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W ' r, 4. "uni. Se. Königliche Hoheit der "Groß- herzoZLXiagestern *Zkachmittag von Potsdam hierher zuryckgekehrt und hat heute die Sommerresidenz Ettersbnrg bezogxn. (lems Ztg.)
"Hessen. Kassel, 3. Zum. In der heuttgen Sxyung dex ersten Kammer der Ständeversmpmlung machte Der Prasident Dex- selben Mittheilung über die setther eingelaufen“) Ctngaben un) iiber die Lage der Geschäfte des Landtages, Supermtendent Martin wurde als Mitglied beeidigt., Darauf, wurden die Herren von Waixz und von Keudell zu Mttgltedexn der Rechnungs-_Abl)örungs- Kommission der Landes-Kreditkaffe, dte Herren„vo11 Milchling, Von Waiß und von Trott zu Mitgliedern res ßandtgen Ausschusses für die Verwaltung des Haus- und StaZtssckmyes ,um.) Ober- Finanzkammer-Assessor von Eschwege zuxn standigßn Mttgbexe der General-Brand-Assekuranz-Kassen-Komm:fsion gewählt. (Keys. Z.)
Lübeck, 3. Juni. Gestern Wurde vom Senate das tm Em- verßändniß mit der Bürgerschaft beschloffen'eJagdgeseH publizirt.
Schmeiz. Solothurn, 2. Zum. Die neue Verfassqu ist im ganzen Kanton mit großem Mehr, angenommen worden; 111 der Hauptstadt mit 598 gegen 128, 1m Schwarzbubenland mtr 2033 gegen 113 Stimmen. (B.) „ (»
Großbritannien und Irlqnd. London, 3. „zuni. Die central-amerikanische Frage ist 1:1 den leßte'n Tagen M'eder stark in den Vordergrund getreten. „Es gnterltegt kaum emem Zweifel“, schreibt heute die „Timesk, „daß Dre Regterung ,des Ge- nerals Pierce auf der von ihr cmgeschlagcnen Bahn 111cht Halt machen, sondern der Anerkennung Des „G'esxmdtey Walker's d_urch die Entlassung des Gesandten der Komgm chkxorta dxe'Kxone aufseyen wird. Wir Dürfen uns ntch1 langer nut“ Her trügerischen Hoffnung schmeicheln, daß wetsere'und gemaßxg- tere Rakhschläge den Sieg bei einer Reg1erung davZn- tragen werden, „ die sogar den bloßen Schem vxrschmaht, als beobachte sie die (Heseße, welche dxn chkehr zwrschen,den Nationen regeln, und die sich nicht sckyaKnt, dae Zntxressepx'mer großen Nation mit der Sache von Mannern zu xdcnttfwzren, deren Gewerbe ein etwas hoffnungsvoller Fregnd Des mensckxbchep Fortschrittes vor ein paayJahrcn für, emen 'Anachron1Smus und eine Unmöglichkeit erklärt haben würde. Dteselben Wahl-
Nothwendigkeiten, welche den Vertreter einer Bande rfechtlosex Jrei- ? beuter zum paffenden Gast und Gefährten desHanptes emer chr1stltchen :
und gesitteten Republik machen,. haben es dahin gebrqcht, Das; 1111, troß unseres ernstlichen Wunsches, eme unabsichtliche Belexdrgung wxeder gut zu machen, und obgleich wir uns alles dessen ezzthalten Haben, was möglicherweise den Zwist hätte verschlimmern konnen, dre Schmach
erdulden müssen, zu sehen, wie unser Gesandter in Washington ,
aus dem Diplomatischen Kreise ausgestoßen wird wegen aneblrcher Vergehen, deren Vorhandensein auf Gruyd vojn Zeugmjsen ange- nommen wird, auf welche hin wir auch nicht emmal 5,111 allerelen- desten Wicht Verurtheilen würden. Bei der PrapkentenWJhl muß um jeden Preis gesiegt werden, und da? gegenwar- tige Ministerium hält es fiir besser, sich in die ttefste Schande und Das Land in die größte Gefahr zu versenken, als auch nur eine einzige Stimme zu verlieren, Die sich kurch freches Auftre- ten gegen Verbündete oder kurch Jreundschafßmtt erbrechem er- obern läßt.“ In Bezug auf die voraussicht11chen nachsten Folgen eines solchen gespannten Verhältnisses zwischen den beiden Ngtwnen oder, vielleicht richtiger gesagt, Regierungen, äußert die „T1mes“: „Die Entlassung des Herrn Crampton und die des HerrnDal- las, welche gleich darauf folgen muß, bedingt noch keinesweges eines Kriegszuséand und bildet eben so wenig nothwendigerweise das Vorspiel zu einem solchen furchtbaren Uebel. Wir können in Frieden mit Amerika leben, wenn auch ohne diplomatische Vertretung, und vieüeicht sind wir sogar auf einem Punkte angelangt, wo die Ab- wesenheit von Gesandten die Vesorgniß vor Gefahr vermindert.“
Die Königin legte gestern den Grundstein zu dem so- genannten Wellington-College, einer zur Erziehung vgn Offiziers-Waisen gegründeten Stiftung. „ Der 23anqu für xje Anstalt, Welche "zur Aufnahme Von ungefahr 200 Zoglmgen ern- gerichtet werden soll, ist von dem Prinzen Albert ausgesucht worYen, liegt ungefähr sechs englische Meilen von Sandhurst und gewahrt die Ausstcht auf London, Highgaxe, Hampstead, Harrow, Richmynd und Hampton Court. Ihre Königlichen Hoheiten der Prtnz Friedrich Wilhelm von Preußen und der Prinz-Regent von Baden wohnten der Feierlichkeit der Grundsteinlegung bei. Als die- selbe vorüber war, hieltIhre Majestäteine Heerschau über 10,000 Mann, darunter einen Theil Der deutschen Legion, ab. Gestern Abends fand in Buckingham-Palace ein Diner Katt, welchem außer Den deutschen hohen „Gästen Ihrer Majestät die Herzogin von Kent, die Königliche Prinzessin, die Prinzesstn Mary_von Cambridge, der Herzog von Cambridge, Ali Pascha, Lord Hardinge, Sir E. Lyons u. s. w. beiwohnten. “
Die Bestätigung der Nachricht, daß die.Regierung der Ver- einigten Staaten die Regierung Walker's anerkannt habe, ver- ursachte gestern bei Eröffnung Der Börse ein Fallen der Course um 95 Pryzent. Es folgte jedoch sehr bald ein Steigen, und-di'e bessere Sttmmung hielt während des ganzen Tages an.
Die (tclegraphisch in Nr. 129 d. Bl. erwähnte) Debatte des Unter. hauses in Betreff Griechenlands, hatte folgenden Verlauf: J. Macgrcgor lenkte die Aufmerksamkett des Hauses auf die gegen- wärtige" Lage Griechenlands, Wobei er zuvörderst hervorhob, daß dieser Gegenstand in naher Beziehung zu den im Parlamente verhandelten Finanzfragen'stehe, indem die schlechtx griechische Finanzwirthschaft Eng- land mit 47,000 Pfd. belaste, die es 1ährlich an Zinsen für die griechische Anleihezahlen müss. Im Jahre 1845 habe Lord Aberdeen als Antjvort auf eine FrageLord Beaumont's geäußert, England habe in Gemeinschaft mit Frankreich und Rußland den St'aat Griechenland gegründet, so wie dessen Unabhängigkeit, Gebiets-Jntegrttät und Anleihe-Zinsen gewährleistet, und die griechijcye Regierung wcrdeMohl daran thun, zu bedenken, daß es den erWähnten drei Mächten'frUstehe, sich in den Besiy griechischer StaatI-Einkünfte zu segen, nm d1e Rückzahlung der “Zinsen der erwähnten Anleihe zu erlangen. Lord Aberdeen habe damals Ferner erklärt, daß in den Provinzen Griechenlands Räuber „chr UnWesen trieben und daß die dort herrschenden Zustände der Art seien, daß sie jedem, dem das Wohl Griechenlands am Herzen liege, Schmerz verursachen müßten. Durch die Thätigkeit der Diplomatie habe fich während der leyten eilf Jahre in der Lage (Griechenlands nichts geändert, fie sci vielmehr noch immer dieselbe, (118 Welche sie Lord Aberheen im Jahre 1845 beschrieben, Seit Beginn des Krieges mit Rußland ]cdoch habe der an der Spiße
“der englischen Regierung stehende edle Lord vom Piräeus militairisch
Besitz ergriffen, und er (der Redner) verlange nun zu wissen, was das Ergebnis; dieser militairifchen Occupation sei. Werde England dadurch Von der jährlichen Zghlung jener 47,000 Pfd. befreit? Werde England eine Regierung untcrjtüyen, der Lord Palmerston jedes administra- tive Talent abgesprochen. Ms der Verstorbene Lord Dndley Stuart im August 1851 die Aufmcrksamkcit des Hauses auf densslben Gegenstand gelenkt, habe Lord Palmerston erklärt, EricckyenlandsciVertragsmäßig ge- halten, den ersten Ertrag der griechi1chen Einkünfte zur “Zahlung der Zinsen der StaatSschnlden zu Verjvendcn, sei aber leider die1er Verbind- lichkeit bis jeyt noch gar nicht nachgekommen. Wäre die griechische Finanz-Verivaltung nicht sq eljcnd gcjvesen, so würden die Mittel zur Bestreitung jener Summe retchltckx Vorhanden gemesen sein. Alle Vor- stellungen, Welche man der grtechischen Regierung gemacht, hätten nichts gefruchtet. Doch habe man neuerdings noch einmal Versucht, einen Ein- druck auf das Rechtsgefühl der griechischen Regierung zu machen, und der pariser Kongreß habe sich zu denselben Ansichten bekannt, wie Lord Palmerston im Jahre 1851. Hoffentlich Werde der edle Lord sich dar- Über aussprechen, Welche Politik oder WelchenZWang er jcner Regierung gegenüber anzumendcn gedenké. Ohne Zlveifcl habe der edis Lord, als er das Königreich Griechenland gegründet, die Absicht gehabt, eine_kon= stitutionelle Regiernng in Griechenland zu errichten. Wäre Line yolche
? zu Stande gekommen, so würde sie einen segenSrcichcn Einfluß auf die
Civilisation des Orients auSgcübt haben. Allein es habe mit der konstitutio- nellcn Regierung nicht recht Vorwärts geWoUt, und seines Erachtens hab? man der griechischen Regierung mit dem Nicht-Eintreiben des Schuldzinses eincn schlcchtcn Dienst geleistet, indem man dieMittel dcr Bestechungin ihren Händkn gelassen habe. Er wisse recht gut, daß, Wenn er nach der im Plane der Regierung liegenden Politik frags, er vicUeicht die Antjvort erhalten Werde, daß es keine so klare Politik gebe, wie die militairische Gebiets- Occupation. Die Nothjvendigkcit, ZWangsmaßregeln eintreten zu losen, sei cht Vorhanden, und er hoffe, daß man Zivangßnmßregelu zn be- stimmten Zjvecken aanndcn Werde. Lord Palmerston: Was diE Lage Griechenlands im Allgemeinen anbelangt, so habe ich meinen vojz dem geehrten Vorredner citirten früheren Attssprüchcn nichts hinzuzufügen. Leider hat das von der griechischen Regierung seitdcm beobachtete Vcr- fahrcn alle tadelnden Bemerkungen, Welche ich in dieser Hinsicht gemacht habe, bestätigt. Die Occupation (Hriéchcnlands dnrch Detachements fran- zösischer und britischer Truppen fand statt in Folge bon Angriffen anf das türkische Gebiet, die Von-der griechischen Regierung entmedcr veranlaßt jvorden Waren, oder doch von ihr begünstigt Wurden. Die Regierungen Englands und Frankreichs Waren mit Recht dsr Meinung, daß, jvährknd sie in einem Kriege mit Rußland zur Vertheidigung des türkischen (Hx- bietes begriffen Waren, es nicht in der Ordnung sei, daß ein klet- ner Staat, wie Griechenland, der ganz besonders die Verpflichtung bab?-
' fich neutral zu verhalten, auf der eincnSexte den Staatangreifc, Welchen
,die englische und die französische Regierung, auf der andsren Seite gegen die Angriffe einer größeren Macht dertbcidigten. Aus diesem (Sörunkye Ward der Piräcus besexzt, und während der Occupation Unterblieben die Angriffe, durch Welche si? veranlaßt ivordcn War. Zeh Wollte, ich könnte sagcn, das; die Occupation eine Verbesserung in d.m Regierungs-Systcm und in der inneren Ruhe des Landes bewirkt habe, Ich kann das aber nicht sagen. In dem Regierungs- System hat sich nichts gkändert und das Räuber-Unkvesen dauert noch immer fort, Seit der Thron? besteigung des Königs Otto ist die Ncgierung_u11d die Hofpartél stets in Konflikt mit dem Repräsentativ : Synem gejvesen.
“ie drei Verbündsten Mächte England, Frankreich und Rußland mit der Türkei jenes Abkommen trafen, durch Welches „ das Gebiet, das jeyt das Königreich (Irischenland bildet, für unabhäng1g kx“ klärt Wurde, ließen sie eine Proclamation an die Griechen crgcbßn,_„m Welcher sie ihnen eine Repräsentativ-Regierung Verhießen. Die EMW“
, rung derselben ward biszur Großjährigkeitdes Königs verschoben, Welck)er
seine Verbindlichkeitcn umging, als er ihnen nachkommen sollte.; _me Jahre 1843 endlich brach ein Aufstand aus, Welcher von dem Kömng RepräsentatiWVerfassung erzwang, gegen die er sich sträubte unk) von xenex Zeit an bis zu dem gegenWärtigen Augenblicke hat stch'fortw11hxcnd da Bestreben kund gegeben, sich die Verfassung durch tndtrxkte' MMZ W111 Hälse zu schaffen. Das Geld, Welches zur Zahlung der grtechtschen «ck15
hätte verWandt Werden sollen, Ward zur Bestechung de'r Wähler und er Gejvähltcn benußt, so daß das griechische Parlament em bloßer Schatte"
* War. Was die Zahlun d2r Schuld angeht, sy War die GWÜOUÜftUJF , eine gemeinsame von Se ten EnglaUÖS, Frankretchs und Rußlands. Dc - ! halb ist auch stets der (Grundsaxz 131013011)
Let Worden, daß keine einzelne
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Macht das Recht habe, ohne Mitwirkung der b.idcn anderen ihre An- sprüche zur Geltung zu bringen, da es offenbar ist, daß, Wenn der Ueberschuß der Einkünfte nur zur Zahlung eines Drittels der Schuld genügte und eine der drei Mächte das Ganze nähme, die anderen beiden leer auSgehen würden. So Wenigstens hat die englische Regierung die Sache stets aufgefaßt. Was die Politik betrifft, Welche im Verein mit ("rankreich und Rußland einzuschlagcn, England für paffend halten mag, 9 wird der ehreanrthe Herr Wohl einsehen, daß ich mich darüber hier nicht außsprechen kann.
- 4. Juni. Die heutige „Times“ sagt, der Brief, Welcher Die Anzeige von der Entlassung Crampton's bringe, könne jeden Tag eintreffen, und vierzehn Tage später werde Herr Dallas Eng- land verlassen. Der die Ernennung von Peers auf LebenSzeit betreffende GeseZ-Entwurf ging gestern im Oberhause Durchs Comité.
Frankreich. Paris, 3. Juni. Dmch Dekret vom gestri- gen Datum hat der Kaiser verfügt, daß 300,000 Fr. als Unter- stützung fiir die Opfer der Ueberschwemmungen verwandt werden sollen. -- In der gestrigen SiHung des geseygebenden Körpers verlas der Präsident des StaatSrathes eincn (Heseyentwurf, wo- durch dem Minister des Innern zu Vorläufiger Unterstüßung der Ueberschwemmten ein Credit von 2 Millionen Fr. eröffnet wird. Die alsbald in den Bureaux zur Prüfung “dieses Gesehentwurfs ernannte Kommission schritt UUVerzüglich zur Abfassung ihres Be- richtes, der sodann nach Wiedereröffnung der öffentlichen Siyung verlesen wurdc, worauf die eimnüthige Genehmigung des Geseyentwurfs erfolgt. In derselben Sißung ward anch Der Ge- seßentwurf angenommen, wonach im nächsten Jahre 100,000 Mann der Klasse von 18.56 einberufen werden sollen. -- Nach dem „Mo- niteur“ hat Der hiesige spanische Gesandte bcschloffen, aklen jenen, die als friihere Mitglieder Der französischen Legion, welche so Wacker für die Vertheidi ung des constitutioneUen Thrones der Königin Isabella ll. kämPZte, von der spanischen Regierung eine Pension be- ziehen, den Vierteljahrsbetrag derselben voraus zu bezahlen. Alle Lsgionaire, die sich von ]“th ab bis zum 14ten persönlich im spa- nischen Gesandtschaftslwtel einstellen, empfangen das Doppelte ihrer Penfion für Den Monat Juni.
Spanien. Eine Depesche aus Madrid vom 2. Juni, .5 Uhr, Abends, meldet: „Die Cortes haben einstimmig erklärt, daß sie mit der Kredit-Opcration der Regierung zur Tilgung der “200 Millionen der schwebenden Schuld äußerst zufrieden sind.“
Türkei. Konstantinopel, 28. Mai. Der Jnternuntius Baron Prokesch ist von den Donaumiindnngen zurückgekehrt, und der preußische General-Konsul aus Bukarest hier eingetroffen. Muchlis-Pascha-Stourdza ist zum Mitgliedc rer bessarabischen Grenzkommission ernannt worden. “
Ein der „Pr. C.“ vorliegendes Schreiben aus Varna vom 20. Mai enthält Folgendes: „Said Pascha befindet sich noch immer in Baltschik, um die Ansiedelung der von der Krim aUSchan- derten mohamedanischen Familien zu leiten. Er verlangte in den [eyten Tagen vvn seinem GOUVernement noch einige Schiffe, um die Ueberschiffung der Auswanderer beschleunigen zu können. _ Ein
rößerer Theil der türkischen Truppen in Der Krim hat bereits den Befehl, sich einzuscht'ffen und sick) iiber hier nach Schumla, wohin auch schon Das Hauptquartier Verlegt ist, zu begeben. In den nächsten Tagen erwartet man den Abmarsch Der tiirkisch-englisck)en Legion von Schumla.“
Dänemark. Kopenhagen, 3.Juni. „Dagbladet“meldef, daß der StiftSamtmann Unsgaard zum Minister des Innern für das Königreich bestimmt sci. Departements-Chef Dahlström ist Stiftsamtmann für Aalborg geworden. Morgen findet eine ge- heime Staatöraths-Siyung statt. (H. C.)
Statistische Mittheilungen. "- Aus einem Bericht über den TabakShandcl Bremens und
Nord-Amerika's in den chtcn Jahren ergiebt sich, daß dieser Plaxz '
im Jahre 1852 im Ganzen 68 Mil]. 646,606 Pfd. Tabak importirt hat. Dodon kamen 41 Mill. 230,734 Pfd. Blätter sowie 9 Mill. 110,716 Pfd. Stengcl vom amerikanischen Festland und 18 Mill, 305,156 Pfd. yon den Inseln. Jm Jahre 1853 rvnrdcn 58 Mill. 819,322 Pfd. cin- geführt, nämlich 30 Mil]. 801,419 Pfd. Blätter und 12 MiU. 1211783 Pfd. Stengel Vom Festland, 15 Mill. 897,120 Pfd. aber von den In- seln. Im Jahre 1 54 belief sich die Einfuhr auf 67 Mill. 47,277 Pfd. und zWar 35 Mill. 255,699 Pfd. Blätter, 11 Mill. 863,894 Pfd. Sten- gel Vom Festland und 20 Mill. 307,684 Pfd. Von den amsrikanischen Inseln. Die Vereinigten Staaten führten im Jahre 1853 über- haupt 150,853 Fässer Tabak aus. Bayou gingen nach Bremen 53,351 Fäser, nach Holland 23,389 und nach Frankreich 15,796 Fässer. Jm Jaßre 1854 stellte sich die Ausfuhr auf-126,1()7 Fässer, von denen 30,358 nach Bremen, 25,070 nach Holland und 15,162 nach Frankreich exportirt Wurden. Im Jahre 1855 führte Nord-Amcrika 150,213 Fässer aus, und zwar darunter 38,058 nach Bremen, 17,124 nach Hokland und 40,866 nach Frankreich. Eingeführt Wurden in dis Vereinigten Staa- ten an Cigarren im Jahre 1849 überhaupt 19,521 Kisten, davon 17,442 aus den Hansestädten, 1580 aus Holland und 499 aus Frankreich. Im Jahre 1853 belief sich diese Einfuhr auf 356,444 Kisten, nämlich
176,496 von den Hansestädten, 73,330 won Holland. 56,210 von Belgien , Und 51.1408 bon Frankreich. Im Jahrs 1855 7111311911 6140501101811 ;
; Zur.) l-LÖÜKÜEZ (Z65611äkt.
importirt, und zivar 225,800 ads den Hansestädten, 73.145 aus Holland, 204,864 aus Belgien und 110,250 aus Frankreich. (Pr. C.)
. - Das von der turiner Deputirtenkammer mit 92 gegen 15 S_txmmen vytirte Ausgabenbudgct für 1857 enthält folgende Ziffern: Finanzen LM 76.299,042. 44, Justiz 4,328,351. 22, AUÉWÜMJLS 1.303,105. 53, Unterricht 2,031,989. 1, Inneres 7,462,510. 76, öffentliche Arbenen 14,705,206. 47, Krieg 33,291,768. 76, Marine 4,304,292, 59, zusammen 143,726,266. 78.
Gewerbe- und Handels-Nachrichten.
- Nach den neu_eften Handeleerichten aus dem Königreich Pole]! waren vom Dmepr und Bug her bedeutende Getreide-Transporte dorth unterwegs, und diß Spcculation ging allgemein auf niedrigere Pxerse. sz ]exzt steht der Korzez Roggen in Warschau immer noch einen S1lbxr-Rubel höher als auf den deutschen Gctraidemärkten, obgleich auch nn Königreich Polen seit dem FriedenSschluß die Preise schon beträchtlxch gefallen sind. Auf ein sehr erhebliches Weiteres Sinken derselben rechnet man nicht geradé, Weil die leyte Ernte in Rußland nur mittelmäßig ge- Wesen und ein großer Theil des Ertrages derselben schon früher auf den nach dem Königreich Polen führenden Flüssen Verschifftwordenist. Dazu kom1_nt, daß man, in Folge der Trockenheit, Welche im Monat März haerrjchte, Wassermangel im Bug befürchtet, Wenn aber vielleicht noch em ansehnlicher Theil des auf dem Dnicpr verschifften Gctraides von Brzesc an zu Lande Weiter tranSportirt Werden müßte, so Würde dies die Preise natürlich um ein nicht Geringes steigern. (Pr. C.)
OkspAsx, 4. Juni. LenyZZ-Oreaäcusr 287 Nr. böhau-Zitu rauer 5635 (Z. UaxäsburZ-l-nyiger 3-18 (3. berlin- „4111131656112 _. Zerxin-Zteninsr 165 (Z. ()ö1u- Uiuäßucr _. Tbürinxiscbe 1243ch (Z. ['*rieäkicb-WilbÜms-R011111511111_. Ü1i0u3-K161Ek -. Jubair- Uezsauwk Yanckssbauk-sccieo Lin. .A. 11. Z. 141? (Z.; bitt. (). 128'5 131". Zmunzcbs'sigizcbe 13311191461in 1.111, .A. 11. [Z. 151'Z31. Wßilüäkach XZank-Qctißu [.itt. .A. u. 15. 136 13. 157181161" 3311111101611 101*/4 (*:-. 9651811121911. Zytos. 3121311111116; ZZZ ]31. 185461“ [10082 -. 185421- 1131101131-411161116 ZZZ (**-. Freun. krämXu-önßibe -.
llauabnrx, 4. Juni, Kachn-ittaßa 2 0111 32 1111111111211.
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“71811, 4. .111111, Racbmitmgs 12 [1111 45 Minuten, [**I-11119- 161. Zur.) Vie: (361111111318 (1Lk 1.0an11115011611 Üisenbabn- 5611611 Ek-
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