1855 / 131 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

1016

e enwärti en Krie an enommene Prin ip; fkki S M fkk! GM- auf: geZeben haJe? Grßif Franville eerderte, daß ür eine solche Ve- ßauptung dur aus kein Grund vorliege, und Graf Harrowb füJte noch hinzu, da weder Capitain Watson, noch der von ihm als ar a- mentair ans and ge chickte Lieutenant zu der von den rusßschen Be- hörden aufgestellten Bebauptung die mindeste Veranlassun? gegeben habe. * Jm UnterbaUsk antWortete heute Lord Palmer ton guf'cine Anfra e des Herrn T. Duncombe 'm Betreff der wiener. Konferenzen: Die w ener Konferenz solle heute zusammentreten, um definitiv geschlossen

Die Regierungen von England und Frankreich haben ihre

den. ck zu Wer en. Er erwarte noch

desfausigen Wünsche ihren Vertretern zukommen la

worden seien. Herr Bright fragte darauf an, wann die Weiteren

Aktenstücke in Betreff der Verhandlungen auf die Tafeln des Hauses ; von Lord “Palmerston ;

daß er das nicht genau bestimmen könne. indcß mo'r- , gen Bescheid geben molle. „- Auf den Antrag Lord Palmerston s „|

Werden niedergelegt werden, und erhielt

zur Antwort ,

wurde beschlossen, dcm Vorfiyer des General - Comité's, Herrn

Xißroy, während der durch Krankheit bcranlaßtcnAbivesenbeit chSprecbers, Z

ken Vorfiß im „Hause zu übertragen, und nachdem. von Herrn Philli-

more interpcllirt, dcr ersteLord dcr Admiralität, Sir Charles Wood, , in derselben Weise, wie dies im Oberbausc „geschehen, ]xbe Absicht, das ; Prinzip: freiSchiff, frei (Hut, aufzuheben, in Abrede gejiZUt hqtte, crdff- ; nete Herr M. Gibson die vertagie Debatte uber die Krngs- und

riedensfrage oder eigentlich über die Amendements Lowe ,' Baaring und , anthcote zu der vomHausc VerivorfcnenResolution Dtöraeit's, bondcncn ;

bekanntlich das erste die Unierhandlungcn ausdrücklich als geschlossen und

zwar als durch Rußlands Schuld abgebrochen erklärt wisen will und ,

das Wort redet, wäh-

lei dcr ortü rung des “Krieges _ zug ck F fh Fortführun? des

rend das Amendemcnt Baring nur für die . Krieges fich ausspricbt und das Amendemcnt Heatbcotc die ru

Friedensvorsckylägc als genügend angesehen wissen will.

sagte, eines Theils, wei er auch nicht implicite Lord John Ruffcll ein Vertrauensvotum geben molle, hauptsächlich aber, Weil er xs für unklug halte, zu erklären, daß alle Chancen, den Frieden durch die Unterhänd- lungen herzustellen, zu Ende seien. die Erklärung Englands, den Sultan unter allen Umständen unterstüßen zu wollen, nur da u dienen werde. die Türkei zu entnerven und England

die Sympathiecn

werde. Nur um die Lufmerksamkeit des Landes abzuziehen, verbreite

man Möhrchen von Gefahren. welche das constitutionelle System bedro- . hen, und von der kolossalen Macht Rußlands, welche ganz Europa ver- ; schlingen wolle; selbst der Staatsfecretair für die ausrvärtigen An ele-

genheiten habe im Oberbause diese Europa bedrohende Ge ahr nicht schwar genug schildern können, Während er doch“ zugleich habe ugeben en, daß Rußland seit Jahren eifrig bemüht geWesen sei, Lein Eisenbahn: Syßem aussubilden und zu erweitern, ein Unternehmen, das fichcr Weniger auf Eroberungs elüste als auf die Absicht, die inneren HÜlquuellen des Landes zu entwi eln, hindeytc. welcher die Aufmerksamkeit Europas irre leite, sei die Nationalitäten-

Zraße. Lord Palmerston habe die gegenwärtige Stellan Polens für eine _ än ige

Bedrohung Deutschlands erklärt, er (Hr. G.) g aubeindeß nicht, daß es die Abfi t des edlen Lords sei, den Wünschen des unterdrückten Volkes, dem er eine Tbeilnabme be euge, beizutreten. Jene Erklärung sei daher nichts Weiter als blauer Dunjkt. Er müffe Protest einlegen gegen die Forderung, die man an Rußland gestellt habe, seine Streitkräfte zu ver- Mindern, während England und

erzigen Grundlage zu führen, eine Ungerechtigkeit sei.

enn er sei nicht dorthin gegangen, um zu unterhandcln, sondern um ein Ultimatum abzugeben, Was eben so gut schriftlich hätte geschehen können. (Gelächieu) gen und glaube, daß die Türkei am besten gesichert sein würde, ivenn man die Durchfahrt den Kriegsschiffen aller Nationen gestatte. des Berichts wegen Postabgangs.)

Die „Morning Chronicle“ meldet:

solchen doch gewiß verwerfen würde, so scheint es, daß Baron Lyonel von Rothschild gesonnen ist, seine Entlaffung einzureichen, um die Wähler der City von London in Stand zu sexzen, an seiner Stelle einen neuen Vertreter ins Parlament zu wählen.

Der Dampfer „Simla“ ist gestern mit 11 Offizieren, 269 Mann, 299 Pferden und mit 210 Tonnen Munition von Southampton nach dem Kriegsschaupiaye abgegangen. Voii Cork geben dieser Tage gleichfalls mehrere Compagnieen nach der Krim ab.

_ Portugal. Nach Berichten aus Lissabon vom 29. Mai wird Alles daran, gesetzt werden, den Geseventwurf wegen des Cmtra-Eisenbahn-Kontrakies durch die Cortes zu bringen, unge- achtet der Opposition der städtischen Behörden, welche sich auf Grundeigmihums-Anspriiche siüvt. -- Ein am 28sien an den Grafen

Thomar gestellter Antrag wegen eines Tadelsvotums gegenden.

Cx ouverneur von 21 via 's y - - ' 6 Filmmen verworfelkngZeTt con e Pinheiro, :| mit "31 gegen

Grieäxenlqnd. Ans Athen vom 1sien d. bringt der in Triest am 6. Zum eingetroffene Dampfer die' Meldung, daß die

* Tschernaja seitens der Alliirtcn. fischen 7 Herr Gibson : erklärte sich zunächst ge en das Amendement LoWe, und zwar, wie er '

? vom 31. Mai melden, da

Nebenbe' äußerte " die Ansicht“ daß Ü Behörden von Genitschi (auf dem nördlichsien Punkte der Land.

ck griechischen Tbeiies der türkischen Unterthanen zu ;

entzi.!-cn, der fich in “olge davon Rußland ganz in die Arme werfen x unter dem Befehl des Capitains Lyons diesen Play bombardiri,

Ein anderer Punkt, ,

Frankreich ihre Macht ungeschwiicht er: ; ielten, und er halte dafür, daß, einen großen Krieg auf einer so eng: : Lord John Russell :

abe seiner Ansicht nach eine ganz unnöthige Reise nach Wien gemacht, - ézählt ,die türkische Armee in Anatolien jetzt 35010 Mann Er halte den russischen Vorschlag für beser als den unsri- 7 met 130 Ges (Schluß 5

Da Lord John Russell ; im arlamenie und in einem an seine Wähler gerichteten Briefe & erk! rt hat, die Regierung beabsichtige nicht, in der gegenwärtigen : Sesfion einen den Israeliten den Eintritt ins Parlament ermög- ,

liebenden GeseH-Entwurf einzubringen, indem das Oberhaus einen * . * die Rede davon, auf Kaffa vorzudringen.

Ministerkrisis fortdauere. Der Herzog vonBrabant war im Archipel

eingetroffen. _ Türkei. Vom Kriegsschauplave schreibt die „Milit. Z-“*

: , Seit der Uebernahme des Armeekommandos durch General Pelis: *]ier haben die verbündeten Waffen am tauris en Kriegsschauplase

am LZsten, Asien und 25. v. Mts. schöne Er olge erreicht. Das

» Zandersystem scheint aufgegeben worden zu sein, welches nur zur

Demoralifirung der Armee taugte. Die Einnahme des Vorwerks vor der Centralbasiion am 23sten halten wir für einen Skhein-

' Angriff, um die russischen Hauptkräfte in die Festung zu ziehen,

im Laufe des Abends bicNachricbt, daß die Konferenzrn heute geschlossen während der ,Hauptschlag gegen, die' Felds11'_mee bxabsichtigt Wird, ' wozu die Jorctrung der Tschernaxalmie am L;)sten die Vorbereitung

enthielt. Desgleichen sollte die Kertsch-Expedition am 24sien einen guten Theil der russischen Hauptarmee von Simferopol nach Kaffa ziehen, was wohl der Fall gewesen sein mag, zumal sich die Streit- kräfte Chomuioff's alida als unzureichend erwiesen.

Wir sehen nun in der Krim alle Vorbereitungen treffen, um den endlichenHaupischlag gegen die rusfischcHaupiarmce zu fiihren, Es wird wohl Niemand mehr in Zweifel sein, daß die Einnahme Scbastopols unmöglich isi, so lange eine russische Entsayarmee in Simferopol sieht.“

Die „Oesterr. Corr.“ erhält eine telegraphische Depesche aus Bukarest mit Nachrichten aus .Konsiant'inopel vom 31. Mai, Dieselben sind minder wesentlich; man beschäftigte sich in der tür. fischen Hauptstadt vorzüglick; mit der Einnahme von Kerisch, der Occupation des Asowschen Meeres und der Ueberscbreitunq der Die Expedition nach KertsÖ be. stand angeblich aus 15,000 Franzosen, 8000 Engländern und 2000 Türken.

Der pariser „Moniieur“ vom 5. Juni veröffentlicht nach- stehende Depesche des GeneralsPelissier an den Kriegs-Minisier: „Krim, 2. Juni, “10 USt Abends. Nachrichten aus Kerisch

auf die Weigerung der militairischen

zunge von Arabat), die Regierungs-Magazine und 90 Fahrzeuge mit Proviant für die russische „Krim-Armee zu übergeben, die Escadre

die Truppen vertrieben und Alles zerstört hat. Somit hat der Feind in vier Tagen unermeßliche Mundvorräthe, vier Kriegs- dampfer und 240 Fahrzeuge, die ausschLießlich zur Verproviantirung- der Krim-Truppen dienten, verloren.“

Der fällige Dampfer aus der Levante ist in Triest am 6. Juni eingeiro en und brin tNachrichten aus Konstantinopel bis zum 28. v. es., die jedoch nichts Neues von Erheblichkeit melden. In den Dardanellen soll ein fliegendes Lazareih von 1500 Baracken angeordnet werden. Aus Smyrna wird vom 80. Mai gemeldet, daß daselbst ein heftiges Erdbeben siatigefunden habe, das aber keinen Schaden anrichten. Aus Trapezunt vom “22. Mai wird berichtet, dax eine rus- sische Militair esandtschaft unter Brussiloff nach Perun abgebe, und daß der Für Persien bestimmte französische Gesandte in Schiras

, erkrankt sei. MassenhafieWaarcnsendungen, für Persien bestimmt,-

waren in Trapezunt angekommen, und sollen zahlreiche russische Truppenmä'rsche nach ?licxandi'opol und Erivan siattgefundenhaben. . Mit dem „Indus“ sind in Marseille am 4. Juni (pr. Ttlegr.) Nachrichten auél Konstantinopel vom 28. Mai eingetroffen. Danach

Dem General Williams sieht der Oberß Die Kertsch -Expediiion war von dem General Brown befehligt. Die "Landung fand am Cap Ak-Burun- südlich von Kertsch, statt. DieGarnison von Kertsch, 10,000 Mann stark, zog sich nach ziemlich schwacher Kanonade beim Heranriicken der Verbündeten zurück. Der Gouverneur hai dieArchivc mit M genymmen. Die Stadt ist von den anglo-franco-türkischen Tiuppkn voilitändig beseht worden, und man hat sofort begonnen, !ik zu befestigen. Es fanden sich dort 41 vernagelte (Hcschüye. Es war

chüven. Calandrclli zur Seite.

Die bereits erwähnten Mittheilungen des Admirals Lyons aus Kertsch Vom 31. Mai,“ welche die Admiralität den Londonex Blät- tern hat zukommen lasen, besagen, daß das Geschwader in dem Asowschen Meere vor (Henitschi erschienen ist, eine Abtheilung Ma- trosen und Marinesoldaten gelandet und, nach Vertreibung er Tassen aus dem Orte, alle Magazine und mit Getraide mz?) Vor- 7 then für das russische Heer beladenen Fahrzeue zcrsiork hat. Nur ein Mann ist verwundet worden. Seit der infabrt in da? Asowsche Meer sind vier Kriegsdampfer und 240 zum Ti'anspok von Vorräiben für das russische „Heer in der Krim verwendete Fahr“ zeuge zersiört worden.

An diesen Bericht schließt sich ,dann noch folgender, erwähnter Bericht Lord Raglan's vom 2. Juni an, d Panmure den Londoner Blättern hat Zigeheu lassen: „Dkk Seet- Operationen des Admirals Lyons im “- warzen Meer haben fob: während nachhaltigen Erfolg. Der Feind ist durch eit) Boinßakdxé ment aus Genitschi vertrieben worden. 90 mit Vorräthen sur“ Armee beladene Fahrzeuge, Welche man dort fand, sind zerskort'

[017-

Die Nachrichten aus*Kamiesch sind vom 20. Mai. Der ,

Indus“ bringt ausfiihrliche Einzelheiten über die in den Nächten Yom 22sien auf den Wiien imd vom LZsten, auf den “.'4sten stati- gehabte Eroberung deb beéeßigien rysfischen Lagers mit. In bci" ersten Nacht-griffen die Franzosen Fre russischen Schüvengruben auf dem äußersten linken Flügel an. Sie wurden fiinf Mal genommen und wiedergcnommen. Am Tage nö'thigie das Feuer der Festang die Franzosen, sich „zurückzuziehen. In der folgenden Nacht aber wurden alle Positionen defiiiiiiv genommen, und die Fran- zosen finden sich durch, diesen Erfolg so nahe an der Festung etablirt, daß die Geschütze ihnen nichts mehr anhabenki'innen. General Salles kommandirte in dieser glänzenden Affaire, Welche den Franzosen 200 Todte und 2000 Verwundete gekostet hat.

1500 Todte und 6000 Verwundete geschäßt. Am “.'4sten wurde

ein Waffenstillstand zur Beerdigung der Todten abgeschlossen. Die ? Voltégcurs der Garde, wclche bewunderungswi'irdigen Aufschwung ; ' , . 7 so gingen sie dreimal aus einer Hand in djs andere über.

Omer Pascha hat an die ottomanischen Truppen einanuf- : kung unserer kämpfenden Truppen Wurden Bataillone des. Infanterie-

Menckii ;

und Herbismus bewiesen haben, sind dezimiri worden.

ruf erlassen, in welchem er ihnen harte Kämpfe verheißt. Pascha wird den Befehl in Cupaioi'ia fiihren, während Omer Pascha

selbst an der Spitze von “25,000 Mann Elitetruppen an den Opera- .,

tionen Theil nebmeu wird.

Gaiacz, 1. Juni. Stallungen der Artilierie und Kavallerie nächst dcm Munitions- Tepot Feuer aus.

und dem Hafen drohenden Katastrophe. Die Raketen- und Pul- verwagcu wurden auf eine unglaubliche Weise gerettet. Menschenlcben ging verloren, aber

(Austria.)

Rußland und Polen. Der Militair-(Henerai-Gouverneur macht unter dem 30. Mai Jol-

gendes bekannt:

Von der südlichen Telegraphenlinie sind folgende Nachrichten einge- gangen:. Ssoikina-Gora: der Feind liegt vor Anker bei SchepelewSkaja Gora, m der Stärke von 13 Schrauben-Linienschiffen, 1 Fregatte, 5 Dampfern und 7 Kanonenbooten. Kraffnaja-Gorka: auf der feindlichen Flotte snd keine Bewegun en fi tbar.

Aus den am 16. (2 .) Mai erhaltenen Berichten erhellt, daß im

Finnischen Meerbusen auf der Höhe zwischen der Zuse! Ssossker und ,

raßnaja-Gorka vom Feinde fünf Kaufmannöfa rzeuge mit Holz Hebammen Wurdcy, _ von denen eins verbrannt und eins ber- enii wurde. Um ahnli en Vorfälicn, die Wahrscheinlich in der Sorglosigkeit der Vefißer er Fahixeuge ihren Grund haben, in der Folge vorzubeugen, hat der Ober - ommandeur des Garde = Grenadier- orps, Herr General-Adxutant Graf Rüdiger, befohlen, allen handel- txeibenben Personen anzuzeigen, daß fie bis auf Weiteres ihre Fahrzeuge mcht mehr in See schicken. '

Unter der Rubrik „Nachrichten aus der Krim“ enthält die

„Petersb. Ztg.“ fol enden Artikel:

Gestern Abend ii vom General-Adjutanten Fürsten Goriscbakoff :

(in er änzcnber Bericht eingegangen über den hartnäckiger: und blutigen Kamp, der m der Nacht vom 10. (22.) auf den 11. (23.) Mai stattfand

bei der Abwehr des feindlichen Angriffs auf die bon uns vor der Bastion * _ , ' ; Maiors K'oltkqwski und Derkatscb vom Jäger-Neqiment „General-Jeld- Die Einze nheiien dieser glänzenden Affaire Waren folgende: Da der ,“ marshall Fürst V0" Warschau“, Prochoroff„ Jiv'etkoff und Abasa Vom General-Adjutani Fürst Goriscbakoff bemerkte, daß der Feind seine [ _ _ "*

' dcr tapfere uiid umyicbtige Jiigenieur-Capitain Nebolssin. Eine Kontufion

Nr. 5 neu auf efübrtcn i'ogcmcnts.

LaUfgi'äben zur Lin en von den gegenüber der Bastion Nr. 5 aufgeführ- ten Avpkochen ausvebne und dadurch unsere neben dem Kirchhof errich-

teten Logements bedrobc, so befahl er in der Nacht Vom 0. auf 10. Mai .

vor diesen Lo ements auf dem Abbanze des dem Feinde zugewandten

Bergri'ickens eme Coutre-Approchcn-Lime und einen bedeckten Weg bon ; Die neu aufgeführte Tranchce :

kb! b1s zur Bastion Nr. 5 anzulegen. t'kß„fich durch das Kreuzfeuer der nächsten Festungs-Vattcrieen ber- hUdkgkn- Jhr Ziveck war der, am Ausgange dcrselben eine Batterie

zu errichikn, um die Approchcn des Belagcrcrs gegenüber der Bastion : _ v , Indem wir uns die neblige Nacht ; "ck“an Nachrichten M9. auf den 10. Mai zu Ruge machten, gelang es uns unsere bead: j sichtigt: Contre-Approcbcn-Linic um den Preis eines Vei'wundeten an- [ allein dcs steinigen (Grundes wegen erhielt die Tranchee

Mit der Dämmerung wurden unsere Ar- ' _ _ . ; dadurch Waden snittsügrn; seine Approcbcn- und Mincn-Arbeiten rücken

Nr. 5 in der Flanke zu beschießen.

zulegen; sehr Zerin e Tiefe. bes suruckge ührt und die Trancheen mit Büchsen - Schüxen Arbßik Am 10. 122.) Mai des Morgens früh begann der Feind un "beten von seinen nächstgelegenen Vatterieen aus mit Kartätschen z eschicßen, außerdem hörte eine äußerst lebhafte Kanonade und das ü sknerer den ganzen Tag über nicht auf. Da der General-Adjutant r G9kkschakoff in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai die angelegte

kanihce vollständig beendigen woljic, so befahl rr zur Bedeckung der ,

MMK" bor der Basiion Nr. 0 um 9 Uhr Abends folgende Truppe" von LYen u ziehen: Das Jäger-Regiment (chernl-Fxldmarschall ürst Regim ars an, daß Regiment Podolien und zwei Bataillone des J ger- em CZnts Shitomir; das Gesammt:Kon11nando über dieie TkUPven ivurde di un sefL der ersten und Weiter: Ahtheilun der sebastopolschen Verthei- AFM"? * inie, Ginerak-Lieutenani Chrules? anvertraut. Noch vor Er- de au? der Arbeiten begann der Feind seine Attake, indem er sich auf abcrfühgeführten Logements warf, anfan s mit einem Bataiiion, später rdte er. seine An riffe mit der äußer en Hartnäckigkeit immer wieder

, an 13,000 ann (ivorunter ? Bataillone (Harde, in's Gefecht

des Quarantaine-Jorts

Der Verlust der Russen wird auf ,

Die umsichiiqen Tisporiioncn drs Ferm Geo . . . - s ) ! Minute lang; die Buchsenschüye'n stellten ihre Action nur ein, so lange

nerals Auguxiin und sammilicher Offiziere, so Wie der Muth der jedesmal das Handgemenge dauerte.

Garnisonötruppen rettete Galacz vor einer furchtbaren, der Stadt ;

_ Kcin 108 Pferde verbrannten. * 'Die Abwehr eines feindlichen Angri s auf einen kaum im Entstehen be-

St- PUUSÖUM- 1. Juni, .* griffenen Laufgxaben hat den FMM" gezeigt, Was fie zu erwarten haben,

ere

qngerechnet die Reserve. Da entspann fich denn ein b t Kampf, in welchem von beiden Seiten mit der rdßten Erbittehqus FILA?!- wurde. Bei dem ersten Anlauf des Angre fers gingen zwei Yataiüone des Zäger- Regiments„General-Feldmarscball Fürst von Warschau und das Jäger-Regiment Vodolien ungestüm vorwärts und warfen den Feind übex den Haufen.. Zu gleicher Zeit stürzten zwei Bataillone des Zäger_-Regiinents Shtiomir auf die Franzoéen, Welche eben die Logements gegxnuber dem rechten Winkel des Kirchbo s okkupirten und faßten dort xbno; das bikklk Bataillon des äger-Iiegiments General-Feldmarschaa urst bon Warschau diente den ruppén, Mickie die Trancheen beseßt batten, zur „Reserve.| *

Der Feind, d_urch eingetroffene Verstärkunscn unterstüyt, warf fich vo)“. Neuem aMus unsere Apprcchen, allem die podolischen und sbiiomnscheti ;;äger ,schlugcn nach einem starken Gewehrfeuer dix Angreifenden mit dem Bajonett zurück. wobei die Ba- iaiubne „des Jäger - Regiments Podolien mit den Fliehenden zugleich die feindlnhbn WaUgräben an dem vorderen Winkel ,des Kirch- hofs „erreichten mZd emen Theil derselben zerstörten. Was die von den Bataillonen dcs ;zäger- Regiments Shitomir bescxzten Logements betrifft, Zur Verstär-

Uiegimcnts Minök und- deö Jäger: Regiments U [its ab ecbickt

Atiafe'war univibcrsicblich, der Feind machte eineZleyée Angstxen uiiq TaT; ohne Cxiolg. Ain ddte1e Weise iväbrte dikscr hartnäckige Kamy? diéqanze Nacht hindurch bis mitder Morgendämmerung der Feind vollständig zurückse-

, schlagen in seine Waligräbcn sich zurückzog; am Morgen des 11ten

Heute vor Mitternacht brach in den * _ ' Schußen zur Beseßung der Tranchcen zurückließen. “'m Laiifc dcr gamen

näherten sich auch untere Truppen wieder der Festung, indem fie 150

Nacht bis TageSanbruch verstummten (Heschüg- un Büchfcnfcuer keine

Nach der Acyßerung dcs General-Adjutauten Fürsten («H ortschakoff benqhmen nei; uniere Truppen, beldenmüthig, und machte überhaupt diese blgtige Seiylacbt, ".! weicher die Russen einen mehr als zweimal so starken ;xeind zuruck und 111 die Flucht schlu en, unserer Armee die größte Ehre.

ivenn nx einen Sturm auf die Werke von Sebastopol wagen sollten. Am meistexn haben sich auSgezcichnet die Bataillone des Jäger - Regi- ments Shitomir und das Bataillon des Jäger-Regimenis Uglitsch; (bas legiere schlug_die Attake der französischen Garde zurück, trieb den zemd mit dem „Bajonnet aus unserer Manches, verfolgte ihn bis an die nächsten„fratzzöjischenVerschanzun en und einige Wagehälse warfen fich sogar i_mi hinein. Nach der Aus?age der Gefan enen haben von Seiten des Fxmdes 17 Vataiuone an dieser Affaire Thel chen nch außer 2 Vataislonen Garde, Z Schü en- taiubneader Fremdenlegion befanden. Unser erluft war bei der Hart- näeki keit und Dlauer des Kampfes ein sehr bedeutender; im Ganzen ivur- den Rampfun-fähtg an Getödteten: 1 General-Major, 3 Staböoffiziere, 1_5 »beroffiziere und 740 Mann; an Verwundeten: 7 StabSoffiziere, & Obxrofßziere' und 13-7 Mann (Worunter 200 leicht derivundete). Contujionen erhieiten: 1 Stabsoffizier, 8 Oberoffiziere und 315 Mann. Zum allgemeinen “Bedauern haben wir viele würdige Offiziere der- loren. S." befinden s1ch unter der Zahl der Getöbieten: der Comman- deur_ dcr Lien Brigade der Jien Jnfanterie-Divifion, der tapfere General- Maxor Adlerberg; dex tapfere und umsichtige Oberst Sazepin, Diri- cni dcr JngcnwurzAxbenen, Commandeur dcs Iten Sappcur-Bataillons; ia]or Urbanoiditikh, Bqtaillons-Commandcur dcs Jäger- Reqiment A(Hencral-„ycldmarschgll Fürst bon Warschau“; Major Weisiti vom ;xäger-Regnneni „,Uglikisch“ und Lieutenant Petrow. Batterie-Comman- deur bon der 381ten Flotten- Equipage. Unter den Verwundeten: die

enoixunen, unter Wel- ataillone und 2 Ba-

Zäger-Regimcnt Podolicn, Kotlxarewski born Jäger Regiment Sbitomir;

erhielt der Oberst-Lieuienant Kra'civSki, boni '*“ä er:“ i ' 8 : Feldmarschau Fürst bon Waischa1u.“ ck I ]iegmint „()ineral . Oer Verluit- dcs Feindes muß bedeutender als der unsriqe sein, da seine Kolonnbn ]cdesinal unter das Kartätscbcnßcucr unscrcéBatterieen kamen und iner mii Gewebrsalbeu und dcm Bajonett empfangen, in doll- 1tänb1xgc Auflösung gericthcn. * “. JU dcm „zugleich mit diesem Berichte eingksandten Journal der ngs-Opcrationcn vom 7. (10.) bis zum 12. (24.) Mai werden nach- /_ - , _ Über den Gang der Belagerungö-Arbi'iten vor xebanopoi niitzethetlt: Während des gamen Verlaufs der genannten Zeit wax das chuck bon beiden Seiten mäßig und unscr Verlust unbe- deutend. Dei“ Bciagcrer begann vom 0th d. M. an mir steinschlcudern- ben Flatterminen gegen die Bastion Nr. 4 zu agiren, ohne uns jedoch

mcht Vorwärts. Die Aufführung von Verschanzungen vor den Buchten boy K'aiziysch und Sirach Wurde eifrig fortgesest; außerdem macht der Jeiiid dre Brustwehren seiner Batteriecn kompakter und seine Laufgräben breiter und ticfer. Von unserer Seite Werden troß des ungünstigen Wetters und des nahen Feuers des Beiagerers alle zur Ver- ,1tärkung .der .attkairtcn Werke unternommenen Arbeiten allmälig ihrer boiliiänbigcn Beendigung enigegengeführi. Zu der Nacht vom 11ten (ZZsten) auf den 12ten (Ysten) zog der Belagerer hinter dem Kirchhofe vor der ,'“)ten Bastion dichte Truppenmaffen ?qsammen und rückte, nach einer kurzen aber iiarken Kanonade aus allen emen Battericen, gegen dieselben Logements bor, Welche er in der Nacht

vom 9. auf den 10. Mai so erfolglos angegriffen hatte. Da ?ogen fich

die zwei Bataillone vom Jäger-Negimcnt Shitomir, Weiche die elben be- seßt hielten, auf ein ge ebenes Zeichen auf unsere„ Verschanzungen zurück und diese leyteren erd neten auf die anrückenden Kolonnen cin konzen- triries Kreuzfeuer. Die Franzosen erlitten bei dieser Gelegenheit einen