1905 / 24 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 27 Jan 1905 18:00:01 GMT) scan diff

sung über die Juni 1896 und landwirtschaftlicher mittel sowie über d

Die Titel werden bewilligt, die Nachwei Verwendung der durch die (5) vom 8. Juni 1897 für die äuser bewilligten Ge den Baut

dem Preise abgibt. Das ist ein in besondere Berücksichtigung zu werden in mir einen Gegner aller leinen Kornbäuser für

er sie an den Geiteidebändler unter Moment, welches ich bitten möchte, ziehen. - Also ich wiederhole: Sie großen Kornbäuser, aber einen Unterstützer der k unseren kleineren Besiß finden. Nun gebe ich ja gerne zu -- geführt _, daß auch außer Halle viele finanzielle Erfolge erzielt haben. Ick 8 Sie haben vergessen:

angenommen. (Seb: richtig! rechts.) ernünftige Bahnen zu bringen. Das es liegt tatsächlich eine große Ueber- daß die Presse sick) dieser Sache bervorz'urufen. (Sehr dem Standpunkt fest- sind Verpflichtet, ibre Flüsse in Ordnung Lande gilt, wo der Staat und die gemacht babrn, für die die Anlieger s ist keine Verzinsung der 33 Millionen der 7 Millionen der Provinz vor- Und da haben sie nun auch die damit nicht wieder solche dem letzten

wabrlicb unaußgeseßt der Sache Er hat versucht, die Sache in v bobs Haus darf überzeugt sein: Es ist zu bedauern, angenommen bat, um eine künstliche Erregung richtig !) Nach meiner Ansi ballen müssen: die Anlieger zu halten, wie das im ganzen Provinz so große Aufwendungen nichts beigetragen haben; denn e drs Staats, keine Verzinsung gxseben; das ist ihnen aUes geirbenkt. Pflicht, ,die Flüsse in Ordnung zu balken, Katastrophen Jabrzebnt zu Verzeicbnet gehabt haben. Ich hoffe, daß die bemerkenswer

eseße vom

Getreidelager d Stand der betreffen d für erledigt erklär. gelehnt; für ihn stimmen nur

Für Schußbauten worm ist als Darleh von 60000 „FQ ausge

Abg. Jürgensen sowie die Hrffnun Schuße der Insel

en Ende Dezember Der Antrag Bleu wird ab- die Freisinnigen.

chen auf der Insel Pell- n und als Beihilfe eine erste Rate

ireibung vor.

die Herren haben das ja am!) aus- Kornbäuser nicbt große er, mein verehrtester in unseren ganzen genoffen- eben wir nirgends darauf aus, besondere chtig! rechts), sondern wir suchen das elne liefert, möglichst boch !) Jnfolgrdeffen kann man nicht die ge- sondern man Sache lsidiicb balken, daß

chi wird man an an den Dei

Herr Vorredner, schaftlichen Organisationen g Gewinne zu erzielen (sebr ri Produkt, welcbes der einz (Abg. Bleu: Sehr richtig ringen Gewinne in besondere Berücksichtigung ziehen, muß aus den kleinen Gewinnen rückfebließen, daß die gut gegangen ist. Ich würde es nicht für wünschenswert fich etWa eine Gerwffenicbaft große Reserven bält; denn das ges wie auf Kosten der beteiligten Genoffen. n - und das ist ja ein Moment, daß leider in unserm Sinn noch lange nicbt in dem Maße Blut übergegangen ist, wie rs sehen müssen. ilen anderen VerWertungs- ffcnden Grncffen lieferten die schlechte Preise dafür zu erzielen; die guts nneri. (Sebr richtig! lirikS). selbst die idealsie und best Ware nicht (Gold macken. in HaUr, wie sie der Herr Das ist ja auch ganz wo viel nacbgezablt werden soll, Gedankcn aukgebend: den Letzten da:? gebe ich zu. daß diese HaÜer

ude über diese Forderung it diesen Arbeiten zum

Debatte der

(ni.) spricht seine Fre daß der Staat in ortfabren werde.

Der Titel wird bewilligt, deSglcichen ohne Rest des Extraordinariums; er Etat der Gestüt Arnim als Berichterstatte

zu verwerten.

verwaltung, über welchen r referiert, daß im Jahre f br bedeutend überstiegen brt 10167.

Es folgt d

Abg. Von _ 1903 wiederum die Pferdeeinsubr die babe. Eingeführt seien 124 979 Pferde, auszgefü

Bei den Einnahmen führt

Abg. Wolgast (fr SchleSwig-Hoistein in nachtsiligt sei.

Die Antwor

ten Ausfübrungen der bxiden wie meine Ausführungen bier Vor dem n werden, daß die Intereffenten einsehen: es licgt worüber sie sich beschweren können. o ist die Provinz in erster Linie, so bin f ich die Hoffnung se ihren Pflichten

Herren Vorredner, Hause dazu beiirage n'abrlicb nichts bor, Einzclfali Härten rinirrten, s aber auch ich brrrii, belfend einzugreifen, aber dar aussprkcbrn, daß nunmehr die Anlieger in [ovaler Wei nachkommen werden. (Brady !) Der Titel wird brwiiligt.

Zur Gewährung v_on Ver Berlin errichtetes _ Vrr1uch Rate 10000 «46 gefordrrt. für MÜUereierzcugnime bäckerei werden als zw

Hierzu liegt der

,die Königliche berichte der axis Staatémi _ Verbindurg mit ri_ncr_1pr_zia Gcnomenicbasten g

doch nicht anders Nun wii] ich auch weiter zugabe das wir immer wieder hervorbebe Vaterlande der genoffenscbaftlicbe Wurzel gefaßt hat und in Fleisch und die Anhänger der Genossenschaften wün Kornbäusern gerade so gegan genoffenirbaften, d. l). die betre Ware dahin und bofften, große Ware glaubten sie allein verwerten zu Davon find wir doch aile durchdrungen: geiritete Grneffenichast kann aus schlechter Die Flncbt bei der Kornhausgenrffenscbaft , ist völlig zutrrffend.

daß die Provinz Beschälern be-

i des Oberlandstaiimeisiers Grafen bon Lebndorff bleibt aiif der Tribüne unvrrsiändlicb. _ Die Einnahmen werden beiviiligt.

*u den dauernden AUSgaben beme .1 *. Dr. bon Dirksen_ (fr. kons.): Jeb die Durchschnittxpreiie bei Ankäufen [) würden. Die Freunde der Kaltblu Voliblutzucbt und vkrkennen aucb de Die Privatinit:ative, ber nicht genügen b-ieitigt werdcn, besoidsrs cksichtigt werden. Ykißstände der Köro an dem nötigen S _ dürften uns nicbt drm Wahn [) _ Pferdezucht auf der Orbe s serdeeinfubr von aller] dis P'erdcau Von Privaten wer

. Volksp ) darübrr Beschwerde,

Sollten im bezug auf die Steüung von

n müffén -,

Es ist den

gen wie a bäite grwünsrbi, daß on Hepgsten mitgeteilt keineswegs aegcii die Halbbluts für unsere die so wichtia für Unsere Landes- d gefördert. In den

waltungszuschi'iffen für ein in lagerhaus wrrden als achte au eines Laboratoriums iner VersuckiNnÜble _und Ver cite Rais 203300 .li-. gcsor . Volks») vor: die Geschäfts- Kornbaiissrndffrn- lisirrtsn Angabe dcr Umsäxze Lbandeitrn Warxn (ins- urg- und Futtermittel) dorzulegrn'.

m referiert, daß in drr Korn- daß drr Versuch mit den Korn- llc, da _isde USU? E ch7€n müne. Dor Antrag Die Nachweisunz Mittel beantragt die

, tzucbt sind Zum Neub n Wert des Armes nicbt. pferiejuckn i_i'_i, wirda müfisn gewine Härtrn Vrrschiedrnbeiten brrü die Von ibm gerüxten kommissionen fehle es oft Ankauf bon Hengstrn. das; wir mit_uns babe die sxärkite P man auf Frankreich blicken, wo 11089 Stück überstiegen babe. erbebiicb mehr aelristx Prrußsn im Rück! EZ bab; fi Vorschläge ernste Nbg Gump Auéiübrungsn dariiber_ bleib Heiserkeit nur im Flüjterwn sp

Minister für Landwirtschaft Trr Abg. Gamv richtete zu Eingang scir- weil ich nicht den eingrbenden Aus

Köroidnqngen provmzrellcn

Antrag des Abg. Blrll (fr dner schildert eirgkhend

Staatsregierung zu ersuche

tteln subdéniionicrten Vorrrdner geschildert bat

natürlich: bei einer Eenoffenscbaft, ergreift ailés dix: Flucht, von dem Hunde (Heiterkeit); da sind sie alle weg, Ich babe mich auch voiiständig rubin ange Genrffrrsckpast zweifellos nirgrnd in unssrem Vaterlandr zur eifrrung aufgrsieilt werden darf.

Ich möckie, micb nunmebr zu der Res Herren und rcr allem das bebe zuzustimmen (srbr richtigl rech1s), Resolution bineingeschrieben: .die Grfckoästébe mitteln untrrsiüßtcn KornbauLgcnbffensckzaftenl' Herren bekannt ist, lediglich darin, i ebildeten Gcncffrnscbaiten biiiig der- Aber dirse Faffung der Resolation muß doch weiten Krriien die Ausfaffung beibri aus den allgemeinen Staatsmittcln das ist doch nicht der Fa Antrage entgrgcntretkn. Ausgabe der Umsäse machen. doch, irenn fie dirsem Anita kurrenz damit eine völlige Einsicht in die Bücber gcwä daß die Herren das wünschen. Wenn Sie? es Sik wollen Matsrial baken, um diese vernichten. (Wirrrivrucb bei

die Hand zu grben, Das kann irb unmög- Anficbt nacb nicht im Jntercffe

acbverständnis für den

drr von den einzelnen beibndere Getreidearten, 4

Berichterstatter Abg. mission der Wunsch ausgr lagerbäuiern norb nichr a richtung im Anfang Kin Blei] babe der Kom über die bisbrr sur Kommission durcb Kenn

Abg.Bie1l: Es Staatsgeldern, und de? an, um zu isbsn, _ 116 J&bren grgracbt wird.

des Kbiirgen Qrüg mancher Enttäuscbun Weisung fsblt die

[cher Prris wird drr (Her: etrt werdrn könnep, so Srbwirrigkeitcn, _rreil ric Häuser Tic größtrn Landwirte .zirbrn, weil

Mit Neid müsse sfnhr rie Ernfuiir um de in Frankreich In der .Hsngii'oaitimg sri gergde ter drm AuZlande und drm übrigen Deut'ch- Kaitblutzucbt gebildet, dessen

_bon Arni iprocben ici, _ igrgebkn werdcn 1D crkrankbeiten durcbma icbt dorg€i€gen.

t als bri uns. clution wrndeiid, doch die dieser Resolution nicht die Herren baben so bübicl) in die richte der aus Staats- Die Uniersiüßung man die

sion noch n dissen Zwrck vrrwendcten tnisnabmr für criedigt zu crklärsn.

handelt sich bier um die Verwendring bon balb müffrn wir die grnaurste RcrbnunxiSlrgung wir dieser Vetiiicb ausgefalien ist, der jéßs Wäre man dem früheren Nat- io wären die Landwirte der In der vorgelegten ZUÖ- P;:Öirn für die rinzsln

ch jeßi rin Verein für Prüiurig verdirnten. (fr.kon1.) bemängelt die en aber under rechen kann.

:e. von Podbielski;

er Rede einrn Angriff fübrungen seines Vor- Jcb glaube bier vor dem hoben m Jntereße dsr Vereinfachung folien srgiaubt babe, bis Herren, die [len, gesproiiben baben, (Abg.Gamp! ustimmung des Herrn Abg. Gump chen Vom Beginn seiner Rede

Haus bitten,

Kbrordnungen, seine längeren standiicb, da er infolge bon

. [ [irgi nun, wie den er 5979 gt, erbauten Kornbäuier diesen neu ,;

brt gebiirben. gegén mich,

rrdnrrs sogleich geantwortet batte. Hause rrkläreii zu müffrn, daß der Bcsrrrcbung warxcn zu über die gleickyr Matcrir irreckyen wo Sehr ricbtig!) und aus der j=yigen Z cntnrbme ich, daß kr seine Ansicht inzwis bis cht darin grändert bat. (Heiterkeit) Ick muß nun auf die nochmals eingeben.

Jeb erlaubte mir gestcrn bsi dem Rirddirb darauf binziiwrisrn, immer fir feiigssiclit iLi, Gegner finde, di: seyimgen bsdrückt fübirn. würde, eine sdicbc KSM säwn ab -, er würde es ach; rrlrbsn, aus ieinrr Hrimatérrrrinz s;grn trinken: nein, damit sind wir gar nicht ziifrieden, das muß gcändrrs werdrii. Die Durchführung der- ird iuimcr gewisien Anfeindungen unterliegen. iii) dcm Deutscben ist jeder Zwang umme von Wider-

Angabe der , _ ' ngrn, als wenn die Brirerienden

Zusibüffr bckcmmen bärten, und srm Grunde muß ich dem Nun wird gefordert, ich solle einr svezialifierte

Die Landwirricba'tsvcrwaitung würde 9 nacbgrken müßte, Zircifcllos der Kon- bren. Ick) kann

_.". . _ * ,) , rii.-.7chait angrr:cbnrr_. ich geraiei

Verkauft wird, we ndern vsrkaiirt

Wenn "dicKornbäuirr nicbt rcrmi er,:„rbrn sicb dic größirn kaliickrm Terrain irékcn. ri dcn Krrnbäufcrn zurückz lieren bcginrrn. Tiirckiichnitiiicb wsrden , fis winden also nicht äusrr arbsircn mit Urterbilanz. Dsn drl mit Futicr- und Dünscmitxsln. der Staat kein Jnterrffe mrbr, ckädig9n fie mir den übrigen Handel. namentlich das Kornbaus in Halls daurrnd ge- der Mitglied“ bat das Vertraurn der- und das Kornkgiis stsbtKlerr. Die KIU?- Vegeiiierung für die Kornbäuier raison JWT babrn abrr die Ertrride- das leeritcbcndc Gebäude zu drr Esvrffénicbait.

Das Kcrnbaus in & Tie Narb-

* -- ll. Schon am? die werden mumrn, meist auf babnfi fibrinen sick) nach und nacb rr fie das Vertrauen d die Kornbäuier nur 2,4 mx * voll aukganHt. Fair alle Komi; en ziebkn fir aus dem Yan Handel irriben, 18 zu inbventionicrcn. * kit Unferbilanz bat arbeitrt. Fast zwci Drittel lorcn und ist ausgréchirdixn, leute srllirn in dcr eritcn doiikrmmrii auszeickloffen wcrden. bändler :ngcüaU, deiiiirlbcn Prrije _verm Antwort karaur i't bat cinen PrcixrückganZ

weiiung drr Régicranz m;, Erfolge, arderiritk- drr Mi krine Klarbcit zu gewi_ auf die Kornbänirr ;.rirkt bat ieder abkommen.

Ich bitte um Annahme unser:

Minister für Landwirtschaft :c. von Podbielski:

Meine Herren! Der Herr Vorredner bat ja in i(ilTCli Aus- einandrrscßungen bereits darauf bingewirsrn, daß es ein der vor 6 Jabrcn mit drn Kornbäuiern gemacht irurdr, und ich s einem Versuch nicht zu wriizrbrnde Schlüffe und nach meiner Ansicht Jahren, darüber klar Trin, rb die Sache , und da kann ich don ß es sich gezeigt hat, daß klrinerr rinsr Produ-

l im Jabra belegt drch nicbt annebmen, wünickpcn, so nebrne ich an, nrrb bestehenden Kornbäuser möglichst zu den Freisinnigen.) Also dirse Waffe Jknen in muß ich als Landwirtscbaits [ich, das würde etwas sein, was meiner drr LandwirtTÖait liegt.

Wir woiien auf drm Wege, den wir beicbririsn baden, im Inter- esse unserer kleinrn Bcfißer Vorgrbn. wegen der rriicn Pa worden sind brfragt. sZbe ich als eirr drnicnizen Kornbä kosten und Um di: brtreffcnde GebäUke 6 Jahre gebranch ist, in Rechiiung steli-sn. Außerdem rrrrdrn mir die Herren Vorredner daß wir auch manche rrcbt unrraktifcbe Gebäude gebaut die sebr rrcixig ibren Zwecken entsprechen, Srbiib sébr doch zu verwerten, gelingt auch mir leider aber die Pflicht, die Kcrnbäuser bestmöglich zu der- HaU'Üe zu erkiären, daß nach Ab- marhunzrn mit dcm Hrrrn Eiienbabnminisisr Und dem Herrn Finanz- minister nunmebr dicirnigen Korrbäuser, dic lankwirtsckoaitiick) genuizt werden könnrn, aiif dix Landwirtichaflévsrrralsang übrrgcben, und daß * ondcminzt ker drci P?inister Übxr der Sache it dem boben Hause für die

brreits gelegentlich der Körungsfrage daß jede Körordnung, wie sich durcb die Fest-

minister ablebnrn. Ick) glaubs, wenn der Abg. Gump berufen

dining aaszuarbeiien - er lebnt es auch hier ck ibnen drr Staat das, soundiomele Herren irren wol]? nicbt eirgcxansen. drs Estrrides kcirorzcririsn. t selbst, daß Über die Uri,:cb-s circriciiz drr "xrrfoixx cines Tcich- dsr Krriibäuirr neck) Tir Landwirts, die große Hrft'niirgen ten, werden nach Und nach Von diesem dri könncn die Landwirte doch

Der Herr Vorredner bat mich cb wrlcbx Kornbäuscr vrrracbiet Ich babe darauf zu erwidkrn, die Pack)! vrri Y % Verzinsring und Amrriiiation des K =ritais an. iiiern, die wir verkaufen, bündelt ck sich um die Bau- Abichreibungen, dein nachdem das muß man das mit

Ölvrrtrage, dur aitigcr Ancrdiixngen w Es ist ein Zwang. und namriitl

unangcncbm und infrlge icffen entsteht eine S

3 meine voriäiérizrn Aué-füirungrn betrifft, so will ich zugeben, ißderstär-dnis möglich ist, darin nämlich- daß nichi dcr Obrrpiäsidciit, wie ich gesagt babe, die Körbrdnu stätigi, sondern fie nach Anhörung des Prcdinzialrats eriäszk. Aber, meine Hrrrcn, ich muß immer wiederholen: verlaffcn Sie den meiner gesunden Boden nicht, den wir durch die Geseke des daß die Berater in diesen Angelegrnbciien Geben wir von diesem Brdcn ab, nirg-xnds eine frite Grundlzge ab-

Grdankrn w

nicht entbkbken- daß da vielleicht ein kleines M

«ck war, und einen

nicbt raffénden Ansicht nach Landes gescbaffrn babrn, die: Landwirtscbrftékammern smd!

so kommen wir aiif ein Feld, das gibt. Namrnilicb muß ich an dieser Stslle unbsringi das daß man eine Körordmmg rtwa für unser gesamtrs Miinc Herrcn, die Verhältniss einer edlen Vsrbältniffe einer Kaltblutzacht am Rbcin

same Körordiiurg zuzu-

glaube, man soll au Wir woiiten Erfahrungen sammeln, müssen wir uns jetzt, nach 6 onderen Wert gehabt hat oder nicht meiner Seite aus nur bestätigen, da Kornbäuier, die namentlich im Interesse einer Reibe kl zenten begründet wordrn smd, rinen Wert haben. (Srbr richrigk Intrum.) “Bei großen Kornbänscrn dagrgen gebe ich daß fie fick) nicbt bewäbrt babsn. So bat (Schr iicbiig! links.) Vrrbältniffe

Ick) babs ror deni krbrn

spruch erbeben, Vaterland erlassen solle. Zucht in Osiprrußsn und die sind so bcierogen, schucidrn unmöglich ist. daß meine Auffaffung immrr dakin ordnrn, und als Träger in den Provinzen s wirtscbaitßkammern an. Ich möchte aber au Sammler LiNCk ganzen Mdffe don Broi darauf binwriien, daß sie rikiieiäxt im die Körorknurgrn fremder Länder zu sawmein. Frankreich sowokl als in Bekgien bt als bei uns (Abg. Gump: rn, das ist der große Unterschied!) - Aber wie gesagt, ich empfehle das Im nächsten Jabre sind Sie daß dort Viél sirengzr vor- -- Miineerren, soilrn Erfolße wendig, daß die Summe der IWM age einigt. brn, und das ist ganz intercffznt: ach der Statistik jährlich die an aus Frankreirb zu uns so Die Antwort möcbxe icb kabin geren: umieren mehr

in Zukunft nicht mrbr scbwcbt, sondern daß ich in Zukur. bmrn, die auf dirirm Gebiete getrdiirn wcrden, allein der- Jcb bcér damit in der Lage zu sein, iiach jeder Richtung im Jiitereffe drr kleiucren Genrücriichaftrn fördernd ur.d helfend eingreifen zu körn-rn. (Brarr! rechts.)

Kreib (korri): Winx! dicKcrnbäui kaufmännisch cut geleitct rrerd

An MCU ck?n Piäßin ist sondern iri

daß idrauibin cike g(mein Ick möchte also vor dem kobrn Hause konstatieren, gebt, vrorinziell diex'e Sache zu ebe ich allein die Land-

rechis und im Z dem Herrn Vorredner zu, HaUe z. B. sich gar nicht bewährt. ncine Herren, seinerzeit, es wäre möglich, die er solche großen Sprichrranlagcn mit brstebcn, zu uns zu betrfianzen. jedoch gezeigt, daß das nicbt geht. [1 doch nun nicht dréwrgrn die ganze chirum.) Ick Pair bsi diesem Vorgehen gcsiarden; ich stehe also der Sache ganz rbjcktiv gkgen- ich kann nur brrvorbeben, drr Großgrixiidbrfiß ist durch seine Maschinen, durcb allcrlei Anlagen der großen Drrsckma der Lage, scin Korn so zu riinigen und so vorzubcrcitrn, das; das und ganzen als eine markigängige Ware erscheint; der kleine Visits aber, also der Bauer, ist bierz Und" das wird mir auch der Herr Vorredner, der gewiß ein sehr beredtcr Vcrieidixxcr und Vcriretrr ir§ Handrls iii, zugeben müffen: gerade drr ilein: Handel s(bäxixt ur-irre Baxrrn io nnen er die minder marktfähigr Ware iIr ZÖÜZ-LN Preis erwirbt. (Sehr richtig! rechts.) Tax aaézugixiéxrx, i'“: gabe: kleiner Kornbäuier, fir irii-xri :::? rkr "cb Ware, die aiko ni:bt io Z:r€i:i§! i'“. zu bran7vruchrn rilkzi, xine ,;ure WITLTZZRZiZ-Z sébe den W r*c der Kernbäuisr nick: i.“. :?m A:?Walien dcs Handrls, ' €i11 ZutrZ mxritxérgiges Produkt ge- ? Besixzer, drr Bauer '

antwortlich bin.

glaubten, i Amerikas, wo bekannter Weis mechanischen Vetrirbsweise usw. (Hört, hört! links.) Es hat Aber, mrine Herren, man so Institution Verwerfen. (Sehr richtig! rrcbts und im

cr aui drm rccbtsn Pla können fie ibren ch das nickxt der Fall grrresen. r wrllfeii dini Staat 12 kinos der „kleinen Mitirl' ie- n Kcrrbäxiiern übrr das Land an- brt bäiic würde drr Erfoi- zweiirl- Korrbäuirr baden in (riier „imc den Gexoffen argrmeffen zu rcgrln; ein Er- Linie in Vrtrackyt. Tank driiReini..iings- L.::xdwixte gut g-reiiiigtrs

cb ieide Herren Vorredner, die ja immer cbßren und Auélaffungen find, Laufe dieses Jahres Gelegen-

stebrn und ircbl erfüiien. _ Wir sabrn darin keine Lisbkégab einen Gefallen tun, wrickzcr sie a Wrnn man ein Nerz vo gelegt und gxnügendrn Z [rs rin gutrr gcwrirn iéin Zwrck, die Produktion der wiiin kommt erst in zwriter maschinen drr Koruk ' Saatgctrcide. Alicö He Wartet. *Der Antrag verla das cniipricbt dock) sonst In der srgririiycbrn Preffe Landwirte nur bobe Preise er Händler zu brtiügen. säéaftc-kammrr mahnt dagcgen zu ).“bo-Ipbat imd mist die Vériäls Redner führt berscbicdene Fäkle von ck die lankwirrkcbaitlicbrii scicii.) Cs bnndeit ii!) alw ni wirtschaft gcgen dcn Hard [, fordern drr Handels gcgen den u ': iucbiingcn ker laiidwiit'" öffentlicht werdrn. wir d:“n Antrag ablsixnrn.

Abg. Dr. Faßbknder (Zenk den Antrag oblrbi-sn. Handel gezri,.t, dcs

_ Y_bs- Bieil ' baltnine der einzelnen

beit haben, fiebt dann der Abg. Eamp, daß in Es sebr dirl irrergare Köroidn Aber von den Zück1€rn crlzff nein, vom Staate rilaffen! Samminng-Zwerk für den Sommer. kann d:eii:icht in der Lags, zu srben, gegangen wird trie bei uns. werden, dann ist es unbedingt nor sich auf gemeinschafiiicber Grundl Ick mbcbtr aucb kara»? cirgr Teulich1and wie Frankreich produzieren n vn Pfrrdcn, Warum wird i'-

über. Aber ichmcn uiw. in ällikr exßaitxn die ii haben wir dcn krn Kornkäuier ndr rir Offer bgryrg da nicht der Auiraiiung wird es immer so dargcil:lit, _;iclsn rrrlixeii urid dzrauf auk-gingkn, isn *an der braiidrixburgiickyrn Landwirt- r Vorfickt beim Ankauf VM Eurer- cbung durcb ki? Händler nack). (Der Vsriälirbirxgrn ron Tbcmakmrkl Vrrsuckoistutirnrn nackgéwicien ck! um cinxn K-mri der Land- Lanririitickyair und [*r-3 rxilien Tie: (Fr,.ebn'iie ker Unix:- aiionen irilicxi cinrrai drr- iiride zu erkiärrn, 1:31“;

!! nicht er- :? Gösckä 1.5. Li'eimriiff der Freisinnigen Partei. al:“- ob dir

Produkt im großen u nicht in der Lage.

klick, indem

gleiche Zahl v viel mkbr eingeführt? in Teutsiilznd ebrn eine größere Koriiumticn, wir kons Pkeide als das Ausland.

:;Ö mrirrr Ansicht die Auf- [eckptcrem mindercn rrie krr Öx'dél ii.;d Verkehr sie War? bcrstrlien.

rcrllén Handel. Öa'tiichn Verkiichn . , . , . bab: name:“.s m_iner JT! sondern ri,imci;r karin, T:? schaffen wir: iind daß der kleine Marin, rer kirimr iu dkr Laue ist, die Aiiäiie, dir iini rrr Hanrrl garnicht bezahlt,

wirder nacb Hauke zn nxbmen, in 'der SÖWTTÜSTS zu fcbroien und sie ; so viel beiicr zu vrrwerten, ais sie Verwertung findsn könnten, Wenn

r) eiiiärt, dai; aucb izine Frrunde fick) tai'äcbiicb grcß: Mißiianrr im Kornbäui-„r brr-cixiizt.

brt nochmal§ aus, das; eiiielKlarfieilunz Kornbäuser notwendig ici.

(Schluß in der Zweiten Beilage.) kali" iei-xn die

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Zweite Beilage

zum Deutschen NeichSanzeiger und Königlich Preußischen.

NL? 24.

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Sinaiscmzeiger.

Berlin, Freitag, den 27. Januar 1905.

(Schluß aus der Ersten Beilage.)

Nun sagte der Abg. Gamp - freiliä) schränkte er das nachher wesentlich ein -, wir produzierten teurer als das Ausland. Nachher erfolgte aber die Einschränkung: außgenommen Rußland _ ich möchte hinzufügen, aucb Ungarn produziert ganz zweifellos billiger als wir. (Sebr richtig !) Aus diesem Grunde hat die Staatßregierung auch bei den jeßigen Zollverbandlungen immer darauf gedrungen, und es ist das von meiner Seite auch hervorgehoben worden: wir gebrauchen zur Entwickelung unserer Halbblutzucbt in den östlichen Provinzen für eine ganze Reihe von Jahren einen gewiffen Probibitivzoll. (Sehr richtig! rechts.) Ohne den ist es nichts mit allen den schönen Wünschen und aUen den schönen Maßregeln.

Im übrigen würde ich mich freuen - beideHerren haben es ab- gelehnt, Sachverständige in der Sache zu sein - wenn die beiden Herren Körkommiffare in den Bezirken würden und die Beschimpfungen über sich ergében [affen müßten, denen diese Herren so oft aus- geseßt sind.

Herr von Dirkscn bat dann - ich behalte mir dor, den sieno- graphischen Bericht einzuseben - eine Bemerkung gemacht, die ich für bedaue rlicb und bedenklich halte, er warf, wenn ich ihn recht ver- standen babe, drr Körkommission der Provinz Brandenburg die erbeb- liebste Parteilichkeit dor. Das können die Herren, die damit g-troffen sind, nicht auf sich sitzen lassen. Ich behalte mir vor, nach Einsicht des Sienogramms das klar zu sielLen. Nach meiner Ansicht müffen zunächst, ebe icb einfchreite, die betreffenden Herren fich über die Sache aussprechen.

Meine Herren, wir dürfen nicht in die Autonomie drr Landwirt- schaftskammern eingreifen. Ich muß immer wieder - ich glaube, es isi der dritte Tag, an dem ich es wiederhole, und es ist das vierte Jahr, wo ich es wiederhole - sagen, ich bedauere, daß man einen Weg geben wiki, der zweifellos der geseßlichen Grundlage ent- behrt. StcÜen Sie geseßlicb den Kammern andere Aufgaben, dann wird ja auch in anderer Weise die Frage gelöst werden müssen, zu“ nächst ist aber die Sache den Kammern überwiesen. Ich bin gar nicht dagegen, daß einzelne Gegner solcher gesetzlichen Bestimmungen sind, Ich habe niehts dagegen, daß Leute sagen: wir wolien einen anderen Weg geben. Wir würden einschlafen, wenn man nicht gegen einzelne Einrichtungen anginge; darüber läßt sich in jedem Augenblick rechten und streiten. Zunächst aber muß ich sagen, die Kammern sind bis jrßt nach dieser Richtung an mich nicht herangetreten. Ick kann vieÜeicbt ansiiebmen die Provinz Pommern, wo wir in grwisse Auseinander- scyung-n mit dem Vorstand der Kammer und der früheren Züchter- vereinigung eingetreten sind, die noch nicht erledigt sind. Aber ich möchte Herrn von Dirksen gegenüber sagen, eine zur Zeit bestehende Kbrordnung von Aufsichtswegen aufzuheben, halte iéb für sebr be- denklich. Ich balie es für das Richtigste, wenn ich mich darauf beschränke, die bcwfenen Organe darauf hinzuweisen, daß dieser oder jener Punkt mir nicht tätlich erscheine. Ich meine immer, über diese internen Fragen ist eigentlich dieses bobe Haus zu richten nicht be- rufen. Beschwerden können ja hier vorgebracht werden; zu richten sind diejenigen Intereffentenkreise berufen, die fich selbst die (Gesetze und Ordnungen zur Förderung der Landwirtschaft zu geben haben. Das möchte ich die beiden Herren bitten immer in den Vordergrund ju sielien: schwächen wir nicht das Ansehen unserer Kammern, sondern beben wir es nach jeder Richtung bin. (Bravo !)

Aba. von Sald'ern (kons.): Die Körordnungen sind den Körordnungcn nachgebildet , welébr immer in den Landes- teilen bestanden haben, wo die Pferdezucht in hoher Blüte steht. Die LandeSkörkommission bestebt doch aewis; aus sach. verständigxn Männern, die ein Urteil über die Pfsrdezuckyt haben. Wenn auch Jrriümer Vorkommen können - irren ist menschlich -, so behaupte ich doch, daß die Körkommissionsn unparteiisch urteilen. Ich bedausre, daß? sich Herr von Dirksen auf ein Urteil berufen bat, wonach in der rovinz Bran'eriburg nur die Interessen der maß- gebenden Persönlichkeiten rwrberrschten. Ich gehöre dem Landwirt- schaftlichen Zentralverein der rovirz seit 30 Jahren und der Land- wirtschaftskammer seit ihrem ' esteben an, und ich bin Vorsißendrr verschiedener Ausscbüffx, kenne also die Verbältniffe genau und mu diese Behauptung auf das entschiedensie zurückweisen. Die Mitglirder der Landwirtschaftskammer Vertreten die Interessen sämtlicher Land- wirte der Provinz.

t Um 4 Uhr wird die weitere Beratung bis Abends 71/2 Uhr ver agi.

Abendsißung vom 26. Jannar 1905, 71/2 Uhr.

. Die Beratung des Etats drr Gestütverwaltung mird bei den dauernden AueZgaben fortgeseßt.

Abg. Dr. Becker-Siegkreis (Zentr) brmängelt die geringe Höhe der Prämien von 100 bis 150 „M iür di-Z Pierrezücbter und regt die Erhöhung derselben an. Der Pferdeankaufsfor-ds von 1350 000 „je im Ordinarium solle erfreulickxerWeixe durch einen , außer- 0rk_en111chen Zaschuß Von 206 0.10 .,“ _ im Extraordwarium veriiäikt werden. Beim Ankauf von Meiden müsse möglichst L'siklassigrs Maierial erworben_ werden, es müffr' mehr _an Qualität als auf Quantität grjebcn werden. In iLlULX Hrimat babe rs Mißsiimmung erregt, daß eine gewiss? Modewake nach der Farbe der Tiere bevvrzugt werde. Die rbeini1che Kaitbiuizycht sci vorbildlich für die anderen Provinicn. .Das Kriegsministertum sei mit den rheinischen Remonten für die Ariiüeriebefpannuna sebr infrieden gewesen. Leider sei aber tie Einfuhr Von Pferden is_br bedeutend gesiiegen, 1903 seien aus_ Belgien allein fur 30 Millionen Mark schwere Pferde eingefuhrt worden. Dageßen sei unsere Pferdeauöfubr ganz Verschwindend Troßioloffaler Zum me unserer eigenen Produktion seien 114 0C0 Pferde im Jahre 1903 mehr eingeführt als ausge'übrt worden. Im [Zatwnalen Interesse mUsse die Kiltblutzucht gefördert werden, weil mit dem Aufschwung der Industrie der Bedarf an s weren Arbeitspferden steige. _Die HZthsacbe sei ein genü ender olisibuy in den Handelsvertragen,„ leider seien die Ansichten ü er das, MS uns der österreichische Handels- vertrag bringen werde, sehr pessimistisch.

Abg. Kopsch (fr. Volkßp): Leider hat die_ Regierung entgegen der_n Wunsche des Hauses an den Trakehner Gestirwscbulen noch nichts ca_ndert. Auffällig ist, daß ge,;en den Lehrer Nickel sofort mit der ch9kfsien Diözivlinierung, der Amtssuspension und Nötigung zur Raumung der Wobnun in kurzer Z-it vorgegangen ist. Von der rechten Seite des Hauses ist allerdings die Regierung aufgefordert worden,

n. Der Amtsiäiigkeit des gezollt werden müssen. ndstailmeisters beschuldigt

träge auf Erteilung eines Urlaubs oder auf Enilaffung zum 1. oder

15. Avril lehne ich ab. Nachdem das DiSziplinarVerfabren gegen dom Amte suSprndiert

seinrm Gesuche zu

odrr 15. April sein bolies

Unter Würdigung der Sachlage und der von Nickel gesteilten Aniräge bin ich jedoch bereit,* ibn zum 1. Fr- bruar d. J. ohne Anspruch auf Pension zu entlassen, wenn er ein diesbezügliches Gesuch an mich einreichi.- In diesem Falle würde ich gleichzeitig das gegen ihn eröffnete DiSziplinarVerabren ein- stellen lassen, sowie die Suspension vom Amte und die Kündigung der Wohnung aufheben. Sbüte ihm zur Ordnung seiner Ver- bäitniffe ein etwas späterer Termin, etwa der 1. März d. I., für die Diensientlaffung wünscberiSwert sein, so wii] ich mich auch damit einberftanden erklären.

(Hört, hört! rechts.) Nickel bätte dies in seinem Gesuch unter gleichzeitiger Nachsuchung eines Urlaubs bis zu diesem Zeitpunkt anzuführen.

ch rrfuche, Vorsirhendes sofort dem Lehrer Nickel durch den mit der Leitung des Di§ziplinarVQrfabrens beauftragten Beamten persönlich in meinem Auftrage eröffnen zu lassen.“

Ich habe also jede Rücksicht genommrn. (Sehr richtig! rechts.) Ich habe nicht einmal einen anderrn Beamten genommen, ich habe den Bcamtrn, der ihn zu Vernehmen batte, hingeschickt. Nun macht mir Herr Kopscb auch daraus noch einen Vorwurf! (Heiterkeir) Ich habe mein gutes Herz für den Mann sprechen [affen und babe ihm in Verfolg seines Antrags helfen wollen; ich babe sogar die Wohnung und dadurch die DisiiplinarVerabren Die Verbältniffe in Trakehnen drängten dazu, Entscheidung berbeizufübren. Der Mann mußte, wenn er vom Amte suSpendiert wurde, die Wohnung räumen. Ich bin aber bereit, ihm die Wohnung bis zum 1. März zu belassen, und ich glaube, das ist wirklich don meiner Seite ein vieileicbt zu Angriffen geeignetes, sebr weites Entgrgenkommen gewesrn. (Sehr richtig! rechts.) Die Er- klärung drs Herrn Abg. Kopscb über den Entschliiß des Lehrers Nickel war mir neu; das batte ich nicht erwartet, ich habe grdacbt, wenn die Sache im AbÉeordnetenbausc zur Sprache kommt, brkomme ich Vorwürfe wrgen zu großer Nachgiebigkeit. (Heiterkeit)

Was die Frage der Ordnung der Schule anbelangt, so kann ich dem Herrn Abg.Kodsch nur das sagen, was ich im großen und ganzen schon im Vorigen Jahre beworgeboben habe. Die Lehrer in Gradiß und in Veherbeck sowie drei Lehrer in Trakehnen wollen Gestüts- beamie bleiben. Ich habe das, was ich im vorigen Jahre gesagt habe, in einem Schreiben an den Herrn KultuSminister ziim Außdruck gebracht, und ich lese den Passus wörtlich vor:

„Um jedoch zu erreicbrn, daß die Schulaufsicht über Interna und Externa der Schule einheitlich wird, und daß die Lehrer

ebenso wie die Voifssibullebrer gestellt Zustimmung Voraus- gesetzt, die Gestüisdirekioren der Hauptgestütr von der Auf- sicht über die Schulen und die Lehrer zu entbinden und die ge- samte Aufsickytsbefugnis auf die Abteilung für Kirchen- und Schul- wesen der betreffenden Regierungen zu übertragcn.“ bureaukratiscbcm Wege nicht ganz leicht. Wir sind jetzt zu der Ueberzeugung gekommen, daß der Herr KultuSminister und ich diese Acnderung nicht aus eigener Macbtvoiikommenbeit ausführen können, ist, eine Allerhöchste Kabinetöordre, der Verhältnisse bestätigt, zu extrahieren. nach "meinem Schreiben wird der Herr Abg. Kopsch wobl daß Von meiner Seite auch nicht

an dem Lehrer Nickel ein Exempel zu siatuiere errn Nickel bat die vollste Anerkennun iickel ist lediglich der Bkleidigung des a Du's Gericht hat mildernde Umstände angenommen, Nickel von dem Bestehen, von Mißständen überzeugt die hohe stfGeldstrafe

eröffnet worden

Von 200 .,“! haben aus Scheu briter auf die Straße en einen Lehrer, der den kommen laffen. nerkannt, daß auf beide dstalimeisier bon Oettin en die

ist bewiesen. n Staatseigentum stehen fest. rau liegt scbWer krank jest, a es auf den Mann “ein- in mit dem KultuSminister f Steile sorgen können.

sprechen und ibm bis zum „1.

Gehalt zu gewähren.

sein konnte. . Koblenbarone ffentlicben Meinung nicht gewagt, die Ar bt aber die Regierung so vor ge ' „_ mie selbst nichts hat LU Schu Der Minister hat im vorigen Jahre a gesündigt wbrden ist. Das; der Lan Lebrer_ beleidigt und schikaniert hat, a igkeiten in der V ' rer Nicxel selbsi iii jetz darmeder, das Ut kein Wunder, wenn Der Minister hätte im Vere en des Lehrers Nickel an anderer

"““""Miixister für Landwirtschaft 26. von Podbielski:

Meine Herren! Ich bätte mit dem Herrn Vorredner, der das in seiner Einleitung anführte, gewünsibt, es wäre die Frage des Lehrers Nickel nicht nochmals hier zur Erörterung gekommen. Ich glaube, der Herr Abgeordnete Kopscb bat seinem Kollegen keinen

denn ich muß nunmebr an der Hand des wie das Gerichi

zu setzen, hier sich in seinem

erwendung vo t krank, seine

das Fortkomm

guten Dienst erwiesen, Erkenntniffes hier vor dem hohen Hause darlegen, den Lehrer Nickel in seinem ganzen Auftreten verurteilt und beurteilt bat. Auf Seite 10 des Erkenntniffes des Königlichen Landgerichts ] vom April 1904 erblickt das Gericht in der Verallgemeinerung der tatsächlichen Behauptungen zu einer ebrvcrleßenden Kritik des Landstallmeisiers von Oettingen ein schändlicbes und beräckptlicbes Ver- halten des Lehrers Nickel. (Hört, hört! rechts.) Ich erlaube mir die Frage an das bobe Haus zu richten: wenn über einen Königlich cbm Beamten - und der Lehrer Nickel war Gestütsbeamter - Gericht auögesprochen wird, würde wenn ich nicht sofort

noch Weiter

ein solches Urteil Von einem preußischen- icb als Vorgeseßtkr nicht meine Schuldigkeit tun, gegen den Mann vorgingr im DiSziplinarverfabren ? (Sehr richtig! rechts.) Diese Worte des Erkenntnisses verpflichten mich einfach dazu; (sebr „ebrVerleßende Kritik und scbändlicbes und verächtlirhes Erkenntniffes. Herr Lehrer Kbpsch

richtig! rechts) Verhalten“, das find die Worte des ist vielleicht so freundlich, auf Seite 10 des Erkenntniffes nacbzuicsen.

Ich habe die Einleitung des Disüplinarverfabrcns verfügt, nach- dem das Urieil recht§kräftig war.

Was nun der Herr Lehrer Kopsch von dem DiSziplinarverfabren Dr. Wiemer: Abgeordnete Kopsch! - Lachen rechts), jawohl, verzeihen Sie; selbstversiändlich, wenn Sie Wert darauf legen; es liegt mir nichts ferner, als Ihnen diesen Titel vorzuentbalten. (Lachen rechts: Abg. Kreil): yrasasyior Qor- maujas!) Bei Einleitung der DiSzipLinaruntersuckpung kann die Be- börde zugleich die Amisiuspenfion Verbängen. Dies mußte in vor- Was die erfolgte Kündigung der Wobnung schiedenen Ministerialberfügungen älteren 1881, ausdrücklich gesagt, daß die

gesagt hat (Abg- - Abgeordnete Kopicb,

liegendem Fall geschehen.

fortan diSziplinariick)

Datums, Vom Jahre 1856 und beabsichtige ici),

baldige Entfernung eines suSpendierten Beamten aus der ihm über- wiesenen freien Dienstwohnung in der Rrael durch das dienstliche Jntereffe geboten sein dürfte. Das ist eine alte Verfügung; sir mußte auch bier angewendet werden.

meine Herren,

Ew. Exzelienz

Herr Abg. Kopsch wird mir wohl daß seine Angaben -- ich will gar nicht an- dem Lehrer Nickel auSgegangen sind, daß sie ihm von anderrr Seite aus Trakehnen zu- sind - nicht ganz zutreffend sind; wir alle haben daß endlich die Verhältnisse in Trakehnen aber es ist unauSgeseßt weiter agiiiert worden, en verschiedensten Richtungen bin Verdächtigungen erhoben worden. nachdem das in dem Strafverfahren er- der Lehrer Nickel unmöglich bleiben. Ich will nicht auf die Kleinigkeiten im Trakehner Schulhaus gespielt ck, bekannt, wie r über Nickel beschwert haben. daß mancher der Herren, der zu tun haben wird, auch noch seinen Aerger daran haben wird. Es gibt ja einmal Menschen, die eigen- tümlich find (Heiterkeit), und ich beurteile Nickel so, daß er nicht gut in Frieden leben kann. (Heiterkeit)

Nun wird mir jetzt gewissermaßen Von dem Herrn Abg. Kopsch ein Vorwurf daraus gemacht, daß ich das DiSziplinarVerfabren auf- Meine Herren, ich bin bereit, meine bezüglicbe Ver- Sie ersehen, daß diesem Schreiben eine Reihe von Briefen des Lehrers Nickel an mich voran- darauf binaußgingen,

zugeben müssen,

getragen worden ,_ dien: andere

R k" , ' iUk ubs amen Das wird geschehen, und

es sind immer weiter i ch glaube,

die Ueberzeagung gewonnen haben, der geringste Vorbehalt gemacht worden ist, vorigen Jabrrs fest halte, und Schulabteiluna der be- Nachdem Herr Kodiak) boffentlicb ick) wohlwollend

Meiner Ansicht nach konnte, gangene Urteil rechtskräftig mehr in der Dienstwohnung eingeben, die unter den Lehrern haben; vielleicht ist Ihnen, Herr Abgeordneter Kopf fick) die Krllegen noch in diesem Somme habe überhaupt die Ueberzeugung,

mit drm Lehrer Nickel in Zukunft

geworden war, sondern daß

unter die süßlichen Regierung kommen. jetzt die Ueberreugung gewoimen dem Lehrer Nickel gegenüber gehandelt habe, hoffe ich, daß mit dem ang der Schulen an das Kultnßministerium, nachdem die Aller-

höchste Ordre berbeigefübrt worden ist, endlich und letztlich diesel

Kapital für mich erledigt ist. (Lebhafter Beifall rechts.)

Abg. Kreil) (ions) iieüt fest, Entgegenkommen bewiesen babe, da fahren vereiiibar sei. der .Prrußiichen Leb borjädrige Debatte, in d Ltiikrn auf 1einen Piaß gkflü ein GemütSmensch sei und blribe, reden börr, sich sagen müffr: der Wahr, wrnn in drm Artikel frrner der Lebrer annebnie;_ Landlebrer seirii iiicUiens konservativ, von ihren Kcilegen in den opscb habe in dieser Sache ei Füriicntbrvnen gksprochcn, beaitzaufbefferung sei geschwundcn. nebmr, sicb i sieben als in Trakehnen. wärmste für die Lehrer eingetrctcn. Unregelmäßigkeiten nicht zutrauen, abzufinden wissen.

Abg. bon O haben diesen F wie ich ('s in der hier noch nich ebenso hinein Der Fall

daß der „Minister das äußerste s 1101!) mrt dcm Disziplinarmr- liesi eincn Siimmmigsbericht Abg. Kopfe?!) iiber die Kessel vor der der Minister Von Podbielski sofreundlicb Es sei un-

Der Redner ver rerzeitung' im Sinne des em gesagt sci, cbtet sei, d

gehoben habe. das; der Abg.

sugung Vorzulesen, dann werden man, wenn man ihn ann mrint's ehrlich! gesagt sei, daß mir die Linke sich man entichiedrn zurückweisen. Die es kömte ihnen schaden, wenn großen Siädtcn le.trn ließen. nmal Von dem Stolz vor der Berliner Lehrer um

Betreffende aus zum April

zu dürfen; es sei besser, er sei nicht in ich mir schr n anderer Seite wie kann man gegen einen den ein derartiges Urteil er- n lassen?! Ich wollte aber, wenn ür seine Zukunft nicht alles ab- ie unklar gewesen: auf Grund rleils würde der Lehrer Nickel im Disziplinarverfabren (Sehr richtig! ist alles für ihn abgeschnitten.

dem Amt Daz müsse

die Wohnung behalten ich war aber zu der Ueberzeugung gekommen, Bei Erlaß meiner Verfügung b wobl dessrn benmßt geivesen, daß mich vielleicht vo Herren angreifen und sagrn würden: Mann, der so schweres getan bat, geße" gangen ist, überhaupt Milde waits ich so sagen sol], dem Betreffendxn f Denn darüber bin ich mir n

im Dienste

in der Petition

ihrer Nickel, was er (der Redner

sich nicht beffer eis auf das

mrbr in Trakehnen.

Wenn der L n Berlin anstellen lasse, so werde rr Er selbst sei als Landrat si

Herrn von Oettingen könne man er werde sich mit den Vorwürfen

[deiiburg (kons.): .111 erfunden in“: kurzen Zeit mri Mit diesem Fal]

Die Herren Von der Linken ck damit unendlich blamiert, nes parlamentarischm Jammertalek _ haben Sie sicb (links) allen Löbiiing, Wiliich und Mirbach. ei dem Komiker des .Kaiiergartens'

Weibchen sich zu er, besonders bnen gesagt:

._“Se

des ergangenen U unweigerlich zur Dienstentlassung verurteilt werden. rechts.) Dann, mrine Herren, werde Ihnen das Schreiben vorlesen, damit Sie genau sehen, in der Sache gedacht habe. „An den Herrn Regierungspräsidenten in Gumbinnen. Beiliegend übersende ich drei Schreiben des Lehrers Nickel in Trakehnen vom 11. 12. und 15. d. M. zur Kenntniönabme - es ist al1es in diesem Monat gekvEsen _ mit der Bitte um Rückgabe. Die vom Lehrer Nickel gestellten An-

t erlebt habe. clrgt, wie mitden ning bat grendct _ der den Vers sang: „Zu einer Heirat

dcim zu riskant ist's jeßt, ein Mädchen immer schie ] Willich wurde Und im Fall Yiiibacb babe i iit'olvmpiichrr Ruhe si dit Sind die Ebaugelijcben doé

mehr bequemen, Die Au sicht wird für aber für Feldwebe töcbter.“ „Laßt die Toten ruhen" rien vom Zentrum ienei chatte anhören und denken konnten: ,

dei, Weiche n