1926 / 278 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 29 Nov 1926 18:00:01 GMT) scan diff

von Amis wcxxyn eintretende nockmasiqe Prüfung durcb eine Rcichsprjifstclle stattgefmxdkn und dtc Borcnt1chc1d1mg dcr Landesprüfstelle bestätigt hat. (Lebhafte Zjvtsäxnrusc ["_Lödts.) Dcr Staatssekretär antwortet darouf: «Fodor Vorleger, desjen_ Schr1ft bcschlognahmt Wird, hat genau so das Recht der ajlfsch1cbc11d6n Beschwerde. (Erneute RUfe rccht§3: BoschlngnahmeLck W043 161): Verhüten Woücn, ist, daß irgend 911) 11011er Land daddurch, dasx es eine Schrift auf die Liste setzt, fur das „ganze Retch kme Ent- scheidung trifft. Man kann saqcxt, daß jedes andere Land 666 Recht hat, Bcschjvcrde' bci dsr Rktchs rufstclle einznlegen. Dtcse Beschwerde hat aber dyn Nnchtctl, da das Land, gegen das" Be- schwerds eingelegt ist, nicht yon 1chr frenndschaftlichyn Gefnllcn Ir das Land erfüllt sein wird, das die Bßschwcrdc cmgclegt „nt,

eshalb ist es viyl wichtiger, das; vqn 21th Wegen sofort" em- cgri sen wird. Der Staatssckrctär fährt dann in dcr Erklarung cr “Yre'ußischcn Regierung fort: 2. Die naeh den Y_Yssckmß- beschlussen vorgeschcne qnalifizicrtc Mehrheit in dcn “511r11fstcl1c1t, die crfordcrlicl) ist, um einc Schrift auf die Liste zu sLßLU, ro1cht nicht uns, um berechtigte kiinsYOrischc nnd litorarischc Intercsscn FHNW Fehlentscheid1mgen zu schulzon. Bei der icßigen Fassung des * csches kann 02 Vorkommen, daß dic bcidkn Vortreter dcr „Knust Zmd Litoratur sowie des VW)- nnd KunstbaUdcls Von den and.?rcn m doppelter Anzahl vcrtretcncn (Bruxch in G01nci11sc1;ch1ft_mi1 dcm Vorsitzcndc'n überstimmt WU'ÖLU. Dies ist um so bodenkltchcr, aks dEr (711ijka Von Linkr Vsstxmmmm 7701 BWxifsk „Sckxxmd Md Schmutz“ [anskt im Vertrancn dnrnnf (WsWlÜ, daß nnr solche *Zck)1"js1011 gotrofscn Wkrdcn s011611, in dsrcn Vcrnrtcilnnn sich alle Wyb1mcincndcn einig sind. Wenn es auch ans praktischkn Ek- wagmmon "icht angänqig Erscheint, Volle Einstimmigkeit aller Aus- schnßjnitglicdcr zu fordern, nm eine Schrift anf dic Yiste zu irrtjtgcn, so muß doch eine Erhöbnnq der Mcbrbcit Von uns anf [06176 Mizaxjckcr sowohl bci M*!) 53611d06p1'1'ifst01lcn als an bci dor :11.*.:1)6p1'1_.f?0170 (116 111'01101711C110 VoxanSschma bcssicbnkt jmcrdcn. Ti? 3716673111)? Sta-1t§:"c9101'1!1m "l)offt, daß dor ?1kcic1)c„“;taq sich dikscn Erxvaxjnnxxcz' im Znnx-xsc dcs.“- lestm1d0101111nonéz cincs möglichst M11: K_r'cjjc 006 226111110611 Volkes bcfriodigcndan Gkscßcs nicht vernblicncn wird. (“Vcifnll links.)

Nbg. Scbrcck (Soz.) [160111th 2111110611119 _dcs 63219006 Von dor Tangordnnng. (1111111110 WMI.) (ZZEWDL dic1kr 161316 Vorgang 667119111, dos? 130651161613 111,1“ PU'UsYM 1116111 ("11110 smd Wir „[*6- daxxcrn, das;,PWnszon «rst 101.31 mit 19111631 Bedenken kommt. lesé Vedcnkßu mussen ('r-st im ?lnssckmf; bvsottigt wkrdcn. Wir Wollen doch hlLk nicht Unnötig debattieren.

?1161c1)“s11tinistcr dos Jxmcxn Dr. Külz: Meine Damcn nnd Hcrrcn! Dic “.Uani'xhrnngcn das Herrn Vcrtrctch VM Pronfzen Waren gewiß schr [Wachtlich und bedürfen selbstm'rständlick) der ernsthaftcsten Würdigung. Dnzn ist abkr noch genügcnd Zeit, Wenn das Gosoß wiydcr in den Rcich'rat kommt. Für Unsere EnisckUicfzungen hier sind zxmäckst einmal die Anträge maß- ,Ubond, die (1116 dem [whkn „Hause NOWUUUCU sind. DubLi können natürlich die Ausfiihrungen dos Herrn Vertrctcrs von Vrenszkn stimmungbildend beriicksichtigt Werdcn. Alwr, wie gesagt, das Ge- ,'06 wird ja nicht nnNrändort blc'ibon, es wird an don Reich2rat znrijckgclangcn miissou, und da hat Preußen Vollkommen die “211köglic1)kcit, soinc Auffassnngcxt zur Geltung zu bringmx, Ick Versprechc mir gar keine Förthng der Sache; Wede'r nach der einen noch nach der anderen Saéitc, Wenn wir dcn Entnmrf an den A11Ischnß z11riickVLch'iscn.

Tor Antrag auf Absoßung von der Tagesordnung wird

gegen die Stimmen der. Sozialdemokraten, der Kommunisten und der demokratischen Abgg. Lemmer und Schneider abgolchnt. _ AM. 1). M 11mm (DRM.) [)szWifl'lt, daß Preußens Ein- zprnch (mf eincn Einstimmigen Veschlnß dcr pronßischcn Staats- scgiernnq [A*kUhT. (StMtösckrotär Dr. WciSmann: Jajvohl, oer BcscsÜnß War einstimmig!) Dcr Redner fährt fort: Ankh Line «rosxc A1“1§kLi-6r1ck6ks-aqmnl[ma im No:"dkn Bcrsmß [Fat sick) mmm- xvnnden fur die Notwendigkeit dicses Wescßcs einge etzt. Wie man früher den Engländern in China nachsqte, sie fiihrten Chrisms km Munde und mcinten iych K"at11111,?o kann man (ZUM dM Wcrlcgkrn Vorwcrfc'n: Jie sagen „Fl'kihßil dcr Wissens afk“ und meinen ihr schmutzigvs Hkschäft. “'.)[Ukh dcr Sozialdemokrat Pcus, mit Nm ick) sonst oft hcftigc “21[[Icixmndorskhnngcn habe, txitt fiir dics-os 6361013 cin. Warmn schlagen Sie (links") denn keine Be- „akisfsbcstinUnnn-g fiir „Srhnmtz und Schund“ Vm: (ann's' links: Wkil sie nicht nötig ist!), da Si-e doch selbst dée anend daVOr schiiyvn Wollen und nur Miszbränchc verhüten Wollen? Warum haben Sie denn 1010“ die V0rfmssnngßbcstimnmng erst geschaffen, die dicses Gesvß fordert? 'Ihr Ministxx Heine hat Sie jc: damals schou auf db,“, Folgen aufmerksam gomacht. Die gc'nmltiac “Stéigc- rung dcr Kriminalität seit dém Kriege macht den Schnxz der Jugend vor dieser Litoratnr Unbedingt 110110le019. Ich erinnere an dcn Artikßl dcs „Vorwärts“ Vom 23. Nonber iibcr „Ränbér- romantik“, der mit den Worten beginnt: „Der Wjährige Stell- macher war ein Opfer cher buntbebilderten SchundlitLr-atnr.“ Und Herr Dr. LLZ-jvenstcin wird mir bestätigen, das; er in einer Herrcnhans-Versmmnlnng gesagt Tat: „Es ist ganz richtig, daß es eine Schundlitcratnr Von unge curcm AUSMUfsx gibt, mcht so sehr Schmnß als Sclund.“ Eine Münchener Jän trterte Zeitung hat kürzlich eine bekondére Nummer zum Kampf gegen Schnnd nnd Schuß [krausgegebsxw Aber sehen Sie sich den Jnseratcnteil dießkr selben Heituna an, wie es da von Schmnß wimmelt! Zur De inition möchte ic beinahe vorschlagen, diejenige Literatur zu Verbieten, die nach Kilo und Zentner Verkaut wird, deren Vor- fasser Mrpflichtct ist, unter einem zugkrä tigen „1121 einen Schauer- roman irx 50 bis 200 Lieferungen zu s reiben, wo in jeder Liefe- rung auf Seite 15 Eine prickelnde, Atemraubtxnde Stekle kommt. Diee Art chverbe gilt es zu verbieten. Dte Kundgebung der Di terakademie und namentlich die des Herrn von Scholz in einem Ullsteiwblatt zeigen, daß jvkder das Reich noch Preußen an diesem Experiment, dic Dichtkunst staatlich zu organisieren, große Freude- erlebt haben. Das vorlbe ende Gesetz entspricht, nachdem un ere Anträge im Ausschnß abge ehnt jvorden sind, in manchem ni t dcm, Was wir gewünscht haben. Aber Wix: Werden ihm schlißlßlick) zustimmen nnisxen, Weil es höchste Zeit ist, die Jugend zu [sitzen. (Beifall bei en Deutschnationalen.)

Abg. Sch r eck (Soz.) meist darauf hin, daß der Minin sich nicht als Anhänger des Gesetzes, das er nach seinen eigenen orten übernommen hat, bezeichnet habe. Das Von der Nationalber- sammlung geforderte Gesetz Wollte etWas ganz anderes als der jetzige Enthrf. Staatssekretär Schulz hat seinerzeit ge ordert, da die Entscheidung der Prüfstelle einstimmig sein mu . r trägt an keine VerantWortnng für die Einbringung des e?eßes, das pie mehr Von dem seinerzeitigen Innenminister Narres etngebracht ([t. Die Jugend wird sich auch aus eigener .??raft bexser ge en Schund und Schmutz Wehren können, als Wenn sie durch as Gex cine Gouvernante zur Seite gestellt bekommt. (Schr richtig! bet den Sozialdymokraten.) Der vorliegende Enthrf ist Urfassung?"- nZidrig- wir vertreten die Auffassung, daß ssine Annahme nur mit emer meidrittelmehrbeit erfolgen kann. Das Gesetz segelt auch unter alsch'er lagge. als es angeblich dem Jugends dienen „win. atsachli ge ährdet es die gesamte literarische rzeugnng. Es ballen sich efa ren zusammen, die schon in der 16): Heinze . vorhanden Waren. s andelt sich nicht, wie der Minister sagte,

um ein Kultur ese , son ern um ein Polizeigesetz allerschlimmster Art. (SY ricßtjg. [sei den Soziakdemokraten.) Durch das Geseß wird der elbstkampf der Juxyend gegen Schmutz und Schund nur ;*_es wächt. Es liegt auch de Gefahr vor, daß mit dem Gesc

on essionelle Meinungen bekämpft werden können. Die ?ugcn hat selJt zentnerweise Schundschrtften Verbrannt! Wo u al o noch _dleses MZ! Die positiven Auxgaben gegenüber der ugend sind xn diesem esev fast ganz wegge assen worden. Wir halten daran FQ, daß die Freibeit des Geistes das Beste und Gruydleqenpß ist. ' n muß nicht Warnungstafeln aufrichten, fondern tm postttven

-Und djescn Kapixalismus bekämpfen wir.

Wir werden dieses Geseß auf das 6111-

Avg. Helens Weber ( Mtr.): Veduucr1ich ist, daß der Reichstag 061 der BchanOlung isses (26161563 so stywacl) doch: ist, TLM Voxrcdncr 161111 ich dci scäncr schwindligen Tcdxxftion nicht olqcn. Wir im Zentrum halten die VorlMe nich: fÜr Vcr- assnngsändernd. Das Zentrum wird immer fiipdcn Zchnß dc: «51198116 sein und immer S und und Schmutz bckämpfsn, Eine Bcgriffsbcstimnmnq für S und nnd Schmutz kann jc'ßt nicht gegeben wsrdcn, 03:16 das Gesetz unheilvoll zu bceinflusscn. Wir mussen so viel V?x'traxtcn zu den mit den ur AUÖsÜhkUU beauf- txagtcn Stcll-en hach, daß aus ihrer E1“faé)5run _hcrays f&ließlich slch eine klar? Begriffsbcstimmnng ergeben wir?». Gewiß soll die Jngqnd sich 10101 helfen, aber sie kann es nicht gcgctxubcr dcm 111Zh_cxlvol1cn S mntzkapit-ali'IMUH, der sich ihr entgkgenstkllt. Dxc1cr 119111 die rohcsten Tricbo und n'pkdrigstkn Instinkte Wecken, .. . 91110; die 5111110 hat 111111000 ertc nnd mnß danach beurteilt Werden. Auch der Kunst_lex rst nicht Vollkommen frei. Wir im Zentrum erkennen eme 1011ch0 Ansfassung geistiger Freiheit untcr kcin-on Umsiändcn an. Die wirklchxe Kunst mas; im dl'ulsÖM Volkstum 1111113011]; wir 1v011c_n kcme rcmde Gsistigkeit. Wir haben Vorkrauen 511 den Prufjtellen. (Lxuruf links: :)lbcr Ihre Behörde!) Ich Nrtrctc hier 666 '.)lnffassnng VL!“ Zentrmnsfraktion. Wir bofindcn uns im deutschen “11011 in el_nor dcr schlimmstcn Vcrtranonskrisen, dor Vyrxrancnskriw dex“ Paktci- und Wcltansrhannngkn untereinander. Dicjcs GL ey, ist aber jvcdor rechts noch 111116, noch aus dsr Mitte, sondxxn ("tgcntlich 9111 6561613 DLZ ganzen Volkes. Fiir 11111010 katwn__1st das ©6168 cin überpartcilichs. (Lacbsn bsi 0611 Ko1nm11111,116n.)„ Wsltansckyauungskräfte wie deristknstum [md Hnmamtat sollten uns alle fü*c dieses GLséY Vereinigßn. (Bctfall im antrnm.)

Abg. 5111111101 (D. Rp.): 3 Weder "W rckyts noch nach links ondern nur erstcUcn, wie ich 6116 mcmcr innersn liberalen 21111 (11111119 zu dem GLsLY siehe. (576 ist zmcl) mc'im'r 2112911111119 ein KIU knrgcscß, eins von ndn, djs Y_cr 01016)“;th in dcr nachstcn ZEjt fertigstellen sollte. Jagyndsckzxtß 111 eme anptskitc dpx Volkskrzichung, Gßwiß frene ich mich 1“!er den Jdcalrsnms dés Aba. Schreck, den er bezuglich dsr Sc]11stl)ilfe dsr thgßyd b€k1x1tdet6; Aber nehmen wir auch (121, daß 50 vH der .J-ngacnd „ck selber sckYLYLn Wo Bleiben die andsren 50 VH, die nicht dUrck)" Hans )md ?_xomiÜc nnd geordnkte chcn'skinrickytnngcn g„„csch1cht ivexdcn. Von meinem religiösen Standpmckt 0116 bin ich sur da:?) 6361613; [ck sehs tn ihm nicht immcr wiedek das Schxvar e. Ick Wurdc (mch 61m- Rede holten könn-cn gegkn das 6561213, das ast kemc Kunst. _(Hsiterkeit) Wir Wollen das Gescv sick) auswirken lgssén; 96 Wird ganz gewiß nicht den laut chordoncn Be- fUrxhtusngen recht geben. Wir stohcn tatsächich *einem Schmnß- kqpmallsmns 913001111001); in einsm einzigen «fahre sind zlvci Mil- lmrdßn Schggxdheft-e 'verbrcitc-L worden. Bei einem PM»? von ]0 Pscznxxg fur das Heft wären das 20 Millionen; Von 20 Pstnnix) 40 Mtlltomc11._ WZEWKLL Wohnungen könnten “dafür [gérgcstéllt !verdcn! (Bctsal1.)_ Keincz Definition kann 0011 Polizexckxtraktsr de_H 650161362: bosextxßcn, deshalb haben wir Uns in Unseren An- txagcn jeder Dcfinitiyn enthalten, Die Erklärung Preußens hätte Lin paar Monate _srither kommcn sollsn, dsnn Prcnßens Stcl111ng zur FrMe der Prufstcllen War für viele Ausschnßmitglicdcr maß- gebend. Wir trwl1cn kLian Lande unsere Auffassnng Von Schund und Schmatz anzwingen, Deshalb lehnen Wir dk? Ländorprü - stellen „ab, Wir Wünschen vi-clmehr é1ieichsprüfstcllem abcr Ui 1 «Wo eme Reichsprüfstcllc, wie die Sozialdemokraten sie wollen. Wix Wollen uur „wirklichen Schund und Schmutz bcseittN-en. 91116 Ivcttcrgchcnden Befürchtungen Werden durch die Maxis dieses Gesetzes als grxtndlos bewiesen Werden.

Abg." Rosenbaum (Komm.): Sie Wollen nicht einen Katxxpf_1uhrcn gegen Schund und Schmuy Den es in der Litkratnr tatsachltch in Hülle und Fülle „ibt, sonÖern gegen etjvas' »a*;1z andjorcs. Z „184 des, Strafgeseß UJZ bedroht ja schon die cr- breriung unzüchti-gcr Literatur mit efängnis. Darnnter fällt dock) alles, Was Schund nnd Schmutz enthalt. Und der preußische Jnnenministsr hat bereits am 23. Juni 1925 die Beschlagnahme Von Schmutzschrifxen an öffentlichen Kiosken angeordnet. Wik! We'nig notwondig das Sehund- und Schmutz esch ist, cheist die Tatsache, daß die Verfügnng des preußischen ,x nnenministsrs nicht in eincxm ein.z.ig-€11 Fall angkwendet worden ist. Dic (161139. Yrcuszische Polxzc-iausstellung War auSg-efüllt mit Schmutz. Anch er RcickWpräsidcnt beteiligl sich an der AnFrtigung von Schund und Schmuxz. Zn Halle erschien [soeben ein . alendcr, „privileaicrt Von Seiner Exzellenz Generalfe dmarschall von Hindenburg“, in dom vgcschrieben steht: „Die Germanen Waren von Gott nud Natur zum Herrenvolk *ocstimmt. Dadurch, daß sie mit der Knltur in di? Bcrühruug kamen, sind sie verdorbsn wordkn!“ (Héikexkexw Zn 21116111 Inserat dieses Kalenders Wird gegen VoraxtSzahlnng ejner Mark ein Buch angeboten: „„Wie Werde ich reich“.. Und in einem anderen nserat Werden angeboten: Spermintablcttsn für die Männerschjväckxx (Erneute Heiterkeit.) Gegen olckycn Schund" und Schmw wird auch das vorliegende Gyseß ni 1 an etvendet WARMÉM ern nur gegen revolutionäre Dichtungen, ie man

Sipne der Jugend, helfen. 1chtedcnste bekomms»

will ksjne Polsmik führen

schon bis er verfolgt hat. Der Redwer führt verschiedene Beispiele von H0 Verratsprozcssen gcgen revoluttonäre und sogar ut bürgerliche Literatur an, u. a. auch das oldenburgische Verbot „cr Aufführung Von Tollers „Hinkemann“. DL]? bete VeWeis dafüx, daß man mit déesem Gesetz nur ein neues Mtttcl tn dieLem Poli et- kampf gegen die ernste Literatur schaffen ivoüe, sei ie von er Regterung dcm Ausschuß Vorgelkgt-e Liste von Schundverlegcrn. Diese Liste enthalte iibrigens sogar d-ie,Verlag«e der „Berliner Morgenpost“, des „Bcr1iner Lokalanz-etgers“, der „Deutschxxn Allgemeinen Zeitung“, der „Germani-a“ und anderer großer Zeitungen, Diesem Gesetz könne keine Verbßssernq, helexx, es gehöre in die Wolfsschlucht und mit ihm Ministex Ku z. Hanye- klatschen an; den Tribüncm, das vom Vizeprasidenten Gräf gerügt wird.

Darauf vertagt das Haus die Weiterberatung auf Sonnaberrd, 1 Uhr.

Schluß 6% Uhr.

Parlamentaxische Nachrichten.

Der Ausjvärtige Ausschuß des Reichstags tritt heute zu einer neuen SiYmg zusammen. Auf der Ta esordnung txhen die olni che tage und der deutscß-nieder an- dis e S iedsgertchtsvertrag. Im Zusammenhang damit soll die Frage „Deutsches Schiengerichts- vertragssystemundVölkerbund“erörtertwerden.

_ Der Haushaltsaussckzu des Reichstags beschäftigte sick) unter dem Vorsitz des A geordneten Heimann Foz.) am 24. d. M, mit dem zWeitcn Nachtragsetat zum

etchshaushaltsplan 1926. Zur Gechäxtsordnung Wurde beschlossen, am 25. November als ersten unt auf die Tageßordnun-g den zjveiten Nachtragöetahdes Aus- wärti en 21th u soßen, und zivar mit Rücksicht auf die An-Wesenßeit des deuts en Botschafters für „die Türkei Nadolny in Berlin, der über Die Anforderungen fur Bauten in Angora Außkunft zu erteilen ersucht Worden War. Eingetreten Wurde Zunächst in die Beratung des Nachtragsetats des Ver-

e r s ministeriums. Beim Kapitel „Allgemeine Ve- w! igun en auf dem Gebiete des Luft- und KraftfahrMscrzS“ forderte bg. Tor ler (Komm.) Verstaatlichung oder Verretch- lichung des Luftfa rtWesens und, deshalb Streichung aller Be- wil1i ungen auf diesem Gebiete Kür dte private ndutrie. „Abg. Fel mann (Soz.) forderte stär ere Betätigung es uftbexrats. ReicbserebrSminister Dr. Krol) pe qibx zu bedenkey, das; nach der lekiaen Lockerung der Lufxfabrt-Beqrxffsbe'sxtmmungen dle Motoreqfrage endlick; gelöst werden müsse.. ' Die Beteiligung an „den großen xnter- nationalxn Luftverkehrsverbmdungey werde zurzeit noch [»Wer von prtvaten Gesellschaften erreieht und ausgebaut als etwa

Utßbeirat Werde „in Zukunft Häufiger zn- nachdem Hie Luftfahrtvxrlmndluwcn

qbqejchlssscn seZen, Abg. Dr. _ _ _ MWMU, das; man zwar an eme VMWalennzx 666 Lxxskfabrkusbuuks dknken könne, slcbkrlm“) IZM. Tr, Qn_a (11,3 (D.?kat.) gab 511 2170119611, daß man War an elne Verstaatlichung dcs Luftfahrzkngbaucs denken könne, ?icherlich gbcr [ich dann_ dém Vorwurf der Entente *aussc'ßen Werde, daß es nc? fux TWtychland dabei um Krie-qsrüstungen handlex - Die 01“ entlrchcn Ausgaben Wurden genebmigt. Es folgten die ein- jnaligen Axtsgaben. Bei der „Reichswafferstraßenverwaltung“ (Prüfung der B-auwükdigkeit das Hansakanals usw,) gab der Yorichterftcnxcr Abg. Dr. Quaaß (B.Nat.) Ene Uebersicht über die in Axdgriff genommenen und angeregten 1121an Kanalpläne. Er bat zugleich den Ministh, seine Absichten in dieser Beziehung 111115111011011. Mr dener bksprach dabei die Kusammcnhänqe des Hansakanach mit den übrigen Kanalwüns )en, die schlesischen Wünschc (Ottmathan Usw.), die Aachener Pläne. Auck) ungünstiger gelegene Gebiete dürfe man nicht verkümmern lassen, sondoxn man müssé sié an dcss GcsanxterebrSneß anschließen." Aehnlxch stoße es mit dem Ostcn, mit Schlesien und mit den Fuddeutscßen (ZZcbietcn. ?lnck) die Gebiete, die' !vcnigor chtkn aijurfen, musse man (116 Teil 011102" cinheitlichn dontschen RcichZVcrkchrsplans bsirachten, Dcr Hansakanal se: nnr tht u bn119n,_1v§11n auch für 0911 23380611 und don Osten ctfvas gesche e, Die Reichsbahn: VLL'WÜUUUJ nehme zjww den Stamdpunkt (*in, dcr Honsakanal ser UZM nötig, denn die Reichsbahn könnte den Koh1anerkcbr _nack) Hambnrcx und Brcmsm 013011100111 odxr bsffer [36113411119an [3124110]: aber habe die Roichsbahn kein? greifbaren U'nterlag-Ln ur thre ?ljrgalwn erbracht. Man müsse Von der Retchsbahnver o_ltufng m'wissßrmaßén Line Gchcxwffkrte worsanqen. N€rchsvcr666rsxn_xn-11_16r Dr. Kr o k) n e sckzskfx fich 66111 BLTiÖtUstUÜEr an und exklarke, fztr _ibn ssi [*Ei dcr Bctrackxfnng dc? Kaxkakfrag-cn die Grandlag/e 161xer qlgxklkckxe VLskÜWsZ dss VerkrhrSmxsscÉUss-Zs, wonach du? Vorausseßuna fur 01? Sckmffunq neuer und dM 521-1161wa bestsbendsr Wasserstraßen “pas VW 1761166111617! 61st maßocb1ichen wolkchvir11ckznft11chen deurfmsses 11111) «in „(1611111666 Vkrsvältnis zwisckvsn Kost-ynmtfwgnd nnd 1»o1k§w1rtschar1- 11679111 Ertraa sei. Darum köxxns man nichf [Vl jeder ULUÉU Wasserstraße 618 kein kapitUlistisckvc BeMbnnna anfstsllen, chs dEr Kang! koste xmd was er fiir sich 611113711166. (66 müsss der aqumcme vxwlksw1rtschaf111che 911113911 b€r6cknek und N-Wrüff Mrdsn, ob cin, xmdßres Vkrkars- instrument dM 91616686 Nußen, vlsll-ZZM auf b|1111qerx Art “671116811 156111116. Diksék (5371111171613 ssi für das VerFkaMlUlstLWM] auc!) maß- akbcnd bci dcr Prüfung dss Hansakmjalperts. Die RELÖLHUHU er- klärt, sie könne anf dsr in Frage kommsten Strecke dns Drej-h-xs VZOL'fUÖL des biskykriqcn Verebrs leisten, 1111?) zwar ebenso 13411119 0'06r bikliasr als, 66 Mr Hansakanak könntk. DlCsL Offerte der, RUHE- [37.1111 bcdarf aber sybr Umraucr Nßcbyriifung; Es 661117611 stel) m-be nur darum, daß Web Hamburg jmd Brenvey die 5,5 M1111011211 Tonnen 1101716 bsfökderk WLkÖM 1011611, mik denen_ dle en-ahscbe .??on 13er Ver- drängt werdsn soll. sortdarn, wenn mcm em dcr'arttq aroßss Proxckk 1115 Anne faßt, muß man auch prüfen, ob die N61ckHbch11 m dL]: Lage ist diy, Hilfs1eistun-a, die ein so1chcr Kanal bkwäUtgsn _konnte, x_u erzleken. Das sind dann bei Borücksick'ßaung der w-eitcxren wxrtscba-ftlrckwy 'Enk- 1601111114] nicbt mSHr fünf Millionsn." sondßrn 10,8 bis 11 Mtll16116n Tonnsn. Die BeéwMunq Bisser Muffen würde wwa dztrcbßux NexÖs- [3,1136 1115511111) skin, aber es kommt auck) darayf an, ob 131€ (mexbtunuoen in Hamßnm und Bremen gécian-et sind, 131916 Koblen, dre 176111311611)- 1ich (1173 211111ka01066 VerWUn-dt Mkden, besser vx)" dex Retckxßbabn (1112 Mr Vom Kanal aus U1117sUsch100811. Da syricht vie_1es fax Hen K01101, aber wir wollen an. Ort und Stekle 111 Hamburg 61616 WMW "Frage untcr B61611i91111a dsr Ncickxsbaßn HMM,“ Zu bLkUckstÖttgen ist wsitcr, 17011 (3111 Tcif der Koßlßnmcn-g-e nlckt rn Hanrbuerlelbk, soxxdsrn 11661) Magdeburg und Berlm xyrückßch, WEnn dort Dix ena- [isÖc 5101316 130117101101 1136117611 soll. Dxcse FME b'ahabsr keine: so arosxe Bsdcnknna. weil n-acky dcr Hamburger 1316111111" „80_vH per Ko'dksnnwngc ix: den Hnnsssfädtsn 'vcxbnnkcrt wxrdxxn. Scbll-Lßsick) sptelb dis Taxiffraaé 61116 aküfxc Rollß. Di? INTLWÜMKU des HansaxannW msinen, die 018066661311 wiirde die Kohle kzmm so 'bxlltq befordexrn könnkn, 1616 (*I auf dém Kmmk möqsicH wäre, 1in d€71_6111 PegdelchMb mit 6611 1116118161an Einricbkunacn VOMEsLbM lst. Wennßte REUPL- babn Linen cb-cnso billigen Tarif be1vil11q1, so kgm: das «[[-616 noch mM" MUÜMU, somdsrn Ls nmsx Die Sixkyerbetk Vorltlcq-Zno, d'afz dteser TUM 111601 in fünf, sLÖZ oder zsbn Jahren, falls dw ftnanzteÜc Lage der Nsixéxsbabn es eran-qf, erböbf wird. ZIP deFall, das; der Ka:]ak nicht gebaut wsrden soÜ, müßten diss? Slch8.r1)c*lk'(ki1 1361161191 werdcy Wos dM AWM-RHUU-Kng [»,»krifst, so 1st die Pritfnna, ob-die Ruick'sbalm jm dsr Laas ist, “0611 Zufaio-Herkehr anx-Unch-yn, den 661“ KU1101 1361136106611 solT, im Gange. DW Frag." des A-ackzep-RHem- K'axmks ist (][)Lk nicbt eine rein wirtschafk1rche oder, a1lgcmem yqlzks- wirts-Öafslickzs Frau?, sorO-ern sl? ist 1025111610211 «:UÖ-ezne VolkspolxttsÖS Trams. ES" gebt nicbt (m, das: 113161119165 *(GLÖ'M, 6.76 m ZUan-Öexler Be- ;«ieébunq 11111) nicht “:'1111 wi1étschaftltc13 mtßkrordßnfltcß aefabrdek [st, vxr- sack-sn lasse» Kanal 6111 Mit sckywieriacrcs 2341111661“? «ls der Hansa-Kanal, den-n 61: Hat 0111211 HWE1111111071ch1W von 160 MWM in acht Sthustufenpon je 20 Metkrjt zu iiberwijxdéu: (16611116 Scicbe ist technisch zu macben. Die RLiÖÖÖNHU (?rklärt, sie [sabe 1a 1613t schyn„bewresen, daß 11? derb VerkeHr, “66:1 der Kanal 0111110170101! s-IÜ, 5011301110011 1611116, dénn d'ur-b den engliscben K*okykEUstWik jmd durcb das 'fra11zös1sc136 un-d belg-jslba V-n11tta-Dunwina Habs sick) der VerLÜr in 16110111 Gebxxk außerordßut- (ick) Mstemert. (Zinc äUÖEW Fraqe ist _aber, ob dj_e 611exx-baßnbekrtsb- [ichen VLiHäÜUiffe so 11150011, das; sis 1111171 nur WlL [eßt den D*UkÖ“ UUUÜÖVerLÜT dork [Mvältigen kann, sonéoern a-ucH 73611 Enistsbqus- verkeer aufnehmen kann im Aakbensr Gebxet, 16-0 die Etseybakxnverhaltx niss? durch die neue Gremzzießusng außßrordsntlxgh ungünsxra 11egen_u11d nem.- Zecb-en im Entstehen begr1frcn sind. 'In dieser Beziehung müssxn wir noch n-äber-e UUTerkaaen Von dsr Rctckysbabn Haben. Dl? Tayf- frage ist beim AacbZn-Rbein-Kanal ebenso zu _bsHandekn, wxe benw Hansa-Kanal. Beim Aacßen-RHein-Kana-l sptelt 11091) die k-obsxn- wirtschaftlicbe Fraue Lim: Rolle, dsr Umstand, daß die Koblenwer- skbaff des Ruhrasbiefs eine Scöädiguna pon dem Kanalddurcky dla Kox'kmr'csnz der KoHle des Aackpcner Gebxefs fürcbtst. Hier müßxenz aber Wohl die schon erwähnten V01kspokiklsch€n GTÜUÖL berückficbngb w-er-dcy, zumal die Rubrkoblcnändustrix in dem verstärkten Abfluß durcb den Ha-nsa-szal einen Ausxxleick) finden wüxde, Z-nr Fraue „Bev Mosel-Kanalrßeruna ist MvscHliLß-Lndes noch mch zu sagen. Frühes bestand MUCH bxer ein Gegensak zwischen den Kan-almteressenten und der Erscnöabw. Diesc'r Streit ist 18131 dadurÖ erledigt„ daß die Eißn- habn leider auf Grund des Friedensvertraas gar mcht cmstcmde (st, rbrs Gleiöanlaqen in ieném Gebiet zu vergrößern. ©6qu dte Moses- Wnasifierunq Wurde früber aucb der Einwan-d erbobkn, bei ihrer DurÖfüHrUU-a würden 171215? industriellen Betriebe Von der Ruhr nacb Loxbringen abroandern, weck mgn Kohke und Minette Msammenéseaen würde. Ju der Tat tft neuerdings wicder ein starker M*inetfeverkéör von Lothxmoen nacb De_utschland zu Heobacbten. Als «genverkebr, der für die Mosel-Kanaktsikruna unbßdinqt notwendtq wäre, käme des

vom Reick). Der sannnenHernfM wcrden, mZt Dkk (**)-9691110th nunmchr Ouaaß (D. Nat.) gab zu

Rubrkoks in “Fraue, der in Lofhrmqen xur Verbütkuna aebraucbt wird.“

Aus allen diesen Grüyden bedarf die Frage Her Mosel-Kana-[ifierung noch einer seHr qründltcbcn Prüfung, in die emzukreten icb bcreik bin-

(Fortseßung in der Ersten Beilage.)

Veranüvortlicber Schriftleiter: Direktor Dr. T y r o [, Charlottenburg. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Rechnungsdirektor M e n g e 1: ins in Berlin.

Verlag der Gescbäftsstelle (M e n g e r i n g) in Berlin. '

Druck der Preußischen Druckerei- und Verlags-Aktiengesellschaft. Berlin Wilhelmstr. 32.

Vier Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage) und Erste und Zweite ZentraloHandeLSQegister-Beilaae.

Vom WÖnisckWn SknndPunkt aus ist “der Aachen-Rszem- *

«ck M ;LÉWLWT»: «“VW-sky:;?)“LWJD'M'O? ;“: “*.-"“'“FJ*„*-“*i*.“'*2*?-L*.?“?'kF"“MNW “YM?“"YRQ“":I-"“MAMÜMWV '?WWWW *

Deutscher R§ichsanzeiger Preußischer Staatsanzeiger.

Der Bezugspreis beträgt vierte! ährli ' -- Nei smark. Alle Vostanstalten nehmen Bestelliung F?r, 1,11: Betlitéaußer den Vostanstaltxn und Zermngsoettrieben für Selbstabholer auch die

Geschaftsstelle 81111. 48, Wilhelmstraße Nr. 32. Einzelne Nu mmern koslen 0,30 Neichsmarlk Fernsurecver: Zentrum 1573.

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Einzelnummern oder einzelne Beilagen tverden nur gegen Barbezahlung oder vorherige Einsendung des Betrages einschließlich des Portos abgegeben.

Generallotteriedirektion.

" Die Neulo e zur 3. Klasse der 28. Preußisch- Suddeutschen 2254. Preußischen) Klassenlotterie sind nach dex.» 6 und 13 dxs Lotterieplans unter Vorlegung des Yorkia11xtoses und Entrubtung des Einsaßbelrages spätestens b1s F::ettag, den 3. Dezember 1926, nachmittags 6 Uhr, bei ' . " ' ' Vermxtdxmg des Verlustes des Anspruchs bei dem zuständigen Mzttetlxngen uber dive .UVerlethltxxg der Rettungsmedaiüe und Lotterieemnebmer zu entnehmen. er rmnerungsme at e für rrettung aus Gefahr. Die Ziehung der Z. Kln e 28.254. L ' ' BeHanntmactxungß"betreffend dle_Ztehung der 3. Klasse der Zre-tag, den 10. Dezember HLW. /morgenxtt?leUl§)reng AHYDYZYßresY-YFFFÜYUbKlYserzlotltexte, " iehungssaal des Lotteriegebäudes, Jägerstraße 56. , g et u er te Zu asjung von Zundmitkeln. Berlin, den 27_ November 1926.

AUHetge, betreffend die Ausxxabe der Nummer 45 der Preußijcuen ( eseßsammlnng, Preußische Generallotteriedirektion.

myeren Geseßes. Die Hersteller des litevaturähwl'ichen (Helvevbes, xntt d_em kvtr'es hver ?ÉU tun haben, Wevden Überras t und

1chmetLelt 13212, zu [ ejn, daß in ihrem ärm'lichen eschäft T; ,deu? e Gets, [Ze-dxoht rst. Um Was es sich hier handelt,TYnd die Rewtate kqpttalrstkscher Loh-nWerkrerei. Man mag die iUbung der Schundltteratur auf die Jugend ver chiMn beurteilen. Ich One das ohne _alles Pathos. Der Ka gegen den l'itecarißchen Schxm-d t femendAusg-ang nt t bei Ln pol'itisch-koNserv-ativen Krersen, ondern _bet den Sozialra- ika-len, vor allem bei der Lchrer- schacht der GroLsta-dte (Hamburg). Dort hat sich Sachkenntnis und

Inhalt des amtlichen Teiles:

Deutsches Reich.

Bekanntmackmng, betreffend den kommunalabgabenp i ti en Reinertrag der Neustadt-Gogolmer Eiscnbahngesellschßfctl? g

Preußen.

Exfahrnng ge (x_mmelt.. Auch Wenn man die Kundgebungen der Dtchtex und" unsbber nx der WWU Bekoertung der Namen wu! s*.ch xvxrkcn laßx, so „muß 1 sagen, daß eine namenlose "unge Fouad, YZ 1rg-cndwo mnetnexn „erlxner Vorort täglich in 1: sozialen nxsorge stehx, fur m1ch m dze-sen Fragen eine größere Autorität ?slßt als dte ganze preußchhe Dichtevakadem1e. Wer si dio LtteraMr der Unterkoelt, um ie es chh ?ber hankde-lt, einma an- steht, nmß_ Lagen, daß gexcüde die S rtftteÜer in ihrer Vrüf-u zu _de_n schar sten Urte1l_en koxznmen müßten. Lbber es ist ein sozicél? p'olrtt-Zchc's Geseß; es th m 1 nur eine körperliche, sowdern au ' " , q " ernezcextsche Aqucut-Ung. Z gibt nicht nu-r eine Sozialpoli ' ub er dre „zulassung von Zundmitkeln. Zest-xarlzvarÖW-geZÉonDern MÖSYML Sozialpolitik der SWl-e. Wer. 7 ; eue [) ne erp ! tun, *ur 1xenntnis das Wor e e [ 1" De?) BescheD von) 26. November 1925, betrxffend „die ZU- Grng-sdanxken dcs GeFYHLJZ «he'd? b-cstätiqt sick) dankitgdéxxl F?: a ]ng er emfack) wexßen__und doppelt wetßen (mlt Papierhayd- GPM, ein A1r'roalt des „GcisteS“ zu sein." Die Enthusi: ten dex umspmmmßg vetsebenen) undschnur der Deutsxhen Cahuctt- G9 Ms bestäkchn [ck €er bé'solkÖeke Sitklickxkéit- DZLÜFÖWWNS Werke,"21ktiengesell chaft zu Gnaschwrß, wird, wie W111 "es„ daß Prof-xszor Brunner heute beim Geist fi miert 1m-d folgt, geandert: PlxrsZyltYkexten lk“??? KZYsckZYtsteiYc und Marianne ZLLÖLR, Wie zu 0) besondere Bedin ungen: Beide ünd nur orten n a 6 W «ozm ol * e."- le 1 ren UO ang ['A FmeTJrich NMWUU smn Gebrauch in warmer? Bergwerken angnerZutfn SPTYM? genommen ha en, heute 616 «WK: des Ungetstes dargestellt

lumcbiyßen dürfen fie nicht _verwendet wexden. Die doppelt YZZYZMDLFHFLKÉYFYY YTZUKYM JtWYberYxiZk-Y

__ Amtliches.

Deutsches Reich.

Bekanntmachung.

Gemäß § 46 des Komrnunalabgabengeseßes vom 14. uli 1893 wird,öffe1)tlich bekannjgegeben, daß der zu den KommuJal- abgaben emscbaßbare Remertmg der Neustadt-Goaoliner Etjenbabn-GesellWaft für das Geschäftsjahr 1925 auf

1200T())0 NM festgessßt wird. n 'H Z" dsch is1sch1 fck

p eln, den 26.“ o . ,. 161 e „[m nux "agwettet 1 er und feucbfigkeitsbeständi . ' ' ' * Der RTichssbevollnu'i(XYixieexmflztexr 5LIFTiZFUtbak)ncmfsiclt in O1 el YFUFPÜÄ' Wßc Zuvnmchr bedarf zur Vermejd'm“ "MY ZYMMMYLÜFF ÜYMLW'Y ii??? t"136151356110 gro TZquLjthdeäNkeMW-S- I. V,: Hoffmann. ) 4 p n. Lagerußgéna tonen und Bersagern einer trockenen, sachgemaßen roVkFJY'vskedeck), TFM Ye ti'xkchtexéhdaß in kö,)?em. so “zerrisseneén Volk

„„ '. 6 xe U ru, “L rere m t e un Werd 1. "sl

Clausthal, den 24. November 1926. bm mcht ganz so skgapti-sch, 1vei1 era-dge fin dixsem GLiet ZL 19 ber land bcsckyritten wird sonde 11 gl [ck Z * [) tKW * -_ . r o': c. mam W“ 't ' - Preußisches Oberbetgamt. lrsnscher nn-d konfesÄoneller Gruzapen. Vovlsicgtlnemrxkxx cZoFoMFe Bornl) ardt. Ges-mntverantwortun besser ist als polizekliche Ma nü-hm-en. Wenn als Kernfragc der teZnischcn Anlage des Geseßes iste unQ r" - Folke genommen Werden können, so 1e'rlen fick) in die VateXchat „xc Sozialisten Pr. Köster uw?) Heinrich Schulz -' Dr. Külz it B e k a n n t m a ck n g h9ch1tan der Frethter, dem es im Vegiwn vißl'leicht an der D' b - xcxdagogUchcn, nexxgve gsfehist [Zar Daß eme Begrtffsbestimm-ung 1) re vox! ente ab zur Auggabe gelangxnde Nummer 45 ellt, haxtk _1ch MM für so chNmm, M11 dann eme juristische YWMLYF" WMW «...... 6666 Wo?? 6616 TZWWW 6662676:- r. (:S setz zur endet! d 1 - '- * terak; en 11 M e s " vom524. *)Zom-Tnbex 1926, und unter lng Sk Gl) dabgabenverordnung, YesngeAenlxxmeeL Yb außfprtcht. In der Besprechung der tech- 11r. 13 16.1 dre Bekanntmachung über die Genehmigung der Ver- ck ek? n geb e""ndchßes“ Has Dr. HMF LW Kl-er "WLWJMH ordnungen vom [_ Ma1192311Hejc-ßsamml. S. 157) und vom 30. Gew ava, ensxert, egru er es, emen Antrag, dve permdi,chen Druck-

tember 1926 (Gesexzsamml. S. 263), betre e d v ]" schriften, von denen'eitx, b timmter „Typ WXLUMKWUWH ist““ von GerickvtSbemken an1äßlich der Ausfühfrfuxg dF FZZFeZ-JFFYY herauszune men, Mil fur diese das MAIN i [ten im be-

Abänderung eines Bescheids

Preußen.

Ministerium des Innern.

Das Preußische StaatSMinisterium hat mittels Erla's vom 28. bezw. 29. Ottobet 1926 verliehen: s1e Die Rettungsmedmille am Bande an:

Hans W olter Schexbmachern181s1€r in Penkun Mis Ra

_ , _ ,- " „, ,. ndow Alkxanvex Kran s_ e, Fnchbandler, tn Cammin 1. Pomm., , Peter 2111, Kaufmann, m Rüdesheim a. 016601.

Die Erinnerungsmedaille für Rettung aus Gefahr an:

Ad_olf A n t 1 o n e n Maurerlebkling, in Nienbur Fuß Vernhmd G iseßelt, Fabrikbesißkr, in DrZZden-A.

i Vom 20. Nov 1) 1926 sowdxren qße eirxe Fuwktion khter "ten 't u:- Mi bräu em er , ; YJtorewd Wirken köwncn Fü! die deanraZ- e Fxx-aktioj;ß ist dF: Umfang /4 Bogen. Verkaufspreis 0,10 RM. „_ dam? unaxmehm-bgr, Wenn LawdesprUZtellen mit Wirkung Berlin, den 26. November 1926. fur das Retch blerbeu. Dre Landesprüfstelle ist achlich falsch gedacht, (Hesetzsammlungsamt. Dr. Kaisenberg.

Weil Schund ja ein interterritortales GeWerb ' , d Preußen mit seiner Lluk-dehnuwg lanDZmannsechctrkssbli uc?! WKW % Nichtamtnches.

char-a ter gar nicht für siYem An] ruck) nehmen mm. Die Ein- Deutsches Reich.

wewdu-ng, “daß mit der ich2prü telle die JW e ur Berliner Der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika

Lqöalangengen eit Werde, i*t des eichen : ie telle kem Le-s-skranz en, son-dern ruht im mesthxichen au schfxist-lich'e? ch-urman ist nach Berlin zurück efelrt und at die Leit n der Botschaft wieder übernommen. 9 , h u g

Das Prenszisckw Staatsminiterimn at “1 vom 30. Oktober 1926 verliel)en:s b "" keks Erlasses

Die Rettungsmedaille am Bande an:

Ernst Pack'o1 ke, BalmbofsinWektor, Frankfurt a. O.,

Josef B e g xn en, Sattlexmeister, Kaldenkncben, Kr. Kemven,

Herbertsjx1 fxlea 713: n g , kaufm. Angesteüter, Berlin 81117. 68, Markgrafen-

Gusxav Be r a er, Kemmacber, Spandau, Lutherstraße 25,

s€19rtan D e m “u t b , Wejkmetster, HeUel, Kr. Bonn-Land,

Lakai C o d e v t 1 1a , ita1ien11cber Oberleusnant, (Genua, Italien,

Bernd „v oGn F o e r i n «, Leutnant, 111. (Preuß.) Bail. 17. Jnf.-Regt.

tn 0 at, “""

Geora S rev ha 11, Kaufmann, Berlin, Blücherstraße 66, S

,(C-harlojxtePo'Tjk1 F1 b n e t t, geb. Greve, Trteglaff, Kr. Greifenberg rbejt En ;; e 1 s, Laudwirtschaftsaebilfe. Jüli , D:": e 32

Jul H 11 b n e r, Maurer, Spandau, Xcldstraßé 53, r ner Straße ,

A11bur B r a n d t m a n n , Stextkrmann, Tesverbude, Kr. Herzogtum „Lauenburg,

Frtedrtch S ck weß , Kaurmann, Berlin, Luikenu1er 55.

Kurt S ck M o r a n z , Reickysvankdiätar, Sagan. ' '

Die Erinnerungßmedaille 'für Rettung aus Gefahr an: Wilhelm Fechner, Bankbeamter Sagan,

Dr. med. Walter 65 er! on, Cam!) a. Rh., Oswald N e u m an n , Oberdeckosfizier (Sam.), Swinemünde.

Voguxachtung. Daß dex ursprüngliche dcssere Enthr des Staats- sekretar's Schulz verschlechtert Worden ift, t S uld dfes Reichsrats ;th hter vor aUem auch der (Hroußis n egierung. Deren Leßtge „Wensdung x'st erfreuli ; zu bodauern rst aber, ste mcht fru-hex tanz, denn an dem Yreußischen Wtsd_e tawd maren [sa d'te sozialisti-schen un demo- kcxattß n _VerbeZsxrun Sarxtcage im Ausschuß ges itert. «;ck; bttte dre preu 1sche egterungö nun doch den lo ischen chritt w61t6rzu ehen u_nd auf d_te Lan esprüfstelle, die (: nun ohne unmrttel are Wtrxung semnsoU, zu verzichten. Sie 'leicht „Za der antragskxere?ttgten Behorde, die durch meinen ntrag u- das, Gesetz emgx Ialtet„worden ist. Dafür sprechen auch allge- m_em sxaatspolttt e Grunde, Weil das Reich ni t ohne Not der Sttugtwn aus eeßt Werde!) sol_1, in dieser Sp äre Kompetenz- kqpfltkte zx: er eben_. Es Ware smnlos, wenn w schen Reich und Landern em Prettgek'ampf en-tste t um den ?chönen Roman in Fortseßungezt ertrtehen am, ochzeitßaöend“, sinnlos aber aug) lacherlxckz. V-Jr M1 brauch tst das Gese sicherlich nicht ge- schutzt.“ Es wird [emen unter der öf entlixxen Kontrone gehen, und seme Wtrkung wird de sein, daß si in wenigen Jahren die Schundverleger „gmgesxellt“ haben Werden. Dann ist der Weg rerer gemacht fur dre aktWe Arbeit, in der sich privater

Abg. Dr. Heuß (Dem.) rt Ms: inter M 1) des nthu-siasmns und öffentliche VerantWortung finden sollen. Geseßes teht die Frage: Hat der Staat das YM? in dJn Bereich (BETTY) P e *

literaris er Produktion einzuwirken? Wo er durch Polizeiorgane Sturm den d e Vorlage m der O ltchkeit tf cht bk , en a a.

eine „Rtchtun kanonisieren will, verso t er Em Ma t t hat kerne ththauffassung. Wird nun di? Freiheit der KYWs-Y JYUY ÉßadFeseiYe TMZ, WschYeYZTithsKleeXßeZanr? “th

droht? Für viele trät das Wort ret it“ die A ocvation . K.."nst; ,aber die kunst- er_1sche Freiheit it nF eine Funktion der xxh xte lemente, „dre gegen dj_e Vorlage seien, nicht or aniieren burgerltch-en 00er staats'burgerltchen Ordnung, sondern des ein- _onney. (ZUM lmks: _Das rst Wenigstens of en!) s handle geborencn Schopfertums in der ungebrochenen (Gestaltung des [ck Wer U11) ketye Partetfrage, son_de-rn um eine rage des ganzen

olkes. Dre. Lmke verslage, tn prefer Kulturan elegenheit voll- kommen. Dre Koxnmymsten schlösenAsich von Fe er Mitwirkung von selbs? aus, we11 ste ja „sogar tm ussthuß ie Meinung ver- treten hatten, daß auch dre Bibel zur Schundliteratur gehöve.

Deutscher Reichstag. 240. Sißung vom 27. November 1926, nachmittags 1 Uhr. (Bericht des Nachrichtenbürps des Vereins deutscher Zeitungsverleger.*) Präsident Löbeeröffnet die Sißung um 1 Uhr. Die JWeite Lesunxzh des Gesetzes zur B e w a h r u n 9 d e r

oFugen vor S und- und S ' ?vivd fortgeseßt. ck M u H s ck 1: 1 f t e 11

Das Prenszische Staatsministerimn lat mittels vom 6. November 1926 verliehen: )* Erlasses,

Die ErinnerungSmedaille für Rettung aus Gefahr an:

Heinrich Schulz, Arbeitsnacbweislkitkr. Kankebmen, Kreis Niede- * _ rung (Osivrenszkn), Willi Grae pp, Scbmftsexzer, Bkrün, Kaxl H u m y e “r t, Eilenbabnschretbgebilfk, Paderborn, Frxxdrtch R o t e r m u n d, Arbeiter, in Höxter, Fraulein Alexandrine v o n P r 1 9 b u e r in Bremerhaven.

old (Wirtschafthereini .) ist erstaunt über den eféxent

*) Mit. Auönabme der_durcb Sperrdruck hervo b der Herren Minister, die im Wortlaute Wiedexcg-egFTétosiétrer1 Reden

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