1855 / 42 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Ludwigsvor f, Oittxich, Sec. Lis. von der Kay. 2. Aufgéb. deff W.,HU Pr. s.,.beför ert. Gatte, Pr.Lt. vom 2. Aufgeb. bes lßen Bots. ., ins 3.»--Vat. 23. Regis. einrangirt. v. Zastrow, See 81. von der Kab. 1. Aufßeb. des 2. Bars..10. Regis., zur Kav. 1. Aufgeb. des 2. Bars. 3. Gar e-de. Regts. verskßt-

AbschiedSbewilligunZen :c.

Den 1. Februar.. . ... , k.- Helldorff, P. Fähnr. vom 27. Inf. Regiment, der Abschied

bewilligt. » _ * . _, _;Oen." 3.Feb'_cuar. _- :,

"v. Pose , Sec.Lk. vom 12. Inf. Regt., als Pr. Lt. mit der Re“ ,s, Unif., Ausß t; uf Civilversorg. L|. Penfion, der Abs ied bew! .t, d. Seelborst, . Fähnr. von demselben Regiment, zur Re erve entlassen. Buck, Obersi-Lieut. vom 24. Jnf. ReZU als Oberst mit der Uniform des 9. Jnf. Regts. und Penfion, der A schied bewilligt.

- . « .Denö. Februar. „„, .. _

v. Suchten, Sec. Lt. vom 6. Inf. Regi, scheidet aus. v. Steg-

mann u. Stein, Sec. Lt. vom 6. Jäger-Bai., der Abschied belvinigt.

Bei der LandWebr:

Den 3. Februar.

Var. v. Blomberg, Sec. Lt. vom 1. Aufgeb. des 1. Bats. 12. Regis., mit seiner bi6ber. Uniform, Arrey, Oberst-Lieut. u. Commandeur des 3. Bars. 12. Negts, als Oberst mit der Unif. des 23. nf. Regis. und Penfion, v. Schweiniß, Pr.Lt.- vom 2. Ausg. des 1. ats. 20. Regts., als Hauptm. mit seiner biSHer. Unif., Veit. Sec. Lt. von der Kad. 1. Aufg. des J.Vats» 20. Megtsq Du stein, Sec.Lt.„vom 1. Aufgeb. des 1. Bals. 24. Regts., v._Boddien„ r. Lt. von der Kav. 1. Aufgeb. des 2. Vats.24. Regis., diesem als Nittmsir. mit seiner bi8her. Unis, Böt- ticher, Sec. Lt. vom 1-.- Aufgeb. des de. Bals. 35. Jnf. Regis.. mit seiner biSHer. Unif., sämmtlichen der Abschied beWilligt.

- . -- Den 6. Februar. -

Sch'auwecker, Ma'or a. D., von dem VerZältaiß als Führer des 2. Aufgebots 2. Vats._ . Regts. entbunden. aube , Pr. Lt. vom 1.,Aufgeb. des 1. Bats. 7. Regts., als Hauptm. mit seiner biSHer. Unif., Oahlenbur , Oberst-Lieut. und Kommandeur des 3. Bats- 19. ts., als Oberst 1 t der Unif. des Garde-Res.- uf. Regis und Pen on, Schroeter, Sec. Lt. vom? 2. Aufgeb. des 1. ats. 10. RegtK, als Pr. Lieut. mit seiner biSHer. Unis, Kahn, Pr. Lieut. vom 2. Auf cb-des 1. Rats. 11. Negts., 'Schwuchow, Sec. Lt. vom 2. Aufg. des Bats. 22.“Regts., diesem mit seiner biSHer. Unif., sämmtlichen der Abschied

bewilligt. k.. . - Militair-Aerzte. _“ , _. Den 3. Februar. _ . . ;.-*,--])r. Rupprecht, Asfistenzarzt vom 2. Aufpeb. des 3. Bars. 27. Löw.

RMS? Aßmann". Asüstenzarzt vom 23. In. Ne'gt., der Abschied be: . w g. - .

Militair-Beamte. * Durch Verfügung“ des Kriegs-Ministeriums: * Den “15. Januar. - “Hofschi'ld, Zahlmeifier 1. Kl. "und See. Lt. vom 1. Garde-Regt. zu Fuß, mit Penfion der Abschied bewiÜigt. * Den 31. anuar. ' Bormann, Appellations-Geri ts-Auskultator, bei der Milit.*Jn- tendantur des 17. Armee-Corps, Hennicke, Appellations-Gerichts-Aus- kultator, bei der Milit.-Jntend. des 7111. Armee-Corps, zu Jntenb.-Re- ferendarien ernannt. . Den 5. Februar. * - Schwinge, Proviantmeisier in Saarlouis. nach Kosel, Gnevkow, Proviantmeister in Kosel, nach Saarlouis verseßt.

Nichtamtliches.

Bremen, 15. Februar. Sicherem Vernehmen nach sind die hiesigen Dampfschiffe „Hansa“ und „Germania“ nunmehr definitiv nach London verkauft und zunächst für den Westindischen und bra- silianischen ostdienst besiimmt. (Wes. Z.)

Fran furt, 16, Februar. In der gestrigen Siyung des Bundestags, in Welcher Herr v. Münch-Bellinghausen den kurhessischen Gesandten abermals vertrat, isi, gutem Vernehmen nach, von Herrn v. Schrenk, dem Vertreter des „Königreichs Bayern, auf Grund der im Jahre 1853 Vorgenommenen Inspek- tionen der deutschen Bundesheere Bericht über den „allgemei- nen Zustand der Bundeskontingente erstattet und „eine in_s Einzelne gehende Beurtheilung derselben in nahe 'Aussicht",ge- stellt,.worden. -- Der hannoversche Gesandte (welcher seit seiner neultchen-Bernfung nach Hannover .der Versammlung wieder. zum ersten Male beiwohnte) und der Gesandte des Großherzo thums Hessen gaben auf diese allgemeinen Mustet'ungs-Verichte ErJlärun-

ext, ab. -„ ,Einkn besonderen Vortrag hielt der Referent des ilitair -Aus.schußes über die Einfü rung der Bestimmung ver reviHirten VvudeHxKxiegsverfaffung-.in el_xeff der" ErhShung der B*ijixdeskontin ente, nach :welchem an ,die Regieryügen. ,die „Ausfoxderung *erg soll, zuzexklären, ob und ann sie Oje, Aus- *Ühkmlg der beschlossenen Erhöhung bewirkt en werden..- annove'r und mehrere- andere Staaten legdm ihre miliéairisihen

' StandUlißkUWO "“*- Württembergerstkttete„Ai1-zé“ige„von der bei

““i m er'fdsg'teu Publikation“ 'der Nörmafi'vbe tiiüiün n éiiies'Bu'xfses. erkinsgeseveS, UUd sUmmte nachträglich iYer Eianrung der deut-

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s n Wechselordnjmg M', -1nso ern diese dur Gene » Hände die verfassungsmä ige auction tkhültZt wiirdéigxznrg der

„Niederlande. aag, 14. Februar. In der zu; Z') Kammez der Generalstaaten legte der- Finanzminister Räten en esepentwurf vor, welcher die MaYsieuer und Tonnern 9. er„ ganz aufhebt; der dadur entstehende usfall in der Sqen' eimia me, soll durch die Kopf ner und die Erhö'ßung dei Rap: auf ucker und geistngSetränke gebeclx werden. "s'

_poßbritqnnim und-Irldijd. Loln'don, 13 “FÖJ, In „Folge der vom Admiral Berkeley im Unterhause DMM“ Erklarungen hat„Admira'l Sir Char'ses Napier am 11tend Mt“ folgendes. Schreiben an das Parlaments-Mit lied Cranfur'd s. richtet, welcher durch seine Interpellation jene rklärungen herb?“ gew en hatte: „Ich bin durch die Antwort des Admirals Berkelr. auf hr: Frage sehr in Erstaunen gesetzt worden. Es niceh? meine Ybsicht, mich mit dem tapfern Admiral in ein“Wortge's“echt QWfsx-i, ich „exlgubemir aber, Ihnen zu sagen, “daß, wean die Aktenstücke -- ßeren Vorlegun man, wie ich offe, vkkkanäeu wird -- produztrt werden, es ck zeigen wird, daß ich angeßmhe" worden bm (503068), im Widerspruch mit meinem eigenen Urtheil zu baudein, daß ich getadelt- und schließlich meines Kommandos Jthssen worden bin. Ich habe die Ehre :c. Unterz. Charles apter.“ . .

Nach dem „Observer“ hat nicht, wie es an än lich ie Layard, sondern Herr Frederic Peel, weiter' “th deshveéstxZY nen Sir Robert Peel, bisher Unter- taatssecretair im Kolö'nial- Departement, den Posten des Unter-Staatssecretairs im Kriéßs. Ministerium erhalten.

Nach den lehren Berichten aus der Krim ist eines der dort befindlichen“ Regimenter so sehr usammengeschmolzen, daß es nach Malta zuruckgcschickt werden mußte. Es ist das 63ste Infanterie. Regiment, welches 970 Mann siark in der Krim landete, 30 Mann Nachschub erhielt und am 21. Januar nur noch 30 Mann ein- thißßlich der Offiziere übrig hatte, welche in Balaklava eingeschlfft

ur en.

Wie die „Times“ meldef, isi ViScount Goderich an Stelledes Herrn Robert Lowe, welcher seine Entlassung eingereicht hat, zum Secretciir im ostindischen Büreau ernannt worden.

Die „London Gazette“ theilt folgende vom 27. Januar datirte Depesche Lord Raglau's mit:

„My Lord Herzog; es freut mich, Euer Gnaden mittheilenzu können, daß das _Wetter fortwährend „schön ist. Nachts friert es stark; aber am Tage scheint die Sonne sYön und es mehet kein Wind, der, so lange er anhielt, die Leiden er Truppen beträchtlich vermehrt hat. Es wird jede Ansxrengung gemacht, durch Transporte auf Staats- kosten un'd Privat-Vemühun en dié Hütten ins Lager heraufzu- schaffen; es it das aber_eine seßr schwieri e Operation, und der Grund und Boden 11 so morastig, daß es eine seßr anstrengende Arbeit ist, auf demselhen fortzukommen. Der überaus beschränkte Raum in Valaklava und die ungeheuxe Anhäufung von Vorräthen hat mich. enöthigt, Hütten Zur Aufnahme derselben in einiger Entfernnn außerhal der Stadtauf- *chlagen zu lassen.“ Der Depesche ist ein ericht beigegeben, derben Verlust der britischen Armee vom 22. bis zum 25. Januar auf 14 ver- WUndetc Soldaten angiebt.

Frankreich. Paris, 15. Februar. Der heutige„Moniteyr“ enthält folgende Depesche des Vice-Admirals Bruat an den Marine-Minister : *

Am Bord des „Montebello“, 2. Februar, Kamiesch- Der, „Orinocco“ ist gestern mit 950 Soldaten und einer Ladung LebcnSmiitel dcs „Darien“ angelangt. Ick überlasse diese Ladung der Armee. Der „Phlegeton“ ist seit gestert) Abend in dem Hafen vor Anker 9? gangen; er bringt 400 Soldaten von der Marine-Jnfanterie. Die „Fortune ist diese Nacht mit Lagergegenständen für die Armee eingetroffen- „Panama“ und „Cazique“ gehen heute nach Gallipoli; fie Werden, indem fis vier Handelöschiffe mit sich führen, die zivei dort befindlichen Vatterieen Ak- tillerie herbringen. Der „Duperre“ und „Phle eton“ segeln am 4. Februar nach Frankreich zurück. Seit vorgestern ba en die Ruffcn ihre "Wi- lichen Ausfälle wieder begonnen; sie sind kräftig zurückgeWorfen tvox'den- Wir haben einige Leute verloren. Die beiden Großfürsten find " Sebastopol eingetroffen. Man meldet mir, daß die Umgegend vo? Eupatoria, so wie die' Wege durch die Kälte seit einigen Tagen fest un

sehr gut geWorden sind. Die Russen haben ansehnliche IZZerstärlkungen erhalten.

"" 16- Februar. Der „Moniteur“ dementirt das (Heruckik Fon ;iner Rebellion des Zuaven-Regimentes in der Krim. (Tk ep, , Italien. Man meldet aus Neapel vom .Zten 1). M75" Se. Majestät der König präsidirte gestern einem Ministerraths; Dem Vernehmen nach hat es sich um ren Anschluß an die WLsxt mächte gehandelt. Der Fremdenverkehr hat sichier sehr lebhéllt 'eskaltet. Der “Kaiserl. ryssisYe Gesandte Graf von Orloff ist m inerRanzlei näch'ÜCc'csexta ü érgesiedelt. "i en "Die-„Giszz. di Painta“k;vom 10,13. M. schreibt: „Wir ze SM ,mit Betßüßäiß an, “daß in vergangener ,Na'cht- um 117. Uh? des érsi'a ieu'teii'ant, Cavaliere Paolino Lonati, Präsiden. ng permanenten Kiiégskonseils, 'a'uf dem'Wege nach seiner“ WÖUÉ'che von einem Unbekannten angefallen wurde, der ihm sims WWB“- versevte und sodann die Flucht ergriff. Der nicht tödtltch

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* Sebasiopo

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te ck vom Boden zu erheben und nach seinem wandelt '“erqu „entfernten Hayse zv; bxgqben. Drei Wunden '*'“ Men Aerztm “als man erkannt; iiber die beiden- anderen sind ck , ihr definitiv“ Urthxil noch nicht abgegeben.“ hO-UTQUU ' 11.'FebrWt.- Die Depunrtm'waren gestern zahl- , .:,“ als, je auf *jhixxn 'Posxen; in. der ersten AbßimMUng djurch “TO“ 5"- Aufruf votirten in ministeriellem Sinne 101, im gegneri- NFMKÉm'n'e 59 Deputirte; Eine]: ent ielt sich'seines V'otu-msx in M:" weiten eheimen Abstimmqu tmmten 9,5“ Votqytxn für, M :*én de,n Haianz-Vert'kag; Einer (Oberst ?Umcchrea) enthielt G-ÜIZ“DU- Kxiégs-Minißer legte einen,Ge_ev-Entwurf über “ck“ rsßerung, resp. Kompletirung der Maxine-Manns aft vor. VWD» zu Ancona tq ende KriegSgerccht hat eil Personen ls Mitglieder eines revo utionairen Ausschusses zum Tode ver- a"theilt Die österrei ische Militair-Behörde hat das Urtheil arb, “ck Zu Gefängnißßrd e von einigen Jahren verwandelt,. jL-“Tijßkej. Die der Pr. C.“ zugehenden Nachxichten aus Kon'ßantj'nopel bestäti en, daß der xoße Palgst, m wel em ehxmals die russische Gesan tschaft„i__hren ck hatte, m ein Kran en- aus'verwandelt und unter franzonsche Verwalxung gestellt worden ist* doch wird mitgetheilt, daß dasselbe zunachst nur zur Auf- naßme'rus scher Gefangenen verwendet werden soll.

Eine niMarseille am 14. Februar eingetroffene Depesche mx]- det“ Briefen aus Konstantinopel vom 5. Februar zufolge, enthalt mBLfehl, die“ 9teDivision des französischenHeeres ncich der Kxim zu "schicken, auch die Besiimmun , daß sämmtliche verfug- bare Streitkräfte eben. dahin a,ge|hen sollen. Man er- wartet wichtige militatrische Ereigmffe. Der im französi- schen“ Arsenal ausgebrochene Brand hat 1000 Centner Mehl mw 3000 Centner Zwieback verzehxt; doch hegt man keine Be- sorgnisse hinsichtlich der Verprovianttrung des Heeres. In den

, Mc“; azinen auf der Krim befinden sich noch etwa 48,000 Centner

["' und eine un eheure Quantität anderer Lebensmittel allei Fei“. *Die englischen9 Hospitäler sind noch immer überfullt. Die Nachrichten aus der Krim reichen bis zum 4. Februar. Das Wetter mai" herrlich. Man erwartete, daß die Verbundeien bald die Of- fensive er reifen würden. Die russischen Großfursten waren zu [gangekommen.“ . ' -

Aus Vaina, 6. Februar wird dem pariser „Moniteiir ge- melb'ef; Omer PaschaÉehi so eb'e,n_elbst nach der Krim, am Borkdes “„“,Columbo“. ie Obersten 'ieu und Simone) be- gleiten ihn. . . , .

““ Der General Pelissier ist am 5. FebryarmPera einge- tröffeüynd wird unverweilt seine Reise nqch_Sebaßopol fortsehen. Der Schneefall, welcher dort am 8. Fehruar eingetreten war, hat nicht fortgedauert. Das Wetter ist wieder ut, die „Temperatur milderigeworden. Man glaubt, daß es an der Krmi eben so sein werde. -- Der „Constitutionnel“ glaubt, daß Nachrichten aus der Krim bis zum 7ten eingetroffen seien, „denen zujfolge das'guxte Wetter dort anhält, und man große Vorbereitungen fur Operaiionen Käse. Dasselbe meldet die „Presse“ auf Grund von Nachrichten, die am 14ten zu Marseille eingetroffxn sind.

Aus Janina wird dem „Montieur“ unter dem 30. Januar geschrieben: „Wichtige und durchgreifende Verbesserunxzen werden in Epirus und Albanien vorgenommen. Die Reformpwne, w_elche Fuad Effendi, nachdem er seine Mission in diesen Provinzen “Wk, dem Divan vorgelegt hat, sind von dem leßteren gutge- bkkßen worden. Izzet Pascha, weicher vor kurzem zum Gouverneur Von Epirus ernannt ist, hat den Befehl Wfangen, dieselben auszuführen. Zufolge seiner „Instinc- Wen wird er den General - Rath .der Provmz nei: zusammenseven, in dem Personal der Tribunale, der Poli- zei und der verschiedenen Zweige der innern Verwaltung die “forderlichen“ Veränderungen vornehmen und endlich sofort 3in Vkokganisation der irregulairen Corps und der Gränzpolizei schrei- ten, damit die Räuberbanden, Welche diese Provinzen beunruhigen, "Utikgkundwie Ursachen der Beschwerden beseitigt werdxn, welcbe deÜ'Jntercssen Griechenlands und der Türkei auf glxtche Weise N4chthtil briggen.“ _

-.NUßland und Polen. Die leßteii Depeschen vom Kriegs- .]Éauplaße bringen wenig Belangreiches. Die russischen“ Jelptruppen sind in Crdhütten unter ebracht und vor der ungewohnltch siren- Yn'xKälte' (in Baktschiarai hatste der „Frost am 26. v. M. 20 „W R. erreicht) nach Möglichkeit geschußt.

, l*)Öie „Nachricht, daß die Besaßung von Sebasiopol am Am 1). M.“ bei bier: (Mäsébastion einen Theil der Bela erungs-Arbeiten 13er xanzosen, .*kach'e an jener Stelle bis in die ritte Parallele yor- Wüäk sind," Fxxßö'kt „habe, _ bestätigt sich nicht, nux wax man im Lager der Verbündeten der Ansicht, daß russischersettß em Schlag Wen die Beta *eknn s-«Arbeiten geführt werden wurde, also in v"',d'kppe'lter"Alt:?iuerk amkeit. '

_ Einem Briefe “*aus Sebastopol vom 24. v. Mis. entnimmt die „,x-„MÜ. , Ztg.“ Folgendes : ,

*ZWiYwexdeii .allexyj'y s Tag.;mzd Nacht hombardtrt, die wx lichen Wkk-xdexx-Südseüe,“ ,v'o'ü“; er; ngrqnxainés' Bis “zur )Ceuixaldasiion

sind leider am weni ßen Äcschützt und die nördlich vom Kirchhof auf efjihrtey fra chen .“ atterieen richten iyi verheerendes euer auf“8 diesen “schwxz en Punkt der“Sl'adt fo aachdrücklich, “va “wir unsekéé'Misen'taMn“ bald *räamen dürften. “Alk Fensiwtafela sind zersprungen und an ihrer Statt iN-Yapier in die Fensterrahmen geklebt; im üblichen Stadttheile ist ktm Haus unver ehrt (obuwbl die meisten ächer abgetragen wuxden). Auf den fraßen liegen Millionen von Bomben“- und Graüatensplittérn, troydem sind wir niih'ts weniger als muthlos. -- Des Tages ist eo; noa), erträglich, aber Nacht6, wennder müde Körper ausmhen will, ward es un- möglich, unter dem Krachen der Bomben, dem Knattern der Gra- naten und dem unheimlichen Pfeifen der Brandraketen Ruhe zu finden. Das schöne Theater ist vom Grund aus zerstört, Uebrigens haben wir uns an "den Feuerregen gewöhnt und eine Störung in den Geschäften ist nicht bemerkbar. Die Läden find geöffnet; Morgens ist ver Marktplaß wie gewöhnlich von Kaufenden und Verkaufenden beseyt, Hin und wieder marschirt eine Kolonne Infanterie ernst und ruhig auf die Vertheidi ungspläye, akler Orten stehen Pyra- niiden von Gewehren, indzßg die Soldaten, unbekümmert um die Gefahr, umherfchl'endern. iemand laubt,daß es anders seinkönnte und eine Pause in dem furchtbarenGetose erschiene uns jetzt unheimlich. Unsere Matrosen sind über alle Maßen brav! Bei mehreren Vat- terieen wollte man die Mannschaft der Erholung wegen ablösen. „Nein“, riefen sie, „wir haben dem Kaiser geschworen, Sebastopol zu erhalten und wir wollen in der Erfüllung unseres Versprechens auch sterben!“ , '

Warschau, 14. Februar. Eine neue Kriegsmaßregel ist von der Regierung verfügt und dem hiefigen )(. Depgrtenient des „Senats kommunizirt worden, um dieselbx sofort in Thatigkxtt tretxn zu lassen. Es handelt sich dabei um Einstellusng der Ctth-Justiz- pflege in Sachen, welche Personen betreffen, dre sich an der Vater- lands-Vertheidigung betheiliIen: „Wegen des 1853 auSgebrocheyxn Krieges haben Wir für gut efunden, die an diesem Kriege thai:- gen Antheél nehmenden Chargen der Land- und Seemacht durch Erleichterungen hinfichtlich des CiviléProzeßverfahrens' zu begün- stigen und befehlen allergnädi |: in „Bezug auf die „Chargen sämmtlicher auf Kriegsfuß be ndlichenTruppen zu verkundigen, daß in Civil-“Prozessen eineVer'iagsnng- sz Grund nachstehender Vorschriften eintritt.“ (Folgen-die :bezügltchen Paragraphen dieses neuen" Geseßes.) In Prozeß;- und Klazeforderungssachen wird demnach jedes Verfahren seitens des ertchtes. eingesiellt, sofern der Betreffende durch eine Anmeldung bemiGerichte seine Willens- meinung Bahin äußert, von der Begünstigung Gebrauch wachen zu wollen, und darf dann die Angelegenh'ett'erft nach Beendigung des Krieges weiter fortgesetzt werden. Dem Znisprechend, isi in Ver- jährungsfristen und allen anderen einschlagigen Bestimmun Zn des Civilgerichts-Verfahrens eine Suspendirung des Geseßes M' die Zeit der Kriegsdauer verfügt. (H. B, H.)

Telegraphiiche Depeschen.

Brombeig, 16. Februar. Die Strecken Steifin-Wailubien und Kreuz-Posen smd fahrbar gemacht und werden voti 1th ab die regelmäßigen Züge befördert werden. Von-Warliibien nach Danzig und «Königsberg ist die Passage noch nicht ganz frei, Schnell- zug von Königsberg aber abgelassen. '

Elbing, 16. Februar. Das SchneexretDen ,hörte heute bet Tageöanbruch anf. Gestern blieb Zug 2 von Königsberg zwischeii Schlobitten und Güldenboden stecken und ist erst heute Mittag frei geniacht, gleichzeitig wurde die Bahn von Marienburg. nach Altfeide frei. Jevt aber ist gemeldet, daß auch zwischen Elbitig und “Gul- Denboden die Bahn frei geworden und Zug2 von Königzsberg nahe bei Elbing ist. Die Maschinen bei Pelplin sind,frei' und“ seit 11 Uhr in Dirschau. Zwischen Dirschau und Danzig wird tuchttg

a beitet.

ge rKieuz, 16. Februar. Seit heute Mittag ist die„(F.ise11bahn

von Stettin bis Posen wieder fahrbar und der regelmaßtge Ver- er e ellt. . ,

kehr LiZsTau, 16. Februar. Von Dirschau bis Königsberg [sx

der Verkehr auf der Bahn wieder regelmäßig. Von_Bromberg a

ist7 noch'eine Stelle zwischen Czerwinsk und' Pelplin gespirrt.

Die Bahn von hier nach Danzig wird wohl erst morgen gegen ' rei werden.

MittkaOgiifschau, 17. Februar. Die Bahn nachBrymberg ist eben

frei geworden, der Zug dahin geht jest ab. 'Bahn nach Danzig

noch nicht frei. Die Züge von Königsberg kymmen regelmäßig.

Köln, 16. Februar, Nachmittags. Die Post aus England vom “15ten c. isi ausgeblieben. '