1857 / 126 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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geschlossen. Der Präsident zeigte z'ugleich an, daß die Stärke des Wachtposiens verdoppelt worden sei. Nach manchen lebhaften De- batten sollte über das erste Amendcment des Herrn Tesch abgestimmt werden, und man mußte die Tribünen aufs Neue eröffnen, Weil sonst die Siyung nicht als eine öffentliche betrachtet worden wäre. Das erste Amendement über die Anzahl und die Eigenschaften der Verwalter von Wohlthätigkeitsanstalten wurde mit 60 gegen 41 Stimmen Verworfen und hieraus Die übrigen Ainendcments 31111111- gezogexi. Darauf wurden Die beiden Hauptartikel des von der Re- Zierung vorgelegten Geseßenthrfs 71 und 78 nach namentlichcm nfrufe mit 60 gegen 41 Stimmen angenommen. (Düss. Ztg.)

Großbritannien und Irland. London, 27. Mai. AM Voriqen Synntng, 24. Mai, vollendete die Königin Victoria ihr 38. Lebensjahr; doch ward die öffentliche Feier des Geburts- tages Ihrer Majestät bis auf gestern verschoben. Die meisten Re- gierungs-Vüreaus und eine große Anzahl Läden in der City waren geschlossen, und beinahe auf allen “l)iefigcn Eisenbahnen warcher- gnügungs-Züge nach den am meisten zu einem ländlichanusfiuge einlakenden Zwischen-Stationen eingerichtet. Um 8 Uhr Morgens ward die Königliche Flagge auf dem TOWN" Somerset House und auf den Königlichen Pfarrkirchen St.-Martin-in-tbc-Jields, St. Mar- garetl), St. John und St. Mary Abbott's aufgehißt. Um 10 Uhr hielt ker Herzog von Cambridge als Ober-Befchlshabcr des Heeres im St. James-Park über die hier stehenden (Hardc-Regimenter einc Inspection ab. Am Abend *waren die Clubs und eine 5211131161 anderer Gebäude in der Gegend von Pall -Mall nnd Piccadilly erleuchtet. Lord Palmerston, Der Erzbischof Von York, Der Herzog Von Wellington (Ober-Stallmeißcr), Earl Spencer (Ober-Ceremonien- meister), Der Marquis von Breadalbane (Obcr-Kämmcrer), Lord Clarcndon, Sir G. Grey und die iibrigen Minister gabsn aus An- laß des fesilicheu Tages offiziclle Diners.

Wir haben Nachrichten aus der Capstadt vom 5. April. In Folge der vyn dem GouNrneur ergriffenen energischen Maß- regeln war das Vertrauen in den Grenzbezirken Vollkommen wieder- gekehrt. Der französische Transportdampfer „La Meurthe“ und das Kanonenboot „Valanchc“, so wie das englische Kriegsschiff „Actäon“ und das Kanonenboot „Dove“ waren, auf dem Wege nach China begriffen, angekommen. Das englische TranSportschifs „Simoom“, welches in Dublin das 83sie Regiment an Bord ge- nommen hatte, um dasselbe nach Mauritius zu bringen, war am 2. April in der Simons-Bai eingetroffen.

Die geographische Gesellschaft (Royal Geographical Society) nahm in ihrer gestrigen Jahresbersammlung die Wahl ihres Prä- sidenten für das nächsie Jahr Vor. Der bisherige Präsident, Sir Roderick Murchison, ward wiedergewählt.

Der dänische Schriftsteller Hans Chrisiian Andersen wird nächstens zum Besuche in England erwartet, wo er der Gast von Charles Dickens sein wird.

Frankreich. Paris,?7.Mai. Der König bon Baiern hat gestern seine Besuche in den Kunst-Sammiungen des Museums im Louvre mit den Gemälde - Galcrickn und dem Muscum der Souveraine begonnen. *- Großfürst Consiantin, der am “20. Mai Bordeaux verlassen, dann Rochefort, Saint-Nazaire, das Etablisse- ment vou Jndret und Lorient besucht hat, traf am 25. an Bord der Yacht „La Reine Hortense“ in Brest ein. -- Unter den (Hesey- entwürfen, die in öffentlicher Siyung reSgcsngebendcnKörpersgestern angenommen wurden, befindet sich rer überdie VerschmelzungderCtsen- bahn-Gesellschaften und der über 1711 S1aats=Zuschußzum Baue res Boulevard vvn Sebastopol. Gegen [eßtercn erhob im Namen der Provinzen Herr DeÖmolies lebhafte Beschwerde: Paris werde zu sehr begünstigt, meinte er, und die Keckhcit der Gcmeinde-Verwal- tungen, sich in kostspielige Unternehmungen zu stürzen, sei nicht zu loben. Es fanden diese Bemerkungen an einem pariser Deputirtcn, Herrn Lanquetin, ihren Gegner, und Die 121Millioncn wurden bewilligt.

-- “28. Mai. Baron Gros Verlies; gestern an Bord der „Nubacieuse“ den Hafen von Toulon, um sich nach China zu be- geben. Der gcseßgebenke Körper nahm gesiern den Geskßcntwurf in Betreff der tranSatlantischen Paketdoote an.

Spanien. Aus Madrid vom 26. Mai wird tclegraphirt: „Der russische Gesandte, Fürst Galiyin, ist eingetroffen und über- reichte Ihk'ßr Majestät der Königin Isabella 11. Die Insignien des St. KUWAkmen- und des St. Andreas :Ordens. - Die mexika- nische Frage ist noch nicht gelöst.“

Rußland und Polen. St. Petersburg, 22. Mai. Durch die Erweiterung dcr Befugnisse des Statthalters am Kau- kasus, derzttsolge .selbiger auf eigene Hand administrative Maßregeln ZU txeffen 521-1113; ift, ohne vorgängig sich an den Senat und das Minister-Comitez zu wenden, und die Senats-Ukase nicht zu von. ziehen, weiche uble Folgen haben könnten, ist Das bisher bcfolgte Centralisationssystem erheblich durchlöchert. Der bcziigliche Ukas

ist heute in der „Scnaiszeitung“ publizirt. -- Bisher war die Vorschußbank am Altai nur befugt, den privaten Goldsuchern Vor- schußzahlungen zur Förderung der Goldindustrie nur bis zum Auf- wande von 3,000,000 R. S. zu leisten. Jetzt hat der Kaiser qe- stattet, daß dieser Betrag überschritten werden darf, ohne eine be- stimmte Summe zu normiren.

Der Kaiser hat die im Jahre 1852 demHan'oel mit dem weft- 1ichen China ertheilten Privilegien des steuerfreien Exports und Imports mit Alisnahme des Thee's bis auf Weiteres wieder ge- nehmigt. - Die Kaiserliche Regierung hat die freie Benuyung der Staatsforsten beschränkt und den Fabrikbefiyern in Ostfibirien eine kleine Abgabe fiir die Bemaßung derselben auferlegt. -- Das Ministerium der Marine soll einer Durchgreifenden Reorganisation unterworfen werden, ie Departements desselben sollen in Com- toire mit einem Direktor, zwci Vice-Direktoren und sechs bis zehn Secretairen umgéwandklt Werden; alle anderen Personen sollen wie Handlungöcommis auf Kündigung angestellt und besoldet werden. Die Direktoren Wkrden iibcr dieBssoldung und Anstellung dsr Sub- alternen entscheiden. Wenn diescr Versuch im Marineministerium sich bewährt, soli daffklbe auch in anderen Ministerien siatifinden.

(H, B. H..)

Schweden und Normegen. Stockholm, 24. Mai. „Svenska Tiduingen“ berichtet, das; die Bevollmäckitigtcu des Reichs- schuld-Comioirs Dem Reichsmge die Annahme des Heineschcn An- lehkns zu. wibe11'ail)cn beabsichtigsn.

London, Donncrstag, “28.Mai, Nachts. (Wolff's T11.Bur.) Zu der heutigen Siyung des Unterhauscs wurde ein Antrag Rocbuck's, Welcher die Einscxznng sines Comités zur Untersuchung der englisch-brasilianischen Beziehungen verlangte, mit 312 gegen 17 Stimmen Verworfen.

Paris, Jrkitag, 29. Mai, Morgens. (Wolff's Tel, Bur.) Gestern wurde die Sksston dcr LegislatiVen, nachdem das Bank- projekt von dersklbcn angenommen worden war, geschlossen.

Der „Moniteur“ theilt mit, Daß der Hof seine Residenz nach Saint Cloud verlegt habe. Ferner mclrei der „Moniteur“ aus Algier vom 526. d., das; am 24sten ein glänzendes Gefecht statt- gefunden habe und daß alle Positionen der Beni-Ratcn genommen workcn seien.

Auf dem Boulevard Wurde gestern Abend die Zprozentige zu 69, 123 gehankcit.

Statistische Mittheilungen.

- Jm Rogicrungsbczirk Liegniy bestehen „zur Z““ zwanzig Spar- kassen, bon 6111111 die älteste, diE Hirschberger, am 1. Juli 1823, die jüngste, 'die in Mertschüß, Kreis Licgniß, am 25. Juli 1855 in Wirk- samkeit getreten ist. Der“ nähcren Uebersicht Üb?!" dic Verwaltungs-Er- gcbniffe der Sparkassen im Jahre 1856 znfolgc belief sich am Schluß des vorigen Jahres dsr Betrag der Einlagc-Kabitalisn auf 1 Mill. 429,108 Rthlr., und der Betrag dss Resorbcfonds auf 82,470 Ntblr. Dazu kam ein Scbaratfonds von 2581 Rthir., so daß das Vermögen sämmtlichcr Sparkassen sich auf 1 Mill. 514,160 Rthlr. stclite. Von dieser Summe Waren 1 Mil]. 394.665 Iitblr. ziusbar angelegt, so daß ein baarer Ve- stand von 119,495 Rthir. übrig blieb. Die Gesammtzahl der auSgegc- benen Sparkassenbüchcr belief sich auf 26.541, von denen 11,297 (mch- trägo bis zu 20 911611. lauteten. Von 20 bis 50 Ntblr. lauteten 6615, Von 50 bis 101) Rthir. 4858, von 100 bis 200 Rthlr. 2682, Von mehr als 200 Thlr. aber 1092 Bücher. (Pr. C.)

Gotha, 28, Mai. Aus dem eben unter der Presse bcsirdlich2n Rechenschaftsbcrickxt der hiesigen Lebenswersichcrungs-Vank fÜr das Jahr 1856 kann borläufig Uiitgctbcilt morden, daß dieses Jahr wiederum sehr günstige Ergebnisse lieferte. Besonders zeichnete sch daüelbe durch einen sehr starken Zugang an neuen Vc'rsichcrungcn aus, ibclcher dcn- jenigen dps vorausgegangenen Jahres noch übertraf. Es !chiossen sich der Bank nicht Weniger als 1314 ncuc Mitglieder mit einer Versiche- rungssmnmc bon 2.183.100 Thaler an, Wodurch der Versicherungs- bestand, nach Abzug des Abgangs, bis zUm Jabrcsscbluk; auf 20,098 Personen mit 32.059.400 Niblr. stieg. -- Die Einnahme War nm 39,572 Rtbir. größer, als im borigcn Jahre und betrug 1,468,448 Ntblr., ivorunter 328.749 Thlr. Zinsen von ansgelichcnen Kapitaiien bcgriffcn sind. Die Ausgabe für SterbefaU-Zahiungen, Dividenden 2c. bc"- cbränktc sich (1111 1.103.100 Thlr., so daß 365.348 Thlr. dcm Bank- fonds znivuchscn nnd dicseri auf 8.527,490 Thlr. erhoben. Von diesem Fonds Werden 200,426 Thlr. durch die Vorhandcncn Außgabercste und onstögcn Passiva in Anspruch gynommen, 6.376.089 Thlr. machen die Reserve oder den Werth aller am 31. Dezember 1856 laufenden Policen aus und 537,580 Thlr. kommen auf den Prämien-Uebertrag, d. h. auch

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die für die Zeit nach dem 31. Dezember 1856 boxaus entrichteten „Prä- mim und Prämiensheile. Der Rest von 1,413,395 Thlr. ist xxxuer Uebeixschuß und wird in den nächjstcna 5 Jahren als Diblveiidc an die Versicherten, in diesem mit 30 Pr o z ent der im Jahre 1852 bezahlten Prämien, zitrückgegeben.-_Her auf das Jahr 1856 alicin treffende Ueberscbuß beträgt 352.979 Thaler imd entspricht einer Dividende bon 31,6 Prozent. Durch diese so reich- licbcn Dividenden, die bei dcr ununtcrbrochen ivachsendxcu Aubdehn'uug 111 Geschäfts keinen Rückgang, Wohl. aber in Folge des bessexen Znis- criragcs dcs Bankbcrmögen's eine Steigerungxrw-artgn lascn,„1tcllcn sich die Beiträge der Versicherten auf ein ungemein Ulkdl'jgks Maj; 111016,»- Dic Schivankungen in der Höhe der Dividciidcn Werden hauplsqchltch durch die SchWa11kungcn der Sterblichkeit bedingt, welche zwar um der wachsenden Zahl der Versicherten auf immer engc-xe Vabrien sich bexchrän- ken„ aber nie ganz ausbleiben Weiden. ' Fur_ bbrigcs „Jahr war das Verhältniß der Sterblichkeit cin gunjttgcs, mdcm nur 692.400 Thlr. für 405 Gcstorbenc bcrqusgabt zu werden branckytcn, während die Wabrschcinlich1eitIrcchnung cine 52111139qu 11911 715.680 Thlr. für 438 Sterbefälle batte erwarten lasen. »- Die zßonds der„Banf ibcrden bekanntlich fast aitsschiießiiä) in Ersten Hypotheken bon thxxzcrcn Landgütcrn angelegt. Die Vcrbäliniscfch Kapitalmarktes begiinjtigtcn während der [Wien Zeit diese Operationcii, und 95 91111119, die nexum Ausleihnngcn im Durchschnitt zu einem Zinsfns; 17211 kclch11ch 4“? Pro- zcnt, in einzelnen Fällen zu 437, nnd 5 Prozmii 5111111111011. Der Durch- schnittö-Zinsfuß aller Ausleihungen berechnet sich fur den Jahresschlns3 auf 4? Prozent.

Nach mutlichm AUSivciscn betrug die britische Ausftxbr 1111 April 9.985,000 Pfd., oder 561.000 Pfd. mehr als im April 1856 und 1.900,000 Pfd. 1111111 als im April 1855. Die Al_isfuhr dex ersten 4 Monate rcpräsentirt eincn Werth bon 38.813,000 de. gegen 34,574000 Pfd. in dem cnisprechcnden Zeitraum d. J. 1856 und gegen 26294000 in dem des Jahres 1855.

- Nack) dcn in Spanien bck'tcbenden Einrichtungon müsoir die. zur Vricf-Post aufgegebenen zu 'frankircndcn Briefe, Wenn sie nicht 1119111 bleiben und nach Verlauf von vier Wochen verbrannt wexdbn soiien, tint Freimarken bci'sebcu joerch. Laut einem uns 6016991116211 Bericht s1_nb wah- rend des Jahres 1856 aus dem 9121151an 0 n Freimarken1510168191. oder etwas 1“:er eine Million Tbaier gclöst ivorden. Es wurdcrinämlich verkauft 502,591 Marken zu 2 Cuart (6 Pf.), d. b. Siadtpostmarkxn, macht 118.256 N.; »- 30.086,808 Marken 514 C. "(1 Sgr.) d. 19. em- facben Portosaßcs; macht 14.158.489 N.; »- 312,163 March zu 1 R. (2 Sgr. 2 Pf.), macht 312.163 R. und 225,978 March z11_2_ Reale", d. i). des Porwsaßes für rekomnmndirte Briefes, 111acht 451.956 Realen. Rechnen wir dazu 6481591. Einnahme süräBerichttguq-g unau-sreichxnder Frankobeträgs, so ergiebt fich die obige Summe. Fur 9111tl1che K_orrc- spondenxcn wurden während dieses Jahres unentgeltlich b.cxabsoigi: 1,340,101 Stück Freimarken zu Seudungcn bon“), Unze, 898,304 Stuck zu “Sendungen bon 1 Unze, 282.451 Stück zu Scndungcn Von 4 Unzen Und 136,497 Stück zu Sendungen bon *.*inem Pfunde. (PUT)

-- Dcr Handelsberkchr der Vereinigten Staatc_n V.“)" NoYd-Amcrika mit dem Ausland zcigte in dem Geschäftsjahr 1855 bis 1856 cm Bild wachsender Lebendigkeit. Was dabei den Verkehr mit Deutschland'bcirifft, so wurde im direkten Handel aus Preußen cin Werth von 161,169 (Holl. eingeführt und ein Werth bon 79,762 Dol]. nach Preußen 1a11sgie'fuhrt. Die Einfuhr aus Hamburg hatte einen Werth von 2 Mill. 611,932 D., die Ausfuhr dorthin von 3 Mill. 927.065 D. Aus Bremen 1v111de fur 11 Mill. 846.580 D. eingeführt und für 10 Mill. 281.451 “D'. dorthin aus- geführt. Lübeck hatte keinen direkten Handel mit den Vereinigten Stc111te11, Während nach andern deutschen 136an blos fiir 30,855 D. auSgcfuhrt Ward. Jm indirekten Verkehr mit Nordamerika belief s1ch der aus- 11116 cingcfübrte Waarenwkrth dcs Zollvereins über Bremen auf 7 Mill. 250.351 D., Über Frankreich auf 4 911111. 802.217 D., 1:1be1' England auf 2 Mili. 326,445 D., über Belgien auf 1 Mil]. 136,451 D., über die Niederlande auf 193.422 D. und über Hamburg nnf771,140*“O. Dabon kamen auf Preußcn über Bremen 2 Mill. 406,967 D., über Frankreich 3 Mill. 234.446 V., über England 1 Mil]. 551,06“? D., über B01g11'11 670,755 D., übcr die Niederlande 69,911 D. und über Hamburg 283,939 D. Auf Sachsen kamen über Bremen 3 Mill. 445,871 D., 111111 Frank: reich 502,691 D., Über England 266,053 D., über Belgien 33,329 D.,

Über 1311? Niederlande 986 D., Über Hamburg 408,215 D. Auf Vßicrn ,

kamkn Über Bremen 813,560 D., über Frankreich 130661 D., Über Eng- land 45,727 D.. Über Belgien 14,250 D., iiber die Niederlande 6174 D. Und über ,Hamburg 50,905 D. Außerdem fam Jus der Handels- route Über Vromcn auf Frankfurt a. M. ein Werth bon 222,516 D., auf Würltcmbcrg bon 73,715 D., _auf Baden bon 45,477 D.. auf Hessen bon 172,723 D., (1117 die sächsischen Herzogthümer bon 31,819 D., auf Hannobcrbon 27,532 D„ auf Vraunschiveig bon 4601, auf Oldenburg bon 2685, auf Naffa-ii 11111 5080 DoÜars. 111er Frankreich kamen auf Frankfurt a. M. 585.269

Dollars, auf Württemberg 88,443, auf Vadsn 160.800, (mf Hessén 272.995, *

auf die sächsischen Herzogtbümcr 237, auf VraunschMig 3695, auf Ol- denburg 1101111d anf cmderc Staaten 2870 Dollars. Auf dem Wege Übor England kamen auf Frankfnri 45,312 Dollars, (mf Wiirttcmbcrg 28.678, auf Badßn 22,666, auf „Hoffen 29.603, auf 1,311111101191 312,“ auf Braunscbivcig 1242, auf Oldenburg 334 Und “auf andsre «taa- tcn 335.451 Dollars. Ueber 931191111 16111011 anf Frankfurt 97,074, ("if Württemberg 8937, auf Baden 245,121 , anf Hcfscn 56,568 und auf andere Staatcn 10,417 Dollars. Ueber die Nicderlayde kamkn auf Frankfurt 19.237, auf Württemberg 2917, auf Baden 58,931, anf Hesscn 26,676, auf Hannover 2795 und auf andere Staaten 15,765 Doll. Ueber Hamburg kamen auf Frankfuri'14,033, anf Württcmchg 1625, (Ulf Baden 2782, auf Hoffen 5033, auf die sächsischén 1317109191“ mer 1248 und auf .Hannober 3358 Dollars. Im Ganzen belief sich der

?_Wcrtb des indirekten Handels von Nordamerika anf 9 Mill. 756.880 D. 11er Bremen, 11 Mill. 258.333 über Frankreicb, 13 Mil]. 040,398 über England, 1 Mil]; 218637 D.. über Belgien, 320.650 über die Nieder- lande 11116 1 Miki. 009.514 D. über Hamburg. 'Der direkte Handel hatte eincn (&)csainmtwcith von 641 Mill. 604,856 Toiiais. (Pr. C.)

(Heiverbe- und Handels-Nachrichten.

-' Von der im Verlage der Königlichen (Heheimcn Ober-Hofbuch- d'ruckcxet (91. Dcckrr) erscheinenden Ausxxabe de “01111111:th und der Mo- t1be LUU'S HandclI-Gcscybuchs, 1V11chLSZIJC11WÜ1119 dchommission bon Rechts: und Sachverständigen in Niirnberg 51.11“ Beraibunq vorliegt, 1st so eben die dritte Lieferung angogcbcn morden. Diesélbe bringt 131€ „Fortscxzung der Motive in 17 Bogen und umfaßt, von dem Ab- 1chmtt 5 Titel [U. dcs zweitsn Buchs (“Liuflösxmg dsr Aciicn-(Hescllscbaf- ten) beginnend, das ganze dritte (Von dcnHandciSZcschien) und vierte Buch (Yom Scchandcl). Da der Entiburf silbst bereits boliständig vor- liegt, io wird auch die nächste Lieferung nur die Fortseyung der Motive zn bringen haben.

- 3111 Hafen bon Barcelona bestand seit längerer Zeit der Miß- brauch, daß den mit Steinkohle" dort anlangcnden fremden, namentlich auch preußischen Schiffs-Capitainen durch Zahlung von nicht voll- Wertbigem Caldcrilla-Papier willkürlich Abzügc an der Fracht ge- macht wurden. Um dicscm Mißbraiich zu steuern, hat, wie der „Pr. C.“ gemeldci wird, der Königlich preußische Gcncral-K'onsul für Spanien Veranlaffung génommen, bein! General-Capitain bon Catalonien über das Verfahren der betreffenden Handelshäuser Bcschjvcrde zu führen und gleichzeitig beim Finanz-Minisjerium in Madrid zu beantragen, daß von Amtsivcgcn den catalonisch1n Behörden die AufrechterhaltunZ der Ver- ordnimg vom 6. Dezsmbcr 1852 wiederholteingeschärft Werde. Diese Ver-

. ordnung bcstinnnt, daß nur bei den in Catalonien selbst abgcsblosssncn

Zahlungs-Kbntraktcn der Empfänger sich zur Annahme von H, der Zab- 111119 in Caldm'illa-Papier Verstehen muß, daß aber (1112 in andern spani- schen Provinzen, so wie im Auéiande abgeschlssscncn Kontrakte bon diescr Bedingung frei sind. Beide Schritte haben inzwischen dsn günstigsten Erfolg gehabt. Vom Gcnsrai-Cabitain ist den betreffenden Kaufleuten die crnsttiche Warnung erthcilt worden, nicht durch derartige ordnungs- widrige Handlungen dcm Kredit dcs barcolonacrHandelsßandes Abbruch zu thun. (Hicichzcitig ist denselben bedeutet Wordcn , man Werde fortan ihre Führung genau überwachen. Der Finanzminister hat dagcgen die Behör- den von Catalonien allen Ernstes angeivicsen, daraufzu halten, daß den preußi- schen und anderen Schiffscapitainen beiZahiungen ans Kontraklcn, die außer- halb Cataloniens abgoschloffcn ivorden, zu ihrem Nachtbeil kein Caiderilia: Papier an Zahlungssiatt aufgedrungen werde, indem dieselben zu dessen Annahme gcseßiich nicht verpflichtet seien. Die preußischen Schiffs-Cabi- taine würden gut thun, bei ihrer Ankunft in Barcelona sich mit dem diesseitigen Königlichen Konsul in Verbindung zu soßen, indem gutem Ver- nehmen nach derselbe in ihrem Interesse angewiesen ist, ebenfalls die Schwindclcicn mit dem Caldcran-Papier zu überivachen. Nicht selten ziehen es die Capitaine zu ihrem “Schaden vor, sich mit SchiffSagenten zu Verständichn, Weiche Wohl selbst an den unreeiicn Manipulationen Theil nebmem, im besten Falle aber außer Stande sind, Schuß dageg-zn zu ge- währen. *

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