1858 / 48 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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lautenden Anzeigen, wovon die eine,als Empx'angs-Beschei- nigung gestempelt zurückgegeben wird, abgeiefert werden. Später eintreffende Kunstwerke werden nur insofern berück- sichtigt, als zur geeigneten AufsieÜung derselben noch Play vorhanden ist. Eine Umsteliung schon placirter Gegenßände zu Gunsten der später eintreffenden darf nicht gefordert Werden. 6) Zur Bequemlichkeit des Publikums und zur Erleichterung der Geschäftsführung muß jedes Werk an einer sichtbaren Steile mit““dem Namen des Künstlers, ivenn auch nur durch Anhefken einer Karte beßeichnet und bei (Hegenßänden, wo eine Verwechselung mög ich ist, als Prospekten! Landschaften, Bildnissen re., der Inhalt der Darstellung aus der Rüäseite des Bildes kurz angegeben werden. . Anonyme Arbeiten, Copien (mit AuSnahme der Zeichnungen für den Kupferstich), aus der Ferne kommende Malereien und Zeichnungen unter Glas, musikalische Instrumente, so wie mechanische und Jndusirie-Arbeiten aller Art werden nicht zur Ausstellung zugelassen. ' Vor gänzlicher Beendigung der AusfteUung kann Niemand einen ausgesteliten Gegenstand urückerlJalten. . _ Eine für diese Aussteuung aus itglie ern des akademischen Senats und der Akademie in einer Plenar-Versammlung zu wählende Kommission ist für die Beobachtung der Vorschrif- ten 2, 5, 6, 7 und 8, für die Aufstellung, der Kunstwerke und die Außschließung nicht geeigneter Arbeiten verantwort- lich. Erhobene Zweifel und Einsprachen entscheidet der akade- mische Senat. . Transportkoßen übernimmt die Akademie nur für Arbeiten ihrer Mitglieder. Kunstwerke von ungewöhnlichschwerem Gewicht aus der Ferne dürfen auch von diesen nur nach vorgängiger Anfrage und Genehmigung der Akademie zur Ausfteüung übersandt werden. Alle anderen Einsender haben die Kosten des .Her- und Rücktransports selbst zu tragen. - Die Vermittelung des Verkaufs “der Kunstwerke und die WeiterbeförderunJ derselben an andere Kunst-AusfteUungen, nebst den desfä igen Besorgungen und Korrespondenzen können nicht von der Akademie übernommen werden, so wie auch die Einrahmung von Bildern, Kupferstichen :e. von den Einsendern besorgt werden muß.

12) Wegen Beschädigung der Gegenstände während des Her- und Rücktransports. kann die Akademie nicht in Anspruch genommen Werden. Unangemeldete Sendungen werden un- eröffnet zurückgewiesen.

Berlin, den 16, Januar 1858. Königliche Akademie der Künste.

Professor Herbig, [Jr. E. H. Toelken, Vice- Direktor. Geheimer Regierungsrat!) 2c. Secretair der Akademie.

Preisbewerbungen bei der Königlichen Akademie der Künste.

]. Große akademische Preisbetrerbung Königlicher Stiftung in der Geschichthalerei.

Ju Gemäßheii des Statuts der von des hochseligen Königs Majeßät geftifteten PreiSbewerbungen in der Malerei, Skulptur Und Baukunst ist die diesjährige akademische Konkurrenz für die Ge- schichtsmalerei beßimmi. Alle befähigten jungen Künstler in dem Alter von Weniger als 30 Jahren, inSbesondere die Schüler der unterzeichneten Akgdemie zu Berlin, so wie der Königlichen Kunst-Akademieen zu Dusseldorf und Königsberg werden eingeladen, fich bei dieser Preis- bewerbung zu beiheiligen. Um zu den Prüfun sarbeiten zugelassen zu werden, müssen die sich meldcnden jungen ünßler entweder die akademische Medaille im Aktsaal gewonnen und die bei der hiesigen Akademie borgeschriebenen Studien gemacht haben, oder ein Zeug- der Fahigkeit _von den Direktoren der Kunst- Akademieen zu Düseldorf “oder Konißsberg oder von einem ordentlichenMitgliede bdxirbriniz-eeßzeichneien A ademie, in dessen Atelier sie gearbeitet haben,

, Dre Meldurzgen zu dieser Preisbewerbung müssen bei dem Direktorax der hieß en Akademie bis zum Sonnabend, den 17ten Aprii, Mittags 12 hr, persönlich erfolgt sein. Die Prüfungs- Arbeiten beginnen am 19. April, früh 8 Uhr. Die Hauptaufgabe wird am 26. April ertheilt und müssen die fertigen Kdnkürrenz- Arbeiten am 29. Juli d. J. abgeliefert werden. Die Zuerkennung des Preises, bestehend in einer Penfion von jährlich 500 T'halern für drei auf einander folgende Jahre zu einer Studienreise nach

eier des Allerhöchsen Geburtsfcstcs Sr. Majestät des Königs.

Ftalien, erfolgt am 15. Oktober dieses Jahres bei der akademischen luSländern können nur Ehren-Preise zu Theil werden.

11. BeWerbung um den Preis der Michael-Beer'schen Stiftung.

Die diesjährige Konkurrenz um den Preis der Michael- Beer'schen Stiftung für Maler und Bildhauer jüdischer Reli ion ist ebenfalls für Geschichtsmalerei bestimmt, doch bleibt die ahl des darzußellenden Gegenstandes dem ei enen Ermessen der Kon- kurrenten überlassen. Die Bilder müsen jedoch ganze Figuren enthalten, akademische Studien aus denselben erfichtlicb und in Oel ausgeführt sein, in der Höhe nicht unter 3 Fuß, in der Breite nicht unter 2«*; bis LZ Fuß betragen. Der Termin für die Ab- lieferung der Bilder an die Akademie ist ebenfaus auf den 29|en Juli dJ. feßgeseßt, und muß jedes derselben mit folgendenAttesten Versehen sein:

1) daß der namentlich zu bezeichnende Konkurrent sich zur jüdi- schen Religion bekennt, ein Alter von 22 Jahren erreicht hat und Zögling einer Deutschen Kunst-Akademie ist;

2) daß die eingesandte Arbeit von dem Konkurrenten selbst er- funden und ohne fremde Beihülfe für diese Konkurrenz von ihm ausßeführt worden ist; in welcher Hinsicht jedoch eine nachträg iche Prüfung nöthig befunden werden kann.

Vorläufige Meldungen zu dieserKonkurrenz find nicht erforderlich.

Die Zuerkennun des Preises, bestehend in einem einjährigen Stipendium von 50 Thalern zu einer Studienreise nach Rom, erfolgt in der öffentlichen Sißung der Akademie am 15. Ok- tober d. I. zur Feier des Allerhöchsten Geburthefies Sr. Majestät des Königs. --

Berlin, den 16. Januar 1858.

Königliche Akademie der Künste.

Professor Herbig, l)r. E.H.Toe1ken, Vice-Direktor. Geheimer Regierungsrath und Professor 2c. Secretair der Akademie.

Finanz - Ministerium. Haupt-Verwaltung der Sta_at6fchulden.

Bekanntmachung vom 7. Januar 1858 _ betref- fend die Ersayleiftung-für die präkludirtcnKassen- Anweisungen von 1835 und Darlehns- Kassenscheine.

Gesetz vom 15. April 1857 (Staats-Anzeiger No. 100. S. 789). Bek anntmachung vom 29. April 1857 (Staats-Anzeiger Ro.103. S. 817). Bekanntmachung v. 9. September 1857 (Staats-Anzeiger No.216.*S. 1783).

Mit Bezug auf unsere Bekanntmachungen vom 29. April und 9. September 1). J. und in Folge des Geseges vom 15. April v. J. werden alle diejenigen,. welche, Kaffen-Anweisun en vom Jahre 1835 oder Darlehns-Kassenscheine vom Jahre 1 48 niich Ablauf des auf den, 1. Juli 1855 festgeseßten Präklusiv-Ternims bei uns oder der Kontrolie der Staatspapiere oder den Probiyztalz, Kreis: oder Lokal-Kassen zum Umtausch eingereichi haben, hiermit wiederholt aufgefordert, den Ersay für diese Papiere, soweit der- selbe noch nicht erhoben ist, bei der KontrolLe dcr Staatspapiere,

Oranienstraße Nr. 92, oder beziehungStveise bei den Regierunkzss- _ n

Haaptkasscn; unter Rückgabe des ihnen ertheilten Empfangssche oder abschlägigen Bescheides, in Empfang zu nehmen. .

Zugleich ergeht an diejenigen, wei e noch Kassen-Anweisun en vom Jahre 1835 oder Dar'lehns-Ka en,scheine vom Jahre 1 48 beßyen, die wiederholte Aufforderung, dieselben bei der Kontrolle der Staatspapiere oder den Regierungs-Hauptkassen oder den von Seiten der Königlichen Regierungen damit beauftragten Spezial- kassen behufs, der Er aY-letßuug einzureichen.

Berlin, den 7. anuar 1858.

Haupt-Verwaltung der Staats:Schulden. Natam ,Gamet. Nobiling. Guenther.

Berlin, 25. Februar. Se. Majestät der König haben Aller- gnädigsi geruyt: ,dem Vorstand der Gesandtschafts-Kanzlei in London, Geheimen expedirenden Sekretair Alberts, die Erlaubuiß zur

Sach en: rnesiinischen Haus-Ordxn zu xrtheilen.

Anle?un des ihm verliehenen Verdienfi-Kreuzes vom Herzoglich-

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Nichtamtliches.

:Preußen. Berlin, 25. Februar. Se.!königliche Hoheit der Prinz v on Preußen hat in der Nacht zu geftern im“ Ganzen gutge- schlasen. Das örtliche Leiden schreitet in der Besserungiort. Das allgemeine Befinden ist ungetrübt. Höchßderselbe qrbettete estern mit *dem Minister-Präfidenten und" mit dem Wirklichen Ge eimen Rath Jaaire und empfing im“ Laufe des Vormittags den Besuch Ihrer königlichen Hoheiten des Prinzen und der Prinzessin Friedrich Wilhelm.

» Se. Königliche Hoheit der“ Prinz von Preußen nahm im Laufe des heutigen Vormittags den Vortrag des Kriegs- Ministersund des Obersten von Manteuffel und um 2 Uhr

den des Minister-Präsidenten entgegen.

Niederlande. Haag, 23. Februar. Der Handelsvertrag zwischenBelgien und den Niederlanden, welckyer in geheimer Siyung von der weiten Kammer der Generalstaaien diSkuti'rt Wurde, ist in der öfZentiichen Siyung mit 62 Stimmen gegen eine berworfen

worden.

Belgien. Brüssel, 23. Februar. Jm Beginn der Kammersiyung theilte der Präsident, Herr Verhaeghen. die Nach- richt von dem Tode des “Herrn Delfosse dem Hause mit. Alsdann schritt das Haus zur Beratbung des Geseßentwurfes auf Vor- nahme der Verfolgungen vom Amts wegen in Betreff don Be- leidigungen (017811588) gegen auswärtige Souberaine. Nur ein Abgeordneter, Herr E. Vandenpeereboom, erklärte, er werde heute wie 1852 gegen das Projekt stimmen, daß er heute wie damals für verwerflich halte. Die aligemeine DiSkustion des Projekts ward bereits heute beendigt und die Berathung der Artikel auf Übermorgen angeseßt. - Vorgestern find 15 Personen von hier aus nach London befördert worden, um in der Angelegenheit Bernard's Zeugniß abzulegen. (Köln. Ztg.)

Großbritannien und Irland. London, 23. Februar. In der gestrigen Oberhaus-Sißung kündigte der Carl von Gran: villedie Entlassung des Ministeriums wie folgt an: Mylords! Ich habe Ihnen eine “Nachricht mitzutheilen, auf Welche die meisten von Ew. Herrlichkeiten vorbereitet sein müssen. In Folge von Vorgängen, die fich am Freitag Abends -an einem anderen Orte zugetragen, haben es die Minister Ihrer Majestät für ihre Pflicht erachtet, der Königin ihre Ent- las s ung einzureichen. Ihre Majestät hat diese Entlassung angenommen nend Lord Derby zu sich beschieden. Dieser hat die Bildung eines Kabinets übernommen und wünscht, daß das Haus sich bis zum Freitag vertage. Ich habe'noch u bemerken, daß wir nur noch so lange im Amte bleiben werden, „bis unZere Nachfolxxer ernannt find. Lord MalmeSbury: Ick kenne die mir gegenübernyenden edlen Lords viel zu gut, als daß mir -das Verhalten zweifelhaft sein könnte, welches ihnen ihre Vaterlandsliebe eingeben wird. Ich sehe keinen Grund, weShalb - ich die Freude darüber verberqen sollte, daß meine politischen Freunde in den Rath Ihrer Majestät berufen worden find.

Doch will ich hier bemerken, daß den Debatten in diesem Hause alle.

Bitterkeit und aUer Groll fremd geblieben ist, und ich will hinzufügen, daß Lord Derby mit Ausführung des ihm von Ihrer Majestät ertheil-

“ten Auftrages beschäftigt “ist und den Wunsch hegt, daß das Haus sich

bis Freitag vertage. Der VertagungS-Antrag wurde angenommen. Lord Campbell: Ich “muß mich gegen eine in den Blättern veröffentlichte, angeblich von mir gethane Aeußerun verwahren. Yb soll nämlich ge- th haben, “ein remd'er könne ungeigtraft in England erbrechen begehen, “r-ivelcbe ein ngländer bestraft werden würde. Ich hoffe, daß die Bill vor das Haus der Lords gebracht werden wird, und daß ich dann Gele enheit haben Werde, mich eingehender auSzusprechen. Nach statt- eha ter dritter Lesung der das Jahrgeld der Lady Havelock betreffenden ill Wurde die 'Siyung aufgehoben.

In der Unterhaus-Sigung legte Lbrd Palmerston “gewisse,

auf pariser Depeschen bezüqliche Aktenstücke auf den Tisch des Hauses nieder, zeigte dann in ähnlicber Weise, wie im Oberba'ufe “Lord Granville, den Rücktritt des MinisteriUms an und beantragte die Vertaqung bis

zum reitag. Nach Annahme des Vertagungs-Antrags wurde „die Sigung -

aufge oben. Simon Bernard wurde heute zum zweiten Male vor den

Polizeirichter in va-Str'eet “gestellt. Die Abendblätter theilen weiter nichts 'mit, 'als daß'die_Zeugenv'ernehmung etwas früher als 3 Uhr “be onnen hat.

Der irozeß gegen die Direktoren der British Bank wird der Regierung, in deren Namen er geführt wird , wie man sagt, weit uber 20,000 Pfd. kosten. Sir F. Thefiger allein sol] als Lliiwalt-11)00 Guineen und nebenbei täglich 100 Pfd. bekommen. "Nicht viel Weniger dürfte der zweite, von der Krone geßellte An- wcilt beziehen, und die Gegenpartei bezahlt ihren Hauptbertheidiger, Sir Fixzroy Kelly und dessen Kollegen in einem nicht viel gerin- gerem Maßstabe.

Die Depesche, dic Lord Palmerston gestern Abend im

Unterhause vorgelegt hat, ist Sonntags, am 21. Februar, in Lon- _

don angekommen und lautet: Earl Cowley an den Earl Hf Clarendon. aris, 20. ebruar 1858. „Mylord, _- da ich auf telegraphischem Wege erFfahren habe, daß

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ewiffe Nesoiutionen, die Ihrer Majestät Regierung deSbalb tadeln, weil

e die vom 20. Januar datirte Depesche des Grafen WaleivSki an den Grafen Perfigny unerwiedert ließ, von einer Mehrheit im Hause der Ge- meinen bejaht worden find, so halte ich es für meine Schuldigkeit brei: Lordschaftgegenüber zu bezeu en, daß ich, obschon ohne Auftrag, der ran- zöfischen Regierung eme amt iche Mittheilung in Antwort auf “ene Depesche zu machen, doch durch U?kyrer LordschaftPribaiweisun en in Stand eseßt war, der franzdsifchen egierung die Gefinnungen, An chien und Ab chien von Ihrer Ma1estät-Negierung weit vollständiger, und wie ich zu enken nicht umhin kam), uberzeugender auSeinander zu sehen, als ich vermocht hätte, wenn meme Sprache in ein mehr amtliches Gewand gekleidet ge- roesen Wäre.

„Al_s Graf _Wa'leWSki seine Depesche abfaßte, hatte die Gereiztheit gegen die vermeintliche Apathie Englands “in einer Angelegenheit,.von jolcher Bedeutung fur Frankreich, wie es das Leben des Kaisers ist, einen äußerst hohen Grad erreicht. Mit Recht oder Unrecht, herrschte die Vor- stellung“ vor, daß kene VerschWörung gegen Seine Majestät in England or'ganisirt tvorden er, und. daß die britischen Geseke denVerschWörern Sicherheit Zeivährtezi. Keinerlei (Hegenbehauptungen von Seiten der Re- gierung .J rer ngestät wurden in “jenem Augenblick von Wirkung ge- Wesen sein; und „eine etWaiZe amtliche Noiiznahme von der Depesche des Grafen Waleivski- seitens Jrer Lordschafi hätte Wahrscheinlich die beiden Regieruygen M eine Kontroverse verwickelt, welche mehr geeignet geWesen nsäre, die herrscheiide Aufregung zu steigern als sie zu beschwichtigen. Wenn dieselbe beschwichtigt Werden sollte, so War es von Wichtigkeit, dem Ver- lauf der „Zeit den gewohnte!) Einfluß üben „zu lasen, und die amtliche Antrvort aufGraf Walewski's Depesche vorzubehalten, bis man wußte, ob das Parlament der bon FHM Majestät Regierung an dasselbe zu rich- tenden Au fforderung Fol e eistcn wollte.

' „Aber man solite ni zt übersehen, daß Ihre Lordschaft, Während Sie diesen kluger) Weg einschlagen, keine Gele enheitbersäumt haben, die fran- zosische Regierung in vertraulicher Weis? über die tvabre Tragweite der arifgeworfeizen Frage aufzuklären. Ihre Lordschaft haben vom Beginn dieses ungiuckseligen Handels an eine klare und gerade Sprache efuhrt. Ich habe zexzt Jbrer Lordschaft Briefe vor mir, worin Sie einer eits in einer Sprache, die des Nkamens threr Lordschaft würdig ist, das A ylrecht vertéeidigen, das Großbritannien tets den Fremdlingen aller Stän e und Natonen gewährt hat; und in ebenso auSdrücklicben wie entschlossenen Worten erklärey, "daß eiiie Verlesung jenes Zroßen Prinzips unserer Ver- fassung eine Un1pogl1chkeit ist, und Worin Sie anderseits nachweisen, wie ganz machtlos irgend ein Parlamentheseß sein wurde, um Männer von VerzWeifeltem Charakter von verzweifelten Unternehmungen ab ubalten. Als Ihrer Lordschaft getreueS, obgleich schr schwaches Organ, Lahe ich Ihre Gefinnungen imd Grundsäye getreulich Vertreten, und könnte ich den Kaiser oder den Grafen Wdleivski zu Zeugen rufen, so wurde Weder der eine noch derkand'ere, desme ich 9Zewifz, meine Worte en strafen.

,.Jch weiß nicht, ,ivozifi das otum von-gestern Na t führen mag; aber ]edenfalls beetle ich mich meine Ueberzeugun_ aus usprechen, daß man es der von Ihrer Lyrdschaft in einem sehr kriiis en Vzioment beobachteten kiugen und vernunfiigen Haltung zu danken hat, daß, ohne den Schatten einer Aufopferung einesrmzigen Prinzips uns vorWerfen zu müssen, unsere Beziehungen „zur, hiesßcxi RRierung nicht einen Stoß erhalten haben, Welcher der zwischen erden ationen noch glücklich bestehenden Freund- schaft den Untergang hätte bringen können..,“ Ich habe die Ehre :e.

(Gezeichnet) Cowlev.“

_ 24. Fbrugr. Das neu gebildete Kabinet besteht aus L'ord'Derby, renner, Malmesbury, Auswärtiges, DiSr aeli, Schqxzamt, Walpole, Inneres, Peel, Krieg, Ellenborough, Indien, Henley, Handel. Thesiger, Lord-Kanzler, Hardwicke, (Hehenn-Siegelbewahrer, Colcheßer, General-Postmeisier, John Manners, ö entlicbe Arbeiten, BulWer-Lytton, Kanzler des Herzogthums ancastcr. Pakington wird das Portefeuille der“ Kolonteen oder der Marine erhalten. Für leßteres wird auch der Herzog von Northumberland genannt.

Lord Eglinton ist zum Lord-Lieutenant von Irland ernannt.

Fraykreich. Paris, 23, Februar. Zu der gestrigen Senats-Stßuug legten die neuernannten Senatoren Vice-Admiral Leprcdour und Staatsrath Barbaroux den Eid ab. Hierauf wurde dein Seizate der Geseßentwurf über die Maßregeln zur aUgemeinen Sicherheit“ vorgelegt und beschlossen, denselben einem Ausschusse zur “Prüfung zu übergeben. “Zu Mitgliedern desselben wurden gewahlt die Herren: Vicomte von Suleau, Graf von Casabianca, Graf Boulay, Baron Ernst Leroy bon Boisau-Marlé und der Marquis von Lavalette.

Nach dem so eben erschienenen „sxnnuaire (1613 Marine cc (195 00101685“ zählt die französische Flotte in diesem Auqenblicke: 2 Adnnrale kParseval-Duchenes und Hamelin), 2 Vice-Ädmirale, 20 Contre-Admiraie, 110 Linienschiff?» : Capitäne, 230 Fregatten- Capitäne, 666 Schiffs-Licutenants, 508 Jähnricbe, 128 Seejunker ersier Klasse und _181 zweiter Klasse, 85 €ee-Artillerie-Hauptleute. 16.) See-ananterie-Hanptleute, 147 See-Jnfanterie-Lieutenants, 1 General-Jnspekior, 11 Schiffbau-Direktoren, 90 Ingenieure und Untckrj-Jngemeitre, 37 General-Kommissare n. s. w. Vom Jabre1626 an bis heute standen 94 Minister dem Marine- Departement bor.

In einer offiziöéen Korrespondenz wird berichtet: „Vom 2011er: Februar an haben Jules Favre und Nogent-St.-Laurens mit Orfini. und Pierri, welche sie zu vertheidigkn haben, konferiren können. Orfim, sagt man, hält mehr als je an seinem Systeme des Laug-