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* Preußischer Staatsanzeiger,
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s?“ Der Bexugypreis v-trägt o erteljährl'ch 9,- Reichsmark. * ! F***- ! Anzekgenpreis für den Raum Alle Postanstalton nehmen Bestellung an. jür Vexlin außer den ck ** ',“ ." «„ _, » ?. einer 5 aespastemn Einheitszeile (Petit) 1,05 Reichsmark,
Postanstaken und ZMUMWWÜWM für Selbs'abhol“ “"ck d" :„Z , . * ' „ .““ . einer 3 gespcltknen Einbeitszeile 1,75 Reichsmark. Geschäftsstelle 81“. 48, Wilhelmstraße Nr. 32. * », Einzelne Nummern kosten 11,30 Reichsmark,
. * Fernivrecner. Zentrum 1573.
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dle Goschäftssteüe des Reichs- und Stootsanzetgets
Anzeigen nimmt an
Berlin 8011. 48, Wi-helmftraße Nr. 82.
Nr". 280. Reichstxankairokonto. _Yerlin, WittWock), den 1. Dezember, abends. Postschecrronto: Berlin 41821. 1926 »
Einzelnummern oder einzelne Beilagen
Inhalt des amtlichen Teiles:
Deutsches Reich.
Vekannémackmng über den Londoner Goldpreis.
Békanntgave der Reicbsindexziffet' für die Lebengaltungskosten tm November 1926.
Bekanntmachung, betreffend Brennstoffwarkaufßpkeise. Anzeige, betrefdend dre AUSgabe der Nummer 47 des Reichs- gesesblatts Teil 11. Preußen.
Ernennungen und, 1onstige Perwnalverändcrungen.
Bekanntmachung, betreffend UngültigfeitScrflärung verloren- gegangener und zurückgezogener Sprtngstofferlaubnisscheine.
Aanxge, betrefxend die Ausgabe der Nummer 46 der Preußibclxen -_( e1etzsammlung.
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Amtliches. Deutsches Reich.
Betannlmachung über den, Londoner Goldpreis gemäß § 2 der Ver- .! ordnung zur Dnrcbfüvrung des. Geseyes über wert- ? beständige Hypotheken vom 29. Juni 1923. (R(FZVL. [ S. 482.) Det Londoner Goldpreis beträgt
[ür eine Unze Femaold . . . . 84 511 10716, kü!“ ein Gramm Feir-„ojd dknmacb . . 327375 991109.
Vor11e'bexwerPn-jx- gilt 1111 0811 Tag, an dkm diese Bekannt- machung im Retckésanzxziaer in Berlm 6116081111, bis ein1ch1ießlich des Tages; dk! 611121“ 1111 Reicbkamc'mkr erfolgten Nenveröffentlichung vorant-gc-ht. -
Berlin,_ den 30. November 1926.
Tevisenbésckaf1nngss1elle, chellsckxaft mit beschränkter Haftung. Seckel. ppa. Goldschmidt.
- Die Reichsinvexziffer für die Lebenshaltungskosten im November 1926.
Diek Re:Windexziffer für die Lebenshaltungskosien (Er- nährung. Wohnung, Heizung, BéleuMung, Bekleidung und „Sonstiger Bedarf“) beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den Durchschnitt des Monats November auf 143,6 gegen 142,2 im Vormonat. Sie hat sick) sonach um 10 vH erhöht.
Die innerhalb der ErnährungSauk-gaben in der ersten Novemberbälfte für einige Nahrungsmittel eingetretene Preis- steigexung ist in der zweiten Monatsbälste größtenteils wieder zynxStill-stand gekommen. Die Axtsgaven für Bekleidung sind erneut leicht zurückgegangen. Bei den übrigen Bedarfsgruppen waren'Ltie'nnenWerte Veränderungen nicht zu verzeichnen.
Die «Inde ziffern für die einxelnen (Hrnpven betragen 9913514 :ck:- 100): für Ernährung 148,2, für Wuqnung 104.9. Ük Heiéßna'und Beleuchtung 144 0, für Bekleidung 158,4, für den.,„Sonsxigen Bedarf“ einschl. Verkehr 184,7.
Berlm, den 30. November 1926, ] '- Statistisches ReichSamt. “ I. V.: Dr. Player.
Bekanntmachung. “,DÉHT'kÜÜ-Deuischen Reichs- Wd Prxußischen StaatSanzeiger Nr. 24431.“ vom 23. Ottober 1926 veroffentlich'en Preise des
. Oherühlesidchen Steinkohleysyndtfats andern fich mit »,"erkmjxj 1191. Dezember 1926 Wie folgt:
* “ * “ -« ; Gleiwitzer Steinkohlcngrube:
“SHWédekob1en. . . . . _. 18," .“ YW, ,Haxeßkoblen, aewa1chen_(25/5) . . . 16,- „ ._ »):FÉkskayb [Gas-Staubkoblm 5/0) .... 5,90 „
Vert'zx'a,*"7vev 30. November 1926.
Aktiengesellschaft Reich§kohlenverband. Keil. Dr. Bonifowsfy.
einschließlich des Portos abgegeben.
Bekanntmachung.
Die von heute ab zur AWgabe gelangende Nummer 47 des Reichsge1esblatts Teil 11 enthält:
das (5,58er iiber die Vereinbaxung zwmchen Deutsckzland und Frankwicb “vom 6. Monbcr 1926 übe't den Austautcb von Erzeug- nisjyn 211115191 d21-tschkr und 1aarländ11cher Industrien, vom 27. No- Vc'mber 1926,
die Bekanntmachung über das Inkrafttreten der Vereinbarung zwiskben Deutlcbland und Frank!?icb vom 6. November 1926 über den A.!Stamck) von Erzenmnssyn einiger de-11scher und 1aar|äncitcher Zn- dusjtrkn, vom 27. ?)?Mmber 1926, und
die Bekanntmachung ü1*er die Ausdehnung des deutscb-enqliscben Hanrelsvx-rkrags am das Territorium Tonga-Jnjeln, vom 24. No- vemver 1926.
Umfang 41/2 Vogsn. Verka111§vrcis 0,75 ReichNnark, Berlin, den 30. November 1926,
(Heseßsammlungsamt, Dr. Kaisenberg.
Preußen.
Ministerium für Handel und Gewerbe.
Bekanntmachung,
betreffend UngültigkeiLSerklärung von verlorengegangenen und zurückgezogenen Spreugstofserlaubnissckwincn.
Die vom (Hemerbcrat in Duisburg für den Schießmeister Adam Orf in T1risb1,!rg-Meiderich Unter Nr.5 des Verzeichnisses (Muster 8), vom Voxstand des Gewerbeaufsicvtsamts in Düren fiir den Quirin HAU) in Schleiden 1. Eifel unter Nr. 4, vom Gewerberat in Dillenburg Für den Schießmeister Emil Schmidt in FeUl-Rixzkmusen ( ObLkWL terwald) unter Nr. 333 (Mu'ter 13), vom (Hervßrverat dcs Gewerbeaufsichtsamts Aachen 11 für den S1einbrecher Peter Küpper in Rollesbroich (Kreis Monschau) unter Nr. 14 (Muster 14), vom Gewerberak in Wesel für den Vorarbéiter Wilhelm van de Sandt in Mohrboof (Kreis Rees) unter Nr. 5/1926 (Muster 11), vom Gewerberat in Cassel für den Vruchmeister Heinrich Oewl in Vorfilter (Kreis Frankenberg) unter Nr. 10/25 und vom Landrat des Kreises Quedlinburg für den Obersteiger Richard mit Güliigkeit 1313 zum 80. Dezember 1924 aus- gestellten Spreugstofferlaubnisscheine sind verlorengegangen und werden hiermit für ungültig erklärt. Die vom Gewerberat in Watdenburg i. Schl. für den Ingenieur „Hermann Kuhn in Waldenburg i. Schl. unter Nr. 22 des Verzeichnisses (Muster 13), vom Gewerberat in Txier [[ für den Schachtmeister Peter Schmit in Kiirenz (Kreis Trier-Land) unter Nr. 66 (Musterxx) und vom Gewerberat in Siegen für den Schießmeister Johann qum sen, in Mlendorm unter Nr. 25 (Muster 13) aus- gestellten Spreugstofferlaubnisscheine sind wegen Unzuverlässig- keit der Inhaber zurückgezogen worden und haben ihre Gültig- keik verloren.
Berlin, den 26. November 1926.
DerMinister für Handel und (Gewerbe. Der Minister des Innern. J. A.: von Meyeren. JR.: No-edenbeck.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten. Die Oberförsterstelle Rantzau im Regierungsbezirk
Schleswig ist zum 1. April 1927 oder später zu besexzen. Be- werbungen müffen bis zum 18. Dezember 1926 eingehen.
Bekanntmachung.
Die von heute ab" zur Auggabe gelangende Nummer 46 der Preußischen (Heseßsammlunq enthält unter
Stmkow und Beeskow, vom 25. November 1926, unter
Nr. 13171 das 1552163 über die Zu|affung der Frauen zum Schierkemannsamte. vom 25. Noyember 1926, unter
Nr. 13172 ein 16321923 zur Aendetu-og des Preußischen Aus- führungßaekeßes zum Fmanzausqleicbsgesey und der Verordnung über die Erhebung yon Vorausleistungen jür die Wegeunjerbalxung, vom 27. November 1926, unjer Nr. 13173 die 1echs1e Vetordnung zur Durchführung der Ab- iösuna der Matkanlelbkn der Gemeinden, Gemeindeverbände und sonstigen öffentlicb-techtlioben Körve1schavtem vom 27. November 1926, und unter ' -* Nr. 13174 die Bekanntmachung des Geseßes zur Ergänzung der Abgabengejeße. „vom 25 Nov-smber 1926. Umkang 119 Bogen Verkaufspreisaw NM-
Berlin. den ]. Dezember 19265. Geseßsammlunasamt. Dr. Kaisenberg.
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werden nur gegen Barbezahlung oder vorherige Einsendung des Betrages-
Nr. 13 170 das (Heseß wegen Aenderung der Amtsgerichtsbezirke '
Nichtamtäicbes.
Deutscher Reichstag. 242. Sixzung vom 30. November 1926, nachmittags 3 Uhr. (Bericht des Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungswerleger.*s
Präsident Löb 2 eröffnet die Sißung um 3 Uhr.
Demokr-atische, völkische und kommunistische Anträge, die sich auf die Aufwertung der Ansprüche ge en Werkpensions- kassen beziehen, Werden dem R6cht§1ansschuZ überwiesen.
Die ziveite Lesung dés Nachtragsetats Wird donn beim „Rsichsverkehrsministerium“ fort eseßt.
AbZ, Kenzlcr ZKomm.) fordert angesi ts der roßen Arbeits o-siZkeit ein gro 'Ügiges Exsen-bahnba"programm. 29qu über den eabsichtigten kBahnlinien würden gerade im r *eintschq westfälischen Industriegebiet von Jndnstric, Handel und Lr-beiterq chaft andere Vochhlöge gemacht. Es liege durchaus im Rghmen es Arbeitshose?fungZYrogramm-Z, schneller an die Ausfuhrung Von Wasserstra enbaupla'nen hera *Lutrctkn. Das Thema set nur. , deshalb zurückgestellt Weil es der eichsbahn nicht m „den Kram passe. Der Generalßirektor dsr Reicthahn, Dorpmüller, habe ausdrücklich gesagt: Hier Wenden wir uns mit Recht gegen den Bau von Kanälen, znm-al Wenn wir déesen Verkehr durch die Ebsen-bahn ebenso wir1schaftlich und billig bewältigen können. Die R81chsbahjtVLrwg11nng ,Avcnde das Rattonalisiernngssystem zum Nachteil der Arbeiter an. Auf d-“xr Ba?nmcistcrei HanaU-Ost seien z. B. Von ehsmals 320 “Schaffnern zent? noch 66 im Dienst. (Hört,hört!) Turck) die Entlassung von Personal und EinstLllung Von Htlfskräftcn leide ;die Betriebssickxrboit. Es Fei eine„„LYn- verschämtheit, Wenn die Reicksbahn n-ack) dym Letßewe-Ulk 1111! eine Schrift horausgegeben ha' e Worin [ie behaupte, aß die a l „der Unfäl_le nach dem Personalaßbau nicyt estiegen sei. Sie ge 2 an, daß dre betr. Strecke 16%» Stxtnden vor 211“: Attentat- began en * Warden sci. EML schlimmere Ohrfeigs hätte "ie sich nicht *1'2 bst' geben können, denn diese “Angabe zeige, wie Zelten die Strecken bégangcn würden. Die Arbeitszeit müsse o knapp [Mueséexc Werden, daß die BctriebS-sichsrhcit €:qu änßerte gcwälzrleistet er Die Arbeiter in Köln hätten se1bst 'die InitiatWe 01"„('(U[f911 und in ei1te111A11fruf vor der Ratio-n-alésicxung NZ“ BLTTZWS, die die Sicherheit gefährde, geWarUt.
Dcr Nachtragsetat für das Vérké'hrsWnistcriunx mit Ausjmhmc der Wasserstraßenang-clegenhc1th wird génehmigt.
Vßim NachtragsLtat fiir die besetzten Gebiete referiert über die ?[nsschnszberatungen Abg. vo n Gn érard (Zentr.).
Abg. Bohla (KOMM) befürw-ortct Anträge scjn-Lr Partei Für die Albgelt-ung von Sc'hcideu und für HilfsMaßna-Hmen in be- onde-ren Notfällen die (11.43. cWorfcnc Sunnm-e von 1,5 Millionen auf 3 MilTiotwn Mark tm- dic Positimt f-ür laufende Unter- Xtüßung d-er rankcnexmpfänger an der Saar renze von ,s) Mi"!- ionen- auf 8 illionen zu erhöhen. Redner fü rt zur Bcgrundun aus, daß die von Mr Regierun vor es-o-henen Etats-mitte! b'e Wext'em nich-t aqueicHten, um den nvcl) en Ruhrkampf [cka ge- schadßgten E istenzcm, besonders den kleiMu GeWerbetretb-enden, wieder aufzu elfen, Es sei kein Wuwder, Wenn es in der Bevölke- rung hieße, die dummen Jungen bm Reichstag wü'szchn nichck .zué, » helfen, Den Arbeitern i-m «aargébiet zeige man Wohl 111111121" xine freundliche Geste, Wenn es aber davauf ankomme, vcrkchJ-e dte Halse." 'Ein Saarar-beiter, dor Unter dem Druck der Ver ä1niffe seine_ Aybeits-ftelle aufgxgeben habs, bekomme: keine ErjveybsloFenuntex- Yüßxmg. Die großw Schande sei dic“. Behandlung der Saar-
ensionäre durch den Reichstag. (Präsident Löbe rügt diesen,Aus- ruck.) Seit “15 Mon-aben bekämen die Sozialrentner und thWert cm der Sa-argrewze ihre Bezüge mtr in den völlig entWerteten Franken, ohne daß sie Beihilfen kbckomm-rn. Da msüßten die Nute verhungern.
Abg. Kirschmaun (Soz.) erklärt, da seine Partei dem Antrag cms Erhöhung der Etatssuxyme _auf 8 Hillionen zustimmen, und im übrigen die Etaxßvorschlage genehmigen Werde. Nxhxxtx“ dem Reich müßten auch Lander undnGemeinden ihre Pflichxxxs ' Eine weitere Aktion für die Ru-hrkampfer sei bm AFAM! Mk! behalten worden, wenzn der Bericht des Untersuchun-sßuss e_j, xx:xx die Ru-hrkredite vorliege. Die Regierun , haök „si, Lk RU xy- ampfer wohl angenommen. aber die Hilfe be n„ich_1_ auZMWÖ. ,' und es- sei noch manobe Erbitterung im olk-e ubrxq geblichen»:__ Zumal hier auch politische anqen mirin-elten. Es bandkejl arum, ztveitousend deu1'sche„ Luxxmburggünaek „in .tbren Arbetts- stellen zu erhalten. Das Reich mysse den N1chLkampfern die Treue halten. (Vetfall beiden Sozxakdemokraten.) - -.
Abg, Dr. von Dry a n'der (D. Nat.): Wir stilmnien d-iexem Nachtragsetat zu. _ Die (xnßvtcklu-ng der" leßten;“7ahre 'im beseßten, Gebiet hm manche Enttanscbungen in _der Vevö1kerunq 'veruxfachk.'_ Die! Reich-Yregiermxg muß alles; tun, um die Widerstaüdskkaft 5er Bevölkerun zu;stgrken-uwd zu erhalten, Wer schnell i_bt,*qib.t„_„ doppelt. D e. YoVol-kerun muß gegen .die Bedrück1xzm“ urch2die“ Besatzung gexchußt und 'r ihre Schäden so enkschadi t werden, wie es den deutschen Interessen entspricht. (Beifall re ts.) * - Mm. H o f m a n n - Ludewigs-ßafen (Zentn): „ . m vo'ngen Jahr. baébcxn mir sebon eine Fnt-expellation Wogen der nk-erstußung der Saarbewvhner ein bracht; die-“Hilfe ist nicht" 1117-1911 genun-gea“ » - kommen. *Es handet sich darum, 22000 Saarganger dem Deut ckck-
“) Mit AuSnabme 13er durcb “Sperrdruck bervvraeby-
der Herr'm Minister, die im Wortlaute wieder