1858 / 7 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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ohiré Nuckßcht kit - * n-

die-sqlbftTäYÜÖeu GéWbetreibenben überhaupt und“

„„ . 1 ' n oder u den Fab darauf, o se,.zu den Handwerwmetsicr mb ertragStvidrige in-

dem“ " die ei enmächtige 1 . 3:11ungngQ-"51Ür5ett von Sgeiten der Fewerbltckpen Arbeiter k" schuhen. Wie hiernach, die von der 15"

Bezug genommene Eniscbeidun des K n

( - . Novémb'kr 1

LunaeénObom ck ckckck " der Axbeikeré SZUTWMÜ,

"jegelezm nicbt außfchließt,chso erscheint „auch dieBezei

[ b “tern "e ' na .

ÉZYFssexixnxks beingegt wird, fur die vorliegende Frage ohne

EmftYo'wcit dagegen die AnfertigunJ; von Ziegeln als eine, (mit e

' t ele entlich m rbindun gebrachte Arbeit Tiki; ZWWÉMFMWIimgFelde vorhandenen katcrmls betrieben

' ei ür die Dauer errichtet? abrikßätten 'nicht gebxaucbt I:;TénéoxechtfsertiF die SchlußbeßimrFung im J. 2 de's Geseßes vom 24, April 1 4, Geseg-Samml. 1854 S. 215, die Anwey- dung der Bestimmungen des s. 1 a. a. O. auf dgs Verhältniß zwischen den zu jenem Zwecke angenommenen Arbeitern und dem Arbeitgeber. Eine Ergänzung „des Gesehes auch in leyterer Be- ziehung halten wir für cptbebrlich.

Dic Königliche Regierung wirdberauiaßt, den Lokalbehörben über die Anwendbarkeit der in Bezug genommene_n Strafbßsitn- mungen auf .die den elbeu unterliegendenJeälle dieonotbige Weisung zu ertbeilen. Den Hixgeleibefi-ßeru zu R. ist auf ihre Eingabe das Erforderliche von hier aus eroffnét worden.

Berlin, den 1-„Dezembxr 1857.

Der Minister für Handel, (He- "Dek Chef “des „Miiiisieriums für

werbe und öffentliche die landwirthschkaftlichen Arbeiten. Angelegenheiten.

von der Heydt. von Manteuffel.

An die Königliche Regierung zu di.

11 Ministerii m

Angekommen: Se. Exckliénz der General-Lieutenant und

Commandeur derk7ben Division, Herwarfh v o n Bi'tte'nfe ! d, und Der Gcnekal-Maxor und Commande'nr der 7ten Kavallerie- Brigade, von De_rent all, von Magdeburg.

B.«e-taantmach.ung.,

Für die bevorstehende diesjährige Heeres-Ersaß-Aus ckung ““Wird dm- jeni en, welche in dem Zeitraum vom 1“. Januar "183 “(!-zum 1. De- zem er 1838 eborxn,ßnd„ und ,hicrselbst ihren Wobnfißvhabep. oder als Gebülfen, GesJllen. Le rbußijen :c. fich hier aufhalten, in Erinnerung e- bracht, daß, so weit dieselbe' 'iüit' Taufstbeinén oder sonstigen BeweiSm t- teln über die Zeit und den Ort ihrer Geburt no nicht versehen smd, sie fich zur Abwenbung sonst unausbleiblicher Rachthe le, dergleichen Bescheini- gungen bald beschaffen mögen. .

Die für diesen Mexaqs ben; Kirchenbüchern :e. zu ertheilenden Be- schein'i'gun' "ek“nöerde“ Wilk" uériykkvße ausgesetügot. ,

Der _ eitpunkt zur Wld ' 'b'ehu “Eintragung m die Polizei-Auf- nahme-Liste wird binnen Kur em ekannt gemacht werden.

Berlin, den 2. Januar , 858. ; . .

Königliche Militair - Kommission.

Ni'ehtaimtu'ehes.

“Preußen. Cbarlotienburg, Z., Januar. Seine Maxesiät der König machten gestern Mittags wieder einen 'Späzlk'kgang, so wie “eine längere Spazierfahrt, und empfingen "NachkUUkaZs den Besuch Seiner Königiichen Hoheit des Prinzen von Pren en. ,

Hessen. Darmstadt, 6. Januar.; Von den Arbeiten der während, der VerkaJtmg der Stände thätigen Ausschüsse ifi eben der BMW des G? kygebungs-AUSscbusses der Zweiten Kammer, erstattet von dekzi Abg. Mohrmann, über den Antrag des Grafen ",o" Eka-JUTÜMUU Wegen der Ableistung der Eibe, imd *d'e M!)"M des Freiherrn von Niedcsel We en der Beseitigung d.“ b“ den Geschworneq so bäUfigen Beeidigungen, der feier- UchM Abnahme „des Eides und der Abänbér'un der jeßt gebräuchlichen Eidesformel, hervorgetreten. Dieke Ersten KMW“ erhobener) AUNS? führten zum Beschluss dxrselben: „M.Staats-RWWUMJ zu ersuchen, theils in geseß- ; lichem, theils m rcglementarem Wege ben Defiderien der Antrag-

steller, mit Berückfichtigung der Anfichten des Ausschusses und des

in' der Diskussion liegenden Materials, baldmö li 'A 11 leisten. Der_ Bericht, betrachtet zuerst die Vorschlägcgwégßn Lkrnlifienbch rung der Eidesableisiungen der Parteien, Zeugen und Sachversiän-

MMM Regierung in“ 6 -bie An' 'endun des F." 184“;

Yi bett ebener- Znung, welche - der "Beschaffenbkit des betreffenden“

.einIahr eld, von 120 Pfd., so wie

in "der-

x; „- "* * 2-7 ki! " “* 7-2? ***“ -; :.»..- bigeü, unb ist “Namentlich damit einverstanden, beß in Vagateüsachen Hand „Ubniß den Eid vertrete, während er sichs meine Abän- vm- “ZÖer jest ebräuchlichen einfachen Eidesforme erklätt, indem bie-“Erfa ung n cht den Beweis gelie ert habs "daß bikfs-Jotmel ;“; M;.gkeßt lqurs Eides inf den «Jem Ltzhmciytder S wörZitden Ein- !n, a e.“ ierau ge er eri zur eu „img des L*über, die Ge? wornenhftar ihre Qksxsammte Wsamkeit ' h- iend ener ganzen Ses an Nur einma! Eidatp i 1 zu- en imd sie vor einer'jeden ,einzélnetrBerbanblung;hkra Zzu verweisen. Anhangswei e berührt derBericht ven-«bei jewem Aylasse *»aUSJe- sprochmen unsch der Ersten Kammer: Die StaatSregierung möge baldthunlichst den Entwurf einer Strafprozeß-Ordnun? vor- legen, indem er darauf anträgt, fich diesem Wunsche anzusch ießen, und mit der Bemerkung schließt: „Ein Eingehen in die maß- ebenden Prinzipien für ""eine soiche'*Voriage «halien« wir * zur Yerschiebung bis zur erfolgten Einbringung des (Heseßentwurfs geeignei, da ;mit einer solchen Diskussion nicht allein die Prüfung der Prinzipien selbst, sondern auch die Art ihrer Durchführung verknüpft ist.“ (Fr. V. Z.)

Baden. Karlsruhe, 6. Januar. Das Befinden Sr. Königlicher: Hobeit des Großherzogs Ludwig war längere eit- im Wesen! ichen unveränderk geblieben. . Am Schlusse des ver- Kossenen Jahres jedoch wurde derselbe von einem Katarrh befallen, in Folge dessen die s on lange vorhqndene lähmuugßartige Schwäche in dcn testen zwei agen weitere Fortschritte machte. Zu diesen

_istseit heute nicht nur ein Stillfiand, "sondern schon einige Bx e-

rung eingetreten, und so hoffen wir bald vom Vorübrrgchen di er Verschlimmerung, die Anfangs Besorgnis; erregen konnte, Nachricht geben» können. (Karlsr. Z.)

Baiern. München, 5. Januar. Die württembergisckyn Standeßherren und andere adelige Gutsbefi er und resp. deren Bevollmächtigte werden mokgeniaber-mals in .onauwörth zu einer, die Ablösungstasse betreffenden BeraihunF zusammentreten; einige der Betheiligtcn, die hier wohnen, find ereits nach Donauwörth abgereist. (R. C.)

- Großlwümmien und rland. London. 5. Januar. Im Laufe dieses Monats tritt eme regelmäßige wöchentliche Posi- Verbindung mit Indien ins Leben. Die Vcninsular and Oriental Company wird fortan monatlich vier, statt, wie bisher, zwei Dampfer vpn Southampton nacb Ale anhria entsenden. Die Direktoren der ostindifchen“ ompagnie haben der Wittwe des in Xndien gefallenen Generals Neill außer dem Jahr eide von , Pfd. noch aus dem Untersüxun s-Fonds derGescll chaft ür Fedes ihrer noch nicht 18 Jahre aten Kindex ,ein Jahr eld von 1 “Pfd. bewiüigt. Dazu kommt noch „eine Nachzahlung exr (Hagemdes Generais für ein Jahr.

- 6. Januar. Vom Stanissthuiden*Tilgungsamte wird be- kannt gemacht, daß er Ueberschu der StaatHÉinnahmen über die Ausgaben 112) am chlusse bes erwaitun Ixahres (30. September 1857) auf 84,336 Pfd.be1ief, und da der vierteiTheil dieser Summe, nämlich 121,081_P„f_d.„„zwischen dem 6. anuar und 31. März d. I. auf die Tilgung der Staatsschu! verwendet werden wird.

Obrist Greathed, der an der Spike seiner fiiegendeu Kolonne den Rebellen bei Agra und an anderen Funkien so hart zugeseßt hatte, ist als Anerkennung seiner Dien e. einstweilen vpn Sir Colin Campbell ein unabhängiges Brigade-Kommando anvertraut worden.

Die Versuche, den „L e v ia th «! n“ vom Stapel zu lassen, smd gesern, und war mit besseremErfolge,'wieder aufgenommen worden. Das CrgeZniß war, daß das Vorderiheil * des Schiffes. um 31“, das Hintertbeil um 8“ 31“ vorgeschoben wurde.“ Danach liegt das Fahrzeug jeßt ziemlich parallel mit dem Ufcrrapde. Es wird der „Leviathan“ aber noch einige Zeit brauchen, bis er ins Wasser gelangt, da er noch immer eine Strecke von ungefähr 160“ zurückzulegen hai.

- 7. Januar. Der heutige „Globe“| stellt das Gerücht, daß Lord Stratford abzudanken bcabfichtige, in Abrede.

Frankreich. Paris, 5. Januar. Amzkvei,1cn7953cibiiachts- Tage hat drr 11111errichts-Minister"Herr Roubcr em Rundschreiben an die Rektoren der Akademieen erlassen, welches heute durch den „Moniteur“ zur Oeffentlichkeit gelangt ist. Die Reformen, welche im Unterrichtswesen eingeführt Worden," stoßen vielfach noch auf Widerspruch ober fiiüschweigende Oppojition. Diesen Gegnern gegenüber bezeichnet Herr Rouher die Verbesserungen, welcbe jüngst in das neue Lehrsysiem eingefiihrt tvorden, a]s solche, „Wklkhe allen Unparteiischcn genügen müssen“, und fügt hinzu: „Es handelt ich daher nicht mehr darum, zu diskutiren; cs isi mehr werth, nußlich zu handeln, indem mit Aufrichtigkcit die Maßregeln ausgeführt werden, welche geeignet sind, unseren Kindern einen ge- funden und auen moralischen und geistigen Bedürfnissen des Landes entsprechenden Unterricht zu bieten,“ Die Rektoren werden demnach

reits erwähnten Kaiserlichen Reskripten in Bette ** der Leibeigenschaft nebst bezüglichen Ministerial-erassen, auch ein

' ihrer E i

.zu) leisten; -- dem Gutsherrn bleibt die .Gutspoliei; ') bei Regelung 'der

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auf eforderi, „,mit Auöbauer und Pfiichtgefühl für die ute und;,

soll gehqun-x mit „iebe zur Sa, rund? eit lebendigen EinfiZt ertheilt „wexden, die alle Bedingungewep lit, durch wxiche ;die Autorität der::Lehrer, das Juterxssx ihrer Klassen, die Liebe und Achtunß 1hter--Scküler eßchert wexen.“ Die Rektor"! sonen-„dje Lycee'n und'LKsüegéen (xm „Akahenm so o_ft, wie ße xonnen, be- suchen und sich nicht blos auf-die eingereichtxn Berichte verlassen, sondern mit den Lehrern in unmittelbare Beziehungen treten.- Ta

_w, ' : Vollziehung die er Anordnun en zu Fr en.“ Der nterri 1

we en Un leichheit“ in den BaccalaureatS-Prüfun m über die a- kul äten K agen laut gewokdeü, so schärft bekMimster ein, daß ie Vnüfunge-n wedexz,dazu„pal_'seieu, bie Uitwtffeiiden durchschlüpfxn zu lassen, noch auch, blos auserlesene Schülér. auSzuwählen, sondern daß dieselben den Duxchschuitts-Ansprüchen, die“ man an das

keis; -der Schüler zwßellen habe“, angemessen

i néuit'd den * Ln"*mü'sfen. ' re-Rektoréw werden deShalb -ay-fgefovdexx,-..den ' „Prüfungen beizgwohnen und auch uinsrchtige Väter zu veranlasse'n,

daß-ße ;fich dabei einxnden. Niemand möge vergeffen, daß,“ indem er über das Ergebni der Prüfun entscheide, er fast alie Staats- Cavtimn verschließe odcr aixftbue. eiuerfoits versichert„d'cr Minister, WiWi qmnbbä-ffigt-mit-dm Interessen des- Unterrichts-Körpers __be- Wäfkigt- sei und,= Dank dove Gnade- .und. den-EingebiiUgen des Kaisers, der alle dem Lande Miesenm-Disnstc seheund-beuxtheilc, bereits die Lage ciner gewisKn Anzahl von Professoren verbessert babe,- uuddxaß zu-wcitmri. exbesscrungen HoMmg sei. _ Zwischen den Kabinetten von Paris und 'adrid haben diplo- matische Verhandlungen wegen einer gemeinschaftlicheu Expedition nach Cochinchina stattßefunden und sind dem Vernehmen nach in. sofern mit Erfolg ge tönt worden, als Spanien sich zur Stellung 'von 1000 bis 1500 Mann, die es aus seinen BesaßMgen auf den „Philippinen nehmen würde, bereit erklärt haben so . -

* ., Rußland und Polen. St. Petersburg, 29. Dezember. Das Journal des Miniseriums des Innern“ hat außer den be- der Aufhebung

Restript des Kaisers *an« den General-Kriegs -, Gouverneur .veröf- fentlicbt, welches- die' Viorschkißt-der allmäl-ig-n. Verbesserung der Lage der Bauern enthält! Die wesentlichen P;;nkte desselben lauten : *„1) die Gutsbesitzer behalten das Eigenihumsrecht am gesammten Lande, den Bauern aber verbleiben ihre um Gute gehörigen Wohn- ücllen mit Hof und Gartenland, welche Ne im Laufe einer beßimmten Zeit durch Ablösung (ils Eigenthum erwerben; außerdem bleibt den auern ur Nuynicßung der erforderliche Boden. zur Sichersteliung Zenz und Verpflichtungen der Regierung und dem Gutsherrn

gegenü er. Für dieses Land haben fie entweder Zins oderÄlrbeit ) die Bauern Werden in Dorf emcinden eingetheilt;

künftigen Verhältnisse zwischen Giit-s erru und Bauern ist die regelmäßige Abtragung der Krons- und Landesgefälle, so wie der _Geldabgabcn in entsprechender Weise ßcher zu stellen. Die Ent-

».wirkeiung dicser Grundlagen und ihre Anwendun? auf die ver- ; schiedenen,Oertlichkeiten; des Gouvernements bleib

_; dem (in vor- Yschricbencr Weise. aus dem Adel gcwählten) Comité überlassen.“ *cblicßlich heißt es. in dem Rcskripte an den Gvuvernenr: „Es

“bleibiZbre Aufgabe, sireng darüber zu wacbcn, daß die Bauern,

welch? "ihren Gutsherrn unverändert untergehen bleiben, keinerlei böswtüigcn Einflüsierungen und trügcrischcm Gerede Gehör geben.“

, SchWedén und Norwegen. Chriftiania, 4. Januar.

DaZ'Sw'kthing Wird" wahrscheinlich demnächst einberufen. Die ";.-“Staats-„Anleihe mit der londoncr Firma Baring Brothers ist ab- -“J*-geschlosson- und zwar zum Belaufe von 220,000„Pfd., rückzahlbar "*Im 'Iahre71859. (H. C.) * . , .

Dänemark. Kopenhagen, 6. Januar, „Faedrelandet“ sch'reibtéxs “Dem Vernehmen nach ist der neue (zur „Vorlage an den bevoxstebendcn Reichsrath bestimmte) Zollgeseß-Cutwwtrf, nachdem er mit Rücksicht auf die von der (Sachverständigen-) Kommission gestellten Anträge revidirt Worden, bereits von dem (Hencral-Zoli- Direkioradt an den Minister für die gemeinsamen inneren Angcle- genheitßn abgegangen.

Dix Mitglieder des Volksthings wählten heute den Hofbcsißer Jens Jorgcnsen aus Jütland an des Verstorbenen Pastor Lindberg Stelle zum Mitgiiede des Ncichsraths.

Amerika. Der Dampfer„Anglo Saxon“ ist in Liverpool am 7.Za11uar angekommen und bringt Nachrichten aus New- Yoxk bis zum 25s1en v. M. Der Geldmarkt War daselbst un- vexandcrt, Batztholle gedrückt. Zn Kansas fanden blutige Kämpfe zivischcn den in der Sklabcnfrage divergircndcn Parteien statt.

Afrika. Aus Marokko, 19. Deember, werden dem „PoyS“ fOlgenbe Details iiber eine kleine ULevolution im Innern de_s LandeZ „berichtet: „Die-Söhne des Kaisers und die Prinzen seiner Familie lassen den Herrscher des Landes nie zur Ruhe kom- men, weshalb se “JUK saß alle in Rasant bei Tafilet inicrnirt

- und Im" groß"»;Anxang its der Berberei hat.-,beßach

,Sie belief _auf 312,6 2 Seelen.

sind, wo der Thronerbe Statthalter iß. Einer dieser Prin en, Sibt-Fsmail, Riffe des Kaisers, der im Rufe der Heili keit eht _. _ “Km- maizban-en _ det Deja ung und entwischte -gtückiich:,1?um „m“ drr Schsner Ygrteixkängex- Truppe“ die-J'akne ber Empörun “auf- 1) «nun. . iese „_axhrtcht gelangte sehr bald Kimche , un dem ymmquanicn der schwarzen Garde, wekéher anbkk Rhe einer fiarken Kolonne ausgerückt war, um die fienerveWéigéirnben Ouaffiz T“ „straßen, wurde, der Befebl'gescbick-i, mit, seiner Hexresmacht “gegen en Prinzen zu ziehen.. Stdi-Jsmail unterlag. ber„Uebermach't und “, nxurde nebst allen seinen" Begteiiem getödtet. Hätte er„das'--' x- * birgt erreichen können, so würde der Aufstand einen ernsten *“C 1x: ter ngenommen. haben. Eilf Personen, Miche des Ein-versiänöi 11: es mit dem PMÉM angeklagt war'en,' Durden auf dem öffént- Echt? Plage von ez enthauptet. Ihre Güter find konfiszirt o en..“ . ' *

Wien, 7. Januar, Abends. (Wolff's Tel. Bur.) Nach einer so eben aus Konsantinopel hier eingetroffenen Depesche ist Nesch-id Pascha plößlich verstorben.

Statistische Mittheilungen.

- (Bevdlkerungsverhältnisse im Königreich Baiern.) Ueber die Bewegunß der Bevölkerung im Königreich Baiern von 1844 - 1845 bis 1850-18 1 liegen “seit 15 ahren die umfassendßen bioftatistd schenErhcbungen vor, welche der wicht gki1, aber noch ungelößen Aufgabe, die „Schwankungen in der Mortalität nicht nur summarrfch, sondern in spezieller“ Gliederung zu ermüteln, die ursächlichen Verhältnisse derselben au zudecken und für die Gesundheitskunde praktisch' anzuwenden, wesentlich

ßorarbeiten.

Im Jahre 1850-1851 betrug danach'die a i der e ammten Ve- vdxkeritng 4,559,452, die dex Gestorbenen 1318318), die gbest Geborenen 162 999, die der Kopulirten 61,362. Die Zunahme der Bevölkerung seit 181, war in den exten 16 JaZren bedeutender als in den 18 darauf folgenden „abren, ive che zum T eil in“ eine Zeit der Theuerung faslen.

ch nämlich in den ersteren auf 538,812, in den le teren nur * . Am e'ringsten war fie in der Ober: falz, am stilrkßen in der Rhem-Pfalz; ort betrug sie 16,11, bier 37,04 pCt. Hier- mit stehen die Trauungen in genauer Uebereinstimmung. Ihr Verhältniß war am stärkften'in der Ober-Pfalz, am :*.iedrißsten in der Rbein-Pfalz; dort kam eine Copulaiion auf 65, bier auf 80 Qinwvhncr. - Das Nati: viiätSVcrbältniß blieb sich seit 18 8 bis 1851 ziemlich gleich. Zu den ersten. 18 Jahren kam durchschnittlich auf 28 Einwohner eine Geburt, oder 35,7 aufTauscnd, in den 16 folgendenJahren nur 35,3 auf Tausend. Auch hirr zeigten die Zeiten der Roth ihre Einwirkun . Das Zahlen: verhältnis; der beiden (Hcscblcchter blieb konstant, wie ZR; zu 24. Auf “ede Familie kamen im Durchschnitt 4,2 Kinder. - Was die Mortalität Zeit 1818 betrifft, so staiben in den ersten 18 Jahren 25,1, in den nächsten 8 Jahren 29,1, in den darauf folgenden 8 Jahren 28,5 pro Mille. '-

Die Abnahme im “Wachsen der Vcbdlkcrung erklärt fich hiernach daraus, paß die Mortalitätzugenommen hat, während die Nativität ziemlich stalionair geblieben ist. Am un “ünstigstenwax die Mortalität in Schwa- ben, wo 33 von 1000 EinwoZnern starben, am Zünftigsten in Ober: Franken, wo auf 1000 EinWohner nux 27,8 Todesf lle kamen. In der Pfalz starben in den lxßtcn acht Jahren sogar nur 25,3 vom Tausend. Später ist ]cdoch die Sterblichkeit hier wieder auf 29 pro Mille qestiech, Was die in dcr lcßtcu Zeit wahrgenommene Stockung in der bisherigen Bevölkerungszunahmc hinlänglich erklärt.

Die Hauptsumme, der Sterbefälle ist in den 7 Jahren von 1844- 1845 bis 1850-1851 ziemlich gitichblcibend. Das Minimum derselben kam im Jahre 1845, das Maximum im Jahre 1848 “vor, in jenem mit der Zahl 125,0(50, in diesem mit der Zahl 132,000. Im Winter kamen die Todeöfälle entschieden am-häufigften vor, wie überall, wo nicht die Malaria herrscht, namentlich aber im Monat März, Wo die Mortalität jedesmal ihr Maximum erreicht; im Sommer dagegen, namentlich im Monat uli, sanken die Tochfäüe jedeSmal auf ihr Minimum herab. In der ' eit vom zivcitcn bis zum zwan igsten LebensjYabre Waren die Tochfälle am'seltcnstcn, desto häufiger (1 er “im ersten Lebensjahre. Im Jahre 1850-1851 verhielt sich die Zahl der leßteren zu der ganzen Mor- talität in Baiern überhaupt wie 1 zu 2,89; in Oberbaiern wie 1 zu 2,2, in Niederbaiern wie 1 zn 2,4; in der Pfalz wie 1 zu 2,8; in der Ober- pfalz wie 1 zu 2,3; _in Oberfranken wie 1 zu 2,9; in Mittelfranken wie 1 zu 2,4; in Unterfrankcn wie 1 zu 2,9; in Schwaben wie 1 zu 2,2. Nm günstigsten ist das Verhältniß in denjenigen Provinzen, in welchen, wie in Ober- und Unterfranken, überhaupt die ganze Mortalität am günstigsten ist. Aber ungünstig ist es auch hier, Wenn man bedenkt, daß es an manchen Orten in Deutschland 1 zu 4, ja 1 zu 6 beträgt.

“Zu weiterem Belege geben wir noch die reinen Zahlen der in den achtWrovinzen während des Jahres 1850-1851 vor Ablauf des ersten Lebensjahres Gestorbcnkn, zu jeder zivci Zahlen fügcnd, von denen die erste die Gesammtzahl aller Gestorbcncn der Provinz, dic ztvcite die Bevölkerun derselben bezeichnet. Diese drci Zahlen betruqcn in Ober; Baiern 10; 17 .- 22,950 - 734831; in Nieder-Baiern 6556 .- 16,043 - 549,596; in der Pfalz 5415 - 15,244 - 611,476; in der Ober-