW- 3“) Boden zu bergbaulichen Zwecken in den Laxdeötheilen des -

__ Meiningm, 27. Januar. Die ban e Besorgniß, welche nnr fett mehreren Tagen in Betreff der Kranßlxit Sr. Hoheit des

! Prinzen G e or g, zweiten Sohnes Sr, Hoheit kes Crbprinzen ©0ka

unk Ihrer Königltchen Hoheit der Prinzesfin Charlotte von Preußen-

Er war geboren kt"

12, April 1852. Die Tbeiluahme, welche sich hier an dem schmerz-

? lichen Ercégniß kund giebt, ist eine ébenso aufrichtige als allge- : mein?. (Jr. P. Z.) 5) Dritter Bericht der Petitions-Kommission über mehrerex

Oesterreich. Wien, 29. Januar. Freiherr von Bruck

;wi'dm td-* "bm ' „_ Dea z) escht derselben Kommisston über die Petition der Stände _ : orgc: v er u er NYM m Triest erwartet Aus O ss

Z 19tcn vor Sebastopol nichts «vor efallen sei. ; dauerte an. Desertioneu alliirtcr ran-enméh dem russischen Lagtk ; sanken erneuert statt. (Tel. Dep.)

Angekommen: Der General-Major und Commandeur der !

ene Nachrichten melden, daß bis zum

Vom 25)“th hier cingetro Starker Schne-fa“

Schweiz. Genf, 25. Januax. Eine Menge eidgenössksib“ Offiziere, namentlich des“ Generalstabs, sollen dem BeisptelOchkU“ bein's folgen unv 'sxcl) im französischen Dienst anwerben la M Die öffentliche Meinung ist getheilt über diese „Reislauferti“- Wik man in dem frühem Sprachgebrauche dcrlciAnWerbungen befüllt?) die. Einen finden es natiirlich, selbst nützlich, die Andern jedo

. folgen'ren Worten.:

Antragstellers ab_ _ _ _ _ _ ' Sheffield findet stch m t m der Lage, femdselig e en eme Regterung

* Was nun den er

* Au en lick den Fort Erolg haben könnte, die vorhandenen Uebelstände zu mildern. (Hört! ; hört!) Dieser Erklärung muß ich hinzusejzen, daß es ein gcwiffes Etwas ; .* , in der Lage des Heeres in der Krim giebt, Welches für micx), bei aller ck

Ut die preußische ngierung unablä 'i bemüb“. durch Unterhandlungen mit den kricgführenden Mächten s'EJarantim ???“ _ _ _ _ _ _ _ abc dcr Gefährdunz * semer Interessen m dte krteger_rschen Verwickelungen _incingczogen Werden könne. Aber auch unabhän tg davon erblickt die preußische RegierunZ _

B7 .

die von James Jazy angere te Verfassungs-Revi-

24 Stimmen ca_nglebut wor en. - Die zur Kon-

„ck " alt?;d stsaudten ndßeuöxsfischen Ab eordneten Sidler

„„ Molding!!! sind heute dase" emgetr en. Man hofft

d ck sie 3-- einer vollständigen VUlegung des österreichtsch.schwex. 7581)?" „aonßikw :: gelangen.

3 Belgien. rüssel, 27. Januar. Der hiesige Gemeinde-

_ “ck hat W. Verwaltung 100,000 Franken zur Verfä ung gestellt,

,- v . Tßmxkxonnerskage die Vorftellungen im Park-

fortseßk“ kann. Der Wiederaufbau des Theaters ist beschlossen nd soll bis zum 1. September beendigt sein. -- Hr. v. Usedom Ust h„“ zu Calais gelandet und sofort nach Brüffel abgereist.

* Großbritannien und Irland. London, 26. Januar. LoWJoh" Russell motivirte in der heutigen Sitzung des Unter-

hauses seinen Austritt aus dem Ministerium im Wesentlichen mit

ie Dlrectl'on des niedergebrannten Yoßxn Tdeat'ersd sexon oa er v er an er wo

Am vorigen Diensta kündigte Während meiner Anwesenheit im Hausé' das e renwertbe un gelehrte Mitglied szr Sheffield (Herr Roe- buä) einen ntrag an auf Einseßung eines Speztal-Comttéxs zur Unter- uchung des Zuüandes der Armee vor Sebastoyol. Ich_hrclt e_s natür- [ich fur äußerst wahrscheinliY, daß irgend em thglted des Hagses eine derartige Untersuchung cantragen Wexdc, hatte aber n_och n1cht ck ich das Verhalten erwogen, welches ich 111 “&qu3 darauf etzjschlagen sogftle, denn das mußte natürlich Wesentlich von der escha enh_e1t der zu diskutirendeu Fra e und, ich darf auch sagen, von der Per önltchkeit des

ßängen. Das ebrenWerthe und gelehrte Mitglied für

aufzutreten, die er unter üßt hat, und es ist unmögi anzunehmen, daß er irgend ein anderes Ziel im Auge _hat, als das Wohl des (Hanen mittelst Herbeiführung eßner kräfti en Kriegführung (lau- ter eifall). Die Ermächtigung zur Unter uchung ijt unzjveifclhaft

eines der jverthvollstcn Vorrechte dieses Hauses, denn mit Hülfe cincr * , Untersuchung "kann das Haus Mißbräucbe ab'tellen, Verbeserun en- * fördern, eine schlechte Verwaltung hemmen und d e Einrichtungen, tve che Einsm Anfrage auf Untersuchung ; Fein Vorschlag, auf den Lord Aberdeen einzugehen sich Weigerte.) ' Da Lord Aberdeen fick) nicht betvegen lassen Wollte, dic vorqeschlagenen

der Verbesserung bedürfen, stärken. würde man aus zwei Gründen entgegentreten können, erstens durch den

' NachWeis, daß die vorhandenen Uebelßandc nicht bedeutend genug seien, um eine Untersuchung zu erfordern, zjveitens durch den Nachjveis, daß ;

genügende Maßrekeln getroffen seien, um “enen Uebelständcn abzuhelfen,

undi bin überzeu?t, daß Niemand wünschen wird, auch nur emen

meiner amtlichen Kenntniß, unerklärlich bleibt. (Lauter Bei all von de_r * Opposition.) „Hätte man mir im vorigen Jahre als Grund gegen die _

Krim-Expcdition ankefübrt, daß die Truppen sieben (en lische, Wovon 5=1deutsche) Mi

und Unterkommen Mangel leiden würden, um zu 00 und 100 täglich

umzllkommen, so würde ich ein solcthes Argument für Vollkommen unnglt- ?

icThatsache der traurigen Veschaßen: b?"Unseres Heeres ist Wohl bekannt, und die Regierung kann daher , 3 nicht boffen, durch Ableugnung des Ucbelstandcs das Haus zur Ver: .

bar und unsinnig erklärt haben.

Werfung des Antrages aus ein Untersuchungs-Comite _zu yeran_lasscn. (Hört!) Es sei mir ferner gestattet, zu erklären, das; 1ch 11lcht 111 der

Lage bin, ein lva es Nein“ dem Antra e ent cxcnzustellen, oder. fck ck " g g 3 ! Frieden erlangen sollen, der gcrecht und ehrenvol! für England, gerecht

in vagen und zweideutigcn Ausdrücken auSzusprechcn, paß der An- trag Nicht durchgehen dürfe, noch durch irgend eine ausnmchende Erklä-

; 7qu denselben zu vereiteln. Es ist meine Pflicht, und ich glgube Yiese Pflicht erfüllt zu haben, im Vordertreffcn zu kämpfen, und xc!) Wurde ,

daek_ mannhaft die Einseßung dieses Comitk', bestreiten müffen. Nun ha k lch aber allerdings noch zu erwägen, hrung begriffen seien,

Erklärung nämlich, da Ma regeln in der Aus

dZ§ch_Welche die Uebel ände, über Welche Klage geführt wird, beseitigt '_ U dre Führung des Krieges mit Erfolg fortgeseßt werden könnte. Ich . Wäre um so mehr gene" t gewesen, diesem Grunde Geltung zu Ver- ;

schaffen, da es einleuchten ist, daß die Zustimmun zur Einseßung dieses

FomitéY eines Comité's, Wel es ivochen-, viellei t monatelang_verhan- , eln Wurde, der Wirksamkeit er Militair-VerWaltung des Objekts der *

uäntkksUJimg hindernd in den We treten müßte. Es liegt also die

eranlassung vor, einen so chen Einwand gegen das von dem -

ehremyertßqen und gelehrten Mitgliede beQntragte U11tersuchungs_-Comité“zu FWW; ich finde aber bei näherer ErWä ung, daß es für nnch _unmog- ck sein_1vürde, diesen EinWand mit Erfo g vorzudringen, wexm tch met- nem G'Wssen und meiner WahrheitSliebe Gehör geben nnkl. (Verfall.) Das us Wird mir vielleicht gestatten,“an cini e mich persönlich angehende Wan“ inzuweisen, ob leich sie kaum in en Bereich des unächst vor- “Wenden Iknßandes ge ören. Als das Amt des Staatssöecretairs für i" Kriesd von dem Staatsfecretariat für die Kolonieen getrennt Wurde, elt Lor Aberdeen es für geeignet, den Vorschla zu machen,_daß dem "“Le von Netvcastle gekattet Werden solle, na seinem Belxeben das “Yb er das andere Am zu behalten, und der Herzog von Newcastle di meit lobenswerthem Ehrgeize, daß, da er bemüht gewesen sei, 'Roße Expedition, Welche England damals verlaffen hatte, auSzurü-

_ ten dieser Gründe betri t, so halte ich mich für der: *" . pflichtet, zu erklären, daß es unmöglich ist, denselben in dem vorliegenden 3 salle anzuführen, denn Niemand kann die traurige Lage unseres ". Heeres vor Sebastopol in Abrede stellen. Die von dorther kommenden . , Briefe find nicht nur schmerzlich, sondern schrecklich und berzzerrcißxnd,

chritt irgend einer Maßregel zu hemmen, Welche den ;

es Von der See stehen Werdcp, sieben Pilcs yon einem ! ßchkkn Hafen, von dem man damals hoffte, daß fie sich U11 Bestß pessel- _ ben finden Werden - und daß fie dennoch in solchem Maßc an Kletdung

icb ni t den Weiten de_r -* oben angeführten Gründe gexÉen dic Untersuchun7üan ühren könnte, dre _

ßen, es i m a zukomme. an der Spi e jenes De artements u blei- ben. & WKL“! trat diefer Aufi und ich stimmp te eben alis der Ernen ng zu.

Am Schlu e der Ses on_ zerstreuten ck die verschkedenen Mit lieder der Regierunkz, esonders die ent en, w e Mitglieder dieses Hau?“ smd, wie es übl ck M, und ich ar wohl sagen, da diese Ker- streuung, nach der anstrengenden Arbeit in diesem Hause, a solut n"oth- 1vendig War, Wenn die Staatsgeschäfte fermr kräftig-geleitet Werden sol- le_n, und daß Niemand getabeit Werden kann, wenn er fich zur Herstellung semer Gesundheit nach entferntern Gegenden begab. Jch führte damals kein Amt, welches mich verpflichtet hätte, an der Leitung des Krieges Theil zu nehmen, mchtödxstoivmiger aber vékgin während der Vakanz fast kein Ta , ay welchemxch mcht vonmeinem edlen, reunde, dem Staats-Secretair f r dte aunärtigen Angelegenheiten, Briefe erhielt oder an denselben schrieb, die auf hte _tägltch vorfallenden _Ereignisse Bezug hatten. Man hat gesagt, daß 1ch lm LWL, um „ergcretst sei, um Vorlesungen zu halten. Das ebrenWerthe Mttglted ueristol sagte mir eines Tages, daß man es gern sehen wurde, wenn 1ch einen Besuch in Bristol abstattete, und es wurße ein Tag dazu angeseßt.„ Jch besuchte das dortige wissenschaftliche ?nfntut, und bald darauf bei emem Besuche bei meinem Bruder, dem Derzoge v. Bedford, ein anderes derartiges Institut in dessen Nachbar- schaft. Das Waren die beiden einzigen Besuche, Welche ich gemacht habe, und ich sehe nicht ein , warum derartige Besuche sich mit meinem Amte als (Hebeimraths = Präsident, dem die Oberaufsicht über das _Volks-UnterrichtSWesen obliegt, unvereinbar sein sollten, (Lauter Beifall.) Doch ich will zu einem wichtigeren Gegenstande über- gehen. Nachdem ich allen Kabinets-Conseils beigewohnt hatte, schrieb ich an Lord Aberdeen, um ihm zu sagen, daß ich bereit sei, den wahrschein-

“lich zu Anfang Oktobers stattfindenden Berathungcn des Kabinets beizu-

Wohnen. Lord Aberdeen erwiderte, er Werde am 14. Oktober nach London zurückkehren, und am 17. Oktober fand ein KabinetS-Con eil statt, zu dem ich mich einfand. Bald darauf und im Begmn des November Wurde es mir einleuchtend, daß eine (*effere Vertvaltung der Dinge in Betreff des Krieges notthndig sei. (Lauter Beifall der Opposition.) Um meine Anfichten zur Geltung zu bringen, leitete ich eine Correspondenz mit dem an der Spiße der Regierung stehenden edlen Lord cin. (Lord John Russell verlas AuSzüge aus dieser Correspondenz, dercn Zweck es War, Lord Palmerston an dic Spiyc der zu consoli- direndcn verschiedenen ZWeige des Kriegs - Ministeriums zu stellen,

Aenderungen der Königin zu empfehlen , hielt ich mich verpflichtet, am Vorigen Dienstag meine Verbindung mit der Regierung aufzugeben. (Hört! Hört!) Lord Aberdeen begab sich mit dsm EntlasungSgesuche nach Windsor und (“hre Majestät haben daffelbe gnädigst angenommen. Es freui mich, zuxßörcn, daß der ;Ftveck, den ich beabsichtigte, jetzt erreicht

“!

ist, und daß der edle Lord ( Palmerston) die Leitung des KriegSmmisteriums

erhalten soll. Es Würde mich freuen, Wenn mein Rücktritt_zur _Erne_n- * nung meines edlen Freundes geführt hätte. Nachdemich in 10 WM m1ch

übcr meine pcrfönli e StclJng auögcsprockysn habe, wird es mir erlaubt sein, da ich mich an der ebatte über den Antrag des ebrenwerthen Mitgliedes für Sheffield zu bctheiljgen nicht beabsichtige, noch Weiter zu gehen und zu erklären, daß, wie es auch auf dem n_eu- [ichen Meeting in Leeds aus_esprochcn tvorden ist, der Krieg meiner Anficht nacb kräftig ?ortgeführt werden muß, Wenn ein Englands würdiger Friede erreicht Werden soll. Was den Krieg selbst betrifft, so find meiner Meinung nach die Llusfichtcn nicht so düstxr, _daß die cht vorherrschende gedrücktx Stimmnng gerexhtfxrtigx er1che1nen könnte. In c“olga der Von Oesterreich in (Hemcimchaxt mn den West- mächten gemacJtcn Anstrengungen hat der Kaiser von Nußl_and der_etts cin gutes Theil seiner Prätenfionen _aufgcgeben, unk) d1e Ausstcht, jene Macht -- eine Macht, Welche 300,000 Mann stellcn kann_ „- ,um aktiven Verbündeten zu haben, hat man der Geduld meines edlen Freunde?», des_ Grafen__bon _Clarendon, zn dancn. Was den Kaiser der Franchn betrint, 10 trage ich fem Bedenken, zu

' erklären, daß derselbe der feste und treue Verbündete Englands bis

zum Ende des Krieges bleiben wird. In der That, Wenn wir einen

und ehrenvoll für Frankreich und sicherstellend für Europa ist, _s_o hängt das von der Vater andsliebe dieses Hauses, der Treue des Ka11_ers dex Franzosen und dem Veistandc Oesterreichs ab. Man hat_ der ngpartet vorgejvorfen, daß sie exklusiv, ämtergierig und etsersü tzg gegen Andere sei; “es ist das aber ein un erechter Vorjvurf, der_m en_1e Par_te1 hätte mit größerer Hochherzigkeit Jandeln können, als dre Whtgpart_e1, Welche Lord Aberdeens Ministerium zur Stüye diente, unv es wird stets mem Stolz sein, dieser Partei angehört u haben.“ _ _ _ Lord Palmerston äußerte fi mit vielem Lobe über den polrtrschcn und persönlich Charakter Lord John Nuffells _nnd bemerkte, daß es nicht seines L mtes sein könne, daruber zu entschetden, ob Lord Aherdeen Re t oder Unrecht gethan habe, dem Raths Lord John Ruffclss M M- tre des KriegSmmisteriums nicht Gehör gcgebep zu haben; Er könne nur sagen, daß er sich allen seinen Kollegen m dcm (Hctuckye an Lord John Russell angeschlossen habe, unter den gegßnwärttgxn _Umständen aus dem Kabinetts mcbt auSzutreten. Er fügte hmzu, daß droßanderen Mitglieder der Regierun das Verfahren sernes edlen xßreundes nicht nachahmen und niZt dem in Ausstcht gestellten Anfrage ent- laufen, sondern sich bescheiden Werdxn, den Beschlyß des Hatzses über denselben abzuwarten. Was den Krug betreffe, s_o bret_e dersßlbexas in der (Hes ichte beispieüose Schaufpiel dar, daß zwer Natwnen m emem für beide e renvollen Bündnisse _mit _allem_Nachdrucke zum Schuhe einer anderen Nation gegen den Angnff emer _vterten Macht auftreten. Alles sollte vermieden Werden, was diese Ener tx schWä en könnte. Der edle Lord habe übereilt ehandelt, als er in eurem S_ reiben an Lord Aber- deen seine Un ähig eit, den Antrag des Mitgitedes für Sheffield zu bekämpfen, a s Motiv für seinen Auötritt angegeben habe. Der Grund sei übrigens ungxnügend, Während, Wenn er seine Ein-