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Bei der Landwehr:
Den 30. Januar. Frhr. v. Khaynach, Sec. Lt. vom 2. Aufgeh. des 1. Bars. 4ten Garde-de. RMS„ als Pr. Lt. der Abschied chlUlgi.
Militair:Beamte. Durch Verfügung des Kriegs-Ministeriums.
Den 22. Dezember.
Kinzer, Kasernen : Inspektor in Cöln, zum Fcßungsbauschreiber in Minden ernannt.
Den 1. Februar. Ri ehter, Gericht§-Attskulta1or, zumJutendantur-Referendarius beim 1]. Armee:Corps ernannt. Debo, Reserve: Magazin-chdapt in Lands- berg a. W., zum Proviantmcißcr ernannt und nach Straljund verscgt. Suasius, Proviant:Amts-Controlleur in Coblcnz als Reservc-Magazin- Rendant nacb Landßberg a. W., Marschall, Rescrdc:Magazin-chdant in Bonn, als Proviant-Amts=Controljcur nacb Coblenz, Hensel, Pro- viant=Amks-Controllcur in Trier, als Rcscrde-Magazin-NendantnacbVonn, Henke, Proviant-Amts:Controlleur in Coscl, nach Trier, Seefisch ll., Dcpot-Magazincrjvalfer in Merseburg, unter Ernennung zum Proviant: AmtS=Controllcur nach Coscl, Scharff 11., Proviant: Amts : Asfistcnt iu Colberg, als Depot-Magazin-Verwaltcr nach Merseburg, Müller, Pro: viaut-Amts-Asfistcnt in Neiße, nach Coibcrg verscyt. *
Nichtamtliches.
Preußen. Charlottenburg, 13. Februar. Se. Ma- jestät der König begaben Sieb gestern Vormittag zu Fuß durch Lüßow längs des neuen Kanals bis" zum zoologischen Garten und von dort nach Bellevue; hier trafen nm 12;- Uhr auch Zbrc Majcskät die Königin e*in, Llllcrhöchs1wclche zulwr nach Berlin gefahren und Se; KönigliM Hoheit den Prinzen Georg, als an Höchstdcssen Geburtstag?, mit eincm Besuch bcebrt hatten, und fuhren demnächst beide Majcüäten gemeinschaftlich übkr Berlin, wo- sclbst Allcrböchstdiesclbcn kurze Zeit bei Bethanien anhalten ließen, hierher zurück. Nachmittag empfingen Se. Majestät der König den Wirklichen Geheimen Rath von Humboldt und den General- Adjutanten, General der Jusantcric Vo11“2?indheim.
Berlin, 13. Februar. Se. Königlixbe Hoheit der Prinz von Preußen arbeitete gestern Nachmittag mit dem Minister: Präfidenwn, nabm heute Vormittag die gewöhnlichen Vorträge des Obersten Von Mantkuffel und des Wirklichen Geheimen Raths Jllairc entgegen und empfing cine Deputation der StadYGörUZ.
Sachsen. Dresden, 12. Februar. Das heute crxchtcnctze „Dresdener Journal" veröffentlickyt cin Ersoy, durch wclchcs dze 4*5 prozentige säclxfiscbe Staatsschnld in eine 4prozenttgc Ocrwandett wird. Beim Umtausche gegen neue 4p1'ozcntige Scheine werden, außer den Zinsen ;“für das erste Semester, Vom 1, März bis zum 26. April 3 pCt., Vom 21. April bis zum 20. Mai 23; pCt., vom 21. Mai bis „zum 15. Juni 2 pCt. Conyerfionsprämic bewilligt.
Frankfurt a. Pk., 12. Fcbruar. Dem Vcrnebmcn ngch hat in dcr geürigcn Bundestagsfißnng, nachdem die einfjimnnge Annahme des AuZschuß-Antrach in der holstein-laucnburgischcn An- gelegenheit erfolgt war, der für den Antrag Hannovers crwäl)1'tc AUSschuß VMM crsattct und eine modifizirte Annahme empfoh- len. Von Seiten Dänemark:? ist eine neue Erklärung abgegeben wordcn.
Baden. Karlsruhe, 11. Fcbrnm'. In der heutigen öffentlichen Sißung der Zweiten Kammer der Landßände fand, in Verbindung mit der Berathung dcs Budgets großberzoglickzcn Zustiz-Mi11i17eriums, dic DiÉkusfion des Von dem Abgeordneten Kiröncr erstattctcn allgemeinen Berichts über die Besoldungs- Erböhung Katt. Nach längerer Debatte crklärte sick) die Kamnwr im Allgemeinen mit den in jenem Berichte aufgestellten Grundsäxxcn einverstanden. „
Belgien. Brüssel, 11. Februar. Auch der .auf beute angeseyte Prozeß des „Pr_oletairc“ is? noch nicht 5111“ Vcrhandlnnz] gelangt, da Herr Coulon, der chacteur jenes Blattes, Berufung gegen die von der Anklagc-K'ammer gegen ihn Whängte Asfiscn- Prozedur eingelegt hat. Der Caffationshof, mit Hintanscßung axller,übrigen Geschäfte, wird nunmehr über dte verschicdcnen NUD- 11gke1ts-(Hesuche statuircn, damit die' drei Preß-Angelegenheiten ihre bU[ÖMÖA[ichÜc Erledigung finden können. (Köln. Z.)
Großbritannien und Irland. London, 11. Februar. In der gestrigen Unterhaus-Sißung zeigte Stirling an, er Werde nächßens eme Frage an den Premier richten, eine Behauptung betreffend, die, ngehdezn fie se1t_ Jahren privatim aufgesteüt morden sci, endlich ihren Weg 111 du? öffentltcben Blätter gefunden habe. Da der Charakter einer sehr hoch*gestellten Person durch diese Angelegenheit berührt werde, 0 sei es wünschetzswertb, daß jene Angabe enthder ihre Bestätigung erxalte. oder "daß tbr geradezu widersprochen werde. Er Werde deSlyalb Lord Palmerston fragen, Hb das Jabrgeld. welches Napoleon ]. in seinem Testamente dem Offizier Cantillon Wegen seines Attentats auf das
Leben des Herzogs von Wellington außgesc 1 habe, eit dem 2. De ember 1851 nebst der rückständigen Summe und Einsen votst dem ge enwäxrtigen
Kaiser der FranzoZen außgezahlt worden Tei. Lord J. Ru sell bequ- esung der den parlamentarischen Eid betreffenden
Bil]. Sir F. Thesiger, einer der Haupt egner der Zulaffung der Juden zum Parlament, erklärte, er werde fich Joer zwcitcn Lesung des Gesch- entwurfcs nicht widersejzen. Die Vill sei in der ebrlichstcn und gcradcsten Weise eingebracht lvordcn. Sic schlage cine Eidcsformcl für die christlichen Parlamentsmitglicdcr vor, in Welcher die Worte „„auf den wahren Christen- ?[aubch bcibxhaltcn seien, und ei_ne besondere Eidcsformcl für die Israe- iten. Damit 1ci die Frage über die Zulassung der lcßtcren gcradcxu, nicht, wie früher, auf einem Umjvcge, vor das Haus gebracht, und das müsse auch der Fall sein, Er seincsthcils halte an dem Prinzip fest, für welches er stets einkestanden habe, an dem Grundsaße nämlich, daß das Parlament ?cincn christlichen Charakter auch in Zukunft bewahren müffe. Der zivcitcn Lesung der Bil! Werde er 'ich, wie gesagt, nicht widerseycn; doch habe er die Abs1cht, Wenn die Vorlage im Comité erörtert Werde, die Auölaffung des die Juden betreffenden Theilcs derselben zu [*cantragcn. Lord Z. Russell bemerkte, cs Würde ibm lieb „ejvcsen sein, wenn er im Stande gewesen Wäre, eine Eidcsformcl auÉfJUÖig zu machen, die sojvobl yon Protestanten wie yon Katholiken hätte gclcistct werden können. Doch sei ihm das nicbt gelun- gen. W alpole bemerkte, er habe stets die Ansicht gehabt, das; die Form der gcgcnwxärtig bestehenden drci parlamentarisäycn Eibe schwerfällig und für die gcgcnwärtigc Zcit gänzlich unpassend sei, und wenn die Wii] blos bczjvccktc, dic mangelhaften Stellen zu beseitigen und durch bcsscre zu er- scßcn, so Würde er gegen die vorgeschlagene Aenderung nichts cinzmvkndcn haben; doch seien in der Vill die in denjeyigcu drciEidcn ausgcsvrockxcncn drci Prinzipien nicht festgehalten. Letzteres abcr tbuc not!). Nocbuck sprach für Zulassung der unden. Sclcklicßlich erfolgte die zjvcite Lesung der Vill. Die auf das Yabrgcld für Lady Havclock und Sir Henry Havelock bczüglicbe Bill ging durch's (50111116.
Die Regierung hat eine Stelle auf Trafalgar-Sqnare als Standpnnkt für das dem (Mneral Havclock zu crrjcbtcudc “Denk- mal bewilligt. -
Nach dcm „Globe“ werdcn dic WoransOläge für 1858 "ikbt sc'hr crßöht ausfallen. Die ,Tlottcn:Voranschlägs dürftcn9,110,116!) Pfd. «"Unachcn, also nur 932,6(_)1) Pfd. "wdr als die Von 18.37, Und von dieser Erhöhung komme dcrgro'ßtc Tbcil auf den 'Im-chn- Transport, dessen Kosten von 267,660 Pfd. auf 411.3,6041Pfd. estiegen sind. Die gesammte Flo1tcubcmannung (Matrosen, SMsf-Z- !Joldaten und Offiziere) soll auf 59,381) Pexsoncn gcbra-Yt tvct'dcn, oder 5681) mehr als ,111110 1857. Der Vomnscblag für den Post: packctdicnf? bcträgt 988,601) Pfd. oder 23,661) Pfd. mcbr als Voriges Jahr.
- 12. Februar. Zu der gestrigen Ziyang dcs Oberbauscs zcigte Lord Granville an, daß dic Regicrnng ibr dmx!) ibn ge"- nmch1cs Versprochen, eine die pariamcntarisOc Reform [*clr-ffcade Bill Vorzulcgcn, zurückzicbo.
Jm Unterhause machte Lord John Russell dmnüabimcttc dic Mittheilung, das; er bsmo dw Vorlazxc dcr“ Lord 0.1.1111 cxtdcilkcn ijsiructioncn und dcr dcm (Zöouvcrncur Von 1111111011 gcy'iclltcn Bc- dingnngcn vorlachn werde.
Frankreich. Paris, 11. Fcbruar. Dem denke in dcn Tuilcriccn gchaltcnen Mintßrt'ratbc Wolyntc, wie der „Mo::étcm'“ anzeigt, kraft der ihm neuerdings vom Kaiser 611661th chnWjß, Prinz Jerome bei.
Amy dcn Osfizécrcn der National.- und der Stadt 6*«12*dc von Paris, Welche (chncral Espinassc in scincr neuen 9611121“ 015 Minister des Innern empfing, dat derselbe cine scQ-xc1111'311'4w Anrc-Je gehalten.
-_- 12.Fcbr1mr. ““Der heutige „Monitcur“ bringt die 91116th- Ucbcr1icht der Bank von Frankreich; der Metalkvom'ath [mt 11le nm 31,560,00(1Fk., der BMW,] der VorsWüssc auf Effekten nm t:") *).)1111. Fr., und dic lancndc Nkcknmnq dss Samy»; um 16 911111. F1". vermehrt, dagcgcn dcr Bcstand dcs» Pox'tcfmitles [17.13 am 71 Mill. Fr. und der Betrag der umlaufenden Billers um 9 Mill. Fr. ch"- mindert.
Italien. Turin, 16. Februar. Dis Ratificationkn des mit Persien abgeschlosscncn Handelsvertrngcs wurden am 6. d. M. ausgetausch1
Griechenland. thbe11,5. Februar. “?!"? Dampf-Frcgaxtc „Donan“ und KN'Vcttc „Erzhcrzog Ferdinand“ find am 1. d. M'. im Piräus cingetroffen. P1inz Adalbert wurdc fcicrlécb ctnt'fanzxcn und traf um 2 Uhr Nacixmittag-z in Athen rin, Dax"; moWgc Jubelfest wird wogen des noch 1111111 ganz gclwbcnen [1216113116115 de's Königs und der schlechten Wittkrnng in Alben und nicbt in
Naupüa gefeiert. Der Senat hat das NaturalisationIgcscy mit
einer erweiterndcn Modification angenommen.
Türkei. Konstantinopel, 6. Fcbruar. Zum Vrstcn der Armen, welche durch die fortdauernde Kälte viel lcidcn, find um- fassende Sammlungen eingeleitet worden. Der Sultan [mt cine Mtllion Piüstkk «"ILWkksc". Halina Pascha geht mit 16,66691161111 nach BoZnien, Llchmet Pascha nach Arabien. Haydar Efcnöi, interimisischer Geschäftsträgcr am franzöfischen Hofe, ist mit einem eigenhändjgen Schreiben des Sultans an Napoleon nach Marsmle abgegangen.
Dänemark. Kopenhagen, 12. Februar. *Das hcntige Büüetin über das Befinden des Königs ist folgcnch: „Der König batte gestern einen guten Tag. Der Husten hat diese Nacht theilweise den Schlaf geßört. .Heute kein Fieber; ein wenig Appetit hat fich eingestellt.“ * „
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Telegraphische Depeschen.
Cö'ln, 13. Februar. Dix hießge Rheinbrücke i-ft heute früh gegen 2 Uhr wieder eingefahren.
Frankfurt a. M., Samabend, 13. Februar., Vormittags. (Wolff's Tcl. Bur.) Das heutige „Frankfurter Journal“ theilt in einem offiziöfen Artikel mit, daß die Bundesversammlung auf den Antrag Hannovers für's Erste nicht eingehen Werbe. Die Fragen wegen Bildung eines Exekutions-Ausschusses, so wie wegen der an Dänemark zu stellenden Frist seien in Berathung genom- men worden.
London, Freitag, 12. Februar, Nachts. (Wolff's Tcl. Bur.) In der so eben ßattgehabten Sitzung des Unterhauses erklärte der Unter-Staatssckretair des Innern, Lord (Hrcy, daß die fran- zöstsche Regierung keinen der in England lkbcnden Flüchtlinge zur Verfolgung bezeichnet habe. Lord Palmerston beantragt die Abschaffung 'der ostinbischen Compagnie und will dieselbe durch einen vcrantwortlichcn Minister, dcm acht erfahrene Näthe zur Seite stehen, erseyt wissen. Leßtere sollen dem Minister gegenüber das Recht des Protestes, aber kein Veto haben. Sie ernennen mit dem Minister die Offiziere, während für Civil - Beamte Konkurs-Prüfungcn bleiben. Dié Debatte hierüber wurdé vertagt.
Paris, Sonnabend, 13. Februar, Morgens. (Wolffs Tel- Bur.) Der heutige „Monitcur“ enthält einen die Maßregeln der Regierung erläuternden Artikel. Der Kaiser habe, als er von einem Komplott und yon der Existenz der Feinde der Gesellschaft Kenntnis; erhalten, bereits Maßregeln treffen woÜen. Das Attentat habe dcn Kaiser daVon nicht abbringen können. Die Maßregeln seien gegen die revolutionairen Leidenschaften der Jahre 1848 und 1851 gerichtet. Das Sicherheithcseß werde strenge, aber mit Maß angewandt Werden. Die Wahl des General Espinasse sei kein Wechsel in der Politik; die bstroffenen Maßnahmen wären nöthig gewesen, ste seien aber ausreichend, die chiernng one Weitere nicht treffen.
Gewerbe- und .HandclSUaÖrichtcn.
Triest, 11. Februar. In der gestern Abends abgebalkenen General- bcrsammlung der Actionaire der Lloyd-Dampfschifffahrts-Gesel1schaft jvnrdc beschlossen, das; der in dcr Generalvcrsammlung Vom 26. Scptmnbcr 1855 qcfasztc Beschluß in Betreff der Vermehrung des Acticn-Kapitals der Ge- sellschaft. um 3 Mill. und der AuSgabe von 2 Mill. Gulden Prioritäts- Obligationcn der Art rati zirt Werde, daß es zwar bei der Vermehrung des Acticn-Kapitals um “ Mill. Gulden sein Verbleiben habe, und daß folglich, sobald der Coursftand cs qestattet, zur chebun, der bereits aus- Jeskelltcn neuen Acticn auf keinen Fall unter Pari gcschr?ttc11 jverdcn soll,
aß aber an Stelle der beschlossenen Ausgabe neuer Prioritäts-Obliga-
tionen im Betrage von 2 Mill. Gulden das vom VerwaltungSrathe be- antragte mit dem Lotterie-Anlcbcn der Kreditanstalt zu verschmelzende Anlehen von 6 Millionen treten sol].
»- Man schreibt der „Pr. C.“ aus Nauplia über den dorti en HandclSdcrkehr: „Während im Jahre 1856 der Import 3,()06,672, cr Expor12,976,872 Drachen betrug, hob sich derjribe im Jahre 1857, froh der Einsteklung der französischen und dsterreichischcn Dampfschifffahrts- linien und mancher anderer Hindernisse, auf 3,266,967, der Export auf 3,277,643 Drachmen. Hieraus ergiebt fich für das lc tere ("ahr einc Mchreinfuh'r von 260,295 und eine Mehrausfuhr Von 3 _),771 Brachmcn. Dieschrmebrung hat ihren Grund darin, daß die Provinz Arcadien ihren Bedarf aus Syra ühcr Nauplia bezieht und daß ihre Ausfuhr an Käse, Butter, Wolle, Fellen, Wein,..köülsenfrüchten, Kartoffeln, Getreide und Mais auf demselben Wege geschteht. Auch trug dazu Wesentlich die gute Ernte bei. An T_abax, emem' der chhtigsten Erzeugnisse der Provinz, jvnrdc in Folge der„unstr„gen thterupg zwei Drittel mehr geerntet, als im Vorjahre, näty ich ctrca 15 Milltonen Oka. :Anch die Cerealien und Hülsenfrüchte gerreklxen schr gut, so daß große Quantitäten angeführt werden konnten, und '„d1e Olwenxrnte, Wéléhe im “ ahre 1856 gänzlich mißrathen war, so daß nusder Turkei und,.den Jom chen Inseln das nöthige Oel eingeführt werdxnjmußte, fiel so retchlickx aus, daß man an einen starken Export nach einhemzrsthgn und frcmhen Hafen. denkt. Sehr günstige Ergebnisse lieferte aux!) dte'Brenenzucht. Von gxrm exer Bedeutung war der Ertrag der Serdmemte, von der nur eme leine Quantität nach dem AuSlande vartirtwerden konnte. CoconSsamen Wurde die Oka zu 350 bis 400
rachmen verkauft und zum ersten Male" eine Quantität nach Frankreich
ausgeführt. Die Weinerndte. Welche anfangs große 'Erwavtungen erregte,
ist mißratben. Mit vieler „Mühe und großen Kosten waren die Mtin-
stöcke durch SchWefeln vor der Imbttkravkhejt bewahrt worden, aber die ununterbrochenen Regengüffe wahrend der Lese machten den größten Theil der Trauben und des Weines juan Export unjauglieh. Dafür hat der Ueberßuß an Regen Vkehfutter tn Füile erzeugt und die Viehzüchter für den Ausfall im vorangehenden Jahre reichlich entschädigt. Der Handel in Argulis würde noch lebhafter geivesen sein, Wenn du Land- straßen fahrbar und der Transport bis zur Küste nieht so kostspielig Wäre. Die Einfuhr aus Europa und den türkischen Provinzen be- trug 936,331 Drachmcn, wie aus den Entrcpots von Syra und dem Piräeus durch griechische Küstenfahrzcuge 596,230 Drachmen, die übrige Einfuhr im Werthe von 1,734,406 Drachmen kam aus den übri- gen griechischen Häfen ebenfalls durch “riechiscbe Küstenfahrzeuge. Der Export nacb fremden Häfen belief sich au? 1,248,627, der nach den ver- schiedenen inländischen Häfen durch gricchische Küstenfahrzeuge auf 2,()29,()16 Drachmen. Unter dem Import aus Europa und den türkischen Häfen zeichnete sich der aus Konstantinopel, hauptsächlich in Ochsenhäutcn, csalzcnen Fischen und Mais, und der aus Triest, in österreichischen, deut- Lchen und italienischen Produkten und ManufakturWaaren bestehend, durch die größten Wcrthzahlen aus. Jener betrug 138,170, dieser 369,405 Drachmcn. Durch das französische Dampfschiff, welches zehnmal einlief, Wurden aus Marseille, Malta, Tbesalonich und Sym sehr verschiedene Wanken im Werthe Von 118,601 Drachmen durch 136 Küstenfahrer aus den Entrepots von Syra und dem xiräcus um Weitertrans- port englische Waaren im Werthe yon 166, 17 Drachen, franzöfische Prddukte im Werthe von 75,513 Orachmen, Kolonialwaaren im Werthe von 53,414 Drachmen, italienische Waaren im Werthe von 39,175 Drachmen, holländischer Zucker für 118,254 Drachmcn, deutsche gemebte Stoffe und Manufakturen für 36,910 Drachmcn, österreichische für 24,477 Drachmen, türkische Produkte für 81,870 Drachmen eingeführt. Von den cxportirren Waaren gingen für 531.118 Orachmcn nach London, für 105,596 Drachmen nach Malta, für 147,199 Orachmen nach Alexandria, für 102,684 nach Tricst. Dic Übrigen Waarcn gingen nach Smyrna, Odessa, Marseille, Konstantinopel, Chios, Kreta, Samos. Das französische Dampfschiff lief zehnmal aus mit Ladungen nach Marseille, Malta, Messina, Livorno, Konstantinopel und Theffalonich im Werthe von 169,649 Drachmcn.“
St.Peteerur , 6. Februar. Das „JoumalYfür'Actionaire“ ver- öffenflicht heute die enebmigung des Kaisers, betreffend die Bildung ziveier Gesellschaften, der Warfchau-Wiener und Warschau-Brombcrger Eisenbahn, nebst Pwtokols-AuSzug. D're Acticn-Gesellschaften werden von der Compagnie, Banquier Herrmann Epstein in Warschau, Karl August Milde, Graf Andreas Renard, Baron Hermann Muschwiß, gegründet; derselben find die Schiencnwege der Warschnu-Wiener Bahn mit dem Eison: stmng Von Skiernicwize nach Lowicz nebst der Abzivcigung von Lowicz nach Bromberg und von Zombkowicz nach Kattowiy übcrlaffen.
»- Ueber den Handelswerkchr Libau's im Jahrc1857 geben der „Pr. C.“ dic nachstehenden M'rtthcilungen zu: „Die in den offiziellen Listen angegebenen Zahlen weisen ztvar gegen das Jahr 1856 eine Aus- dehnung des „Handels nach, aber in Wirklichkm't sind die Hoffnungen, welche beim Eintritt des Friedens für diesen Ort gehegt Wurden, noch nicht in ErfüUung gegangen. Dagegen sind die übcln Folgen dcs uner- ivartet schnellen Wechsel?» in der polÉ-t-lsäycn Lage hier erst im vorigen Jahre fühlbar getvordcn und haben ihre Opfer gefordert. Ungünstige auswärtige Konjunkturen und eine nicht so gute Ernte, wie in früheren Jahren, so wie die aufkeimende finanzielle Krisés im Auslande .scheim'n die Haupthindernisse_ einer besseren Entwickelung dcs libauer Handels gcivech zu sein.- Was die Einfuhr von Waaren aus dem Anstande betrint, so weijen di'c offizieljcn Listen darüber sogar einen AusfalL chenchaö Jahr 1856 nach. Besonders hervortretend ist derselbe bei
olomal : Waaren und bei Salz. Die nächsten Gründe dafür
liegen wohl darin, daß im Jahre vorher sowohl dic Stadt [elbst, als auch das umliegende Land durch den kurz vorher stattgefundenen Krieg und die damit Verbundene Blokade von allen Arnkeln entblößt Ware'n, daher zahlreichere Zufuhrcn an den Markt gebracht Wurden, als in einem Jahre konsumirt werden konnten. erner ist zu berückfichttgen, daß keine Vollständige Ueberficht über die nach iesem Or_tx kommendrn _Einfuhrtvaaren möglich ist, da feit Veränderung des rxqstschen Zolltariss sehr viele Kolonialwaaren über die trockene Grenze 71:1 Preußen an'kamen, dercn Vestimnmngsortc nicht zu kontroliren smd. Durch dtcsrn neuen Tarif ift dem preußischen Staate ein bedeutender Zutvmxhs am TranSitbandcl zu Theil gctvordkn. Für Salz jvar cine unsrbdrte Preiöerhöhung eingetreten und in Folge davon die Cßnsun1tion geringer geworden. Aehnlich kahält es fich mit dem Artikel „wer'xnge', da seit mehrcrcxl Jahren der Fang in Nochgen schr un- günsng ausfällt. Dic Ausmhr zeigte zjvar gegen die W vorangegan- gctzen Ybreö eine "Steigerung, abcr daraus allein darf auf keine allge- mem-x *crbesscrung der Handelsverhälmiffc geschlossen Werden. Jm (Gegenthcil zeigt sich in dem Ha.upt=Exportartikel Getreide ein bcträchtiiMr AusfalYgegen 1856. Im Gcsammtwcrthe der Ausfuhr wäre eine starke Lücke cm„etretcn, Wenn nicht der Zufall einige kostspielige Artikel aus- nathtvch über den Hafen von Liban geführt hätte. Wirklich zngenom: men hat nur das „lach-chsckxäft- nach E [and. »- Unter preußischer Flagge waren 3 Sch e von 161 Last und 1 Küstenfahrer von 113 Last cmgegangcn.“