Das Urteil des Obervmoartungsgericbts bewirkte im gesamten Hebammenwezen eine große Verwirrung und hatte auch finanzielle Nachteile für die Hebammen insofern im Gefolge, als mit den Vor- schriftsn über die Nicderlassungögenehmigung auch VorschrTften über Mindesteinkommeu und Beteiligung der Kommunen an den Prämien der Versicherung gegen Alter und Invalidität verknüpft Warén. Der bcstk Weg, die für rechtsungültig erklärten Be- stimmungen des Hebammengesevcs deer in Kraft treten zu lassen, war der, eine Erweiterung des § 30 der Reichs- g ewe r beord n u n g herbeizuführen. Auf den Antrag Preußens, dem fich andere Länder ansHlossen, hat die Reichsregierung nun- mehr einen Gcsexemjvurf vorgelegt, durch den dem § 30 Abs. 3 der Gemerbeordnung folgende Säße angefügt Werden:
Die Länder können die Ausübung der Geburtshilfe noch von Weiteren Vorausseßuwg-zn abhängig machen, insbesondere die Niederlassungsfreiheit dcr Hebammen einschränken. Sind solche landesrechtlichen Vorsckyriften vor Jnkrafttrstén dieses Gesetzes bereits erlassen, so sind sie iusorveit_r-cchtswirksam, als sie auf Grund diLsLs Gi'ictzcs crlassen ivsrden könnten. '
Dkk Reichsrat izat dcm Enxwurf bereits zugestimmt, EZ is! zu Hoffen, dos; auch der Rcickxstag diE Erweiterung dos § 30 der Reichs- JEWLL'VLQWUUUJ (innovmcn und daß damit das pchßishe Hebmmnsngcscß wiod-Ix seine volle Gültigkkit crkangen wird.
Mein Run-dcrlaß iibcr dic Cinrichtung ärztlich ge- leitetcr Ehebcratnngsstcllcn in Gcmßinden jmd .Meiscn Vom 19. FoO-riiar 1925 hat nicht bloß in Preußen, sondern (11151) in den an-dcwen Ländern und iibcr dic Grenzen Dsutscküands Hinaus BEÜckUUUg chunden. Ju Preußen imho" daraufhin bereits Line Arizubl Von (BLME'MÖM 11111“ Krséscm (Widemtungsstcklcn cén- gcrikhtct, dii- «bor ziim Teil (“ist in dcr Enxwicklunag begriffen sind. Bki andkch (5501110971701: besteht die ?llxsiklzt zur ErriciztnnZ solchér (stbc'rntunxésti'ÜOU, Hoffcntiick) wird sick» dic (Fiitiickétimg in imml'r stsrkcrcm Umfang dnrchschn. Jsdcnfalls ist damit ein gatter Z"!)rixt rvcitsr zn dom Zislü gctan, dns; inögiickst jcdcr Ehckandidat Vor Eingchnng dcr EHC ssin-cn GIsledhLiTZzUstÜUd prüfen läßt,
Der Entwmf fiir ein preußisch» Jrrcmgcscß ist mit dcn Vertretern der Prowinz und ““Fuck-ärzten crncnt durchboraicn, anch sind dic bktkiligkcn Ressorts g-chört ivord'cn. Nach einer loßtcn Wr 1111111181! TUIM stattgefundenen ab;“chli2ßkndcn Beratung soll der Enxnmrf 111111111091 baldigst fcrli-ggestcllt werdcn. Frc'ilick) wird 110.1) 311 PkÜfLU sekn, ob und inwieiNit etwa die Vorlage dcs Ent- wUrss mit RiiésiéiU anf dic Vorliogendcn Eiitwiirfc des neuen RM)Zstraigcieyivnxizs nnd MZ; Strafvollzngchscich und ein i'iinftigks RUM)ÉLWWQHULUJZJOFCY noch 511x1ickznlck511cn wiirM.
Dcr Sckyuß dci“ Gesundhcif der in goivcrblicben Vciriebcn tätigen bi'citcn SÖZÖWU der Bevölkerung Hat, wie die Wr cinem Vichliahr 911111517110111'11 crstcn JuhrysbcriMe dec Gsiverbs- ärzte deULliéf) 1110112011, einc Wcsontliclx Eriyéitéi'ung und Ver- xicfiing crfa“1rcn. (_thrnf bei den Kommnnisten: Wieviel GWVLWL- (11519?) » Ick) komme gleich darauf, Mm! Sie Wr cinen Augen- Hlick waitcn 1110111311. Diirci) dia Llnstsllung Von fiinf staatlichc-n (Bc'rivcrboäi'xxcn (01511, [)öit! bei VW Rvmnmniston) War «Z immor- i)':n möglich, die 11.111111)?" Ui-clcr gcinndhsiiliclxr Sck)ch'idig.nngcn d:!ch) gonxrbliFZc' Arbvi: und dcrgicikbrn [Wiser anzUkläri'n als biSiMr. Axis Dixii'm Grmxde WQ“ dio “:)liistcllixn-g Von ka-U'bkiii'zikn im Ixixcrrsfsx dsr Vwrbonßiing [MV BOUiEflMJ 'der jimixcn ÜZiffklisckWfÉ ILL" chninanUZ-Mn 0111"111l(1[)1001§b(1WZ (3320131. Tor (111113 W111 Prciißiiciycn LQidi-„ix: ivio-Dkrlwli imd eindxingiics; bcknndcw WWF 1), DZ:" 31791 Der pxsmizisciWi (M*iVLeräkzké 51: i'rlziölzsn. dsr 917125 (isstémint 11011 11111“ iiiiilzd1'iickiic[)sk untcrstiißl wird, Weir !efdor (71111) 111 [)J-4:15:11 JWW i;;f1*lt„1„x “Nr Fiii-MziaJZ dci“; Siaaiss Wii“- iiicihx z:! i'krci(i)c11. (chixafL-c anufc 11er dM „K*0111'1111inisti'n: Hol)c1izo!li'kn-* (1179115111111!) - I;!) U(rv-c dos (Mid 119111 zu vcrwaitcn, sondern dci, Féimnzntinistcr! 5190919“.[)x'töministcr wird abcr [einc Wc- 11111***1111JL11 iii dicse? Nickxmxtg forsch", nm 311 erziklyii, dasz „1112 Tiilc Prenßéns «131119190112511911 so voriorgt werdcn, wi? wir 6»?- sii?) noMMdi-g 171111911.
Dic “Tkitixzk'e'jt kk? KWiI-äxztc bak im abg/Jlmifeiicii Jaixi's 'in IMM l'i'iii (11111[i(1)1*1[ “Tris stkiig zngkiiomnii'n, Was, zabicximäßig im 'Oi'r SWiékkUiißx d;.“r saiiitäis- mid irixzdiz“;rialpolizcili-Öcn Gisibäftc „zum “*.*-Tiixdruck kommi. Wynn CH JEULUJTU is!, dic: UilfJCiké'kWWU Epid? mién ÖllkÖWL'g anf ißki'ii HEW zu beschänkcn, so 01 das nicht 31119131 d(xr stcfkti Die'iistbkrcitsckUfi und dom UWÜÜZJCU Eiri- gréiicn Unssrsr McdizinaliWam1211 zn Verdankcn.
Axis dym Gebiet der sozialkn Gcsundlwitsfsiriorgß zuigi diy. Tsiiigkeit Nr Pkkdéziimlbsamicn Lbsaniis eine kaWUNÖL L_Ynimiwne. In der übsrwisgcndcn Mührz-abl haben sich die Krciöärzté als Kikiskommunaläkztié, alk» FÜrsorg-cäkzw, ais Vkririmlnsäxzw de;." Wohlfahrtsimtér, als Zeiler 11011 Säuglings», Tubsrkulosc- und ankkrEn Fürsorgcsteüc'n in fruckyi-bringsndcr Wcisc nsben ihrer amt- lichsn Tätigkkit bstäiigt. Disse nchnamllicße Täiigkcit dcr Msdizinal- 0149an bat sicb aufs desto bcwährt. In VcrH-«ndlungen mit dem Prsnßjschsn Landkrsistag ist als driiigend wünschcnswcri anerkannt wordsn, dic Kkéisärzte in UNI JTÖßLkAn Umfange ais bisbor uml) mit dsr kommunalen (chnndkzeitsfiirsoch zn bö- iinneii. Mijn I)innderlas; vom 31. Angust 1926 weist im 611159111611 lisi'railf iim, !Wbßi auf Ein. 911111101119th ZUsMillilSli-UÖLÜM dcr staato lickWÜ Z).)kcdiziimli:?mntcn mit dcn Organon “(*.-„*r «lbsWcrwaitnng von mir [*QsOtik-ei's (Mwichk (clkgi wird.
Nicht niieéiwaimii iasssn möckM ick), daß sich iibcvnll dic Medizinal- bcamißn in BW sozialiMiiki:ischkn Anssckxiisscn fiir VMWWWHUMJ “(che [WÉLMJT [yabéii 11331; bci don Varaiistaltungkn mr RLZÖIJLsUW- ksßiikävocbu ksUtlicb zum Auödxuck gekommen isk.
Untsr Diésééli Utlistäiile bedaure ick) cs lebhaft. wor-„mf Nick) dcr HWA I,?sriiiytkrstaiier [xinge'inLscn hat, das; dem wicdcrhost und sk'ii VJcicn thiil'sm Nick; 13011 disskm kxobén HMM außgesproclysnen Wunschc, dic Umkkäsidlnnß der iiiclzkvollbésoldeien Kreis- cri'zt stellen in wollbésoldcte schleunigst durcbzufübrsn, inswigc “F?r Jcspminikn FanszgZ ch Staates nicht hat entsprochen ic-xk'cen kÖjiliCkT. (?bkvfowsnig [xai sikk) für die Gerichtsärzte eiiie Amfrücknmß in dig Bcsoangögrnppe ]] Erzielen lassen. Nur vik'r wsiiere Regierimgs- imd Medizinalrätk lmben einL Anfrückungs- stelle Von Byioldmigßgruppe 1] UUch12 eerlisn.
Jab möi'ÖLL sckxiicsziécb 11icht chsWkkn, Von dieser Siclké aus “0611 Z).)kkcéziiiiil[xcxmten "&“an Dank für ihre 119118, selbstlose Pflicht- crfiillmig im Dienste dcr «sundheit des prcuszisckxn Volkes cms- zuspxskbön.
Die 111 dicskm bohcn Hanse mslsfach Mekkannie Notlage dsr Aerzth uni die dnrailf fuszxndxn Anträge, durch Wiedérauf- b?bliiig vikiner Bekanntmachung vom 11, Juli 1924 die den Reichs- vérsicherungserägem gewährte przentige Ermäßigung auf die
Dkk
Mindestsäße der ärzkücöen Gebührenordnung zu beseikigen, haben dazu geführt, in Verhandlungen mit den Vertretern der Kranken- kassenspißenverbände und der Aerzteschaft unter Hinzuziehung des Reichsarbeitsministeriums über diese Frage einzutreten, Bei diesen Verhandlungen konnts ich nicht die Ueberzeugung gewinnen, das; die finanziellen Schwierigkeiten der Krankenkassen. die seinerzeit zu dieser drückenden AUZnahmeverordnung gegen die Aerzteschaft geführt hatten, auch heute noch in gleichem Umfange weiter beständen. Andererseits mußte die Notlage der Aerzte im allgemeinen anerkannt werden. Die Hohen Einnahmen einzelner Kassenärzte helfen über das bestehende Elend vieler anderen Aerzte leider nicht hinweg. (“Sehr richtig! im Zentrum.) Sind doch Witwen und Waiser dieser medizinischen „ Autoritäten früherer Zeiten vielfach in die größke wirtschaftliche Notlage geraten. Die Unterstüßungsgesuchc, die im Wohlfahrts- ministerium eingehen, zeigen dies leider mit erschreckender Deut- lichkéit. Die Aerztesckyaff ist daher schon stellenwÜse dazu über- gegangen, soziale Fürsorgeeinrichtungen für fick) und ihre Hinter- bliebenen zu schaffen. Das am 15. Dezember v J. verabschiedete Acrztekammergcséß [cgi bekanntlich den Aerztcn in dieser Beziehung wciisrc nicbt unwissentlickye Lasten auf. Nach allexdem glaubte "(ck die Lrwäkzntc Bürordnung, die von vornherein als Eine Vorübergehende (Wacht und als solcbc ausdrücklich bezcicbnet «Wesen ist, untkr den Heutigen Verbälkniffén nicht länger aufrechterhalicn zu können und Habe sie dabér troß dss Widerspruchs der Krankenkassenvertreter mit Wirkung Vom 1. Januar 1927 an aufgehoben,
Dic? Ausbildung unseres ärztlichenNacbwucbses soll, dsn nkuwiiiickven Ajiforkernnaén und den Fort'cbriiten der Wissen- 1ckaft entichHi-nd, ergänitund vertieft werdsn. Eins Umarbeitung der Keitsnden Prüfungsmdnuna iii! Aerzte ist in Vorbkreitung. Wklcbe Vedeutnng die Atisbildmm eines tücbtiaen Akritesiandes für die Volksgemndbsit hat, bedarf hier wohl keiner rvLiteren Ausführung.
Das untcr cinnehsnder Mitwirkung des Landtags nach viel- fachen, eingehenden Beratungen in meinem Ministejinm v on den Zahnärzten und den Zahntechnikern zur Ver- cinbeitlicbnng beiderBerufsgruvven geschlossene A bko m men liegt in Form Links won Preußen beantragtcn Geseg- Uitwmfs zurzeit dem Reichat wor. Ick hoffe, daß der Entwurf Vom ?)icickBrat schon in allernäcbster Zeit gencbmigt und dann dem Reichstag baldizxst znr Vssckylnßmffung Vorgelegt wird.
Hinsichtiick) VES Arzneimittelvsrkebrs ist zunächst die Einführung einss neuen, im Reichöaesundbeit§amt ausgearbeiteten Arzneibncbes, das mancbkriei Verbesserungsn bringt, zu erwähnen. Eine Néursgelupg dés gesamten Arznei: und Giftverkebrs durch das Reick) steht bevor. Die Medizinalwerwaltung bat inSbCsondsre bei den Voxaibcityn für eins rcicbsgeseßliche Neure'gklung des Avotbkken' 11)?!an mitgewirkt, diä Prcußan nach wie vor für sehr dringlich erachtet.
(Sine wirksmne Bekämpfuu (; des in letzter Zsit iiberband nchmcnden Uniugs mit Gébeimmitteln, die nur zu oft mit Erfolg leichtgläubjgen Kranken zu schwindelbaften Pxeise'n aui- genötigt wirken, wird lwffentlicb durch Ein neuss Reichsgsseß über den Vkikclvr mit Arzneisvezialttätkn, durä) das natiirlich diE Welle cbx'miUk)ckmrnmzcutchche IndusUie nicbt g€schädigt xvérdcn darf, miolzicn könncu. Wsiter wird eine besjcre Abmcnzimg dcr AszLiLn, [WEU Vertiicb nicht auf die Apotheken beichränit ist, gévmnt. Wenn iwc!) 011€ die?? (5581282 von ieiten dks Rcicbs zu Erlassen sind, so [i?gt doch ihre Durchiiikrung im wesentlichen den Ländern ob. Des- i-FRWU ist aucb dax; Preußische? Wolvlkahrtsiniiriswrimn bsi den Vor- ("Wien in hervorragkndern Maße bateiliat. Jeb Wollte nicht ver- icls-zn, Ihnen yon diesen b;:absiclztigten gksetzliclyen Maßnahmsn Mit- i-cilmig :! nicichcn.
(Frtxste Bcacksung wird vom NLiÖ und Preußen 811161: wirksmnkn Vskixmwtung dss sick) außbreitenden Mißbrauchs dsr Vc- I-Zi iibitjthmittel (Opium, Morvbium, Kokain), neicbcnkt. Auch "11in 1011611 dic gcießlickyeu Grundlagen für die Bofämpfnng Vatsckzärir xsérkkn.
Ani" dem Gebiete der Nabrnngskontrolle ist (111? das [mch dssoudcrer Mitwirkung meines Referenten, des Herrn Präsidentsn Jnckmmck', iusjande akkommenc neue Lebensmittelgeiey binzuwsiscn, Das dem RsickWtage zurzeit Vorliegt. Die Staatliche Nahrungsmittel- unjsxiuäzimgsanstalt in Vexlin und ihr bewäbiter Leiter, Herr Juckünack- MMU 11111“, Wick)?" Erfahrungen bei Ve'arbeitung der AuYülegs- bestimnmngcn zu diesem Geiss, in denen Normen für die Bckcbaffen- bcit der ("1115211an chsnkmittcl festgelegt werdensolien, zur Verfügung sisllen,
Du's Weiteren wird im Interesse des Weinbaues, insbesondére im thinlandc, und zum Schutze der reellen Winzer, alsbald Wieder- a u i 1) a u und in nswiffem Umfangc»: auch ein A u s b a u d er W ein = ko n t r o ! le? erfolgen müssen.
Das Kn rp f u s che rtu 11: macht sich leider von Jahr zu Jahr mehr bemkrkbar. Die aufzerordentlichen Schäden, welche bierdmcb der VosMesundbeit Erwacbikn, sind im 168th Jahre wiederum bei den chiÖie-Denstkn Anlässen in Eischeimmg gefielen. Es e11cheint mir msbr als zweiie'ibait, ob die zurzeit bestehenden gkseßiicben Bestimmungen acnijncn, um den der Volksgesundheit durch das Kurvfuicbertum drobeudsn Getabwn wirkmm zu begegnen, und es muß ernstlich erwvgen werden, ob nicht eins Erweiternng dieser Bestimmungcn angezeigt €lichéint.
Jiackodrücklicky muß ich auch an dieser Stelle die (Fiyseyung "eines neuen Etatstitels für die Förderung des Svortarztw e s ens bsiiirworten. Denn die: Förderung des Sports und scinégefundbcitiiche Ueberwachung ist eine außerordentlich dtinalicbe Auigabc. (Sehr gut! rechts.) Ncben der Sorge um den körperlich und wirtickyaitlicb Schwachen durch Gesundbéitsvflege, Soziaiversicbcrimg nnd karitatch: W013]fabrtseinrichtunaen ist die vlanmäfzige Pflege des (Spormxxtweicns für den Staat eine beute umnngänglicbe Auigabc. (Zo wertvou auch die Abwehr ichädi- genrc'r Einflüsse auf dcn L).)kenschen eriabrunasgemäfz ist: die Ent- wicklung vorwimdc'nct. abkynicbt aUSJebilster Körperktäfte durch körperliche Uebungen verbessert nicht nur die Kötperwlm, fie steigert Nick.) die funktionelle Leistungsfähiafeit des Organis- mus und Ltböb? die Qualität der geisiigen und sittlichen Kräfte. (SLM richtig; rechts.) :ch darf in diesem Zu'ammenbana damn (1111118111, daß nach der Staatsumwälxung im Jahre 1918 m Weitéö Volkskrcisen die allgemeine Aufiassuna Verbreitet war, als Cxsag für den durch Abjcbaffung Der Welnpfitcbt dem Volkskötver wctloikngegangenen Ekziebunas- und Gesundbeitsfattoc müsse eine volkstümliche Spottpflege treten. (Sebr'ncbtigi) Diese Ausgabe der
ROPUbUk ist bis heute noch nicht genügkndiaeföidettworden. Ge.
„nur iigend durchführbar isi, zu tun.
wenigsiens das Allernotwendiaste, so wird bereits vektorener Boden nicht wieder zu gewinnen seid. (Sehr wahrt rechts.) Wie bei den Etatsbejakungen der [eßteu Jahre stc-ts betont worden in. können so svätlicbe Mittel, wie sie aucb Wierer im laufenden Gekcbä'tsiabe nur zur Veriüaung stehen, bei der gevundbeitlicben Minder- wertigkeit der berauwacblenden Jugend eine ernstliihe Hi!Waktiou des Sjaates nicht darstellen. Das Zutrauen zu einer vorausschauenden Bevölkerunasvolitik auf diesem Gebiete darf daher im Volke u'*cht erschüttert werden. Es genügt keineSwegs. durcb Erlasse und persön- liche Amtiäkung von seiten der Medizinaiverwaitunq aus zu wirken; die Schaffung von ivottäritlickpen Beratungsstellen,“ die Klälung wiffenicbaftlicber (Hrem- “ und Streitfragen wird in allen Landesteilen mit Nachdruck gefördert. Erfteulicherweike hat im letzten Jahre mehr als ein Duvend ivortätztltcher' Lehrgänge, spott- ärztlicber Versammluvgen usw. itattaefunden, jedoch ohne daß das- Ministerium mit nennenswerten Mitteln die!: Veranstaltungen bat fördern können. Der [924 im Mmisterium für Volkswobliabtt ge- gründete Deutvcbe Aerztebund zur Förderung der Leibesübungen, dkr als Gutachteraussckyuß im Landcßgemndbeitsrar in dankenswerter Weise an der Löntng wichtiger Auigaben tatkräitia mitgearbeitet hat, konnte nur mtt ganz aerinacu cMitteln untersiüßt werden. Diesen Mängeln muß entschieden abgeholfen werdkn. Jcb bitte das hohe Haus auch hier um seine Unterstüxzung. (Bravo! im Zentrum und rechts.)
Meine sehr vorebtten Damen und «Herren, ich hoffe, Sie durch meine Ausfiihrungen davon überzeugt zu haben, daß ich im Vxxein mit der Medizinalabteiluna meines Ministeriums ständig bemüht bin, 0965, was zur Verbesserung unserer VolfIgemndbeit notwendig und nister Uebsrwmdung der -besi€benden vielfachen Schwierigkeiten Dabei kann ich _freilicb die ernste Sorge darüber nicht unterdrücken, daß wir mit den nur geringen Mitteln, die uns bé'l dsr schwisrigen Finanzlage dks Staates zur Verfügung stehen, dic: uns obliegenden Aufaaben nur zum Teil und nicht mit dem notwendigen s1cheren Erfolg er- füllen können (sehr richtig! im antrum), den wir alle im Interesse der Zukunft unserss schwergeVri'tften Volkes dringend wünschen möchtsn. Immer wieder muß an dieser Stelle darauf hingewieskn werden, daß die Bsffkrung rer Volksgesundheit, nament- lich aber die Gesunderhaliung unserex Jugend und die Some für eincn bocbwc'rtigen und widerstandMäbig-Jn Nachwuchs eine der "'W- tigsten, wenn nicht überbäupt die wichtigsts Amgabe un'cres Staates ist (Sehr richtig! im Zentrum und mth), und das; Ein Wikkek- aufstieg unseres Volkes mir möalicky isk- wenn wir zunächst einmal aus Bedingungen schaffen, die einen Erfolg unserer Bkmübunaen auf dem Gebiete der Volksgksimleit gswäbrleisicn. Mit Jima", meine schr Verkbrtx'n Damen und Herren, Weiß ick) mich eins in dim Besiieben, 1ür diesks Ziel alli? Kräfte LinzuieYen, und ich bitte Sie, mich bik11n duch) Jbrc vavlle Mitarbeit auck) in Zukunft wirksam zu nntkrstüßen. (Lebhaite'r Beifall im Zc'ntrmn und rechts.)
241. Sixznng vom 22. Januar 1927, vormittach, 11 Mn“, (Bericht dss Nackyricbtcnbiiros des Vercins deutscher Zeitungsverleger.)
Dic Veratnng Ns Wohlfahrtshau_shalts Wird bei der allgemcinen Axisspvacßé zum Abfrhmtk „Volksjvohl- fahrt“ fortgcseßt. -
Abg. Dr. Böhm (D. Vp.) _übt sckzqrie Kritik, Buß i(YZ Etat gerade die Volksivohlfcrhrt io 1chlcch1 bedacht sex. Dcr 311101119 minister habe offenbar ein geringes. Intorcsw an ich Arbeit fur. die Volksgesundheit, Er miisc natiir1ich spaxcn, Harfe aber xnchk géradc [Wi der Volks Es1111d,811 Spanksrt fur am merstext 67101101 haltcn. Der SWLUÖPLMÜ dvr Teutschxn Volkspartei sse, “WJ dicse Unberlassnngcn dss Jinanzm11rrstexs “dnrch dein Laivdiag ansgcglichen ivcrd-xii mußtßn. „ TxUmlb hape die Douvsckzc Volkspartci ciiw REWE von Crhohyngén ern-zclnév EtatSPOsitionen boantr-ng. NTM in (( itcrkorisch2m_ Ansin-a sei Da?» gksclw-hén, sondcm so, daß im REIMLU der GMQUUMUW BLZ Haußlzalts dicse Erhöhnng-Ln durchaus Vorgenommen Mrdcix könnten. „Fm Perionaleiat fordch die Deutiche VkasPÜÜW EML Vcrbksserun-g imd Vcrmc-h-rung Dcr__Vca1ntknstxllM mr Ministßriixm exitsprcchend der tatsächlicl) _aclctxtxftcn" 21111911; Tem Dank des Ministers an dis. Mcdizinalbcamtcn mr ihre exfrxgc Wld Erfol-gréichc Avbcit schließe sic si Von 9:01159111 Herzen _m_t., LY“? for-derc eine Bess-crst-cllnng dcr cgicrungs- mcd Wixdrznmirxite uni) vor allem ain beschleunigtes Temyo in dsr Durchfuhrung zack Voübciolkdung dcr Krisis- mrd Gerichtsarzxe. Die Fr'age der RAPI- kosten müsse i-m Interesse der Scuchenbxkäwpfyng UZTL mehr Groß- Ü-gigkeit mud weniMr bürokratrscher chrzrlichkaqelost w-evden.,DR: Bern» rung Der Getvcvbeärzte stimme dBDeutxcbe Volkspartei 511. Sie wünsche anch Goivevbßarztmnen. CW Dcrlgn e Maßnahmeii zur Bekämpfung dcr anwachsenden Kurpfxzichcrer, Schaffung e*incx Zentralstelle für Typhus'bekampfuztg, Rev-mon dcr Bestimmunch des «chantmengeseßes. Die Besetfvxxung de]: «Yonoxarkurzung U KassenärzT-c halte die Deutsche Volkspaxtei fur e__ru Gebot der Gerechtigkoit, hätte aber gejvun'scht, daß sie schoii fruher gekommen wäre, am besten zur Schonung auch der Kqffen 1n*_dcr_ Fornx stufxix- iveiäer Aufhebung. Bei der Sorge um die Bolksgcmndhext m;us e Der Staat nicht zum letzten an ,um die tdchc und materie c HWnnq de?» Aorzt-estan-ch bc-ioMtK cin. _ , , .
Aög. Bartels-Crefeld (Komm.) ist der „Ansicht, daß xm (Hesamtetat viel iibcrfliis ige Ausgaben ich Vor andeix, die besFr für Hebung der Volks L_undhcit eriven_ et 1vcr_en konnten. *ch erinnere an die 705 illiouen fur anrxerbewldung, an dy. 380 Millionen für die Polizei und an die ?lxthenYungcn, dre, im Etat verteckt, fiir die Hohenzoücrn gemacht 1v11rden._oMit gan en 1,4 illionen aber solle das Exend der Massen bekamp Wer cn! (Hört, Hört! bei den Kommumstxn) Der Redncr ma t au die so ialpo itischen Forderungen die wehen da_s_Zentritm auégestellt t, aufmerksam Hier'se guck) dre, Besetttgunq der Zioaiiqswirtschast und als ?lnsglercb eme Lohn- und. Gebolts- vcrbesserun geforderj. Dabei lehne doch. der eigene Miniter des Zeittrxtms,gder Arbeitsminister Brauns, [edc_ Lohn- und ehalts- erhöhung ab! Die Sozialdemokratie a,ber, die starxste Partei und 'in Yrcußßn Rogiekungspartei, „tnc nichts, um fur hohere Anf- ivcn ungen zu sorgen, obgleich per Wohlfahrtsmmister den Weiteren Verial] der Volk-ch unizhert urid das Aniva Feu her Tuberkuloscer rankungen habe estattgeu_mussen. Ju Verzn seien allein in einem Monat 254 Kiyder tm ersten Lebens'jahr an Tuberkulose gestorben, Dabei seien ganze 400000 c,“ 1111 Etat
(Fortseßung in der Ersten Beilage.)
Verantwortlicher Schriftleiter: Direktox Dr. T y r o [. Charlottenburg.
Verantwortlich für den Anzeigenteil: Reckynungsdirektor M e n g e r in | in Berlin.
Verlag der Gesckzäftsstelle (L).)iengerinq) in Verflixich “ , ck v 'schen Druckerei- und Verlags-Aktiengee a , DW er Preuß! 'Berlin Wilbeiinstr 32. - . Vier "Beilagen (einschließlich Börsen-Veilage) _
ichiebt zur Ausfüllung "dieler Lücke von Staats wegen künftig nicht
und Erste und Zweite Zentral-HandelSregister-Beilage.
zum Deutschen Reichsa
Nr.“ 19.
(Fortseßung aus dem Hauptblatt.)
r Tiuberkulosobekäm un„ axxgeseßt! Gendarmen s icke man auf je Suche ngch Tuher uls?efallen, wie es in Mans eld geschehen sei ;- eme et enarttge Art der Seuckßßnbekämp ung! Für Krebs- erforschung eye man trop. der hen Za dxr Todesfälle durch „Krsbs 10000 ck ein! An zur Bekämpfung der Sänglrn s- und PWxterblrchkcit ha man nur 400000 «ckck “We]??i. _Da-bet ru me man- sich, 3 MiUionen Er- Lparmse, be1m_ Hebamnzenfonds'nYmacht zu haben - solche rsparntffe seren amtl:ch_er_ Kr" rmorD! Durch eine ver- kehrtx Zoll- ;und Steuer oltttk erhohe man das Elend und beklage dabei dyn Tiefstand der olkSgesundheit. Gerade der WohlfaZLrts- exat 2196 den NlaYen-charakter der heutigen Gesenxchaft. uch die usMben fur fer-derennxn könnien bcsser i*n1'ch11teresse der Volksjvohlfg-hrt Verivetrdung finden. Obligatorische Schulspei-[img, besonders m den Volksschulen, sei nonvsndig. Für Religions- xtzmden sollte m_c_1n mZhr Turntunden einführen und mehr für “ck“ und Luftbader fur dre S ulkinder argen. Durch die Ent- wicklung _dLr dent chen Nidustrie Zion die erufskrankheiten er eb- [W gcsxetgcrx __eßhab mehr 'ejverbeär te! Der Redner eyt [1 xvxtter em fur unetxtgeltliche Be und ung Geschle tskran er, Beseitigung dex Kasermeruwg der wstitutton uwd Addernng de_r nnttelaltexltchezt Methoden der sittenpoli eilichen Kontrollen. Em Kamp fu_r die „Volksgesundheit könne a 1: nur ein Kampf gegen das euttgc morderische Gesellschaftssystem sein!
Ab. ertrud'Klausner (Dem.) macht auf die Fol en d'ei? Wo nungsnot 113 e_sundheitlrcher Bc ichung aufmerksanggdie slch _besond-zrs ungunttg auswirkc ank die Schuljugend, und empfiehlt Schulspetjungen. Die „Zugen müsse ferner eschüßt w?,rdcn ge cu den.?l kohol; zur Bekampfung dcs Alkoholmißßrauchs musse no erhebltZ mehr geschehen. Man müsse dkn Hochtvasser- folgen mehr Bea tung Zchenken nnd die Bevölkerung auf die daraus-slkarJFbßndetz ge undheitlichen Schädigungen aufmerksam machen te _kptdem1e in Hannover zeige, wie notWendrg es sei, zur rechten Zeri Vorbeugyngsymßrxahmen zu treffen, ohne Kosten E11 scheuen;_ _DiYRcdnerm 11“th _fur Wiedoiteinfiihrung der Ver- ethungsmogltchkert des Profe sorexititels ein, der für das Heilung Kn ende Pubhkunx a_uch psy 'ologtche Wirkungen habe. Weiter er angt st_e die Emrtckxtun eines trahluugsinstituts, das allein Preußen bisher noch nicht abe. u ordern sei im Interssse der Vcrnnyderung der Sauqhngsstcr li keit eine be ere S Wan- gcrcnfgrsorge Ten Ausfuhrungen des Abg, Dr. ester ( entr.) 111191“ _dxc Not der Aerzte kdrinten si die Denwkratcn durchaus anschließen. Notjvendt wäre die eseitigung des zwan ig- prozenttgen Krankenkaséxen onorarabzugcs. (Schr richtig! bei en Démokraten.) Auf dxx_ esolei ser ein blühender Zutand der KL'UUkLUkÜffLU “cz'hlemna iq dargestellt Wurden, über den as Aus- lcznd ngstqzmt )axtc. ? ehnlich wiekdie Aerzte müßten nun auch das Zgzxiarzte 91112 Anglcichung ihrer Honorarsäße ivenigstcns an „fruhcre Zustande erhalten. Dur? das immer mehr sich aus- brctteride Kurpfus extum Werde gro es Elsnd unter dem Volke verbreitet. Gegen „ie Kuryfuscher, deren es in Berlin 3. B. mehr che als L_ierzte, musße s arfer vorgegangmt Werden. Jm all e- memctx mußten auch ie egierun sparteten die Regierun da in nixxznsttmmen Versuchen, daß der ohlfaÉrtsetat finanzie beser aiisgesxattet Werde. Notwendig sei die instcllung Weiterer e- nécrbearzte und chschc Förderung auch des gesunden Sports, der mckyt allein nacb „ ekorizen gsize. (Beifall bei den Demokraten.)
Ab, Prell-e (W1rtschaftl.Vercinig.) bemerkt, daß sich aus déi“ sorg altigen *Aufxtellung Hes Etats ergebc. daß das Wohlfahrts-
ministerium sick) bßtrL-be, ,die YolkSg-estmDheit _zu hoben, Volks- Wohüabrk (xher trrsben eigentlich (111€ preußi1chcn Ministerien. TLÄÖÜ'W musse das Wohlfashrtßmimsteximn möglicht mrt den awdcrqxt Ressorts Zusammenarbeiten, Für die nötige Bekämpfung der _“Saxxgltngsstezlichkeit könnten Gekdmittel allein nichts nützen; das zittjeckze Empstxidén und die Mutxcrfrou-digkcit müßten gehoben ovorizkii.“ BodanexrliMerie habe man gLMdc in *bLffLWl! Kreisen FZlkkjk dio Freirdigkctt 311-111 Kiwde verloren. Bci Vi*sprschxixtg dor (:ynMnbckampfung erklärt Dcr Redner, daß "bei ciner Epidcmic wieier hannoverschen cs staatliche Pflicht Hei, zu helfen. Mi de:: Maßnahmcn zur Vorbcngun-g gegen Krankhéitcn Und S-cnchcn 101911 010 Kriank-enkaffcn mit einer der bcx'dcutcndstmr Faktoren. Sie 11111ßtk110lchk m_m cnxd1ich den Kampf gcgen dic Aerzte anfgobcn. Es m_usp; err-xtchi 1v2rden, daß die, Acrzbe mit viel größerer JkOUdlg-Wkt an dlL Ve-han-dlmrg von Krankankasscnpatientcn heran- ULHIU. Teer Vermehrung der St_ellen der GMocrbc-ärzte stehe die WMTÖJf'ÉÜche Vereinigung skepti1ch gegeniiber. D'W Aerzte diirften 'm allietitgcm Juthsse nicht zu Beamten Werden, jvriZ dann die -1[|.'*'MWUÖTJ7KL anfeuernédc freio Kowknrrenz ivcgfi-olc. (Z“:hr Wahr! VLF dsr Wirtscha'ftlickzen Vereinigung.) Bci BefüiWoMm-g dor Fßkdkklin-g der Leibesübungen mcini der Réoncr, daß" so ganz aiigcmem dcr Wixnsi nacb Turnen und Sport doch noch nicht diir.ch-godrunz*xen ser. nigstens sei der im L-mt-dtagSgebänxde cin- gsrtchtete gut ausgestattexe Turnsaql fast immer [ver. (Hki'ierkeit) "m Jntcresss dex xVolks-gesmtth lich vor (1112111 auch die Hcha-ffuxtxa „qosundcr Wobnun-gén. Am notWeUdigstcn ski aber, daß ÖW Rogieruxtg daran mitwirkt, d-ie SWl-c ch Volkks zn hvbcn.
Abg. Lma Ege (Soz.) bezxichnet es als großen kulmrcilcn Xortsckmxt, daß tm'xehrgeu Wohl,!ahrtsetat Milliowcn für sportliche
Jwcxck-c emgestelzt stud. ,Notjvenixig sei, das; 1111181" “den Wiiernden
xnsga-ben des Etats qozmgen-d Pixttyl fiir KinDerspciiung, Kriippkl- xxxrsorae nnd gciuwyßertlichc Auskläru'nq eingesetzt MMU. Tas e_ien .Foxdexunxxn rm Interesse _auch der Krankheitsvor-beugxmg, dch__dre «ozmlHenwFraten seit Jahren erhöhen unfd die man zum 91171th Tor,! mzwr-scbcn zu verwirklichen angvkawgkn haba. Sie
Wußten Weiter angcbaut WLUDEU, Cbcnz'o goto cs Ausbau der Zxaixknberaxung, denn die Frane'n fkien das Kapiral dees Staates.
:o Red_wexm vofxlangt mehr Mittel für Erbolitngs-, Säuglings- Riki) Kletnkxndsrfnrsorge sowic Ansbau des Krankechrsichkrungs- 199191221. ,th „(zogen dt-c Krankenkass-M gcrichtc'ten Vorwiirfc Weist sro UZ anßsubkltkhkn Darlegungen als unrichtig ,“,nriiok Der AUU'Ll dkr_ arxtlicbcn Honorgre bei den Krankenkassen sei von 56 vH 1914 ans 10:2 vH 1994 gesttecht. Tie AUth'biMQ dcs z-TvaiizigprUcnt'igcti Honorara-bmg-es_ crfordcrc fur die Krankenkassen eine Mehraus- gabe von 60 MtllionLn.
Abg. Fr-curau von Matter _(D.Nat.) bebt gegenüber der Vorxednerm bevvorioß :hrk Parte: 1925 in dcr Roi skogiicrnng bewiesen habe, daß ste fur den Ausbau der Soziachrsi erung ein- trete. Daß e; den Kian'kenkasskn nicht schlecht gebe, ergebe sick) darZus, dgß ste erfreulicherrjvéiie fortgesetzt ihre Leistnnmen hätten k1'bohe„n konu-en. Außerdem hatten die Kassen 175 Millionen für Virn'ogcns-anlagcn derivewdet; 63" Kassen hätten sich im ab- Zoianfvnen Jahre VerHaltmt-gsgebaude im Preiie von je über 00000 Max? bcmexi konnen. (Hört. hört! rechts.) Zahlreiche Kassen betc1_liqten sich wge am Darlehensgesckväft, und ihr Ve- anttenstaH set so groß. daß auf eiwen Kran-kenkasscnarzt drei Viertel
,oamtxx komme. Die Krankenkassen dürften nicht, wie der ,VorWarts“ bei ihrer Einführung 1899 „qefcbriaben hxbe, ein Instrument des„Proletariats im Kampfe gecren das „Kapital wkrden, sondcrn sie seien auszubauen zu einer sozialen Einrichtung des yanzen Vylkes. (Beifall rechts.)
_ _Abg Aerdenreich (D.Vp.) „erklärt, Wenn die Manoel- haittgkctt s „„S-Fats aus der Nenbeit des Ministcr'iums erklärt wxxrlde, dgnn nmzße man fz'axpem-ob die Volksgeiundbeitsfragen nicht Uxbßr, „_als ste noch m den Untera-bteilmmcn eines anderen
twistxrmms behanD-clt tyorden seien. besser führen. Der Minister 0l7te stch davum besser nicht darauf berufen. daß das Ministerinm
_E'r'ste Beilage"
Berlin, Montag, den 24. Januar
AeUczten [er nur dur gegenseitiges Vertrauen und A tung zu be- ßrun-dejx Dxr Erlq de'r zwanzigprozent'igen Ermä igung babe urch dte Movltcbken, mtt der der Minister hier vor awgen sei, chle ! gemalt. Der Redner Weist, ebenso wie Dr. öhm, den uner_ ort_en Voxivurf der Nbg Kunert (SOLL) gegen die Aerzte, als ob ste_ tm Kriege versagt. hatten, entsch' 11 zurück. Es sei be- dauerlich, daß _„der Munster egen diese Verungkimpfunq des Netzt tanLes b1sber_ nicht von ich aus Stellan genommen habe.
A . «x_llbm _m (Komm.) erklärt, der inister habe nichts fetan, n_S ort nnrkbch volkstümlich zu machen Die upt- ache set dre ,u-n-duug des Volkes zu fördern, nicht aber Sport- großen beranzuz'xe en". Luxusstadien seien nicht not-wenDig, Wohl aber auSge-dehnle runf-lächen.
, Die allgemeine Bespre u über den Ab nitt „Volks- gesundheit“ ist damit beende?U g [ck
Es olgt die all emeine Aus ra e über den Ab nit-t „Allgemefme VolkswoZlfahrt“, sp ck [ck
Ab . Maria He bexger (Zenit) erörteU die rivate Wohlfa' rtsyklegei Die creme und Anstalten hätten gan rvor- ra nde Lettunßen _aufzuaversen, ür die WeibLichen Ériyer-bs- [0 en, deren Za ( s1ch_auf“ 275 beließ, müsse endlich mehr geschehen. M_an frage die Fuciyrgegeseüschaften, Wlé schwchxr es sei, eme Frau, die gas dem Gleise ekommen sei, wieder auf den rxchtetx Weg zu fahren. Zu empfe len sei, ein neuntes Schuljahr cmzufuhrßn, tt_pt dch Hexr 1)le Ertver-bslosen zu vermindern und um zwgletxh furketne grundltche fmulicheAusbildung zu sor_en. Berlin mgssx htxr Hen Anfang mqchen, andere Städke wü en KMF!“ Not1 set zune SZ:?e “m_ [eder Provinz, die die private _o [fahrtspfegß m1t der of entlxchxn in Einklang bringe, Für die Not der Kleizzventner sei noch viel zu Wenig Verständnis vor- handen. ;Das Fursorqchbckztgkkseß Werde lange nicht überall von den Gemeinden [Zub Fkretsen dur übrt.
Abg. Schm1_lja_n (Dem.) sdauert dic Heringen Etaissäße umd ver-Mxst auf dv?“ TZm-arzzlage des„Staates. - ine zeh rosentige Außgabenkuvzmxg dux? bei den Anfaßen für die Gesun c'itspfleg-e 11lcht e_rfoLgen. _„Streitxßkeiten zwichen den Kommunalverbän-den uber d«te Durchfuhruwg cr Wohlfa rtspflege müßten aus der Welt ??_schaffx WexDetx Ter Deutstbe Verein fur das W lfahrtZWejen m_ste fur dte_land1„tch9 Wohlfahrtspflege außerordent ich viel und musse. niehr zmtexstußt weiden. Zw der KleMrentnerFürsorge müsse das RM!) 012 Fursor e ubernehmen und ein g-ese licher Autspruch
bessern; trotzdem habe Yi? Zahl der Erxverös ofen noch immer zu- gxnommen. „anen musxx Arbeit zugewiesen Wenden,; es sei nnr em kleiner Teil von nyckebergcrn unter ihnen. Die produ-ktiéve Er_xverbslofenfUrsqrzxe muse energisch gefördert ivsvden. Mit Zu- schussen an Gemeindenzdurfe man hier nicht zu znr-ückhaltend sein. Von “dem Verlanqey einer „besonderen Sicherheit bei Gewährung Von Dgr-lehenchn die Gememden, wie z B. der Verpfändung von Stcuerubernxtqungen. solle man Abstand nvhmen.
Montag: Forksoßimg dk!) AUZsprache. Schluß 31/- Uhr.
Parlamentariftbe Nachriäxteu.
Der HauHhaltsauE-schuß des Reichstags, «2 111021“ dem Vorstß des Abgeordneten ?eimann (Soz.) getern Die Beratunxxdes C; '. a'! s 1927 jort'bei er Vesprechn „ des ,. ans- alts des Reichsnttntsteriums fiir Ernährung und WMirtÉait“. .l_-bg. Thomsen „(D. Nat? seßte, dem Nachrichtmrbüro des Ver- ems dxutschcr Zettunqsvex Oger zufolge, auseinander, daß dio Yudjvrrtsxha-ft slch nach WU! vor in einer Ych'meren Krisis befinde. Me noch_ tm_mcr bestehende starke Verschul ung Kei bcdknklich. Er rexhnc nrtx eincr Verschnbdxmg Von 9 bis 10 Mi iarden. Zunächét mzißten dteOlaufénDcn Schgxlden in laanristig-e ü-boxgefübrt Werden. Dix Golddtskqntbank musée ihre BE [tigungen Verbcffcrn, Die Iiz'ichslxßnk pmffe dM Zins uß herabschen. 6 vH sei für div LUNB- wirts ait o-r_el zu hoch, da sie ich 1101“ DKM Kiikge Uni" mit ;ck His 314 V-__ verzinst habe. Erxtspre ende Anträge habe er g-Oftellt imd bitte sts auznnEhmc'n. Zur Bands:?mclioration-cn sciem 11 goriimc Sammeit porgeschen, ie Vevrvaltun der WasserstraZLn kmiißtc aber mogli" st Sache _der Läwdcr blei en. Die Kosten der Er- Zenguzig mu. ten moglichst therahgeseßt Werden, deshalb bedaure cr, qß die Kaltprkise gegen die Stimmen der Landwirte heraufgesetzt s01é11. Reanr "ckckck eme Reihe Vorschläge zur Errsichung 173.111 „rer Dungmtttel, u a. die Wißdereinjührunq dsr Reichs- ruck nrgschaft fur, Bewrgimg „Von Tun„en11tteln Für (Nnosicn- schaften. Er vexmtffo endlich eme gcscßli 2 Regelung des Boden- rzechtZ. Aha.; c- c n lc (K_omnx.) for?;ertc eiii dauertsde; jvirtichaft- lchzes PacÜt] itßgescß fur die kleinen Werktätigen ländlichen Yacht€r.__Dic SWUUUYZÖENUNUUJLN müßten Verbessert Werden. SKW" Wrckztrg 'sLlLU pic ?(niicgcrsiLdiitn-gen, Tie anachiprcisc wiirden _1111110Tlg gésioxgcrt. Rk-dULl' bekxanpieis dann, daß die (551sz- grimdbeyiyer Von der Einkommensteuer vielfach „frei kämen, Käßrond Ml sslben_VZ;irk kleinste nnd miktl-cic VOsiIOy TURN ÉsCilLklk Fglxlwn; Dre Pypothekenzinien für dic Bansin ioicn Viol 7311 back), 111010 hatten msist 1ngin Fehlens dcr Kündiq:mgzt'lanscl ÖW aitsn hovNZ _Hypolheksnzinsen ivcitcr zu zahlen. SWW Paixci habk 01110E1111ch1i8§11ng cingobrnckzt, da?! 6 “()-H die (55101156 fiir wick)“; 431111131: sein olle. Die ZiyangH-VO streckuwgen gcgen 1101116 Betriebe nahim- erschreckend zu. Abg. Schmidt-Cöpsniof (;ck-05.) fordcrto vom„Abgeoxdnex'cn Thomsen cinen Veiveis fiir icinc Vo- hanptnngon 111111“ dlLU-Hobk der landwir17chaf11ichcn Vericlmiidimzi 111111 Miter- ?!nZYUUFt uber die Verteilung dcr Sondcrbciizilicn fick die Lan-divixtichiust. Txr Rodner kritisierte die Mcthodsn, dic Lags der Landwirtchaff festzuste'llen mit Vozquahme auch auf die Arbeiten der „ 9-13]unktnrforschung. Jm Inw'ccssc dcr liindlichkn ?lr-bcttcrscbaf! MUL]? mehr getan Werden, nicht intmcr bloß vcr- procbcn; Abg. He p p (D Vp.) bcrcchnkte die Schul-don gegenüber em Widerspruch de:? Vyrrodners in etwa qicicher Höhe wie der Abg. “_Tlxomsen (*in-schließlich der kleinen SÖUWVU, nämlich auf 9 bis 10„Mi[ltarden.__'Dcr stfitß sei pabki dcr schichiegendste Faktor. Fur d,? Tecbxixgwrpng dk!" Lmudtmrtschaft träten seine Freunde gern cm. Selbsibjlsc allow! schaffs- aber gegenwärtig nicht die Wiedsx- erstarkuna Zzer Laydwirtschafc. Dazu gehörten an politische Maß- nahmcn Wie ZOÜ1ch1lß 1199 Leider müßten info ge der schlechten Wirtscbaitslwgc dic Hilfskrafte in der Landwirtschaft aufs äußerste eingeschrankt jvevdcn. Gcgenübex den 750 Millionen Mark für K*analchveckek- ex“; herrsche ja jetzt eine Art „Kanalfimmel“ -- seixn dic Mittel fiir die Landwirtschaft verschwindend Mina. Ein Teil seiner Fraktion habe auch goxren die Kanalpläne erhebliche Bsde'nkxii Abg."?!zlunz (Zentr.) erklärte: Nach den Darlegungen des Ministers fur,Ernabjrung awd Lan-dwirtskhaft in verschiedenen Vortragen im Retcbe Wie gestern im Haushalt?:ausichuß, ist die Lage dxr Landwirtschaft eine ernste und schwere. Das erkennen quel) die Bauern. ErfreultcbevMise mii e fcstgesteÜt MWM. daß Ye alles tun, um a7tch durcb eigene Kro !, soweit das möqlich sei, ie_ LWL. zu verbessern. _Wenn man den ganyien Haushalt des Ministeriums mit allefxt seinen Aufgaben und Zielen iiberscbaue, nuzsse mqn die zur Loiung ax1er dieser Aufgaben verfügbaren Mittel nttx nur 48 Millionen fur unznveicbeti-d balten.-Man hätie manch? drtngemde Kultnrmtfgabén in das Arbeitsbeschaffunns- Proma'wtzt _lm Ostfonds nnc'd Westfowds aufnebnwn müss-M. 750 Missionen seien, für Kanalbaxtxcn in Aussicht „genommen. Mit
"Och NM sei. Ein besseres Verhältnis Wächeu Krankenkaffsn und
auf die Renten gewä rt Wenden. Die Wirtiéaft cheme'sicb ja zu '
“zeiger und Preußischen Staatsanzeiger ;
1927
lichen Kulturauf abeu en lösen können, ein' lie li der "r den Westen xvi t?nen NYLmeliomtion und des LZoßYüé? n Aika?- baus dex Sced ungspoltxtl Die Siedlu Zaufgaben ge“ örten in dax? Ernahrungstznmstexmm. Der Kredit ei die Seele der Land- wirtschaft Amerikakredtt und auch der der GolddiSkont-bank seien F te-u_er. Mzt allem NaWuckperlangen scine politischen Freunde, „ß die Römern. aué die Mmderung der ganz uner?ört hob-m ans-spannen he: 11 en, auch manchen Genossenschafts affkn bin- wtrke unxer Anpasßmg an den gemindcrjen Reichsbankdiskont. Die Lombavdxeryng musse namentlich für die ch'mbauern erleichtert Werden, Tre Letst-ungsbestrehmxgen, müßten “Wir 'am unterstützd jverOen betßder ervdczucht, die Lich m fchMrer Ab aßkrife befinde, auch perschaxft durch die außeror entliche Begünstigung der Motor- pflygmdnstrie, aber a_1_1ch bei Rindvieh und andcren Haustieren. Venn Getrcrdcba-u moge “das Ministerium auf Veroinßeitiichung Zvr_obt_er Soxten, nameqilich beim Weizen-bau hinwirken. Die Schadlmgsbexampfung musse durch Motorsprißkn Erfolgen. Wir brauchten eme Umstexlunz; in Txeib- nnd xrühxiem-üscban. Schnellstx nnd" zwyckdienlrcbstc Zuführung an 1: Verbrauch. Dre Mtttel ux Er_o märkte mit Ve-rLteigernngen könne der Berufsstarzd a em m ! aufbringen. ?( g. Lanq (Bayer. Vp.) eßte ausetnandxr, daZ die Verschuldung dcr dcuts'chen Landwirt- chaft das deutlichste ennzsichen für die ungünstige Entivicklung er" deutschen Laszidwirtschaft sei. Die Statistik sek nicht er- schopfend. Er Wxxnsckxe noch eine Statistik über die rückständigen Steuers uldcn. Die Kcedithil c könne thte von den altbewä rten Hypot?e enbcznken wieder ers öpfend gewährt Werden, na dem die V andbrxefc vom parenden Publikum wieder aufgenommen Wurden. Dre Rxnten ankkrcditanstalt solle sich auf die Til un der Renxenbankscheine beschränken, damit die chtenbanks ul auf Wentge Jahre ab ckürzt Werde. Tie Düngsrkrcditc seien nur
jahr schWer gerä t, na dem 40 bis 50 v. H. der Emre durch Aus- thterung _ Pf anzeuchädlingc sowie Hochivaffcr zugrunde gegangen feten. Die landwirtjrhaftlichen Bauernbetrikbe konnten uur_ noch gehalten Werden, Wenn Frau und Kinder mit dem Best er“ die schwersten knechtlichcn Arbeitcn verrichtcten. Die Dur fuhrnug der BeWertung !Qudwirtschaftlichkr Grundstücke b-exxastx die Bauern nugleich höher als früher und richts sie voll- tandtg n Grunde. Abg. „ cnning (voll.) betonie die tarke
erschul ung der Landjvtrt (haft und wies besonders an die gro “xn steuerlichen Schulden hin. Redner verlangte die Wieder- ein uhrung der Wuchcrbestimmungon. Eine Hdherstufung des Direkxors und der Beamten bei der Bioloqischen Reichsanstalt ei wünschenZWert. Ab . Haag (T-nat.) Beantragte, die am 1. Dezember 1926 fc“: tg getvescnc erste Zinsrate dcr Win er- krcditc zu erlassen oder bis zum nächsten ZinStcrmin, dem 31. „('-' zember 1927, zu stunden. Abg. Dr. O 11 a a tz (T-nat.) bßantragte, m den Exot einen FonDs von* 2 Milli011€1t Reichsmark cinzuscßen ; zur Gewinnung geeigneter Mnstsxtypcn fiir landwirtschaftliYc ; Kraft eräte, Arbeitsmaschinen und konstigc landwirtschaftii e '“ Einri ,tungen. Abg. Puy (Komm.) er Uchte die Rcich-Zregicrun , in kürzestcr Friß cine Dknkschrift Übék den gegenwärtigen Stan - dcr bäiwrlichen Wirtschaftsvcratung nnd déi" bäuerlichen Versuchs- ringe dem Reichstag vorzulcgcn, cm;“; der Lksichtl1ch wird: 8) Aus; de nung und Organisation! der Wirtschaftsberatung nnd dvs Vcr- su ,sringjvescns; b) Welche Schichten dsr Bauernschaft Vor allem dadurch erfaßt und gefördert Werden; (') Welchen Zweigen dcr Landkvirtschaft nnd thrcr Ncbenhctricbe die größte Beachtung ierbei geschenkt wird“, (1) Welche Pikthodcn dcr bäuexlichcn Wirt- chaftsbexatung, dcr Organisierung 007: Versuchsringe nnd der. kuybarmackzung ihrer Resultate unter besonderer Berücksichtigung _ der'bäuerlichen chin- und Mittc'lbctricbe am erfolgreichsten er- .. ck emen; €*) inwiejveit die staatlickéen und von dLn Landwirt- _"
ein Zuckerbrot, diese “ l?:».kukution habe sich im Vergangcnßn Ernte-
_aftsxcrtitnzern unterhaltenen Ver nchs- und IIZUstLrwirtschaftc-n ur die Forderung der bäuerlithcn Berufsberatung und Ein- richßnng von Mr-inchQingcn anMant w::1'dkxi„ Reichs- " cmiahx'_n1igsministor T-r. Haslind-x erklärte gcgsiiiibc: dcn Voviv1chn_ _q-Ogen diE Ki'oditpolitik Dcr Zii-Ontcn-bankkrediianstalt, d-aß dic Tc'zkigkoit dor ?lnstalf mit Unterstiißunzx dex (Nöol-DDiskont- vgn? anf LME A*"ixsenkimg :deS ZinZFußes soävohl f-iir Rmiikredit Wie _ fur Pch-onmxkrkditc qorickset Zeich?" ski und Da" diesc Tätigkeik .; umb Erxoig“: gehabt Habe. Ter siebcnprozc-ntise sönlddiSkNrtbauk- „ kredit Habe der Abliiiimy. von UMÜÜÖ höher wxrzinslichcn Psysonnißyditen godiénr Und iii dis Mimi]? WM hohen Neal- ' krydttzinzsgßk eins Vrsickzc «OicHl-„mon. Ebcnio ski die :)[UJ-tkült dcr ZmSyekcwxéßungspolik'rk dcr :)ieichsbani 116011111 isils gew „gt, ioils -; vquiW-angen und. habe „o,!eichzeiiixx (mf cine Vkrringcrnng der .' ZWNPMU“? dEr Wcrterlcxithidcn Institixtc hingewirkt. anugcbew :“ er, „daß _l." lcßtcr Hmsichi noch kein bcfric-dixxendcr Erfolg ; errsach_ ](L und Daß 64.2 sine crnst-c Aufgabe sein werde, * an 91119. WLZT-NLL ErmäßigUng «des dem [Undwirtschaft'lichén S waner zu bchhncwdcn Z-inZiaßes l)ian-1vi“rien. An- genommen jvui'dc eino Eiiiichliioßima dM ROM. Hepp (MVP) mid Dr. Cremer (D. VP,), dic Iicichsrcgiernng zit crsUcycn, *: bc“: „Besetzungen von iiicfcroxitknstcllcn innerhalb des Reick)?» ' :xmnsterinms für Ernährung und Landwirtschaft laud111irischaft- . [[ck-fachliche Vorbildung in stärkcr-em Maße zu beriicksitt Ugcn. Angenommen wurde ferner cine Entschlicßmxg des Abg. Isom- kcn (Inas), die Roi Zrcgicrnnq zu Lks1lch011x 1. DLM landwirt- chaftlick)e11 Unterayss uß dcs “nquaétc-Ansscyusscs den Auftrag u erteilen, sogleicl) nach Beendigung seine? Ermittlnngcn iiber rt und Umfang der VéksckULlÖUU in dcr Landwirtsahaft Vor- schläge anZzuarbcitcn, dis n) di? chlcunige Ucbcrfiihrnng aller noch. sthwobenhon kurzfristiTen SchuldWrbindliMcitcn in lang- ' Zristxgere Reals uldcn b) io Horabseßung dcs „Zinssußes fin“. , .)!)pptheken auf kindlichen Grundbcsiß auf Linen erträglichen Saß . bcnnrken sollcn, ('.) cin? allniäblichs Ettt1ch111d1mg des ländlichen Grnndbxsißcs 'horbciznfiihrcn géaixmßt sind; 2. der Landwirt- schaft eme “starkßre katvcinn-g im Riicißkalirat zn-znbill'igcn; x 8, _xhrcix Einflztß dahin gcixcnd zu nmchcn, daß die Bezugs- x prcye fm“ stickitofflzaltrge Tung-Lmittcl Weiter vsrbilligt Werden. Wetter Wizrde eme Entschließung dos Abgeordneten vou Guérard (Zenta) angenommen Worin verlansz wird, die Vorlage des neuen Weingefckzzes zu bcsch ennigcn. *- Abg, Hemeter (D. Nat.) cr lärte, bei der von seiner Fraktion beantragten Erhö ung das all emcinen Förderung:? onds von 1,6 Millionen um 2 Billionen (Lo e in viel stärkerem ** kaße als bisher der_„Kartoffelbau bcriicksi )tigt werden, Der Kartoffel- bau sei das Ruekgrat unserer wirtschaftlich ärmeren Gegend und * vexdien-e _yon dic|em G9sichts un-kt ans größte Berücksichtigung; Vtshxx 'stunden gur 75000 Mark zur Verfügung. Dieser Betrag , sei vollig ungenu end. 1918 seien bei Schaffung des Brannt- w'einmonopo'ls 2 Tiklionen Mark zur Verfügung gestellt, die 1923 ivrcderUgestrtchen worden ßeicn, und seitdem sei dee Unterstiißung Utigcnugend. Neben der lntcrstüßung dcr Kartoffelkulturstation musse Wegen der Umstellung der gesamten Marktverhältnisse die Heraxtzucht hochwextiger Sorten ins __Auge gefaßt Werden. Zdum Anreiz fur die Züchter müßten Pramien aus ekvorfen iver en. Durch den Kartoxfelkrebs abe si das Auslanß, das bisher mit als _Abnehmer eine große olle kx; pielt habe, abgesperrt. Die e- eyxtchen Maßnahmen zu::„Yc ampfung griffen scharf in ie rtvatwirtschaft ein, es mu 31er: Mittel zur Entschädigung der durch den Kaxtolffelkrcbs Ges adigtcn gegeben Werden. Die Kraut- und Knollxnfaune die in die em Jahr wiederum sehr stark auk- threten set, musse m tatkra tigercr Weise bekäm ft Werden _a s„_ cher. Holland, „Schkoei und die Vereinigten taaten- gingen,.-
einer solchen, Summe würde man die wichU'g'st'en landwirtfchaft-
uns hier mit bestem B'eipiel voran. Alle diese Gründezeigténk