Niehtaontlich-e s.
Preußen. ;otßdam, 29._ Juli, „S,;x. Majeßéi-t. d,er Königmahmon gx ern. ermittag die gxwobtzxxchen Vortrage zut- SLIM und machjmspäxerbi mit Ihrer Majesiat der „Königin, e_mm Spaßxrgang, nachdem A exhöchstxieselbetx aus*. Sanssouek Ihre Hoheit die Herzogin von Sachsesnybnvg-Gotha empfangxn; hatten, Höchstwelche zum Besuch am .Komgltch'en Hoflager hier emgetroffen war und im Königlichen Neuen Palais demnächst Wohnung nahm. Se. Majestät der Kaiser von Rußland hatten Sich nebst Allerhöchsier Suite zu Pferde nach dem Bornstädter Felde begebeg, wyselbst das 3. Ulanen - Regiment vor Sr. Kaiserlichen _Majestat execzkrte'. Nachmittag fand wiederum bei Ihren Majestaten auf Sanssouci Familientafel statt. Um 7 Uhr begaben Sich Ihre Majestäten der König und die Königin nach der Fasanerie- Station der Eisenbahn-und empfingen dort Ihre Majestät die Königin voti Griechxnlaud bei Allerhöchstdero bald darauf-erfolgten Ankunft; von hier fuhren Ihre Königlichen Majestäten nach dem Neuen Pglais, woxdx'e, Wohnung für die Königin von Griechenland Majestät in Bereitschaft geseßt war und wo der Empfang seitens des _Kö'nigl. Hof.:„s; der. Ober- und Hofchargen, Generale und Flügel-Adxuxanten sta'tthatte. Zum Soupcr waren die Aüerhöchßen und Hochsten Herrschaften noch auf Sanssouci vereinigt, und um 11;2 Uhr er- folgte 'DieAbreise Sr. Majestät des Kaisers per Eisenbahn-Ertra- Zug nach St. Petersburg iiber Stettin. „
Stettin, 29. Juli. Heute Morgen 4 Uhr traf Se. Majestat der Kaiser von Rußland hier ein. und sthe gegen 5 Uhr mit dem Dampfschiff „die Divenow“ die Reise nach Swinemünde fort, woselbst Se. Majestät um 9 Uhr antlangten und unmittelbar darauf am Bord des Kriegsdampfschiffes „Gremiastschy“ in See gingen.
Bernburg. Anhalt; 28. Juli. Der Bernburger Landtag
ist bereits am 1sten. d;. M. geschjossrn worden, nachdem derselöe sämmtliche Vorlagxn, u. A. das Münzgeseß, ein Die nicht richter- lichen Beamten brtreffendes Disziplinargesey, Abänderungen des Civilstaatödiener - (Heseßes und den Haupt - Finanzetat pro 1857 chlüssig berathen hat. Eine weitere Einberufung des Landtags !in dies Jahr wird, weil nicht erforderlich, nicht stattfinden. Der- selbe muß jedoch nach dem Geseße vom 2. April “1855 zwischen dem 1. Dezember d. J. und 15. Januar f. I. zusammentreten. (Anh. Ztg.);
Württemberg. Stuttgart, 27. Juli. HeuteNach- mittag fakd die, Taufe des am 22. Juni gebornen Sohnes Sr. Hoheit des Prinzen, Hermann von Sachsen -Weimar statt.- Der Prinz erhielt in der Taufe die Namen Alexander Wilhelmchrnhard Karl Hermann. _(W. St. A.) *
Baiern. Münch_en, 28. Juli. tagenden GeneraXvexsammlung des Vereins deutscher Eisenbghn- Verwglnmgkn sind, bis auf einige Priyaébalmen, die sämmtltcben dem Verei-nzur Zeit angehörenden 58 Eisenbahn-Verwaltnngen -- 18 Stagjsy. und 40 Pxivatverwaltungen -_* vertreten und zwar zum; gxö'ßxxm Theil durch zwei oder drei Abgeordnete. Auf Ein- ladung. find. auch Abgeordnete,. der französischen Ostbahn und, der Direktorin! der stbMizerischen Centralbahn nnd der vereimgtezx SchWeizerbahnen erschienen; _ferner smd- eingeladen, aber zur Zcxt noch nicht;, vertreten,. der Verwaltungsrat!) der französischen Nord- balxnen; und der königlich belgischen Staats-Eisenbahncu. Morgen tfviz-d- die I(THecheralve_rsammlung ihre Bcrathungen zum Schlusse
ii ren. ( . .)
-O_efte-rreich. Salzbur , 28. Juli. Se. Majestät der König LudwigvonBaiern i mit Ihren-Köni-glichen Hoheiten dem Großherzogs und der Großherzogin von Hessen, Der Herzogin von Modena und der Prinzessin Alexandra am 27stcn um 7 Uhr Abends von Berchtesgaden in-Leopoldskron bei Salzburg eingetrof- fen, um daselbst einen Theil des Sommers zuzubringen.
Verona, 27. Juli. Der Feldmarschall Graf Radeßky ist so weit hergestellt, daß er beschlossen hat, am 30stcn d. M. nach Mailand zu übersiedeln. “
Großbritannien und Irland. London, 28. Juli. Eine sehr große Anzahl von Bills, die_indeß sämmtlich nur Lokalbcdcu- tung haben, erhieltgestern im Oberhause den königlichen-Assent. Unter meb-rxxx-y ;Pßxixipyen, wcxche » darauf eingebracht- Wurden , War-a11ch--einc voy-I'; MTMrafxn v.on,D.erby vorgelegt, in welcher der Petent, bc- hWYWx daß,.ber untkrsxeischeathntische Telegraphen-Kabel nicht stark SMUQ sei, um der Wucht de.,r Wellen iderftanx) zu leisten, Und das
Gesuch stellt, ihn vor den Schranken des Hauses seine Behauptung be- weisen Ju „lassen. -- Der Graf von Derßy brachte darauf nochmals den gegenwärtigen Stand der Geschäfte in den beircn Parlaments- HäUsern zur Sprach9__.___ Eingxzogener Erkundignng zufolge, sagte er, liegen» dem' unWha-U'se gegönwiirtig 38 “thls vor,- Welche noch
in diese!: Sesüonéandas-Obevéaus gelangen soUtcn-, von denen dasselbe.
bißxpßt- Ube-cs,keknerlc4.,am11ichez Kenntniß habe. Bon,.dieseu ZZ-Vills ““ck-15,14 "WWU * zum-Wyeitanialxverlesen, 19; stehen zur Comité- Bxyaxhu g_;(1_k,üh: „.zyr-Jbritxen»V,.erlesunF, Manch r. Tag werde . für die VerzbkxM UUILTÉÖWMBMÖ im„Uytevbans-x oönq weifel ganz vcx-lorcn gehen, wsQz-a » diebeutt „iZ Slkyng durch, die ost,?ndische Debatte werde ausgefüllt werdey. Man abe en 20.“ August als den Tag der Parla- mentö-Vertagung bezeichnet, es sei aber viel wahrscheinlithec, daß die Ver-
Bci der gegenwärtig hier,
tagung nicht vor dem.:20.Scptem5er erfolgen“ wende. Jedenfalls aber sei es Sache der Regi-ekung, dafür zu sorgen, daß, die Bills aus dem Unter- hause nicht, so spa; an das Oberhaus gelangen, baßdieses fix nicht mehr gehörig zu. erörtern vexmöge. Unter den vorltegendam. Umständen: könne, seiner Anficht nach, die Regierung schr wohl den Antrag steam, es sollen nach dem 4: Angus keine _Bilxs aus dem Unierhause nu-hr im Oberhause angenommen Werden; (Hrn! Granville erkannte die Größe des U'cbclstandes an, machte aber bemerklicb, Lord Langdowne habe ihm mitgetheilt, nach seiner Erfahrung sei die Bescijerde schon- über funfzig Jahre alt und habe fich scitdem fortrvährend wiederholt. Die Abhülfc fei_ auch in der That sehr schwierig, da es nicht geeignet sein wurde, der Thätigkeit des Unterbauscs allzucnge Grenzen zu ziehen. Wenn indes; Lord Derby seine Zustimmung dazu geln“, das; der 7. August als Schlußtcrmin bestimmt Werde, so habe er nichts dagegen. Als Lord Derby diese Zustimmung gcgebcn hatte, erklärte Lord Rede-sdale; dev Vorsigcr dcr Comitéen dcs Oberhauses, er Werde morgen eine Resolution des Inhalts beantragen, daß, mitAusnahme von Fäüeu dringender Noth- tvcndigkeit, nach dym 7. Auguft keine Vill dcs Unterhauses zur ztveitcn Verlesung im Oberhause mehr zugelassen Werden solle; - Als diescDe- batte geschlossen war, hatte der Marquis von Cla'nricarde die Vor- lcgung don Abschriften der Korrespondenz zwischen dem ostindischcn Direk- torium, dem ostindischen Büreau und dem (Hsmral-Gvuvcrneur von Ostk- indien beantragt, Welche sich auf die Truppenstärke in Ostindien nach dem 1. April 1856 und auf die Verwendung von Offizieren des Heeres zu diplomatischen oder anderen Cidildicnsten bezieht.
Der Herzog don Argyll bedauerte, daß eine allzufrühc Diskusfion über die Vorfälle in Indien angeregt Wordcn sei. Sie sci nicht allein nuleos„ sondern könnte geradezu na-Z'Jtheilig wirken. Die gewünschten Papiere seien übrigens dcm Unterhause bereits zugesagt, und er könne dem Hause nur versichern, daß die Regierung, die Wichtigkeit der Lage vollkommen erfassend, aus allen Kräften bemüht sei, Weitere Gefahren für die Herrschaft Englands in Indien abzutvcnden. ._ Es Wurden noch eine Reihe von Bills zum zweiten und dritten Male gelesen, Worauf fich das Haus dertagte.
Jm Unterhause hat gestern Sir De Lacy E'yans um nähere Auökunft über die neulichen, der britischen Autorität feindlichen Neuß?- rnngcn im Parlamente dcr jonischcn Inseln und die damit Verknüpftcn Vorfälle. -Der Colonial-Miniftcr Hr. Labouchixre erklärte darauf, keine amtlich;- Nachricht über die Sache erhalten zu haben, indcß aus Privat- bricfen Von der Maleoßgkeit der vorgefallenen Aeußcrungen benachrichtigt zu sein, So viel er Wise, sei die ganze Aufregung durch eine vor einiger Zeit von Sir J. Pakington im Unterhause eingebrachte Petition des Hrn. Mont- gomery Martin verursacht tvorden, in Welcher d.;rum gebeten wird, einen Vertreter der jonischcn Inseln im Unterhause zuzulassen. * Auf die An- frage Sir J. quingchns, ob es wahr sei, daß die Regiernng einc tele- graphische Depesche mit Nachrickytcn der n-cucsten UeberlandSPOst erhalten habe, verficherte Lord Pa lmerston. es sei der Rcaierung keine Mel- dung ans Ostindien zugegangen. Auf Lord Palmerston's An: trag Wurde alsdmm die Tagesordnung anfgegcbcn, damit Herr Dis- raeli scinsn auf Ostindien bczüglichen Antrag vorbringen könne, und dieser crhob sich darauf, um séinen Antrag (cr betrifft bekanntlich die „Vorlegung von Schreiben der Generale Anson Und Napier über dcn Zustand der OstindisMn Artm'e und des Generals Low Über die EinVcr- leibnng bon Auhd) zu motivircn. Er Wurf znnäxhsldcc Regierung wor, das; sie in ihren Mittheilungen über die Lage der Dinge in Ostindien bon vorn herein zu lange gezögert und fick!" über die Ursache des stategehabtcn Unheils überhaupt nur Unklar ausgesprxchcn habe. Es habe lange gedauert, bis der ScYaxzkanzler sich auch nur dazu verstanden habe, zu erklären, die Revolte habe ihren Ursprung in gewiffcn abergläubischcn Vorsteüungcn. Als darauf cr (Herr D) eine genane Untersuchung der Ursache verlangt habe, sei man darauf nicht eingegangen und habe fich begnügt, das (Hßnze für eine bloße Militair- Meuterci auszugeben. Er aber glqubc, datz es darauf ankomme, genau zu wissen, ob es fich um cine bloße Militmr-Meuterei handle oder um eine National- Rodolfo, ob der Aufstand die Folge eines plötzlichen Jm- pulsrs oder einer organifirtcn VcrschWörung sei. Er kale dic Aufmerk- samkeit des Hauses auf zwei Punkte richten, nämlich zunächst auf die Er- forschung der Ursachen des gegenwärtigen Zußandcs der Dinge in Ost- indien und alédann, wenn man darüber im Allgemeinen zur Einsicht ge- langt sei, auf die Erforschung der unter den vvrhandenen Umständen gc- eignetften Méitcl dcr Abhülfe. Auf die Einzelnheiten wvlle er nicht ein- gehen, glaube aber nachweisen .zu können, daß fchon lange vor der Revolte die Armee von Bengalen fich ,in einem überaus unbefriedigenden Zustande befunden habe. Als der legte Gcncral-Gozwerneur, Lord Dalhoufie, seine Entlassung nahm, habe er ein wichtiges-Aktenstück enitvorfcn, das auch dsm Hause Vorgelegt worden sei und au-f45 Seiten in 180 Paragraphen fast jeden Gegenstand der ostindischrn VerWaltung berührte, nur n-xcht den- tvcl-"bcr-ganz besonders der Erörterungbcdurft hätte, näml-ich den
“Zustand devAtmee von Bengalen, kn;Betrcsf welcher Lord Dalho-ufie-
Keb auf die Wenigen Worte beschränkt habe: „Die Stelxnng des ein- geborenen Soldaten in Ostindien ist schon langevon der Art, dä'ß sie in keiner Beziehung seiner Verhältnisse der Verbesserung bedarf.“ Man habe die Acußerung gemacht, England [verde in Ostindien seineZchke niemals erreichen, Wenn es jenes Land nicht Von Neuem förmlich er- obere; er (Herr D.) aber stellte geradezu in Abrede, daß Oft- indien im gewöhnlichen Sinne des- Wortes* jemals wirkkkch crobkrt morden sei, es sei das eben so Wenig geschcßen, wie. Wühel-m bon Ora- nien England selbst erobert habe. England habe alLe Klassen des Volkes in Ostindien in ihren Rcchjen gcschüßt, und es ge-rciche_der Würde und
der Politik Englands zum Ruhme, das; bis auf dieneuesic-Zeit, dieses.
Prinzip gewissenhaft beobachtet worden sci. 'Das Prinzip des alten Rc- gierungssystems in Ostindiensci chesen, dre Nationalitäten zu respekti- 1'cn, das Prinzip des jeyigen RegierungSsystems dagegen scheinedarkn zu bestehen, die Nationalitäten zu vernichten. denn man habe neuexdings Alles, Sitten und Gebräuche, politische Organisationen, Vckmögcnßreajte
' Seine bis zum Platze „St. Michel angelegt wird, werden zu zwei
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Maximum von 12 Millétfnen noch eine halbe Million für Pas Terrain, das
und die Volksrrligion an etaste'r und ab eändert, denheit unter dem Volks9 und 9
Allgemeine Un“ ufrie- . _ „ allgemeine Aufregung seien die zolgen davor) gexvesexn, „und hies;- lasen fich aus drei Kategorieen von Ursachen herleiten, naml:ch erjtens aus der gewaltsamen Unterdrückung der ein-
heimischcn Autorität, zweitan aus der Störung der EigenthumÖVerhält-
mffc und drittens aus der Verlosung der Religion des Volkes. chquptung [notivxrte Herr DiSracli dann nqchjt der den jozialen und religiösen Vrä9che11 dcr jvrdersprcchendon Art und Weise erwähncnd, in welcher die
„ Diese un Einzelnen , zu- Hindus Erb-
schaftsverhältnisse des Nadscha don Sattara gIordnet worden sind. --
Die Rede Dinaeli's halte Volle 3 Stunden gewährt.
Sie mar oft bon
Zeichen des Zurufs und Bcifall-Z der konserVattven Partei unterbrochkn
morden. des indischen Annes). Er beklagte es,
zu fördern.
Die Erwiderung übernaHm Mr.. Vernon Smxth (Präsident _ , _ daß Hie ech“ gehörte Red: darauf berechnet zu sem scheme, durchaus mchks Eryprßcßlixhes, Wohl aber Böses - Obwohl dcn [813th Nachricht“; zufolge die Bevölkerung des
Landes sich bei „dem Aufßande der Truppsn nicht betheiligte, und die emgebornkn Prtnzen auf Seitsn Englands blieben, habe Mr. DiSracli
doch Hie Behauxtqu gewagt, dis eine und dre Landesfürsten seien im
feind. Beides spreche gegen die
„Empörang sei „Herzen der Ereignisse,
und Mr.
NEM, könnte „zur Folge haben, daß Fßrsten und Unterthaucn sjch jeßt erjt uber ,qLWlssL Dmge beschwerten, aas die sic der chrcmverthe Gentle-
man erst aufmerksam gemacht hat. Was die Constscationcn in Ertxmn-
gelung direkter Lcibescrben anbelangf. dürfte Lord Oalhoufic vielleicht zu
weit gcgangen sein, aber es sei
dnrchaus nicht erkoie'scn, daß dis frchil-
lige Adoption fremder Erben ein Grundprinzip dcs Mndu-S9stch sei.
Es lasse sich
, „ ferner nimmermskpr Lich DWraelx bstreffs
' der (Hüter - Uebertrazungen gestellt habe. Andererseits müsse man lyxcnttjack)ercic:1 und Eingriffe Veranlaffung zur Llufccgung gckvesen sein dürften, und daß beim AuÉbrnche dcr Empörung Manches vermchlässigt wurde, was ihr hätte Eknhalt thxm können.. DisN'egicrmrg s-ei jsdoch 11)th entfernt, décSchnld dcs Geschch2x12n auf Lord Canning's Schaltern zu 195.029; sie erkenne: an, was er (339165 geleistct, [md wcx'ds seinen Vorschlägeéx zur Rcorgani- sation Hex“; Landes Volles Zxxtratxcn sol,)cnt'cn. Die Regierung denke nicht im Eniscrntcstsn daran, die cingcboruo Armcc «mfzugcden, Wohl aber es::é Reorganisation dcrselbom Oorzqu-hmxn, Dcr Mdner schiieszt damit, dak"; er das „Haus viktct, sich offen a:;Izusprechen, Wenn es kein Zutrauen zn dcr TÜ-Dtigkcit der Regierung haben sollte, iin entgegengeseßtcn Falle jedock), deren Thätigkeit nicht durch unzcitize Einmischnng zu hemmen. »- Nachdcm Sir Eröfine Perry und Mr. Whitestda im Geiste DiIraeli's gcsprocl)on hatten und Mr. Campbell cine Jnanern- rede zmr Vortheidignng der Regierung gehalten hatte, erboö sich Lord John Russell untér all,;cmcincm SUUscthigen. '
Hic “acdc Diömcli's, znnml sie mix einer so nichrösagonden Motion schloß, für durchmx?» unzeitgsmäß. sie's, d-or im Einzeln?" Wohl Fchler gemacht, im Gamzcn j-Zdoeh große Weisheit an dkn Tag gelegt habe.
dehaupxen , [uus . al_s ausgemincht hin- cmgestsheu, daß Prosc-
und Landcigenthl'nnsr, ihrer BcsfZUUZM [*eraubt morden, so hat er doch nicht dic Kühndcit gehabt, zn behaupten, daß die grvßc Maso: dss indischcn 3490!ka schlecht rcgtcct Mrde. Dcr edle Lord Vcrlhcidigr dic biner befolgxcn Px'imipj-Zn, Woche sich di? Aufgabe gestellt [)x-tko", Indien cincr bcsscrcn Volkserzichnng zn cchlzlécßcn, chpotische PL'ÖUZCU ab;,rlfcyen, gkfkllsQkW Ansprüchen auf Liiadcrcicn (*!*-tgegcnzun'ctcn 1:90 barbaxischs !*.-.)tifkq'äUäze abznschaffcn. Er [)äit es für die Pflicht des Hanses, daß es» seine LUxsécht [Wer diesen (Rgcnstand entschächn anssprcck)c, mrd bcantragt dahcr cine Mkcsse au die Kdnigjn, jn welchcr das Haus Jhror Majoswüt versichc-re, daß es die Ncgécmxng in 911211 von M zur Untexdréiämxg d-Js LTM zu ergrc'xfcndcn Maßregeln 91:8 wollsn Kräften unterstüyou «(&.-*er Francis Baring u:» 54021". Manglcs unterstügfcn dcn Antrax], ÖLU Mr. Liddcll f;“;r unpaxscnd hielt. Ein Antrag don Mr. Llyrton auf Verkagmxg dcr chattc Wird mit 203 gegen 19 Stim- men werirorfcn. M1". DiSracli crllärte sofox't, er sei bsrcit, seinen An- trag zmrückzuzirhcn. Lord Palmerston dagegen hält cs f:":r übkrfiüssig, die Anklagcn dcs Oppositioncx?ssxhrcrs zn 1riderlcgcn, und nachdem Nik- Dismc'l'i's 521911179 ohne Libstixmmmg Verneint War, wird Lord John Rusfcl's lercsse einstimmig angcnommsn. - Taö Haus [*crtagtc sicJ Um 2 [Tyr umi) Mitternaäs. -
Dic W52dcrwä“hlu:1g Varwn NothsäUld's für Die City hat 1391172 Mittag féatt-zésunxcn. (Sie TVM“ vvm Unkcrhaus-Mitglied.c M1“. Smiöt beantragx und 9911 Alkcx'man Wire mxterstüyt worden. Da ksin GMeUkaUDidat aufgetrcxen, wnrde Rotézschilr- in aller Form 91-1 wiedergewählt erklaxx.
Gras Persigny i;] auf die Nachricht vom Sch1viegcrvaters , Paris abgereist.
Lord Pa1mer ston erklärte Heute im Un terhau “;“e, das; bis zur Zcik *- gcgen Nbenyx- noä) keine indische Depekche angkkomma'n sci. Seit dikskl' Erklarung erfolgte bis um Mitkernacht keine neue ? Interpellation im Par1amemte.
Paris, 28. Juli. Die Baukoßen für den der auf dcm linkcn Ufer ch
_ , . _ Tode seines des Hkrzogs von Moskowa, gestsrn Abend nach
Frankreick). neuen VouleVard von Sebastopol,
Theilen von der Stadt Paris, zu einem Theile 'vomWSF-aate getra- gen; doch dürfen die Beiträge des leßteren 12 Millionen näht übersteigen. Das betreffende Gcscß, Welches am 26. Mai im ge- seygebenden Körper votirt und im Senate am 2. Juni gutgeheißcn
Mk.
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Ankh er hält *
L! [[ fständl'I ;
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_ . :zatjvnale, englxschcn „Pkrrschaft DiIracli's
in axtk Religionsbräuohe cim“ Öaupk- *
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Er werthcidigt die ReZTcrnnJ Lvrd Dalhon- ]
zu dem Hotel von Cluny kauft Werden soll.
und zu dem Museum der Thermen ge- Der ganze Boulevard wird demnach mindestens
37 bis 38 Millionen kosten, zu welchen die Stadt Paris 25 Millio-
nen zu steuern hat.
In der Polizei-Präfektur ist man mit einem neuen-
Reglement über
:* den Verkauf der Blätter auf offener Straße b " ' e a t: t, - n den , ersten Tagen erwartet man von Herrn v. Thouerlfanen aerähr-
lichen Bericht über
die Wahlen in der Moldau; auch ist eine heftige
Protesiation von walachifchen Notabeln “ ' „ gegen rie P orte xm Werke. “- Der Dampfer „V:gilant“ erwartet auf der maksseiner Rhede die
Peschke Der englischen Admiralität,
„Borysthcne“, dessen Ankunft von Alexandria
welchcr dcn Admiral Lyons erseßen soll. Der Me
0 wie den “ Lord Cochrane, ssqgerieen-Dampfer seit 8 Tagen in'Mar- am Morgen des 28.„im
„ marseillcr Hafen eingetroffen; er hatte in Bonifacio angelegt, um
einm: seiner Maßen, der gebrochen war,
*- Dem „Journal du Havre“ zufolge
wieder ausbessern zu lassen. hat die dortige Handels-
kammer nun offizielle Mittheilung Von ken Beschlüffen der Re i- rung bezüglich des transatlantischen Dampfschifffahrts-Dieu|es ger?-
halten. Diese Beschliisse bestehen in folgenden vier
s' „ l | x [* seiUe mit Bcsorgniß erwartet wurde, ist a' F l ! (
Hawke bekommt Die neu-yorkcr Linie mit 8
, Hauptpunkten: Millionen Subvention,
* Routes, die L:“:11e 13er Antillen mit 6 Millionen, Bordeaux und Mar- setléesdxe brafilmmscsx Linie mit 5 Millionen. Jeder Hafen hat eine Gssc.!schaft wegen Uebernahme Dcr beta'effejiden Linie vorzuschlagen.
London, Mittwoch, 29. Juli, Nachts.
(Wokss's Tek. Bur.) / Nach dsn dcr engliscHen Regicx'ung zugegangenen Nachrichten aus
„, Indien isé die Myutcref in Bengalen weniger verbreitet als man gefurchtet hatte _und waren Die Truppen dsr Regierung in raschem
[ ck F Nnriickcn begriffsn.
' Statistische dcr fmanzicllcn
„_ „ . . . WM" Mr. DiIrael: anch versicherte, „ 99 UK:! Fursjcn, nn Wkdcrjprnck) um den Wrträgsn, ihrer Kömigrsich 7 d'r („ u rsoci '“t“ K ss - . » ch e &a “5- 0 et aux
,' [ Z 1 [ 1
wurde, steht heute im „Moniteur.“ Der Staat zahlt außer scéncm
O-
Untcr der
Wesens. Dre Ausgaben zerfallen in:
KönigliclzeS statistisches Bürenu.
Rslt dlicxersickyt _ cdu ate cr tädtischen Vérwaliun von Berltn, Danztg, Düsseldorf, Elbing und Tilsit. g
(Forkseang. S. StaatZ-Anzciger Nr. 175. S. 1446.)
k)) qulizei- und Gerichts-Vyertnng. 0111711101112 befinden sich 42,983 Ikthxr. E _ “_ . den zum rcglenisntsmäßigcn selben Vorsahutzwctje geleisxctcn Beitrag zu den Kosten de
__ _. „_ *-«__ .___.._§__
. Die Meldungen aus China grben die Zahl _ dcr Von ken Englandern zcrsé'örten Dschunken auf 127 mit 900 Kanonen an. Nuch ein Fort rvar genommen worden.
«___
rßaUUng ans Anthcil der- s FéUéklöskÖ-
Rthlr. ;ck?“ng Pf.;
1) NachtWach-, Fkucrlösckyv und Straßenreini- gungSWMn _ Rückzahlnng zUUZSL erhob Beiträge .*, EiröriäUnng einer Dcpotlvachye für die Fener- WC [' ...................................... Straßenrcinigung .......................... Säch1ichc Kosten der örtlichen Polizei ...... Straßen = Erleuchtung ....................... Sanitäts : Polizei .......................... J::riSdictions-Canon ...................... ) Lokalmictbc für dsn Gewerbcrath .......... 10) Für die Nufstcllung dcr Gesäyxvorncn-Listen Smnmc .....
10) Verwaltungs-Kosten. Di? personellen Kosten dcr Komnmnal-Vkr- jvaltung zerfallen 1) an die Bramtsn bei dcr Kämmerci-, Stonew, Sexkis- und Arnwn-Vchaltmrg..,......... 2) an die Spar: usx'd ErleuchtungS-Kasscn- Beamten ...................................
1,
102.901- 10;k *
1,646
] [ _. f s
1,000 » »
99,804? 94,999 1 10,166 18,790 44,935 759, 130,-
15T 13
9 4
3) an die Magistrats - Mitglieder und Ma- gistrats-Vcamtcu, an die Beamten der Stadt- ' verordnrtcnsVorsammlung und der Verschie- denen Dcputationcn und Kumtoricn........
. 4) für Geschäftsbedürfniffc ..................... Summo . . .
11) Für das Va-ntvesén sind zur thtsgabe gelangt:
1) zur Anlegung und Unterhaltung des Stein- pflasters, der Brücken, Kanäle .............
2) Hülfögcldcr für *Eiuleg'ilng „bon Granit- Vahncn .. ..................................
3) zur versuchchiscn Legung eines Mosaik. pflastcrs in der Leipziger Straße .......... Summe .....
474.122
JUNUZ 15,§76;
107.444
15,44?
8,459
3,900?
“315.901;