808
sckä e-ich'micö gjückiirh,“ den'Vorfi bei einer Gelegenheit zu
s 4 . . ' . . ... , w dre Mei lieder diefes? lubs drm Manne Ehre er-* FLF: der?! Ehre kegbührt.“ DerHer og von Malakoff cmt-'
ortete in frau 6 eher Sprache ungef hr“ Folgendes: „Mon- Tigneur und mzcixie Herren! Ich bin Ihnen unendlich er- kenntlich für die an mich gerichteten wo,hlonrnderr Worte und danke Ihnen mit voljcr Aufrichtigkeit. "Zudemtch in Ihrer Mitte erscheine, hege ich das Vertrauen, beiden Ländern die .ngorreichften Erinnerungen ihres Bündnisseszurückzurufeu. Glauben Sie mir, ich hege den lebhaftefien Wunsch, als Symbol einer loyalen. würdigen und feßen Politik aufgenommen zu werden. Mein Verhalten niird
fiets von alien Hintergedanken frei sein, und ich werde mich, da"
ich so häufig Gelegenheit gehabt habe, Auge in Auge und Seite an Seite den Werth eines festen und dauernden Bündnisses zwischen den beiden großenNationer. zu schäyen, immerwährend von dem großen Gedanken leiten lafsen, daß es eine nothwendige Bedingung für den Fortbeßand des Bündnisses iii, daß die Ehre des einen Volkes nie der Ehre des andern geopfert werde. (Beifali.) Ich komme zu Ihnen und reiche Ihnen die Freundeshand. Ich komme hierher voll von ' och- achtung für Ihre Institutionen und für Ihre huldrciche on- verainin. Von ganzem Herzen schließe ich mich abermals dem auf ihre erhabene Person ausgebrachten Toaft an und trinke auf die Wohlfahrt Englands und auf die beständige Fortdauer seines Bündnisses mit dem edlen Lande, welches ich unter Ihnen vertrete.“ (Lange anhaltender Beifall.) Ehe der Marschall das Festlokal verließ, sagte er zu dem Herzog von Cambridge, daß, wiewohl er wegen seiner Unkenntnis; der englischen Sprache nicht jedes von Sr. Königlichen Hoheit gesprochene Wort verstanden habe“, er doch im Allgemeinen den Sinn der Worte, Wenn auch nicht mit dem Ohre, so doch mit dem Herzen begriffen habe, und die Gefühle, die in ihm rege geworden, vermöge er nicht besser, als durch einen herzlichen Händedruck zu bekunden, da er ja doch nicht einem jeden der anwesenden Offiziere die Hand drücken könne. Dieser zwischen dem Herzog von Cambridge und dem Herzogs von Maiakoff aus- Ffauscbte Händedruck ward von der ganzen Gesellschaft mit großem nthufiasmus aufgenommen, _
Die Blätter rcröffentlichcn die (Hutachtcn dcr englischen Kron- Jurißcn über die Cagliari-Angelegenheit. Was zuvördcrst die Haft der beiden Mechaniker angeht, so find die besagten Juristen, nämlich der Advokat der Königin und der Solicitor General, dar- übxr einig. daß die englische Regierung von Anfang an die Bc- werse von der vollkommenen Unschuld Parks und Wallis in Hän- dcn gehabt habe, und daß England mithin eine Entschädigung für die an seinen L'andesangehörigen erlittene ungerechte Behandlung fdrderndürfe'. Die Wegnahme des Schiffes anbelangend, gchcn dre Meinungen der Kron :Zuristen auseinander. “ Dcr Attorney General Sir Figroy Kelly theilt die Ansicht der picmontesschen Regierung, daß die Wegnahme einc widerrechtliche gewesen sei. Der entgegengeseßten Anßcht sind der Advokat Herr J. ,D. Har- dmg und der Solicitor General, Herr Cairns. '
In der gestrigen Oberhaus-Siyung beantragte der Bischof von Exeter die Niederseyung eines Sonder-Außschuscs, Welcher den Mangel an Mitteln für den Religions -Untcrricht, so wie an GotteSbäusern in London und an andern volkrcicben OrtenEnglanks und WalcS', namentlich in den Bergwerks- und Fabrik-Distriktcn, prüfen sol]. Die Bevölkerung der Hauptstadt belaufe fich auf nahe an 3,000,000 Seelen. Billiger Weise müßte dafür Sorge getragen wcrden, daß für je 58 Menschen unter 100 der Bevölkerung Siypläße in den Kirchen vorhanden seien.
m Jahre 1851 seim in den londoner Kirchen nur ungefähr 697,000 olcher Plä e gewesen. Davon seien auf die Kirche von England ctwa
, f?r ornmen, das heißt un efähr 18 auf je 100 Seelen. Die gegenwär ge Zahl der Pläße mü e verdoppelt Werden. Auch sei nicht die "gehörige _ahl von Geistlichen vorhanden. Daß in den Kir cn so viel Raum von gemietheten Privatpläch eingenommen wcrde, ?ei ein Mißbrauch. Der Carl von Derby räumte ein, daß sorvohl in der Hauptstadt, wie in den großen Jabrik:Disttikten für die religiöse Er- bauyng der Bevölkerung nicht hinreichend Sorge getragen sei. Die An- eläzenhert könne in eingehender Weise diSkutirt Werden, wenn die Eccle- a c'al Commisfioners Bil] im Hause wiederum zur Sprache komme. Ue ngens habe er durchaus nichts gegen die Riederscßung eines Aus- 1chUffes. Der Antrag wurde hierauf genehmigt und der Ausschuß ernannt. „ JU der_geftri en Unterbaus-Siyung fragte Lord Goderich, ob die Regierung no immer gesonnen sei, ihre indische Vill nicht zurück- LFFM. Der Schaßkanzler entgegnetg, er halte es für das Rath- :) [(UK-eber getrofferren Verghredung gemäß„» handeln, nämlich die Bill Ne ol iti, IU iußvendrren, bis die auf den T1 ck des „Hauser; niedergelegten
L u ionen diScunrt worden seien. Lord Goderrch zeigte hierauf an, da er am Montag den auf DiScutirung der Resolutidn gehenden Antraq xeeiTesScZaBkayzlers bekärrrpfen-werde. Lord . Russell "bemerkte, es sei nicht thiiWcZns xkäeinerlei' Verabredung getro en worden, kraft Welch'er es z , " kk, ch Bill zu suSpendiren und die Resolutionen im (.omite zu berathen. Sir E» Perry fra te ob *“n*tructio ach .» d“'r gesandt Worden seien, dem" gemäß denugVewohanri von 211111)? mitoriilrlicsx nahrnxderer, die fich abschkUÜkhek Verbrechen schuldi emacht Straflo- FUFYÜJTXHDtirchengebexsefiYZt Eigenthums und agolizständige, Toleran1 antisortxfe' “bejahend. zDßiit Bezuxoorxiern Ji: “(:X-(?ck SIMS kk? nzlketr er„ w“!!! dgs _ Haus seine „Resolut1onen genehniige so“ WFS: ces “ihm allerdings freiftehen, seme Bill, denselben . aanHaffen. Doch
werde- es vieaewt- "besser sein," eine jene «Resolutionen nr-
kdrpernde neue Vill einzubrin kk."- Er wOUe-daher niöt darauf dringen, _
.daß seine bereits bekannte ind che Bill wiederum vor das Haus gebracht werde. Lord .Paimerston-äußerte, !seines Erachtens Lei das Be ohren, welches Disraeli einzuschlagvxn geben c, das einzige, em_ Brau e dés Hauses gemäß, zuläs ,ie. right sprach sich in ähnlicher Weit aus. Vernon Smith wunschte die Vorlesung der nich Indien gechickten Jnstructionen. deren vorhin Erwähnung gethan worden ist. ;ugleick; radelte er die von einigen Mitgliedern der gegenwärtigen Regierung gegen Lord Canning erhobenen Anklagen. Sir Pakington räumte ein, daß er ein sehr_ hartes Verdammungsurthe über Lord Canning auége- sprochen habe, Éedoch nur unter der Voraussefung, daß„die in der aus Kalkutta nach ngland gesandten Petition von einem Verhalten gegebene Darstellung eine richtige sei. Seitdem habe er sich jedoch .über' gt, daß Lord “Canning sich- gegen die in » der Petition enthaltenen Bertungen fie,re1ch erechtferngt habe. Sir H. Willoughby war der Meinung, da die Yurückziehung beider indischen Bills wünschenswerth sei. Im Comité der Mittel und Wege wurdc hierauf die Resolution des Schas- Kanzlers, kraft welcher für Checks eine Stempelsteuer von 1 D. ent- Uchtkk Werden sol], genehmigt. Sodann Wurden verschiedene Pofitionen des Flotten-Budgets bewiljigt. “ -
in Aldershot und bewirthetcn die bedeutendsten Offiziere des Lagers, -- Für den 3. Mai ist ein Hofball und für den 10. ein Hofkonzert angekündigt.
Frankreich. Paris. 23, April. Dem Heseggebenden “Körper gehen fortwährend neue, noch zu erledigende eseyentwürfe zu. Bei der Uumasse von Arbeiten, welche noch rückßändig find, "wird eine neue Verlängerung der Session immer wahrscheinlicher. Zu den leisten drci Sißungrn wurde über das Marine-Straf-
cscßbuch verhandelt. Dieses Grsrßbucb wird von Rechts-
das in dcr vorigjährigen Session bcrathcn Wurde. Der Bericht Devinck's über das Budget, wclcber vertbeilt und heute auch im „Moniteur“ abgedruckt ist, geht von der jegigen Finanzlage aus; ais Haupt- (Hrundsay eines guten Bud- gets wird das Gleichgewicht zwischen Ausgabe und Einnahme bezeichnet; nur in AuSnahmszeiten, bei Kriegen, Revolutionen und dergleichen, dürfe von dieser Regel abgewichkn werden; doch müsse stets zu derselben mögliwst schnell zurückgekehrt werden, wenn man sich nicbt dem Vorrrsurfe eines schlechten Haushaltens ansscyen wolle. Aber bestehe dicses wirkliche Gleiwgewicht in Frankreich, und könne es bestehen? Sei es nicht mehr scheinbar, als wirklich vorhanden? Leider sei dem so. doch biete der Kaiser Alles auf, um diesem Zustande ein Ende zu machen. Bis zum „Budget für 1859 Wurde das Gleichgewicht nur dadurch errielt, daß man die Reserve: und Amortisations-Jonds jährlich in die laufenden Einnahmen bineinog, wozu noch die bedeutenden Einzahlungen der Eisenbahn:(HesZeUt'ch-rftcn (10 Mil]. im Jahre 1853, 45 im folgenden, 31 im Jahre 1855 und 23 MiUionen im Jahre 1856). so wie mehrere andere Posten kom- men, dercn Vetrag noch nicht einmal aufgeführt wird. Aber im Budget für 1859 will die Re ierung zu dem guten Prinzipe zu- rückkehren, und es sollen 41 Miliionen wenig'ßrns von den 123 Millionen, die der Amortisation gehören, zu diesem Zwecke verwandt werden., Die Regierung erwartet von dieser Vcrwcn- dung der 40 MiUtonen eine Hebung der Rente. Uebrigens dringt Herr Drvmck auf„_n1'öglichste Ersparnisse in dcn „permanenten Ausgaben“ “Schließlich zeigt der Berichterstatter, wie dies bei seiner Steüung nicht anders zu erwarten steht, die beste Zuversicht in Frankreich Finanzlage.
.Sowohl von Paris als aus der Provinz kehren in diesem Augenblicke viele polnische Flüchtlinge, theilweise mit Frau und Kindern, in ihr Vaterland zurück. Den Unbemittelten wird von der rusfischen Regierung eine Neise-Unterstüßung und zollfreie Ein:- führung ihrer Habseligkeiten ewährt.
_ 24. April. Die „anépendance Belge“ hatte fich von hier melden lassen, der Kaiser habe Befehl erthcilt, daß die in den
- Seepläßen im Bau begriffenen Krie sschiffe eiligft vollendet werden
souten, damit im Laufe des nächsten ( abres die Flotte einen Effektiv- beftand von 150 Schrauberix-Kombattanten habe, nämlich 35 Linien- schiff», 45 ; regatten, 40 Korvetten und 30 Aviso's erster Klasse. Der Bericht sch oß„_mit dcm Zusa e: „Niemals wird Frankreich eine so schöne Flotte gezeigt haben. nsere Marine tritt in eine Phase, welche die großen maritimen Zeiten Ludwig's 11117. und Ludwig's ck17]: zu- rückruft,“ Gegen diesen Bericht erhebt sich heute der'„Moniteur“ mit der Bemerkung: „Es giebt Leute, welche, um Unruhe in' den Gemüthern zu unterhalten, täglich falsche Nachrichten erfinden, So behauptet die PariserKorrcspondenz der„JndépendanceBelge“,daß großeSeerüstungen in Frankreichim Gange seien. Diese Angabe ist vollkommen falsch. Es ist an den Bestimmungen des Budgets für 1858 und 1859 nichts geändertworden.“
der Prüfungs-Ausschuß 27 Amendements von Mitgliedern des Zieseygebenden Körpers erhielt, und , daß der Ausschuß selbst 39 mendements an den. StaatSraih gelangen ließ.“ *Diese, Amende-
Die Königin und der Prinz Gemahl hielten gestern Heerschau “
kundigen eben so sehr gerühmt, wie das Militair - Strafgeseßbuch, '
Aus Devinck's Berichte über das Budget geht hervor, daß -
ments bezweckten 26 Millionen „Vermehrung und'ZMiUionen Ver: 7
mindermi 'der Auögaben. Von leßtern 3 Mill. hat derStaaisrath nur 646MB ?Fr. für zulässig erklärt. Es ist dies wenig, „,aber-“.*seßt Herr Devine! hinzu, „die Kommission konnte yicht beanspruchen, sofort namhafte Ersparnisse zu erlangen.“ Aus “der Ucbcrßcht-der ordentlichen AuSgaben gxht hervor, daß dieselben 1841 nur 1,431,774,014 Fr. betrugen, 1848 schon 1,597,000,000 Fr., 1857 aber 1,645,000,000 Fr., und das Budget für 1859 bringt k!?- selben auf 1,736,000,000 Fr. ,
Gestern Abends traf Herr v. Tal_leyratrd,_frar1zößschcr Bc- vollmächtigter in den Donau-Fürstcnrhumern, in Paris em.
- 25. April. Der heuti e „Constitutionncl“ cnthält einen von A. Renée unterzeichneten rtikel über die Freilassung Ver- nard's. Es wird darin gesagt, die englische Regierung habe Recht gehabt, die Anklage gegen Bernard faüen zu lasen. Nach- dem derselbe, als er unter der Anklage eines Verbrechens stand, für dessen Verübung, wenn die Geschwm'nen ihn für schuldig be- funden hätten, die Todesßrafe über ihn hätte verhängt werden können, freigesprochen worden sei, hätten ein paar Monate Ge- fängniß und eine Geldbuße von ein paar Hundert Franken nichts mehr u bedeuten gehabt. Einen von der Anklage der 17610117 Freige prochenen wegen eines iilizciemeanour,zu bestrafen, würde eine Verhöhnung der Jusiizxgewesen sein. _ Die Wahlen in Paris haben heute begonnen.
Spanien. Madrid, 20. Avril. Seit einigen Tagen ging unter den bestunterrichteten Männern die Sage, Jsturiz werde fich endlich zurückziehen. Die Sache hat fich jedoch in dem gestern zu Aranjuez gehaltenen Ministerrathe wieder gemacht, und Jsiuriz bleibt vorläufig im Amte. - Die Regierung hat den Brief der Gattin des Obersten Vrrdugo, dessen Zustand srch etwas gebessert hat, mit Beschlag belegen lassen, weil in demselben behauptet wird, der Mordanfall Ribera's habe politische Gründe. --- Die „Gaceta“ enthält zwei Decrete, durch welche in Montilia und Cuellar Er- gänzungswahlen für “den Kongreß ausgeschrieben werden, - Die Gerüchte von dem hoffnungsvollen Zustande der Königin Isabella Werden heute alsgrundlos bezeichnet. - Die Königin hat einer Deputation der Mittelmeer-Bahn 'die_ Zusage ertbeilt, daß fie der Einweihungs-Feier beiwohnen und am 12. Mai Aranjuez verlassen werde, -um am 13. in Alicante einzutrcffen. Die Köriigliche Familie geht nach" Valencia.
Italien. Aus Turin vom 22. April-wird gemeldoi: „Die Antwort des 130er von Neapel auf die WM sardiniscbe Note ist heute dem Grafen Cavour „amtlich mitgetheilt worden. Die Fassung ist eine gemäßigte. Doch werden die sardinischcn Forderungen unbedingt zurückgewiesen. '
Unter dem 24. April wird gemeldet: „Zn biefigen diplomati- schen Kreisen findet das Gerücht, daß man die „Cagliari“: Frag e dcm Könige der Niederlande als Schiedsrichter unterbreiten
werde, vielen Glauben; andererseits wird behauptet, die sardinische“
Regierung habe die holländische ma nm ihr Gutachten" in dieser An elegenheit befragt. Man beztveifelt, daß leßtere ihre Meinung kun thun werde.
Türkei. Von der montenegrinischen Grenze, 121en April, wird gemeldet, daß Fürst Danilo eine Verorxnung erließ, laut welcher bei kirchlichen Functionen von nun an wieder die Gebetforrnel für die Erhaltung des Kaisers und der Kaiserin von Rußland. dann für die russische orthodoLeSynode zur Anwmdung kommen soll. Der Archimandrit von &eitinje, Nikanor Njegus, war nach Petersburg gereis'i, wahrscheinlich in der Abficht, fich als Bischof von Montenegro und Epirus consecriren zu lassen. (Köln. Z.)
Nachrichten aus Mostar, die in Triefi den 24. d. eintrafen, melden, daß Hussein, Kiani und ALM Pascha am, 23. d. M. von dort nach Trebinge abgereiü fin . Auch Kemal Effendi wird Fch lin Begleitung eines Verwandten des Fürsten Danilo dahin
ege en. * ' " '“
Amerika. New-York, 14. April. Laut Berichten aus Vera-Cruz vom 7. d. Mis. hatte General OsoUo die Stadt Guadalaxara genommen. Man glaubte, er werde zum Präsidenten der Republik ernannt werden.
Man _schreibt_ der „Pr. Corr.“ aus Buenos - Ayres vom 1. Marz d. J.: „ Der Aufsiand im benachbarten Uru uay ist von der dortigen Re ierung unter dem Beistand ra- filiens, welches (Held, WafZ-n, Munition und seine Kriegsschiffe hergab, so wie des Präfidenten der Conföderation, welcher mit einem Truppencorps herangerückt war, glücklich unterdrückt worden. Die Häupter dcr Auffiändrschyn find erschosen und die Ruhe isi wieder bergeftelit. Dennoch hält die Regierung von Montevideo gegen Buenos- Ayres cine während des Aufstandes erlassene Verordnung, welche jeden Verkehr mit diesem Plaße untersagt, aufrecht, indem sie die hiesige Ne- Lierüng, übrigens ohne nachweisbaren Grund, des Neutralitäts-
rucbes ankla t. Nicht besser gefialten fich unsere Verhältnisse zu der ar- gentinischen undesregierung, welche durch ihre Differenzial- Zo!!- verordnungen und dadurch, daß fie die Indianer zu Einfällen auf-
“Nachricbten aus Luckno reichen bis zum 22. März.
809
heykx. sich bemüht, ihre wenig freundlichen Geßnnunxen egen die W172? Regierung zu bethätigen. Die leßtere verh lt _ ch diesen., Ma nahmen der Nachbarßaaten gegenüber vollkommen ruhig, saw!- Handet und Verkehr durch freifinnigere GeseÉe zu beleben .und dre Indianer der Pampas durch militairische xpediiivncnin aum zu halten, deren eine arcivgenbliUich weiter als ir end eine fr here vorgedrungen ist. Die renze wird durch diese Expedition wieder" * um ein gutes Stück hinauSgerückt.“
Asien. Die „TimeS“ enthält folgende telegrapbische De- pesche: „Alexandria, 20. April. Die durch das Schiff „Hin- doßan“ überbraehte Voß aus Kalkutta und China gehtheute' Nach- mittags von hier weiter. Die Nachrichten aus Kalkutta reichen bis zum 23. März, die aus Madras bis zum 29, März, die aus Ceylon bis zum 2. April und die aus Hongkong bis zum 15. März. Der „Bcntinck“ ist mit einer außerordentlrchen Post und mit Pas- sagieren aus Kalkutta am 14. d. M. in Sari angekommen. Die Am 20. waren die Streitkräfte des Brigadicrs Campbell, weiche den Feind verfolßx hatten, zurückgekehrt. Am 21, ward des Nombries ( ena's) Zufluchtsort erßürmt. Er ent- kam; eine Belohnung von 50,000 Rupien ist auf seinen-Kopf geseßt. Die Streitkräfte Outram's hatten Rebellen in Luckno ent--
“deckt und vernichtet, und der Premier-Minifter wird unter den Ge-
tödteten emeldet. Cope vom 13. einheimischen Infanterie'sRegi- ment un ThackMll wurden vom Feinde ermordet. Fanatiker feuern noch im'mer auf unsere Truppen. Die Proclamation des General-(Houverneurs, welche die Zemindars zur Unterwerfung aufforderte, hatte keine Wirkung hervorgebracht, Zn Audh ist der Friede wieder hergeßellt, und der Feind entflieht in der Richtung von Sundira. Jung Vahadur geht nach Allahabad. Die Ne- gierung hatte noch keinen Civil: Beamten nach Luckno gesandt. Einige Einwohner kehrten nach der Stadt zurück. Die Hiye nahm täglich zu. Ein Telegramm aus AUahabad vom 24. März mel: _ det, daß Sir Hope Grant am 23. März entsandt wurde, um eine Znsurgenten-Schaat unter dem Radschah Dschajlal Singh zu Kari zu zersprengen, und daß er zurückgekehrt war, nachdem er einen vollkommenen Sieg errungen hatte. Er nahm dem Feinde 12 Ka- nonen. Die Entmaffnungs-Akte ward in den Nordweft-Vrovinzen zur Geltung gebracht. Der über den König von Delhi gefällte Spruch war noch nicht veröffentlicht worden.
Wie auö-HongkonZ, 15. Mär? gemeldet wird, bcrrscht in Canton Ruhe. Der aiser 'von („binn harre Yeh degradirt und einen Nachfolger ernannt. Lrßterer soll den Zwist mit den Barbaren zum Austrage bringen, die, durch Yrb zum Zorns ge- reizt, in die Stadt eingedrungen find. Lord„Éigin und seine KoUegen waren nach dem Norden abgegangen, ersterer am 3. März. Der „Jnßexible“, mit Kommissar Yet) an Bord, war in Kalkutta angekommen. .
[„eiyij, 24. Imi]. beipxi -1)resi1e1er 283H Zr. [„Um-Zittauer bin. 11. 5343 Zr,; (10. 1.111. 13. 8 131'. Uazäed.-l„ei :. [. 121111831011 246 Nr.; (10. 11. 12111188. *. Zerlin-zubajter - -. e-rliu - Ziettiner -. Cölir-Uinäeosr ". “L'biij'inziscbe 118 (i. [“'riecjr-icb- Wilbelms- Roräbabn -. z]tona-1(jeler -. *nbÜt-Vessauer buxäesimuk-zcüeu 88 Zr. Urauuaeim'ejxer Zank-zcüeri 106 6. Weimariscbe Zank- .Qctjen 992; €!. 0esterreiebiacbe 5pr02. Uctalliques 78Z 6. 1854er . booze --. 1854er Uaüonal-znleibe 813; Zr. Preussiocbe krämiev- 4u1eibe -.
' liou-tautsuo E], 14. .Jpri]. (:"-Estern Kuräe kein Börsen- :JiieZüTUIZezebou. Wee 5e1-00ur3e jm Steigen begriü'en, saluteo e en z.
kkeßlau, 26. 111111], 1 Uhr 15 Uixutcu Uacbmjttags. (kek bop.
(108 Stutz-znnigew.) 0esterreicbiscbe Zauknoten 97 It. kreiburger Stamm -4ctjsu 96'; Ur.; (10. äritter Emission 921, 8. ()berzcblesiscbe Yetis!) 1411. 4. 1393; 81'.; (10. 1,11. Z. 127 (Z.; (10. bit. (J. 1393; [Fr. 05erscb1esisc11e krioriiäts-0b11311103en [.it. 1). 88 Nr.; (10. bit. [*.*-. * 77ck4 Zr. ](0861-0t1eri-ergrr ZtUnm-zctjeu 543; Zr. *](0861-0äcrberxet krioritiita-0biigatjoneo -. Ueivse-Zriexer Itamm-Qctieo 67 131“.
Spiritus pro [Timer 211 60 Quart bei 80 1101. 'kraUes 62, “[für. 6. Weiten, weisser 56 «71 Sgr., Zsiiwr 56-69 837. koxgen 38-43 Sgr. (**-erste 34-38 8313 Uat'er 29-34 531“. _
Zei Zdriogem (Zezcbiif't behaupteten sich (110 zcüen-Lourse recht lest.
Ytottlu, 26. Ipti], 1 Ubi“ 30 Minuten Uacbmjttazz. (“kol. ])ep. (108 Staats-Ynzeiéjers.) Weizen 62-64, Friihjahr 63'5-61. Roggen 3435 bis 352, [Ri 'abr 35-3535, Uai-Uuni 35-2"); bez., „)u11-4u3uat 37 be:. 11. (3. 1111116] 13, Qléril-Uaj 1311.“3 be2., September-0ktober 14 (7x. Spi- ritus 20'7 bez., k'rijj abr 203,-3 b82., 02, 6. 1! ] Fizz", 26. .kai], Mittags 12 Uhr 45 Uinuteu. (Wolßß
e. nt.
Iijber-zwleiiie ». Hptm. Uetajliquiw 81:75. 4Zpr02. Uetaiqunes 71-'„;. Zankactren “974. Forsbabn 18272. 1854er 1.008: 1178Z. Uationai- zulebeu 84-3;- 1-01111611 117.19. 1131115ng 78. katis 12355. (:*-0111 71...
Zilber 52.