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Postgebilfen, werén bfr? in den Postdienst eintreten, das einxabrig-fret- willi e eu nis ei ngen. _ _ ?!le vgon Gerlach (fr. Vgg.): Der Abi. B§ckler_ bat nicht nur eine Herabseßung des Wobnung?ge1dzuschuffe§_fur die Telpro- nisjinnen verlanat, sondern auch, daß man_ temY Tisch mache mit der rauenarbxit. Das zeugt Von einem niebngen _Stand der B-eurteilurzg. cb balte es „ist wünschenswert, daß dix: Postvsrwaltung _auch_betm Schaltcrdisnit den Versuch machte, weibliche Beamte etnzufubrer). Die Frauen haben denselben Anxpruxb, m_Schup-gsn z_u_ ko_mm_en, die ihren Fäbigkéitsn entspreäxen, wre_dre_Mg_nner. Es nt xm Herter;- standpimkr, wenn man yagt, daß die__5zrci_uen_ bsn _Ma_nnern die Stellungen wegnehmen. Von DreZden lit mir em Noticbrei zuObrcn skommen, daß man dsn altkn »elepbonarparat _durxb engen neuen §chlechtsr fuxklioniercnkßn Apparat e_xixßt_bat. _Vtkllsirjox !cbafft der Staatssekretär Abhilfe. Di? Statiitik_ 1_tb-:r die Ste_rblichkcns- urid Krankbeitsfäüe ist nicht sebr b€wsiskraitig_. E:“; mußten auch die Todesfälle dcr rsnfionisrtsn Bxamterx ausgenxxmmxy wexken; _Jn bezug auf di: Bzamrinncn scheint _"ils die Y_Utiiiik xm salicbes Biid zu gxbrn. Eine 60jäbrzae POitbeamtui lit mir nicht bekannt. Es sind ZiSbcr sebr visle Kleintgiéiten _bLLM Postetit Oorgxbracbt wordsn. Das liegt daran, daß kreis Dings durch eine nge Or- ganisation noch nicht rorbcrcitst ix_erdßn. Jch_nwchtc den Staats- sLkretär fragen, ob er nicbx g€n€igt 111,x1nen Poitxniterbeamtenverband für das ganzs Dsutscb-x Reich zuzulamsn. In i:ub€ren__Jabren bat man stab tagxlang mit den_ Beicbwexden dex _PosiasWienten be- schäftigt. Das ist isst forigeiaU-Zn, weil QU? dts'c Bcichrvkrden bon
dkn Postaifisiénrsn Vorwsg g::orknxt werden. Wi») ks beißt, [ollen Crit am 1. Juli die "LULU _bobkxen VS!kchk§_itSULn LIJLUÖTFF werDZn, ki? iÖOli am 1. Ariil etnzkricktst Werden wüten. 2,18 Poit-
aiäitcnten fühlen fick) dakurcb beunrubigt. TU_StaYHieertax boxt dié Eiitzi9bung der Siküxnzulazc nakb vorgangtgcr L_,“rdnungs'trgfe als rkw'iäiktk Strafe bszsicbnst. Ich glaub,", e_s mußte_Zuch_br_e_r bsiäxn: 119 bZZ ju 1115111. Was die Bsklxidungsirßgx bétriist, _1o tit mik der Wimicb aixsgésrrocbsn wbrden, dre L;:nkbriéixxazer mccht_en ein Sturmband 5111: Ti? MWM e_rbalten. Wichtixicr tit dsr _aniicb nacb chinigxmg Och ngknmantsln. Wénn die Lamdbricitmgsr
wüns an da?; ibr Oö.:bitgkbalt _vozi 1000 511101200 „“: erböbt wirdfhio, ii“: das rurlbans gcrécblisrttgt. Mit Sinkm GIHalT wn
einsm Wobmmgszéidziiicbixß von 72 ck kann ein
100») ;“ und _ _ __ Tl? P?ißmmmung
Mann mit iLik-ck Familie nichr„an§komm»:i1. __ _ dsr Unt-xrbsaxnxn über ich1§chi3 Bsbanklgng iit iebr IWF und ibrc Klagxn ?urüber Um _ io bérCÖZiZTLr, „11-5 ("13 keiric Lrgaxiiiatirn baben, Um ibrkn Vsicbwerkxn IigcbrrUF zu _gsbeii. TiO kanmänNiickI-Qn Beamtsn babkn i; aiich CMS [Y:]? _ArbeiTHJeit. (iber 1"1-: babxn wxnigitsns die Mbgiicbkeit dcr Scibiibilis kuicb tbre Irganiiaiikxi, six babs" kus Streikrkcbt, wa-F k-Zn Bsauixeri nicht zu- stsbt. Dic Foxdcruxgxn _kcs Abg. Trimbkrii _warxn Wirklléb ib [*L- scbeidsn, daß ein8_§tw;§_ irkuxikiiÖ-zrc Y_kaxmit YM de_r Bkaalturig 311 Erwarten gsxréicn )?;ka Tl? Porgyxxtcn mi'cbcn 11:17 in wenig anganebmxr Wci'e m k12_ Vcrbalrmws r€r_B5.1mten uiid UYU? beamtsn ein. Obxrrkitkirsktiorx 1:4: units Axmtxx '.:r:tt*:r Klaiie die Frage gericblct, Ob fie cincn Y_UTNU nsb'iTxnk'cbrift Zrbcxitcn m_id rb 11T kissen F 152 gsgchn baktsn. Wie kommt, die karxrit- Dircklikn zii iolcber Frag??- _ Hankslie “_.5 sicb Um emÖ ULgxkOrige (Zinßabe, so könnte man „12:7 :::rcr-Z WWS O_Irgcbxn. QTL YÖCTONZ- direi1ion in (&th rügte cs, Tat; die Poiibéamtcn obne Erlawbms
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?:“? AmxévkxiicbcrI nacb EMM reisisn, um sich ZU bxicbZL-éch. Ti? Bsickowchx rich7€te sicb absr zxrarc g:“.zsn TLC Amixwx'tsber. Tre
!" Ute nicbt im militäriiÖFn Sinne ,:CÄkkT erdén,
PoiivsxwaUung _ _ „ _ Poxibcamxxn aach 31-5 ST::erer-x bcbaxrsit
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?"n. _ __ Ml LULU“,- Naab **:rirkiab. WUFF: Dix Frag? T:“r Fraxxmrbkit 111 noch viel zu iekr PTOÉLUU, al-Z dxé 111le kaxÜb-Fx cin CKZÜUZZE Urisii iäÜsn kömiw. ch babs 327ch TslxxkxeU'ÖT-nx: ::xi? k.]:n_ [ach, b:.x: ich mit dcm wxiblicbén TFTsrbkxikicwt L““«Ös _!CTZ 3;:irickxn bm: ick) stan? [ängsre Zair ani rem Stanrxunktk, xxx, [ckck am Mbniag ka-Z Telcrbcn nicbt in dis Hank nabm: am Mbiztag zn _xsiskbbmeren, war ciniacko unmöglicb. Woran es lag, dic Erxmkx kaiur msi und kann i:!) nicbt untsriuchxn. Dcr Staaisickreiir' muß kte-Zmal bier rscbt lange fißsn, um sein Gkbalt endlich [*kaiÜtZT zu crbßltcn, absr solangs e:“- nbch kÖkkOMMLU kann, daß chn rcutichkn _(Herichten an,:cklagrsn Pritbsamten EUS tbren unzurktcbenkxx) Bewidxxnzsn milernde Umitändi? bcwilligr Mrkkn. xr?ide aucb ich_€§ nur_nicbt nxbmsn laäsp, mxip-r B€ichwcrdkn rbrzxtrazem. Vor cintgcr _Zeil _bm icb in Z.:bl-Isixri Laxikbricxträxrn bxgxgnst, di:“ cim“ UN'ÖTULUÖS
Lbrkniizkrsnmüss :rugsn. Ick Mit": ULM, o?“ dis erwaliun_i Tix!"? Trxbx Sinzsfszbrt bai: [xkcniaüz
i;"[ixe **:: Tisis Tarcbaus immilitäii'éb wirk-Ink-I, Umicbönc Tr::br wixksr bcisikissi. _Di-c Einricbiixx'g _des Bri-x-imxrkxiibsixxé "rÜLe aui iir? DUrcbiübrbaikcil gxrräit, d;? BONU- ac1k i:“:r Ecikiknkxxx'xxn akgsicht wsrksn. AUÖ iix". imxrmithalcn chkcbr "rUnn ch GTTÜÖTFYTCWSU für (11177357;Bkié'é_311'2ÜEkf1WM keraixiz-xiékzt WCTTCK- “Fm Fernirrxcberksbx wär? xis ;“:“rbcirx'zcbübr DM 25 „& im :ckan Lrtéverkxbr 511 srmaßizxn. Yaurbnri ;_Oz-Znyber bsnimmr 71:1) ki.- JJJ'ircriraltng néxbt iebr :kulcmx: cs m_üxxtc ix_gtt ZO Pxitémicr 42 bakari, MM 55 mit Dem Bexliiixr Mar; gememsn WÜTÖZI kxbki iii Ö,:mburx (*i-(l :rciiiäxögsr gébäilt ais Berlin. Wixtcrbxid: b;! ROI: i:?Ulé kkin Pkitaml: ki? Fabriken müffZn n:ch Ublkxiko'Ft bezw. bis in ric Srakt biixeiri :krc" Pxiiicnkunxn ick-ickxn. Staaisiskretär dcs inchcZyoxmnns Kraetkc: Mir iii nicbt bZkannr, Ob VEU Winxérbuke ikmals dsr Anxiag gsitékit rrrrksn iir, kziz ein Pwitamt nwtwenrig sei, nnd ivclcbe Ent-
mir :bsr Die Aktxn vorlggen [317671 MB ieben, wsläps Gründe enticbéirxnd Zku'xien siiid. beit kami man, 91:12in ich, nicbt kavon ivrkchn -- ich ,:131b3, kai; ki? Ö.“.nkLlskamme: Hambzrg das nix zam Aaékruck g-Ibraäpt bat _, dai: diz RCiÖ-Zvrit- unk Tslezrapbm- bérwaitanz Hamburg kOkliäÖiZifiZI.
W472? 1911 WME!) wsg-Jn ker S*:rkkiri-“f'iiiig-Zzsbübrsn im F?rnirrkcbrkxk-xbr anbetnfft, 1": Mlle kék Herr Abßeorknsxs doch berückßcbtizkn, daß es sich Um (108 «32 Maß:“.akxxie bxixrslt, daß man ein; glcicbaitizs Gebübr zxsicbaksn bat, xÜlk'lF-"Öiil ob LH fick) Um Hérb-xiruiunz Einst Person im Ort-Fbkzirk (*r-:x im Lankbezirk bandelt. Es „wird kkn dcr Eriabrunz abbänzcn, cb €::- möziicb sein wird, die'"? Gébübr berabxuießcn. cheniasls kann dxr H;“ir Vor- rednxr überergt sein, da?; wir dem Wuxxschs,rr§1m angäpgiz,R€chnung tragen Mrkem.
Tas PMW ?'Ür Bricks nacb dem In- mir da:; Aukixnk gleich-
mäßig nacb glsicbxn (Hriiiikiäkén festzuiskzcn uxxd bciwnderé das-
erxixzizgrainm-„zcirééot ÜberaU dxxr-Fozuiüixren, i!": €“:n WiiniÖ, dsr rkn nieémand mxbr gxtkilt wird als vox: mir, und iÖ boffe, bar"; (5 beim nächste.". Poixkvnxrci: MS.;lZch scin wird, kim Rechnung zu tragen. Iskkniälis find wir darim mit von den audrrm Staaten abbängig.
Ich :nöcbrk bsi kicsér (Ziels,;enbcit ami einen Wxnicb zarück- kommen, TM, ,;i'aiiks ici), dcr Hkrr Abgcorknxiz Toys zum Axisrruck gcbraÖt “cat, nämliäo, kai; aucb séiian dsr V€t€i1.igs€n Staaten bon Amerika ""ür eiugsiäxri-xbsnc insfk Erias gxleiitet wsrdxn möge. Dixisr Wxiiicb is': 22: Postvsrwaltanz F?r Vsreinigicn Staaten wiederboit übermittclt worden. Wir bzbcn aber immer nur die Antwrri 971711141, kaß man noch nicbt in dcr Lag? gewescn sei, ein dieobszüzisckxss Gciezz darcbzubrinzen.
EF ist kann [“In mxbrsren Herrsn der Wunsch angeivrocben wo.“:en nacb Abich3ffi1öß des Vesxeiigeldes. J:!) Verstehe diesen Wunsch vykjständg“, auch ich finde es nich schön, da!": an zwei Stellen Geld erbvben wirr, vom Absender und Vom Emriänger. Aber ich babe mir bereits gestattet auIzufübren, daß augenblicklich eine Aende-
. , , „ -. . . „ * - N ;fast cixistxmmig argsrommcn. 1578050115 ki: YiSrrMNr-Ftwn ili „Humbug géxrchn bat. „ck werke :
rung sehr schwierig ist; denn das Bestellgeld sieht in unserem Etat mit ungefähr 19 Millionen Mark. Nun ist die Sache auch nicht so einfach zu lösen, wie der Herr Vorredner anführt; denn viele Leute bolen ibre Sendungen selbst ab, und die würden sich darüber beklagen, wenn das Porto erböbt würde.
Der Frage der Einführung von Vtiefmarkenbeitcben und von Post- kartenblocks stehen wir sympathisch gegenüber. Es findet augenblicklich eine Prüfung statt, ob ein Bedürfnis dafür vorliegt. Doch wollen die Herren bei diesen Fragen gütigst eins berücksichtigen; es handelt sich bs": der Einführung solcher Heftchen oder Blocks immer darum, daß sie bei 1“ ämtlicben Postanstalten eingeführt werden und daß bei sinem Wechsel der Beamten zum Zivecke der Ukbergabe die einzelnen Sachen alle nacbgezäblt werden müssen. Liegt nun kein dringendes Bedürfnis bor, so find wir deshalb vorfichtig mit der Vermehrung der Wettzeickyensoüen, um den Beamten die Uebergabe nicbt zu er-
icbweren. Sie können dagegen einwenden: stellt msbr Beamie an! Aber das ist bei kleinen Otten nicbt ausiük-rbar. Sie wiffen, daß wir da nicht überfLüssige Beamten haben.
Wir baben übrigens betreffs der Briefmarkenbefte uns bereits an die «Handelskammern gewendet, um festzustellen, ob dazu ein Bedürfnis Vorlisgt und Ob Von dieser Einrichtung ein allgemeiner Nuyen zu er- Wartsn isi.
Bezüglich der vieTen Wünsche auf Gebaltévsrbefferung von Beamtenklaffen dieser und jener Gattung kann ich nur sagen, daß nismand mehr als der Chef dsr Reichxpostveiwaltung den Wunsch bat, daß die Beamtcn mit ihrem Gehalt zufrieden sein können. Abcr icb giaube auch, das; darüber, daß nicht aUeH mit einem Mal er- lcdigt werden kann, unsere Meinungen nicbt verscbikden find. Vor „7an Dingxu muß man ja zunächst“ wünschen, die Beamten mit dim gsringsten Gebalt aufzubessern. Wir baben im vorigen Jahre kas *))?inimalgsbalt ker Lar-dbriefttäger erböbt. Bei unstrer Finanzlage können wir aber nur in langsamem TEMPO Vorgehen. (Fs bat mich gefreut, daß es kisses Jabr wenigstens möglich gewesen ist, für die untsrkn Beamten "etwas zu tun durch die Erhöhung des Mciitgebaitc-Z für dis gebobcnen Postscbaffner. Die Verbeffkrung der Lage der böberen Bkamtcn und die Herbeiführung dcr Auxglcickyung mancher Härten und wenig wünschenswerter Unterscbicde ist auch msin isbn- lichsxcr Wunick), Un? i(b hoffe, daß es mir allmählich gclingxn Wird, a11ch nacb dicser Richtung bin einen Aukglsicb berbsizafübren.
Ab . Dr. von Jazdzewski (Pole) wéiit darauf bin,__das3 der Ztaat-F-iékretär Fie Beschwerden der Pblxxz binfichtlicb ?LTYCWZDL-rung ibrer Bricic fast rsgelmä ig zmückgcwrcisn babe. Tie SÖchrZZkLLT c::titebe daraus, daß die ostverwaitung chmte, die der vylmicken Sprache mäcbtig seien, in das Reich btgauxtcky-cke und _":m Oitxrz Be- amie amstcÜe, die die Sprache des r_olni'ch€ti_Volk§§ nicht_ D*»Yritanbkn.
„5 iki zuzuzébxn, kaß mitunter zu Viel rolniickye Zitsl o_ui die Briefe ?cicbriÉxn wxrkcn. es gebe abcr ssbr rials JQÜL, t_n_ kknkx1__k1€ Bcamikn icbr wobl rrüßten, cm 7an die bctreiiendsn_Brt-:ss adreinert s(ién, imd fis dock) an die "Uebe11€_§_:1ng§!tx_lie _ ichtckt_en. Jercx “Mf r.;r Po?: scinks Heimatsoms wxme,_ rat; kSL_Tis_kl__PlOk1t im '*oxmiicbcn ungsiäbr dem Tear chen SUTWTCÖk, imd Tax 'em, de_g ernch, Name kkk einzige sei, Tsr in isnc_m Orte vbrirumis. S_Öic klein:“n rrlniicbcn Leute seien .*;icbt iyinande, _kcutichß _Arrkin'n zii icbrcibkn, sn“ würden aber g:*i_chaki,;t, Mnn_1bre B::eie wsgexi Erieiluxig vxn Béicbeinigungen, r-2e ['i-: Ort ELKO! brauchten, “exit an dis chbexisxm-«gT-ftelle gxserkct wurden. Sbicbe chzogxrungcn emräxde man als eine Schikane. Die Abßckxt ciner Schriaixe rrxlie kr nicbt beb5uvtcn, abkr die Bc-amtcn seien wobl ialich inirrm_1ert. Die Aenderung vislrr Ortsiicxmen werde znxar durckx rie Amtsblaxtex vubffchlicbt, aclangc abcr nicht zur Kenntni§_dkr klßinen LeUte._ Brix)? mit dér aitsn Litsbezciéoximg würrcn abcr 171chl b;?orkcrt. Tie Poit- i:ch7rck.ii*-.1:iz solitc cin grbßkns Entngnkcmmciizéigen, „21-5 ur_1_t€r tkm Sxxaxéickrciär mn Sikvan, unk bcire OLTÉLTZCLÖKMIFM 3211331911, Es sOÜL? I;“:ién Poitämtcrn sii“. V-krzciÖHZs dcr altkn Ort§b6_zs:chiiupzkn zxiz-inzig ,;emacbx w::Dsn_ Der _sz. Wagau babe cs «[*I L_ML rclixikx'cc Uebkikburz kZZCLÖké'T, xxx; TFS rxliéiiäyc &)“qu als gleich- bcrccbrizt bebankxix :rxrks. Auck) irx'm'ct:e man, kai; kik Polin bei?: S:“:acbén [(YUMZ ab:“! [*:-5- 1'_:i n::N rrrlänüz noch nicbt MLZÜÖ, uiid kiU'xm Umstand miku“ ki? Vskwalxiinz Rechnung trazcn. T18_Pcit- vsriralxxxkz icilie' T::b iiicht POTiUk ltélben," ikniern 7:st Bsrkebr dieuxn. Noch vor T::“i, Oié'k Iabien babs 11ch_ kélk"; _M_e'n_1._ch bsklazt Übkr dis Schwisrigk-xjx dsr Bc'bxdcrun-Z P01n17ck_é_k_ Brzckenbumgcn, cin VCMZÉ, kak": k'e iiéb-xrixßgx'géiicllc 9373 ubcrflwiig ici. Vialixicbt Ciitickzléffén sich ri? P.'iivxiwxlxmgsn, p_ach Cilaubnix kchkellkZTLÖCn Vérwaitnngsn, sklcbs: Poiticzmixn, die die Polniichs Er:.chk Vör- släiikén, ÜN? persön1icks 5-11an ZU gkwxbren.
Abg. Dr. Satilsr lnb): Jeb bin nicht_ kyr YEbsizkugung, “r.;ß 3112? da?, WKÖ rie POLEN roxgebrxcbt babsn, ricktiz Ut; 1ch wsrde aber ani erikaT Auxiübiuri,.xn Veriicbten.
Tamit schließt di:? Diskussion. __Tic NkiOlUUOU „Hitze (Er: mäßianng dcr Fcriiirksckzgxbübren sur ArbkttSriachwan) wird “ Ebenso gelang: die Reiolutton Gröbsr in ihrem Trsi Niixiiim'rn (Beichränkung de_s SOMME- bcitelldicnste's, Herabichun9 dcr Maxxmaiaxbeitszsit, ijatiyttiche Erbebungcn) Mit Nm Iimcndcmcnt Eickhon, zur Annahme.
Gcgcn Nr. 1 siimmcii Nationalliberale und Frcmnmge.
Das Gehalt dcs Ziaaisickrsiärs Wird bcxvikligt.
Bci dcn AUSJÜÖM fÜr ki? (Hkbcimkqnzleisckxeicire_und andchn subalternkn 11172) Unterkeamten im Reichsvoytamt
nommé)! dcr _ Abä- (Frzberger (ZEWO) BefférJnUung _de_r _TYengben- mccbariker im (Hsbals u:;r bixficbtlick) ibrer JL'UUÖÖCLTÜÖSU Ber- berzcitcÜt werken.
bäitniffe. Es müßxsn JUL? RÄUMZ für sie
Staatssckreiär dcs Reichspostamts Kractkc:
JF) möMe dem Herrn erxedner etwikcrn, daß wir die größt? Sorgiait karxai Wkwenkcn, iür rie Mechanikcr gute Näums zu sebasien, Und da?; in aUcn Neubauten vorzügliche Räume bergesikllt werdkn. Es maß abSr bei kieicr Frage kCrücksickytigt kkaén, da!“; wir eine Tkzxntraliiation vorßcuommen babsn Und daß ks dxrum nicht möglich gewesen iir, überall iolcbe Räume zu ftkllen, wie wir es wänichsn. Was die srnstizen Wünscht des Herrn VONSTUNS an-
trifft auf Anrechnung der Tixniizzit und ii? Zuiammenlcgung der Arbeitszeit, so bin ich übst die Sachlage nicbt unterrichtet und muß mir exit Bkricbt [72:1 dcr Obsxposikirkktion ciniorkem. Die An- gelegenbxit wird stionend bebankelt wexden. (Bravo!)
Bei dcn Niisgabcn für die Betriebswerxvaltung (Lberpoft- '
direktioxen) fiihrt der „ _ _
Abg. Kunsrt (FN.) Bxicbwerde über _le Verleßung_kes BUN okcimniffcs im Obcrvostrirkktio(„Ibszirx Camel. Dcr bstrxiienrx Brief ?ci zwsiiellos von dem Pvitagentcn geoffx:et_ erden, _kkUl i_er Brikf Belastuygsmatsrial gkgen ibn enthielt. Tie Oberrmtxircknon bee nicbt einmal Strafantrag bsi der Staatsanwaixsckaft gritellt, obgleich es fick) bier um ein erbreckxen im Sinne des_©traig§7chbuchs handele. Die Findigkeit der Post [affe mitunter zu wunsch€n„ Ubktg- Cm nach Mülbsim (Ruhr) ge1ichteter, unbestellbarer und mit dem Namen 3773 Absenders versehener Blies sei diesem nach 16 TMM "VÖ mchk1ULUck-
Staatssekretär des NeichsPoftamts Kraetke:
Mir ist nicht recht klar geworden, welchen Vorwurf der Herr Vorredner gegen die Reichspoftverwaltung richten will durch die An- gabe, die er zuerst gemacht bal. Er bat bier berichtet, daß in einem kleinen Ort im Rböngebirge ein Brief angekommen ist, von dem ver- mutet wurde, daß er widerrechtlich eröffnet worden sei, daß die Sache dann der Caffkler Oberpostbebörke vorgetragen ist, und daß die Posibebörde die Sache weiter untersucht bat. Die Untersuehung bat ergeben, daß ein Beamte? verdächtig, daß die Angelegenheit jedenfalls nicht klar war. Dre Caffeler Postbebörde bat die Sacbe infolgedessen an den Staais- anwalt abgégeben. Die Akten liegen mir augenblicklich nicht vor, 1ch babe fie selbst nicht gesehen. -Nun irrt aber der Herr Vorrkdner, wenn er annimmt, die Oberpoftdireksion in Cassel kälte versaumt, einen Antrag zu stellen, und deebalb sei der Sache von der _Staats- anwaltscbaft keine Folge gegeben worden. (Es ist nicht nötig, daß bierbei noch ein Antrag auf Strafverfolgung gestellt wird; die Straf- verfolguxg tritt obne Antrag ein. Wenn der Herr Vorredtier fich den § 35-1: ansicht, wird er das selbst finden. Nun ift der Beamte nacbber cntlaffen worden, weil der Verdacht ein so starksr war, daß der Betreffende als Bsamter nicbt belassen werden konnte. Das; ein Beamter einmal gegen das (Gesetz Verstößt, daß ein solcher Fall kinmal vorkommcn kann, darüber wird kein Zweifek sein, aber aus solchem FUT, wie der Herr Vorredner getan, den Vorwurf_gsge_n die Reichépostvsrwallung zu crbebsn, kaß sie nicht das Brieigebermnis achte, ist doch ungerechtfertigt.
Wenn der Herr Vorrsdner weitkr von Strafporto gesprochen und gesagt bat, gegen solche Schnorrerci müffe cingescbritten werden, so muß ich gegen diese Ausdrucksweise protestieren. Wenn er sagt, Strafporto sci Schnorrcrei, so bergißt er dabei, daß dieses Porto auf Grund bon (Gesetzen erbobcn wird, die der Reichstag und Bundekxat gemeinsam beschloffen babcn. Jeb meine, es ist wohl nicbt richtig, eine dem Eescß entsprechende Handlung eine Scbnonerei zu nennen. (Skbr richig! rechts.)
Abg. Eickboii (ir. Volksv): (Hewiß 111112 bei (“inkl so großsn sisriraltxmg Disziplin bcrrsckxcn, iind es mu en Beamte wegen Vkrgcben bestraft wsrden. Abkk auch bei dcr Postyerwaitung muß der Grunksas gelten: 116, b15 jn i(L-Zm. Der Staatsjekretar bat drxsen Erunksas selbst übertretexi bezüglich ker_ doprxlteLBesirainng _etnes Beamtxn. Dcr Staatsjckretar kann eine Hoch1titrafe von einem
Monatsgebalt vcrbängen, ric Obsrvostdirektion von höchstens 30 ckck
Die Okerwstdircktion in Orréln bat einen Beamten, weil er den
“*7 *lü'cl dss Geldschranks nicbt _abgkzogen batte, mit 10 „41- bestraft, Zbceli YuL-érkem mir dsr Zuxückicyung ber etatSmaßigen 531n1te_llung um ein ;abr. Das bebauter cine Cinbaße von 2000 .“ Erne jolcbe Strafe für ein Dienstvergebcn 1st viel zu boch, zu bart.
Staax-sstkrctär des Reich§postamts Kraetke: Ich muß zunächst dcm Herrn Vorrekner ejwidcrn, daß er mich
ialicb vkritanken bat, Wenn cr aus meiner gestrigen Bemerkung ber- teilst, ick; kälte auégefübrt, daß Beamte, die bestraft seien, nicht be- ibrksrt wcrdén. Taxum bat es sich gestsrn garnicht gebandelt, sonderit darum, kai; eine Zulage dcm Beamxen, kurze Zeit nachdem er bestraft irak, grgcbsn Weidkn icÜtc. Die Lkexrostdircktion batte es für nötig Zsbalten, nicbt unmittelbar, nacbkcm kiese Bestrafung eingstrkten wzr, und zw.“:r sitio schwere Bcstrasiung, cine Zulage zu erteilen. Dazu babe ich besonders angeführt, daß der Beamte kéin Recht auf die Zulage bat, daß Liese etwas ist, was er nicht beansprucbcn kann, aber von dem AULiÖlUk-Z einer Vciörkcrung ist nie dia Rcde gervesen, und das würde am aUerwenizstcn meinen Ariebauungcn Entsprechen. WII dkn zweiten Fal] anbctiifft, den ker Hsrr Vorrcrnxr erträbnt bat, so bbre ich eben, da?: ist F;:U tatsächlich vorgckcmmcn ist, er liegt mebrere Jabre zurück; al:?“ die Zentralstclle davon Kenntnis erkalten bat, bat sie fich yell- fiändig klar gsmacbt, 13? in der Sack: etwa:"- weit gkgangen ist (bört! böit! links) und wir smd cken k:bei béicbäftigt, zu prüfen, ob es sich ermöglichen [affen uirk, eins Mikkerang ciutrstcn zu laffen. (Bravo!)
Abg. Kunert msiiii, daf: ch voii ibm erwäbntx Fail kxin Unikum sei. Verleßungcn des Brieigsbsimmiies dureh die Von seien znr Zsit des Sozialisiéxigsiéßcs wicksrbolt borgckoxvmen, als (I sich um ric Verfolgung dsr .Autcn:m1_e' i_md andere Falle handelte. Tas zeige die Literatur, die man nacbleien ',OUte.
Staatssckrciär ch Reichspostamts Kraetke:
Deine Herren! Ick muß dem Hcrrn Vorredner erwikern: ich weiß (mä) ikiZt mä) nickxt, tra? er eigentlich gkwcllt bat. (Fr bat bier einen Fall, ww cine Vetlex-ung kes Bricigebeimniffes vorgekommen sei, vorgetragen; sobald die Postverwalmng davon Kenntnis bekommen bat, iii kinchbritien workcn. Mio welcher Makel soll an der Post- werrOaltung kaiwn'.“ Trek gar keinkr. (Sebr richtigk rechts)
Jeb maß mich auch ragrgsn verwahren - das ist in dem hoben Hause nicht Usus -, d:!“z man, wenn man io schirm aUgemeine Be- fckoulkigungsn wxgcn Vsrlkßang TCS Briéigebeimniffes eibebt, keine bestimmtem Fälle aniübrd DIZ ist doch keine Art, daß man sagt: [Lien Sie die Sci.)!iil vrn Liebknecht, lesen Sie die Märcbengeiäpickplen bon König! (Lebbafte Zustimmung rscth) Das ist keine Art, eine Verwaltung, die rein ist Von solchn Sachen, öffentlich zu b€ichu1risenk Wenn Sie solche Fälle haben, bringen Sie fie an: Sie Werken steié finden, daß die strengite Bestrafunz eintritt, wxnn ein Bcamtxr etwas berieben bat. Das können Sie auch aus dem Fakle am besten erkennen, den Sie an:? dem Rbbngebirße angeiübrt babxn, daß nämlich kie Post!)?rwaltung gar kein Jntkreffe iaran bat, einen Beamten zu schuhen, der solche Verstöße begeht. (Bravo!)
Abg. Kunert: Ick babe bestimmte Fälle anseiübrt.
Staatsftkre1är ch Neichßpoitamts Kraelfe:
Ick mai; noch einmal wiskerbclen, dai; bie ganze Ausdrucksweise, deren der Herr Abgecrknete sicb bxkikme, dahin gins, ker Prii- verwÜtung den Makel angubeiten, das Briefgebcimnis sei nicht gxnügend gkwablt. Mit aUgémeinen Behauptungen ist nichts gekan; soweit solche in früheren Sißangen auigeixellt smd, find sie von meinen Vorgängern fichéklich in derselben Weise abßewiesen worden, wie ich fie zurückweise. (Bravo!)
Bei den AUSJaben für die .Kaiienbeamten der Oberpoft- direktionen empfiehlt der
Abg. Erzberger, den Renranten dcr Okerpostkaffen die Mög- lichkeit zu geben, in Poitratéstellm aufzwrücken.
Der Titel 19: „419 Unterbeamte“, wird auf Vorschlag des
Abg. Tr. Müller-Sagan (fr. VolkSp) von der Tagesorynung abgeseßt, um später mit den enlsprechenden Titeln erlebt t zu
gesendet worden. Redner bemängelt zum Schluß das Strafporto.
werden, mit denen sich die Budgetkommisfion beschäftigt at.
Bei den Aus aben für die Oberpostassistcnten usw. bittet Abg. B_rub_n_ Reformp.), den in den Ostseebädetn angestellten Beamten gleichmqßtg eine Psnfionözulage zu gewähren. Jn Norderney werde eine Gratifikation von 200 „(6 gegeben. Die Anstrengung der Beamten sei sehr groß.
Staatssekretär des Reichspostamts Kraetke:
Jeb möchte dem Herrn Vorredner nur kurz erwidern, daß, wie er richtig ausführte, die nicht angestellten Beamten, welcbe dortbin gesandt werden, Zuschüsse erhalten. Ob und in Welcher Weise die dort dauernd beschäftigten Beamten yon den Oberposidirekiionen be- rücksichtigt wxrden, wiffen wir nicht. Es ist aber sebr wohl möglich, daß die dauernd dort wohnenden Beamten wegen der Teuerung Unter- süßungen aus denFonds erhalten, die zu geben dieOberpostdirekiionen völlig berechtigt sind. Wir können von bikr aus nicht gut übersehen, wie die Verhältnisse dort liegen. Die Zahlen, welche der Herr Vorredner anfübrie als Preise für Fleisch im Sommer, mögen richtig sein; aber ck kommt in Betracht, wie die Lebensmitteipreise im ganzen sind, und ob nicht die Beamten dort im Winter sehr wwblseil leben. Viel- leicht sagen sich die Obsrposidirektionen: die Beamten haben neun Monate lang den Vorteil und nur drei Monate ist es dort ein wenig teurer.
Starke Beschäftigung ist dort wwbl zrveifellos; aber der Herr Vorredner one daraus nicht ableiten, wir schickten nicbt die ausreichende Zahl an Beamten zur Badezsit bin. Zweifellos ist aber die Tätigkeit dort sebr intensiv. EZ melden fich sébk viele Beamte nach diesen Badsorten, weil sie gleichzeitig dort die gute Luft Huben und die Bäder dort benußkn können.
Aba. Brubn: Eine Teuerungsiulage wird nicht gewährt; die Zentralinstanz sollte einen Druck ausüben.
Bei den Atisgaben für die Vorsteher von Postämtem [[1, Klasse spricht der
Abg. Freiherr Von Hodenberg (Zentr.) d€n Wunsch aus, daß
in den hannoverschen Poitanstalten 111. Klaffe keine weiblichen Beamten mehr angesteUt werden.
Bei den Ausgaben Zür die Landbriesträqer tritt
Abg. Zubeil (Soz.) ür eine Erhöhung dés Maximalgebalts der Lankbriéftrager Von 1000 auf 1200 «kö ein.
Abg._Dr. Müll er - Sagan biktex, aucb übkr diesen Titel nicht wckiter zu de_baxtieren; er geböre xu denen, mit dinen sich die Budgetkommission beschaftigt babe.
Abg. Patzig (nl,) glaubt, daß man dissen Titel jetzt gleich-
erledigen könne; 9I_bandelc fich bier um den inneren Dienst.
Abg. Dr; Muller-Sagan hält seinen Antrag auf Abscyung des TttSTI auirecht.
Abg. G röber (_Zentr.) Weist „darauf bin, da? man in der Budget- kommriiwn bsute ubkr dkn Titel .Landbrie träger“ nicht ver- handelt babe.
Dic DiSkUffWN uber den Titel wird von der TagLSOrdnung abgeseßt.
Bei _den Aztsgabezx für Postbeamte und zu Entschädigungen für Dienstunkoyten besurwortet
Abg. Graf von Oriol_a (nl,) cine Aufbesserung der Dienstbezüge dieser Beamten. Das Maxnxialgebalt DM 750 b-czw. 1000 „M sei zu niedrig._ Ykan so_llte die Poitagcnten bczablkn je nach dsm Umfang der Geicbaste. Fur die _alten ausgedienten Agenten könnte visUeicht einx Versorgungxkaffe emgefübrt werden. Mindsstens soÜte man dicien Bsamten bei der Invalidénrente msbr Entgegenkommen.
Staatsskkrctär dcs Reichspostmnts Kractke:
Ich möchte dem Herrn Vorrcdner nur bon neuem für das Interesse Banken, *caß er diéier Kategorie von Bcamten bxkunbet hat. Ich babe bei früheren lekgenbeiten biér bsrsits zum Ausdruck ge- bracht, daß die Virbältniffe bLi dLn Agenten sebr bkrscbieden liegen, das; die Herren diese Bésolkung häufig gar nicht nötig haben, sondsrn das Amt gleichsam als ein Ehrenamt mit übernebmen und es ber- walten lassen. Deshalb läßt sich die Sache auch nicht schematificcen. Ich stimme dem Herrn Vorredner bei, daß einzelne Agenten wenig
erhalten und daß cinzefne Agenten betreffs der Räume und der sonstigen ihnen cbiisgénden Lsistimgen vielleicht viel AuEgaben bauen. Ick) babe geglaubt, auch bei dem Vor-
gehen, welcbss seitens der Postberwaltung jstzt cingkscblagen ist, mich der Zustimmung dieses boben Hauses erfreuen zu können, Weil ich bei früherer Gölegenbsit bkrcits bei Darlsgung dEr Verhältnisse gesagt babe, betreffs des bealts werde fich nicht viel macbexn lassen, es wkrdc sich ms'br empieblen, da die Verhältnisse so ganz bsrschi€d€n likgsn, durcb Vergütnngen für Räume und dergleichen einzesnen Agenten Unteistüßungen zu geben. Nun wolien dis Herren nicht glaubxn, daß wir mit den 150 000 „FC sämtliche Agentsn aufbsffern woütcn, syndem das ist Ein praktiicher Versmb, der einmal gemacht wir?. Wir werden auf dkm Wege Weiter iortscbreiien, und ich hoffe, daß die Verbündxten Regierungen dem auch zustimmen Werbezn, wenn sick) der Weg als gangbar und praktisch erweisenwird.
Bci den AUSgaben "ür Posthilfsstéllen empfiehlt ?teUILLFZ' Held (ul.) eine ufbefferung dieser stbr schlecht bezahlten
_ Bei dem Zuschuß zu den chiderkasscn fÜr Beschaffung dsr Dienstkleidung der Unterbkamten bittet
Abg. Erzberger, bei der Vergcbung dieser Arbeiten das Hand- werk zu bexückfichtigen.
Der Rest des Ordinariums und die Einnahmen wcrden ohne Debatte bewilligt. Tas Extraordinarium liegt noch der Budgetkommission vor.
Schluß nach 6 Uhr. Nächste Sißung Montag, 1 Uhr. kNachtragSetats für Südwestafrika.)
Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 126. Sitzung vom 26. Januar 1905, Vormittags 11 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegrapbischem Bureau.)
Das Hius scßt die zweite Beratung des Staatshaus- halts§tats für das Rechnungsjahr 1905 und_zwar JUäckiit die Besprechung des Etats der landwirtschaft lichen „ermaltung bei den einmaligen und außerordent- lichsn Ausxzaben fort.
. Zur Förderung der Land: und Forstwirtschgft in den west- [ÜZLU Provinzen (als sogenannter We "1 f () ndS) imb 745 000 „W., d- . 110000 «: mehr als im Vorjahre, zur Forbcrung der L“."d- Und Forstwirtschaft in den östlichen Frovmzen (als Oitfonps) 1120000 „FH, d. s. 200000 «jk me 1? als im Vor- lahke, eingestellt.
„ Ueber den An an der Besprechung dieser Auggabetitel ist bereits in der fgestZigen Nummer d. Bl. berichtet worden.
Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten von Podbielski:
Meine Herren! Einer der Herren Vorredner bat die HandelS- Verträge gestreift und bat angeführt, daß fie angeblich von Wien aus publiziert worden seien. Mir ist nichts davon bekannt, und es fehlt mir natürlich auch eine Erklärung dafür, daß diese Publikation von Wien aus kaVWk sein sOÜ- Meine Herren, ich halte mich aber doch Verpflichtet, da diese Frage in den leßten Tagen auch in einzelnen agrarischen Blättern gestreift ist und der StaatSregierung dieserbalb versckviedene Vorwürfe gemacht sind, folgendes zu erklären.
Die Vertragsberbandlungen sind naturgemäß von der Reichs- regierung geführt worden und es ist nicht aÜein ein Akt der Courtoisie, sondern auch eine gleichsam staatßrecbtlicbe Vsr- pflichtung, daß, ebe dem Bundssrat die Vorlage vorgelegt wird- dsn einzelnen verbündeten Regierungen diese Verträge zu- geben, damit ße im Bundesrat Stellung nehmen können. Es liegt also bier nicht ein Hinbalien, sondern eine Pflicht der Reichs- regierung bor, nicht eher mit den Publikationen Vorzugeben, als bis die einzelnen Verbündeten Regierungen Kenntnis Von diesen ganzen Vertragßberbandlungen erhalten haben. - Ich boffk, daß diese meine Ausführungen klärend nach dieser Richtung bin wirken werden.
Nun, meine Herren, baben verschiedene der Herren Redner den Westfonds und zuletzt auch Herr von Strombeck dea Ostfonds gestreift. Die aÜgcmeinen Grundsäße gebsn dahin, das; Staat und Provinz Meliorationen nicht allein dnrchfübren können, sondern nur für MeliorationSzwecke Beihilfen gewähren können, und daß zweifellos
die Interessenten in erster Reihe Verpflichtet find, auch ihrer- seits dazu etwas beizutragen. Würde man diesen all- gemeinen Grundsaß verlaffen, dann könnten ja gewissermaßen
Meliorationen Leuten aufgezwungen werden, die sie nicht haben Wolken. Ich muß schon aus diesem Grunde daran festhalten: es können nur Beihilfen bon seiten des Staats und der Provinz in Frage kommen, und da:“; Projekt als solches muß von den Jntereffenten ausgeben.
Nun hat der Westfonds einen wesentlich anderkn Charakter als dér Oiifonds. Beim Wxstfonbs stehen die Verhältnisse so, daß Staat und Provinz grundsäßlicb sich zu gleichen Teilen an den Beihilfen betxiligen; bei dem Ostfonds liegt die Sache insofern anders, als es sich tatsäÖlich um eine staatliche extraordinäre Ergänzung des Dis- pofitionsfonds handelt, wi? er im Ordinarium in den einzelnen Titeln dargelegt ist. Daraus ergibt fich auch, daß im Ostfonds die Beitrags- pflicht nich die Hälfte beträgt wie in den westlichen Provinzen; sondern daß dort, weil die Dotationen nicht genügen, etwas mehr Vom Staat aufgewendet wird. Dis östlichen Provinzen unter sich werden ganz gleich behandelt.
Nun, meine Hsrren, Orkenne ick) Vollständig die Berechtigung der Aus- führungen FSS Herrn von Savigny und der anderen Herren an, daß in West- falen, in dcr Rheinprovinz - ich glaube, der erste Herr Redner streifte auch das Eichsfeld - zwsifelsos ein Bedürfnis nach Waffsrlcitungen in den Dörfern aus sanitären und wirtschaftlichen Gründen Vorlisgt; cs kommt nur in Frage: reichen die Mittel, die wir dafür zur Ver- fügung haben, auß? Zunächst können Mittel durch Erhöhung des Westfonds zur Verfügung gssteüt werden; die Provinz Westfalen 3. B. batte vor drei Jahren noch einen Staaiszuschuß von 120 000 „M, im Vorigen Jahre 240 000 „FH, in diesem Jahre 300 000 „M Wenn diese Foxids nacb Ueberzeugung ker landwirtscbaftlichen Veiwaltung nicht ausreichen, so werde ich micky für Verpflichtet halten, bszügliche An- träge an den Herrn Finanzminister zu stellsn.
Den erneuten Beschluß der Provinz Westfalen, von dem ge- sproch€n ivordcn ist, in der Waffcrlcitungsfrage energischer Vorzugeben, kenne ich noch nicht; ich bebaTt-Z mir Vor, ihn zu prüfen und nach Prüfung Stellung zu nehmen. In der Budgetkommisfion babe ich bereits ausgesproäyen, daß, wenn man im landwirtschaftlicbcn Interesse die Anlegung Von Waffsrleitungen in den Vordergrund schiebt, anderé, vielleicht nicbt ganz so wichtige Aufgaben, zurück,;kstxllt werdon müssen.
Gegenüber den wieder beantragten Zuwendungen an Bauern- VLreinß möchte ich auf die mit dem Finanzministerium vkrsinbarten Grundsätze, betreffend die Fonds zur Förderung der Land- und Forst- wirtschaft in den iv€stlichen Provinzen, erinnorn. Diese Grundsätze werden den Herren in den Provinzialausscbüffen bekannt sein; in Passus 5 heißt es ausdrückliä):
Die Usberweisang von Geldbeträgen mit der Maßgabe, daß
ihre Verwendung und Verteilung nach der freien Verfügung Dritter
erfolgt, ist ausgeschlossen. Meine Herren, ich wüßte auch nicht, wie ich die Verantwortlickykeit der OberrsÖnungskammer gegenübkr übernehmen soÜte, wenn ich einem einzelnen Verein einen Fonds zur Verfügung steUe, während ich die Verwendung nicht kenne. Ich kann den Banernbsreinen nur empfehlen, ein Projekt aufzustellen, ;. B, für die Foblcnweide, wie einer der Herren Vorredner erwähnte; die Provinz prüft das Projekt und befürwortet es, wenn fie es für richtig hält, und aus dem West- fonds werden Mittsl für diesen Zweck zur Verfügung gestelit. Das ist der allein richtige Weg. Den Vcreinen direkt können jedo:b nie- maTS Mitte.?! gkgeben werden, sondsrn sie müffen den Landwirtschafts- fammern gegkben werden. Diese find doch die Stcuerträger und ach) die Verwalter des Gildes, und Sie, meine Herren, können unmöglich Verlangen, daß man aus all- gemeinen Steuererträgen speziellen Vereinen Zuwcndungen macht, Ich habe schon darauf hingewiesen, wie leicht an andsren Stcllcn Forderungen mit dcm gleichen Recht erhoben werden könnten. Es würde 3. B. der Bund der Landwirte, wsnn er in irgend einem Bezirk Hervorragendes leistet, mit dem gleichen Rechte solche Zuwendungen Verlangen können; aber ein Sturm der Entrüstung würde im Lande entstehen, w€11n ich darauf einginge. Ich kann also deanrrenimmer nur empfehlen, Sonderaufgaben für solche Vereinigungen in klaren Projekten zu subsiantiieren; ich habe Volies Vertrauen in die Einsicht der Kammern, daß sie dann auch Mittel zur Verfügung stellen werden, die Verwendung dieser Mittel wird dann allerdings bis ins kleinste kontrolliert werden; denn die LandwirlsckyaftSkammern sind zu einer sorgsamen Rechnungslegung verpflichtet und müssen der Oberrccben- kammer und mir den Nachweis liefern, daß das Geld für den im Etat festgelegten Zweck verwendet ist. Wo immer Aufgaben für die landwirtschaftliche Verwaltung entstehen, freie ich dafür ein, und ich glaube, das in den vergangenen Jahren betätigt IU kakn- In Rheinland und Westfalen sind die Verhältnis: wesentlich anderö als in Schlesien und Pommern; wir müssen daher die Zuwendungen
provinziell außgestalten, aber immer dafür sorgen, daß alles öffentliche
Geld unjer einer klaren und durchsichtigen Kontrolle steht. Ich wiederhole also, nur den Landwirtschaftskammern, nicht aber den einzelnen Vereinen können Mittel zur Verfügung gestellt werden.
Aba. byn Oldenburg (kons.) dankt dem Minister für seine letzten Außfubrungkn. Das led werde am besten durch die Land- wirtschaftskammern verwendet. Es würde die Bedeutung der Land- wrrtschaftékamrziern wesentliéb berunterfe en, wenn es anders wäre und die landwirtsäpaftlichen Véreine die erfügun darüber erhielten.
Abg. Bus ch_ (Jenin) _erwidert, daß die rbeiniixcbe Landwirtschafts- kammer ni_cht_ dieselbe Einrichtung babe wis die in Westpreußen. Deshalb ist die Hinzuziehung dcr Bauernbereine angebracht. Damit
ikiÜtniÖt gesagt, daß nur deren Mitglieder den Vorteil davvn haben 0 en.
Nach einigen weiteren Bemerkungen des Abg. Strombeck (Zentr) werden die beiden Fonds bewilligt.
Zum Ausbau der hochwaffsrgefäbrlichen Gebirgsflüffe in den Provinzen Schlesien und Brandknburg, zu Verbesserungen an der mittleren Oder und der schiffbaren Strecke der Glnßer Neiße, des Bobers und der LausiZer Neiße werden als 5. Rate _2 Millionen Mark, das heißt 1 Million mkhr als im Vor: 1UhrZ/lbgéfFDM-sch Sab 'dtl ' k 1)"
J. aen - mr ern r On". ' . Wgfferscbußgeskß für Schlesien. Die P?itxxliLLZr deeicpblénialixesn KZT- mtssion würden sich enifinnen, Welche ganz bcionderen Schwierigkeiten das Zustandekommen des Geseßss bereitet babe. Der Redner tritt friiheren AuBiübrungen entgegan, daß die sog. Wafférfteuer zu boxh ssi. Die Scbaßungen criolgtcn jsdésmal im Einberständnis rnit den Gemeinde- vbrstebern, und zwar “nach dem Zwanziafacben des Wertes bei Ge- ba_nden und_dem_Skc_bzigfachen des Grundsteuerreinertrags bei Grund- Lucken. Die _Emscbaxzungsxi seisn _durcbaus 151731 1370) mäßia, eine STELLT! sei eZ uberhaupt nicht. Die Staurveiber mußten wobl den Unierliegern, könnten aber die oben likgénden Ortschaften, wie z. B. Krummhübel, Schmiedeberg usw., schädigen. Hoffentlich finde die Regierung Mitt€l und Wege, um einen Außglcicb zu finden.
_ Abg. Geisler (Zentr): Die Hoffnungen in meiner Glu er Hilmar, die sicb an die Reviswn des Flußkatasters knüpften, babsn ck) lxrder nicbt erfüÜt. EI find massenhaft Proteste gégkn das Kataster eingelaufen. Ich habe in dcn Weihnachtsferien die Leute aufklären urid beruhigen wälen. Aber es müffsn dock) Mißstände Vorbanden sein, sonst würden bie Léute nicht so gkgen die Waffcrsteuer Vorgkben. In der Landwirtichaftsfammsr ist die WaffersteUEr zur Sprache gekommen, und man bat Volles Vsrtrauen zu dem Herrn Ober- Prafidenten und dem Landeshauptmann bczeigt. Dcr ObSrpräfikent h_at anerkannt, daß die (Grundstücke kleinsr Landwirte durch eine jabrlicbe Waffersteuer Von 80 bis 90 „46 erheblich entwertet würden. (Der Redner berlikst bie längcrén Außfübrungen des ObSrpräsidLnten in der LandwirtsckpaftSkammer.) Der Minister möge (1112 die einzelnen Besckzwsrden noch einmal einer Nach:;rüfung unterziebea und ent- scheiden, ob in dsrsßlben Wsise auf der Durchführung des Hochwasser- schutzgeießes Weiter bestanden werden soll. Viäleich läßt sich ein Weg finden, das; wieder Rabe und Frieden in die bktroffenen Landes- teile einkebrt.
Minister für Landwirtschaft 2c. von Podbielski:
Den beiden Herren Vorrednkrn karin ich nur dankbar dafür sein, daß fie beide bestrebt gewesen smd, die Verbältniffé, wie sie in Schl€fieck liegen, klar zu beleachien Und Von ihrer Ssite nacb MZ-glickykkit dazu bxizutragsn, die? _ meiner Anficht nach unberkckotigte - Ecregxmg in weiten Kreisen zu bekämpfen. Ick) glane, meine Hsrreti, daß auf die Ziriage, die ich im Vorigen Jahre dem hohen Hauis gemacht babe, daß ich auf die Provinzialverwaltung nach dll Richinng einwirksn würde, erneut in eine Prüfung dsr Katasterweraxilazungen 51-1 treten, rcipzksibe die Frage der Ueberbürdung zu prüfen und anbxrs zii regeln, daß darauf die Probinzialberwastang bereitwiUigsi eingxgangcn ist. Ich möchte hier nur nochmals, damit es ÜUÖ in dar Provinz Schlesien verstandkn wird, klar lagen, daß bstréffs iar Kataitsrvsranlagnng die endgültig lcßic Instanz der Provinzialrar iii, dai; abxr ankkrieiis, wenn die Hsrrcn baräber klagen, sie sxixn durch bis Waffsrabgabsn zu sebr bLlästLt, die [Wie Instanz ich bin. Ick) kann beate bikr nur konsiatisren, dai"; bis ießt noch keine disskr Klagcn bis zu mir ge- fommsn ist. (Hört! hört!) ch erdc abS'c - Und daI kann ich dém errn Vorrsdner aucb bérsitwillizst zusagen -- gern nach M531ichkeitdie Sache eingehend prüfen und die Vsrbältniffe darlegsn. Der Herr Vor- rcdner bat schon eine Sach? anzufübrt, die? mir borlisgt, bie Von dem Herrn Obstbräfidenten cingsrcicht iii, Mid da bxkommi man doch wirklich Lincn ganz eigenen Bkgriff. 90 Besitzer bsscbw-crzn sicb übst zu bobe Veranlagung; Von diesen zahlen 56 unter einer Mark balb- jäbrlick) und 28 untlr 48 ck! jährlich. (Heiterkeit) chn Sie diese Zahlen zusammenbalrkn, so sind das einmal 56 und dann 28, also zusammen 84 Bxsißer, die überhaupt Unter einer Mark bezablkn, nnd nur 6 zahlen mehr! Sie sehen aus diesen Zahlen, wie die Verbält- niffe liegen. Aach ich3inen die (bZtreffcndcn Bewohner fick) nicht darüber vbliig im klaren zu sein, daß auf der einen Scite Staat und Provinz 40Mi11i0ncn zinslos für ihre Jmtcrrffcn gkgeben babén und sie nur die Unterbaltang üernemen soklen. Denn das kann man nicht zulasscn, daß der Slaat das Geld hergibt uni: nachbér aUeI wisdcr Verfällt und dann wieder neue Katastropbsn eintreten. Nach msincr 3Umsicht liegt also die Pflicht für die Beteiligten, die solche großen Summen Lrbalte'n haben, vor, iiacbbcr wcnigitcns die Sachen in Ordnung zu erhalten, und daß mail bei solchen großen Meliorationsaufgaben zweifellos nicht jedem Einzslnen das Stückchen Ufer Überwcisßn kann, was er in Ordnung bält, sondern die Allge- meinheit eintreten und dazu beitragen muß, ist ganz klar. Ich glaube also, dieser Pflicht können sich die Anlieger unmöglich entzisbcn, und für die landwirtschaftlicbe erwaltungtritt, da sie betrcffs der Kataster selbst nicht in Frage kommt und nicht zuständig ist, lediglich der § 39 des Gesetzes ein, dsr ausdrücklich sagt:
In Fällen der Ueberbürdung der Verpflichteten bat dkr Pro- vinzialNrband einzutreten und den entsprechenden Tsil dss kataster- mäßigen Jahresbeitragcs aus eigenen Mitteln zu becken. Darüber, ob eine Ueberbürdung borlicgt, beschließt der Pcovinzialausscbuß nach Anhörung dcr Intcrcffcntenbntretung. Gcgcn diefen Beschluß findet innerbalb 6 Wochen die Beschwerde an die zuständigeri Minister statt.
Also so liegt die Sache, und ich kann auch nur sagen, aucb be- treffs dcr Uebcrbürdung.
Wie cincr der Hc'rre'n Vorredm'r schon angeführt bat, soll die Uebkrbürdung armenommrn wcrden, wenn die Abgabe mebr beträgt als 3 vom Tausend seiner im Kataster geschäßten Werte, oder wenn die Abgabe übersteigt 509,79 sciner sämtlichen veranlagten direkten Staatssteuer". Nach Mittcilunge'n, die mir aus der Provinz selbst zugegangen find, will man sogar dem Landeshauptmann noch weiter- gehende Vorschläge in einzelm'n Fällen machen. Ich meine, die
von
Provinz zeigt ein sehr weitgebcndcö Entgegenkommen. (ber richtig!) Ich habe mich gefreut, das: die Herren das Eintreten dez Herm Oberpräsidcnten Grafen Zedliß dankbar anerkennen, der hat sicb