Wir das gegenwärtige landesherrliche Privilegium AÜerhöchst- eigenhändig vollzogen und unter Unserem Königlichen _Jnfiegel aus- fertigen lassen, ohne jedoch dadurch den Inhabern der Obligationen in Ansehung ihrer Befriedigung eine,Gewährleistung von Seiten des Staats zu bewiüigen oder Rechten Dritter" zu präjudiziren.
von*ber*Heyd1. von Westphalen. von Bodelschwingh.
..................... hier 11 ausdrücklich ermächtigt, beurkunden und bei
. Summe von ztveihundert an die Stadt Elberfeld zu fordern hat.
..ten ............... und ..ten jeden werden aber nur gegen Rückgabe der auSgefertigtcn halbjährigen Zins- Cou ons geza lt. Das Kapital wird durch Amortisation getilgt werden, Ministers don Wénssow. wes alb eme ündigung von Seiten des Gläubigers nicht zulässig ist.
Die näheren Bestimmun en find in dem nachstehend ab edruckten ri- " ' ' ' * - vilegiumenthalten. I „ I P FhreKomglrchen Hohettrn der Prtnz und dre
Der Ober-Bürgermeister. U U
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Ablauf bie Oblißationen als getilgt angesehen werden rmd die dafür depon rten Kapitalbeträge der städtischen Verwal- tung zur Verwendung für 1ni1de Stiftungen anheimfallen. . 13) Für die Verzinsung .und TUYUUJ der Schuld haftet die
tadt Elberfeld mtt threm ge ammten Vermögen und ihren sämmtlichen Einkünften, und kann die Stadt, wenn die »
Zinsen oder die ausgeloofien Obligationen nicht zur rechten
Zeit bezahlt werden auf Zahlung dxrselben von den „Gläubi-
YM gerichtlich verf-olgt werden. “
14) ie unter 5, 8, 9 und 12 vorgeschriebenen Bekanntmachungen
erfolgen durch die Elberfelder öffentlichen Blätter und durch
die Amtkblätter oder öffentlichen Anzeiger der Regierungen zu Düsxeldorf, Arnsberg und Cöln.
15) Tn An ehung der Verlorenen oder vernichteten Obligatjonen v er Zins - Coupons finden die auf die Staatsschuldscheine
und deren Zins -Conpons Bezug habenden Vorschriften der
Verordnung vom 16. Juni 1819 wegen des Aufgebots und
der Amortisation Verlorener oder vernichteter Staatspapiere
ZZ. 1 bis 13 mit nachstehenden näheren Bestimmungen An-
wendung: *
a) Die im §. 1 vorgeschriebene Anzeige muß der fiädtischen Schulden-Tilgungs-Kommisston gemacht werden. Dieser werden aüe diejenigen Geschäfte und Befugnisse beigelegt, welche nach der angeführten Verordnung dem Schah- Ministerium zukommen; gegen die Verfügungen der Kom- misfion findet jedoch der Rekurs an Unsere Regierung zu „ Düsseldorf statt;
b) das im §. 5 gedachte Aufgebot erfolgt bei Unserem Land- Ferichte zu Elberfeld; , -
0) ie in den ZZ. 6, 9 und 12 vorgeschriebenen Bekannt- machungen sollen durch die unter „Nr. 14 angeführten Blätter geschehen; “
(1) an die Stelle der im §. 7 erwähnten sechs ZinSzahlungs-
Vier Thaler funfzebn Silber ros en Churant. Die ädti che Schulden-Tilgungs- Komuission.
Oer Ober-BÜÖgermäster. U. .
(813. Die Namen des Ober-Vür- germeisters und der Kommissrosr werden gedruckt,) Ein etra en 1.701 ...... der Controle.
er tadt-Sccretair. Der Gemeinbe-Empfänger.
| Ministerium der geistlichen“ Unterrichts - und Medizinal : Angelégenheiten.
Dem Geschichtsmaler Dr. Otto Heyden hierselbst ist das
Prädikat „Professor“ beigelegt worden.
Am Tage des Einzuges Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen
Friedrich Wilhelm und Höchstdessen Gemahlin Königliche Hoheit haben den Zutritt zum Univerfitäts-Gebäude nur:
1) die Studirenden auf Vorzei ung ihrer Erkennungskarten,
2) die Eleven des Friedrich- ilhelms-Jnslitujs und der medi- zinisch-chirurgischcn Akademie, die Eleven der Bau-Akademie und die Berg-Eleven, gegen Vorzeigung der von den be- treffenden Dtrectionen ihnen crtheilten Legitimationswrten,
3) die Pharmazeuten und die der Zahnheilkunde Beflissenen gegen Vorzeigung ihres AnmeldunngogeUS,
4) alle Diejenigen, welche fick) im Brfiye der ihnen übersandten“
nur für den 8. d. M. gültigen Eintrittskarten in das Uni- verfitäts-Gebäude befinden.
Die Unterzeichnrten bringen dies hierdurch mit dem Zusch
zur öfferrtlichen Kenntniß, daß die dem Univerfitäts-Vorstande zur Disposition stehenden Räume im“ Universtäts-Gebäude aus-
Termine sollen acht, an die SteUe des im §, 8 erwähn- schließlich für die Uniderfitäts-Lehrer und Beamte bestimmt find.
terx achten ZinEzahlungs-Termines soll der zehnte treten. Zur Urkunde dieses und zur Sicherheit der Gläubiger haben
Berlin, den 1. Februar 1858.
Der Rektor und der Richter hirfiger Königlichen Friedrich- Wilhelms-Univerßtät. Nudorff. Lehnert.
Gegeben „Berlin, den 21. Dezember 1857. Im Allerhöcbstén Auftrage Sr. Majestät des Königs. (l.. 8.) Prinz vonPreußen.
Angekommen: Se. Excellenz der General-Lieutcnant und
Ysxtztrctrur der 1. Artillerie-Jnspcction, vo*n Puttkammer, von e m.
Se. Excellenz der Erb-Land-Marschali im Herzogthum
Schlesien, Kammerherr Graf von Sandrehky-Sandraschüy, von Langenbielau. *
Elberfelder Stadt : Obligation ll. Emission. _ . (Trockener Stadt-Stempel.) Nr ...... ((Stadt-Siegel.)
Berlin, 5. Februar. Se. Majestät der König haben Aller-
& . JUN. st geruht: Dem General-Adjutanten und Commandeur der eu “ zur „Anlegung des„v0n des Kaisers von Oesterreich Majeßät ihm
verliehenen Groß-Kreuzes des LeopoldS-Ordrns zu ertheilen.
ivifion, General-Lieutenant von Willisen, die Erlaubniß
über zrveihundert Thaler Courant. Die EndeSunterzeichneten, durch das AÜerhöchste- Privilegium vom
kennen hiermit, daß der Énhaber dieser Obligation weiter Emission die haler Courant, deren Emp?ang sie bescheinigen,
“Preußen. Berlin, 5. Februar. der Prtnz .von Preußen nahm um 11 Uhr die militairischcn Meldungen m Gegenwart des Feldmarschalls, Freiherrn v. Wrangel
Nichtamtliches. Se. Königliche Hoheit
Die auf vier ein halb Prozent jährlick) festgeseyten Zinsen smd am und des General-Majors von AlvenSleben an und empfing hierauf
Jahres fällig, die
Elberfeld, am ..ten ............... 18. ., Die stäthckze Schuld??:Tilgungs-Fommisfion
Eingetragen Controlbuch kolio .....
Der Stadtsecretair. "
Hierzu find die Coupons ...............
......................... auSgereicht. Der Gemeinde-Empfänger. die Dieser Coupon wird nach dem Allerhöchsten Privilegium vom . . ungültig, und Werth- los, wenn dessen Geldbetrag nicht bis zum .......... er- hoben ist.
(Erster) Coupon
* ur Elberfelder Étadt-Obl'r ation ll. Emission, Nr. „.I.. - Va über * ' . Zkveihundert Thaler Courant. ' „Inhaber dreses empfängt am ten ........... 18.. an halb- xährt en insen der oben benannten Elberfelder Stadt-Ohligation aus er lber elder Gemeindekasse aus
8. l. 1111".
Geheimen Kabinets - U
riedri das _hohe Paar, Welches von dem Herzogs oon Brabant und dem Grafen von Flandern begleitet wurde, in Verviers ein, wo die Drrection drr Rheinischen Eisenbahn fich. zur Begrüßung der er- lauchten Nersenden eingefunden hatte und dem Prinzen eine ehr- furchtsvollé Adresse überreichte. während seine Gemahlin im Coupé blieb und von dort ach auf
Vorträge des PoliJLi-Präfideyten, Freiherrn von Zedliß, dcs aths Illmre und,des Staats : und Haus-
Aachen, 4. Februar. Heute um 8 Uhr 10 Minuten fuhren
. _ FrauPrjnzessin ck Wilhelm von Brussel ab. Gleich nach 11 Uhr traf
Se. Königliche Hoheit stieg aus,
huldvollstc Weise grüßte. Der Prinz dankte der Eisenbahn-
Dirrction _aufs Freundlichste. Der Abschied Von den beiden bcl- grschc-n Prmzen, welche von Verviers alsbald nach Brüssel zurück- ke ren, war der herzlichste. retchgeschmückteü Station Herbesthal ein, wo eine zahlreich versam- melte, begeisterte VolkSmenge die Ankunft des erl-auchten Fürsten- paarrs auf preußischer Erde mit lauten Hurrahrufen cmfi'ng. Hier wurden dre. hohen Ne-uvermählten auf dem festlich geschmückten hnhofe tm Namen Seiner Majestät des Königs durch den Obéksk-Trucbseß Grafen von“ erern begrüßt. Der Ober-Präs- dent der Rhemprovin und der englische Gesandte Lord Blom fie ld begrüßten hier gleichfzalls das hohe Paar. Es fand alsdann eine Vorstellung der Kreisvehörden ßatt.
Um 11T Uhr traf der Zug auf der
' Weißgekleidete Jungfrauen Eupen überrerchten Kränze und Gedichte, Jhr'e Königlichen
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Hoheiten verließen auf kurze Zrit den Wagen, ßchtlrch erfreut durch die ihnen daKebrachteu erzlrchen Huldi u_ngen. . .
Um 1 Uhr itta s fu ren unter errd oxern'Zubelryf euzer ahllosen VolkSmenge fLIsrin und Prrnzessrzn „ Stredrtch Wilhelm durcb die festlich geychmückten Straßrn der a ten Karsxr- stadt. Gegen 12"; Uhr war der Conyot auf dem Bahnhqfe em- gctroffen, woselbst sämmtliche Honoratroren der Nhemprovmz zur Begrüßung fich eingefunden hatten. Es fand nur eme Vorstellrrng im Allgemeinen statt und währte der Aufenthalt auf_ der Startort kaum eine Viertelstunde. Nach Einnghmxe des quuner tm Präsrdral- Gebäude besichtigten die hohen Herrschaften den Dom ,und das Rathhaus. Ju Leßterem wurde zunächst, durch Deputattonen „der 19 größten Städte der Rheinprovmz, mrt Ausnahme hon C_oln, welches nicht vertreten war, ein prachtvolles Album uberretcht. Auf die Anrede „des Bürgermeisters Coqzen_ von 'Aachen dankte SeineKönigliY Hoheit dcr Prtnz Frredrrch W'rlhelm in bercdter Weisé. er Prinz ermnertc daran, daß er ]eyt znnr zweiten Male dicse Provinz befreie. in welcher er früher zwrr Jahre den Studien gewidmet. Dre Nhrrn-Provznz stehe sert jener Zeit schon im schönsten Andenken bcr ihm“ urzd rr überzeuge fich jeßt auf:? Neue chu dercn AnharrglrchFrtt. Die hohen Neuvermählsen befichtigten hterauf den großczr Karser- saal, wo eine glänzende Versammlung , von Honoratxoren fie empfing und ein großer Chor fie nut „nattonqlen Jestgxsanßen be- grüßte. Unter aUgemeinem Jubel verlleßrn dre hohen 39ferr1chajften gegen 4 Uhr den Saal und'fuhren zur Eisenbahn, um dre Wetter-
rei e an utreten. _ s Cözln, 4. Februar, Nachmitta s 5 Uhr 50 Mmuten. . (HrZen 5 Uhr 50 Minuten langtc drr Fesc'xtzugxauf drm Perron m Coin an. Unter dem lautesten Jubel sZréerrerchen dre Stadtverordneten Ihren Königlichen Hoheiten dem _rinzcn und d'er Frau Prin- zessin Friedrirh Wilhelm eme Adresse. angs der 1321143211 Bahn zwischen Aachen und Cöln waren dre anliegenden Hauser beflaggt und bekränzt, (S, d. tel. Dep.) . ' ' Hdnnover, 4. Februar. In drr heutrgen Stßung der Ersten Kammer wurde das Regierungsschrerben verlesen,_wouach Se. Majestät der König den Landrath v. Trampe_als Prafidente)! dreser und den Ober-Gerichtsrath Heise als Prafidrnten her warten Kammer bestätigt hat. Zu beiden Kammern wurderr dre zu_ prasen- tirenden drci Kandidaten für das Amt des Vrce-Praßdenteu ewä lt. - „ . g shOldeul-nrg, 3. Februar. Das neurfre Geseßblatt publrzrrt den zwischen dem oldenburgischen Staatsmmtstermm und der preu- ßischen Admiralität ahgeschlosserzen Vertrag _wegen Regelung des Postwescns ,im preußischen westlrchen Jadegebtete. Nach dem.n*rsent- lichen Inhalte desselben überläßt Preußen an. Olhrnburg dre Aus- übung aller Postgerechtsame nach Maßgabe htesserttgrr (Heseygebung in dem durch den Staatsvertrag vom 20. Juli 18:33 abgetretenen preußischen westlichen Jadcgcbiete. Dagegen verpflrchtrr srch Older- burg, in dem fraglichen Gebiete eme Postanstalt und rm Pystrelms einzurichten, inIbesondere eine Fahrpost untcr Anschluß an dre olden- burgischen Fahrposten 1äglich*hin und_ her courfiren zu lassen und unter gewissen Beschränkungen dir Drcnßkorrrspondrnz der, betref- fenden preußischen Beamten, so ww dre drenstlrchen Packrreren und Geldsendungen auf allen oldenburgischen Posten portofrer zu be- fördern. Der Vertrag ist Vorläufig auf 10 Jahre abgc'schlossen. Jm Uebrigen hat Preußen die Anlegung v'on Postverbtrrdungrn auf dem SeeWege nach und von dem westltchcn Jadegebxete und die Vcrmittciung des Korrespondenzdrrkehrs'durch dre se'cwar1s ha- selbst cin- und von dort auslaufenden Schrffe fich daher auIdruck- lich vorbehalten. . _ „ Lübeck , 3. rbruar. Erne Vermmmlung dcr Burgersrhast wird am nächsten kittwoch, den 103 d. M., “stattfinden. Dem Vernehmen nach soll in derselben cmScnats-Antrag zur Be-
. ra'thung kommen, welcher die Zurücknahme der viel besprochenen
Suspension *drs Z. 29 der al] emeinen deutschrn Wechsel-„Ordnrmg bezweckt. Der Bürgerausschu hat bekanntlich schon 111 ferner Sißung am vorigen Mittwoch beschlossen, der Burgerschaft dre Annahme des betreffenden Senats - Antrages_zu rnzpfchlrn, rrach welchem der Z. 29 mit dem 1. März d. J. hier wreder m Wtrk- samkeit treten sol]. (L, Ztg_) » Großbritannien und Irland. London„ 3. Fcbrnczr. theKöniglichen HoheitrnderPrinz und die Frau Prrnzessrn riedrich Wilhelm von Preußen haben England gestern Nachmittag an Bord der Yacht „Victoria and Albert" V?L[ÜFZW In GraveSend, dem lrßten Orte, wo ße den Bohr?» Albious betraten, bildeten auf beiden Seiten der feßxich geschmückten Lan- ÖUUJs-Bkück? Tausende don Menschrr. Spalier. Die Scheidendcn WWW don ÖMÄAUUU J'.'.'IL'-'r-ufrrr der begeisterten Menge begrüßt. Dkk Mayor VN,“. Grapesend, Herr Throughton, überreichte cine G,]ÜckWUT'FÖ-Ahresse; der Prinz und die Prinzessm havktcrr srertrrd- "'*'-ich, worauf die Tochter des Mahors Vortrat und Ihrer Kontglrchen "Hoheit einen schörre1rB111menstra11ß verehrte. Dre Brucke wurde von 58 jungen Mädchdn mit Blumen ,besstreuj. Vorn quß her erdrö hute eme Salve, „worauf Ihre Komgltchen ,Hoherten an
“Kaiser der Franzosen 2c.
Bord der Yacht ingen, wohin fie von dem Prinzen Albert, dem Prinzen von Wa es und dem Prinzen Alfred begleitet warben. Der preußische Gesandte, Graf Bernßorff, Hab den erlauchten Neuvermählten das Geleite bis nach der Könjg ichen Yacht. Lady ChurrYZiÜlrmd Viscount Sidney begleiten Jhre Königlichen Hoheiten nach er m.
Frankreich. Paris, 3. ebruar. Prinz Jerome wird (wie bereits auf telegraphischem ege gemeldet) in Zukunft be- rechtigt sein, allen Srßuugen der Kaiserlichen Räthe beizuwohnen. Dcr betrxffende Patentbrief lautet: “
„Napoleon, von Gottes Gnaden und durch den Willen der Nation Da Wir Unserem vielgeliebterr Oheim, dem Prinzen Jerotnc Napoleon, Beweise Unseres hohen Vertrauens geben Wonen, so haben Wir beschlossen, ihn zu bekleiden, wie Wir ihn durch Gcgcntvärtigcs bekleiden, mit dem Rechte, allen ordentlichen und außer- ordentlichen Versammlungen Unserer Räthe beizuwohnen, Wollen auch, daß er während Unserer Abroesrnheit denselben vorr e gemäß Unseren Justructioncn und Befehlen. Unser Staatsminister it beauftragt, von GegenWärtigem Unserem Siegelbewahrer Kenntniß zu geben, damit das- selbe im (Heseybulletin aufgenommen Werde.
Gegeben in Unserem Schlosse der Tuilericen, am 1.NFebrular 1858.
apo eon.“
Das amtliche Blatt Veröffentlicht heute den (bereits mitge- theilten) Entwurf zu dem Rrprrsfiv-Geseye nebst der Darlegung der Verveggründe. _
Edmund About, Mktrehacteur am „Moniteur Universel“, rst zum Ritter der Ehrenlegion ernannt rvorden. .
* Feruk Khan ist _mit der Lyoner Bahn nach Turin abgerersf, wohin er zum Abschluß eines Handelsvertrages cingeladrnfrst. Dcr perfischc Gesandte wird auch noch mehrere andere italrexnsche Städte befuchen, in drei Wochen wieder in Paris eintreffen und dann nach dem Orient zurückkehren.
Italien. Man schreibt aus Turin vom 3111cn v. Mrs.: Mehrrrc seit Jahren in (Henna angesiedelte Flüchtlinge haben Ve: fehl bekommen, fich enttveder im Innern des Königreiches axtfzuhal- feu oder Piemont gänzlich zu verlassen.
Schmeden und Norwegen. Stockholm, 30. Januar. General Freiherr J. W. Sprengporten geht in diesen Tagen nach Paris ab, um den Kaiser Napoleon in Veranlaffung des Attentates zu be lückwünschen.
änemark. Kopenhagen, 3. Februar. In der gestrigen Sigung des Reichsrathrs begann die zrveite Berathung des Antrags dersechs Holsteiner in Betreff der Beschränkung der Verhandlungen des Reichsrathcs in dieser Srssrou auf die dringendsten finanziellen und adminißrativcn Berathungs:Gegeystände. Der Antrcr wurde, wie schon bei" der ersten Berathung, don Kirchhoff und enck be- fürwortet, wclche die in der Schwebe beßndlichen Unterhand- lungen mit Deutschland in Betreff der Herzogthümer Holstein und Lauenburg als Hanptmotiv ihres Antrags betrachtet wissen Wollten und speziel] fich beiläufig gegen mehrere wcnigcr dringliche Re- girrungs-Proprfitioncn erklärten. Gegen den Antrag sprachen fich Professor Clausen und Etatsrath Algreen-UsfinÉ aus. - Zu der heutigen Sixzung *drs Reichsrathes wurde die ,iskusfion über den obrncrwähnten Antrag fortgesryt. Einer der sechs Antrag- steller, Landhoigt Hansen, befürwortete die Niedrrsrgung cines Comité's über den Antrag, konnte aber nicht mehr als 3 Stimmen für fich grwinnrn. Nachdem noch Mounier, David und v. Schorle gegen den Antrag gesprochen, und (wie den „H. R.“ telegraphij'ch mitgetheilt wird) der ConseiW-Präfidrnt die etwaige Annahme dcssrlbrn für einen Selbstmord drs Reichsrathrs erklärt und noch hinzugefügt hatte, Dänemarks Stellung sei nicht isolirt, wurde der“ Antrag mit 41 gegen 6 Stimmen Verworfrn.
» 4. Februar. Das neueste Vüürtin über das Bcfindmr des Königs lautet wie folgt: Der König ist seit gestern Nachmrttgg sehr vom Husten geplagt gcwesrn, der die Ngchtruhe ganz gestort hat. In den Morgenstunden hat Sc. Maßstät dagegen ernrn zweistündigen, ununterbrochenen Schlaf gehabt. Das Fieber hat etwas abgenommen. Christiansborg, den 4. Februar. [)r. Lund. (H. B. H.)
Asien. Kalkzrtta, 24. Dezember. Seit Sir Colin Camp- bell's Sieg bei Cawnpur befinden wir uns ohne weitere Nachrich- ten. General Windham ist Von Cawnpur nach Umhaüah versrßt wörhrn. Das Kommando hon Cawnpur geht an General Jnglis über, den Vrrihridigrr hon Lucknow. Wir branchen noch manche Truppen hier; keine 20 Mrilrn worr hier ist kürzlich noch die Paket- Post geplündert worden." (Köln. Z.) „
Bombay, 9. Januar. Seit Abgarzg drr [chien Post smd nur wenige Nachrichten von Bedeutung eingrlaufen. .
Ein Telegramm von Madras, Welches auf Vrrrchtcn aus Kalkutta bafirt, meldet (wie schon erwähnt), daß General Outram am 22. v. Mis. bei Alumbagh den Feind angegriffen und zer- sprengt und ihm 4 Geschühe abgenommen hat. Der'Verlust her Engländer War bei dieser Gelegenhrit unbedeutend. Wetters Detarls über das Gefecht sind noch nicht eingegangen.
' 'Briefe und Zeitungen aus Agra Vom 28. v. Mts. melden das Eintreffen eines Telegramms des Obersten Sraton aus Myn-