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den gegenwärtigen Landtags-Abschied Höchsteigenhändig vollzogen, und verbleiben Unseren getreuen Ständen in Gnaden gewogen. Gegeben Berlin, den 22. September 1856.
Friedrich Wilhelm.
von Manteu fel. von der Heydt. Simons. von Raumer. vox: Westphalen. von Bodelschwingh. Graf Walders-ee. Fiir den Minister für die landwirthschaftlichen Angelegenheiten: von Manteuffel.
Ministerium der geistliäxen, Untxrricéxts- unß MLDiZiUf-Zl - Angelegenheit?»
Die Taubftummen-Lehrer Joseph Kirchhoff 311 Kempen und Wilhelm Küppers zu Brühl sind als solche defmitiv an- gestellt worden.
Finanz :- MinisteriUW. Bei der heute fortgeseyten Ziehung der 4ten Klasse 114ter Königlicher Klaffen-Lotterie fiel 1 Hauptgewinn zu 10,000
Rt lr. cm Nr. 37,220. , h4 Gefwinne zu 2000 Rthlr. ftelen auf Nr. 34,729. Nr. 601. 5324.
38,18455 88,506 und 90,0281.000 Rthl tf
Gewinne u “ r. a1
5610. 6901. 7321. 8849. 11,759. 15,535. 24,658. 25,852. 27,007. 27,043. 28,871. 30,220. 32,454. 36,253. 37,329. 37,412. 37,585. 37,615. 39,503. 44,559. 44,978. 47,512. 49,802. 51,494. 54,746. 56,597. 58,590. 60,837. 61,797. 64,987. 66,500. 69,457. 70,166. 70,453. 71,185. 72,679. 73,037. 73,552. 74,237. 75,657. 81,068. 86,642 und 88,754.
37 Gewinne zu 500 Rthlr. auf Nr. 1224. 9155. 9271. 10,028. 13,068. 14,441. 18,871. 24,946. 25,124. 28,607. 28,759. 30,742. 35,964. 42,047. 42,846. 44,884. 45,220. 47,916. 49,251. 50,723. 51,415. 53,080. 57,699. 58,453. 60,471. 62,398. 62,608. 65,079. 66,104. 69,394. 70,680. 76,525. 80,944. 81,791. 91,972. 93,415 und 94,488.
80 Gewinne zu 200 Rthlr. auf Nr. 876. 2490. 2982. 3356. 3366. 4350. 5330. 5572. 6823. 7200. 7584. 7710. 8978. 9823. 12,111. 14,918. 16,691. 16,953. 17,924. 18,054. 18,173. 18,833. 19,474. 19,899. 20,122. 22,116. 25,761. 28,296. 28,624. 29,177." 30,023. 30,198. 31,456. 31,620. 31,836. 31,992. 32,220. 32,277. 32,731. 34,242. 34,394. 34,521. 34,581. 37,707. 41,541. 43,961. 44,325. 45,075. 45,374. 45,602. 49,592. 51,331. 52,042. 52,183. 54,873. 56,504. 56,718. 58,466. 59,151. 63,723. 64,554. 65,018. 66,918. 70,203. 70,227. 73,561. 75,037. 75,112. 78,846. 79,552. 81,879. 82,950. 83,079. 84,184. 84,450. 85,471. 86,014. 88,584. 89,350 und 93,314.
Berlin, den 6. November 1856.
Königliche General-Lotterie-Direction.
Angekommen: Der Ober-Präsident der Provinz Posen, von" Puttkammer, von Posen.
Berlin, 6. November. Se. Majestät der König haben Aller- gnädigst geruht: Dem Geheimen Jinanzrath Geim im Finanz- Ministerium die Erlaubniß zur Anlegung des von des Kaisers von Oesterreich Majestät ihm verliehenen Ritterkreuzes des Leopold- Ordens, und dem Landes-Oekonomie-Ratk) Weyhe zu Bonn zur Anlegung des von des Kaisers der Franzosen Majestät ihm Ver- liehenen Offizierkreuzes des Ordens der Ehrenlegion, so wie dem Professor C. Bock zu Aachen zur Anlegung des von des Königs der Belgier Majestät ihm verliehenen Ritterkreuzes des Leopold- Ordens zu ertheilen.
Nichtamtliches.
Preußen. Berlin, 6. Noyember. Die Verhandlungen der von Des Königs Majestät berufenen firchlichen Konferenz sind am 4. d. M. früh 10 Uhr eröffnet worden. Vor dem Be- ginnx faßte der General-Superintendent ],)r. Sartorius aus Kömgsberg Die Bitten und Gelöbniffe der Mitglieder in einem von tiefem Ernst und herzlicher Liebe getMgenen Ge- b“? ,zUsammen. Hierauf begrüßte der Präsident, Wirkliche Gehetme NW) von Uechtriß, Die Versammlung. Er erin- nerte daran, daß die Aufgabe, welche derselben ge-
ellt worden, in der gegenwärtigen bewegten Zeit dop „[ Fu lösen sei. Aber er sprach zugleich dte Zuversicht an?,tdxhwßxr Liebe zu der evangelischen Landeskirche, welche. alle Anwesende kur " bringe, alle Schwierigkeiten zu überwindex wrfsen werde. Demnäck)“ wiederholte er, daß die Fragen, welche m dyn mitgetheilten DW schriften behandelt seien, wie es der Orgamsmus der Landeskjr . mit sich bringe, von dem Obex-Kircheurath nochmals “Wogen um? alSdann zur Allerhöchsten Bxschlußnahme gebracht Werden wiirden daß es aber auf Allerhöchstetgnem Befehl Sr. Majestät des KW:; beruhe, wenn dieselben, durch eine schriftliche Begutachtung Voibge reitet, zuvö'tdcrst noch einer Versammlung durch Erfahrung inkirchx lichen Dingen, durch wissenschaftliches Einsehen und xmch Kenntnjß der provinzicllen Zustände befähigter Männer zu mündliche»,-
rathung vorgelegt worden seien. Am Schlusse endlich forderte erdje .
Versammlung auf, ihre Arbeiten in der Hoffnung zu beginnen, raß
wenn auch die Ansichten über Mittel L_ttxd Wege zuweilen WeiZ * auseinandergehen möchten, dennoch die Ermgkett im Geist erhalten '. 4
bleiben werde durch das Band res JrieHZUH zur Ehre Gottes, zum Segen der Kirche und zur Freude des Konth An dieseAnsprache
schloß sta) die Konstituirung des Büreaus durch die Ernennung der * Herren Konsjßoxjal-Direkwr Noeldechen, Konsistorialratb Thielen, [
Superintendent König und Superintepdent Stjller zu Secretairen der Konferenz. Es folgten dann dre Vorträge des Referenten
(Konsistorialrath 'Liedke) und der Korreferenten (General.SUp„- 5 intendent Sartorius, Superintenxenx Schulß und SUperintendem * Stiller) über Die angeregte Revinon der Grundzüge einer kirchlichen *
GemeinDe-Ordnung für die östlichen Provinzen. (Pr. C,)
Königsberg, 4. November. In der MM und Wien Plenar- SiHung des preußischen Provinzial-Landtags, welcher am 24. MM. , geschlossen wurde (S. Nr. 254 d. Bl.), kamen folgende Gegenstände Ü
zur Berathung:
('n der Neunten Plenarsixzung: betrc end. 1. Nach dem von der Direction der Probinzial-Hülftzkase unter dem 23. September 6. an den Landtag abgestatteten Verwaltungs-
Bericht beläuft sich das Gesammtbermögcn der Provinzial-Öülfswsse auf *
550,009 Nthlr. 13 Sgr. 9 Pf. Dahon gehören: 3) dem Fonds der Pro- vinzial-Hülfskaffe 439.145 Rthlr. 14 Sgr. 4 Pf., und zjvar in Darlehnen 424,020 Rtblr., in Bestand und zivar in Staatsschuldscheinen 14,875 Riblr,
baar 250 Rthlr. 14 Sgr. 4 Pf.; 6) dem Fonds zur Prämiirungvon Sparkassen- . f., und Max in Darlehnen 69,000 Rtblr, **
“éntereffenten 70,600 Rthlr. 8Sgr. 2 P Bestand und zmar in Staatsschuldschcinen 1600 Thlr., baar 8Sgr. 2
Pf.; 0) dem Fonds, Welcher dem Landtage zur Disposition vorbehal- “
ton ist 40,263 Thlr. 21 Sgr. 3 Pf., und ztvar in Staatsschuldscheinen
40,250 Thlr., baar 13 Thlr. 21 Sgr. 3 Pf. An diesen Fonds haben "
Ostpreußen (Regierungsbszirke Königsberg und Gumbinnen) und West- preußen (Regierungsbezirke Danzig und MarienWerder) Anthcil nach dem Verhältniß von 241 zu 159. Die Fonds
die Staat8schuldscheine zur Zeit ihrer Ueberweisung 93 bis 94 Prozent standen, im Laufe der Zeit aber bedeutend sanken, gegen das Ende des Jahr?? 1853 vis gegen 80 Prozent und zeitiveise noch ti'efcr. Die Direction 111
daher zu der Maßnahme gekommen, in der Regel nur Darlehne iu ]
Staatsschuldscheinen nach dem Nominalbetrage unter der Bedingung der Rückzahlung wieder in Staatsschuldscheincn nach dem Nominalbetrage
und der Verzinsung mit 4 Prozent jährlich dom Nominalbetrage zu ge- ,
Währen, bei Zuficherung solcher Darlehnc aber noch die Wicderaufhebung des Darlehnögescbäftks vorzubehaltcn, soll?: bis zur Realisirung deselbey
der Cours der Staatsschuldscheine unter 6625 Prozent smken fonte, wetl
in leyterem Falle der Zinsfuß mehr als 6 Prozent betragen, mithin das geseleiche Maximum übersteigen Würde.
T
schein-Darlehnc im Betrage von 219,400 Thlr. gegeben Worden.“ Ferner hat , 'die Direction mit Rücksicht auf den besondch nach dem pariser Frtedsnsschluük _
eingetretenen starken Begehr nach baarem (Holde und auf die demgemäß
eingetretene allgemeine Steigerung des Zinsfllßks den Zinsfuß der M; * a *.
in den JJ. 9 u. 10 des HülfSkaffen-Stajuts angenommen wordenlß- _
vinzial-Hülfskasse um ein halbes Prozent jährlich höher gestellt-
Der Landtag hat sich mit diesen Operationen der Dirccnon der PWW“ .„ und die Decharge uber .- dis Vorgelegten Rechnungen ertheilt. Der Landtag hat fexncr nachstehendye ; Beschlüsse gefaßt: 5) in Betreff des Fonds zur Prämi1rung der Spa“ _
zial-Hülfskasse vollkommen einverstanden erklärt,
kassen -Znteressenten: Der vorhandene und der bis zum Erscheinen des
im J 24 des Hülf-Zkassen-Statuts Verheißcnen Regulativs 110ch MMW“ ,
meinde Bestand dieses Fonds soll der HülfSkasse überwiesen _uud dem
Stammkapital derselben zugeschlagen Werden mit der Maßch, JM "WM Theil dieses Fonds, WelcherausderHälfte des JahreIzinSchnnev derHu, ,
kasse,bestcht, und „31136? aus dem Jahre, in Welchem dasqu.ka'gulati9e113§11:1d1Tt Werden wird, zur Prämiirung von Sparkassen =Jntereffenten vxrni-
Werden sokl; b) in Betreff des dem Landtage zur DiSPOKÜRZckZanY
Fondöüber- "_ 6115113110494?"- ,
Fonds: der BMW!) dieses Fonds soll, insoweit der Lanptag m Weit darüber diEponirt, der HülfSkaffe zur Vcrftärkunngsr Wiéskn Werden, so daß es der Direction gestattet wird, 1 Zjvccken zu verivcnden; doch soll dieser Fonds in de 2 nungen abgesondert bcbandelt Werden, um ihn immer ., Aukr- des Landtages zu erhalten, Durch diese Beschlüsse, deren UH? wird höchste (Henc'hmigung erbeten Werden soll Und zn Merivarten Wsck'öpften es möglich sein, den bis auf 15,125 Rthlr, 14 «gr. 4 Pf- 7)?er Fonds der Hülfskasse ansehnlich zu Verstärken „und da U" I" Viklseitigc" AUdeekungen einigsrnmßcn zu genug,?"- “7'1 2:51901" FUSS des Beschlusses des Vorigen Landtages ist du mit W, "MI des Meliorationsfonds für die Proan Preußen
13 Reck)“
!
Die Pro vinzial-Hülfskasse *
find großen Theils (circa Hdes - Gesammtbetrages) aus der StaatSkasse in Staatsschuldschkincn hergcgeben ' jvordcn. Hieraus drohte dem Institute ein erheblicher Verlust,indem “
In dieser Weise sind Staatsschuld* '
Disposition
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der Provinzial-HülfSkasse verbunden Worden. Zur Zeit der
VererzuFe des Meliorations-Fonds Seitens der Direction dcr Provin- Ucbeßül skaffe am 1. Nxvember 1853, tvar in demselben ein Beßand von zial- Pfandbriefe" 33,525 Thlr., b) in baarem Gelbe 3899 Thlr. 29 Sgr. :) mf c) in au6stehenden Resten 688 Thlr. 23 Sgr.1Pf. Gegenwärtig 521315 ein Beßand vorhanden von 24,000 Thlr. in Pfandbriefen. Es 1finfich „geben, daß das Regulativ in Betreff des Meliorations-Fonds hat 14 September 1853 vtele Bestimmungen enthält, die den Darlehn- “ Weitläufigkeiten verursachen, und ist die Folge davon, daß 11 verhältnißmäßig so roßen ungenußten Veßand hat. daher den Antrag be?chlossen, daß der Meliorations- n'ch ach einem besondern Reglement, sondern nach den Vor- xchrifk?" der Provinzial-Hülfswfse für, Meliorationen verwaltet, und daß im nur ein besondezes Conto und seme Bestimmung für kleinere Grund- alten Wcr e. “Werner?“ zehnten Plenarfißung wurde der übermäßige Genuß desYranntweins alSeiyes der größten Uebel anerkannt, Welches „ck die Provinz Preußen hetmstzcht und dem nicht nur durch Einwir- kung der Moral, als. duréh Mäßtgkcits- und Enthaltsamkeits-Vereinc und W|, sondern auch tm Wege de.:r Gsseßgcbung entgegenzutreten sei. Der Anträg einer eingegangenen „Pention, das Kreditiren des Branntweins „verbieten, Wurde gls,ntcht auskeichend befunden nnd beschloß der Yandtaq- jn ernster Wurdtgung des Gegenstandes cineBitte an Sc. Ma- 'estäk Hen König zu Uchtetx, m Erwägung, daß die bestehenden Geseye als unzureichend erkvexsen, dety übermäßigen Branntweingenuffe zu wehren- anderweite geseßltche Bestxmmungen zur Abhülfe dieses Uebels Ausrgnädigst anordnen zy laffen.
Der Antrag, daß be1 Feststcuung dxr von der Stadt Grunden; zu ,ntxjchtenden Provinzial-Chaussee-Vaube1träge, die in der dortigen Straf- und Bescxungs-Anstalt befindlichen Gefangenen Dom 1. Januar 1857 ab der Bevölkerung der Stadt nicht Wetter zugezählt Werden, Wurde als be- gründet erachtet und beschloß dex Landtag, denselben Sr. ExcrUenz dem "Herrn Ober-Präfidenten zur genetgten Weitem Veranlassung zu übergeben.
Der einmonatliche Betrag der Klassen: und Einkommensteuer, welcher nach dem Veschlusse des vorigen Landtags und der AUerböcbsten Kabinets-Ordre vom 23. Juni 1854 durch einen Zeitraum von funfzehn uhren zum Chauffeebau-Fonds der Provinz Prkußcn aufgebracht Wer-
' dknsol], beträgt im Regierungs-Vezirk Maricntverdcr jährlich ca. 30,000
Bau von 125 Mcilen Cbaussecn im Regierungs- Bezirk Maxienmerder ßchergestellf, Welche an Prämien 5 5000 Rthlr. pro Meile die Summe von 625.000 Rthlr. in Anspruch nehmen, mithin crgiebt sch ein Defizit von 175,000 Rthlr. Der Landtag war einig, daß Weder eine Verringerung der
Prämien unter 5000 Rthlr., noch das ZurückWeisen einzelner Anträge auf , , _ . den, blteb jedoch ohne Ergebmß.
Prämien eintreten dürfe, daß vielmehr die fehlende Summe aufgebracht
Werden müsse und zwar durch die s€ch6jährige Zahlung des einmonatlichen
Stcuerbetragss; fraglich war nur, ob dieser Betrag durch Zahlung der zxveimonatlichen Steuer durch sechs Jahre oder durch secthährige Fort- zahlung der Steuer nach Ablauf der funfzehnjäbrigcn Periode aufzu- bringen sei. Der Landtag entschied sich für die leyte Alternative, be-
sonders in Crivägung, daß eine stärkere Heranziehung zu den Staatssteucrn .
möglichcr1veise eintreten könne, und daß alSdann die Erschöpfung der Steuerkraft vieler Censiten die Folge sein Würde, und beschloß: an Se. Majestät den König die Bitte zu richten, di? im Regulativ vom 1. Juli 1854 auf 15 Jahre festgescßte Einziehung einer einmonatlichen Klo sn- und klassifizirten Einkommensteuer für den Regierunngezirk MarienMrdor auf fernere sechs Jahre zu genehmigen.
ZUhr ihre Weiterrkise nach Nizza, wohin sich Höchstdieselb zu ther Majestät Der Kaiserin-Mutter von Rußland begiebt, auf der sachsksch-baierischen Staats-Eisrnbahn mittelst Extrazuges angetre- ten. Mit demselben Zuge find Ihre Hoheiten Der Prinz Nikolaus u-yd rxe Prinzessin Sophie von Nassau, welche die Frau Groß- MZ; 31)mächst bis Nürnberg begleiten werden, von hier abgeréist. . g,
Altenburg, 4. November. Sichcrcm Vemehmen nach wird der Landtag des Herzogthums am 24. November wiederum zusam- mentretep, um einige Geseßöorlagen und finanzielleAngelegenheiten JU erled1gen. Die Mitglieder Ter in der vorigen Sesfion nieder- FWW" außerordentlichen Kommisson zur Vorberathung eines MÉUUdskuckSzusammenlegungsZeseyes, sind bereits zum 14. und *die lkglieder der Kommission tvegcn Revision der ArmcngcseßgWung aufden 21. November einberufen worden.
16 iBaiern. München, 4. Nowember. AUM Oktosvon Griechenland hat heute Morgen nach längerem wideUUMlte 111Mitte Der Königlichen Familie, unsere Hauptstadt ek-er verlassen, um über Salzburq, Vrmk und Triest nach Athen z""*“kZUÄ'ehren. (N. M. Ztg.) * toberSchvaz. Ne uenburg, 3. NoVember. Der am 12,0k- Präsjdgewahlte neue Gemeinderatl) unserer Stadt hat zu seinem enten Adwokat Philippin, zum Vicepräfidenten Ulysses (Hi-
rgaexvdäMD zu Sccx'etairen [)r, Guillaume und Advokat Eugen Borel
traf Belgien, Brüssel, 4. November. Heute Morgens 9 Uhr '
ckqu einexn englische" DIMMU" Der Prinz Al fred, jüngerer Ostendeeeri Konigin Victoria, in Begleitung seines GOUVerneurs zu
11 und reiste nach Brüssel ab.
Der Fkoßbritannien uud Irland. London, 4. Nchmber. “399 und die Herzogin von Brabant trafen gestern
! Sultan.
Z bothnischen Meerbusen vertheidigen.
Se. Majestät rer;
Mittags in Windsor ein, und warten vom rin en Albert am thnhofe empfangen. Wenige Stunden sJteétra? Prinz Alfred seme Reise nach dem Kontinent an. Der ampfer „Vivid“ stand in D„over, wohin ihn der Prinz von Wales begleitet hatte, bereit ihn aber den Kanal zu bringen. '
Die rurch den Tod von Sir John Jervis erledigte Ober- richterstelle des Court of Comon Pleas ist gestern von Lord Pal- merston vermittelst des Telegraphen dem Attorney -General, Sir AlexandersCz-cokburn angeboten worden, und dieser soll bereits seine Berextwültgkeit, den Posten anzunehmen, angezeigt haben.
Frankreich. Paris, 4. November. Aus amtlichen Zu- sammenstellungen ergiebt sich, daß im Oktober d. I. der Mittel- prets des Weizens 29'Fr. 55 C. per Hektoliter betrug, d. l). ZR. 14 C. weniger, als tm Oktober 1855. " Die erste Strecke der zur Bahn Von Bordeaux nach Bayonne gehörigen Zweigbahn vvn Morcens nach Montzde - Marsan ist neulich dem Verkehr eröffnet Worden, und bald wwd diese ganze ZWeigbahn bis zum Hauptorte des Landes -Departements dem Betriebe übergeben werden. Die Arbetten an der Zweigbahn von Narbonne nach Perpignan werden eifrigst fortgeseßt.
'Das Syndikat der Börse hat dem Finanz-Minister eine Denk- schrtft gegen das beschlojsene Börsen-Eintrittheld überreicht. - Rach amtlzchen Berichten betrag die Einnahme der vierzehn fran- zostschen Ctsenbahnen in den ersten drei Quartalen d. J. 204,121,071 Franken geg_en 190,297,180 Jr. im Vorigen Jahre.
Spanten. Eine Depesche aus Madrid vom 4. November 191161: „Die „Mayrider Zeitung“ veröffentlichtein Dekret, das be- zugltck) der Presse dxe Geseygebung Von 1844 und 1845 wieder in Kraft seßt. _ Herr Luis Estrada ist zum Direktor der Verwal- 1ung der Nationalgüter ernannt Worden. _ Der Minißerrath wird m Kurzem„seinen Finanzplan vorlegen.“
Jtalen. Livorno, 1. November. Dem Vernehmen nach habe der Komg Von Neapel ein Amnestie-Dekret unterzeichnet,
.de en Vollie un inde no au unbeti * ' ' Nibru. also für den Icitkaum von funfzehn Jahren 450.000 Rthlr., es 7 ff “ z h g ß ck f s mmte ZM verschoben L|-
ist aber bereits durch *K'reistags-Veschlüfse und höher? Genehmigung dsr ! Konstantinopel vom 29. „. M.: Die Nachrichten über die da-
é' mals eben im Zuge befindliche Ministerkrisis erscheinen natürlich
Türkei. Auf dem Landwege erhalten wir eine Post aus
verspätet. Lord Stratford nahm dieserhalb sofort Audienz "bei dem Eine Konferenz bezüglich der Berufung der Divans ac!
1106 in den Donaufürstenthümern hatte bei Fuad Pascha stattgefun-
Nyszland und Polen. St. Petersburg, 29. Oktober. Der Kaiser ist nach Gatschina übergesiedelt, es werden zwischen die-
' sem Orte und St. Petersburg während des Aufenthaltes Ihrer
Majestäten täglich drei Züge hin und drei zurück auf dem War- schau- Petersbkurger Schienenwege cirkuliren. An gut unterrich- tc'ter Stelle Mrd behauptet, Rußland läßt sich die Erfahrung des
*leyten Krieges, der die finnländische Küste Von Schweden her,
mit AuEnahme von Hangö, Gustavsvärn und Bomarsund, fast wehrlos fand, zur Lehre dienen. Nicht nur auf Kaskö' wird
; Zinfe SecLefiung “ZZR“, die Linen tiefen und bequemen Kriegs- “ , aen a en und omar und e " en ll, "
Sachsen. Leipzig, 5. Nowember. Ihre Kaiserltchc Hoheit , h s schuß so sondern funf andere :die Frau Großfürstin Helene Von Rußland hat heute friih
Kriegshäfen und Seefeßen werden die 80 Meilen lange Küße am _ Die Wahl der Orte ist bereits getroffen. Eine Von den projektirteu, allmälig zu erbauenden See- festungen wird am Nordende res bothnischen Meerbusens, einige Meilen von der Grenzstadt Tornea erbaut, Da wo der Fluß Lemielf fish in den Meerbusen ergießt. Die vorspringenke Halbinsel San- wofaari wird, mit Batterieen bereckt, die Einfahrt zur bequemen Rhede Nrtheidigen. - Aus Kronstadt wird von vorgestern gemeldet, daß der Sturm in der Nacht sohr viele Schiffe beschädigt hat, Ein TranSportschiff mit Ladung ist gänzlich verloren gegangen, andere finxx [('ck geworden, auf Untiefen, Sandbänke gerathen und mehr oder weniger beschädigt. (H. B. H.)
Amerika. Man schreibt der „Pr. C.“ aus Lima unter dem 12.Juni d. J.: „Leider ist der Zustand des Landes injeder Beziehung ein schr trauriger, indem Mangel und Krankheiten, so wie eine sehr mangclhafte Verwaltung es in einen Verfallbringen, Von Welchem es sicb in vielen Jahren, selbst bei günstigeren Verhältnissen, nicht leicht wird erholen können. Fieber und Typhus haben furchtbare Vcrhccrungcn im Innern unter der indianischen Bevölkerung an- gerichtet. Ganze Lankstriche, Dörfer und Flecken 6117) MM?- storben und schätzt man die Zahl der Gestorbenen anf 300,000, uach Anderen auf 500,000, so daß also Peru ein Viertheil Weni- ger Bevölkerung als vor zwei Jahren hätte. Auch 1"th ist Die Krankheit noch nicht gänzlich fort und scheint sich nach Bolivien zu ziehen. Das Fieber an der Küste, Welches große Aehnlichkeit mit dem gelben Fieber hat, ist in diesem Jahre sehr bösartig auf- getreten, wovon aber weniger Die längere Zeit hier Lebenden, als neue Ankömmlinge von Chili, von Europa und Von dem Innern zu leiden hatten. Seit vierzehn Tagen scheint diese Plage gänzlich verschwunden. Die Theuerung im Lanre ist so bedrohlich, daß wahrscheinlich der Zoll auf die nothwendigsten Lebensmittel gänzlich auf ehoben wird. Die hauptsächliche Ursache dieser Theuemmg i , daß theils, seit die Neger im vorigen Jahre ihre