1856 / 139 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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für V e r w al tun g s - R e fo rm (1111111111151131119 Reform zssociation) ist, hat am 7. Juni in Joxm einer an die Vereins- Mitglieder erichteten Adresse ein „Manifest erlaffen, in welchem er sich 11 er Zweck und Politik Des Vereins aussyricht. Seines Erachtens müsse das Streben des Vereins hauptsächlich dahin gehen, sich Macht im Hause der Genieinen zu erringen. Zu diesem Zwecke schlägt Roebuck die Ernxnnung' eines Exekutiv-Ays- schusses vor, dessen Thätigkeit vornehmlich darm bestehen solle, eme starke reformfreundliche parlamentarische Partei zu bildxn.

Geftern machten einige der Personen, welche dre Anxegyng zu d'em Meeting gegeben hatten, das einen Aufschub der Hinrich- tung Palmer's zu erwirken suchte, dem Mintster des Innern, Sir (H. Grey, ihre Aufwmtung, festen ihm Zweck und Hergang des Meetings auseinander und baten ihn, eine Zeit zu nennen, die ihm gelegen sei, um eine Deputation zu empfangen. Sir George Grey weigerte sich, eine solche Deputation vorzulaUssen, versprach jedoch, alle ihm etwa eingesandten Dokumente sorgfaltig durchzulesen und sofort zu beantworten, wenn eine Antwort be- gehrt werde oder nöthig sei. .

_Eine Depesche des britischen Konsuls zu Malaga vom 2/.Mai meldet, daß die mit einer Ladung Kohlen von Ancona segelnde Barke „Hymen“ (400 Tonnen) aus Liverpool am 14. Mai von einer Anzahl Riff-Piraten in der Nähe des Caps Quilate ange- fal1en, geplündert und zerßö'rt worden ist. Das 13 Mann ßarke Schiffsvolk ward gefangen ans Ufer gebracht. Dock) hax sich ein Mauren-Häuptling, Namens Morobito, dem Stamme Vemsaid an- gehörkig, anheischig gemacht, die Freilassung der Gefangenen zu erwir en.

In der gestrigen Unterhaus-Siyung kam eine Priwax-Bill _zur Erörterung, 1velchcsich auf den Bericht eines parlamentarxschen Aus- schuffes stüyt, und einen bor ungefähr 50 Jahren _mit dem Najvab von Surat abgeschlosenen Vertrag betrifft. Durch dieisn Vertrag trat der damalige Narvab von Surat den Engländern sein Gebiet Zegen ein ihm und seinen Erben auSzuzahlendes Jahrgchalt von 150,00 Rupien ab, und die Frage, um Welche es sich hier handslt, ist die, ob einem gewissen Mir Jo1fier Ali Khan, Welcher fich seinen Nachfolger nennt und ]ene Summe beansprucht, dieselbe zu verabfolgen sei. Auf Antrag Vernon Smmh'S bertagt das Haus die Entscheidung Über die Frage bis z_um nächstcn MitLWOch. - Der die Uniberfität Oxford betreffende (Hejexz- EntWUrf geht durchs Comité. .

-- 13. Juni. „Morning Post“ meldet: Der amerikanische Gesandte in London, Dallas, habe angekündigt, daß der englische Gesandte in Washington, Crampton, und drei englische, Konsuln ihre Päffe erhalten hätten, Diese Anzeige, fiigt „Morning Post“ hinzu, wurde in versöhnlichem Tone gemacht und hinzugefügt, daß Dallas bevollmächtigt sei zur Schlichtung der Zentral-amerika- nischen Differenz. „Morning Post“ meint, dejyenungeachtet sei es wahrscheinlich, daß auch Dallas seine Pässe erhalten werke, (S. tel. Dep.) _ ,

Frankreich. Paris, 12. Zum. In Der gestrigen SLHUUJ des Senats wurde der vom Baron Charles Dupin verfaßte Kom- missions-Bericht bezüglich des Vorschlages berathen, zu Ehren des Kaisers und der Armee eine Denksäule zu errichten. Nachdem mehrere Redner, worunter Larochejacquelin, Das Wort genommen

hatten, entschied der Senat , das; Der von seiner Kommission aus-

de elben lautet: „Um die allgemeine Dankbarkeit Frankreichs aUSzu- zudrücken, um die Erinnerung an die Siege der Armee und jene an Den unter dem Schutze und durch den schirmenden Geist Sr. Majestät Napoleon's 11]. errungenen Frieden zu verewigen, giebt der Senat den Wunsch kund, daß ein Gesetz ,die Errichtung einer Denksäule verfüge.“ - Der frühere diesseitige Konsul zu Honolulu und San Francisco, Dillon, ist statt des auf sein Begehren zuriickberufenen Rayland zum General-Konsul und Geschäftsträger Frankreichs zu Port-au-Prince ernannt worden und bereits dahin abgereist. Er soll angewiesen sein, die dominikanische Republik hinsichtlich aller Ansprüche Soulouque's vollkommen zu beruhigen. - Herr von Polignac, Ordonnanz-Offizier Pelissier's während des leyten Krieges, ist der Kommission für die Regulirung der Grenzen von Bessarabien, Was den militairischen Theil betrifft, beigegeben worden.

Spanien. Die gestern schon gemeldete Verwerfung res Pro- gressisten-Antrages erfolgte in der Cortes-Sißung vom 6ten nicht mit 100, sondern mit 109 gegen 96 Stimmen. Sämmtliche Demo- kraten, so wie auch Madoz, Huelves und Jose Olozaga, stimmten ngen das Kabinet. Fast alle Gemäßigten enthielten fich der Ab-

immung. -- Die Unterhandlung wegen Des Heiraths - Vertrages der Infantin Amelia mit dem Prinzen Adalbert von Baiern, der nächstens zu Madrid erwartet wird, wo die Vermählung nach dem Wynsche der Königin feierlichst vollzogen .Werden soll, ist Tem Minister Zabala übertragen worden.

Türkei. Die amtliche „Moldauer Zeitung“ veröffentlicht den Wortlaut eines von dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten unterzeichneten Erlasses der Pforte vom 11. (ZZ.) Mai 1856, welche die Antwort auf das von dem Fürsten Ghika eingereichte Entlas-

"1'ungsgesuch “bildet. Der TEXT lautet:

„Mein Fürst! Auf den Wunsch, Welchen Ew. Hoheit vor einiger

geFangene Bericht dem Kaiser überreicht Werren solle. Der Schlußsaß ?

1 Z 1 1

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Zeit mit in einer Depesche ausgedrückt hat, am Schluß der siebenjährigen Periode Jhres Mandats aus Gesundheits-Rückfichten die Gewalt niederzu- legen, beetle ich mich, Ihnen zu eröffnen, daß die Kaiserl. Regierung soWohl die Hingebung, welche Sie Während der ganzen Dauer Jhrer Verwal- tung nicht aufgehört haben, der Regierung Sr. Majestät unseres erhabe- nen Herrn und Souverains an den Tag zu legen, wie die auSgezeichne= ten Dienste zu Würdigen weiß, Welche Sie Ihrem Lande mit einer über jedes Lob erhabenen Selbßverleugnung geleistet haben, und daß sie es sich zur Pflicht macht, Ihnen, Fürst, darüber die lebhafteste GenugthuuW zu erkennen zu geben. Jndem 1ch mich glücklich schäße, der Doümetschex dieser Gefinnungen der Kaiserlichen Regierung in Rückstcht Jbrer zu sein, ersuche ich Sie, gleichzeiti auch ferner noch mit demselben Eifer wie in der Vergangenheit die Geigchäftsführung des ihnen anvertrauten Fürsten. thums so lange fortzuseßen, bis die Umstände der hohen Pforte gestatten Werden, sich definitiv über die Frage auSzusprechen, Welche den Gegen. stand (“hrer borerwähnten Depesche bildet. Empfangen Sie 11. s. w,

(gez.) ,; u a d.“

London, Freitag, 13. Juni, Nachts. (Wolff's Tel. Bur.) Im Oberhause haben Lord Clarendon, im Unterhause Lord Palmerston bestätigt, daß Crampton seine Pässe erhalten habe; Beide fügten hinzu, daß Amerika seine Bereitwilligkeit zur Aus- gleichung der Differenzpunkte angezeigt habe, sie verweigern aber einstweilen darüber Auskunft zu geben, wie die englische Regierung in dieser Angelegenheit ferner verfahren werde. - Jm Unter- hause zeigte Lord Russe ll an, daß er am Montage um Auskunft darüber anfragen werde.

Paris,“ Sonnabend, 14. Juni, Vormittags. (Wolff's Tel. Bar.) Der heutige „Moniteur“ meldet, Daß Der Kaiser gestern den Kar- dinal Patrizi in den Tuilerieen empfangen habe und theilt gleich- zeitig die bei dieser Gelegenheit vom Kaiser an den Kardinal gsrichtete Anrede mit, worin es unter Anderem heißt, wie er es dankbarlichst anerkenne, daß Seine Heiligkeit Pathenstclle bei dem Kinde bertrete, das die Vorsehung ihm geschenkt habe, und wie er, indem er um diese Gnade gebeten, insbesondere auf seinen Sohn und auf Jrankreich den Segen des Himmels herbeiziehen wolle. Er wiffe, das sicherste Mittel, den Segen des Himmels zu ver- dienen, bestehe darin, dem Papst, als Sterertreter Christi auf Erden, seine vollste Ergcbung zu bezeugen.

Der Kaiser hat Olozaga als außerordentlichen Botschafter Spaniens und den Baron von Brunnow empfangen. Leßterer überreichte dem Kaiser ein eigenhändiges Schreiben Des Kaisers von Rußland und die Jnfignien von vier russischen Orden. Gleich- zeitig stellte Baron von Brunnow den Obersten Albedinski rem Kaiser vor, welcher mit einem mündlichen Auftrage des CZQTM an den Kaiser Napoleon beauftragt ist.

Durch Dekret werden Rouher, Castelbajac und Du- bourdieu zu Senatoren ernannt. Außerdem bringt der „Mbiii- teur“ mehrere Ernennungen zu Rittern rer Ehrcnlegibn als Gnadenbezeugungen bei Gelegenheit rer Tauffeierlichkeit.

Die Zyroz. wurde gestern Abend auf dem Boulevard zu 71, 25 gehandelt.

Statistische Mittheilungen.

-- ZU Ostsrn d. J. find bci dsr K0111911chL11 Akademie zn MÜnster 38 Stndirends immatrikulirt Wordén.

- Uébe? den Zustand der Sparkassé dEr Stadt Posen 020811 der „Pr. C.“ folgende Mittheilungcn zu. Die Errichtung der Spur- kaffo erfolgte mn 1. Januar 1838. Das Minimum dcr Einlage beträgt 15 Sgr. und das Maximum 500 Rthlr. Bei Einlagen bis auf 1361)? bon 200 Rthlr. Werden 315 PCt, bsi höheren Einlagen 21; pCt. gewährt- Am Schlusse des Jahres 1854 War ein Bkstand bon 222,334 011120- 9 Sgr. 7 Pf. vorhanden. Während des Jahres 1855 sind hinzugskom- msn: &) dnrck) nene Einlagen 102.264 Rthlr. 10 Sgr. 10 Pf., b) durch Zuschreibung von Zinssn 6393 Rthlr. 25 Sgr. 1 Pf. In dem- elben Jahre betrugkn die AuGgaben der Sparkasse für zurückgenommene Einlagen 93,892 Rthlr. 15 Sgr. 11 Pf. und es verblieb am Schlusse des Jahres an Einlagen ein Bestand von 237,099 Rthlr. 29 Sgr. 7 *W- Davon sind 125,983 Rthlr. 10 Sgr. auf posener Grundstücken, Und 85,425 in zinßtragenden Papieren, nämlich 75,425 Rtblr. zu 4 Prozesnk Und 10,100 Rthlr._ zu 3? Prozent Zinsen, angelegt; so wie 23,610 Riblkx 11 _Sgr. 8 Pf. der seit 11. Januar 1847 errichteten PfÜNÖ=Léih-Anstalt zu () pCt. geliehen. Der gesammte Kassenbestand steklte sick) jcdochjEnÖ? “1855 auf 255,342 Ntblr. 4 Sgr. 6 Pf. Hisrzu tritt noch 1) an Zinsen- Rest-Einnahmen 1867 Rthlr. 15 Sgr., 2) die Differenz des Coyrs- Werths und des Nenntverths bei 39,825 Rthlr. posener 4prozenklIen Pfandbriefe 5 Z,; pCt. mit 298 Rthlr. 20 Sgr. 7 Pf., zusammen_eli1? Summe von 2166 Rthlr. 5 Sgr. 7 Pf., Wodurch der Gesammtbestand der Kasse fich auf 257,508 Rthlr. 10 Sgr. 1. Pf. erhöht. Nach szUfS dcr Verbindlichkeiten der Sparkasse von 237,099 Rthlr. , 29 Sgr. - P- bleibt demnach ein Ueberschuß von 20,408 Rthlr. 10 Sgr. 6Pf. zu Ganß?“

bücher betrug än Summa 3842, nämlich: 11)

200 Nthlr. inkl. 268; e) über 200 Rthlr. 137.

Mejqingen, im Juni. Wie aus der Publication des Hauptetats auf die Zett vom 1". April 1856- 1859 hervorgeht, so ist derselbe nach den neuesten Beschlussen dxs Landtags vom Herzoge sanctionirt wvrden. Die Einnahme .der Domaincn ist mit 734,084 , l., die des Landes auf au 1,644,202 Fl. etatisirt. Die Ausgabe auß ch Domainen-Revenüen beträgt 685,528 Fl., die aus der LandeSkqsse 934,396 Fl., demnach die Gesammt-Ausgabe 1,619,929 Fl. Es ergiebt sich'aus dieser ZusammensteUung für die Domainen eine Mehremnabme von 48,556 Fl., für das Land aber eine Mehrausgabe

910,117 Fl., die Gesammt-Einnahme demnach

von 24,278 Fl., Welche durch die Hälfte jener Domainen-Mehr-Einnahmen

gedeckt wird, da der Ueberschuß der Domainen-Nevenüen zur Hälfte dem

Herzoge, zur Hälfte der LandeSkassc zusteht.

Hamburg, 12. Juni. Nach dem gestern Veröffentlichten Budget für iir dieses Jahr auf 7,218,000 Mark Veranschlagt

1856 ist die Ausgabe und der Voranschlag für die Einnahme auf dieselbe Summe normirt,

Unter den Ausgaben finden fich unter Anderen 482,000 Mk. für Honorar

des Senats, der bürgerlichen Kollegien und Honorare und Gehalte für die Gerichte, 48,000 Mk. für diplomatische Kosten, 453,300 Mk. für die Gehalte der Beamten und Offizianten, 91,700 Mk. fÜr öffentliche Lehranstaltcn und Bibliothek, 662.000 Mk. für den Militair = Etat, 118,540 Mk. fur das Bürger-Militair, 800,000 Mk. für die Bau-Dcpu- tation, 723,000 Mk. für die Schifffahrt- und Hafen-Dcputafion, 633,750 Mk. für die Polizci-Verivaltung und Strafanstaltcn, 1,683,765 Mk. für die Staatsstbuld. Dem Budget ist der Antrag angefügt, die Bestimmung des Rath: und Bürgcrschlysscs Vom “28. Januar 1830 aufzubchn, dcm- zufolgs beim Verkaufe von bamburgischsm Staats-(Hrundcigenthum ZProz. Staats-Obligationen „zu bol] angenommen Werden sollen; jcdoch soll das eraufs : Provcnu fernerhin thunlichst in solchen Obligationen angelegt WSWS". (H. B. H.)

- Durch ein unter dem 2. Juni publizirtcs Gesky wird in Belgien Eine regelmäßige in je 10 Jahren Vorzunebmendc allgemeine Volks- zählung angeordnet. Die nächste Zählung findet am 31. Dezember 1). J. statt. Dem Minister des Innern ist zur Durchführnng derselben ein Kredit Von 30,000 Fr. eröffnet jvordcn. Bisher War die Feslstcllung der Population in Belgien lediglich Sache der Einzelnen Vertvaltungs- Behörden gewesen. Es fehlte dabei namentlich an Ziyangsmittcln, um die erforderlichen Angaben und Meldungen von Seiten der Bevölkerung zu erlangc'n, so daß die in dk]! Kommunen geführten Einwbbner-Listen höchst ungenau waren. Das gegentr-ärtige (HLW räumt nun der Polizei- Vermaiiung außdrücklicb einc Strafbcfugniß bis zu 100 Fr. odcr Ge- fängnixz bis zu einer Woche ein. In Belgien Wurde zum ersten Mal im Oktober 1846 auf Grund eines Königlichen Erlaffes eine (111921116111? Volks- zäblung vorgenommen. Die 1th festgestcüte Wicdcrkchr derselben nach je 10 Jahren entspricht der Einrichtung in den Nioderlandkn, Norrvegcn, England. Nord-Amcrika und Sardinien. Während in Frankreich alle 5 Jahre und im Zollverein bekanntlich alle 3 Jahre die VolkSzählung stattfindet. Die nächste für Belgien angeordnkteZählung s1L1)1 mit einer Vermehrung DU" Abgeordnetenzahl in dcr Nc'bräsc-ntanten-Kanimcr in Vc-rbindnng. (Pr. C.)

Landwirthschaf's.

- Usber dcn Stand der Saaten Und die Aitssicbren dsr dies- xäbrigcn Ernte im Negierungébszirk Koblcnz [119490 der „Pr. (T.“ Nachrichten bor, dcnenzufolge auf das Gedeihen der Feld- und (Har- 1911fr11chtc dis Witterung dcr lciztbsrgangensn Monate einen günstigen Einfiuß geübt hat. Neben im Allgkmeinen gut und lassen eine gescgnoteErntc hoffen. Zjvar Hat ch in einigen Gegenden in Folge dss andauernden Regens bis

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der Kasse. Die Zahl der im Umlaufe befindlichen Sparkassen-Ouittungs- . . bis zur Einlage von 20 Rthlr. inkl. 1760; b) über 20 Rthlr. bis 50 Ntblr. inkl. 1043; 6) über 50 Rthlr. bis 100 Rthlr. inkl. 634; 0) über 100 Rthlr. bis

auch„in Galaß ein Filial zu esellen sol]. ist hier mit ro er begrußt w„orden. Man ho raus diesem Unternehmen8 hßei1sa1Tnhee1311121111111!-e dernngeiz tn unseren, dem Wucher preisgegebenen und noch sehr im Argen [tegenden Geldberbältniffen hervorgehen zu sehen.

- Ein der „Pr. C.“ zugehendes Schreiben aus assy vom 4ten d. M. melbet: „Stxhxrem Vernehmen nach ist seitens er moldauischen Regierung emxr'frafnzoßschen Gesellschaft, an deren Spige ein Herr Magnan steht, siti Primlegium zur Befchiffung des Prutb und des Se- ck11),qu Da„mpfbooten crthcilt Worden. Die Verleihung eines Pri-vtlegiums „fur den _Bergbau in der Moldau soll bevorstehen. _ Es schemi, daß die Kf'onzesstop dcr moldauischen Landesbank, welche vor Kur- zem xiner zollberemsländischezi Geseüschaft ertheilt Worden, den Impuls zu diesen Untexnebmungen giebt. „Die Bebölkerung zeigt für dieses Vor- gehen der Negterng lebhafte Theilnahme. Andererseits ist diesen Unter- nehmungen wohl ein gunstiges Prognostikon zu stellen, Weil die von der Natur; so reich ausgest_attete Moldau nur Geldkräfte und intelligenter Jndgjtrie bedarf„ uni thre Production zu verdoppeln und ihre bis jexzt todtltegendeiz RUchtmeer zu heben, Während die Kapitalien hier das ausgedchtäteßte ZFldHur Zhrix Operationen finden.“

' _- 2 er 12 an e soerhältnisse des Köni rei s - dinien Während des verftoffenen Jahres liegen der „Pgr. C;? MFtZeri- lungen vor, denen zufolge, Was den Weinbau anbetrifft, die Pflanze we'nigex von der bekannten Krankheit zu leiden gehabt hatte, als früher. Dix Einfuhr be'trug „19,802,572 Litres, die Ausfuhr deren 14,096,559. Wiew-ohlaus diesen nghlen ein “ortschritt gegen das Vorher ehende Jahr (von 250.000 LUVOS fur bie Ein uhr und 2,000,000 Litres Für die Aus- fu„hr)-erhe[11, so bleiben dieselben dennoch Weit hinter den normalen Ver- haltnissen des Lande-s zurück, in Welchem die Wein- Production eine so bedeutende Jxolle'spielte. Y_ls Folge der verringerten Production dieses zu den „geibohnlichsten Bedurfniffen auch der niedern Klasen gehören- den, 'Artikcls darf die ungeWöhnlich hohe Ziffer der Einfuhr bon Spirityosqn angesehen Werden, Welche tbeilkveise als Surrogat des WLMCS dicyen. Sie betrug während des angeführten Jahres 2,431,140 811196. Seide; nnd Seidenbau bilden einen nicht minder wichtigen JWeig der ptemonteßschcn Jndußrie, und wenige Jahre sind demselben so gÜnstig Zewesen, gls 1855. Emgeführt Wurden Während desselben Rohseide 269.365 Kilogramme, Verarbeitete 69,869 Kilogr., Moresken 75,993 Kilogr.,

Winter: und Sommerfrücbtc, so wie Futtcrkräutkr, .

Frucht “gelagert, Bcsorgnisse sind in dieser Béziebung jedoch nicht laut Z

gctvordcn. Der Stand der Kartoffelscldcr läßt sick) augenblicklich noch * - « -- nicht beurthcilcn, trockencre Witterung ist für sie zu wünschen. Dér ) ZW) JWZWM ZWUZW (““M“

Das Steinobst wird ;

Wkinstock ist noch zurück, hat aber viele Scheine borausfichtlicl) gut, das Kernobst Weniger gut gcratben.

Gemerbe- nnd Handelö-Nachrichten.

-- Man schreibt dsr „Pr. C.“_aus ©0103 unter 31.533101: „Die Schiffsfrachten stehon cht bier 10 S1). bis 10 Sl). 3 Pences für dLn

Quarter nach England, 42 bis 48 Kreuzer für den Stajo nach Triest . Uebrigens sind noch hier 81100 150 Schiffe, darunter 50 ,

und Venedig. nordische, untc'r diesen 0er nnr 7 englische, untengs. Oijohl die Aufhebung der russischen Quarantaine viele Schiffe zum Bcsnck) dcr russi- schsn Häfen reizen dürfte“, wird doch der Zudrang auf jenen Pläch zu groß nicht Werden. Es soll im Azotv'schen Mche 1th fast ganz an Leichterfahrzeugen fehlen. Auch Odcssa wird nicht zn viel abziehen; be- reits sjnd mehrere nach Ladung dorthin gésegelic Schiffe in Ballast hier- her gekommen, nm Ladung zu suchen. Wenn es sonach voraussichtlich in gegenivärtiger Schiffsweriode nicht 011Sch1ffen in unserm Hafen fehlen wird, so glaubt man hier dennoch nicht an ein noch Weiteres Her- untergehen der Frachten. -- Ueber die Alganibänke und die Sulinaer Barre Werden an Leichterkosten gegentvärtig durchschnittlich 10 Pfd. Stekl. für 100 Quarter gezahlt, Die Wassertiefe beträgt auf der Barre 11 und auf den Alganis 13“; Fuß englisch. Der österreichische Baggerer arbeitet fleißig bei Salina; ein erheblicher Erfolg jedoch ist bis jeßt Nicht bemerkbar geWorden. - AUf unserem Plaße ist Wolle fortlvährend sehr gefragt. Vorausftchtlich dürfte die Ocka ivallachischer Zigai-Wolle im SchWeiß unter 2 SilberzWanzigern kaum zu stehen kommen. - *Die

beborstehende Eröffnung des Bank-Unternehmens in Zassy, Welchem sich IZM.

andere Manufakturen 13,284 Kilogr.; auSgefü rt: No eide 217,296 Kilo r. Nrgrbeier 879,646 Kilogr., Morchen 4151558 Kilhosgr., GSWLÖL u. s.gw: 47,283 17110ng Gegen das Vorhergehende Jahr ergeben diese Ziffern für 611: Einfuhr eme kAbnahnie bon 116,000 Kilogr., für die Ausfuhr eine Zunahms von 420001211091“. GEZ?" 1853 beträgt die Zunahme der Yusfubr 310,000 Kilogr. Dem Werth nach repräsentiren dicse Zahlen LMO Probuction von 60 Mill. Francs. Unziveifelhaft Würde dieselbe sich auf 80 016 100 Mill. steigern, Wenn die Unternehmer mehr Fleiß und Intelligenz auf die Zucht der Seidenraupe verWenden Woüten. Auch in der Fabrication stehen dieselben noch Weit hinter dem AUSlande zurück, namentlick) was Wahl und Combination der Farben anlangt,

Flurke-prelße- Z 61'111'] , 6611 14 Juni. 211 [..-111116: 110§§811 3 1111111“. 15 8312, 1111011 3 1111111. 2 537“ 6 1,1", 113161- 1 1111111. 22 851. 6 91, 1111011 1 1111111. 17 551. 6 1)1. 121115811 3 1111111. 10 ZZr.

.key-six, 13. Juni. LeZyaiß-Vrezäener 2871, (11. böbau-Zit- tuner 643; (Z. Waxäcburs-l-SiyZißer 318 (1. 13611111- 3111131153611? --. Zsrlin-Zcettiner “165 151. 06111-1'111111181161' -- . “1'1161125130116 124 (*.*-. 171161111011-171111611113-11101'111131111 --. Ü110Ü3-K1216k -. .Kabak-Üezszzusr [änäszbaok - .Actien 11111. .A. 11. 15.1421, (; ; bitt. (.). 12737, 0. 11131111- 56117-“eig150110 kauk-Üctécn [„ict. .A. 11. 8. 150 L. R““Simarizcbe Zank- ÜLÜLÜ 1.111. 11. 11. 13. 13.337, (Z. Wisnßr 3311111101011 1011. (3. 005101“- 1131011. 511102. 0181311101185 8437, 131. 185401“ [0056 --. 185481" 18111101151- 1111101116 ZZZ 131. 9101155. 9151111611-1111101110 --

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