lung wies ker Präsident keiselben, Graf Dubéky, auf die möglichen formeUen Schwierigkeiten _bin, mit denen die Turäfübrung des Fuficnéprcjeltcs verbunden 1ein könnte und gab die Versicherung, daß er, falls etwa eine Modifikation nrtbwendig werden sollte, eine neue Versammlung einberufen werde, Direktor P.'cbar übcrnimmt vom 1. Januar f. I. ab die Oberlcikung dcs Betriebes 'der Prag-Duxer Bahn, ohne daß indeß das bestehende Rechiéverbältniß dadurch tangirt wird.
GlaSgow, 29. Dezember. (W.T.B.) Die Vorrätbe vou Roheisen in den Stores belaufen sich auf 584800 Tons, egen 608000 XML im vorigen Jahre. Zahl der im Betriebe befind Hochöfen 102 gegen 109 im vorigen Jahre.
New - York, 30. Dezember. (W. T. B.) Der Produkten- markt bleibt am Montag, dcn 31. Dezember, und am Dienstag, den 1, Januar, gcicbidffen.
Der Export von Waarcn aus den Vereinigten Staaten überstieg im Monat November den eror: um 23 Mi!- libncn Trslars.
Verkehrs-Anßalteu.
Hambach, 30. Dezember. (W. T. B.) Der Postdampfer ,Gelleri' der Hamburq-Amerikanischen Packetfabrt- '."ikiiekgcsellsibait bat heute Mittag, von Rew-Yori kommend, Lizard daisiit ur-d der Postdamp fer .Rbenaxia derielben Ge- sellschaft hat beutc, von Wesiindien kommend, ebenfaas Lizard passirt.
Berlin, 31. Dezember 1883.
Mr diesjährige Weihnachts-Vostpacketverkebr von Berlin hat in der Zeit vom 12. bis 25. Dezembér folgrnden Umfang angenommen: ausgelieferte und eingegangene Vackeie znsammen 817493 oder täglich 58 392 Stück, 1). s. auf die Minuto 405 Stück; in demsklben Zeitraum des Jahres 1882 belief sich die Stückzahl der Vackete auf täglich 54 399, d. s. auf die Minute 38 Stück . Von der Gesamrrit- zahl sind aufgéliefert 489 209 oder täglick) 34 943 Stiick, im Jahre 1882 täglich 32 575 Stiick; eingrgangrn 328 284 Sii'rck oder täglich 23 449 Stück.
Das Personcil der Berliner Verkshrsanstalten zählte während der Wcidnachtézrit insxiesammt 6383 Köpfe. Zur Ausführung der Fahrten waren täglich 985 Pferde erforderlich.
Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg bat seit der leßtcn Mittheilung wieder crfrculicbe Förderung mannig- fackoer Art erfahren. So bai die cbrmaiige freie Reichsstadt Augs- burg, von der die Anstali schon irübcr manch Zuwkndung erhalten, ncurrdinas den Betrag von 3000 «46. zu dem chck anxcwicsen, “dafür iim: Anzahl von Abgüffen rrcrtbvolier Skulpturen erstkllsn zu [offen, durcb welcbe die Bedeutung der augsburdisclocn Kunst für die reuiscbe Kunstgrichicbte zu Tage trcisn sou. Nebrn interessanten Werken des Mittelalters soilen namentlich dis bcrübmien bronzenen Brunren abgcformt wcrden, avi wrlä)? die Stadt von Alters_ber stolz ist. _ Femcr bai Graf Cbristopb 12071 Münnich [“escblonen, das Arrbib [eincr Famiiik, dcrrri lrtztcr Sproß er ist, nrbst den Kunstkrerkcn, die aiÉ Familieiisiückk sicb damit vxrbimdcn, dcm Mnseum zu übergeben und zur Ecstrciiuna der Einrichtung,» und Unierbaltungs- kosten dicser Familienwmmlang die Zinsen drr Summe von 3000-76 bestimmt, welcbe drr Anstalt überwicsen worden find. _ Als Bei- irag zum Ankauf einiger interessanter Originalbriefe von Luther, Melanchtbdn, Erasmus von Rotixidam und anderen bervorraaenden Männern der ersten Hälfte ded 16. Jabrbundkrts sind dem Museum von ein(m ungenannten Frruride der Anstalt 100.37» gesckxenktwoxden. _ Die Bibiiotbrk hat fast gliickozciiia die eist-x'n 3 Bände jcdcs drr fcböncn Jabrbücber, welcbe die Kaiserlichen Hof::mseen zu Wien und die Gcneralvcrwaixung ier Körigiicbc'n Muscrn zu Berlin beraus- aegcbcn und welcbe cm Gediegenbcit des Inhalt?- wie an Wertb der vorgciübrten Scbäße wstieifern, dic ersteren als (Hesebenk dcs Oberst-Kämmerrrs Grafxn Foliiot von Crennsbiüe, jcßtere als solches drs Kultus-MirWers bon (Hoßier erhalten. _ Die drei vom VkrwaltungsZauÖschiz in [“einer letzten Sißuria zur Mitgiiedswast difféibkn berufe'ncn Hirren: Prof. M. „Heyn; in Göttinqen, A. Ritter von Lanna in Prag (Gmunden) und K. K. Hofratk) Q. Ritter von Leiincr in Wien, haben die auf sie gc- faÜcpr Wahl angenommen und sind in diesen Ausschuß eingetrsten. _ Das Handelsmuseum und seine Sammlungen verdanken dem Nürn- bergcr Handrlsvorstande dic Ueberlaffang cinkr Anzahl kostbarer und werii'boiicr Bücher sowie rires silbernen Prachxbandes aus dem An- fang rss 17. Jahrhunderts, dic dem Museum unter Eigentbums- vorbrbalt Übkrgebcn worden find. Die pfälzische Handklskammer hat einen Jahresbeitrag ron 25 «54 zugeiaai. _ Für das National- muscum sind wirder eine große Anzabl neuer Jahresbeiträge an- gcmeldci wordén, aucb erbeblicbe einmalige Beiträce sowie mannig- fache wertbbdlie Geschenke für die kunst- und kulturgkschichtlichen Sammlungen wie für die Biblibibck und das Archiv geschenkt WOTÖLU.
Die Doppclnummcr 11 und 12 (30. Jahrgangs) für November und Dczkmb2r1883188 „Anzeigers für Kunde der deutschen Vorzrit“, Organs dcs Germanischen Musrums, bringt zwei weitere Aufsätze dom Tirrkior Effenwcin iiber mitielalterlichen Hausratb und das Lebrn im deutschen Hause, welcbe wieder mit einer Reibe sorg- fältiger Abbiidungcn nac!) skbbnen Und ssltenc-n Origir-alcn aus den Sammiurgen dc? Museums aUSZesiaTiet iind. Auch der ebenfaÜs vom Direktor Effcnwein verfaßte Vsitrag über ein- fach Stansknwaffcn W 17. Jabrbundrrts im Germanischen Muieum ist mit 5 Illustrationen solcher Waffen geziert. Ferner finden wir in diescr Nnmmer der Zeiti-iirist einen kunstZeschickItlicben 211111013 bon Alwin Scixviy in Prag iiber den Hofmalcr der Herzog: von Vries, Ezcchiel Paritius, und seine Kupstsammlunz; das Frag- ment einer Palästina-Pilgerscbrift des 15. Jahrhunderts, mitßetbeilt von Krrib in (55111; einen intcreffanten Beitrag vom Frbrn. L. von BOM) in Jnnébruck Übrr den Werth der Urkunden im Vergleich zu den Chroniken; einen Vritrag zum VolkZlied vom Ulinger, VKU Blaas in Stockerau (Nicder-Ossterreicb) u. a.
Mit der 1308092111811 NUMMLk beendet iibrigens dsr „Anzeiger für Kunde dcr keuiscE-en Vorzeit“ seinen d:“eißiastkn Jahrgang und wird damit zualrirb ganz ;.U ersÖ-einen aufhören. Die Heraußgcber (die
Direkir-rcn deÖGermanisweri Museum?, 07. A. Effenwein, Redak-
teur, und 131“. K. Frommcmn) ]precbcn am Schluß allen Mitarbeitern, die scix dreißig Jabrexi, obne das] i.? rin Pfenfgig Honorar gezahlt worden wäre, in so patriotijcvkr Weiic das Blat und dadurch die Anstalt unicrsiüyi baden, ibren Dank aas. ebenso aucb den Lesern fiir das Intcreffe, mir welwcm sie ka? Blaxtgebalten und gefördert baden. Als Erurd des ELUZTLÜLUZ der Zeitschrift, die doch so manche gediegene Arbeit bkröffenilickyt bat, wird zunachst angegeben, daß dieselbe, trotz der aliseiiiscn Tikilnabme nie rin materieUeS Crirägmß gelirfexi, dax; vielmehr die Arftolt immer einen T_beil der Druckkosten sowie die: Kostkn für die JUustrationen zuuicbießen gehabt bat. Dixi; war nun «Uerdings stets voraukgescben worden und baiie um so weniger Bcdeutung, als ja der .Anzeigrr' irrt Aystausck) [3811271 die Publd fationcn der Akademiken, Musccn, bi1tori]chen, Altrttbumsn Kunst- und Ecwcrbevsreinc acxcben wurde und so der Muirums-Bibliotbek rcicben Zuwachs brachte, welcher den Aufwand rkcbt wybl lobnte. AUcin an ein Blatt, welches Zuschüsse des Museums er- beisÖt, stellt man mit Rcwt die Anfwrdsrung, daß es nicbt blrs der WiffsnsÖaft im Ailxicmßinen disney, daß es vielmcbr aucb in erster Linie tbatsäcblicbcs Orsan des Museums um so mehr irin soil, ais diessm zu anderen PublikationendieMitiel feblen. Cin zweitkr, wicitigrrcr Grund für den Abschluß des seitbetimix An- zcixcrs liegt dakcr darin, daß mit chbt dichrwaltung ch Majeums darauf .mimcrksam gemacht n'yrdcn ist, wie übst daffeibe, Ül-rr seine Organisation, über Inhalt und Umfang der Sammlungen durchaus
noch nicht mügende Kenntnis; verbreitet, daß es also Pflicht des Museums Lei, wenn es in den Mijtxln zu Publikationen beschränkt ist, merit solche über das Museum selbst, namentlich Kataloge. zu ver- öffentlichen, dafür lieber anderes wcgzulaffen, insbesondere daß, wofür auch andere Organe bestehen, wie die Mehrzahl der Auf'äße des Hauptblattcs, sowie das , was auch anderweitig veröffentlicht wird, wie z. B. die Inbultéverzeicbniffe der Schriften der Akademien und Vereine, die alle im Literarischen (Zentralblatt weit rascher ge- geben werden, als es bier möglicbist. Dann aber sollten aucb. wenn die Publikationen über das Museum größeren Raum erfordern, umfang- reichere Arbeiten. nicht bloß kurze Aufsäße, zugelassen werden. Das Eingeben auf diese berechtigten Wünsche verlanat nun eine gänzlich von der seitherigen Form verschiedene Einrich- tung des Anzeigers; nicht einmal das Format kann beibe- halten werden, da ck für Kataloge durchaus nicht geeignet ist. An Strlle des bisherigen Orßans wird daher von 1884 an in Mo- natsheften ein „Anzeiger d'es Germanischen National- museumS' erscheinen, dcffen Inhalt folgendermaßen eingetbeilt ist: 1) Offizielle Bekanntmachungen desDirektoriums, 2) Bekanntgabe der wichtigsten Ereigniffe in der Anstalt im abßclaufknen Monat, 3) Ver- zeichnis; ker neuangemeldeten Beiträ e und Gcldaeschenke für etats- mäßige Zwecke, 4) Verzcickoniß der escbenke für die Bauten und die Sammiungen, 5) Verzeichnis; der Tauscbobjxkte, insbesondere der Tauschicbriften, 6) Verzeichnis; der durch Ankauf erworbenen Gegen- stände, 7) Verzeichnis; der erfolgten Dcpofita, 8) Fundcbronik. Dem Anzeiger werden Ferner, je nach dem Umfang, bildliche und tertliche Beilagen beicheben wrrden. Letztere bestehen: 8. in kleinen Aufiäi;en,* die, selbständig paginirt,_ unter dem Titel „Mit- theilungen aus dem germaniicben Nationalmuseum", nach Bedarf illustrirt, aÜc in den Sammlungen des Museums ver- tretenen Färber berücksichtigen und für sich gebunden werden können; b. in selbständigen Werken giringercn und größeren Umfanges, von denen je einzelne Boaen -dcn rirzelnen Nummern des Anzeigers bei- gefügt werden, inkbcsondere Kataloge sowie Abhandlungen über den Gesammtbestand eimelner Abthei1_ungen und die Bedeutung derselben; dann auch cine zuiammxnfaffende Bescbrribung dcs Heutigen Gesammtbrstandes Ul-d Umfanges des Museums. Solcher Werke können aucb mehrere neben einander hergeben.
Von dem 11611211 Matt soücn inSgesammt jäbrlich etwa 24 bis 30 Boden (in großem Oktavformat) Text mit Jilustrationen sowie 12 Blättern Bilderbeilagen ausgegeben werden. Die rinzelnen Werke Werken je nach Bedarf größere oder kleinere Bände für sick) bilden. Von dem .Anzeiger' und den .Mittbeilungen' wird jeder Band je 36 Nummern umfassen. Um Proben von jeder einzelnen Abibeilung geben zu können, erscheint die erste Nummer als Dopvrlnummer, und zroar im Laufe des Monats Februar 1884. _ Der PränumeratiorÉ- prris beträgt jährlich 6 „44 Bestellungen können bei der vächsten Postanstalt oder Buchhandlung gemacht werden. Direkte Bestellungen nimmt das Museum nicht an. _Jndcm das Germanische Museum so den bcrechtigtcn Wünschen Rechnung trägi,_ boffc daffe'lbe, da der neue ,Anzeigrr' nebst seinen Beilagen da]“[clbe Intereffe der sick;- männer und Laien finden werde, deffkix 011) der .Anzrigrr für Kunde der deutschen Vorzeit“ seit Jahren erfreut bat.
Dcr leisten Nummcr des cingegangcnen Blaits liegt übrigxns ein alpbabetif-brs Gencral-Regisier zu den 30 Bänden der Zeitschrift bei, wclcbes WU dem überaus reichen Inhalt an Werjbrdüen Bei; trléilgrrti, die von derselbkn gebracht worden sind, rübmlicbcs Zeugniß a cg.
Die zwölfia allgemeine Geflügcl-Ausftellunz der .Cypria' wird in drn Tagen vom 22. bis incl. 26. Februar 1884 in den Parierre-Räumen des neu erbauten Hötels Alexander-Plax, Airxanderstraße Nr. 46-48, Ecke der Neuen Königstraße stattfinden. Mit derselben wird eine Verloosunq verbunden sein. Anmeldr-“ngen sind bis zum 6. Februar k. J. an Hrn. H.Wagcnfübr, Schriftführer der „Cypria', Berlin 817, Simeonstraße 3, zu richten, von welchem auch die Programme zu beziehen sind. Wisn, 31. Dszember. (W. T. B.) In der Pfarrkirche dcs Bezirkd Favoriten fand gestern Abend gegen den Missions- vrediJZr, Redemptoristen Hammerle, wäbrend derselbe pre- digte, cine Tumultuariscbe Kundgebung statt. Das Ziscbxn, Pfeifen und mrbrere gegen die Kanzel gerichtete Steinwürfe riesen unter der in der Kircbe versammelten, gegen 3000 Personen x_äbiendcn MensÖenmenge eine panikartige Verccgung ÖSNOL, die durch ialichen Feurrlärm noch gesteigcrt wurde. In dem enjstandcnen G;- dränge wurden 7 Personen verWundei. Von dcr Polizei sind 2 Ar- beiter, Welche Steine gkworfen batt-cn, berhafic't worden; die Unter- sacbung ist in 12062121 Gangr.
Jm Königlichen Opernbauie bat fick) am Soniabknd Fr. _Lucca al? ,Carmen' unter einem Rrgen von Blumen- und Lor- beeridrnden sowie brgeisierten Ovationen des dicht besetZien Hauses berabirbiedet. Der glänzendkn Vorsteüung wohnten Ihre Kaiserlichen Hoheiten die Kronprinzlickpen Herrschaften bei.
_Das Deutsche Theater bewies mii seinrr_gesirigen Vor- steÜung des „König Lear“ bon Neuem, daß es die icböne Aufgabe, drm_Publikum klassische Siücke in musterbafter Aufführung zu bieten, jbajiäcblich zn erfüÜen bestrebt ist. Alle bervorragrndcn Kiinstler des zahlreichen Personals waren in Sbakesbeare's Tragödie beichaftigt, und dadurch wurde ein Ensemble geschaffen, wie man ck fick) voll- endeter kaum vorstrllcn kann. Wir erwähnen zunächst das riin Aeußeriicbe: Kostüme und Dikoraiionen Waren der Dichtung in würdigster Weise angepaßt; so bot glsich die erste Scene ein farbenprächtiges Bild, und die vrm Gewiitcrsturm durcb- brauste öde Haide war dcr Natur so getreu wie möglich nach- geahmt. Die Darstellung zeigte fich der Dichtung würdig. Der Lear des rn. Barnay ist eine, dem Brrliner Publikum längst bekannte Mei terleistung, abkr _ sei es, daß sein Spiel noch durcb das voriügliibe Ensemble gehoben wurde _ cs woüte uns scheinen, als ob der Künstler sicb am gestrigen Abend selbst übritroffen babe. Sein Lear gleicht eiuem Ge- mälde, das ebenso fein und geistvdU erfunden, wie künstleriscb genial aquefübrt ist. Wie wußte er jeden Zug in dem Charakter des Königs, jedes Gefühl, wie die Liebe des Vaters, Schmerz über den Undank der Töchter, Stolz, Eigensinn, Zorki, Trauer zu veranschauliäxen! Dabei galten für seinen Lear dcffrn cignr, von Hrn. Barnay mit geradezu überwältigender Majestät gesprcchenen Worte: Zeder Zvi! kin König! VorZüzlich brachte der Künstlkr aUe widerstreitenden Gefühle, die den Lear im ersten Akt beberrskeen, zur Anschauung; meisterhaft gklang die Scsne mit RLJI11,1U der der Vater sicb bis zum Bitten Herab- 1äßt* eine (zroßartige Schövfung war der Akt auf der Haide, ww dem Küniiler ]Un macbtvolies Organ bestens zu Statten kam, und wie ergreifend wußte er die Wabnfinnsscene. wie rübrcnd das Wieder- iebn mit Cordelia und ihre Gsfangsnnabme am Schluß zu gestalten! Keiner, der ihn gesehen, wird Hrn. Barnay seine vollste Bewundsrung versagen können. _ Hr. Kainz gab den Narren. Der junge Künstler hat bisher in all seinen RoÜen so Hßrvorraßendcs geleistet, daß wir uns auch in dieser zu großen Erwartungen berechtigt fübitcn, die er in reicbstem Maße erfüllte. Er wußte den fein bumorisiiicben, gefühl- vdUen Ton vorzüzlich zu treffen und schuf eine Gestalt in echt Sbakespeare'säzcm Sinne. Hr. Förster stand mit den Vorgenannten zwar nicht auf gleicher künstleriscker Höhe, doch gab auch cr _ein anspreckendes Bild des treuen Kent. Hr. Ndilrt als Gloster ichien seiner Rolle manches schuldig zu bliiben. Bones Lob gebübrt dagegen den Hrrn. Sommersidrf und Friedmann, die ihre Rolien der Brüder Edgar und Edmund sebr richtig aufgefaßt hatten und bei Wiedergabe derseiben ein [rides künstlerisches Verständnis; inJth. Ebenso galang den Damen Haberland, Trautmann und Ramazeita die Darsteüuwg von Lears Töchtern; bssonders Frl. Ramazstta war eine sebr sanfte liebliche Cordelia. Die DarsteUer der übrigen Rollen spielten durchaus taktvoll und angemessen. In allen größerenScenen zeigie fick; die Meisterhand der Regie. Das Haus war selbstverständ- 1ich ausverkauft und dcr BeifaÜ so reich und anhaltend, daß dies an einen] andern Theater servejen wäre.
mit zahllosen Hervorrufen gleich52dcutend
_ Jm Walhalla - Operetten - Theater übt .Nanon' noch immer die alte An iebun skraft aus; am Sonnabend fand bereits 11; neunundfünfzigste okst ung fiait, und bei dem andauernden Bz, fall, welchen das Stück findet, ist kaum an eine Abwecbfelung im R;. vertoire zu denken. Die Operetix unterscheidet sich aber auch sebr " ibrem Vortheil von vielen derjenigen Kunstprodukte, welcbe in n Zcit unter dem Namen Operette dix klemeren Buhnen überschwm, men und deren fadem Texte und durfiigen Handlung die gleickfaaz dürftige Musik einen Reiz nicbt verleihen karin. Genée hat in de: Nanon unstreitig eine der besten Leistungen in dem Operettensmh geliefert und das Ansehen dieser Kunstgattung nicht wenig dadurch befestigt. Was die Ausfuhrung selbst anbelangt, so läßt sicb Neues darüber wenLiZ sagen, und es kann nur wiederbou werden, daß dieselbe iti jeder eise Anerkennung verdient und des reichen Beifalls wertk) tft, we1chxn sie erntet. .Bei einer so häufig:. Wiederholung ist es ja naturlich, daß _s_ich die Darstellenden mehr und mehr in ihre Rollen vertiefen, dreielben _zu immer größem Vollendung herausbilden und Musterbafies zu leisten fich bemühen. Die Titelrolle in den Händen des Frl. Jenni Stubel, wurde mit ebenso viel Grazie wie Fe tigkeit gegeben, urid die Dame erntete in ihrer Eigenschaft als beiratbslustige muritere Wirtbin den veidienten Beifall, Denselben tbcilte mit ihr und zwar gleichfalls verdienter Maßen Fa, Meinhardt als Ninon; in feiner Darsiellung giebt dieselbe die vor. nehme liebenswürdige Dame. Hr.Link wielte mit gewohnter Meiste:- sckoaft den Marsiiler, aucb Hr. Steinberger ließ als Hector nichts zu wünschen übrig. Das Gesammtspiel aller Darsteller wirkt zusammen, um dem Zuhörer einen genußrcichen, vergnügten Abend zu bereiten.
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Literarische Neuigkeiten und periodischeSchriften,
Preußixcbes Verwaeltungs-Blatt. Nr. 12. _ Inhalt: Krankenbemtjserung drr Arbctter. _ Polixeiliches Einschreiten beit. Einrichiung und Bktrteb einer gewerblichen Anlage (Kunsüvollefabrik, Kgrbomfiranstalt) Wegen_Feuergefäbrlichkeit und Gesundheitsschädlicb. keit der Anlage. _ Veriaaung der Bauerlaubniß auf Grund des in Anlxbnuna an §. 12 Baufluckxiengeseßcs vom 2. Juli 1875 emarirten örtlichen Recbxs. Ausgang nach der Straße im Sinne des §. 12 Baufiiichtengeichs. _ Baubolizcilicbes Verbot 'der straßenseitigen Aukgune aus Kuchen :c. _ Polizeiliches Einschreiten gegen Be- und Entladert von Fubrwcrken auf öffentlicher Straße.
ZeitschriftffurJorst- undJagdwesen.12.Heft.-ana[ir Abbazidlungen: Die Einwirkung der Streuentnabme auf Sandboden. _ Em Beitrag_ zur Strcufrage. Von Dr. E. Ramann,Assistenten an der Forsiakadcmie EberSwalde. Zur Aufasiungsfrage. Vom K. Forstmeistßr Duckstein zu Hannover. _ Mittbe'lungen: Zur Aiweßr und Aufquxung .übrr Fangbäume gegen Bor en- und Rüsselkäfer“. Vdm Katjerl. Obcrfö:ster W. Eichhoff zu Mülhausen i. E. - Ftchtenlobixtrakt. Von Dr. C. Councler in Eberswalde. _ Ab- nortxies Yehbockgebörn. Vdm Professor Dr. Altum anberswalde,- Bericht ubrr bis 711. Vermmmluna des Estländisckzen Forstrereins. Vdm orsi-Aneffor von Alter! zu Eberswalde. _ Statistik: Frank- reichs uEaawatat der Forstberwaltung für das Jabr 1883. Don: Forjt-Affeffor von Alien, zu Eberswalde. _ Literatur: Hartig, Dr, Robert, Die Unterjcherdungsmerkmale der wicbtigrrrn in Denksch- land wachsendeti Hölzer. Bericbterstatter Dr. M. Kirnitx'. zu Münden. _ Dombrowsky, Raoul 33011, Der Fuchs. MonograbbisÖer Briirag zur Jagd-Zooldme. Berichterstatter Forstmeisier Band:) zu Chorin. _ Scbdllrn. M., Die Verrichtungen der Bürgermeister, Polizei- komm1sjare, Amts- und Gemeindevrrsteber Ic. in ihrer Eigeni-Foafi als, Hulfsbeamix der StaatSanWaltschaft. Berichterstatter Amts- gerichts-Ratb Ratzell zu_Eber§walde. _ Lough .]0uru310f13'0r951rx. Berichterstatter Forsi-Aneffor von Alten zu EberSwaldc. _ Uebersicht der forstltch beachtenßrvsrtben Literatur. _ Notizen: JnternatiZnZie Forsi-Ausstelluna in Edinburgh, Sommer 1884. Vom Forst-AneUN von Alten zu Eberswalde. _ Der Rauchwaarenhandel Berlins 1882/83. Vom Fdrst-Affeffdr bon Alten zu EberSwaldr. _ Der Haide-Kultur-Vsrem. Vom Forst-Affeffor von Alten zu Eberswalde. _ Maffenhaftes Auftreten der Forleule im verfioffenen Jahre 1883. Vom Prof. Dr. Altum zu Eberswalde.
'chndwirtbsckoaftliche Jabrbüéher Heft 1. _ anaii: Mittheilungen über die unseren Kulturpfianzen schädlichen, das Gx- schl_echt Heterodera bildenden Würmer. Von Dr.Carl Mükler. (Mit Tgsel '1-117.) _ Die Durchführung der Zusammenlegung der Grund- stucke im Regierungsbezirk Cassel. Von Bruno Scblitte in Magde- burg. _,Foifile Pferde aus drutscben Diluvial-Ablagerungen 13111 i_brx Beztebungrn _zu den lebenden Pferden. Ein Beitrag zur Ge- 141111912166 Hauspserdes. Von 131". Alfkkd Nehring, Professor an der Königlichen landwirtbsckyaftlichen Hochschule in Berlin. (Mit Tafel 7-111. _ Die Bodenkultur des Deutschen Reichs. Besprocbén vom Geb. ea_-Ratb Dr. H. von Scheel. _ Arbeiten aus dem pkianzen- pbbfiolqgijchen Institute der Königlichen landwirtbschaftlichen Hoch- schule_ in Berlin: 11. Beiträge zur Kenniniß der Verzwergung (Nantßmus). Von Dr. Hermann Moeilcr. _ 111. 116er das Chloro- phyll u'nd die Assimilation drr Sugauta LUk0p888). Von F. Trmme.
Dre Reorganisation der bayerischen Staatsforst- verWaltung. Sonderabdruck aus dem Forstwiffenschafflicben Cen- tralblait1884, Berlin. Verlag von Paul Parey. Verlagsband- lung für Landwirtbschaft, Gartenbau und Forstwesen. 1884.
. Milcb-Zeitung. Nr. 50. _ Inhalt: Ein neues Konser- virungsmittel für Milch und Butter. Von Dr. M. Schrodt, Kiel- _ Ueber die Veredelung unserer Haustbiere. Von Jul. Krizkowsky. _ Verschiedene Mittheilungen. Deutschland. Zur Förderung der Zucht anderer landwirtbschaiilickper Tbiergaiiungen und zur Förderunß des Molkeretwesens in Preußen. _ Oldenburg. Konsumvereme. - Hsrdbuchverein im Herzogtbum Oldenburg. _ Einfuhr yon ge- salzenem Schweinefleisch von Amerika nach Frankreich. _ Futtern)?- von_BaumwoÜensamenkuchen. Devonsbire-Zucbi in Schleéwtß“ Holstein. _ Ansteckende Haustbier-Krankheiten. Großbrita_nnlsn- Maul- und Klauenseuche. _ Allgemeine Bericbtk. Die“ Hufbeichlaü' konkurrenz in Bayern. _ Erfahrungen in derPraxis._ Kälberauszucbt beim Füttern der Kühe mit Rübenscbnitzel. _ Raubsutter, lang oder aescbnitten? Versuche mit Centriiugen. _ Patente. PMW
Eribeilungen :c. . ,
Nr. 51. Inhalt: Der Werth der Farbe bei alTen Gattungen des Viebes, nach allgemeinen und vielfachexi b?“ svndiren Erfahrungen in der Praxis der Viebzuckyt und verschudcnet Viebnuyixna. Von Alfred Rüfin. _ Die Vsreinidung deutscher lank- wirtbschaiilicher Geroffenscbafien, ihre Aufgaben und ihre Bedcuiuns für die Entwickelung des landwirtbscbaftliibexi GanoffensÖafxékans in Deutschland. _ Anstrckende Haustbier-Krankbeiten. Oeiierrercb' Ungarn. Stand der Rinderpest. _ Niederlande. Verfiigung der Lungenseucbe, _ Ausstellungen. Oestrrreich-Ungarn. „Landes-AUS' stellung in Budapest 1885. _ Allgemeine Berichte. _Bencht ubeZYM städtischen Central-Vieb- urzd Schlachthof in Berlin. _ Preußxixhk Ekstütßverwaltuna, _ Ersabrungen in der Praxis. LtptauerKa1s- Staiistik. Der Betrieb der Landwiribscbaft in Großbritanziien. ““ Gerätbe-, Maschinrn- und Baukunde. Regenerator der Wiesenx“ Meffer zum Abschneidxn von eingemachem Grünfutter. _ Misch“ verkaufsständer. _ Literatur. Archiv des deytjcben Landwirtbscköasts“ raths. _ Eingegangéne Bücher. _ Sprechxaal. ' Zur Richtunß 77" Wollsckxafzucbt. _ Maul- und Klauenseuche. _ Die Beborzugunß WZ schwererem Gewicht der Milchkühe. _ Theorie und Praxis _ Unter richtéwesen, "_ Berichtigung. _ An: und Verkäufe von Zuchtvicb-“ Marktberichte. _ Anzeigen.
Redacteur: Riedel.
Verlag der Expedition (Kessel). Truck: W. Elsner-
Fünf Beilagen (einséßließlich Börsen-Beilage).
Bcrlirr:
(15011)
„W 306.
C' r | e B e i l a g e zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzciger.
Berlin, Montag, den 31. Dezember
1883.
Ysera : für den Deutschen Reichs- und Königl., Preuß. Staats-Anzeigsr und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition
de- Deutsrheu Keiths-Auzeigets und königlich
preußisrhen Itaatz-aneigers: Berlin ZW.. Wilhelm-Straße Nr. 82. .
1. Steckbriexs unc] Untersuehungs-Zaabsu.
2. vabxat-atéouev, Insgedots, 7011811111136]: 11. erg
3. 7816181183, seryacbruugev, Zubmisgioneu st-e,
4. 7er100811ng, Mortisatiou , 211183311111113
11. 5.17. 7011 6651101611211 kapieren.
Oeffentlicher Anzeiger. *
Inserate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen des „Invalideudauk“, Rudolf Muffe, Haaseuüeiu & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlaue, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren
5. loäustrjeUS DrabUasemeui-s, Fabriken uncl (Zrézßshauäel
6. ?ewcbjsäeue Bekanntmachungen.
7. [äberakiscbs Weißen.
111 (16! 136111811-
Annoncen - Bureau.
8. MeaWr-Weixeu. ;
9. kamiüeu-Uaobriebten. beüags.
Feckbriefe nnd Untersuchungs : Sachen.
57236] [ Steckbrief. Gegep dic u_nten beskbriebsne unverebe- [i.bie Marie Emilie Eliiabetb Haverkost, welcbe flüchtig ist. ist die Untersuchunasbaft wegen Abtrei- bung der Leibeßfrucbt in _den Akten 0. XL. 1. 872. 83 verhängt. Es wird erjucbt, dieselbe xu verbaftcn und in das UnterjuckxunaSgefängniß zu Alt-Moabit 11/12, abzuliefern. Berlin. Alt-Moabit Nr. 11/12 (Ms.), den 27. Dezeznber 1883. Der Untersuchungs- richter bei dem Königlichen Landgericht ]. Loewe. Beschreibung: Alier 20 Jahre, geboren 2. Septem- ber 1863 zu Berlin. Größ: 1,54 m, Statur kräftig, schlank, Haare dunkelblond, Stirn niedrig, Augen- brauen dunkelblond, Augen braun, Nase spitz, oben eingedrückt, Mund gewöhnlich, Zähne vollständig, Kinn oval, _Geficbt oval. Gesichtsfarbe gesund,. Sprache deutxch,
57069]
[ Seit dxm 26. d: Mis. von der Truppe fort!! Der Fünlier Heinrich Brand 1. dieffritiger 12. Compagnie, geboren am 19 Mai 1859 zu Bega, Verwaltungsbezirk Brake, hat gestern Nachmittag 2 Uhr die Kaserne verlassen und ist bis jetzt noch nickt in diese'lbe zuruckaekebri. Der Verdacht der Fahnenffucbt liegt vor. Alle Behörden werden bier- durcb dienstergebenst ersucht, auf den :c. Brand zu fahnden, ihn im Befreiungsfall zu verhaften und dem unterzeichneten Kommando Nachricht zukommen zu laffen. Signalemxnt: Vor- und Zunamen Simon Heinrich Cbrisicpb Brand [, (Geburtßort Bega, VerwaltunNs-Vezirk Brake, Fürstentbum Libbe, Größe 1,675 m, erigion ebanaeliscb, Pro- fession Ziegler, Haare dunkelblond, Stirn niedrig, Augen grau, Augrnbrauen dunkelblond, Nase (:„e- wöbnlick); Miind grwöbnlick), Bart dunkler Schnurr- bart, Zahne grsund, Kinn oval, Gefichtébildung länglich, Staiur gedrungeir. Besondere Kenn- zeichen keine. Sprache deutjcb, stottert leicht. Bei seinem Fortgehen war derselbe bekleidct mit Tuch- rdck, TuÖbofe 17. Garnitur, langen Stiefeln, eigener Mütze obne Kokardr, Unterboie, geliefertes Hemd, umgesibnailt, Seitenaewrbr Nr. 110. Det- mold, den 27. Dezember 1883. Königliches Kcm- mando des Füfilier-Batailions 6. Westfälischen Infanterie-Regiments Nr. 55. Freiherr von Boeck- ltn, Major.
[54846] Oeffentliche Ladung.
Nachstehende Personen:
1) Wilhelm Otto Rudolph von Pressenthiu, am 25. Srpiember 1862 zu Hölkewiese, Kreis Biibliiz, geboren, 2) Litbograbb Friedrich Gustav HAYUÖ Harder, am 4.21vri1 1861 zu Zinww, Kreis Anclam. geboren, 3) T11chlerczeselle Paul Otto Alwm Kirschke, am 4. Okwber 1859 zu Goldberg, Reg. Bez Liegnitz, geboren, 4) K_auimann Hermann Theodor Paul Koch, am 26. Marz1854 zu Berlin geboren, 5) Arbeiter Ferdinand Heinrich Spring- born, am 14. Mai 1852 zu Wilbelmsbof, Kreis Prenzlau, geboren, 6) Studeni Karl Friedrich Hoff- xuann, am 20. Juli 1856 zu Roßbach, Kreis Quer- iuri, Jeboren, 7) Kwufmann Karl Arnold Willy Schundt, am 29. September 1853 zu Krummpohl, Kreis Dt. Krone, geboren, 8) Buchbindcr Max GxOrg Sckmeider, am 14. Sobtember 1856 zu GOLÜLZ geboren, 9) Pribaijäger Paul Eugen Liske, am 13. April 1859 zu (511311113 Neboren, 10) Cigarren- macber Franz Ro b ert Ernst Habeker, am 3. Sep- tember 1852 zu Angermünde geboren, 11) Schneider Kari Hsrmann Spranger, am 10. März 1852 zu Ne61ch_kau, Gcrickotsamt Reichenbach, geboren, 12) Kommis OZkar August Hugo Petexs, ani15,Juli
7 zu Berlin aeboren, 13) Kommis Julius Kah, am 3. Juni 1856 zu Sienscbewo, Provinz Posen, Mbox"???- 14) Missionséleve Friedrich Wilhelm Richard Krause. am 1. Februar 1855 zu Berlin geboren, 15) Arbeiter Heinrich Sperling, am 26. Ja- nnar 1854 zu _Absckéerningken, KreiF Darkrbmen, g?- boren. 16) Kaufmann Conrad Richard Franz Mallien, am 6. Februar 1855 zu Charlottenburg aebore_n, 17) Kaufmann Gustav Goldmann. am 7- Marz 1852 zu Namslau geboren, 18) Knecht Carl Friedrich Haube, am 13. Januar 1854 zu K_lenbaum, Kreis Nieder-Barnim, geboren, 19) Maler (Klempner) Ferdinand Julius Adam, am 14. Srp- Tember1860 zu Stuttgardt, Kreis Ost-Sternberg, geboren, 20) Kaufmann Hugo Guttmann, am ' Marz, 1860] zu PolnisÖ-Waktenbera geboren, 21) Arbeiter (Kommis) Louis Anton Malaffon, am 9. Novxmber 1857 zu Sangerbansen geboren,
Schneider Schau! Schmuck (Szvmmeck) zu MUr-Goslin, Kreis Obornik, am 14. März 1861 aeboren, 23) Kaufmann Hillel Hillel, am 11. Juli 1855? zu“ Rdgasen, Kreis Obornik, geboren, 24; Schloner Karl Ludwig Friedricb Busfian, am 19. Oktober 1860 zu Ponnow, Kreis Schlawe, ge- boren, 25) Adolf Kaplan, am 1. Mai 1856 zu Goftyn, Kreis Kröben, geboren, 26) Wolff Kaplan, Fm 4. August 1859 zu Gostyn,Kreis Kröben,geboren, 37) Kommis Sigismund Schüler, am 27. Januar * 5 zu Marsow, Kreis SÖlÜWL, geboren, 28) KULÖt Christian Frrdinand Stüwe, am 28. Sep- ber 1857 zu Neu-Bewersdorf, Kreis Schlawe, geboren, 29) Cigarrenmacber Isaac Tisch. am 9- April 1859 zu Ostrowo, Kreis Adelnau, geboren, 30) Schubmacher Gustav Albert Krause, am Z)- Ium' 1859 zu Brandenburg a. H. geboren, 1) Arbeiter Karl Friedrich Wilbelm_Hermann exner, am 22. September 1860 zu urstenfelde, Kreis Königsberg N.-M., geboten, 32) chuhmacher
1860 zu Cüsirin geboren, 33) Jacob Diemant, am 13 Januar 1860 zu Sckowekin a. W. geboren, 34) Graveur Adolvb_ Wilhelm. Morbock. am 22._Janugr 1860 zu Pforzheim aeboren,
sammtltch unbrkaxmten Aufenthalts, deren letzter Wobnsiß oder YusenibaltSori Berlin geniesen ist, werden beschuld1§1h „als Webrpiiickotige in der Ab- fichi, sicb dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, obne Erlaubniß dars. _Buydengbiet verlaffen oder nach erreichtem militarpfltchtigen Alter fich außerhalb des Bundes- gebiets aufgehalten zu_ bgben _ strafbar nacb §. 140 Abs. 1_ Nr. ] Strasgeirtzbuckps und Gesetz vom 10. Marz 1856.
Dieselben werden auf
de_u 23. April 1884. Mittags 12 Uhr, vor die dritte Strafkammer des Königlichen Land- gerichts ]. bier, 'Uli-Moabit 11/12, 1 Treppe, Saalk68, zur Hauptverbandlung geladen.
Bei unenticbuldigtsm Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach_§. 472 der Reicbs-Strafprmeß- ordnung von den Eriaybebörden 11er die der An- klage. zu Grunde liegenden Thatsachen angesieÜten Erklarungen verurtbeilt werden.
Berlin, den 3. Dezember 1883.
Königliche Siaatéanwalischast beim Landgericht ].
Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.
Bekanntmachung. In Sachen drr Zwangxbyrstrigcrung des der Firma Gebrüder Dameral zu Freiheit bei Osterode_ a Harz gebbriaen Grundbefixes steht zweiter und gc1k§lich leiZier Ver- kaufbtermin an auf Mittwoch. den 16. Januar 1884, Vormittags 10 Uhr, was bisrmit öffcntiick) békannt gemacht wird. Osterode [a. H.. den 21. Dczkmbcr 1883. Königlichs Amtsgericht. 11]. (gez.) Scbwake. Veröffentlicbt: (T., 8.) Morixx, A1yt§grrichi§=Secreiair, Gerick1§1chreiber. [57111]
Aufgebot. Es haben
o.. die Wiitwe Friederike Friizr, geb. KelTer, von hier, die Tilgung der aui den ibr früher gehörig geweienrn Grundacten KEZ. ]. 561 und 2521 gefübrten Hausgrundsiückrki 1). Nr. 382 und 382 8._auf der Breite bier mit Zubehör bypoibekariicb bastenden Posten von
1) 150 «44 sowie 8111 Veit und“ Ausstattungs- gsdezisiande als Mutiergut fiir Ddrdtbce Eliiabrib Fritze von hier (1118 der Abfindung vom 24. Oktober 1785,
2) 150 „116 Vaier- und Mutterswi fÜr Gottfried Frikze bon birr aus dem Protokoiie vom 19. Jali 1790.
d, die vkrrbcl. Häusler Friedcrike Henriciie Schrödtrr, geb. Puls, 0. 0. ru. aus Reudén die Tilgung drr aus ibrem Grundbuch Reudcn Blatt 39 singstragrnen HauSgrundsiücke 1). Nr. 42 in Reuden hypothekarisck) baftrndcn Post von 25 514 für die verebel. Marie Brose, geb. Puls, jetzt deren Erben in Reppinicben, auf Verlangen wenn fie es bedürftig zu zahlen obne ZZiYen aus dem Kontrakte vom 4/4. April ] " ,
. der Kammerherr Harmann von Kalitscb auf Dobriß die Tilgung der auf seinrm Grund- buch Dobriß Blatt 27 ein5eirag2n§n HauSgrund- stücke 1). Nr. 49 und auf dcm dawlbsi Blatt 3 eingeiragenen HauLgrundstücke 1). Nr. 25 mit Zubehör des HäuÖlers Frisdrich Zätscbmann und dessen Ebrirau, Wilbelmiqr, geb. Clawien, in Dobrix; hypothekariscb bastrnden Post von 36 “74 für August Höhne aus dkn Verträgen vom 26./26. Scpicmber 1846 und vom
10. August 1870 29. Novrmber 1871
behauptet, die?; aber durch beglaubigte Quittungen
der Gläubiger oder deren Reckzisnachfolger nicht
nachweisen können, wéil ihnen dieielben weder ibrer
Person noch ihrem Aufenibait nacb bekannt find,
und deshalb das Aufgkbotsverrabren beantragt.
Es werden deshalb
a. Dorothee Eliiabeib Fritze von hier,
1). Gottfried Friße von bier,_
c:. die verebel. Marie Broye, geb. Puls, jetzi deren Erben aus Reppinicben,
(1. August Höhne,
bezüglich_ deren Recbiémrcbfolgrr hierdurch auf-
gefordert, Wätestens in dem auf
Montag, den 30. Juni 1884,
Vormittags 10-11hr,
an hiesiger Gerichtssteile, Zimnier Nr. 9, anbe-
raumten Aufgebotstermme zu cr1cheinen und ihre
Rechte geltend zu machen, unter der Verwarnung,
daß die Ausbleibenden mii ihren Ansprüchen auf die
Posten werden angesrbiMen werden, und lcytere in
den Grundakien bezw. im Grundbucbc werden
gelöscht Werden.
Zerbst, den 27. Dezember 1883.
Herzogl. Anhalt. Amthericht. gez. Richter. Llusaefertigt :
Zerbß, den 27. Dezember 1883.
Baumgarten, Sekretär,
[57414]
Paul (Emil Max Sckximmeier, am 30. August
Gerichtsschreiber des Herzogl. Amtherichts.
0
[39028] Aufgebot.
Der Kaufmann Karl August Lauber, geboren zu Zaüe (:./S. am 27. September 1834, Sohn des zu
alle J/S. am 21, Mai 1881 Verstorbenen Schnei- dermeiiters Georg Lauber und dessen ebendairlbst am 17. Febtpar 1863 verstorbenen Ehefrau Johanne Wilbrlmine, geborne Moritz, von Haae (:./S. Hat sicb tm Fahre 1865 von seinem Wohnsitz in Halle a/O. WWW und ist nach Amerika ausge- wandert. Derielbe bat 311133! von Glrnbam aus am 14, Juli 1870 brieflich von fich Nackyricht ac- oeben, seitdem abcr angeblich nichts wieder von sicb hören lassen.
Auf Antrag, der verebelicbten Bäckermeister Emanuel, Henriette Wilbklmine Bertha, geborne Lauber, zu Haüe (:./S. wird der oben bezeichnete Kaufmann ._Karl August Lauber aus Haske a./S. hier- durch aufgeiordert, fich [Pätrsiens in dem auf
deu„2q7. Oktober 1884, Vormittags 11 Uhr,
an bienger Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 31, anbe- xgumten Termine zu melden, widrigenfalls derselbe sur todt erklärt werden wird.
Halle g./S„ dcn 3. September 1883.
Königliches Amtßgericht. Abtheilung 1711.
[40689]
Aufgebot. Der Bauer Friedrich Nugliscb aus Blasdorf bai das Auißebot des ibm angeblich vom 1. zum 2. Mai 1880 verbrannten, auf die Gemeinde Blasdorf ausgésteklten Sparkaffenbucbs drr Hauri- Sparkaffe des Markgraftbums Niederlausitz, zu Lüb- ben, Nebensparkaffe Lieberose, Lier. I'. Nr. 4883, zur Zétt des Vcrlnstrs [autsnd 11er 43 „“E, 65 „Z, beantragt. Dxr_anaber drs. Sparkaffenbuws wird aufgeforderi, [patestens in dem auf Donnerstag, den 29. Mai 1884, Vormittags 10 Uhr, an- beraumten Aufgebotstermine seine Rechte bri dem unterzetcbncicn'ericbte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigrnfalls die Krafiloserkiärung der Urkunde erfolgén wird. Lieberosc, den 16. Sep- tember 1883. Königliches Amtsgerichi.
[42273] „ Aufgebot.
Der Mczwr «. D. von Flotow zu Ludwinlusi, als bisheriger Eiaenibümer des Gutes Gr. Keile (2. 11. hat das Aufgebot des Hypotbckrnscbcins, sagtend über die für den weiland Kammrrberrn von Bukow auf Er. und Kl. Keile eingetrageanaPital- forderung von 500 Tbalern Gold, welche jedoch nur die proibekanburbsrcMe erbdlien von 454 Tbalern 269/11 SBI. 273, beantragt. Drr anabrr drr Urkunde wird ausgefordkrt, spätesicnb in dcm auf
den 16. Mai 1884, Vormittags 11 Uhr. vor dem untcrzeichncten Gericbte anbcraumirn Auf- gcbdtétermin: seids Re(bic anzumelden urid dic Urkund: vorzulegen, widrigenfakls dic Kraftic's- crklärung dor Urkunde erfolgen wird.
Roebcl, den 28. Srpirmber 1883.
Großherzogs. Msckienb.-Schwcrinschrs AMWZLÜÖT. Zur Beglaubigung: Der Gkrichisscbrribcr: Ottowilfen, AxG-Dir.
[22784] AufgeboÜ
Die Cri*1“ächtcr§wittw2 (Carolina Poiers, grb. Bülow, m Vianfcnbaßkn bat das Udfgebot des von dem unirriricbnéten Gericbic unterm 12. Oktober 1881 c-rtbciltrxi Hiipdtbekrnscbrinrs über die in das Grund- imd vaotbcksnbuck) der Erbpacbtbufe Nr. 1. zu Blankenbagen 170]. 10 für die Antragstellerin eingetraßeiie Forderung von 6000 „M zu 40/0 Zinsen, beantragt. _ Tir anabrr drr Urkundk wird aufgr- fordert, ibiiteyicns in drm auf den 29. Januar 1884, Vormittags 11 Uhr,_ vor dem unterzeichneten Gewichte anberaumten Aus- geboiStermine seine Rechts anzumsideri und dir Ur- kUnde vorznlegsn, widrigknfaiis die Kraftloserkiärung der Urkunde erfolgen wird.
Ribuiß. den 19. Mai 1883. _
Großbcrzoglich Mrcklcnburg-Scbwerinkcbcs
Amtsgericht. _ Zur Beglaubigung: Der Gericbisschreibcr: A. Beister, Aci.-Gcb.
[57115]
Aufgebot. Nachdem das Königlicbe Eiscnbabn- bciricbÖ-amt (Main-Weserbabn) biér die Einthimg 1755 auf den Namen des Komm1malvrrband€s dcs Regierungsbezirks Casei kaiastrirtßn, in dcr Gémarkuna ron Casei gelegcnrn Grundixuck's, 0. 46,8. _ Die Nürnbxrgerstraße 13, 51 11 au] d'en Namen des Königliwen Eisenbabnfiékus CaffexWaldkaxZPeQ unter glaubhafter Nachweisung eines zcbnxabrigen Muntcrbrochenen EigenthumIbcfiHeTin das Grund- buch von (Cassel beantragt bat,_1o werdew alle Diejenigen, welche Rechte an diejcm Grundstucbzu babcn bcrmeincn, aufgefordert, solche bis ziim 27.Marz 1884, Vormittags 9 Uhr, dabisr anzumelden, widrtcécnfalls nach Ablauf dieser Frist dcr gsnannte Eijen abnfiskus als Eigentbümer im Grundbuch einczetragen werden wird und dsr die ihm obliegende Anmeldung unierlaffcnde BereÖtigie nicbt mxr ["eine Ansprüche gegenWjeden Dritten, welchcr tm rcdlichen Glauben ck11 die Richtigkeit des Grundbuchs obiges Grundstück erwirbt, nicht mehr gkltcnd machen kann, sondern auch ein Vor- zugsrccht gegenüber Denjenigen, dercn Rcckpie in Folge der bis zu obigem Termin erfolgten An- meldung eingetragen find, verliert. Caffel, den 22. Dezember 1883. Königliches Amthericbt. Abtb. 1. (gez.) Theobald. Wird vcröffcntlicbt:
[25361] Aufgebot
de_huf KraftloSerklärnug einer Urkunde.
Ans Antrag des Verwalters“ des Nachlaffes von (Herd Kaixnkamv, Kiélstraße Nr. 40 bierselbst wohn- bszft gewéien: Rechtsanwalt Dr. Stalbow hierselbst, wird drr u'nbxkaxinte Inhaber des Einlegebuchs der Srarkaii; bicrielbtt, Nr. 21649, am 13, Dezember 1877 aur den Namen des G. Katenkamp mit einer Einlage von «14 6000. _. eröffnet und grgenwärtig eit) Guinbcn rdn_8652 „FK 15 „5 nacbweiscnd, bier- mti auizewrdxrt, [päteftens in drm zum weitkren Verfahren aur
Dienstag, den 11. Mär, 1884, Nachmittags 4 U r,
anberaumten, „unten im Stadtbauie bicrselbsi, Zim- mer Nr. 9, _iiattkmdenden Auigabotstermine unter Anmeldung [_etnxr Rechte die gedachte Urkunde bier vorzulegxn, widrigensalls [exterc für kraitloZ erklärk werden 1011.
Bremen, den 23. Juni 1883.
Das Amtsgerickéi. (ge_z.) Blendermanr'. Zur Bcglaubigung: Siedr, Gerirbisscbreiber.
[57126] Oeffentliche Zustellung.
'Der Noiczr Krompbolz zu Busendorf klagt gegen die Catbarmg Plontz, obne Erwerbe, früber zu Roibendors, je!:t obne bekam ten Aufenthaltsort, wegerz baarém Darlehn, mit dem Anfrage auf Ver- uribrilun-g d_cr_ BS_kiagicn zur Zahlung von 243,12 «jz. nebst 5% 311111211 [eit "dem 6. Norembcr 1883, und [adsl dre Bekiagic zur mündlicbsn Verbandlung des Reebté-strrits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Bu- seudorf auf
den 7. Februar _1884, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwrcks der öffentlichen ZUstLULMg wird dieser Auszug der Klage ;ckannt gkmacki. . _ . Tür_ck, Gerrchi§1chreirsr T*:x Kaiierlicbrn AmngrriÖTF.
[57145] Oeffentliche Zustellung. Dor Erste Staatsanwat bei dem Königlicher: Landgerichte zu Danxig klagt argen
1) den Subneidermeister Otto Horrmann Krause aus Oliva, zur Zeii ir) Strafbaft hier,
2) die Bertha Hedwig Krause, gebcréne Zöwkki, unbekannten Aufcntbalts, und
3) die Marie Albertine Krause, grborenr Srbi- manÖki, in Oliva,
wsarn Nichtigkrir 'der zwiscbrii dcn Bcklagien bc- stcbendrn EHM mit dem Antrxgc:
&. die am 11. Fcbruar 1881 ddr dcm KönigliÖen Siqudrxami zu Licbi'iadt gcicbicffene (Ehe zwixrbrn drm Vckiagtcn z111 Uxid dsr Beklagtrn ZU ;,
. die am 5. Iki-xbrr 1882 Wr dcm Köniziieben Siandesamt „ZU „Oliva geiwlosirne Ebe zwischen drm Bcklagtsn zu 1 und der Beklagten zu 3
werdrn für nichtig crkläri,
0. die Kosteri drs Rech1§strciis klancn znr Last,
und [17521 die Bala-Jic 511 2, Vcriba Hcdwig KkÜUsi', Krb. Zöwski, zur mündliiixcn Vcrbandlung drs chbts- streits Wr die [. Ciriiiammcr ch KöniZlichen Land- gerichts zu Daniia aus
den 18. April 1884. Vormittags 10 Uhr,
mit dsr Auffordcrung, cinsn bci dcm gcdachtcn G2- ricbte zmarlaffcncm Anwalt zu brsicilcn.
Zam Zwecke der öffentlichen Zustcilrmg wird dieser
Außzag dcr KiäF-T bekannt (;cmacbi. Danzig, dkn 14.,D256111bcr 1883. „ircticbmrr, Gerichi§ick1rsibcr ch Königiirbcii Iandgcricbis.
fallen den Be-
[57124] Oeffentliche ZusteUung.
Dkk Kaufmariri Emil Weill 511 ST. Ludwig, ver- tretrii dnrrb Gsicbächwrnt Kraus“, daiclbst, klagt [TMM drr! Theodor Dcllighanser. SÖreiricr, als Erben srincs bers. VaterÖ H. Tk). Deiligbaaser, früber 511 Si. Ludwig, cht unbekannten Aitfenibalis- ortré, aus 2 WcÖseln br'm 15.J111irc1'1:. 15.2[u511st 1880, mii dem Antrags auf Vcruribcilun-„i drs Be-
. klagter"- und 4 GM. _mr Zabiimg von 160,00.“
nebst Zinicn r*r'n dcn betr. Vsrialltaxien an, und ladet dan Bcklagien ziir mündlichen Verbandlung dcs Rccbtsstrkiis Wr 7:35 Kaiserliäxc Amtsseriwt zu Hüninqen aus den 5. Februar 1884, Vormittags 10 Uhr,- Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser AuSzua dcr Kiaae bekannt gemacht. Hüningen, 27. Deskmber 1883..
Rudolrb. „ Gcrichtsschrcibcr drs Kaiscrlicbcn Aiiitsscrichis.
[57128] Oeffentliche . ystellnng. Nr. 11511. Der Zicgrctbesiycx Gcorg V.“,tter in Hofweier, klaZt gegen den W.Fa1lcr, Barzmetsier von Labr, 5. Zi. an unbékanntcn Orten, aus Zah- lung 264 „76, 10 „5 aus Kani von Zicgeiwaaren vom 6. März bis 30. August 1“. J., mit dem Anfrage auf Vcrurtbrilung des Bcklaalkn 3111" Zablung des bczeicbncien BLUÜZÖ, und ladet dcn Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großberzo'gl Bad Atherickyt zu Labr zu dem auf Donnerstag, den, 7. Februar1884, Vorm. 9 Uhr, bestimmten Termin. Dies veröffentlicht: Lahr, den 21. Dezember 1883.
Der Gerisbtéschreiber des Gr. Nmikgericbts.
Egglcr.
Der GerichtEWrciber: Schiebeler.