1858 / 67 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Konstantinopel von dem Könige und der Königin von Griechenland daseidß empfangen.

Türkei. Aus Bukareß (ohneDatum) geben der „Pr. C.“ vom 1916n d, M. Nachrichten zu, denen zufolge die europäische Kommission für die Or anisation der Donaufürßen- thümer ihre Arbeiten dem bschlusse nahe gebracht hat, ein Ter- min für die völlige Beendigung derselben aber noch nicht bestimmt werden kann. Die Nachricht von der schon erfolgten Einsendung cines Schlußberichts muß daher als verfrüht bezeicbrset wcrden,

Amerika. Ncw-York, 4. März. Der für Kansas ein- gescyte 1111111suchungs-Aussch11ß des chräsentanten-Hauses zu Washington hat einen Majoritäts-Bcricht ersta11c1, Welcher sich zu Gunsten der Lecompton-Vcrfassung ausspricht und die schleunige Aufnahme des Territoriums als Staat in die Union befürwortet, als bestes. Mittel,- die Ruhe im Lande herzustellen und der Agi- tation ein Ende zu machen. Im Repräsentanten-Hause von Loui- siana ist ein (Heseß durchgegangen, welches eine bereits organisrrte Gesellschaft zur Einfuhr von 2500 freien Schwarzen von der afri- kanischen Küste, die fich auf keine kürzere Zeit, als 15 Jahre, der- dingen sollen, ermächtigtwird. Lauthrichten aus der Havannab war dort das britische" Schiff „Dream“ mit 441 Kulies von Macao und dem Cap der guten Hoffnung angekommen. Bei Cuba waren drei Kohlenschiffe, die aus einem SklaVrn- fahrer eine Ladung Von 450 Sklaven an's Land zu bringen versuchten , von den spanéschen Behörden mit Beschlag belegt und nach der Havannah abgeführt worden. Die Danipf:Fregatte „Niagara“ wird vrrmuthlich übermorgen nach England abscgcln. Es fehlen ihr noch 50 Mann, um die Mann- schaft, die im (Ganzen 400 Mann betragen soil, vollzählig zu ma ('n,

chLaut Berichten aus Mexiko ßanden die Legitimisten von Guanaxuato, Ouerctaro und Zacatrcas zu Celaga, und man sah binnen einer Woche einer Schlacht zwischen ihnen und den Truppen Zuloaga's cntgcgrn. General Parodi ßand im Begriffe, in Allende einzurückcn. Ueber 4000 Mann konstitutioneUcr Truppen nebst 18 Geschügcn war in OrizaVa Heerschau abgehalten worden.

Montevideo, 4. Februar. Die Empörung gegen die Re- gierung ist unterdrückt und die Generale Don Cczar Dias und Don Manoel Freire, so wie 70 Offiziere und 315 Soldaten find gefangen genommen Worden. Die beiden Generale, so wie nahe an 30 Offiziere, wurden zum Tode Verurthcilt. Doch ward dieses Urtheil später zurückgenommen.

Asten. Einer auf dem East India House in London am 16. März eingelaufenen Depesche mit Nachrichten aus Bombay entnehmen wir Folgendes: „Am 3. Februar griffen die (Hwalior- Trupprn von Calpi dcn Posen zu Bogulpur in der Nähe von Akbarpur (111, wurden jedoch rasch zurückgeschlagen. Lieutenant Thompson, drr den Posten befehligte, ward schtver derwundct.

Die (Khurkas griffen die Rechen am 4, Februar in (Honda an mid brarhten ihnen eine Niederlage bei. Jung Badadur ivoüte am 14. Februar in der Nähe von Tandcr Über den Gogra gehen, um nach Lucknow zu marschircn. Jm Pcndschab war Alles ruhig. Die Ankunft europäischer Truppen hatte S'kr J. Lawrence in Stand gescyt, mehrere Sikk) -Regimenter nach Rohilcund zu schicken. Sir Hugh Rose marschirte am 11. Februar 1131) Garakotah und der Feind räumte den Ort. Auf dem Rück- zugs Verloren die Rechen 100 Mann, meistens Sipahis. Trup- pen ans (Budsrderat und Sind tdurdén rasch zu ("imm gemeinsamen Angriff auf Kotah zusamrnsngczogcn. Die nach dem Aufstande von 1844 nach Goa geflüchteten Söhne Phond Nawunt's hatten an der Südgränze und im Bezirke von Camara Raubzüge ange- fangen. Sie hatten drci Zollhäuser verbrannt nnd versucht, eine Erhebung im Lande herdorzubringen. Capitain Pottinger hatte am 19. Februar eine starke Schaar Bhils ange kiffen und zor- sprengt. Man erwartete, das; Ende Februar das ickicht gesäubert sem werde, und entscheidende Operationen soÜten dann beginnen.“

'Eine Depesche der „Times“ aus Alexandria vom 13. März enthaslt Folgendes: „Die Nachrichten aus Canton reichen bis z_11m 28. Januar. Die Stadt war fortwährend ruhig unter der Herrschaft der Verbündeten, und die Ordnung war Vollständig aufrecht erhalten worden. Lord Elgin und Baron Gros befanden

sich noch immer auf dem Cantonflusse. Keine neuen Truppen waren angekommen.“

' ,. k a ck r i ck 1 e 11 aber dre Erziehungß-Anftalf ür e " v ( , höherer Stände isn Droßßizgc. liche Töch er

In Verbindung mit dem zu Droyßj - .

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? 1311 5 "ZU 7,8 W a l d e U b U r Durchlaucht gcßifreten evangeléschesn Lehre-

E31 TLZ) "YFU 1131111111 Bxfßungs-Flnstalt für Gouvernanten ift e in e . = r '

Stände eingerichtet worden. e angelische Töchter höherer

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unmittelbaren Leitung und-Aufficht des Königlich preußischen Ministers der geistlichen“, Unterrichts: und Mcdizina[Angelegenheiten in Berlin.

ck TTW Erziehungs . Anstalt für Töchter ist zunächst auf 50 Stellen be- 16 ne.

Aufgenommen können werden edangelische Kinder vom neunten bis funfzehnten Lebensjahre.

Die Aufnahme findet in der Regel zu Ostern und Anfang Oktobcrs eines jeden Jahres statt. Au-Znabmcn smd in dazu geeigneten Fällen u- läsfig. Der Abgang cines Zöglings ist ein Vierteljahr vorher der e- minar-Dirrction anzuzeigen.

Bei der Anmeldung ist ein ärztliches Zcugniß über den Gesundheits- zustand des Kindes beizubringen, in welchem namentlich bescheini 1 wird, daß das Kind nicht an Krämpfen leidet, so wie die "natürlichen lattern überstanden bar, oder mitSchußblattern geimpft ist.

Das PcnsionSgcld beträgt, ärztliche Behandlung und Medizin in Krankheitsfällen eingeschlossen, jährlich 205 Thlr. preuß. Courant, die in vierteljährlichcn Raten prännmcrando zu ahlcn find. Zeitweise Abwesen- heit aus" der Anstalt entbindet nicht von 611 Zahlung der Pcnfion. 'Be- sondcrs berechnet wird nur die Besorgung dcr Leibwäsche; Bett und Bett- wäschc wird Von der Anstalt geliefert.

Die Kinder wohnen, in Familiengruppen vcrtheilt, unter steter Auf- sicht dcs Lchrcrpcrsonals und der Gouvernanten in dem zweckmäßig ein- gerichteten, frei gelegenen Anstaltsgcbändc.

Dcr Flecken Droyßig liegt im Kreise Weißenfels, Regierungs =Vezirk Merseburg, Provinz Sachsen, nahe bei Zeiy. Der Ort ist in 2-3 Stun- tcn von den Eisendahn-StationcnWeißenfels und Naumburg zu erreichen, doch wird durch die bereits in Angriff genommene WeißenfelS-Gera-Eisem dahn, die 3,- Stundc don Droyßig vorübergcht, der Verkehr noch erleich- bert Werden.

Dic Hügelkette, welche hier beginnt und fich weiterhin zum Thüringer Walde crdcdt, ist mit fruchtbaren, üppigen Feldern und reichem Laub- walde bedeckt und don dem nahen, lieblichen Elsterthale d1(rchscbnittcn. Die Luft ist rein und stärkend, die (HesunddcitSdcrhältniffc des Orts ßnd Überhaupt günstig.

Der Garten dcr-Anstalt, dcr Fürstliche Schloß-Vark. so wie die un- mittelbar an die Anstalt fich anschließenden Waldpartiecn, cine stunden- lange 9indcn-Allec, ein für das Institut eingerichtetes Flußbad, Turn- übungcn, dcrbundcn mit der ländlichen Stille, bieten der körperlichen Ent- wickelung ]cde wkmsckycnswcrtbc Unterstüßung. Acrztliche Hülfe wird Von dem im Orte wohnendrn Ans111lts:'211316 geleistet.

Die Bespcisung in der Anstalt ist überall einfach und reichlich.

Has P(nfionat, wie die übriqcn Erzicbungs= und Schul-Anstalten in Droymg, verfolgen einc entschieden cvaiigelisch - christliche Richtung.

Die in demselben durch Erziehung und Unterricht angestrebte Bil- dung sol] die cigcnthümlichcn Bedürfnisse des weiblichen Gemüths- und GcijtcSlebens mit aller Umsicht- berücksichtigen und darum und zugleich in die reickc Sphäre des tvciblichcn Berufs für das Reich Gottes, wie er im Leben der (Gegenwart immer klarer hcrdortritt, einführen. Nicht der Schein der Wissenschaft, noch die glänzende, inhaltslose Form, nicht ein abstraktes odcr wcichliches, den heiligen Ordnunqen (3501th cntfrcindctes

Die vereinigten Schul- und Erzixhungs-Anstalten„stehen unter der

Leben soll angestrebt Werden, sondern eine bei 01161 Berücksichtigung der Schranken der weiblichen Natur gründliche Bildung, und ein Leben, [VENOM in einer aus innerer Wahrheit hcrdorblühcnden edlen Form lebensfräftig und opferfähig an Familie, Vaterland und Kirche mit klarer Erkenntniß, mit Warmer, dankbarer Liebe sich anschließt, und in deren Arbeit und Förderung mit freudiger Hingabe eingeht. So wird diese Bildung, wie hoch fie (11111) das Gute in dem Fremden achtet und sich ancignct, in ihrem innersten Wesen eine deutsche bleiben und die Tradi- tion des edlen deutschen Fraucncharaktch in Tikfc, Znnigkcit, Einfachheit und Tdatkraft dcivadrcn; sie wird sich (1111 das weibliche Maß beschränken und doch nach dem Worte des Apostels: „Alles ist Euer“ aus allen Ge- bieten das gewähren, was das weibliche innere und äußere Leben dcden, schmücken und verklärcn kann. '

Die Erziehung, auf dem Worte Giottos sicher ruhend, soll das ganze chen des Kindes don dcm “innersten Gemüth aus in den 111611 der Heiligung ziehen, ihm eine Gebülfin zur Erlangung eines kindlichen, freu- digen und frommen (Hiciftcs werde“.

Dieses Bestreben ßndet seine Unterlage und Pficge theils in den gemein- samen Morgen: und Abend - Andachten; theils in dcr linterweisung im Worte Gottes; theils in der Beaufsichtigung und Leitung, die in demsel- ben Sinne Von den Lehrerinnen und (Houdernantcn qeübt wird; theils in den (Hottesdienstcn, an denen die Anstalten Theil ncdmcn.

Dazu wird die reiche und heilsame Uebung treten, welche das ge- meinsame Leben der Zöglinge fordert und mit sich bringt.

Der gesammte Unterricht wird so crthcilt Werden, daß er zugleich die Zucht des Geistrs an dem ganzen Menschen üben kann.

Die kleine Zahl der Zöglinge, wie die Füile der erziehenden Kräfte estatten es, etwaigen Verrrrungen und Einseitigkeitcn vorzubeugen, wie 66 wobl jonst bci ciner Anstaltserziehung hervortreten. Es soll hier die einzelne Persönlichkeit in ihrer cigentbümlichen Entwickelun volle Auf: merksamkeit und Berücksichtigun finden, wie das elterliche 1 aus fie übt, zuglxrch aber auch das Bewußt ein der Gemeinschaft geweckt und gestärkt wer en.

Qie äußxre „1301111119 rind Gestaltung des Lebens sol] wahr und einfach sein, und dre Sitte derjenigen gleichen, die von der edlen deutschrn-Familie dargestellt wird.

.Diese Rücksicht wird auch bei der Erholung und bei dcr Heiterkeit der jugendlichxn Spiele maßgebend sein.

Die Kleidung ist möglichst einfach 11 halten. Die Turnübun en machen auch einen Turnanzug nöthig, der 1ndcß am die!? en Orte lekcht beschafft werden kann. Sämmtliche Wäsche :c, muß ezecZnet sein. An Servietten ist ? Dßd., an Handtüchern eben o viel m tzubringm.

Was den Uriterricht betri 1, so soll ch derselbe von den ersten Elementarstufen bis zu dem Ziel (: ner wohleingerichteten höheren Tdch1er-

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ule er recken. Daß in Auswahl und Behandlung des, Unterrichts- sftcßffes nxtiffenschaftlichcs Schünwesen ebenso ausgeschlossen ist, ww der christlichqunterWeisung überall_ eine maßgebende Stellung eingerämt wird, erhellt aus dem fruder Gxsagterr. ,

Die herzliche, klare Aneignung des Heils m Christo Jesu, wie fie dem Kinde in der heiligen Taufe versiegelt ist, bleibt der oberste ZWcck des Re- :Unterri ts. 111110an der bLlischén Gsschichte sollen die Jühriingen Gottes mit den einzelnen bedeutungsvollen Personen, seine Leitung mit dem ganzen gus- erwählten Volke und die Entwickelung dcs Uteichrs Gottes dem Knide anschaulich, egenWärtig gemacht, und sicher angeeignrt werden, und 111- dcm sie von Jeniselbcn innerlich mit durchlebt Werden, ihm zur Erkenntnrß des eigenen Herzens und Lebens, zur Erfassung der (Bleichen Gnade und ur gleich treuen Nachfolge in Gehorsam und Selbstver eugnung der dank- Zaren Liebe verhelfen. „. , '

In das kirchliche Vekepntnrß wird durch den Uyterricht nach dem Huthcrischrn Katechismus eingeführt, der durch den Konfirmanden- Unterricbt und durch die Einscgnung “von dem Ortheistlichen vollendet Werden kann. ' '

Die Beziehungen zur äußeren und inneren Missrdn wer- den nicht fehlen, so daß nach allen Seiten hin ein lebendig christlich-krrch- liches Bewußtsein und Gemeindeleben angebahnt wird. .

Der Unterricht, besonders in dcr vgterländischcn Geschichte und Litteratur, sol] in die lebendige Herzens: und (Heistcsgemernschaft mit Fürst und Volk, mit dem Vaterlande und seincn_(_H_ütcrn, „mit seiner Vergangenheit und Gegenwartcinführen. Vorzugswcijc yollen die Schätze der Litteratur, in dem Li-Hte des Evangel-iums betrachtet, und nach dem Bedürfniß der Weiblichen Eigenthümlichkcit ausgewählt und Abchayndelt, den Töchtern ein reicher Quell von Erquickung, Läuterung und Kräftigung für Geist, Gemüth und Geschmack werden. ,

In ähnlicher Weise soll dem ganzen werblichen Wesen der Unter-

richt im Gesangs und Klavierspiel dienen. Derselbe wird einen.

inbegrirenden Theil des Gcsammt-Untcrrichts bilden. ,

In der englischen und franzöiischcn Sprache und „Litteratur soll fehlerfreier schriftlicher Ausdruck und Verständniß_ der prosaischen, so wie der leichteren poetischen Stücke unter allen Umständen crrcrcht ivor- den. Dazu kommt die Conversation in beiden Sprachen. Dcr Unter- richt wird durch National-Lehrerinneir mit dcwrgt.

Alle übrigen Unterrichtsfächer werden eine angemessene Vertretung

nden. fi * Die Anmeldungen zur Aufnahme von Töch1errr in die Erziehungs- Anstalt zu Droyßig sind stets portofrei an die Seminar-Linrectionxzii rich- ten;' Von Seiten derselben wird auch die Korrespondenz uber die Zoglmge mit den Angehörigen derselben unterhalten Werden.

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Gewerbe: und HandelSnacdriQt-sn,

- Ueber die Productions-, Absay-z und PreiEderhälinisU des Flachses im Regierungsbezirk Liegnig während des'Jahrcs 1857 liegen der „Pr. C.“ folgende Nachrich1en vor: Aus sawmtlichxn 19 Kreisen des Bezirks lauten die Berichte übereinstimmend dahrrr, dak; das Ergebnis) der Flachsernte mindestens schr mittelmäßig, rn Vielen Lgnd- schaftcn sogar schlecht genannt Werden müffe. Nachdem schon das anfang- lich naßkaltc Früh'ahr dcr Saat schr geschadet, _hat der anhaltend 110116116 heiße Sommer au1 die Entwickelung des Flachch andauernd nachtheilig eingewirkt, so daß derselbe mit wenigen Ausnahmen sehr kurz und gcdalx- los geblieben, auf vi-élen Stcllcn kaum zu verarbeitcn und nahrzii als miß- rathen zu bezeichnen ist. In den 13 Kreisen Volkcnhain, Freistadt, (Hör- liß, Grünberg, Hirschberg, Hoyerswerda, Jauer, Vauban, Landcshu1, Lüben, Rothenburg, Sa. an und Schönau blieb der Anbau zum bei „wcr- tem größeren Theile, be redungsweise gänzlich, auf den xignen häuslichen und auf den zur A lohnun des Gcsindcs und für Dcputatistcn nöthigen Bedarf beschränkt. Zn dcn Übrigen nachsteherid genannten 6111eisen haben Anbau und Production in dem Maße jtattgcfundcn, daß mehr oder weniger erhebliche Quantitäten Flachs verkauft Werden konnten, wie sich aus den folgenden Notizen näher er1 iebt. Es wiirden im Kreise Vunzlau [*esteUt 1761 Morgen, geerntet 2702 Schock, bisher verkauft an Rohfiachs 374 Gr., an dergleichen auSgcarbcitetcn 2.542 Klobcn, 439 (Ltr.; durchschnittliäz bezahlt pro Centner roh 1 Thlr. 10 Sgr., auSgearbeitct 5 Thlr. 0 Sgr.; im Kreise Glogau: bestellt 3509 Morgen, geerntet 4313 Schock, verkauft 101) 17,544 Str., ausgearbeitet 5846 Kloben, 165 Gtr., bezahlt pro Ccntnex roh 1 Thlr. 13 Sgr. 11 Pf., ausgearbeitet 9 Thlr. 2 Sgr. 8 Ps.; rm Kreise GoldberZ-Haynau: bestellt 9690 Morgen, geerntet 3640 Schock, verkauft roh 1 19 C1r., ausgearbeitet 4080 Kloben, 580 Gtr., bezahlt pro Centner Wk) 1 Thlr. 25 Sgr., angearbeitct 6 Thlr.; im Kreise Licgniß bestellt 1643 Morgen, geerntet 2992 Scheck, verkauft roh 955 (Ltr., aus- gearbeitet 12,485 Kloben, 719 (Ltr., bezahlt pro Centncr rok) 1 Thlr. 23 Sgr. 13 Pf., ausgearbeitet 8 Thlr. 27 Sgr. 6 Pf.; im Kreise Löwen- berg: bcsteÜt 1688 Morgen, geerntet 2570 Schock, verkauft roh 482 Cru, auSgearbeitet 7086 Kloben, 1387 (Ltr., bezahlt pro Centner roh 1 Thlr. 25 SILL- auEanrbettet 8 Thlr.; im KreiLe Sprottau: bestellt 1112 Mor: gen, geerntet 021 Schock, verkauft roh 736 C1r., ausgearbeitet 3 (Ltr., bezaklt pro_ Centner roh 1 Thlr. 17 Sgr. 6 Pf., au-charbeitet 10 Thlr.

ämmtlicherf 19 Kreisen des Regierunngezirks wurden überhaupt mit

lachs bestellt: 20,314 Morgen, geerntet 30,808 S ock, an Rohflachs

„verkauft 29,796 (Ltr.; an auögcarbeitetem Flachs abge eßt 34,063 Kloben,

3635 Ctr. Die Preie stellten fich durchschnittlich für den Centner Noh-

LacThxl 6er P1f Thlr. 20 Sgr. 2 Pf., für dergleichen ausgearbeiteten auf. r. .

Uuktpreue.

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211 11311116: 11055611 1 “12111. 21 831. 3, Lk., 311611 171111". 18 851". 9 kl. (110556 (161516 1 11111. 17 851". 6 kl. 113161“ 1 “11111“. 10 831". 8 kl., 311611 1 11111. 6 81:1". 3 1'1'.

211 7733561: 117612611 2 “13111“. 20 8 1., 311611 2 11111. 11035611 1 '1'1111. 21 8 1. 3 1'1'., 311611 1 11111. 16 1'. 11 l'f'. (110556 (161516 1 “1'1111. 17 31. 61'l'., 311611 1 “11111. 11 31“. 3 kl. 113161" 1 “12111. 10 8512. 311611 1 “13111“. 5 831. 1'11'03611 2 11111. 15 856, 31.1611 2 “kb]!-

2 831“. 6 131“, 111111170611,17. 1111112. 035 8611062 811011 9 11111. 25 8Z1., 311611 8 11111". 25 8Z1'. 061" (361111161 [1611 1 11111. 15 8156, 611113616 80116 mod 1 “11111. 10 831". 1131101161111, (161 86116116] 2. Zst., 311611 17 831. 6 Lk., 1116126111761- 1 831. 6 kl., 1111611 1 8Z1. 3 1'1'.

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