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* ' ' “von: i, wegenMWMsWWlUxské Levin- W-oMKMrM M1 Antrag ,“d'äs "“auf der“"hsübigen (: tsorp- zumg “IU! zweiten “und lebten Lesung siehenbe Ge alts- regulativ noch «bis morgen zu vertagen, wurde mit.30 gegen 15 Stimmen abgelehnt, und es gelangten darauf sämmtiiche von dem Ausschüsse gestellten Anträge zur Annahme. Nux eiiie Ausnahme hiervon Mdete derAntrag ydeszAusscbusses, daß de bisherige fxsic .Mieihe-von 200.Rthlr._ fürMe Dienstwohnung xder, Beanitim “Ut-LittM'Säh 'von 14 pCt.:(sistt der regierungsseitig be- . antragnn 12 PG.) vom Gehalte :m'o'g-e umgewandelt werden, ka-rkAntrag *abgelehnt wurde, indem auch dix unter den Ab- geordneten anwesenden Beamten sich dagegen erklarten, so daß es nun bei dem festen Gast von 200 Rihlr. bewenret. Darauf wurde zur Gesammtabfiimmung iiber die Salze des neuen Regulativs ge- schritten und dasselbe in namenTtZickéerZLKLbsFimmung mit 31 gegen '" immen an- ““e-nommen. ( e. ' g. “ 14 StBaden. gKarlsruhe, 11. August. Der „Karlsr; Zig. ;wirbmitgetbeili, daß unter die in ihrem gestrigen Bericht. über die Taufe Sr. Königlichen Hoheit res Erbgroßyxeszogs genannten nicbt anwesenden 'Taufpathe'n des jungen “Fursiensohnes noch Se. Königliche Hoheit, der Prinz Friedrich Wilhelm von
'n urethen : . PreYHFerezé Miincsltxe'n, 10. Juli. Dem "Vernehmen nach
re Ma e ät die Kaiserin von Ru-ßland-bis zum FQ?) in Briicjknßau verweilen ,und sich dann nach Darmstadt ' . N. M. .) begebZroßbritaUTien und Irland. London, 11. Airgust. Kaiser Napoleon und Gemahlin verließen gestern um 15 Uhr Mittags die königl. Villa, und wurden von der Konigin, dem Pkm- en Albert, der Prinzeß Royal und dem Prinzen Alfred nach dem Yandungsplaye begleitet, wohin sich auch rie LordsPalmerfion und Clarendon gemeinschaftlich “in einem "Wagen mit den Grafen Pa- lewski und Persigny begaben. Um 2 [ihr waren “dix Ma-iestaten am Bord der „Reine Hortense“, eine Viertelsiizzibe spater ließ sich "die Königin uanrin Albert, welcbe it?,xe Gaste bis bbrihin be- gliitet hatte, zurDampZ-“Ycécht „Fmry“ zuruckrubern ; die „Reine Hor- tense“'=licht'etebieraufdie Aiiker; bie „Fairyé“ “und“.wohi an 100 Privat- Yachts gaben ihr eine kurze Strecke das Geieite '„ dann saluttrten die Schiffe-vor OSbo'rne, “die Kriegssthiffe bet Spiihead, bie Bat- terieen von Por-tömoutb, “*r-as Jiaggenschiff im dortigen, Hafen und dasiiWacbisäii'ff-*amiäußerßen *Vbr'sprunge “dex Insel Wigbt. Bald- darauf vekfchwanden die französischkn “Schiffe am Horizonte. --
Nach ),dein,_„ Globe“ "* wird dais minisicrielie *FischeLen am 19ten,
ni ! wie “der :„Observer'“ mitthetlte, am, ??sten qtifindcn. -- Ueclkér - das “Ergebniß “der Konferenzen in Osborne giebt das-gc- nannte *mini-sieiielle' Organ nicht- die geringße Andeutung, sonbern "weist, "als Beleg'fiir-die Solidität öder franzosisch-engiischen-Aiimnz, blos *aitf cdenLIUMsiand »hin, daß Kaiser Napoleon eme personliche Zusamménkuiift “*mit der-Königin'Victoria, nicht aber mit remKaiser * lr ander“ "ru r*" abc. _ . , , me UnJeishZsehlegte Lord John Russell. “gcxtern den Bextchi ers bonihm beantragten'Ausfébuffes betreffs der Eides'frgge vor (wie 111 r. 189 1). Bl. bekei'tngmel-det). Derselbe "l'autcte dahin, daß die unter Wilhelm 17. *k'rliaffeneMkte über Eidesletstungcn keine Univendung suf das Unterhaus haben“ könne, 'daß somit dis Judenfragx dztrcb sie;: nicht beiühtt“ sei. “Der“e'dl'e 'Lo'rd *spra'ch fich dahin aus, “daß-bte'Oesston zu “weit vorqerüclt sei,.um “weitere Schritte in diessr Angelegenheit zu -thun, “daß “er““„fi*ch_ jedoch vo'rbe'halte. 'in der nächsten Sesfion*-1v1eder,'znit neuen a'uf dieselbe“ b“ez1'l-gli“ch“én“Anträg“en “hexvorzutrcten. ' -_ Auf eme Inter- pellation von Mr. 13 an b u r v"“erki'ärte Sir" George G re y (Staatsstc. 1). ua.), die Re ierung habe das Spielen von Musikbanden in den Parks an Sonytagen nichtd r'ekt erlaubt, und 'SirBenj. 13 all bemerktedazu, die Trunkeybett habe “'in Fqlge dieser unschuldigen Sonntagsvergnügungen durcdays nicbt zuge- *'nomm*en,i*'da'gegcn sei dieNegierung vera-nlaßtsgeWesen,-bas Predigen 1m Freien an-Sonnwgen-zu-v'eibieten, um dem Unwesen _der-Mormo-rzen. und anderer gefährlichen Sekten zy sieuexn. -- Auf eme Interpellation von Mr. Roebuck erwiderte Sir John Ramaden (Unterstaatssecretatr im Krie_ k.;ninifierium), sämmtliche nach Indien und China abgesanbte Truppxiy “initiZlusn'abme .jener,“"““die*im Laufe “der vorigen Wokhe ;abgmgen, senn "mit 'päffenben “Kopfbedéikkngk-n éiür das beißexKlima 'dersrhenQWUÖM, *und _ gleichzeitig mit der Ueberlandpoß die Weisung - -nach Jn- “dien ; ergangen, “tms *;«m'dihige Material "“bei 'dxr "Landung der ."Truppen *in Bereitschaft zu halten. -- Mr. ._ 1) vpe . :ftelltc .den '-“-'An1rag , einen Ausschuß zu ernennen , der uber die vorzuneh- menden Neubauten in Downing Street und 'deffxn Umgebung em Gutachten abgeben möge, nachdem die Regierung 111 dieser Angelegenheit bereits die größten Miß riffe gema 1 habe. Der Schaßkanzler und Sir Benjamin Hal-l'öwZHriegten "d ese Behauptung und bemerkten, daß die Regierung vorerft nur das erforderlicheTerrain ankaufen wolie. über “WMW 'NeUbauten1ei „noch kein Beschluß gefaßt. -- Lord John
MM Ene “seiner -*'Wüschi “,n ck zmehe «'für *KöniijsßWe, ka16--sür
“LMM“ “SW "Sparsamkéit? *béis [;ck-Ausführung isser Bauten *empsbhlen
KMM- M'd'i Uk- *nesens„'xdie*.*siegiem»g ' Jerich. ete' :“WUZKF- zur - .Niedbrßpnng
eines AUSschussks-*m1k*1'x,88 .JWM 8 iimmen -UWor„fm morden - aus * ais
Wak- konßituirte s1ch das Jinanz-Comité uiid votirte
verschiedene Posten mit- mehr oder Weniger “Opposition; so wtirde unter“
-zum Bau einer protestantischen Kapelle in Paris "beantragte,
“Rü ellea'iid “diese Eiklöktm ““um 10 befriedigender,9"äais --dio-*gekrbnten- " Ang 'kbäikde :*pö-ßten. ?NWdi'm : Lotti) **,:Lohnx mid?- noch ;-anderc-
“ * mi , mt nNmen und die g'efdtbxrxen'WW Pfd. EMURM ZlßkStimJUen xbewi'aigt. -_ _,Voxiri „winden fer. ner mit 97 gegen 56 Stimmen 10,000 Pfd. x'fur-Kuzbuxbamaq ,;in'Lon- don; xdagegen erlitt die Regierung eine Ntcdetiagx, “[Mike MÖYT UF?
? :
trag Wurde von 135 gegen 67 Stimmen unter großem Beifall der Ma-
,.jorität zumeist deShalb verWorfen, Weil die Regierung, cigenmächiig und
ohne.die-Geneh1nigung des Parlaments abzuivarten, schon 2000.,„Pfd. zu
diesem Zwecke aussegeben hat. Ein Votum von 40000wa “zur Drrich-
“tung eines Industrie - Museums in "Edinburgh wurde von der Roßberung
urüc'k : o en. Das Haus versagte fich "um 29, Uhr Moxgens. . . “ ÄÉsgValeutia meldet der „Teiegraph“von,;“gesiernNachmxt-
“tag, daß an 300 Meilen des transatlantischcn Kabels ohne weitern
11 all e enkt nd. Die größte Tiefe des Meeres betrug bis Dahin 11700 Fgadseu (Kehr ganz eine halbe deutsche Meile). Der lieber- qang vom seichten Ufer znr größern Tiefe geschah obne Schwierig- Zeit. Die telegraphisch Verbindung mit, dem .lifer ist soxvoxlstan- dig, als man nur wiinschen kann. Die Schiffe haben maßigen Wind undwinden .5 englische Meilen Kabxl perxStzmde ab. Die Mannschaft isi in "bester Stimmung, zmd ihre ZUkaficht auf das Gelingen des Unternehmens wächst mit jeder Stunde.
Aus Malia wird Der „Times“ vom 7ten Mittags 'ieixgra- phiri: Weder die „Valeita“ noch der „Indus“ mit dex indischen und chinefi_schen, noch auch der „Jura“.:pit der australischen „Post ist bis 1th angekommen. Die „Cmecka“, Weiche leytcre nach Marseille "bringen sollte, wird nicht langer, als bis zuin Wien war- ten. Nachrichten“ von Bebeutung wekreii'durch Admiral Stopfbrd vermittelst des Dampf-ÉKanonenboots ,;Wanvcrer“nach-Caglmri geführt und “von'ra nach England telegraphirt Werden. ,
Frankreich. Paris, 11. August. Der „Moniteur “ be- richtet, daß (wie bereits telegraphisch gemeldet) der “Kaiser und bie_ Kaiserin in Osborne gesterchschmittags ? Uhr 13 Minuten be: schönsicm Wetter sich einschifften und Nachts um 12 Uhr “510 Mm. in Havre landeten. _ Unter den Ernennuu§en zii Prasidenten, Vice-Präsiventen undSecretärender Generalrathe fur die Session von 1857 befinden sich die Namen fast aller hervorragenden Bona- partisien. -- Der Dampfer „„Marie“, welcher am 5. Augusi von Marseilie auslief, hatte die Geißel des kabyli-scben Feld- zuges an Bord, die Familie des angesehensten Emirs von Groß-Kabylien nebst deren Gefolge, so Wie ZWei Marabuts, welche in Cannes aus Land geseyt und von dort nach den Inseln Sainte- Marguerite in Gewahrsam gebracht wurden. - Tibalk: haiCaffa-
Beispiele nicht gefolgt. -- Der Kaiser wird nach den Augustfesten die Kaiserin nach Biarriß begleiten, wo sich bereits der Herzog und die Herzogin-von Albaxbefinden, und die Grafin Monttxao, der Kaiserin Mutter, erwartet wird. -- Gestern befesiigie msn an dim Central-PaviUon des Louvre (“ren “Tuilerteen gegenuber) xm: Marmortafel mit der Inschrift: „Pavillon Sully'“, und an- beiden Seiten des _Haupipoxtals Tafeln mit den Inschriften: „1941 be- ginnt Franz [. den Louvre. -- 1564 beginnt Kaib-Yerma vbn Medicis dic Tuileriecn.“ - Und auf Der zweiten: „1832- 1807 vereinigt Napoleon 111. „die Tuiierieen mit dem Louvre.“ Spanien. Madrid, 7. August. Man spricht von vx:- Errichtung eines Direktoriums 'für öffentliche Ordnung im M1- nisterium Des Innern und vermuthet, daß die Regierung den Corjtes ein Geseß iiber-Diesen “Gegenstand vorschlagen werde, Die Polizei und Sicherheits-Angclcgenheiien Werben Dieser Dir'ecttonsmter- stehen. - Der Gemeinderat!) "von “Saragossa hat seine Entlassung eingereicht; von der einen Seite wird dieser Umfiand finanziellen Riicksichien und von der anderen der Verhaftung “des lealden zu- geschrieben. -- Man erwartet Herrn Bavelli, den ncuen Inter- nnntius bei unserem Hofe, jeden Tag. Nach seiner Yuktinft "?.".- den alle einzelnen Schwierigkeiten, die bishxr bie vollstatzdtge Billi- gung-des-Veckaufes Derz-Kircbengiiter,vexzogern, beseitigt wrr'cen. “,Die jüngsten,Correspondenzen aus Mexiko melden, daß der neue Minister der auswärtigen Angelegeyheiten dieserRepublik, err v. Tx'jada, Lafragua benVefebl-erthetlt “habe, alle“ fernerenSchrttte einzustellen, wenn die spanische Regierung mit der biesewangebote- nen Genugtbuung nicht zufrieden wäre. -- Der Herzog von Rivas hat Befehl, die Abschi“ießung'des in Vérhanblung- -b“efindiichen Post- Vertrages Wischen Frankreich und Spanien znibtschieu-nigm. ianz and --und'“Polke-u. ' Nachrichtm “aus Pe-tersbur g zufolge, Welche in Königsberg den “12. August eingetroffen sixzb, "krfDlgt' bie Her'abseyung des Z-insfußes vbn«4x'p-Ct. auf Z'pCt. !.,iüt' bie *kaiserliche Kommerz aBan'k -vomk1.2-Okt'ober-c.-ab , -' für : ben “Lombard vom 1. Novein'ber c. ab,-fiir “die Leihbank :vom “isien ('anuar k.ub. „ *; 'Wari-cbau, 8. MWM. “Ju *zF'olge Werhäi'tfigenKLAnfalle, “welche -auf --öffentlicher» Straße -aufWostew-gemachd=wur=dtn, “Over- * öffentlich“ ber" Adminisiräiionssßdaih“von Polen- »: neues-Geseß,
o en S' “alba“ en unter ?Kriegsgericbi gtßeijrwerben. - In" kext Yelengench würHOe dieser“- Tage *die aiiekrthie-Yatification der-mit Preußen „abgeschlossenen 'Convmtionwegen Verbindung der Peters-
.andern der Antrag der Regierung: 2000 Pfd. für Vildniße" berühmter
burg-Warschauer Eisenbahn mit der Königsberger bekannt gemakht.
tion eingelegt, die biiden anderenVerurtheilten dagegen sind diesem '
“woas“ch'“-die des Anfaus oberManbes :anf-Wffen'il'iclzer “Straßebauf
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.- Weil das. Wass-r-:ia-der- Weichseisehr; klein. isi, so. gehen tig,- , nämlich du „NieÉ-n.“ und die '
UW'UU kleinere-Äampfböte, „ „“a“,-"voa! arfchau nach Cie ocimk und- wieder uriick. (Kon: [H.] Ztg.“) ck 3
Amerika. Yorker Nachrichten vom 30. Juli eingegangen.»
zugegangen, Daß die obscvwebenren Differenzen, zwischen Spanien und“ Mexiko, in einer für alle Theile befriedigenden Weise werden erledigt we-den und daß die beabsichtigte Demonstration der spani- scheu Flotte, gegen Vera Cruz nichi statthaben werde. Die Nach- Üchk ist Von DVM fianzösiscbeu Gesandten in Waihington uuv von Dem amerikanischen Gesandten in Paris bestätigt worden.
Aus Washington wird deögleichen gemeidet, daß die raschen Maßnahmen des GbuNrneurs Walker“ in Kansas Erfolg gehabt und daß" die Jrei-Staaten-Männer sich gefügt. General Harney sollte in wenigen Tagen mit seinenTruppeu wieder aufbrechen, um slch. nach Utah zu begeben. Die Zeit der Abreise dcs neuen Gou- verneurs von Utah, Major Cumming, war noch unbestimmt.
Nach einer langen Unterredung, wclche General Caxs mit dem General Herran, dem Abgesandten von Neu-Granara, gehabt bar, sind die Grundlagen für Die gütliche Beilegung ber Diffe- 7811an zwischen Neu-Grauaba und Den Ver. Staaten festgestellt wor sn.
Die Berichte aus den Minen in Californien lauten giinstig; es Werden fortwährend neue Goldgruben aufgefunden. Unter An- Dercm ist neuerdings Gold bei Magalan gesunden worden. und es Haben fill) in Folge davon viele Goldgräber dorthin begeben. Die 101011318001 Angelegenbeitkn des Staates stehen auf gutem Jußkz Der Schaßmeister hat neuerdings angezeigt, das; er beglaubigte Forderungen an den Staat in Silber zu zahlen bercit sei.
Asien. Die U'eberlanbspost bringt Nachrichten aus Bombay bis 31111112.vor.Mts. Darnack; war Delhi noch nicht gefallen, die außerhalb der Stadt befindlichen Rechen waren aber zuriickgeirieben Worden. General Courtland hatte die Meuterer in zwciTreffeu bei Jause und Hissar. besiegt. Das Pendschab War ruhig; in; mehreren anderen Staaten hatten indeß noch Truypeuauflei)nungen. *siattgefundcn. , _ „ „ . _
Afrika. Der unter portygixsischcr Botmasztgkeit stehende Nc-gcrsiaat An gol a an Der Westküste von Afrika schreitet durch eine mehr geregelte Verwaltung in einer gedeihliche'n' Entwickelung- tiicbtig vor. Namentlich beginnen die dortigen Minen sehr glän- zende Resultate za liefern, wiexvohi, ihre Bearbeitung erst seit Kurzem in Gang. isi und mit bejchräuklcn Mitteln bciricbxn wird. Im Distrikt Pedro 7. nehmen die Minen vorzugsweise emen bc- irä“chtliche11.Au“fschwung. Vom 1. bis 20. Februar DxJ. wurden dasUbst durch eingebomc Arbeiter 341 Sack Maiachit gefordert, und zwar lediglich aus denjenigen Schach'tcn, die man als ausgebeutet bereits aufgegeben hatte. Die §Arbeiten wurden durch, einen portu- giesischen Hülfs-Jngenieur mit einigen Sappeurs geleitet. In den Minen von Wrmbamba und Macacla warte man schmerzlich auf Frachigklegenbcit, um Kupfkr uach Ambriy zu schaffen. Das Minerak ist dort in solcher Menge vorhanden„ daß 24 Bergleute und 60 Sckzwarze, Welche Lebtere iiberdies nur in der ihnen: ge- wohnten unbeholfencn Art arbeiten, täglich über 120 Arobas ::.-_ 3600“ Pfd., fördern. In der ganzen Provinz und an allen ihren Grenzen herrscht augenblicklich die größte Ruhe und Sicherheit. Die Truppen, welche- im vorigen Jahre vom General a' Gouverneur Mai) den von Nachbarvölkern beunruhigten Grenzen entsendet wm“.- ben, erfreuen sich des besten Gesundh-eiiszustandes. Diese Truppen bestehen aus 2000 Eingeborenen und 100 Europäern, Zu den
Ambulanccn hatic sich- die Krankeuzahl wesentlich berm-indert und bis zum Juli war kein einziger Europäer" dem Klima oder den “Strapazen kriegén. (Pr. C.)
(„Tel. Depesche.) Breslau, 13, August. Die StadtBo- janowo ifi geßern Nachmittag von einer Feucksbrunsi ergriffen, welche bis heute früh gegen 350 Häuser eingeäschert und etwa 2000 Menschen obdachlos gemacht hat. Es ist gelungen, den Bahnhof bor den Flammen zu sckyiixxen. *
St. Petersburg, Dienstag, 11. August. (Wolfi's Tel. Bur.) Eine Bekannimachung des General-(Houverneurs vom bcutigeii Tage tbeiit mit, Daß der Einzug der Prinzessin Cäcilie von Baden am 27sten, die Vermählung dcrseiben mit dem Groß- , iiirsien-Michael a:n„28. d. M, stattänden werde. '
Seit vorgestern ist dsr A(cxandrapark in "Peterhof Tem Publi- kum eröffnet.
Eine gestern Mittag 12 Uhr in Triest aufgegebene Depksche Mit der Ueberlandpost ift uns erst heute *MNJM JUJLSÜULSM Dieselbe datirt
Mit dem Posidampfschiffe „Amerika“ sind New- Naa) Berichten aus“ Washin'gzton ift dem amerikanischen Kabinette- die Nachricht*
Mumbai), Mensing, 14. Juli, (Wolfi'sTel. Bar.); under- gänzt-„die berelisé'geßém aus ;Wien nütgeshälQe-n-Nazrié'ten dahin,- daß btsxztxm 27, IuniDelhi nochz nicht- gefallen war und daß auch"- *General Woodburn die Meuterer bei Auruygqbad geschiägm. Dieselbe bezeichnet als, die von den neuen-Truppen -.Cmckteu be- troffenen Orte Maradabad, Fizabad, Bandai) und Jndore. Der Cours auf London marin- Bombay 2 Sh. 2-15 Pee. -. In Cas"- cutt?p war am 4. Juli der Cours auf London? Sh. 18 bis-
Z ce. Aus Hongkong wird vom 29. Juni gemeldet, daß General Ashburnham daselbst eingetroffen sei.
- Jm Verlage der Königlichen Geheimen Ober-Hofbu drucker i- ' so eben erschienen": „Tabelle zur Berechnung delWeétbszaZielßi pro Morgen fur gegebene Flächxen. Zum Gebrauche in Ausein- anderseßungSsaWn von W. Waage, Vermessungs-Revisor der Königlichen «“Moral-Kommission für Schlesien.“ Zum Verständnis; des NuZens dieser. Tabelle isi Folgendes zu bemerken: „Bei der Bearbeitung von Auseinaziderseßungm, Welche die Eintbeilung oder Umlegung ländlicher Grundstücke oder deren Befreiung von darauf haftenden Lasten zum Ge- gxnstande “haben, wird nach erfolgter Classification und Abschäguug des Bbdens die Bewerthuug: jeder Klaffe bon dem Kommisarius, der Sache festgestelit und in Zablengrößen pro Morgen ausgesprochen. Nachbiesen Wexthszxahlen pro Morgen erfolgt die Berechnung der Befißwcrthe. für diz: 111 Morgen urid Quadratruihen aUSgedrückten Flächen, eine dermaßen zertraubendi Arbeit schbn bei©e1chäften von mäßigem Umfange, daß-eine Tabelle, wie du: vbritegende, zur Erleichterung und Abkürzung dieser Rechnungen Wesentliches Bsdürfuiß wird, Diesem Vedürfniß, Welches von Rejuem hexbortrai, nachdem eine ähnliche von dem Regierungs- Secrctgxr und Kalkulator Pinnow bereits im. Jahre 1846 im, Druck bew offentltchte Arbeit gegenwärtig vollständig vergriffen, ist, genügt diese neue, unter erückfichtigung der durch die Praxis gebotenen Abänderun- 9911 und Erchtterunge-n entivorfene TabeUe- so vollständig als möglich.
Statistisckze Mittheilungen.
, - Die „Pc. C.“ hat kürzlich einen Ucberbl-ick der Schraubcn-Linien- schiffe gezxxbeii, Welche zur Zeit die Hauptüärke der französischen Flotte bilben. Die Korvetten folgen im Range zwar erst den Fregat- ten. ibelcbe ihrerseits den Liniensxhiffen nachstehen. dennoch bieten sie eben bermbge :brc'r Leichtigkeit so eigenthümliche- Vortheilk, daß die Aufgabe der Berbtnduzig von Dampf- und Se clkraft mittels der Schraube gerade in Betreff dléskk Schiffsgattung die Jra-nzöfi-schen- Marine-Conüructeu-vs von Anfang aii besonders beschäftigt hat. Durch [)en-Fortschritt ihrer Arbeiten.“ befindet sich Frayfrxtch tm V-rffh einc» Flotill-e von Schra-ubesn-Kor- vctien,_welche--111-1hxer- Art außgszeickxnet ist Dieselbe umfaßt: 1) die „Reine HorRtens-c“, aufgesexzt in Habré, September 1844, abgelaufen De- zember 1816, 320 PfePekraft, und mit 6 Gefchüßkn versehen, Welche über Bazik_fe1ier11, Dieses Fahrzeug, die einzige Korvette bon Eisen, Welche die französische Flotte zählt, dient getvövhnlich für den persönlichen (Gebrauch des Kaisers und der Mitglieder der kaiserlichen Familie, wes- halb ma'n es häufig- in den Zei*ungen als Kaiserliche Dampfvacht er- wähnt findet; 2) den „Noland“, aufgeseyt in Toulon Auguft 1845, ab- gelaufen September 1850, 400 Pfer-dekraft und 8 Gcscbüße, leßtere Wie Vorher; 5),dic „La Place“, aufgeseyt zu Lorient Juli 1850, abge laufen Juni 1852, 400 Pferdck'raft- und 10 Geschiige, Wie vorher; 4) den_„Primogct“, aufgeseyt in Brest Juni 1850, abgelaufen Sepxem- be'r 1832, augenblicklich in Hongkong, 7400 Pferdekraft und 8 Geschügc', ww vorher; 5) den „Pblégéton“, aufgefaßt in Cherbourg. April 1850, qbgelaufen April 1853, 400 Pferdekraft und 8 Gcsrhüße, wie oben. Die Korvette, gleichfalls zur Zeit in China, ist bis jeßt die einzige im Dienst, Welche mit einem- Schacht zum Hebsn der Schraube vkrsehen ist; 6) dm „d'Affas“ aufgeseßt in Lorient Januar 1852, abgclaufen Avril 1854, 400 Pferdekraft, 16 (Hescbüße nnd Porte"; 7) den „Duchayla“„_ aufgescHt in Lorient Januar 1852, abgelaufen März 1855,» 400 Pferdekraft, 16 Goschüye und Portcn. Aufgesexzt find ferner in Cherbourg seit Oktober 8) der „Dupleix“ und in Lorient Zcit Nobrmbcr 0) der „Cosmao“, beide mit Schacht für die- Schraube, im („b)anzen neun Schrauben-Korvctien Frankreich besißt cine gleiche Zahl gewöhnlicher Dampf-Korv-etten (Nädcrschiffc), nämiichx „PWW“ 320 Pferdekr'aft, „l'Euménide 300 Pferdekraft. „le Colbert“ 320 Pfr., „la Gorgone“ 300 Pfk-- „la Tanger“ 300 Pfr., „le Bertoliet" 400 Pfk, „le Coljgny“ 300 Bst., „la Tisiphone“ 300 Pfk., „lc Catinat“ 400 Pik. Von Segel-K'orvettcn zählt die französische Flotte 9 erster Klasse, von 22 bis 26 Kanonen, und 6 ZWZitt'k Klasse, bon 12 bis 16 Kanonbn. Dic „Brillante“ (16), in Toulon 1828 aufgesetzt, ist das älteste, dic „Con-
stantinc“ (22), in Rochefort 1816 aufgesegt, das ncucste Schiff diescr Gattimg. --- Der „Monitcur de la Flotte“ macht anf dic Anstrctmungcn-dcr
; spaniscizcn chierung anfmerisam, ibrc'Fisttc dcm Vcrfnljc zu ent-
reißeu, in Weichen sie versunken war. Namentlich von 1845 bis 1853 wUrdc der Bestand der Kriegsflotte um 4 Korvetten, 6 Briggs, von 12 Und 16 Kanonen, 1 Goclctie von 6 Kanonen und etlichen 20 001-101 Flotillen-Fabrzcuaen vermehrt und *1850 auf 55 Fahrzeuge, nämlich 2. Linienschiffe von 74 Kanonen , 5 Fregatten (1 von 50, Z von 40 und 1 yon 32 Kanonen), 4 Koroettcn, 8 Briggs, 2 „Goeletten, 6 Valancelicn.