* * 23. . Sc. *MaKßät der KMU Böden W-
J“ YerÜB-ht: BYrÉeneral - „Konsul in Warschau, Legations- rMIonYz-«(Yx , die Erlaubniß zu„r Anlygung des von des u Kaisers von Rußland Majestät thm verliehenen St.
IFLA er'yens zweiter Klasse in Brann-ten zu ertheilen.
ÜiJk-müélikhes.
' eu eu,. Berlin, 23.*März. Gestern fand bei Ihren stxY7tchZn “Maje stäten zur Feier de? GeburtStagxs des Prinzen von Preußen Königl. Hoheit [)|-1er cn szmtlle im Königl. Schloffe zu Charlottenburg statt. Nach dem Diner nahmen
[ler 5 en und Höchsten Herrschaften die mzwtschen un YegrYzetLeYstSalon aufgestellte Sterxoécopen =- Sqmmluygx Yer. ““Mad. Wehnert-Beckmann in Angenschetu und geruhten,Stch Lehr beifägig darüber u äu ern,. Hu YbenY wo mexx „Zyt?- Magestgxen rer VoÄ'ésüFg "' *es 7 r' M1“ en *!)r. M el zum, Besten bös Dorotheenstädtischen Parochial-Verezns fur mfnere Mtssioy in dem Hotel dés Ministers von M*affowytersklbst _hct. _ ' ,
"“--“*Die Zweite 'Ka*m*mer*nahm *in ährev geswgeu Stßnng “'de'n'Göséy-CÜWMF,“ betréffenv' kiex'D e'ckuxtg dks außerordenx- lichen Geldb'éyarfs der Militatr-Vcr»waltun'g, m
' 5 a mi“ Mn: _ . ' „ folgmxäxwérfißincgß Geseßes, zur Ergänzung des Gesßßxs von? 20. Mm 1854, betreäend den außerordentlichen.Geidbedarf der MtlttairzBerjvaltuug fur
. , " , wie die Bes g „ng der, zur Deckung desselben erforder- ZFeZÉYdFZKlDWZY .Frie déiIvW ilhe lm, bon Gottes Gnaden, König vynPréuß'en ;c.'2c., “éxbkdnéjxinit Zustimmung “berKaMmern wgs folgt; .1. Unsér Kriegs-"Mini eÉ-wi'rd erwächtigtxden durch d9s Geseßpym 20.501911 54 .“ GescZ-S'amml. S.-313) ihm 'beMlltgten “Kredtt von drejß1g Mtllwnen “**YThalew, so weit derfelbeblxkch d'en außeroéßentlichen Geldbedarf der M1- 7kitairverwaltung [ür das Jähr 1854 noY 1J1cht erschöyft ist, zur Bestm- tüng der ferßerbis zum 1. Januar 1 56 erforderl1chen außerordent- lichen Bedürfnisse der “MilitÜr-Verryaltung zy bcnußen. Z. 2. „4 Die Verzinsung und Tilgung dcr Prämxen- Anlethe, Welche. czuf Unsern Erlaß vom 24.__Novem__ber v. -__J._ „zur Veschaffyng de_r .zwetten Häste des durch. das .Geseß vom 20. Max 1854 eröffz1cte11 „Kreyzts im Bettgge von funfzkhn “Millionen T aler angenymmen Ü.: findet ng Maßgabe des dem obengedachtén rkaß bégefggten spezielxen Verzm ungs- and
Tilgungs-Planes (Gesey-Sammlung“ Sexxe 586-592) stgtt, und Werden
die zur planmäßig n Yer nsun und Ttlgung. crforderbchen Geißbeträge
von der'Généi'aléÉtaatsk ssex'a“ “jährlich an dt? Staatsschulden-Txlgungs-
kaffe qeleistet Werden. Die*Vestimmtmg des 5. )(711. der Vcroordfnzmg
vom 17. Januar 1820, durch welche der Verjährungs-Termin bet Ztns-
rückständen von Staatsschuld-Dokumentetr auf “vm" Jahre,;von- der Vex-
fallzeit an gerechnet, festgeseyt ist, findet agf M zu den Schqldverschret-
bungen für die hier in Rede stehende _Anlc1he ausgegchenen ZtnScoupons
gleichmäßig Anwendung. Die auf d1ese _Art präkxydtrten Zuzsey falle'n
dcm Betriebsfonds der Staat5sch1ilden-Ttlgungs - Kasse zu. Z. 3. „DU
Ausführung dieses (Heseßes wird dem Fmanz-Mimster und pcw K*megs-
MiniFter übertragen und ist darüber den Kammern sofort der xhrer näch-
sten Zusammenkunft Rechenschaft zu geben. Den Kammern bleibt sodgnn
die Beschlüßnahme über die Fortdauer dcs vorstehxnd yerlängerten Krc-
dits vorbehalten, so WeitNderselbe' noch n1cht_ crjchopft rst.“ Der Vox-
schlag, eine Adresse an Se. Maxestät den Kömg zu erlassen, Wurde m
namentlicher Abstimmung mit 184 gegen .117 Stnnmen abgelehnt. _
Vk'eslau, 22. März. Heute Morgen um 7 Uhr trat das
Wie ananterie- Regiment seinen Marsch nach dem Großherzog-
thum Posen'an. Wie bereits gemchet, marschirt däs 1stc Batail- '
HY dF 11ten Jusanterie-Regiments gleichzeitig von Posen ab. ( r. .) . |, . Lauenburg, 21. März. Das Wasser ist hier, m Folge emes Deichbruches eben unterhalb Artlenburg auf Yer haxxnoverscheu Seite, übex 4 Fuß efallen, nachdcmäedoch'10p-Hauser Fganzxich zer- “stöxx rxnd vi'eLe “be chäyigt sind. 'Das durch “den Deich brecheure . Wasser hat sogleich dafclbst 3 Scheunen und Z'Wohnhäuser förf- 'g'e*sckwe*mmt. Es "wird versucht, den Deichbruch Durch versenkte 'Schfffe ZU'ÜVJFZW . ck “ Artle'nburg isk eg'enDes Deichbruäys Üicht'mehr "möglich. (Lüb. Ztg.) axnburg, 22, März. Von den in der heutigen SiSUng ' _,der rög'ésx eisen“ Bürgerschaft zux'AbstiMmUnngeb'raäzten Senats- “Aner' ZU _“er 'ie'lt'énämt r' anderen ' folgxnde 'die “Genehmigung: Pie ,'ant.) .“Jebrüar „mit Ölkenburg abgeschlhffene Vereinbarung, die 3tq_,B1;1gade d_xx"2ten*DiH*isfbn des 10ten Bandes -“Armee- Corps betFFénM “der““Antrag in Betreff“ “dex“K iegsbereikschaftz'und kin *ntrag ' a'uf Ein'sesung einer Depri ation für das AÜEwan- dererwexn. ' ' „Die iEsprcngungcn bei Over smd g'estern mit Erfolg “beWerk- ÜLÜQJL'MNDM,„ ,GegexxAbeyd "trieb einTheil Oxs EiSfeldcs ab- xyärts. Oberhälb derE'rspérseyung"wa_r schon'im Laü'fe*'d"es Tages em allgemeimes Fallen Des Wassers eingetreten und die Strömung War fVUWÜM'Fx'D außerordentlich stark. (H. B. H.) . Franksuri a. M., 21. März, In der heutigen Sißung der gxseßgebendeu Vcrsäm'mlung “wurde die'vom Senate“ beantragte Summe von ungefähr 90-000 Fl, fiir. chw**K1"iegsbereitfcha ft
Die PsstVerbindung Zwischen Lüneburg 'Und '
HUM br. Lom, „deri Senat um „Vorla e eines ?G e "es Auf chung der Stellvertretung bet der Jonscriptionéxzx? „FY:
abg hut. (Fr. I.) - ,- Baden. ' Karlörube, 21. März. "Se. Könikmkhe-Hoheit
!
„der Regent ist,heute früh anf einigcTage nach Koblenz abgereist
(“&“er Z.) _ ' „ ' ürttemberg. Stujtgart, 21.März. “JUL“ r-“Kamme de.r«Staudesherren wyrde _unuxkjtelbarxvor „1 Uhr ein éMi'Kchkx MMmeratZsre kript yexsknnäüvonaWMe tändeka'knmekW g:.zuM 7. * ai “do . Mast sind, " * * , Baiern. MürNch'en, 21. «MAU. D'or Kriegs HNW“ von Lüder hat heute_ die nachgesuchte Entlassung erhalten; Man nennt den Obersten Manz. als Nachfolger. (Pf. Z.) Oesterreich. W,:cn, 22. Marz. Die heutige „Wiener Ztg.“ veröffentlicht in tbrem mchtamtli-chen Theile nachßkhende Citku1ar-Depesch'én, “weil dieseljben [FIFA, “1D"ie'"sfe*l»'é]71'é*kkt,"nuy*un, vollständig und ungenau zur öffentltchen Kenntniß kamen: Wien, den 28." Februar1855, „„ Zeh habe die _Ehr; gehabt, „hyrch meinen Erlaß vom 16ten„d, M “Ew. ..... zu benachrichtigen, daß der Kaiserliche Bundcs-Präfidjal; Gesandte auf Befehl Sr. Majestät des Kaisers, unseres allcrqnädi sten Herrn, beauftragt worden ist, der Bundesversammlung in Vollzie ung „des Punktes 1. 2. ihres Beschlusses vom 8ten d. M. die Ueberficht des Standés der esammten,_unter dem Kommando des FZM. Fkhkll-V.Heß ste 'xüden, fe1 mäßig “ausgerüstéten KaiscklichenAi'mee mitziübéilen, um da urch den Nachtveis der weit über-dieAnforderungcn des gedächten “Beschlusses hinauögehenden Kriegöbereitsohaft Ocftrcichs zu liefern. Das Kaiserliche Kabinet war "hierdurch veranlaßt, des Umßandes ErWähnUng u thun, daß der Königlich preußische Vedollmächügte in der Bun es - Militair : Kommisfion den Antrag gesteklt "hatte die Bundesversammlung möge beschließen , daß die Bereitstellung“ der Kontingente innerhalb der Grenzen des deutschen “Bundes- gebietes stattzufinden habe. Dieser 'Akttrag“ hatte im Schoß der Bundesvehdrden keinen Anklang gefunden und *war daher in den Bundesves-chluß_ nicht übergegangen. “ Wir nadmw hiérvon Akt,'in= dem wir bemerkten, daß der deutsche Bund “in dieser Angelegenheit ßch nicht mehr ausschließlich auf dem Boden“ der Bundederträge, sondern auch auf dem des Bündnisses Vo1n20.April (24.Juli) und derBeschlüsse vom 9. Dezcmber v. J. hervege, daß dem Bunde hicrnach nicht blos d_cr Schuh des eigenen Gebietes, sondern auch die nachdrücklichk “ Geltendmachung der ?deenSgrundlage der vier Punkte und dieAbwehr jedes Angriffes auf d e' österreichische Monarchie und auf unscreTruppen in den Donausürstenthümern zur Pflicht gemacht sci - das; aber der *exwähnte Antrag des; Königlich preußischen Militair-Bcvoklmächtigten diesen Zuxammenhang" hes BundeSbeschlusses dom Zten d. Mts. mlt den früxeren ür die Ste ung des Bundes maßgebenden Beschlüssen gänzlich ver enne. Ihrerseits mußte die“ Kaiserliche Regiernng csder Aufgabe der Ge-
finden, dem Bunde die Stßrke ihrer ganzen 1orvohl innerhalb als außer- halb yes Bundeögcbicts, so wie iki den Donaufürstentlyümern kriegßbereit aufgestellten Streitmacht nachzujveisen.
Freiherr vo!) Prokesch berichtet uns aber nunmehr, daß, als er in der Bundestagsstyung vom 22. d. M. mit der hier in Abschrift beigefüg- ten Erklärung den Standesauswcis der österreichischen OperationOArmee vorlegxe, der Königlich preußische Bundesragsgcsandtc entschicden in Ab- rede stellte, daß der Beschluß vom 8. d. M. auf der Grund- lage der Beschlüsse vom 24. Juli und vom 0. Dezember v. J'- bcruhe. Herr yon BiS1nark Wollte dcn Fal] der gemeinsam“! Abivchr cines Angriffes auf 'die österreichische Monarchie oder aux die Donaufürstenthümer als gänzlich beseitigt und den VundeSbeschlxM vpm 8. lerlzruar als auf einer neuen Basis gefaßt betrachten, nämlxch auf derjenigen der Nothjvcndigkcit, den immer bedrohlicher jverdexiden europäischen Verhältnissen eine nach al1en Richtungen vcrwvndbareKrteIs- bereitschaft cntgcgcnzustellcn. Er behielt seiner Regicrnng vor, L*"? Er- klärung in diesern Sinne zu Protokoll zu geben.
_ Ein Weiteres Moment in dieser Richtung ist eine Aeußcrung Ns Herrn von BWmark gegen den Kaiserlichen Präsidialgcsandtcn, wo'na. Preußen gelegentlich der Besayungsstage von Rastatt die volle eregs' . hesayung 'für Rastatt, Landau, Mainz und Luxemburg beantragen wcrdei mde-m aus der" Kriegsbereitschaft nach jeder Richtung dicse Maß“?c “notthdig folge. _ t
Jn Welcher Weise die Königlich preußdschc Regierung, Voraussksékz daß iyr Vertreter in Frankfurt ihre Intentionen richtig wicdekgegebe
n'ach *Paris und London, von Welchen wir mitteibar auch die Wtcdervejr etmgung der deutschen Mächte auf dem gleichen Standtpunkti' hoffe", er Eknklang u * bringen vermöge, “- darüber suchen wir uns Ze „Éßeblich RxHenschaft zu geben. Selbst wenn Preußen zu JUMP nk “ auern mcht dieselben Verpflichtungen wie Oeste'r'rcich gegenuber Pra .
doch ' nicht zu *erklärcn, wie“? das Berliner K'abinet diesen Mächkkn-f [. mit ihnen einen Vertrag zu schließen, Weniger als eine sie ni “ , dende-neutraleHaltung. anzubieten haben könnte. DerJKbM „. ßische“ Hof wird es ohne- kvcifel als seinen Bcruferkcnnen, UbUmed , Punkt die nöthigcn-Aufsck; üsse, zu eivähren, falls er dem détjchen 'n g' Wirklich anfinncn Würde, dw Ste ung einer nach beiden «exten hk . Wendéten betvaffneten'Neufralität einzunehmen. “r ch So jveni wirwmsaber berufen finden, “diese Betrachtung fag. fü
, -. . _ ., e ,Deutschkands zzetl unsder Pflicht bewußt, r*echt eltig uns? [Zfefxn Zenükfä)
Des hiesigen Bundeskoutingents bewillkgt, dagegen ein Antrag res
«Bundes etiossen die Ueberzeugun aus*usp'te en, da .. 11 Bund ?)e ernstlichsten Verwicke7ungenzentgegengshen mußte, we
sammtycitDeutschlands, wic ihrer eigenen pol_itischen Stellung entsprechend
12959, diese Haltung am Bundestage mit dem Zwecke ihrer Sendunge
pWies gegenüber der“ UÉJM
reich und England übernehmen zu können glaubte, so Müßte" W „LI ;, . ZÖYLWL Kabinet zu un ere'm Bedauern mit dem Bundesbeschlusse Vom
' 1veitér“zu“ ver, olgen, so' klar sind wir ttäjsééerseits in unserer Sor sxe
5
Rüstungen auch nur den S ein einer anderen Bedeu- Mk" nl e„“woun, als jene, einer t WWU, Vorbereitung für
',“ rundetm'» Verbindlichkeiten. W t ; Glasß- vom
hab'“ «_ Uusschüsse dec BundtsoVe-sammlung. die.“ am. 8. . e.- MZR"? Bafchlußo erhobenen Anträge “abgeleitet, haben., u e-. erklichqu' ßch bexuhcxt lassen zu können.. „Dze Vcrpfiichtun?en. die der e M3 Bund berc1ts uhexuommen hat, dre emgen, welche an er IYanYln deu "ropäiscbe Großmachtbestixumcn, die. katur der Auf abe“, sé, ir “[ “““-„Tt uns “Alle, die unsexe Politik als eine Wahrbaxt deutsche an- ""k nnen noch, u lösen haben, - alle diese Umstände schicnen uns laut erneug j,“. sprecLen, um einen auSdrücklichen AuHspruch über den ZWeck Jex mjitairiscben Maßregeln des Bundes überflüssig zu machen. An- dkrstkk würde die Lage sich gestalte» wenn-jeyt, da Deutschland . Begriffe steht, . sich zu. bewaffnen, und eine nahe Zukunft die , Entscheidung bringßn muß, ob es den Mä „ten gelin- mwjrd,» Europa den Frieden zurückzugehxm der deutsche uxzd jener Ziichiun nach einer zuivartenden, von bestimmten Verpflichtungen freien Neufrakktät, Welcher die erwähyten Exwßgun *gründe bereits zu viel nachgcgeben haben, in irgend emer Weise m se nen ferneren Kundgebun- en und Maßnahmen folgen Wolktc. Wir würden es. als- Jann alk?Z dxktcrstuendunsseerhex YYIFI chxxenDeutschland betrach- un au en „ MIM und Maßnahmen zu vemvahren und al1e und jede Vcr-
Zrtlichkeit für deren mögliche Fol cn im voraus abzulehnen. Jns- antwo, . I ,
*“ dera könnten er den Anspruch, „daß quser .Vu'ndeskontmgent auf dealfches Gebiet „zuruckgezoJen Werde, nur fur em mdirekßes Aufgeben
“derum Bunde tm gcmemamcn Interesse Deutschlands emgegangenen Verbindlichkeiten erklären und einen Antrag, in die Grenzfeftun en ge en „“kankreich die Kricgöbcsakungen zu verlegen, müßten wir an das e- ' “Dksteäal'ss elich "LYWYR? PXvoicsctxtiLn bezeixhnen. w“ s* " dl
& “mem e 1' 11 can e von un an e teen *or en, in den Berathun en der AuZ?chüsse den ganzen Ernst “er vorskehenden Betrachtungen oßne Rüähalt in unserem Namen geltend, zu machen. Vertrauensvoll hoffen wir, daß er bei den Vertretern unserer Bundes- geuojfen die gleichen Ueberzeugungen finden. und daß dev deutsche Bund, indem er im Vereine mit uns, für den möglichen Fall des Mißlingeus der-inedesunterhandlun en,seme Macht entfaltet, keinem seiner Mitglieder ,undkeinc71 der ertrotkä1chc1l§ Kabinättc zu Zjveifeln über die Bedeutung feintx Rütun cn“ An aß ge en wir .
Sie jvol en bei dcr ..... Regierung ..... unter vertraulicher Mit- iheilung dicses Erlasses die große Wichtigkeit angelegentlich hervorheben, die wir in immer steigendem Maße auf eine nnnmtvunderxc Anerkennung der im Obigcn wiederholt hervorgehobenen (Hesichtßpunkte und auf die [Erkhr'ilunscsx entsprechender Znstructionen an die Bundesrags-Gesandten e mü en. genEmvfangcn Dieselben die Versicherung meiner vollkommenen Hoch- achtung. “ (gez.) Gr. Buol.
Wien, am 5. März 1855.
Als wir Ew. ..... mittelst des Erlasses vom 28. Februar davon unterrichteten, daß die österreichischcr Seixs in Voßziehung des Bundes- bejchlufscs vom 8th deffelbcn Monats m der Stgung per Vunde-sver- sammlung vom LZsten gemachte Vorlage von dem Kömgl. preußtschen Bundesragsggsandtcn beanstandet jvorden sci, war unsmnßch der Zweifel «laubt, oh drcnse 11,11teö Vorbehalt per Abgabe emex fchrtstltchep Erklärung vorerst nur mundln!) erhobenen E1mvendungen Wirklich in dxc Verhand- lungen der, Bundxsversammlung übergehen. Würden. ,
„ Mit emem segdxm etngetroff-cnerv! ertchte hat uns aber. der Klauser- ]Zchk Bundes-Präftdtalgesandte dte [71er m Abschnfd berfolgende Erklarung QMYZ, Mlch Herr bon lBisönark nachträglich in das Protokoll er . uten “ ung nieder c egt „at. “UlZLHZtFZTLJegvénY-Zkatej1xzchab€actc&jßort die gleichfalls hier abschriftlich c't . . Wir sind sonach nunmehr Zn dem Falle, den Anfichten, die wir be- rnxs _m dem *Erlaffe Vom 28. Febrgar dargelegt haben, auf di'e ""S jekt vorliegende offizielle Erklärung Preußens Anivendung 5" geben, und wir haben demgemäß nicht nur die Erwiede- “M zu Welcher der Kaiserliche Präsidial = Gesandte sich ver- “Wßt gcfundxn hat, auf das Entschicdcnße gebiÜigt, sondern auch -"Gkafe11 Rechberg beauftragt, jn den Veratbungen der Bundestags- ausskhüffe keine Ungcwißhcit darüber zu 1affcn, daß die Kaiserliche Re ie- [TWI- falls die von ihr gemachte Mittheilung dcr Standesliste der Kai?er- äche“ Armee von der Vundosversammlung im Sinne der preußischen Er- ÖrUng beanstandet, oder faÜs in irgend einer andern Weise diescr Er-
. rung eine praktische „Folge gegeben wurde, sich'zu ciner Nach Form
"»“ nhalt vollkommen bestimmten Verkvahrung bejvogen „finden müßte. als „ ie ..... Regierung, Welcher Ew ...... den gegenwärtigen Erlaß . jenen vom 28sten ergänzend gefälligst mittbeilen Wollen, wird, wie
“YZ? Z“!)U'sichtlich hoffen, vollständig das Gewicht der Gründe 'zu Würdi-
Mssen, die uns die zweifxllofeste Wahrnehmung unseres Stand.- Auffassung, Welche das Königlich
*Éruax für vexrinbar hälx, zur Pflicht „machen. acht mPfangen Dieselben die Versicherung meiner vollkommenen Hool)- ung. -. gez. (Hr. Buol.
„ .Die in ,der vöransielxxnden Depe'sche erwähnten Erklärungen
des 'pUUßissh . , . _ . en und Merreichrschen Bundesja .sge andxen lauten ""ck der Mittheilung dxr „Wixner Ztg.“ wie f !*gt:s '
' [„Die -'1“o eben vernommene Erklärung des Kaiserlich österreichischen „LY Geso-ndten scheint von der VoraUSsex-zung auözugehcn, daß durch
rmgmteeschluß vom Z“" 9- den „UM; demselben bereit zu haltenden Kon- 11 «vorzugsweise die BSÜWMMJ angxwiesen sei, zur Deckung der-
" üännF-dev-durch-die.-Beschlxcho.vom24. ul'xtmd vom.
I. e * habeu in. ölen d. M.- gtsagH, Waxum wir geglaubt. u 4)“ in- unssren- Augen. ungenügenden ErWägung-Zgründe, aus.,
derartige Kundge-„
“.
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jenigen Gebiete verwandt u werdcn, wel e durch die Verträ e, de e derBund yermhge dx: Bekchlüffe,_ vom 24. uklxunj) 9. De embegr vorixex Jahres bettrat, unker den, Schuß gemeinsamer Ag, "
worden sind. Dex Gesandte, v'xrmag dix Voraysse
Inhalte deQ Beschluffxs vom 8. xhruar und der hemÉkl
in dem en voraus-
geganixenen- erhandluysm, nzchx .égxüjidet zu finden. “sieht fi-hviélmehr-
veran aßt, darauf aufmerksam zu machen, daß, wenn eine thtere Deu-
tung des Vxschluffes von; 8t_en erfordxrljch und, das Materiale für die- selbezunächst aus den Motiven zu ent ehénm sein würde, asuf welche
dße zum Veschxusse erhobenen, Aus chu a trä e ß gxü 'dén, M dteixn. auSdrückltch hervorgcboben is , 9 He Néthwenhéxjkeit zur (_ernllung dex. durch, den, Beschluß vom 9. W '6* ', v. . ::bexnomm_enen Defxnfxv (Verpflichtung, zu schreitxn, n'kcht -na - gemuftn 1st.„ daß aber du: Sorgexfür dié nach Artikel "11. der Bundeßgkte „dem Bunde o liegende Erhaltun der äußeren und tnnerxn Sicherbctt, Deutschlan .s, der Unabhängtgkeit und 'Unverleß- barten der DeutschenzStaaten, den Bund in den Ja[[ sehr, Vorberei- "tun “en zy treffen, um dwscn Obliegenheitqn genügxn zu könnén, und öäß end 1chfd1e für den Bund bereitzuhaltenden Strettkkäfié nacb jeder Rich- tung bm vermendbar Qedacht, werden.“ , “ ' '
Dßquiscrlich. oßexretchlsche Präßxialgesandte erwidert:
„Dre Kaiserliche Regmyng betrachtet allerdings den Bundesbeschluß vom. 8. Februar, Welcher dre von der Militairkommisfion in Voll'zug dxs 'Vun'desbeschlusses vom, 9. Dezember vor ele ten und von den fur du: 1) rxentaltschx Angelegenheit vereinigtenAussgchüm be, utachteten und zur Annahme efnpfohlcnen Anträge zuxn Voschlusse erhob, Yücdie wei. tere Entwickelung der BundeSbeschlüsse vom 24.Juli und 9.Dezembtr. _ Da von Seiten meines verehrten Kollegen, des Königlich preußischen Hexru _Gesandten, eine andere Ansicht ausgesprochen wird, so muß" es der Katserltchcn Riegjerung um so “dringlicher erscheinen, über ihre eigene Auffassung kek'ne Zjvrideutigkeit schnoeben zu lasen. Es wird an dem Bunde liegen, zu erWägen, ob er einen AuSspruch über die Frage, Welche von, den beiden Auffassungen die richtige ist, für nolhtg erachtet. Wetter kann der K*. K". Präsidialgesandte nicht umhin, zu bemerken„ daß mcht die Motide ciner AUSFchußvorlage, sondern" die Anträge (Hegc'nstany her Abstimmung sind, und die Zustixymüng zu den_ Antre'Zen mcht TU_c „ ustimmung zu den Motiven selbstredend 'in sich schlueßt. esxerrerch ms_esondxre hat seiner Zustimmung die' Erklärung bctzufügen. far., chchncZßig erachtet, daß es die Motive des (Hut- achtens' _ftch mcht aner ne. Uebrigens würde aus dem Umstande, daß, ww das (Gutachten *_chauptet, die Nothwendigkeit zur Erfülkuxig der durch „den BundeSbesxhluß 'vom 9. Dezember Übernonnnenen Defensiv- Verpflrchtung zu schrexten mcbt na chgejviesen ist, nicht gefolgert Wer-
den können, daß sie. überhaupt nicht besteht, und die AUSschüsse haben
dies ficher nicht behaupten Wollen, da sie selbst erklärten, noch nicht in
dkr Lage zu sein, darüber ein Urtheil sich, bilden zu können, ob fich an ,
die dermalenschwebendcn Verhandlungen günstige Hoffnungen für Wie- derherstellung des allgemeinen Friedens knüpfen [affen oder nicht. '
“Belgien. Brüssel, 20. März. Die ministerielle Krifis währt fort. Hr. Dekkcker verfügte fich *ostern nack) Laeken zum Könige, ,um den ihm anvertrauten Antrag Für Bildung eines neuen Kabincts zurückzugeben.
Großbritannien: und erand. London, 20. März. Jm Unterhause theiltc gestern .ord Palmerston auf eine An- frage des Capitain Scobell mit, daß die Regierung die Absicht habe, einen Militair : Verdienst- Orden zu stiftev, Welcher sojvohl für die Flotte als für das Landheer bestimmt stein sol1e. Ueber die Details könne er indes; noch nichts angeben, da man die !vünschcnéivcrthcn Nachmeisun- gen aus den fremden Ländern, ivo solche Ordenszeichen existiren, noch nicht erhalten habe.- Sir George Grey zeigte in Folge einer Anfrage des Hrn. (Hrogan an, daß Sir J. 3 onng, der im vorigen Ministerium das Amt des Staats :Sckretairs für ( rland bckleidcte. das Amt des Lord- Ober-Kommiffairs dcr jonischen Inseln definitiv angenommen habe. - Lllsdann legte der Kanzler der Schaykammer, Sir (H. C. Lewis, seine (bereits gxftern mitgetheilte) Resolution in Betreff des Zeitungsstempels vor und motivirte dieselbe in kurzer Rede. Seinem VorschlaFe gemäß werden die Jeitungcn und alle Zeitschriften, Welche periodisch lnncr,alb Monatsfrist er- stheinen. je nach dem Belieben der Herausdeber entlvedcr mit oder ohne Stempel durch die Post Versandt Werden können. Werden die Zeitungen gestempelt, so bleibe dic Stempelsteucr nach wie Vor 1 Pee. ür 2295 Ouadratzoll uud “;Pce. für 1148 Ouadratzoll; Werden fie obne Stempel versandt, so zahlen, sie ein Porto von 2 Pee. pr. Stück als Maximum. Nack) aUen [Yon ihm eingezogenen Erkundignn en [affe der Vorschlag keine Verwirrung noch Dcfraudation Nswrgcn, (1th erscheinen die Befürchtun- gen unbegründet, daß in Folge der fakultativen Aufhebung des Zcitu11JS- stempcls eine Klasse Von Zeitungen nen entstehen könne, Welche dcmoralisirqnde und anti-rcligiösc Ansichten unter das Volk bringen; die jexzt bestehenden Zu- stände Werden in dieser Hinsicht Wenigstens nicht Verschlimme'rt werden können. Den Ausfall in der Einnahme berechnete der Kanzler der S,cha_gkammek auf die Hälfte des jeßi'gen Ertrages des Zeitungsstempels, die' un (Han- zcn 400,000 Pfd. St. einbringt, also auf 200z000 543ka St., du auf an- deremeegc gedeckt ive-r'den müssen. Eine Ausdehnung seines Vorschlags au'f Bücher u'nd Druckschriften im AUgemeincn hielt er für jest" noch nicht ausführbar, ist aber dazu geneigt, fal!s das Haus sich dafur er- klären sollte. Herr Gladstone e'rklärtc slch zuGunsten emer solchen
- Aitsdehnuyg dcs Vorschlages und machte dann nüt Rückficht a'uf die von
ihm eingebrachte Bill üb,er den vorTiegendW Gegenstand, "w'elcher' noch manch'e' anderé Gesichtspunkte'in Betracht SWW?" hatte, etmge Ausstel- lungan an den Resolutionen _des Kanzlérs. der Schaßknmmer." '
'Von dem “Noeb'uck'schen Comité wurde'gesterndas Parlaments- Mit lied Herr Stafford vern,ommen, dßr fich an Ort und Stelle über die “ age der'Dinge in der Kmm und du: Hospitäler in Scutari unter- richtet hat und sich besonders ungehalten über den' Schmuß, das Unge-
wxhr' gésteÜt' '
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