- In Ausführung der Allerhöchsten Kabinetßordre vom 21. August d. J. „hai_dcr Chef der Admiralität bestimmt, daß die Mattofen:Yrt1[1erie-Abtheilung der Ostseeftation die Be- rreximzng „1.Matrosen:Artillerie-Abtbeilung“ und diejenige der Nordseestation „11. Matrosen-Artillerie- Abtheilung“ zu führen hat.
_ 2116 21er te haben sich niedergelassen die Herren: 1)r. Gettkant und irsch in Königßberg in Pr., Behrendt in Coadjuthen 131". Kröner als Direktor der Provinzial=Jrren- anstalt zu Neustadt Westpr. und Hönicke in Walschleben.
Bayern. München, 17. November. (Allg. Ztg.) Bei Beginn der heutigen 13. Plenarsißung der Kammer der Abgeordneten wurde der neu eintretende Abg. Frhr. von Lindenfels beeidigt. Der Minister des Jnncrn, Frhr. von Feilissch, verlas eine AUerhöchste Entschließung vom 12. d. M., durch welche die am 29. d. M. zu Ende gehende verfassungs: mäßige Dauer des Landtages bis zum 31. Januar 1884 verZänaert wird. Der Abg. Luthardt erstattete N::ncns des Finanzaussckpuffes mündlichen Bericht über den Etat des Königlichen Staats : Ministeriums der Finanzen für je ein Jahr der nächsten Finanzperiode. Eine allgemeine Debatte fand nicht statt, und die Spezial- debatte beschränkte sich, mit AUSnahme des Postulate?» hinsicht- lich des DisPositionsfondS, auf einzeln? erläuternde Bemerkun- gen des Referenten. Was den Ministerial- DisPositions- fonds zu Untetstüßungen anlangt, so hatte die Majorität des Ausschusses beantragt, das Postulat ab- zulshnen, wobei vorbehalten wurde, beim allgemeinen Etat für Unterstiißungen einen entsprechenden Betrag für aile Ministerien einzusteüen. Dcr Abg. Walter welcher den 2111- trag im NuHschuß eingebracht hatte, motivirte denselben heute und verbreitete sick) hierbei über die Verhandlungen, welche in der Kammer bei den letzten Landtagen in Betreff des DiSP-I- sitioné-fonds stattgefunden, und 11er die B1schlüffe, wclche in dieser Sacbe gefaßt worden; Redner wiederholte die Erklärung, daß die Rechte bsreit sei, in den allgemeinen Etat für Unter: stüßungen 20 entsprechend erhöhte Beträge einzusteÜen. Der Finanz-Minister von Riedel rechtfertigte die Wiedereinsteürmg dcs Postulats in das Budget und hatte nichts dagegen einzu- Mnden, wsnn die Worte „Ministerial:Dispositionsfonds“ durch „Fonds für Unterstüßungen“ ersetzt Wdrden, ersuchte aber die Kammer, das Postulat in dieser Form zu geneh- migxn. Der Abg. Crämer erklärte, daß er und seine poli- tischen Freunde (von der Linken) bsute noch auf demselben Standpunkte ständen, welchen sie bisher hinsichtlich des Dis- positionsfonds eingenommen haben; fie würden auch heute wieder für das Postulat stimmen. Der Abg. Kröber (bisher äußerste Rechte) erklärte, das; er, entgegen seinem früheren Votum, jeßt für das Postulat stimme, weil durch die Ablehnung viele arme Leute schwer benachtheiligt würden, und weil er, Redner, zu der Exklärung des Finanz-Minifters, daß bei der Vertheilung der Mittel aus diesen Fonds keinerlei politische Gründe obwalten würden, voüstes Vertrauen habe. Bri der Abstimmung, die durch Namensaufruf erfolgte, wurde das Postulat (das 9170 546. beträgt) mit 80 gegen 63 Stimmen abgslehnt. Außer diesem wurden an dem gesammten Etat des Staats- Ministeriums der Finanzen nur 2080 211 abgestrichen und derselbe mit 3121289 (14. in das Budget eingestellt. Den Geschäftsbericht der Königlichen Bank in Nürnberg in den Jahren 1881 und 1882, dann den Voranschlag der von der
öniglichen Bank abzuliefernden Aerarialrente in der nächsten Finanzperiode erledigte die Kammer nach den Anträgen des Ausschusses, denen zufolge diese Rente auf 400 000 „44 pro
Jahr festgeseßt wurde. ""A.-“M“
Elsaß-Lothringen. Meß, 18. Novsmber. (W.T. B.) Der KriegS-Miniftir, General Bronfart von Schellen- dorf, begiebt sicb hSUte Mittag nach Diedenhofen.
Oe|erreich-Ungarn. Wien, 16. November. (Press.) Der oppositionelle Abgeordnete Desider Szilagyi interpeilirte in der gestrigen Sißung des Finanzausschusses des ungarischen Nbgeordnetenhauses anläßlich der Be: ratbung über das Erfordernis; der innern Verwaltung Kroatiens den Minister-Präfidenten Tisza über die Be- setzung des Banuspoftens und des Portefeuilies eineH Ministers für Kroatien sowie iiber die». Eventualität 211161,“ Revision des ungarisch-kroatiscben Auleeichédeseßes, wobei JnterpeÜant von der wohlwollenden Absicht aUSging, aus dkr Antwort des Ministers den Schluß zu ziehen, das; die Regierung bezüglich Kroatiens noch immer keine praktisch durchführbare Politik habe. Nach dem „Naplo“ äußerte sich Tisza dahin, daß die. definitive Vergebung des Minister-Portefeuilies gleichzeitig mit der Ernennung des Vanus erfolgen werde, da Minister und Banus unzweifelhaft dieselbe Richtung befolgen müßten. Er sei bemüht, den Banusposten so bald als möglich zu be- ießen, dock) wünsche er dies derartig zu bewerkstelligen, daß die Bqnusfrage nicht so bald wieder aufs Taper komme. Eine Geseßeßrevision beabsichtige die Regierung nicht, da fie nichts von einer solchen erwarte; siewerdejedoch nicht dagegen sein, wenn sie in gsseßlicher Weise beantragt werde.
Pest, 17. November. (W. T. B.) 11 einer heute statt- ngabten Konferenz der Mitgliederderliberalen Partei wurde über den Gesrßentwurf, betrrffend die Ehen zwischen Christen und Juden, beratben und derselbe als Grundlage für die Spezialdebatte angenommen.
Schweiz. Bern,16. November. (N. Zürch. Ztg.) Der Bundesrath hat in der Frageder Nationalbabnschuld beschlossen, den Kantonen Zür1ch und Aargau zu Händen der Garantiegemeinden cin Anlehen im Maximalbetrage von 2400 000 Fr. zu verabfolgen, verzinslich und rückzahlbar in Annuitätkn zu 31/2 Proz. (21/2 _Proz. ZMS, 1 Proz. Amorti- sation), und zwar unter der Bedingung, daß die Interessenten bei ihren anläßlich der 188261? Verhandlungen gemachten Offerten beharren und zur Vollzahlung der noch fehlende Rest von den schuldnerischen Gemeinden aufgebracht werde, welche leßteren, im Fall sie sich über die Repartition nicht verstän- digen könnten, diesfalls den Entscheid des Bundesraths an- zuerkennen hätten.
Großbritannien und Irland. L o n do 11, 17. November (Al]g. Corr.) Vorgestern überroichten die Delegirten von Transvaal dem Lord Derby ihre schriftlich aufgesetzten Forderungen. Die „Times“ sagt heute, daß an der Form, in welcher diese der Regierung unterbreitetworden, gar nichts QUSzuseßen sei, und man hoffen könne, daß eine befrikdigende
Grundlage für eine zukünftige Lösung ohne ernste Schwierig- keiten erreicht werden werde.
„In Be ug auf die Räumung Egyptens Seitens der
britischen kkupationsarmee veröffentlicht die „London Gazette“ die in dieser Angeleaenheit zwischen Sir E. Baring und EarlGranville gepflogene Correspondenz. Sir E. Ba- ring erklärt, daß die britische Garnison aus Kairo unbedenklich zurückgezogen werden könne, und sagt weiter: „Nach mit General Stephenson gepftogener Beraihung bin ich der Anschauung, daß die 1th aus 6700 Mann bestehende Armee auf 3000 Mann und 6 Kanonen reduzirt werden kann.“ Sir Evelyn Wood fügt dem bei, daß diese Macht in Alexandrien konzentrirt werdcn soÜe, wo leicht Unterkunft für sie geschaffen werden kömxte. Am 1. November erwiderte Lord Granville hierauf: „Die Regierupg Ihrer Majestät biUigtJJbre Vorschläge, und auf Befehl der Königin habe ich den Kriegs: inister ersucht, die von Ihnen empfohlene Reduktion zur Durchführung zu bringen und weiter anzuordnen, daß die in Egypten zurückbleibenden 3000 Mann in Alexandrien konzentrirt werden. Die dadurch er- folgte Räumung Kairos überträgt die Verantwortuna für die Erhaltung der Ordnung in Egypten auf die Regierung des Khedive, und diese kann bei der Erfüüuna ihrer Pflichten auf_ die volle moralische Unterstüßung der Regierung Ihrer Ma1es1ät zählen. _ Der Herzog und die Herzogin von Connaught smd auf ihrer Reise nach Indien am 15. d. in Aden ein- getroffen und haben dort bei allen Schichten der Bevölkerung einen enthusiastischen Empfang gefunden.
Frankreich. Paris, 17. November. (W. T. B.) Der Ministerrath hat heute Vormittag beschloffen, sich für den Gegendorscblag Leliévre's über die parlamentarischen In- compatibilrtäten auSzusprechen. Der Ministerralh wird einige Modifikationen verlangen, aber ksine Kabinetsfrage daran?, mache11.-Der Marine-Minister Veyron theilte die leßten Depeschen aus Tongking mit, welche Courbets Krank- hei1, das Bombardement von Kanton und andere alarmircnde (Gerüchte dementiren. Der Conseils Präsident Ferry wird am Donnerstag der Kommission für die Tongking=Angelegenheiten weitere Mittheilungen machen.
Die. angestellte Untersuchung hat ergeben, daß der Anarchist Curien, welcher den Minister-Präsidenten Ferry zu 1001611 beabsichtigte, nicbt geistesgesjört, sondern ein Fa- riatiker ist und fortgeseßt die Versammlungen der Anarchisten 111 211153 und Roubaix besucht hat.
Die Deputirtenkammer seßte die Verathung des Budgets auf Montag fest. _ Der Senat wählte den pro- tÉstantnschen Prediger Pressensé zum lebenHlänglichen *“ ena or.
Spanien. Madrid, 17. November. (W. T. V.) Das (Hesxhwader, welches Sr. Kaiserlichen und Königlichen Hoheit dem Kronprinzen des Deutschen Reichs und von Preyßen entaegenfahren wird, besteht aus den Fre- gatten „Victoria“, „Numancia“, „Carme“ und „Lealtad" und dem Aviso „Casidad“. Das Kommando ist dem Admiral Bul1a Übertragen worden. Das Geschwader liegt bei Carta- gena, der Ordre zum Auslaufen gewärtia, vor Anker.
Valexicia, 18. November. (W. T. V.) Die hiesigen Behörden smd mit Vorbereitungen für den festlichen Empfang des Deutséchen Kronprinzen beschäftigt. Der deutsche Gesqndte in Madrid sowie der Oberst-Kämmerer und ein Flügeladjutant des Königs werdsn am nächsten Dienstag hier erwartet.
Italien. „Rom, 18. November. (W. T. B.) Der „Diritto“ bringt dem Kronprinzen des Deutschen Reichs und von Preußen, dem Sohne des Kaisers Wilhelm, dem aufrichtigen und bcwährten Freunde Italiens, den herzlicbsien Willkommen dar. '
Ein Königliches Dekret ordnet die Einskßung einer Kommission an zur Prüfung dsr Frage, wie sich Italien beim Ablauf der Münzkonvention im Jahre 1885 zu verhalten habe. Die Kommission wird bestehen aus SeiSmit- Doda, Luzzati, SimoneUi, Minghetti, Lapertico, Massedaglia, Grimaldi, Morama, Branca, Zeppa und den Gcneral-Direk- toren der Nationalbank und des Tresors.
Palermo, 19. November. (W. T. B.) Der Depu- tirte» CrisPi hielt gestern vor seinen Wählern eine Rede und iübrte darin aus: Er habe bei der Rekonstituirung der ehe- maligen Linken mitgewirkt, und bis Partei sei nun- mehr rekonstruirt, nicht blos, um zu kämpfen, son- dern auch um ihr traditionelies Programm auszu- führen. Der Redner bemerkte weiter: man schreibe das Bündnis; der gemäßigten Linken mit der Rechten der Nothwendigkrit zu, die républikanische Partei zu bekämpfen, diese sei aber in Italien nicht zu fürchte-n; der wahre Feind der italienischen Institutionen sei die klerikale
artei, welch fich, Dank der Politik der gegen- wärtigen Regierung, verstärkt habe. Die Gegner der Wiederhersteüung der ehemaligen Linken behaupteten, daß man mit ihr die derzeitigen AUianzen gefährde, Redner glaube indeß, daß Italien sich für seine kontinentale Politik den centraleuropäiscben Mächten und im Uebrigen England zur See anschließen solle.
Türkei. Konstantinopel, 17.November. (W. T. B.) Der ehsmalige Großvezier Safvet Pascha ist gestorben.
Griechenland. Athen, 17. November. (W. T. B.) Die Deputirtenkammer hat die von dsr ministkrielien Partei aufgestellten Kandidaten mit einer Majorität von 40 Stimmen zu Vize-Präfidenten gewählt.
Serbien. Belgrad, 17. November. (W. T. B.) Der Pope Miloje, der Lehrer Proulooic und ein Bauer aus Bol- jevac wurden als Haupturheber desAufstandeS in dem Bezirk Boljevac standrechtlich zum Tode verurtheilt.
Afrika. Egypten. Kairo, 17. November. (W. T. V.) Der englischen Regierung ist vdn Seiten der egyp- tis chen eine Note zugesteUt wordexi, m welcher für Egypten das Recht in Anspruch genommen Wird, bei jedem neuen, den 8151115 quo bezüglich des Suezkanals betreffenden Arrange- ment gehört zu werden. Man nimmt an, daß der englische s(Cczhexlriesxal-Konsul Baring fich der Auffastung Egyptens an-
te e.
_ 18. November. (W. T. B.) Der Khedive hat Sultan Pascha zum Präsidenten des legislativen Raths ernannt.
Zeitungsstintmen.
Das „Posener Tageblatt“ schildert die Wirkun der S_cbußzollpolitik für die Eisenindusirie, deren ?lxrokmkrkixxéßl sich seither „um 86 Proz. gehdben habe, und hauptsächlich in Foige gesteigerten Exports set doch m den, ersten 10 Monaten d1e1es Jahres der Ausfuhrüberschuß noch rund 1/2 Nimm, Metercentner größer als im vorhergehenden; das Blatt sagt dann:
Wenn die Scbutzzölle weiter nichts als diesen notoriicben, fin“ Jahre lang dauerndsn Aufschwung bewirkt hätten, so verdienten ße „schon, alles Lob: denn ße haben damit die vorhandenen Arbeitsträß, insreichem Maße bxscbaftigx und zur Vermehrung des Wohlstandes beigetragen., Aber ihre_W_1rkung reicbt weiter. Sie haben unsere Eisenindustrie so „gekrafttgt; daß sie schlechtere Zeiten leichter ertragen kann, wie wenn 11e sich immer noch in dem früheren Stadium der Entkräftung befände. Endlich aber haben sie, und das rst die Hauptsache, die Möglichkeit geschaffen, daß unsere Industrie fich tm Inlande zu behaupten und die Schleuderkonkurrenz, Welche vo'n Englaxid uns droht. mit Erfola abquehren im Stande sein wrrd. Hierin liegt die hohe Bedeutung des Schu onsvstems Dasselbe verhindert, daß in Zeiten, in welchen der Ab (113 auf deni Weltmarkte stockt, das Ausland mit seinen Waaren hineinfluthex
und der heimischen Industrie die Wurzel ihrer Kraft ab- grabt. Selbst_ wenn daher auch durch die augenblicklichen Konjunkturen eine neue Krise in der Eisenbrancbe Verursacht
Werden sollte, so werden die Industriellen wie Arbeiter derselben mit Yubxentgeqensebxn können. Sie wissen, daß wenigstens der vater. land11che_Markt ihnen erhalten bleiben wird, und daß die Krifis da- her, s1_) 1cbwer sie auch werden mag, sie niemals zur Vernicbtxmg wird fuhren konnen., _So wird gerade in den schlechteren Zeiten die pattonale Sckpußpolittk von Neuem gerechtfertigt werden, im Gegen. 11113 z1'1 dem 'Manckxestxrtbum, Welches mit dem „Hilf Dir selber" die Eisemndustrte schon langst vernichtet haben würde.
_ '- Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ 1chreibt:
, Ueber dengrirtbsck'aitliäxen Rückgang Bremens dringt aufs Neue eme Siimme in die Oeffentlichkeit, der man eine besondere Bemb- tung betzumxffen w_ok)l auch in Bremen selbst nicht unterlaffen kön- xien'wrrd, wie _wemg man es_dort auch in gewiffen Kreisen zu lieben 111221111, die Mcxngel dcs [)err]chendcn Systems und die durch daffelb: erzeugten Schaden vor Anderer Augen blosgelegt zu sehen, Unter dem Titel: „Bremen und seine Sondersteüung“ (Brc- mexi , J. Kxhtmann) hat Dr. D. Lahusen, derselb? Autor, dcs1111_ Broschure über „die Korrektion der Unterweser und die brcchbe Handelskammer“ vor wenigen Monaten mit Recht eine fast sensationelle 2381195111119 fand, eine neue klrine Schrift veröffentlicht, tn welcher_er zunacbzi seinen Mitbürgern ein ivahrbeiisgetrcues Bild von der wirtbschaftlrchen'Lage ihrer Vaterstadt zu geben sicb bemüht. Nacb einer kurzen Historischen Einleitung, die in ihrer Prägnanz ein genugend f(ares Bild der wirtbscbaftlichen Entwickelung in Deutsch- land, bauptsäch1ich fiir den Handel giebt, kommt der Verfaffer auf Bremen selbst zu sprechen, das im gegebenen_Momente, einmal schon im Anfang der 50er_Jabre (1853 bei Auflöiung des Steuervercins), sodann aber insbeiondere bei der Errichtung des Norddeutschen Bundes mch dem Kriege von 1866 seine eigensten Jntereffen Wahrzu- nehmen nicht verstanden habe, indem es, ebenso wie in Hamburg, cm- statt dem nationalen Zyge zur Einbkitsxzestaltung sicb anzuschließen, darauf. bestand, seine i1olirtc Steliung als Freihafen beizubehalten. Das'cmseitich sicb Steifen auf einen Verfaffungsparagravben, der (1:6 eine proviiorischx Bestimmung nur zur Erieichterung des Ueber- ggnges für die Hamestädte in die neu geschaffenen politischen Ver- haltnisse gegeben war, mußte nicbt nur dem Reiche selber auf die Dauer'unerträglickp werden, sondern es bedrohte zuleyt auch diretgene gödLihllck)? Entwickelung von Bremen und Hamburg. Mehr noch als das Letztere bätte gerade Bremen wegen seiner weniger günstigen Lage zur See und für die Schiffahrt Ursache gehabt, den Anschluß an das deutsche Hinterland, als die natürliche Basis seines wirtbschaftlichen Gedeibcns, zu suchen; und doch hat es in unglaublicher Verblendung von Hamburg fick) den Ra'rg ablaufen lassen und dadurch für sicb einen Zustand geschaffen, der als ein schwer drückender jetzt dort empfunden wird. Das Bild, das Dr. Lahusen in sciner Broschüre Von diesen Unzuträgiichkeiten und der bedrängten Lage Bremens giebt, ist ein außerordentlich [„ebendiges und greifbares, frrilicb voll dunkler Schatten. An der Hand statistischer Belege
schildert er das Zurückgeben _ des Bremischen Handris und der aklgkn1€inen wirtbschaxtlichen Lage Bremens, die eine bedenkliche Progression zeigt. Wenn Bremen heute
immer noch nach außerhalb als eine Vor aUen anderer) „reiche Stadt' gilt, so ist das allerdings insofern zutreffend, als 111 der obersten Schicht feiner Bevö[kerung immer noch eine stetig WachsendeKapitai- an1ammlung stattgefunden hat; im Allgemeinen aber hat, wie dre Steuerlisten ausmeisen, der Wohlstand Bremens abgenommen. Während nämlich in der höchsten (5.) Steuerklasse, bei einer nur geringen Zahl der Partrzipanten, das versteuerte Jabreöeinkommen von mebrals 1200026 in den Jahren von 1874-80 von 45,8 auf51,1-Miil. Mark angeWrbsen ist, zeigt in dem nämlichen Zeitraum die unterste(1-) Steuerklasse mit einem Jahres::inkommen von 600-1500-14 eine Abnabuxe des _verosteuerten Einkommens won 22,0 auf 16,8 Mill. Mark, die 2. Klasie (1500 bis 3000 M) eine solche 11011 10,8 auf 9,1 MZÜ- Mark, die 3. Klasse (3000 bis 6000 „M) von 10,7 an 8,8 Mili. Mark und die 4. K1. (6000 bis 12000 ck) von 11,0 an 7,8 Mil]. Mark. Dr. Lahusen weist diese bedenklich? Verschiebung der Sixuer- Verhältnisse und drr Steuerfäbigkeit innerhalb des bremtjcben Staatrs noch durch andere Zablengruppey nqck), insbesondere solcher über die verringerte Konsumtionsfabigkett der Ve'völke- rung, die Abnahme der Eheschließungen und die steigende Armenlast, und erkennt in all Dieseni 31111 Recht Thai- sacben, in welchen sich schwere so1iale' Mißstande dokumentiren. ,Die Zahl der Steuerzahlsr' _ schr€10f' er _ „minderte “swb; steuerpflichtige Einkommen sanken unter dr: Minximalgrenze binqb; andere Einkommen traten in niedere Klassen zizruck; imd niir [)111- sichtlich der großen Einkommen einzelner Weniger zeigte sicb dx? Kraft Liner normalen Entwickelung. Ein Staat aber kann obne die Basis der Mittelklaffen mit mittleren Einkommen keinxn „Bestand haben. Das Proletariat und der Reich1bum bedürfen des Bindegliedes. Fehlt es, wird dem Staat auf die Dauer die Lebenskraft fehlen.“,Dies ist die Lage in Bremen. Weitkre Schilderungeti dcs Verfaffers in icifnek Broschüre beziehen sich auf Handel und Schiffabrt, daß cigexitlich Lebenselement des bremischen Staates. Auch hier zeigen die sta- tistischen Vergleichsziffern des 111". Lahusen „im Allgemeinen einen trostlosen Niedergang“. Wir haben in den leßten Jahren. selbst wie- derbolt auf (Grund der amtlichen bremischen Handelßstattsttk den Rück“ gang der Handels: und VerkehrSverhältniffe der'zweitgrößten deutkchn Seehandelsstadt nachgewiesen und denselbxn als rine'tief bcllagenSWerthe Erscheinung gegenüber dem allgemeinen wirtbschastltcben Aufichwunge UZ ganz Deutschland bezeichnet. Es kann dem Reiche und der Nation 1310 gleichgültig sein, Bremen von der Stellung berabsinken zutseben, diess vermöge seiner vielbundertjäbrigen Entwickelung ,und seiner ganz?" natürlichen Lage in unserem Wirthscbaftßleben ernzunebmezi berufen ist. Dr. Lahusen erkennt die vornehmste Ursache.dieseskNiedergangs sebr richtig in der Isolirung Bremens und niotivirt dies eingehend und sachlich, indem er dringend mahnt, cnd11ch die Schranxcn vor Bremens Mauern niederzureißen, damit der immer mehr verodenden Stadt eine neue glücklichere Zukunft aufgeben möge. Man 'wird Wohl auch in Bremen selbst nicht umhin könxie11,_ gerade iti diesem Theile der Labusenscben Broschüre eine auf grundltches Studium des Handels und seiner Beziehungen zum Jn- und _Auslande sicb auf- bauende und in ihren Einzelheiten zutreffende Schilderung zu erken- nen, und es bleibt nur zu wünschen, daß der „Bremische Kaufmann?“ stand die dmin enthaltenen Lehren auch beberthen möge. , Weiter kommt [)r. Labusen sodann aiif die durch die Jsolrruna Bremens geschaffene Notblage der Industrie und des Kleingxwerbes zu sprechen, und er führt diese in gleich eingebender Weise mri allkn
- „ Schäden und chbtbetlen dem Leser vor die Augen, indem er Weich rie Wechselbeziehunaen„ vori Handel und Industrie in das xecbte Licht stellt Md darauf hinweist, Wie Brexnen durch seine Lage 1113595" an ejban Ware, unter gnderen Verhaltnissen ein weithin "schende! andels- und Jnduxineplaß zu werden, während es jexzt beiden_ Richtungen Verkunimert. Die _ Märchen von den boden Lohnsayen und vor) dem zwwgenden Bedurfniß des bremischen wischenbandels, der Mit der YUSicblußsteUuna Bremens stehe und La„ werden von dem Verfasser m schlagendcr Wrtse widerlegt. Auch der bobln Konsumtwnsabgaben ist 111 der Broschüre Erwähnung ge- iban- die der „Stadt Bremen neben den verschwindenden Lebenémittel- *öUen des Retcheßeuiment bobe Verbraucbssteucrn auferlcgcn, und die Die maßgebenden Kretie dort, unbeschadet ihrer freibändleriscben Ueber- zeugungstrcue, „11013 ihres bartxn Drucks___auf die Bevölkerung emsig konserviren. Dies ist in allgemeinen Umr111e_n, unter Verzicht auf das iedk reiche Detail, der Inhalt der Labujenirben Broschüre. Und welch Wobltbuendxr Kontrast gegenuber den geisernden Ausfübrunßen des Hrn, Barti) in einer der [??ten Nummern se_mer „Nation“ über den zeitigen Stand der [MM) chen Zolianschxußrrgge'1 l)r. Barth ipielt sich darin als den 1163011015111 gsstor fur die bremiscben Jn. tereffen auf. Denn daß ibn irgend Jemand in Bremen zum Anwalt bier besteüt haben sollte, ist biUig zu bezweii-!;.;_ungeeigneteren Hän- den Wenigstens könnten die Gesrbickß Bremens nicbt anvertraut wer- den. Hr. Barth aber _vxrgrßt in 121116111 blinden und zornigen Eifer über die ungunstige Lage" der bremiikben Angelegen- beiten ganz und gar bitzzuzufugen, _ daß xnzx er selber und seine in Brkmen um ihn ge1chaart gerrc1enen_1_1011111chen Freunde all die Miiére, über die sie jetzt klagen, zumeiit aucb Verjckouldet baden. In Or. Lobusens Broschüre" dagegen !cucbxrt uns dus jeder Zeile drr feinfühlige, sorgfältig pru_fende Geist eineH „Mannes ent- zzgen, in dessen Herzen zugleich auirtcbtnwLicbe für 1e11_1e Vaterstadt Und darüber binaus die treue Anbanglichkeitbn'das große Gesamttit- Vaterland Raum haben. In diesem Sinne 1cbkteßt 1)r.Lab,11sen 1§ine hochscbäßenSrvertbe Schrift mit drm 1ck13nen Worte Friedrich Lists: „Jm Hintergrunde aller meiner Plane liegt Dcut]ch1and!“
Eisenbabn-Verordnungs-Blatt. Nr._19. _ bealt: Allerböibster Erlaß, betr. Vau- und Betriebsleitung der 'Strrckr Hadamar-Westerbura durcb die Königliche Eiienbabn- Direktion (rechtsrheiniscbe) zu Cöln. Vom 8. Oktober 1883. _ Erlaste des Ministers der öffentlichen Arbeiten: vom 29. Okiober1883, betr.Ver- bütung von Babnfreveln; vom 31. Oktober" 1883, betr. Emsteüung “oon N'ichtraucber-Coupés in die Personenzugequm 2. November 1883, betr. Auslegung der Bestimmungen des Frerfabrt-Reglcments vom 2. Mai 1883; vom 3. November 1883, betr. Vorfichtkmaßregew beim Transporte leerer Steinkohlentbeerölwagen. _ Nachrichten.
Centralblatt der Bauverwaltung. Nr. 46. _ anali: Amtliches: Personalnackoricbten. _ Nichtamtliches: Ueber die Ermit- telung dkr Tragfähigkeit eiserner Brücken. _„Ncubaiz der Teckonis'chen Hochschule in Berlin. (Fortsetzung) _ Die internationale ciektr1sche Ausstellung in Wien. 111. _ Ueber die Vortbetle der Zabnstangcn- bahnen bei starken Steigungen. (Schluß,) _ "Vermischtes: Durck): ich1ag dks Arlbergtunnels. _ Die LFartboioniaquirche_ am Königs- thor in Berlin. _ Architekten- und Jngenreur-Verem 1:1 Hannover. - Wettstreit zwischen Flußschiffabrt und Eisenbahnen in Deutsch- land. _ Technische Hochschule in Hannover.
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
Das kürzlich ausgegebene 3. Heft 18. Jahrgangs 1883 der „Geschichtsblätter für Stadt und Land Magdeburg (Mittheilungen des Vereins für Geschichte und Alterthumskuxide des Herzogtbums und Erzstifts Magdeburg, herausgegeben vom Vorstands des Vereins; Magdeburg, Verlag dxr Schaferscben Buchhandlung" _ A. Rüdiger) bringt eine umfangreich Abhandlung 11.911 Fr. Haixe über die Einführung der Reformation m der Stadt ngdeburg. ck5.11 fesselnder Form schildert der Verfasser zunachst die 3911 bis 1523, dann das Jahr 1524 (in Welchem Luther, von den Gememdeborstebcrn zu einer Unterredung eingeladen, na_ch Magdeburg kam und dort vredigte), bis zur Einführung evangeli1cher Prcdiger, frsrncr die Be- kaUng Nicolaus von Adeorfs, ('Udlick) bey, Streii_ der Stadt mit dem Erzbischof Kardinal Albrecht und ]eine Betlcgrzr-g. _ Als Miscelie wird am Schluß des Hefts 121116 Stelle aus emer'Ur- “kunde des Crzsjifts Magdeburg, datirt vom 3. Angust 1646, Mitge- fbeilt, welche sich auf die in diesem Jahre erfolgte Auffindung der Heilquellen in Hornbausen bei Oschersleben" beziebt. _ 'Nach dem abgedruckten RecbnungSabschluß für 1882 zahlte der Vcrsm 240 bei- tragende Mitglirder,
Gewerbe und Handel. .
Nüriiberg,17.November. (Hopfenmarktberich1vonLeoP01d HLW.) Gestern zeigte sich bei Beginn des Marktßs rege Karzflust, die auck anhielt, so daß gegen 1200 BaUen zu theilweiye einige Mcxrk böhercn Preisen die Eigner wechsrlten. _ Hkuxe war das Gescbast kein so belebtes, dock) beträgt der Umsatz immerhin 400Bal1e11. Die Preise sind die gestrigen. Gesucht Werden vornehmlich billige gut- iarbige Mittelsorten. Die Zufuhren wareb letzter Taye 11011 nur geringem Umfang. Die Tcndenz ist rubig, aber ' 3181111111) fest. * Die Notirunaen lauten: Württemberger prima 180 bis 185 „44, mittel 160-168 „M, Hallertauer priina 180-185 „16, mitiel160-168 „16, Polen prima 180-185 „M, mrtiel 165_174 „FC:, Elsässer prima 162-165 „46, mittel 150-156 "316, Gebirgsbopfen 170-175 „FQ, Marktwaare 155-166 «, Aiscbgrunder 160-165 «M,
, Luzern, 17. November. . " einnahmen der Gotthardbabn betrugen tm Oftobcr fur_'drn fiir den (Huter-
Péksonenvrrkebr 448000 Fr. (Septbr. 605 000), Verkehr 562000 Fr. (Scpibr. 435000), zusammen 1010000 Fr. (SWM. 1040000). Die Betriebsausgaben betrugen _1111 Oktober 424000 Fr. (Septbr. 428000); drmnacb ileberschuß 586000 Fr. Ekwibr. 612000). Der Betriebsiibersrbuß 1111 Oktdbcr 1882 bktrug 10677 r, . AntFWerpen, 17. November. (W.T. B.) Wollauktion (SMM) Angeboten waren beute 2372 B. La Plata-Wollen, von denen 1060 B. verkauft Wurden. Im Ganzen sind 22 507 B. zum Unaebot gekommen, von denen 15 390 B. verkauft xvurden; eß v'c_r- bleibt ein Vorrath von 7020 B?. Fcine Wollen erzielten Jultpretic, Ieringcre bedan en 5 Frcs. rven ger. , _ 0311193016, 17. November. (W. T. B.) Die Vorrathe von Robeisen in den Stores belauZn sich artf 587000 Tons, ge en 6 7300 Tom; im vorigen Jahre. abl der im Betriebe befindli en Hochöfen 101 gegen 114 im vorigen Jahre. . Washington, 17, November. (W. T. B.) Der Schal;- 1ekretär Folger kündigt die Amortijrrurzxx von 10 Miiliotren DoÜars Zyrozent. Obligationen an. Die Verzinjung derselben bort vom 1. Februar 1884 an auf. , 5 . Kairo, 17. November. (W. T. B.,) (Telrgrgmni des,.)ieutcr- WSU Bureauß") Das Banquicr-Syndikat, repraskntrrt durrb die a"8„[o-cgyp1ische Bank-Compagnix, hat der cgbpitscbcn .kgterung angeboten, das erforderliche Kapital 311 beschaffen, 11111111 die Regierung beschließen solite, selbst einen zrycttcn Suezkanal zu auen. Man glaubt, in Folge dieses Anerbteteiis werde dteFragc Wesen des Monopols Leffeps aufs Neue von Seiten der Regierung "1 Erwägung gezogen werden.
Verkehrs-Anftalteu. der Vauv.) Wettstreit zwiichen Fluß- u11d Eisenbahnen in Deutschland., Unter d'éiem Titel veröffentlicht Jngenicur Baum_1m Julibeit der „Innales (195 1701113 91 Slmusséda“ eintge Mixtbeilurigen, "" Inhalt für unsere Leser zwar nichts Neues bringt, aber doch mit Rückficbt auf die Stelle, an der sich 1211? Vcr-
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offerxtlicbunq findet, kurz wieder gegeben werden_ mag. „Auf zwei deutzcben Flüffen, Elbe und Rhein. bestehen seit einigen Jahren die Schtffabrtsgesellschaften und Schiffsteigner den Wettstreit gegen die Eisenbgbnen und ringen ihnen mit Erfolg einm) qennenßrvertben Theil des Guterverkebrs ab. Besonders bat die Elbjcbtffabrt in den leyten Jahren sub kräftig entfaltet; der V_erkedr nach und von Hamburg zeigt mehr und mehr das Bestreben, au1_ die Waffxxstraßc überzugehen.“ Der Yerfasier schreibt dies den billigen Fracht1a13en, vor allem aber der _Ernrtchtung eines regelmäßigen Betriebes dék Schiffahrt mit Hulfe dxr Schlepp: und Kettendampfer zu. Er erwähnt jedoch nicbt, daß „dieic Einricbtung erst möglich w11r, Ziarbdem die Reaulirunas- arbeiten bis zu einem gewiffen, ein gle1chmaß1aes, ruhiges Fabrwaffer sichernden Grade vorseschritten waren. Nachfolgende Tabelle weist nacb, das; seit fiebep. Jahren das Verhaltnis; der 311 Waffer 11511) Hamburg gebrachten und von Hambrrrg 'ausgefübrten Gütermaficn 111-(ien die' Babnfracbtgüter stetig geirackxien isl:
Jäbrlichk Ein- und Ausfuhr ' Verhältniß- Jahre auf den Eiicnbabnenf auf der Elbe zabl 1871-1875 ; 541221 t ' 327 409 c 1 1 :-0,602 1876-18-80 1 111 845 k 624 609 c 1 :0,564 1879 1 120 300 t 705 290 t; : 1 :0,628 1880 1 289 596 c 824 541 1: 1 :0,640 1881 1 276 496 t 926 593 c 1 : 0,725
In noch böberem Grade hat das Verhältniß dcr Fracbtwertbe zugenommen, das im Jahre 1879 nock) 1:0,227 bctruS, 1880 dagegen 1 : 0,265 und 1881 bereits 1 : 0,334. Hieraus ergic t sicb, daß der Wasserstraße außcr biUigen Maffengßierrz aucb tisch Gfüter von höherem Wcrtbe zugefallen find, bauvtiachltcb Grireide, .RLLZ- Farb- bölzer, Ori, (Tbemikalicn 11. s. 119. Die Zabl der Dampfichifse, Welchc 1860 11ur 10,3 0/0 der ganzen Schiffszabl au§machten, ist seitdem" auf 28 9/0 angewachsen. Die durchschnittliche Beladung der Kabne, die im Zeitraum von 1861 bis 1865 nur 80,9 1 betrug, 1870 srbon 97,5 t, bai sicb scitdem bis zu 126,3 1: beriirößcrt. _ Yebnliche Er- sÖLinnngcn zeigen sicb am Rhein. „In Mannheim iit bon) Jabra 1875 bis zum Jahre 1881 da:“; Verbaltniß zwixckoen den aus Eisen- bahnen und auf Sa'yiffen angelieferten und 11*?gbefö_rderten (Hutsr- mengcn anaeivacbien von 1:0,645- auf 1:0,865, Bc1ox1dLrS_ bemer- kénswerib ist, daß solrbe Güter, wie Kaffee, Zuckcr, Müblemabrikate und Robledcr, 1111) dem Waffrrwege zugewandt baben._Wäbr€nd 5. B. noch 1875 von dcm in Mannheim umgrsrblagrnen Kanes 58,7 "2011111 der Eisenbahn, 41,3 0/0 zu Schiff befördart Wurden, sind 1881 nur norbd 28,9% mit dkr Eisenbahn, dagegen 71,1% zu Schiff befördert wor en.
Bremen, 17. Novembkr. (W. T. B.) Dcr Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Main“ ist (111116, Abends 11 Ubr, in Southamvwki Und der Dampfer „'Hobénstaufen“ bon drr- selbrn Gesellschaft beute in Baltimore emaetroffcn.
Bremen, 19.21552111ber. (W.,T. B.) Tex Dampier des Norddeutschen Lloyd .Elbe“ 1st gsstern 11111) 8 Ubr 111 New- York angskommen.
Hamburg, 18. Novsmber. (W. T. B.) Der Poitda_mbfer „Gellcrr“ der Hamburg-Amerikaniscben Packetsabr'i- Aktieiigescllscbaft bai, von New-York kommend, beute 11115 6 Uhr Kap Lizard pasfirt.
Berlin, 19. November 1883.
Die bsurige Hofjagd im Saupark bei Springe ist, vom schönsten Welter begiinstigt, am vergangenen Sonnabend von Sr. Majsstät dem-Kaiser und Könige in AUEr: höchsteigciier Person abgehalten worden.
Das erste in den Hülsegründen, circa 1100 Fuß (1111159 11er dem Zagdschloß 111 einer 1111tFichtendurchmischten Bachsa- dickung neu eingerichtet? Jagen begann präzise 10 Uhr Vor- mittags; ibm folgte ein Imbiß im Jagdzelte, und mit dem Schlage 2 Uhr Nachmittags ward mit. dem zweiten Jagen im Hallerbruch die Jagd abgeblasen. BeideJagen smd mit Rotbwild schwach bcseßt und vornehmlich für die Suche der Findermeutc auf Sauen abgesieüt. So ergab dem auch die 111114 Uhr vor dem Jagdschloß von_ dem Aüerbdcbften Jagdherrn abgenommene Strecke nur 2 Hirsche Und 8 Stiick Wild, dagogen 225 Sauen, in Summa also 235 Stück Hochwild. „ ' „
Se. Majestät der Kaiser und Konig strscktexi AÜerhocbst: selbst einen gut jagdbaren und emen geringen Hirsch, 6 Wild, 22 grobe und 4 geringe Sauen. ' .
Jbre Königlichen Hobciten dcr Prinz W1ll)€1111 von Preußen 1 Wild, 11 grobe und 13 geringe Sauen, Prinz Albrecht 11011 Preußen 1 Wild, 11 grobe und 3 gxringe Sauen, PKrinz August von Württemberg 10, Fürst L1chnowsky 9 und Graf Otto zu Stolberg Wernigsrodr 10 Sauen. „ "
Geführt ward die Jagd in Vertretuxig de:“; Obersi-Jager- meisters vom Hof-Zägérmeiiter _vom Dienst, Freiherrn von Heinße, sowie dem Ober-Forstmeister von dem Vorne, Forst- meister Deckert und Obßr1örster Hesse.
Eine Kugdl aus drr Büchse des Nebenschüßen, welche dem Gcneral-Lieutenant von Thile'auH Hannover der Schluß'dks zweiten Treibens durch _das Dickfleisch des Oberschenkßls ging, wird hoffenlich keine böjen Folgen haben.
Am Mittwoch, den 21. d. M., findet Königliche P a 1" f 0 rc e : Jagd statt. Rendezvous: Mittags 1 Uhr 511 Jagdfchlos; Grunewald.
Jm Kunstgewerbe-Museizm wird gegen Ende des Monats Novsmber eine 111111? Sonderausitellung erHffnet ivc'rdrn. Welche ein hervorragendes Jntereffe beansprucht. Or.,RteberÖ 11115 Halle bat iräbrcnd einer fast dreijährigen Fbrscbuncisweise in Afrika,11nd baubi- sächlich Asien eine ethnographische Saiymiung gebildet, w_elrbe (1118 Zweige der Geiibicklicbkeit und Kunstfertigkeit der fremden Volker umfaßt, deren Heimstättcn der Rrixende besuchtc. Der Aufenthalt desselben an dcn alten Kulturstatterz in_ Indicn, Stam, China, Japan oc. ist ebenso ergiebig gewcseg Wie seine Jorscbungxxrciset) in-dem fast unbekannten Gebiete der Beravolker d_cr Chittagong im nordltlbcn Indien sowie der Wenig bekannten Stamme der Sbgn (231111111), Ka-Kbyen .'c. 1)r. Riebeck hatte seine Saxnmlurigen zunachst 111 Halje konzentrirt und dort cine Zeit lang ausacite'Üt; xe 1 wcrdrn dieselben nach Berlin überführt. Die Hauptnzaffe dieser außerst iixertlwollcn, nacb vielen Tausenden von Objekten zablerzdcn Sammlung 111" von dem BefiYer zum Geschenk für die öffentlichen Museen zungchst von Bcrlm bsstimmt. In erster Linie werden das ethnographische Mu- seum und das Kunstaeivcrbc-Museum dlkjenigen GMPUM und Stucke erhalten, Welche zur Ergänzung des vorhandenen Bxstandes geeignet sind. Unsere S111dibat also alle Vrraniasiung, dre bevorstehende, Ausstellung mit besonderem Danke 111 begrußen.
Dcr Berliner Bezirksverxin der_ Gusiav-Adolf- Stiftung feierte gestern in dcr Dreifaltigkettskirche sein Jabresfest. Schiff und Emporkn füÜte eine zahlreiche Grmeinde; vor dein Altar- plaxz batten dic Vorstandsmitalieder und die sons? dem Verein be- sonders nahestehenden Herrcn Play. genommen. Die Mdteltc „Lobe den Herrn", vomKirchenckyor a oa 6112, vorgetragen, sowie Gemeinde- gcsang leitete den Gottksdienst ein. xr zxestpredigt [„egte sodann Prof. 1). Kastan das Wort 5116 «11.5, 1-4zuGr11nde und knupfie daran die Mab- mmg, gerade in dem Lutberjabre sicb aufs Neux zu verbinden, um dieies Werk der retiendenHülfc zu fördern Und zu unterstützen mit Gebet und Fur-
bitte, mitGeld und mit Tbat, mit Arbeit und Handreichung. Den Be- richt erstattete bierauf Prediger [„ic, Weser, der einst selbst in der Diaspora gswirkt bat. Die Stiftung kann nach seinen Mittbei_[_un- gen im Allgemeinen mit hoher Befriedisuna auf das letzte Geschasts- jabr zurückblicken. Jnßgesammt find 775000 „15, 46000 „46. mebr als im Vorjahr, aufgebracht worden; an Stiftungen gingcn 124 000.74 ein; 23 Kirchen. 3 Pfarrbäuser, 13 Schulen konnten im Bau rbllendet werden. Viel freilich, sebr viel ist noch zu thun: noch sind 143 Kirchen, 49 Pfarrbäuser und 48 Schulen zu bauen, noch gilt es,3»§Mi[1ionen Mark Sckouldcn zu decken, die diese armen, mit Steuern beichwertcn Diaspora-Gemeinden selbst gar nicht aufbrinxxn können. 2259 speziell die Provinz Brandenburg betrifft. so crxitiren bier 5111 ,Jsit 72 Zireigrereine und 22 FraUenvereine, die iusammen 47450___11- aus- Aebracbt babcn. Die Zahl der Zwrigrkreine bst 111) er- freulich vermsbrt, auch im Nordvst-on der Provini, „111 den beiden Kreisen, in welchc das Werk biz dabin noch nicht Ükkkgéxxanaen war. in Friedeberg und Arnswalde baben_1111nmebr ZMichreinr ihre Wirksamkeit kkaonncn. Zn Berlin WWU 1Lk'-_k?_ k]? Beiträge 11111 1500 .44 gcgrn das Vorjahr zurück,.1eblisber1, 1011) 11113 diesem Jabre ron bier ansdem Gustav-AdolOb-Vsrein cine. namba'ite Stiftung im Betrage von 30000 .“ zugeflossen. Mit 8111811113111- weis auf die Verhandlungen dkr Prorinzialrersammlung 111 ;xr(111k- furt a./O. und die Hauptrerimnmluna in Lübeck Endrte dsr Bcrwbt. Ober-Konfistorial-Ratb Prof. 1). Wciß W[bß die Frier mit Gebet.
Die B aribo 101110118“ka cinde feierte gestern das 251.111ti deäibinis; drr Kircbrnwcibe durcb cinen fbitlicbrn (Zödttcsdieriii. Dic scbmuckc KirÖL, deren dringrnd nöibig «rwbrdenk Rcraratur nunmehr beendet ist, war aus Anlaß des Tagks rcicb acsrbmürkt. Vor rem Altarriaxz batten dic Miißlicdcr dcr bCiden kaeindc-Ur(bsnbcbördcn, sowie die erschienenrn Ebreugäste Play genommcn. Die Festvrcdigt, der die Geschichte ch Zacbäus zu Grunde 1.111. 51211 Pastor Vorberg, WSlÖLk seit 1871 in der Gemeinde rrirkt. Wie wir drr Fsstprcdiat entnehmen, sind in dcn 25 Iabrcn 22000 Kinder 112131111, 9000 Jünglinge und Mädkbrn konfirmirt, 7001) Ehepaare getraut nnd 90000 Gläubigen ist das bciliM Abcndmabl gespcndet wordcn. Das kirchliche Leben iiincrbalb dcr Gsmeinde, da:"; durrb 1113 (Zivilstands- (161815 6111611 barten Schlag rrbiclt, beginnt 1111"er sicb [111511111 511 bebrn, noch immer aber siitbkbrcn über die Hälfte der Ebrvaare des Segens der Kirche. - Nack) dcr Prsdigt konnte Pastor Vorberg nock) dkrkündigsn, das; aus Anlaß drs Tages bon opferbereitkn Grmcinde- mitglisdcrn eine Gedäckytnißiafcl mit den Namen der GcfaUcnen der Parocbie, cine kostbare Altarde'ckc und cin Lntbcrbild drr Krrcbe zum Geschenk grmacbt sind.
Lirutenant Wißmann bai dic Srsreise 11:111) Afrika :runmebr angetreten. Am 16. d. M„ 11 Uhr 20 Min., in dcnrsclbrn Auzen- blick, als er Hamburg mit scincn (Hrftibrtcn rerlaffsn, bat er norb cin Tr!caramm bierbcr „111 Prof. Bastian cntsendst, in dam er 6111 .Lekrivobl 2111111“ zuruft. VN seiner Abrxise bat iirb Wißxnanri bkrcits rsrrflirbtct, die Sammlunsien auch dirier 11111111 (1111_drei Fabre bsrccbnäsen Er1*edition «1111110115108 dcm 511511611111er M111€11111 511 übrrlaffen. Dic AUFbcnts rcriyriibt die§111al aucb in ctbnologricbrr Beziebunq eine recht rrirbs 111 wrrdcn. DOM Drängen derÜbirfigen Anibroroiorxen folgend, bai Wißmann 7113 bereit ßndrn lamsn, (“ine 1110112 Quantität (5)in 1111111111513111111. um möglichst von ailen Völker- starnmrn, dic rr bsrübrt, Gipsabßiiiie brrstrllcn zu könncn.
Prag, 18. Novembkr. (W. T. B1 ÖcnteBbrmitiag bai bier die fkicrlirbk Uebchabc drs 11811211 böbmii 111211 thibigal- Tbratcrs von Seiten des B&Ucomités statigciundkn. Die 231111111? dcs Tbmt rZ, «Uf Webber dcr Ucbcrgdbcakt erfolzitk, war mit clkk- trisibcm Lirbte 911611113111. 01“. Rieacr übcrgab d911 210116111 2191116114 drt; Vankonsbriinmß und birlt dabei rin? kl? kumtlk- rischn Interessen und Ziele des Theaters brlculbtcnde Rede, die von den Vcrsdmmclten mit cinsm dkéij11alis1611_„S[Üva Nazdar" aufgenbmmcn wurde. Der Vorsixxrnde dcs Baukoxiwrttmns, S_kram- lik“, erklärt?, das Theater Mrdr bostrcbt icin, dic erbte 51111111 dcm Volks ;11 eriibließrn. Der Direktor Schubcrt gab dgs Versprechen, daß die Künstler im Geiste der Männer wirkrn 11111rdcn. _dic _dcn Kunsttrmpel begriindet und VOÜLNDLT bättkn. Mit rmcm drcrmalmcn Siavarufe schloß die Féier. „_ _ _»
Die Festvorstrllu 1:11 im bbbmycbcn NUWUÜ'QHMWQ 111111er die Stattdaltrr von Böhmen und LNabren und 351711211111: Fcftgaste, darunter auch polnisrbc und k1111161111ch6" Dcdutatromn, m_ ihrer Nationaliracht bciwobnten, War überaus 111111116111). Zur Auffiibrung gelangte Smetanas Oper .Libnffa', in derselbcnfBejstsurig Wie vor 2 Jabren. Dir AUÉstattuna War durrbrveg im 1151111113111 Stil gkbalteu. Der Komponist wurd? wiederholt geruxcn.
Vic'toria-Tbeater. Nachdem die glänzsnden Einnahmen dss ersten Monats den größtkn Tbcilder enormen AUßsiatiunaskosten von „Ercclfior“ aedcckt babrn, ist dieKDirrktion drs Victoriq-Tbeatxrs in der gliicklichrn Lage, zu ibrcn frubercn nornmlcn Preiien zuruck- kebren zu könnrn, .und wird 111311 brate ab das Par.1_1tct auf 4 .46 bcrabgesetzt. - 511111 gestrich Zonntage war dds große Hanz Wil- er bias „1116118151111. .
d 1- Am nächsten Sonnabend, dcn 24. Novcmbrr, strbi drr Er- öffnung dcr Weibnakth-Ausstcllunsi drI_Kroll scbcri "THEN,- te rs und die Lksté Auffübrung drrGir11dt-J'1c5bw'111ch1 2101111111 „Dre Puppenprinzessin" bobor, Trotz dcr _[Schivtrrtgkmtcrx dic biniikbiltch einer originellen malsrisrbrn und Ylastrirben1111111111511111111'1118(Etablisse- mrntF in jedem Jabrcc firb 1111111211, glaubt die Dirc'kan 1951) auch dieLmal etwas Nescbaffcn 311 babcn, was dem altrn „1111011111 711qu der Krollscben Weibnack,ck1§-2111§s18111111gen rniwrecbcn diirfte; 2111611 dic Novität ersckxcint in ganz 11e11_cr2111§stat_111ns1, 111u11ka111rb _1111111r1rt vom Kabrllmcister chnbardt. „Hr. (Engelwn. bcsorgt dre Jnxccmrung
5 i nachtsstücks. des ékk-LOJZ Belle-Alliancc-Tbeatcr brarbtc 11111 Sonnabend drei rinaktiao Stück“? zur Aufführung, 11011 denen ,die bcidcxi ersten für uns Novitäten wach. „Mis; Colibri“, _1111 Lustwtcl bon Alkrankcr Budinßikb, 1111111116 Vorgcstsrn 16115111111111111111111111', _giebt 881111110; von drs Verfaffcrd reibt „babscbem bybnxntcrbmirbcn Gejcbick. Die Handlumg spielt sicb in Paris 111 dem 43111111 6111111 Akiidxmikcrs ab, dessen Frau und T_bäoter das Bucb _emcd jungen, äußerst 1lütUkälistisch6n SchriftjjrllerH loben, „obne d.1111*„lb_c zu kenncn. Der junge, in dem (Charakter seiner (Gclicbten gctauicbte Mann, ivclchr sein Macbwcrk jetzt selbst Vcrabsbcut, kntdßckt noch 311 rcchter Zeit die Wahrheit und wird glücklich in drm-Befixxr Emes unbcrdbrbcncn Märchens. Trotz des recht gclnngcnen Spiels aller Darsteller, beson- der?; 515 Frchbsr (Claire), 111-er11 Kurz(2*01111_11l111)und drr Fngrlscn (Adele) konnte das kleine Werk 1111r cinen bedingten (erlg erringen. Hr. Alerandcr (Revil)bedarf110ck niebr 111111 ]cncr brstecbcndqn Lichens- würdigkeit, Wclrbe 511 der 7110111: cines Ltebbabch 1111sntbcbrltch ist. _
ka ,Ebrcn-Pokai“, dsr sicb ais „Poffc" einfirbrt und nach A. O. KlauSmanns gicich11111111111111 Srbwani' 'von Schultes bearbcitet ist, war nbcb _wcniger Bcthll be- schieden, 1119 seinem Vorgänger. Die dem Stucke zu
Grunde lirgrnde Idee _ cine Drbntation bringt einst] Ebrenbokal, bolt ibn irrtbümlicb wicdcr ab, um ibn dann noch 111111111 11316de- zubrinaen _ isi selbst fiir eine Posse 311 unbcdcuicnd „oder batte dock) sceniscb mit größerem GesrbicbdurÖxicfubrt worden mussen. _ Den meisten und woblverdic'nt1'11 Bstsall errang das alis (anrcbild von Hugo MüÜer „Adclaide“. Hr. chrun konntc 111 dcr prachtmen Maske des Ult- mcisterki Bcetbsvrn sein ganzrs Taxcnt (116 Cbarakterdarstxller aufs Neue dartbun; allerdings „durfte„ dth die kgm meisten durchdachte und wirkungßvoliste Roil_c dchsks Kunstlerö sem. 7711111 C'arlfen (Adelaide) zeigte fich dabki als eine icbr gc1v111d1e Parincrin in der Darstellung ernster Charaktere. Dax; 1111111'tcrc jugendlich Element fand in Frl. Schwarz (ClärÖen,_ frubkr cmc dcr bcstrn 91911911 der zu früh dabingeganaencn Ernesttne WZcincr) eme- l1ebensw11rdtge Vertrcterin, welche sowohl durch ibr rctzcnch Spiel als durch den warmen Vortrag der bcidcn 21cctliybc111ch611211»dcr .Freudvoli und leidvoÜ' und der „Adelaidk“ dic 3111cka11cr erfreute.