"1926"
des himmlischen Reiches beknblichen franzö schen Schiffe übernym- men. Der Vertreter (Iran reichs, Herr v. 'ourboulon, theilt: ihm mit, er habe an den ouverneur von Kanton die Aufforderung er- eben lassen, ihm Genugthuung für die Ermordung des franzöfischen _ isfionars Chapdelaine zu eben. Falls diesem Aysmnen nicht willfahrt werde, sei er genötIigt, je en freundschaftlicben Verkehr mit dem Göuverneur abzubrechen. Da dieses Ultimatum ohne Antwort geblieben, so smd die Beziehungen zwischen Frayk- reich und China faktisch suspendirt worden, wenngleich noch keme feindlichen Operationen stattgefunden haben. Dieser Stainz quo wird wohl bis zur Ankunft des außerordentlichen französischen Kom- missars, Barons Gros, fortdauern. Von Macao segelte das fran- zöfische Geschwader nach Hongkong, wo eine sehr herzliche Zusam- menkunft zwischen dem Contre-Admiral Seymour und seinem fran- zösischen Kollegen stattfand. Die beidxn Befehlshaber seyten fich in Vernehmen mit Lord Elgin, um über den zu befolgendeti Feid- zugsplan zu berathen. Man entschied sich schließlich dafur, nch nicht zu übereilen, sondern die Ankunft des Barons Gros abzu- warten.
Weimar, Sonntag, 4. Oktober. (Wolff's Tel. Bur.) Der Kaiser von Rußland mit Familie ist heute Mittag 12 Uhr von hier abgereist; der Großherzog hat denselben bis Halle, die Groß- herzogin-Großfürstin bis Naumburg begleitet. Die kleine Groß- fürstin ist von ihrer Unpäßlichkeit wieder hergestellt.
Paris, Sonnabend, 3. Oktober. (Wolff's Tel. Bur.) In dem Prozesse Doineau ist das Cassaiionsgesuch des Hauptmanns Doineau und der übrigen Verurtheilten verworfen Worden.
Paris, Sonntag, 4. Oktober. (Wolffs Tel. Bur.) Der heutige „Moniteur“ meldet, daß in Betreff der Sundzollablösung in Kopenhagen ein Arrangement ,getroffen worden sei. Frankreich wird in 40 halbjährigen Terminen die jedesmalige Summe von 124,415 Francs zahlenÜ
Madrid, Sonntag, 4. Oktober. (Wolffs Tel. Bur.) Die Königin hat die Demission des Marschaüs Narv aez angenommen. Die gegenwärtigen Minister bleiben bis zur Bildung eines neuen Kabinets in Function.
Kunst und Wissenschaft.
-- „Die Reise Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Waldemar von Preußen nach udien in denJahren 1844-1846“ ist so eben der Kenninißnahme des grö eren Publikums durch eine beachtens- werihe Arbeit ugänglich gemacht worden, Welche wir Herrn J. G. Kußncr, Lehrer in Hiricbberg, verdanken. Das reiche Material, Welches der dem edelsten Streben für Wissenschaft und Kunst lebende, so früh dahin ge- schiedene Prinz mit Fleiß und Gewissenhaftigkeit angesammelt hatte, warde zunächst in einem, nur für engeren Kreis berechneten kost- baren PrachiWerk zusammengesteilt, welches, unter Leitun des Prin- en begonnen und nach seinem Tode (17. Februar 849) durch ie Pietät der erlauchten Familie fortgesegi, mit einer Vorrede von Alexander von „Humboldt unter folgendem Titel erschienen ist: „Zur Erinnerum an die Rei,je des Prinzen Waldemar von reußen nach Indien 18- -46.“ Die es Werk enthält die vollständige eschrei- bung der Reisen des Prinzen nach Indien und Tübet, bearbeitet theils nach dem regelmäßig geführten Ta ebuche desselben, theils nach einzelnen, von dem Prinzen entWorfenen Augfsäizen und gesammelten Notizen, wie nach Briefen, in denen die eigenthümliche Auffassung des Beobachters fich in vollster Unbefangenheit darstellt, und zugleich erläutert dure? eine große Zahl vortrefflicher Naturansichien, Welchen die sorgsam ange eriig-
ten Handzeichnungen des Prinzen zu Grunde gelegt Lind. Allein dieses
Werk, so anziehend durch seinen geographischen, et nograpbischen Und kuljurhistorifchen Inhalt, und zu leich so werthvoll als Denkmal zur Erinnerung an einen edlen Spro unseres Königshauses, blieb seiner BestimmunJR gemäß das Eigenthum eines näher betheiligten engeren Kreises. it Genehmigung „ der erlauchten Geschwister des ver- ewigten Prinzen hat Herr Kußner es unternommen, den Wesentlichen In- halt des Prachtwerkes in einem gewissenhaft gearbeiteten und übersichtlich geordneten Auszu e wiederzugeben, Welcher in dem oben““bezeichneten Werke vorlie t. s ist dem Bearbeiter nachzurübmen, daß er sich überall mit ivahrer ieiät an den Wortlaut des Originals gehalten und somit dem Lesex ein treues Abbild der Darstellunqen des Prinzen verschafft hat; daneben ist der Aus ug so umfassend , daß er einen in jeder Beziehung bollständigen Cinbli in die Verhältniss jener interessanten Länder ,“ wie in die Erlebnisse des hohen Reisenden „eWährt. Der Inhalt deffelben ist in vier Hauptabschnitte Zetbeilt: 1) die Reise von Berlin bis Kalkutta 7. September 1844 bis, . anuar 1845); 2) die Reise durY Hindostan 3. Januar bis 27. Mai 18 5); 3) die Reise im Himalaya ( 7. Mai bis 0. Oktober 1845)“ 4) der JeldzZL geJen die Sik s bis Fur Rück- kehr nach Berlin (20. Oktober 1 5 b s Juni 1 6.) A s werth- .volle und anziehende Beigabe bringt das Werk noch ein treffliches
K
Brußbild des Prinzen Waldemar nebst seiner Namenöunterschrift als Facfimile; außerdem vier Karten und vier Schlachtpläne. Die Karten enxhalten: _1) eine Ueberficht der Reiseroute des Prinzen, auf wel er der Hin- und Rückweg durch eine rothe Linie genau bezeichnet ist; ') eine Karte von Vorder-anien nebst Spezial-Karte des Thales von Katmandu; 3) eine Spezial-Karte des Himalayagebietes und 4) eine Operations-Karte fur den FeldTug gegen die Sikhs am Sutledsch (1845-46 . Die äußere Ausstattung es Ganzen ist durchaus vortrefflich und entspricht dem wohl- begründeten Rufe der Verlagsbandlung der Königlichen Gebei- men Ober-Hofbuchdruckerei (R. Decker). “Somit dürfen wir Wohl die wärm e Theilnahme des gebildeten Publikums für eine (Habe in An- spruch ne men, welche unter allen Verhältnissen dankenswerth, gerade durch die egenwärtig auf Indien gelenkte Aufmerksamkeit ein noch erhöhtes In- iere e gewinnt.
- Jm Verlage der Königlichen Geheimen Ober-Hof-Buchdruckerei (R. Decker) ist ein Abdruck des Pensions-Reglements für die Civilbea'mten vom 30. April 1825, nebst den späteren abändernden und er änzenden Bestimmungen erschienen. Die eben so übersichtliche als erschöp?ende „Zu- fammensiellun ist unter Benußung der MM) des Königlichen ustizmmi- steriums gear eitet worden. Die kleine Schritt wird sicherlich Vielen will- kommen sein. .
Statistische Mittheilungen.
-- Ueber den Zustand sämmtlicher Sparkassenin der Provinz Sachsen am Schlusse des Jahres 1856 giebt folgende den amtlichen Berichten entnommene Zusammenstellung Aufschluß. Am Schlusse des Jahres 1855 War ein Bestand der Einlagen von 6,080,086 Thlr. 21 Sgr. 11 Pf. vorhanden. Während des Jahres 1856 ist ein Zutvachs entstan- den: 1) durch neue Einlagen 2,969,841 Thlr. 15 Sgr. 11 Pf.; b) durch Zuschreibung von Zinsen 162,778 Thlr. 29 Sgr. 1 Pf. Jm Jahre 1856 betrugen die AuSgaben der Sparkasse für zurückgenommene Einlagen 2,144,271 Thlr. 15 Sgr. 2 Pf., und es verblieb daher am Schlusse des Jahres 1856 an Einlagen cin Bestand von 7,068,435 Thlr. 21 Sgr. 9Pf., so daß sich derselbe gegen den Abschluß des vorhergegangenen Jahres um 988,348 Thlr. 29 Sgr. 10 Pf. vermehrt bat. Ein Separat: oder Sparfonds War nur bei 7 Sparkassen des Regierunngezirks Merseburg im Betrage von
* 33,512 Thlr. 8 Sgr. 4 Pf. vorhanden, und betrug der Reservefonds bei
sämmtlichen Sparkassen 390,522- Thlr. 16 Sg). 1 Ff. Von diesem Ver- mö en der Sparkasse tvai' zinsbar angelegt: “2,115, 89 Thlr. 14 Sgr. 4Pf. aufg städtische und 2,793,081 Thlr. 19 Sgr. 9 Pf. 'auf ländliche Grund- stücke; 1,525,209 Thlr. 14 Sgr. in auf den Inhaber lautenden Papieren; 47,898 Thlr. 6 Sgr.*auf Schuldscheine gegen Bürgschaft; 314,595 Thlr. 1 S r. 51139911 Faustpfand; 502,225 Thlr. 13 Sgr. 2 Pf.; zusammen 7,29 ,59 Thlr. 8 Sgr. 3 Pf. An Sparkassen-Quiitungsbücbern befanden sich am Schlusse des Jahres 1856 _im Umlauf mit einer Ein- lage a) bis 20 Thlr. = 35,561 Stück; 0) von 20 Thlr. bis 50 Thlr. = 21,576 Stiick; c) Von 50 Thlr. bis 100 Thlr. = 17,797 Stück; 41) von 100 Thlr. bis 200 Thlr. = 12,030 Stück; €)) von 200 Thlr. und darüber = 8509 Stück; zusammen = 5,473, Stiick. Nach den Regierungsbezirkcn veribeili, befinden sich im Regierungs- Vezirk Magdeburg 16 Sparkassen, und z1var für die beiden Kreise Calbe a. d. S. imd Wolmirstedt, fiir die Städte Aschersleben, Burg, Halberstadt, kagdcburg, Neuhaldensleben, Oschersleben, Salztoedcl, Quedlinburg, Sandau, Wernigerode, Genthin, Jerichow und Neustadt-Magdeburg und- dic ständische Sparkasse der Altmark; im Regierungsbezirk Merseburg 20, nämlich fiir die Kreise Bitterfeld, Saalkréis iin Halle), SchMiniY (in Herzberg) Und Querfurt, und fiir die Städte in Artern, Cölleda, Deliysch, Eilenburg , Eisleben, 81113611, Merseburg, Naumburg, Osterfeld, Sanger- hausen, Schkeudiß, Schmiedeberg, Torgau; Weißenfels, Wittenbexg und Zeiß; endlich im Re ierimgsbezirk_ Erfurt 10, nämlich füi die Kreise Heiligenstadt, Nord aufen, Weißensee, Worbis, Schleusingen und Ziegenrück und für die Städte Erfurt, Miiblbauicn, Sbm- merda und Langensalza, Bei sämmtlichen Sparkassen hat sich gegen das Vorjahr eine Vermehrung des Einlagebestandés ergeben, nur bei den städtischen Sparkassen zu Burg und Wernigerode und bei der Kreis-Spgr- kasse in Schleusingen haben die zurückgenommenen Beträge die neuen Em- lagen überstiegen. Die Sparkasie der Stadt Schkeudiß ist erst im ?sabre 1856 in Wirksamkeit getreten, und die Resultate der Kreis-Sparka e zu Libbenwixrda, dercn Statut bereits unterm 2. Juli 1855 Allerhbchft bx- stäiigt Worden, sind noch nicht bekannt geWorden. Außerdem sind für die neu projektirten Kreis-Sparkassen in Oschersleben, Cöllcda und Halberstadt die betreffenden Statuten resp. unterm 16. Dezember 1856, 16. Februar und 13. Mai d. I,); Allerhöcbst und die Statuten der neu zu ründenden städtischen Sparkaie in Halle und Hettstedt Von dem Ober-Prä idenien ber Provinz Sachsen unterm 15. Januar und 10. August d. J. genehmigt Worden. Wegen der neu zu gründenden Kreis-Sparkassen in Neubgldens- leben, Wanzleben und Delixzsch sind die Verhandlungen JLgéUiVäktlg noch im Gange. (Pr. C.) „ „ „ - Die Sparkasse der Stadt Zeiy, im Regieriings-Bezirke Merseburg, Wurde im Jahre 1828 eingerichtet. Das Minimum, der Einlagen beträgt 15 Sgr. und das Maximum 100 Thly. An msen gewährt diese Kaffe ihren Einzahlern 3“; pCt., uiid erhielt im ahre 1856 für die ausgeliehencn Kapitalien diirchschnittlich 4 pCt. an Zinsen. Am Schluss des Jahres 1855 war ein Bestand von, 307,259 Tblr. 3 Sgr. 1 Pf. vorhanden. Während des Jahres 1856 smd hinzugekom- men: 0) durch neue Einlagen 103,507 Thlr. 12 Sgr., b) durcL Zuschrei- bung von Zinsen 9383 Thlr. 8 Sgr. 7 Pf. Jm abre 185 betrUJen die AuSgaben der Sparkasse für zurückgenommene Enlagen 55,291 T lr. 2 Sgr. 11 Pf. und es verblieb daher am Schlussq des ahres 1856 ein Einlagebestand von 364,858 Thlr., 20 Sgr. 9 P ., so daß derselbe fich gegen den Abschluß des vorhergegan enen Jah-
res um 57,599 Thlr. 17 Sgr. 8 Pf. vermehrt- hat. Der estand des
Separat- oder Sparfonds betrug 5460 Thlr. und der Veftand des Reserve- fonds 11,617 Thlr. Von diesem Vermd en dieser S arkasse war inSbar untergebracht: 123,706 Thlr. aiif städti che und 141, ? ficke; 69,285 Thlr. m auf den fTmhaber lautenden Papieren; ' , ; 10,515 Thlr. gegen Faust- ichen Instituteii und Corporationen; zu- sammen 365,827 Thlr. -7 An Sparkassen-Omttungsbüchern befanden sich am Schlusse des Jahres nn Umlaufe mit einer Einlage: a) bis 20 Thlr. " = 1632 Stück; e) von 50 Thlr. bis 100 Thlr. = 1159 Stuck; 11) von 100 Thlr. bis 200 Thlr. = 508 Stück; 6) von 200 Thlr. und darüber = 181 Stück; zusammen =
liche Grundst . 614 Thlr. aux Schuldscheine ge?m Bürgscha pfand; 20,62 Thlr. bei öffent
= 2052 Stück; b) von 20 Thlr. bis 50 Thlr.
5532 Stück. (Pr- C)
-- Die_ Sparkasse der Stadt Merseburg ivurde im Jahre 1835 eingerichtet. Das Minimum der Einlagen beträgt 5 Sgr. und das Maximum 50„R„thlr. u,nd mehr. An Zinsen gewöhrt die Sparkase ihren Einzahlern bei einer EmlaYe von 50 Rihlr. 315 pCt. und iiber 5 Rthlr.
. 6 erhielt die Kassd für die auSgeliehenen Ka- pitalien duxchschmtilich 4pCt. an Zinsen. Am Schlusse des Jahres 1855 ivar ein EmlaZebestand von 409,343 Rihlrn. 25 Sgr. 5 Pf. vorhanden. ahres 1856 sind hin ugekommen: 11) diirch neue Einlagen 164,264 Rihlr. 24 Sgr., b) durch „_ uschreibung von Zinsen 8669 Rthli'. 9 Pf. Die Aus aben betru en im Jahre 1856 für zurückgenommene Einlagen 110,17 Rthlr 1 Sgr. 1 Pf. und es verblieb daher am Schlusse des Jahres 1856 ein Einlagebeftand von 472,104 Rthlrn. 1 P daß derselbe sich gegen den Abschluß des (ihres um 62,760 Rthlr. 10 Sgr. 8 Pf. vermehrt hat. Ein Separat: oder Sparkassenfonds iN nicht vorhanden; der Be- stand des Reservefonds betrug 38,448 Rth r. 12 Sgr. 3 Pf. Vermögen der Sparkasse Waren zinsbar angelegt: 244,153 Rthlr. auf städti- sche und 208,639 Rthlr. 15 Sgr. auf ländliche Grundstücke, 51,146 Rihlr. in auf den Inhaber lautenden Papieren; 11,580 Rthlr. gegen Faust- pfand; zusammen 515,518 Rihlr. 15 Sgr. -- Darunter befanden sich 1111 („ 23,750 Nthlr., Welche die Sparkasse 0011 Priyaten zu 4 pCt. geliehen hatte, Z *“ sowohl, als auch das von u decken. An Sparkassen- e im Umlaufe mit einer
Im Jahre 18
Während des
6 Sgr. * , so
Vorhergegangenen I
um das augenblickliche Vedürfniß der Sparkasse Privaten, Welche in großer Verlegenheit Waren,
Ouitiungsbüchern befanden fich am Jahresschlu Einlage a) bis 20 Nthlr. = 2213 Stück; 11) Von 20 Rthlrn. bis 50Rihlr.
[
= 1324 Stück; e) von 50 Rthlrn. bis 100 Rthlr. = 953 Stück; (1) von 100 Rthlrn. bis 200 Rihlr. = 810 Stück; 13) 0011 200 Rthlrn. und dar- (Pr. C.)
Kopenhagen , 29. September. Die „Dep. Tidende“ veröffentlicht nunmehr die Staatsr,echnungs-Ablage für das Finanzjahr 1856 bis 1857. Im BudZet 1011an die gemeinsamen Einnahmen der Monarchie angeschla-
' ,156,873 Thlr., sie haben betragen 20085560 Thlr. _- Die ge- memsamxn Ausgaben der Monarchie Waren angeschlagen zu 17,815-081 Thlr.;„k fie h0ben betragen 18,697,881 Thlr. Die besonderen Einnahmen des Konigreichs Waren angeschlagen zu 5,680,500 Thlr., fie haben be- tragen 5,927,568 Thlr.; dessen Ausxaben Waren angeschlagen zu 5,697,323 Thlr., sie haben betragen 5,963,36 Thlr. - Schleswigs besondere Ein- nahmen Waren angeschlagen zu 1,323,950 Thlr., sie haben betragen Waren angeschlagen zu „ _ _ 1,520,748 Thlr. - Hol- stc-ms beiondcre Einnahmen Waren angesehlagcn zu 1,467,825 Thlr., fi? hkaben betragen*1,922,101 Thlr., dessen Ausgaben Waren angeschlagen zu 1698721 Thlr. R.-M., sie haben betragen 1,976,819 Thlr. -Der Total- (Kassenbebali beirug am 31. März 1856 8,667,896 Thlr., Wovon 4,740,699 Cblr. dcr gememsaiiierehalt der Monarchie, 3,588,201 Thlr. der beson- derb Bebal't des Kbnigreichs und 290396 Thlr. der Schleswigs War, "ZLFHTZUTZ Hylstem ein, De “zit hatte für 1854-55 Von 328,092 Thlr. und fm 1155- 56 Von 84,58 Thlr. _- Am Schlusse dcs Finanzjahrs betrug
über = 744 Siück; zusammen = 6044 Stück.
gen zu 1
1,346,197 Thlr., dessen besondere Aus aben 1,573,219 Thlr., sie haben betragéY
1927
Thlr. au länd-
dex gemeinsame Ueb
reich hatte ein Des?ts 174,551 Thlr., Holste durch eme außerordentli
ist, ein De it von 54,9 4 _. 31. März “IJ. 10.148,084TTh511. Der Total- Kaffenbehalt etrug am
chuß ber Monarchie 1,312,679 T [ . - tt von 35.709 Thlr., Schleswi hein Las König , dessen Defizit für die beiden ühern inanzjahre
efizit' von e Steuer zum Betrage von 12,672 lr. gedeckt
[101 21 3. 011111 . ' "- „ „ tauer 1.155,11, “50 Zr,; 600.61Hitt1-F112Z4Uesäeuer 309 ]31'. l-abau- Dt..
81011 270 (Jr.; (10. 11. 12 ' . * ' ' ' Ztßttiner _. 06111 - 1111111111112; 61246?- Zr. 1301-1111-1111 almcbe -. 13611111- JÜLWÖWZ- UFäbabn -. 1111011114561“ _. 1111 - cti'en itt. 4. 11. 13. 112 31.; (10. bin. 0. 11
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Z1610b13utenä 903§ eingstroü'enéZJ U 1' 111111 7011 UMass 1T," Ware 801111188-00111'38: 311102. Rente 68, 70. 4411102. Konto 90 75.
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3 11
) 111 bsutixzer kuss: 6 War 1116
Die Hochzeit des Musik von Mozart.
Jm Schauspielhause. Doitor Robin. Lustspiel in 1 Akt, von W. Friedrich. Hierauf: Geistige Liebe. Lustspiel in 3 Akten, von ])1'. Fr. Lederer. Frau Sophie Schröder wird nachdem ersten Stüä „Frühlings- feier“, Ode von Klopstock, nach dem zweiten Stück „Die Glocke“, Gedicht von SchiÜer, vortragen.
Königliche Schauspiele.
Dienstag, 6, Obeer. JZ OpernZaY-x. (162ste VorsteÜung) ' igaro. per in bt eilun en, “1 Mittel-Preise. h g M Tanz.
„Jm Schauspielhauss. (167ste Abonnements-Vorsteilun : Die Ktalfsxe'vonBLowxW, stchYspiel sin 2 thheilungen und &?)Akten, ' 1er. enu ung e oman bon (.urrer Bei], von C . *1 t Birch-Pfeiffer. Kleine Preise. bu 0 te
"Mittwoch, 7. Oktober. Jm OPZrnhause. (16311e Vor eUun . FaiaiiellÉi.ll ZtFan'FstisYesTBaert in ZNAfxten und 4'Bilderfii, bogni omg. a emet er . agioni. Uik bon 0 ii nd tl. Anfang 7 Uhr, Mittel-Prefsc. P J! u Here
( 168111: Abonnements - Vorstellung. )
Oeffentlieher Anzeiger.
[2094] Bekanntmachun (FeypaYiung der DomaiiJe Dahme. ie im xßutxrbogk-Luckenwaldeschen Kreise und
Linniiticlbar. bei der Stadt Dahme gelegene König- b11chedDbmainekDabme soll von Johannis 1858 is ahm 1876,“ also auf 18 hinter einander folgende Jahre,„i_m Wege des öffentlichen Aus- gebots aiideriyeitig verpachtet Werden
Den Licitaiions-Termin haben wir . auf den 27. Okto1[;er d. J., Vormiiiaqs
Uhr * voxdem DepartemenW-RaibÉie ierun s-R Bulbw, M dem Sixzungszimmerxioer 5111350151052 Rxgicrungs-Abiheilung anberaumt. Der Termin 11112131; YYlYuxliir'eFachÉntütadgs geschlossen, so daß 1 er un e ne ' ' mehr zugelassen Werden. ue BWM m_cht u der Domaine Dahme gehören: 1). IX FLleNivlelrk Dahme, enthaltend: - au 2 n. “ '
2) Gärten ....... s....e.. 5 MW" 155 OR“, 3) Acker ...... . ........ 912 " 71 " 4) Wiesen ............. 290 " 113 " 5) Hattingen .......... 159 " 23 6) Wege, Gräben u.s. w. 57 “ 55
, zusammen...-_-_Mk; . 127 577 11. Die auf demselben befindlichggBrennerei,“
„
111. Das Vorwi-rk Sieb, enthaltend:
1) Hof- und Baiiste'llen. 2 Mrg, 54 (IN., 2) (Härten ............. 8 „ 34 „ 3) Acker ............... 1473 „ 42 „ 4) Hüiungen ........... 3 „ 93 „ 5) Wege, Gräben u.s.w. 35 „ 169 „
zusammen ..... 1523 Mig. 32 [IN.
Das achtgclder-Minimum ist auf 5500 Thlr. Preuß. ourant bestimmt und die Pachi-Cauiion beträgt mit Rücksicht auf die dem Pächter Über- tragene Amis-Verwaltung 2000 Thlr.
Das von dem Pachiberverbcr nachzuweiscnde disponible Vermögen ist auf 30,000 Thlr. fest- Zestellt Worden “und haben fi dieselben vor der icitation über ihre Quali cation vollständig auszUWeisLn.
Die speziellen, so wie die allgemeinen Pacht- Bedingungen, die Liciiaiions - Bedingungen, die NachWeisung des Areals der Vorwerkc, die Karten 2c. von den Vorwerken, so wie das Ge- bäude - anentarium können täglich, mit Aus- nahme der Sonntage, in der Negistrgiur dcr unterzeichneten ReJierungs-Abtheilunx ein?escbcn werden, auch wir auf Verlangen bschr ft der
Liciiations- und dcr. Pachi"- „Bedingungen gogen Erlcgung der Kopialien eribcili Werden. Potsdam, den 18. September 1857. Königliche ngiernng, Abtbcilung für die Vcrivaltung chi“ direkten Steuern, Domaincn und Forsten.
. [1274] Notbwendiger Verkauf.
Kreisgericht zu Bromberg.
Das in Groß-Wilczak 211.4, iinweit der Stadt Bromberg belegene, dem Apotheker Oelsncr gehörige, als Kaltwafferbeilanßait dienende Grundßück, einschließlich 3 Morgm Garten und Land und der mit 311 verkanfendsn Mobilien und Vacheräthschafien, abgcscbäst auf 7747 Tblr. 9 Sgr. 6 Pf. zufolge der nebst Hypothekenscbein und Bedingungen in der Regißratur einzusehenden Taxe. sol] am
17. Dezember 1857, Vormittags
11 Uhr.
an ordentlicher Gerichtsßelle subhaftirt werden.
Gläubiger, Welche wegen einer aus dem Hypothekenbuche nicht ersichtlich“) Realforde- rung aus den Kaufgeldern Befriedigung suchen,