1905 / 56 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 06 Mar 1905 18:00:01 GMT) scan diff

daß sie nicht gleich mit Zwangßmaßregeln vorgeben, Wenn sie im ein- fachen Benehmen auskommen können. In diesem Sinne ist auch ein „Konflikt - ich glaube, er ist von dem Herrn Abg. Gamp gemeint worden - bei der Verwaltung des Kaiser Wilbelm-Kanals erledigt worden. Es heißt in dem betreffenden Erlaß sinngemäß: Demgemäß ift enwfoblen, obwohl eine Verpflichtung der Polizeibehörde dazu nicht vorhanden sei, sich auf das Benehmen mit dem Kanalamt - das ist bekanntlich eine Reicßsbebörde - oder nötigenfalls auf Vorstellungen bei der Aufsichtsbehörde zu be- schränken, das Kanalamt stehe derPolizeibebörde nicht anders gegen- über wie jeder Dritte.

Disse Auffassung drcki sich also mit den Ausführungen der Herren Vorredner, aber ich muß dem Herrn Abg. Gump darin widersprechen, daß bekanntlich aus m2inem Reffort Uebergciffe gegen die Polizei- behörden geschehen wären. Ich babe mich erkundigt und gehört, daß hierüber keine einzige Klage Vorliegt und kein Uebergriff vor- gekommen isi.

Der Herr Abg. Freiherr Von Zedlitz hat angeregt, daß für die Meliorationsbautcn auSreichende Kräfte Von meinem Resort Fur Ver- fügung gesieiLt werden möchten. Das ist selbstverständlicb. Ick be- finde mich darin in ständigem Benehmen mit dem Herrn Landwirt- schaftSminiséer, imd ick) kann sagen, iaß ich unter Zurückstellung des eigenen B.darf§ dem Hrrrn Landwirtschaftßminister nach Möglichkeit die nöiixzrn technischen Kräfte zur Verfügung gestellt habe und auch ferner zur Verfiigung st*[1rn wxrdc.

Dkk Antrag des Herrn Abg. Fritsch ist ja erledigt; ich möchte nur generell zu dcn damit angeschnittenkn Fragen bemerken, daß sowohl der Herr Minister dcs Jnnrrn wie auch ich unsern ganzen Einfluß dahin grltcnd 111611767“. wrrden, um die VkrkehrSzustände auf den Berliner Siraßrn zu Vzrbeffrrn. Die verschiedenen Herren Abgeordneten haben richtig angrfüirt, daß diese Verbrffsrung Sache der Ermeinde ist. Wir werden aber (ern mitwirken, um die Steine wegzuräumen, die im Wrge likgcn. Ick werde die Nnrrgungen geben, die in meirer Befugnis stehsn, und :iatürlick) auch. ewintuell die nötigen Auflagen machen. Ich Habe 3. B. bier rin Schrribxn vor mir liegkn, das mir heute zur Unterzeichnung vorgclegt ist, las gerade die Verbefferung der Zustände auf dem PotSdam-Ir Play zum Grgenstand hat. Ich bin der Ansicht, daß in Bcrlin auf dis Dauer im Nideau der Straße*:: nicht viel zu helfen isi, sondern daß wir durck) Untergrund- babnen, Untertannelung, Straßcnükergänge und dergl. Abhilfe schaffkn müffen, Weil „sonst der Straßenverkehr auf die Dauer nicht zu be- wältigen ist und immer lebenkgéiäbrlicber wird. Was ich Von meinem Ressort aus tun kann, das wil] ich gern tun, um die Zustände zu der- bessern. Jm einzelnrn aber hier Straßenbabnprojekte durchzuberaten oder meine Ansicht auSzusprechen iiber Verschiedene Projkkte, die zur Zeit in der Stadtwerwaltung schwrb€n, wäre, glaube ich, nichi richtig. (Sé'kyr richtig! links.) Ick würde hierdurch in unzweckmäßiger Weise Vorgreifen und außerdem Dinge behandeln, die nicht zum Ressort dieses hohen Hauses griiören. (Sehr richtig! links)

Meine Herren, ich glaube, damit wären die Fragen alle erledigt, die an mich gestellt worden sind. Ick) möchte mich nur noch grundsätzlich zu den ießt berührten Fragen dahin aussprechen, daß es mir selbstverständlich nicbt einfaUen kann, mich jeßi über die debatiirrten rechtlichen Fragen oder die Ausle'gung drr Verträge Zwischen der Stadt und der Großen Berlinrr Straßenbahn zu äußern. (Sehr richtig! links.) Ich habe dazu um so wenigrr Ver- anlassung, als die Entscheidung dieser Fragen zur Zeit noch nicht er- forderlich und noch nicht bei mir beantragt worden ist. Aber ich be- merke, das; ich, gleichviel wem eine Bahn in Berlin gehört, wer der Besitzer, der Unternehmer ist, es für meine Pflicht halte, unter allen Umständen dafür zu sorgen, daß die Verkehrswerbältnisse won Großöerlin verbessert werden. (BraVO!)

Damit ist die Diskussion wieder eröffnet,

Abs. Rosen ow (fr. Volkßp.): Wenn die Regierung Vorbehalte in der Korzrsfionsurkunde gemacht bat, so sollte sie nur die ganze Konzession zurückziehen, dann wäre der ganzen Misere mit einem Male abgebolirn. quum'seiiens der Regierung die Fürsorge für die Vororte, aber nicht für die Stadt Berlin'.) Es War derlexzknd für die Stadt, daß iran auf Tegel und Dailrorf Rückfickpt ge- nommrn, aber die Stadt Berlin nicht--einmai gehört hat. Es sisbt aktenmäßig fest, daß die Straßenbahn dsr Stadt Vrrlin cine

Amortisatirnéberrckpnung vorgelegt hat, wonach sie der Verlängerung -

des Vertragrs bis 1919 bedürfte. fie dann mit der Regierung andere Verhandlungen gcpflogen. danke dem Minister für die Erklärung, daß er ailen Projekten der Stabt für Ve_ikehrFVSibefferungen Wohlwollen entgegenbringen wird. Bei der städtiichen Uniergrundbabn wird er bald Gelegenheit erhalten, diescs Woblnwlicn zu bezeigrn.

Der Titel

Damit schließt die Debatte yon neuem. „Gehalt drs Ministers“ wird bewilligt.

Bei den Gehältern der höheren Beamten der Bau: verwaltung re t

Abg. Dr. Friedberg (ul.) eine Verbefferung der Gehälter der Bauinsprkiorcn an; die BauinsVthoren der allgemeinen Bau- werwaltung müßtrn ren Bauinsprkwren der Cisenbabnderwaltung

gliickpgestrlit wrrdrn.

(Hebrimcr Finanzrat N elle erwidert, daß dieses Verbältris schon 5 o : drr allgrmeiyen; altSaufbefserung aller Beamten bestand und damals auch 10 feitgeietzt wurde. Würde man dem geäußerten Wunscke nachfomn1rm _so kedeutrte das Eine Aenderung dieser all- gemeinen GebaliSVerbcnerung, und eine solehe sei zur Zeit nicht angängig. Uebrigens seien die AvsisllungSverbältniffe der Bau- inspektoren trotz der etwas abweichenden Geballßderbältniffe günstiger als bei den rntsprechenden anderen Beamtenkatcgorien.

Abg. Dr. Arendt (fr. konf.) widersprichtdsr [syteren Behauptung des Regierungskommiffars insofern, als die Etwas günstigeren An- steUungsvrrbältriffe der Bauinspektoren nur ganz vorübergehend seien. Uebrigens werde der Staat bei der BeffersikUung diefer Beamten nur gut fahren, denn die viel alänzenderen Angebote durch die Privat- industrie könnten leicht die Qualitax des Materials dirser Beamten verschlechtern. Ebenso erwünscht sei es,„daß den Wünschen dieser Beamten nacb Aenderung des Titels ,Baumspektor' endlich Rechnung Letragen werde; bei der Anstellung würden fie aus einem Regierungs- aumsister zum Bauinspektor. _ ,

Abg. Krawinkel (ul.) ichlteßt fich diesen Ausführungen an.

Minister der öffentlichen Arbeiten von Budde:

Die Titelfrage ist Von neuem vorn Abg. Krawinkel angeregt worden. Ich habe im Vorigen Jahre schon erklärt, wie mein Herr Amtévvrgänger das auch früher getan hat, daß es vielleicht eber möglich sein würde, eine Gehaltserhöhung für die Betricksinspektoren durchzudrücken, als ihnen einen anderen Titel zu geben.

Was die Fürsorge für die Beamten anbetrifft, so werde ich die nach Möglichkeit im Auge behalten, aber der Grundsaß, den der

Hinter dem Rücken drr Stadt hat

ch'

'-

Finanzminister für alle Ressorts aufgestellt hat? daß einzelne Kategorien nicht erhöht werden können, ohne daß al1e erhöht werden, ist eine Barriere, die natürlich auch für mein Reffort gilt. Im übrigen möchte ich dem Abg. Dr. Arendt erwidern, daß er im Irrtum ist, wenn er meint, die Anstellung erfolgte zur Zeit erst nach 7 Jahren; sie ist, wenn dieser Etat bewilligt ist, für das Hochbaufach auf 6Jabre zurückgegangen, für das Wafferbaufach auf 6 Jahre 3 Monate. Ich weiß'omch nicht, wie der Abg. Dr. Arendt dazu kommt, zu sagen, es Werde, wenn die Industrie viele Kräfte gebraucht, das Dienstalter ver- schlechtert. Dadureh wird selbstverständlicb'das Dienstalter verbessert, und da wir große wafferwirtscbaftliche Bauten im Staate auSzufübren haben, so wird natürlich das Dienstalter für die Wafferbauteihniker erheblich verbessert werden, wabrscheinlich aber auch für die Hochbau- tecbniker, weil auch nach ibnen eine starke Nachfrage ist. Ick) glaube also, daß es nicht zutreffend ist, wenn der Abg. Dr. Arendt sagt, daß in nächster Zeit die Aussicht für den Technikerberuf ungünstiger werden würde; ich glaube das Gegenteil.

s ckBei den Besoldungen für die mittleren Beamten pm 1

Abg. G [aF el (nl.) seine Freude darüber aus, daß die Zahldieser Beamten verme rt wird. Die Regierung habe die Bezüge der 3 ausuper- numerare erhöht, es sei vor allem aber nöti , die Bezüge der Bausekretäre zu erhöhen, da große Kenntni (? und Gewandt- heit im Verkehr mit dem Publikum von ihnen Verlangt würden. Ihr Gehalt entspreche nicht ihren LeistuFen. Fre Regierungs- bausekietäre exhielten 2100-2400 .,“, die ausekreiare in der Bau- verwaltung nur 1500-2300 474 Bei drr Zentralinstanz sollen die Gehälter zwar grundsätzlich höher sein, aber dieser Grundsaß werde ebenso wie für die Gerichtssekretäre auch für die Bausekretäre durcb- brochen werden müffen.

Abg. E cke rt (freikons) macht darauf aufmerksam, da die Land- mefféc im Baureffort schlechter stehen als die Vrrmeffungs eamten der landwirtschaftlichen Verwaltuna, troßdem beidx dieselbe Vorbildung und denselben Dienst hätten. Die ersteren erhieltrn 2100-4200 916, die letzteren 2400-4500 „44 Ferner müßte den älteren Beamten der Titel ,Oberlandmeffer“ gewährt werden.

Bei den Besoldungen der Unterbeamten tritt

Abg. v on Hag en (Zenit) für eine häufigere Sonntagsrube der Schlcuseiimeistér am Dortmund-Ems-Kanal ein. In Berlin Werde während des Gottesdienstes nicht geschleust.

Minister der öffcntlichen Arbeiten von Budde:

Dcr Anregung dcs Hrirn Abgeordneten ist schon dadurch Folge gsgrben, daß ich, soweit die Sonntagsrube bei dem Schleusenbetrieb noch nicht ekngefübrt ist, Erhebungen angestellt und die Anordnung getroffen habe, daß sie so bald wie möglich durchgeführt werde. Daß im übrigen in meinem Ministerium ein Interesse dafür Vorhanden ist, die Sonntagspfiege an den Wafferstraßen zu fördern, das mögen Sie daraus entnehmen, daß unter Mitwirkung von Herren meines Ministeriums - in außeramiliäier Tätigkxit -- die erste schwimmende Kirche für Schiffer geschaffen wordén ist, die auf den märkischen Wasserstraßen sp*ziei] bei Bsrlin Verkebrt und Von den Schiffern eifrig besucht wird. Die Kirche wird nicht nur zum Gottesdienst, sondern auch zu Versammlungen benutzt. Es befindet sich ach) eine kleine Bücherei auf dem Schiffe, und es wird von den Srbiffrrn dankbar ancikannt, daß auch in diesrr Hinsicht für fie gesorgt wird. (Bravo !)

Die übrigen da::“ernden AUSgaben werdcn ohne Debatte be'Willigt.

Jm Extraordinarium iritt bei den Außgaben für die Rheinkorrektion Von KeZelbeim bis Engers Abg. Knie

(Zen1r) für die Béfcsjigung dis fers bei Engers ein; Ein R r g i r r u n g 9 k o m m i s! a r erwidert, da); dieses Projekt

, bisher an dem Widerstand ciixislner Grundbeßßer Yscheitert'sei.

_ „Aixg. Dr. Volks (nl,) bittet um grö ere escbleunigung drr Schleuienbanten in drr_kanxlisierten oberen Oder, um Herstellung von Lagcrpläßrn am Koxeier Hafen und Umwandlung des Oppelner Sicherheitsbairns in Cixien Umschlagshafen. _

Regierunréökommisiar, Geheimer Oberbaurat Germelmann steilt die Herstrüung ron Lagerpläßrn und die Beschleunigung der Schleusenbauten_in Ausficbt und teilt mit, daß über dir Einrickxtung des Umschlagshasens in Opxcln bereits Erwägungen schwebrn.

_ Abg. Jürgensen (ni.) biitet dringend Um die Sicherung der Hallig Hooge.

Abg.Bach1_nann(ni.) bittet urn Ausbaggerung des Fabr- waffrrs zwiichrn Doyerschleuse und Sylt.

Geheimer Oberbaurat Germ elm an n sicllt dies für später in Aussicht.

Eine Petition Um Gewährupg eines Staatsbeitrages zum Bau einer Elbbrücke in Schönebrck wird der Regierung als Material überwiesen.

Das Extraordinarium wird bewilligt. Schluß 41/2 Uhr. Nächste Si ung Montag 11 Uhr.

(Antrag KrauscsKönigsbcrg, betreffend arlehen cm Kleinschiffer; Eiscnbahnetat.)

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- maßregeln.

Nachweisung

über den Stand Von Tierseuchen im Deutschen Reich am 28. Februar 1905.

(Nach den Berichten der beamteten Tierärzte zusammengestellt im ' Kaiserlichen GesundbeitSamt.)

Nachstehend sind die Namen derieni en Kreise (Amts- :c. Bezirke) Verzeichnet in de::en Roß, Maul- und K auenseucbe. Lungenseuche oder Schweine cache (eins [. S weinepest) am 28. Februar herrschten. Dic Zab en der betro enen emeinden und Gehöfte sind - letztere in Klammern - bei edem Kreise Vermerkt; sie; umfassen alLe we en vor- handener Seuchenfä e oder auch nur avegen Seuchenverda ts e perrten Geböftx, in denen die Seuche nach den geltenden Vor (br ften noch nicht fur erloschen erklärt werden konnte.

Roh (Wurm).

Preußen. _ch-Bez. Gumbinnen: Lyck 1 (1). Reg.-Bez. Danzig: Danzig Stadt 1 (1). Reg.-Bez. Marienwerder: Strasburg i. Westvr. 1 (1). Stadtkreis Berlin 1 (1). Re .-Bez. Potsdam: Niederbarnim 1 (1). Reg-xch- Fran furt: oldin 1 (1), Spremberg 1(1). Reg.-Bez.Kösltn: Stolp.1(1). Reg.-Bez. Breslau: Trebniy 1 (1). Reg-BEJ- Oppeln: Königshütte Stadt 1 _(1). Reg.-Vez. Hildesheim: Einbeck 1 (1). Re Bez. Luneburg: Uelzen 4 (4). Reg.-Bez. Y_rnsberg: Gelsen irchen Stadt 1 (Z. Reg.-Vez. Trier: Saarbrucken 1 (1). Ba ern. Reg.-Bez. beriranken: Ebermannstadt 5 (5). Sachsen. eis. bauptmannschast Leipzig: Leipzig Stadt 1 (1). Kr.-H. Zwickau: OelSniß 1 (1). Braunschweig. Holzminden 1(1).

Zusammen: 25 Gemeinden und 25 Gehöfte.

Lungenseuche. Frei.

Maul-

“___-RKM

PreUßiscbe . Provinzen, fernerBundes- staaten, welche in Regierungs- bezirke geteilt sind.

5 Kl und S ein un (eiUHZelésYZ-exeinepeKKw eseuche

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Maul- und ' Klauen-

seucbe

Regierungs- :c. Bezirke 'sowie Bundesstaaten, welche nicht in Regierungsbezirk geteilt sind.

::.-.. 53.2 2972“

39 "“.-Z-

|

Gemeinden

1.

3.

Ostpreußen ( Westpreußen |

Brandenburg |

Pommern | Posen

Schlesien

Sachsen Schl.-Holstein 2

Hannoder |

Westfalen (| : Heffen-Naffau (

Rheinland ( .

Hohenzollern

Bayern |

Sachsen |

Württemberg

| Baden ! |

Heffcn Oldenburg | '

Sachsen- ; “' Cob.-Gotha

Elsaß-

TFT:SVWQQWPWWY !*“) LaufendeÄr.

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' Niederbayern . .

ZZZken-Meßnir'igei:

Anhalt . .. 'S 'S W

Köni Sberg . Gum innen . Danzig . Marienwerder . Berlin . otSdam rankfurt tettin . KöSlin . . Stralsund . Bosen . . romberg . Breslau . Liegnitz . Oppeln . . Magdeburg . Merseburg . Erfurt . . Schleswig . . _annovex . Hildesheim . üneburg Stade . . OSnabrück . Aurich . . Msmster. Minden . Arnsberg. Caffel . . Wiesbaden . Koblenz . . Düsseldorf . Cöln . . Trier . . . . Aachen . . . Sigmaringen Oberbayern .

[„.-W| |,_„,_„| | | | |,_. !* Kreisen. [„„wi |,_„»1 | | | |_. .o- Gehöfte

falz. . berpfalz . Oberstaufen . Mittelfranken . Unterfranken Schwaben

Bauven .

Fresden .

eipzig . . . Chßmniß. . . . . wickau . . . . eckarkreis . . . . Schwarzwaldkreis. . Jagstkreis . . . Donaukreis . Konstanz .

l?rexiöur . . .

arlSru e . . Yiannbsim . . Starkenburg Oberhessen . . . Rheinbe en. . . . . Vieckxen urg-Scbwerin . SaYien-Weimar. . Me lenburg-Streliiz. Oldenburg . . . Lübeck. . . Birkenield . Braun|chwei

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en-Altenburg Coburg . . . . (Gotha

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Ywarzburg-Sondersb. warzburg-Nudolstadt aldeck . . . . . . Reuß älterer Linie Reuß jüngerer Linie. Schaumburg-Lippe Lippe. . . . . Lübeck. . . Yenéen .

m ur Unter-Ei| aßß Ober-Els .

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| Lothringen ]

1: Osterode 8: Anklam 1 1 .

12: Bromber( 1 erse

kreis 1 (5), * Saarbrücken 2 (2).

bofen 1 (4),-Karlstadt 1 (2), Ki ingen 1(1), ch enfurt 1 (4.

Lothringen . . Betroffene Kreise :e. *)

a. Maul- und Klauenseuche.

i. Ostvr. 1 (1). 7: Züllichau-Schwiebus 1 (2).

11: Schroda1 (2), Samter 4 (4 , Gräß 2 (2).

1). 13: Breslau 121). 17: ansfelder See-

urg 2 (2). 32: El erfeld Stadt 1 (1). 34:

39: Ludwigshafen a.Rb. 2 (12). 43: Gertz?- 5 :

Brackenheim 1 (2), Heilbronn 1 1), Leonberg 1 (4), Neckarsu m 2 (7

Vaihingen 1(8). Adelsheim ] (1).

Fürstean Birkenfeld 1 (1).

1 (1). 57: Heidelberg 1 (L|: 1), Oppenheim 1(2). 66: ötben 1 (3).

53: Biberach 60: Alzey 1 72:

Zusammen: 37 Gemeinden und 80 Gehöfte. b. Schweineseuche (eius-hl. Schweinepest).

1: i x..., .. 939331!“

Jriedland4(5), Pr.-Evlau 5 (5), Heiligenbeil 5 (5), Heilsber 3 (5

n 5 (5), Königsberg i. Pr. Stadt 1 (12,

Königs- Labiau 2 (4), Gerdauen 3 (3), Rasten

urg 3 (4),

,

rtelsburg 3 (3), Neidenburg 3 (3), Osterode i. Osipr. 3 (3), Mo rungen

1 (1)- Pr.-Holland ] (1)- 2: Heydekrug 2 (2), Niederun 2 Tilsit Stadt 1 (1),

Golda).- 1 (1), Oleyko 1 !: Elbing 2 (2), Danziger Niederung 1 (1), Danziger Höhe 3 (

3 (3). 1 (1)-

2-

Tilsit 3 (36, Ragnit 1 (1), (1), (I])), Ly 1 (1), Lößen 4 (4), Johannisburg arienburg i Westpr. 1 (1), DanzB Stadt 3), irschau

Angerburg 1

1 YsPwStargard 5 (5), Berent 3 (4), Karthaus 1 1), Neustadt i.

6 (6), osen

Schweß 14 (22), 1) An Stelle

sprechende lfde. Nr. aus der vorstehen

r. 9 ZS), iPu ig 8 (8). 4: Stubm 6 erg . Thorn 3 (4), Kulm 9 (14), Graudenz Stad11(5),

_ (10 , arienwerder eitpr. 13 (14), Löbau- 18 18 , Briesen 6 (6 , raudenx 38 (65 ,

Tuchel1(1), Koniß 7 (11), Sckplochau 4 (4,

der Namen der Reßierungs- :e. Bezirke ist die ent- en Tabelle aufgeführt.

atow 1 (1), Deutscb-Krone 11 12).' 5: Stadtkreis Berlin 1 (1). Tl: Prenzlau 2 (2), Tom [in 2(10 , Oberbarnim 7 (8), Niederbarnim 7 (14), Teltow 7 (8), otsdam Stadt 1 (1), O tbavelland 2_ (2), Westbavelland 1 1), Ruppin 2 (3), Ostprign 11 (12), Weftprtgnih 2 Fe). 7: Kön (1st “1. Nm. 5 (7), oldin 1 (1), wal 4 5), Friede erg i. Nm. 1 (1), Landsherg 2 (2), Lebus 4 4 Weftkternberg 1 (1), Züllichau-Schwiebus 2 2), Guben 1 (1). Lübben 5 (5), Luckau 8 (8), Kalau 4 (4), Kottbus 1 (1), Sorau 4 (4). 8: Demmin 2 (3), Anklam 2 (2), Ueckermünde 5 (5), Randow 4 (6), Stettin Stadt 1 (2 , Greifen- hagen 1 (1), Fyritz 6 (6), Stargard i. Pomm. Stadt 1 2), Saaßig 4 (7), Kamm n 2 (2). 9: Dramburg 1 (1), Bel ard 4 (5), Kolberg- Körlin 2 (2), Schlawe 4 (4), Stolp9 (10), Lauen urg i. Pomm. 6 (9), Bütow 7 9 . 10: Rügen 3 (3), Stralsund Stadt 1 (1 , Franz. burg 6 6), Greifswald 1 (1), Grimmen 2 (2). 11: Wre en1(3), Jarotscb n 5 (6), Schroda 2 (2), S rimm 1 (1), Posen Ost 4 (4),

ofen West 2 (2), Obornik 3 (3), amter 2 (2), Birnbaum 3 (4), Keutomischel 2 (2), (Größ 4 (5), Bomsi 2 (2), lF'raustadt 1 (1),

l 2 (2), Kosten 2 (2), Lisa 5 (5), Rawits 3 (3), Gostvn

ch 2 (2). 12: Filebne 16 (17), Czarnikau 1(1), P. 7 (7), Wirsiy 4 (4), Schubin 1 (1), Hobensalza 2 (2), Mo ilno 4 (4, Juin 6 (6), Wongrowiß 4 (4), Gnesen 5 (6), Wi6owo 2 (3. 13: Groß-Wartenberg 1 (1), Trebnitz 6 (6), Militscb 7 (7), Gubrau 5 5), Steinau 1 (1), Woblau 2 (2), Neu. markt 3 (4), Breklau 1 (1, Ohlau 5 (6), BÜZ? 2 (2), Strehlen 2 (2), Nimptsck) 1 (1), * ünsterberg 1 (1), eichenbach 2 (2), Schweidniß 3 (3), Strieggu 7 (7), Waldenburg 1 (1), Glas 2 (2), Neurode 6 (9). 14: Grünberg 9 (9), Frei- stadt 6 (6), Sagan 5 (6), Sprottau 8 (11), Glogau 2 (3), Lüben 8 (8), Bunzlau 3 (3), Goldberg-Hainau 3 (3), Liegnitz 3 (3), Jauer 5 (5), Schönau 4 (7), Bolkenbain 3 (3), Landesbut 3 (3), irschberZ 2 (2), Löwenberg 1 (1), Lauban 4 (4), Görliß 2 (2), Rothen urg i. .-L. 1 (1), HoverSwerda 2 (2). 15: Kreuzburg2(2 Rosenberg i. Q-S. 2 (2), Groß-Strehliß 1(1), Tost-Glciwi 6 (8), Ybrze 1 (1), Kattowixz Stadt 1 (2), Kattowitz 1 (1), Ple 1 (1), ybnik 4 (4), Ratibor 2 (2), Kosel 1 (1), Leobschüß 1 (1), Neustadt i. Q-S. 6 (8), Grottkau 4 (5). 16: Salzwedel 1 (1), Gardelegen 3 (3). Stendal 2 (3), Jerichow 1 7 (7), Jerichow ][ 2 (2), Kalbe 4 (7), Wolmirstedt 1 (1), Oscheréleben 2 (2), Halber- stadt 4 (4), Grafsch. Wernigerode „1 (1). 17: Liebenwerda 3 (3), Torgau 2 (2), Schweinitz 3 (3), WittenberY 18 (22), Bitterfeld 4 (8), Saalkreis 20 (23), Deli |ck 3 (4), Y ansfelder Seekreis 3 (3), Sangerhausen 9 10), E artsberga 3 (3), Querfurt 2 (2), Merse- burg 5 (6), Wei enfels Stadt.] (1), Weißenfels 7 (7), Naumburg 1(1), Zeis 1 (1). 18: Nordhausen Stadt 1 (5) (Schlachthof), Grafschaft Hobeniein 3 (3), Worbis 1(1), Heiligenstadt 1(2),Mük)l- hausen 1 (1), Langensalza 8 (15), Weißensee 1 (1), Ziegenrück 26 (84). 19: Hadersleben 7 (12), Apenrade 2 (2), Sonderburg 18 (21), Flenshurg Stadt 1 (10), Flensburg 21 (24), Schleswig 13 (21), Eckernförde 11 (13), Eiderstedt 1 (1), Husum 1 (1), Tonde'rn 4 (4), Oldenburg 6 (6), Plön 6 (6), Neumünster Stadt 1 (1), Kirl 8 (9), Rendsburg 4 (6), Süderditbmarsäyen 9 (9), Steinburg 8 (17), Segeberg 5 (5), Stormarn 1 (1), Pinneberg 13 (14), Herzogt. Lauenburg 10 (15). 20: Diepholz 1 (1), Nienburg 2 (2), Stolzenau 3 (3)., Neustadt a. Rbge. 4 (5), nnovcr Stadt 1 (2), annover 2 (2), Lmden2(2), Springe 2 (2), ameln 3 (4. 21: PAUL 1 (1), Hildesheim 2 (2), Marienburg i. Han. 4 (4), ronau 1 (3), Goslar 2 (3), Osterode a. H. 4 (12), Einbeck 5 (16), Northeim 1 (1), Ilfeld 1 (1). 22: Celle 1 (1), Gifhorn 5 (5), Burgdorf5 (5), J enbagen1(1), Falling- bostel 3 (3). Uelzen 2 (2), Lüchow 3 (4), Bleckede 2 (2), Luneburg 4 4), Winsen 2 2) Harburg4 (5). 23: Jork5 (7), Stade 10 (10), Ke dingen 1 (2), e e 7 (10), Geestemünde9 (12), Blumenthal4(4), Verden 3 (3) Rotenburg i. Han. 2 (2), Bremervörde 4 (6). 24: Meppen 1 (1), Bersenbrück 16 (20), Wittlage 1 (1). 25: Norden 1 (1), Aurich 2 (3). 26: Warendorf 6 (17), Lüdinghausen 5 (10), Münster 1 (3), Steinfurt 4 (6), Ahaus 1_(1), Borken, 9 Z15). 27: Herford 1 (1), Halle i. W. 5 (5), Bielefeld 1 (1), Wieden ruck 4 (5), Paderborn 1 (1), Büren2 (2), Warburg1 (1). 28: Arnsberg 2 (5), Brilon 1 (1), Soest 5 (6), Hamm 4 (7), Dortmund Stadt 1 (3), Dortmund 1(2), Hörde 2 (2)., Bochum Stadt 1 (1), Gelsen- kirchen 1 1), Hattingen 2 (2), Schwelm 1 (1), Altena 1 (_1). 29: Ca el Stadt 1 (9)„ Caffe! 15 (25), Eschwege 4 (5), Frißlar 10 (13), Hofgeismar „6 (7), Homberg 2 „(.-3), Melsungen 2 (2) Rotenburg 1. OR. 2 (3), Wißrn- hausen 1 (1), Wolbagen 5 (5), Frankenberg1(1), Fulda 2 (3), Hersfeld 3 (3), Hüniekd 2 (2), Gelnhausen 1'(1), Schmalkaldrn 1(1). 30: DiÜkreis 4 (5), Oberwesterwaldkrrts 11 (12), Wester-

Kolmar .

,

' burg 11 (13), UnterWesterwaldkreis 1 (1), Oberlabnkreis 2 (2), Lim-

burg 8 14), Unterlabnkreis 5 (8), St. Goarshausen 3 (_3), Wies- baden tadt 1 (1), Wiesbaden 3 (4), Untertaunuskreis 8 (_10), Usingen 14 (30), Obertaunuskreis 10 (10), Höchst 2 (5), Frankfurt a. M. 2 (2). 31: St. Goar 1 (1), Kreuznach 2 (5), Hell 1 (1), Meisenheim 1(1). 32: Kleve 16 (28), Rees 3 (10),_ Cre eld 2 (3), Duisburg Stadt 1 (2), Oberhausen Stadt 1 (1), Mulheim a. Ruhr Stadt1 (ZZ, Ruhrort 1 (1), Mörs ]2 (26), Geldern 13 (24), Kempen i. b. 9 (27), Mettmann 2 (3), Solingen 1 (1 ), NZN] (1), München-Gladback) Stad: 1 (2). 33; Waldbröl 2 (2), kulbeim a. Ri). Stadt 1 (18, Mülheim a. Rb. 1.(1), Cöln Stadt 1„(10), («köln 2 (2), “Ensr'rchen 1(1). 34: Wittlich 1 (1), Trier Stadt 1(1), Trier 1 (1), Saarburg 2 (3), Merzig 1 (3), Saarloms 4_(4), Saarbrücken 9 (10), St. Wendel 1 (1). 35: Erkelenz 2 (2), Julie!) 5 (5), Düren 3 (4), Aachen Stadt 1 (1), Aaxben 3 (3), Eupen_3 5). 37: Ebersberg1 (1), Laufen 2 (2), Miss_back) 3 (3), Mun en Stadt 1 (2), München 5 (10), Pfaffenhofen 2 (2), Schongau 1 ), Wafferbur 1 (1). 38: Landshut Stadt 1 (1). 41: W“) stadt a. A. 1 2). 42: Nürnberg Stadt 1 (2). 46“: Dreßden-

tstadt 1 (1 , Freiberg 1 (1), Meißen 1 (1). 47: Leipzig 2 (2), Rochlitz 1 (1. 48: (Glauchau 1 (1). 49: Zwickau 1 (1). 55: Emmendin en 2 (2), Oberkirch 2 (2), O enburg 3 (6). 56: Buhl 1 (1), Porzbeim 1(4). 57: Mosha 1 (1). 58: Darmstadt 2(212' 61: Boizenburg 1 (1), Gadebusch 1 (1), Wißmar 5 (5), Güirow 3 (3), Gnoien 1(1), Malchin 3 (3), Waren 2 (Z). 62: Weimar 2 (2), Apolda 9 (11), Eisenach 1(1), Neustadt a. .16 (19). 64: Oldenburg Stadt 1 (1), Oldenhurg 4 (6),"Varel 2 (2). Zeyer 1 HZ), Elsfleth 1 (1), Delmenhorst Stadt 1 (8), Delmenhorst 2 2). Vechta 1 (1), Cioppenburg 1 (2. 67: Braunschweig 7 (8), Wolfenbüttel 4 (5), Helmstedt 3 (3), andersbeim 17 (46), Blanken- burg 1 (1). 68: Saalfeld 4 (4). 72: Deffau 1 (1), Cötbxn 2 (2, Bernburg 3 (3). 74: Frankenhausen 2(2). 75: Kreis der wiste 2 (3), Kreis des Eisenbergs 1 (1), Kreis der Eder 2 2). “77: Gera1(1). 79: Detmold Stadt 1(1), Detmold 4 5), Schötmar 2 (2) Barntrup Stadt 1 (1). 81:Bremen Stadt1 3), ermisches Lan gebiet 3 (3). 82: Hamburg Stadt 1 (2). 84: Mulhausen 1 (1).

Zusammen: 1589 Gemeinden und 2145 Gehöfte.

__

Spanien.

Der Generalgesundbeiisdirektor in Madrid xnacht im Hinblick auf die Vorschriften des Reglements über die außere Gesundheits- Polizei bekannt, daß im Hafen von Pisagua (Chile) die B eulenpest außgebrochen ist.

Indien.

Einer Mitteilung der Regierung von Bengalen vom 7. Februar d. J. ("MLS sind wegen des Ausbruchs der Pest im Hafen von Broach Quarantänevorschriften in den Häfen von Orissa und Cbitta ong gegenHerkünfte von Broacherlaffen worden. (kaül- .R- m." vom 27. v. M. Nr. 50.)

Stand der Tierseuchen in Utigarn am 22. Februar1305. (Nach den wöchentlichen Ausweisen des Königlich ungarischen Aäerbauministeriums.)

Arns- *

Pälz-

brand

Wut un

Ro - HMT-

wurm

Maul- und Klauen-

seuche

Rotlauf der Schweine

BläScben- ausschlag

Schwei: &

Blattern seuche

Räude

Zahl der verseuchten Orte ....... 22 80 |

Handel und Getverbe.

(Aus den im Neichamt des Innern zusammengesteklten „Nachrichten für Handel und Industrie").

Deutsches Reich.

olltarifierungwon Waren. - Ge'zwirnte Baum- wyl garne. Der preußische Finanzminister hat in Uebereinstimmung unt dem Reichskanzler (Reichsschaßamt) durch allgemeine Vsrfügung vom 23. Januar d. J. bestimmt, daß 1) Garne, bestehend aus zwei Wollfäden und einem, Baumwollfaden und in drr Weise bergesieilt, daß zunachst der Baumon- und ein Wollfadeiz durch Zwirnen zu einem Strange vereinigt und sodann dieser Strang mit drm zweiten Wollfaden zusammekgezwwnt ist, 2) Garne, bestrbend'aus einem zweidräbtigen, schwarzen baumwoÜenen Stran e, einem einfachen schwarzen baum- wolxenen Faden und einem ein?ach:n weißen Woüfaden und in der- Weife hergestellt, daß zunächst mit dem zwLidrabtiaen baumwoüenen Stran e der einfach; Wonaden zusammengezwirnt ist, wobei leßierer in beiimmten Abständen Noppen (WoÜknöichen) bildet, und daß der so entstandene Strang durcb Zwirnen unt dem einfachen baum- wollenen Faden vereinigt ist, 3) Garne, bestehend axis drki zwei- drätbigen Baumwollsträngen und einem einfachen Wollsaden und in der Weise hergesteüt, das; zunächst der Wollfadeti mit zwei Bauxnwoil- sirängen krequeisZ umsponnen und sodann'_diefesGebi1de mit dem dritten Baumwollitrange zusammengrzwirnt Ut, als drei- und mehr- dräbtige, einznak und wiederholt gezwrrnte Garne der Nr. 2 0 4 des Tarifs, Zolliaß 48 .,“ für 1 (13, zu unterstellen und nicht wie bisher als zweidrähtige, wiederholt gezwirnte Garne nach Nr. 20 5, ZoUsaß 70 .“ für 1 (12, zu Verzollen sind. , ,

k0db€zr5 0010111", 001116111" 061511115119 usw., eine zu Färbezwecken, namsntlich bei keramischen Warrn bestimmte, mit Fgrb- toffen verwische Email: (Glasur-) Masse, ist, wie der preußische Finanzminijtrr im Einwernebmen mit dem Reichskanzler durch all- gemeine Verfügung Vom 26. Januar 1). J. bestimmt hat, wenn fie mit Oelzusatz eingeführt wird, gemäß der Anmerkung zu Farben (1111 S. 110 des amtlichen Warenverzeicbnisses iiach T-Nr. 5a 2 m_it 20 .,“ für 1 (12, wrnn fie ohne Oelzusaß eingeht, als Glasurmane nach Nr. 108 des Tarifs zum Save von 3,34 sür1 (13 zu Verzqüen. Yentxalßkatt der Abgabengeseygebung usw. in dsn Königlich preußijchen taa en.

Frankreich.

Geplante Zolltarifänderung. LautMittcikim-g drs „Loarä 0671631613 3011111111“ sol] nach einem der franzö1i|ch€n.K-ammer bcrxiis vorliegenien Geseßenlwurf“ für Blätter aus ;_Linxm Kauschak, nicht Vulkanifiert, und Nr Vulkanisierte Kaulscbnkiaden. - Nr. 620 des Tarifs - der 3011 von 60 Franken (Genezgltarii) Und 40 Franken (Minimaliarif) auf 30 und 20 Franken ermaßigt wrrrrn.

Außenhandel der Schweiz im Jahre 1904.

Nach der vorläufigen Zusammenstellung _dcs Speziglhandels der Schweiz im Jahre 1904 belief sich die Einfuhr, „aus Griind der für 1903 geschäßten EinbeitSwerte berechnet, auf _1243,4 Millionen Yranken gegen 1196,2 Millionen Franken im Vorjahr. Die'Aus- ubr bewertete sich im veriloffenen Jahr nach der Deklaration auf 891,5 Miüionen Franken, während fie im Jabre1903 emen'Wert von 888,5 MiÜionen Franken erreichte. Es ergibt sich |omrt xm Einfubrüberschuß von 351,9 Millionen Franken (1903: 307,7 Mil]. “ranken). An gemünztén Edelmetaklen wurdkn für 83,2 101111. ranken (1903: 55,9 MilXionen) eingeführt und für 42,6 Mill. ranken (1903: 28,2 MiUionen) ausgeführt. (Schweizerisches andelßamtsbiatt.)

Beteiligung des Auslandes an öffentlichen Lieferungen in den Niederlanden.

Einem Bericht des österreichisch-_ungarischeti Koniulaxs in Amsterdam iiber die Beteiligung auslandiscber Firmen, an offent- lichen Lieferungen in den Niederlanden entnehmen wir folgende Ausführungen : ' '

Von der ausländischen Industrie werden nach den Niederlanden insbesondere Erzeugnis]: drr Eisepindustrie geliefert., Cin re rl- mäßiger und starker Konsumxnt ist _das Kolonialmmistermzm in- fichtlich der in Ost- nnd Westindirn iur Eisexnbahn- und Straßen- bauten benötigten Eisrnkonstruktwrrn. Wahrend das genannte Ministerium bei Lieferung von LC111711-, Baumonen-, ,Wollenz, Schuhwaren, Wiegeyyrrichtungxn, Stcn1p_elpapier,_ Bran'ntwcin, Blei- weiß nur Erzeugnisse lckoüänd11chcr Fahriken julaßt,_ gilt dieie Be- schrankung für alle anderen Artikel,_izisk_)§sondere fur Mr_talle und Eisenwaren nicht. Es schrciben aucb 11adiijche Gemeinden Lirferungen Von Material für ihre Gaxanstgltcn,„wie Gasometer rind Gas- röbren, odrr Straßenbabnßcsellsckyastcn Ließrungen von Schirner: aus. Die Ausschreibun en von Lieferungen eiiolgen sebr summarisch, indem der beacbrte Arti 81 nur kurz genan_nt„(z. B. _metallener Oberbau iür Eisenbahnbrücken, Yußeisen, Sébienen ujw), , bezuglich des weiteren aber auf die ' edmgungsbefte Verwiesen Wird, welch? fur jeden Posten separat aiisgegcben werden. Es wird auch jeder ' osten für sich besonders zur Vergchimg gestellt. _Die Bedingurigs- Ffw find bsi einer Buchhandlung im Haag erbaltlicb und k01*xn manchmal bei Lieferungen Von zahlreicbrn Partien, oder wenn die-

11

(

45 17 11 | 119 | 80 | 306.

sxlbe'n Zeichnungen enthalt?» bis zu 20 Gulden. Daß es für aus- landische Firmen dezmocb ohriend sein dürfte, fich an holländischen Lieferungerz. zu beteiligen, beweist der Umstand, daß in jüngster Zeit mehrere Firmen aus „Deutscblcind und Belgien gegen die Konkurrenz drr holiandtschen Fixmxn dix: Lieferung einiger Posten erstanden haben. , Einige boliandischr Bewerber, die aus -dieser Konkurrenz erfolgreich bewoxgrgangen, aber nicht selbst Fabrikanten, sondern Agenten smd, durften ebrnfalls als Vrrtreter ausiändiicher Fabriken aufgetreten sein.

Eine Firma, welche sich. an Submissionen. in -Hol_1_and beteiligen will, hat an der Hand der LieferunZsunterlagen ihre Offerte auf Einem Vorgeschriebenen, Formular in boilandisckyer Sprache einzurrichen und außerdem zwei in Holiand wohnßafie, sowente Bürgen zu stellen, welche das Angebot mitunterschreiben.

Zuckerausfubr Perus.

Im Jahre 1890 [“Etrug die Zuckerausfudr Perus nur 40 726 :; sie nahm bis zum Iabre 1896 zwar ständig aber nicht merklich zu. Im Jahre 1897 erfuhr der Export eine erhebliche Steigerung, und zwar auf 102 846 5, während er im Jahre Vorher tmr 71000 : betragen hatte. Im Jahre 1903 wies er eine Menge von über 110 000 b auf.

Dem Werte nach stellte fick) der Zuckrrerport P:?rus in de'n Jahren 1899 bis 1903 folgendermaßen:

Werk | Wert

Franken | Franken 25 258 795 1902 30 993 504 1900 1903 1901

36 396 006 ! "25 773 852. Etwa die Hiiifie drs pkruviarisclpeii Zuckers rrbält Chile.

1899 “25 759 295 Die Aus-

fuhr erfolgt hauptsächlich über die Häfen Saladcrrw, Huanchaco, Eisn, Sup: und Cerro Azul. Ueber die beiden rriigenannicn Häfen geht die Produktion drs Cbicama-Taies, das aUcin fast Y dsr ge- samten Erzeugung Perus liefsrt. (ZÜPPOL'TZ ("051er51111111 (185 YZSUOI äipiowaquUSJ ST (3011511181183 (16 k'rQUCS.)

Wolframfu nde in Queensland.

Es ist seit längerer Zrit bekannt, daß Wolfram in Queensland an den verschiedensten STEAM Vorkommt. Der Hauptxundort war und ist a1_lch heute nrcb die Kap York-Halbinsel, wo es fast überall zu finden iit. Bei drm bisher niedrigen Preise, drr fich meistrns unter 20 Pfd. Stekl. die Tonne; hielt, war das Wolframiuchen kaumlobnend, und die wenigen Schürfer, welcbe fich ibm widmeten, fristeten meist nur ein kümmrrlicbes Dasein. Der Hauptfundort war Old olfram Cawp in der Nähe von Tboranrougb, nördlich von der Station Dimbulab der Cairns-Cbanaoe-Eiirnbahn, Von wo in den letzten Jahren jährlich 50 bis 150 Tonnen ausgeführt wurden.

Durch dir Preissteigerung, welcbe Wolfram im [8151811 Jahre erfahren hat, hat fich dis Lage Plößlich Verändert. An die Strlle Weniger Duycnd Von Schürfern traten HunYrrte, und das Ergebnis war, daß Wolfram in den eincn Abbau [ohnenden Mengsn fast in dem ganzen Bezirke, welcher 5511 der oben griiannten Eisrnbahn durcbsckynitten wird, gefunden wurde. Die Hauptpläise Wurden Bam- ford und später Perford, aber daneben gab es eine ganze An- zahl kleiner „Camps“, die zur Hebung der Förderung beitrugen. Später wurde auch in der Nähe yon Townsviüc (OÜen Creek) die Arbeit mit Erfolg aufgenommen, und neukrdings smd große Funde auf den_ Coon-Goldfeldern, im Hinterlande des Hafrns Cooktown und bei Rriedale an der Eisenbahnlinie zwischen Gladstone und Bundaberg gcmacbt worden.

Wäre |€it dem Monat Oktober 1901 nicht der Prcissiurz ein- grtrcten, so würde die Förderung von Wolsramerzen eine ganz außer- ordentliche Ausdehnung angenommen haben. Jedrnfails ist durch die Preissteigerung dargetan wordrn, daß Nord-Queensland ungeheure Mrngen diesrs Minerals enthält und bei eincm genügenden Prcixe jede Nachfrage befriedigen kann.

Der Abbau der Wolframadern durch einze1ne Schürfer und Berg- leutc, wie er brate betrieben wird, dürfte in den meisten FäUen nicbt mehr lohnend ssin, wrnn dcr Preis unter 40 dir, TOUUC gsben sollte. Eine Anzahl guter .Claimö“ aber würd-„n mit den erforder- lichen maschinellen Hilfsmitteln noch bei einem halb so [1017611 Preiie guten Nußen abwerfen. ' _ ,

Einige Arbeiterführer haben Versucht, die Queenslander Regierung zu bestimmen, die Erzeugung und den Verkauf der Wolframerze zu regeln oder zu übernehmen, doch hat man alle derartigen Zumutungrn abgelehnt und sich darauf beschränkt, dcn Generalvertreter Von Queens- land in London anzuweisey, d_en Londoner Marktpreis wöchentiich zu kabrln. Disser Umstand ist inwfern Von besonderer Wichtigkeit fur Jntereffenxen, als _er klar macht, daß ein aroßer' Extranu en bet direktem Kaufe meiit ni 1 zu erwarten ist. (Nach einem „Bericht des Handelssaäpverständigen eim Kaiierlichen Generalkonsulat in Sydney.)

Neu entdeckte Eisenerzlager.

Nach telegrapbiscben Mitteilungen aus Kalkutta sind in den Zentralprovinzen neue Funde von Eisenerz und Aluminium gemacht worden, die a11er Wahr (heinlichkeit nach Von de_sonderxr Bedegtung sein dürften. Es hat si bereits eine mit den €rsorderlrchen_Mitteln ausgestattete Gesellschaft zur Erwerbun der betreffenden Landereien gebildet. JÜUS 0001er Suaräiau.)

Kohlenversorgung Berlins und seiner Vororte im Januar “1905.

4. Ziifitbr an den Bahnhöfen und Häfen in Berlin

13. Zufu'hr (abzüglich des Versands)

"L.Empfang |

mit der , auf dem Eisenbahn |Was|erwege Zuiammen | 1- T t- t;

"““-__|1).Versand

an denBabnböfen undHäfenaußer- halb des Weicbbildes yon Berl n')

' Zusammen

Verbleiben mit der auf dem Eisenbahn Wasserwege

k | 1: 1: 1“- t-

Steinkoblen, Koks und Briketts:

Englis_che .....

Y_estfaliscbe . . . .

acb sche . . . . Oberscble sche. . . Niedersch esiscbe . .

2 130 1 300 4 533

350

3 144 7 171 560 95 742 29 172

1014 5 871 560

91 209 28 822

10 973 1 480 998 44 967 10 868

4 089 621 998

26 075 10 433

701

7 126 560 84 282 29 099

2 443 45

117.60 73

usammen . . . 127 476 8 313 135 789

Braunko len und Briketts: Böhmische

. . . . 337 Preu ische Briketts

2 308 114 740

1 971 114 740

613 613

u. sische Kohlen .

14 021 121768 42 216 69 286

1451 35 926 1015

950 35 926 1 015

2 308 114 610 613

"130

117 324 337 117 661

Zusammen . . .

130 117 531“ 37 891 501 38 392.

*) Adlershof-Mt-Glienicke, CharloÜMburF-G., enick, Grunewald, Halensee, Li tenberg-Friedricbsfelde, Niederschöneweide-

JohanniStbaT, Pankow-Scbönbausen, Reinickendorf

reptow, WilmerSdorf-Friedenau.

Dorf), Nxdorf, Nummelsburg, Schönholz,

pandau, Spindlersfeld, Tegel, Tempelhof,