1858 / 29 p. 4 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

Berlin. 16) Kaiser:AlcÉanbewGren-tht. 111 Berlin. 17) 1. Vat. ai)..-Ale„r_.-Grcn.-*)tcgts. in Berlin. 18) 2. Vat. Kai).-Alex.-6)rcn.:Regts. in Berlin. 10) Füfilier-Vax. Kais.=Alex. ckUnn- Regis. in Berlin. 20) Kaiser-Franz-Grcn.*cht. in Berlin. 21) 1. Vat. Kaiser *Franz -(§1rcn.- Regis. in Berlin. 22) 2. Bat. Kaifkk'Jkanz'; Grcn.-Ncgts. in Vcrlin. 23) Fiifilier-Bataillon Kaiser:ch1nz= (chnadicr-Regimcnts in Berlin. 24) (Hardc-Nescrbc-Jnfanterie-Ncgiment in Ber: lin. 25) 1. Bataillon Garde-Neserbc-Jnf.:Negts. „in Berlin. 26) 2. Vat. 6)«1rde-Rcs.=;xnf.*Neqts. in Berlin. 27) (smrdc-chüyen=BataiUon in Ber- lin. 28) Gardc-11nteroffizier-Compagnic in Ver- 1in. 29) 1. Bat. (Berlin) 2. Gardc-Vondtvchr- Ikcgts. in Berlin. 30) Garde-Kürasficr-Regimcnt 0) Berlin. 31) (Uarde-Dragoner-Negt. in Ber- lin, 32) 2. Gardc-Ulancn-Ncgiment in Berlin. 33) (I)ardc-Artillci'ie-Ncgt. in Bcrlin. 34) 1.rci- tende Batterie Garde-Artilleric-Ncgts, in Berlin. 35) 2. reitende Batterie Gardc*Artill.-chts. in Berlin. 36) 3. reitende Batterie (&ck&-Artiu- Ncgts. in Berlin, 37) 1. 126fünd. Batterie (iki1rdc:2lrt.:Regts. in Berlin. 38) 2. 12pfünb. Batterie (Hardertxchts. in Berlin. 39) 3. 12bfünd. Batterie Garde-Art-chts. in Berlin. 40) .)Zanbixi-Battcric GarderArt-chts. in Berlin. .11) 1. 6pfd. Bart. Garde-Art.-Negts. in Berlin. 1?) 2. eivfd. Bart. (Liarde-Arthegts. in Berlin. 43) 3, ("Pfd. Bart. Garde-Art.-Ncgts. in Berlin. 41) 4, ("Pfd. Bait. (»Harde-AU-Regts. in Berlin. 45) ())ai*de:PionireAbtbl. in Berlin. 46) Hand- )rcrkS-Comp. dcs Gardert-chts. in Berlin. 47) FcuerWerks-Abtbeilung in Spandau. 48) 3. Festungs-Comv. dcs Garde-Artill.:chts. in Spandau. 49) 4. Festungs-Comp, dcs (Hardc- Artikl.- Regis. in Spandau. 50) Artil]. - Prü- fungs-Kommission in Berlin. 51) VersuchS-Kom- mando dcr Artill.-PrüfunqsKommission in Ber: Lin. 52) Büreaukaffe der Jtitendanmr des Garde- Coxps in Berlin. 53) Probiont-Amt (nebst der Depot-Verwaltung in Charlottenburg) in Berlin. 54 )Proviant-Amtin PotSdam. 55) Garnison-Ver- waltung in PotSdam. 56) Garnison -Verwal- tung in Berlin. 57) 1. GarnisomVerwaltungs- Inspection in Berlin. 58) 2. Garnison-Vcrwab tungs“ nspcction in Berlin. 59) 3. Garnison- Vcrwii tungs - Inspection in Berlin. 60) Train-Dcpot dcs Garde : Corps in Berlin. 61) Haupt - Montirungs - Depot in Berlin. 62) Jndalidenbaus nnd desen Lazarctb bei Berlin. 63) Kasse der Administration der Tempelhof- Schönebcrgcr militair=fiskalischen Ländereien in Berlin. 64) v. Nbodigscbcr chatcnfvnds in Berlin. 65) Lazarctb der beiden Grenadier- Bar. 1.- Garde-RegtF. zu Fuß in PotSdam. 66) Lazarett) der 1. und 2. Schwadron des Reqts. der (I)ardes du Corps und des (Hardc-Husaicn- Rears. in Potödam. 67) Vereiniqtes Lazar. des Füfilier-Bats. 1. Garde-Regts „zu (Fuß, 1. Garde- Ulanen = Regis. und des (Harde-Jäger-Bats. in PotSdam. 68) Garnis.-Lazar. in der Kirsch-Allec in Berlin. 69) Lazareth des Kaiser Alexander- Grenad.-chts. in Berlin. 70) Lazarctb des Kaiser Franz-(Hrcnadicr-Negts. in Berlin. 71) Lazarett) des (Harchchüßen-BatS. und der Gardc-Pionir: Abtheilung in Berlin. 72) Lazarctb dcs (Harde: ZÜrassicr- und (Vardc-Dragoner-Ncgts. in Berlin. 43) Lazaretb der 4. Escadron dcr Garch du Corps „in Cbarlottenburxz. 74) Kaffe des Kadet- tetihgiqcs in Potsdam. 75) Kasse der Garde- Oibißonsschule in Potsdam. 76) Kaffe ber Gar: mwn-Lebr- und Arbeitssthule in PotSdam. 77) Zaffc dcs Kadetten:Cvrps und „Hauses in Berlin, .8) Kaffe dcs medizinisch=chirurgisch Friedrich- Wilhelnis -Jnstituts in Berlin. 79) Kasse der Allgemeinxn Kriegsfchule in Berlin. 80) Kaffe ber bereinigten ArtiUerie- und Ju. enieurscbule in Verlcigi. 81“) Kaffe dcs Militair-Zurschmiéds- chden-zonds in Berlin. 82) Kasse der Ober- geueriverkerschule in Berlin, 83) Kaffcber Cen- tral-TurwAnjtalt in Berlin. ' Berlin, den 31. Januar 1858. Jntendantur bes (Harde-Corbs.

(261) . ,

Königliche Nieb_erschlefisch=Märkische , , ' Eijenbahn.

, D1e_Lteferung von 220 Ctr. Stahlrohr ur

Auxerti ung von Kokeskörben soll im Wege er

Su mi on ausgkgeben „werden. Die desfallfigen

Lieferungs - Bedingun en liegen in unserem

Centkal- Büreau hierse bst zur Einßcht aus und

2%“

tdmien' aur!) abschriftlich gczcn Erstattung der

Kopmlien bezogen werden. ).fferten uebsk Pro-

ben find uns bis zum

_10. Februar c., Vormittags 10 Uhr,

)rankirt unt) versiegelt mit der Aufschrift: ;)?;bmission auf die Lieferung von Stuhl- o

cinzurcichcn.

Berlin, den 22. Januar 1858. Königliche Direction dcr Niederschlesiscb : Märki- schen Eiscnbabn.

1254| Wilheimeahn.

Die Lieferung der für das Jabr 1858 erfor- derlichen VctricbLmatcrialicn, bestehend in; 1) 6000 “Stück Rciscrbcscn, 50 *Prund Bindfaden, 2_6cntncr (Kern:) Hans, 150 Stück Tclcgrabbcn-Leinen, . 1000 Stück LampcwCylinkcr, _ 2500 Ellen Vanddbchtc, 500 Luycnd Hobidockytc, 12 Pfund Lock,)tgarn, 9) 15 Pfund lose 2151111060116, 10) 100 Stück großc Battcricgläscr, 11) 100 Stück kleine dergl., 12) 180 Pfund Schwi'fclsäurc, 13) 50 Ctr. Puylappcn, 11) 30 Stk. Puywollc, 15) 40 Buch Schinirgclpapicr, 16) 35 Pfd. Puykalk, 14) 300 Str. robcs Rübbl, 18) 160 Ct)“. raffinirch Iklibbl, 19) 10 Pfd. Stcarinlichte, 20) 20100). Talglicbtc, 21) 600 Stück Cbakskbrbc, 22) 20 Ctr. gcschmolzcncs Talg, 23) 200 Pfd. L).)eizknstärke, 2:1) 100 Pfd. Plombensckmur, 25) 200 Mille Ncibbölzcr, 1011 im Wege der Submission vcrdungen Werden. Offerten sind portofrci und bcrsicgeit unter der Aufschrift: „Submisfion zur Liescrimg von Betriebs- Materialien“ bis zum Submissjons-Tckminc Montag, den 15. Februar er., Vor- mittags 10 Uhr, an die _untcrzcichnrtc Direction einzureichen, Von der dicjclbcn im Termin.: in (Hegcnwart der WM erschienenen Submittentcn Werden cröffnot )verdkn. Dic Submisfionsbcdingungen find bei unserer Material-VerwaltUng einzusehen, auch können Abschriften gegen Erstattung der Kobialicn von dcrjclbcn bezogen Werden. Ratibor, drn 25. anuar 1858. Königliche Dircction dcr Wilhelmsbabn.

[326) (51.111001'1' 1) a ck t 11 n g.

Das Senior Hoheit dcm Fürsten zu Hohen- ZZUUWÖWUUM gehörige, im Ncgierungsbczirk iiegn'ig iii der Nähe der Oder belegenc Gut Plkj1lg,1111s dcm Amtsvoerk, Vraudorwi'rk und Zicgclvorwcrk im Kreise Grünberg, und 59111 angrenzenden im Kreise Freistadt bclcgencn L*oxibcxkc Bfncbwald, von jeder der genannten Kreisstadtc 3 Meilen entfernt, mitbaltcnd cine (Hcsammtflächc von circa 2223 Morgen 101 (YPuthcn, woxuntcr 29 Morgen 152 (190050) 19-0): und Baumllen inkl. (Härten, 1246 Moka. 131 [:)Ntl). Ack-xr, 554 Morg. 101(IRutb.Wicsén, 375 Morg. Ra)_cnl)utung, 17 qu. Seencbstcincr Ziegelei, dcn notbigen Wirthschaftsgcbäuden und lebendem und todteijnvcntar, soll von Johannis d. ,“ ..ab andci'weitig auf 12 Jahre öffentlich mei tbietend verpachtet Werden. - Hierzu ist ein Texmin auf den 26. März 1). J., Vor- mittag um 11 Uhr, im fürstlichen Schlosse zu Kölmchen anberaumt, Wozu Pachtlieb aber mit dem Bemerken eingeladen Werden, daß die Pachtbedingungen U. in dem unterzeichneten Rxnt-Amte zur Einficht bereit lie“ en, und zur Sichei'stellung der Gebote im ermine eine Caution yon 500 Thlr. Tu erle„en ist. Zur Uebernahme der Pachtung si ein Zermögen von 15,000 Thlr. erforderlich.

Kolmchen bei Neusalz a. O., 22. Januar 1858.

Fürstlich Hohenzollernsches Rent- Amt.

[325]

, Preis-qugabeU

des Vereins zur Beförderung des Ge- )verbfleißes in Preußen.

*Allqctncine Vorbemerkungen.

_ Die „zu Anfange cines abrcs gcqcbcnen Preis- Aufgaben find innerbal cines Zeit'ramns von zwei Xabrcn zu lösen. Drei Monate vor dem Ablauf des Termins müssen die Beiverbun- ch cmgescndct sein. Vcrlängcrunq des Termins

ndct nur dann satt, wenn sie öffentlich bekannt qciimcht wird. Es steht den PreisbcMrbcrn frei, ihre Namcn ))) nennen, oder statt dessen die Abhandlungen mit einem Motto zn versehen und ibre Namen versiegelt in einem Convert beizu- fugen, _)vclcbcs dasselbe Motto trägt. Das Cou- vert )virld nnr bann geöffnet, Wenn das Motto di'n'Vrc-is gewinnt. Preisbcwi'rber, wclche dcn "Trin? nicbt geniinncn, erhalten Vcschrcibnnqcn,

cicbnungi'n und Modelle zurück, Wenn siéqc- )*tatten, das Convert zu öffnen, und Mini ibn“ Namen mit dem bcrsicgcltcn Motto übcrcin- 001111101.

Die Vcdinqnngcn, wclchc ber Vetvcrbende zu erfüllcn bar, sind nacb dcn FZ. 27, 28 und 29 ch Fiatnts ch Vereins, Vom 24. “.'c'bvcmbcr 1820, folgende:

I'. 27. Wer )'icb Um einen von dem Vereine aiisgcxcytcn_Prcis bewirbt, odrr auf eine der ())cyi'llscbaft gemachte Mitthei- limg ben Amprnc'b auf Belohnung qrün- bet, 01 bci'bf7ichtct, dcn i))czxcristand qcm): und vollständig zu bescbrcibcn, iind ibn, wo es seine Natur zuläßt, in einer Vollständigen mid korrekten »)eicb- 1111119, im Moch, odcr völliqer'Aus- f)]bi*111171_, borznlcgcu. *

. Hic Gerlsckmft ist bcfugt, wenn sie es notbig eracbtct, das Urtbcil cines Salb- bbrstijndigcri, der nicht Mitglicd des Y_icrems "Ut, übi'r die Vreisfäbiqkeit cines Gxgcnüanch cinzubolcn. *

. Dic Vcscbri'ibung. dic Zeichnung der L).)crkzengc, oder das Modell, )vorauf ein Preis crtbeilt worden, bleiben Eigentbum der Gesellschaft, und diese bat das Recht, den Gegenstand öffent- lich bekannt zu machen. chcnstände, auf wi'lcbe dcr Staat Patenéc crtbcür bat, ßnd nur dann belobnungöfäbig, [wcnn „ck der Bewerber mit dem Vereine uber die Bcscbränkung seines Patent-

. „“ck-"I gcciniqt bat.

Dic Pl'i'lse _ch Vereins bestehen theils in qol- dcncn, tbcilö in silbernen Dcnkmünzcn, don dénen erstere cincn Wertb bon 100 Tbalcrn, lcvtcre boxiungcfäbr 20Tbalcrn bcsigen. Um aber un- bcmittcltcn Konkurrenten einigen Ersa); für vor- )vcndetc Außlaqen iu gcjväbrcn, “0 Werben, auf Verlangen» statt der ersteran )Tbalcr und sÉat't dcrchßter-cn 50 Tbalcr gezahlt, und ein 1601?szth der in Erz ausgcbrägtcn Dcnkmünze

Der Termin zur Lösuni „' ., „) folZi-ndcr a t frukcr gegebener chisQIlufgaben ist bis (*Ich ch: 30111211“ PW.» bcrdlängcrt. Dic Bchrbunqen iim ie * re))c fin bis um 1. Okt * **

einzureichen. z Wr d' J.

. ErücPrcis-Atifiabc, betreffend die Förderung bon thiszem Marmor ' , au preußichcm Gebiete.

„Dic silbcrtic Denkmünzc, oder deren „Wcrib, 1015 außerdem Ein Tausend Tbalcr „Dein]cnigcn, Welcher einen Bruch von )vcißem „Mqt*1nor,„an Koxn und Brauchbarkcit dem ca- „rariscbcn statuenmarmor ähnlich, auffindet und „dessen Ausbeute dahin fördert, daß eine Anzahl „klxnicr Blockß, von Wenigstens 20 Zoll Höhe, „11 Zoll Breite und 10 Zoll “Dicke, zu Büsten „und “andern kleinen Gegenständen anwi'ndbar, „sich in Berlin in einer Niederlage zur Airs: „Wahl vorfindet. Der Verkaufspreis in Berlin „darf, den. des cararischcn Statucnmarmors in „Berlin nicht übersteigen.“

Zweite Preis-Aufgabe, betreffend die Erzeugung einer Hefe zum Vehuf ' der Wcißbrodbäckcrci.

„Die goldene Denkmünzc, oder deren „Wertb, urid außerdem Fünf Hundert Tha: „ler,fur die Erzeugung einer wirklichen Hefe uc „Weißbrbdbäckerei, welche jeder Bäcker auflei te „Weise in 1116 lichst kurzer*Zeit von höchstens „drei Tagen'se bst bereiten kann. Die verlangte „Hefe kann in fiüsfiger Gestalt, oder in Form

WDMYDÉ„“%4chZck* „. “***,-Z“ ' . -

„der sogenannten Preßbee dargeüellt Werden,

„jedoch muß sich dieselbe owohl in kleinen, als

„auch in großen Quantitäten erzielen lasen. „Flüssige Hefe dieser Art muß abwärts noch bis u 6 Quart, und trockene bis zu 2 Pfund dar- ?“)ellbar sein.“

„Als Eiqenschaften der Hefe wird verlangt,

"

„daß dieselbe in Hinsicht ihrer Wirkun der bis-

„her gebräuchlichen frischen Bierhefe o'er Preß- efe, bei quantitativer Vergleichung, nicht nach- ebe, daß sie weder bitter noch sauer sei, noch „wust einen unangenehmen Geschmack habe, noch ,in ncunstündiger (Hährung den mit derselben „an estelltcn Teig sauer mache; daß fie ferner „an? die Farbe des Gebäcks keinen nachtbeiligen „Einfiitß ausi'ibe, vielmehr möglichst weiß1ei; „endlich daß die Kosten ihrer Darstellung )veder „den gegenwärtigen Preis des Preßhcfe, Welcher „mit 6 Sgr. für's Pfund, noch den der frischen „Bierhefe, Welcher mit 2 Sgr. für's Quart an- „qenommcn wird, übersteigen, )vobci jedoch die „Bemaßung ctwaniger Abgänge zur Verminde- „rung des Preises nicht mit in Rechnung ge- „bracbt werden darf.“ Dritte *Preis-Aufgabe, betreffend ein Email'auf 63100001.

„Die silberne Denkmünzc, oder deren „Werth, und außerdem ““Drei Hundert Tha [er „für die Darstcliung cines Emails anf Gußeisen „in verschicdcnen Farben, an der Luft haltbar, „tvas durch Versuche bewiesen Werden muß, die „ein Jabr lang fortgescyt werdcn.“ _

„“Die vorzulegenden Probestückc müffen )owobl „in Vaörelicfs, als in runden Sculpturcn bon „2 bis 3 Fuß Höhe bestehen. Das Email darf „nicht stärker sein, als Kunstvi'rständigc daffclbe „auf gebrannten Tbonarbeitcn dcr (191134101160)- „(Zilasur sick) gefallen lassen.“

Vierte *Preis-Aufgabe, betreffend ein Mittel, das künftige Vlindwerdcn des Glases Vorher zu bestimmen.

„Die silberne Dcnkmünxe, oder deren Werth, und außerdem Drei Hundert Tha- „le r Dernjenigcn, welcher ein sichcres, einfaches, „für Jedermann leicht anwendbares Mittel an- „giebt, Wodurch mit Sicherbcir erkannt wxrdcn „kann, ob eine Glassorte durch den Einfluß; der „Atnwspbäre blind wird oder nicht. Das Prü- „fimgsmiitel darf, insofern dasselbe dic Glas- „tafcl für den Gebrauch unamvendbar macht, „nur auf einen möglichst kleinen Theil dcrxclben

„a!)gcjvendct Werden.“ ' _

Es bat sich in neuerer Zeit eine Vcr)chlcchtc- rung der Fcnstcrgläscr bemcrklick) gemacht, wi'lcbc aus einigen Hütten dcs Ju- und Anölanch bc; zogen warden, indem sie, daninflüffen bon Liift und Sonne angcscyt, mehr oder weniger rast!) trübe werden oder voliständig erblinden.

Bei den (Blasfortcn bon'ä bis F Zoll Stärke, Welche zum Eindecken vou 6511186151110)» Krip- pcln xc. dienen, hauptsächlich dcnbelgi1chcn,zctg- ten fick) die Einfiüffe sebr bald, indem sie blind Wurden, sicb mit einer Weißen undurchsichtigen Decke bon dci“ Stärke des Papiers überzogen, aucb Risse von verschiedener Tiefe, selbst durch- gehende, erhielten. Bei cinigcn_ aus bersclbcn Hütte glxicbicitig bezogenen Tafeln zeigte. sich diese Eigensckyfft, bci andern nicht. Dcrglc1chcn Gläser enthalten, nach der damit Vorgcnommeneii Analyse, eine große Menge Kalk, welcher, Wle bekannt, eben so wie Soda und Arscnik maß- los zugescßt, um einen leichten dünnen Fluß. zu erhalten, dem Glase die guten Eige111chaxtcn nimmt.

Kann man fich gleich__ bei dem unmittel- baren Beziehen der Gläser durch Vorträge das Klarbleiben dcrselben Während eines 1) bestimmen- den Zeitraums sichern, so ist dies do bei (Hläxcrn unthunlich, Welche sich schon im Handel bcfin en, und es ist )Vi'inschcnswmh, ein einfaches, von einem Jeden leicht anzuwendendes Mittel zu konnen, durch Wclchcs fich,_ ohne sie zu zerstören, im Voraus bestimmen läßt, ob fie erblinden wer- den oder nicht. Das schon von Berzelius au- gegebcxie, durch von dem Vereine angestelltcVer- niche für aUe Verschiedene Glassortcn bcßätigte Mittel der Erhißung entspricht der Forderung nicht, und bat dcm Vereine seine Preis-Aufgabe nichtübcrflüsig ersclzeinen lassen. Eine Erhißung aller zu vcrivendcn cn Glaötafeln, bon Welchen zum Tbeil keine Proben entnommen Werden kön- nen, unter Umständen bis zum Erweichen, ist nicht nur umständlich, sondern )'th a'uch Vor-

richtungen für das Erhißen und Abkühlen vor- aus, um das Zerépringen zu verhüten, so wie einen Sachberstän igen. Eben so Wenig ist eine

2227

Prüfung der- byLJJToskopischen Eigenschaft der Gläser durch ihr

nen feuchten Atmosphäre -- wenn sie auch xür den vorliegenden Zweck genüßen sollte -- im Großen bei ganzenwlasmseln

rhalten in einer eingeschlosse-

klchl au8führbar.

Der Preisvewerber hat von ihm geprüfte, und von ihm als erblindrnd oder nicht crblindend bezeichnete (Blasmfeln rinzusendcn, welche, nach- dem sie Währeiid eines Zeitraums von drciJah. ren dcn “"Wspbäkisck)?" Einfiüffcn ausZeseyt ge- Wescn, das Mittel durcH den Erfolg ebcn so be-

wkihrcn müssen, als bei den von dem Vereine

gleicher Prüfung unterworfenen (.))lastafcln. Fünfte Preiö-Aufqabc, betreffend die inländische Fabrication bohlcr kupferncr Walzen für den ;)cugdruä. „Die goldene “Oenfmünzc, oder deren „Werth, und außerdem Ein Tausend Thalcr „demjenigen inländischen Fabrikanten, Welcher

„hohle kupfcrni' Walzen für den Zeugdruck in

„derselben Güte anfertigt, welche die besten eng- „lischen Walzen bcsißen. Der Bewerber muß „von mindestens dreienKattunfabrikanten, gegen „deren Zulässigkeit der Verein zi1r Beförderung „des Gcivcrbfieißes in Preußen feine Ausstellun; „gen zu 1nachen sick) veranlaßt findet, den Nach- ,„wcis liefern, daß die denselben zur Prfifung „übergebenen Walzen, deren Anzahl für jeden „derselben nicht unter drei Stück betragen darf, „zufriedenstcllendcResultate geliefert haben. Die „zur Prüfung gcsthtcn Walzen )))Üsscn bon dcm- „1'elbcn Durckvnctser (115 die englischen sein, eine „Bobrnng bahcn, Welche auf die iiblichen „Mandrils paßt, mit der Tboma-Z Pattcn')chcn „Übereinstinnnt, und ““an Länge zum 'Truck von „[Z Eilen breiten Zeugen pa))cnd sein.“

„Bei der Priifnng unterliegt jede Walze cincr „dreifachen Musterbildung nach borhcrigcm Ab- „drkben und Ab)“ci)leifcn, und außerdem bleibt cI „der Prüfungö-Kommission Überlassen, einzelne der „Walzen bis ZZoil Flcischstärkc abzudrcben nnd „wieder zu gravircn, um von dcr vollkommenen Güte des Matcriaiö fiir danruck Uebcrzeiigung zu geivinncn.“

„Der Preis der Walzen darf den der engli- „fchcn nicht um 10Prozcni am Jabxicationsorte „übersteigen. *Der Bewerber trägt die Kosten der „Walzen, deren Material ihn) cigcntbümlicb ber: „bleibt.“

Sechste Preis-Aufgabc, betreffend die Angabe eines Mittels», das künf- tige Blinbwcrkcn dcs fiir optische Zibcckc zu

Verwendcnch (Vlascö Vorbei" zu bestimnicn.

„Dic silberne “Oenkmünzc, odcr dercn „Werth, Und außerdem & ii 11 f )) U 11 [) ert T b a l_c [' „Dcmjenigcn, Welcher cin cinfauhcö, sichcrcs, für „Jedermann leicht anwendbares Mittel angicbt, „Wodurch mit Sicbcrbcit erkannt wird, ob ein „Glasstück, welches „01 optiscixn Zwecken dienen „soll, mix der Zeit Heimbtigkcit auf sciner Ober- „fiäche bindend aufznncbmcn (zu xonbcnsircn) gc- „ncigt ist, ohnc das; das 1-§)laS)tück durch die

„Probe unbranchbar gxmacbt, d. t). Weder in „seiner Form, noch in 0010“ Strnktur verändert „wird. Die Probe dai") 1)icht durch Erbiyung „geschehen, indem das Glasstück dadurch sowohl „Dcr (ck)efahr dcs Zcrspringcuö, als Überhaupt „einer Veränderung seiner optischen Eigenschaften „auögcscyt wird; auch muß die Probe auf JL- „färbte Wiäser anwendbar 1cin.“

„Da die fragliche Eigenschaft eines (Hias: „stückes in einem Zeitranmc Von 6 bis 12 Mol „naten sich 0011 sslbst zu erkennen giebt, zuma- „wenn daffclbe in einem nicht vöUig hermetisch „verschlossenen Raume sich befindet, 10 kommt es „darauf an, eine Prüfungsmctbodc aufzufinden, „wclche daffclbchcsultat in längstens drei Tagen , herausstellt.“ _

„Der '?rcisbcwcrbcr bat )einc Methode _in „ausführlicher Beschreibung dem Vereine Mik- „zuthcilcn. Zur Beurtbeilimg tiber die Zuver- „lässigkcit dcr mitgctbciUiJU Methode Werde)! ver: „glcichcnde Versuche entycbelden, ob Glasnückc, „wenn sie 12 Monate sich eingeschlossen beßndcii, „dasselbe Ncsultat ergeben, als Welches durchdie „Methode des Preisbeiverbcrs in kurzer Zeit „erkannt wird.“ _

Sicbcnte Prois-Auxgabe, _ betrcffend das Bleichen )voUc11chtreichgarne, 10 wie dkr Gewebe aus solche!) Garnen, ohne An-

Wendung bon schwefliger Säure.

„Die goldene Dcnkmiinzc," oder deren „Werth, und außerdem Fünf Hundert Tha- „lcr“ für die“ “Mittheilung eines Verfahrens, „tvoUene Streichgarnc und (Hemebc aus )olchxn „Streichgarncn in reiner Weißer Farbe .und m

klarer Durchsicht, obne Anmendung der sch)vef- „ligen Säure, darzustellen. Das Bleichverfahren „darf die Mann in keinem Falle“ “mnchen, „vielmehr muß sie ihre eigenthümlichr Milde be- „halten, walkfäbig bleiben, auch die Farbe eben „so qut annehmen, wie ungcbleichte Waare. „Auch darf das Bleichverfahren die Waare nicht „unverbältnißmäßig vertbeuern.“

„Dcr Bonicrber kann zwar bei Mittheilunq „seines Verfahrens Proben von Garnen un „We)veben, “welche nach demselben behandelt „worden, Vorleger), doch behält sich der „Verein die eigene Prüfung unter alien Um- „ständcn vor.“

Achte PreiS=Aufgabe, betreffend die Ermittelung des Vleichprozeffes _mittclst schwefligcr Säure.

„Die )ilbcrne Denkmünzc, oder deren „Werth, und außerdem Drei Hundert Tha- „ler_ für die Mittbcilnng einer cnügendcn tbro- „reti1chcn U))tcrsnchunq und Festxellung des Pro: „zcffcs, welchcr beim Bleichen der vaenen Garne „und Stoffe durcb schnwflige Sänre stattfindet. „Die beste Arbeit erhält denPrcis. Der Verein „behält sick) bor, nach Maßgabe des Werth der „Arbeit den Preis bis iu Fünf Hundert „Tbalcrn und der goldenen Denkmünze „zu erböbkn.“

Preis-Aufgabe für die Jahre 1858 und 1859, betreffend das Schiveljen und (Horben dkrzhäutc.

„Die goldene Denkmünzc, oder deren „Werth, und außerdem nf .)) 11 ndert Tha ler „für die beste Arbeit, welche den Vorgang beim „Treiben (Schivellcn) und Gerben der Häute „untcr Anwi'ndnng von mindestens drei verschiede: „nen Gerbmatcrialien, Wobei alte Eichenrinde und „junge Eichen- (Spiegel) Rinde sein muß, ae „mii end aufklärt.“

»er Verein erwartet cin'e umfassende mikro- „skopisch -chcmische Untersuchung, )vclche dcn all: „mäliqen Uebergang dcr rohen Häme 'm den „gegcrbten Zustand dartbut, und durch Vcrsncbe, „Yeicbnungkn odcr Präpiiratc die verschiedenen „;-,wi)cbeniiiständc, wie die Vcrändcriinqcn, Welche „Haut, Wcrbmatcrial und (Hi'rbbi'übcn erfahren, „näbcr erläukcrt."

[324] Ornontowiyer Acttcn-Gescllschaft

für Kohlen: und Eisen-Production.

Ju Gcmäßdcit des 3“. 21 des am 15. August [**I)? Allcrböchst bcstätigtcnStatuts machen wir bicrdurcb bekannt, da)“; der Königliche Geheime und Ober-NegierungS:Natb 3381"): Lüdemann aus dem ').;crwaltungsratb ausgeschieden Und an seine Stelle der (Vcbcimc NegicrungKNatb Heri“ Oppermann getreten ist. “Oer Legtcre ist 01: gleich zum SteUbertretcr des Vorstxzendcn gr- wählt Und zum Mitzeicbner der Firma erinäck)“ tigt. Zinn téchnischen Direktor ist 1193) 5. 23 des Statuts dcr biSbcrigc Berggejchworcnc Herr Schna ckenberg gewählt.

Berlin, den 1. Februar 1858. . , Der Verwaltungsrat!) der Ornozitoiviycr Action; (Gesellschaft für Koblen- und Ei1cn= Produciion.

A. Eiscrbardt.

[83] . . , Bergbau - GMA.) „ast verein. Westphaia.

Wir er'uchen die Herren Actionaire imseisi' GesellschaZt, die 10. Rate der ReservoActicn bis zum 15. Februar d. J. qn unsere Kayycxdcr an die bekannten Baukbämcr gegen Empfang:

Ü na me der JntcrUnö-Quittungcn „zu cniiicbrcn.

* ortmund, den 18. Januar 1858. ' Der Vorstand.