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orteurs im All emeinen nicht ufrieden sein können. -- Der port aM einen Werth Jon 4,329,758 Boll,“, worunter Gerste xn_it “BKW Doll., Hafer 137.622 Doll., Häute 685.788 Doll., Wolle 166.000 Doll., Holz 266,250 Doll., Queckfilber 954,100 Doll. - Das Produkt der Goldminen in 1857 dürfte 70 Mill. Doll. überftetgen, wovon 48,889,689 Doll., und war 35,287,778 Doll. nach New- ork, 9,347,748 Doll. nach En [and, 2, 3,264 Doll. nach C ina, 244, Doll. nqch New-Orleans, 41 „929 Doll. nach Panama , 27 „900 Doll. nach Mantia u. s. 11). aus- eführt wurden. In der Zweigmünxe der Vereinigten Staaten in San
ranciöco wurden deponirt: 1,067,593Y, Unzen Gold und 45.313,24, Unzen Silber, und geprägt: 20,407,000 Doll. in Gold, 109,500Doll.1n Silber, 16,541 Doll. 34 C. in Silberbarren, im Ganzen 20,533,041Doll.
34 C.“ *
- Im Anschluß an die kürzlich vollendete unterseeische Linie von Spezia über Corfica und Sardinien nach Bona an 6er afrikanischen Kyste ist von Cagliari an der Südspiye der Insel Sardimey eme submartne Telegraphenlinie nach Malta und von da Wetter nach Corfu ge- legt Worden. An dieser Linie find in La Valette und der Stapf Corfu Stationen eröffnet Worden. Die Beförderungsgebühr von Caglmrj nach La Valette ist provisorisch auf 3 Thlr. 18 Sgr. für 15 Worte, Re von Cagliari nach Corfu auf das Doppelte festgescßt (27 Fr. für 15 Worte mit einem Zuschlag von 9 Fr. für je weitere 5 Worte). (Pr. C.)
- Jm verflossenen Jahre besuchten rederikShavn 1531 ein- und auöklarirte SchiTe, die mit 10,456 däni chen Lasten beladen waren, abxr Trächtigkeit für .2,225I; Last hatten. Darunter befanden fich 4 preußt: s che von 435 Last Trächtigkeit, aber nur 23 Last Ladung. Außerdem liefen noch 861 Schiffe wegen contrairen Windes ein, darunter ebenfalls 4 preußische. Nicht stärker als Preußen waren in dem Hafenßollgnd, Rußland, Mecklenburg, Hannover und Hamburg vertreten. Die mUßen angekommenen und abgeganZenen Schiffe waren dänische, nämlich 796 ein- und auSklarirte und 44 durch -contraire Winde in den Ha en e- triebene; auf fie_ kamen die norwe ischen mit 615 der ersten und 63 er zweiten Rubrik, dann die schwcdi eben mit 86 und 137, zule t die eng- lischen mit 12 und 2 in den genannten Rubriken. Die eingefü rten Waa- ren „beßanden haup ächlich in Salz, Ho , Steinkohlen, Eisen, und beliefen fich auf einen Wert von ca. 143,000 him., die außgeführten Waaren dagegen, die hauptsächlich in landwirtbscbaftlichen Produkten bestanden, wie Getreide, Vieh, Butter, Fleisch, Eier, elle, Wolle, Knochen n., wer- den auf 272,000 Thlr. preuß. Courant ge chäßt. Dasßafengeld ist auf 16 SE). per dänische Kommerzlaft erhöht. Der gewöhnliche Wechsel- Oisconto war in der leßten Zeit auf 10 pCt. ge|1egen, ist aber 1th wieder- auf 7 pCt. gefallen.
Gewerbe: und Handelsnachtichten.
Berlin, 5. März. In der Zeit vom 16.1bis 28. Februar 1858 wurden:
' Steinkohlen, Transxwrt- Braunkohlen Torf weise und Coats.
1) ier ein: Toänen. ftern.
ge h-rt: zu Waffer 594 „ „, pr. Eisenbahn 25,369 136
zusammen 25,963 136
Brennholz
zu Wasser „ . 2) von hier pr. Eisenbahn 7,878 . „
auSgeführt :
zusammen - 7,878 „ ..
Frankfurt a. O. , 5. Mär . Die traurigen Erscheinungen der jüngßen Periode auf dem Handenge itte und die fich immer noch wieder- holenden Verluste durch Fakliffements und Zahlungs-Einftellungen auf den größeren Handelöpläxen konnten nicht ohne bedeutende Einwirkung auf das Waaren eschäft er jeßt in der Hauptsache als beendigt anzusehenden Neminiöcere- effe bleiben; ungeachtet kein Geldmangel herrschte, war kein Leben in den Geschäften wa rzunehmen, Wetl der gute Glaubx fehlte.
Es waren über 87, Centner Waaren und für die eßige Krifis faß alle Artikel über den Bedarf angefahren, zumal viele Käu]er, nament- lich aus Polen, Ostpreußen 2c„ fehlten. “
Das Geschäft in Tuchen, von denen in sämmtlichen Qualitäten viel am Plaße war, warf sich bei bedeutendem Umsaße hauptsächlich nur auf SvecylationSkäufe, die bei der großen Geldnot!) der Fabrikanten auch ehr günfttg a'uözufübren waren. Seit langer Zeit find keine so gebrü ten Prexse geboten und angenommen koorden, indem der Abschlag gegen das V9716h1' hurcbgängig bis 8 Sgr. für die Elle betru .
Peremöländische wollene und baumwollene aaren hatten einen ziemltch re en Umsaß, namentlich ist viel na? Süddeutséland verkauft worderx. agegen, war der Absaß in auSländi chen Manu aktur-Waaren nur mtttelmäßrg . edoch smd die geringen Erwartungen, mit denen man diesen Zweig der kschäße begann, erfüllt Worden.
Sexdene und halbsetdene Waaren fanden nur beschränkten Absatz, daßegeF zei ten fich in leinenen Waaren, namentlich für geringere Sorten, me r e e r
In“ rzén, Eisen- und Stahlwaaren. so wie in Glas und Por ellan, fand nur ein Zerin es Ge chäft ßatt und war der Mangel an polnis _ en :e. Mäufern hierb re t füh bar. ' '“
“fa er von „Lüge und Wahrheit“.
Leder und Produkte aller Art waren reichlick) zum Markte ge hrt batten durchweg nur “einen mittelmäßigen Absay und war alles eber durchschnittlich mindestens F billiger als bei der [Bien Herbßmeffe. Für Federn und Daunen zeigte sich auffallend wenig egehr und R hiervon vieles unverkauft geblieben.
Die Wollvorräthe waren recht groß und waren die Freise 16 bis 18 Thlr. pro Centner geringer als im vori en Sommer und bis 10 Thlr. pro Centner als die legten Mark reife au? den Wollmärkten.
An Pferden warcr circa 1 Stück am Maße, der Handel darin war bei gedrückten Preisen nicht lebhaft. .
-- Die neuesten Angaben, welche über den Handel von Vkene uela vorliegen, Leben bis zu Ende des mit dem 30. Juni endenden Go chäfts jahres 185 -1856. Danach betru die gesammte Handelöbewégun während dieses Zeitraums 13,169,797 oll. dem Werthe nach, 1.697, mehr ge en das Vorjahr. Davon kommen auf die Einfuhren 6,996,411 Doll. (6 3,477 mehr), auf die Ausfuhren 8295.130 Doll., (1,428,267 mehr). Die „unahme der Einfuhren vertheÜte fich auf die Vereinigten Staaten mit 3 8,000 Doll., auf die Hanseßädte mit 347,000 Doll., auf England mit 185,000 Doll., auf Frankreich mit 100.000 Doll. Abgenom- men hat die Einfuhr Dänemarks um 332,000 Doll., die Hannds um 120.000 Doll., die Spaniens um 71,000 Doll. Auch bei den Ausfuhren zeigt fich ein ähnlicher Umschwung der Verhältnisß. Jugenommen hat die Aquuhr nach den Vereinigten Staaten um 1, 34,000, die nach den Hangexädten um 927,000, die nach Spanien um 310,000, die nach Mexiko um „000 Dol]. DaLegen hat ab enommen die Ausfuhr nach Dänemark um 381,000, die nach 11 land um8 ,000, die nach Jrankxeich um 224,000, die nach Holland um 1 000 Doll.
Belp-sß, 6. Klin. bei xieo ])ke-äouet 287§ _ck. [„Nun-7.11- txuet l-iu. *. 56 Zt.; clo. l-itt. . 82 6. [azza]: -1-etpuxet 1. Boxb- oisn 245 (Jr.; 110. 11. Union -. etlio- tet -. berlin- 81016101- -. ("„Il- - linäeook -. L'büriozi-ebo 121 6. krieätiek- Wilhelma-Uotäbxbn -. Ywu-lielet -. 415-11- uuuek [zuein- buk-Qetien bitt. *. u. 3. 9924312; (10. 1.111. ©. -. kkwuebse' ek kW-*che1 -. "eiuuiacbe Zuk-éeöon 101 L. 0011: cb. 512")!- letxljiqun 792 6. 1854“ [„von 106 Zt. 1854er Uttiouj-Qn- 19111: 82! kt. ['r-meinde kriwiw-Weibe -.
Mulan, 8. Uärx, 1 mn- 9 linte- Uukuimzk. Z: . r.
] day.
11. stut- - Weisen.) oMemiebj-ebe Zukun- 9745 iborxot QW-Yxüou 1112, Br.; 40. (15116! bioüon 107-2313 übomUnbeku 4:11:11 l-jt. *. 137 Zt.; b. [zit. k. 127); Br.; 40. 1.11. 0. 137 Ut. Übeuebloeinbo krioritit- - 056x160!"- 1-11. 1). 88T kt.; “. lat. !. 77-2 Zr. lonl-oäerbekxet kW-Qetiu 57"- Ur. loui- („"im-xu“ ktiaritita- obljptiovn -. [(eins-krieger ßW-Qeüeu 671; Zt.
871111111 pro Di:»! u 60 Kurs bei 80 761. 'l'nUu 635-1'Uk. sein:, keiner 54-66 Zst., kalba! 53-64 Ip. kaun 38-12 351". Leute 33-38 Ip. Lafer 29-34 8:1“.
Die Stimmunx «ar üau uml äie Laune rücks'äaz .
YEQW, 8. Uäkx, 1 Uhr 23 1111111111211 Uxebauttazs. (“kel- Dep. ée! Ztaaw-Uxej ers.) Weisen 58-60, frühjahr 602-60- LPR", 34 be:., kküb' !* 34 cla, Uai-Juui 34, Juni -.)u]i 35 6. Zymtuz LU, kkkbijr 2135 be:. Rüböl 12 (la, .MprÜ-lü 12 €., Zeynmbek- okto- ber 13 (13.
"je", 8. dsän, Uit Ueue booze 108, Neuig belie t. _
Silberwznleüjo %- 51mm. Uetaniques 82. 4Zproz. Ueta111quea72k. Zankacüeu 982. 1701-11ka11 190ck. 185461“ 140088 10724. Uat-oml-U- ]eben 8423. 110114011 10, 15. Llamburs 77Z. kam 12395. 6014 7?- Züber 42.
12 Uhr 45 Uiauteo. (1170163 “kel. Zur.)
Königliche Schauspiele.
Diénfta , 9. März. Im Opernhause. (50fte Vorßellun .) Der Seeräu er. Großes Ballet in 3 Akten, nach dem Gedi i' des Lord Byron: “l'ho ()01'8311', vom Köninichen Balletmeißer P. TUcZglitotni.l qufiks von Gährtch. Anfang Uhr.
ki e - rei e.
Im Schauspielhause. (66ste AbonnemenW-Vorftellun .) Don Carlos, von Schiller. Ansang 6 Uhr. * _
Kleine Pre1se.
Mittwoch, 10. März. 111 Opernhause. 51ße Vorßellung.
Mittwoch, 10. März. m Schaus ielyause. 65fte Abonne- ments-Vorfteüung. Der Ohe1m. Luftsp el 11 5 Akten, vom Ver- Hierauf: Das war ich!“ L nbli e Scene in 1 Akt, von Hatt. »-
K eine Preise.
;
Infant von Spanien. Trauerspiel in 5 Abt eilungen,._
453
Oeffentli'cher Anzeiger.
[645 O]effentliche BekannFmachung.
Am 23. ebruar 1858, Morgens früh gegen fünf Uhr, i der Gastwirth und Biehhändler Schneider- aus Veißsch in der Nähe des gedzxch- ten Dorfes, wäZrend er mit einem einspänmgen Fahrwerke die andftraße na Forst, um den dortigen Viehmarkt zu besu en, pasfirte, in einem neben dem Wege be cgenen Haidchen seiner Baarlschaft, »im Betrage von nahe an Tausend Tha ern, beraubt und ermordet worden. Die Tödtun ist durch Schlä e auf denKoFf, einen kunft'gerecht nden Hals gefü rtenStich un endlich dadurch bewirkt worden , daß Schneider mittelst einer ebenfalls kunstgerecht um seinen Hals gc- legten Schlinge hinten an den Wagen ge- bunden ift. Auf diese Weise ist Schneider etwa eine halbe Stunde nach seiner Abreise durch sein Gespann zu seiner Behausung zurück- geschleift worden. Ein Theil des geraubten Gel- des hat fich in einer rothen Brieftäsche befun- den und aus Ka en-Anweisungen, ein andrer Theil aus polnis =sächfischem Courant bestanden. Die im Schnee hinterbliebenen Spuren der Thäter deuten darauf , daß diexelben fich in der Rich- tung nach der Stadt P oerten zu entfernt und daß einer. von ihnen bei der Gegenwehr, welche Schneider leistete, wahr cheinlich am uße ver- le t ift. Anderseits s einen die Th ter, die 1) mbar mit den Lebenögewohnheiten und dem bedeutenden Geldverkehr des Schneider genau bekannt geWe en sein müffen und wahrschemlich Viehtreiber, leischer oder Viehhändler gewesen
nd , ihre frühere RichtunY nach foerten sehr
ald verlaffen und fich nach omme eld gewendet Ju haben. Mindestens ist durch einen Mann ereits zwischen 7 und 8Ubr Morgens in einer dortigen Apotheke zu einer “„Zeit, wo Niemand sonft u Sommerfeld den o'rd in Erfahrung ebra t hatte, detaillirte Mittheilung über die
achlage gemacht worden. Derselbe hat fich sogenannte rothe Queckfilbersalbe ekauft, welche Legen leichte Vexlcßungen dienlicY sein sokl; et si ein robuster, star'ker, etwa Fuß 6 Zoll großer Mann, von vollem frischen efichte und tru einen zugekndpften, etWa bis an die Knie rei enden blaugrauen, etWas abgeschabten Rock.
Es wird ersucht, ur Ermittelung jenes Man- nes behülfli'ck) zu s n.
Oemjenigen, Welcher die Tbäter des „an Schneider verübten Raubmordes nachWeist, wtrd eine Velohnunx von '
fich inhundert Thalern u e ert. * gSorau, am 5. März 1858. Der Staats-Anwalt.
[652] Steckbriefs-Erledigung.
Der hinter“ den Schuhmachergeseuen Carl Linke aus Gassen unterm 17. Januar 1857 und wiederholt unterm 4, Februar 1858 von uns „erlassene Steckbrief ift durch desen Ergrei- WF erledigt.
orau, den 3. März 1858. Königliches Kreißgerjcht. Abtheilung 1.
562]
erkauf einiger mit Gebäuden beseßt en Par ellen, so wie mehrerer zum Ab- brv beftimmten Gebäude des Eisen-
hüttenwerkes zu Peiy.
Von dem im Kreise Cottbus, unmittelbar bei der Stadt Pe? , am Hammerstrome belegenen Königlichen Et enhüttenwerke sollen einige mit Wohn-„ und Wirthschasts-Gebäuden beseßte Par- zeüen und zwar:
1. Die Parzelle Nr. 31 von 2 Morgen Hof- und Baustelle nebst Garten mit einem masfiven Wo nhause, Pferde:, Vieh- und Holzftällen, runnen, Appartemént und den Umfaffungs-Mauern * des Hofes und Gartens, und
. die Parzelle Nr. 34 von 1 Morgen, 97 [IN. Hof: und Baustelle nebst Garten mit einem masfiven Wohnhause, Stall, Brunnen und Umfa ungs-Mauern, als bßßehen bleibende Eta liffements; außerdem (: er “
111. mehrere einzelne Gebäude zum Abbruchs
im Wege des öffentlichen Au6gebots an den Meitbietenden veräußert werden. ir haben zu diesem ZWccke einen Licitations-
Termin auf den
29. März d. I., Vormitta s 11 Uhr, auf dem Hüttenwerke zu Pei Klbst vor dem Herrn Regierungs-Rath Von Hake anberaumt.
Die Kaufgelder:Minima ßnd für die Parzelle 3:11. auf 4610 Thlr. und für die Parzelle ml 11. auf 2180 Thlr. festgeseßt, Während dem AuSgebote der zum Abbruche su verkaufenden Gebäude besondere Taxen zu Grunde gelegt werden. Die Kauflußigen müssen fi dem Lici- tations-Kommiffarius als zahlungs ähig aus- weisen und haben zur Sicherung ihrer Gebote
. eine Caution von 10 Prozent des festge eßten
Kaufgelder-Minimums für das betreffende bjekt vor Be inn der Licitation zu bestellen.
Die peziellen Bedingungen des Verkaufs, die Regeln der Licitation und der Situations-Plan können in unserer Domainen-Registratur, Wil- ?elmöplaß Nr.-19, hierselbst während der Dienst- tunden eingesehen werden, auch werden wir von den ersteren auf Verlangen gegen Erstattung der Kopialien Abs rift ertheilen.
Frankfurt a. d. ., den 25. Februar 1858.
Königliche Regierung, - Abtheilung für die Verwaltung der direkten Steuern, Domainen und Forsten. Rüdiger.
[2212] ' “ Rothwendiqer Verkauf. Königl. Kreis eriÖt zu Jnowraclaw.
Das Allodial-thtergutTrzaSk, aus 843 Mor- Y" 65 [IRutZen Magdeburger inkl. Hof. und
anstelle beste end, dem Lehrer Franz Tyllia u SzczepanoWo gehörig, abgeschäßt auf 23,759 Thlr. 1 Sgr. 8 OLT. zufolge der nebst Hypothe- kenschein und Be n ungen in der Registratur einzusehenden Taxe, oll
am 12. Mai1858,s?.vrmittags 12 Uhr, an ordentlicher Gerichtsftelle resubhaßirt werden.
Diejenigen Gläubiger, welche Wegen einer aus dem Hypothekenbuche ni t erfichtlichen Neal- forderung aus den Kau gelbem Befriedigung suchen, haben fich mit ihrem Anspruche bei dem Gerichte zu melden.
Die *dem Aufent?alte nach unbekannten Erben der Gläubi erin A wine Nehring, eb. Rafalska, und der eJemalige Gutsbefißer Friedrich Neh- ring, früher zu Montwy, werden hierzu öffent- lich voxgeladen.
Inowraclaw, den 16. September 1857.
Königl. Krengericht. Erste Abtheilung.
[657] Konkurs-Eröffnung. Königliches Krengericht zu Cottbus, Erste Abtheilung, den 5. März 1858, Mittags 12 Uhr. Ueber das Pridat-Vermö en des Fabrikbefißers Ernst Gottlieb Weber un Heinrich riedrich Weber hiersele? und in Görliß wohnha t, Theil- nehmer der herselbst unter der irma J. F. Weber bestehenden Handels eseüscha , sind Wei kaufmännische Konkurse erö et und ist der ag der Zahlungs-Einftellung auf den 25. November 1857 fest eseßt worden. um einstweiligen Verwalter beider Maffen ift der Kaufmann Heinrich Sckerl hicrselbst be- stellt. Die Gläubiger der Gemeinschuldner koer- den auf. efordert, in dem “ . auf en16.Märzd.J.,Vormittag-Z “ 10 Uhr
-- in unserem Gerichtslokal, „“immer Nr. 4, vor
dem Kommissar, KreiSrichter ann, anberaumten Termin ihre Erklärungen und Vorschläge über die Beibehaltung dieses VerWalters oder die Bestellung eines anderen einstweiligen Verwalters
abFZeben.
en, Welche von den Gemeinschuldnern etwas an Geld. Papieren oder anderm Sachenän Be- fiy oder Gewahrsam aben, oder Welche ihm etwas verschulden, wir aufgegeben, nichts an dieselben zu verabfolgen oder zu zahlen, viel- mehr von dem Befiß ber Gegenftände
bis zum 27. „März d.J. einschließlich
dem Gericht oder„dem Verwalter der Maffe Anzeige zu machenxund Alles, mit Vorbehalt ihrer etwa:- gen Rechte, ebendahin zu den KonkurSmaffen abzuliefern. Pfandinhaber und andere mit den- selben gleichberechtigte Gläubiger der Gemein- schuldner haben von den in ihrem Befiß befind- ltchen Pfandftücken nur Anzeige zu machen. _„ugleich Werden alle Diejenigen, welche an dle affen Ansprüche als KonkurSgläubi er machen wollen, hierdurch aufgefordert, ihre nsprüche, dxeselben mögen bereits rechtShängig sem oder mchx, mit dem dafür verlangten Vorrechte hts zum 29. März d. J. einschließlich bet uns schriftlich oder zu Protokoll anzumcxden zmd demnächst zur Prüfung der sämmtlixhen, mnerhalb der gedachten Frist angemeldeten For- derungen, so wie nach Befinden zur Bestellung des definitiven VerWaltungs-Perxtznals auf den 13. Apzixxß. J., ormittags r-
in unserem Gerichtölokal, Zimmer Nr. 4, vor dem genannten Kommissar, Kreiétichter Mann, zu erscheinen.
, Wer seine Anmeldungen schriétlich einreicht, hat mx-1 Abschrift derselben und i rer Anlagen bei- zu gen. . Jeder Gläubiger, welcher nicht in unserem AmtSbezirke seinen Wohnfiy hat, muß bei der Anmeldung seiner Jorderun einen am hiesigen Orte wohnhaften oder zur ra 's bei uns be- rechtigten auswärtigen Bevollmä tigten bestellen und zu den Akten anzei en. Oenjemgen, welchen es hier an Bekannts aft fehlt, werden Herr Fustizrath Behm und die Herren Nechtöanwalte
agen und Kobligk zu Sachnmltern vorge- schlagen.
Die Anmeldungen müssen übrigens für jeden der Konkurse in gesonderten Schriftstücken erfolgen.
[629] KonkurS-Erdffuung.
Königl. Kreißgericht zu Halle. [. Abtheilung,
den 3. März 1858, Vormittags 12 Uhr.
Ueber das Vermögen des Kaufmanns Vern- hardt Schober hier ist der kaufmännische Kon- kurs eröffnet und der Tag der ZahlungSeinftel- lung auf „den 1; 'März c. feßgestellt wvrden.
Zum emftivetltgen Verwalter der Masse ist der Commisfionair Fiedler hier bestellt. Die Gläubiger des Gemems'chuldners wcrden aufge- fordert, in dem
auf den 18. März d. J., Vormittags
107, Uhr, vor dem Kommiffar, Herrn Krengerichts-Rath “reund, im Terminszimmcr Nr. 5, anberaumten „ermine ihre Erklärungen und Vorschlä e über dre Beibehaltung dieses Verwalters v er die Bestellung eines anderen einftWeiligen Verwal- ters abzugeben.
Allen, Welche von dem Gemeinschuldner etwas an Geld, Papieren oder anderen Sachen in Befiß oder Gewahrsam haben, oder welche ihm ettvas verschulden, wird aufgegeben, nichts an denselben 2131 verabfolgen oder zu zahlen, vielmehr von dem
efiße der Geqenftände bis zum 17 . April d. J. cinschließlicß dem Gerichte oder dem Ver- walter der Masse Anzeige zu machen und Alles, mit Vorbehalt threr etWani en Rechte, ebenda- hin zur Konkurömaffe abzulie?ern. Pfandinhaber und andere mit den'elben gleichberechtigte Gläu- biger des Gemeins uldners haben von den in ihrem Befiye befindlichen Pfandftücken nur An- zei e zu machen.
Ygleich werden alle Diejenigen, welche an die affe Ansprüche als Konkursgläubiger machen Pollen, hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche, dxeselben „mögen bereits rechtshängig sein oder mcht, mtt deux dafür verlan ten Vorrecht bis Zum. 17. Aprtl d. J. eins ließlich bei uns chnftl1ch oder Ku Protokoll anzumelden und demnächst zur Prüfun der sämmtlichen, inner“- halb der gekzachten Fri angemeldeten Forderun- gen, Fo Une nach Befinden zur Bestellung des de nittven Verwaltungs - Personals auf den 1 . Mai 1). J., Vormittags 11 Uhr, vor dem Kommissar, Hrn. Kreisgerichts-Rath Freund, im TerminSzimmer Nr. 11, zu er einen.
Wer seine Anmeldung schri ich einreicht, bat eine Abschrift derselben und ihrer Anlagen beizufügen. " “