1857 / 194 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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dann dem Oberhause überwiesen werden,

' durcb : en wird. . . oäerkngZanbem“ g [lein die Regierung entschlossen, die Fschen Stellung aus und würde ohne die unbezahmbare Tapfer-

h'scheiDUWSBin nicht aufzugeben. und w keit der englischen Soldaten, da er unerwartet kam. wahrschein-

YYFFUUJZ müssen noch einige bedenkliche Artikel Angesichts li einer „„factiö'sen Opposition

gende UnterhauQ-Sivung wird die vermag zu sagen, welches

Nachmittags um 4 Uhr zu Osborne von

“u nd nacb Biarriy abgereisi. Der heutige F?,isYß isoier Schah von Persien dem Kais Abbas ]l. zugesandt habe.

daß Be cyl zur Verhaftung von zwei französischen

ZYilkxejiqurkikél Graf Montfort. KavaUerie-Oberst, beilegt. -- Der

Prinz von Oranien 1

wo e vielleicht in drei Insowei:k wäre also Alles

ill dieselben langwierigen nicht in einer anderen Session nochmals durch-

Die Königin der Königin Victoria und 1

siät in Osborne

da elb war der Sohn des Paséba'S von Ein 13210632? déaßiönixxin stdurch Sir Moses Montessori? vor-

' i r und die rankretch. Paris. 17. August. Der Jiaosrfiteur“ mel»

er Napoleon den Säbel

' . Die ,.Espana“ berichtet, S amen. Madrid. 12. August Flüchtlingen er-

deren einer sich Louis Arrebul nennt und der andere

st in Barcelona angekonmie? und WW ! na Mala a und Granada begeben, m em er . AFsiZTUthkrdie'Zionumeétzite dieser Stadt kennen zu lernen.

Schweden und Norwegen., Stockholm, 12. August.

“““““ ““ ““'-“::“? Z““:“ü ::.“ixax*€:':.?".i:kxxga131n.“":M t rai erw nes ue .„

ÖleFeriYißgschim Gesundheits-Zusiande Sr. Majestät des Köyigis, welche in der ersten Woche seines hiesigen Aufenthalts eintra , | in den beiden darauf folgenden Wochen nieht in demselben Maße

fortgeschritten. Se. Majestät fahren indessen fort, den größern

11 des Ta es in der freien Lufi zuzubringen und, die Bäder zu Yberauchen, wgovon Se. Majestät sich wohl befinden. Dasb vodrianz stehende Bulletin ist außer vom Prof. Huß und vom Lei m:i cu Liljewalch noch von dem auf Beider Wunsch und mit Genehm giinxg des Königs per Telegraph berbeigerufenen Professor der Medzn

in C risiiania. Conradi, unterzeichnet. lZOänemark. Kopenhagen,.„16.August.“,Durch _Reso- lution vom 4ten d. M. hat der Konig dim fruheru Minister Herrn v. Scheele ein ei enhändiges Schreiben ziisiellen lassen, in welchem die ällergnädigte Anerkennung der Verdienste des GTL). Raths v. Scheele um die während seiner Verwaltung der WWU- tigen Angelegenheiten eingeleitete und mit Glück erreiébjie Ordnung der fiir die dänische Krone so wichtigen Sundzouverhaltmsse aus- gedrückt wird. Gleichzeitig hat der Direktor der Sundzooll-Kamiiier, Geh. Rath Bluhme, den Elephanten-Orden, der Finanzminister Andrä das Großkreuz des Danebrog erhalten. Amerika. Nach einer Meldung aus Montevideo vom 6. Mai d. I. war der durch vielfczche Schriften auch in weiteren Kreisen bekannteProfessor Burmeister „auf seiner Reise nachddem Ostabhange der Cordilleren schon seit langerer Zeit in Men F?, tief im Innern der argentinischen Conföderation. eingetroffen. e Regierung von Parana hatte sich auf Empfehlung bewogen tge: funden, dem preußischen Gelehrten die anerkennungswertheste Un er-t siiihung für seine Zwecke zu gewähren, und insbesondere zuletz noch demselben mannigfache Reiseerleichterungen zu Theil MYM lassen, um die berühmten Minen von USpale zu Ysuésxnyx »(HPzrite'Z Aten. Bomba , 14. Juli. . ie om'a a e bemerktszur Uebersicht dher Lageider Dinge, daß_ niit Ausnahme der Provinzen um Delhi östlich bis Lacknau imd, sublich bisMhonZ und ndore. ganz Ostindien von Kerratschi bis'Maulmam un von eschawer bis Kap Comorin vollkommen ruhig ist. [ . Die englischen Truppen unter General Bcirnaxd vor De ht: haben die im Westen der Stadt liegenden Hohen im Besiß m) beherrschen dieselben von dort mit ihrxr schWeren Arttklerieö welcbe fortWäbrend zur großen Bebranginß der (Haxmson „un Einwohnerschaft in Thätigkeit gehalten Wird. 'Von diesen Hohen werben die Détachements herabgeschickt, um die Ausfälle zuruck-

Ausfälle , um

mauern aufgeworfen, hatten,

' [' unternommen haben. De): schon mit der leßtxn “YFZ IYaris t(ertichtete Ausfall am 12“ Jm" zeichnete ßch als em

ohlberechneter Plan zur Umgehung beider Flanken der eng-

' der linken Flanke haite die Ueberriim- ck gelungen sscYn' Mf Erfolg gehabt, daß die dort befindliche

““ durch ebracht werden. Die mor- pelung sogarch das lebhafte Mquetenfeuer der Angreifenden

tterie dur rage entscheiden. Niemqnd Ba bra 1 war, . Verhalten Gladstone und Konsorten em- RYMSYWYXUNZÜ aéifgestellten Truppen-Abtheilungen gelang

- Wiki“ keit chon , . . - ,b's Üle schilsY'e? weijikdmklöxiiltlißderrrY TIe-YruasßedeiFGemreitién mosrgen Zs, die Position "Uk m't Muhe so lange zu behaupten 1 H f en it en 0 , ' 5 möglich daß sie mit der EhescheidungS-Blu fertig werden- so '“ e . “S ssion -

abend von den Arbeiten einer angen e . Abend des 19. und am Morgen, ' FXreZäYIeFoWerdm sie morgen nicht fertig, so muß jedenfalls "632339: 2531111 Nusfirabad den Rücken W englischen Stellung m..

- rden.“ - ' die Bill durchgebrachx) ewreNiederlande verabschiedete sich gestern sechs GeschußevonzwciGeschÜW zurückgeworfen. An123. erfolgte em

und dem Widerstande einiger

erbeikam. Am 15. machten die Meuterer zwei Mal erfolglose

' ' au ep an te Batterie zu eme bei Metcalfe House fg JeszW. griffen die

n an, wurden aber beide Mal mit großem Verlust und

inter Einbuße ngriff unter dem Schuss von (Garten-

. w" uli lartnäckigerA dem Prinzen-kaahlo Der Prinz begleitete IhrerPiZjaajZsiatFZTrZß L;?"llTireYis ZTLÖOZZLbZhUZJLU, Wurde aber mit einem Verluste von angeb-

d ' ' ' n. der SertldeL TIaetiéiesßhiffKé fiÖoÜckZZJZtlYJFtoncreiste die Königin [:ck 1000 I)?)cznn fur die Minterer zuruckgeschlage ?TéNierrandT nach London. Sie gedeft1k03morgeln21iacki?thHaSai? hielten fich 1

'“ uk ren." Vorgestern Abends im energ - eue WiiiikYmeiXodrington zum Besuche bei Ihrer Maxe ein. Aegypten, gestellt wurde.

Von da an ver-

la ertcn ru i bis zum 27.. wo sie abermals emen 'edock nur sechédßchg Verfolgthcii3 NUÖfaÜ unternahmcn, EM 2111- ]ri “) ben die Engländer ihrerseits am 18. machten, warÉztegZL “eine “Batterie gerichtet, wklchc bie Meuterer außerhalb der ,a - nm die rechte Flalnke der &igliscben

11 an den Höhen zu beschießen. Ertgea'ng vo onniien. JeMeZtererf wurden mit großem Verlust: in die St_adt zulMcks getrieben, ihre Batterie zerstört und das einzige Geschuxi, 1x: chell sie in derselben aufgestellt hatten. genonnnen,"_112ber die '.„lnza: der Feinde in der Stadt fehlt es an zuverlaisiJen Nachliichtcn, im Allgemeinen gilt sie aber für, bebseiitend _geringer, as 111“ng anzunehmen Veranlassung hatte, ]a einige, mdeß offenbaanjniß zuwerlässige, Berichte sprechen Von mir 47-5000 Mann., 91) ' ist aber, daß die Meuterer und die Einwohner sich in 811181

' - 'nd'n. Die Verivundeten zähleii nach traurigen Verfassxsngfolkixifi [TMM den Meutercrn Krankheiten in

den und , _ . _ „. , Fecildlxktrxndem Umfange [)errsch:11. 'iVOÖLl,1hnen„die geschickte Lalrzt- liche Hülfe abgeht, an die sie bis dghm gewohnt waxen. u?) die Hungersnoth muß allnacbgeraded.meeiJeiitkelilide,ici;1 YZliiLdaßeinhe

': "erte erar .. éeMGMZULZF esxyikFtFLHcitk, gYZgleicl/I mehreii “nch die Dewrtionin und es sollen sich unter "den Deserteuren einige der angescbxnem Theilnehmer an der Meuterei befinden. Die. Zahl der “britischen. Offiziere, welche vom 8. bis ziim 23. Juni voi: Delhi gefabxn; find, beläuft sich auf eilf; es sind darunter zwei Obersten, b.:.

d :::: Lii'utenants. . HauthlleitierallmSisr(“Henry Leske hat das Kommando uber die

' s irine der ostindisiben Compagnie abgegeben. ,D'assclbe be- JM ii?!) seit dem 8, d. M. in den Handen des Capiiam Welles-

l Von der Köni lichen Marine. - , ck Die in Hankong erwarteten franzosischen Kriegsschiffe Napoleon 111.“ und der dort angekommene Schraubendampfer ::Jranz 1.“ sind als Kulieschiffe ausgerüstet, um Arbeiter aus China

nach den französisch-ostindischen Kolonieen zu bringen.

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Paris, Diensiag, 18. August, Morgens. (Wolff's Tel. Bui.) Der heutige ..Moniteur“ enthält nachfolgende Ernennuiigen im diplomatischen Corps. Zum Gesandten ,in Petersburg isi Graf Lyneval, zum Gesandten in Rom der Herzog von (Hrammont ernannt worden. Zu bevolimächtigten Ministern sind ernannt: der Prinz La Tour d'Auvergne in Turin, der Marquis Ferrisre

remont in Hannover, der Graf Comming, aus dem Hause Guitaut. in Darmstadt, Mercier in Stockholm, Monthsrot in Athen. der frühere Gesandtschafts - Secretair in Petersburg, Baudin, in Kassel, Baron Pichon in Teheran. Leßterer erseßt Bourré, welcher auf seinen Wunsch zur Verfügung gestellt wor-

den ist. Gestern Abend Wurden die Zproz. auf dem Boulevard zu

67, 121.- gehandelt.

utreiben wel e die Meuterer in ihrer Verzweiflung oder in 3der Absiéht, diéBelagerer zu ermüden, fast täglich und mrtunter

in Florenz. der Graf Roculot in Stuttgart, der Graf Dam- '

1603

Statistische Mittheilungen.

-- Einem Bericht der Triester Handelstammer über die Schiff- fahrtsbewegung von Triest zufolge waren im“ ersten Semeßer d. J. in den dortigen Hafen eingelaufen: 3901 Segelschiffe vpn 218.864 Tonnen in Ladung und 718 Segelschiffe von 23.446 Tonnen m Vanaft; ferner 481 Dampfschiffe von 122.814 Tonnen in Ladung und 9 Dampf- schiffe von 3223 Tonnen in Ballast. Von den beladenen Schiffen fuhren unter öfterreichifcher Tagge 3283 Segelschiffe von 128.892 Tonnen, und 460 Dampfer von 10 „994 Tonnen; unter fremden loggen 678 Segel- schiffe von 89.972 Tonnen und 21 Dampfer von 13.8 0Toiinen. Diesen Angaben nach kommen im Durchschnitt. auf ein östexrctchiiches Segel- schiff 39 Tonnen. auf ein österreichisches Dampfschiff 237 Tonnen; auf ein fremdes Segelschiff aber 132 Tonnen und auf ein fremdes Dampfschiff 658 Tonnen. Der bedeutende Unterschied in der Tragfähig- keit erklärt fich daraus. daß bei den österreichischen Schiffen sämmtliche Küstenfabrer mit einbegriffen find. wie denn überhaupt die triester Rhederei ganz vorwiegend nur für Küßcnfabrten eingerichtet ist, die besonders nach den anderen österreichischen Häfen am Adriatischen Meere unter- nommen Werden. Von den in Ladung eingegangenen Fahrzeugen kamen aus österreichischen Häfen 3103 Segelschiffe von 91.970 Tonnen und 389 Dampfschiffe von 74.033 Tonnen , zusammen 3492 Schiffe von 166.003 Tonnen. Aus fremden Häfen kamen 858 Segelschiffe von 126.894 Ton- nen und 90 Dampfer von 48.781 Tonnen, zusammen 948 Fahrzeuge von 175.675 Tonnen. Abgegangen bon Triest Waren in demselben Zeit- raum überhaupt 3440 Schiffe von 291,547 Tonnen in Ladung und 1716 Schiffe von 84.745 Tonnen in VaUast. Darunter befanden fich 2980 Segelschiffe von 176.759 Tonnen in Ladung und 1691 Segelschiffe von 77.232 Tonnen in Ballast; ferner 460 Dampfschiffe von 114.788 Ton- nen in Ladung und 25 Dampfer bon_ 7513 Tonnen in Ballast. Es gingen mit Ladung nach österreichischen Häfen 2184 Segelschiffe von 67.265 Tonnen und 377 Dampfer von 70.783 Tonnen. znsammcn 2561 Yahrzeuge von 138.048 Tonnen. Nach fremden Häfen aber gingen 879 ._abrzeuge von 153.499 Tonnen. nämlich 796 Segelschiffe von 109.494 Tonnen und 83 Dampfer von 44.005 Tonnen. Unter der Gesammtzabl der von Triest ausgelaufenen Schiffe verließ also ein Drittheil. nämlich 1691 Segelschiffe und 25 Dampfer. zusammen 1716 Fahrzeuge den Hafen ohn: Fracht. während zWei Drittbeile, nämlich 3440, mit Ladung auégingen.

- Die niederländische Einfuhr aus Java und Sumatra dnrch die Handels-Maatschappy belief fick) im Jahre 1856 unter Anderem auf 536.049 Ballen Kaffee. 161.038 Cranjangs und 5747 Sack Zucker. 19.1.18 Ballen Neis. 10.667 Kisten Thee. 3266 Pack Tabak, 3744 Ballen schwarzen Pfeffer, 921 Faß Muskatnüffe, 240 Faß Macis. 720 Faß Gewürznägel. 523 Ballen Weißen Pfeffer, 1340 170111 Cassia. 296 Kolli Zimmer, 265.046 Bündel Palmrinde. 1200 Piculs Sapanbolz, 93,823 Block Zinn. 1851 Kisten Indigo. 656 Kisten Cochenille. 29.063 Stück FeUe. Durch Privat-Kaufleute Wurden eingeführt namentlich 7751 Bal- len Kaffee, 54.696 Cran'angs, 1920 Faß Arrac, 147.465 Ballen Reis. 12,035 Pack Tabak, 289 Ballen Pfeffer, 4361 Pack Cassia, 1499 Kisten Indigo. Die Einfuhr aus Surinam bestand in 16.718 Faß Zucker, 2076 Buben Baumwolle, 47 Faß mid 991 Ballen Kaffee. 471 Ballen Cacao. 224 Puncheons Rum. (Pr, C.)

- Die Einnahme aus den rentas ezizncaäaz oder Regierungs- Monopolen hat in Spanien für das erste Semester d. J. gegen das Budget eincn Mehrbetrag von 4.587.841 Realm (327.703 Rthlr.). gegen das_ erste Semester 1856 einen Myhrbctrag don 17.126.144 *.!fcalen (1.223.305 9kthlr.) gebracht. Es Wurde nämlich eingenommen: aus dem Tabaks - Monopol 114,113,839 Realen (1.444.849 mehr gegen den Vor- anschlag. 230.247 _mehr gegen das Vorjahr), aus dem Salzmonopol 47.029.769 Nealen (503.430 mehr gegen das Budget, 3.482.063 mehr gegczn das Vorjahr), aus dem Stempelpapior 21.113.991 Renken (650.391 mehr gegen das Budget, 1.192.921 weniger gegen das Vorjahr), aus dem Pulver 5.625.516 Nealen (935.116 mehr gegen das Budget. 1.510.581 gegen das Vorjahr), aus den Vigilanzpapieren 2.602.886 Reaien (784.985 mehr gegen das Budget, 1.017.920 mehr gegen das Voqahr). aus Diplomen und Matrikeln 1.025.114 Realen (530.114 mehr gegen das Budget, die Einnahme des Vorjahres War Muli), aus den Prozeß-Sportcln 84,189 Realen. aus den Post-Freimarken 8.322.224 JMWKZSHULY mehr gegen den Voranschlag. 1.968.303 mehr gegen das

_ -- Nach dem leßten Bericht des ßockholmer Konimerz-Koliegiums belief sich der Gesammtwerth der schwedischen Manufakturen des Jahres 1855 auf 35.531.274 Rixdaler Vanko (zu etwa 17 Sgr. 5 Pf.) gegen 292032594 pro 1854. . Die Zahl der Fabriken betrug 2438 mit 3905 „Stuholen gegen 2413 mit 3205 Stühlen pro 1854. Die Tuch - Xa- brication nimmt den größten Theil des Fortschrittes, Welcher aus dicsen Zablen hervorgiht, für fich in Anspruch. Dieselbe beschäftigte allein 880 Stuhls und 3684 Arbeiter gegen 782 Stühle und 3469 Arbeiter im Vorjahr. 'Die Fabrikate bestanden in 1.110.336 Ellen eigentlichen Tuches. 426.441 EÜen Düffel. Kasimir. Buckskin und in 5737 Shawls U;!d Decken. zusammen im Werth von 6.375.332 Rix -Vankthaler ( 388.878 mehr gegen 1854). Auch die Zucker - Rafffnerie bat Fchkt beträchtlich gehoben und für 7.369.340 Rix- Banktbaler Pro- ubek geliefert ge en 5.788.882 des Vorjahres. Die Tabaks- FadULeil lieferten ür 2.484.991, 289.292 mehr. Die Baumonen- 411631 ZWnWeberei beschäftigte 1665 Arbeiter. 283 mehr, und lieferte für ' s'“ , i. gegen 1.236.430 im Vorjahr. Die Baumwollen- und Leinen- 1J'ZZe87Z9beschäftigte 3097 Arbeiter gegen 2587 im Vorjahr und lieferte 23928233 Pfund (Harn im Werthe von 5.421,562 Rix-Bankthaler, “d , « „Pfund und 1.232.898 Nix-Vankthaler weniger. Seidenfabrikeu kin nur in Stockholm, der Zahl nach 12, vorhanden. welche 779 Ar-

beiter beschäftigt und für 1082 468 Ri -Vankthaler abrikate lie ert '

, 11. Di? iMaschinen-Werkßätten haben für 9 ,872. Rix-Vciznkthaler proxu iert, wo e8 indeß dix Motala :Anßalt nicht mit inbegriffen iß. welche a ein für 62.840 Rix-Vanttbaler lieferte. Die Einfuhr an dergleichen Ge en- ftiinden belief fich auf „893.213. Die 17 Glasfabriken haben für 769. 11 Zkix-Vanithaier produzirt. 14,521 mehr als im Vorjahre; die Einfuhr “ertrag [ur 230.550 Nix-Vankthaler. Die PorzeUan-Manufakturen produ- ::: :: :::-::.::::::::“.:::-:s: :::- W...... ,' , - . . me r , e e ' ' ' Rix-Vankthaler (118.086 mehr als im Vchjahre). lfabrtken fur 1,047303

Landwirthschaft,

_ n_ Niederösterreich hatte die Winter aat dur " ScbnxefaF im Herbst und durch das lange Liegensbleiben dés YYY??? Jruhjahx etwas geliiten. Dieselbe erholte sich aber in den meiiien Ve- zirkxn wieder.. Nur in den Bezirken (Gerungs, Litschau, Persenbetg und Waidhofen Wird über_ einen mangelhaften Ausfall der Ernte geklagt. Die Sommxrfrucht gedieh in 10 Bezirken sehr gut und war auch sonst nirgends imßraihen, so daß die Ernte im Ganzen als eine ergiebige an- gendmmen Werden kann. Der Stand der Hackefrüchte wird im Durch- schnitt als „zufriedensteliend geschildert. Nur in 6 Bezirken erschien der- s:lbe als nicht ganz günstig. Der Wiesewachs und die Futterkräuter ge- diehen im Allgemeinen vortrefflich. Blos in den 6 Bezirken Laa , (Ha- mmg, Giras. Wr. Neuftadt, Kirchberg und Waidhofen klagte man über dyn 11)?an versprechenden Stand derselben. Weinbau wird in 27 Bezirken nicht betrieben. Ju 9 Bezirken hegte man keine großen Hoffnungen von der Er_nte; In „den übrigen Bezirken gestalteten fich aber die AuSfichten sebr gunstig. Die _Obßernte verspricht in Niederbßerreich sehr ergiebig auszufallen. Nux m den Bezirken Laa. Marchegg. Mittelbach, Hainburg und Geras hat die in dcr Blüthezeit eingetretene Kälte Schaden“ gethan.

' - In einem der „Pr. C.“ vorliegenden Ernteberi taus Un arn heißt'es unter Anderem; „Der Ertrag des Weizens steYt sich im Zwis- Oistrikt perfJbch von 1200 Quadratklaftern auf 18 Kreuze zu 1 bis 14 niederbsterreichischen.Meizen 81: bis 84pfündigen Korns, in der Theiß aiif 20 Kreuch 86- bis 88pfündigen Korns. in Weißenburg auf 20 Kreuze 83- bis 87pfundigen Korns. Jm Banat endlich spricht man von fabel- haften Resultaten. Doch wird man hier der Joch von 1600 Quadrat- klgftern'25 Kreuze 88pfündigen Koxns als Durchschnitts=Ertrag mit Sicherheit annehmen können. Das ungarische Joch giebt also 20 bis 25 das banaler 25 bis 30 niederbsterreichische Mexzen im Durchschnitt, “ni einzelnexi Gegenden (“teilt fich der Ertrag bis auf 40 Meßen von bis 90 Pfund-1m Gewicht. Die Qualität ist. Wie aus dem Angeführten hervor- g'eht,,durchgchends“aus,gez:ichnet.- Der Preis wird fia; aan Wahrschciu- _ lichkeit iiach auf 2 bis 3 Fl. steüen. Von Roggen kommt die befte Waare im pesther und neograder Komitat bor. wo sich sandiger Boden findet. In Folge der Düire ist jedoch das Korn zusammengedrückt. und das GeWicht steht dem lexinährigen nach Man rechnet per Joch 15 bis 16 Kreuze zu 1 bis 145 Mehen 78 bis 79 Pfd. im Gewicht. Die Vorrätbe sind noch beträchtlich. und der Preis für neue Waare wird (ich auf 1 F1. 20 bis 24 Kx.ßellen. Hafer hatteztvar etwas Regen gebraucht. gleichwohl ist die Ernte eme zufriedensteüende, indem das Joch durchschnittlich 25 Maßen 47pfd. Waare liefert. Die Wintergerße. deren Schnitt bereits Mitte Juli beendet war, hat ein überraschend gutes Ergebnis; geliefert. Der Ertrag Pkt Joch betrug 15 Kreuze zu 14 bis 2'ch niederößerreichische Meßcn. Der bei weitem größte Theil besteht in Futtergerste, braumäßige wird nur in Ober-Ungarn und der Weißenburger Gegend erzeugt. Erstere Gattung wiegt 66 bis 68 Pfund. legtere 70 Pfund und darübsr. Der Preis wird (ich auf 1 Gulden 12 Kreuzer stellen. Mais ist der einzige Artikel. welcher in Folge der starken Hiye nicht zur gehörigen Körner- bildung gelangen konnte. Derselbe wird erst im Oktober gebrochen und bleibt bis zum kommenden Frühjahr im Kolben aufgespeicherr. Eri? dann wird er gekörnt und kommt in den Handel. Es sind noch Vorrätbe bon ztveijährigcm Mais (aus dem Jahre 1855) vorhanden. Welcher indcß zur Fütterung dcs Vorstenviebs nicbt gern genommen wird. weil ihm die Süße schon abgebt. Die Vorrätbe an borjäbrigem Mais in Pesib, Raab, Sziffek und den Stationen betragen etiva 530.000 Meyer:, was böcbßens den Konsum bis künftigen Febriiar deckt. In Folge dessen werden iich die Roggenpreise etwas beben müssen. zumal auch die Brennereien um so mehr auf Kornvemendung angewiesen sind, als die Kartoffeln zu miß- rathesn droben. Mit der Napsei'nte ifi man durchgehend sebr z::frieden geroe cn.

- Usber den Ausfall der Ernte im Fiilmer Komitate, Kxba: tien und dem Banat gebt Uns nachträglick) 11011) ein Bericht zii, den: wir Folgendes entnehmen. Jm Fiumer Komitat 11-101? Getreide- Erni: stets von nur geringer Bedsuiung. Auch in dem,]eyigen sebr günstigst: Jahre wird dieselbe kaum die Bedürfnis: eines einzigen Monats decken. Die Provinz Kroatien hatte an Weizen, Roggen und Gerfis eine sebr ergiebige Ernte. Der Gesammtertrag derselben beläuft sicb auf :twa 500.000 niederöfierreichische Mexzen. Die Quqlität der Frucbt iii absr nicht sonderlich ausgefaUen. Als äußerst günstig erwies fich bie Weizsn- ernte im Banat. Dieselbe batte mehrere Millionen Metzon ergeben. Da- bei ist die Qualität vortrefflich. Das Gewicht der Meße steigt auf 89 bis 90 Pfund. An Vorrath aus dem vergangenen Jahre find in FiUme nur noch einige Tausend Mcßen Weizen vorhanden. welcbe sick) dnrch- gängig im Besiy der Müller befinden. Das alte Depot in Karlsßadtiii ebenfaüs unbedeutend. Es find dort kaum noch 10.000 Meßen vorrä- tbig. Jm Banat beläuft fich der Vorrath an altem Weizen noch auf 300- bis 400.000 Meßen, die meistens noch in den Händen der Grund- befißer find. Lchere hofften durch das Zurückbalten bobs Preise zu be-

haupten. Es ist ihnen diese Spekulation aber nicht gelungen, indem dsr.