Großbritannien und Jrlauy. _ __ __ ___ stri en Si ung des Unterbauies ae en, te W.? F; Fieélde? im Lémfe Y L_)ebakte Yer dix eItiaatib YZF: ' ux von 550000 Pfd. _ ter. zum ecke _ _ W “SKW? MDL“-Fx;.:.x;x..x.§.s.xxséx.n N.;. ' inSomaian. __e __ __ _ _ ?vléxTxiYanAmts Earl Percy verteidigte die]? quttik und e_rkaartere'x Regierung babe beschioffen, die Yerantwort1tchk_e1t der engltsd_en unter waitung zukünftig auf die Kaste zu beschranken und le'sieren britischem Schu «e stébendé S1ät_x_:_t_t_18 zuthaffnxx 11551711er MJK Laufé ' denOtand zu eZen, _ ver ei gen _ _. _ _ IWFY» wies Earl Percy auf die Bestrxbungen der Machotetbiséerxlkx Gewebrbankel mit Eingeborenen zu verhindern, und erwqbnÖ__a____a Ti? 1393th bezüglichen, von dem Gouvsrneur Von DLUMTLZUKM aUÖgcg-benkn Instrukxionen. _ In W Abendsißung br3ch _e_ ; ß ___ Skuribill (lib) eine Reiolution ern, m der erlirt wrtx,_____a__ ___? DQULkUÖL Eixibeit dssÜReiésNdYÖ eiYmFtvisltmbeFFFexizorZithwgesichert auf 81118111 Schuß» an a m_mg _ d , Antrag Der ck. u'iin Taylor (kon!) unterstußte en_ _. _ ZktrathkthäI für dies Kolondierix LdytteZliton geekrFJY_ _detx: IFF ' .' ci der Anicbt a _ l_e el _ , LLLYZWNJ süber abstrakte Bégriffe einzuiteüerz ur_15_ zu e?m_tklk_1_l_1, TFF VoxI-leägc die Kolonien zu machßp. bersxt 1.131.211. Die ._eg_ ___ iv-«Uc mir den Kolwnien zu einer freien, ix_ngezwungenen zxon__cr_e_1_z__dz_n saimnkntrelen. Diese Konfsrenz 1011 im Jahre 190 _ a___11 ___ Die Rksylaiikn wiirde, weiin _fis an_genom_men_ ner d», irre- Konfersnz bkmmen. Die Re!_01u1wn sei _zwcideutxZ an dee icitend, er bcantrage Faber, YS _ü)ber _s_15 tFWZegTZJLYiLMJTTeJieiunÉ Qord George Hamilton on1._er ar , _ _ _ *“ terstußte die RLZWUMJ, stimmen zu wollen. Cbam_b€r_laxn un seiner chschlage im wobei er erkiärle, Lk ball? eme Bxiprecbung __ W _ ' ' “ bt und ohne prakt11chen kr. gegsnwarngén Parlament Zit yerfru _ Ansicht ___ bekehren; die S*:“me PALM 15: es, kaxé _„an_d _zu serzier D Premierminister “. . 7: (Re'isrung 1er poütg_kon1xquent. er _ _ JZ? cßuxcwisdévrbvlte [(ins in Edinbyrgb gemachte Erklarung,_ m Hex Zr csa't 5316, er wcrkc nie die Verantworturig tragen 1ur__ Zint SchZ5zx11w1itik 11:77: rie Abfirht de_r Regteiung axikzekzn F "715€ "Hierzu eine freie Kolomalkonserenz etnzuberufxxil-l _? ii ,nickéi fiir SÖUZzQÜ, abcr_ _rcr *Jntrag C_biit_chtds ___? ngake "kiirxg'kx'gsn-zesxßr dem Teil jeinskx EDI_erWSkr aKnéiäébmeeri Jie ?“ *" “k“ ; sn b“*iebe. Diijnigen, _tZ _12 01": __ ,_ T_.7___xi?__3_;c_1_n_s_r_d_z «(tipixklem 1111521) die Regierung uxiterwdßen. DT Wég dsr von dsr R:“,ÜLTUUJ cingeichlazm wordeii sei, 10_ € _nur (___ €:"th Faß "ch Antw.; zu einer unßekmnxxen Zelt und in 81112]! _U_ JZ 'Vklk imd daz Reich ungseigneten Wei]? eingebracht wonen (est «*:r Vorschlag der Regierung, O_Qß _Über den Antr_ag CÉuxcbi man- Yii-ÄÜMMT wirke, Warkk hieraus mit 302 gegkn 260 Stimmen gsriommen.
Frankreich. _ W T B' __ ' “erutiertenkammer skßte ak_stsrn,w1e , :. . . - fährt?:xeYeratnna “ces Budgxts der Eignabmen sorxunäenÄZT einen Antrag dss Deruticrtxii Oexnbax (Soz.) an, räona Hämtliäoe kunfts:et:el Übxr Bsamte Man uittgstxilt wsrden 10 Y Deputierte Artikxi DSZ Finanzgéskysß wurxcn brera_us angenomme_n. _ekrl ikxxle und Baurrv T*;Asson vérlas sm_e Erklarung 921321101? Ftcleer ___ die anténationale POLiTik KZ RCSMMétiixiirxisxeNYtandereNedZér imtér “.;. ***-*i .- ., “."": daI '»,ur'ec _zu . _ . . _ [LBBW SLIT; UYU Sch1ag€nb aus die Pulte auf semenPlZZZ ?Y'Mcki Ksläiii war, (“cliff er Linen Ohnmacbtscznfaü. Die «ast [?ZLZ Yruzérki ibn hinaus. Darauf wxere das gexamte Budget mi «gen 47 Skimmxii angenommen. Der sozialistische T_chuttsrte Minister OSI AUSWarngen €!." an ifm am 16. Marz
de Presserisé hat dem T e 1 ca 1" s S nutgeteilt, Haß gelegentlich der Wiedereroff:
„Komitees .hervorgcxufen blutigenT-_. Straßenkampfen - eines Möhammedqners armenischen Komitees und das eines von einem Mohammehaner Mehrere Verbrecher seren m Ba ihnen ein Mitglied des und zwei _Frauen. Proklamatwnen gefunden
egen den Y hlreiche russische
den Mohammedanern YZYZYedanische und die armenische Geistli keit c,:meinsame “ l m en ür _ _
F;?anksLndfÜcke Stadtnotabe1n i_n Prozesftqn dic_-,_ durchzogen, um versöhnend auf die Einwohner emzuwrr en.
armenische Fl
worden, daß der Lyn der
El li s.
taiscbisi
orden eien. Den Anlaß zu den min Baksu häkten die Ermordimg durch cin Mitglied des _revolutrynarxn. feierliche Lexchenbegangms etöteten Armemerg gegeben. u verhaftet worden, u_nter internationalen rcvolutioriären Komrxees Bei den Verhafteten_se1en zahlxeiche worden, durch die eme Verschworung Nakafchidse enthüllt _worden sei.
infolge des Arbeiter durch
ouverneur _ © Arbeiter verließen Baku
die die russischen UZMM 1)" U uhen unter
t am 6. . . ie nr In Ertwan dauer M und Armeniern fort, mehrexe verwundet. Nachmitta s hielten die
errortsmus der _Armenier, üchtlmge eiseßen wo
wurden
: ,-* " eitli e, Amts- d.e Getoteten ab, worauf (H s ck) Stadt
Niederlande. __ k _ ben „W. T. B.“ zufolge, 8 mm gkge deéFiinister des AuswärtiYen Baron van
' ei 1; abe, die Le_it_ung tlassnng el_nger chder Marinemmtster
Amtlich ist,
d n eine En _ _ Geesckiisifte übernehme mtcrnmsttsck)
? Türkei T d Komi
' en to" wi chen ruppen_ un :
Em JUWEL Kxxnxaréonxo Hat, dem Wiener „Telegr-
Korrcsp.-Bu eau“ zufolge, wim_Sonnabend bis SonnFYg Fx-
dauert; die ande, die 50 Kopfe _stark war, hatt_e , dei; Truppe ein Toten. ZWS! der getoteten Komitajschis wur
annt. _ _
als Y_ual are tkeräung der Pforte_ smd m den leßten_Tadgen
cine 120 ann starke bulgarische Bande, untzr em
Kommando ines Offiziers namens EleVZtrom, unO rpex
kleinere b [garische Banden i_mtcx Yuhrung der f_z_u_2€__ Patcnew u dMarko vonBulgarien m cn Bezirk Petri
eingedrungen _ . . d Pforte ln ektor 11m1 Posch hat er_ Der G era 11113361: denHKomitatschi-s das (Herucht um,
gemeldet, es e e _ d ü run der daß am 14. arz 8000 Mann unter MPFathkowg und
S ara om, Tschakalaronx, _ _ T1??an;")rrjvchefvon»,BulgTarien in Mazedonien eindringen
würden. _ . Rumänien. __ __ n des “n der T onrede, mit der die neue Se_ 10 ParFaments stem eröffnet tyurye, hob der _K_ont?_,_k_vetttx W. T. B.“ zu [ e, Hervor, daß die von Numamen e o__gen kluqe Politik dc ande das Vertrauen allez: Mächte ern_)or_ __ habe. Die Thro ede kündigt ferner zahlrxnche (Hefe endmuZer an, darunter den jenen Handelsvertrag mit Deutsch an ,
..
und beseßte die Angriffe im
* _ _ _
' le ramm vom 7. März heißt es_. TFL dJnxan Tdeus gDorf Youanbuantan energiscbb akk einen Teil, wurde später aber wieder daraus vertne en,
* ke t m wurden ab eschlagen, auf der linken au griff der eind Kb? Wpus a an, w? aber unter unserem chi! aus nächster äbe abgegebenen Feuer_zuru . _ Aus Mulden vom gestrigen Tage meldet die
:A entur“: __ _ buran Feetl e LYHFFS 6.8März griffen die Japaner mit großen Streit
e SteUun in Tschantscbenpu auf F?:stZaFLSÜYFeWHsKObÉTYZ trittseslxxréren vergebéichen Angriffen stellten die
d Vormarsch ZYBUWZJ die Abteilung des Generals vot_1____ch mals die Angriffe der Japaner ab. NYYN d r starker Kanonendonner gebört. _Die W 1) e xb ___ erzittern. Die Schlacht tobt ber den Kaisergr e .
Ein weites Telegramm derselben_ Agentur aus
etrt en Ta e berichtet: _ _ , vomZiesriZssiscbeZ Truppen zieben sicb vyn _ibren Stellungxn am Schabo und vom linken Flügel auf dte_Befestthungn__-_ linie am Hunbo Wrücx'dliIcZie by:?) ZulibediieUVoFYkaTY JFTner YFeYichrlxndesJ-BaéilebilÖNauf 3 Werft; ibre Geschosse erreichen die
EUMFYZ. „Reutersche Bureau“ berichtet aus Tokio vom
8. dAYTdem japanischen Hauptquartier in der Gegend von
' ' ' d emeldet: „ . . SmÉiZichthZgPerrMngens rückten ddie Japanißchxtst St_r__et_t_k_r_al_fk_etxn - ' ' ai'en vor un na men u . ' FFaYLYZMjY. HLSW 5«Hage in der Gegend VN] Tita „FY ?"""axdFé Am Dienstagmong bumö_;3__Zbrd_1_1l"&isx:Y1bYe gYettineeriere aänböbe Richtung vom a_o * de abe: u-nter Verlust “Von nökdlich von Tuncbtatun vor, UZUYM ens am Dienstag kon- 30 Toren zyrück ksÖlaIkw- um 2 UTr 11)on und WanpaOsban, dentkiekte M ru fische Axtiaerie oon Zl tiff vorgingen ihr Feuer während große Jnfantertsmaffen zumb "9 Fk) Ubr orgens voll- egen unsere Stellung; fie wurdenVa er___un_1_ am Dienstag beseßten tändig IMM! en. Um U Uhr Am Wgst n der Eisenbahn und die Japaner sZ-Hancbengvao jm [Fele dem Versuch der“!“ Ort schlugen später emen Angriff der RuZen d _ Hunbo macben sicb in wieder zu erobern- ab" Am "ck“" f-e'r e "d stlicb v-n Mukoen der Näbe von Yangshitup “ sieben Mejlkinlsx) wVeerstärkuüngen heran: Anzeichen bemerkbar. daß die Ruffkkx all_tn bl L'k () a t
' b te wet Drittel von 1 uanva, - MZF FZZUJYPZF? MZEE"? [Ind schlug?" den Gegenangriff einer
1chen Division ab. __ rnsssEine weitere Meldung des „Reuterschen Bureaus vom
' b a t: _ gestrFZIZ-JIU ZsabZn beute vormittag 8 Uhr Matjchuntan ge-
nommen. _ _ ' ' trt en - em Neuterxchen Burxau“ mird ferner vom qs _ TageDaus „dem Hauptquartier des Generals Kuro [ u er Fusan berichtet: _ Heute früh haben die Rusie die ganze Linie län H des _chabo g vollem Rückzug nordw_rts begriffen._ Von bedrängt. Vor dem Ruckzizg legten d1e_ Ru von Vorräten, die dann die Nacht bmdurcb
„"St. PUNK-
- litt n roße Verluste. ein, beide Seiten eZTeäneirJikampf abxr- von Mukden wnd Häuser in Mukden
Mukden
n unter dem Schutz der Dunkelheit eräumr und find Fest in 'apanisckm Infanterie bart en Feuer an große Mengen verbrannten. Der Fall Die Japaner be-
auf gegenseitigen u eständniffen beruhe, und durch den die
von Mulden scheint unmittelbar bevorzusteben.
"mmer mehr wa enden wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland auf 1 Jahre festgelegt _éyrbey. __ __
.* -
' " e'tern nach Erledigung dle "ck Z 1Lins Anfrage übxr,1 r- ÄÖÜ"
nung der chatisrtenkainmer, _
Bud “ts bis dahin vertagt ha,_ ZF“- 1angé Vcrbleibexx d_e_i_* Bachth-YÉZTFZM es Depu- lanch in den Gewaxsk es ___ (___ die an-
5-7 m,: k _ _
MäÄNMKDer1ch1 MDM langen _und fast endl0_1_e_n Aufent- balt des russischen Gésckxmaders tn «0871 Gema]19rn_ von Madagaskar beUnrukiigxcn lebhaft alle_zzrxyunde Hes Friedens in Frankreich. Es- ist notwendig, dgß sxankreick) d1e_Ver- Dflichtungsn der Nsuxralitäx deni (Beine wxe de_m_ Buchstaben nacb resvoktisrs und dmc? 1sin€_.1„).iltimg auck) dtc1cn Eindruck [)?kVOkkak. Frankreich Ürfé_11ch)_ _mcht Boschxizxrden 0de der Gefalir Liner Floxxenaktion m _1emsn Gßwankrzi auzzjcßcn, qkaen' di? 65 sinen gorccbten Einsvruck)_ nicht_wur_de exheben körinen. Te Prosscnsé: bemerkt 1chlicßlich m_ )emcm Zchrsibsri, er ons dcm Minister Gslcgenbcit gchn, dis allge- msine Bkurrruk-igung zu zerytremzn.
Rußland,
Ter Großberxog und die Großherzogin von Hessen iind, wie „W. T.__B.“ meldet, gestern von Moskcxu ii“. Zt. Petxrsburg eingstroxxsn und Haben fick) nack) Zarskoxe: Sich) 58 85871.
Zn IST. Petersburg ist gkstexn dcr rus111ch:bu[_qa: riich€ HandélSosrtrag untsrzeichnet morden. _
“Dis „ZT. Pexérsburgkr TklkgraphMa ontur“ cr_k_lärt, daß die 211281011719 «uswärtiger Bläitcr, wxna ) der anndent_des MimstkrfomnecH Wirte isin IibscioieOHJesuck) einger81cht 173521“. soilté, dnrchaus fczixck) 181. __ _
* TSL" Finanzminit:er,_ der ckck) Mit der _Lage_d_cr „Saridlungsgekiilfsn, die" _1m Turchscbnxtt taglich 1414 Ztumden arbxireien, be1chanat_ Hatte, bat einen_G_e!eß: Lniwuri aquearbkin-t, der die MmdkstdauYr der mglichen Riikiéxsir nac?) der Arbeit, die Esens 611, die SonntaßHruhe 593277: um:) bsstimmt, daß die 1106) ni t15 Jahre altkn Kmdex :::: "(Lr Arbsit auf die Dauer von 2 Stunden__tziglich_befreit WLTÖLN sollten, damit fie fich wisensckiaftlick) beschatttgen konnten.
"Tax"- Zwckholmer Journal „Aftonbladet“ meldet aus „Heliixxaiors, Oer Adel sowie dchÜrger: und Bauern- 112710 5311271 am 6. d, M. eine Petitiyn bei dem Landtag eik*ger€ichi, 'die Darauf h_itiaUSJehe, dag die Anwendung un- skie312cher ZwangHminel iettsns des Go_u_vern_eu_rs uiid andexer Béamnr: zur Turchiéxhrung dsr Wehw711cht josort m Wegxall i:.“nm-xn iOUe.
A;:H Z 5 I :*. 5 w i ( € wsldsx dis „St. Peterburger Telsgrayhen- (:.:-31.7147“, SZ ssi, entgegen der Meldung ZUHriyärtiger Blatter, iLi'iZair-ZUZU, 5255 535 Ztandrecht daselbn nicbt verhängt WOZZSU isi: dis 3125: sei ruhig. In der Ortschaft Sawcrze, im „KMT? Zscznowix-x, habe am 4. 5. M. eine PatrourUe gut I) AÜEUA, 'die 5er Aufiorderung, aUHeinandsxzugehen, iiicht «Zéfoizx isisn, geéeuert; drei Arbeiter seien gelotst, dxet vex- wunzé: w.:köé'ki. Tie Vserdigung der Getotetxn se1 rul)1__g_ vcrlzxéén. ZN dm .Kaiimirgrubkn ici die Drahtjeilbabn dur_ c,“..“x Tynaminxvloiion unbedemend beschädigt worden; dre Kusksiisrimg sei ic-ior: erfolgt,
Fm einer Konixrenx des GencralgouverneurH von kiaké mit den Vertret'srn 5er Verwa1tun_g un?) der DxxéékérUnZ TMDS iefxgc-stellt, daß die züngnm Kampfe „;.-:w'éx': 55:1 Arr.“.knierr: und dsr: Mohammedanern durch
17
„;)- in en Radikalen at, wie Marr “HOLZ „M .:Äureau“ erfahrt, b_ chloffen, ür***die Vcrtagu g der Verhandluygen uber den deutsch-serbischen andel_§vertrag 515 zux H_e_rbft- session der Skups ting emzu_treten, damxt gleichzeitig der HandelSvertrag mit Oesterxetch-Yngayn beraten wexd_en könne. Sour? die Regierung hiermit Ulcht einverstanden 1e11_1, so wolle der Klub Obstruktion trexben. Es verlautcxt, die chisrung sei troßdem enischloffen, dxn deutsch-serbtschen Handclsvertrag s?yn ]oHt auf _016 TagesYrdnung zu seßen und eventuell ie Skupschtina aufzulosen.
Amerika.
Der rä'idcnt Roosevelt hai, _ aus WasFinxgton berichtet nzird, eme weiße Botschaft, betreffend den Vcrtrag Y_tt San_ om_tngo, an den Senat gerichtet. Dcr Prandent_ erklart darm,_der Verirag sei das einzige Mittel, zu rierhmdern, daß die Gläiibtgcr die Zahlung ihrer betrügerischen Forderungen erhrxlten, und die erechtkn Forderungen__ sowohl der Auslander, wie der merikaner zu untermxßen. __ Ec hebt sodann hervor, die Not, in der Sar] Dommgo nch befixide, erfoxdxre die Hilfe einer mächtigen besreuiideten Nation; viele Verpx_11ch- tungén, die das Land angeblich dem Auslande ge enuher haben solle, sxcllten cinen mel hohererx Betrag dax, a s diefe Gläubiger San Domingo gegeben hatten. Daher seée der Vertrag vor, daß unpartxusche Beamte entscheiden _oUte_n, welche Schulden rechthültig und welche ganz oder_te11we1se ungerechtfertigt seien, daß sie fexner unter__den Gläubigern dcn Ucberichuß der Einkünxte verteilen und “wan Dommgo gegen übermäßige Ansprüche chüßen sollten.
Asien.
Petershur er drei elegramme
wie dem „W. T. B.“
Telegraphen : Agentur“
ie die St. W „ des Generals
meldet, lagen gestern Kuropatktn yok: _ _ In dcm ernen vom 6. Marz [191131 es_: Am rechtcn U"er des Hunbo griff ker Feind unserx Stellungen nörclick) und südli von Yansytun an, Wurde aber zurixckgescblagkn; eine Abteilung von uns ging auf dem _Wege nach Smminttn? vor und beseste nach einem blutigen _Kampf das Dor TiinVanche in der Nähe von _ Tascbtkiao, wurde aber dann wieder zurückgeschlagen, da der FWD, der L:ukinab-ua_n östlich Von Tafchikiao energisch verteidigte, Verstärkungen aus Sudwesten und Nordosten erhielt; Leine Verluste spd beträchtlich. In der Gegend beim Putilow ügel haben Wir gestern drei Revolver- kanonen genommen und 50 Gefangene gemacht. Die Angriffe auf Kandaliia wurden_ (: escblagen, ebenso aus Ubenapusa; beim Kutulingvaß herricbt ' ube. __ Das zweite Telegramm vom (. d. M. lautet: Am rechten Ufer des “unbo Kkiff der Feind mehrere Male unsere Stellungen vor den örfern Yanivwn und Yuanbuatan an, wurde aber zurückgeschlagen. Alle Angxiffe auf den Putilow- uud Nowgorodbügel, die sebr [Uktg waren, wurden ab- geschlagen , ebenso die nächtliÖm AUJriffe auf Kandabksa- Manchmal machten die japanischen So daten Kehrt _und x_ulten auf ihre eigenen Leute. als wenn fie: Nuffen waren, indem fie so ri: Japaner bis zu den Drabtvekbauen l_ockten. Ubenayusé wurde gestern abend um 8 Uhr und gegen Mitternacht angegriffen, dabsi erbeuteten kie Unierigen, als ße den Angxiff gbschluaen, zwei ReVOlverkanonen; um 6 Uhr MNAMS ""NEU" die ISMN“ den Angriff- Wir macht3n eine Kontreatsaäk und nahmen dabei noch eine
die Ru en hart auf dem Ostflügel. _ _ , FIM- «UV:,L' „LUMIX, amtliche Mitteilung des K Russen seien inYder Rlcbtmyg'gefcblagey wprden. «te bätten am 8. d. M. früh den Rückzug begonnen, und die japanische Armee sei in energischer Verfolgung des Feindes begriffen. Man schäßt in Tokio die Verluste der Japaner in der leßten mehrtägigen Schlacht auf 50000 Mann_ und die Gesamtverluste auf beiden Seiten auf wett mehr als 100000 Mann. Die Japaner habe_n, rme das „Reuter- sche Bureau“ meldet, die Eisenbahn nördlich von Maiden ab- es nitten, sodaß den Russen Für den Nü_ckzug_ n_ur die_ Land- tra en und die Kleinbahn Fu chun-Tielmg ubrtg bletben_. Einem Privattelegramm des„Temps“ aus Tananaxrvo zufol e verläßt die ganJe russische Flott; die Gewasser von LLMadagaskar an geht nach Dxibuti. Afrika. Der „Matin“ berichtet aus Maxokko, der Sultan habe dem französisäéen Gesand_ten tn Tanger, d_er gegen: wärtig in der Retdenz Fez ber dem Sultqn mit einer fran- zöfis en Misfion weile, erklärt, paß er die meisten de_r vor- esck) agenen Reformen für möglich und sofort durchfuhxbar alte, daß er aber, bevor er seme Zuinmmung zu dsesen gebe, mit seiner Re ierung de_raten musse. Die Reform- vorschläge der franzÖJischen Regterung_ an d_en S_ultan_ en_t- hielten unter anderem einen Entwurf uber dte_S1che_rk)ett m aUen marokkanischen Häfen und über den Bau einer Eisenbahn zwischen Tanger und Fez.
Parlamentarische Nachrichten.
Die Schlußbericbte über die Yftrigen Sisungen des Reichstags und des auses de_r bgeordneten befinden sich in der Ersten und weiten Beilage.
n der heutigen (159) Sißung des_ Reichstags, welcher der Staatssekretär des Innern, StaatSmtmster Dx. Graf von PosadowEky-Wehner und der Staatssekretar _des Neichsjuftizamts Dr. Niebe'rding beiwohnten, wurde zungchst das Nachtra Südereinkommen mit Oesterreich- Ungarn, betre end das nkrafttreten des _neuen Handxlß- vertrages, in dritter esung ohne DlSkUsfion endgulng angenommen;
Es folgte die erste Beratung des Geseßentwqrfs, be- tre fend Aendsrung des § 113 des GertchtSver- !assfungSgeseßes (Ausdehnung des Kreises der Zur Be: teilung als HandelSrichter befähigten Personen . Eine Debatte entstand nicht, In zweiter Lesung wurde die Vor- lage unverändert an enommen.
Das Haus trat LSodann in die erste Beratung des von Mitgliedern sämtlicher Fraktionen des Hauses em ebracbten Gescßentwurfs, betreffend Aenderung des eseßes über die Beurkundung des Personxnstandes und die Eheschließung, nach dem im § 23 dieses Geseßes das Wort „Tage“ erst 1 werden soll durch „Wochenta e“.
Abg. Dr. Sto mann (Rp.): Det § 56 des (Ge eyes über die Beurkundung des Personenstandes bestimmt, daß jeder Sterbefall spä- testens am nächstfolgenden Wochentage anzuzeigen ist. Dnngegenüber bestimmt der § 23 dieses Gesetzes, daß_ wenn ein Kind tot geboren wird, die Anzek e spätestens am nächst olgendxn Tage geschehen muß. Damals wurde eantragt, dm „Tag“ in .chbenta ' umzuwandxln, es Wurde aber Von dem Abg. von Hoverbeck das edenken eibo1en,
**".e TKSUH-ZNW? Tétixkeik des rsvolutionäksn armenischen
RevolVerkanone. Auf ktm linken Flügkl ist es ruhig.
raß bei totgeborenen Kindern bisiveilen der Verdacht eines Verbrechens
** wird nicht die Bestimmung getroffen, daß
_ tags Amtsstunden abzubalten.
vorliegen könnte, und der Antra wurde abgelehnt. Während nun die
olgen brauchen, sten Wochentag verschoben werden önnen, muß die
onde_rn b zum näcb nxetge eines totgeborenen Kindes, wenir'ein Sonnabend in Frage kommt, am nachstsolgenden Sonntagägescbebem' Infolgedessen sind die Standes- beamten m den großen St dten ezwungen, für solche Fäüe Amts- stunden abzubauen, und es wird i nen dadurch die Sonntagßrube ge- rgubt. Die fast dreißißjäbrige Erfahrung bat gezeigt, daß die Bedenken, dte seinerzeit zur Able nung der Aenderung des § 23 fübrten, durch- aus unbegrundet gewesen sind. Durch die Aenderung, die wir beantragen, _ _ nun am Sonntag det- arttge Anmßu nicht erfolgen dürfen, das würde für die ländlichen Standesbeamten bedenklich sein. Es wird nur das Recht gegeben, am Sonntag zur Entgegennahme dieser Anzeigen keine Amtsstunden abhalten zu_ brauchen. Von seiten der freisinnigen Volkspartei ist eine Resolution zum Etat des Reichßamts des Innern eingebraebt worden„ die dem Wortlaut unseres Antrages genau entspricht. ch bitte Sie, unserem_ Antrag zuzustimmen. Abg. Dr. Muller-Sagan (fr. Volksp.)r Jeb danke dem Abg.
- Stockmann dafur, daß er es übernommen bat, die von mir ein- gebrachte Resoluxion auf dem Wege dieses Initiativantrages so rasch zu erledigen. Die Erfabrungen, die seit 1875 gemacht worden find, haben tat1ächltcb ergeben, daß die damals von meinem politischen Freunde von Hoverbeck vertretene Auffaffung richtig war. Die ahl der Kindeömorde betrug 1902 im ganzen Deutschen Reiche nur 177 ;_ dex Prozentsatz der hiernach auf ein StandeSamt entfallenden verhachtigen FgÜe reduziert sich, _da es sich bier nur um den Sonntaa handelt, auf_ 'ettxen äußerst winzigen Say, der nicht rechtfertigt, daß dssbalb allem die Standesbeamten gezwungen werden müßten, Sonn-
LMUMU n Todesänieigen ni t am Sonntag _zu
Ab . Büsing (nl): Meine politischen Freunde schließen si dies_e_n ??uäfübrungen vollständig an und Werden dem Anfrage ihZ Zustimmung gxben. _
In zweiter L_esung mird darauf der Text des Gefes- entwurfs ohne weitere Debaxte unverändert an§enommem
Darauf fest das „Haus dre zweite Beratung es Reichs- haushaltsetats für 1905 im Etat des Reichsamks des Innern, und war bei dem ersten Titel der dauernden Außgahen: „Gehalt es Staatssekretärs 50000 (W“, und den dazu eingebrachten 26 Resolutionen fort. _ Abg. S öpflin (Soz.)_ „vertritt die von seinen Parteifreunden eingebrachte esolutton: „Die verbündeten Regierungen zu ersuchen, dem Reichsta e baldigst einen_ Geseßentwu'ri vorzulegen, durch 1271 dre t ?Ulicbe regelma ige ArbeitSzeit für alle im Lahm, rbeits- und D enswerbältnis im Jndustrie-, Handels- und VerkehrSwefen befcbäftigten Personen unter Festsetzung angemessener UeberganJSvorscbriften auf längstens 8 Stunden fextgesevt und der SonnabendnaÄmittag freigegeben wird. In Ve- triebßn mit umznterbrochener rbeitSzeit sowie in unterirdischen Vetrteben soll e_me tägliche regelmäHiYee Arbeits eit von längstens 8 Stundxn unh m untertrdi eben Bett e n, in wel ndie Temperatur 280 C. ubz'rstetgt, von_läng en66 Stunden'zugelaffen werden.“'_ Der 311 e d n e r fubrt aus : _Wir ckme bei der Interpellation Trimborn schon eme Vzrbandlung i_tber den aximalarbeitstag gehabt, aber deren Ergcbnis hat uns nicht befriedigen können, ganz zu schweigen von der schlankwxg ablehnenden Antwort des Staatssekretärs. Die Sozial- dsmokratte bat es daher für nötig gehalten, die Frage wieder auf die Tagesordnung zu bringe , und so haben wir un eren Antrag auf Ein- xubrun des Vormalar eitstages wieder einge racbt. Alle Arbeiter- !cbußge eye _muffen Palliativmitteleben bleiben, so lange nicht die ArbeitSzett m unserem Sinne geregelt wird. Die BWeise dafür smd so oft und so umfangreich gegeben worden, daß es sich er- _u_brigt, abermals ausführlich darauf einzugeben. Die lange Arbeitözeit nt dre Hauptquelle der sozialen Mißstände, unter denen die Arbeiter- klasse zu leiden hat. Die Krankenkassenstatistik liefert dafür geradezu
schlagend_e Zahlen. _ Bet chluß des Blattes spricht der Redner weiter.
_ Das Haus der Abgeordneten seßte in der heutigen (157.) Stßung, welcher der Minister der öffentlichen Arbeiten von Budde beiwohnte, die zweite Beratun des Staats- baushaltHetats für das Rechnungsxabr 1905 im Etat der Eisenbahnverwaltung und zwar dieBesprechung
der Zugverbindungen Cort.
Abg. Bgchmann (ul.) ringt Mißständk der Ingwerbindungen auf der_i Linien Tondern-Hvidding und Tondern-Tin [eff in Schleßwrg zur Sprache und bittet den Minister um AbhiliJ . Be- rgnerltcb sei, da??: das neue Schnellzugspaar Hamburg-Husum nicbt -_mdestens_ bis ondern fortgesetzt werde. In wirts aftlicber Be- rebung wie auch im Interesse des nationalen Kampes in Nord- chleSwig sei dies sebr zu beklagen.
_ Abg. Heckenrotb kons.) bittet den Minister, einen Zug einzu- ubren, der am_späten bend aus dem nördlichen Teil des Kreises euwied von Siershahn nacb Neuwied zum Rhein gebt, um den _uswärts beschäftigten Arbeitern, namentlich Sonnabends, zu ermög- icben ihre Familie zu besuchen.
_ Äbg. Ludicke (freikons.) wünscht daß die 1)- üge in Spandau amtlich balten möchten, und daß die Spandauer die ernzüge zwischen erlin und Spandau benutzen dürfen. Ferner müsse der Vorort- erkebr weiter außgestaltet werden, und die Zü e zwischen Berlin und auen nzüßten vermehrt werden, damit die rbeiter rechtzeitig ibre rbeitsftatte in Berlin erreichten.
_ _Abg. HauSmann (ni.) bedauert, daß der vom Minister ange- un_dtgte neue ]J-Z'äug Berlin-Cöln nicht über Hildeöbeim-Hameln efuhrt werden so ; es bedürfe einer befferen Verbindung nach dem oarz und ferner von Leipzig nach Holland.
Abg. Dr. Lotichius (nl,) wünscht bessere Zugverbindungen r__1ckieSS___tadk1 Braubach und vermehrte Einstellung von Speisewagen
ie ne zu :.
Abg. von rittwiß und Gaffron (kons.) bittet, daß der Knellzuögg Breßlau-Oels-Kattowiß auch in der Stadt Rosenberg (1 en m e.
AbZ. Dr. Schroeder-Ca el (nl,) spricht dem Minister den ank fur die zugesagte Verbe erung der Schnellsu sverbindung von asses aus, bittet aber gleichzeitig, auf der trecke Cassel- xankfurt die Zwischenräume zwischen den Tagesscbne'll ügen zu ver- mdern, bew. die Durchfii rung eines von Ftankfur abgebenden achmittagskebnelizuges bis (1 e! in Aussicht u nehmen. Die a eler Handelskammer babe cb seit langem eriol los nach dieser 1 tung bemüht; an dem dringenden Bedürfnis sei n cbt zu zweifeln.
Abg. Dr. Arendt (freikons.) biiiet, den Nachmittags 5 Uhr ' Mm. von Berlin nach Frankfurt abgebenden Zug später abfahren
laffen, u_m im Jntereffe der Provinz Sachsen“ eine beffere Ver- _dung mit Frankfurt und Süddeutschland zu schaffen. Ferner nscht er, daß der um 2 Uhr 25 Minuten von Halle cb Sangerhausen ab ebende Nachmittagsscbnelloug auch in Eis- -e_n halte; auch die chwierigen Terrainverbältniffe des Bahnhofes achen dafür, den in Eisleben halten zu laffen. Die tadt Hettstedt mit rem starken und fich immer mehr ent- ckelnden Verkehr wünsche, daß wenigxiens der Morgenstßnellzug ck Berlin dort balte, zumal da demn cbst eine Nebenba n von ttstedt nach dem Harze werde gebaut werden. Der Morgen- nelxzua Bulin-Gti-ten soll_e über Aschersleben hinaus nach dem rz rns Selketal wecker gefuhrt werden. Bei der jeßi en Leitung Post über die überlastete Strecke Magdeburg-OsMrsle en erhalte großer Teil der Bewohner jener Gegenden die Berliner Zeitun en
;_u spät. Hoffentli werde noch im Laufe des Sommers dizese rlangerung durchgefü rt.
Abg. Dr. Berndt (ul.) wünscht verschiedene Veränderungen der ebenden Verbindungen von_ und nach Unna.
Abg. Wißmann (ul.) ist sehr erfreut darüber, daß der Provinz -lesien nicht weniger als 32 neue Schneüougsver indungen zu-
, Kinder) und von A. Belleroche (Zofe am Teetisxb); Eanland ist durch
Aeußerun das Eisenbahnminifiers trägt er dann die Wün (be -seiner Mbürekseingeseffenen nacb “besserer Verbindung [der alten ReJterungsbauptstadt Liegnitz mit dem Riesengebirge vor, Die Luftl_ nie zwisehen _Hitschberg und_Li€gniß sei sebr kurz, die Strecke, die man jeßt an der Babu zuruckzuleaen babe, dagegen un- vexbältniSmäßig lang. Mindestens mü e die Fabrgeschwindigkeit der Zuge erböbt wxrden, a_uch die des acbmittagSzuges Hirschberg_ Metzdorf. SchlteZlicb bittet der Redner um größere Berücksichtigung von Yaynau und * unzlau in ihrer Verbindung mit Breslau. bg. Dr. Wiemer (fr, Volköp): Als der Minister gsstern von den neuen Schneüzügen Mitteilung "macbte, schien er mir troß seines martialischen Aussehens dem Mädchen aus der Fremde zu leichen: er teilte an jeden eine Gabs, an diese Früchte, an jene lu_men aus. Es ist dabei aber doch manches unxrwäbnt geblieben, was mancher erwartet haben mochte; was uns beschert sein wird, wird sich _erst zeigen, wenn die ersten Lerxben schwirren und das neue Kursbuch erscheint. _Herr Baensch-Scbmidllem bat sich gestern bei seinem Lobe des _Riejengebtrges als des schönsten deutschen Gebirges einer RtxsengebtrgSUbertreibungschuldig gemacht. Der Harz gibt dem Riesen- Ftrge an Sgbönbext wahrlich nichts nacb, und als Vertreter des rzes lege ich nnch für die Verbefferun der erbindung von Nyrdbausen nacb dkm Südharz ein. Die gro en Mehreinnahmen der Eisenbahnverwaltung können dem Minister das Eingehen auf diese Wünsche nicht schwer_machen. Abg. von Hevkrng (tons) svricbt sich für eine Verbesserung des Personenvxrkebrs auf der Bahn durch den Kreis vanik aus. Auch im Kreise Pleß litten die nach der österreicbiscben Grenze fahrenden Züge nicht gerade an überZroßer SÖneUigkeit. Der An- schluß von Plcß an den Breslau-z erliner Schneüzug erfordere 1 Stunde 34 Minuten. _Abg. Toyrneau (Zentr? wünscht Vermebruna der Züge in den Kreisen Worbis und Heiligen tadt, namentlich Einkegung Von Zügen am späteren Abend. Der Redner empfiehlt ferner einen zweiten Schnellzug von Magdeburg nach Hamburg zum Anschluß an die aus dem Osten und Südosten der Monaribie kommouden Züge. Abg. Eickhoff (fr. Volksp.) bringt die Klagen der Remscheider Kaufleute zur_ Sprache, daß sie einer FrübVerbindung mit dmn Ober- rbe_in einerseits und dem Niederrhein andererseits über Cöln und Dusseldorf entbebrten, während die Stadt Solingkn eine solche Ver- bindung durcb emen Pktwnenzug nach Cöln besitze. Es bestehe deHbalb der Wunsch, daß der Zug Nr. 521 von Lennep aus nach Dusseldorf durchgeführt Werde. Abg. Metaer (ni.) wünscht Vermehrung der Züge zwischen Flensburg und Rendsburg und Einfübrung eines Schnellzuges Kiel- Flensburg zum Anschluß an den Berlin-Kieler Schnskkzug. Abg. Wol ast_ (fr. Volksp.) macht darauf aufmerksam, daß anf der neuen_ Stre e Kiel-Rendsburg sicb verschiedene Mißstände beraus- gesteUt haxten. Namentlich werde viel zu langsam gefahren; auf der Strecke Krel_Neumüt_1ster sei die Geschwindigkeit dreimal so groß. Fe_rn_?___1;t Werde noch ein späterer Zug von Kiel nach RendSburg ge- wun . Abg. Franken (nl,) wünscht, daß die vielen O-Züge, welche durch Gelsenkirchen fabren, Wenigstens zum Teil dort halten. Abg. Knie kZentr.) bringt den Wunsch des Koblenzer Vereins zur Hebung des Fremdenverkabes zur Sprache, das; der Verkehr Vom Aukland, ;. B. von der Schweiz, nach dem Rbein Verbessert Werde, da_ der remdenverkebr am Rhein in den [eßten Jabren zurückgegangen ser. D efxr Wunsch sei nicht ohne Berechtigung, aber was man dem Auslande zubtlliae, _solle man auch dem Inland: zugute kommen [affen u_nd_ die Verbindung vom Inland nach dem Rhein fördern, S_tatt billigere Fahrten nach dem Auslande zu Pfingsten einzurichten, die nur dem Auslande nüßten, solle man lieber billigere Verkehrs- gelegenbeit vom Inland nach dem Rhein schaffen. (Schluß des Blattes.)
Nr._19 des_ „_Zentralblaxts derBauverwaltung', beraus- xxekzeben un Ministerium 5er össsntlcben Arbeiten, vom 4. März, bat ogenden Inhalt; Amtliches: Dienstnacbricbten. _ Nichtamtliches: Der neue Dom in Berlin. _ Die Anlage von Gartenstädten in England zur Lösung der Arbeiterwobnungsfrage. _ Der Durchschlag des _Simvlontunnels _ Vsrmiscbtes: Ergebnis der diesjährigen Schtnkel-Preisbewerbung. _ Wettbewerb um Vorentwürfe für ein Realschu1aebaude nebst Turnhalle und Direktorwobnun in Eisleben. __Tecbntscbe HoYlschyle in Cbarlyttenburé _ Königli es Material- priÖfuÉgxamt. ufjaß übe'r dre Eisen ahnen Japans. _ Beton un ten.
Kunst und Wissenschaft.
Jn Pari? tft, wie „W. T. B.“ meldet, der Bildbauer Jules Thomas, Mitglied des Instituts, in der" Nacht vom Dienstag zu Mittwoch gestorben.
Literatur.
S_cbillers Sämtliche Werke. Säkularausgabe in 16 Banden GroKoktav. 13. Band. Mit Einleitung und An- merkungen von * icbard Fester. Verlag der J. G. Cottascbcn Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart und Berlin. _ Die Säkular- gusgabe von Schillers Werken erwirbt sicb aucb durch die e t _abgeschloffen vorliegende Zusammenstellung von Schillers itonschen und philosophischen Schriften (Band 11_15) das Froße Verdienst, uns den universalen Geist des Dichters im ricbti en ichte zii jetgen. Zum ersten Male tritt uns biex alles, was S iller auf dtxsen beiden Nebengebieten seiner dichterischen Tätigkeit ge- leistet bat, in einer übersichtlichen, organisch Anordnung vor An en, und klare, einheitlich zusammenfassende (Einleitungen zu den bekden Gruppen prosaiscber Schriften, er änzt durcb gründliche Anmerkungen am chluß jedes Bandes, erlei tern auch dem Nichtfacbmann das Verständnis und den Genuß dieser nie veraltendcn, nie zu entwerfenan Werke. Möge diese neue, _auch in ibrer äußeren Erscheinun vor- zügliche und dennoÖ woblseike AuSgabe dazu beitragen, da der ix_roÉe Dichter _und Denker am Ende des erften Jahrhunderts seiner n erblicbkeit nicht nur gefeiert, sondern auch gele en werde.
_ Meister der Farbe 11. 2. Lieferung. ( eipzig, E. A.Gee- mann.) Abonnementspreis 2 .“ _ Je zweiDeutsche, Engländer und Franzosen finden wir in dem soeben veröffentlichten zweiten Hefte der originellen neuen Kunstzeitscbrift „Meister der Farbe" Vorgefübrt. Ein prä tiges Aquarell von A. Ludw. Richter und eine Landschaft von Ern tLiebermann sind kerndeutscbe Leistun en; von französis en Malern enthält das Heft Arbeiten von Eng. Övmont (Federba spielende
zwei talentvolle Aquarellisten vertreten. Das eme von harles Dixon eigt die Themse bei Greenwich und steht einem Originalaquarell zum erwech eln äbnlicb; das andere von Peter Leslie zeigt eine Lady in véil enblauem Gewand, bemüht, Lavendelblüten zu pflücken. Den Reproduktionen ist je ein kurzer biographischer Text beige- geben. Das Heft entbält aber außerdem noch in einer besonderen Tex?- Jila e Aufsäße über Anselm Feuerbach und Gottfried Schadow, sowie un notizen.
Kurze Anzeigen neu erschienener Schriften, derey Besprechung vorbebalten bleibt.
Die Seemacbtfragen der Gegenwart. Von Dr. Otto Stern. 0,50 „M Berlin 897. 11. Deutscher Verlag,
Neuer SeekrieI-Schauplaß dcr russiscb-javaniscbcn Flotten. Indischer zean. _ Madagaskar bis Tokio. Mit Be- gleitworten. rarb. von Paul Langhans. 0,6095- Gotha.
acht seien. Im Anschluß an die vorjäbrtgen ermunterndcn
Landwirtschaftlicbe Versuche auf den Rieselgütern der Stadt Berlin im Jabre 1904. Von rofeffor Dr. A. Backhaus. Mit 11 Textabbildungen. 4 .“ erlin SW. 11. Paul _Parey,
Technik.
_ Y_us AnlaÉdeH Dizrcbschlages des Simplontunnels ver- offeptltckpt A. _ oermg im „Zentralblatt der Bauderwaltun ' einen Artikel, Yem die folgenden Angaben entnommen sind: Die solo,;en batten bet ds_r hoben Ueberlagerung des Gebirges (etwa bis 210“) m) von vornherein eme bob? Gesteinswärme bis etrva 400 erwartet, und eben _desbalb _war der eigenartige Bauporgang von Brandt ersonnen, nämlich: zwe: StoÜen m 17 m Abstand mit Einfahrtstoren und schrägen, absperrbarxn Yuerstollen zwischen fich in Entfernungen von je 200 m. Der eine “EFQM diente mit seian VOÜSU Querscbnitt Von nabxzu 8_qm ;ur mmhrqng der in Menge eingepreßten Luft, der zweite ebenso zu dcren Austritt, nachdem sie durch die' Sperrtore der Querstolien gezwungen war, bis zu dem jeweiiig leßten Quer- stollen vorzudringen und erst 5011 da den Auöweg anzutrétsn, also immer beide Stollen in canzer Länge zu durchström;n. Die Vorderstsn E_ndstrecken der beiden „ängxstollkn _“ aiso bis höchstens 200 m Lange _ Wurden mit Hilfe der auch für dön Betrieb der Drebbobr- maschinen _dieneiiden- Druckluft von 80 bis 100 Atm. durcb Strahl. pumpen mtt Lask versehen, die aus dem Raum vor dém 1813th Q.;er- siollen en_tnommen Wurde. Außerdem waren Von Dornbersin besondere Küblvyrrtibtungkn ker Aibsitsstellen durob Zcxstänbsn kaltkn W.]fféks und reichliches BesVrengen der F818wäxike Vox*g;sch€n. Aber schon bei kg: 7,5 an _der Nordseite wurde die erwartete (Gestsinxwärme yon 400 überscbittten und stieg bei km 9 auf 560! Trotzdem Jslana es duxgb weitgeernde Verbesserungen der Küblvorrickptungen, die »qu aucb szcben dkn neu erschlossenkn Gesteinswänden in kurzkr Zeit auf ein erxräglicbes Maß abzukühlen. Erst der dauernde Eintritt großer betiier Wassermengen, wie zuerst an 'der Südssits im Séptember 1901, spätex auch an der Nordseite, wo bereits im September 1903 der Scheitelvunkt überschritten werden nmßte, brachte durch die Wärme- menge in Vsrbindung mit dem oft sehr brüchigen Gebirgs den VW trieb des Richtstoliens zeitweise zum Stillstand.
Infolge solcher außergewöbnkickysn Schwisrigkeiken Wurde zwisch-n der L_?eriyaltung der schweizerischen Bundesbabnen (als Rechtknach- folgerm der Jura-Simvlonbabn) und dsr Unternehmung cin 1181161? Beitrag vereinbart mit besonderen Vergütungen (Erböbnng Ter Gesamtkosten etwa von 69 auf 78 V?LU. Franken) und Verlängérung der Bauzeit bis zum 30. April 1905 (statt Mai 1904). Disk? schi€n umsomxbr berechtigt, als dre ursprüngliche Frist won nur 5% Jahren scbori für rsgelmäßige kabältküffé' von vornbcréin als un emein küHn erschien. wie foigende Zusammensteéiang [1er Länge, 3 auzeit Usw.- großer Tunnel erweisen:
Mt. Cenis Gotthard Arlberg . 12 849 14 984 14 ]0
Simplon 10 240 19 770 [11
. . . . . , Jahre Jeit_bis z. Durchschlag _ 71,“2 31“: 61/9 „ ÉrSZtZ Gesteinswärme 29,5 30,8 18,5 56 0C.
Freilich darf nicht übersebkn werden, daß beim großen Gotthard- tiznnxl durch den verfehlten, bon Favre aber bartnäckig festgebaltensn Firstitoilenbetrieb die Arbeiten sebr erschwert und Verzözert worden_ find.
Dre von der Unternehmung schon früber beantragte Erböbung der Steigung an dsr Südyeite über 7 v. T. hinaus, um den Scheitel- Punkt weiter nach Südexi zu ysrschieben, wurde nicht bewilli t. D.: mm wegen _der viel schwierigeren Zugänglichkeit 565 südlichen * kundlccßcs schon dre Bauvorbereitung dort Weit mehr Zkit in Anspruch genommen batte_als an der Nordskite, da fernsr zufolge anf511,1[ich_sebr batten (Gesteins und starker (aber ka[ter) Waffeteinbrücbe der Fort1chritt an der Südseite bintxr dem der Nordseite zurückgeblixb-sn war, so winde es nun unvermudlicL, Von Norden ber mit dcm Vortriüb ken Scheitel [3-31 1211] 9573 zu 1"! erschreiten, also im Gefäüc rvsiter zu arbeiten und das Wasser durch Pumpen rückwärts über den Scheitel zu fördern. Zunachst wurde War der Soblstollen [ noch in flacher Steigung (etwa 1 v. T.) auf 400 m Weitergeführt, dann (1er mußte €r_mit 35 1). T. fallen, um die Sohle wéxder zu erreicbe'n. Da inzwi1chen dcr neue Vertrag rechtsgültig geworden war, so wuxdc nun am!) der rvkstixchc Stoücn 11, dieser deOÖ gleich im Gefäiie von 7 v. T., Vorgetriebxn. Bei km 10,144, noch Vor Erreichung der Sohle, am 21. Nov::vbsr 1903 und wieder am 18. Mai 1904 wurden nun jen? bcißsn QU-Üen angeschlagIn. Jbre Wamsrmaffen wurdcn miar durcb nsue, kostwtelige Pumpcnanlagen tatsächlich bkwältigt- 5.71er di2_qrvße Wärmemcnge des den Stollen und Turm?! durchströmenrenWanerJ steüte die 113th- nebrxiung vor die Wahl, entweder di? Erweiterun s- und Mauexungs- arbeiten überall zu unterbrechen oder Yen Vortrie beider Richtjtolxen einzuitellen, da auch die immer Vetvollitändigxen Küblvwrrichtungen für die Weiterführung beider Arbeitßaruvpen nicht aque'icbten. Man rut- schied sich mit Recht für die Einstellung des Voxtrisbes und überlisß diesen aUein der Südseite, die ja ohnehin durch den natürlichen Wiser- ablauf 1th im Vorteil erschien. Beschleunigt wurde dieser Entkch1nß durch ein neues unbeilVoUes Vorkommnis. In der Nacht Vom 27 zam 28. Mai v, J. ereignete fich im Rhwnstal ein Ver rtxtfcb und kam- zufolge ein Aufstau der Rhone in der Näbodcr Wa1er7affung für die Turbinenleiiung dis Tunnelbauvlaßks, und hierdurch Wurde den Yumpen iznd kaftungsmasckyinen plötzlicb die BktkiéÖSklaft entzogxn.
(bleunigft mu ten alle Arbeiter aus dem Tunnel geschafft werdxn. Es gelang jedo zum Glück noch, die beiden sebr kräftigen eiscinsn Dammtore zu schließen, die schon Voxber in wciier Voraussichx s01cher Möglichkeiten 240 'm vor der StoÜenbrust eingebaut und für 10 Mm. Wafferdruck eingerichtet waren. Ohne diesex Vorsicht wäre die ganze Vorliegende Tunnel- und Stollenstrecke ersofsen! Seitdem rubte mm die Arbeit in beiden Stollen der Nordseite bei,];m 10,376, 809 m jenseits des S eitelpunkts. An der Südseite ging damals der Vor- trieb gut von falten. Im Juli wuxden 209 m Fortschritt c-zislt. Später, seit dem 6. September 1904, traten jedoch auch bicr gxoße Erschwernine ein, teils durch wiekerbolte Einbxü & bcißen Wasjers, teils dur äußerst druckreicbes Gebirge. Schließli mußte der Vor- trieb im auptstollen ganz unterbrochen werden; auch im StoUen ][ konnte man nur no mit Handbohrung lan fam weiterkommyn _ unter unsägli en S wierigkeiten. Von die em aus ist dann ein 23 m langes tück des künftigen HAUPtstOÜLUS umgangkn wordcn, und von da aus war es dann möglich, dkn Vortrieb eist langsam, dann auch wieder mit Maschinenbohruna weiter zu fördern bis zudem jxyt erreichten Anstich des waffergefüuten, Von Norden durch Tore abgeschlossenen Raumes.
Demnach ist der .Durchschlag' Vom 24. Februak_keine5wegs in dem üblichen Sinne zu denken, als ob ein kräftiger Lustdurcbzug, sine Verbindung für Menschen und Arbeitszüge und eine fsierlkche Be- grüßung won Nord und Süd ermöglicht wäre. Zunächst gilt es viel- mehr, von Süden ber die heißen Stoßenwändx allmählichgbzuküblsn, so bis zu den Toren vorzudringen, diese zu beieitigen, kenxauptstoiixn der Nordseite durchwe bis zur richtigen Tunnelsoble zu vkrtiefsn, endlich den noch fehlenden est Von 23111 Länge des Hauptstollcns (unter Schwierigkeiten) berzusteUen. Dann erst, also nack) weiterer wochenlanger und mühsamer Atbeit, wird es an der Zeit sein, den „Durchschlag“ in sonst üblicbem Sinne als erreicht zu feiem und den übrigen VYÜCUHU'YZ- arbeiten ohne Besorgnis entgegen useben. Alle Fiese Arbeiten etnscblnxiiich der Herstellung des Oberbaues is zum 30. April d. I. zu etlcdtgen, dürfte wobl nicht möglich sein. Immerhin kann man schon jexzt der baldiaen Vollendung der Riesenarbeit gewiß „sxin. _ .
Die Unternehmungögeseüscbast bildete mit der „m Hamburg an- sässi en deutschen Ingenieurfirma Brandt 11.Brandau zusammen _noch der “ ngonieur Ed. Sulzer, Chef der rühmiicb bekannten Maschinen- fabrik in Winterthur, und der Ingenieur und_Oberst Locher (der_Er- 13.1118: dcr Pilatusbabn) in Züriäo. Die Oberleitung d_Lr_ umfangrc'iÉen Baueinrichlung und der Bauleitung lag an der NNdkeite m ker Hand des erfinderis-Éen Alfred Brandt, der dicserbnlb nach Brig überaefiedelt nm, leider aber schon am 29. Noyemb.x 1899 durch den To_d ab- berufen wurde. An der Südseite bat Karl Brandau (aus Wiim-
Länge .
Bauzeit 414
Justus Pertbes.
Cassel) die Oberleitung. Beide haben fich mit einem Stabe trefflicher