R eiiZ 1_: .: r d , Mai:! 513 zuixe ch 3, Feld-Ari.Regts. u.Dirckterd.rArt. Werkstoffen, als Bals. Commandcur zum ]. Fuß-Art. Repr., Leeb, Haupim. und Comp. Chef vom 12. Inf. Regt., auf die 13. Haupi- mannrsteliegm 10. Inf. Regt., Muxel, Hauptm. und Comp. Chef vcm 7. Ins. Regi, zum 4. Inf. Regi, Banfield, Haudtm. und Ccmp. Cbcs vom 9 Inf. Regiment, zum 8. Infanterie-Regimcnt, Dauznann, Hauptmann und Ccmp. Chef vom 4. Inf. Regt., Dor1ch, _Hauptmann uyd Compagnie-Cbef vom 16. Infanterie- Regt., Beide zum 15. Inf. Regt-,Unterrichter Frbr.v.Rechten- rbal, Nitrat. und Escadr. (Chef vom 6. Cbev. Regi. zum 1. Cbev. Regi, Franck, Haupirn. und Comp. Chef vom 1. Pion. Vak.. zur Emenb. Corny, Thoma, Haupim. k 13 suite des Jnaen. Corps, unicr Entbindung von der Junkjion als Lehrer an den Milit. Bil- dungsanstaltcn, m den etalemäß. Stand dcs gcn. Corps, v. Mörs, Xr. Lt. vom 16. Jnf. Rerik„ unter Befördcrunq zum Hauptm, als
emp. Chef zum 7. Jnf. Regt., Schedel, Pr. Lt. vom 3. Cheb. ch_t„ unter Beförderung zum Riitm. alex Escadr. Cbcf zum 5. Cher. Remmenk, Gemmingen Frhr. v. Maisenbach, Pr. Lieut. vom ]. „Pion. Bat., unter Befördcr. zum Hauptm. und Steüung :*; 13 Wire dir; Inger: (59112, ais Lcdrer in _den ctatmäß. Stand der Miiii. Bildungkqvstalrcn, reiieyt. v. Kraft, Oberst-Lt. und etats- maxigir Grabeomz. vom 2. U1an.Reqt., im 1. Ulan. Rerik„ du Jarivs Frhr. v. La Roche, Oberst-Lt. 6 1a rujts des 2. Teld- Art. Regis, und Direk1or_der Art. und Jngcn. Schule, im ]. eld- Art. Regr, Speck, Oberit-Lt. und Abtheil. Cowmandcurim 2. Feld- Art. Regt., [Wierer “uiiter gliicbzcit. Beförder. zum Obrrsten, zu Regis.Comu1ar-deurcn, Kriebel, Oberst-Lt. und Bals. Commandeur 1171 ]. Fuß-Ariilirric-Regiment, unter Stellung 11 la suite dieses Truprciitlkcil§,_ zum Direktor der ArtiUerie und Ingenieur- Swule, Lim., Maxor 11 1a suite das 2. Feld-ArtiUcrie-Reaiments, bisber_Unte_r=Direkwr, zum Direktor der Art. Werkstätten, Schnei- der„ uberzabl. Major im_ 2. Ins. cht.. Weigand, überzäbl. Major mx 8. Irix. Regi, Kreuzer, überzäbl. Major im 10. Inf- Regt., ngJl, uberzczbl. Major im 15. Inf. Rest., Frhr. v. Ro- man, ubeyabl". Major, biéber Ercadr. Chef im 2. Ulan. Regi, Rebe r, 11_berzab1. Maxcar, bisher Batik. Chef, im 2. Feld-Art. Regt., zu eiaismaß. Stabeoffiziercn, Schnizlein, Hauptm. und Battr. Chef im 4. Feld-Art. Regi., unter Schung 5.18 suite des gen. Reg1§., zum Unter-Dirrkior der Art. Werkstätten ernannt. Blume, Oberst-Lt. und Commandeur des 1. Fuß-Art. Regis, zum Obersten, r*. Brurinezimayr, Major und Bals. Commandrur im 3. Inf. Rem., Gleicbauf, Major und Bars. Commandeur im 7. Ins. Regi, Groll, “Major und Bals. Commandeur im 10. Jr-f. Regt, Pevoldt, Maier 5. D., Commairdeur kes Landw. Bez. Bayreuth, zu ObersdLiT, befördert., Die Hauptleute (Rittut): v. Geber zu Lqui, Akxut. der 2. Mr.. (Claus, Ndjui. der 4. Div., beide 9. 18. „811118 das 8. Inf. RWTH., Scböller, im 4. Inf. Rest., Arnetb, rm 7. Inf. Re,», Ritxcr. v. Cainmerlober, im 15. Inf. Renk, Frhr. v. H1k1cherJ, im 16. Inf. Regt., sämmtlicb überzählig, v. Oelbafen, Cécadr. Chef, als eratsmäßiger Stabsoffizier im 1. Ulan. Regi, Meyer, Battr. Chef im 2. cld-Art. Reat., Bebe, Batik. Chef im 3. Feld-Art. Rest., Biscbo f, Batik. Chef im 4. eld-Art. RU?" erst, Cbef der Eisenb. Comp., bei der Festungs- Ingen. Direktion Ingolstadt, zu Majors befördert. Die Pr. LW,: Frhr. Wolfskeel v. Reichenberg, 818811118 des 1. Cbev.Regts. _djiztanr bei .der (53-311. Jnidektion der ANKE? imd persönl. Adjui. Sr. Homgl. Hoheit des Prir-zen Luitpold von Bayern, Graf v. (Hiech, a 18 sinke 'der Armee, S ckmelcher-, im 2. Inf. Regt., Becbtrld, rm 3. Inf. Rest., Jägerbuber, im 6. Inf. Regt., Martin, unter_Entbi:1d. von seinem Kommando zur Milit. Schieß- scbule, rm 9. Ins. Regt., Steudel, im 10. Inf. Read, Frhr. v. Pkecbm'ann, 1:11 12. Inf. Begr.. Lintl, im 16. Inf. Rear, Deiß- bock, im 3. Iager-Bat., sammtlic'h als Comp. Chefs, Cronnen- bold,m_11. Ulan. Rest., v. Oelbafen, im 2. Ulan.Regt.. Lien- bardt, im 6. Cbev. Regt., fämmilicb als Cécadr. Chefs, Frhr. v. Schack!) auf Schönfeld, s. 13- §nits des 5. Cheb. Regis. und Reitlehrer an der Equitationeanstalt, Tambosi, im 1. Fcld-Ari. Regt., “Mottes Fibr r*. Fraunberg, im 2. Fcld-Art. Reg1., Jabn, im _4. Feld-Arr. Rest., 1ämmtlich als Battr. Chefs, Orr, von der JuWekan des Jngrn. Corps und der Festungen, im 1. Pion. Bat, ang, im 2. Pibn. Bar., beide als Comp. Chefs, zu Haupt- leuten (Rittm) befördert., ie Sec. Lis: Illing, im Inf. Leib- Regt., _Beer, Fommandirt zum tepograpb. Bureau des Genrral- stabes, im 1. Ins. Regi, Hacker, im 3. Ins. cht., Maßbach, Amberger, im 4. Inf. Rerik, Gebbard, kommand. z.topograrb. Bureau d. Generalstabes, Er d m a n n r d b r f e r, Lu xz, sämmtl. im 8.J:1f, Regt., Donauer, Hamm, im 11. Inf. Regr, Zimmermann, Goll_,1m 14.Jns._§_)1egt., Hiizler, Gipser, im 15. Inf. Rrgt., v.W1ßel[, b. Gaßler, Trottmann, sämmtlicb im 17. Inf. Regt.,Un'terb1rker, kommandirt zum topograpb. Büreau des Gene- ralstabes, im 18. Inf. Regi, Emericb, im 1. Iäger-Bat., Suttner, im 1.111an. Regt.„Koch, v. Parseval, Letzterer kommand. zur Eqmtationz-anstalt im 2. Ulan. Regt., Cronnenbold, im 4. Cbev. Rear, MizllLr, kommdrt. ;„ur CauitationSanstali, im 6. Cbev. Regt, v. Qelbasen, im 2. Feld-Art. Regt., r. Zwebl, kommandirt zur Eqmtatiotiéapstalx, Frbr. 1); Horn, kommandirt zur Kriegsakademie, Hebb_er11n„ sammt_11ch im 3. Feld-Arr. RM., Holzmann, im 1. Yux-Art. 5 egt., Kuß, im 2. Fuß-Art. Regt„ v. Münster, von der eintigs-Jngen.Dtrektion Germeréheim, Rotbamel,rom1.Pion. Bar., Guntber, von der Ei]enb.Comp., sämmtlich im Zug. Corrs zu Pr.Lts. besdrdert. Seebann, Hauptm. u. Comp. Chef im 10. Inf. Regi, “unter Kommandirung zur Inicndantur des ]. Armce-Corps, 81,8 811169; 'gesteüt. Sixt, Oberji-Lt. 3. D., AbtheiluncxÖ-Cbef im Kriegs-Mimstarmm, Veith, Oberst-Lt. 3. D., Referent für Landw. und Ersaxangelegenbeiien bei der 7. Ins. Brig, als Obersten, Frbr. v.'Brandt, Hauptm. S. 113 suite dexj 3. Feld-Art. Regis. und Unter- Direktor der Gewebrfabrik, S_Ömidt, Hauptm. & 18. suite des ]. Fuß-Art. Regis. und Vrrytaiid dcs Art. Depots Augsburg, Ullericb, Haubtm. 5. D., verwendet bei der Inspektion des Jagen. Corps und der Festungen, als Majoré», charakterifirt.
In der Genödéarmerie. 12. September. Frhr. bon Straitß, Sec. Lx. bei der Genéd. Comp. von der Pfalz, zum Pr. Lt. befordert.
Jm Beurlaubtenstande. 12. September. Die Scr. 218. des Bcurlaubtenstandes: ». Piererling, Frhr. v. Näs- fel_dt, Schuster, Ziegler, iu11.Jnf.Regt., Roth, im 17. Ins. Rest., Nadler, Roth, rm 1. Fuß-Art. Regt., Zetlmayer, Endres, vom 1. Prop. Bar., Hieronymus, Baumann, Regnault, vom 2. Pion. Bar., fammtlich im Jngen. Corps, zu Pr. Lts. beförderi.
Abschiedsbewilligungeii. Jm aktiven Heere.12.Sep- tember. Schraudolpb, Mrzxor und etatSmäß. Stabsoffiz. im 3.„Jns. Regt, der erbetexie Abycbted mit Pens. und mit der Erlaub- ntx; zum Tragen der Unis. bewilligi.
Yichtamtliches. Deutsches Reich
, Preußen., Berlin, 22. September. Gestern Nack): mittag fand. wre „W. T. B.“ aus Homburg meldet, im Kur- hause ras Paradediner statt, bei welchem in 3 Sälen zusammen 360 Converts aufgelegt waren. In dem mittleren Saale_ war an_ der hufeisenförmigen Tafel für_Jhre Mageftäten den Kaiser und die Kai- serin und die anderen Fürfili keiten servirt. Der Empfapgssaai Ihrer Kaiserlichen M ]estäten war auf das Prächtigfte mit Blumen und Teppiréen geschmückt. Se. Ma- jésiät der Kaiser und Se. Kaiserliche Hoheit der Kronprinz trugen englische OrderiSbänder, Zbre Majestäten die Könige von Spanien und Scrbier'. das Band des Schwarzen Adler:
Ordens. Ihre Königlichen Hoheiten der Prinz von Wales und der, Herzog von Edinburg erschienen in preußischer Generals- umform, der Herzog von Connaught in Husarenuniform, der Herzog von Cambridge in englischer Generalßuniform. Auf der Fahrt nach dem Kurhause wurden die AUerhöchsten und Köchislifeéi Herrschaften von der Bevölkerung enthusiastisch egr .
Bei denz Paradediner saß Se. Majestät der König von Syam'cn zwxschen Ihren Majestäten dem Kaiser und der Kaisern) ; rechts ron Ihrer Majestät der Kaiserin saßen Se. Maxesiät der König von Sachsen, Ihre Kaiserliche Hoheit die Kronprinzessin und Se. Königliche Hoheit der Prinz von Wales, links von Sr. Maxstät dem Kai er Se. Majeßät der König von Serbien neben Ihrer Königlichen Hoheit der Herzogin von Connaught. Zu beiden Seiten schlossen sich dann die anderen hohen Fiirstlichkeiten an.
Se. Majestät der Kaiser brachten cinen Toast aus auf das „Wohl Ihrer _Majestäten des Königs von Spanien, des Königs von _Sach1en nnd des Königs von Serbien.
Se. Ma1estät der König von Spanien gab seiner großen ("rende Ausdruck, daß er die deutsche Armee kennen gelernt abe, und trank auf das Wohl Sr. Majestät des Kaisers, und der deutschen Armee. Der Kaiser und der König von Spanien tauschten darauf herzliche Händedrücke aus.
Die Festlichkeiten schlossen mit einer Opernvorsiel- lung im KurhqrrS-Theater, bei Welcher „Carmen“ mit Sig- nora TrebeÜi m der Titelrolle zur Aufführung gelangte. Das Haus war glänzend erleuchtet, und alle Zuschauer waren in großer Torlette. In der Mittellage und in der Seitenloge wohn'ten' alle Fürsten _sowie Ihre Kaiserliche und Königliche Hohcrt die Kronprinzessin mit den anwesenden Prinzessinnen der Vorstellung bei.
Se. Majestät der Kaiser erschienen um 81/2 Uhr und kehrten_ un_1 91/2 Uhr nach dem Schlosse zuriick. JyreMajeftät die Kaiserin wohnte der Vorsteuung nicht bei.
_- Ihre Majestät die Kaiserin und Königin einpnna vorgesrern Se. Majestät den Kaiser und die Köiiig: lichen Gäste bei der Ankunft im Schiosse zu Homburg.
Gestern erschien Ihre Majestät bei der großen Parade des 311. Armee:Corps zu Wagen, in Begleitung der Herzogin von Connaught, und war bei dem darauf folgenden Parade- diner anwesend.
„ - Zz! Beurtheilung der Frage, ob den bei dem Steg- li_ßer Eisenbahnunfalle Verleßten und den Hinter- bliebencn der dabei Getödteten g eseßlich e Entscbä di g u n g s- ansprüche zur Seite stehen, ist man nach der bis jest bekannten Lage der Verhältnisse in den maßgebenden Instan- zen, wre wir hören, keineswegs ohne Zweifel, und wird die m der Prene mehrfach auSgesprochene Ansicht, daß von der Beschrettung des Rechtswegs für alle Veiheiligten ein Erfolg zu erwarten srixi würde, keineswegs so unbedingtgetheilt. Dagegen ist man gewrÜt, dert Rücksichten der Humanität nach Möglichkeit Rexhnuxig zu, trqgen. Zu diesem Exide und um einer Un- gletchmaßrgkert ch" Erfolgs, welche sich bei dem gerichtiichen Ythrage der Frage 1111 Vrozeßwege für die Einzelnen ergeben konnte, vorzubeugen, ist von dem Minister der öffentlichen Arbeiten an AUerhöchster Stelie eine Er111ächtigung erwirkt worden, welche ,es ermöglicht, von den auch nach Abschluß der schwebe11de11ger1chtlichetiUntersuchung etwa noch verbleiben- den rechtbchen Bedenkeri insoweit abzusehen, als Humanität und Billigkeit die Bewrüigimg von Entschädigungen an die Betroffenen erfordern.
- Nach_Mittbeilung aus Italien wird am 2. Oktober d. Js. von der General-Direktion der Eisenbahnen zu Nom beziehurigSweUe von der Königlichen Präfektur in Belluno der Bau'rrner Ersenbahmsirecke arif der Linie BeÜuno-Felfre: Trevi1o_(Baulänge 10 415 m, Bausumme 1 043 000 Lire) im Submissionswege vergeiewwerden.
Die naheren Bedingungen 1ind in Vesluno zu erfahren.
" - An Ernnahmen (einschließlich der kreditirten Be- trage) an Zöllen ,und gemeinschaftlichen Ver- brquchssteuern [owre anderen Einnahmen sind im Ne1ch für die Zeit vom 1. April 1883 bis zum Schlusse dess _MonatTAugust 1883 „(verglichen mit der Einnahme in dermelben Zeitraum des VonahreS) zur Anschreibung gelangt : Zokle 81 212 347 „16 (- 719 919 „46 ), Tabacksteuer 1 003406 746 (+ 88 213 «FH), Rübenzuckersieuer - 87 737 997 «16 (Bomftkationen) (- 32 204 607 546), Salzsteuer 13 562 485 «16 (- 36 448 916), Banntweinsteuer 9 062 975 „16 (- 721 651 576), Uebergangßabgaben von Branntwein 38 233346 (- 2513.45), Brauiieuer 7545 819.46 (+ 576 221 „FH), Uebergangsabgaben von Bier 573 691 „44 (+ 76 299 (76); Summe 25 260 959 „44 ( - 32 944 405 51-6). Spielkartenstempe1289 142 «76 (+ 3238 ck16), Wechselstewpelsteuer 2800 264 „46 (+ 61395 «W), Stempel- abgade fbr Werthpapiere, Schlußnoten, Recbnungen und Lotterteloofe 5 640 908 „46 (+ 1 457 600 516).
" _Die zur Rexchkasse gelangte Zst = Einnahme, ab- zirglich der Bomfikatw'nen und erwaltungskosten, be- tragt bei "den nachbezetchneten Einnahmen bis Ende August 1883: Zolls 76 169 058 „16 (+ 331 666 „M), Taback- steuer 399 947 «45 (- 164 573 «46 , Rübeniuckersteuer 26 700154 „46 (- 4005 247 «W), Sa zsteuer 13844475 516 (+ 184 023 44-6), Branntweinsteuer und Uebergangßabgabe von Branntwein 15 544 762 „46 (- 1 168 981 «FH), Brausteuer und Uebergangsabgabe von Bier 6 888 943 „46 (+ 552 909 «)' Summe 139 547 339 „46 (- 4 270 203 ck16). Spielkartenstempes 375 528 516 (+ 12 365 946).
. - Ber der Verabschiedung von Offizieren wird rm _?lnscbluß an den Wortlaut der Bestimmung im Zusaß 2 zu Z. 10 der vom Bundeßrath festgestel1ten Grundfäße für die Bjeßrmg _der Subaitern- und Unterbeamtenstcllen mit Militarkanwcartern wre folgt verfahren werden: 1) Mit lebenslanglichem „Pensioxiesanspruck1 außgeschiedene Offi- ziere erhalten: „die Aussicht auf Anstellung im Civildienst“. 2) Mit der gesc?lrchen Penfion vorläufig auf Zeit außgeschie- dene_Offiz1ere, „erner ohne geseßliche Vensionsansprückoe aus- geschiedene_Offiz1ere, dener: auf Grund des §. 5 des Militär- pensrdnSgexeßes eure Pension auf Zeit oder lebenslänglich zu- gebilligt wrrd, sqwre endlich ganz ohne Pension auLgefchiedene Offiziere des FULDLNS- wie des Beurlaubtenstandes erhalten, wenn ihnen S_e. Maxestät der Kaiser auénathweise die An- stellungeberechtrgruig 'zu bewrlligen geruhen, „die Aussicht auf Ansrelbmg im erldienst für eine bestimmte von ihnen zu ermrttelnde Stelle oder für einen beßimmten Diensizweig.“
-, Der anqlt einer Pgrtei in einemCivilprozeß ist nach einem Urtbeil des Rerchsxzerichts, 11. (Zivilsenats,
vom 29. Juni d. I', nicht befugt, für die untere Instanz seine Prozeßvollmacht mit allen Befugnissen auf einen anderen An- walt vollständig zu_ übertragen, sondern er hat nur das Recht zur Auffüllung eines Vertretch. Diese Bestellung eines anderen Anwalts zum Vertret-xr hat nicht die Wirkung, daß der substituirte Anwalt als Prozeßbevollmächtigter an die Stelle des Substituenten tritt; dieser leßtere, und zwar er allein, bleibt vielmehr troß der Substitution der Prozeß- bevollmächtigte der Partei; zm ihn haben insbesondere nach ?_162 der Prozeßordnung die ZusteÜungen zu erfolgen, und „cm Tod, durch welchen überdies die Befugnis; des Substituten, im Prozeß zu handeln, erlischt, da er fie nur im Namen des Substityenten ausfrbte, bewirkt nach §. 221 der Prozeßord: nung eme Unterbrechung des Verfahrens.
- Dcr Königliche Gesandte Graf von Radolinski ist vom Uriaube nach Weimar zurückgekehrt und hat die Geschäfte der dortigen Gesandtschaft wieder übernommen.
- Der Präsident des Königlichen geodätischen Instituts, Gcneral=Lzeutenant z. D. Baer) er ist aus Schlesien, wohin derselbe sick) Anfangs Yrtgust cr. in Gradmessungsangelegen: heiten begeben hatte, hierher zurückgekehrt.
Bayern. Mün chen_, 22.September. (W. TB.) Kardinal Howard ist heute Vormrttag nach Innsbruck abgereist. Am Bahnhof waren der Biscchf von Regensburg und der Auditor der hiesigen Nuntiatur, Aiuti, zur Verabschiedung anwesend.
Braunschweig. Braitnschweig, 22. September. (218. T,.stB.) Der Herzog ist heute früh nach Sibyüenort aigerci .
Elsaßx-Lothringen. S_traßburg, 20. September. (E1s.-Lthr. Ztg.) Der 'Staa'tsjekretär oon Hofmann dat fich zur Fortsetzung einer Ml Juni begonnenen und dann Unxerbrochenen Kur nochmals nach Vaden-Baden begeben. Wahrend seiner Beurlaubung wird der Kaiscrliche Unter: Staatssekretär von Puttkamer die Geschäfte des Staats- sekretärs versehen. .
Oefierreich-lxngarzt. Wien, 20.Septe111ber. (Presse.) Der Kurs er begrebt sich morgen früh mittels Separat- Hoxzuges dcr Staatsbahn in das Brucker Lager und kehrt am Sonnabend Mittags hierher zuriick.
- (Prag. Ztg.) ,Die Thätigkeit der Landtage wird in den nachsten Tagxn em beschleunigteres Tempo annehmen, da dersgalrzische Landtag seine Konstituirungsaibeiten bald be: endigt baden dürfte _und der mährische Landtag schon am "25. d. M. zummmentritt. Die Landtage von Qberosterreick) und Kärnten werden am 21. d. M. wreder eme Sitzung abhalten. Auf der Tages: ordnung der erstgenannten Körperschaft befinden sick) unter Ayderem der. LandeL-ausschußbericht iiber den Bau einer Vizmalbahii m, das obere Mübl-Viertel, ferner der Landes: ausschußbertcht 3." Angelegenheit der Finalisirung des Grund: entlaftungsgeschafts. Der Kramer Landtag wird sich erst am Montan, den 24. d. M., wieder versammeln.
„Klagenfurt, 19. September. (Prag. Abdbl.) In der heutigen La'ndtagssißung wurde der Bericht des Landes: azwschuffesbber die vom Lande übernommene Haftung für die „unverzinéilickxn Sraatsvorscbüfse, welche an die im vorigen Jahre durch die Ueberschwemmung [)eimgesucbten (_Hememden ertherlt wurden, genehmigt. Der Landes-Prä: srdent machte ausfiihrliche Mittheilungen Über die Hiilssaktion, deren Gesammtergebniß 409 902 F1. beträgt, und über die Verwendung der Hülfsgelder.
Agr'am', 21. September. (W. T. B.) Gestern Mittag rotieren s1ch m Farkas Evaczt eine Anzahl Bauern aus Gradocz und Beloyar zusammen. Der Vizegespan von Kreuz schickte Beamten m1t_ zwerLandwehrleuten nach Farkas Evaczt; dieselben _mußten sich aber vor den Bauern zurückziehen. Gegen Mitternacht langte eine Verstärkung von 13 Landwehr- leuten an, welche von den Waffen Gebrauch machen mußten. Zehn Yatuern wurden getödtet, zwei Landwehrleute schwer verwun e .
Niederlande. Haag, 21.September. (W. T. B.) Das vdm Finanz-Mrnrster vorgelegte Budget für 1884 ent- bglt em Defizit voir 291/2 Millionen. Das Defizit von 1881 bis 1884 belaujt'srch nunmehr iirsgesammt auf 68 Millionen. Der Fmanz-Mrmster kündigte die Aufnahme einer Anleihe von 50 Miilionen zu Anfang des Jahres 1884 an und außer: dem mehrere „Geseßentwürfe zur Vermehrung der Einnahmen rxm 71/2 Mrlbonen, welcher Betrag das Defizit des ordent- lichen Aii-Zgabenbudgets darstellt.
Großbritannien und Irland. London, 21. Sep- tember. „(W. T. V.) Der Premier Gladstone ist heute Mittag in Grqveseud gelandet und hat fich sofort mittels Sonderzugcs hierher begeben.
Frankreich. Paris, 20.September. (Fr.Corr.) Wie der „Tempzs“ ankündet, smd Telegramme an den Konsul Frankreichs _rn Hongkong und an den Civilkommissar Har- mand abgemndt worden, sowie die Depesche von der Abreise dezZ Generals Boner aus Tongking hier eingetroffen war. Bis xeßt hat die Regierung nocb'keine Antwort erhalten. Der französische Konsul in Hongkong fer angewiesen, fich in Beziehun- gen mit dem GenerabBouet zu setzen und unverzüglich die eingehexidsten anormatrdnen zu telegraphiren. Der „Temps“ fügte hinzu: es lägen Griinde vor, zu glauben, daß der Ge- nerql Bonet sich nach Frankreich eingeschifft habe, um mit der Regieryng zu kon'feriren. Eben so erklärt das Blatt es für unrichtig, daß Differenzen mit dem Civilkommiffar Harmand den General Boyer bewogen haben könnten , Tongking zu verlassen, Wie nicht minder die Natur und Aus- dehnung der Gewalten des Civilkommiffars falsch dargestellt worden seien. Hr. Harmand , General Bonet und'Adrmral Courbet seien zwar angewiesen gewesen, alle En'tscbeiduiigen gemeinschaftlich zu treffen und iiber a11e Operarionen sich zuvor zu verständigen, doch gehöre die Leitung und die Verantwortlichkeit der militärischen Operationen voll- ständig und ausschließlich der Militärbehörde. Von etwaigen exklusiven Gewalten der ehemaligen Kommissare des Konvents könne also beim Civilkommissar Harmand keine Rede sein.
, Am. nächsten Sonnabend trifft eine außerordentliche siamesische Gesandtschaft in Paris ein. Dieselbe be- stebi aus. 22 Mandarinen Und Würdenträgern, von denen Zwei vqn ][)an Frauen begleitet smd. Der Zweck der Gesandt- chaft ist der Abschluß eines neuen HandelLvertrages mit
Frankreich zur Abänderung des am 7. August 1867 abge- sLchlossenen. /
Serbien. (W. T. B.) Ueber das Resultat der Deputirtenwahlen wird der „Polit. Korr.“ auß", Bel- grad gemeldet: Von 128 vorzunehmendenWahlen smd 113 ordnungsmäßig vollzogen. Von den Gewählten sind 61 Rez- dikale, 34 Fortschrittler, 11 Liberale. Von 7 Gewählten 1st die Parteistellung unbekannt; muthmaßlich smd dieselben den Radikalen zuzuzählen; 15 Wahlen smd noch nicht vollzogen. Da die Regierung verfassungNnäßig 45 Deputrrie ernennt, verfügt dieselbe sicher über nur 79 Stimmen; d1e_ knapvste Majorität erheischt aber 87 Stimmen und sonach müßte die Re-
ierunq, um die Majorität zu haben, bei den noch ausstehen- en Wahlen noch mindestens 8 Stimmen gewinnen.
Dänemark. K o p e n h a a e n , 22. September. (W. T. B.) Der britische Gesandte Vivian bat heuteVormittag in seiner Villa bei Helfingör ein Dejeuner gegeben, an welchem der Kaiser und die Kaiserin von Rußland sowie die dänische Königsfamilie theilnahmen.
Zeitungsftimmen.
Die „Deutsche volkswirrbschaftliche Correipoxr- denz“ entnimmt dem JahreHbericht der Handelskammer in Chemnitz über die allgemeine Lage_de6 Handels und der JU: dustrie im dortigen Bezirk, betrefssnd daS Jehr 1882, Fol-
811526:
9 Die schon im Vorberichte für mcbrere Branckxcn auégeiprocbrne Befferung hat nicht nur forigedauert. sondern es ist soZar in fast allen GeschäftZzWeigen cine lebhaftere 'Tbeilnabme Wabrzunebmen ge- wesen. Der deutsche ZoUtarif imd ein„a11gemein größeres Vertr.;iuen im Publikum waren zum Tbeil die Uriachen cines beneren Ge1chaft§- an 25. g g. . . „Den deutschen Zrliiarif anbelargciid wird gesagt,daß di: bestebendcn Zollverbällniffe iib auf das inländische Geiwäfr, besonders der Meraner Webwaarenindustrie, in Bearbeitung von Kammgary- stoffen, Barchenten und rerwandien Artikeln nur gunstig bewährten. . . _. . . _ . _, _ "_
Jm Strick- und Stickmajcbmenbau bat mb der Geicbaiixgang etwas besser gestaltet, indem sich für die Wirkerei dic Arbritdvcr- bältniiie befferten und den Umsatz um wenigstens den'xiericn Thill vermehrten ..... Das hierzu nötbiße Gießercirobeij'en und der Stabi werden im Gegensaß zu früber jeßt vnn d'rnticben Wkkki'n gedeckt. Diese Maschinen finden in (LULU Ländern willkommrne _Auf- iiabme. Aber auch für Stickmasäxinen Trat bedeutende NJÖWUJL ein. Dieselben baben sicb [änßst in allen Ländern cm grchS Re- nommée verschafft, und so versorgt die dortige Fabrikation (nanrent- lich Kappeln) nicbt blos Deriiscb'land Und _andrre Länder mit dtrscr Maschine, sondern dieje ionkurriri aucb eriolgrcick,» auf dem Gck-ie'ie der Vereinigien Staaten Von Nordamerika .....
Es hat die veränderte Zollgeseisßebung auch in der Vaimiwolk- spinnerci a[lgemein dankbare Würdigurg geszmden, drci) i_oxiiiten dies: Zoüsäxxe die Einfuhr englijcher Gcirimiiie unier Umitmidcn niidt abhalien. Es übten die neuen Zölle auch in der Fabrikation von Tricoiagen, Gold-, Silber-, Drabrq Woiiwaarcn und Blunyen, ebenfaüs einen bcilsamcn Einfluß (11133. . . . . __
Den geänderten Zollberbälinimen wird auch _der gebenerie Geschäftsgang in der gcsammirn Mascbimr-baucreizugeychrieben.. . . . Vortheilbaft wirktrn die ZöÜe auf den Abjaiz baumwoslener Unter- zeuge, sodann auch für äiberixcbe Oele .....
- In der „Berliner Börsen:,Zeitung“ lesen mir:
Die im Laufe der letztchonate eingegangenen Konsuia'tsberickxte enthalten fast alle übereinstimmend die erfreuliche Bestatigung der Wahrnehmung, daß die Ausfuhr Deutscblqnds im vorrgewJabre be- deutend im Zunehmen begriffen gemesen ist, und daß ,die drutscbe Waare immer mehr eine acbiur-ggcbietende Steiluna i'm A""UKUHL erwirbt. Es sei nur insbesondere auf einen "Genfer Bericht uber die Handelsverbältniffe der Wesisäxrveiz in der Zeit vom April 1882 bis März 1883 bingewiesen. Es wird da zunächst eine eingehende Dar- steÜung der nicbt giinstigen Geschäftslage in der Westscbneiz wahrend des Berichtsjabres gegeben und dann fortgcfabren, man ioUte daraUHirobk schließen, daß die (Einfuhr deutscher Waare abgenomxnen habe. Das ist aber keineLirer der Fall. Die deutschen Fabrikate finden" dmr immer mehr Verbreitung und machen den engli1chen midfranzbjiicben Artikeln den Markt streitig, ja baden mancbe der1c1benschonfastrerdrangi. Ansebnlicbe Konsumenten versicherten in Betreffder Tuche, das; dre ganz vorzüglichen Fabrikate von Aachen, Düren, Brandenburg 11.1. w. zrvar nichr nwbiieiler seien, als die ähnlichen Waaren aus Engiand und Frankreich, daß sie aber bei gleichen Preixen den deuiiciyen Fabrikaten den Vorzug gäben. Die deutschen Kamrxigarnaritkel „seien den englischen mindestens ebenbürtig.__ Immer größere Verbreitung finden in der Schrveiz die Erzeugnine des deutschen KunstgeWerbeb. In den couranten Artikeln deffelben können diesFranzosen bereits nicht mehr korikurriren; die feineren, größeren Sxdcke der deutschen Häuser smd noch etwas ibeuerer als die franzxöjiscbcri Erzeiignrffe, aber sie sind auch ungleich voUendetcr adrisekubrt. Die Lampen, Kronleuchter und unzähligen Nippsacben aus Eisengnß, Kupfer imd Bronze, Vergoldet, Verfilbert und vernickelt, die m;“:n in den sch1vrizer Läden sieht, sind meist deutsches Fabrikat, obwob1 sie als englische und französische , Artikel „Verkauft Werden. Dieser Erfolg der deutschen Kunstindustrie ist um , so erfreulicher, als die französtscb denkenden und sprechenden Wrst- schweizer den Franzosen im Grunde lieber ,und lcicbier abkaufen, als den deutschen Fabrikanfen. Sehr zu wünschen Ware es im In- teresse der deutschen Industrie, daß deren Produkte auch unter den?- schem Namen Verkauft würden. Von Metallwaaren, Werkzeugen, Schlössern, Küchengeräiben, Mesem IC. wird aus Derrinand virl bezogen. Ausschließlich aus Frankreich kommen noch die sick; immer mehr verbreitenden GaLkocbmascbinen, und „aus England und Amerika eiserne Oefen. Die deutscden Fabrikaie sind ebenso schön und gut, aber die Einfuhr ist tbeurer ..... , Em sebr erfreulicher Fortschritt ist endlich zu verzeichnen tn der EZqubr Von Pianinos, Flügeln und einizen Möbelgattungen, z. B. Studien. Die deutschen Klaviere Werden mehr und mehr wegen ibrcs großen Tons und ihrer soliden Bauart gescbäizt. (Ts ist dies eine_wi_rkliche _Eroberung Parixt gegenüber, desen Instrumente frirbrr au§1ch1ieß11ch in der Westschweiz gekauft wurden. Diesen Sieg _Verdaiiken die deni- scben Fabrikanten, wenigstens zum Theil, den deutyckyen Musikern, die dort zahlreich als Lehrer wirken.
,- Dre „Norddeutsche schreibt:
„Der Jahresbericht der Handrls- und Gewerbekammcr von Miixelfranken bemerkt über die aUgemeine Lage des Handels des Kretjcs, daß sich im Betriebsjabre (1882) ein Weiterer, nicbt un- erheblicher Aufschwunß in den verschiedenen HandelSzjveigcn beirieik- bgr machte. Der Bericht Verzichtet guf kritische Untersuchung uber die Ursachen der Besserung und vermeidet, die zollpoliiiiäyen Fragen zu berühren, um so mehr, als Aenderungen in der Sachlage 1ert dem seßten Berichte nicht eingetreten seien. Jedoch wird bemerkt, daß bei Konstatirung der zunehmenden Bechung in Handel urid Verkehr der Umstand nicht vergessen werden durfe, daß die Prcije Vielfach treniger lohnend als früher seien.
Allgemeine Zeitnng“
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Von den .Württembergiscben Jahrbüchern für St'at'istik und Landeskunde“, „Herausgegeben born Königlichen statistisch-tovograpbisckyen Bureau. [team uns die ersten Hälften des 1. und 11. Bandes des Jahrgangs 1883 bor.-Der erstere Haibband bietet zunächst eine Statistik des Unterrichts- und Erziehungswäens
im Königreich Württemberg auf das Schuijabr 1880,81, veröffent- licht vom Ministerium des Kirchen- und Schulwesens, dann eine Ueber- sicht der irürttemberaiscben Literatur des Jahres 1881, verfaßt rom Ober- Biblioibekar Ober-Studien-Ratb Dr. von Hevd; ferner unter dem Titel: „Untersuchungen über den Einfluß des Schreibens auf Auge und Körperhaltung des Sch111kindeS“ den Berirbt an die zur Begutachtung dicses Gegenstandes niedergese te Kommmion, welcher am 23. Sep- tember 1882 von dem ro . 131. R. Berlin und dem Medizinal- Affeffor Ur. Rembold er tattet wordxn__tst, nebsi_ den 1121 der ge- nannten Kommission vereinbarien bvgtcnticben Vor1ch1ägen (veröffent- licht mit Genehmigung der Ministerien des Innern sowie des Kirchen- und Schulwesens. Writer solaen: eine Ucbersicbtübrr die Verwaltung der Rechtspflege im Königreich Würtiegiberg wahrend des Zeitraums vom 1. Januar bis 31. Deiembcr1881 (verönentlicbtbom Justiz-Ministerium) ; eire Statistik der Sterblichkeit im Zircbtbame Ludwigsburg während der Jabrc1872 bis 1882/83, mit einem Anbauge, enthaltend die Wägungen des Körpergewichts der Gefangenen (aus den Jahres- berichten des Zuchtbau§direktors Sichart an das Strafanstalten- Kollegium für 1880/81, 1881/82 und 1882/83); endlich Beiträge zur Statistik der Vermögenévermaltung der Amtskbrpersäyaften, Ge- meinden und Stiftungen in Württemberg und der Besteuerung für A1ni§körperschafi§- und Gemeindeztvecke, nebit 7 Tabellen (rer- bffentlicbt vom Ministerium des Innern).
Die erste Hälfte des zweiten Bandes cntbält das erste und ;_„weiie Heft der württembergi1chen Vierteljabrsbefte für Lundeégescbicbie auf das Jabr 1883. Aus dem mannigfaltigcn Jn- bali derselben seien zunäcbst zwei Gedichte des 14. Jabrbunderts zur (Jescbicbte der Grafen von Württemberg erwähnt, welcbe Arcbiv-Ratb Stäliii miikbeilt. Diese bisher nicht veröffeiitlixbten lateiniicben Dichtungen sieben 111 einem, jsxxt der Stadtbibliorbck zu Lindau gehörigen, iiisrrünsilich stift-kcmptisiben Papiitkbder und sind in [evvi- rischer VrtIart vcrfaßi. Das eine bezieht sich auf den Reich§krieg gegen den Grafen Eberhard den Erlaucbtcn im Jahre 1310, das andere auf die Sedlacbt bei Döfsmgen im Jahre 1388. - Ferner finden wir darin (*in intereffantrs cigenlrändißes Schreiben res Herzos? Ulrich an Kaiser Maximilian ]., mitgetheilt vom Archiv-Sekretär Dr. Schneider, und den Schluß der Mittheilungen aus den chenéerinnerungen ron Aimust Ludwig Reyscher (mitgetheilt von K. Riecke). - Von den drei Geschickzis- und Altertbumsrereinen, deren gemeinmmcs Publikations- orßan die Vierieiiabrebeste sind, bat der Württembergiscbe Alter- rdumeverein in Stuttgart 11. «. folgende'Arbeitr-n beigesteuert: von E. 5113111115: über die Ankgrabung des Römerkastells bci Isny; von C'. ÖVÉ'stÜsCk in Frickenhausen: eine Beschreibung der Wand.;emäide der Kirche zu K'enibcim bci (Calw; eine clytnologisibe Untersmbiing von 111. Buck in Ebingeri a. D. über die Numer dcr „Mlscben Dörfer“ (Pinacbe, Serres, Groß“- und Klein-Viüars_ und Cocker? im Ober-Amt Mani 101-111, und Pcwuse im Ober-Amt Lebiibera), welcbe zu Ende des ]7. und Anianq des 18. Jahrhunderts ron Piemonte- siscbc'n Waldensern gegründet worden find; über das vomKöniaiicben Staaiéarcbiv in Siutigart herausgegebeneWürttembergischeUrkunden- birib, Weiches nunmehr bis zum 4. Bande vor-aescbritten ist, und cridlicd Über die rr*iirttember,3ij'chen Scblöffcr und Burgen um das Jahr 160") (ein Vertraa, gehalten vom Arcbiv-Sekretär 1)1'. Srbneider). - Ven dem Historischen Verein für das württembergische “Franken smden irir u. a. iiackxstrbende Veirräge: einen Vortrag vom sarrec ScO-mid iii Sukzbacb iiber die Gescbicdte Sulzbachs a. K und Scdmidelfeirs bis zum Jahre 1781 (gcbalten im Scdloß Schmidel- seid dm 28. Oktober 1881 zur Hundertjährigen Feier der Vereinigung der Herrschaft LimburQ-Schmidclfeld mit Würticmbexa); über das Denkmal des Grafen Jobann von Hobenlohe in der R'losterkiräée zu Berlin (nebst Abbildung); ein Verzeickmiß der W:"iritembcraer auf der Bamberger Akademie und Uniberfität aus den Jabren 1648 bis 1803, rom Lyceal-Profeffor Heinrich Weber in Bamberg; eineUnter- suchung iiber die ursprüngliche Verfassung des Schwäbischen Bundes, vom Oberlehrer Dr. F. Wagner am König1ichen Friedrich-Wixbelms- Gymnasium in Berlin; eine genealogische Arbeit über den Bischof Heinrich _von Bamberg und seine Vcrwandtschaft mit Konrad von Schmidelscld, von G.Bos1ert; einen Aufsatz über das Tbierbad bei Welzheim. vom Frbrn. M. von Holtz in Alsdorf, 2T. -- Der Verein fiir Kunst urid Alterthum in Ulm und Oberschn*abcn endlich bat sicb u. a. mit Beiträgen beibeiligt: über die Lage der Diime zwisckk-en Bodensee und Iller in der königslosen Zeit vor 1273, von (H. Meyer bon Kiionau, Prof. an der Universität Zürich; über Schloß Ruck bei Blaubeuren, vom Archiv-Sekrciär Or. Swneider; der Mittheilimg (iner Rcimcbronik bon Leipheim aus dem Jahre 1725, vom ?lmtsrichtcr Beck in Ulm; ciiéer ausführlichen Geschicbte des Theaters in BiberaÖ von 1686 cm bis auf die Gegenwart, von Dr. L. F. Ofterdinger; Regesten zur Gischichte Oberschwabenßaus dem Archiv des Germanischen Museums in Nürnberg, Von G. Boiiert; Münsterstudien, einem Vortrage vom Diakonus Klemm; einer Mit- tbcikung über drei Hexenverbrennungen in Ulm, von A. SchiÜing :c.
Land: und Forstwirthschaft.
Hannor er, 20. September. (N. A. Z.) Gestern tagie bier auf Einladmig des Ober-Präsidenxen von Leipziger eine_ Ver- sammlung zur Begründung eines Forstvereins fürdie Provinz Hannover. Es waren neben Mitgliedern des Provinzial- Ausscbuffes und des Landesdirektoriums größere Grundbefich Forst- beamte, Bürgermeister (Hannover. OInabrück, Hildesheim, Luneburg, Göttir-Zen, Hameln) und einige Regiernnßsbcamte der Einladung ge- folgt. Aus der Einleitungsrede des Ober-Präfidenien war zii rnt- nehmen, das; etwa 600 000 1171 im Hannoverschen an Waldungen bc- steben, 16 0/0 der Gesammifläckxe; in den [exten Jabren sind 120111 «Taar rund 4000, von der Klosterkammer 5000, von der Promnz und _ von Privaten und Gemeinden je 4000 119. neu auf- geforjtrt, eine kleine Fläcbk, Wenn man bedenke, das; etwa 400000 118. solchen Bodens, dcr richtigrrrveise aufgeforstet Werden sollte, jexxt abcr rhcils fast ganz ertragkos, theils nur gerinaen Nutzen gebend, da[iegt, Vorhanden seien. Diesem Zustande Abbüife zu schaffen, sei auf Anregung Von verschiedenen Seiten diese Vermmm- lung berufen. Alle Redner stimmten dem bei, Wenn auch nicht ver- beblt Wurde, daß für erfolgreiches Wirken viele Schwierigketten her- vortreten würden. Die in der Provinz bisher gebildetcn Forstvereme, der Harzer, der Hils-Soliinger und der Stader Verein, bdben theil- Wcife ganz gute Resultaie erzielt. Die größte Schwierigkeit für" die Wirksamkeit dieser Vereine und des neuen Vereins durfte wobl darin liegen, daß von den vorhandenen Forsten etwa 300 000 118. Privaten gehört, daß hiervon etwa 90 0/0 auf die bäuerlichen Befißer entfallrn, daß ferner von den zur Aufforstung gecigneten Grundstücken cbenfaÜs MM 80% Bauern gehören, das; diese aber nicht geneigt, zu einem großen Theile auch nicbt in der Lage sind, ihre Mittel in Aufforstungen furlange Zeit festzulegen. Der Verein wiki wirken durcb, Abhaltung von Wander- versammlungen mit Vorträgen und Besichtigungen, durch _die Preffe und durcb Druckschriften, durchAusfudrung von Versuchsaufsorstunaen, durcb Ertbeilung von Prämien, durcb Beiwaffung von guxem Pflanzen- material, vor Allem aber durch eine fortdauernde Agitationnach alli'n Richtungen. : ür Weitere Vorbereitung der „Sache Wurde eine Kom- mission gcwö lt, der neben dem Ober-Pras'identen dcr Ober-Forst- meister Retiftadt, dcr Provinzial-Forstmeistcr Ouadt-Jarlem, Graf Knyphausen aus Ostfriesland und Rittergutsbesiizer von Hammer- stein aus dem Osnabrückschen angehören,
Gewerbe und Handel.
Die österreichisch-ungarische Regierung hat, wie die „N. A. Zig.“ schreibt, die Amtsbezirke ihrer koniulartschen Posten in Deutschland anderweit abgegrenzt. Es smd zugctbeilt worden:
1) dem General-Konsulat in Berlin: die Provinzen Branden- burg, Posen, Sachsen, die Herzogtbumer Braunschweig und An- halt, sowie das Jürstentbum Swwarzburg-Sordersbausen; '
2) dem Gencral-Konsulat in Coln': die Rbeinprovmi und Westfalen, die Fürstentbümec Waldeck, Lippe-Detmold und Sebaum- burg-Lippe, forme die oldenburgiscbe Enklave Birkenfeld;
3) dem Gemral-Konsulat in Frankfurt a. M.: die Provinz Heffen-Naffau und das Großherzogtbumßeffen: _
4) dem General-Konsulat in Hambkurg mit den dependirenden Aemtern in i«*thtnia, Kurbaven und Kiel: die freie Stadt Hamburg und deren Gebiet; die Provinz Schleswig-Holstein mit dem Herzog- tbum Lauenburg;
5) dem General-Konsulat in Bremen mit dem idm unter- zustellenden Vize-Konsulate in Harburg und der Konsular-Agentur iti Geestemünde: die Provinz Hannover mit Ausnahme der L.:nddrosiri Aurich, die freie Stadt Bremen Und dercn Gebict, sowie das Groß- bcrzogthum Oldenburg;
6) dem Konsulat in Leer: die Landdrostei Aurich;
7) dem Konsulat in Danzig: die Provinz Westvreut'zen:
8) dem Konsulat in KönigÖbera: die Provinz Ostpreußen;
9) dem K'r'nsulat in Ststtin: die Provinz Pommern;
10) dem Konsulat in Breélau: die Provinz Swlefien;
11) dem Konsulat in Stuttgart: da-Z Königrei-H Wüinemberg und die Hobenzollcrnsckxcn Lande
- Der „ Berner Bund“ veröffentlirbt fdigwde Warnuna: „Kaum ist cine Anzubl neuer Banknoten in Verkehr gesetzt, so wird die Wabrnebmung aemacbt, daß auf einzelnen Stücken Firma- stempel angebracht ivxrden. Das Anbringen von Stemreln kam; aber unter Umständen eine wesentlicbe Erschwerung 311k Unter- scheidung zwischen echten und falschen Stücken rrrariiaffen. Es liegt nun in der Aufgabe der Behörden _und anrb im Jntereffe der Emisfionsbanken und des Publikums, die1em Miirbrauche entgegenzutreten. Im Falle daber derselbe forizeicyt werden Milte, so wäre das eidgenössische Finanzdepartement Zenötbigt, seinerseits vorab in Erwägung zu zieben, ob bestempelte oder beschriebene Bank- noten ren der Annabme an der eidgenössischen Kaffe niehr auszu- swlicüen srien.
Nüriib r.'„ 20. Sediember. (HopfenmarktbcriÖt von Leodold Held.) Der .Hkrfermmrkt verlief [:eute in fcstrr Haltung; Preise aUcr Sorten sind uvecxäiidert geblieben. Die Landzufubr be- trug ca. 600 BaUcn, die Vabnzrifubr nnchäbr 400 Säcke.- Marki- bodfen Wurden aurb heute wieder Wegen ibrer im Gegensatz znfrüberen Jabrrn aancbmend schönen Lua1ität bevorzugt und zu steifen Preisen bald geräumt. Für baliertau-„r, württemberger Und badische Mittel- qualiiäien [asi dagegen kein beidndercs Anime vor U:“:d fanden solche zu den bi§berig€nisiotirungen nur langsam und nur theilweise Nebmer. Ter Gesammtumsaiz beläuft sich 511f1000 Vailen. Die gezahlten Preise find: Württcmberger prima 140-145 «16, 11111121 130-135516, Hallertauer Prima140 .16, miticl 130-135 „44, Badische prima 130-135 .“, mittel 115-125 (!(-„ geringe 105-110 „kö, P0111ische mitiel 140.17, Elsässer Prima 120-125 „46, mitiei 105-115 „ckck., Stcicrmärker prima 140-145 „76, Gebirgsbobien 130-138 „Fk., Markrbobfcn prima 125-130 «“:, mittel 120-125 „76, geringe 115-118 „zz _
Leipzin, 21, September. Leids. Zig) Die Garnbörm (Leipziger Börsenballe) ist stark besucbt. Das Geschäft entwickelt sicb bis cht noch nicbt lebhaft; fiir banmwellene Garne sowie für Tow: garne macht sicb guter Bezirbr bemerkbar. Skinner Verhalten sich indes; sebr znrückhaltend, da fie noch auf längere Zeit hinaus unter Kontraki sieben.
Lo nden, 21. Septrmbcr. (W. T. B'.) Dem Comité. der Besitzer merikäniscber Obligationen ist eine Mittheilung zu- gegangen, Wonach die mexikanisckve Regierung es fiir nothwendig und angemrffcn eracbtet, an dcm am 10. Mai getroffenen Arran-gemenr einige Abänderungen vorzimebmen, und worin der Präfident und ein Mitglied des Comités aufzeforreri werden, 3121“ Beratbung dieser Ab- änderungen fick,) nach Paris zu begeben.
London, 21. September. (W. T. B.) Bei der gestrigen Woll- auktion Waren Preise iinbcrändert. Stimmung etwas fester.
New-York, 21. September. (W.T. B.) BaumwolLen- Wochenbericbt. Zufubrcn in allen Unionsbäfen 96 000 B. Ausfuhr nach Großbritannien 17000 B„ Ausfuhr nach dem Konti- nen! 17000 B., Vorrath 285000 B.
Verkehrs-Anfta'lteu.
Bremen, 21. September. (W. TB.) Der ,Dampier des Norddeurschen Llodd „Main* irt gestern Abend1111br in New-York eingetroffen.
Berlin, 22. September 1883.
Reva1, 21. Sepirmbcr. (W. T. B.) Seit der vergangeneii Nacbt herrscht bier ein heftiger Orkan, der in der Stadt und in den Vorstädten eine große Anzabl 11011 Häusern bcscbädigtund hunderte von Bäumen eniwurzelt hat. Die gestern Abend untcheistand eines Bugsirdampfers aus dem Hafen gegangene italienische Brigg .Carolina' ist auf den Strand geworfen worden; dem Bugfirdampfer gelang es nur mit Miihe, sich in den Hafen zu reiten.
Kopenhagen, 21. September. (W. T. B.) Ueber Norden- skjblds Grönland-Erpedition berichtet ein „Telegramnr aus Tburso: Die Fahrt auf dein Eise begann am 4.Ju1r bon Antleitswik an. Die Schlitten gelangten bis 130 km V011 der Küste bei 5000 Fuß Höbe. Von bier aus gingen die der ErdcdtirZwangebörigen Lappen Weitere 230 km auf Schneesibuben bis zu 7000 Fut; Höhe bor AÜes war eine Eiswüste: es wurde kein eisfreiezß Land im Innern Grönlands an- getroffen. Die Expedition ist so tief in das Innere von Grönland eingedrungen wie bisher noch keine andere. Die, gleichzeitige Erde- dition nach der Nordjvesikiiste ergab ein gutes wrffenscbaftlicbes Re- sultat. Die Untersuébungen Nordenskiölds ergaben, daß. der kalie Strom (in der Ostkiiste unbedeutemd ist; dieseKüste dürstedaber iii den meisten Jahren im Herbst fiir Dampfschiffe zuzänglicb 1etn. Die Expedition ist nach Nebk'jawik zurückgekehrt.
Die Eröffnung des „Deutschen Theaters“ findet am Sonn- abend, den 29. September, mit „Kabale und Liebe“ statt. Der Vor- steUung selbst" wird ein von Julius Wolff gedicbrctcr Prolog voraus- gehen. Am Sonntag, den 30, wird diese Vorstellung wiederholt; dann folgen als näkbfte VorstcÜunacn „Minna voanarn'belm“ und ,Zpbigenie“. Die neuen Dekorationen stammen sammtitch aus den Ateliers der «Herren Gebr. Brückner in Cobura- F. Lutkcmcyer xn Coburg, E. Freter in Leipzig, Gebr. Falk und Gebr. Borgmann in Berlin. Die Möbel sind von den Herren F; Luxkemeber und "off- meister und Grasser in Coburg angescrtigi,„die zeitgemaßen Ko tume in den Werkstätten des Theaters neu gearbeitet. . ,
- Kr olls Tbcate r. Das Personal des Pbiibarmonie-Tbeaters siedelt am Montag nach dem Krollscben Tbeater nber, wo an dem- selben Abend die erste Vorstellung des Lebensbildes .Gebannt u_nd erlöst“ stattfinden wird. Ausstattung und Dekorationen werden hier dem Ganzen besonders zu Statien kommen, und, dq das Stark bereits zum 41. Male in Scene geht, so steht v'oraizsmchilicb „noch cme„l_ange Reihe von Wiederholungen bevor. Hinsrcbtltcb dcr Eintrittspreije ist die Vereinbarung mit der Direktion des Krogichen Theaters aetroffen, daß das 1. Parquet 2 „56 und die Logenplayc 1 „16 50 „__1 kosten. Die Vorstellungen beginnen um 7 Uhr.
- Von derDirektion desWalballa-Operetten-Thecrterö ist .Nanon', eine dreiaktigc Operette von F. Zell und Richard Geiiée. zur Aufführung angenommen worden._ Hr. Genée, d'ec ralen't- vokle Dichter-Komponist, n'eilt bereits seit einigen Tagen in Berija und hatte auch schon mit dem Kom1nisfion§aRatb Großkopf eme Konferenz, in [Vélshi'k er sic-“o zur Persönlichen Leitung der Proben bereit erklärte. Vorläufig ist allerdings, bei der sich täglich steigern“- den Zugkraft der „Tochter des Tatnbourmajors' an eine Aenderung des Repertoires nicht zu denken, denn das elegante Theater nt _an jedem Abend von einem zahlreichen und distinauikicn Publikum 11e- seizt, Welches der lusiicu'n Vorstellung mit regem Inieresie und aricr-
kennendem Beifall folgt.