1857 / 252 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

_ Militgir:Iustiz-Beamte.

Durch Verfügung des General-Auditoriats. Den 13. Oktober.

Wil er„(Harnison-Auditeur in Spandau, in gleicher Eigenschaft nach Stettin, eller, Auditeur bei der 10.“Division, als Garmson-Auditeur nach Spandau, v. WolfferSdorff, Justizrath, Garnison-Auditeur in Grauöenz, zur 10. Divifion versetzt. .

Militair-Veamte.

Durch Verfügung des Kriegs-Ministeriums.

„Den 8. Oktober.

Augustin, Zahlmeister 2. Klasse vom 3. Bataillon (An erburg) Z. Landw. Regis, zum Jahlmeister 1. Klasse bei dem 2. Bat. Z.??nf. Regis, Rahnenfuehrer', Zahlmeister-Aspirant vom 2. Bat. 3.Jnf.Regts. zum Jahlmeiter 2. Klasse bei dem 1. Bat. (Insterburg) 3. Landw. Regis, Rose, ahlmeister-Aspirant vom 1. Bat. (Osterode) 4. Landw. Regts., zum ZTJlmeister 2. Klasse bei dem 3. Bat. (Angerburg) 3. Landw.“Regts. ernann . _

N.,i-éhxomxliohxso

. Preußen. Der Gutsbefiyer von Morawski auf Koto- , wiecko bei Ostrowo hat das Mandat als Abgeordneter für den siebenten posener Wahlbezirk niedergelegt. (Pr. C.)

Si maringen, 22. Oktober. Gestern Abends hat, wie der „Köln. tg.“ telegraphisch gemeldet wird, der außerordentliche portugiesische _Abgesandte Graf Lavradio für Se. Majestät den Königbvon Portugal feierlich um die Hand der Prinzessin Step h anie gewvr en. * .

Sachsen. W eimar, 23. Oktober. Jbre'Königliche Hoheit die Prinzesßn Friedrich Kail von Preußen ist heute zum Besuch bei Ihrer Kaiserlichen Hoheit der Frau Großherzogin-Groß- fürftin hier angekommen. (Weim. Z)

Hessen. Darmstadt, 21. Oktober. Die Zweite Kammer hat in ihrer heutigen Sißung die weitere Berathung des Ausgabe- und des Einnahme-Vudgets, sowie des Militair-Budgets für 1857 bis 1859 erledigt. In den meisten Fälien, in welchen noch Dif- ferenzen zwischen beiden Kammern bestanden, vereinigte sich die Zweite Kammer in „ihren Beschlüssen mit der ErstenKammer.

Baden. Karlsruhe, 22. Oktober. Dém Vernehmen nach werden* JJ. Königliche Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin nebst dem Erbgroßherzog heute Abend, von BadenWeiler zurückkehrend, hier eintreffen. , (Karlsr. Z.)

Schiveiz. Basel, 20. Oktober. Heute warb im Großen Raths die Frage_, ob man überhaupt auf eine Revision der Verfassung emtretenwo-Üe, mit 73 gegen 33 Stimmen bejaht, und mit der gleichen Stimmenmehrheit ward alsdann die Revision elbft beschlossen. Diese ist also mit der erforderlichen absoluten

ehrheit der sämmtlichen 135 “Großraths-Mitglieder zum Beschluß erhoben. . Index Nachmittagsfiyung warde dann die Frage, auf welchem Wege die Revixion stattfinden solle, berathen und der Be- schluß gef_aßt,' „dre “Reviton durch “eine Großraths-Kommisfion von Ze? Mitgliedern vorzunehmen“ und sogleich zu deren Wahl zu ver en. ' '

“Großbritannien und Irland. London, 22. Oktober. *Der Ober-Bofehlshaber des Heeres, der Herzog von Cam b ridge, erkläx1e5_geftérn“'"Zit““Shefßeld öffentlich, daß die'"Werbun en einen vortrefflichen qutgangzhätteu und daß er die indische rifis als überstanbén betrachte;

:De-rx-Haupt- nhalt der nächsten indischen Ueberla_nd-.Post iftauf tekegxap ichem Wege voraussichtlich am 28. d. M. zu er- Kvarten. "Die achrichten aus Kalkutta werden vermuthlich bis Z:!ZLÉY. September und die aus Delhi bis zum 10. September

„"“,-.,? !É'Ukiiißx _ rawkreich. Marseille, 22. Oktober. -Wir erhalxeu

Nacht chtew aus Algier vom 20. Oktober. Die dortige Handels- ,?ammer hatte eme Deputation ernümtt,-“-Wel“ *e den KaiserUbei'seiner Ankunft in Marfxiue begrüßen sollte. Eine Resolution derselben

Kammer erklärt ble AUÜJUYJ eiiies Eisenbahn-Neßes fürdringlich. - Der„Akhbar“ glaubt an die baldigeGründung eines See-Arsenals.

- - . 2046 WsMa1*--l!exänderunyen' in eder Axmxe: “'

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Spqniey. Madrid, 17. Oktober. Admiral Armero soll sich geäußxrk Ogden, er werde, sobald sein Kabinet gebildet, sogleich allen „spanischen Gesandten tm Auslande den Befehl erthejlen, allen Spaniern asuf ihr erlangsn Pässe in die Heimat!) zu geben, General Prim, dem Ptdal die Rückkehr nicht geftattenxwoute, hat yon Armero die Erlaubniß dazu bereits erhalten. '

, Italien. Nachrichten aus*Neapel vom 20. d.M. melden die daselbst erfolgte *Ankunft des Prinzen von Joinville.

Modena, 20. Oktober. Wegen noch immer spärlicher Wein- lesen ist den ,Wemgartenbesiyern die Grundsteuer für das Jahr 1857 .nachgesehxn worden: auf berebten Feldern, die auch anderen Produkten'geWtdznet werden, wird ein Drittel der Grundsteuer er- lassen. Dre Wemberzehrungssteuer wird bis Ende des Jahres 1858 nachgelassen.

Türkei. Nachrichten aus Konstantinopel bis zum 14. Oktober zufolge hgtte der Sultan bei Reschid Pascha gespeist, und diese außerordentliche Ehre hatte im Publikum zu dem Glauben An- laß gegeben,_daß Reschid demnächst wieder ans Ruder gelangen wdrde. (Stel. Dep.) Diram Bey war zum Geschäftsträger der Pforte beim Hose von Brüssel ernannt worden,

Konstantinopel, 17. Oktober. Dem Vernehmen nach soli dcis Finanzsystem in der Türkei nach einem von dem Finanzminister 11116er ottomanischen Bank ausgearbeiteten Plane ehebaldigst modifizirt werdcn. Omer Pascha wird in acht Tagen“ nach Bag- dad qbgehew der Kaiserliche Firman wegen, administrativer Refor- mxn in Brusia ist bereits in Wirksamkeit. Jm Rath von 40 Mit- gliedern fißen vier Armenier und ein Jsraelit; auch ein Mitglied

dxr griechi„sche„n Gemeinde nimmt am Großrathe Theil. Die arme- .mscklZexit Bischofe haben berathende Stimmen in Religionsangele- gen et en.

Vuszlayd und Polen. St. Petersburg, 17. Oktober. Großfyrst Michael ist'gm 13. d. M. vvaoEkau nach Kolomna abgereist." - Der Kamei; wird hier am 26. d. M. erwartet. - Der General-Éouverneur von Ncurußland, Graf Strogonow, ist von Odessa hier angekommen und begiebt sich sofort wieder zurück auf seinen Posten 111 Begleitung eines neuen Kanzlei-Direktors, Hrn Guirs. (H. B. H.)

Schweden, und Norwegen. Stockholm, 22. Oktober. Die Diskussion über“ die Religionsfreiheits-Frage, Welche die Statzde zn*gemeinschaftlicher Sixzung am Montag begonnen haben, ist bisher äußerst lebhaft gewesen und wird voraussichtlich nbch „mehrere Tage dauern. Für die Königl. Propositiön sprachen bis ]exzt: Cederschiöld, Oedmann, P. R. Tersmeden und Frei- herr Cederström; gegen dieselbe: General Lefrén, N. Tersmeden, Graf Sparre, und einige Priester. (H. N,)

Amerika. Der „Moniteur de la Flotte“ bringt Nachrichten aus „P'eru vom 15. September. Seit länger als einem Monate beschaftigt fich der National-Konvent mit dem Gcseße über die Ausstattung der Geistlichkeit. Dem Erzbischofbon “Lima smd 10,000, Master angewiesen, 8000 dem Erzbischof von Arequipa; die Bischofs erhalten 5 - 6000 „Piaster. Die politische Lage hat fich nicht Verändert. General Castiua bedroht fortwährend Arequipa; aber „bis zum 6. September hatte er gegen die Stadt, in welcher Barrikaden errichtet waren, nichts unternommen.

, Asien. EinBrief aus Allahabad vom 6. September in der „Times? entdält Folgendes: „General Outram's Streitkräfte mar- schirten m zwei'Heersäulen. Die erste, 683 Mann stark, ging gestern um 1 Uhr Nachmittags, die zweite, eben so stark, den General an der Sptße, gestern Abends um 10 Uhr ab. Man erwartet, daß die erstere'Colonne am 10. September und die-zweite am folgenden Tag? in Cawnpur eintreffen wird, und wenn dem GeneralHavelock um ].ene Zeit der Fluß-Uebergang geglückt ist, so wird die ganze Streitmacht unverzüglich auf Lucküow marschiren, und der Entsag dieses qußes läßt sich am 15. oder 16., und wenn man einen durch den Uebergang über den Fluß verursachten Aufschub in An- schlaß bringen will, am 20. erwarten. Die Flüsse smd sämmtlich

euer gefallen, so z. B. der Dschumna 111 einer Woche um 30 Fuß.“ Wie wir hören, ist die Besaßung von Lucknow bis zum 10. September mit_Proviant versehen. General Outram hat einige schwere Geschüße, die von Elcphanten gezogen werden, mit sich gx- nommen.“ Da den beiden erwähnten Heersäulcn bereits el." Detachement von 400 Mann vorausmarschirt war, so belief fich die Zahl der Verstärkungen, Welche General Outrgyxkxdem General

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Havel“? _-zufßhrxe-;im„Ganzxy gits .1763-Mann-

Wien, Freitag, 23. Oktober, Abends. (Wolff's Tel. Bur.) Das Abxiwblatx der heutigen „Wiener Zeitung“ meldet “*.*s Konstantinopel einen: wichtigen Ministerwechsei. Resch'd

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Pascha (| zum Eixoßvk-zixr- Riss „Pascha zum Kriegsminifier einavnt, Ali Pascha b?bält sein Portefeuille. Nassif Pascha ist Commandeur der Garde geworden.

Statistische Mittheilungen.

.- Die Brutto-Einnahmen des Zollvereins im ersten Se- niester 1857 betragen an Eingangs :,Abgaben 12629096 Thlr. gegen 11853,756 Thlr. im entsprechenden Zettrauxne. des Vorjahres„ an Aus. qakqs-Abqaben 114,561 T_T ir. gegen 114,646 T lx. des Vorxahres, an Dur'chganZZs-Abgaben 1.65, 52 „Thlr. gegen 169,1„6 Thlr. des Vorzxahres. Es stellt sich mithin bet den EmgqngS-Abgabezi eme, Mehr-Eznnahme von 775 340 Chim., bei den Ausgangs-Abgaben eiiie Mrpder : Einnahme von 85 Thlrn. und bei den Durchgangs-Abgaben eme Minder Wmnabmx bon 2654 Thlrn. heraus, im Ganzen eine Mehr =Emnahme voii 772,601 Thalern, welche einer Steigerung der EinnaLmen des Zollverxms von etWas über 6 Prozent gegen, das er te Scmestxr vorigen Jahresqleichkommt. Die aus den Eiiigangs : ngabezt erzielt]? Mehr- Einnahnie von ungefähr 7 Prozenten ist durch, die gesteigerten Eingangs: Verzollungeii in sämmtlichen Vereinsstaaten, mit Yusuahme von Hanndvcr, Nassau und dem Kurfürstentbum Hessen berbergefubxt Worden. In diesen drei Vereinsstaaten hat eine Minder- Emnahme, m den beiden erteren sogar eine solche stattgefunden, ,ivelche den Saß von Zehn vom Hundert dés vorjäbrigen Betrages Übersteigi. Dagegen ,hat bei dem Großherzog- thum Hessen die Mchr-Einnahme „nch fajt um „dt? Halfte des vorxabrigcn Betrages gesteigert, und auch ber Sachsen, Wurttejybdxg, Baden, Olden- burg imd Frankfurt a. M. geht das Mehr. zum Theil uvex zehn dezente des Vorjahres erheblich hinaus, während m Preußen, Baiern, Thurmgen und Vraunschjveig jener Prozentsay der Mefshr-„Emnabme nicht cxxetcht worden ist. Mehrverzoüung ist hauptsachlich bet rohem Kaffee, Roheisen, _qcschmiedetem Eisen aller Art, groben Guß: und, groben aus qeschmicdetem Eisen geferiigten Waaren, ungcbleichtem cm: und zjveidiähtigem baumwollencn (Horw, [»„aumwollencn Stgblivaaren und Wein, endlich bei Getreide und Hül1enfruchten und, bei 99161)“, besonders Schweinen, eingetreten. Bei dewleßtgenannten Artthlzt L| ]Zdoch Zitcht zu übersehen, daß'die für Getreide u. s. w. zezttveilig geWahrte „3011- freiheit mit dem Jahre 1856 ihre Endschaft erreicht und daß nach Auf- hören der zur Abwehr der Viehseuche angcoxdneten Grenzsperre gxgen Polen der Eingang von Schivarzvieh, namentlich von magexen Schwem'en erheblich zugenommen hat. Minderberzoilungcn machten sich namentlich bei Rohzucker für bereinsländisck)e Siedcreien mid bei gnbearbcitetcn TabaksZ-s blättern und Stengeln, demnächst auch, aber in weniger hohezn Grade, bci geschältem Reis, Talg, Oel in Fässern„Thee mid Rauchtabak in Rollen Zc., bemerklich. Dieselben finden im Allgemeinen theils m dxr verspaietcn Schiff: fahrt, theils in der ungünstigen Lage des (Heldniarktcs ihre Erklarung. Die Mindcrverzollung von Rohzucker insbesondexe ruhrt ]edoch ziim Theil auch von dem verminderten oder auch ganz cmgcsteUtey Betriebe meererer großen Fabriken, die Minderver ollung pon unbearbjetteten Tabaköblczttcrn endlich auch tvohl davon her, da im vorigenJabre, m Folge des Geruchtes einer Tariferhöhung, von diesem Artikel Mit ubex den wirklichen Bedarf bezogen ivorden war. - Was die einzelnen Provinze-„n Preußeiis anlangt, so hat die Mehreinnahme in einer (Posen) den vor]a[)rigen Beirag mehr als verdoppelt, in Westpreußen,. Pommern und Schlefien den1clben um mehr Als 10 pCt. überstiegen, während in Brandenburg, Sachsen r(gid am Rhein die Mehreinnahmen unter diesem P-rozixntsangeblicben find. .zn_Ost-. Pxeußen und Westphalen haben sich dagegen Mmdcremnahmen herauSgesteÜt, die Differenz erreicht„indeß bei beiden nicht den Beira? von-10Prozen1en des vorjährigen Einnahmebctrages. Zu der namhaten Steigerung der EU,"“chmen in der Provinz Posen hat die Mehrberzollung von (H'e- treide und Vieh Wesentlich mitgewirkt. Auf die vermmderteinnnahmxe in Ostpreußen haben dagegen besonders Minderverzollungen voii Thee, Pott- asckW- FUCHS, Wein und geschälte111,Rcis, in Westphalen Mmderberzrdllun- IM von geschmiedetcm Eisen aller Art, geschältem Reis und nnbcarbertctcn Tabaksbliittern eingewirkt. - Die Mindereinnabme aus der Ausgapgs- abgabe L| durch einen Einnahmeausfakl in den Staaten des wdjtlichen Vc.!"baiides im Betrag von 3425 Thlrn. entstanden, der durch das Mehr der Emnahmen in den Staaten des östlichen Verbandes im Betrggc von 3340 Thlrn. nicht auSgeglichen. werden kann. Die Mehxemnahme an „AuSgangszöllcn im östlichen Verbande ist vorzugSiveise durch verstqute Ausfuhr von roher Baumwolle im Königreich Sachsen hekbxlgefübrt Worden, indem der“ erhöhte Bedarf der sehr schwunghaft betriebenen Spinnereien in Böhmen einen vermehrten Bezug dieses Ar- nk'ils, beraniaßte; die Verminderung der Einnahme in den Staaien dcs Keikllckwn Verbandes dagegen wurde namentlich durch ein Weniger bei srankfurt “' M' ['Wikkt- das von verminderter Ausfuhr roher Jene und roher Schaafwolle herrührt. -- Die Minder-Einnahmen bei den Durchgangs- Abgaben fallen dem östlichen Verband zur Last, indem bei diesem im Ganzen sich eine Minder-Einnahme von 7400 Thlrn. beraus- stelite, wiihrend im Westlichen Verbande fich ein Mehr von 4746 Thlrn. ZÜTZJanassv NFZ"? MMF sich Wesentlich “durch die Verminderung Les

* er e r - we er- na der Wiederkc 1: des ricdens in er Provinz Preußewstattgefuiiden haet? (Pr. C.) h F

"" Nach einer amtlichen usammen- ellun über die Verb esserung FFT ZFnksznmens der Flementßrlehgrerstellen im Reqie- UZISUÜLWU Fra11k'fu"rt_a. O. befanden si daselbst im Jahre 1805 20 bis “(WMF v“?" wxl, en 165 ein Einkommen b s zu 20 Thlr., .. 186 von hatten. im Zbée FZ19VZZ9§10Siii1 100 Thlr. Yb 117"? über i100 TEhlr.

' e en, von we en mi enem in- kommen bis zu 20 Thlr., 202 von 20 bis 40 Thlr., 657 von 40 bis

20117

100 Thlr. und 564 über 100 Thlr. aus e attet waren“ im“ a re 1835 1595 Stellen, und zwar 6 mit., einem nßommen “bis 'zu WJTerx, 27 pon 20 bis 40 Thlr., 346 von 40 bis 100 Thlr. , 1216 über 100 Thlr."; im Jahre 1848 1687 Stellen , von denen . keine ein Einkommen von ' weniger als 20 Thlr., nur 2 ein' Einkommen von, 20 bis 40 - Thlr. und 153 von 40 bis 100 Thlr. hatten, woge en“ die Yoße Mehrzahl der Stellxn, 1532, mit "mehr als 100 Thlr. do rt tvar.

ie Bestrebungen der Regierung, das Schulwesen zu heben und die Lehr- anstalten zu verbessern, haben schon in der eit vom Jahre 1805-48, zu dem erfreulichen Resultate geführt, daß die Zahl der Schulstellen über- baupt mehr als verdoppelt und die meisten niedrig dotirten Stellen mit einer Gehaltszulage, bedacht. wurden. Jm Jahre 1805 nahmen die Stellen bis zu 20 Thlr., so ww dre von'20'-40 Thlr. und die über 100 Thlr. Emkommen Zegen den “vierten Theil und die Stellen mit einem Einkommen 19,011 40 » 10 Thlr.-bemahe den, drittxn Theil der Gesammtzahl der Stellen xm. Jui Jahre1818 hatte sich dieses Verhältniß wesentlich geändert, indem beinahe funfzehn Sechszebntel der Stellen ein Einkommen von" mehr als 100 Thlr., und nur em Sechszehntel ein solches von weniger alsf100 Thlr. yachwiesen. - In Folge der Verordnung vom 6. März 1852 ,konnte' die Verbesserung der Schullehrerstellen mit noch größerer Entschmdcnheit vorgenommen Werden, da durch dieselbe der Regierun das Nechi zugesprochen wird, zu bestimmen, Was zur Unterhaltun einer chule u_nd ihres Lehrers erforderlich ist, und die Verfügung getro cn wird, daß die Verb'eserung-Zmittel zunächst von den Schulgemeinden durch das Schul- geld, fixrrte Beiträge 2c., abex auch“, so Weit als nöthig, auShelfend aus dem Staaisfoyds zu beschaffen seien. Auf Grund dieser Verordnung Wurden bis ]eyt in 34 Städten des Regierungsbezirks Frankfurt die Lchrersteücn um 6900 Thlr. verbessert, Wozu aus Gemeindemitteln 6375 Thlr. und aus Staatsfonds 525 Thlr. fließen. Im Allgemeinen läßt sich sagen, daß gegenwärtig in dcn Städten das Einkommen der Hülfslehrer nicht unter 150 Thlr., das dsr „Hauptlehrer _nicht unter 200 Thlr., und bei „Schulen, mit denen das Rektorat verbunden ist, auf 300 Thlr., zum Theil auch bedeutend darüber, bis zu 500 Thlr. angenommen Werden kann. In den 27 anderen Städten _des Regierungs-Bezirks sind die Ver- handlungen iiber die Verbesserung der Schulsteklen noch nicht beendigt. Von den überhaupt vorhandenen 1249,Landschullehrerstellen sind 405 als Verbesserun sbedürftig befunden worden. Es haben von diesen 371 bereits eine Vcrbe erung theils durch Zulcgung von Grundstücken, theils durch Natural-Deputate, theils durch Geld uschüffe erhalten. Geldzuschüsse empfinden 258 Steben in Höhe von 1 .308 T [m., von welcher. Summe 7802 Thlr. aus Gcmeindcmitteln und 6506 aus Staatsfonds hergeqeben Worden. Zur Ausstattuqq von Schulen und Lshrerstellen durch Gebäude und Land Wurden aus öffentlichen Fonds 13,823 Thlr. bewikligt. (Pr.C_.)

-- In dem Theile dss arnsberger Régierungsbezirks, Welcher-zum Bezirks des Bergamts in Siegen gehört, ist die Zahl der im 2tcn Triniéster c. eingelegten Murbungen höher als im 1. Trimester 0. Dies rührt hauptsächlich daher, daß in den Revieren ArnSberg, Ramsbeck, Brilon und Stadtberge bedeutend mehr geschärft worden ist. In den übrigen Revieren hat sich bierin eine Abnahme oder doch nur eine ganz unbedeu- tende und nur zufällige Vermehrung gezeigt.' Die eingelegten Muthungen beliefen sich im Ganzen im 1. Trimester auf 672, im 2. Trimester 1045, also auf ein Mehr von 426 im zweiten Trimester gegen das erste. Von diesem Mehr kommen 199 auf Brilon und Ramsbeck, 166 aiuf ArnSberg, 79 auf Stadtberge; denn in dem ersten dieser drei Reviere stiegen die ein- gelegten M111h11nge11.von 126 auf 325, in dem zweiten von 190 auf 356, im dritten von 32 auf 79.

-- Die Bevölkerung „bon Ca11ada,_welche sicb iixi Jahre 1848 aiif 1,500,000 Seelen belief, wird 12131 auf 2,500,000 geschaßt, hai mithin 111 weniger als zehn Jahren um zwei Drittel zugenommen. Die Zunahme der VolkSzahl in den Vereinigten Siaatxn während der mrt dem Jahre 1850 abgelaufenen zehn Jahre betrng 35“; pCt., die von Yber-Cauada während der zehn Jahre 1841-1851 mcht ivenigerdals 104; pCt„ und die von ganz Canada seit 1848 beläuft, sich “Ls 65-70 pCt., ist also beinahe doppelt so stark, wie die der Vereinigten Otaactcn. Jn denz leyten Menschenalter ist die Bcbölkerung Canada's bon 582,000 auf 2,500,000 gestiegen, hat fich demnach mehr als Nrbicrfacht. Ngch dicscmjyxxaßitabe Verdoppclt die Volkszabl Canada's sich in ctwas weniger als 15 Jahren.

Gewerbe: und Handelsnachricbten.

- Der Grubcnbctricb und chit in di:,njc-xiigen LZHciien dcs Regier111igsbczirks Arnsberg, Welche 311111 markistbcn Bexgamf ge- hören, hat in den verflossenen Monaten sl'ä) nicbt m.,allen Revierdn der- selben Begünstigungen erfreut. Die Sicmkobixn-Forderung dcrxeiirgcn Reviere, welche hauptsächlicb 'auf Land- und Eiycnbawi-Debit migcwiescn sind, blieb sich auch in diesen Monatdn ziemlich ngickx. Auf die Jiubr- Reviere dagegen wirkte der außerdrdcntltcb niedrige Wasterstand cnftschicdxn ungünstil ein; die Förderung, Vlkl mehr aber YVck) dcr AbZalZ, gingen m Folge de;!scn beträchtlich herab, so daß nur die Hoffnuzig au emen nassen Herbst die Koblenpreise, Welche im gayzanerqutsbezirkZ ohne weertlichc Aenderung geblieben sind, in der, bisherigen Hohe crhreli. Die Steele- Vohwinkler Bahn vermochte auch 1th den Transpoyt dex ihr zugedachten Mengen nicht vollständig zu bewältigen„ weshalb viele Besteüizngen nicht ausgeführt Werden konnten.,“ LM der Zeche Am Schwaben hat xnc'm eincn Fund von Wichtigkeit mieuxrfestcm Thone “eniacht, wclizher etmki preiSWürdigen Stoff zur Fabrikation feuerfester Steine darzubrcten ver-

spricht. (Pr. C.)

" * ' - * '- d. Mks. ' - Aus Du seldorf Wird bei „P1. (F.. unter den) 18. geschrieben: „DiesZuckerraffineriecn zn Uerdingen haben 111 den beiden