1905 / 51 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 28 Feb 1905 18:00:01 GMT) scan diff

Während meiner Krankheit stand mir nur 1,80 „44 Kranken- geld für den Tag zu, wovon ich mich mit meiner aus Frau und 1 Kind bestehenden Familie schlecht unterhalten konnte. Als ich wieder angefahren war, kam ich bei dem Obersteiger Palm um Gewährun?) einer Unterftüßung ein.

Der Obersteiger efragte mich, wie viel Kinder ich hätte; als ich ihm erwiderte, ich hätte nur eins, antwartete er: „Sie wolLen nock) Unterstüßung Haben, schämen Sie fick) was!“

Die Verweigerung der Unterstüßung traf mich um so härter, als ich aus drm Monat April nur noch einen Rest- lobn vor. 9 „FH 60 „3 zu fordern hatte.

13. . u. Zmnislaus Jaurr.

Direktor Brenner erklärt, daß der Bergmann Jauer nicht berechtigt gewesen sei, eine Unterstützung aus der Arbeiter- unterstüßungskasse zu verlangcrx, da der § 3 der Statuten vorsckzreibe, daß jeder Umterytüßungsberechtigte mindestens 3 Monate der Belegschaft drr Zeche angehören müsse, was bei Jauer aber nicbt zutreffc', da sr, wie rr selbst zuqestanden, erst seit dem 16. Oktobc'r 1900 drr Belegschaft dcr Zeche Prosber angehört babs.

Ucbrrbics sri abcr (mch dem Vorstande der Unter- stüßungswffc, welchem alle Gesuche zur Entscheidung vorgelegt werden müssen, krin Antrag des Jauer vorgelegt worden, auQveichick) drs bier vorgrlcgren Protokollbuchs. -

Daran €r“chci11t drr Brtricbsführrr Paltü, 40 Jahre alt, evangelisch, wobmhaft Borbem“, Prosverstrasze 921.

Derselbe erklärt:

Ick) kann mich nicht mcbr erinnern, daß Jauer im April 1901 zu mir gekommen 111, um sine Unterstüßung aus der ArbritcruntcrstÜWUJHkaffc zn bcamragen. Noch weniger kann ich mich der von Jauer mir 111 den Mund gelegten Neuße: rungen erinnern. Wcmr Jauxr den Antrag auf Gewä?rung einer Unterstüang boi mir gestollt Hätte, so hätte ich den elbcn meiner Znstrnktion quäf; an den Vorstand weitergeben müssen.

b. g. U. Wilhelm Palm.

Darcm' wurde die Vcrbbnbbmg mrqcn der vorgerückten Zeit grscblo en. V. g. u. Gcorg K'raxvehl. Brenner. Ortmann. Schlüter, Jose'pb. .Hrinr. .Öafcrkamv. Fosrf (Halbirrz.

1). w, _ o. Po1nmrr._ Frtck. .Hemrtck).

Weiterverbandelt am folgcndsn Tagc, Vormmags 10 Uhr. tm RathaUs zu Borbeck.

ZU ernkt (] und I-

Es erscheint der Bsrgmann Albis Dittcrle und erklärt;

Ich bin richtig gcnannt, 44Jal)rcalt, kajholisch, wohnhaft Gerschcbe, Brechtstr. 161),

Ick) bin seit 13 Jabrcn als Anscbläger auf Schacht 1 be: schäftigt Und babe als solchrr ÜUch bir Aufsicht bei der Seil: fahrt. Ich bin strts 'm dsr Minagschicht Anschläger gewesen. Die Seilfabrt bkg'mnt Um 2 Uhr und endet um 3 Uhr Nach- mittags. Eine Vcrlängcrung bat, solange ick) Anschläger bin, nicht ftattqcfunden. Von einer Unordnung beim Besteigen der Förderkörbe auf der 111. Sohle ist mir ntchts bekannt.

v. . u. Alois Yilterle.

Es erscheint der Bergmann, Anschlägcr Franz Vallborn, 40 Jahre alt, katboliscb, wobnkmét Vottror), FUl)lc11brock, Bez. ]] Nr. 28.

Derselbe erklärt:

Ich bin seit 95311an Anscblägcr Übcr Tage auf der eche Vrospcr, soit ] Jabra bedienr ick) die Förderung im chacht K*", früher Wr icb Anschlägcr (111chk)acht1. Solange

ich Ansckzlägcr bin, bsainnt dis SLUMÜU Morgens um :") und Mittags um 2 Ubr: 511“ bankrt rcgslmäßig eine Stunde. Die Koblenfbrbcrnng beginnt Bbrmitmqs 6 Uhr und ist Nach: mittags um 2 Uhr 31; Endo“. abbcfrbrn von Störungen, die' in der Förderung vorkmnmrn.

Kommen lex_ztsrc Vbr, so kmm ss pasfieren, daß die Seilsahrt

um 5- ]0 Minutc'n sicb längrr hinzieht. 1). g. 11. Franz Ballhorn.

Dcr Dclcgicrtr Hafcrkamw Erklärt bezüglicb der Beschwerden bei der Seilfabrt folgendes:

_ Es kommt bänfig vor, daf; die Scilfabrt auf dsr 111. Sohle Abends cms irgrnd cinem Grande nicht statt- findet. Wenn die LENZ in den Schacht kommen, wird ibncn Ysagt, birZ-Zcilfabrt smdet [121118 auf der 11'. Sohle stalt.

te Lcujk Und dann grzwnngen, durcb ein Fahrüberbauen zur 11'. Sohle 111111111terznk.ettern, wodurch ihnrn ein Zeit- verlust von 111inb8stc11s 10 Minutrn entsteht. Wenn sie nun anf der 11'. Soblc abkommen, sind sie natürlich die lehten, die anbfabrcn, weil ?ick) minlcrweZlc bie LrUte, die auf der 117. Sohle arbriten, vorgcdrängl Haben. Für die's? AUSNahmc- fällc haben die' Kontrollmarken, welche für die111. Sohle bestimmt waren, natürbck) keinen Wert. Es kann vorkommen, daß für drm einzelnen Mann Hierdurch ein Zcitvrrluft von 15-20 Minuten eytsteht. Mir ist brkannt, daß solche Fälle in einem Monat sick) schon 2:, auch schon wobl mal 3111111 ereignet babrn.

Es lmnbrlt sic!) anf der 111. Sohle etwa um 200 Mann, die ausfahren.

, .Ich fügr noch bian, daß selbst, wenn sick) derartige Z_w1schenfä[le ereignet Haben, d1e Gesamtdauer der Seilfahrt memals hierdurch verlängert worden ist.

. Wenn mich dicser Fal] betroffen hat, sr- habe ich darin kemen besonderen Grund zur Beschwerde gefunden.

1). _ _. u.

Heinr. Zaferkamp. fl Direktor Brenner äußert fick) zu dieser Beschwerde, wie 0 gt:

Dic Scilfahrt nach der 111. Sohle ist erst srit eini en Iakßren auf der Zeche Prosper ] eingerichtet worden. Frü er mu ten die Lenke, die auf der 11]. Sohle arbeiteten, ane nach und von drr 117. Sohle ein: und ausfahren. Um ihnen das

raufklextcrn zur 111. Sohle zu ersparen, haben wir die Seil- abrt zur 11]. Sohle ringerichtet. Welche Gründe vorgele en JLU" daß _dte Setlfabrt ab und zu Abends von er

. oble Zucht bat stattfinden können, ist mir nicht bekannt.

Jedenfalls smd die Gründe bcjricbstechnischer Natur gewesen.

ZFUW einen Vorteil hat die Ye von dem zeitweisen Aus- fa .

en der Seilfahrt von der Sohle nicht gehabt. Im übrigen ist mir über diesen Fall keinerlei Beschwerde bekannt geworden und auch keine Meldung gemacht.

ck) bitte hierüber den Steiger Dickmann und den & triebsführer Palm als Zeu en zu vernehmen. _

Der Steißer Johann ickmann, 51 Jahre alt, katholtsch, wohnhaft Vor eck, sagt aus:

Es ist hin und wieder vorgekommen daß dre Leute, welche auf der 111. Sohle arbeiten, abends ei der Ausfahrt zur 117. Sohle herabklettern mußten, um von bter auSzufahren. Die Gründe, weshalb die SeilfYrt nicht vqn der 111. Sohle stattfinden konnte, lagen meines ifsens darm, daß ei_n Defekt an der Maschine vorhanden war. Sonst smd mrr keine Störungen bei der Seilfahrt zu Ohren gekommen.

v. g. 11.

Job. Dickmann. Betriebsführer Palm erklärt, daß ihm bezüglich des Aus- falles der Seilfahrt auf der 111. SoLle keine Beschwerden u-

„egangen find und daß ihm auch ie Gründe, mes alb ie JSeilfahrt nicht habe stattfinden können, mcht bekannt nd. , g. u. Palm.

Der Anschlä er Anton Schapler, 45 Jahre alt, katholisch, wohnhaft in Bor eck, Bottroper Straße 2563, erklärt noch:

Ick) kann mich nur erinnern, daß während der ZMonate, wo 1 Anschläger an der 111. Sohle gewesen _bin, es zwejmal vorge ommen ist, da die Seilsahrt wegen emer Maschinen-

reparatur nicht stattfinden konnte.. Ich m_echselte mit dem An- schläger Joseph Thuraa alle 14 Tage meme Schicht.

v. 9. 11. Anton Schapler.

1: Punkt 8. _ V chr Belegschaftsvertreter Haferkamp erklärt zu diesem - UU te:

Ick) arbeite selbst in dem Revier des Steigers eidemann uud kann bestätigen, daß dj_e Klagen über. den orx vor- handenen Holzmangcl berechttgt smd. Ich bm als Ztmmer: heuer in die'sem Reviere beschäftiqt und grbrauchte aus diesem ermde sebr vielHolz. Ich selbst habe mtr schon aus anderen St_e_igcrabteilungen das Holz für meine Arbett herberholen munen.

Dcr Aufsichtsbauer Joseph Redeck, wohnhaft Borbeck, hat mir angegeben, daß die Leute von Flöz Hygo ihm erzählt härter., daß sie, weil sie wegen Holzmangels m demselben. Re- vier genötigt gewesen wären, einen eichencn Stengel m threr Arch 511 verwenden, bestraft worden wären. Wte die Leute [)cißrn, hat mir Redeck nicht gesagt.

1). g. u. Heinr. Haferkamp.

(T's crschcint dcr Bergmann Anton Fleskes, 39 Jahre alt, katholisck), wobnbaft Borbcck.

Drrselbs erklärt:

Ich arbeitete bis vor 8 Monaten auf der Zeche Prosper 1 im Revier bes Stei ers Hridemann. Ich war Kohlenhayer im Flöz „Hugo, wosel | ich mehrere Monate hindurch gearbeitet babs. Es fkblte uns fast täglich cm Holz vor unserer Arbeit; ici) Habe mich wiederholt beim Steiger Heidemann überben Zolzmangel beschwert; _nzeine Beschwerden hatten aber keinen

(folg. Beim Bctriebsfuyrcr mochte ich mich nicht beschweren. Der Steiger gab mir auf meine Vorstellungen, daß ich bei dem Holzmangel nichts verdienen könne, ur Antwort, wenn das der Fall wäre, moUe er mich in SZichtlohn beschäftigen odcr ick) könne mir andsrs Arbeit suchen. Ich habe es darauf vorgezogen, mich auf einer anberrn Zeche nach Arbeit umzu- scch.

r). g. 11. Anton Fleskes.

Ter Zschexwertretér, Direktor Brenner, erklärt zu dieser BeschwxrdS:

Ueber den .Holzmangel im Revier des Steigers Heidemann ist mir nichts bckannt und sprzieU nicht Über einen solchen irn Flöz Hugo. Ick) brstrrite, daß der sorbrn vernommenc Zeuge Fleskcs einen zu geringen Lohn verdient bat; er war, wre 1ch aus dem Stciqcrwnrnal konstaticrr, als Zimmerhauer im Ge: dinqe 'm der Soblrnstrccke _des Flözcs Huao beschäftigt. Als solcher bat er dnrchschnittlich 4,60 „44 pro Tag verdient. Die 'm demselben Flöze bei dcr Koblengcvwinmmg beschäftigten .HaUer babcn narf) Außmeis des Steigerxournals Löhne bis zu 6 .F. Die Möglichkeit der Erzirlung solch hoher Löhne wärs bei einem Mangrl an Holz nicht vorhanden gewesen. Da FlcSkés auf der Sohlenstrrcke gearbeitet hat, konnte er weniger untcr .Holzmangel leiden, als bie_Lsute, 1116 über "ZM arbeiteten. Aaßcrbem ersebe ick) aus den Listen, daß Floskes ast in keinem Monate seine Schichten rcgclmäßig verfahren hat und wegen wiUkürlicben Frierns bestraft ist. Das; hicruntcr der Fortgang der Arbeit leiden mwßtc, ist selbstverständlick). -

Der Telrgierte Galbierz bemerkt zur Brschwerde bes „Holz- mangrls noch folgendes:

Dcr Kohlenhauer Johann Vanaschak, wohnhaft _zu Bottrop, Luisenstraße, babe fich ebenfalls über Holzmangel im Revier dcs Steigcrs Pohlmann beschwert. Als er seine Be- schwerde beim Steiger angebracht habe, habe ihm dieser er: widert, er sri ein Faulenzer. Der genannte Zeuge _arbeitet nicht mehr auf der Zeche Prosper“, auck) tft der Zeitvnnkt des Holzmangels mir nicht bekannt.

1). g. 11. Josef Galbicrz.

Der Betriebsfübrer alm läßt fick) über den Holzman el im Reviere dcr Steiger eidemann und Pohlmann wie so gt vernehmen:

Mir ist nur ein Fall von Holzmangel im Revier des Stcigcrs Hridemann bekannt geworden. Dieser Fall hat fick) Ende Novembkr oder Anfang Dezember rreignet. Er ist darauf urückzufübren, daß im lemagazin von dcr betreffenden Holz- ?orte keine genügenden cnsgey für das Steigerrevicr geladen waren. Dem Uebelstande it jedoch auf meine Voranlaffung sofort abgeholfen worden. Von dem ?olzmangel im Steiger.- revier Pohlmann ist mir nichts be annt geworden. Eine Beschwerde skitens der Arbeiter über Holzmangel ist bei mir mcht vorgebracht.

v. g. u.

Palm.

Die_ Steiger Heidemann und_ Pohlmann konnten zur Sache mehl vernommen werden, wetl fte fich entfernt hatten. A [ (Dl)? Vernehmung der beiden Beamten findet fich m der

n age.

Zu Punkt 1. Es erscheint der ergmann Carl Pierchala, 40 Jahre alt, katholisch, wohnhaft_Del1wig, Helenenstraße Nr. 11.

Derselbe erklärt: ,

Ich“ habe an einem Tage im Monat Oktober'v; I. e'xne Tische Lampe beim Schichtwechsel erhalten, obgleich ub meme

ampe tags vorher ordyungßmäßtg abgegeben hatte. Ich habe 5 TaÉer hindurch ]edesmal eme andere Lampe b- kommen. ft auf meine Beschwerde beim ahrstetger erhielt ich meine richtige Lampe wieder. Die emden die mir statt der meinigen übergeben wurden, brannxen anz gut und hatten keine Fehler. Wen- die Schuld an dteser n- ordnung tri t, kann ich 'nicht angeben. ,

Auch 1 es mir Wiederholt vorgekommen, daß ul) mor- gens bei der LampenaUSgabe eine Lampe erhielt, die nicht an- ge ünbet war, un d, das;, wenn ich fie selbst an ünden wollte, mtr dies nicht gelang, weil die Zündpatrone ni t explodierte. In diesem Falle bin ich genötigt gewesen, meine Lampe dem Aufseher zurückzugeben, um fie anstecken zu la en._“ Dieser Vorgang ist zeitraubend und besonders dann emp ndltch, wenn man fich bes Morgens verschlafen hat.

1). g. u. Carl Pterchala.

Zu Punkt 1. (Punkt 11 soll nachträglich perhandelt werden.)

Es erscheint der Bergmann Mtchael Soltyfiak, 25 Jahre, katholisch, wohnhaft zu Dellwig, Grünstraße 66.

Derselbe erklärt: '

Ich war im Dezember o. I. mit dem „Nikolaus Czerniak beauftragt, ein zu Bruch gegangenes Fahxuberhauer im Flöz ProSper b, im Revier des Steigers Heufeld aufzuwälxtgen bezw. ein Stoßort neben dem alten Fahrschachx zu tretben. Der nebenan liegende Bremsberg hatte kemen Durch- schlag mit einer höheren Sohle, vielmehr wurden .die Betrrebe in diesem Bremsberg abfallend _ventiltert. In Ort Nr. 5 gelangten die Wetter vqn dem ahruberbauen in den Bremsberg und fielen dann bis zur 1 . Sohle her- unter. Troßdem nun die Wetterführung mfolge des Bruchs total ,estört war, mußte ich mich 3 Wochen in dem Stoßort über rt Nr. 4 ohne Zufuhr fris er Wetter aufhalten, [ns mein Stoßort die (Höhe des Ortes _ r. 5 erre1ch_t hatte. Wenn auch anfangs no eine Spur frtscher Luft uber den T_erzch hinweggegangen sein mag, so ist_ doch der Wetterzu?) allma_hl1ch ganz gehemmt worden, weil die auf Ort Nr. 4 eschäfngxen Hauer die beim Forttreiben der Strecke gewonnenen Steme in das verbroYene Fahrüberhauen hineinstürzen_1nußten. Dre Oeffnung ober alb des Bruches war allerdmgs mcht sehr _grqß, so daß nur einige Wagen Berge in das Ueberhauen hmem- gekippt werden konnten. Hierdurch war die Oeffnung vom

Liegenden bis zum Hangenden vollständig versperrt.

Schlagwetter haben fick) vor meiner Arbeit nicht an 7 Lammelt. Die Lampe brannte aber ganz_schwach;e weny te uchk) kTrgeknd einen Zufall erlosch, konnte 1ch ste nicht wxeder anzun en. _ '

Die Luft an meiner Arbeitsstätte war so 1chlecht, daß :ck) es nicht länger wie eine halbe Schicht darin aushalten konnte.

Beschwert habe ich mich nicht über die mangelhafte Wetter- führung, weil ich wußte, _daß ich keinen Erfolg h'xermkt haben würde und weil der Aufstchtsbeamte sich 1a täglxch von bern Zustand der Luft überzeYJzt hat. Ick) habe an memer Athens- telle pro Schicht 4 «js ,z verdient. _

Im März o. I., als ich im Flöz ProSper 3 xn demsel_be_n Steigerrevier beschäftigt war, i der Steiger emer poltzer: lichen Anordnung des Königlichen Etnfahrers n_1cht nach- ekommen, indem er es unterlaßen hat, einen Kohlenrtoß unter: alb des alten Mannes in dem Ueberbaucn anstehen zu lassen. Durch diess Unterlassang kam es wiederholt vor, daß malte Wetter aus den alten Bauen herunterfielcn u_n_d unsere Luk: verschlechterten. Es wnrde hierdurch eine Belämgung fur uns Arbeiter umsomehr hervorgerufen, als der uns zur Verfugung stehende Wetterstrom doch nicht sehr groß war.

r„ g. u. *.bxßchael Soltyfiak.

Der SteigerHeinrick) .witfeld, 36 Jahre, katholisch, wohn- haft Bottrop, Lchmkublc, " ez. 11 6 Z erklärt: _

Ich béstrritc', daß das Ueberhauen infolge des.:- entstandenen Bruches dkrart mit Bargen zugefaUen ist, daß dte Wetter- führung vollständig abgeschnitten war, Ick) habe das Ueber- bauen jeden Morgrn befahren und mich davon überzeugt, daß noch Line genügende Meng? Luft hindurchaing. Ich habe den 9117 Ort Nr.4 beschäftigten Haurrn, die die Strccke vortrtebcn,_n1_ch: dcn Auftraq erteilt, ihre Berge in das:; Fahrüberhauea bmem- znstürzen. knn sie dies getan haben olltetr," was [ck _aber nicht weiß, so haben sie es gegen mein WMW und thLM qetan. Die Hauck, die mit Aufwältigen dec, Bru es bs schäftigt Waren, haben sicb niemals bri mir über schle te Luft beschwert. Wohl hat sich drr auf Ort_ Nr. 5 brschäf11gte Brncbatschek Über zu große Hiße beklagt, ]edock) zu emer Zeil, als die Weiterführung schon wieder in Ordnnng war.

9. u. Heitfeld.

Dcr Betriebsinfpektor Ortmann bekundet, daß erNim _Tx ember 1). I. in Liner Freischicht dic Arbeitsstelle des Sblttftak efahren habe. In dieser Zeit sei der Durchschlag mtt ('r; Nr. 5 noch nicht hergesteUt gewesen. Troßdem habe er_s1ch davon überzeugt, daß noch 2111 genügender Wetterstrom ub?! den Bruch hinweggrgangen set.

1). g. u. Ortmann.

Zu Punkt 11.

Es erscheint der Hauer Joseph Bison, 29 Jahre 611. katholisch, wohnend Bottrop.

Derselbe erklärt:

Ich arbeitete im Dezember 11. Z. mit Vincenz »].)kcmbkk-Ut zusammen im Flöz ProSper 2 im Abbau. Bei ber erst?“ Gebingeabnabme, d1e am 3. Januar 1905 stattfand, steYte fich Zack) der Gedingcabnahme cin Lohn von 4 „M 70 ,es fur uns eraus. _ Da ich mich mit diesem Lohn nicht einverstanden erklart? und weil der Steiger das Gedin e nicht richng_abge_3nommln hatte, bat ich ihn nach der Ausfath, er möge m enxem W nächsten Tage noch mal wiederkommen, es stimme n1cht mik unserm Lohn. Als der Steiger darauf am 5. Januar m, ck Morgenschicht in unserer Arbeit erschien, bat er das (H„Iebmge noch einmal abgenommen. Hierbei hat er aber mcbt d“ GedingZäße berückfichtigt, welche uns am Anfang des_Monaxs verspro en worden waren. So wurden wir _uns uber_ d" Abnahme nicht einig. Ick) behauptete dem Stetger gegenuber-

Lampen, .

daß ich für das Eedinge nicht arbeiten könne. Darau ant- wortexe der Ste1qer: „Wenn mir das Gedinge nichtfpasse, solle FY sofort die Arbe1t_verlaffen.“ Als ich rhn darauf bat, er mo te mtr einen Scherxt zum Ausfahren schreiben, gab er mir zur“ Antwort: „Es standen mir ja die Fahrten ur Ver- Fgung. Ich bin darauf, es war kur nach 12 Uhr ittags,

n Hauptförderschacht_von der [U. ohle (328 111) bis zu Tage gefahren, wober 1ch im _oberen Teile infolge des Regens sehr durchnaßt wurde. Alb ich darauf kurz nach 2 Uhr an demselben Tage zur Stetgerstube kam, hatten fick) meine Kaxueraden wegen des Gedinges schon mit dem Steiger Zennigt. Er hat uns das, was uns versprochen war, schließ-

lch gegeben, soda wir ein ' erhalten haben. ß en remen Lohn von 5,42 „45

1). g, u De R ' s Josef Bison. ' r evtertei cr riedr. S "t 28 ' wohnhaft Bottrop, LZxrkbäJ: pa [)* Jahre, evangeltsch, Ick) gerbe zu, daß tch dem Bison nach der Gedingeabnabme

anfangs_ Januar gesagt habe, wenn er nicht arbeiten wolle, konnr er an. den Fahrten Hinaufklettern. Es war nämltch bctm Gedtngeabnebmen eine Differenz zwischen

mir und der betreffenden _ Kameradschaft vorgekommen, welche zur Folge h_atte,_daß Btson verlangte, daß nicht ich, soybern dex Betrzebsfuhrer das (Hedinge annehmen solle. Visor) erklarte_ mrr xn schroffem Tone, daß er an seiner Arbettsftxlle mcht nzettcr arbeiten wolLe. Er lehnte es auch ab, an einer anderen Arbeitsstelle, die ich ihm geben wollte, u arbeiten. Sem Kamerad, Anton Leopold, nahm diese _rbett an. Ngchher tft auf der Steigerstube eine Einigung uber bas Gedmge zustande gekommen. Ich erfuhr nämlich, daßbte Kameradsrbaft noch, an emer anderen Stelle Arbeiten verrtchtet.hatte,_d1e 1ch bet der Abnahme nicht berücksichtigt h_atte, well ich uber deren Ausführung erst Erkundigungen ein: zxehen mußte.

v. _ . u.

FrtedricZ Späth. Es rsck)" td HZU L*?"ZtFk' ' e em er etzrrxo cp ran kowiak, 29 abre alt, kath011sch, wohnend Delltvtg, BottroperstZaße 253. J '

Yerfßlbe erklrxrtc:7 , 111 seit xahren als Heizer im Kessel aus au der Zeche Yrosper1 beschäftigt._ An einem Tage k)dee? Jafnuar d. J. kam der M'gschmenstetger zu uns ins Kesselhaus und mackjxe xmr Vorwurfe, daß der Dampfdruck zu niedrig sei. Als 1ch thm darauf antwortete, es liege das an den schlechten Kohlen rand dem melen Schlamm, den wir bekämen; sagte er: „Ihr smd faule Hunde, dumme Vlagen“. Daß die Kohlen schlecht waren„ wollt; er, nicht ugsben. Derartige Ve: schnnpfungen smd nicht emmal, ?ondsrn häufiger vorge- kommen. *

, Beschwert habe 1ch mich über schlechte Behandlung bis 1th nrcht._ .

Als 1ch eur anderes Mal 8 Schichten hintereinander ver- fqbren battr bctm Sonntagswechscl und ich mich weigerte, die merten Sch1chtzu verfahren, m_urde ich auch aUSgeschimpft. Der Grund, wcshglb 1ch dte merte Schicht verfahren sollte, lag darm, daß mem Ablöser UUSngULbLn war,

v. g. u.

* Jozef Franzkowiak.

De_r Maschinensteiger Otto Nabenschlag, 36 * (1 re alt, evan eltsck), moby afx Gerschedr, **rospekt, und erkläétxh

ch_ stelle m 't m Abrede, daß ich ab und zu mit den .Keffelhctzern geschtmpft habe, wonn der Dampfdruck in den KeffeZn foehr stark gesunken war. Ich bestreite aber entschieden, daß 1ch ]emals den Ausdruck „Faule Hunde“ „acbraucht'babe.

_Jck) gebe ferner zu, _ daß ich an einem Sonnta e Ende vortgen Jahres „dem Kexselheizcr Franzkomiak, na dem er wegen Fehlens semrs Ablosers bereits“ 3 achtstündige Schichten verfahren Hqtte, gejagt habe, cr möge noch so lange im Kessel- hause verwetlen, W der zweite Mann crschiene. Dieserlcßterc war auch aUSgebltxben, _Jck) hatte einen Ersaßmann ür den ausge'bltebenxen Hetzrr br teUt, und sollte Franzkbwiak [0 lange dabletben, bis drsser yrs irn. Als er mir sagte, er wolle na Hqusx arhen, wyßte 1ch in demselben Augenblick noch nicht, das? er3*7?ck)1cht_e11 bmterrinander verfahren batte. Es kann deshalb moglich sem, daß 1ch mich Über sein ablehnendes Verhalten erregz und em unfreundltchcs Wort ausgestoßrn babe. Selbst“- verfrandltck) werden den Kesselbcizern alle Usberstunden ihrem Schtchtlbbnsaße entsprechend bezahlt. Zum mindesten wird tbnerr eme Achtelschlcht verrechnet, auch dann, wenn sic nur eme *,“, oder 1“? Stunde länger bleiben müssen.

1). g. u. L. Rabenschlag. s ' Zu Punkt ].

Zu dtxsem Punkt erklärt der Zechenvertreter:

s mird auf der Zeche ProsPer kein Zwang Über das Verfahren von Ucberschicbten' angeÜbt. Wenn Ueberfchichten Lemacht werden, werden fie stets freiwillig verfahren. Häufig ommt es sogar vor, daß die Leute darum einkommen.

_ Nach der von uns geführten Statistik sind an Ueber: sch1chten auf ProSper] durchschnittlich verfahren wordcn im

abre 1904 per Kopf und Monat 0,42 1908 0,94 1902 0,25

]“W-l ,' 0-17-

, IUf die Anfrage des Delegierten Schlüter, warum den: KWJM Leutxn, welche ihre regelmäßige Mittagschichtverfahren aben und,1mAnschluß an diese auf Wunsch ihres vorgeseßten Vearyten eme Ueberschichtmachen,fürdie leßtere nur 3/4 Schicht vexgutet bekämen antwortet der Zechenvertreter, daß dies darin emen Grund l'sube, daß diese Schicht tatsächlich nur von bends 11 Uhr bis am anderen Morgen 5 Uhr dauere, also nur 6 Stunden : 5/4 Schicht beträgt.

. 1: Punkt 111. . Der Vertreter der Zeche, Direktor Brenner, erklärt zu d'EÄUUPMkt folgendes:

Dre Kla en der Belegschaft über niedrige Löhne auf QW Pros er find nach meiner Ansi t nicht begründet. Ick Abaypte unsere Löhne im Durch chnitt für die einzelnen

rbUterÜassm höher sind als auf den meisten übri en Zechen, "ck wesenmcb höher sind als der Durchschnittslo n fur den unden Oberbergamtsbezirk. SNF? l)Kben z. B. betragen der DurchschnitLSnettolohn pro

der. Kohlenhauer im Jahre 1904 5,14 W geßen 5,02 „M in 1903,

d“ Gesteinshauer im r 1904 in 1903 Jah e 5/33 “€ gegen 5,31 .“.

der Gesamtbele s at 'm a 1 ' schl, ßlÉÖÜHüÜÉ YILZY', 1 I hre 904 4,12 „sé gegen em. re 1 a er ages: und jugendlichen Arbeiter aber aus- schlteßlrch aller Beamten und aller in festem Gehal/t stehenden

sonstiÉesn,f?lngesxellLtcehn. ch

_1 n_atrxri ni t aus echlossen, daß in und wieder

namentltch dte tm Gedin e bechkäfiigten ArbeiYer auch unter

den vorgenannten DurchFchnittSä en bleiben, wie das bei

den; durchatxs versch1edenen Geksjchi und dem auch nicbt stets

letchen Fletß der emzelnen Ar eiter nur zu erklärlich ist. Da niemand mehr zum Wort meldete, wurde die Verhandlung

9? (blossen. Das Er ebnis 1) U t - - niedergeschrieben, 9 er n ersuchung M 111 der Anlage

11. g. u. Georg Krawehl. Brenner. Ortmann. Schlüter, Joseph. Heinr. aferkamp. Josef albierz.

v. w. o. Pommer. Frick. Heinrich.

Verhandelt Schacht ProSper ], 9. Februar'190'1.

' Betrifft Vernehmung der Stetger Hetbemann und Pohlmann in Sachen „Holzmangel“.

Auf Veranlassung des Vorsißenden der ur Untrr 11 un der settens der Belegschaft der eche ProsPerz 1 vorgebréchteZ Beschwerden emgeseßten Kommis ion wurden die Steiger Heide- m_ann und'Poblmann, welche zu der Verbandlrmg am 8. d. M. m_cht ersch1ene_n „waren, xjock) nachträglich von dem Unter: zerchneten bezugltch ber uber sie vorgebrachten Beschwerden vernommen.

Es erschemt zunächst Steiger .Heidrmann und sagt, mit ?er aéZJMstand ferner Vernehmung bekannj gemacht, folgen:

Ich heiße Wilhelm Heidemann, bin 42 ' (1 re, alt, evan- geltsch, wohne in Bortrop, Konsumstraße MIZ)

_ Ich muß entschreden bestreiten, daß in meinem Révier haufig quzmangel vorgekommen tft und daß aus dicssm Grunde dte Leute zu wentg verdient hätten. Wenn grade Hgferkamp Beschwerden wegen olzdmangels vorbringt, so ist mtr das [ehr auffallend und unver tän lich; denn .Hafcrkamp war merst mtt Repgraturarbeiten in blinden Schächten beschäftiqt, wo ausschlteßltck) brbauene „Zölzer von größerer Länge vér- wandt werden mußten, die tets in hinreichender Menqe vor: handen marrn; mtt Auswechseln von Türstärken in Strecken war er wemger beschäftigt.

' Ich ebe; zu, daß von Zeit zu Zeit einmal das Holz in memem evter knapp war, das kam aber böchstens ein: bis

zwctmal zm Monat vor. Ick habe dann stets, wenn mir die' Lxute m1t Klagen wegen Holzmangels kamen, dem Betriebs- fyhrer Meldunq gemacht, welcher stets sofort für Ab:- htlfx sorgte., Wenn solche FäÜL vorkamen, so können fie memer Aqsrcht nach nur dadurch hervorgerufen sein, daß Über Tage ,so !chlechte Writerung (Regen und Sturm) herrschte, daß mcht grnug Holz vom Holzplas nac!) drr Schachtbängx bank gebrarht „werden konn_te, um für alle Reviere hinreichende Mengen ernHangen zu konnen. Jm Übri en Habe ich aber auch oft beobachtet, daß, auch wenn genug 013 'm der Grube xvar, den Haurrn ess der Mühe zu viel war, das Holz, welches thurn gewohnlich b_1s vor die Arbeit geliefsrt wird, aUSname- wetsc' emm01 selbst vom Schacht zu holsn Und nach ibrrr Arbeit zu brmgen,

_ Wem] tm Flbz Hugo Hauer bestraft worden srin sollen, weil fre erchrne S'temprl verwendet Haben, anstatt tannetxsr, so kann tck) m1ck) emeSMsolchen Fglls nicht erinnern: wenn es aber vorgexommen 111, dann ck es sicher nur drsbalb qr»- s_chehen, wetbtannenc Stempel .der: LeMrn zur Verfügxrng 1191111611 und ste trbßdem eichene vsrwendet haben. Daß F*[eskcs rmt Kluger) wegen Hblzmangelkz zu mir gskbmmcn ist, kann 1ch Mick) mcht mehr crrmwrn: 1edenfaUs weiß ich das noch br: fttmmt, daß _Flcska em recht mittelmäßiger Arbeitrr war, mir dem tck) wemg zUsrtebrn war.

1). g. u. W Wilhelm Heidemann, eiter crsck eint der Stci ('r N l ' ' : geudcs MS:- ) g 101) mann und yagx sol . Jck) betße Wilhelm Poblmann, bin 3") Jahrs alt, Man: gellsck), wobnr m Bottrop, Zonsnlstraße Rr. 7.

"*Der Hauer Butmséhak 111 cxwa ZJahrr in mrinrm Rsrwier

beschasttgt grwe_1rn; rr war sm_mittolmäßiger Arbbitrr und rrbcte gern 11181 'unnuch Zrug. Mttte Dezember voriqrn Jabrss batte er grkmzdrgt. .lls _1ck) an einrm ber 19131911“ qur drs Tr: zember m die ArbNt drs choschak kam, saatc 'rr mir, es féhlc 1k)m an 49015. B. arbeitete in cincmStrrb in Flö Nr._1, SMW 20730111übsr drr Tsilsbblc dsr 11'. Sohle. Za? erxmbertr thm: m drr Teilsoblr [icgr Holz grnug, dort köxinr rr es 11ch Hole'n. B. cntZegnete mir: bas babc er nicbt nötig. Zck) brmerkc noch, „Haß für gcwöbblick) der Schlaporr, wclchér ben TransPort zw11ch€n den brich Brrmsberqcn (der Eine uber, drr anbrs Unter der Trilsoble) brsorgt, 111111) für brn Holztransport nach den cmzclnrn Streben zu sbrgrn Hat: dieser war ab€r_gcr_ade mcht _zur Stelle. " an ubrtgcn cht 11ch Banaschak vorher nirmals bsi mTr uber .Holzmangsl br1chtvrrt; back) sind mir niemals von sriten andcrrr .Yaurr mrmes Nemers Klagen wrgrn Holzmanaéls» vorgébracht worden. * **

.V.- 9- u- lebelm Voblmann,

* V. W. [“'- Frick.

Beschwerden der auf der Zeche Prosrer, Schacht 1, im Bergrevier West-(Zssen arbrixrndcn Bergleutr,

G e g en | a n d Angegebene

Z "szßxszxßzs..".chch H "?

revier Spät.

j. Schlechte Weiter- führung im Steiger- revier Heitfeld.

k. Sch1echte Behandlung Leitens des Maschinen-J teigers.

1. Ueber chichten. ; . 111.311 :: edrige Löhne. 4 Z

1 i

I

! sft d echt?):Ö'txch dlevYnÜZsuchYg kiss;t dtemu t vor el uanr eno rüna nnen,n Sem be. Bor ck, den 3. Februar 1905. ' ba n

b. Rebiersteigers Friedr.) Spat, Bottrop.

z.Bergmanns Vkicbael Solxysiak zu Dellwig.]

d.Stetgers Bottwv.

Pommer. sxjck_

Zeche ck , , er ol t Anficht der Untsrsucbungskommisfibn der Bes ck werden ' Bcweijttel , VerLebgmudnUgrckses & übrr das Beweisergebnis ; ! ? SPHZYUF &. Uniberechtigtes Wagen-x ; 13. Bergmgzms “ranz Die Beweisaufnahme hat nicht ergebrn, daß das . nu en. . ' ! Mandr11ch,* * ottrbp.Z Streichen drr Förderwagen Wegen Mindermaßrs 5 bBrrgxnoW „Anton , und Unreinheit dér Krble'n in rigorossr Wriss gr- , Smolarktrwtcz, banbbabt worden ist. 5 . Bottrop. ; ! «. Karl Pierchala, . ? Dellwig. b. Ungerecbtes Strafen. j Hauers Nikolaus Von den vorgebrachten zweiBeschwerdrn bat fick) die Lattorba zu Borbeck. * ein?? a[H_tdgxbckTa11Ifuxlqerrchtfertigt Lrwirsen, die , (111 M 11 m (111 ärt wordsn. 0. Yerwägerung vonUnter- 8.Schlcvpkr§ Sta- Jn birssr Brziebung [29 nur ein Fal] bor, in welchrm . susung. ! [ FFW?) ckJauer zu Zlbbcr xjsacb bdsm Ftatut der Unterstüßungskaffe dix ; : , en rr . wet 11111 c? ntra“ ' . : ' b-Jeltrichülbrers &, gs gerrchtfsrttgt war ; ' k ; (1 m, c wig. - 1 11. Unberecbtrgte Vcrlänge-' * a Bkr ' 5 Al * Ei ' " “"“" ' ! . . ' g.:mnn _ Ol.. „US unbrrecbtt tr Vcrlan erun der 11 & rt . rung der Setlfabrt. | Dtt_terl_€, GerxckYZDC. nach der Bcheisaufnabnée nigcbt fest?;stlrfllt? auch 1 ? b. A111chlagers «rranz- find kemr Verstöße gegen die Srilfabrtsbrdnung : k Ballborn, Bottrop. yorgekommen. In Auénabmefäklen bat die Seil- ? ! L.Arbetterrelegtertcn fahrt e_lwas )Päter begonnsn, indeffrn smd solcbc ? : Yafrrkamb. XgÜe 11er? burcb Defekte oder Rcbaratarcn an der Z : (1. Stcrgch Johann . Forbcrmaxchme berborgsrufen worden. : Dickmann, Borbeck. 1 ; «.Betrisbsfübrers ' , ; Pa!m,_Dc[lwig. 1 Z 1". An1chlag€rs ?!an i s Holzmangel im Revier; FYachr,lB9rk*teck. D' C ' l b b ; . . 8. r 61 erde egtsr en ' te rmtttßnngen a an er,ebcn, da'* ein Vorüber- , des SteigcrsHetdemann. Haferkamp. : gebcnbsr Polzmangel nur 'In einrmb Steigerrevist Z bBergmanns Anton gebcrr1cht_ bat, daF aber nach eigener Angabc der 1 Fleskrs, Borbeck. Zeugerx eme Gesa r für das LLÖM Und die Ge- ; [ 0. Betrtebsfnbrers sundbett der Arbeiter hierdurch nicht bervvrgerufen - Palm, Dellwtg. Und aucb die Löhne nicht Ungünstig beeinflußt ! (].Bfergmanns Harl _ Z worden Und. Ein Vorwurf für den crstcrwäbnteu . Ftekcbala (1. [*ct ! Holzmangel trifft nicht die Zecbénvrrwaltun , | ? unkt 8). . sondern den betreffenden Steiger; Von einem al?- Z ' FUJI??? Holzmangel auf der Zechr kann keinr Y 1". Anordnung 111 der 1 Bergmannö Karl Ö Die €Eine e1111131 ebracbte Bes we de en ' ' *. MWF“ .. ? «PWM W“ BMW ck * W W“ . j 4“- n 1 . . . Seilfabrt auf der111.» ; S P" ' S Punkt (] 1] Foblse' [“ck R 1 , ; ** ! . nge ey: e_ ege ung“ a. new? Josef Bi on,; Die eine vor ebra te 5 e werde ' " ? der Gedjnge tm Steiger» Jottrop. s ; g ck B fck Z.1sstofkber?enbtißnYcl1Té

xveil seitens des Stei ers s

tn xiner für den Befchwerdefübrer befriedigenden

k _Wetfe geregelt worden ist. Dre HaltlofiYkeit der ganzen Beschwerde ist durch den Gegen, eweis der Zeche dargctan. Im zweiten Fall hat eme'Uebe'rtretung irgend einer bergvolizei- lichen Vors rtft ntcht stattgefunden: der Königliche Emfabrer at weder eine derartige Anordnung getroffen, noch war er dazu ermäcbttgt.

Heitfeld,

a. sers Joseph Franz- Daß Scheltworte gefaüen find, wird zugegeben, jedoch

owiak, Dcüwjg. b. Maschinensteigers * Otto RabensÖlag zu: ! Gerscbede. '

Yscbab dies nur in Vereinzelten Fällen, wenn das erhalten der Arbeiter zu besonderer Erregung des Beamten Anlaß gab.

. Beschwerdeanmd nicbt vorgebracht.

; Bestmxmte eschwerden wurden nicht vor ebracht; : im ubrigen ist erwiesen, daß die LobnberTältnifse , Zafd der Zeche als durchaus günstige zu bezeichnen z n .

fkfkaeslelt, daß irgend welche Mißstände; welche das Eintreten der Belegschaft in den

Heinri , Bürgemei er,

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