1855 / 171 p. 4 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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A(xschlagung des Angxiffs gegen „unsere, Batterieen auf dem Peressyp. “Gleichzeitig mit dem Angr1ffe9ufd1eVastionNr.3 machten die Engländer emen Angriff ayfunsereBaiferieen aufdem Percssyp MilTaqesankaCh- als unsere vor diesen Batterteen ausgestellten nächt- 1jchgn Wachcn von Vüchsenscbüxzen abgelöst wiirden, ivarf sich eine dichte Kette von Engländern auf unsere Vorposten. 37 Mann Vücbsenschüßen und 12 Matrosen, die auf Wache gestanden hatten, zogen sich, dem Be- fehle gemäß, in Ordnung zurück. Die Kette der Engländer brkitcte sich an den Häuschen und (Härten auf dem Grunde des Hohlweges aus. In diesem Momente Wurde bon dcn Batterieen Brblkin, Stahl und Perekomski das stärkste Artillerie - Feuer gegen den Feind er- öffnet. Die englischen Kolonnsn ber uchten, sich auf die Vat- terieen Vrylkin und Pcrekomski zu stürzen, Wurden aber durch unser Feuer gehemmt, Walches dcr tbätige und umsichtige Commandcur der Battericen auf dem Pcressyp, Flügel-Adjutant Capitain 1stcn Ranges Kislinski gegen sie richtete und zogen sich in Unordnung in die Labora- torium-Schlucht zurück, viele Todte auf dem Plage lasscnd. Unsere Zn- fanteric, Welche die? Batterieen auf dem Pcrcssbp unter dßtn Kommando des Obkrsten Malewski befaßt hielt, trug d11rch tbr Wohlgczislies (HeMbr- feuer viel zur Abtvehr des Feindes mit bet“. Wiihrcnd des Atigrxffs der Engländer auf die Batterie Brylkin warfen sicb enzige Leute aus ihrer Kette auf unsere Batterie auf dem (Hribock, w:) fünf ern ihnen gefangen genommen Wurden. Um SUbr Morgens War der Sturm ant aklen Punkten abgeschlagen. Von allen englischen Und französischonBattericen sog ein Hagel von (Hischosscn auf unsere Werke und m ÖW Stadt; guf dc'r ganzen Linie? War ein bcftigcs (Heivcbrfeucr entbrannt. Nack) Mittag Wurde die Ka- nonade gelinder und gegen Abend ganz scblvacb. Unsc'r Verlust wäh- rend des Bombardements und Sturmes vom 5. und 6. Juni ist fol- gender: Getödtct: 2 Stabs-Offiziere, 14 Ober-Offizierx und 781 Mann; verwundet: 4 Stabs-Offiziere, 43 Ober Offiziers, 3132 Mann; Kontusionen erhielten: 1 General, 5 Stabs-Offizicrc, 29 Ober- Offtzikre und 815 Mann; außerdem wurden leicht vcrjvnndct und durch Kontusionen verleßt, blieben aber in der Front: 2 (He- nerals, 12 Stabs-Ofsiziers, 57 Ober-Offiziere und 879 Mann. Den Tag nach dem Sturm suchten die verbündeten Obcr-K'ommandircndcn Lord Raglan und (Henkral Pelissier einen Waffenstillstand zur Be- stattung der Todten nach. Von beiden Seiten Wurden auf dem ganzen Raume, Wo der Sturm stattgefunden, unbelvaffnete Truppknkctten aufge- steÜt in der Mitte zwischen der Vertbeidigungslinis und don bordersten feindlichen Trauchecn. Unsere Soldaten hoben Von dem Tags zudor an- gegriffenen Terrain die feindlichen Leichname auf und legten sie zwischen den Ketten nieder, bon Wo Franzosen und Engländer sie Weiter trugen. Der Feind räumte seine Todten bis spät zum Abend ich und die Zahl seiner blos bon der Vertheidigungslinie gesammelten Leich- name betrug 2000. Den ganzen Verlust des Feindes durch diesen Sturm kann man auf 10- 13 Tausend kampfunfäbig (Heivordener anschlagen. Jn unsern Händen blieben, außer den an ihren Wunden (Hestorbcnen, von französischen Truppen: 1 Stabsoffizier, 16 Ober-Ofsiziere und 270 Mann; von englischen Truppen: 1 Stabsoffizier und 5 Mann.

(Folgt die Listederjenigen Offiziere, Welchesick) besonders ausgezeichnethaben.)

Nachdem ich die Darstellung des so ruhmvoll abgeschlagenen Stur- mes der verbündeten Armee auf Sebastopol mit dem Zeugnis; über die Verdienste der unmittelbaren Theilnahme an der in den Annalen der Kriegseschichte obne Beispiel dastebcnden Vertheidigung dieser Stadt geschlo en habe, halte ich es für Pflicht, sowohl in Beziehung auf diese denkWü'cdige AbWehr, als auch auf die Vertheidigung der von star- ken feindlichen Armeen bedrohten Krimschcn Halbinsel Überhaupt, der mir von meinen ihätigen Mitarbeiten geleisteten Mitwirkung Volle (He- rechtigkeit widerfahren zu lassen, namentlich dem ersten und nächsten der- selben, dem Chef des Generalstabs der mir anbertrauten Truchn, (He- neral-Adjutanten Koyebue, der in sich militairische Eigenschaften ber- einigt, die ihn in die Reihe der ersten Generals dor russischcn Armee steÜen, und der mit unermüdlicher Thätigkeit die vielfachen ihm oblie- genden Verpflichtungen crfiiÜt ; sodannnenne ich den General-Quartiermeister General-Lieutenant Vuturlin; dcn Dujour-(Heneral General-Lieutcnant Uschakoff, den Artillerie-Chef, General-Lieuisnant Ssershputowski und den Stabschef der Artiüerie General-Major Kryshanowski.

In Dem vom General-Adjutanten Fürsten Gorfschakoff eingereichten Kriegs -Jonrnale sind Einzelnheiten iiber die Belage- rungsarbeiten vor Sebastopol enthalten, Die theilweise schon aus den früheren telegraphischen Depeschen bekannt find, nämlich: Vom 15. bis zum 24. Juni fuhr der Feind fort, seine Trancheen gegen- über der rechten Flanke der sebastopolschen Vertheidigungslinie zu verstärken, führte eine Approche Von der Kilcnschlucht gegen die Bastion Nr. 2, errichtete eine Batterie unterhalb der vormaligen Kawtschatka-Lünette, beseyte eine auf dem Abhange des grünen BLÜILS gegrabene Tranchee mit Biichsenscksißen und schnitt einige Embrasurexi Hein, um gegen den voxspringenden Winkel der Bastion Nk- Zzu Wirken. Gegenüber unserer rechten Flankeriickteber Belagercr langsam bor von den friiheren Logements bei dem Kircbhofe aus, hatte die Trichter vor der Bastion 4 mit der Tranchee Verbunden und

fuhr fort gegen die letztere mit Sprengungen und stcinschlcudern- den Flattermirzen zu wirken, übrigens ohne den geringsten Schaden für uns. Wahrend der genannten Frist war das Geschiiß- nnd Biiéhsenfeuer des Feindes schWck) Und der Verlust der Garnison unbedeutend. Zn Sebastopol wurden alle Beschäkigungeu théitig ausgebessert und nene starke Vertheidigungsxnittel hergestellt, so- wohl vor als hinter den gegenwärtigen Festungswerkcn. Unsere Artillerie wirkte 'mit großem Erfolge gegen die feindlichen Arbeiten und Batterieen. Von der linken Flanke ist Nachricht eingegangen, dak ein Corps von 30,000 Mann, aus Infanterie und Kabaüerfe

betehend, ein Lager bei dem Dorfe Tschorgun bezogen hat.

-- Jn Warschau ist nach Berichten vom 19, Juli durch die Regierungs-Zeitung noch folgendes Nähere iiber den bereits er- wähnten schrecklichen Vorfall zwischen Kaluschyn und Minsk ver-

"ö'ffcntlicht worden: „In einer unserer früheren Nummern haben

Wir kurze Nachricht von der furchtbaren Mordthat gegeben, Welche auf der Straße von Minsk nach Kaluschyn von einigen durch Trunkenheit in Wutk) berseßten Reitern der Kavallerie-Division der kaukasischen Bergvölker veriibt wurde. Folgendes ist der traurige Hergang dieser blutigen Scene, deren Ur- heber in kurzem die schwerste Strafe erleiden wcrden. In der Nacht vom 10. auf den 11. Juli hatten fiinf betrunkene Reiter Dieser Division eigenmächtig ihre Quartiere in Kaluschyn verlassen und ihren Weg auf der Chaussee nach der Stadt Minsk hin ge- nommen. Als ste etwa 4 Wersie Weit gekommen waren, trafen sie auf jüdische Fuhrleute, stürzten auf dieselben los, ermordeten 5 und verwundeten 5 andere schMr, auch tödtcten fie in ihrer blin- den Raserei und Vlutgier 6 Pferde. Während dieses Vorgangs kam die von Warschau nach Brzesc-Litcwski gehende Diligence hsrangefahrcn. Die Reiter, von dkr ersten Mordtlmf noch mehr

- erhiyf, schossen einige Mal auf die Diligence, dcr Postiilon Wurde

von den Kugeln getödtct und die Frau eines Hauptmanncs des Gendarmerie-Kommando's in Siedlce an der Hand verwundet. Von den in dcr Diligence sick) befindenden Passagieren erhielt ein Beamter der Direction dcr Warschau-Wiener Eisenbahn cinsn wie- derholten Stoß mit dem Kindscbal und blieb davon todt. Drei Frauen retteten steh durch die Flucht. Die Reiter nahmen darauf die Diligence nnd sthsn ihren Weg nach Minsk fort. Als sie in dem Wirthsbaus von Janow, ungefiihr 8 Werft Von Minsk, an- gelangt wakcn, begingen sie ein neues Verbrechen, indem sie Den Schänkwirtl) und seinen funfzehnjäbrigen Sohn ermordeten. Darauf wurde ein Bauer, der 11)!an reiten?) unterweges begegnete, von ihnen schwer Verwundet und sein Pferd getödtet. So wie der Commandeur der Division von diesen Ereignissen hörte», nahm er einige Lknte scines Kommandos„ verfolgte Die Misscthäter in verschiedenen Richtungen Und entdeckte fie am .11ien früh im Dorfe Rudno, Wo sie umringt wurden. An- fangs suchten die Umzingelien sich zu vertheidigen; als sie aber- wieder in niichterncn Zustand zuriickkehrten, unterwarfen sie sich nach kurzer Zeit.“ - Von War sch an war der dortige österreichische General-Konsul Hain de Waldor zu einer Brunnenkur nach Karlsbad abgereist. - Aus Petrikau wird gemeldet, daß der Warthc-Fluß dort sehr gestiegen war.

-- Nachrichten aus Warschau vom 21. Juli zufolge, waren daselbst dcr portugiefische Gesandte am russischen Hofe, General- Lieutenant Graf Villareal, bon Lissabon, der Wirkliche Staatsratl) Graf von St. Priest von Moskau, der ArtiUcrée-General Sumaro- koff und der als General-Stabsarzt der aktiven Armee fungirende Wirkliche Staatsrath PrzeSmyzki Von Jwangorod und der Wirk- liche Staatsrath Besak von St. Petersburg angekommen und der General- StabSarzt der aktiven Armee, (Heheimeratl) Tschetyrkin, nach Diinaburg, Der Gebeimcratl) Rut'fowski nach Lublin, Der Wirkliche Staatsrath Graf Von St. Priest nach Dresden, der Prä- sident des AppellationSgerickUs des Königreichs Polen, Wirklicbé Staatsrat!) Paprozki, nach Petrikau, der Bischof der Lubliner Dib- zesk, Vincenz Pienkowski, nach Lublin, und der Wirkliche Staats- Wth Lochtiu nach St.Petersburg abgereist. (Pr. C.)

Dänemark. Kopenhagen, 23. Juli. Vorgestern fand eine Staatsratlwstxzung auf Skodsborg statt. - Dem Vernehmen nach wird der Reichstag zwischen dem 10, und 15. August zusam- menberufcn werden.

Der Reichsrat!) hat Vorgestern den Gesammt-Verfassnngs-Ent- wurf mit 19 gegen 2 Stimmen (Tscherning und Rcbentlow-Farvc) definitiv angenommen. Der Reichsratl) wird in wenigen Tagen seine Sitzungen beschließen und dann der Reichstag wahrscheinlich gleich einberufen Werden, um die Abänderung des Grundgesexzes zum dritten Male zu votiren. (H. B. H,)

Nyborg, 20. Juli. Nachdem das englischeSegeT-Linienschiff „Calcutta“, 84 Kanonen, Capitain J. J, Stopford, wegen con- trären Windes sckwn 10 Tage im Belt gelegen, ohne nach der Ostsee weiter segeln zu können, ist der Wind gestern endlich nach N. W. gegangen, wodurch Das Schiff in den Stand geseßt wurde, seine Fahrt fortzuseHen. Der „Calcutta“ isi nur zum Theil ar- miri, indem “cia fcbwch GsschüHe seines Unterdech in England herausxzenbmmen wurdkn. Dagegen hat er die Kanonen des „(Hlntton“, einer der schwimmenden Batterieen an Bord, so wie eine Pkenge 51198k11117561'3riß5 (13.1. Matrosen zur Vertheilung un- ter die anderen Schiffe der Ostseestotfc), Proviant und Munition, worunter sich 1396 Stiick 1336711ige Bomben befindsn. Das Schiff hat auch eine Post, enthaltend nicht weniger als 25 Ctr. Briefe fiir die Flotte, am Bord, die freilich etwas veraltet ankommen diirften, Da es schon am 30. Juni England Veriieß. (H. C.)

London, Dienstag, 24. Juli, Morgens. (Te1. Dep. d. C. V.) In so eben stattgefundener Parlamentssiyung tvurke der Bericht in Betreff der türkischen Anleihe nach langer Diskussion

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ohne Abstimmung angenommen. * Peel theilte mit, daß die Fremdenlegion bereits 4000 Mann stark sei und rasch zunehme.

Warschau, Sonntag, ??.Juli. (Tel. Dep. d. C. B.) Ein Ukas des Kaisers verbietet den Juden die fernere Ansiedelung und Erwerbung von Grundeigenthum als Ackerbauer in den Gouverne- ments Tschernigow und Poltawa. Wie es Heißt, soll der Admi- nistrationsrath Von Polen aufgelöst und die Kommissionen fiir das Innkre, fiir geistliche Angelegenheiten und fiir den Schatz den be- Mffendcn Ministerien in Petersburg untergeordnet Werden. Ferner Heißt es, Fürst Paskikwiisch wünsche in den Ruhestand vcrsexzt «1: werden. -- Politische Vergeben werden in Polen während des ;“*«iegs311st1111des durch Kriegsgerichie abgeurtheilt.

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S tatistiséhe Mittheilungen.

., Für eins bessere Dotirung der evangelischen Kirchs und Sebulc in S chlcsicn hat sich im VEL'JUUJLULUJÜHW UUkLl' dex: BWM- kcréxng cin rcgsr Eifer kundgcgcbcn, der sich besonders darin zcigtc, daß mcbrcrs Kirchen mit chaten und chiwilligkn Vcrmächtnissc-n bedacht Wurden, S0 tVUrden zugcwicskn: der Kirche in Pirsck)en 250 Jiihlr., in Polnisch= Wartenberg 100 511111112, “in Reichenbach 100 Iiiblr., in Deut- nmnnsdorf 800 Riblr., in Dobkrle, Kreis Oels, 100 MMU, in Weigwixz [;.ci Wanscn 200 Rtblr., in Freistadt 300 Rihlr., in Dalkau, Kreis (511091111, 200 Rtblr, und eben so Vikl dcr ebangelischn SchUlk zuKladau m bmnsclbcn Kirchsprcngcl. Die evangelische Schill? in Baumgartbn Und

bis höhere Bürgsrschnle in Oblau erhielten jede 50 911511“. -- Außer .

dicson Lkgaten und Vcrmäcbtnisscn babcn 11011) (“34 Kirchen Verschiedcns, zum Thcil sebr ivertbbblle (Heschsnkc an Altar-Ornamentcn_ und sonstigen kirchlichen anentarien- Stiicken zur Renovation und Vcrjchönerung dkk Kirchen, zu Orgelbautcn Und Chor:ZnstrUmch1-Vcrbcsscruztgen, zu bau- Lickyen Zlvcckcn an Thurm: Und Kirchgebäudem zur Anschaffung und Ver- besserung bon Kirchcn-Gcläuten und zur Anlcgnng bon christlichen Jugond- Viblioibi'ken crbalicn. (Pr. C.)

»- Wäbrcnb der Monate Mai und Juni 5. Z. sind mit der Saar- brücker Eisenbahn Über Havre 2980 Llusivanderer nach Amerika befördert Wordcn. Davon gehörten Preußen (52, Baiern 1351, Würt- temberg 5915, „Hessen 393, Baden407 und Oldenburg 171 Individuen (1x? Unicr dcr (Hésammtzabl von 2980 Attsjvanderern befanden sich 411 Kinder MM 10 Jahren. (Vr. C.) ,

--- Der Verkehr durch den Sund in dem ersten Semester diesss Jahres hat gegen das gleiche Semestßr im bergaLJ§11en Jql)re_bedeutend übgcnommcn, denn während im borigxn Jahre 1529 Schiffe imJSnnde klarirten, betrug die Zahl derselbcn m diesem Fabre nux 5855, qlso 1073 Weniger. Es entstand diese Abnahmc der Sundscbifffahxt nicht Durch eine besonders große Vcrringcrung des Verkehrs seitens eixizelx1e'r Staatc'n; sie ist vielmehr als eine allgemeine zu bezeichnen, dq tte? fast sämmtlichu Staaten betrifft, derem Schifffahrt durch 'den Sund 211121111?)- gebcbnts ist. So klarirtcn an preußischen Schiffen nur 1015 «- 350 Mniger gkgon das erste Semester Voriger! Jabrks, (111 norivc'gisbhcii „1003 “- 411 wcniger, an scbivcdiscbcn 848 --- 194 Weniger, im dam- s-Fykti 712 -- 2.'"9 Weniger, an englischen 754 „» 135 jvemgicr, Un bolländischen 6132-90 jvcnigkr, an mccklsnburgischcn 3,00«131 jbs- Niger. anmwmmsn hat die Zahl der hannbbcrischcy'SchiffL, Wclchc ."" Sundo klarirten, indem sie bon 297 auf 321 Schiffe xtn'g; ferne)? bob s1ch die' Zabl dsr oldanburgiscbcn Schiffe von 34 auf 53, der bremischen bon * auf 22, dsr französischen Von 6 auf 24 Schiffe 2c. - DW Y_bnähxyc ix-cr preußischen Schifffahrt scheint ihren (Grund borzilgsivsne darm „ZU RWW- daß Landesproduktc und Holz Weniger verführt Wurden, als im ersten Semester bergangkncn Jahres. ““in ersten Semesixr bergan- Akncn Jahres klarirten im Sunde an prCUYischcn Schiffen 11111 WETZLU 032 » in diesem Jahre nur 382, mit Roggen 92 - 111 dlßskmßxxklhré 11m- 80, mit Hafc'r 13 -- in diesem Jahre 5, mit Zimmerbolz 11:5 “**-- 11“: diessm Jahre nur 445. Eine geringe Steigerung zeigte“ nch nur bei (Herstb und bei gemischten Getreide = LÜÖUUJLU, mdbixi dic Ersteren von 13 auf 24, die [(BMW bon' 24 UYf „25 11199911. Die mit Landesproduktén beladenen preußischen Schiffe, Wülck)? im Sande klaririen, batten im (Hanzen um 520 abgenom- incn. Die Abnahme des Schiffsberkebrs zwischen der-Ostse'ß und dsn iibrigen Meeren ist im A(lgemeincn dem Einfluß der kriegcr11ch611 Ver- bältnisse, speziell der Vlokadc der rnssiscbcn Küsten zuznschrcichi. (Z.,xr. C.) - Die Ausfuhr der „spanischen Weine bon Bcnicarlo !wélche bon dcn Weinhändlern namenlliä) zur VcrbcsserunZ 1101961? und 'ÜK'LÖTLM Sorten bcnuxzt Werden) nach dem Wislands hat m den 11151911 „34151111 merklich zugcnommen. Jm Jahre 1854 jvurdcn aus dsm dorti; IW 5.5an 5381 Pipcn auf 33 fri'mden Schiffsn nach dem LluSlaxide JL- Mbrk. Von diesen Schiffen fubre'n 7 Unter dcntscbcr Flaggß; cms gc-

)ÖL'ÉL Pchßcn an. Nach Hamburg und Bremen Waren (3 Schiffs mit 5

“1010 Vibcn bestimmt. (Pr. C,)

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Gewerbw und HandelCL-Nachrick)tcn,

““'" Jm Kirchknstaat ist von Bologna iiber 910111 bis zur, 11601")- [ÜMÜWM Gränze einc Telegrabben'linie erriibtct und. bsrcris dxm kakéW Übskgsbén ivordcn. Die Linie bat Tclegrapbcnstaxionsn inn B0- 109110, Ancona, Fuligno, Rom Und Tcrracina. Dic Gebühren fm: De- P91chLn nach diesen Stationen betragcn bon dcr bstorreiclvsch-ywdcnxscbc'n Grän“ W Guastalla "ckck Ancona 0 Fl. C.-M., nach Fuligno 1 Fl.

C.-M., iiach Rom und Terracina 8 Fl, C.»M.; Von der österreichisch- parmesanischen (Hränze bei Piacenza; nach Ancona 6 F1. 20 Kr. C.-M.,- iiach Fuligno 7 Fl. 20 Kr. C. M., nach Rom und Tcrracina 8 Fl. 20 Kr. C. M. «_ (Hleichzcitig mit dieser Telegrapbenlinie stnd die neapo- litanischen 'Telogrqpbenlinicn, Welche an der. Gränze bci Terracina mit den papstlicheii Liniey in Verbindung stehcn, dem Verkehre übergeben ivorden. Fur diese Lnnen bestehen Siationcn zu Abellino, Cancelko, Capua, Casertq, Molo dtGaeFa, Neapel, Nola, Salerno und S.Waria. Sie ßnd sammtlicl), dem aÜgkmctnen Verkchr eröffnet. Die Gebühr für eine einfache tqicgrapbifche Depesche von 25 Worfen von der Gränzc bei Terracina bis Molo diGaeta beträgt 20 Sgr., nach den Übrigkn Stationen 1 Rthlr. 10 Sgr. Außerdem ist für jede Dopeschc cine Vesteklgsbübr von 10 Kr. C.=I)k. zu entrichten. Für Collationirung ist die Hälfte der Beförderungs- gebiibr zu zahlen. Telcgraphiscbe Depeschen nach dc-m Königreiche beider Sicilicn dürfon für cht mir in italienischer Sprache abgefaßt sein. Hin- sichtlich der Wortzäblung gelten die im deiitsch-bsterréichischen Telegra-

. pben-Vercink angsnoimnencn Bestimmungen. Nebst dsr Adresse und Un-

terschrift wird aber auch das Datum der kacsche, Welches nik fehlen darf, in die Wortzabl eingerechnet. Auf sämmtlicbén neapolitanischen Staiioxzcn ist permanentér Nachtdienst cingkrichtc“. Nachtdcpescben unter- liegen ]kdOck) keiner böbkrn (beübr, als die zur Tageszeit aufgegebenen kaeschi. (Pr. C.)

*- Nachdem in Spanien ausgcdcbnte Tslkgraphcn-Linien hergkstellt npd der Anschluß an die französischen Linien bLi Yrun erfolgt War, ist die zwischen dcn Regisrungen Frankreichs und Spaniens abgeschlossene Condention zur ngslung des internationalen Telegrabbc'n- Verkehrs in Kraft getrcten. Im Wesentlichen ist derselben die zwischen Preußen, Krankrkick) und Belgien «bgsschlosmik Tclcgrapbén-Convisntion vom “4. Oktobor 1852 zum (Hrnnds 961091. Nach dum spanisch-französischen Bbrtragc bat Jedermann das Mobi, sick) dcr intsrnaiionalen Tslkgrapben beider Staaten zu bcdiensn. Die Depeschen Wkrbcn nach folgender Rangordnung klassifizirt: 1) Staats-Dcpeschcn, das heißt solch? De- pcschcn, ivclcbc bon dczm Obkrbmtpte dcs Staatcs, dcn Ministern und den Chefs der bsi 811161“ der kontrabirenden Regicrnngen beglaubigten (He- sandtschaft ausgcbén. Die diplomatischen Depsschén derjenigen Mächte, Wclche der borlicgsndén Uebereinkunff nicbt beigetreten sind, Werden als Dxpeschen bon Priyatpkrsonsn angescbcn und als solche behandelt; 2) DW'nst-chescben, d. b. solche Depeschen, Mlebe ausschließlich bkn inter- nattonalen Telcgrapbcndienst betreffbn; endlich 3) Pribat-DepesMn. Die Beförderung der Depeschen findet nach der Reihenfolge ihrer Aufgabe durch di? Abssndér, oder “nach der Zeit ihrer Ankunft auf di'n Adreß- Staiionén statt“, und sollezn in Riicksicht aufden Vorrangzuerst die Staats- Dopsschen, dann di? Dienst-Depeschcn und zucht die Priwat-Depeschen befördert WLL'ÖLU. Die Telegrapben-Vürcaus sind befugt, Depeschen auch für solche Orte anzunehmen, Welche außerhalb der Telegrapbenlinie lie- gen. Diese morden nach der Bestimmung der Absender entweder durch rckommandirte Briefs oder durch Exproffe besorgt, Depeschen, wclche nach 9 Uhr Abends befördert tvcrdén, sind als Nacht-Depcschen anzu- sehen. Die Gebühren sollen bsi einer Entfernung bon 1 bis 0111.75 Kilom. für eine Depesche bis 25 Worte 2 Fr. 50 Conf., bis 50 Worte 5 Fr., bis 100 Worts 7 Fr. 50 Cent„ bei einer Entfernung bon 76 bis inkl. 190 Kilom. das Doppeltc, bei einer Entfernung von 191 bis “inkl. 340 Kilom. das Dreifache, bei einer Entfernung von 341 bis inkl. 525 Kilom, das Vicrfache, bei einer Entfernung bon 525 bis inkl. 750 31110111. das Fünffache und bei einer Entfernung bon 751 bis inkl. 1015 Kilom. das Sechsfache dcr (Hebührensäße für die kürzeste Strecke betragen. Die Nacht = Depeschen unterliegen der doppelten (chübren-Taxe. Dieselben müssen währcnd der Tag- Dienstzeit angcmkldet Werden. Für die Befördcrimg der Dcpsschcn in rekommandirtcn Briefen wird bei Vßfbrbérung nach allen Orten desje- nigen Landes, in jbelcbsm das Adrkß-Vürcau liegt, ein gleichmäßiges Porto bon 1 Frs, Und bei Depeschc'n nach (111611 Ortschaften außerhalb dieses Landes, odi'r auf dem europäischn Kontinente bclcgcn, bon 2 Frs. festgcscßt. Die gcgcnsoiiigb Nechnungslegnng findkt nach Ablauf eines je- dcn Monats statt, die Abrkcbnnng und dia Liquidation des Saldo aber geschieht am Ende jcdcs Quartals. Dic Reduction dcr Münzfortcn ge; 1chicbt nakb dem Soße, Von, 19 Realcn ÖLVKÜVU für je 5 Frs, dxr auch fiir die (Hebiibren-Bezablung bei Aufgabe bon Depksckwn tnbßgebsnd ist. Soiltkn sich im Laufs. dcr Zkit durch diéErfaermg einige Praktische Mängkl in de'): Ausfübrnng dei: Festseynngi'n ,der Convention beraus- stcllsn, so 101111911 dicselbcn nach bcidcrscitigem UMrcinkommon «ibgeäxidcrt Werds". (Vr. C.,)

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