1858 / 110 p. 4 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Statistische Mittheilungcn.

- Man schreibt der „Pr. C.“ aus Bergen über die dortige Han,- dcls bewegung im Jahre 1857: „Das verwichene Jahr war für den Welthandel im Aügdmeinen ein Trübsalsx'ahr. Durch die bedeutende Handelsverbindung zwischcn Amerika und Europa mußte sich die dortige schw1611116 Geld- und Kreditlage auch bei uns wiederholen. Das alte Nor- wegen wurde wie andere Länder dabei stark berührt, und Mar um so mehr, als ihm London und Hamburg nicht dcn qewohnten Gcldbeistand leisten konntcn. Kaum giebt es eine Stadt, die 11111fichtlich des Handels mcbr (Heldbülfsquellcn aufznjvciscn hätte, als Bergen, wenn sich der Handels- stand auf die Umsä 6 der Ein- 1111d Ausfnhr, Welche sich auf ca. 6 M11- lioncn preußische T 6161" beläuft, beschränken Wollte; denn es ständen ihr dann die hiesige norwegische Vank-Abtbeilung mit circa 4'5 Millionen Thalcrn, die Sparkaffe nnd andere Institute mit ihren Geldmitteln zu (861616. Aber das Prinzip der Mäßigkeit findet keinen Anklang mehr, Reiz hat nur die Uebertrcibung. Von den Kaufleuten, welche sich in Bergen und Christiania versammelten, um Wegen des allgemeinen Noth- standes zu beratbschlagen, Wußte jeder, daß Werthe genug vorhanden waren, 11111 dem härtesten Stoßc zu begegnen; aber leider konnten mit diesen Werthen nicht die zurückkommenden Wechsel cingelösthrdcn. Man suxhte Schuß in einem Moratorium zu finden, aber nach Unserem Grund- geteYc ist die Ausführung eines solchen Gedankens unzulässig. Weiter tvurde vorgeschlagen, keine gerichtlichenSck1rittcge-gcn Wechselschu1dner vor- zunehmen, Wenn sie über Wertbgegenftände verfügten, die eine spätere Zahlung möglich 1nachten; aber dicser Vorschlag scheiterte an den Schwie- rigkeiten der zu gkbcnden Sicherheit. Eine aus neun bewährten Männern bestehende Kommisfion sollte nach diesern Plane die Solvenz deSSchuldncrs untersuchen und ihchugniß, daß Zahlungsfäbigkcit da sei, genügend sein, 11111 11011 weiterer Verfolgung abzuhalten. Es wurde darauf die Staats- bülfe in Anspruch genommen und für diesen ZWeck cine StaatSanleihe kontrahirt, die je nach dem Bedarf der Städte vertheilt Wurde. Mehre- ren Firmen wurde dadurch geholfen, aber die Bedingungen, unter denen die Staatshülfe geleistet wurde, Waren hart, sowohl Wegen der Zinsen- bürde, wre Wel en der Sicherheitsstellung. Der Handelsstand klagte über die (HeringZ'tgigkeit der Anleihe und Wollte, daß Jedem geholfen Würde, dem Schwindlcr wie dem rcdlichen Kaufmann; die übrigen Stände dagegen beschilderten fich darüber, daß der Staat überhaupt q6holfen habe. -- Die Zolleinnahmcn in den drei ersten Monaten dieses Jahren zeigen ein bedeutendes Minus gegen die entsprechende Zeit des Vorjahres, doch kann der Geschäfthang in der längeren befferen JahreSzeit AUes wieder gut machen. - Eine gute Aussicht für die“ Wiederbelebung des Kredits in Bergen und im nördlichen NorWe_6n überhaupt bictcn unsere Von der

.Vorschung so sehr begünstigten Ftschcreien. Der nun beendigte Früh-

linqs-Her'mgsfang hat circa 400,000 Tonnen im Werthe von circa 5 Mill. M. B. ergeben. Der Dorschfang, der bis Mitte April dauert, tellt ebenfaUs einen guten Ertrag in Ausßcht. Darauf folgt vom

uni bis September der Sommcr-Heringsfang. - Jm südlichen Normegen sind Eisen: und Holzhandel dic Haupterwerbsquellen. Der Holzhandel wird zwar dieses Jahr des milden Winters tvcgen wenig Gewinn ab- Wcrfen, aber er kann einige Verluste. ertragen, da er die vorangehenden Jahre sehr blühend gcjvesen ist und den PridatWohlstand ungemein beför- dert hat. - Von preußischen Schiffen kamen im Laufe des Jahres 1857 17 mit 9906 Normallast nach Bergen. 3516 Ladung bestand haupt- sächlich in Salz, Kohlen und Getreide. Exportwt Wurden 200,388 Tonnen Heringe, 24,117 Ton. Tbran, 375.664 Waag See: und Rundfiscb, 281,802 Waag Klippfisch, 15,614 Ton. Roggen, 1477 Ton. gesalzene Fische, 2048 Ton. geräucherter Lachs, 44 Ton. gcsalzcner Lachs, 301,740 Pfd. Jene, 1,105,738 Pfd. Kupfcrerz, 563,065 Pfd. Knochen, 26,648 Pfd. Leimleder, 184 Ton. Thcer, 1326 Ton. Salz, 280 Ton. Roggen, 34,348 Pfd.1ckörner. Dazu Wanderten 2432 Personen aus. Eingeführt Wurden 242.144 Ton. Gerste, 5485 Ton. Erbsen, 14,578 Ton. Wcien, 10,290 Ton. Mais, 14,167 Ton. Malz, 159,524 Ton. Roggen, 2 55 Ton. (Hrüye, 13,801 „Hafer, 231,071 Ton. Salz.“

Gotha, 10. Mai. Der Rechnung'Z-Abschluß der hicfigen Lebens- Versicherungsbank für 1857 ist vor Kurzem beendigt Worden und liegt nebst dem dazu abgefaßtcn Rechenschaftsbcrichte gegenwärtig den Ausschüssen der Versicherten znr Prüfung und Bestäti1ung vor. Sobald lcßtere erfolgt ist, wird derselbe durch den Druck Veröff16n111chk Vorläufig kann aus demselben mitgetheilt werden, daß die Ergebnisse des vorigen Jahres in jeder 13111sicht sehr befriedigend waren.

Was zunächst den Zugang 611 neuen Vcrfichcrungen betrifft, so zeig- ten sich zwar die Außenverhältnisse, nämlich die am Anfange des Jahres noch herrschende Theuerung dcr Lebensmittsl und die darauf folgende (Held- und Handelskrisis mit ihren nachthciligcn Wirkungen, der B6- nuxzung der Lebensvcrfickyerungen nicht günstig, 66 Wurde jedoch die hiesige Bank Von diesen Einflüssen nicht berührt, vielmehr fand Lin 16611 ("15116161 anang statt, als in irgend einem der früheren Jahre. Die Zahl der eingelaufenen VerficherungSan- txäge war 1913, auf eine VcrficherungSsumme von 3,090,400 Thlr. ge- r1chtet. Einschließlich der n0ch aus Vorigem Jahre zu erledigenden An- träge fanden davon 1620 mit 2,578,500 Thlr. Annahme, und da hierunter

7„Nachverficherungen von bereits bei der Bank verficherten Personen begmffen 11161611, so betrug der Zugang an neuen Mitgliedern 1363. . Durch diesen. namentlich in den Versicherten Beträgen sehr beträcht- lichen anang (1109, nach Abzug der Abgegangcncn und Gestorbcnen, Yer kaficheklanSbestayd für den Jahresschluß auf 20,841 Porsonen mit 33.543.300 TOLL"; Versteherungs- Summe und einer jährlichen (Hesammt- PWM? von 1.168.246 Ter. Jm Verglei mit dem Bestande am An- fUPJL des Ja Ws ZUM "_ck ein reiner ujvachs von 743 PerFonen 11213?ä 1,4885? Thlk- Vékßchekungs-Summe und 51,285 Thlr. jähricher

mre.

Wie diese ErWeitcrung der Anstalt fördernd auf die Einnahme an Prämien wirkte, so Wurde durch die Zunahme des Bankvermögens, ganz besonders aber durch das Steigen des Zinsfußcs auch die Einnahme an

Zinsen Vermehrt. Die Gesannnt-Einnahme aus beiden Quellen und eini- gen Nehenzuflüssen war um 78,100 Thlr. größer als 1856 und belief fich aus 1,546,548 Thlr., Woruntcr 354,194 Thlr. Zinsen von ausgeliehenen Geldern begriffen Waren.

Da die AusZabe fich auf 1,121,258 Thlr. beschränkte, so wuchsen dem Fonds der Bank 25,290 Thlr. zu und erhoben denselben auf8,952,781Thlr.

Unter den Alngach nehmen die Zahlungen für Sterbefälle die erste

Sthe ein. So ansehnlich ihr Betrag 1061", so haben sie doch im yorigcn Jahre wiederum die rechnungßmäßige Erwartung nicht erreicht. Es star- ben überhaupt 452 mit 757,000 Thlr. versicherte Personen. Hiervon kamen 5800 Thlr. für 7 Sclbßmordfäüc und 1500 Thlr. für zWei Ver- storbene, Welche nicht wahrheitsgemäß dcklarirt und die Bank durch Vcrschw61= gung _: rbeblicher Krankhcitöznstände hintergangen hatten, nicht zur Außzah- lung. Es fiel daher für Stcrbefallzahlungen der Bank nur eine Auögabe vyn 749,700 Thlr. zur Last, Während die auf Grund der Sterblichkeits- Liste angestellte Wahrscheinlichkcits- Rechnung cine Auögabe von 752,017 Thlr. für 459 Sterbefälle hatte erWartcn lassen. . Wie in mehreren der früheren Jahre, so ist auch 1857 die Sterb- 11chkeit in den höheren Altchklasscn verhältnißmäßig Weniger günstig, als 111 den jüngeren, und die Sterblichkeit 1111161" den Frauen (3,80 pCt.) aber- mals ungünstiger, als unter den Männern (2,08 pCt.) gewesen.

Unter obigem Bankfonds sind 211,162 Thlr. für AuSgaberefte und sonstige Passiva , 7,269,108 Thlr. für Prämien - Reserve und Prämien- übertrag und 1,472,511 Thlr. als die den Sicherheitsfonds ausma- chcndcn reinen Ueberschüsse der Jahre 1853-1857 enthalten, Welche in den nächsten 5 Jahren an die Versicherten als Di- vidende vertheilt Werden. Dcr reine Ucbcrschuß, Welchen das ahr 1857 allein gewährt hat, beläuft sich auf 353,252 Thlr. und teilt den Versicherten eine Dividende von 30 Prozent in Außficht. Die im laufenden Jahre zur Vertheilung kommende, aus 1853 stammende Divi- dende beträgt 29 Prozent.

Der Bankfonds yon 8,952,781 Thlr. wird auf folgende Weise ge- währt: Kaffebeftand 39,619 Thlr., Ausleihungen 8,168,317 Thlr., Vor- schüssse auf Policen 379.640 Thlr., Guthaben an Stückzinsen und anderen Zin en 98,308 Thlr., verzinslichcs Guthaben bei Banquicrs und Kredit- Anstaltcn 122,433 Thlr., Guthaben bei den Agenten und gestundete Prä- micnbälften 111,553 Thlr., Werth dcs Vankgrundstücks 32,911 Thlr.

Die AuGleihungcn, Welche fast ausschließlich auf Hypotheken von großen Landzütern erfolgen, Wurden unter den bcgünstigenden Einßü en des vorigen Jahres zu 4“; .und 41.- pCt.„ in ein1clnen Fällen zu 5 p t. bewirkt. Die dadurch und durch Erhöhung der Zinsen auf ältere Aus- leihungen erzielte Mebreinnabme wird den Versicherten, welchen alle Ueber- schüsse dieser gegenseitigen Anstalt unverkürzt durch die Dividenden zu- fließen, zu nicht geringem Vortheil gereichen. Von allen außerow ??ptßichen Verlusten ist die Bank gänzlich verschont gc:

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[„Gut-]:, 11. Mai. 36111113-3168116-61 281211. 11011811-211181161 1.111. 11. 52T (Jr.; 119. 11111. 3. 80 (1. 1118311611. -1161 1. 1. 3181881011 242 312; 116. 11. 3111188. -. 3661111 “4111181161 -. 61'1111- 8161111161“ -. Löln-Uinäcner -. 7116116318656 118'5 0. 171161111611 -771111611118- 3101111131111 -. 11110118-156161' -. 41111811-068881161 1181111681181111- 4611611 86 31'. 31811118611111'61Z61' 38811 - 4611611 -. 776111181186116 381111-14611611 98.7,“ 61. 06816116165186116 511102. U612111q11e3 80 (71. 185461- 140086 -. 185461“ U31101131- 1411161116 82 31'. 3161188186116 381111611-411161116 -.

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Sonnabend, 15. Mai. Jm Schauspielhause. (121116 Abon-

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Der Billetverkauf hierzu beginnt Freitag, den 14. Mai. Keine Vorstellung.

Sonntag, 16. Mai, Mittags 12 Uhr, findet im Königlick'en

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Jm Opernhause.

(77018'8 61. 3111". )

Schauspiel 1115 Abtheilungen, von Goethe.

Oper in 3 Abtheilungcn, frei bearbeitet von Breßner; Musik von (Fräul. Frossmi, vom Stadttheather zu Hamburg: Constanze, Herr Krcmenz, vom Stadttheater zu Mainz: Osmin, als Gastroklen.) Mittel- Preise.

Jm Schauspielhause. (120116 AbonnemenW-Vorßellung.) Zum ersten Male wiederholt: Die SchuldbeWUßten. Lußspiel in 3 Auf- zügen, von R. Bencdix.

Vorher zum ersten Male wiederholt: Eine Gruppe Vieux Saxe, von 01. Ver-

Göß von Berlichingen mit der eisernen Anfang

- 8861161111268 3 Ulm 070111"! “kel- ZUR) 1311811501"? 1701153 Opernhause eine Matiné statt, derenErtrag für die Abgebranntcn

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Frankenstein's und (11701118 11:1. 3111.) Puritaner“.

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Zadel's bestimmt ist.

Erste Abtheilung: 1) Ouvertüre aus „Nurmahal“, Von Spon- tini. 2) Prolog, Frau Crelinger. 3) Duett 6116" „Die

von Bellini, Hr. Fricke, Hr. Radwaner.

4) Klavier-Konzert, Hr. Kapeümeister Taubert. 5) Decla-

ma'tion, Fräul. F

_ der Oper „Moscs“, von Rossini, Frau Köster, Fran Bötticher,

uhr, H1". Liedtcke. 6) Die Preghiera aus

69.70, 771011 8111" 69.65, 11011 81611 8111" 69.85 um] 861110811111 1168861'61' Hr. Fricke, Öko Krüg-*r und Chor.

8111111111111); 2111 510112. 3186111181111-4611611 111111 81111616 11761'11111811161'6 1111-

k86Z8 8115161101611, 8611108866 611611111118 1681.61".

861111188-(3011186: 311102. 361116 69.80. 442111102. 361116 93. 311102. 811811161- -. 111102. 811811161" 26-72; 8115618616166 923,/,.

Frau Köster.

Königliche Schauspiele.

Donnerstag, 13.C?1kali. Jthxetxtnhc'xese. 2(;37uf111tYo121"162[1Z1t1x)g3) Die Wil! s, oder: ise 1, P ana ati es ae m “* * er- . '“ _ _, , .lungen, VZ]! St. Geox eskund CoraÜi. Musik von Adam. (Frl. findet taglrch von 11 bis 1 Uhr 1111 Konzertsaalflur des Komgltchen isela, als Gaüroüe.) _ . süchtigen. Lustspiel in, 1 Akt, yon R. Venedix. Mittel-Pretse.

Jm Schauspielhause. (11916 Abonnements-Vorstellung): Romeo Trauerspiel in 5 Abtheilungen, von Shakespeare,

Nadegda Vagdanoff:

und Julia. , ' übersexzt von Schlegel. Kleme Preise. Freitag, 14. Mai.

Jm Opernhause. * . Belmonte und Constanze, oder: Die Entführung aus dem Sera1l.

Zweite Abtheilung: , 2) In der Fremde, Wald-Konzert, Lieder von Taubert,

1) Ouvortüre zu Fauß“, von Spohr.

3)Declan161ion, Fran Frieb-Vlumauer,

Hr. Gern. 4) Arie aus Torquato Tasso, 0011 Donizetti, Fräul, Frasfini. der Bagdanoff. Bagdanoff. Mittel-Preise.

Der Verkauf der Billets beginnt Donnerstag, den 1Zten, und

5) Violin-Konzei't Von Rode, 1ckr.Alexan- 6) Slawonne, rusfischer Tanz, Fräulein

Vorher: Die Eifer- Schauspielhauses, Eingang von der Taubenftraße, statt. Den In-

(98116 Vorstellung):

habern permanent reservirter Opernhaus-BiUets werden dieselben reservirt, müssen jedoch Donnerstag oder Freitag, Nachmittags zwischen 4 und 5 Uhr, welcher Zeit anderweitig darüber dinonirt wird.

Die Viklets find gewöhnliche Opernhaus-Billets, habknjedoch statt der Tagesbezeichnung den Vermerk: Rcssrve-Saß.“

ebenfalls daselbst abgeholt Werden, nach

Oeffentlicher Anzeiger.

[1317] Steckbrief.

Der unten näher bezeichnete Holzhändlxr Adolph Daun, Welcher bis vor Kurzem m Charlottenburg und zuleyt vor dem Halleschen Thore hierselbst im Veseler'schen Hause w_ohn_te, ist, der wiederholten Urkundenfälschung v61116ch11g, von hier flüchtig getvorden und bisher nicht zu ermitteln getvesen. Ein Jeder, Welcher v.on dem Aufenthalte 1168 Dann K'enntniß hat, wird auf- gefordert, davon unverzüglich der nächsten Ge- richis- oder Polizei-Vehördc Anzeige zu m'achen. Gleichzeitig Werden alle Civil- und Militarr-Be- hörden des Jn- nnd- Auslandes dicnftergebenst ersucht, auf denselben zu vigiliren, 11111 im Be- tretungsfaüe festzunehmcn und mit allen bei ihm fich vorfindcnden ngenständen und Geldern mit- telst Transxoorts an die hiesige Stadtvoigtei-(He- fängniß-Expedition abzuliefern.

Es wird die ungesäumte Erstattung der da- durch entstandenon haaren AuSlagen und den Verehrlichen Behörden des AuSlandcs eine gleiche Rechtswiüfäbrigkcit verfichert.

Berlin, den 10. Mai 1858.

Königliches Stadtgericht.

Abtheilung ffn“ Untersuchun ssachen. Kommission 1]. fÜr Vorunter uchungcn. Signalement des Daun:

Derselbe ist 34 Jahre alt, evangelischer Re- li_ion, 5 Fuß 6 Zol] groß, hat sch1varzcs Haar, se r niedrige Stirn, breites Kinn, lan e, spiße Nase, großen Mund, schwar16n Bart, ?chwarze, defekte Zähne, ift großer Gestalt und spricht die dcutsche Sprache.

[2753] Nothrvendiger Verkauf. Kreisgericht zu Bromberg.

Das dem Fleischermeister August Ebert zu- gehörige, und 81111 Nr. 491 in der Wilhelmstraße Lierselbst beleZene Grundstück, abgeschäßt auf

488 Thlr. 2 Sgr. “;)-Pf., zufolge der nebst

Hypothekcnschein und Bedingungen in “061 Re- gistratur einzusehendcn Taxe, soll

am 17. Juli 1858, Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subbastirt Werden.

Die dem Aufenthalte nacb unbekannten Jn- teressenten, Johann Vorowicki und deffen Ehe- frau, geb. Jyragewska, für Welche 1111111. „11 Nr. 1 ein 1ebenslängliches Wohnungöre; 1 em- getragen steht, Werden hierzu öffentli vor- geladen.

Gläubiger, Welche Wegen einer aus dem Hy- pothekenbuche nicht erfichtlichen Realforderung aus den Kaufgeldcrn Befriedigung su en, hahen ihren Anspruch bei dem SubhastatwnSger1cht anzumelden.

Bromberg, den 23. November 1857.

Königl. Kreisgericht, [. Abtheilung.

[1003] Subbast ations - Patent. _ Folgende für den Maurermxister Heinrich Etre zu Mühlhausen eingetragene Grundstücke:

11. die in der Vorstadt St. Nicolai 81111 Nr. 204 belegene Ziegelei nebst Zubehör, Band )(711. Seite 661 des Hypothckcnbuchs von Mühl- hausen, taxirt zu 5915 Thlr.;

3, die zu St. Nicolai hier 81111 Nr. 166 und 167 belegenen Wohnhäuser nebst 1'7, Acker dabei bclegenem Krautlande 11nd sonstigem Zubehör, Band 21711. Seite 61 des_ Hypo-

s thekenbuchs, zusammen taxirt 3111335 Thlr., oÜen am 16. Oktober 6., Vormittags 11 UHr, an Gerichtsstclle vor Herrn Gerichtsrath Ebeling subhasxirt Werden. , , ,

Die Taxe und die Hypothekenschemc liegen m unserm Büreau 111.8. zur Einficht bereit.

Unbekannte Realgläubiger, die aus dem Kauf- gelde Befriedigung suchen, haben sich beim Ge- richt zu melden.

Mühlhausen, den 25. März 1858.

Königl. Kreisgericht, 1. Abtheilung,

[1292] Konkurs-Eröffnung.

Königliches Krengericht zu Halle 6. S.

Erße Abtheilung.

Den 7. Mai 1858, Vormitta s 9 Uhr.

Ueber das Vermögen des KaUJmanns Friedrich Albert Kohlberg in Wettin ist der kaufmännische Konkurs eröffnet und _dcr Tag der Zahlungs- Einstellung auf den 30. April 66. fcstgeseßt worden. ,

Zum einstWeiligen Verwalter der Masse 1st der Kaufmann Carl D:»icbmann hierselbst beftent. Die Gläubiger des Gemeinschuldners werden aufgefordert, in dem

auf den 22. Mai 1). J., Vormittags

102 Uhr, vor dem Kommissar, Hrn. KreisgerichtSrath Freund, im Terminszimmer Nr. 5 anberaumten Hermine ihre Erklärungen und Vorschläge über die Beibehaltung diefes Vertvalters oder die Bestellung eines andern einstweiligen VerWalters abzugeben.

Allen, NW:? von dem Gemeinschuldner etWas an Geld, Papieren oder anderen Sachen in Basix. odcr Genoahrsam haben, oder Welcheihm 6111168 verschulden, wird aufgegeben, nichts an denselben zu derabfolgen oder zu zahlen, viel- mehr von dem 256118 der Gegenstände bis zum 19. uni d. J. einschließlich dem Gericht oder dem 5 erWalter der Masse Anzeige zu machen und Alles, mit Vorbehalt ihrer etwaigen Rechte, ebendahin zur KonkurSmasse abzuliefern. Pfand- inhaber und andere mit denselben gleichberechtigte Gläubiger des Gemeinschuldners haben von den in ihrem Besiy befind11chen Pfandftücken nur An: zei_ e zu machen.

Zugleich Werden 6116 diejenigen, welche an die Masse Ansprüche als Konkurs-(Hläubiger machen wvllen, hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche, dieselben mögen bereits rechtshängig sein odxr nicht, mit dem dafür derlan ten Vorrecht bis zum 19. Juni 1). J. eins [1615318 bei uns.,