Ki'msilern auch in bezug auf ihre Nebenbescbäftigung keinerlei Schwierig- keitén _ gemacht. Wenn die Herren Beamten sind, müssen sie auch naturlich die Genehmigung zu solcher Beschäftigung nachsuchen, abcr jedenfalis ist ihnen diese noch nie Versagt worden. Mir ist Wenigstrns nicht bekannt, daß ihnen irgendivelche Schwierigkeiten gemacht wären und es werden ihnen anch keine gemacht werden. ,
Der Etat wird dime weitere Diskussion genehmigt.
Zs_folgt__derTE_ia_t der YeickWcisenbahnen. erm sry en - ite des *rdinariums der Au5gaben der Chef des Reichsiimts fiir die Vrrwaltun drr Rrici '" “ IL (ohn_§r_bBrsZl_i_i_réng)“__ bringt der g ) “MWH" _ g. S_ um crger (ni.) einige Beschwerden ur “*“-"-
die s1ch auf dt? Besßitigum] von Nideauübcrgängcn in Mziiibaixésximiébtb aydersivobxzieben, im Zusammenbavg absr fiir dic Tribüne nicbt VoUig Verstandlick) Werden._ Mülhausrn habe als großs Industriestadt besbndchxi Ansprurb anf eine gute Bkbandlrng, dic Mülbanfencr be- mubtm iich aiich, gute „DRUM? zu skin; abcr &? sci keins gute Be- handliixiZ, wenn maxi dis Znstaxidc drs Miildauscnrr Bahnhofs nicbt Zorrb:ffsrc. Nach AnsuhrunZ zwrier weiteren Bcsckywerdeyuukte gleicher Llrt crfsiint ernkr an, daß bei drin Nsribau von Bahnhöfen und Babniiiitrn alies gsschebe, um den Ansordrrnngkn dcr modernen Technik zu entspreckxen, nnd geht dann naher auf dir Lage dEr Eisenbabnarbeitcr
ein, dcrsn berschiigie Avsprüch man bcfriedi* " “ _ _ _ irn musse wrtl u- fri€deixe Arbeiter ganz anderes leistetrn ais unziifiicdene. ,AUWUJLZUÖ
das rollcndr Matcrial, äußcrt er Verschiedene Wim" € üb r ' 3 - schaffimg der Lokomotivin und GüteriVa-grn. CirisYbrndLbedbanit drr Zisdncr dann das Nebon-, Kiein- oder Lokalbabnwrsen. In dieser Bezte-hung kommr man nicht vom Fleck; seit Jahren schwebten die Verbandiimgkn zwischen dem Reich, dim Lande und den Kommunen imd Zonittgcn Jntchffkriicn, obne daß cin Resultat erzirlt Werde. Der Betrikb der re1ch§1apdiich€n Y_abtirn liefere beträchtliche Ueberschüss? quHauixtnstZ liege fxrttg i_a; ]ryt, wo man also zur Aitsdebnung drs, K_icmbabnneße's _!cbrettcn konnte, erklärte die Vrrwaltung, sie woile nicbt brran, WLll die Baickn€1]_zu trner und nicht rentabél seirn. Da solite man _ddck) den Jnxerxxiemten freiere Babu lassrn. Immerhin werdx drr Fidius drmyach jahrlich mindcsirns 10 Miilionrn spawn die fur den Vagi ier „Haurtlinicn nicht mehr erforderlich seien“ damii konntr er doch sur die Nebenbahnen ein gutes Werk tun. 7
Von den Abgg Erzberqer, Dr Pichler Tri „_ _ _ „ . , mborn Dr. SdpaFnckFZentr.) ist Folgendr Rcsolrition bcanirath, rn ici _skanzicr zu ersucbrn: .1) * Ür das er ona ie “' - eisenbahn Zeit imd Gelegenheit zum 3 esucb dY CsßottxsdieransiÖasn Sonn- und Feiiiagen, _:_riindestens an jedem zweiten Sonntag zu _geben iind bierubkr aiimhritcb in drm Brricht der Verwaltungxder Keiebéeisrnbabn eingehende Mitteilimgcn zu macbrn; 2) für die Ardeiirr m_ dcn Haiipt- und NebenMrisiätkcn der Reichseisenbabn einen jahrlichen Urlaub, steigend mit der Zahl der Arbeitiji'yre un_t_;r Fortbkzug der Löhne einzuführen." , „bg. Erzbrrgcr (IMU) dankt zunäckst dsr Rei €*“ . verwaltung i_Ür dir dm Cisknbabnarbritern x])egenübkr beJiZEUbZY- sorge, u. a. fiir die (_Finrixbtnng don Arbriicraudschiisfrn. Darin Ersucht er d_e_i1_(5_,be_f_ rar Rctcbsezienbabnsn um Auskunft dariibkr, warum der KOkisizlLiiz fur die: bsrsoniickxsn Ausiiaben bei drn Wirbsländisckien Ausgaben so sebr v.al nisdriger sil als_für die übrigkn Staatcn. Das Libriiiigs. wrsen m den Eisenbahnwkrkstaiten sei grradrzu in musiergültiger Weise geregeit. DW hübS eme giite Rückwirkung auf das Handwerk srlbsi. EJ wurdc Fick) empfrbkan, dikssn strlingcn zn grstattrn, dir Geskliena priifritZ-g ber den Hax dircrkSiJmmcrn abzuirgrn. „Dcr Rcdner fragt dcn Mimiicr, 0b_ diE im C:;rmmer erlassi'ne Véroxdmmg für die preußische Ciienbgbw bczuxilich der 99“ stündigen Arbeitsicix sich auch auf dj_e Reicbseisrnbadiiwerkstätten beziehen soÜte Erfreulich sei_ drr Ruckgang drr Unfalls bci irn Reichseiscndabnen. Die Perxcn solitcn0 nach 10 Jahren grgcben und mit 15 Jahren erhoht werdrii. “m_ Preußen wrrde den Vstiirbsbeamten ein warmes krgfiigrs Miiiagesieii zum biUigen Preis Von 30 bis 40 „( wabre_nd_der_Babnz€it geretckpt. Diese Einrichtung solite auch arif den .)Öcich_§€11chbabx1€11_ eingeführt werden. Dir Einführimg eines Urlrmbii fur kiL Urbcrtsr in den Haupt- und Nébenwerkstättén der RetchMsenbabnrn wiirde sirix als ein wesentlicher sozialer Fortschritt darstcilrn _nnd brstax1dr_ schoii bei süddeutscbcn Ciscnbabncn und in Privatdririrben. Dcr miaiiziclie Effekt dieser Maßrcgrl würds kaiim ms Géwirht fallen. Uebrtgrns ssi es kein gro߀s Vördienst, soxialc Zorischiittr _zu macbkn, die; nichts kostricn. Die Dienstzeit dcr Uiitrr- (mitcn mrißte durch _eine_ peur Vrrorinung tunlichst b€schränkt Werden. Cin Fort1chrilt ferm schon gemacht worden; diesér Fort- schritt sollte sick) aber nicht, nur auf das Ferndiensipkisdnal soxidern _ auch auf das Abseitrgungspersonal brzirben, und dié Dtenstzcit 701118 10 Stunden nicht Überschwiien. Ueber die Sonmiaxzs- tube [_JQÖL US Verwaltung Einen Vorzüglicbrn Bericht erstattet. Iedc'r Bramii', drr ani Sonntag Dienst leiste, sollte in der folgenden Wcche Sinkt] bolikwfrrten _Tag haben. In Württrmbc-ra seién aiif die_sr111__Gsb1§t€ ;]rLP_S_F0liichiiti€ gcuiacbt rrorden. In Stuttgart sci z. «75. fur brideKonssifidncn siriBetsaalerrichtetwordcn. Der dencr nitxixnt sich dann noch drr Wünjche der Staticnsdorsieber, der Rangirr- mcnter und Tcirxiraddistcn auf Gehaltsaufbcfferung an. Es könne den; Cbxf der Reichsrisenbadn nur erwünscht sein, wenn ('r wisic' das; er in [eincm dankensiyertcn Bcstrcben, die Lags der Eisenbabnrrbciter
zu werbrssern, den Reichstag hinter sich babe. ,
Prcußischer Ministkr der öffentlichen Arbeiten v 011 Bit dd c:
Msinr Herren! Ich bin dem Herrn Vorrednsr außxrordcntlick) dankbar für das grrße Jntsrcffr, das er 1811 Bcdicnsictcn der Reich- eisenbabnderwaltung gczollt hat. Ich [Wuchs wohl nicht zu der- sicbern, daß auch bei mir diescs Interesse Voll vorhanden ist, und daß 1ch mich don niemand in dem Woblwolién für die mir untersirlite'n Bediensteten übertreffen laffc. Grundsätzlich babe ich gkgcn ach was drr Hcrr Abs. Erzbcrgrr borgebraäpt hat, nichts WLsLUÜiÖLé einzuwenden.
_ Wenn ich mich nun zu den cinzclnrn Punkten wriide, di»: kr an- gefiihrt hat, so komme ich zunächst zu dem Verbältnis zwischen dcn Aufwrndungrn fiir die Reichscisenbabnbcdicnsteten und denjenigen für die Bediensteixn anderer Eisenbahnen. Hierüber hat der Hrrr Vorrednkr durchaus richtig ausgsfübrt, das; man die Zahlen der Reichssiatistik nicht unmittelbar in Vergleich stellen darf, Weil eben die Päcbte drr luxemburgischen BÜÖUCU in der Grundlage enthaltrn sind, und noch aus einem andcrrn Grund?, weil in einem Staate die Pensionen ganz eingerschnct find, in anderen Staaten nur teilweise, in anderrii gar nicht. Die Zablrn der incbssiatistik sind also nicht unmittslbar übertragbar, und ich kann dem Herrn Abgeordneten und dcm hoben Haus: Versichern, daß die Rcichßeisrnbabnrn fich in cinkm durchaus guten Durchschnitt in ihren Aufwrndungrn fiir dir Bediensteten be- finden. Wrnn das nicht dsr Fall wäre, würds ich n.».türlicb dic greigneten Schritte tun, um die nötige Adbilse zu scbaffcn.
Der Hcrr Adgrdrdncie hat dann ganz richtig angeführt, das; dir Löhne dauernd im Steigcn begriffrn sind. Wenn aiich natürlich, meine Herrcn, diesc Steigerung, aiif das Ganze bczogcn, mimimal erschrint, 70 iki sir dock) wksentiick) für den (Einzrlrrn. Urbriaens grben auch diese Zablrn kein ganz zutreffendW Bild. Wsnn wir z. B., wie es jetzt der Fall ist, die Schirr- manncr einführen und eine ganz: Anzahl älterer Arbeitcsr, die sich bewädri haben, in Beamtensiellungen ausrücken lassen, dann crgibt sub Von selbst, daß die höher bezahiten Arbriter aus-
/
kdmmen, einstellt. Hieraus ergibt sicb natürlich, däß die Durchschnitts- lobne sicb Vermindern. Es ist übrigens selbstverständlicb, daß auch die Lobiifrage seitens der Verwaltung dauernd in wohlwollende Berück- sichtigung gezogen wird. Ganz brsonders danke ich dem Herrn Abgeordneten für die An- erkennung, die das Lrhriingswesen bei den Reichseisenbabnen gefunden hat, und ich Werde es gern als wertiwlie Anregung betrachten, daß die Arbriten gelegentlieh außgestellt Werden. Der preußische Erlaß wegen der W stündigen Arbeitözeit war in
den _Reichslanden nicht nötig, weil der preußische Minister die 924 stundige Arbeitszeit erst dom Chef der Reichseiscnbabn über- noman Ytte. (Heiterkeit) ie rbeiteraußschüffe haben sich bswährt, ie ind das Or (:
der L_lrbeiter, die Verbindung zwischen der Verswaistung und (be: Arbeitern selbst. Ich habe überall, wo ich bingrkommen bin, mich mit den Arbeitsraussäyüssen persönlich unterhalten und babr sshr ber- standige Mariner gefunden, mit denen ich gern übcr ihre Lage ge- sprr_chen. Sie haben mir auch Wünsche Vorgetragen, die ich soweit angang_ig auch grrn erfüilt babs. Ick werde noch Weitere Arbeiter- ausscbuffr einführen (hört! hört! und sebr richtig! in der Mitte) und zwar insbesondere auf Ranßierbabnböfkn. Ich habe die Er:
fiibrung gemacht, daß, wo eine Mense bon Rangiercrn auf erricm Plaßé _find, Arbeiterauöschüff-z zWeckmäßig smd, da- rnit die Vorgcjeßten die Wünsche hören, ede solcbr sich zu
Klagen verdichten. Ich möchte nim abrr bitten, meine .Herren, nicht übkr die Arbeiter- ausscbüsss eine Statistik zu dcrlangrn, denn dann würde die Einrichtung schemaiiscb und bureaukratiscb Werden. Das Wollen wir Vermeiden aber die höheren Vorgesetzten sind angewiefrn, fich bei alien Revisioneri g€n_au zu untc'rricbren, wie die Arbeiteraudsibüffe funktionieren, und ich memr, man köniite es einer derständigen Vermallung überlaffen die ArbeitsraussÖÜsse in richtig€r Wrise zu behandeln." , Brzüglich drr Belobmmgen bemerke ich, daß ich diese im vorigen Jahre neu gerrgelt habe, und zwar in Usbereinstimmung mit Preußen und ich möchte da nicht schon wieder eine neue Rcßrlung ein: treten kassen. _ Der Herr Vorredner bat dann gewünscht, daß ich nach Möglich- krit Füblmig halten möge mii drm Preußischen Minister der öffent- iichen _Arberien. Das geschirbt durchaus. Der preußische Minister der O_ffriititchen Arbeiien teilt mir alis seine Erlasse über Wohlfahrts- einricbtungen mit, sodaß ich immer seben kann, was in seiner großen _Verwaliung geschiebt. Haben fick) die Maßnahmen bcwäbrt, dann udcrnrhme ich gern Von dem prrußischen Minister, was für Eine kleine Vermaiiung paßt. (Bradl)! und Hcitcrkcit.) Hinsichtlich der Urlaube bemerke ich, daß ich drr Urlaubsfrage wobl- woliend Zegenübeisiebe. Es sind nun in drn RrichLlanden- esistjc'ßt Jabredxrist ber - (xine ganzr Anzahl don Verbesserungen vorgenommen Worden, die in der Ausführung dcs § 616 des B. G-B. beruhen und sich auch auf den Urlaub dsr Bramten beziehen. Ich habe hinsichtlich der Uriaubsbefugnis den Präsidenten der Generaldirsktion ermächtigt bei wichttzen Gelegrnbeitcn drn Arbeitern unter Belassung drk; Lohnes Urlaub zu er1eiien, z, B. rvenn jemand seine alten Eltern brsucben oder aus Anlaß eines Sterbefalies bkrrrisen odrr wknn ein tuchtigrr Arbeiter nach übrrstandenrr Krankheit eincn Erholungsurlaub nrbmsn will. Dann liegt es in der Hand des Präsidenten diesen Urlaub zu rrteilrn. „ , Nun würde ich auch einsr Erweiterung der Urlaubserteilung wobiwollend gegrnübsrsteben. Ich mache aber darauf aufmerksam das; dir Sache nicht so kinfach liegt, wie der Herr Vorredner gesagi bai; dénn die Reich5€is€nbabnvch3rwailung ist darin nicht selbständig sondern Sie müssen daran denken, daß es auch bei der Reichsmilitär; Verwaltung, der Reinarineberwalfung und drr Post ein großes chr bo11_Aibeitcrn gibt, die scibstderständiicb gleichmäßig bebandrlt werden m_üiisn wie die Arbeitir der Rcickyseisenbabn. Es lirgt also nicht to w:e der Herr Abgcordnete gesagt bat, das; ich etwa durch eianeder: strick) *an_ Urlaub gewähren könnte. Das kann ich nicht, sondci'n die Sacixe iii don bobér finanzieiler Brdrutung, weil große Brtriebe: drs_ 9Tcichs auch noch in Frage kommen Ich bemerke aber nochmals da[: ich der Frage durchaus woblwollrnd gegciiüberstéhe. , Es ist auch sch0n von dem Herrn Abg. Erzbergrr erwähnt worden daß die Dicnstcinteiiungcn einer ständigen Revision unterzogeri wcrdeii. Das geht aus der Statistik hcrdor, und ich werde naturlich" nacb V,)iöxilicbkcit dic Diensteinteiiung immer wieder zii bkrbcnern suchen, um eine Ueberanstrengung dcs Personals zu ver- bmdern und außerdem die Dirnstfreudigkrit nach Möglichkeit aufrecht- znerbalten. Aber Sie können sich dcnkrn, daß bei einem Hier von rund 30000 Köpfen doch nicht übsrall doi]: Zufriedenheit erreicht werden kann, beim besten Willen nicht. Dafür ist die menschliche Natur zu sebrzuröiritik vsranlagt, und dazu sind auch die Bedürfnisse nach Arbcit bci dcn einzclncn Personrn zu sehr verschikden.
Ganz richtig bat der Herr Abgecrdnete auch angeführt, daß die Stationsvorstrbcr zweiter Klasse und die entsprcchcnden Kategorien des außrrcn Dienstes cincr Ausbcsserung brdürfsn. Ick babe die Absicht dirsc Achfferung in cinrr SteUrnzulage zu sucbkn, die ich im, Etat des nächstsn Jahres ausbringen möcbtc', und ich hoffe daß die verbündeten Regierungen micky in die 2.196 srßcn wcrden, Hier im Reichstage ein? solch: Siellsnzulage zu beantragrn. Ich babe hierzu [1111 so mebr Veranlaffung, als mir der preußische Ministrr der öffent- licbrn Arbkitcn mitzrtcilt Hat, daß er im preußischen Etat schon eine größcre Summe für eine solche Strüenzulage bereit bat. Folglich werde ick) scldstocrständiicb darauf Bézug nehmen und sehen daß ich im Rcicb fiir die Staiiorisvvrsteber zweiter Klasse und, die ent- ]prcchrnden Katcgmirn, die in derselben Lage sind, auch StrUcnzulage bekomme.
Was die Tilegrapbisten anlangt, so überlasse ich es Ihrem Urjeil ob die Klagen berechtigt sind. Ich habe einen eben cingcgangenrri Brricht dcr Erricraldircktion in Straßburg Vor mir, wonach nur drei Tcirgraphistcn am“; der grnzrn Kategorie, und zwar aus ganz bxson- de_rrn Gründcri ron drr Anstéllung als Assistent?" aitsgrschlossen find wadirnd «lic übrigen Auésicht auf Anstellung ba'rcn, natürlich nacb Maßgabe drr freicn Steiicn und ihres Disnstalters.
Ich komme nun zit drm Anfrage des Herrn Ad.]. Erzbcrger und Genosien. Es ist eiae bobe Pflicht der Verwaliumg, dafür zu sorgen, daß die Bedirnsictcn Sonntags in die Kirche geben können, soweit der_Dicnst es zuläßt. Die Statistik, die der Hirt Abgcordiiate an- grfrtbrt bai, beweist ach), daß die Verwaltung das Sircbrn bat diepem Griindsaß nachzukommen. Ich möchte aber dador warnen,
scheidrn, wäbrrnd man jüngere Arbeiter, die einen kleineren Lohn be-
Herr Abgeordnete verlangt, daß 5. B. der Beamte am 1. und
3._ Sonntag und dann wieder am nächsten 1. Sonntag zur Kirche geben kann, während es sich vielleicht mir einrichten [?_ßt, daß er am 1. und 2. Sonntag des Monats in die Kirche _gcbew kann. Wer Dirnsieinteilungen je bearbeitet hat und Wklß,_ imc schwierig es ist, bei der Lage der Züge ein starres SÖema emzubalten, in welches nun der Kirchgang bineingepreßt wird wird solche Vorscbrift nicht wünschen; deshalb bitte ich, nicht dieseé Schkma anzunehmen. C5 ist auch nicht gut für die Beamten denn unter Umstanden müssen weite Reisen gemacht werden zum Zweck der Vertretung, um eine soicbe Diensteinteilung zu erreich€n. Wenn wir ein solcbés Scbcma annehmen müssen, so verstoßen wir jedesmal gegen dn? Pfltcht, nirnn das Schema nicht durchführbar ist. Nun denken Sie nur an einen Streik, wie wir ihn jktst gehabt haben. Was babsn wir nicbt für Betricbsumwälzungen in Preußen grbabt' Lille Tage war drr Betrieb ein anderer. Es fielen über 1300 Güter; zugr an emrm Tage aus, und über 20000 Zugkilometer wurden Weniger gcfabrcn. Am nächsten Tage standen die Arbeiter wieder dor der_Zecbe und wolltrn arbcziien, und da mußikn sofort wirder Guterzuge geßabrrn werden. An einem Tage Wurden 4030 Wägen verlimgt,_ cim nächsten Tage 19 000. Meins .Herren, der Eisenbahn- boeirirb [assi fich in solchen Zeiten nicht nach einem Schema ausführen Ist aber em solches angenommen, dann haben wir die B€schwerd€nf und darin müssrn wir anrn sagen: ja gewiß, es ist Unrscbtgescbrben, abcr Wir konnten es nicbt derm2idén. Also ich bitte, dir Resolution, dahin zu andern, daß jcdcr im Monat zwci Sonntage bat an Wert er diZLKirche brsuchen kann. , " as ferncr die freie Fahrt zum Kirckpgang betri t, 0 be“? '
scbon, es_wir_d jrdem, der das wünscht, ein Freifahrtfsfcbrisn auxgxstteßjte ebenso ww: fur den Schulbesuch Freifahrtscbeine gegcbrn werdln Es, gab_fich aucb Geiegenbrif, in Einem Falle dazu uriizuwirkrn' daß in einem Bktxaal besonderer Goitrsdienst für Eisenbahner abgebaltcn
- ,- -- ., ,
Ick; komme nun zu den Ausführungcn dcs rrrnAb . ?- d€r ja im Wrsentlickyrn andere: Tbemata bérühtt HTTTÖJFTÖTFF Pimki hai_cr bezügiich der Beamten erwähnt. Er hat an mich appelliert, ici) ioÜie doch nicht erst das Drängen abwarten aus den Kreisen der Bediensteten, um etwris zu run, sondern ich ioliie das aus mir seibrr tun. Ja, ich weiß wirklich uicht, woher derHer Nbg S_chlumbxrgsr den Grand nimmt, mit das vorzubaitrn. Ich bin mrr _nicht bewußt, daß ich durch das Drängén don Be- diensteicn irgrnd eine Neuerung grtrcffen hätte?; fondrrn Was ich in drr ert, in dsr ich ix-irr im Amte bin, gétan hab?, babe ich aus €tgrner_1_Tebcrzeiigung getan und aus eigenkm Herzsn oder vielmehr aus Pflicht und Schuldigkeit. Denn &? ist ganz selbstrerstämdliä) daß MM, solchrs tut, ohne das Drängrn abzmvarten. Aus der Zahi drr Pe_titi_onen darf aber der Herr Abgcordnetr Schlumbsrger nicht 1chli€ßrn_, daß nichts geschehen sei. Meine Herren wcnn beute eine Kategorie aufgsbeffjrt wird oder wenn irgrnd emsm etwas zuteil wird, dann petitioniercn auch andere Kaiogorien und sagen: wir haben nichts brkommen, wir find jurückgeseßt Außerdem ist das Petitiondrcchi ein so wichtiges Recht daß icb nirnia'ndem es verdenkcn kann, wenn er es ausübt. Wir weiden also Petitionen bekommen, wir mögen bier tun, soviel wir wollen Das ist auch ganz srlbstvrrständiicb, denn kein Mensch hört zu wiinschen (_iuf. _Aber darm stimme ich vollständig mit dem Herrn Abgeordneten ?_ber: ts_muß, was möglich ist, geschcbrn obne Drängrn. Aber ich r, *, 9 ' x "« “' ' "
wartet Häjtvtleé, gefaßt, arch nicht bsnußt, da;; ich das Draußen abge- _ Der Herr Abg. Sckylumbcrger bat dann der Verwai - witrfr Zeniacbt, daß der Bau des Bahnhofs Mülhausenlkir'ijikbtébb- xvaris icbritte; cr kat gcsagt, man würde c;-d[ich migcduldig dort _.NLMC Ycrrcn, in Mülbansen sind fie langs nicht so ungeduldig wir ici). (Hrricckeik) Ich bin so ungsdnidig iibcr den Umbau des Babu- boss Miiihauxrn, daß ich bei Anfang der Etatsbrraiimgcn meine Hcrrrn _Kvmrnissarc gkfragt babs, ob wir denn die Sirmmc, die seit Inbrcwm _mijcrcm Etat ais Rest beriimbängi, nicbt streicbcn kdiiiiicn um dcnYiuibaufsrn 52: zeigen, das;, wenn sie: nicht bald Vorwärts nmihkn
dic Sumrrieii als erspart gcstricern wrrdrn, die brreiis bewiliigiwordeti sind. Wir haben, ich glaube, 1,7 Miilioncn vxrausgabt für Grund- erwerb i_md zr_:r zweigleisigcn Einführung kcr Strecke dcn Altmünsicrol nach Mulbauirn, und 828 000 „ji strbrn seit Iabren im Etat als Rest, _und wir werden stéts verantwortlich dafür gémaibt, daß keine Reste im Etat sein sollen. Dieser Rest steht absr soir Jahren im Etat, und we-Zhaib? Weil die städtische Verwaitung Von Mäl- bairscn mti drm Projekt nicbt zustande kommt. Die Stadt
Mulhausen isi, wie der Herr Vorredner gesagt hat, „bis aufs äußerste
berscbuldel“, und trotzdem verlangt fie jrßt die Ausführung Links von ihr vbrrzsie'gicn nruen Projekts, welches, wie gcscbäßt wurde um 10 Millionen teurer ist als dasjenige, was die Reichseiscniabn- Vrrwaltung_Jusgearbeitet batte. Meine Herren, Wenn die Stadt'so Vrrschuldet iii, dann kann si? doch die 10 Miliionen Mark nicbt be- zahlen, _und ich glaube nicht, daß der bob? Nsicixsiag die 10 Millioiien Mark bewiiiigen wird für einen Babnbof, der mit zrbn Mtliwnen wrnißsr in angcmrffcner Weise aus;;efübrt Werden kann. Die Schuld liegt also lediglich bci der Stadt Mülhausen
und ich wünsche dringknd, daß wir bald zu einer Einigung kommen.-
Jeßt _imrd dsr neue Plan, der von einem Privatbaumeistcr aus-
grarbcitet wiirde, grprüst, und nach der Prüfung werden wir an die Stadt Mülhausen herantreten und fragen, ob sir zehn MiÜionen oder einen entsprrckyenden Bctrag für das nsue Projekt ausgchn will, und
danack) werden wir unsere Entschließung treffen. Also drr Vergleich
drs Herrn Abgrordneten mit Meß und Straßburg trifft durchaus nicht zu. Die Reichseiscnbabnrerwaltung würde sehr gcrn den Bahn-
bdfsbau so bald als möglich ausführen. Sie wird jedoch durch die
siadtische Vcrwaltung daran gehindert.
(“Schliiß in der Zivcitkn Beiiage.)
der Ziffer 1 in drr Fassung, wie sie vorliegt, zuzustimmsn, kcnn der
zum Deuts
NL? 49.
Zweite Beilage
chen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen
Berlin, Sonnabend, den 25. Februar
Staatsanzeiger. ., 1905;
„
(Schluß aus der Ersten Beilage.)
Was ferner die Angelegenheit mit St. Ludwig anbetrifft, so
bandelt ks fich dort darum, daß die Reichßeisenbabnberwaltung er- befabrene Bahnlinie in Schienenböbe die
lauben soll, über eine stark
Leitung einer elekirischen Bahn zu gestatten. Wo solche Kreuzungen bestehen,
zustimmen.
mit Rücksicht auf die Betriebsgefahr beseiiißt.
Genehmigung des Antrags die Interessenten einsehen,
Herren, das wäre nur
einen neuen Fehler machen. daß sie damit nicht durchkommen, Ver- langen sie Wenigstens morgens früh ein paar Züge. Aber, meine und würden wir dies
der Anfang, Abg. Schlumberger uns
Erlauben, so bin ich überzeugt, daß der Herr
Dem kann ich
werden fie jetzt überall Also wir würden mit
ILM,
nächstes Jahr eine auSgezeichnete Rede bier ballen würde, das „Bureaukratie', daß wir nicht auch erlaubten,
auch im Nideau
Hergestellt, und der
wird sich hoffentlich eine Lösung find
Jntereffcn entspricht. Was die Berechnung
Lokomotivleisiungen anbetrifft, immer Lokomotiven oder ich will einmal den die alt und solche, die fris türlich besser als die alten. Selbst- möglicbst viel junge (Säule find,
Gänse im Stalle haben,
(Heiterkeit) Die jungen laufen na verständlich ist es immer mein Bestreben, im Stau zu haben, weil die sparsamer in der Wirtschaft sie weniger Reparaturen kosten. beseßten Pläße, die schließlich für das (bon seit Jahren aufgageben in irgend welchen Wagen Hsringe zuiammengepreßt Werden“. so viel Paffagiere in die Wagen bineingelaffcn (Lebhafte Heiierkeit, Zurufe links.)
Eine Statistik über die
reisende Publikum keinen Wert hat, ist s worden. Ich kann aber nicht zugeben, daß- die Cisenbabnpaffagiere ,wie die
Ick glaube, daß höchstens
kreuzen dürfen.
des Herrn Abg. Srblumberger über die wir werden Vergleich Wagen -- cb und jung sind.
werden, wie Sißpläße darin sind.
Jedenfalls kann ich die Auffassung
mindustrie brauche ich nicht näher bereit, mich mit dem Herrn Abg- saß-lotbringiscben
Heringen nicht teilen.
Auf die Details der Petroleu
bier einzugebcn, bin aber Schlumberger, der Petroleumindustrie
Bruder Preußen vergleicht, aber nun eine allgemeine Maßstab abgibt. gebraucht, es wäre die
die den Bahnbau binderte.
eine Aeußerung dcs Herti 1902, der sagt: Der Fall ist noch n
den Bau einer Bahn abge
schaft gefunden hat, die daß aber dann die
gemacht hätte.
Also muß doch das Interesse groß, das so würden sich schon Pridatintereffenten finden,
Es isi im übrigen bezüglich des Ausbaues der zwischen der Reichseiienbabn- [tung ein cinbeitlicher Plan aus- and hinaus, wo die einzelnen haben nach der Dringlichkeit. Ich meine, das wäre eine so ge- fein könnte, indem nicht Von Heute 5 nun Von beliebigen Interessenten dem nach einrm einheitlichen Plan über das Bahnnetz außgebaut wird. Daß natürlich leicbzeitig herankommen können, isi selbstverständlich. ßen und ganzen kann ich meine Redner aus dem Hause geben
halt. aber ohne
Wenn es so sehr angemessen wäre, die Babnen bauten.
Nebenbahnen in Eisaß-Lotbringen Verwaltung und der Landeswerwa worden über das ganze L bekommen
gearbeitet Projekte ihre Nummern
Nach diesem Plan bauen wir aus. funde Verkehrspolitik, wie sie nur zu morgen ein Projekt erfunden, wa vertreten wird, sondem in
ganze Land hinaus das nicht alle Linien g
_ Abg. Riff Zustimmung zu
dem Zentrumöabgeordneten
will den Beamten au
t d über, ob die Kon rolle ar _ Besucht der
verwendet er i Die Zahle Sprache;
dienstes verwendet wird sol] uns das freuen, soll uns das auch sprechen eine sehr 3411000 .“ im
be nden fich darunter 3. urxd_4._ DT: Besserung und Vervollstandigung der Abg. Schlum anschließen.
Der Hoffnung des Mülbausen möchte ich Hindernisse _ _ greifen. Wierdmgs nicht Für Betriebkmittel smd ordert als im Vorjahre. Wagen verwendet. Die licherweise auf den schnelleres der vierten
baltsver ältniffe der einen wesentlichen F
verwaltun wendet ibren önnen allerdings n
Wünsche
besonders der Telegrapbisten ann erleichtert werden. An die Wünicbe auß eine
verbältni e, ie Zufrieden eit der Beam
freuen. _ beredie Verhältnis zum
smd nur finanzieller
Tempo eingeschla : Klasse im Eliza
Die Eisenbahn sklbst scheint s;?hldax Der Ab ' Schlum er er emp Nun ist anzuerkennen,
* samten _ _ in dieser Richtung zeigt.
einer woblwo
gern
so
Der Herr Ab
icht dagewesen, daß die Eiienbabnderwastung lehnt hat und daß fich eine Priwatgeseli- sich bereit erklärte, die Bahn zu bauen, Reichdrisenbabnderwaltung Schwierigkeiten
(fr- VW): Im gro den Audsührungew ailerdi
mich
so muß
ser Urlaub an
Natizr. To tief, wie_ der m ordent „ Hoffentlich wird ein Teil
Ick) hoffe aber, Einigung erzielen läßt, wenn die Bahn St. Ludwig-Waldingbofen Bahnhof St. Ludwig dann umgebaut wird; dann en, die den beiderseitigen
speziell die Jntereffen der Li Vertritt, an der Hand der mir hier Vorliegenden Preise persönlich zu unterhalten. Ick) komme nun auf die Nebenbahn- Érage. Darin ist in Elsaß-Lotbringen recht viel geschehen. Nach der Statistik sind in Elsaß-Lotbringen in etwa 78 Millionen Mark neue etwa 7,8 Millionen pro Jahr.
Linien gebaut worden,
Wenn man dies mit dem großen ist dies im Verhältnis die!. Das ist Statistik, die ja nur einen allgemeinen g. Schlumberger hat den Ausdruck bureaiikratisch-fiskalische Eisenbahnwerwaltung, Hier babe ich aus dem LandeSausschuß 1 Staatßministers Von Köiier Vom Jahre
der
ich sagen:
1195 mit einem Vorbe ck eincn Sonntagsirrlaub geben, ck zum Besuche des Gottes- Beamte den Gottesdienst, so bn zu anderen Zwecken, so n W außerordentlichen Etats weist ein Plus von voriäbrigewEtat auf. Anerdings Raten für bereits bewiliigte Bahnen. Vrrkebrßmittel schreitet fort. ck des Bahnhofs in Die entgegenstehenden Mülhausen muß in den Beutel Minister anzunehmen scheint. lichen Etat 1078 000 „js davon zum Bau neuer
er
berger bezügli
daß die übrigen
des Herrn Schlumberger Von den
den letzten zehn Jahren für
das be
an den Bahnen nicht so sehr groß sein. Bedürfnis so stark, die Rentabilität auch
daß sich eine
relative Zufriedenheit aber kann und muß im Interesse der Betriebs-
sicherbeit erreicht werden.
nicht
wo
wäre Züge
1)
daß sejzen will: Abg. Biumentbal (fr. Volköp-Z: mittleren Dienstes beklagsn sich daruber, daß fie erst nach sehr langer Dienstzeit in wünschen, daß besteht ein Konflikt _ Lothringen und der Eisenbahnwerwaltung m bcziia auf die staats-
rechtliche Stellung der Eisenbahnverwaltung in Enteignungssachxn.
Enteignung wird erst möglich,
Diese _ _ cb Kaiierliche Verordmmg fur
oder dur __ die neue Verfa11ung yon 1879 ordnungen dem Reichskanzler in Befugnisse auf den Statthalter aufgeworfen worden, ob die beiten gehören oder nicht. Reichskanzler, sondern nur no Gegenzeichnung dieier Dekrete. , „ _ kanzler oder sein Vertreter aegenzeichnen. Nizn memen wir, daß die Enteignungßsacben üdrrbaupt Lmdrdangelegenbeiien sind, wie im ubrigen Deutschen Rciä). Cs bandklt sich hier nicht um eine Doktorfrage, um eine praktitckye Frage. Es ' Dekret zu besiimrxien oder ob zuerst die Landrébebörde uber _ _ Dir Versféiedsnbeit der Meinungen bieruber tit ' da im zum Abschluß gekommen 8 der Statthalter alis
ist befragt wird. der Grund gein-„n, geseß bis jetzt nicht der Verfassung bart
. die Hö tbnen zwischen
erwaltung durch
Abg. Erzberger hat inzwischen seinen Antrag dahirxgeändert, er in Nummer 1 statt: „mindestens an Zedern zweiten Sonntage“ „mindestens an zwei Sonntagen im Monat.“
die Dienstjahre voii angerechnet werden. Es
Enteignunngekrete zu diesen Angelegkn- Gehören
Die Militäranwärter des
chste Gehaltsklaffe kommen, sie
der VoikIVErtrctung von Elsaß- ba wenn fie durch ein ech zulässig erachtet ist. Dur
sind die durch Gesetze und Ver- Landeßangelegenheiten überwiesenen übergegangen. Es ist nun die Frage sie dazu, dann ist nicht mehr der der Statthalter zuständig für die m anderkn Faiie müßie der Reichs-
ko
ko
_ sondern nicht daßielbe, ob die Eisenbahn- bat, Was zu enteignen die geplante Enteignung
iii
Landesaudscbuß das Enteignnngs- ist. Vor Einfiihrung Dekrete kontrasignieren u
dritter Klasse fuhren. sebr zweckmäßig dafür geeignet, mit binncinnebmen kann. Ick) habe aus Elsaß-Loibringen Nachrichten
erhalten, das; die Markifrauen mit Eiern, die sie nicht in die dritte Klaffe: biiicinbringsn
weil sir besorgt sind, daß
bei sich Und können iir beaufsichtigen. noch nicht, wann die Vikki? Kiaffr sie mii der geplanten Personxniarifreform und Beirirdßmittkigemein- schaft, die man seitens der süddeutschen Staaten bei der vrrußiscben
Eisenbahnbrrwaltrmg beantragt bai, einziifiibren.
Wagen
zuscbieben, um dann zu einheitlichen Normalsäßen, wie fie in Preußen bestrben, zu kommen Ich habe also bis isst nur einen erstens um die erwäbnte Zugfübrung zwischen Preußen und Elsaß- Lothringen zu Verbrfiern, und dann, wirklich so unfreundlich aufgenommen würde. Wir haben dieselbe Erfahrung wie in Hcffcn gemacht, wo eine große Entrüstung darüber Preußen berüberkam. Dann aber warf fich Ein ganz gewaltiger Ver- kehr auf die vierte Klasse, was auch
Vsrsuch gemacht,
um zu seben, ob die vierte Klaffe Das ist nick)! g€scheben auch zuerst entstand, als die vierte Klasse von
Nutzen für die dritte Klasse weil viele Leute, die früher, zweiier Klaffe grfabren Warrri, nun Die vierte Klassr obne die Qurrbäni'e ist ja daß der Marktbrsucber seine Körbe
tte,
ibrcn Körbrn niit Bunrr iind woiilrn, oder
unten, die sie abcr auch nicht in dra Güterwagen einstellen wollten, ibre Warrn beschädigt werden oder weg-
mmcn, die virrte Klaffr gern benußsn. Dort haben sie ihre Ware Ich wiederhole also, ich weiß
eingriübrt Wird; mrine Absicht ist,
Abg. von Gerlach: Kdrbr kbnnrn auch in_ Wagen 111. Kiaffr ntergebracht Werden, brsondrrs, wxnn dafür bridndcrs konstriiierte eingestellt werden. ch nedmr an, daß drr Statthalter
müffen, und es ist also seit jener Zeit iing_ese'[ich_ vrrsabren _ _ _ _ _ worden. Die Gerichte find leider bei uns in wl ?n Kompetenz" von Elsaß-Lotbrmgcn 1D. Kianr nord recht wem,] gefahren ist. [ konflikten nicht zuständig; aber im Lande ist man aiigemein der In diesen Wagen sind Aborte mitwcnigeri Äusiimeen mr_hbvor- wei Auffassung, die mich in Regierungskreisen dcrtrrten ist, daß die banden. Ick) empieble denHrrreri,Li:1mal langerchrrckenw.K1affe Eisenbahnwerwaltung seit 1879 einen unrichtigen Weg eingeschlagen zu fabren, dann wiirdeii fie zu einem _anderen Urteii__kommen. Nur
in Drittel der Panagiere kann sißen, die andrren 1111111611 siebcn.
ißt also
die
I
mehr ge-
alten Klapperkasten dritter Klafs e sind ja glück-
t t e e t. AUSskekbee a g s P Die Frage, ob die Einführung
ist, ist sebr umstritten. nicht schlüssig du sein. ine aÜgemeine Revision der Ge-
Verbesserung [len
ten un
Zwerdxkn. ___ zwe ma ig über noch
d Arbeiter k
ebmen. Ihr, Lade- und die Wagenmeister
ihrer Anstellungs- und Gehalts- den Prüfung würdig sind.
Es könnte aber
ann ja nicht errei
ein etwas
daß der Etat Die Eisenbahn- Fürsorge zu; alle . chmöchte mich aber Examen fonte mö lichst
aben Absolute
bat. Die Eigenschaft der Eis ist für die Frage gar nicht
richtet sich nicht nach dem nach dem Objekt, nach der Ent ist längst vor 1871 in (El kann das Rrickxsiand keine
Bundesstaat in disser Frage Zinnebmxn. _Es liegt bier also eine Zurücksryuna, der Reichslander in einer Verfaffungsixage vvr, auf welche sie ganz besonderen Wert legen muiien.
Die Verwaltung darf nichtRe Der Landesaudsclyuß bat sich
lassen. Ausführung des Antragstellers
Toierapzdorschläge von dieser
dieser Richtung nicht wie beiden Nachdem der Abg. Schl
Meine Herren!
sind bezüglich der Wünsckpe für in Erwägung ziehen.
hinaus, das; ich nicht in der
Was mich Veranlaßt, da Frage des Herrn Abg. Riff Klasse in Elsaß-Lotbringen.
eine Schwalbe macht noch ke läßt doch darauf hoffen, daß auch, daß die vierte Klasse
4. Klasse, meist Arbeiter,
station nicbt angeseßt wurden. Dasselbe fand statt brücken oder in Styringen a
Meine Herrsn, 4. Wagenklaffe bis zu
Clsaß-Lotbringen für den oder Straßburg sowie an Gleiches geschieht seit Luxemburg-Trier auf A
sowie der Herr Statthalter vierte Klass überall einzufü isi, das beweist die 137 662 056 .,“ Einnahmen zenten 34,70; von der 3. von der ersten 4,17. 4. Klasse, namentlich mit
in Elsaß-Lotbringen aucb v
tarifreform in Elsaß-Lotb
cbt werden,
karte abzuschaffen, 'in der v
enbabnderwaltung als entscheidend; die Qualität des Dekrets
eignung. Der Artikel 41 der Verfanung
saß-Lotbringen eingeführt worden; danach i _ _ _ _ _ nutzen, so geschieht cs lrdiglrck) der Billigkeit wegen. _ _ bestand früher eigentlich ans Viebwagrn, die ganz menschenunwucdig
ware'n. _ _ Versuche man doch einmal, dir 111. Klaffe zu drm
zu lassen, dann würdrn die ,Die Frauen mit Körber» _ Strecken. I)ie 117. Klasse foiire abgeschafft werden, imd die 111.5?[affe
Die Resolution Crzberger soli in ihrem ersten Teile nach der _ den Preis der 11'. zablrn.
1icht aufgenommen werden, aber so weit geben _ die des Herrn Kollegen Riff. Ich werde
Anträgen Erzberger zustimmen.
des Ministers repiiziert, erklärt der Preußische Minister der öffentlichen Arbeiten v on Bud de: Die Anregungen, die uns von den beiden Vor-
rednern, den Herren Abgeordneten
Ich habe dazu nichts Neues hinzuzufügen.
Die staatßrecbtliche Frage, geschnitten bat, gebt io weit über das Reffort der Eiscnbabnverwaliung
justizamts näher darauf einzugeben.
klarheit oder Unsicherheit darüber Vorhanden doch nachweisen, daß dies nicht der Fall ist.
kommen wird. Ich habe die 4. Wagenklaffc auf einigen Strecken cingcfübrt, um einige Züge beffer durchzuführen. Bcispieldweise mußten Reisende
Industrieredier fuhren, auf der Grenzstaiion Sierck in die 3. Wagrn-
klasse übergeben, während die werden konntcn,
einen derartigen betriebstecbnifcben Unfinn, wie ich es bezeichnen möchte, babe ich nicht länger angesehen, sondern die den Endpunkten Metz oder Straßburg bcnußen
laffen. Hierdurch wurde also die 4. Klasse auf einigen Linien in Verkehr von Cöln und Koblenz bis Meis-
ch von Bingerbrück bis Meß eingeführt.
nregung aus Luxembiirg. Die Erfahrungen
mit der vierten Klasse in Elsaß-Lotbringen sind durchaus günstige. Es haben sick) nicht nur Einzelpersonen, sondern auch Korporationen,
Daß die vierte Klasse ein ausgezeichnetes Statistik der denn dort wurden im Jahre “1903 aus der 4. Klasse nicht weniger als
Klasse 39,16, Von der zweiten 21,97 und Meine Herrcn, das ist ein Beweis, daß die
gezeichnetes Beförderungßmittel ist. Wenn nun die vierte Klasse noch nicht überall in Elsaß-Lotbringen
eingeführt wvrden ist, so ge _ gegen die vierte Klasse in Süddeutschland allgemein vorhanden ist und
Weil man die vierte Klasse nicht menschenunwürdiges Beförderungsmittel betrachtet wurde. Ich erachte nun die vierte Klaffe als ein Mittel, auch die Personen-
ReichÖberwaltung e
Subjekt des Unternehmers, sondern
niedere Stellung als ein anderer
die ihr nicht zukommen.
chte zusprecben, _ _ Sinne bereits vernehmen
in ähnlichem
einen Aki praktischer Toleranz darsiclien. Seite müffen aber mit großer Vor- meine Bewrgniffc in
umberger kurz auf die Ausführungen
Blumenthal und Riff, gegeben die Beamten, werde ich selbstverständlich die der Herr Abg. Blumenthal an- Lage bin, obne Mitwirkung des Reichs-
5 Wort noch einmal zu ergreifen, ist die bezüglich der Einführung dcr vierten Er bat gemeint, daß eine gewisse Un- wärc, und ich möchte Er hat richtig gesagt:
Aber, meine Herrrn, fie
inen Sommsr. und so glaube ick)
der Sommer kommt,
die Von Cöln nach dem loibringischrn
Wagen 4. Klasse, weil sie auf der Grenz- leer bis Diedenbofen geführt Saargemünd und Saar-
auf dsn Stationen Bingerb rück nach Metz.
uf dem Wege Von
1. Oktober v. I. auf der Strecke
an mich gewandt mit der Bitte, die
hren. Beförderungsmittel
preußischen Eisenbahnen;
erzielt (hört! hört! links), oder in Pro-
ibren neuen Verbesserungen, ein aus-
schab dies wegen des Widerstandes, der
Aus welchem Grunde? *-
orbanden war. und sie immer nur als ein
kannte,
Minister ein die Mängsl
Ledebour (Soz.): Es hat mib gewundxrt, daß der Lobiied aiif die 17. Jiaffc sang, obwohl bier wiederbolk der [U. Klasse bewieien wordsn smd. Wsnn die Lcute
Mengen troß dsr Unbcquemlichkeit dir 11'. Kiassx be- DW 17. Klaffe
Abg.
11 so großen
zu VLTVOUkoUUnm'U. Preise [U. fabren Leute sie sofort ausschlirszlich beuußen. Klasse nur auf kurze
Erst spätsr entschloß man fich dazu, sie benußen die 11“.
Abg. Itschert (Zenir): In meinem Wahlkreise ist Von Arbeitern und kleinen Landwirisn wirdsrbolf drr Wunsch geäußert _worden, die [»".Klaffr einzufübrsn, wo sie nicht bestand, wéii es in dieser mögiicb sci, Lasten mitzunehmen. Daß man am liebsten für 2 «5 für das Kilo- meter 1. Klaffer fahren möchte, bezwsifle ich nicht.
* Damit schließt die Diskussion. Die Resolution Erzberger wird mit großer Mehrheit angenommen 11110 daraus das Ordinarium der AuSgaben ohne Debatte unverandert bewriiigt.
Ueber die einmaligen Außgaben berichtet der Abg. Dr. Müller-
Sagan._ _ _ _ _ _ Die ertraordmaren VluSgaben des ordentlichen mir des
außerordentlichcn Etats mcrdrn obne T*Lbatte unverandert be: wiiliqi, ebenso die Einnahmen. _
Die Petitionen der Stationvariieber und Güterverwaiter ziveiter Klasse um Airsgleickmng des seit 1897 _destebenderiMißbrrbalt- nisses zwischem ihrem Einkommen und demjemgrn dcr gleichenCdcxi-geri erster Klasse wird drn Verbündeten Regierungrn zur _Erwagung uber- wiesen. Petitionen um Versetzung der Lademeistrr m die Klass? der Subalternbcamten und Erhöhung ihres ©6inth und _uxn Aufbesjerung der Besoldung der Wagemncister sowie um anderweitige Festieyung des Dienstalters der aus dem Militäranwärterstande iiervorgeggngenen mittleren Beamten überweist daI_ Hauß_ den verbundeten chierungcn als Material. Ucder die _Petition _des Ciienbahn- telegrapbistcn Blifz in Hagenau um planmafztgr Fortießung dsr Vex- wandlung drr Tclegrapbistensteilen in Stationsaipiistkntsnstelch fur den Telxgrabbendicn't und um Ueberfiibrung drr Mlezitabbendiatare iii etaismäßigc Sréllin gxbt das Hand zur Tangordmmg nder.__Da- gegen Übkl'wi'ist (I das *etitmn de_siclbczi Prtcntrii um Gcwadrung einer Stelleniulage als Airsgleicb für die 1wch1iichtzu Assistenten bcfördrrirn Teicgrapbisien den Verbündeten chicrrmgrn _ziir Er- wägung. Ueber Pckitidnen nm Vericibinxg _dkk__BkämtliielgciisÖÜft an die Stationéwerfstättcn- und Babnmxiiter!_chr_c_ii)cr imd _ixm etqts- mäßige Anstrilnng dir im Bilrraiidicnii be1chastigicii Hilfsarbeiter wird zur Tagesordnung übergegangkii. __
Daraur mird Vcrtagurig desck)io_nen. _
Schluß (51/4 Uhr. Rachite Sißung Sonnabend 1 Uhr,
(Marineeiai).
Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten. 147. Sißung vom 24. Februar 1905, Vormittags 11 Uhr.
(Bericht von Wolffs Telegravbiscbem Bureau.)
Das Haus scßt die zweite Beratung des St_aatshaus- balts-rtat's für das Rcchziiingstr 19001111 Etat des Ministeriums der gc_ist[1ch21_i, Unterrichts: und Mcdizinalangelegenbcrtcn bci „Evan: geliscder Oberkirchenrat“ fort. _
Die Ausführungen dcr beiden rritcn __ _ _ “Fischbeck (fr. Volksp.) und . eckenroth (ions), uber dT, Nl t:
cstätigung der Wahl des farrers Hmm und dkil ,x'all des Pfarrers 0. Fischer von St. Marcus in Brrlm _smd bereits in der gestrigen Nummer 1). Bl. auszugsweise mredcrgegcbcn wordUTbj' 1 ck b ( [) Ich k n dem "* rrcdnkr nicht zu . ). 7a en er n.: an ol) “ eben, 2a esxsich bier UJU eine innerkirchliche Angelegenbeii handelt. ch gebe ?ogar noch Weiter als Herr Fischbeck; nicht nur die _Ctats- beratung gibt uns die Kompetenz, über diese Fragen hier zu
verhandeln, sondern auch innere Gründe existieren dafür. [ bn ck mit dem Fall ischer Fresse und Volksmisamm ungen ba e si chen Kirche, aucb ?olche,
escbäftigt, und weite Kreise der evczngelis
die den Kreisen des Protestantenverems fern leben, baden _ibn als eine Frage von gro er Bedeutung gufgrfaßt. Dieses ail emeine Aufjeben ist mr nur zu erklariick). In einer Zet, in der der evangelischen Kirche schwere Aizfgaben er- wachsen sind, in der gerade die Stellen, wo die Geistlichen sieben, ganze Männer erfordern, werden diese Kreife_ immer wieder erte t, wenn sie den Kampf gegen diejenigen sehen mussen, die sich das be :
dcm Kapitel Redner, der Ab 9.
ringen durchzuführen, d. b. die Rückfahr- ierten Klasse eine billigste Fabrklaffe unter-
Auge für die neuen Probleme bewahrt haben, deren Lösung