1904 / 308 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 31 Dec 1904 18:00:01 GMT) scan diff

Babnordnung für die Nebeneisenbabnen schmalspurigen Nebeneisenbabnverbindu üble für das preußische Staatheb sfion sowie das Recht zur Entziehung cb Maßgabe der gesetzlichen ter den nachstehenden Bedingungen hierdurch erteilen.

siimmten, den Vorschriften der Deutschlands unterworfenen von Stiege nacb Eisfelrex Tbalm zu erteilen, woklen Wir diese Konze und Beschränkung Bestimmungen un

]. enbabngesellscbaft ist den bestehenden, wie den künftig er- und Landesgeseßen sowie den Bestimmungen des Braunschweig und Anhalt wegen Herstellung dieser bindung abgeschlossenen Staatswertrags vom 16. Juni welcbe dieselbe Gültigkeit szr die Gesellschaft fie aUSOrücklich in dieje Konzession auf-

):es Grundeigentums na

gebenden Reichs- zwischen Preußen, Nebeneisenbahnver 1904 unterworfen, haben sollen,_ als wenn genommen waren.

11.

Für den Bau insbesondere gelten fol ende Bestimmungen:

1) Der Staatsregierung bleib

die Feststellung der Bahnlinie durrb alle Zwischenpunkte,

die Bestimmung der Zahl und

die Fesiiieüung dcr bestimmten baulichen An der Entwürfe für die Betrieb

Für alle durch die bedingten Benachteiligungen Staats bleibt dems nach Maßgabe der ge Vorbehalten.

2) DSL Konzesfionar hat allen Anordnung polizeilicher Beaufsichtigung der beim Bahnbau be Werden mögen, nachzukommen. al], daß der Konz-xs ' abnbaus obliegenden erpfltcbtu cblagSmäßigen 21qu

t vorbe alten: in ihrer voüständigen Durchführung

der Lage der Stationen,

[Ter für den thrieb der Bahn lagen und Einrichtungen sowie die Feststellung Emittel und ihrer Anzahl.

usfübrung der genehmigten Entwürfe des Eigentums oder jonstiger Rechte des spruch auf vollständige Entschädigung seßkichen Bestimmungen gegen den Konzesfionar

Entwürfe (1

8112811 der An

schäftigten Arbeiter

) fionar mit der Erfüllugtg der ihm bkzüglicb dcs ngen, insbejondere de'r rechtzeitigen plan- und ans rüstung der Bahn in Verzug kommen spüre, e von 3500 „16 mit der Maßgabe Very . ob und bis zu welchem Betrage dies

't Ausschluß des R€cht§weges, dem Minister der

übrung und Aus- ist er zur Zahlung einer flicbtet, daß die Ent-

scheidung darüber, als verfallen

anzusebrn isi, mi öffentlichen Arbeiten zusteht.

Zur Sicherstellung dies bei der GeneralstaatSkaffe ,Dreitausendfünilwndert Mar gewäbrxeistéten

er Vrrpflichtungen hat der Konzessionar dkn Betrag von 3 in Worten: k“, bar oder in preußisckxn Staais- oder ertrapieren nnter Bercchnurzg aller te, nebst den noch nicbt ierlegkn und in geri Maßgabe zu Verpfänken, öffentlichen Arbeiten die Befugniéi znsts beträge odsr dnrch Veränßernng der verp träge einzuziehen. [:e der zu de- Pap erfolgt in ihren Verfallterminen, Minister eingestéüt wéiden, Urteile der Konzessiongr den zeichnete Minisxer erma und der AUZrü11ung 'rerB oder Wertpapiere Vor röUiger Vollendung des rüstung der Bahn zurückge 4) Falls die im Staa Baufrist nicbt inne aeb Strafe eingezogen, i_on herrlichen Erlaß zuruckgenomme 3. Nodember 1838 Vorbehaltene anlagen eingeleitet werden. Vorbehalte der Versteigerung der beabsichtigt,.sol] jedock) die Z Ablauf der in dem angezogenen

inländischen dieser Wzrtpapiere fäuigen Zins- und Er- cbtlicher oder notarieller daß dem Minister der ck Verwandung der Bar- fändeten Wertpapiere die Ver-

vom Staate Eisenbabnayleibes nach dem Kurßwer neuetungssckyeinen Urkunde mit der

failenen Strafke _ _, , _ _

Die Rückga ieren etwa gebortgen Zin51ch2me i€d_och von dem bkzeicbneten enn nach 161112111 allein enis_cheidenden Bm verzögsrn sollte. ck ist der be- aabe des Fortschritts des Baues sprechenden Teil der Barbkträge

Baues und der Aus-

1) festgeseßte b ß die bezeichnete dern auch die erteilte Konzession durcb landes- n_ und die im § 21 des Geseßes Vom Versteigerung der vorhandenen Bahn- ofern die StaatJregierung von d Bahnanlagen Gebrauch zu, machen cknabme der Konzession nicht vor §21 festgeseßien Schlußfrist erfolgen.

cbiigt, nach Maß ahn einen ent

den zu lassen. . , tSVertrage (vergleiche Artikel alten wird, k

| der Konzessionar zur Aenderuxig sowie zur Vermehrung drr Gleise Strecke verpflichtet, sofern und en Arbeiten solches im Verkehrs- etriebéficberbeit oder im Interesse Soweit diese An- deSVerteidigung erfolgen, sionar zu erstatten, wenn ni 1 den Konzesfionar alßoann ma - roffen werden. fionar zur Last.

111

Nach Eröffnung des Betriebs i

und Errveitrrung ier Bahnanlagen auf den Babnböstn und soweit der Minister der interesse oder im Intchff der Landeswerieidigxing fur er forderungen ledigli nd die desfall gen

m Weße der gebende Besttmw übrigen fallen die

Sollte die (Heseliscbaft _die in P e anderweit deraußern od en wollen, 1

der fréien

forderlich era ck im Interesse der Kosten dem Kon_zes eseßgebung andere fur_ ungen (Vergleiche Artikel 1) get betreffenden Kosten dem Konzes

renßen gelegene Bahnstrecke ganz er Verpachte_n oder sonst den Be- 0 111 zu j€der dieser Maß- schen Staatßregicrung erforderlich.

oder teilweis trieb auf dsrselben anderen abtrei nahmen die Zustimmung der preußi

M.

Sfertigung dieser KonzessionSurkunde ffentlicbung derselben ixi Gemäßbeit pril 1872 erfolgt erst, nachdem 216 unter 113

öcbstcigenhändigen Unterschrift und . „Kaiser Wilhelm 11.', den

Wilhelm R.. Von Tirpitz. Studt.

Rheinbaden. yon Podbielski. won Budde.

Die Aushändigung einer Au an den Konzesfionar un des Geseßes

d die Verö vom 10. A icherbeit geleistet ist. Urkundlich unirr Unserer H beigedruckam K_öniglichrn Jn1ie [ Gegsben Kiel an Bord 21. Novem(ber 1904. Graf von Bülow. Schönstedt. Freiherr Von

Freiherr Von Hamm ' von Einem.

Justizministerium.

Dem AmtsgerichtSrat Lappe- stentlaffung rnit Pension Zu Handelsrichtern siiid Rudolf Everiing sen. M für Handelssachen _daseibst, d die Kaufleute Erick) Loos_ . . dem Landgericht Kaufleute Albert Adolf Siegert,

in Barmen ist die nach- te Dien ck der frühere Kaufmann M.:Gladbach bei der Kammer er Max Engelke, Heckert in Halle wiederernannt: Arnold Grolmann ßer Dr._Theodor Lapp kier Wilhelm Pfeiffer e, sämtlich m der Kaufmann dback) bei der Kammer für die Kommerzienräte Karl Ebel und r in Halberstadt bei dem

er Fabrikbesiß

die Fabrikbesi (1) Klein, der Van ffeffor a. D. Eduard Schult bei dem Landgeri in M.-G1a

und der Berga Düsseldorf, uliu s Lan en andelssachen rnft Georg Wolfgang Vogle Landqerichi daselbst.

Zu stellvertretenden H Generaldirektor P bei Siegburg bei Leopold Schau sachen in M.:(Hladbach, in VöUberg bei Halle er. alle a. S. bei dem ouis Kuttner in Pojen be wiederernannt: der Mühlenbesißer Nippes und der Kausm köln bei dem Landgerick) Woefte, Laurenz E dahl, Dr. Robert Herz

andelsrichtern sind ernannt: der [ler in Friedrich Wilhelmshütie dem Landgericht in Bonn, der_ Kaufmann b in Viersen bei der Kammer fur Handels- der Mühlendirektor Geox S. und der Bankier Pau Landgericht in Halle a. S., i dem Landgericht daselbst, Jakob Auer in Cöln- d von Guilleaume in t in Cöln, die Fabri'kbestßer Richgrd AlbertKrauß, Richard feld und Klemens Kte

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ann Arnol

"**. 'I

die Kan eute Eglmger Au ust von Waxpthausen und Wilhe mArex, samtlicsjan _ selbst, der Kau mann ermann Nacken in-Rhey * Kammer für Handelssa en in M.?Gladback), ddr „Ka ' mx: EugenKaempfert un derBaiikierH/ermann'Die-ck “an'n in Halberstadt bei dem Landgericht da elbft der Kaufmann O tto Gille und der Sägewerksbesi er uiöo Müller in Halle a. S. bei dem Landgericht da el st..

Der Rechtsanwalt Dr. urt RosenberYist in der Lite der Rechtsanwälte bei dem Landgericht 1 in erlin gel s t.

In die Liste der Rechtsanwälte smd eingetragen: die RechtsanwälteDr. Ku rtR o'senbe rg vom Landgerachtl mBerlin bei dem Landgericht ][ in Berlin, Woas aus Brieg bei dem Amthericht in Schmiedeberg i. S 1. die Gerichtsa efforen Alfred Krause bei drm Oberl n esxzeri t in arien- werder, Perls bei dem Landgericht ]] m erlin, Ollen- dorff bei dem Landgeri t in Beuthen i. ().-Schl., Back),- mann bei dem Amtsgeri t in Sulzbach und der geprüfte Referendar Specht bei dem Oberlandeögericht in Jena.

Der Landrichtcr Frohwann in Glaß, die RechtSanwälte

Dr. Sobtszick in Beuthen i. ().-Schl. und Schümann in* l .

Hannover nd gestorben.

Ministerium der_ .eistlichséz' Unterrichts: und Medizi alangelegenheiten.

Dem Gymnasialdirektor Dr. Prellwiß ist die Direktion des Gymnasiums in Rastenburg übertragen worden.

Dem StabSarzt & 18. 811118 der Schußtruppe für Deutsch- ostafrika Dr. einrich Ludwig Christian Ollwig in Berlin, dem Bibliot ekar der Königlichen Museen _in Berlin Dr. Ferdinand Laban, dcm Sanitätsrat Dr. med. Karl Sudhoff in Hochdahl und dem almarzt Emrl Klin el- Höfer in Berlin ist das Prädikat rofeffor“ beigelegt wor en.

_ Finanzministerium. Königliche Generallotteriedirektion.

Bekanntmachung.

Die Ziehun der 1. Klasse 212. _Königlick) preußischer Klassgcnlotterie wird nach planmäßiger Bestim- mung am 9. Januar 1905 friih 8 Uhr ihren Anfang ne men. Das Einzählen der sämtlichen 224000 LoSnummern nebt den 7000 Gewinnzeitkln gebuchter 1. Klasse wirdnschon am 7.Z?)anuar 1905, Nachmittags 2 Uhr durch die Koinchew Zie ungs- kommissaricn im Bei ein 5er Kdmglichen otterxeeinnehmer Herren Haselbach, ogler, Wiegler und Meiners von hier öffentlich im Zichungssaal des Lotteriegebäudes stattfinden.

Berlin, den 30. Dezember 1904. _

Königliche Generallotteriedirektion. Strauß. Ulrich.

Ministerium des Innern.

Dem Landrat Grafen von Spee ist das Landratsamt im Kreise Borken Übertragen worden.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Der Regierungsaffeffor Francke zu ' Breslau ist zum sterertretcnden Vorfißenden des Schiedsgerichts für Arbeiter: versicherung Regierungsbezirk BrgYau und des SchiedSJerichts für die rbeiterverstcberung im Eiseanhndirektionsbezirk Breslau ernannt worden. . '

Die Baugewerkschullehrer Wurmback) und Teichmann in Cöln sind zu Königlichen Oberlehrern ernannt worden.

Evangelischer Oberkirchenrat.

Die Verwaltung des Pfarramts der deutschem evangelischen Gemeinde zu Newcastle on Tyne'in England 1st drm Stadt: Vikar Karl Lcube aus „Hall in Württemberg ubertragen

worden.

Bekanntmachung.

Der Vorschrift im § 46 des Kommunalabgabengcseßes vom 14. Juli 1893 ((H.-S. S. 152) entsprechend, wrrd hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß der, im Steuerjahre 1904 einschäkbare Remertrag aus dem Betriebs: javrc 1903 für die preußi ck)e Strecke der Altenburg-Zeißer Eisenbahn einschließlich der Zweigbahn Meuselwrß--

Spora auf 215 623 4/16 96 „H festgestellt worden ist.

Erfurt, den 29. Dezember 1904. _ Dsr KöniglicheFisxnbahnkommiffar. o t.

Yichtamtlichez.

_ Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 31. Dezember.

Nr. 4 des dritten JYrgangs der lichungen des Kaiserli

die ihm unterstehenden unternehmungen. us Anlaß schwerden weist das Auffichtsamt

bin, das; häufi aus Zeitdauer der ZVersicherung nicht mit

ersehen werden könne, und ersucht die

Angabe über die Dauer

cb an eini e Sachverständige, wel e si ebendversick)erungMnternehmungen be

achten in etwai en Streitfä en.

Es folgen itteilungen über Zulassungen um Ge- schäftsbetrieb und Aenderungetz des eschäfts- plans inländischer wie auslandischer _Unter-

usseldorf, bei dem, Lan erickkfdaé- d be der“ _ ausländischen

„Veröffent- en AufsichtSamts für Privatversicherung“ vom _1. Dezember 1904 enthält an erster Stelle ein Rundschreiben des Aufsichtsamts an rößeren Hagelversicherunqs- einer Reihe von Be- auf den Uebelstand den Versicherungsfcheinen die Bestimmtheit , Gesell- schaften, dafür Sorge zu tra en, daßoin Zukunft ezine er Versichßrung _und ins- besondere über das Ablaufsjahr in die Poircen gus- enommen werde. - Ein zweites Runds reiben rr tet ?! mit der b- abe versi erungstechnifcher Guta ten Für kleinere Z affen, und be-

trifft die Regelung der Fra e der Vergütung für solche (Hut-

nehmuugen, über.,„hie Gene migung eiuer Bestands.- y'=exänderung;;(FIZZU. des Ver cherungsau tchtsgesevu), über die; Bestellung- “des Hauptbevoll- chtigsen einer . Unternehmung, -endlich ein Ver- ijzmx von zéhn Versichetqngöunternehmungen, für derm

rämrenreservefonds “die Vorschriften des“- F 61 Abs. 2, 3 und de'» §62 des Versi erungsaufs chkts- Zesejes bereits FLZ emem früheren eitpunkt als dem . Januar 1905 m Kraft Fesevt werden. -.- Ferner wird die,Verteilun_g der, Mitg ieder des Versi erun = betrats auf die emzeln'en gemäß 8 Abs. 2 der" aiserliZen Verordnung vom 23. Dezember-1 1 ebildetersGruppen nach dem Stande vom. 1. Dezember 1904 kamngegeben.

Von dén drei in dem l?er? wiedergegebenen Beschlüssen des Aufsichtsamts bet fft der erste die Frage der An- legung von Beständen des Prämienre eroefonds in verbrieften _Forderungen gegen eine inländische Kir engemeinde. Solche Forderungen können, wie der

-Befch ausführt, nur mit Genehmißun-Zx der Auf- es e

sichtsbehörde gemäß § 59 Abs. 1 Nr. 4 _ rstcherungs- aufsichtsgeseßes für den Prämienreservefonds verwendet w rden. Unter den Be r1ff der kommunalen Körperschaften 59 bs. 1 Nr. 1 a. a. .) im Sinne der Reichßwscke fallen Kirchen: gemeinden nicht. - Der zweite Besch1uqß pricbi sich dahin aus, daß eine nur in einem Teile des Reichs zum Ge:

-schäftsbetriebe befugte-ausländische«Unker'nehmung

nicht berechtigt sei, im Korrespondenzwege Ver- sicherungen mit Personen abzuschließen, die ihren Wohnsiß oder gewöhnlichen Aufenthalt in anderen Gebieten des Reichs haben; anders liegt, wie der Beschluß bemerkt, der Fall, wenn der Vertragsschluß ohne vorangegangene Anwerbetätigkeit der Gesellschaft bei gelegentlicher Anwesenheit des nicht "im Konzessions- qebiete wohnhaften oder sich gewöhnlich aufhaltenden Versicherungslustigen in dem der Geseljschaft eingeräumten Ge- schäftsgebiete zusiande kommt. - Die Frage, ob es für die', Festseßung oder Abänderung allgemeiner Versiche- rungsbedingungen für eine nur ge, en feste Prämie YFU betreibendx Versicherung-Zart § 21 Abs. 2 des

ersicherungsaufstäztheseßes) seitens eines Versickézerungs- vereins auf Gegenseitigkeit der Beschlu fassung des obersten Organs bedarf, wird in dem dritten Be- schlusse verneint, da § 41 Abs. 1 a..a. O. seinem Sinne nach hier, wo es sich nicht um die Versicherung von Mitgliedern handele, außer Anwendung bleiben müsse.

Im Anschluß hieran wird eine RekurSentscFéeidung mitgeteilt, die einen nach dem sächsischen Ge 63 vom 15. Juni 1868 organisierten gegenseitigen Vieh- versicherungsvereiu betrifft. Der Rekurssenat hat an: genommen, daß die bestehenden sächxischen Vereine ebenso wie die bestehenden einaetragenen Genosenschaften gemäß § 102 des VersicherungSauffichtsgeseßes auch die Zulassung nach Maßgabe des Geseßes 96 Saß 1 a. a. O.) ohne Aufgabe ihrer bisherigen Rechtsform erlangen können.

In einem Anhang werden 15 gerichtliche und v_er- waltungSgerichtlich_e Entscheidungen v.röffen111cht, welche Fragen des VerfrcherungSrechts betreffen.

Hamburg.

Mit dem Postdampfer Lucie Woermann“ ist gestern auch der aus Deutsch- Süd w e tafrikak zurückkehrende Trans- port verwundeter und crkr gnkter Krieger, bestehend aus 10 Offizieren und 10 Unteroffizieren und Mannschaften, in H amb u r g eingetroffen.

Deutsche Kolonien.

Der Generalleutnant v on Trot2a mcldet, wic „W. T. B.“ berichtet, aus Windhuk in Deutch-Südwcstafrika _unterm 29. d. M.: Am 27. Dezember überfiel eine Patromlle der 2. Kompagnie des Regiments Nr. 1 auf dem Rückwege v_on Maltaböhe nacb Gideon einc Witboiwerst bei Tsub-Garis. 12 Witbois fielen; 1000 Stück Kleinvieh wurden erbeutet. An Typhus ist weiter der Reiter Karl Heimann, gé- boren am 6. April 1883 zii Krelkan, früher im württem- bergiscben DragonerreZimcnt König (2. württember ischen) Nr. 26, am 25. Dezem er im Lazarett zu Epukiro geZorben.

Oesterreich-Ungarn.

Wie die „Zeit“ erfährt, Hat der Admiral von Spau'n die Haller Kommission in Paris davon verstäxidigt, daß er die Wahl zum Mitgliede der Kommission trotz seines erschütterten Gesundheitszustandes annehme.

Der „Reiten Freien Presse“ zufolge hätte der Ackerbau: minister Graf Buquor) vom Kais er die Berufxing erhalten, an die Spiße des Kabinetts zu treten und Allerhochstdemseiben Vorschläge wegen Umbildung des Ministeriums zu unterbreiten.

Frankreich.

In dem gestern abgehaltenen Ministerrat teilte, mir „W. T. B.“ berichtet, der Minister des Auswärti en Delcasséx mit, daß Siam die durch den französisch:siameischen Vertrag abgetretenen Landstrecken an Frankreich Übergeben habe. Nur Tschantaboon sei innerhalb zehn Tagen von_ den Franzosen zu räumen; unmittelbar darauf werde dort cm Konsulat er- richtet werden.

Rußland.

Die „(Heseßsammlung“ veröffentlicht, wie dem „W. T. B.“ mitgeteilt wird, einen Erlaß des Kaisers, durch den deutsche Schiffe, die in gewöhnlichen Zeiten einen russischen Hafen anlauxen, von der Beibringung der Sanitats- patente be reit werden.

Die Beratung des Berichtes des Yusschysses des finnischen Landtages, betreffend die Petition uin Wiederherstellung der geseßlichen OrdnunJ, 1 nunmehr von den übri en drei Ständen . eendet worden. Der Bürgerséand * _hat sich mit gegen 16 Stimmen für den Bericht aysgesprocben, der Bauernbund hat mit 42 qegcn 17 Stimmen die.?)iuck- verweisung an den Ausschuß be chloxscwund der Geistlicher- stand den Beschluß Jefaßt, si re erviert zu verhalten. Die beiden leßtcren Stän e haben fick) dafür a'usFesprochen, daß die Frage einer neuen Re ierungsform Finn ands von der

Petition getrennt und beson ers“ behandelt-werden *müffe.

. Jm Q „. " l f Italien. _,

. , utrtna -and.* gestern abend *um 9 u':- wie 3123pZ'zuZ'ÉxeuM-TZWMM ?tgtt d e s dip [ o m YM ck M on . ' ' '

KönJin ZÄZM'Cekclef-l a Der Konig und die xr ri una“ zu oge, hat die Re ie '

von, den Öalkanstaaten gerichtete Einglazxxx? FMM? chluß von Handelsverträgen angenommen, Die Verhandlungen werden zunächst mit Rumänien und Bul-

arien gefuhrt werden und voraus" ' ' Januar beginnen. stchMck) bereits 3" Anfang

Niederlande.

„In der Ersten Kammer erklärte gestern d . . ' zufolge„ auf die Anfrage van Nierops “derenItNi'tFstZr Yer Kolonien in aller Form, daß weder der Hafen von Sabang noch irgend ein anderer Ort in Holländiscb-Jndien der XYLLFZFRUYQJFJUFJMMY 5«?erfüsgkundg lgesieüt sei. Die nieder- an n eoa e n en ' ' ' die strikteste Neutralität. te er anden und den Kolonien

Türkei.

Wie das „Reutersche Bureau“ erfä rt, [ict das Jradedes Sultans, betreffend die Gr§nzresxéuls13erung ",n Hin'terlande von, Aden, keine endgüliige Ne elung d1e_ser_ seit so langer int „mischen Großbritannien un der Turkei offenen , rage m :ck. Die Wirkung des Jrade be- schranke s1ch au Schaffung eines Provisoriums, was weitere Verhandlungen notwendig mache.

Rumänien.

?" Bixkarcest ist vdrgxstern, wie „W. T. B.“ berichtet, der chwetzerisch-rumanische HandelSUertrag unter- zeichnet worden, durch den fick) beide Staaten für weitere 12 Jahre Meistbegunstigung zusichcrn.

Bulgarien.

*Das RegierunaSorgan „Nov Vek“ führt, wie das Wiener „Telegr. Kdrresp.:Bureau“ meldet, aus: troßdem Bulgarien alle erdenklichen Verfiiche und Anstrengungen gemacht habe, um die Aufmerksamkeit der Pforte auf die Konsequenzen ihrer „Handlungsweise zu lexikon, fahre diese fort, die Erfüllung der uhrrnommenen Vsrpfltchtungen zu hintcrtrciben. Wsnn die Turkei in ihrer Verblendung glaube, daß es ihr auch die2mal wis so of_t bisher gelingen werde, durch Verschleppung die Lösung der 1chwedenden Fragen aufzuhalten, werde sie sick) über: zeitgeri mnssen, dgß ihre traditionelle Politik dieZmal Kom: plikaiionen herbeifubren werde, deren Schlichtung nicht mehr von ihr ahhänge. Es sei Hoch an der Zeit, daß sich die Auf- merksamkeit Europas neuerdings den Balkanverhc'iltnissen zufweisde, deren Regelung rasche und energische Maßnahmen er or ere.

Schweden und Nouvegen.

_ Jri der Angelegenheit des Dampfers „Aldebaran“, der Fmerzett nach Aussage der Besgßung von der russischen Ostsee: otte bc'schoffen worden war, 111 von dem Marinedeparte: ment eine Kommission zur Untersuchung des Sach- vjerbalis xm eseßt worden. Dem „Astonbladei“ zufolge hat die schwedis e Regierung, nachdem die Kommission ihr Gutachten abgegeben hat, die russische Regierung ersucht, eme Untersuchung der Angelegenheit vornehmen zu lassen.

Asien.

. Die Admirale Togo und Kamimura sind gestern vor- xmtlag, w1e_dem „W. T. B.“ berichtet wird, mit ihren Stäben in Tokio eingetroffen. _Sie Fuhren zunächst nach dem Marine; departement, yon wo sie sick) nach kurzem Aufonihalt zum Vortrag beim Kaiser begaben.

* Der „Daily Mail“ wird aus Tokio gemeldet, nach Be- richten aus Niutschwang seien 30000 Russen vor einigen Tagen von Tieiing nach Tsiengfu und Tschahotcng: tacheng aufgebrochen.

Der „Daily Telegraph“ msldet aus Siiul vom 30. d. M., daß dort in den leßten Tagen mehrere politische Vcr- sammlungen stattgefunden hättcn. Unter der Bevölkerung herrsche große Beunruhigung, die politische Lage sei sehr schmierig. Einige hervorragende Koreaner seien vkrhafiet worden. Eine große Anzahl von Mitgliedern der sogenannten ..Jlchiyhvi-(Hesellschaft“, die japanfreundlich gesinnt sei, hatten sick) in der Nähe des Palastes versammelt. Es “ei zu erheb- 11chen Ruhestörungen gekommen, wobei koreaniFchc Palas : wgchter 12 der Jlchinhvis durch Gewehrschüffe verwundet Hatten. In der Stadt herrsche infolgedessen große Erregung, Jxoße Volksmassx'n hätten fick) in den Hauptstraßen angesammelt,

te berittene ]apanische Gcndarmcnpatrouillen durchzö en. Gegen Ausländer hätten sich die Unruhen bisher nicht aeri iet.

Dem „Reuterschen Bureau“ wird gemeldet, der Taotai von Schanghai ergreife strctzge Maßnahmen, um de_n Schiffen „Askold“ und „Gromoboi“ ]ede 1ichkcit, zu entxliehc'n, zu nehmrn. Di? chinesische Regierung abe deraotai beauf- trggt, darauf zu bestehen, daß der russische Konsul den chmestschen Beborden den russischen Matrosen, den Urheber des Mordes eines Chinesen, ausliefere. Sollte Rußland dem Ver- lange_n nicht nachkommen und dadurch die Neutralität verlesen, so konne auch China die Russen gegen die Japaner in der:

ch1nksischen Häfen nicht schüßen.

Afrika.

Aus Tanger meldet die „Agence Hgvaß“, der Sultan (L_be die von Frankreich vorgeschlagene Losung der Angelegen- ell des früheren KriegSmimstch El Mcncbhi dngenomxnen UNd 1k)_m eine Summe zur Verfügun gestellt, die aiisretche, Um _ seme Unabhängigkeit zu ewäßrleisten. - Die Vor- bereitungen für die französis e Mission nach Fez, die niemals unterbrochen worden seien, würden. auf das, leb- [)„afteste fortgescßt. Man vermute“, vom Hofe seien Nachrichten angegangen, nach denen der Sultan geneigt sei, fich den Aus- landern gegenüber versöhnlicher zu zeigen.

*

Parlamentarische Nachrichten.

Der Oberbürgermeister von Altona Dr. Giese, Mit lied des Herrenhauses, ist, wie „W. T. B.“ meldet, getern “NW gestorben.

"ck

901 billiger waren als 1879. Auch die ses ist (wenigstens'seit 1880) nur mäßig; scbsorten geltend, am meisten fck. Namentlich Kalb- und ck wesentlich

die beide noch im Jahre 1 Steigerung des Buttervrei erheblicher macht fie fich bei allen Flei bei Kalb-, am wenigsten bei Rindflei mmelfteiscb sowie Eier sta öher als im Jahre 1873, und Mehl noch viel teurer waren als 1903.

Statistik mid Volkswirtschaft.

ise wichtiger Nabrungömittel in in den letzten 25 Jahren.

e Marktpreisstatistik reicht im Zusammenhange bis zum bis unmittelbar nach den Befreiungskriegen, zurück. t wie schwer absteübar. Sie beruhen in der Regel nicht möglich ist, die Mengen _ Waren zu ermxiteln und bei der ists zu beruckficbttgen, sondern daß man sicb [ aus den höchsten und niedrigsten Preisen etlichen Haushaltungen zum Verbrauchs gelangender luß solcher Von feinster oder schlechtester Be- Jndeffen, [raden mannigfache Proben Weife_ ermitteltewZiffern tatsächlich im nicht treit von denjenigen abweichen, welche durch eine einwandfreie Durchs nittSberechnung gewonnen werden wurden. Wo es nicht auf die Ersa ung femer Unterschiede. sondern nur auf eine ungefähr zutreffende Darsteüung der PreisbeWe ung ankommt. reichen diese Ziffern also immerhin auf! und find jeden alls beffer als gar keine. Dem weiteren, preußischen Statistik an ei schaffenbeit der Ware fehle, gerade darauf ankomme, da Sorte und Güte beziehen, des Verbrauchers die Berechtigu .Mittelpreiß' für irgeud eine zu zwri verschiedenen Zeitpunktcn _ Lage des Vrrbraucbers in beiden Fa en ungleich sein, Markte gelangte Ware das

JahrelmPlttelpre

Die preußisch abre 1816, also bre Mängel sind ebenso bekann der Hauptsache data der zu den einzelnen Bildung des Durchschnittépre mit dem arithmetischen Mitte für gewöhnlich in bür Ware unter Ausf enbeit be nügen mu . e auf die e

nden im Jahre 1903 auch no in welchem Speck und Schmalz, Butter (Stat. Korr.)

ie " verkauften re saßen Veyslkerung und Wohnungsverbältnisse in Hamburg.

Die Anfang Nodember Von der (Z Ermittelung des BM") hat ergeben, daß die auf den Schiffcn im

tadt Hamburg vorgenommene , d der Wobnungßvabälinifse Emwobnerzabl Hamburgs (ohne die Personen Hafen) im Jahre 1904 eine dedeuiend starkere Zunahme erfahren hat als im Vorjahr. 743 860 Personen auf 764 662 gridcben, gestiegen, während das Jahr 1903 nur einen Z Personen (1,96 0/0) mbracht batte. ersonen Waren 373 918 männlichen und 39 u den Bewohnern der Stadt tritt die Bevölkerung auf den in den Stadtgebietes liegeudrn Schiffen, 1716 sich auf 8190 belief, sodaß also die Gesamtrinwohnerscbaft Hamburßs im November 1904 aus 772 852 Personen bkstand. _ Zahl der Haushaltungeii ist im [syten Jahre um 5691 (don 174 567 auf 180 258) gestiegsxx; noch stärker, um 6985, wuchs die Anzahl kkk bewohnten Gelame, derkn man AuGganas 1903 167 920, jr 1 174 905 zählte. Man darf daraus den Schluß ziehen, daß dre Ja 8, in denen mehrere Haushaltungen fich in eine gemein- ame Wohnung teilen müssen, im Abnehmen begriffcn find. Lk den bewohnten Gelassen gab es 25 815 (24 727 im Vorjahre) begiuizie und 9199 (7079) leer stehende. ii tm lcßte_n Jahre über dsn Bérarfder steigenden Brvölkrrung hinaus rrge geweien, kenn die Zahl der leer stcbknden Gelasie hat sich seit Norcmber Vorigen Jahres um 2120 oder Von 3,54 0/0 auf 4,38 0/0 (11161: Wohnungen Vermehrt. Das dies- Ergebnis bestätigt demnach bezüglich dcr leer Wohnungen die Resultate der bLiden vdrhcr Falls eine Zunahme der unbewohnten Ge1affe anfwiesen, w 01 eine ständige Abnahme zu verzeichnkn ge- Bautätigkeit im Verhältnis zum Bedarf bat eberrscbt, wo 7.6 0/0 der Wobmmgsn leer stkben, kem- eck (6,69/0), Eimsbüttel (5,9%), Varuabeck (5,60/9),

[kerungsstandes un

gt, daß 1) großen Ganzen mathematische,

802 (2,8 0/0) uwacbs Von 14 306 764 662 gezählten 0 744 weiblichen Geschlechts.

ist also um 20

oft gehörten Einwande, daß es der " eichenden Berücksichtigung der B6- wabrend es doch für die Vergleichbarkeit die Angabcn s1ch stets auf die gleiche voni Standyunkte des Handels und nicht abzmprechcn. are auf den pxcußischen Märkten

man der gleiche, 10 kann die

Isi z. B. der

eine Mal gut, das andere I) ch Standpunkte kes verkanfcnden La dieser Einwand nicht, und würde das ' Beschaffenheit nicht bloß Schwierigkeiten bieten, Gewmnun eines falschen Bildes führen; „Ist z. B _ etreideernte durcb Nässe bescbaktgt, so ist eine Anschreibung fur trockene Ware gegenstandslos, da kein chndwirt solche dort zum Verkauf steuen kann, und kommt fie,doch zustande, so wäre es un- sie zum Maßsiabe des landwirtschafilichsn Ertrags für diesen Umgekehrt würde die Festbaljung an einem be- _ oder Minkesierforderms, in Jahren, die sich durch besonders gute Körnerbildung usw. auSzctcbnen, zu einer nicht un- wesenilichen Untersckxäßung drr den Landwirten tatsächlich aus Um Getreidevexkauf zufließenden Einnahmen fiihren. Aus diesen Gründen die herkömmliche preußiscse Statistik neben den mancherl€i zum gleichen Zweck stattfindenden Erhebungen immerhin beachtenswert. Nun ist die Tatsache,

kal mangel- ndwirts aber gilt Festbalicn an einer bestimmten sondern auch zur . in einem Bezirk

für nur gemerbliche Zwecke Die Bautätigkeit in Hamburg 1

grbxnden Jahre,

dem Zeitraums 1893-19

Bezirk zu nehmen. Die stärkste

stimmten Mittel- Wesen war. in Eppendorf nächst in Eil Hamm und Horn ( Innerhalb der Vsrscbiebungen der Bavölkcrung haben 3011 Bewohnkr Verloren, (:

BevölkerungNuwacbs.

Start haben sich im leßten Jahre bemerkenSwerte Altstadt und [le anderen Stadtteils hatten einen , Am meisten haben Barmbeck und Eppendorf für die Eine Zunahme von 4851 bezw. 4847 Bewohnern an- Dann folgen Eimsbüttsl (3815), Eilbeck (1791), Winterhude

daß keineswegs Von einer allgemeinen .Ver- teuerung des Lebknß', nicht einmal von einsr allgemeinen Verisuerung der Lebensmittkl m den leßten Jabrzebnien die Rede sein kann, all- _ Das wichtigste Lebenßmxttel, insbesondere das Brot- getreide, ist im lkßxen Menschenalter erheblich biliiger geworden. den preußischen Markten 1) kostete , Mark im Jahresmittel

1816 1821 1831 1841 1851 1861 1871 1881 1891 (1000)1chJ bis

1820 1830 1840 1850 1860 1870 1880 1890 1900

gkgcben wird.

amm (1611), ViUwärker Ausschlag (1311), Prozenwal ist der Bévölkerungxzuwa I am 12,3 0/0), Veddel (9,50/0), Barmbeck 2%) Und Winterhude (6,6 9/o)-

gemein bekannt.

t. (Georg (1167). größien gewesen in Eppendorf ( (8,6 0/0), Hamm (7,3 0/0), Horn (7,

Zur Arbeiterbewegung. , Aus Belgien wird er „Köln. Zig.“ gcmeldst, daß Versckyiercne Kob_lengrubcn des_ Borinage und drs Mitislbkckens wrgen Anbaufung dar Vorrate die Arbeitswoche mn zrrei Tage Verkürzt haben. Auf der Zeche .Hadré-“Z rrurde cin Tail der Arbeiter ent- lassen, auf der Zeche .Hous1u“ drr Lohniay bsrabgsseßt. Diese Maßnahmrn haben einen Aasstand herbeigeiührt, der fich außzu-

Baku liegenden Naphtha-

Anders steht xs freilich mit den meisten anderen wichtigsn Nab- Wrr geben nachstehend eine Uebersicht hierüber, in Kartoffeltz wegen zu sehr beeinträchtigter Vergleich- barkeit der Angczben Wegbleiben mußten. Als Anögangspunkt ist das Jahr 1879 gewahlt worden, weil es hinsichtlich der GetreideVreise weder besonders giinstigzwcb ungünstig für die Verbraucher war; W blieben namlich (mit 196 bezw. 144 „M für die Tonne) _ dem Durchschnitt der Jahre 1851-1880 schon erheblich zuruck; hatten aer ;- namxntliä; der Weizen und von 1881 ab auch der Roggen - spater meist einen noch niedrigeren Preis. Ein be- soxidxrs teures Jahr der fruheren Zeit, nämlich 1873, ist dann noch mit m die Vergleichung gezogen.

Die Jabreßmiitelpreise betrugkn in Pfennigen für:

1 Kilogramm Fleisch im Kkeinbandel

dehnen droht.

In dem in der Umgegend Von gebiet daurrt, wre „WFT. B.“ meldet, der Ausstand fort (vgl. Nr. 304 1). Bl.). Der Pserdebgdnbetrieb isi cingestrUt, die Leitungen fur die elektrische Beleuchtung 11111) rurchschniitem die Zeitungen er- scheinen nicht.

rungSmitteln. welcher leider die

und Roggen zWar hinter Kunst und Wissenschaft.

In der [eßten Sißnng dcs Vereins für Geschichte der MarkYrande_nburg1prach u. a. der Oberlxbrer a. D. Rudolf Grupp UHU“, markiscbs Ort*Inamen und 11211113 folgende Haupt- Die Namen gui -(101'f' find mii deutschen Personen- rte fast immkr im Grniiiv stkhen. Mit Flurnamen Verbunden sind Winkeldorf

namen zusammengestßt, gibt es hierzu mehrere Außnabmen: und Ororf, __ Quappcndorf Wa11erlöcher) ; Klostrrrorf ,

bereitung?) Bructhf, Bisckoofestorp , _ _ Markgrafendorf, Schmargendorf (“s Markgrafenddrs, wa5r1chsin1ich ebenso Schmarfen- dorf), Schreib.ersd0rf, Speierdors (zu Spsier) und Zinndorf (zu Kloster Kuma) find die Befißer angegeben. Die märkische Endung -15 in Örtßnamcn ist nichts weiter als eine lokale Schwächung der chkn Endung MZ oder -111Y611, wie st? 5. B. *kißxiamen angehängt

weine inländ. scbmalz * Eßbutter zen

Schweine-

GrunderIdorf ,

Q Roggen Z

«Wei

altgermanis Bardengau an Personennamen zur Bildrmg von 5,- worden ist. Dort gründete z. B, Bero eringrn, Ever Coerinßen,

. , ' _ (Ebbe (Ebbingen, Grering Greding, Clthnngluvtngkye. DLL Perjoner-namrn nehmen in der Koseform Vielfach die Endung -1S, -1ch0 oder -1 an. Aus Haro und BSW wsrden arle und Berik, und diese gründen dis: Orte Harling und Berling. Re ts der Elbe ge1chab dasselbs, nur da ' , "KUZ die zu 471 ab» finden sich hier in Urkundsn die Von den Männern (Seile,.Kale, Land, Regelo, Fal odxr Valk und Zed grgründeten Orte in zweifacher Form als Jtsing 0er Eizin im Haycllande, Geilin en in Pommern, Kultus und Kallinichen bei 30 en, ' Zisgling oder Reucbiing . . 311.119 und Beim odsr Vrlen bei Plaue und endlich Zedmg und Zéddin_m der Neumark. Die sämt1icben Orianmen der.!Rark auf -111 [amen fich zwanglos auf PersonennarUen zurucksubren, die durch Försiemann und Winkler bezeugt smd. In den Namen auf 41151 entspricht diese Endung dem alten Wim :: find die Genitibe der in Eduard Otto Schulze hat in

Eid Cyingen, Fal Velingsn,

[)in bald zu dsr ursprüng- wachte Endnng tritt. So Oder 'Edse,

lichen Form auf

und GLÜin Landingen und Lanvin und Reglin bei Neu-Ruppin,

Zaun. _ Die Q Zbinen YbaklteneF) PJsiynensnamrn. G e xtem er e . ie () oniirrung und ermanifierun der Gebiete zwischen Saale „und Elbe (Leipzig 1896)“ die Tatsache!9 Veröffentlicht, daß Vor 1190 em Ritter Gonrad (Spansel) ein nach ihm benanntes Dorf Cunradesdotf gründetx, daß ein wenig später als Conradiz in Urkunden erscheint, und daß ahnlich die OrtSnamen Ramroltiß, Berntiß, Albertxß (zus RamroltiSdorp, Bernleßdorv, Albertesdorp entstanden find. Alle marktscbenOrtsnamen auf -ir7„, mit Yußnahme der aus 47112, [affen fich zwanglos auf Personennamen zurückführen, deren Genitide fie find. Die Cnduxig 487112 ist aus xx'jZS, 11'180116 oder 1,7151; : Wiese ent- standen; die dawrt zusainmengeseßten OrtSnamen sind zum Teil Flur- , Die Endung,;oxcs oder -0xr oder -an ist deutsch; dieEndung -0M'0 ist p01n11ch. Die mit -0KK'S oder 4»- oder -au ge- bildeten OrtSnamen sind zum Teil Flurnamen, zum Teil sind sie von So find Blomenow, Waldow, Sandow, Krielow, Lugow, Scbqvow, Spandow, Stenow Flurnamen, während in Hetnri owe, Helmm owe, Hermenow deutlich die Personennamen ermen beroortreten.

Verkehrsanftalten.

' (W. T. B.) Der Norddeutsche 810191: hat beschlossen, seinen australischen Dienst durcb Er- UÖTMJJ einer Frachtdczmpferlinie, deren Dampfer in Abständen vpn vier Wochen expedtert werden sollen, zu erweitern. bindung mit der Reichspostdamvferünie wird dadurch die Verbindung des Norddeutschen Lloyd zwtscben den deutschen Häfen und Australien zu einer 15tägtgen ausgestaltet werden. Bau befindlichen .Lotbringen', .Westfalen' und ',Pommern' eingesteüt werden.

rtßnamen auf -jr7.

Verfolgt man nun die einzein'en Gegenstände dieser Uebersicht so ßeht man nur bei Mehl zur Spetfebereitung einen Rückgang, be Wetzeximehl von 37 auf 30, bei Ro genmebl von 27 auf 25 „5 für das“ Kilogramm, wre er bei dem gange der Weizen- und Roggen- preise Von 196 auf 155 und von 144 auf 132-66- nicht zu verwundern ist., Auch dieleowankungen des Rohstoffes macht das Mehl Wenigstens einigermaßen mit: es war

am teuersten 1881 mit 40 9

am billigsten

Weizenmehl ( 1894 mit 26 „„z

Roggenmehl

während die Preise sich teilten für 1000 1x am ö ten bei 1891 mit 222 und 1881s mit 220, I) [) chs unt 208 bxzw. 202 „15, am niedrigsten 1894 bei Weizen mit 135 und Roggenvmtt 118 .“

Bet allen anderen oben aufgeführten LebenSmitteln zeigt die Uneberficbt, a_uf die wir im übrigen verweisen müffen, im Jahre 1903 hobere_Prerse als im Jahre 1879. ?lm geringsten und wenigsten regelmaßig rst die Steigerung bei inlandischem Speck und Schmalz,

1) Von 1816 bis 1831 nd es 60 von 1859 an 82 v 1 157, 2139331878 ast 1§5 bOrtesi7 [) “schl 1 , on 872 an „:e ür ie a re 18 3 is ein . 893 angegebenen Mittel- ur Mehl zur Speisebereitung beziehen fich auf Weizenmehl ezw. Roggenmehl Nr. 1.

Personennamen gebildet.

bei Roggen in denselben Jahren elming und

B re m e n , 30. Dezember.

In den Dienst sollen die im

,Franken“, .Schwaben“,