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ausmar ,trten, ist dem dritten Bataillon eine neue HThZeATXYnKöniWchm Hoheit dem Gryßherzoge feierlich über- geben und der Akt der Fahnenweihe ktrchlich begangen wor-
den. BEZIRK) Karlsruhe, 19. August. Der Gryßherzoglrche Bundestag-desandte in Frankfurt, Geheiznerath Freiyexrr von Marschall, und der Großherzogliche Legattonsrath, Fretherr von Türckheim, sind in außerordentlicher Mission nach „Peteeruxg ge- schickt worden, um deanaseYJsi Ftattfindenden Vermahlungsfeterltch- wo nen. 17. Sz. . , keitenIZLizxtteßnberÉ. Stuttgart, 18," August. Dre Thea!- nahmlosigkeit an der Bürgerausschuß- Erganzungswahl ist sich bbls zu deren Schluß, der am gefirigen Abend erfcxlgte, .gleichgeblte 1x. Nachdem an den ersten Heiden Tagen 400 Wahler 1yre Zettel a - gegeben, erschienen am gestrigen Tage nur noch 125, so daß ÖM 5952 Wählern im GanzenAUUZ 525 von ihrem Wahlrechte e- 0 Wo Sto: U . brauchBYFearY. HNünchen, 3183 Attgust. Has heute aUSgegebxne Regierungsblatt enthält zwei aux, d1e am „zxac'hsten 1. OkttJlZer ms Leben tretende neue Gerichtsvexfaffung bezugltche, aus Btuckenau vom 12. d. M. datirte königltchc „Veroxdnungen. Die exste enthält die näheren Bestimmurxgen uber, Dte Errichtung, Formatton und Organisation :c. der BeztrksgertchteMderken Zahl i_nQber- baiern und Mittelfranken sech-s, tmd in „den ubrxgxn Yegtetynxx- bezirken diesseits des Rheins je vter betragt, so wte Uberidte ,e- sondern Kriminalbezirke; die zwette Verordqung betrifft dLe Fel"- mation der Handels- und Wechselgertchte in den andes-
' s R eins. _ theilenSxßetsFÉtisz.deBexn, 17, August. Der BundeSrath hat heute Den projektirteri Freundschaft» und Handelsvertrag mit Persien
' ' ' ' rem per- enelmr t und Herrn Batman m Parts beauftragt, m1t Fischeß CgZesandten unter Ratificationsvorbelwlt zu kontrahtren.
Gro britannien und Irland. London, 19.-Aug11st. Dem 44-sterstz Regimente, welches sich nächstens nach Indien em-
schifft, ward gestern vom General-Major Sir James Yorke Scarlett _
eine neue Fahne überreicht. Das 44'ste Regiment hat eine'ruhm- volle Vergangenheit. Es hat sich m Aegypten, zu Badajoz, zu Salamanca, zu Waterloo, iZ Kabul, an der Alma, zu Jnkerman d v Seba o ol aus ezei net. , „ un 550 „Timstesy“ schreißt in ihrentMCtty-ArttkelJ „Wahrend der lehten zehn Tage ist die ganze Ablönmgssumme fur den Sundzoll (1, "25,000 Pfd.St.) demHause Hambro 131??- Sohét, denVlJTIDIFt: '“ Re ierun aus eza wor en. danischen g g, d gbleiben ""Erst-Ful? zur A?); ines Theiles der dänischen auswärtigen u verwan
werden, und der Umstand, daß sie fürs Erste auf dem Geldmarkte
bleiben, hat zu der neuerdings sich kundgebenden Lebhafttgkeit mit i etra en. .
beg(*5ngber gestrigen Oberhaus-Stßung sprach Lord Campbell die Hoffnung aus, daß der Schluß der Sesfiott ntcht eher erfolgen tverde: als bis das Oberhaus Zeit gehabt habe, dre tm Unterhquse nttt det Ehescheidungs-Bill vorgenommenen „Amendemeyts' retfltch 111 Er- wägung zu ziehen. Lord RedeSdale memtc, „cs set kZme Zett vorhan- den, dteseAbänderungen noch in der gegenwäxtrgen Sesnon zu dtSluttre-n. Lord Granville erklärteff“i diehRegliycrunsgchlserfest entschlossen, dte Btll ni this in die nä e Se on 'mü erzu e en. | ck In der gestriYL! Comité-Sißung de„s Unterhsause's wurde dte Ebelcheidungébill wieder aufgenommen. Dte gqnze Dtskusston drehte fich un1 Artikel 53, Welcher verfügt, daß es Geschtcdenen gestattet sem soll, wieder zu heirathen. Sir W. Heathcote beantragte in'YbWesenhett Gladßone's, der durch einen Unfall, lecher seine .Fm'mlte betroffen hat, abgehalten ist, zu erscheinen, ein von dxesem angekundtgtes Ulmendx- ment. welchem zufolgedcn Geistlichen der Ktrche vor) Englarzd mcht dte Pflicht obliegen würde, bei Geschiedeney. d1e Wieder hetrathenx hte Trauung zu vollziehen. Nachdem hteses Amendement 'schlleßllch zurückgezogen Worden. beantragte Mawr Warburton em Amen- dement, Welches in anderer Form denselbey Zweck verfolgt. Der“ Attorney General erklärte, er set von Lord 'Pal- merßon ermächtigt, fick) zur Annahme des Amcnhcments, jedoch in etwas modifizirter Form, zu vcrßehen. Er beme_rkte jedoch dpxhex, er gebe nicht aus Ueberzeugung nach, sondern aus Ruckstcht allf dte1emgcn, welche des feften Glaubens seien, daß das ?snnreffe der Ktrcbe dadurch gefördert werde. Er könne es nicht uuterla cn, dqrauf aufmerksam zu machen, daß das Amendement vielleicht sehr große Uebel un Gefolge haben Werde. Von der Vorauöseßung jedoch außgehend, daß pas Haus - die Sache reiflich überlegen werde. sei die Regierung beten, wenn das Amendement eine große Mehrheit für sich habe, 111 folgjende Bestimmung zu willigen: „Kein Priester oder Dechant soll ,etnem Prozeß, einer Strafe oder einer Rüge ausgesetzt sem , wetl er fick) weigert, die Trauung .einer Person zu vollziehen. deren Ehe- kack) oder Verbrechen die Ursache der Auflösung der Ehe gewesen ls.“ Um einem Einwande Str W. Heathcote's zu begegnen, gab det Attorney General seinem Probiso später folgende Fassung: „Kein ordt- nirter Geistlicher der vereinigten Kirche von England und Irland soll gezwungen werden können, die Trauun einer Person zu vollziehen, deren frühere Eb? wegen Ehebruchs, den die2e Person begangen hat, aufgelöst
worden ift, oder soll einem Prozeß. einer Strafe oder einer Rüge aus- ,
gesch! sein, weil er eine" solche Trauung vollzieht, oder sich Weigert, die-
jelbe“ zu Vollziehen.“ Es entspann sich eine Dlswsfion darüber, ob dem .
' des Ma'ors Warburton oderx very des Attorney General §Ferronxhorzug zu Heben sei. Bei der Ybsttmmung Wurde der Vor- schlag Warburton's mit 77 gegen 56 Sttmmen „verworfen. thram beantragte folgende Bestimmung: „Nichts, was m dieser Akte enthalten ist, soll eine Person. deren Ehe auf Grund desjvon ihr begangenen Ehebruchs aufgelöst ist, berechttgen, eme Ehe mit der Perso_n exttzu- gehen, mit welcher, dcn Ehebruch begangen zu_ haben, fie uberfuhrt worden ist.“ Als Grund für semen Antrag fuhrte_er at), daß der- gleichen Ehen ein Scandal für die, Gesellschaft sem Wurden. Der Attorney General bekämpfte dteses Amxndcmxnt. und dßffelbe Wurde nach einiger DiSkussion verworfen. „Arttkel 53 tvurde schlteß11ch in der von dem Attorney General amendtrten „Form_ angenommey. Butt beantragte dle Ausmerzung von Arttfel „04, welYlZer dte Prozess 1111“ criminal couvrrzation aufhebt._ VU der Abtttmmung wurde der Artikel mit 78 gegen 46' Sttmmen angettxgmmen, Molins fragte, wie sich die Regierung m Bezug auf die Bestrafung des Ehebruch?) zu verhalten gedenke. Oer Attorney General' be- merkte, Wenn es der Majorität des Comtté's recht set, so habe er mchts dagegen, einen Artikel in die Bill aufzunehmen, tvelchrm zufolge es,d„em. beleidigten Ehegatten freistehcn solle, dem Gcr1cht5hofe eme Petttton einzureichen Und darin zu erklären, ob'er an dem Ehebreclxr eme Ent- schädigunqs-Summc beanspruche odcr mcht, uztd nn e_rsteren. Fall: anzu- geben, w*ie er diese Sunnnc verwandt zu tmffcn' Wunsche. EmeJurl) werde dann über die Bewilligung der Entschädtgungß-Sumch„10 11311 über deren Höhe und Verwendung zu entsche,1den_b-aben. Dtvraelt fragte, ob die Regierung die Absicht babe, dte brtt1schen Untertbanen für die in Indien erlittenen Verluste 3.“ _entschädtgen. Vernon Smith entgegnete, das Direktorium der ostmdtschen (_Hesellschaft berathe qegentbärtig über einen Entschädigungs-Plan; tlnn ]edoch set dsrsclbe 11i t ergelcgt morden. .
ck Frankreich. Paris, 19. August. Durch kaiserltcherxVe- schluß vom 15. August ist Contre-Admiral Clavaud an dre Stelle des Contre-Admirals Grafen Bonet Willaumez zum Befehlshaber des levantinischen Geschwaders, Vicomte Chabannes an Contre- Admirals La Rocque de Chaufray Stelle zum Befehlshaber des brasilianischen, Contre -Admiral Fourtchon zum Oher-Vefehls- haber der Marine in Algerien und Cotttre-Admtral Aubry- Bailleul zum General-Major der Marine m Toulon an Cla; vaud's Stelle ernannt worden. -- Dae Dampf-Korvette „Coligny und der Dampf-Aviso „Pelican“ sind nach rem Atom,- abgegangen, wo fie während des Aufenthaltes des Hose? in errtß stattomren werden. - Die heute im „Moniteur“ veroffentlichte Uxberficht der Zollgefälle beweist, wie flau es im Handel hergeht. Dre Einfuhr- zölle pro Juli 1857 erreichen 15,706,790 Frayken gegen16,490,497 Franken im Jahre 1856 und 32,914,650 Fr. tm Jahre 1855 (Ixt- Dustrie-Ausstellung). Die Abnahme der Einfuhr im Julr1857 gegen 1856 trifft namentlich Vieh, Brgnntzvein. Kaffee, Cacao, Kolonial-Zucker, BaumWolle, Talg, Olwenol, Eisen, rohe Selbe. Die Einfuhr von auswärtigem Zucker, Wolle, Hanf, Indtgo, Ztnk,
Leinen xc. hat zugenommen, Die Ausfuhr ist günstiger und ergiebt.
namentlich in Moden, Maschinen, Viel), Baumwollstoffen :c. eine.
We entliche Zunahme. s Schweden und Normegen. Stockholm, 14. August.
„Aftonbladet“ zufolge wird noch im Laufe dieses Monats hier eine-
Versammlung stattfinden, Welche sch_on für den Herbst d. I. das Zusammentreten eines skandinavmcben staatöokonoMtschen- und internationalen Kongresses vorbereiten soll. Unter den Gegenständen, die auf diesem Kongresse zur-Sprache kommen, sollen, wird die Berichterstattung iiber die tn den letzten Jahren in
Verschiedenen Ländern stattgefundenen Reformen im Steuerwesen.
und über den Einfluß, welchen dieselben auf den finanziellen Wohl-
stand des Volkes, sowie insbesondere auf Handel und Schifffahrt"
ausgeübt haben, namhaft gemacht5 auch syll über die „Ersprießlixh- keit und Möglichkeit einer Annäherung zw1schen verschzedenen Vol- kern in Bezug auf das Zollsystem, die Branntwynbesteuerung' u„ s. w. berathen werden. -- Für den Sommet 1858 Jobe)“ 1859 wird eine skandinavische Industrie -Uusstellung tn Christmma vor- *ereitet. [ Amerika. Aus Havana vom 23. Juli wird gemeldet, daß bei Cardenas abermals 400 Negersklavcn gelandet worden seien.
Nach Berichten aus Vera-Cruz vom Zl., und “Mexik'y vom 17. Juli waren die Wahl-Aussichten fortwahrend gunstt'g fur den provisorischen Präsidenten Comonfort. Eine revolutionare Betye- gung zu Gunsten Santa Anna's,_d1e in Jalapa ausgebrochen :|, soll der Regierung einige Besorgmß verursacherzx Auch wegen der spanischen Invasion hegte man noch iznmer Befrarchtungen und dte Gouverneure der verschiedenen Provmzen waren beauftragt, dre Nationalgarden in Bereitschaft zu halten. „
St. Thomas, 1. August. Schon seit 10 Tagen horte man von Unruhen, die in der dominicanischen, Republik auf St. Domingo aUSgebrochen sein sollten, und wtr kamen zur “Gewiß- heit seit 3 Tagen durch Berichte bis zum 181en, denen zufolge stel) die nördlichen Provinzen von dem Süden und der Regierung Baez getrennt haben. Eine provisorische Regierung ist in St. Jago ernannt mit Valverdo an der Spihe. Porto Plata hat sich fiir die PWVisvrksck)? Regierung erklärt und sollen Truypen (4000 Mann?) von St. Jago gegen die Stadt St. Domingo marschirt sein. Präsident Baez ist auch nicht mußig gewesen; außer:-
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seinen eigenen armirten Fahrzeugen hat er schon mehrere schnellsegelnde Schooner gekauft, wovon einer mit Waffen, Mehl 11. s. w. von hier abgegangen ist. “Eine vorgestern Abend mit Depeschen an seinen Konsul angekommene Schaluppe berichtet, daß der Süden sich für Batz erklärt hat und Truppen gegen St. Jago von Azua aus- zogen. Die Insurgenten sind ohne Flotte und ohne Arsenal, haben auch wohl nur wenig Geld, und ist zu erwarten, daß Porto Plata blokirt wird. Es bleibt immer ein Ruin für die beträchtliche Tabaks-Ernte; man klagt jeyt schon, “daß keine Arbeiter und Thiere vorhanden sind, um den Tabak nach Porto Plata zu bringen. -- Ex-Präsident Santana ist noch immer hier; man sagt, daß die In- surgenten ihn zurückgewiesen haben.
Privatberichten aus Jamaica zufolge, war daselbst die auf- fällige Nachricht eingelaufen, daß in Ruatan, einer der bekannten streitigen Punkte zwischen England und Amerika, Unruhen von amerikanischen Jrcibeutern angestiftet und dic Verbrecher aus den Gefängnissen befreit worden seien, Durch ein sonderbares Zusam- mentreffen von Umständen bkfand sich zur selbigen Zeit der bekannte amerikanische Oberst Kinney in Ruatan. Auf dem festenLande soll es noch sonderbarer zugegangen sein: Ein großer Haufe amerika- nischer Freibeuter hatte sich, wie man schreibt, mit Waffen und Kriegsbedm'f reichlich versehen, in e'inem zu Britisch Honduras ge- hörigen Plaße Namens Cavacal festgesetzt, unter dem Vorwan're, daß der Ort zu Honduras gehöre. Der Dortige Superintendent soll gegen Diese Eéndriuglinge um bkwaffnete Hülse nachgesucht haben,
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London, Donnerstag, 20. August, Nachts. (Wolff's Tel, Bur.) In der "heutigen Sitzung des Unterhauses deutete Lord Palmerston an, daß eine Berufung des Parlaments im nächsten Winter möglicherweise erfordexlick) sein Werde.
Einem Gerüchte nach werden Lord Derby und mehrere an- dere Lords nach London kommen, um sich in der betreffenden Sißung des Oberhauses ren Klauseln der amendirten Ehescheidungsbill zu widersetzen.
Gewerbe- und Handels-Nachrichten.
- Jm Regierungöbezirk Erfurt Wurden laut den neuesten Nachrichtxn, die uns von dort zugingen, während dieser :“" ommermonate fast allelZweige der Fabrication schWUnghaft betrieben; cs mangslt eher an Arbettcrn, als an Aufträgen. Die Geschäfte in den Streich- und Kammgarn-Spinncreien und in der Wollcn-Modetvaaren-Fabrik in Langen- salza Werden immer bedeutender, wie schon daraus, daß die Unternehmer sämmtlicl) genöthigt ffnd, ihre Etablissements zu erweitern, ersehen Wer- den kann. Die in der Jndusttie gemachten Fortschritte eröffnen aber gleichzeitig die trübe AuSsicht, daß im nächsten Winter an diesem Orte eine bedeutende Anzahl von Personen brodlos morden Wird, indem die Aufstellung neuer Maschinen die bisher als Wollkämmer angestelltenPer- sonen überftüsfig macht. Diese Personen dürften einer um so traurigeren Zukunft entgegensehcn, als ihre bisherige Beschäftigung sie für jede an- dere pbyssch unbrauchbar gemacht hat. - Jn Suhl fehlt es noch immer an Bestellungen für Militairgewkhre, wogegen Jagdgewehre ziemlich ge- sucht sind. Auchßden Eisen- und Stahlwerkcn des Kreises Schleufingen fehlt es nicht an Absatz. Die Erzeugniffc dcr dortigen Weberei sind so stark gesucht, daß ein großer Mangkl an Arbeitern herrscht. Das Holz- Waarengeschäft gewinnt dort ebenfalls immer mehr an Außdchnung. -- Auch in den zum Kreise Ziegenrück gehörigen sogenannten voigtländischen Enklaven haben die Weber volle Arbeit und guten Verdienst, wie auch der Bergbau die damit Beschäftigten dort fortwährend gut ernährt. (Pr. C.)
- Zn Oporto bestehen ztvei selbstständige Banken und eine Bank- Agentur. Die beiden ersteren führen den Namen: „Banco Commercial do Porto“ und „Banco Mercantil Portueuse“; d'te letztere ist eine ZWeig- anstalt dcs Banco do Portugal, dercn Sitz sich in Lissabon brfindet. Der Banco Commercial do Porto besteht seit cttva 30 Jahren. Das Institut 10 von Kaufleuten aus Oporto gegründet, und beschäftigt fick) hauptsächl1ch mit Wechsel- und DiSkonto-Transaktionen, Es schießt aber auch gegen einen Zins von 5-6 pCt. auf StaatSpapiere oder sonstige Balutey (Held vor. Außerdem dient es dcn Kaufleuten zUm Depot ihrer dtSpomblen Fonds, welche unentgeltlich angenommen und den Empfang- schemWJnhabxrn prompt wieder ausgezahlt werden. Für den Kredit des Jnstttuts sprtcbt '." bxzeichnender Weise der Stand seiner Aktien. Diese stehen am,Markt 111 9111011 Werts) von 252-254000 Neis gegen einge- schossene 800.000 Rl'ts. Im Ganzen find 6687 Aktien anSgegeben. -- Dcr Bapco Mercgntxl Portuense ist erst vor anderthalb Jahren entstan- den. Dies Etabltsscment ist ein Rival des Banco Commercial und ver- dankt seine Begründung der jüngeren Handelswelt Oportos, von der es unterstützt und geleitet wird. Die Aufgabe der neuen Bank ist nicht allein,Diskonto- und andere Wechsclgcschäfte zu betreiben, sondern haupt- säch1ich auch das HypothekeUWcscn in Oporto einzuführen. Letztere Gc- schäftörichtung verspricht dem Institut einen sehr bedeutenden Wirkungs- kt'eis. Seine Aktien, die auf 200.000 Neis gestel1t, aber erst mit 150,000 emgeza[)_lt sind, stehen jeßt zu 165,000 Reis, sind also bereits um 10 pCt. gestiegen. (Pr. C.)
' -- Man schreibt der „Pr. C.“ über den Wein-Export von Xerez m Spatnen: In dem ganzen Landstrich zwischen dem Ausfluß dcs (Hua- dalquivtr un'd.der Bai von Kadix, Wo die besseren Gattungen des Xerez- Wemes kulttvtrt tverden, hat seit vier Jahren in Folge der Traubenkrauk-
eit der Rebenertrag | um 50 pCt. vermindert. Da e en i die - Yuhrjm Verhältmß zu rüheren ahren um 50 pCt. Zeßiegek. „Elkexko hat 111 Oporto dre Traubenkran heit den Ertrag der guten Weine um 75. pCt. verrtttndxrt,' während die Ausfuhr um 25 pCt. zugenommen hat Dte. Jndustrte htlft nach, too die Natur mit ihren Spenden Weniger frei; ZWS geWordxn _1st, So Werden im Südwesten Frankreichs tro des seit
ahren_ungunsttgen Ernte-Ausfalls mit Hülfe von catalonschen und grragomschen Wem ert so viel Bordeaux-(HeWächse hergestellt, als man nur tmmer. verlaygt. Dre Kunst ist sogar schon zu der Höhe gelangt daß man dte verschiedensten Sorten Wein fabrizirt, ohne kaum einen Téopfen Rebensaft dazu'zu verenden. An wirklich echten Xerez-Weinen wurden tm Monat ng d. J. auSgeführt: 91,338 Arroben aus Xerez de la Fron- te_ra „und 66,899 Arrobcn aus Puerto Sonta - Maza, zusammen [58,237 Arroben. Jm Monat Juli gingen aus Xerez 69,357 Arroben und aus Puerto 50,701 Arroben, zusammen 120,058 Arroben, ab. Die Arrobx zu 20 Flaschen gsrechnet, ergiebt für den Juni 3,163,740 “laschen, und fur den Ju112,4()1,160 Flaschen, in Summa 5,564,900 laschen. Rechnet man nnn „den Preis der Flasche auf mindestens 10 Nealcn oder 20 „SSW so ergtebt pies einen Werth von 55649060 Realen oder 3903500 Rthlr. Preußisch. Von dem AUSfuhrqaantum gingen 60 pCt. nach England, und ztvar 40 pCt. allein nach London. Auf Deutschland kamen von dem (Hesammtexport ettva 832 pCt.
London, 19. August.. Die „Gazette“ tbeilt mit, daß laut einer Dspesche ch ßrtttschen (Hexandton in Petchlmrg, Odessa in diesem Monate aufhört ein Freihafen zu sein, und daß daselbß somit die tuffi- schen Zollgesetze in_AnWendung kommen. Dt.: „Gazette“ bringt ferner die? „Mitthexilutxg, datz der Vrrkehr und dre Fischercien in Grönland brtttschen Och1ffen mcht offen stehen, sondern ausschließlich dänischen Fahr- zeugen vorbehalten smd. '
Zsäarktgweiso. Z 81'11U , 11611 20. Juxnzt. T7; 143111113: 1779121311 3 1111111: 5 831". *LOL*-„767; 2 Ütkslr. 6 531% 3 [W, 111161] 1 1911101“. 27 Zxr. 6 kk. 81'0558 681-518 2 [“Um-'., auch 1 1111111". 26 551“. 3 [)k. Uaksr 1 Üthb'. 13 351. 9 ].)F', aucb 1 110111". 8 851“. 9 [)k. Zyx" 15-57-3612 ***-“"?“"8131211 39111121“. 5 Sgr., 311011 2 Utblr. 2 51:1“. 6 Lk. ZULETZT; “2 32121211". 1 531', 3 kl., 52-31) 1 321111". 26 531". 3 kk. F:;Wßsz-s Lßxxt- 1 [2.71.111“. “28 551. 9 [)k., „Luc??- 1 Ütblr. 22 Fßk 6 91. ZAMM 1 71173727. "12 ögr. 6 [)k , 311011 1 [101112 7 Zßr. 6 kk. bessn 2 1713111. 15 53a, 3110?“- 2 9111111. 5 51:1“. Mittsy00b, (11:11 19 „RuZuzr l).:- 517116311 511011 8 11.7.3121. 15 5512, auch 7 ÜTÖZL. 15 531". VL!" 661111127“ 111311 1 Zti-lr. 16 587“ ßLrinßeré: Zarte; nach 1 thlr. 10 331. Karmkiclu, tier 501161114 1 1111111“. 10 Sgr., auch 27 551%, 11415111“:- «21-3 3 3512, 31163? 2 ng.
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Wien, 21. Kugast, Mittzßz 12 Uhr 45 Minute:). (Wolfi's "kel. Zur.) [7011118 sebr s'est, Jetien lebhaft.
Zixberaowike 93. 591105. Uatalliquu SLF. Yßrox. 911213111un 72? Kaak - 2106611 993. Bank - [nteers - Zekeine -. Foräbjku 1872. 1854er 1,0016 109 RationaT-solebeo 84'; [01111011 10, 11. Üamburß 77. kakks12195. (:*-011! 7Z. Ziiba? 6.
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