1883 / 281 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 29 Nov 1883 18:00:01 GMT) scan diff

bedauere, daß gerade bezüglich der Differentialtarife, welche auch der Abg. von Wedel! an sich jetzt unter Umßänden für nothwendig halte, eine derartige Jntereffenanschauung mehr und mehr auch im Ministerium Play gegriffen babe. Dxr Abg. von Wedell habe den Privatbahnen vorge- worfen, em Monopol zu besisknx jetzt hab? derselbe doch das noch viel stärkere Monopol des Smats, und es gebe kein Mittel, der Macht dieses Monopols entgegenzutrcten, als das Wohlwouen des Ministers. Wrnn 111111 diy Anschauungen sich änderten, die Meinung Play, greift, da[; der Import riothn1911d1g_sei, weil das Land seinen eigenen Konsum an Cerealien nicbt produziren könne, Werde dann auch die An- schauuiig der Freunde derVeritaatlickmng dieselbe bleiben? Dem: nach konne er nur sagen, daß auch er mit Freuden den Zeitpunkt herankommen sehe, zu welchem man da, wo sich das Bedürfnis; bxrauSster, Ermäßigungen eintreten lasse. Weit sei er entfernt, fiir ein besonderes Zeichen es anzusehen, daß die Staats: Eiskrisahnen eine Mehreinnahme zu verzeichnen hätten. Jm (Hegentizcil. das [eijeßt in ganz Europa der Fall, und so kynrie man [;ck 1.111 den jeßigen Ueberschuß nicht groß etwas einbilden. 2111] ihn habe die ganze“ zweitägige Debatte drs Etats nur den Eindruck dcr allersckxärfsten Kritik iiber das ganze Eisenbahnwesen hervorgerufen. Immer und immer wieder werde man fich an den Steuerzahler wenden. aiich wenn lange Jahre hindurck) mit Ueberschiissen gearbeitet set. Wenn 111111 ferner der Minister die Zahlen für den Wagenvcrkehr angegeben, und die Leistungen betont habe, so betone er, daß nian bis jeßt einen sehr milden Winter gehabt habe. Schwerlick) wären die Verhältniss so günstige, wemx der " Winxer schlechter gewesen wärs. Auf die Ein- zrlheiten naher einzugehen, sei wohl bei dcr Spézialberathung 1clbst besser Gelegenheit, aber bemerken wolie er noch, daß wenn der Abg. von Wedel] sage, die Ausdehnung des Eisen- bahnnrßcs könne nur von demSystem der Staatsbahnen her: riWretxgerade die Privatbahnen vrele Verdienste hätten. Seine “Pariet könne für ihren Theil das Erzielte“ Resultat keineswegH für ein [0 günstiges ansehen, und er wünsche andere Garantien, "(119 den Landtag in die Lage soßen wiirden, Kritik iiber die Eiskiibahnperstaatlichung zu üben. Der Etat werde wieder 1112le niedrig aufgestellt sein, denn es siehe fest, das; die “S_umms, die derselbe als Ueberschuß hinstelle, niedriger sei, als die der Minister für das laufende Jahr in Aussicht stcl1_e. Wenn solche schwankends Faktoren den ganzen Etat 1wcn1f111ßten, so daß dieser von jenen abhängig werde, so sei dies eme große Gefahr. Aus allen diesen Gründen wiirden [eme Freunde und er die Verantwortung nicht übernehmen, und daher gegen die Vorlage stimmen.

Der Abg. von Tiedemann (Vomst) erklärte, die Behaup- tung, daß die Einnahmen im Eisenbahn-C'tat zu niedrig ver- anschlagt wären, habe der Vorredner dicSmal ebenso wenig motivirt, wie im vorigen Jahre; er könne in dieser Beziehung auch heute nicht anerkennen, daß irgend ein Fehler darin ge- macht worden sei, und es bleibe das Wort wahr, daß von (111811 gegen das Staatsbahnsysiem gerichteten Vorwürfen dieser der denkbar geringste sei. Richtig sei ja, daß durch Ychwankrnde Eisenbabneinnahmcn der Etat auf etwas weniger iichere Füße gestelit sei, daß das Haus einen Theil vonvseimn formalen Rechten vielieicht aufgegeben habe; aber das sei 1a eben der Unterschied, da[; die Rechte die materiellen Jntcreffen vorwie- gend, die Linke vorwiegend dieformalen in den Vordergrund stelle. Seine Partei fei brreit, dcr materieUen Vorthrile wegen auf einen Theil ihres formalen Rechtes zu verzichten. Auch die Be- hauptung, daß das Staatsbabnsystem die weitere Ausdehnung des Bahnncßes nicht wesrntlick) gefördert habe , miiffe er zurückweisen. Veraleicbe man doch die Sekundärbahnbauten vor und nach 1879! Was vordem gebaut [ei, _seien nur ren- table Linien gewesey, hätten die neuen vorgc1chlagenen Pro- jekte keins Rente versprochen, dann seien die Privatbahycu auch nicht zu Hause gewesen. Auch hiixtcn die von] Minister angefiihrten Zahlen bewiesen, daß das Staatsbahnnstem den Anforderungen des Verkehrs durchaus gsmachsen sei. Ueber die künftige Gestaltung der Tarife habe der Vorrednrr be: stimmte Auskunft vsrmißt; früher seien nur Kwiknrrenz: iutersffen maßgebend gewesen, jsßt solle auch aus die 11111112: 11211111 Jntereffen Rücksicht genommen werden, nicht 111111110112 die Frage nach der Rentabilität die einzig maßgebende 121,11. Bei den Staatsbahntarifen solle die Förderung dcr'Jndustrw, nicht etwa deren Ruin, wie das boi den Privatbahnen häufiger vorgekommen sei, in Betracht grzogrn werden.

So starr, wie der Abg. Dr. Meyer wolle, könne man Tarife nicht nach einem und demselben Schema aufstellen; dazu scien ja eben die BczirksÉisenbahnräthe da, daß auch den lokalen Interessen volle Rechnung getragen werden solle, und daß nicht nur Konkurrenzrücksichten entscheiden sollten. Aehnlich liege es mit der Gestaltung der Fahrpläne. Die Privat- bahnen hätten ein Interesse daran, daß die Passagiere mög- lichst lange auf ihren Linien führen. Wenn er früher nach Breslau gefahren sei, habe er es oft erleben müssen, daß sein

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Zug auf der einen Seite in den Bahnhof in Posen cingcfah- ; ren sei, während auf der anderen Seite der Zug nach Breslau ? den Bahnhof verlaffen habe. Die Oberschlesische Bahn habe nämlich ein Interesse daran gehabt,ih1e Passagiere nicht über Ventscben, : sondern Über Kreuz fahren zu laffen. Nachdem die Verstaat- ,- lichung zu drei Vierteln durchgeführt sei, sei es logiéch das _

einzig Richtige, daß 21119, auch die Gegner dieses Systems,

wenn sie das Wohl des Vaterlandes wollten, jest daran mit- !-

wirkten, daß die Sache definitiv 311 Ende geführt wxrdr. Es

sei früher gc-sagt worden, man werde in Zukunft nicht ver: ;

stehen, wie man in Preußen zu dem Staatsbahnsystem habe ; *, Meyer (BrsHlau) hätten sich über die Thätigkeit der Beiräthe * dsr Eisenbahnverwaltung abfällig geäußert, und gemeint, [ie ; seien der Tummelplaß der Kämpfe entgegengefeßter Zntcreffen. .. Sei es nicht besser, daß solche Jntereffenftreitigkeitcn in den

kommen können. Seine politischen Freunde und er glaubten, daß man bei Beginn des nächsten Jahrhunderts nicht werde begreifen können, wie man es in Preußen so lange mit den Privatbahnen habe aushalten können.

Der Abg. Dr. Meyer (Breslau) erwiderte, er habe keine?:- '

wegs gemißbiliigt, wxnn Abgeordnete fich in die Tarifange-

legenheiten der von ihnen vertretcnen Kreise mischten, denn er

sei selbst häufig in diese Lage gekommen; er bedauere nur die Nothwendigkeit solcher Einmischung überhaupt. Der vom Vorredner aufgestellte Unterschied bezüglich drs formalrn Rechts Und der materirlien Vortheile sei in dieser Faffung gewiß nicht zutreffend; die Förderung des MaterieUen liege der Linken so gut am Herzen wie dcr Rechten; man sehe sie in und in 'Der Sicherung des Rechtsschußes für den Ein- 56111611. Sobald man aber dazu übergebe, sprzieile Interessen eines lokalen oder Berufsfreises zu begünstigen, verche man unwillkürlich konkurrirende Interessen, wie dies in der Natur des Erwerbslebens liege. So füge auch die Erhöhung eines Tarifcs Demjenigen Schaden zu, der bisher an?, dem niedri- gsren Tarif Vortheil gezogen habe, in solchem Falle also von der Bank des (Hefeßgeberß aus einzngreifen, halte er nicht für angezeigt, und wolle es lieber dem Verkehr über- lassen, sich irlbstins Gleichgewichtzu seßen, in' 111151111010 könnten doch in Zukunft auch Tarifveränderungen getroffen wyrden, welche solche Interessen schädigten, die der Abg. von Tiede- mann visÜeicht für zu schüßende halte. So könnß auch die Mitwirkung der Eisenbahnräthe nur eine einseitige sein, da ihnen die voüständige Unbefangenheit zur Abwägung aUer konkurrirenden Interessen nothwendig abgehe. Dic Privat- bahnen möchten Mißgriffe g€n1acht haben, die Staatsbahnver: waltung würde gleichfalls Mißgri'ffe machen; die Angriffe gegen die früheren Tarifgestaltungen beruhten auf einer Verwschsluna des Unvollkommenen mit dem absolut Schlechten. Die Klage über die schlechten Fahrpläne könne doch nur die Regierung treffen, deren Genehmigung dieselben doch schon von jeher unterlegen hätten. Das Sekundärdahnwesen habs allerdings schon vor der Verstaatlichung frixche Sprossen getrieben, wie der damalige Eisenbahn-Minisier Ack)enback) loT-cnd anerkannthabr, so in Schleswig-Holstein und anderswo; im Uebrigen fei jcr hierbei die PrivaWetheiligung gar nich: zu entbehren. Eine Korrektur des Etats bezüglich derxzn niedrig veranschlagten Einnahmen aus dem Eisenbahnctat [1169 dem Hause in nicht zu, er könne also auch den beziiglichen Wumch des: Vorredncrs nicht erfiilien.

wer Aba. 111. Hammacher erklärte im Namen seiner poli- tischen Freunde, da[; [eins Partei mit der Vorlaac einvrrsianden sri, nicht blos, weil sie theoretisch das Staatsdahnsystem sür das einzig richtige halte, sondern auch, weil seine Partei an der Hand der gesammelten Erfahrungen die Urberzeugung 57.2- wonnen 1111119, daß man mit den scithsrigrn Resultaten dcr Eisrnbahnpolitik vannf znfriedsn sri. Seine Freunde seien stets für die Staatsbahnpoiitik Eingetrstsn _in dcr Erkenntniß, daß so wichtige Aufgaben , wie 111“ die Cisrnbahnen 511 leisten hätten, dcr privatkapitaiiytifckzen Thätigkeit entzogen, und in die Hände_ des Staates _ngsgt wrrden müßten, daß ferner das xiemi1chte Eiwnbahmyftem umnöglich anfreckn ethlten wrrden könnx. Denn der Staczts: rsgierung fei friiher die unlösbare Auxgabe gesieÜt (1811121111,

der Hersteliunq der Erw1rbsfreiheitch

die Staatsintereffen wahrzunehmen, und zugleich 'das in den Privatbahnen angelegte Kapital zu schonen. Diese wirth- schaftlichen Intereffen hätten seine Partei veranlaßt , das Staatsbahnsystem zu unterstützen; es habe durchaus nicht in der Absicht seiner Partei gelegen, den Staaxsbürgern ein G::- biet der Erwerbsthätigkeit zu entziehen. Er erkenne an, daß ohne die Initiative der Privatgeselischaften Eisenbahnen nicht gebaut wären zu einer Zeit, als die Staatsfinanzen gelähmt gewesen seien, aber er sei entschlossen, die StaatSregierung weiier zu unter- stüßc-n. Die Konkurrenz der Staatsbahnen habe manchen Vortheil gebracht, aber fie habe nicht überall die richtige Wirkung geübt; troß der Konkurrenz zweier Linien bestünden von Cöln nach Aachen immer noch höhere Tarife als sonst. Die Tarifpolitik der Regierung bewege sich voiisiändig auf richtiger Bahxi; es sei zu rühmen, daß der Minister den Gedanken aumegeben habe, die Aanahmetariic gänzlich aus- zuschließen. Der Landes-Eisenbahnrath habe auch in dieser Bezixhung seine Aufgabe richtig erfaßt, und man dürfe wohl hoffen, daß der Minister dem Hause die Vyrharidlungen desselben Über diesen Punkt mittheiien werde. Die Abgg.Büch:ema11n und

gesetzlich konstituirtenKörperschaften erledigt würden, als 511111) müste Kämpfe in der Profis? Aus den Debatten der Eisen- bahnräthe werde die Regierung höchst lehrreiihs An: réqungkn empsangen. Dre finanzisslen Garantien habe seine Partei nicht blos deswegen geschaffen, damit sie anf dem Papier ständen, sie soUten in Wirksam- keit treten. Er 1110112 nicht hoffen, daß die Eisenbahniiber- schüsse Einmal minder giinstig ständen, als bisher; aber ein Niedergang der Verkehrsverhältniffe sei doch nirmaiß ganz ausgeschloffen. Die preußischen Staatsfinanzen seien aber nicht eher wieder gut, als bis man dsn Etat 011112 die Eisen: bahniiberschüffe balanziren könnte. Er icgiiickwiinsthe die. Regierung dazu, daß fie bei der Verstaatlichung in so forrektrr Weise vorasgangen sei, da[; der „“NRW-Anzeiger“ ganz unerwar- tet die Offerten publizirt habe, ohne daß man in Börsen- krsisen etwas davon gewußt, und damit rechnen und operirsn g€konnt habe. Er beantrage schließliä), die Vorlage einer Spezialkommission von 21 Mitgliédern zu iibsrweifen und möchte drn Wunick) aussprecöen, daß derseiiien Kommission die zu erwartende Sekundärbahnvorlage iiberwiefm werdsn ixiöchtr. Drnn wenn dafür eine neue Kommission gswählt würde, so würden sich die Vertrster der mit Bahnen bedachtrn Landrß- theils in disselbe drängen; eine sachliche Bsratyung wiirde dabei nicht möglich sein.

Hierauf wurde die DiLkusfion goichloffrn.

Der Abg. Dr. q"Lagusr 111n1erkte persönlich, das; ibm ein scharfer Angriff gegrn den ehsmaligen Abgeordneten Lasker ganz fern gelegW habe; Zegenübrr den Versuchen, Männer von konservativer ParteineUung als Gründer Yinzustslien, habe 61“ nur hervorgehoben, daß Lasksr vor 10 Jahren die Hauvtgründer nicht genannt habe. Bsi dem, was er gestern gesagt, müffe er stehen bleiben.

Die Vorlage wurde einer Kommission von 21 Mitgliedsrn überwiesext.

__Es 101912 die erste Berathung drs Gssrscniwurfs, be: irenend die Haftung der Versicherung?,gelder für die Ansprüche der Inhaber von Privilegien und Hypotheken un Beiirk des ehemaligen AppZUatioUSgerichtshofe-Z zu Cöln.

Tie__Abgg. 111“. Reichensperger und 131, von Cum) er- klärten 11ch mit den Grundsäßen der Vorlage cinvsrstandc-n. Letzterer machte noch darauf aufinzrksam, daß der Abg. Reichensperger bereits vor 33 Jahren denselben (817111157113 verkrsten, und Lin?_dahi11 gehende Vorlage außgcarbeitet 1111111. Sämmtlick)? 1112111111118 Abgeordnete seien in dcr Zustimmung zu diesrr Vorlage L_inig.

_ Der Abg. Birxenback) erklärte sich als praktischer Jurist und 2111111119 im Wessntliäxn mit dem Entwiirf einverstanden; er horse, ein Bedenken, Mlchss er gegen die projekiirte Er- nexmung von Zusteü11ngsbevo11mächtigten habs, wsrde [:ck 11051) beycitigen lassen.

Der Abg. Rintelen äußerte fick) in demseiben Sinne Und bat, die Vorlage an die Justixkommifsion zu verwsisen.

„Nachdem" die Debatte gsfchioffen und 019 Vorlage an die Junizkomminton überwiesen war, vertagte fich das Haus um 2 Uhr auf Donnerstag 11 Uhr.

. _

X WInserate für den Deutschen Reicbs- und Königl. Preuß. Staats-Anzsigcr und das Central-Handels- rrgistcr nimmt an: die Königliäje Expedition dc; Deutschen Krithz-aneigerz nud Königlia) preußisrheu Staats-Juzrigers: Berlin 817, Wilhelm-Straße Nr. 32.

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. 8180151111ka 111111 ['ut-Zrznchgs-Zacbsn. '), 8065351311011», JUKZLHSTS, s0118111111§€11 11, 11er1. T). 713112511117, T'srpacbtuvgeu. 511111111551011811 910. . 76110051111Z", 311101'115311011. ZMZWUUJ 11.5.11'. 7011 "(ZKLUYUQULU Lapiersu.

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„Invalideudauk“, Rudolf Moffe, Haasenstein

& Vogler, G. L. Taube & Co., E. Schlotte,

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Steckbriefe und Untersuchungs :Sacheu.

51096

[ Ste rief. Gegen den 11111211 beichricbenxn Hau?- dicncr Friedrich Schulz, welcher flüchtig 11,1, iyi d1e Untersuckoungsbaft wegen schweren Diebstahls in den Akten ['. 11. 11. 901, 83 verhängt. Es wird ersucht, dcnsclbcn zu verhaften und in das Unrersurbun'É- gcfäminiß 311 5Illt-Pkoabit 11/12, abzuliefern. Berl n, 'All-211061511 Nr. 11/12 (FN,), den 24._Novcmber 1883. Der Untersuchungsricbter bci dem Könizlickoen Landgerichte 1. Loewe. Ves reibnug: Altzr 19 35812, geb. 4. Juli 1864 zu alzwedri, Größe 1,64 111. Statur 11111121, Haare dunkelblond, Srirn frci, Augenbrauen dunkelblond, Augen gr.;ublau, Nair iris. Mund gewöhnlich, äbne vouitäxidig, Kinn oval. Gesicht länglich, Gerichtsfarbexxgekunß SpraHedeuji-„b, Besondere Kennzeichen: 311111111112 Füße :?.)Ib außeri.

[.?-199.3] _ _

Steckbrief. Gegen dm unten Hejrbriekenén ,'rurcren Hausriexer Paul Louis Eugen Stamm, _gekvren am 1). Dezmbcr 1862 zu Torgau, welcher 11ch rer- [11115311 hält. ist die Unjersucbungaa-“t wegen Tick:- stabi-Z 111 actis 34 (i. 3100. 83, „1. 17. c. 728. _53 vnbäxgr, Es wird ersucht, denselben 511 :krbMen 117.1 i: das Uninsucbunzsgefängniß zu Berlin, TU!- MÜZ: 1112, aLjulieiern. Beelit. den“.)ée. Nr*- vsmer 1583. Königliches Amégerirbt 1. AKAI. BeWrxiéung: _Altkr 22 J.“:bre, Größe 1,64 111, Skxtur Mks'kikkék- Haare s(bwarz, Stirn erwaZ

sicbtéfari'e gesund,_Svrache deutick) Kleidung ksrinxn rund_e11_1chw:1rzcn Hut, braunen Rock, 1315111 Yoyo, 3113111110.

[51999] _

Steckbrief. Gegen den 11111211 [*eicbricbrnen Piaurrrrolier Friedrich Louis Schröter. „1111 13, Juli 1838 zu (Hr. Reutiäzen. Kreis Gudrau, gr- boren, welcher flüchtig ist, ist die Unterxaxungxbaic iu ren Akira 1. 117. 13. 506,83 wegen w'111_cnt[ichen Meineich verkäth. S:"- wird crsuxbt, demelixn 311 verhaften und in daz Untrriucbungsgeiänsmg zu Berlin, Ait-Mrakit1112, abzuliéfern. Berlin, den 15. Ncrcmkcr 1883. Köniziicbe "Staatsanwalt- srbxft beim Landgeriärt 1. Veéxbreikung: Alter 45 Jahre, Größe 1,70 111. Statur ichmächiig, Haare schwarz, Siirn niedrig, Bart, dunkelklonder Scknurrbart, Auzenbrauen d1111kel, Augrn kiau-zrau, Nase gcwéixnliäo, Mund chöbniicb, 331112 11:11, Kinn Wix, Gesicht Amal, Geü-(btssarbe klaß, Srrachc deutsch. _KleidunZ: dunklen Jaqurr-Arzug, [ckwarzen tanken HMT.

[51734]

Gegen die Dirnstmazd Theréie Höhne auß Toré-Sulza, 11112th in Naumburg (1 S., welckre 171.4.) rer§rrgen 12511, ift die [].-:ieriuÖunszs-Ü rrezkn Tiekstablé .erkärigt.

Es wird eriucbr, dicixlbe zu vxrbxfier. 1111": in das Gerickxtxgsfänguiß zu 2131111121113 11. S. 255111151237.

Raumbutgxa.S„ den 20. NovemSer 15:73.

KöniziiMö AmtégeriHT.

ni.“?rix 35517: «111157113, (Hecht ch. rvnd, Ee-

[51735] Steckbrief.

Gegen die union beschriébene unverebelicbte Dienst- magd Louise Sto13e_au§ Naumburg a. S, welche fick) verbrrgrn bäir, ixt die Unterx'uchu-gébaft wesen Betrugs verkängt.

(FI wird eriuéot, dicielkr zu rcrkafien und in_das EcriÖtsgcéäxgniß 511 Naumkurg a. S. abzuliesern. Naumburg a. S., dm 24. November 1883. Königliches AthAericbt.

Beirbreikung: Alter 19 Jakes, Größe 1,60 111, Statur unxerseizi, Paare kr1un, Stirn frei, Außen- braurn braun, 21113511 braun, Nase und Mund gr- 125511111713, Kinn "'."115, GZÜÖT rund, Gei'icbtxfarbe ge- sund. Beiondsr: KrnnzriÖU: striker Gang.

[51737] Steckbrief.

ngsn dsp. Zimmergrsellen Hörmann Friedrich Wilhelm Tänzer aus 211121111117 11. S., welchcr flüchtig ist, ist die Unter1uchun3§ aft wezen Died- stablx- verhängt.

C'? wird ersuckot, drniekken xu rerbaften und in das Gericbidefänznit'; zu Naumkurg a. S. 115311- lieirrn.

Naumburga. S., den 24. Novemkcr 1883. Königliches Amtsgericht.

[51735]

Der unterm 7. Mai cr. gegkn den SUtleraeieUen Carl Friedrich Teutseh (1113 Mühlbauieu i. Ost-Pr. erlassene Sträbrief wird iindurcb ernsucrt.

Naumburg a. S.. den 24. November 1883.

Könizli-ers Amt.?gericht.

[51998]

Stexkbriefs-Crlediguna. Der am 29. Oktober 1883 in den Akten ). 17.3. 362. 83 gegen den Kaufmann Gustav Emil Oskar Slblinke, geboren am 26.21uguxt 1856 in Berlin, eriaffene Steckbrief wird bxrrmit zurückgen91nmen,_ Berlin, den 26. No- vember 1883. Staatsanwaltirbaxt beim KÖniZlilhén L:11k32richt ].

[51913] _ _

Drr gegen dcn Kurier1chmied August €th 2511 Heréxeld unter dem 8. Februar 1883 erlafiene Steck- brief wird hiermit zurückgrzosen. 11“). 3/83.) Esth- Wege, den 24. November 1883. Königliches Amts- ger1cht, Abtheilung 11. Bezzenbcrger.

[51997]

Oeffentliche Ladung. Zn d.“_r Strafsackoe gegen dsn Arb_eiter Gustav Adolph HMÖel, geboren am 17. Avril 1854 zu Alt-Kemnitz, Abtheilung 102. l'). 3254. 83, 0, 11. 13, 63. 83, wegen Betteins, wird demelöe auf den 8. Ianugr 1884, Vor- mittags 10 Uhr, vor die Strafkammer 71. des Königlichen andgerixbts 1. bierselbst, Alt-Moabit 11,712, “Saal 59, zur mündlichen _Hauvivxrhandlung über die von der Amtßanwaltjcbast Berlin 1. gegen 12:18 Urtbeil des Königlichen Amtßgericbts 1., Yk- tbeilung 102, 111 Berlin vom “20. Juli 1883 ein- gelegte Berufung geladen. Jm FZUe des_ unent- schuldigten Ausbleibens wird_über 011- Brrusung der Königlichen Amtxanwalvcbast verhandelt Werder.. Zur Hauptverhandlung kann als Stellvertreter em

mit schriftlicher Volimaekt verkebener Vertbcidiger “Weinen. Herliu, den 16. November 1883. StaatsanwalUcbaft [“er dem Königlichen Land- gericht 1.

Subhafiationen, Aufgebote, Vor- laduugen u. dergl.

[49826] Subhastationspatent.

Das dem Stadtratb, Kaufmann Carl Beleites zu Brombcrg gehörige, zu Bromberg belegene, im Grundbuch von Bromberg Band 11. Blatt 409 Artikel 201 Nr. 308, jcßx Neuer Markt Nr. 5/6, verzeickne1e_ Grundttuck pcbti Zykebör [va im Land- geriÖthebaudr, große Bergitraßr, Zimmer Nr. 9,

den 30. Januar 1884, Vormittags 9 Uhr, im Wege der ndtkywcndrgen Subhastation öffentlich an den Mr1stb1etexiden vrrstcigert, und demnächst das Urtbeil über die Eribeilung des Zuschlags

den 31. Januar 1884, Vormittags 11 Uhr, Verkündet werden. ' _ _

Das zu versteigernd: Grundstück ist zur Grund- steuer, bei eirrm der1ciben untcrlirgrnden Grfammi- Flächenmaß von 23 a 40 qm, mit einem Reinerrrag nicht, dagegen zur Griaudesteuxr mix einem jähr- lichen Nutzungswcrxx von 5340 „45 veranlagt. Auszug aus der Stcyerrr-[ie und Abschrift des Grundbucbblatxes, ingicrrben etwaige Absäoäxzungen, andere _das Grundsiiick betreffende Nachweisungen und kewndere Kaufbedingungen find in unserer GeriÖtÖscbreiberei, Ablbciluna sl., einzusebrn.

Ai]? Diejenigxn, 1velche Eig*.ntbum oder ander- Weite, zur Wirkiamkrit argen DriTte der Eintragung in das Grundbuch brdürxrnde, aker nich1eingktragene Realrecbte geltend zu macken babrn, werden aufge- fordert, die1clbcn 3111 Yermridung d&“: Ausschlusses spätestens bis zum Erla]; dcs ZuicblagHUUHeils an- zumclden.

Bromberg, den 8. Novcmk-kr 1883.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 1'1.

[52014] Verkaufsanzeige und

Edictalladung.

Zn Sacken_drr Spar- und Leikykaffe für daI Amt Cella, Glaubtgectn, 112523 dcn Schmirdemeisier

Heinrich Pk). Boden, zu Wardköbmen, Ha11§-Nr.20,

[011 der dem Leyteren gcizörige Grandbrsiß, bestehend aus: 1) dem zu Wärdbékmcn 5111) Haus-Nr. 20 belescnen Wohnhause, rtikhaltend 2 Stuben, 3 Kammern, 1 Schmicde, Drescbdisle, Kuh- Und Srbweinestail, Bodenraum und Küche, nebst Brunnrn vrr dem Hause mit Hofraum beim Hause in (511551 VON 4 a 91 qm, dem Acker im Hooprnbrucb in Größe von 23 13 6813111, * dem Acker im Krruzfclde in 051513? von 1 1111 54 8- 59 qm, 4) der Wiese und Weide im Wittenwoor in Größe von 53 a 29 11111, zwangEMise in dem dazu auf Montag, 21. Januar 1884, Mittags 12 Uhr, «195121 anberaumten Termine Vcrstcigert werdcn. Kaufliebhaber werden damit geladen. Alle, welcbe dararx Eigentbum-Z-, Näher-, lebnrecbt- liche,.fideikomzniiiariwbe, Pfand- und sonstige dinglirhe Rkchtc, insbcxondere Servitutcn und Raalberechtigun-

Zen zu baden vermeincn, werden aufgefordert, srl-

igs im obigen Termine anzumsldcn und die

darüber lautenden, Urkimden vorzulegen, unter dem Berwarnrn, daß im N1chianmeidung§faüe das Recht im Verballmß zum neuen Erwerber des Grundstücks

verlorsn gebt. Bergen beinelTe, den 17. Liovsmber 1883. KÖNiJlichL8_ Amtsgerickxt. Hoffmann.

Aufgebot.

Der. Büdner Fritz Soost Nr. 4 zu Lübbendorf 13511"rmt der Zlaubbafken Angabr, daß er den vom bieiiaen Amtsgericbw unterm 14. Februar 1883 aus- vesteilten _Hypotbekemciorin über 1500 „76, Welche für 8111901] des Grund- und Hypothekenbucbs der oudnerex Nr.6 zu Ramm eingetragsn, beim Ab- rayd iemer Budnerei verloren habe, das Aufgrbots- “2111111211 zyanw-ecke der Krattloserklärung dieses

vroikyekenwvxins beantragt. Demgemäß wird der

_ _ „dicker Urxuxxde hierdurch aufzeiorderX, 121111112119 in dem aur

den 8. Dezember 1883, _ _ Mittags 12 Uhr,

geicxzien Ausgebotétermine seir-e Rechte bei drm xiterzeicbneten _Gerickyte anzumelden, widrigenfaiis -1e Zraftloserßlarung der Urkunde erfolgen wird,“

Lübtheen, 28. September 1883.

. Großherzogliches Angericbt. ur Beslaubrgnng: A. Laubinger, A. S.Aktuar.

41773] Aufgebot.

Dxe von der Leber», Pensions- und Leibrenten- LMÖLkUUJS-GeseilsäyastIduna zu Halle (1. Saus- e1teliten Sckxeine:

1) der Versicherungxiscbein - Sterbekaffenbuckp -

8ir. 56 422 aÜgemeineSterbekaffe “1'ab. 11.110m ?. Dezember 1863 über 50Tblr. Versicherungs- !utpme' aus das Leben des Schenkwirtbs Carl FIedrtcb Schosndeck zu Berlin zu Gunsten _ déiien Eubefrau Marie Sophie, geb. Schirmer, Y_er Verjicherungs1chein Nr. 79 507 '1'ab. 1. vom 22-J_cmuc:1: 1867 über 30) Thaler Versiche- rungsrumme auf das Leben des Maurerpoliers Christian Eduard Base in Braunschweig zu GaMten deffen Ehefrau Marie Magdalene, geb. .. r, der T_OeposiialsÖLin Nr. 7776, 11. (1. Hakle a. S? drn 5. August 1878 über Verpfändung der über die auf das Leben des Kaufmanns Iulius Theodor Markfeld und deffen Ehefrau Renate Caroline, geb. Peisona, in Danzig genommenen Versicherung ausgefertigten Police Nr. 67 708 'La-b. 111. vom 12. Oktober 1865 über 300 „ja fur em den Markfeldtschén Eheleuten von der oben Jedachten Vetficherung§-Gesellschaft laut SchUldsche1n vom 1. August 1878 gewährtes Darlehn .von 45 „M, di? Police Nr. 127 276 “kad. 1. 8. vom 9. August 1879 über 1000 .J. Versicheruxgs- summe auf das Leben des Feuermauerk-xbrer- meisters FranzWronka in Murg,

5) die Police Nr. 111750 *!*-1). 1. „4. vom 20.Mai 1873 über 1000 Thaler Versiébcrungssumme auf dzs Leben des_ Materialwaarenbändlch Johann Mathiaéx Steinbach in leer§1rkofen,

6) der Verxicberunasschein Nr. 2681 “1311. 13. der Allgemeinen Sterbekaffe für Berlin vom 14. Mai 1856 über 100 Thaler Versicherungs- 1umme aus kas__Lebén der Frau Fabrikant

Stolzcni" 19, Lomxc AmalieBsrtha, Jeb. Düny-

in Bcrltn,

der VsrfikiwrunÉsckxein Nr. 8727, (1. (1. Halle

(1. S., den 26. Februar 1859 über eine „1117 das

Leketi des Kürsckxpcrmeisteks Carl Au.“,m't

Helb1g _in Trachenbkrg zu Gunsten der Ede-

irau remclbrn genommene Veriicberung von

50 Thaler,

find angeiiißd vxrloren gegangen. . Auf Antrag

1 drr Wittw: SOcenbsck, Schirmrr, zu Berlin,

2 dcr WMW? VMS, Markku Marie Magda- lena, Jeb._Faßicr, in 31119511,

3118 K51171n:11111§ JUliUZ Tbrrdrr Markieid tn Dznzxg, 1111 [:ck 11115 in gsisßlicber Ver- tretunz [elner minrrennen Kinder,

4 dcr Wittwe Wrrnka , Minna, skb. Adipodicn, in Ailcnk-urg, für fick; und 1118 Vormiinkcrin iirer minrrrnncn Kinder,

5 der Wittwe StsinbaÖ, Caroline Auguste, arb. "Sulzbach i11 Hambarz u::d Gruesian al;“2 Erden dr.“- YTZterialwaarktikändlch Johann Mathias Sicinbach zu Jlrérégrbrfcn,

6 der verrbkiiMen SwUEnbura. Loui]? Amalie

_Bsrtda, geb. Düny, in Berlin,

1 dar rerwittwerrn Eisepiadn-Sckxäär Deum- lich_, 2111111 5213 Halbig, 111 01:19? und Ge- 111111611 2115 Ericcn ch Kürich*::crmciftch Karl bAugiryt genarmx (Husmv Hsikig 171 TUR:"

rrg,

wordcn dir JUÜÜÖU der kkzricbnrtrn Urkimden (1117- gésordcrt, ihre Rechte sräteitrns in dem auf

den, 24. April 1884, Vormittags 11 Uhr, an diciiger EcricÖi-Fstellc, Zimmer Nr. 31, an- keraumrrn Termine anzumelden, 11111) die Urkunden rrrzUiegcn, widrigrnfalis 1161816111 für krafrlÉ'? Erklärt werds".

Hane a. S., dcn 22. Séricmicr 1883.

Köriiglichc§ 2111027510151. Adtkriiung 1'11.

Toroikgrc', gc .

[49823] Aufgebot.

Der Eigenibümer und SteÜmaÖcr Carl Vau- maxm (1113 Gr. Cröifin, Krris Barrwalre, 11.11 das 2111113161); drs Srarkaffcnkuws der Brlgarder Kreis- Spaikamc Nr. 18867, lautend iibcr drrikxundert MYk bsanjragi. Der Inhaber der Urkunde wird ausgefordrri, skätéstens in dcm auf

den 24. Mai 1884, Yiittags 12 Uhr, vor dem iinierzcichnctén Gerickyxe, Zimmsr Nr. ], anberaumten AUfgrkotsterminc [eine Rechts anzu- melden und die Urkunde vorzuicgkn, widrißcnfalis die Kraftlrserklärung der Urkunde rrfoi-„er'. wird.

Belgard, drn 10. Norrmber1883.

Könizlicbes Amtsgericht.

[33367] Aufgebot.

AufÖIintrag der Erben drs am 18, Frbrnar 1883 zu REMS rerttorkcnkn Bäckermeisicrs Tißcodor Adam, nämlich:

1) der Verwittwatcn Bäckcrmcisirr Mari; Adam, 926. Kynbart, 311816118, des Eixcnbabn-Wfistenten Carl Adam 311 Berlin, des Buckybindrrgehiilfen Theodor Adam zu Hamburg, _

4) des Buchkxaliers Adoix Adam zu Cbrmniiz,

511 2 bis 4 rertreten durch ihren General-

bLVVÜL'UZchÜgtM, drn Kaufmann Paul Adam

zu Reime, '

dcr minorennrn Maria Adam, ) des minorcnnen Fritz Adam,

zu 5 und 6 rrrtrctcn durcb ibre Vormündrrin

verwitiwete Bärkzrmeister Maria Adam, (121).

Kimiéart, 311 Name. urid ibren (Hrgenvormund,

dcn Lebrrr Alois Hiercrgrr zu Neisse, wird das öffentliche 2111116501 dsr Neisser Stadt- obligaiion 11111. 14. Nr. 40 Über 100 Thlr. zu 33% verzinslich, obne ZinScouwnF, ausgegeben am 24. Juni 1830, 1111111): drm lex_tsn Jubabrr, dem zu Neiffe verstorbenen Bäckermeister Theodor Adam, angrblich am 17. Juli1882 115171111211 grkdmmrn ist, angeordnet.

Der unbekannte beabcr diesrr Urkmide wird Hier- dUrch aufgefordert, 181118 Aitjprürbe und Rrchte auf dieselbe spätestens in dem Vor dem unterzeichneten Amtßgericbt auf den 21. Februar 1884, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine unter Vorlegung der bezeichneten Urkunde anzumelden, widrigenfalls er mit [einen Ansprüchen auf die aufgebotene Urkunde wird auögeichlos1en und die Urkunde selbst wird für kraftlos erklärt werden.

Neisse, den 19. Juli 1883.

Königliches Amtsgeriobt.

?) 3)

[41766] Aufgebot. _

Der Eiscnbändler Friedrich Ulrich zu Allstedt, als Cesfionar des Uhrmachers Armin Hugo Sattler ebendaher, hat das Aufgebot der ihm angrblich ab- handen gekommenrn Polize der LebenGverficherungs- Aktien-GeseÜsÖaft Germania zu Stettin Nr. 80 045 vom 8. Juli 1865, Inhalts deren die Germania dem 2c. Sattler 200 Thaler Pr. Erf., zahlbar am 8. Juli 1883, versichert hat, beantragt. Der In- haber der Urkunde wird aufgefordert, spätrstens in dem auf

den 8. Wini 1884, Mittags]? Uhr, vor dem unterzeickpneten (Gerichte,_31mmer Nr. 53, anberaumten Aufgebotstermme [seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzu egen, widrigenfaus die KrastloSerklärung der Urkunde erfolgen Wlkd.

Stettin, den 24. September 1883.

Königliches Amtßgericht.

[46929] Aufgebot.

Das Sparkaffenbuck) der Sparkasse der; Bitter- felder Kreises Nr. 16969 über 511 „16. 29 .. , aus- gefertigt für den Handarbeiter Friedrich ehlbose m Ießniß, ist angeblich bei einem Brande, bei welchem auch das aus, in welchem Meblbose mit feiner Familie womte, volkstkmdiq vcrnichtei wurdc, mitverbrannt und soll auf den Antrag des Ziegelei- besixzers G. Körxerjun. (1116 Irszniv, als deöKu-

51111916 des zur. Zeit in 11111; Irrenanstalt befindlichen

geisteskranken Handarksiierx Friedrikb Meblkrse zum Zwecke dsr neucn Auék'ertixunz amortisirt werden.

Es werdew i_aker rie Inkakcr ch BUÉZ aur"- gefordert. 'rate'tens im Anixebrtxtermin, Diensias. den 6. Mai 1884, um 91 Uhr Vormittags, bei dem unterzeichneten Gkricvte (Zimmer Nr. 10) ib'reNeckyt: anzumélden und das Bach rorzuicxen, wirkrigensaUZ rie Kraftloserklärung dMeiL-sn erfolxen wir .

Bitterfeld, ren 23. 211262: 1883.

5151115113528 Am:?gcri-th, 1. Iibtßeiwng.

[33306] Aufgebot.

]. Dkk Firma „H. O;?"tr-ziéer & Sökne in MÜN- chen ist ri'1 :*:11 M. J. Lokmann in Nürnkch acceptirtér Primaweébsrl, 11. ä.M1"111ch1-n, d:n1.J1:ni 1883 17181: 6000 „46, zahiHar in 3 2.995.116», 2:1:1 Ausstcüer 11:31 1.111 untcr-cikbnet,

11. déi: Erkcn d&? rerstrr'rsnrn BUÖÖinder Daumeri:1*: dabirr, 115171112) kcm BUÖIiUTZrmÜstsr

Hrisrian Tarimc-riarég, 5131151111111: Erw“: T111111cr- lang, 5131111111111“. „51311 Taamerlang, 1511111121155 1:1 11121: und d:: Wilbrlmirie Sackenrsuikrr in F:“:rrk, 71121: rirr Iinisisnkskirkine d.“? bissixcn CkékikV-IkTiU-Z

Nr. 2688 ÜFrr 75 Fl., auZJssteUr (1:11 5. JUN 1872,

Nr. 2773 11561: 50F1“., QUZZcstsUt am 17.211155": 1872,

Bridx „1:17 (7.711 I

Nr. 3309 11511? 75 F1, 1873,

Nr. 31-33 Übrr 50 F1, 3115557151]! 1111 21.211111 1573, Beids auf Wiikuimins Taamsrlxng [11118118

511 VerlUst zrzanzsa.

Auf Anirag drr Firma H. Tritrciäxcr & SHB:: und der „1125551111511 Tau:r.er11111=1'1'1dc:1 Ecken wird ke1üg1ich dicier 1111111112121 d.:é- Tiufzsbrtxrcrfaern eröffnet.

Demasmäß rrxcki :11 die Fnimikrr der *.*Orgcnxinn- trn Urk1111d1'11 dir Ausiordchg, 11'5181-16115 in drm auf Montag, den 9. Juni 1884, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal 4, anberaiimtcn “311115211111“?- termine ihre 91614511“ [*ri (531311111 anmmsidcn, und die Urkunden vorzulegen, widrigenfails di:]cldrn für kraftlos erklärt würden.

Nürnberg, dcn 6. JUii 1883.

KönigiiÖé-Z Amtégsiijxt. NLA! 1. (11.8) Flriirixmann.

Zilk chlaubigung: Gcrickztsickxrribsrci ch Königlincn Amisgericbis. Dkk I€1chäff§ikiTIDLckKÖUigiikÜS Sekretär:

„1 cr.

[52080] Aufgebot.

Der im Jahre 1818 zu PcrkelHHLim geborx': Ackerknecbt Sarl Legge ist im Jahre 1860 rrii Peckelskcim aqucwandert und bat [eit diescr Zcit kcine Nachricht von [1111 (3292111111. Der Swirager des Versckolienen Joscf Lsgae in Peckelsheim _und seine Schwägerin, WittM Wilbclrn Legge, daxelbsi Haben die Tokcxrrkliirung des Wilhelm Legge in Antrag gebracht. _ _

Derselbe wird daher ausgesordcrt, fick) spätrstcns in dem auf den 25. Oktober 1884, Vormittags 10 Uhr, Vor dem unterzeichneken Amtsgerichte anberaumten Tcrmine zu melden, iroidrigcnfallxi crfür iodt erklärt und sein Vermögen den sich lcgitimircnden Cibrn aus;]?antwortet werden wird.

Warburg, den 21. Xcoven1brr 1883.

Königliches Amtsgrrichi.

3111111113117] 11111211), _ ZUÖJMCÜTQZU 11. Auxyii

[52018] Ausfertigung. Aufgebot.

Auf drn in dsr Sirueraemrinde Steinback) a. Wald liegenden, dem Müller Johann Frhn in Kohlmüble, dieses Genieindcverbandes, gehörigen Grundstücken Plan Nr. 231 Acker (111 der Haslach zu 034,1 118, und Plan Nr. 232 cher aUda zu 0,74,3 1111 haftet laut Hypothekrnbuckpes 1111" die genannte: Steuer- gemeiiide solaende aus dcr Zeit Vom J1111161828 hcrrÜbrendc Resthpotbck: .

1089 F1. 2311/14 Kr., (11611!) 1867 4,46. 53 „Z in die Ciiratelmaffe dcs in Rußland vcrmißtcn 1111117116181 Neubauer 111111 5101111118618,

Da diescr Gläubiger jedenfaÜs längst gestorben ist, die Nachforschungrn nach dem rccbtmäßigen In- haber dieser Hypotbrkforderunq fruchtlos geblieben und vom Tage der letzten auf diese Forderung sick) beziehenden Handlung a11_grrechnet 1116111" 1le dreißig Jahre verstrisben sind, 11) Werden auf Antrag des oben genanntrn BLÜFMS dieser Hypoihckobjekte gemäß §. 824 der d, 3.7. P. O. und Art. 123 des b. A. G. biem, Diejenigen, welche auf dicse For- deruna ein Recht zu haben glauben, aufgefordert, ihre Ansprüche innerhalb sichs Monaten, [pärcstcns aber in dem auf

Samstag. den 23. August 1884, Vormittags 9 Uhr, dabier bestimmten Aufgebotsicxmme anzumelden, widrigcnfalls obige Forderung fur erloschen erklärt und im Hypothekenbucbc gelöscht wiirde. Ludwigsstadt, den 22. Novembrr 1883. K. b. Amtsgericht. 1-. 8. (gez.) Rothenberger, K. Amtsrichter. Den Gleichlauf bescheinigt:

Ludwigsstadt. den 26, November 1883.

Der Kal. Gerichtsschrriber: Jungkunst.

[52085] Oeffentliche Zustellung. , ' .

Die zum Armenrechtc zugelassene Ernestine 03:11th Thomas, geb. Schmidt, zu Dresden, vchrean durch den Rechtsanwalt Julius Berger zu Letpztg, klagt gegen ihren Ehemann, den Sattler und Handarbxitcr Friedrich Wilhelm Tbomas aus Kleinböbla, fruher in Schrcbiß, zuletzt im Arbeits- und Landarmcn- hause zu Schwcidnitz, jest unbekannten Aufcnthaltx, Wegen böslicher Verlaffuna, mit dem Antrage, die zwischen den Karteien besichende Cbe zu schcidc11, eventuel], den ek'lagtcn zur Herstcaung dcöcbclicbcn Lebens mit der Klägerin zu vrrurtbcilcn, und „ladet ken Beklagtcn zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streites vor die erste Civilkanmier des Köt1iglichen Landgerichts zu Leipzig auf den 23.Jebruar 1884, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderun , einen bei, dem gedachten Gerichte zugelassenen ' nwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt aemacbt. Leipziß, den 26. Roycmbcr 1883.

Dölling,

Gerühissckxreiber dcs- Könialchn *.“andqcricbiö.

[52086] Oeffentliche Zußelluug.

Die zum Armenrrwte zugelassene Marie Friederike Trinius, Jéb. TeutriÖ, „111 Lindenau, vertrctrn dani) dcn R2ch1§311w311 Dr. (75519 zu Lrirzig, klagt gegen ibren E511:::11:1, den S:!“lr'iier 11111: vormaligen Restauraieur Fraxz Bcrnkard Trinius, zulext in Lindcnau, szt Unkckxnnten AUientkaitß. wrzen Hös- lick:r Vsrlaffuna, mir drm AnikIZé, rie zwiiäorn 1311 Parteien bésteixende Ek; zu scbaikcn, 1111': ladrr drn Beklagxen zur münr1ichs11 Vsrbandluni des Réckxsstrcixö rr: dia erstr Cirilkxmmcr TCI 515.113- iiéc: LxNkasrickjs 311 Z.ZVJZK 11117" den 23. Februar 1884. Vormittags 9 Uhr, mit “dsr '.“111'7rrdcruna, 8111811 Eri 12:11 ZETQÖYM Gcrikxxs 311xcixiirnrn 2111113111 711 1511811811.

Zum chcke der 5772111114121: Zasthung wird die?“:r 21115111; dcr Klage bekannt .“.cmarbr.

Leipzig, dun 27. eremder 1583.

Dölling.

' T.!s;'„s .' .“ ' " & ...; .: Ecr..:1.»'.1*r.1i*-:r ch 853151137111 Za::.ch.r.ch::. *

. Oeffentliche Zustellung. » _-?rsi;5:!::€rerrr-5 Und Paulinr, 525.3)5751'11-3, *Ich "*,“:rn ('*':(121118 zu Katiyii'Ö-memer, rrrtretén durch Top. Tiicädrxariralt 11:12:13; 111 1117110111), fiazeu g:;cxi ]) dsn Schu1*111:chcr Siiiwn ZÖWiZkÉ-ZOU, 2) TSU ZIUZiiiIMr "JM"? ZTwi-crxgxkr, Beide 1,11- [5231 17:511'5111 in Dr11::x,:wc, 111111 ]CL_'1,'.1'1" W981:- rrt uxikrkwiik iir. 1255-25. II?";LUM d:: „1111 LM (HrUNdiuöri'latic Nr, ".“ TrUrZZw: 211112111. Nr, 9 ei:1,1rir.1.3111€11 dcn BCÜQZTM bei 1:1 8112115114510- 113115 11.16) Barrxra SÖWiékÖZkU11881Wié1271211 PrstM *.*011 jz 52 ,17 61; Y, wclche diL 3113121 .in Oi? B1- klaZicn auch 1*3rri:§ ausgrzakir. mir dein 21.-„11.113: di: Bckixgtsn 311 vcrurxiwilcn, darriix 511 wiUigM, da[; die 151101111 dsr NachlaßrsanUmg narv B.:rkara Säzwirrxgrrk, 1155.212r1r11g, Üörrwisie- rxn 21422155;- W:“. jr 52 „!( 66 „1 *.*-„111 dsr POÜ 21611“: 111. 211.9 11:11. drr FreistrUc Blatr 2 TrUrgch T*,isicrxd, 11:1 Grundbukbe 561137211 wcrch, und [.ich dir Brkiagtcn zur 1111111dlichcn Verband- luna dc-F- Rechtsstreits ror 11.1531511iglick8Arnt§g€richt 311 Festeuberg auf den 25. Febrnar 1884, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffcntiichen ZusteUung wrro dicJ-cr 211124ng der Klage bekannt gemacht. Moczviiski, ai?- G3richtsschrcidcr dcs Königiichrn Amtsgerichts.

[5203-31 Oeffentliche Zustellung.

Dcr chaterdirrktor F. Wirdcmann 311 Hamiovsr, rrrtrrtcn durck) dcn Rekaanwals Rosenbaum in Irdriri, klagt JZZM deri[21112111A1tfrnthalt nach 1111- 1115111111611 Barrn Josef von HUi*1*11151111-Valbc111 511111101 (1115 Simmrnau wxgcn 2100.17. Darlehn 11111 drm Antrags:

drn Beklagten zu vcrurthsiirn, dem Kläger 2100 «161 nebst 62/0 Zinsen, a. von 20 0 „16, [111 dem ]. JUN 1882, i). von 100 „14 seit drm 15, Mai 1882 5.11 5551111 und das Urthcil für vorläufig voil- strrckbar zu erklären, und ladet den Brklagtcn zur mündlichen Verband- [ung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammrr des Könialicben Landgerichts birrselbst auf

den 16. April 1884, Vormittags 9 Uhr, mit dcr Auffordrruna, einen bri deni gcdachtsxi Gerichts zazrlasfcnrn Anwalt zn beschen.

Zumecckc dcr öffcrUlichcn Zustéli'ang wird dirsrr Außzug drr Klage brkannt gemacht.

Oppeln, drn 26. November 1883.

Seidel, Giéricbtsschrcibrr drs KÖRiglickIM La11dgcri1Ht-Fo.

[520191 Oeffentlichr Zusieüung.

Der Tagelöhner CÜZPM Preis zu " Ibach, in väterlicher Gewalt [cincr minderjähriarn Tochter Louise Preis, vcrtretrn duni) dcn Rechtöanwait Grebe 311 Schmalkalden, klagt graen drn Hufschmied Friedrich Röder 1101121861111), zur Zeit in unbekannter Ferne abwesend, wegen Vaterschaft und Alimenta- tion, und ladet denselben zur mündlichen Verhand- lung des Reciztssireits vor Königliches Amtsxiericbt dabier zu dcm auf den 16. Januar 1884, Vormittags 11 Uhr, 1311111111111611Tcrmin, in 111111122111 beantragt Werden wird:

den Bcklaairn als Vater des von dcr K*[äxzcrin

am 25. Miirz 1883 (126111111111 Kindes Kntimrine

Ernestinr Karoline zu eikcnncn und kostknfällig

311 vcrurtöeilc'n, “oer Klägerin fiir die SURVIVZW

j1mgfräuliche Ehre 1031a1111111'r11111dcn(24,37 .15)

311 311111611 und ihr als Bcitrai zum Unicrhair

drs K'ikldks jährlicb 9 „16. und 2 Virrtrl Korn

(Cafscler Gemäß (2 111 12,16 1) im Voraus bis

311111 voilcndcten 14tc11 Lehrnsjabre ch Kindes

zu gewähren, alsdann aber das Kind 511 [1111 511

nebmc'n und für dessen Fortkommcn zu [orgcrz

auch das Uribeil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Vorstehender Auömg der Klage wird dem Huf- schmicd Friedrich Röder von Asback), dessen Aufent- halt unbekannt isi, bicrmit öffcntlick) zugestellt. Schmalkalden, den 21. Novcmbrr 1883. B ergstracszer, Gcrirdtssciirciber.

[52020] Amtsgericht illilzcbüttel. Auf Antrag von 111. Ernst 1111111111), als 01111011 1161118111118 dcs cnfmi'mdiatcn Paul Hinrifb Zägde 1111118 Iögdc in Dösc, _ wird ein Aufacbot dahin erlasicnr das; allc Diejenigen, n'clcbc außer dmx 111 dm .'vpotlwkcnbüibcrit cingctram'ncn (»Jla11i11äcrn , ordcrungrn und Ansprüche an de:] cn11111111d111- ten Paul Hinrich Jägvc 1111115 Idndq 111 Toxi- m'ltcnd 111.1c11c11 wollen, (1111111th 1611", 1111111111? drrunacn und Ansptiiibc bis zum Dienstag, den 19. Februar 1884, Vormittags 10 11111'," im Amtsgerichte, und zwar Rudwartinc durcb 1111113151 leaitimirtc Bcvo1111161110911", anzumelden und auf Erfordcrn zu rechtfertigen, bci Strafe dcs Ausschlusses und ewigen Stillkbwcigcnö. Rivebiittel, drn 28. November 1883, Das Amtsgericht. A. Reinecke.

[L) ' 01

?ck) ] Tic,

[52082]

Durch Aussiblusi-Urtbcil vom heutigen Tage ist der von dem Gilaöfnbrikantcn Ferdinand Hebe m (61c11'1'11111'ii11 bci Diisseldorf am 28.1F1'bruar1883 auf .,Victoria-Mincrni111111111111Oberlabnsicin, Hcrm

111111111111111101'1111“ & (Kir. in Rotterdam" 1111031111",